{"id":35018,"date":"2016-09-15T14:28:22","date_gmt":"2016-09-15T12:28:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35018"},"modified":"2019-04-29T12:04:59","modified_gmt":"2019-04-29T10:04:59","slug":"zerstoerte-ordnung-am-arbeitsmarkt-1-privatisierungen-und-liberalisierungen-seit-den-1980ern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35018","title":{"rendered":"Zerst\u00f6rte Ordnung am Arbeitsmarkt (1): Privatisierungen und Liberalisierungen seit den 1980ern"},"content":{"rendered":"<p>Ein Blick auf Frankreich, Griechenland, Italien oder die j&uuml;ngsten Br&uuml;sseler Papiere zeigt: Europa ist drauf und dran, mit noch mehr Liberalisierung und Flexibilisierung seine Ordnung am Arbeitsmarkt zu zerst&ouml;ren. In manchen L&auml;ndern l&auml;sst sich mit Fug und Recht von den letzten Resten sprechen, die derzeit kaputtgemacht werden. Nicht zu Unrecht wird &ndash; von Bef&uuml;rwortern und Gegnern dieser Politik &ndash; die rot-gr&uuml;ne &bdquo;Agenda 2010&ldquo; als Beispiel und Vorbild dieser Politik angef&uuml;hrt. Die Wurzeln neoliberalen Denkens und Handelns in der deutschen Arbeitsmarktpolitik sind aber &auml;lter. In dieser kleinen Artikelreihe gibt <strong>Patrick Schreiner<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35018#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] einen &Uuml;berblick &uuml;ber 35 Jahre Neoliberalismus in Deutschland. Teil 1 widmet sich insbesondere den Privatisierungen und Liberalisierungen seit den 1980er Jahren &ndash; ein Thema, das heute viel zu oft vergessen wird, wenn von Sozialabbau und Prekarisierung die Rede ist.<br>\n<!--more--><br>\nDeutschland ist in der Tat schon lange ein schlechtes Vorbild: Der K&uuml;ndigungsschutz und die Tarifautonomie wurden schon in den 1980er Jahren angegriffen, die &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; schon in den 1990er Jahren als zu hoch beschimpft &ndash; und auch der Sozialabbau begann nicht erst in den 2000er Jahren. Vielmehr gab es erste Sozialk&uuml;rzungen schon unter SPD-Bundeskanzler (1974-1982) Helmut Schmidt in den sp&auml;ten 1970er Jahren, CDU-Bundeskanzler (1982-1998) Helmut Kohl versch&auml;rfte sie in den 1980ern. Neoliberale Politikma&szlig;nahmen reichen zudem &uuml;ber Arbeitsm&auml;rkte im engeren Sinne hinaus. Wer &uuml;ber Deutschlands Arbeitsmarktpolitik der letzten 35 Jahre spricht, der sollte auch die Liberalisierung von M&auml;rkten und die Privatisierung ehemals &ouml;ffentlicher (staatlicher, kommunaler) Einrichtungen und Unternehmen in den Blick nehmen. Denn auch sie hatten massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, auf Arbeitsbedingungen und L&ouml;hne. <\/p><p>Als in den fr&uuml;hen 1980er Jahren die CDU-CSU-FDP-Regierung unter Kohl an die Macht kam, hatte sie sich zumindest verbal einer Privatisierungspolitik verschrieben. Im Ausma&szlig; ihrer Privatisierungen blieb sie zwar hinter anderen L&auml;ndern &ndash; allen voran Gro&szlig;britannien &ndash; zur&uuml;ck, gleichwohl kam es in den 1980er und vor allem in den 1990er Jahren in gr&ouml;&szlig;erem Umfang zu Privatisierungen und Liberalisierungen (Tofaute 1994; Zohlnh&ouml;fer 2001). Nicht selten fand die konservativ-liberale Regierung dabei die Zustimmung auch der sozialdemokratischen Opposition. Und nicht selten trat die Europ&auml;ische Union gegen&uuml;ber ihren Mitgliedstaaten schon damals als Treiberin von Privatisierungen und Liberalisierungen auf.<\/p><p>Noch in den 1980er Jahren spielten &ouml;ffentliche Unternehmen eine durchaus bedeutende Rolle in der westdeutschen Wirtschaft. Bund, L&auml;nder und Gemeinden besa&szlig;en keineswegs nur Unternehmen der Daseinsvorsorge (etwa Energieversorgung, Post, &ouml;ffentlicher Verkehr, Krankenh&auml;user), sondern auch Industrieunternehmen. Im Wirtschaftszweig &ldquo;Versorgung und Verkehr&rdquo; waren 1985 zwar nur 5 Prozent aller Kapitalgesellschaften in &ouml;ffentlicher Hand, diese hielten allerdings 74,6 Prozent des Nennkapitals der Unternehmen dieses Wirtschaftszweigs. Eine bedeutende Rolle spielten &ouml;ffentliche Unternehmen auch im Wohnungs(bau)- und Grundst&uuml;ckswesen (1,9 Prozent \/ 41,8 Prozent) sowie in geringerem Umfang bei Kreditinstituten (8,5 Prozent \/ 13,1 Prozent) und Versicherungen (1,8 Prozent \/ 11,8 Prozent). &Uuml;ber alle Branchen hinweg waren damals zwar nur 0,5 Prozent aller Kapitalgesellschaften in &ouml;ffentlicher Hand, diese aber machten 18,6 Prozent des Nennkapitals aller deutschen Kapitalgesellschaften aus (Tofaute 1994: 220-221). Diese Zahlen zeigen, dass Bund, L&auml;nder und Gemeinden weit &uuml;berdurchschnittlich bei gro&szlig;en Unternehmen engagiert waren.<\/p><p>Die 1980er und vor allem die 1990er Jahre waren Jahrzehnte der Privatisierung &ouml;ffentlicher Unternehmen und &ouml;ffentlichen Eigentums. Und dies keineswegs nur &ndash; &bdquo;nach der Wende&ldquo; &ndash; auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, wo sich weite Teile der Unternehmen aller Branchen in staatlicher Hand befanden. Vielmehr kam es auch in Westdeutschland neben der Privatisierung von Industrieunternehmen (VEBA, VIAG, Bundesanteile an Volkswagen) auch zu Privatisierungen und Liberalisierungen im Bereich der &ouml;ffentlichen Dienstleistungen (Lufthansa, Bundespost, Bundesbahn, diverse Banken und Versicherungen) (Abelshauser 2004: 505). In gro&szlig;em Umfang hat man noch bis in die 2000er Jahre hinein auch Wohnungsbest&auml;nde von Bund und L&auml;ndern an private Finanzinvestoren verkauft, was heute mit zum Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren und Universit&auml;tsst&auml;dten beitr&auml;gt. <\/p><p>Auch auf kommunaler Ebene kam es in vielen F&auml;llen zu entsprechenden politischen Entscheidungen (Krankenh&auml;user, M&uuml;llentsorgung, Energieversorgung, Wohnungsbest&auml;nde, Wasserver- und -entsorgung). Um beispielhaft Zahlen zu nennen: Die Zahl &ouml;ffentlicher Krankenh&auml;user sank von 1991 bis 2013 von 1.110 auf 596 Einrichtungen, ein Minus von 46,3 Prozent. Die Zahl freigemeinn&uuml;tziger Krankenh&auml;user ging im gleichen Zeitraum von 943 auf 706 zur&uuml;ck, ein Minus von 25,1 Prozent. Hingegen stieg die Zahl privater Krankenh&auml;user von 358 auf 694, ein Plus von 93,9 Prozent. W&auml;hrend der Anteil &ouml;ffentlicher Krankenh&auml;user 1991 noch 46 Prozent betrug, lag er 2013 nur noch bei 29,9 Prozent. Demgegen&uuml;ber war der Anteil privater Krankenh&auml;user von 14,8 Prozent auf 34,8 Prozent angestiegen (Statistisches Bundesamt 2014, eigene Berechnungen).<\/p><p>Nicht immer wurde das Eigentum an den ehemals &ouml;ffentlichen Unternehmen vollst&auml;ndig in private H&auml;nde gegeben, wie es &uuml;berwiegend bei Industrieunternehmen geschah. An privatisierten Dienstleistungsunternehmen wie der Deutschen Post, der Deutschen Bahn, der Deutschen Telekom oder auch an vielen kommunalen Krankenh&auml;usern behielt die &ouml;ffentliche Hand vor&uuml;bergehend oder dauerhaft noch Anteile, teils bis zu 100 Prozent. Indem die Unternehmen allerdings auf Gewinn getrimmt und auf den entsprechenden M&auml;rkten Wettbewerber zugelassen wurden, ver&auml;nderten sie sich grundlegend: Betriebswirtschaftliche Logiken und Effizienzanspr&uuml;che hielten Einzug, Gemeinwohlaufgaben spielten keine Rolle mehr. Bis heute gilt die Erbringung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen durch &ouml;ffentliche Einrichtungen ebenso als fragw&uuml;rdig und ineffizient wie das &ouml;ffentliche Eigentum an Betrieben der Schl&uuml;sselindustrien.<\/p><p>Vor der Privatisierung und dem Einzug von Marktlogiken kam den &ouml;ffentlichen Unternehmen eine gewisse arbeitsmarktpolitische Funktion zu (bei &ouml;ffentlichen Dienstleistern allerdings weit st&auml;rker als bei staatlichen Industrieunternehmen). So boten sie f&uuml;r schwer benachteiligte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Besch&auml;ftigungschancen, und in Rezessionen konnten sie antizyklisch Arbeitspl&auml;tze erhalten oder gar schaffen. Ab den 1980er und 1990er Jahren galt dies aber zunehmend als betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich ineffizient: Mit der Privatisierung &ouml;ffentlicher Unternehmen und Liberalisierungen im Bereich &ouml;ffentlicher Dienstleistungen ging die Pufferfunktion &ouml;ffentlicher Unternehmen verloren. Diese Nebenfolge war politisch erw&uuml;nscht.<\/p><p>Diese Politik musste unmittelbare Auswirkungen auf die Situation der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und ihre Arbeitsbedingungen haben. Arbeitspl&auml;tze bei (ehemals) &ouml;ffentlichen Einrichtungen und Unternehmen wurden abgebaut oder privatisiert. Insgesamt ging die Zahl der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst (ohne Industrieunternehmen in einst &ouml;ffentlichem Eigentum) alleine zwischen 1991 und 2006 um 32,1 Prozent zur&uuml;ck (Brandt\/Schulten 2008: 71). Der Hauptgrund daf&uuml;r war zwar eine K&uuml;rzungspolitik in den &ouml;ffentlichen Haushalten vor allem Ostdeutschlands, daneben hatten aber auch Privatisierungen einen wesentlichen Anteil. Im Branchenvergleich zeigt sich, dass Personal gerade in den von Privatisierungen besonders betroffenen Wirtschaftszweigen abgebaut wurde: Im Energie- und Wasserbereich ging die Zahl der Besch&auml;ftigten zwischen 1991 und 2005 um 30,3 Prozent zur&uuml;ck. Im &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enpersonenverkehr waren es zwischen 1994 und 2003 insgesamt 9,6 Prozent. Auf dem Briefmarkt glichen die Wettbewerber der Deutschen Post AG zwar die Besch&auml;ftigungsverluste ziemlich genau aus, schufen allerdings &uuml;berwiegend schlechter bezahlte, prek&auml;re Arbeitspl&auml;tze (Brandt\/Schulten 2008: 74).<\/p><p>Letzteres war keineswegs ein Einzelfall: Da die (teil- oder voll-) privatisierten Unternehmen fortan auf liberalisierten M&auml;rkten agierten, waren sie der Konkurrenz durch andere Unternehmen ausgesetzt. Diese Konkurrenz wurde gerade im Dienstleistungsbereich auf dem R&uuml;cken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen. Wo fr&uuml;her gute L&ouml;hne und starke Gewerkschaften Grenzen setzen konnten, etwa bei Post und Bahn, musste man nun mit konkurrierenden Billigunternehmen zurechtkommen. Ein umfassender Personalabbau, der R&uuml;ckgriff auf flexible Arbeitsmarktinstrumente (wie Befristungen, Werkvertr&auml;ge oder Leiharbeit), Ausgliederungen und der R&uuml;ckgriff auf externe Billig-&ldquo;Dienstleister&rdquo; f&uuml;hrten zu sinkenden L&ouml;hnen und schw&auml;chten die Gewerkschaften. Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r benachteiligte Besch&auml;ftigte fielen weg, was deren Position am Arbeitsmarkt weiter verschlechterte.<\/p><p>So wurden etwa die neuen Post-Konkurrenten zu &ldquo;tarifvertragsfreie[n] Zone[n]&rdquo; (Flecker 2014: 31). Die neuen privaten Wettbewerber beispielsweise im Post- und Bahnsektor, in der Telekommunikation, im &ouml;ffentlichen Verkehr oder in Krankenh&auml;usern zeichnen sich weit &uuml;berwiegend durch prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse mit niedrigeren L&ouml;hnen und geringerer Arbeitsplatzsicherheit, durch eine geringere Tarifbindung und einen niedrigeren gewerkschaftlichen Organisationsgrad aus. Der zunehmende Wettbewerb, der gerade in personalintensiven Branchen auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten ausgetragen wird, f&uuml;hrt zudem zu Arbeitsverdichtung. Als Beispiel seien Krankenh&auml;user genannt: Von 1991 bis 2007 ging die Zahl der Pflege-Besch&auml;ftigten dort (in Vollzeit&auml;quivalenten) um 14,6 Prozent zur&uuml;ck, dieser R&uuml;ckgang wurde danach nur teilweise wieder ausgeglichen (Statistisches Bundesamt 2014, eigene Berechnungen). Mit diesem Personalabbau ging zugleich eine Verschlechterung der Pflegequalit&auml;t einher: Gegen&uuml;ber 1991 war 2013 die durchschnittliche Zahl der F&auml;lle je Pflegekraft um mehr als 30 Prozent angestiegen (Eicker-Wolf 2015).<\/p><p>Privatisierungen und Liberalisierungen haben damit die Position von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Arbeitsmarkt seit den 1980er Jahren drastisch verschlechtert. Sie wirkten sich, wenn man so m&ouml;chte, auf indirekte Weise negativ aus. Auch die Massenarbeitslosigkeit, die trotz sinkender Arbeitslosenquoten im Grunde bis heute anh&auml;lt, ist unter anderem auf diese neoliberale Politik der Privatisierungen und Liberalisierungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p><p>Hinzu kamen seit den 1980er Jahren Verschlechterungen, die unmittelbar durch &Auml;nderungen im Arbeitsrecht ausgel&ouml;st wurden. So wurden im Zuge einer zunehmend neoliberalen Ausrichtung der Arbeitsmarktpolitik vermehrt Forderungen nach einer st&auml;rkeren Flexibilisierung der Arbeitsm&auml;rkte und nach einer Verbilligung von Arbeit erhoben. Sie zielten konkret auf die Aufweichung des K&uuml;ndigungsschutzes, auf (f&uuml;r Arbeitgeber) flexiblere Arbeitsverh&auml;ltnisse und Arbeitszeiten sowie auf die Senkung der so genannten &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; und der L&ouml;hne. Darum wird es im zweiten Teil dieser kleinen Artikelreihe gehen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Literatur<\/strong><\/p><ul>\n<li>Abelshauser, Werner (2004): Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945. Bonn.<\/li>\n<li>Beck, Stefan (2014): Vom Fordistischen zum Kompetitiven Merkantilismus. Die Exportorientierung der Bundesrepublik Deutschland zwischen Wirtschaftswunder und Europ&auml;ischer Krise. Marburg.<\/li>\n<li>Bertram, Christoph\/ Zundel, Rolf (1985): &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1985\/10\/ich-bin-zufrieden-mit-dem-erfolg\/komplettansicht\">Ich bin zufrieden mit dem Erfolg<\/a>&ldquo;. Interview mit Helmut Kohl. (04.08.2016).<\/li>\n<li>Bontrup, Heinz-Josef (2004): Zu hohe L&ouml;hne und Lohnnebenkosten: Eine &ouml;konomische M&auml;r. In: WSI Mitteilungen 6 (2004). S. 313-318.<\/li>\n<li>Bothfeld, Silke\/ Ullmann, Karen (2004): K&uuml;ndigungsschutz in der betrieblichen Praxis. Nicht Schreckgespenst, sondern S&uuml;ndenbock. In: WSI Mitteilungen 5 (2004). S. 262-270.<\/li>\n<li>Brandt, Torsten\/ Schulten, Thorsten (2008): Auswirkungen von Privatisierung und Liberalisierung auf die Tarifpolitik in Deutschland. Ein vergleichender &Uuml;berblick. In: Brandt, Torsten\/ Schulten, Thorsten et al. (Hg.): Europa im Ausverkauf. Liberalisierung und Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und ihre Folgen f&uuml;r die Tarifpolitik. Hamburg. S. 68-91.<\/li>\n<li>Br&uuml;tt, Christian (2011): Workfare als Mindestsicherung. Von der Sozialhilfe zu Hartz IV &ndash; Deutsche Sozialpolitik 1962 bis 2005. Bielefeld.<\/li>\n<li>Butterwegge, Christoph (2014): Krise und Zukunft des Sozialstaates. 5. Auflage. Wiesbaden.<\/li>\n<li>Eichengreen, Barry (2008): Globalizing Capital. A History of the international Monetary System. 2. Auflage. Princeton\/ Oxford.<\/li>\n<li>Eicker-Wolf, Kai (2015): Personalnot im Gesundheits- und Pflegebereich: Der Krankenhaussektor. In: WISO-Info 1 (2015). S. 19-26.<\/li>\n<li>Europ&auml;ische Kommission (2010): <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/occasional_paper\/2010\/pdf\/ocp61_en.pdf\">The Economic Adjustment Programme for Greece<\/a>. (25.04.2015). Br&uuml;ssel.<\/li>\n<li>Flecker, J&ouml;rg (2014): Was ist da schiefgegangen? Liberalisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und die Qualit&auml;t der Besch&auml;ftigung. In: Prausm&uuml;ller, Oliver\/ Wagner, Alice (Hg.): Reclaim Public Services. Bilanz und Alternativen zur neoliberalen Privatisierungspolitik. Hamburg. S. 25-40.<\/li>\n<li>Grunert, G&uuml;nther (2016): <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/08\/das-deutsche-ueberschussmodell-absurd-aber-weiterhin-populaer\/\">Deutsche Export&uuml;bersch&uuml;sse &ndash; absurd und popul&auml;r<\/a>. (05.08.2016).<\/li>\n<li>Jaworski, Jascha (2016): <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/07\/die-agenda-2010-und-der-eigentliche-ort-notwendiger-reformen\/\">Die Agenda 2010 und der eigentliche Ort notwendiger Reformen<\/a>. (31.07.2016).<\/li>\n<li>Kalina, Thorsten\/ Weinkopf, Claudia (2015): Niedriglohnbesch&auml;ftigung 2013: Stagnation auf hohem Niveau. IAQ-Report 3 (2015).<\/li>\n<li>Kleinknecht, Alfred (2013): <a href=\"http:\/\/media.boeckler.de\/Sites\/A\/Online-Archiv\/11659\">Schadet die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes der Innovation?<\/a> (04.08.2013).<\/li>\n<li>Lesch, Hagen (2016): Fl&auml;chentarifvertrag und Tarifpartnerschaft in Deutschland. In: IW-Analysen 107 (2016).<\/li>\n<li>OECD (2015): <a href=\"http:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/docserver\/download\/8115201e.pdf?expires=1469982739&amp;id=id&amp;accname=guest&amp;checksum=7EF7BB7AA78C307F3CBF8995E76C137D\">Pensions at a Glance<\/a>. (31.07.2016).<\/li>\n<li>Pini, Paolo (2013): <a href=\"https:\/\/keynesblog.com\/2013\/03\/20\/produttivita-e-regimi-di-protezione-del-lavoro\/\">Produttivit&agrave; e regimi di protezione del lavoro<\/a>. (04.08.2016).<\/li>\n<li>Richter-Steinke, Matthias (2011): <a href=\"https:\/\/repositorium.uni-muenster.de\/document\/miami\/2e0088ac-65de-4095-9022-1ffb6a7463f4\/diss_richter-steinke_buchblock.pdf\">Auswirkungen von Privatisierung auf Gewerkschaften. Die Privatisierung der europ&auml;ischen Eisenbahnen am Beispiel der Deutschen Bahn im Kontext von Liberalisierung, Europ&auml;isierung und Globalisierung<\/a>. (28.04.2011). M&uuml;nster.<\/li>\n<li>Schreiner, Patrick (2014): <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1357\">Krisenpolitik in der EU: Lohnquoten im freien Fall<\/a>. (04.08.2016).<\/li>\n<li>Schreiner, Patrick (2015): <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1431\">Freihandelsabkommen: H&ouml;chste Standards sichern &ndash; Billig-Strategien verhindern<\/a>. (04.08.2016).<\/li>\n<li>Statistisches Bundesamt (2014): Gesundheit. Grunddaten der Krankenh&auml;user. Fachserie 12 Reihe 6.1.1. Wiesbaden.<\/li>\n<li>Streeck, Wolfgang (2001): Tarifautonomie und Politik. Von der konzertierten Aktion zum B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit. In: Gesamtverband der metallindustriellen Arbeitgeberverb&auml;nde (Hg.): Die deutschen Arbeitsbeziehungen am Anfang des 20. Jahrhunderts. K&ouml;ln. S. 76-102.<\/li>\n<li>St&uuml;tzle, Ingo (2013): Austerit&auml;t als politisches Projekt. Von der monet&auml;ren Integration Europas zur Eurokrise. M&uuml;nster.<\/li>\n<li>Tofaute, Hartmut (1994): Der gro&szlig;e Ausverkauf. Die Privatisierung von Bundesunternehmen durch die Regierung Kohl. K&ouml;ln.<\/li>\n<li>Trampusch, Christine (2009): Der ersch&ouml;pfte Sozialstaat. Transformation eines Politikfeldes. Frankfurt\/ New York.<\/li>\n<li>Treeck, Till van (2014): <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/175492\/globale-ungleichgewichte-im-aussenhandel-und-der-deutsche-exportueberschuss?p=all\">Globale Ungleichgewichte im Au&szlig;enhandel und der deutsche Export&uuml;berschuss.<\/a> (05.08.2016).<\/li>\n<li>Zohlnh&ouml;fer, Reimut (2001): Die Wirtschaftspolitik der &Auml;ra Kohl. Eine Analyse der Schl&uuml;sselentscheidungen in den Politikfeldern Finanzen, Arbeit und Entstaatlichung, 1982-1998. Wiesbaden.<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Patrick Schreiner<\/strong> lebt und arbeitet als hauptamtlicher Gewerkschafter in Berlin. Er schreibt regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die NachDenkSeiten zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/e98efb29f9b342d7948f7cddf4d67918\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Blick auf Frankreich, Griechenland, Italien oder die j&uuml;ngsten Br&uuml;sseler Papiere zeigt: Europa ist drauf und dran, mit noch mehr Liberalisierung und Flexibilisierung seine Ordnung am Arbeitsmarkt zu zerst&ouml;ren. In manchen L&auml;ndern l&auml;sst sich mit Fug und Recht von den letzten Resten sprechen, die derzeit kaputtgemacht werden. 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