{"id":34985,"date":"2016-09-14T08:58:08","date_gmt":"2016-09-14T06:58:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34985"},"modified":"2016-09-14T17:02:52","modified_gmt":"2016-09-14T15:02:52","slug":"zwoelf-anmerkungen-zur-prekaeren-lage-der-theater-und-der-dort-arbeitenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34985","title":{"rendered":"Zw\u00f6lf Anmerkungen zur prek\u00e4ren Lage der Theater und der dort Arbeitenden"},"content":{"rendered":"<p>Das Theater war jahrhundertelang Teil der Unterhaltung und zugleich ein wichtiges gesellschaftskritisches Medium. Jetzt droht es in die M&uuml;hlsteine der Spar-Ideologie zu geraten und wird von Sponsoren &bdquo;gerettet&ldquo;. Das hat Folgen. Dar&uuml;ber habe ich mich mit einem Theatermann ausgetauscht und hier aufgeschrieben, was ich dabei lernte. &ndash; Eine Bitte an unsere Leserinnen und Leser: Geben Sie bitte diesen Text, wenn Sie ihn interessant finden, an Ihre Freunde und Bekannten im Umfeld des Theaters, an Kommunalpolitiker und an andere Interessierte weiter &ndash; per Email oder ausgedruckt. Die Diskussion &uuml;ber die hier angerissenen Fragen ist wichtig. Hier finden Sie diesen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160914-pdf-12-Anmerkungen-zum-Theater.pdf\">Text auch als PDF<\/a>. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7386\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-34985-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160914_Zwoelf_Anmerkungen_zum_Theater_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160914_Zwoelf_Anmerkungen_zum_Theater_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160914_Zwoelf_Anmerkungen_zum_Theater_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160914_Zwoelf_Anmerkungen_zum_Theater_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=34985-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160914_Zwoelf_Anmerkungen_zum_Theater_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160914_Zwoelf_Anmerkungen_zum_Theater_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Zw&ouml;lf Anmerkungen zur Lage der Theater, der SchauspielerInnen und der anderen Mitwirkenden<\/strong><\/p><ol>\n<li>Die Ausgangslage: Theater wurden und werden zum Teil immer noch in &ouml;ffentlicher Verantwortung betrieben, und subventioniert. Dem Theater soll so eine Chance gegeben werden, sich auch mit Dingen zu besch&auml;ftigen, deren Verk&auml;uflichkeit nicht oder nur begrenzt sicherzustellen ist. Und sie sollen mittels ihrer nicht marktgerechten Eintrittspreise auch Menschen zug&auml;nglich sein, die sonst nicht oder nur unter Opfern die Chance h&auml;tten, ins Theater zu gehen.<\/li>\n<li>Die K&uuml;rzungspolitik (Steuerstreichungen bzw. -senkungen, Schwarze Null, Schuldenbremse) der Bundesregierung verknappt die M&ouml;glichkeiten und die Bereitschaft der theatertragenden St&auml;dte und Gemeinden, die (nicht gesetzlich festgeschriebene) &bdquo;Kultur&ldquo; angemessen zu erhalten. Der F&ouml;deralismus erweist sich als kulturpolitisch kontraproduktiv. In den L&auml;ndern gibt es gegen diese Politik keinen wirklichen Widerstand. Die L&auml;nder ziehen in der Regel am gleichen Strang wie der Bund, sie sind propagandistisch und ideologisch auch auf dem Sparmodus. Die Theater und die dort Arbeitenden sind ein naheliegendes, leichtes Opfer.<\/li>\n<li>Die j&auml;hrlichen Tarifsteigerungen des &ouml;ffentlichen Diensts gehen zunehmend zu Lasten der Theater, sie werden nicht ausgeglichen. Als Kompensation wird eine Erh&ouml;hung der eigenen Einspielergebnisse verlangt. Es handelt sich so um eine schleichende Kommerzialisierung. Unternehmensberater werden angestellt, die Rentabilit&auml;t der H&auml;user zu verbessern.<\/li>\n<li>Die Folge: Der Sinn der &ouml;ffentlichen Verantwortung f&uuml;r die Theater, anders ausgedr&uuml;ckt, der Subventionsauftrag und -zweck, wird unterminiert, die Spielpl&auml;ne ber&uuml;cksichtigen immer st&auml;rker Verk&auml;uflichkeitsgesichtspunkte. Zum Beispiel: Von den (vermutlich) 38 St&uuml;cken Shakespeares erreichen bestenfalls noch sechs die j&auml;hrlichen Programme der Theater (EIN MITTSOMMERNACHTSTRAUM als EIN SOMMERNACHTSTRAUM, WAS IHR WOLLT, ROMEO UND JULIA, HAMLET, RICHARD III., WIE ES EUCH GEF&Auml;LLT). Pointiert formuliert: Die Spielpl&auml;ne gleichen sich wie ein Ei dem anderen.<\/li>\n<li>Die unmittelbaren internen Konsequenzen der zunehmenden Finanznot sind:\n<ul>\n<li>Ensembles und Compagnien werden verkleinert; einzig die Oper kommt regelm&auml;&szlig;ig nahezu ungeschoren davon, <\/li>\n<li>der Produktionsaussto&szlig; wird erh&ouml;ht,<\/li>\n<li>die Gagen sinken,<\/li>\n<li>die Ausstattungsetats werden zusammengestrichen,<\/li>\n<li>es werden Stellen im Bereich der k&uuml;nstlerischen Produktion, beispielsweise bei den Assistenten der Regie und der B&uuml;hnen- und Kost&uuml;mbildner gestrichen; das sind Pl&auml;tze, die einmal als Ausbildungspl&auml;tze verstanden wurden.<\/li>\n<li>die Dramaturgie wird zur Marketingabteilung umgeformt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die soziale Verunsicherung der Schauspielerinnen und Schauspieler und der auf sie ausge&uuml;bte Druck sind besonders markante Folgen der Entwicklung. Menschen, die oft zur kritischen Intelligenz z&auml;hlten, unterliegen heute einem besonderen Druck zur Anpassung. Wir haben in den NachDenkSeiten auf das einschl&auml;gige Interview der Frankfurter Rundschau mit dem Schauspieler Ulrich Matthes hingewiesen. Siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34650\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/leute\/ulrich-matthes-im-fr-interview-afd-waehler-als-freund--nein--danke,9548600,34596046.html\">hier Ulrich Matthes: FR<\/a>. Dort &auml;u&szlig;erte sich der bekannte Schauspieler so: &bdquo;Ich finde die Medienkritik absurd. Wir haben in Deutschland absolute Qualit&auml;tsmedien. Das ist einfach so.&ldquo; &ndash; Diese weltfremde und unkritische Einlassung ist ein deprimierendes Zeichen f&uuml;r den Verlust des Willens und der F&auml;higkeit zur kritischen Beleuchtung des Geschehens, die eigentlich Sache des Theaters und der Theaterleute sein sollten.<\/li>\n<li>Die externen Wirkungen &auml;u&szlig;ern sich &ndash; verst&auml;rkt seit der Abwicklung des staatlichen Schiller Theaters in Berlin 1993 &ndash; in Schlie&szlig;ungen, Zusammenlegungen, Reduktion der Sparten, die fast immer von oft monatelangen lokalen Querelen begleitet werden. Dies f&uuml;hrt oft zu einer allgemeinen Abneigung gegen die Theaterleute, &bdquo;die immer mehr Geld wollen und immer &rsquo;auf  Krise machen&rsquo;&ldquo;. Die Zerst&ouml;rung von Infrastrukturen und damit des unmittelbaren Lebensraums der B&uuml;rger ist so fortgeschritten, dass Theater zunehmend als ein entbehrlicher Luxus erscheinen muss. Die f&uuml;r diese Entwicklung verantwortlichen Politiker m&uuml;ssen folglich keine ernsthafte Einbu&szlig;e an W&auml;hlerstimmen f&uuml;rchten, wenn sie ein Theater schlie&szlig;en, im Gegenteil. Die Ma&szlig;nahmen folgen einem Plan und scheinen deshalb logisch zu sein: Einsparen. Strukturelle Erw&auml;gungen, also die Fragen danach, was die Ausd&uuml;nnung der Theaterszene f&uuml;r die Lebensqualit&auml;t einer Kommune zumindest auf mittlere Sicht bedeutet, spielen keine Rolle.<\/li>\n<li>Die aus &bdquo;der Politik&ldquo; an die Theater herangetragene Aufforderung, anstelle der ausbleibenden &ouml;ffentlichen F&ouml;rderung Sponsorengelder anzuwerben, &uuml;bersieht, dass solche Gelder der &bdquo;Imagepflege&ldquo; der Geber dienen sollen. Kritische Inhalte finden keine Sponsoren. Auf dem H&ouml;hepunkt der &bdquo;Occupy&ldquo;-Bewegung lie&szlig; sich der Frankfurter Intendant Reese f&uuml;r sein FAUST-Projekt zur Er&ouml;ffnung der &bdquo;Goethe-Wochen&ldquo; 2012 eine halbe Million Euro von der Deutschen Bank schenken. Das ist die Ber&uuml;hrungsgrenze, jenseits derer Kapitalismuskritik den Sponsor verschreckt. Die Frage, inwieweit ein derart &bdquo;gekauftes&ldquo; Theater noch seinem mit der &ouml;ffentlichen F&ouml;rderung (Subvention) verbundenen Auftrag (siehe oben) gerecht werden kann, stellen weder die Politiker noch die Theaterleute. <\/li>\n<li>Die weltweit bereits &uuml;bliche Finanzierung kultureller Produktionen durch Sponsoren wird die zweifelhafte Zukunft sein, zumal Handelsabkommen wie TTIP eine &ouml;ffentliche F&ouml;rderung (auch von Rundfunkanstalten) dann als (handelsrechtlich strafbare) Wettbewerbsverzerrung einstufen, wenn sie nicht auch der kommerziell orientierten Produktion zuteil wird. &Uuml;brigens haben die USA das 2005 m&uuml;hsam ausgehandelte, aber bis dato nahezu wirkungslose &bdquo;&Uuml;bereinkommen &uuml;ber den Schutz und die F&ouml;rderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen&ldquo; der Vereinten Nationen, welches an diesem Punkt Differenzierungen anzubringen sich bem&uuml;ht, nicht unterzeichnet.<\/li>\n<li>Der fortschreitende Wegfall der &ouml;ffentlichen F&ouml;rderung verformt die Theaterproduktion selbst. An die Stelle der lokalen, stehenden Theater mit ihren festen Ensembles treten internationale Festivalkartelle, die gemischt finanzierte Produktionen verschiedener k&uuml;nstlerischer Gruppierungen herstellen und oft jahrelang untereinander austauschen (die Entwicklungen am Schauspielhaus Bochum und der Berliner Volksb&uuml;hne bilden die j&uuml;ngsten Belege). Die subventionierten Schauspielh&auml;user stellen in diesem Falle willkommene Sparschweine dar, die Kulturdezernenten k&ouml;nnen sich einbilden, ihre Theater relativ preiswert mit einer Aura internationaler Avantgarde zu &uuml;berziehen, dem Publikum wird der Mund mit dem weltweiten Renomm&eacute;e der auftretenden K&uuml;nstler w&auml;ssrig gemacht &ndash; so zum Beispiel mit Kevin Spacey als Richard III. oder Juliette Binoche als Antigone in Recklinghausen &ndash; , das gesamte regionale und st&auml;dtische Bezugssystem eines Theaters f&auml;llt in sich zusammen. Lediglich in den Zentren werden sich einige H&auml;user erhalten, die noch an die urspr&uuml;nglichen k&uuml;nstlerischen, literarischen und dramengeschichtlichen Wurzeln ihrer jeweiligen Standorte erinnern.<\/li>\n<li>Dem Theater fehlt ein unabh&auml;ngiger organisatorischer Verband, der es den K&uuml;nstlern erlauben w&uuml;rde, diese Entwicklung zu bek&auml;mpfen und Alternativen zu diskutieren. Der Deutsche B&uuml;hnenverein setzt sich aus Theaterleitungen und &bdquo;Rechtstr&auml;gern&ldquo;, d. h. den Vertretern der kommunalen Politik, zusammen. Ihm ist daher daran gelegen, die Lage zu besch&ouml;nigen, wie seine letzte Theaterstatistik hinl&auml;nglich beweist. Die dem B&uuml;hnenverein gegen&uuml;berstehende, viel zu kleine Genossenschaft Deutscher B&uuml;hnen-Angeh&ouml;riger ist mit einer kulturpolitischen Aufgabe dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung &uuml;berfordert.<\/li>\n<li>Die Theaterkunst ist, seit ihrer Erfindung, vor allen anderen K&uuml;nsten Teil des Selbstverst&auml;ndigungsprozesses einer Gesellschaft, der auch diejenigen umgreift, die es nicht besuchen. Wird unter dem Einfluss von neoliberalen Slogans wie &bdquo;There is no such thing as society&ldquo; (M. Thatcher), dieser Prozess verlangsamt, behindert, unterbrochen oder gar angehalten, verliert das Theater seine Lebenskraft wie der Riese Ant&auml;us, den Herakles vom Boden hebt und erw&uuml;rgt. Das oben erw&auml;hnte Interview mit dem Schauspieler Matthes, seines Zeichens Direktor der Sektion Darstellende Kunst an der Akademie der K&uuml;nste Berlin, beweist, dass diese Einsicht gegenw&auml;rtig nicht nur versch&uuml;ttet ist, sondern &uuml;berdies mehr oder weniger schroff dementiert wird. Damit verkommt das Theater zu einem den Status quo verzierenden Spektakel, dessen kulturbetriebliche Selbstgen&uuml;gsamkeit es allen wesentlichen Kr&auml;ften, die auf Ver&auml;nderung dr&auml;ngen, entfremdet.<br>\nEs stellt sich die Frage, ob diese Fehlentwicklung noch aufgehalten werden kann.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Theater war jahrhundertelang Teil der Unterhaltung und zugleich ein wichtiges gesellschaftskritisches Medium. Jetzt droht es in die M&uuml;hlsteine der Spar-Ideologie zu geraten und wird von Sponsoren &bdquo;gerettet&ldquo;. Das hat Folgen. Dar&uuml;ber habe ich mich mit einem Theatermann ausgetauscht und hier aufgeschrieben, was ich dabei lernte. &ndash; Eine Bitte an unsere Leserinnen und Leser: Geben<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34985\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,917,156],"tags":[423,392,1895,1310,394,324],"class_list":["post-34985","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-kultur-und-kulturpolitik","category-schulden-sparen","tag-austeritaetspolitik","tag-schuldenbremse","tag-schwarze-null","tag-sponsoring","tag-subventionen","tag-tarifvertraege"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34985"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34985\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35000,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34985\/revisions\/35000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}