{"id":34945,"date":"2016-09-12T08:35:56","date_gmt":"2016-09-12T06:35:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945"},"modified":"2016-09-12T08:35:56","modified_gmt":"2016-09-12T06:35:56","slug":"hinweise-des-tages-2709","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h01\">AfD erobert die R&auml;te in Niedersachsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h02\">Worum es bei Ceta jetzt (noch) geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h03\">Das ist die Nachricht des Tages<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h04\">Joseph Stiglitz on how the Euro threatens the future of Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h05\">&bdquo;Diese &Ouml;konomik hat menschenfeindliche Z&uuml;ge&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h06\">Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h07\">Jobsuche im Alter: &ldquo;Man braucht Durchhalteverm&ouml;gen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h08\">Erbschaftssteuer im Vermittlungsausschuss: Protestb&uuml;ndnis &uuml;bergibt 155.000 Unterschriften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h09\">Vorbild NSA (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h10\">Die Produktion von Hass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h11\">Milit&auml;rausr&uuml;stung in Rettungswagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h12\">Erdo&#287;ans Krieg gegen die Kurden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h13\">NSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h14\">Der Sch&auml;uble-Komplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h15\">Wie mit Metaphern Meinung gemacht wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h16\">&bdquo;Das ist doch kein Terrorangriff!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h17\">Frauke Petry warnt vor &ldquo;B&uuml;rgerkrieg in Deutschland&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34945#h18\">&bdquo;Mich macht so eine Selbstgef&auml;lligkeit sprachlos&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>AfD erobert die R&auml;te in Niedersachsen<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland erreicht bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen teils zweistellige Ergebnisse. Die Union verliert, bleibt aber st&auml;rkste Kraft. Auch die Sozialdemokraten erhielten weniger Stimmen. [&hellip;]<br>\nDie CDU lag mit 34,4 Prozent vor der SPD (31,2), den Gr&uuml;nen (10,9), der AfD (7,8), der FDP (4,8) und der Linken (3,3), wie die Landeswahlleitung am Montag mitteilte. W&auml;hlergruppen erzielten 6 Prozent. Die CDU ist seit Anfang der 80er Jahre immer als st&auml;rkste Kraft aus Kommunalwahlen hervorgegangen. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 Prozent und war damit h&ouml;her als noch 2011.<br>\nVor f&uuml;nf Jahren hatte die CDU mit 37,0 Prozent noch besser abgeschnitten, vor den Sozialdemokraten mit 34,9 Prozent. Die Gr&uuml;nen kamen 2011 auf 14,3 Prozent, die FDP auf 3,4, W&auml;hlergruppen auf 6,3 Prozent und die Linkspartei auf 2,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/kommunalwahlen-afd-erobert-die-raete-in-niedersachsen-14431279.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wir hatten es wohlgemerkt &bdquo;nur&ldquo; mit Kommunalwahlen zu tun und die AfD hat auf kommunalpolitischer Ebene in den meisten Regionen noch nicht einmal Inhalte vorzuweisen und konnte mangels Personalmangel in vielen Kommunen gar nicht antreten. Nach Baden-W&uuml;rttemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen ist die These nicht mehr haltbar, die AfD sei ein &bdquo;Ost-Ph&auml;nomen&ldquo;. Sie ist vielmehr zur Zeit die drittst&auml;rkste politische Kraft im Lande und das bundesweit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Worum es bei Ceta jetzt (noch) geht<\/strong><br>\nDie Verteidiger von Ceta haben recht: Ceta ist deutlich besser, im Sinne von weniger schlecht, als die meisten anderen derartigen Abkommen. Dass Ceta irgendwann als Ganzes verabschiedet wird, ist unwahrscheinlich, weil daf&uuml;r alle Regierungen und Parlamente zustimmen m&uuml;ssten, was kaum passieren wird. Die EU-Kommission und die Mehrheit der nationalen Regierungen, einschlie&szlig;lich der von SPD-Minister Gabriel vertretenen Bundesregierung, wollen die Teile von Ceta, die nach ihrer Ansicht keine nationalen Zust&auml;ndigkeiten ber&uuml;hren, im Schnellverfahren vorl&auml;ufig in Kraft setzen. Die nationalen Parlamente w&uuml;rden dann nicht gefragt. Formal w&auml;re das dann ein korrektes Vorgehen, wenn einerseits sichergestellt w&auml;re, dass diese Teile auch wirklich nicht nationale Zust&auml;ndigkeiten ber&uuml;hren, und au&szlig;erdem die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine vorl&auml;ufige Anwendung gegeben w&auml;ren. Das zweite ist nicht der Fall. &Uuml;ber die erste Bedingungen kann es keine ernsthafte politische und juristische Diskussion mehr geben, wenn der k&uuml;nstliche Zeitdruck akzeptiert wird, dass der EU-Ministerrat die vorl&auml;ufige Inkraftsetzung bereits Anfang Oktober beschlie&szlig;en soll, damit sie bei einem Gipfel mit Kanada Ende Oktobers unterschrieben werden kann. Die vorl&auml;ufige Anwendung ist sehr wichtig, denn sie gilt, bis entweder Ceta zur G&auml;nze verabschiedet wird, oder bis der Ministerrat mit qualifizierter Mehrheit beschlie&szlig;t, die vorl&auml;ufige Anwendung aufzuk&uuml;ndigen und damit zu beenden. Da beides eher unwahrscheinlich ist, muss man damit rechnen, dass die vorl&auml;ufig angewendeten Teile dauerhaft oder zumindest sehr lange Anwendung finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/682-ceta-vorlaeufig\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>passend dazu: &ldquo;CETA ist ein global vorbildliches Freihandelsabkommen&rdquo;<\/strong><br>\nIn seinem Kommentar pl&auml;diert Bundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier f&uuml;r das geplante CETA-Abkommen mit Kanada. Der SPD-Politiker sieht darin eine M&ouml;glichkeit die Globalisierung aktiv mitzugestalten.<br>\nNach dem Ergebnis der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, nach dem Votum der Briten f&uuml;r den Brexit, nach der Nominierung von Donald Trump fragen wir halb ungl&auml;ubig, halb entsetzt: &bdquo;Wie konnte das passieren?&ldquo; Die Antwort kann sicher nicht &uuml;berall gleich ausfallen. Aber eins haben all diese Entwicklungen gemein: Dass es immer mehr Menschen gibt, denen die wachsende Un&uuml;bersichtlichkeit der Verh&auml;ltnisse zu anstrengend ist und die sich nicht zurechtfinden in einer komplexen und vernetzten Welt. Das ist keine Entschuldigung! Aber es hilft uns zu verstehen, warum sie auf Populisten vertrauen, die ihnen einfache Antworten vorgaukeln, ganz nach dem Motto: Abschottung ist die beste L&ouml;sung.<br>\nAber durch einfache Antworten wird die Welt nicht weniger kompliziert. In Wirklichkeit sind die ganz einfachen Antworten in der Regel keine, die tragen. Im Gegenteil! Politisch f&uuml;hren sie uns in Nationalismus und Ausl&auml;nderfeindlichkeit. Wirtschaftlich f&uuml;hren sie uns hin zu Protektionismus. Beide Wege f&uuml;hren gleicherma&szlig;en in die Irre &ndash; gerade f&uuml;r unser Land, das wie wenige andere wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich mit der Welt vernetzt ist. Sie zu w&auml;hlen, ist verantwortungslos. Stattdessen m&uuml;ssen wir uns auf den vielleicht steinigeren, aber erfolgversprechenderen Weg machen: Die Freiheit und Offenheit zu verteidigen, und daf&uuml;r immer wieder auszuhandeln, wie wir k&uuml;nftig zusammen leben und die Globalisierung gerecht und nachhaltig gestalten wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Gastkommentar-CETA-ist-ein-global-vorbildliches-Freihandelsabkommen-_arid,1453618.html\">Weser Kurier<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar m&ouml;chte Herr Steinmeier weiterhin &ndash; nachdem er schon mit der Agenda 2010 der hier lebenden Bev&ouml;lkerung gro&szlig;en Schaden zugef&uuml;gt hat &ndash; lediglich der gelernte Jurist und Technokrat bleiben, der von &ouml;konomischen Zusammenh&auml;ngen keine Ahnung hat und &ndash; so der Eindruck &ndash; nichts dazu lernen m&ouml;chte. Spekuliert er etwa auf einen Job bei Konzernen bzw. deren Lobbyverb&auml;nden wie sein &bdquo;Meister&ldquo; Gerhard Schr&ouml;der?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das ist die Nachricht des Tages<\/strong><br>\nDie USA und Russland haben sich auf einen Plan zur Durchsetzung einer Feuerpause in Syrien verst&auml;ndigt. F&uuml;r den fr&uuml;heren Vorsitzenden des Nato-Milit&auml;rausschusses, Harald Kujat, l&auml;sst dies auf neue politische Gespr&auml;che hoffen. Die Nachricht des Tages sei aber, dass Moskau und Washington auch milit&auml;risch gemeinsam vorgehen wollten, sagte Kujat im DLF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/syrien-einigung-das-ist-die-nachricht-des-tages.694.de.html?dram:article_id=365490\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz on how the Euro threatens the future of Europe<\/strong><br>\n[&hellip;] Stiglitz explains in the interview that there are two schools. One puts the blame on bad policy-makers. The other school argues that the euro was flawed at birth. There have, of course, been very bad policy mistakes, which made the whole situation even worse. But for Stiglitz, the design of the euro zone was all wrong. It could and cannot work.<br>\nIn a nutshell, the single currency took away the mechanisms that countries need to adjust. Once there was the single currency, there was no exchange rate anymore and no national interest rate. EU governance made everything worse by tying the hands of the countries by limiting their deficits to 3% of GDP &ndash; surpluses can be unlimited. To make matters even worse, the ECB was obsessed with inflation, to the detriment of the fight against unemployment. What happened is altogether logical: nothing but destruction. Once the outlandish idea became accepted that it is deficits that cause, or at least prolong, the crisis, the whole EU economic policy has been based on getting rid of the deficits. Not only was this diagnosis fundamentally wrong. The policies which followed made, once again, everything worse than it already was. Flassbeck explained this utter irrationality many times. It is impossible for all the countries to have a surplus for the simple reason that someone&rsquo;s surplus is always someone else&rsquo;s deficit. The EU insisted on more and more austerity, with the consequence that the economies got weaker, tax revenues went down, and years later the fiscal position of many countries is even worse than when they began. The structural reforms were of course also part and parcel of a political agenda to weaken labour.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.com\/joseph-stiglitz-on-how-the-euro-threatens-the-future-of-europe\/\">Flassbeck Economics<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.socialeurope.eu\/2016\/09\/the-real-issues-of-the-eurozone-and-how-to-solve-them\/\">The Real Issues Of The Eurozone And How To Solve Them &ndash; Social Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Diese &Ouml;konomik hat menschenfeindliche Z&uuml;ge&ldquo;<\/strong><br>\nWirtschaftswissenschaft ist nicht wertneutral, sagt der &Ouml;konom Sebastian Thieme. Er &uuml;bt heftige Kritik am Status quo der Disziplin &ndash; und fordert eine &ldquo;Erw&auml;gungskultur&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/weilmeldung\/diese-oekonomik-hat-menschenfeindliche-zuege\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Altersarmut<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drastischer Anstieg der Altersarmut<\/strong><br>\nWer heute 55 alt ist ist und Arbeitnehmer, der sollte schnell noch vorsorgen. Das Risiko arm zu werden, ist in Deutschland wieder gr&ouml;&szlig;er geworden. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.<br>\nDie Altersarmut in Deutschland nimmt zu: 5,6 Millionen Menschen &uuml;ber 55 Jahre in Deutschland sind nach einem Medienbericht von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das geht aus Daten der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat hervor, die von der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann ausgewertet wurden, wie die &bdquo;Passauer Neuen Presse&ldquo; (Samstagsausgabe) berichtete. Vor zehn Jahren waren es demnach noch 4,5 Millionen. Das entspricht einem Anstieg um knapp 25 Prozent.<br>\nDer Anteil der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen, die als armutsgef&auml;hrdet gelten, stieg den Angaben zufolge von 18,2 Prozent 2006 auf 20,7 Prozent 2014. Als von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht gelten Menschen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung zur Verf&uuml;gung haben. Deutschland liegt bei der Armutsgef&auml;hrdung &Auml;lterer knapp unterhalb des EU-Durchschnitts von 20,9 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-drastischer-anstieg-der-altersarmut\/14527082.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>12.Frauen-Alterssicherungskonferenz von ver.di<\/strong><br>\nBsirske: Altersarmut ist eine tickende Zeitbombe &bdquo;Frauen-B&uuml;ndnis gegen Altersarmut&ldquo; &ndash; Betroffene berichten<br>\nDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt sich f&uuml;r eine nachhaltige St&auml;rkung der gesetzlichen Rentenversicherung ein und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik: &bdquo;Die drohende Altersarmut ist eine tickende soziale Zeitbombe. Gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten versuchen, demokratische Errungenschaften und Institutionen zu delegitimieren, ist es ein absolutes Muss, dass die gro&szlig;e Koalition f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit sorgt. Die Rentenpolitik steht da ganz oben auf der Agenda&ldquo;, betonte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske anl&auml;sslich der 12. Frauen-Alterssicherungskonferenz von ver.di am Dienstag in Berlin.<br>\n&bdquo;Die Talfahrt des gesetzlichen Rentenniveaus muss gestoppt werden, das Rentenniveau stabilisiert und wieder angehoben werden&ldquo;, sagte Bsirske weiter. &bdquo;Die gemeinsame Rentenkampagne im DGB macht deutlich: Das Thema Rente geht alle an &ndash; wir werden nicht locker lassen, bis sich die Politik auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zubewegt. Wir brauchen ein Rentenniveau, das f&uuml;r alle, die &uuml;ber viele Jahre von ihren L&ouml;hnen Beitr&auml;ge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, im Alter ein Leben in W&uuml;rde gew&auml;hrleistet.&ldquo;<br>\nSchwerpunkt der 12. Frauen-Alterssicherungskonferenz von ver.di ist die drohende Altersarmut. Mit einer gemeinsamen Erkl&auml;rung hat sich ein &bdquo;Frauen-B&uuml;ndnis gegen Altersarmut&ldquo; konstituiert, in dem acht Organisationen einen rentenpolitischen Appell an die Politik richten. Auf der Konferenz berichten zudem Betroffene &uuml;ber ihre Erwerbsbiografien und diskutieren Auswege aus der drohenden Rentenfalle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++250c6908-7429-11e6-ad7a-525400b665de%20\">ver.di<\/a>\n<p><strong>dazu: So machen&rsquo;s die anderen<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Rentensysteme im Vergleich<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rente-staerken.verdi.de\/rentensysteme-in-europa%20\">ver.di<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34886#h11\">hier<\/a> auf die DGB-Rentenkampagne hingewiesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut unter &auml;lteren Deutschen nimmt stark zu<\/strong><br>\nDie Altersarmut in Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. 5,6 Millionen &auml;ltere Menschen &uuml;ber 55 Jahren sind derzeit laut der &bdquo;Passauer Neuen Presse&ldquo; von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2006 seien es noch 4,5 Millionen gewesen. Das entspricht einem Anstieg um knapp 25 Prozent.<br>\nIhr Anteil an der Gesamtzahl aller Menschen in dieser Altersgruppe ist damit von 18,2 Prozent 2006 auf 20,7 Prozent 2014 gestiegen. Das geht aus Daten der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat hervor, die von der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann ausgewertet wurden.<br>\nAls von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht gelten Personen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung zur Verf&uuml;gung haben. Deutschland liegt in dieser Statistik bei der Armutsgef&auml;hrdung &Auml;lterer knapp unterhalb des EU-Durchschnitts von 20,9 Prozent. In den Niederlanden (11,9 Prozent), Norwegen (9,3 Prozent) und Schweden (14,5 Prozent) ist der Wert deutlich geringer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article158041074\/Armut-unter-aelteren-Deutschen-nimmt-stark-zu.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine dramatische Studie und dramatisch andere Ergebnisse als bei dem <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-09\/einkommensverteilung-gustav-horn-michael-huether-ungleichheit-streitgespraech\">uns&auml;glichen ZEIT-Interview<\/a> nur zwei Tage vorher.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jobsuche im Alter: &ldquo;Man braucht Durchhalteverm&ouml;gen&rdquo;<\/strong><br>\nJenseits der 50 dauert die Suche nach einem neuen Job oft l&auml;nger. Mit diesen Tipps k&ouml;nnen &Auml;ltere bei der Jobsuche punkten, sagt der Bewerbungsexperte J&uuml;rgen Hesse. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/bewerbung\/2016-08\/jobsuche-alter-bewerbung-50plus-tipps\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wir lernen, da&szlig; Bewerbungen &ldquo;im Alter&rdquo; (hier definiert: ab 50) schwierig werden. Der Arbeitsmarkt ist ein Haifischbecken, und Unternehmne lassen sich (laut dem Interviewten) teilweise 12 Monate Zeit f&uuml;r die Stellenbesetzung. Und wir sprechen hier nur &uuml;ber die sogenannten Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;fte. Was ist denn nun mit dem Fachkr&auml;ftemangel, gar Arbeitskr&auml;ftemangel bei &ldquo;nahezu Vollbesch&auml;ftigung&rdquo;? Und wie sollen Menschen bis 67 einen Arbeitsplatz haben, wenn sie schon mit 50 gro&szlig;e Schwierigkeiten haben? Fragen &uuml;ber Fragen, die die ZEIT-Redakteure leider nicht stellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erbschaftssteuer im Vermittlungsausschuss: Protestb&uuml;ndnis &uuml;bergibt 155.000 Unterschriften<\/strong><br>\nSteuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r Million&auml;re schlie&szlig;en!<br>\nAktive von Verdi, Attac, dem Netzwerk Steuergerechtigkeit und Campact haben gestern vor dem Geb&auml;ude des Bundesrats 155.000 Unterschriften f&uuml;r eine entschlossene Besteuerung der Superreichen &uuml;bergeben. Dort beriet der Vermittlungsausschuss aus Bundestag und Bundesrat zum ersten Mal nach der Sommerpause &uuml;ber das umstrittene Erbschaftssteuergesetz. Das Bundesverfassungsgericht hatte die unangemessenen Privilegien f&uuml;r Unternehmenserben moniert und eine Neuregelung verlangt. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Gerade nach der Wahl in Mecklenburg muss jedem klar sein, dass die Politik endlich handlungsf&auml;hig werden muss&rdquo;, sagt Attac-Steuerexperte Karl-Martin Hentschel. Hentschel weiter: &ldquo;Sie muss den Mut finden, sich gegen die Lobby der Besitzer und Erben gro&szlig;er Konzerne durchzusetzen und den Menschen das Vertrauen in diesen Staat und die Gerechtigkeit dieser Gesellschaft zur&uuml;ckzugeben.&rdquo;<br>\nSeit drei Jahrzehnten wachsen gro&szlig;e Verm&ouml;gen doppelt bis dreimal so schnell wie kleinere Verm&ouml;gen. Bei Milliardenverm&ouml;gen liegt das j&auml;hrliche Wachstum im Durchschnitt der letzten 30 Jahre &uuml;ber 6 Prozent. Deswegen spricht viel daf&uuml;r, nicht die kleinen und mittleren Betriebe, sondern die gro&szlig;en Verm&ouml;gen st&auml;rker zu belasten. Es gibt keinen Grund f&uuml;r die Annahme, dass die Erben eines Gro&szlig;betriebs bessere Unternehmer sind als im Falle eines Verkaufs die potenziellen K&auml;ufer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/erbschaftssteuer-im-vermittlungsausschuss-protestbuendnis-uebergibt-155000-unterschriften\/%20\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vorbild NSA (II)<\/strong><br>\nDie Spionageapparate des Bundes sollen im kommenden Jahr deutlich mehr Geld erhalten als 2016 und damit ihre F&auml;higkeiten zur &Uuml;berwachung der Telekommunikation ausbauen. Berichten zufolge wird etwa der Haushalt des Bundesnachrichtendienstes (BND) 2017 auf 808 Millionen Euro steigen; das w&auml;ren rund 75 Prozent mehr als noch im Jahr 2011. Auch das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz wird &uuml;ber einen Etat verf&uuml;gen, der fast doppelt so hoch ist wie 2009, und in Zukunft unter anderem direkten Zugriff auf das Ausl&auml;nderzentralregister erhalten. Beide Dienste sollen in die Lage versetzt werden, auch verschl&uuml;sselte Kommunikation beliebig zu dechiffrieren. Zugleich steht die Verabschiedung eines neuen BND-Gesetzes bevor, das die T&auml;tigkeit des BND massiv entgrenzt und das inzwischen von mehreren UN-Sonderberichterstattern scharf kritisiert wird: Es trage der Tatsache nicht Rechnung, dass &ldquo;der Schutz der Meinungsfreiheit&rdquo; gem&auml;&szlig; internationalen &Uuml;bereink&uuml;nften &ldquo;unabh&auml;ngig von der Nationalit&auml;t und von Grenzen&rdquo; gelten. Ohnehin best&auml;tigt ein unl&auml;ngst bekannt gewordenes Beschwerdeschreiben der Bundesdatenschutzbeauftragten, dass der BND in der Praxis geltendes Recht weitgehend ignoriert. Beobachter kommen zu dem Ergebnis, Berlin arbeite am Aufbau einer &ldquo;europ&auml;ischen NSA&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59437\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Produktion von Hass<\/strong><br>\n&raquo;Warum hassen sie uns?&laquo; Die provozierend naive Frage von George W. Bush nach 9\/11 findet auch heute, nach den Anschl&auml;gen von Terroristen und Amok-l&auml;ufern, nur selten eine differenzierte Antwort. F&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit wird milit&auml;risch aufger&uuml;stet, der gesetzgeberische Aktionismus l&auml;sst eine Suche nach sozialpsychologischen oder gar politischen Ursachen der Taten gar nicht erst zu. &raquo;Wir&laquo; befinden uns im &raquo;totalen Krieg&laquo; (Sarkozy), was einen dauerhaften Ausnahmezustand rechtfertigt (Frankreich) und den grundgesetzwidrigen, aber von Konservativen schon lang geforderten Einsatz der Bundeswehr im Inland (Deutschland). Stellen wir also die naive R&uuml;ckfrage: Haben &raquo;sie&laquo; keine Gr&uuml;nde?<br>\nTerror, Amok, Attentat: Die Definition, die politische Bewertung und die Reaktion auf die Taten sind sehr unterschiedlich. Rechtsextremer Gewalt fielen in Deutschland seit 1990 nach Angaben der Amadeu Antionio Stiftung 178 Menschen zum Opfer, ohne dass der Staat diesen Terror systematisch bek&auml;mpft h&auml;tte &ndash; ganz im Gegenteil, wie wir an der &raquo;Aufarbeitung&laquo; der Mordserie, die im Zusammenhang mit dem sogenannten NSU gesehen wird, verfolgen k&ouml;nnen. F&uuml;r Politik und Medien ist Terror islamistisch, die Ursachen f&uuml;r Amok in individueller Pathologie zu suchen. Die Opfer werden unterschiedlich betrauert. Und offensichtlich l&auml;sst sich jeder Anschlag, jeder Amoklauf gut f&uuml;r politische Ziele oder zur Ablenkung von gravierenden gesellschaftlichen Problemen nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/17-2016&amp;textfile=3637%20\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Milit&auml;rausr&uuml;stung in Rettungswagen<\/strong><br>\nUm auf einen Terroranschlag vorbereitet zu sein, haben Rettungswagen in Bayern k&uuml;nftig milit&auml;rische Sanit&auml;tsausr&uuml;stung an Bord. Wie die Arbeitsgemeinschaft der in Bayern t&auml;tigen Not&auml;rzte (AGBN) in W&uuml;rzburg mitteilte, empfiehlt das Innenministerium eine Reihe neuer Ausr&uuml;stungsgegenst&auml;nde. Darunter sind unter anderem sogenannte Tourniquets zum schnellen Abschn&uuml;ren von stark blutenden Gliedma&szlig;en.<br>\n&ldquo;Life before limb&rdquo;<br>\n&bdquo;Bei einem Terroranschlag ist keine Zeit, einen stark blutenden Patienten vor Ort zu stabilisieren&ldquo;, erl&auml;uterte Peter Sefrin, Vorsitzender der AGBN. Grund daf&uuml;r sei die Gefahr des &bdquo;Zweitschlags&ldquo;, also etwa einer zweiten Bombe kurze Zeit nach einer ersten Explosion. Mit dem Abschn&uuml;ren von Gliedma&szlig;en werde das Prinzip &bdquo;life before limb&ldquo; (&bdquo;Leben vor Gliedma&szlig;en&ldquo;) umgesetzt.<br>\nReaktion auf Br&uuml;ssel und Paris<br>\nDas Innenministerium in M&uuml;nchen best&auml;tigte die neue Handlungsempfehlung f&uuml;r den Rettungsdienst. Die Richtlinie sei eine Reaktion auf die Anschl&auml;ge von Paris und Br&uuml;ssel. Die Fahrzeuge w&uuml;rden nach und nach ausgestattet. Nicht best&auml;tigen wollte ein Sprecher, dass die neuen Produkte aus der Milit&auml;rmedizin stammen. Er sagte nur, die Ausr&uuml;stung sei &bdquo;speziell f&uuml;r Sprengstoffanschl&auml;ge und Schussverletzungen&ldquo;. Die geplante gemeinsame &Uuml;bung einer Terrorlage von Bundeswehr und Polizei, an der sich auch Bayern beteiligen will, hatte vor kurzem eine politische Diskussion ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayerischer-kurier.de\/nachrichten\/militarausrustung-rettungswagen_510490\">Nordbayerischer Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind das lediglich Ma&szlig;nahmen gegen den &bdquo;Terror&ldquo; oder k&ouml;nnte die Richtlinie auch als Reaktion auf Gefahren eines neuen hei&szlig;en Krieges interpretiert werden? Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34938\">Sind der Westen und Russland in gleicher Weise schuld an der neuen Konfrontation und an einem m&ouml;glichen Krieg in Europa? Ein Nachtrag zu Restle von Monitor<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erdo&#287;ans Krieg gegen die Kurden<\/strong><br>\nDie Bilder in 2014 waren verst&ouml;rend und ersch&uuml;tternd zugleich: W&auml;hrend die dschihadistischen K&auml;mpfer des &raquo;Islamischen Staats&laquo; (IS) nur wenige hundert Meter hinter der t&uuml;rkischen Grenze die von Kurden bewohnte Grenzstadt Koban&ecirc; massiv angriffen, standen t&uuml;rkische Panzer schussbereit an der Grenze. Doch sie griffen nicht ein. Das NATO-Mitglied T&uuml;rkei weigerte sich, der bedrohten Bev&ouml;lkerung Hilfe zu leisten. Das s&auml;kulare, demokratische und f&ouml;derale Gesellschaftsprojekt Rojava[1] steht den neo-osmanischen Ambitionen des Regimes Recep Tayyip Erdo&#287;ans im Wege.<br>\nZwei Jahre sp&auml;ter &ndash; im August 2016 &ndash; rollen t&uuml;rkische Panzer unterst&uuml;tzt von Truppen einer Koalition &raquo;moderater&laquo; Rebellen, zu der auch die Al-Qaida nahe Gruppe Ahrar al-Sham geh&ouml;rt, im nordsyrischen Dscharabulus ein. Dabei setzen die t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte auf &raquo;Leopard&laquo;-Panzer, Waffensysteme &raquo;Made in Germany&laquo;. Begleitet von &raquo;Sympathien&laquo; der Bundesregierung[2] weitet die T&uuml;rkei ihren Krieg gegen die Kurden auf syrisches Territorium aus und tr&auml;gt damit zu einer weiteren Eskalation bei.<br>\nDen Vorwand f&uuml;r den Einmarsch, der gegen den erkl&auml;rten Willen der syrischen Regierung erfolgte, lieferte das grausame Bombenattentat auf eine kurdische Hochzeitsfeier, bei dem mindestens 60 Menschen im t&uuml;rkischen Grenzort Gaziantep get&ouml;tet wurden. Wie zuvor wurde auch in diesem Fall wieder die &uuml;bliche Verschw&ouml;rungstheorie verbreitet, neben dem IS sei auch die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verantwortlich. Erdo&#287;ans, der nach dem gescheiterten Putschversuch im Juli mit Dekreten regiert, erkl&auml;rte umgehend, dass es zwischen der PKK, der FET&Ouml; (G&uuml;len-Bewegung), der YPG und der Daesh (IS) keine Unterschiede gebe: &raquo;Alle sind Terroristen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/erdogans-krieg-gegen-die-kurden\/%20\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NSU<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Auf Distanz zu Bouffiers V-Leute-Entscheidung<\/strong><br>\nNach dem NSU-Mord in Kassel durften die Ermittler mehrere V-Leute nicht als Zeugen befragen. Nun zieht auch Ex-Verfassungschef Eisvogel diese Entscheidung von Hessens damaligem Innenminister Bouffier (CDU) in Zweifel.<br>\nIm NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags sind am Freitag gleich zwei ehemalige hessischen Verfassungsschutzpr&auml;sidenten aufgetreten. Dabei wurden Fragen an Ministerpr&auml;sident Volker Bouffier (CDU) laut. Es ging um den hessischen Verfassungssch&uuml;tzer Andreas Temme, der beim Mord an Internetcafebetreiber Halit Yozgat im Jahr 2006 in Kassel in der N&auml;he war, und um die Frage: Warum durften die von Temme gef&uuml;hrten V-Leute nicht von der Polizei direkt befragt werden.<br>\nDer ehemalige Pr&auml;sident des hessischen Verfassungsschutzes, Alexander Eisvogel, distanzierte sich indirekt von der Entscheidung des damaligen Innenministers Bouffier im Jahr 2006, der Polizei die Vernehmung von V-M&auml;nnern zu untersagen. Eisvogel bestritt, im Zusammenhang mit den Ermittlungen nach dem NSU-Mord von Kassel ein &ldquo;Gef&auml;lligkeitsgutachten&rdquo; f&uuml;r Bouffier erstellt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hessenschau.de\/politik\/ex-verfassungsschutzpraesident-auf-distanz-zu-bouffier-entscheidung,nsu-untersuchungsausschuss-neue-fragen-an-bouffier-100.html%20\">hessenschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Schon etwas ungew&ouml;hnlich&ldquo;<\/strong><br>\nAn keinem Tatort fanden sich Spuren des Trios um Beate Zsch&auml;pe. F&uuml;r das BKA bleibt das ein R&auml;tsel &ndash; erkl&auml;rbar nur durch die Vorsicht der Terroristen.<br>\nClemens Binninger sorgte gerade f&uuml;r Wirbel. Das NSU-Trio m&uuml;sse Mitt&auml;ter gehabt haben, ist sich der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag sicher. An keinem der 27 Tatorte h&auml;tten sich DNA-Spuren von Beate Zsch&auml;pe, Uwe Mundlos oder Uwe B&ouml;hnhardt gefunden &ndash; nicht bei den zehn Morden, nicht bei den zwei Sprengstoffanschl&auml;gen, nicht bei den 15 Raub&uuml;berf&auml;llen. Es m&uuml;sse Helfer vor Ort gegeben haben, Aussp&auml;her oder direkte Mitt&auml;ter. Davon, so Binninger, sei er &bdquo;zutiefst &uuml;berzeugt&ldquo;.<br>\nNicht zum ersten Mal &auml;u&szlig;erte der CDU-Mann diesen Verdacht, er hegt ihn schon l&auml;nger. Nur: Von den rund 100 bekannten Unterst&uuml;tzern des NSU haben die Ermittler bis heute nur von 19 die DNA. Vom Gro&szlig;teil erfolgte also kein Abgleich mit den Tatortspuren &ndash; auch weil dies ohne konkreten Verdacht nicht erzwungen werden kann.<br>\nAm Donnerstag war es nun Carsten Proff, ein DNA-Experte beim Bundeskriminalamt (BKA), der im Bundestags-Ausschuss &uuml;ber bisherige Ermittlungen sprach. &bdquo;Viele tausend Spuren DNA&ldquo; seien in den NSU-Ermittlungen untersucht worden, &bdquo;und das sehr intensiv&ldquo;. Dass sich an keinem einzigen Tatort Spuren des Trios fanden, sei aber &bdquo;schon etwas ungew&ouml;hnlich&ldquo;, gestand Proff. &bdquo;Gerade in dieser Summe.&ldquo; (&hellip;)<br>\nSchon l&auml;nger vermuten Opfer-Anw&auml;lte, Politiker und Experten, dass das NSU-Trio mehr Helfer gehabt muss als bisher bekannt. Die Bundesanwaltschaft hat bisher vier zentrale NSU-Unterst&uuml;tzer ausgemacht und neben Beate Zsch&auml;pe im M&uuml;nchner NSU-Prozess angeklagt: Die M&auml;nner sollen dem Trio Waffen besorgt, P&auml;sse &uuml;berlassen oder Autos angemietet haben. Gegen neun weitere mutma&szlig;liche Helfer ermittelt die Bundesanwaltschaft noch. Zudem l&auml;uft ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt, in dem die Beh&ouml;rde nach eigener Auskunft auch nach weiteren Unterst&uuml;tzern sucht. (&hellip;)<br>\nDas Problem nur: Selbst von den 14 bisher Beschuldigten liegen den Ermittlern laut Binninger nur von sieben DNA-Spuren vor. Ein aussagekr&auml;ftiger Abgleich mit den NSU-Tatorten sei so &uuml;berhaupt nicht m&ouml;glich, klagt nicht nur der CDU-Mann. Auch Yavuz Narin, Anwalt von NSU-Opfern aus M&uuml;nchen, h&auml;lt das f&uuml;r fragw&uuml;rdig. &bdquo;Die Opfer wurden damals komplett unter Verdacht gestellt und von allen Angeh&ouml;rigen DNA-Proben genommen&ldquo;, kritisiert Narin. &bdquo;Und bei den Neonazis kann man pl&ouml;tzlich nichts mehr machen?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Fehlende-NSU-Tatortspuren\/!5338233\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h13\">Wahrscheinlich gab es Mitt&auml;ter<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Sch&auml;uble-Komplex<\/strong><br>\nDie Null ist schwarz, aber nichts ist gut: Deutschland braucht ein Konjunkturprogramm. Und der Rest von Europa mehr deutsche Schulden.<br>\nIst doch komisch: Jahrzehntelang sind die deutschen Staatsschulden gewachsen, aber neuerdings verzeichnet der Bundeshaushalt eine &bdquo;schwarze Null&ldquo;. Mit Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hat dieses Ph&auml;nomen &uuml;brigens nichts zu tun, obwohl viele Deutsche glauben, dass er ein besonders f&auml;higer Politiker sei.<br>\nSch&auml;uble ist keineswegs ein genialer Haush&auml;lter, er hat nur das &bdquo;Programm N&ldquo; umgesetzt: das konsequente Nichtstun. Er sieht zu, wie die Steuern von allein sprudeln.<br>\nDer Steuersegen suggeriert, dass es Deutschland bestens ginge. Wenn Geld in die Kassen flie&szlig;t, scheint Reichtum garantiert. Doch tats&auml;chlich gibt es keinen Grund, sich &uuml;ber den ausgeglichenen Bundeshaushalt zu freuen. Stattdessen ist die &bdquo;schwarze Null&ldquo; vor allem der Eurokrise zu verdanken.<br>\nEin erster Effekt: Der Eurokurs ist f&uuml;r Deutschland viel zu niedrig. W&auml;re die Bundesrepublik auf sich allein gestellt, w&uuml;rde ihre W&auml;hrung bei 1,60 bis 1,80 Dollar notieren. Stattdessen liegt der Eurokurs derzeit bei 1,12 Dollar, weil fast alle Eurol&auml;nder in der Krise sind. Also sind die deutschen Waren auf dem Weltmarkt spottbillig, was die Exporte beg&uuml;nstigt.<br>\nHinzu kommt ein zweiter Mechanismus, der ebenfalls der Eurokrise zu verdanken ist: Deutschland muss auf seine alten Staatsschulden kaum noch Zinsen zahlen. Denn die Bundesrepublik ist zu einem &bdquo;sicheren Hafen&ldquo; f&uuml;r das internationale Kapital geworden. Da fast alle anderen Eurol&auml;nder schw&auml;cheln, kaufen die Anleger hektisch deutsche Staatsanleihen, um ihr Verm&ouml;gen zu sichern. Sogar bei einer zehnj&auml;hrigen Laufzeit sind die Zinsen inzwischen negativ.<br>\n&Uuml;bersetzt hei&szlig;t das: Die Investoren sind bereit, dem deutschen Finanzminister Geld zu schenken, wenn er denn so gn&auml;dig ist, ihr Verm&ouml;gen entgegenzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Bundeshaushalt-und-die-Schwarze-Null\/!5334914\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie mit Metaphern Meinung gemacht wird<\/strong><br>\nEinzelne Worte k&ouml;nnen Meinung manipulieren. Das wissen auch Rechtspopulisten &ndash; und sprechen von &ldquo;Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men&rdquo;. Was solche Worte in uns ausl&ouml;sen, erkl&auml;rt die Hirnforscherin Elisabeth Wehling. Der Philosoph Andreas Urs Sommer wei&szlig;, warum das Erstarken von AfD und Co. uns hilft, unsere eigenen Werte zu festigen.<br>\nFreiheit, Gleichheit, Br&uuml;derlichkeit: Universelle, auf immer feststehende Werte gibt es gar nicht, sagt der Philosoph Andreas Urs Sommer. Werte seien &ldquo;regulative Fiktionen&rdquo;, eine gute und n&uuml;tzliche Erfindung. &ldquo;Werte sind nichts, was es an sich gibt, sondern etwas, das wir geschaffen und fingiert haben&rdquo;, so Sommer. &ldquo;Etwas, das von uns gemacht ist, was aber unser Leben als Individuum, als Gruppe und als Gesellschaft reguliert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/sprache-und-werte-wie-mit-metaphern-meinung-gemacht-wird.1270.de.html?dram:article_id=365461%20\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Das ist doch kein Terrorangriff!&ldquo;<\/strong><br>\nAntisemit ist nicht, wer Israels Politik kritisiert, sagt Rolf Verleger, Psychologe aus L&uuml;beck: Den Groll gegen die Juden bef&ouml;rdert, wer jede Kritik unterbindet. (&hellip;)<br>\nDamit stellen Sie die Existenz Israels infrage?<br>\nJa. Tue ich. Aber ich gebe darauf auch eine Antwort: Israel muss sich mit diesem Problem auseinandersetzen und die Pal&auml;stinenser f&uuml;r dieses Unrecht um Verzeihung bitten. Man sollte zu einer einvernehmlichen L&ouml;sung kommen.<br>\nSo greifen Sie allerdings diejenigen an, die ihre j&uuml;dische Identit&auml;t durch Identifikation mit dem Staat Israel herstellen.<br>\nJa. Wenn jemand seine pers&ouml;nliche Identit&auml;t in Nationalismus und Chauvinismus findet, wird er dadurch angegriffen, klar. Das kam vorhin vielleicht zu verst&auml;ndnisvoll r&uuml;ber: Ich halte Nationalismus f&uuml;r eine Identit&auml;tskr&uuml;cke. Das war nie etwas Gutes.<br>\nWird es durch die Infragestellung denn besser?<br>\nDas ist doch kein terroristischer Angriff, wenn man solche Gedanken hat! Auch die USA sollten sich damit auseinandersetzen, dass durch ihre Existenz die Indianer vernichtet worden sind. Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn die ihre nationale Seele davon irgendwie reinigen k&ouml;nnten. Tun sie ja auch, langsam. Nachdem die alle tot sind. So weit sollten wir es mit den Pal&auml;stinensern nicht kommen lassen. Und das zu fordern ist nicht Antisemitismus.<br>\nAber daran anschlussf&auml;hig?<br>\nDass man Israel aus menschenrechtlichen Erw&auml;gungen heraus kritisiert, ist das anschlussf&auml;hig an rechte Positionen? Ich finde eigentlich: Nein. Oder meistens nein. Oder von mir aus sogar vielfach ja, manchmal nein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Rolf-Verleger-ueber-Antisemitismus\/%215334842\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Interessant, wie schon die Fragen so voller Unterstellungen sind, dass Verleger immer richtig stellen und sich rechtfertigen muss. Die &bdquo;Diskurse&ldquo; &uuml;ber Israel sind so von den Antideutschen hysterisiert  und diffamierend, dass es an andere bekannte Denk- und Sprechverbote gemahnt. Gruselig. Umso dankbarer ist man f&uuml;r die Geradlinigkeit und Standfestigkeit von Rolf Verleger.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Die Argumente von Rolf Verleger sind immer wieder beachtens- wie lesenswert. So etwa auch seine Ausf&uuml;hrungen im NachDenkSeiten-Interview &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24581\">Wie antisemitisch ist die Linke?<\/a>&ldquo;. Er stellt hierbei unter anderem fest: &rdquo; Die &bdquo;Pal&auml;stinafreunde&ldquo; vertreten tats&auml;chlich am deutlichsten die Auffassung, dass alle Menschen gleich sind. &bdquo;Israelfreund&ldquo; zu sein kann dagegen mit der Einstellung einhergehen, dass Juden anders sind als andere Menschen. Wer diese Einstellung extrem hat, w&uuml;rde in dieser Studie als &bdquo;Rechter&ldquo; eingruppiert werden. Aber in milderer Form denken auch &bdquo;Nicht-Rechte&ldquo; solche Dinge, beispielsweise also, dass man Israel unterst&uuml;tzen muss, weil &bdquo;wir&ldquo; &bdquo;den Juden&ldquo; noch etwas schuldig sind. In einem solchen Gedanken &ndash; &bdquo;wir&ldquo; und &bdquo;die Juden&ldquo; &ndash; steckt ja eine gro&szlig;e Verallgemeinerung, die genauso von Leuten gemacht w&uuml;rde, die ausdr&uuml;ckliche Vorbehalte gegen &bdquo;die Juden&ldquo; haben. Solch Philosemitismus ist manchmal die Kehrseite von Antisemitismus.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Was hat die Besatzung mit uns hier in Deutschland zu tun? Viel.<\/strong><br>\nImmer wieder h&ouml;rt man derzeit Leute sagen, in Israel sei es gerade wohl &bdquo;sehr ruhig&ldquo;. Gemeint ist, dass die Nachrichten nicht unaufh&ouml;rlich von Messerattacken, einem &bdquo;Gazakrieg&ldquo; oder anderen Katastrophen berichten. Leider sieht die Realit&auml;t vollkommen anders aus. Das Ma&szlig; der Katastrophe sollte am individuellen und kollektiven Schicksal gemessen werden und nicht an der Sensation, die die Nachricht in die Schlagzeilen katapultiert. Aber offensichtlich sind allt&auml;gliche, sich st&auml;ndig wiederholende Ereignisse &ndash; seien sie noch so katastrophal und schicksalhaft f&uuml;r die Gesch&auml;digten &ndash; selten eine Meldung wert.<br>\nSo ist es etwa mit den gesch&auml;tzten 2.000 Hauszerst&ouml;rungen, die Jahr f&uuml;r Jahr durchgef&uuml;hrt werden, denen ausschlie&szlig;lich pal&auml;stinensische &bdquo;illegal gebaute&ldquo; H&auml;user zum Opfer fallen und die in der Welt&ouml;ffentlichkeit kaum mehr Beachtung finden. Nur einige Menschenrechtsorganisationen wie Jewish Voice for Peace oder B&rsquo;Tselem berichten dar&uuml;ber, rufen zum Protest auf; wenige individuelle Anschreiben erreichen die Vorzimmer von Ministern, vereinzelt erscheint eine Nachricht in einem online-Portal.<br>\nDie breite &Ouml;ffentlichkeit hat weder in Israel noch in Europa zur Kenntnis genommen, dass am 9. August fr&uuml;hmorgens um 6:30 Uhr die israelische Armee ohne jegliche Vorwarnung mit Bulldozern im Dorf Umm Al-Kheir s&uuml;dlich von Hebron anr&uuml;ckte und f&uuml;nf H&auml;user von pal&auml;stinensischen Familien zerst&ouml;rte. J&uuml;dische Siedler aus dem benachbarten Carmel standen bereits mit Videokameras dort, um diesen Sieg zu feiern. Wer nicht auftauchte und sich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht protestierend zu Wort gemeldet hat sind Vertreter der EU, deren Gelder dort in wenigen Stunden zu Staub und Schutt wurden. Drei der f&uuml;nf zerst&ouml;rten H&auml;user wurden n&auml;mlich erst k&uuml;rzlich von der EU mitfinanziert, nachdem sie im April dieses Jahres bereits zerst&ouml;rt worden waren.<br>\nDies ist nur eine Antwort auf die Frage, warum uns das hier in Deutschland und Europa durchaus etwas angehen sollte, wenn Israels Politik den Pal&auml;stinensern das Leben zur H&ouml;lle macht. Vor etwa einem Monat beschrieb der israelische Journalist Gideon Levy das in der Tageszeitung Ha&rsquo;aretz so: &bdquo;Die Diskussion &uuml;ber die Besatzung kann nur im Ausland stattfinden. Eine derartige Debatte erfordert eine demokratische Gesellschaft, in der die Menschen wissen, was wirklich passiert. (&hellip;) Unter israelischer Herrschaft leben zwei Gesellschaften, die nicht in der Lage sind, diese Diskussion zu f&uuml;hren. Die J&uuml;dische lebt in Verleugnung und Repression, sie wei&szlig; nichts und will auch nichts wissen; die Pal&auml;stinensische wei&szlig; alles und hat keinerlei Rechte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bib-jetzt.de\/bib-blog.html#blog\">BIB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Frauke Petry warnt vor &ldquo;B&uuml;rgerkrieg in Deutschland&rdquo;<\/strong><br>\nFrauke Petry provoziert weiter: Im Interview mit der Welt schl&auml;gt sie wegen der Fl&uuml;chtlingskrise wieder einmal Alarm &ndash; und warnt nun sogar vor einem &ldquo;B&uuml;rgerkrieg in Deutschland&rdquo;. Zudem macht sie sich Sorgen um die Sprache &ndash; und will den mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebrachten Begriff &ldquo;v&ouml;lkisch&rdquo; eine neue, positive Bedeutung zu geben. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir haben bisher keine Massendemonstrationen gegen Migranten, wir haben noch keine Massenproteste in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten. Aber was wir an Verfolgung von beispielsweise christlichen Frauen in unseren Unterk&uuml;nften erleben, auch an inzwischen allt&auml;glicher Kriminalit&auml;t von angeblich Schutzsuchenden auf der Stra&szlig;e, das ist untragbar&rdquo;, sagte sie der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;.<br>\n&ldquo;Je mehr ungebildete und oft aggressive junge m&auml;nnliche Einwanderer aus Nordafrika kommen, desto mehr wird die Lage eskalieren. Wir wollen keinen B&uuml;rgerkrieg in Deutschland. Wir sind die Partei des sozialen Friedens.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/petry-warnt-buergerkrieg-indeutschland-31875552\">GMX<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das alte Spiel der AfD hat immer wieder Erfolg. Ein Spitzenpolitiker der AfD haut eine unhaltbare, bl&ouml;dsinnige These heraus und die Medien &uuml;berschlagen sich gegenseitig, dar&uuml;ber zu berichten. Vergleichen Sie doch mal die Medienpr&auml;senz der AfD mit der der Linken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Mich macht so eine Selbstgef&auml;lligkeit sprachlos&ldquo;<\/strong><br>\nUlrich Teusch im Gespr&auml;ch mit Paul Schreyer, 9. September 2016. Ulrich Teusch ist Journalist, Autor, Professor f&uuml;r Politikwissenschaft und Betreiber eines medienkritischen Blogs. In seinem neuen Buch L&uuml;ckenpresse &ndash; Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten  analysiert er die aktuelle Vertrauenskrise der Medien und sp&uuml;rt den tieferliegenden Ursachen nach. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Selbstzensur, doppelte Standards und Medien, die vom &bdquo;Wachhund&ldquo; zum &bdquo;Kampfhund&ldquo; mutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201609094100\/hintergrund\/medien\/mich-macht-so-eine-selbstgefaelligkeit-sprachlos.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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