{"id":34922,"date":"2016-09-09T08:41:50","date_gmt":"2016-09-09T06:41:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922"},"modified":"2016-09-09T08:41:50","modified_gmt":"2016-09-09T06:41:50","slug":"hinweise-des-tages-2708","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h01\">Im W&uuml;rgegriff der schwarzen Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h02\">Geplante Steuerentlastungen: Das Geld der B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h03\">Streit um Erbschaftsteuer: Jachten produzieren nix<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h04\">Der Umbau des deutschen Arbeitsmarktes: Schon fast 1 Million Leiharbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h05\">Einkommensverteilung: &ldquo;Es gibt kein Problem mit Altersarmut&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h06\">Kinder aus bildungsfernen Familien bleiben abgeh&auml;ngt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h07\">T&uuml;r zu f&uuml;r CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h08\">Mein Beruf ist ein Bullshitjob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h09\">UNICEF-Bericht: Das Mindeste ist ein halbwegs menschenw&uuml;rdiges Dasein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h10\">Schwarzbuch Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h11\">Freispruch f&uuml;r Thomas H.!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h12\">Stur heil in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h13\">Die Ukraine-USA-EU-Russland-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34922#h14\">For a Climate of Peace &ndash; Creating an Action Agenda<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im W&uuml;rgegriff der schwarzen Null<\/strong><br>\nWann schaffen Unternehmen Arbeitspl&auml;tze: Wenn sie kaufkr&auml;ftige Kundschaft wittern oder wenn die Regierung verspricht, sich weniger in die Wirtschaft einzumischen und sparsam zu haushalten? In der Bundesrepublik dominiert der Glaube an den zur&uuml;ckhaltenden Staat seit beinahe vier Jahrzehnten. Nur nach dem weltweiten Finanzcrash im Jahr 2008 sprang die Regierung &uuml;ber ihren Schatten und setzte &ouml;ffentliche Mittel ein, um die Nachfrage zu st&uuml;tzen &ndash; mit Erfolg. Inzwischen ist jedoch klar: Das war nicht der Auftakt zu einem wirtschaftspolitischen Richtungswechsel, sondern eine historische Ausnahme. Heute gilt wieder die Angebotslehre &ndash; der zufolge knappes Geld, ein sparsamer Staat und Deregulierung f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung sorgen. Und an ihr soll nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa genesen. Das wird allerdings kaum funktionieren, so der Berliner Wirtschafts- und Politikprofessor Herrmann Adam. Denn &uuml;berzeugende empirische Belege f&uuml;r die Wirksamkeit der Sparpolitik existieren ebenso wenig wie Beweise f&uuml;r die angebliche Unwirksamkeit nachfrageseitiger Politik.<br>\nNiedrige Inflation = viele Jobs?<br>\nAngebotsorientierte &Ouml;konomen sind davon &uuml;berzeugt, dass weniger Inflation dem Arbeitsmarkt n&uuml;tzt. Die Erfahrung spricht Adam zufolge allerdings keineswegs daf&uuml;r, stabile Preise an die erste Stelle des wirtschaftspolitischen Zielkatalogs zu setzen. In der Bundesrepublik sei in den vergangenen Jahrzehnten &bdquo;genau der entgegengesetzte Verlauf&ldquo; zu beobachten gewesen: Seit Anfang der 1980er-Jahre ging die Inflation im Trend zur&uuml;ck, w&auml;hrend die Arbeitslosigkeit stieg. Als die Inflationsrate in den Jahren 1973 und 1974 den H&ouml;chststand von sieben Prozent erreichte, waren ein bis zwei Prozent der Erwerbspersonen ohne Job; 1986 und 1987, als die Preise gar nicht mehr stiegen, waren dagegen acht Prozent arbeitslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/67109_67119.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><strong>dazu passt: Versicherer attackieren Mario Draghi<\/strong><br>\nEs ist eine Mahnung, deren Zeitpunkt sorgsam gew&auml;hlt ist. Unmittelbar vor der Ratssitzung der Europ&auml;ischen Zentralbank am Donnerstag hat sich die Versicherungsbranche in ungew&ouml;hnlich scharfen Worten gegen die Zinspolitik der Notenbank gewandt. &bdquo;Wir warnen die eindringlich davor, das Anleihekaufprogramm noch weiter in die H&ouml;he zu treiben&ldquo;, warnte der Pr&auml;sident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, Alexander Erdland, in Berlin. Die Zinspolitik der bereite der Versicherungslobby &bdquo;Kopfzerbrechen&ldquo;. &bdquo;Wir sehen erhebliche Verzerrungen an den Finanzm&auml;rkten.&ldquo; Die Preise vieler Verm&ouml;genswerte entfernten sich mehr und mehr von der Realwirtschaft. [&hellip;]<br>\nDer Widerstand in der sonst vergleichsweise stillen Assekuranz-Branche gegen die Niedrigzins-Politik der Notenbank gewinnt damit an neuer Sch&auml;rfe. Es sei h&ouml;chste Zeit, &bdquo;dass die EZB den Ausstieg aus ihrer Geldpolitik vorbereitet&ldquo;, mahnte Erdland nun in Berlin und berief sich dabei auch auf Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble. &bdquo;Ich darf hier an den Bundesfinanzminister erinnern, der zur Er&ouml;ffnung der Haushaltsdebatte, eine besorgniserregend hohe Liquidit&auml;t durch die Geldpolitik der gro&szlig;en Zentralbanken beklagt habe.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.finance.yahoo.com\/nachrichten\/versicherer-attackieren-mario-draghi-100151368.html\">Yahoo<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Sie h&auml;ngen an den Lippen von Sch&auml;uble und erkennen nicht, dass die Geldpolitik der EZB eine Folge der Schwarzen Null ist, die allen geradezu befiehlt, Ausgaben zu vermeiden und Verschuldung abzubauen. Nur: Wenn es zu wenige oder keine Schuldner mehr gibt, kann es auch keine h&ouml;heren Zinsen geben. Die Attacke der Versicherer ist also an den Falschen adressiert. Sie m&uuml;sste an den Bundesfinanzminister gerichtet sein mit der klaren Aufforderung, endlich mehr zu investieren und die Binnennachfrage anzuregen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geplante Steuerentlastungen: Das Geld der B&uuml;rger<\/strong><br>\nFinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hat Steuersenkungen in zwei Schritten angek&uuml;ndigt. Doch das reicht beileibe nicht: Es wird Zeit f&uuml;r eine wirklich sp&uuml;rbare Entlastung der Steuerzahler.<br>\nGeld weckt Begehrlichkeiten. Das wei&szlig; niemand so gut wie Wolfgang Sch&auml;uble. Der Bundesfinanzminister ist den neuen Ausgabenw&uuml;nschen, die nach dem hohen Halbjahres-&Uuml;berschuss absehbar sind, mit einer Doppelstrategie entgegengetreten.<br>\nEinerseits verweist er auf die Bedeutung einer soliden und verl&auml;sslichen Finanzpolitik, die nach seinen Worten der Schl&uuml;ssel f&uuml;r privates Vertrauen und damit Investitionen, Besch&auml;ftigung, Wachstum ist &ndash; womit er sich nebenbei selbst ein sch&ouml;nes Zeugnis f&uuml;r seine bald sieben Jahre als Ressortchef in der Wilhelmstra&szlig;e ausstellt.<br>\nAndererseits k&uuml;ndigt er zwei Steuerentlastungen an: erstens einen schnellen, kleinen Ausgleich zum Jahreswechsel f&uuml;r die schleichenden Mehrbelastungen, die entstehen, wenn der Steuertarif trotz Geldentwertung nicht korrigiert wird (Stichwort kalte Progression); zweitens eine gr&ouml;&szlig;ere Entlastung nach der Bundestagswahl.<br>\nSch&auml;uble nannte, als er den Haushaltsentwurf 2017 im Bundestag einbrachte, auch Gr&ouml;&szlig;enordnungen: erst zwei, dann 15 Milliarden Euro.<br>\nTats&auml;chlich ist derzeit die Versuchung gr&ouml;&szlig;er denn je, vom finanzpolitischen Pfad der Tugend abzur&uuml;cken. In Zeiten mit negativen Zinsen lohnte es sich f&uuml;r den Bund, wenn er Schuldenpapiere ausgibt. Wenn man den Spielraum aussch&ouml;pfte, den die Schuldenbremse bietet, k&ouml;nnte Sch&auml;uble mehr ausgeben, und eine h&uuml;bsche Pr&auml;mie der Anleger g&auml;be es obendrein.<br>\nDoch das w&auml;re ein gef&auml;hrlicher Weg: Keiner wei&szlig;, wie lange die Bedingungen an den Finanzm&auml;rkten, die den Anlegern Tr&auml;nen der Verzweiflung in die Augen treiben, so bleiben, wie sie sind. Der Bund sollte sich nicht ohne Not von der aktuellen Marktlage abh&auml;ngig machen.<br>\nZudem ist zu bef&uuml;rchten, dass Mehrausgaben im Wahljahr vornehmlich f&uuml;r sozialpolitische Wohltaten genutzt werden &ndash; so dass nicht die Wirtschaft, sondern nur die Verschuldung des Bundes w&auml;chst.<br>\nDer Spielraum, der auch ohne neue Schulden besteht, wenn der Bund seine Ausgaben nicht aufbl&auml;ht, sollte f&uuml;r Steuersenkungen genutzt werden. Zuletzt gab es nur punktuelle Entlastungen. Auch was Sch&auml;uble nun in Aussicht stellt, reicht nicht.<br>\nEr versteckt sich gerne hinter dem Bundesrat. Den Solidarit&auml;tszuschlag kann der Bund aber ganz allein abschaffen. Bis Ende des Jahrzehnts sollte das geschehen. Leider ging Sch&auml;uble mit keinem Wort auf den &bdquo;Soli&ldquo; ein. Es ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine wirklich sp&uuml;rbare Entlastung der Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wolfgang-schaeubles-geplante-steuersenkung-reicht-nicht-14423554.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein ganz merkw&uuml;rdiger FAZ-Kommentar. Zun&auml;chst wird ausf&uuml;hrlich davor gewarnt, dass der Staat angesichts einer m&ouml;glichen Zinserh&ouml;hung nicht mehr Schulden machen oder &ldquo;sozialpolitische Wohltaten&rdquo; verteilen solle, also blo&szlig; nicht &ldquo;vom finanzpolitischen Pfad der Tugend abzur&uuml;cken&rdquo;. Im n&auml;chsten Moment werden deutliche Steuersenkungen gefordert, die weit &uuml;ber die von Sch&auml;uble angek&uuml;ndigten hinausgehen. &ldquo;Es ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine wirklich sp&uuml;rbare Entlastung der Steuerzahler.&rdquo; Nachdem fast der gesamte Artikel dargestellt hat, dass das Geld nicht vorhanden ist. H&auml;h?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Streit um Erbschaftsteuer: Jachten produzieren nix<\/strong><br>\nIm Ringen um einen Kompromiss zur Erbschaftsteuerreform fordert das rot-gr&uuml;n regierte Nordrhein-Westfalen umfangreiche &Auml;nderungen. Das zeigt ein Positionspapier zum Vermittlungsverfahren, das dem SPIEGEL vorliegt. Darin sind insgesamt zw&ouml;lf Forderungen formuliert, die sowohl den Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) als auch nachtr&auml;gliche &Auml;nderungen auf Druck der CSU betreffen. [&hellip;]<br>\nAus Sicht von NRW geht der Kompromiss in vielen Punkten zu weit &ndash; etwa bei der Unternehmensbewertung. Diese soll statt dem 18-fachen des Jahresgewinns k&uuml;nftig maximal das 12,5-fache betragen, was die Steuerlast deutlich senken w&uuml;rde. Begr&uuml;ndet wurde die &Auml;nderung damit, dass die derzeitigen Niedrigzinsen bei den Berechnungsverfahren zu &uuml;berh&ouml;hten Angaben f&uuml;hren. NRW h&auml;lt dies jedoch f&uuml;r &ldquo;empirisch nicht hinreichend belegt&rdquo;. Die &Auml;nderung sei &ldquo;aus gutem Grund&rdquo; im urspr&uuml;nglichen Entwurf nicht enthalten gewesen.<br>\nAuf Konfrontationskurs geht Landesfinanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auch bei den Privilegien f&uuml;r Familienunternehmen. Diese sollen vor Berechnung der Erbschaftsteuer 30 Prozent ihres Verm&ouml;genswerts abziehen k&ouml;nnen, wenn sie nach der &Uuml;bergabe unter anderem die Aussch&uuml;ttung von Gewinnen einschr&auml;nken. NRW kritisiert jedoch, dass schon eine Beschr&auml;nkung von nur einem Prozent des Gewinns bereits ausreichen w&uuml;rde, um die Vorgaben zu erf&uuml;llen. Auch sonst seien die Vorgaben des Regierungsentwurfs in diesem Punkt &ldquo;ausgeh&ouml;hlt&rdquo; worden. Der Abschlag m&uuml;sse entweder gestrichen, deutlich reduziert oder durch andere Mechanismen ersetzt werden.<br>\nEin gro&szlig;er Streitpunkt bleibt auch das sogenannte Verwaltungsverm&ouml;gen, das im Gegensatz zum Betriebsverm&ouml;gen nicht unmittelbar f&uuml;r die Produktion ben&ouml;tigt wird. K&uuml;nftig k&ouml;nnten bis zu zehn Prozent des Verwaltungsverm&ouml;gens als Betriebsverm&ouml;gen behandelt und damit von der Erbschaftsteuer verschont werden. Zusammen mit anderen &Auml;nderungen k&ouml;nnte dies nach Ansicht von NRW zur R&uuml;ckkehr sogenannter Cash GmbHs f&uuml;hren, in denen Unternehmer privates Verm&ouml;gen horten. Auch m&uuml;sse klargestellt werden, dass Luxusgegenst&auml;nde wie Oldtimer-Sammlungen und Segeljachten in keinem Fall zum beg&uuml;nstigten Verwaltungsverm&ouml;gen geh&ouml;ren k&ouml;nnen.<br>\nMit der Sorge, die Erbschaftsteuerreform k&ouml;nne die Privilegien von Unternehmern noch ausweiten, ist Walter-Borjans nicht alleine. Die Berliner &Ouml;konomen Achim Truger und Birger Scholz haben f&uuml;r das Kampagnennetzwerk Campact eine ganze Reihe von Beispielen berechnet, in denen Unternehmer nach den neuen Regeln sogar weniger Erbschaftsteuer zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/erbschaftsteuer-nrw-fordert-zahlreiche-aenderungen-a-1111430.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach den von der CDU\/CSU gew&uuml;nschten Regeln sollen also u. a. Kunstwerke, Oldtimer und Jachten v&ouml;llig steuerfrei vererbt werden k&ouml;nnen, mit ein paar Tricks auch die Firmen selbst, teilweise im Wert von 50 oder mehr Millionen Euro. Vor allem der CSU ist also nichts peinlich, solange sie nur ihre Klientel (oft identisch mit den Sponsoren der Partei) bedienen kann. Der Widerstand vor allem von der Landesregierung von NRW ist hoch berechtigt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Deutschlands Reiche packt Steuer-Panik: 90 Kinder erben 30 Milliarden Euro <\/strong><br>\nDas deutsche Erbschaftssteuerrecht erscheint vielen reichen Unternehmerfamilien kaum noch berechenbar. Auch deshalb haben zahlreiche Inhaber in den vergangenen Jahren immense Werte an ihre Kinder vererbt &ndash; auch wenn diese zum Teil noch nicht einmal 14 Jahre alt waren. Aus Furcht vor weniger gro&szlig;z&uuml;gigen Steuerbeg&uuml;nstigungen haben zahlreiche Familienunternehmer ihre Firma schnell noch an Kinder verschenkt &ndash; oft an Minderj&auml;hrige. Das ergibt sich aus am Donnerstag bekannt gewordenen Zahlen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, das die Erbschaft- und Schenkungssteuerstatistik ausgewertet hat.<br>\nDanach gingen von den 144 Milliarden Euro an steuerfreien Firmen&uuml;bertragungen in der Zeit zwischen 2011 und 2014, f&uuml;r die Altersangaben vorliegen, 37 Milliarden Euro an Minderj&auml;hrige. 29,4 Milliarden Euro davon h&auml;tten 90 Kinder im Alter von unter 14 Jahren erhalten, denen jeweils Verm&ouml;gen von mindestens 20 Millionen Euro &uuml;bertragen worden sei &ndash; im Schnitt also 327 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/erbschaftssteuer-90-kinder-erben-30-milliarden-euro-a-1111436.html\">Manager Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Umbau des deutschen Arbeitsmarktes: Schon fast 1 Million Leiharbeiter <\/strong><br>\nNeben Arbeitslosengeld II, besser bekannt als Hartz IV, geh&ouml;rt der Ausbau der sogenannten Arbeitnehmer&uuml;berlassung, im Volksmund auch als Leiharbeit bezeichnet, zu den umfangreichsten Eingriffen in den deutschen Arbeitsmarkt, den die Agenda 2010 mit sich brachte. Zwar reicht die Geschichte des modernen Arbeitskr&auml;fteverleihs bis in die 1960er Jahre zur&uuml;ck, 2003 fielen in Deutschland jedoch zahlreiche Regularien. Unter dem Stichwort &bdquo;Flexibilisierung des Arbeitsmarktes&ldquo; wurde die Zahl der Leiharbeiter seitdem konstant in die H&ouml;he getrieben.<br>\nWie die Bundesregierung nun auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag bekannt gab, betrug der Zuwachs allein seit 2014 rund 5 Prozent. Insgesamt 961.000 Menschen waren im vergangenen Jahr als Leiharbeiter besch&auml;ftigt, 50.000 mehr als im Vorjahr, 100.000 mehr als zwei Jahre zuvor. Dadurch wird deutlich: Der Ausbau der Leiharbeit ist systemisch und konstant.<br>\nW&auml;hrend das Arbeitsmarktinstrument von seinen F&uuml;rsprechern als geniale Methode gepriesen wird, um Arbeitslose zur&uuml;ck in die Besch&auml;ftigung zu bringen, beklagen Kritiker einen sukzessiven Umbau des Arbeitsmarktes. Besonders wenn regul&auml;re Festanstellungen mehr und mehr abgebaut werden, um diese durch &bdquo;flexible&ldquo; Leihl&ouml;sungen zu ersetzten, sind die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft negativ.<br>\nAn die Stelle langfristiger gegenseitiger Verpflichtungen tritt ein &bdquo;Just in Time&ldquo;-Modell, bei dem Arbeitnehmer nur noch dann im Betrieb sind, wenn das Unternehmen unmittelbaren Bedarf an ihnen hat. Kurzfristig mag das f&uuml;r Arbeitgeber aus finanziellen Gr&uuml;nden attraktiv sein, auf der Strecke bleiben allerdings die Unternehmenskultur und Innovationen aus der Belegschaft heraus, die sich mit ihrem Betrieb identifizieren. Die Leiharbeiter zahlen zudem mit dem Wegfall ihrer sozio&ouml;konomischen Sicherheit drauf. Langfristige Planungen sind kaum noch m&ouml;glich, kein besonders gutes Fundament f&uuml;r eine florierende Gesamtwirtschaft. Die Linke warnt so auch nachdr&uuml;cklich vor der Etablierung einer Zwei-Klassen-Belegschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/40449-umbau-deutschen-arbeitsmarktes-schon-fast\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eigentlich m&uuml;ssten diese Entwicklung und die damit verbunden Zahlen Anlass f&uuml;r Frau Nahles sein, sich zu sch&auml;men. Zur Erinnerung: Im Grundsatzprogramm der SPD von 1989 hatte gestanden, dass Leiharbeit zu verbieten sei. Aber bereits die Schr&ouml;der-Regierung hatte sich nicht um die programmatischen Inhalte gek&uuml;mmert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Leiharbeit verbieten!<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland m&uuml;ssen als Leiharbeiter schuften. 961.000 waren es im letzten Jahr. Ein neuer H&ouml;chststand. Im Schnitt erhalten die Leiharbeitnehmer rund 1700 Euro im Monat, fast zwei von drei arbeiten zu Niedrigl&ouml;hnen.<br>\nLeiharbeit ist eine besonders perverse Form der Ausbeutung. Von wegen &bdquo;sozial ist, was Arbeit schafft&ldquo;, wie es Kanzlerin Merkel immer wieder formuliert hat. Demnach w&auml;re auch die Besch&auml;ftigung von Galeerensklaven im alte&hellip;n Rom ein sozialer Fortschritt gewesen. Das Problem der Leiharbeiter ist nicht die h&auml;usliche Langeweile, sondern Unsicherheit und Billigl&ouml;hne. &bdquo;Zeitarbeit verbessert die Chancen f&uuml;r mehr Besch&auml;ftigung&ldquo;, hat der fr&uuml;here SPD-Arbeitsminister Wolfgang Clement gefaselt. &bdquo;Es ist immer besser, zu niedrigen L&ouml;hnen zu arbeiten als nicht zu arbeiten&ldquo;, meinte der &bdquo;sozialdemokratische&ldquo; Gesundheitsexperte Karl Lauterbach 2008.<br>\nNachdem SPD und Gr&uuml;ne, unterst&uuml;tzt von Union und FDP die T&uuml;r f&uuml;r diese moderne Form der Sklaverei weit aufgesto&szlig;en haben, will Arbeitsministerin Nahles nun wenigstens etwas zur&uuml;ckrudern. Sie plant, dass Leih- oder Zeitarbeitnehmer k&uuml;nftig nach neun Monaten genauso wie die Stammbelegschaften bezahlt werden m&uuml;ssen. Klingt vern&uuml;nftig &ndash; allerdings nur, solange man nicht wei&szlig;, dass lediglich jedes vierte Leiharbeitsverh&auml;ltnis neun Monate oder l&auml;nger besteht. Das hei&szlig;t: Den Gro&szlig;teil der Leiharbeiter erreicht Nahles gar nicht.<br>\nLeiharbeit muss verboten werden! Und der Mindestlohn muss f&uuml;r alle ausnahmslos auf einem Niveau gelten, das sowohl im Berufsleben als auch im Alter tats&auml;chlich vor Armut sch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Einkommensverteilung: &ldquo;Es gibt kein Problem mit Altersarmut&rdquo;<\/strong><br>\nEin gro&szlig;er Niedriglohnsektor und Abstiegsangst der Mittelschicht, gleichzeitig fast Vollbesch&auml;ftigung und hohes Wachstum: Wie gerecht ist Deutschland? Ein Streitgespr&auml;ch. (&hellip;)<br>\nDeutschland geht es im Vergleich zu anderen Industriel&auml;ndern sehr gut. Trotzdem kritisieren viele eine wachsende soziale Ungleichheit im Land. Laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage halten zwei Drittel der 30 bis 59-J&auml;hrigen die Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland f&uuml;r ungerecht. F&uuml;r 68 Prozent sind die Unterschiede zwischen Arm und Reich sogar das gr&ouml;&szlig;te Problem in Deutschland &ndash; noch vor der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, der Fl&uuml;chtlingskrise und der Angst vor einem Terroranschlag.<br>\nZEIT ONLINE hat die beiden &Ouml;konomen Gustav Horn und Michael H&uuml;ther in D&uuml;sseldorf zum Streitgespr&auml;ch getroffen. Ersterer forscht f&uuml;r die gewerkschaftsnahe Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, letzterer ist Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. Mit beiden haben wir die Frage diskutiert: Wie (un-)gerecht geht es in Deutschland zu? Begleitet wird das Interview von mehreren Grafiken, die die jeweilige Position untermauern sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-09\/einkommensverteilung-gustav-horn-michael-huether-ungleichheit-streitgespraech\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es lohnt nicht wirklich, einen Artikel zu lesen, der Deutschland &ldquo;fast Vollbesch&auml;ftigung und hohes Wachstum&rdquo; attestiert. (Die beiden Redakteure sind einschl&auml;gig neoliberal eingestellt, sollten aber doch wenigstens wissen, dass offizi&ouml;s 3,5 bzw. real &uuml;ber 5 Millionen Arbeitslose nicht Vollbesch&auml;ftigung, sondern Massenarbeitslosigkeit bedeuten und ein Wirtschaftswachstum von 1,x Prozent bei einem Bev&ouml;lkerungswachstum von 1,x Prozent nicht &ldquo;hoch&rdquo; ist, sondern bestenfalls Stagnation signalisiert.) Und dann darf H&uuml;ther praktisch unwidersprochen echte Bullshit-Behauptungen wie &ldquo;Und zu guter Letzt haben auch Arbeitnehmerhaushalte oft Zinseinnahmen und Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung.&rdquo; (klar, das sind alles Million&auml;re, die nur zum Spa&szlig; arbeiten gehen) oder (zur Riesterrente) &ldquo;Das stimmt nicht. Die Verteilung ist weitaus breiter, als wir denken. Man muss den Menschen nur klarmachen, dass es sich langfristig schon lohnt, wenn ich pro Monat 25 Euro zur&uuml;cklege.&rdquo; (das macht in 40 Jahren inflationsbereinigt 12.000 Euro!!!) von sich geben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kinder aus bildungsfernen Familien bleiben abgeh&auml;ngt<\/strong><br>\nDas Bildungsniveau der Eltern beeinflusst nach wie vor, welche weiterf&uuml;hrende Schule ihre Kinder besuchen. 61 Prozent der unter 15-J&auml;hrigen, deren Eltern selbst einen hohen Bildungsabschluss haben, besuchten 2015 ein Gymnasium. Auf eine Realschule oder eine Schule mit mehreren Bildungsg&auml;ngen gingen jeweils nur 18 Prozent der Kinder hochgebildeter Familien. Die Hauptschule spielt f&uuml;r sie kaum eine Rolle, nur drei Prozent der Kinder von Eltern mit h&ouml;herem Bildungsabschluss lernten dort. Das teilte das Statistische Bundesamt anl&auml;sslich des Weltbildungstages mit.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/schule\/2016-09\/bildung-niveau-eltern-einfluss-schullaufbahn\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/09\/PD16_312_122.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>T&uuml;r zu f&uuml;r CETA<\/strong><br>\nNur noch wenige Tage bis zur Entscheidung. Der 17. September l&auml;utet die Proteste gegen das geplante Handelsabkommen zwischen der Europ&auml;ischen Union und Kanada (CETA) sowie den USA (TTIP) ein. Hunderttausende werden in elf Gro&szlig;st&auml;dten in Deutschland und &Ouml;sterreich erwartet. Zwei Tage sp&auml;ter beraten etwa 200 Funktion&auml;re der SPD auf einem kleinen Parteitag in Wolfsburg &uuml;ber ihre Haltung zu den Wirtschaftsvertr&auml;gen. Am 22. und 23. September wollen die EU-Handelsminister in Bratislava CETA endg&uuml;ltig beschlie&szlig;en. Nach dem Willen von EU-Kommission und Bundesregierung soll CETA bereits im Oktober vorl&auml;ufig in Kraft treten.<br>\nDer ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske bekr&auml;ftigte am Mittwoch in Br&uuml;ssel die Ablehnung der Gewerkschaften. Der DGB habe &raquo;eine klare Beschlusslage, die einstimmig zustande gekommen ist und nach wie vor G&uuml;ltigkeit hat&laquo;, sagte Bsirske gegen&uuml;ber dpa. &raquo;Wir sind f&uuml;r Nachverhandlungen, halten das Abkommen in der jetzt vorliegenden Textfassung f&uuml;r nicht zustimmungsf&auml;hig.&laquo; Auf Werben von Parteichef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte die SPD-Spitze zu Wochenbeginn eine Kompromisslinie formuliert: Der Weg zur parlamentarischen Beratung des Vertrags soll freigemacht, Klarstellungen und Verbesserungen sollen dann im parlamentarischen Verfahren erreicht werden. Dieser Vorschlag wird dem SPD-Parteikonvent am 19. September vorgelegt. Bsirske lie&szlig; erkennen, dass ihm das nicht ausreicht. &raquo;Das am meisten vorkommende Wort ist pr&uuml;fen&laquo;, sagte er zu dem Vorschlag. Dabei hei&szlig;e es, die Kl&auml;rung offener Punkte sei &raquo;Grundlage&laquo; f&uuml;r die Zustimmung der SPD zum Abkommen. F&uuml;r ihn seien &Auml;nderungen jedoch &raquo;Voraussetzung&laquo;, betonte Bsirske. Auf die Frage, ob Deutschland das Abkommen auf EU-Ebene ablehnen solle, sagte er: &raquo;Wenn sich nichts &auml;ndert, ja.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-08\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mein Beruf ist ein Bullshitjob<\/strong><br>\nImmobilienmakler, Unternehmensberater, Investmentbanker: Sie sind die Hofnarren des Kapitalismus, sagt der Anthropologe David Graeber. Er nennt sie Bullshitjobs. Der Anthropologe und Occupy-Vordenker David Graeber hat das Unbehagen &uuml;ber die Bl&ouml;dsinnigkeit der Dienstleistungsjobs vor einiger Zeit in eine Theorie gepackt. Gesellschaftlich sinnvolle Arbeit, so Graber, sterbe zunehmend aus &ndash; automatisiert, computerisiert, wegrationalisiert. Sie wird ersetzt durch gesellschaftlich sinnlose Arbeit, so erkennbar hirnrissig, dass die Arbeitenden unm&ouml;glich selbst noch an sie glauben k&ouml;nnen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2016-08\/david-graeber-berufe-bullshitjobs-unternehmensberater\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/strikemag.org\/bullshit-jobs\/\">STRIKE!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>UNICEF-Bericht: Das Mindeste ist ein halbwegs menschenw&uuml;rdiges Dasein<\/strong><br>\nEs reiche nicht, &uuml;ber das millionenfache Leiden von Fl&uuml;chtlingskindern zu lamentieren, kommentiert Annette Riedel den UNICEF-Bericht zur Flucht von Kindern. Und sie anschlie&szlig;end gar in menschenunw&uuml;rdigen Lagern ihrem Schicksal zu &uuml;berlassen. Genau das sei in vielen L&auml;ndern traurige Realit&auml;t. [&hellip;]<br>\nEs ist interessant und zugleich bezeichnend, dass au&szlig;erhalb Europas die deutsche Bundeskanzlerin f&uuml;r ihren humanen Ansatz ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik eine Achtung, ja eine Hochachtung, erf&auml;hrt, die ihr hierzulande zunehmend verwehrt wird. Stolz sollten die Deutschen auf Merkels geradezu musterhaftes, prinzipientreues Verhalten sein, sagte etwa der UNICEF-Direktor in New York. Die Realit&auml;t sieht ganz anders aus. Selbst manch vermeintliche politische Freunde sprechen so lange davon, wie verfehlt Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik sei, bis es noch der letzte glaubt.<br>\nZugegeben &ndash; es ist eine Herkules-Aufgabe, mit der es diejenigen L&auml;nder zu tun haben, die, wie Deutschland, Fl&uuml;chtlinge nicht an ihren Grenzen abgewiesen haben. Integration auch von hunderttausenden Kindern und Jugendlichen ist kein Spaziergang. Es ist eine enorme gesellschaftliche, finanzielle, organisatorische Herausforderung. Und, ja, sie wurde in Berlin vielleicht zu lange untersch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/unicef-bericht-das-mindeste-ist-ein-halbwegs.720.de.html?dram:article_id=365247\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Allein gefl&uuml;chtet, allein gelassen: Minimalbetreuung f&uuml;r minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nRund 51.000 unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge leben in Deutschland. Viele von ihnen sind traumatisiert von Krieg, Flucht und der Trennung von der Familie. Nach geltendem Recht werden alleinstehende Minderj&auml;hrige in der Regel aufgrund der Vorerfahrungen in einer Jugendhilfeeinrichtung intensiv betreut. Aber das ist der Regierung offenbar zu teuer: Laut einem internen Arbeitsentwurf seien viele minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge sehr selbstst&auml;ndig und bed&uuml;rften nur einer Betreuung von &bdquo;ausgesprochen niedriger Intensit&auml;t&ldquo;. Ein Zwei-Klassen-System zu Lasten der Fl&uuml;chtlinge, sagen Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/minderjaehrige-fluechtlinge-116.html\">Monitor<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Monitor Bericht zeigt, wie unangebracht die &bdquo;Hochachtung&ldquo; f&uuml;r Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schwarzbuch Bundeswehr<\/strong><br>\nHeute steht die Bundeswehr &laquo;einer nie da gewesenen Parallelit&auml;t und Gr&ouml;&szlig;enordnung von Krisen und Konflikten gegen&uuml;ber&raquo;, formuliert das im Juli 2016 erschienene Wei&szlig;buch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr.1 Der Befund klingt dramatisch. Der Kunstgriff in der Formulierung: Die Bundesregierung tut so, als handele es sich um einen der Bundeswehr von au&szlig;en aufgezwungenen Sachverhalt. Tats&auml;chlich haben sich Kriege und Krisenherde der deutschen Armee nicht aufgezwungen. Seit rund 25 Jahren werden deutsche Soldaten systematisch in Kriege und Krisengebiete entsandt. Das Wei&szlig;buch hat die Aufgabe, diesen Kurs als alternativlos darzustellen.2<br>\nEs entstand unter Federf&uuml;hrung des Bundesministeriums f&uuml;r Verteidigung. Laut Eigendarstellung stellt es &laquo;das oberste sicherheits- und verteidigungspolitische Grundlagendokument der Bundesregierung&raquo; dar und formuliert &laquo;das sicherheitspolitische Programm f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre&raquo;.3<br>\nDas Wei&szlig;buch ist Teil der psychologischen Kriegsf&uuml;hrung des Verteidigungsministeriums. Von der Leyen f&uuml;hrt einen Kampf um die K&ouml;pfe. Das vorliegende Schwarzbuch hat sich zur Aufgabe gestellt, dahinterstehende Motive und Interessen offenzulegen, und davon ausgehend die Strategien und R&uuml;stungsvorhaben der Regierung darzustellen. Schlie&szlig;lich soll anhand historischer wie aktueller Beispiele deutlich gemacht werden, wie wir uns gegen einen neuen Militarismus wehren k&ouml;nnen.<br>\nDas Schwarzbuch wird gemeinsam herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/42571\/schwarzbuch.html\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Freispruch f&uuml;r Thomas H.!<\/strong><br>\nGegen die fortschreitende Kriminalisierung von Antikriegsprotesten<br>\nDas Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung und das Recht, sich zu versammeln, sind verfassungsrechtlich besonders gesch&uuml;tzt, sie sind Grundlage eines friedlichen und selbstbestimmten Zusammenlebens und essentiell, um gegen Krieg und Milit&auml;r Widerstand zu leisten. Immer wieder versuchen jedoch Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, etwa mit dem Vorwurf des Hausfriedensbruches legitimen Protest gegen Krieg und Milit&auml;r zu kriminalisieren.<br>\nKrieg und Milit&auml;r scheinen berechtigt zu sein, der Protest dagegen nicht &ndash; das ist jeder Demokratie unw&uuml;rdig. Unser aller Solidarit&auml;t ist gegen die Repression gefragt!<br>\nAuch in Stuttgart, so der Vorwurf der dortigen Staatsanwaltschaft, habe der Aktivist Thomas H. bei den Protesten gegen einen Bundeswehr-Rekrutierungsstand auf der Ausbildungsmesse &bdquo;Nacht der Unternehmen&ldquo; in der Liederhalle am 17. November 2015 Unrecht begangen. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Hausfriedensbruch. In einem alle Fragen offenlassenden Verfahren ist er nun vom Amtsgericht Stuttgart zu einer Geldstrafe verurteilt wurden &ndash; seine Verteidigung legte umgehend Berufung ein. Was war passiert? (&hellip;)<br>\nDie versuchte Kriminalisierung von Protest im Fall von Thomas H. schlie&szlig;t an die strafrechtliche Verfolgung weiterer AntikriegsaktivistInnen an. So ermittelt die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen gegen den R&uuml;stungsgegner J&uuml;rgen Gr&auml;sslin und dessen MitautorInnen aufgrund des Buchs &bdquo;Netzwerk des Todes&ldquo;, in dem illegale Waffengesch&auml;fte nach Mexiko enth&uuml;llt wurden.<br>\nDie Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelte gegen Hermann Theisen, der vor dem Atomwaffenlager B&uuml;chel &uuml;ber Flugbl&auml;tter SoldatInnen aufforderte, die Geheimniskr&auml;merei um die Nuklearsprengk&ouml;pfe zu brechen. Ein zweites Verfahren wird momentan ebenfalls gegen Theisen vom Amtsgericht Oberndorf am Neckar gef&uuml;hrt. Theisen habe dort die Mitarbeiter_innen von Heckler &amp; Koch zum Whistleblowing aufgerufen und daraufhin eine Anzeige vom Waffenhersteller wegen &ouml;ffentlicher Aufforderung zu Straftaten (&sect;111StGB) in Verbindung mit weiteren Vergehen erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/09\/08\/freispruch-fuer-thomas-h\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stur heil in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nEigentlich k&ouml;nnte man das Ganze bel&auml;cheln. Seit mehr als zwei Jahren gelten die Sanktionen der EU gegen eine ausgew&auml;hlte Gruppe von etwa 150 russischen Spitzenpolitikern, Funktion&auml;ren und Managern staatlicher Unternehmen. Sie d&uuml;rfen eventuell vorhandene Auslandskonten nicht nutzen und die EU-L&auml;nder nicht aufsuchen. Betroffen sind aber auch die F&uuml;hrer der beiden ostukrainischen Volksrepubliken, denen vieles vorgeworfen wird, aber nicht, dass sie Schwarzgeldkonten in Zypern oder &Ouml;sterreich bes&auml;&szlig;en.<br>\nWas soll also der ganze Zirkus, dass die EU-Kommission diese Kontensperrungen und Einreiseverbote jetzt wieder um ein halbes Jahr verl&auml;ngert hat? Der offizielle Grund, Russland zu einer Revision seiner Ukraine-Politik zu veranlassen, hat sich langsam abgenutzt. Es ist erkennbar, dass dieser Mechanismus nicht funktioniert hat, zumal &ndash; und dies k&ouml;nnte man daraus schlie&szlig;en &ndash; Russland offenbar nicht so funktioniert, wie sich das der kleine Moritz in Br&uuml;ssel vorstellt: Gasprom-Chef Aleksej Miller geht zu Putin und sagt: Wladimir Wladimirowitsch, wir m&uuml;ssen was machen, ich komme nicht mehr an meine Auslandskonten. Und der antwortet: Alles klar, Aleksej Borissowitsch, wir ziehen uns zur&uuml;ck. L&auml;cherlich. Russland ist weder eine Monarchie noch eine Clanwirtschaft so primitiver Bauart.<br>\nWarum also diese Sanktionsverl&auml;ngerung, von der man sich in den letzten zwei Jahren hat &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, dass sie nicht wirkt? Erstens sicherlich deswegen, weil man sich in Br&uuml;ssel erhofft, dass steter Tropfen den Stein h&ouml;hlt. Insbesondere auf pers&ouml;nlicher Ebene. Westliche Thinktanks suchen beinahe schon verzweifelt nach Anzeichen f&uuml;r Br&uuml;che in der russischen F&uuml;hrung, f&uuml;r Konflikte, die sie ausnutzen k&ouml;nnten, um den im Inland nach wie vor &uuml;beraus popul&auml;ren (82 Prozent, sagt die letzte Umfrage des westlich finanzierten Levada-Instituts, Angela Merkel erreicht mit M&uuml;he die H&auml;lfte davon) Pr&auml;sidenten schw&auml;chen oder wom&ouml;glich sogar st&uuml;rzen zu k&ouml;nnen. Vielleicht, so die Logik hinter den pers&ouml;nlichen Sanktionen, vielleicht l&auml;sst sich ja irgendeiner dieser F&uuml;hrungsrussen doch beim Portemonnaie erwischen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-08\/036.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Ukraine-USA-EU-Russland-Krise<\/strong><br>\nSchlugen wir die Zeitung auf, sprangen uns monatelang Putin-Karikaturen entgegen und Leitartikel gei&szlig;elten tagt&auml;glich die angeblich kriegsl&uuml;sternen Russen. H&auml;me, Unterstellungen und L&uuml;gen auch in Radio- und Fernsehsendungen. Im Deutschlandfunk wurde gefragt &bdquo;Ist Putin noch zu stoppen?&ldquo; oder wir erfuhren: &bdquo;Russland sch&uuml;rt den Konflikt.&ldquo; NDR-Weltbilder kl&auml;rte uns &uuml;ber die &bdquo;Psyche von Wladimir Putin&ldquo; auf, der sich laut ZDF als &bdquo;der neue Zar&ldquo; f&uuml;hlt und den Prinz Charles mit Hitler verglich.<br>\nVon &bdquo;prorussischem Mob&ldquo; (Spiegel-online, ARD Tagesschau) in der Ostukraine war die Rede, in der Welt erinnerte &bdquo;die Ruchlosigkeit der Putin-Propaganda erschreckend an die Hochzeiten des Stalinismus&ldquo;, die Bild-Zeitung entlarvte &bdquo;Moskaus Kriegshetze&ldquo;, im ZDF wurde gefragt: &bdquo;Ist die Angst vieler Menschen in den baltischen Staaten berechtigt?&ldquo; Dementsprechend mahnten die US-Regierung, der NATO-Generalsekret&auml;r und Verteidigungsministerin von der Leyen h&ouml;here Verteidigungsausgaben an. Und so weiter, eine endlose Litanei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201405283110\/politik\/welt\/die-ukraine-usa-eu-russland-krise.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Die USA-EU-Russland-Krise: Vortrag und Diskussion am 14. September um 19:30 Uhr in Wuppertal<\/strong><br>\nAn den Grenzen Russlands werden von den USA und der NATO Kampfeinheiten und Bataillone mit schweren Waffen stationiert. Seit etwa zwei Jahren finden st&auml;ndig Man&ouml;ver im Schwarzen Meer, im<br>\nBaltikum und in Polen mit Tausenden Soldaten, Panzern, Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen statt, Raketenstellungen werden ausgebaut und es gibt eine &bdquo;schnelle Eingreiftruppe&ldquo; von 5.000 Elitesoldaten unter deutscher F&uuml;hrung. Zugleich wird verbreitet, die Aggression gehe von Russland aus. Eine Eskalation ist nicht ausgeschlossen und der gef&auml;hrlichste Konflikt, mit dem wir es zu tun haben, ist nach wie vor der B&uuml;rgerkrieg in der Ostukraine. Dort brennt eine Z&uuml;ndschnur. Grund genug sich &uuml;ber die Ursachen und Hintergr&uuml;nde der Krise klar zu werden. Welche geopolitischen Interessen verfolgen die USA, was bestimmt die russische Position in diesem Konflikt, welche bzw. wessen Interessen verfolgt die Regierung in Kiew, welche Rolle spielen die EU und die NATO, wie gro&szlig; ist die Gefahr einer milit&auml;rischen Ost-West-Konfrontation? Antworten auf diese Fragen vermittelt Dr. Bittner in seinem Buch &bdquo;Die Eroberung Europas durch die USA&ldquo;. Der Autor referiert, liest ausgew&auml;hlte Passagen und beantwortet Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-wtal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Bittner_A4_oPBW.pdf\">attac Wuppertal [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>For a Climate of Peace &ndash; Creating an Action Agenda<\/strong><br>\nDie Welt ist &uuml;berr&uuml;stet und Frieden ist unterfinanziert. Wie dieses Paradigma &uuml;berwunden werden kann, steht im Mittelpunkt des Weltkongresses des International Peace Bureau. Eines steht schon jetzt fest: Nur gemeinsam k&ouml;nnen die dringend notwendigen umfassenden gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen in die Wege geleitet<br>\nwerden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipb2016.berlin\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/FRE-EXTRA-IPB-LOW.pdf\">Beilage der Freitag Extra [PDF]<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160909-Bild-Cover.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160909-Bild-Cover-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34922","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34922"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34922\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34924,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34922\/revisions\/34924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}