{"id":35023,"date":"2016-09-16T08:42:54","date_gmt":"2016-09-16T06:42:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023"},"modified":"2016-09-16T08:42:54","modified_gmt":"2016-09-16T06:42:54","slug":"hinweise-des-tages-2713","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h01\">OECD-Studie: Deutschland spart bei Studierenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h02\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h03\">Nahles rechnet mit Rente unter 40 Prozent des Einkommens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h04\">Niedrige Zinsen: Kein Problem f&uuml;r Kleinsparer und kommende Rentner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h05\">Deutsche Regierung muss Europapolitik dringend &auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h06\">Europ&auml;ische Rahmenbedingungen f&uuml;r ein neues Wohlstandsmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h07\">Ungarn raus, Niger rein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h08\">Immer weniger Fl&uuml;chtlingsschutz f&uuml;r Menschen aus Syrien, Eritrea, Irak &amp; Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h09\">Weniger Schwarzarbeit unter Fl&uuml;chtlingen als vermutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h10\">Kehrtwende in Sachen Einsatz der Bundeswehr im Innern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h11\">Eher eine Grabsteinlegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h12\">UN says armed Syrian groups blocking Aleppo aid for &lsquo;political gain&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h13\">Kein Herz f&uuml;r Reiche und Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35023#h14\">Von September zu September<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>OECD-Studie: Deutschland spart bei Studierenden<\/strong><br>\nEiner Untersuchung zufolge gibt Deutschland immer noch weniger Geld f&uuml;r Bildung aus als andere L&auml;nder. Vor allem f&uuml;r Studierende sanken die Ausgaben. Die H&ouml;rs&auml;le sind voll, die Studienpl&auml;tze hart umk&auml;mpft: In Deutschland ist die Zahl der Studierenden in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen &ndash; auf fast drei Millionen im Wintersemester 2015\/16, knapp eine Million mehr als noch vor zehn Jahren. Die Akademikerrate hat sich damit erh&ouml;ht, so wie dies in OECD-Studien bisher oft gefordert wurde. Zufrieden sind die Bildungsexperten der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung trotzdem nicht.<br>\nIn kaum einem anderen OECD-Land h&auml;tten sich die Studierendenzahlen so rasant entwickelt wie in Deutschland. Die Bildungsausgaben im Hochschulbereich hielten damit aber nicht Schritt, kritisieren die Autoren in ihrem Bericht &ldquo;Bildung auf einen Blick&rdquo;, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Unterm Strich gab Deutschland demnach pro Student weniger Geld aus als 2008 &ndash; und zwar zehn Prozent. &ldquo;Die Ausgaben sanken dabei in vergleichbarem Umfang wie in Spanien w&auml;hrend der Finanzkrise&rdquo;, sagte der OECD-Bildungsexperte Andreas Schleicher.<br>\nDeutschland habe seine Ausgaben f&uuml;r Hochschulen zwar von 2008 bis 2013 um 16 Prozent erh&ouml;ht &ndash; allerdings bei einer Steigerung der Studierendenzahlen um 28 Prozent. Die Bildung eines Studenten lie&szlig; sich die Bundesrepublik damit pro Jahr im Schnitt einige Hundert Euro weniger kosten als die 35 OECD-L&auml;nder im Schnitt. Das gilt, wenn man die Mittel ber&uuml;cksichtigt, die unmittelbar den Unterricht betreffen. [&hellip;]<br>\nGemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) investierte Deutschland erneut deutlich weniger Geld in Bildung als andere L&auml;nder: Der Anteil liegt bei 4,2 Prozent, im OECD-Schnitt sind es 4,8 Prozent. &ldquo;Trotz der Priorit&auml;t, die Bildungsinvestitionen beigemessen wird, investiert Deutschland immer noch einen geringeren Anteil seines Volksverm&ouml;gens und seines &ouml;ffentlichen Gesamthaushaltes in Bildung als andere L&auml;nder&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/oecd-bericht-zur-bildung-deutschland-spart-an-seinen-studenten-a-1112377.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein absoluter Skandal. Noch mal zum Mitschreiben: Deutschland gibt pro Student nicht weniger aus als die Spitzenreiter (das w&auml;re verzeihlich), sondern weniger als der *Durchschnitt* aller OECD-L&auml;nder, unter denen sich u. a. ganz arme EU-L&auml;nder (die baltischen Staaten, Griechenland, Spanien, Portugal) und auch Schwellenl&auml;nder wie Mexiko und Chile befinden. Und die Ausgaben pro Student sind seit 2008, also mitten im tollsten Boom der Menschheitsgeschichte, wenn man Merkel glauben darf, sogar noch *gesunken*. Ein Skandal, der wieder ohne Folgen bleiben wird, trotz des unendlichen Geschw&auml;tzes, wie gut es Deutschland und den Deutschen angeblich ginge. Problematisch an der OECD-Studie ist allerdings wieder die offensichtliche Absicht, den Deutschen Studiengeb&uuml;hren aufzuschw&auml;tzen, also die Situation f&uuml;r die Studierenden noch schwieriger zu machen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bearbeitung des BAf&ouml;G-Antrags kann dauern<\/strong><br>\nBeim BAf&ouml;G-Onlineverfahren klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Zickende Technik und Umstellungsprobleme sorgen f&uuml;r gestresste Sachbearbeiter und Studierende, die auf ihr Geld warten. Achim Meyer auf der Heyde vom Deutschen Studentenwerk klagt im Gespr&auml;ch mit Studis Online &uuml;ber f&ouml;derales Kleinklein und ruft den Bund zum Handeln auf.<br>\nStudis Online: In den vergangenen Wochen h&auml;uften sich Presseberichte, wonach es bei der Bearbeitung von Antr&auml;gen auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) mancherorts gravierende Schwierigkeiten gebe. Vor allem war dies &uuml;ber Niedersachsen zu lesen, dort drohten wegen Softwareproblemen Tausende Antragssteller zu Semesterbeginn ohne Geld dazustehen. Ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erweckte sogar den Anschein, dass es um ein bundesweites Ph&auml;nomen geht und sich mithin Zehntausende Studierende auf eine &bdquo;BAf&ouml;G-Versp&auml;tung&ldquo; einstellen m&uuml;ssten. Sie selbst werden in dem Beitrag als Kronzeuge f&uuml;r diese Darstellung zitiert. Wollten Sie das so?<br>\nAchim Meyer auf der Heyde: In dem Artikel werden zwei Aspekte miteinander vermischt: die bundesweite Umsetzung des e-Antrages und die Probleme in denjenigen Bundesl&auml;ndern, die die Software &bdquo;BAf&ouml;G21&ldquo; einsetzen. Hier habe ich darauf verwiesen, dass es zu versp&auml;teten Auszahlungen kommen k&ouml;nnte. Dies gilt nat&uuml;rlich nicht bundesweit, aber das Problem ist real. Die BAf&ouml;G-Software in den neun sogenannten Verbundl&auml;ndern l&auml;uft nicht rund. Problematisch sind die Programmteile &bdquo;BAf&ouml;G21&ldquo;, das ist das Berechnungsverfahren, und &bdquo;Kasse21&ldquo;, das ist das Forderungsmanagement. Seit dem Tag der Einf&uuml;hrung im Jahr 2013 in den ersten Bundesl&auml;ndern tauchen immer wieder Fehler auf. Die Kontrolle, ob Fehler versteckt sind, ist f&uuml;r die BAf&ouml;G-&Auml;mter sehr aufwendig. Das kann zu Verz&ouml;gerungen f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1956-interview-e-bafoeg.php\">Studis Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Tisa-Abkommen Geheimpapiere enth&uuml;llen, wie Industriel&auml;nder den Welthandel formen wollen<\/strong><br>\nManchmal gen&uuml;gen vier Buchstaben, um einen Massenprotest auszul&ouml;sen. TTIP ist so ein Fall, das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Oder Ceta, der europ&auml;isch-kanadische Pakt, &uuml;ber den die EU-Handelsminister in der kommenden Woche abstimmen. Gegen beide Vertr&auml;ge wollen Kritiker am Samstag in sieben deutschen Gro&szlig;st&auml;dten demonstrieren. In ihren Augen hebeln TTIP und Ceta die Demokratie aus. Sie bef&uuml;rchten, dass europ&auml;ische Standards massiv gelockert werden, etwa beim Verbraucherschutz oder bei Lebensmitteln. &ldquo;Stoppt TTIP, stoppt Ceta!&rdquo; lautet die Parole, die am Wochenende zu h&ouml;ren sein wird.<br>\nDoch neben TTIP und Ceta gibt es noch ein anderes Handelsabkommen mit vier Buchstaben, das selbst von Freihandelskritikern so gut wie unbeachtet bleibt: Tisa. Das ist die Abk&uuml;rzung f&uuml;r das sogenannte Trade in Services Agreement. Es geht bei diesem Abkommen nicht um G&uuml;ter, sondern um Dienstleistungen. Im Windschatten von TTIP und Ceta wurde es verhandelt. Doch jetzt belegen geheime Vertragsdokumente: Die Verhandlungen sind offenbar sehr weit gediehen. Wikileaks ver&ouml;ffentlicht die Dokumente an diesem Donnerstag, die S&uuml;ddeutsche Zeitung, WDR und NDR konnten vorab Einblick nehmen &ndash; in Gespr&auml;che, die offenbar nur noch um Details kreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eil-tisa-abkommen-geheimpapiere-enthuellen-wie-industrielaender-den-welthandel-formen-wollen-1.3163122\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Das TiSA-Abkommen: Datenschutz und Netzneutralit&auml;t k&ouml;nnen als &bdquo;Handelshemmnis&ldquo; ausgehebelt werden<\/strong><br>\nWikileaks hat heute weitere Teile des im Geheimen verhandelten TiSA-Handelsabkommens ver&ouml;ffentlicht. Die aktuellen Papiere best&auml;tigen, was durch fr&uuml;here Leaks bekannt wurde: Unter der Begr&uuml;ndung des freien Handelns k&ouml;nnten unter anderem Datenschutz und Netzneutralit&auml;t untergraben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/\/2016\/das-tisa-abkommen-datenschutz-und-netzneutralitaet-koennen-als-handelshemmnis-ausgehebelt-werden\/\">netzpolitik.org<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Abgeordneter f&uuml;r CETA-Basisbefragung<\/strong><br>\nB&uuml;low warnt vor Blankocheck: Konvent d&uuml;rfe sich &raquo;nicht Druck der Parteispitze beugen&laquo; \/ Grundwertekommission: CETA erf&uuml;llt Anforderungen der SPD nicht<br>\nDer SPD-Bundestagsabgeordnete Marco B&uuml;low hat eine Mitgliederbefragung zur Positionierung der Sozialdemokraten beim umstrittenen Freihandelsabkommen CETA verlangt. Er appelliere an die Delegierten des SPD-Konvents am kommenden Montag, gegen das Abkommen zu stimmen. &raquo;Die Delegierten sollten sich nicht dem Druck der Parteispitze beugen und auch keinen Blankoscheck ausstellen&laquo;, sagte B&uuml;low. Als genau so einen Blankocheck verstehe er aber den SPD-Vorstandsbeschluss zu CETA. &raquo;Der Konvent ist haupts&auml;chlich besetzt mit Abgeordneten und hohen Parteifunktion&auml;ren, die unter Druck gesetzt werden k&ouml;nnen und nicht die Meinung der Basis repr&auml;sentieren&laquo;, so der Dortmunder Parlamentarier.<br>\nBei einer derart weitreichenden Entscheidung wie bei CETA sei der Konvent als Entscheidungsgremium ungeeignet, so B&uuml;low weiter. &raquo;Statt einer prinzipiellen Zustimmung der SPD brauchen wir einen vorl&auml;ufigen Stopp und nach einer intensiven Debatte eine Mitgliederbefragung&laquo;, sagte er mit Blick auf den sozialdemokratischen &ouml;sterreichischen Bundeskanzler Christian Kern, der sich ebenfalls f&uuml;r eine Basisbefragung der SP&Ouml; stark gemacht hatte. &raquo;&Uuml;ber so eine wichtige Frage m&uuml;ssen alle Parteimitglieder entscheiden&laquo;, forderte B&uuml;low nun auch f&uuml;r die Bundesrepublik. &raquo;Dies ist vor allem deshalb notwendig, weil EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker schon angek&uuml;ndigt hat, dass es keinen Nachverhandlungen geben wird. Daher haben die Aussagen im Vorstandsbeschluss, dass man sich noch f&uuml;r Ver&auml;nderungen einsetzen werde, schon jetzt keinen Wert mehr&laquo;, warnte B&uuml;low. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1025594.spd-abgeordneter-fuer-ceta-basisbefragung.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es sollte die SPD-Spitze nachdenklich stimmen, wenn jetzt auch die Grundwertekommission der Partei u.a. zu dem Ergebnis kommt, dass CETA das demokratisch legitimierte Gemeinwohl zu sehr vernachl&auml;ssige. Aber nicht auszuschlie&szlig;en d&uuml;rfte wohl leider sein, dass Herrn Gabriel &amp; Co die Aussicht auf einen lukrativen Job in einem Konzern oder arbeitgeberorientierten Lobbyverband mehr reizt als das Gemeinwohl.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>CETA: Kommission f&uuml;hrt &Ouml;ffentlichkeit bei Klagerechten in die Irre<\/strong><br>\nMit scharfer Kritik reagiert das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die gestrige Aussendung der EU-Kommission in &Ouml;sterreich. So hatte die Vertretung der Kommission unter anderem behauptet, dass mit CETA &bdquo;nicht-kanadische Unternehmen nicht in den Genuss des Investitionsschutzes kommen&ldquo; und es somit &bdquo;keine Hintert&uuml;r f&uuml;r US-Konzerne&ldquo; g&auml;be sowie dass &bdquo;Profite von Investoren&ldquo; durch die Klagerechte nicht gesch&uuml;tzt w&auml;ren. (Anm.: EU-Handelskommissarin Malmstr&ouml;m hat diese Behauptungen am 14.9. bei ihrem Besuch im &ouml;sterreichischen Parlament wiederholt.)<br>\n&bdquo;CETA legt eindeutig fest, dass zehntausende Tochterunternehmen von US-Konzernen die Klagerechte nutzen k&ouml;nnen. Sie m&uuml;ssen daf&uuml;r nur der entsprechenden Definition eines &ldquo;Unternehmen der Vertragspartei&rdquo; im Artikel 8.1 gen&uuml;gen &ndash; also nach kanadischem Recht etabliert sein und eine &bdquo;wesentliche Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit&ldquo; in Kanada unterhalten. Monsanto Canada oder Cargill Canada sind damit ganz klar erfasst. Der Hinweis der Vertretung auf die Ausnahme von &bdquo;Zweigniederlassungen&ldquo; ist ein Ablenkungsman&ouml;ver, da diese Ableger von Unternehmen keine juristische Pers&ouml;nlichkeit sind. Die EU-Kommission f&uuml;hrt die &Ouml;ffentlichkeit in die Irre, wenn sie nur den ersten Teil der Bestimmungen zitiert und den Rest verschweigt&ldquo;, kritisiert Alexandra Stricker von Attac &Ouml;sterreich.<br>\nAuch die Behauptung, dass mit CETA &bdquo;Profite von Investoren nicht gesch&uuml;tzt&ldquo; seien, ist grob irref&uuml;hrend. Hierzu erkl&auml;rt Strickner: &bdquo;Die Kommission zitiert eine v&ouml;llige Nebens&auml;chlichkeit und verschweigt das Hauptproblem: In CETA werden ausl&auml;ndischen Investoren &ndash; etwa in den Artikeln 8.10. und 8.12. &ndash; weitreichende Schutzstandards wie &bdquo;gerechte und billige Behandlung&ldquo; und der Schutz vor &bdquo;indirekter Enteignung&ldquo; zugestanden. Diese erm&ouml;glichen Klagen gegen Gesetze und staatliche Ma&szlig;nahmen, welche aus der Sicht des Konzerns seine Investitionen und Gewinnerwartungen schm&auml;lern. Konzerne k&ouml;nnen damit sehr wohl auch eine Entsch&auml;digung f&uuml;r entgangene Gewinne einklagen &ndash; so wie dies in der Vergangenheit auch schon oft der Fall war.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.at\/news\/detailansicht\/datum\/2016\/09\/14\/ceta-kommission-fuehrt-oeffentlichkeit-bei-klagerechten-in-die-irre.html\">attac<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Handelskommissarin Malmstr&ouml;m hat diese Falschaussagen gestern bei ihrem Besuch im &ouml;sterreichischen Parlament wiederholt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Fronten br&ouml;ckeln<\/strong><br>\nGewerkschaften signalisieren Ja zu TTIP. Gleichzeitig rufen sie zu den Demonstrationen am Samstag auf, TTIP und CETA zu stoppen. Wie geht das zusammen? Bislang war die Sache klar: Wer gegen TTIP war, lehnt auch CETA ab, das Handelsabkommen mit Kanada. Auch die gro&szlig;e Demonstration an diesem Samstag in Berlin findet statt unter dem Motto: Stoppt TTIP und CETA. Doch nun l&ouml;sen sich die Fronten auf. Die Gewerkschaften scheren aus. Ende August hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gesagt: &ldquo;TTIP ist de facto gescheitert&rdquo;. Und sich im selben Atemzug f&uuml;r das Abkommen mit Kanada ausgesprochen: Es sei &ldquo;moderner&rdquo; als jeder andere Freihandelspakt bislang. Damit kam Bewegung in die Debatte um die Freihandelsabkommen. Gegen TTIP, aber f&uuml;r CETA: das setzt vor allem die Gewerkschaften unter Zugzwang. Denn so fundamental, wie es der Aufruf, CETA und TTIP zu stoppen, nahelegt, ist ihre Kritik nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/285\/die-fronten-broeckeln-3878.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Nein zu TTIP und CETA!&ldquo;<\/strong><br>\nNichtregierungsorganisationen, Kirchengruppen und Gewerkschaften erwarten am Samstag Hunderttausende bei den bundesweiten Protesten gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. &bdquo;Wir hoffen, bundesweit auf mehr als 250 000 Teilnehmer zu kommen&ldquo;, sagte Roland S&uuml;&szlig; von Antiglobalisierungsb&uuml;ndnis Attac Deutschland am Mittwoch in Frankfurt. &bdquo;Wir m&uuml;ssen beide Abkommen stoppen&ldquo;, f&uuml;gte er hinzu. Die geplanten Vereinbarungen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) seien eine Gefahr f&uuml;r Sozial- und Umweltstandards in Deutschland und Europa. Die Veranstalter haben in sieben deutschen St&auml;dten zu Demonstrationen aufgerufen. Allein in Berlin rechnen sie mit achtzigtausend Teilnehmern. Unter dem Motto &bdquo;F&uuml;r einen gerechten Welthandel&ldquo; wird zur gleichen Zeit auch in Hamburg, M&uuml;nchen, K&ouml;ln, Frankfurt\/Main, Stuttgart und Leipzig demonstriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201609154113\/wirtschaft\/wirtschaft-welt\/nein-zu-ttip-und-ceta.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nahles rechnet mit Rente unter 40 Prozent des Einkommens<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will in K&uuml;rze neue Berechnungen &uuml;ber die k&uuml;nftige Entwicklung des Rentenniveaus ver&ouml;ffentlichen. Die Zahlen d&uuml;rften heftige Diskussionen ausl&ouml;sen.<br>\nLaut den Berechnungen des Arbeitsministeriums k&ouml;nnte das Rentenniveau auf einen Wert unter 40 Prozent des aktuellen Durchschnittseinkommens &ndash; gemindert um Steuern und Sozialabgaben &ndash; sinken. Das berichtet die WirtschaftsWoche. Derzeit arbeitet Nahles&rsquo; Ministerium an einer Fortschreibung der Prognose bis zum Jahr 2045. Prognosen f&uuml;r einen solch langen Zeitraum sind zwar mit Vorsicht zu genie&szlig;en, aber eine Entwicklung k&ouml;nnen sie abbilden. Und die geht in Richtung eines deutlichen Absinkens des Rentenniveaus. Bisher reicht die offizielle Prognose bis zum Jahr 2029, bis dahin wird lediglich ein Absinken von aktuell 47,9 Prozent auf 44,6 Prozent vorhergesagt. Damit droht immer mehr Menschen in Deutschland die Altersarmut. Schon bei einem Rentenniveau von 43,5 Prozent, wie es f&uuml;r 2030 vorhergesagt wird, fiele laut Berechnungen des WDR jeder zweite Rentner allein mit den gesetzlichen Rentenbez&uuml;gen unter die Armutsgrenze. Heute bessern fast eine Million Rentner ihre Bez&uuml;ge mit Minijobs auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/altersvorsorge\/id_79001044\/nahles-rechnet-mit-rente-unter-40-prozent-des-einkommens.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist doch alles Quatsch. Nat&uuml;rlich sinkt die Rente &ndash; weil sie gesenkt wurde, u. a. von Andrea Nahles und ihren Abgeordneten-KollegInnen. Insofern ist das kein Fehler oder Problem, sondern die so gewollte Folge von (SPD-)Politik. Das Ergebnis kann man guthei&szlig;en, oder man kann die Politik &auml;ndern. Aber herumjammern &uuml;ber den eigenen, so beabsichtigten Erfolg ist widersinnig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Niedrige Zinsen: Kein Problem f&uuml;r Kleinsparer und kommende Rentner<\/strong><br>\nWer niedrige Zinsen aus vermeintlich sozialpolitischen Gr&uuml;nden kritisiert, hat grundlegende &ouml;konomische Zusammenh&auml;nge nicht verstanden. Hohe Zinsen machen eine Gesellschaft weder wohlhabender, noch liefern sie einen sozialen Beitrag. Wer sich um zuk&uuml;nfige Rentnergenerationen sorgt, sollte sich besser fragen, wie man langfristig das Volkseinkommen maximiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/09\/niedrige-zinsen-kein-problem-fuer-kleinsparer-und-kommende-rentner\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Regierung muss Europapolitik dringend &auml;ndern<\/strong><br>\nKurz vor dem EU-Sondergipfel in Bratislava steht die Europ&auml;ische Union (EU) vor einer weiteren Zerrei&szlig;probe. &bdquo;Die deutsche Regierung hat dies noch immer nicht erkannt, zumindest wenn man das Festhalten an ihrer bisherigen Europapolitik beobachtet&ldquo;, so das Mitglied im Parteivorstand der Partei DIE LINKE, Dominic Heilig:<br>\nDie gestrige Rede von EU-Kommissionspr&auml;sident Juncker vor dem Europ&auml;ischen Parlament entt&auml;uschte. Keine Vision, keine Evolution f&uuml;r eine europ&auml;ische Gemeinschaft, deren Gemeinschaftssinn bereits in Scherben liegt, bevor er sich &uuml;berhaupt entwickeln konnte. Daf&uuml;r verantwortlich ist in erster Linie die Europapolitik der Berliner Gro&szlig;en Koalition. Diese setzte in den letzten Jahren mehr auf Desintegration, denn auf eine wirkliche europ&auml;ische Integration. Augenscheinlich will sie an dieser Strategie festhalten und hat Erwartungen an den EU-Gipfel &uuml;ber Regierungssprecher Seibert bereits im Vorfeld ged&auml;mpft.<br>\nNach wie vor weigert sich die Bundesregierung, allen voran Kanzlerin Angela Merkel und ihr Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU), von ihrem europaweiten Austerit&auml;ts- und Abschottungskurs abzulassen. Sie wollen Signale, die beispielsweise von dem Treffen &bdquo;EUMed Athens 2016&ldquo; der s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten, an dem auf Einladung von Alexis Tsipras Frankreich, Italien, Zypern, Malta, Spanien und Portugal teilnahmen, um &uuml;ber gemeinsame Probleme sowie die Zukunft Europas zu beraten, nicht wahrnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/deutsche-regierung-muss-europapolitik-dringend-aendern\/\">Die Linke.<\/a>\n<p><strong>dazu: Gemeinsames Haus Europa: Sanierungsarbeiten<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160916-bild-stuttmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6161\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Rahmenbedingungen f&uuml;r ein neues Wohlstandsmodell<\/strong><br>\nDie derzeitige europ&auml;ische Wirtschaftspolitik tr&auml;gt erheblich zu den sozialen Verwerfungen in vielen EU-Staaten bei. Dabei hat sich Europa im Rahmen der EU-2020-Strategie ambitionierte Ziele gesetzt, die als Wegweiser f&uuml;r ein neues Wirtschafts- und Wohlstandsmodell durchaus Potential haben. Eine erfolgreiche Umsetzung setzt jedoch voraus, dass durch entsprechende Ma&szlig;nahmen auf nationaler und europ&auml;ischer Ebene die endogenen Wachstumsquellen Europas gest&auml;rkt werden. Anstelle des Kaputtsparens ben&ouml;tigt Europa Investitionen in eine nachhaltige soziale und &ouml;kologische Infrastruktur. Das erfordert, dass verteilungs- und steuerpolitische Fragen im Zentrum der europ&auml;ischen Politik stehen und im Rahmen der neuen Economic Governance ausreichend Spielraum f&uuml;r &ouml;ffentliche Zukunftsinvestitionen vorhanden ist.<br>\nEuropa bietet den notwendigen Rahmen, um ein neues Wohlstandsmodell erfolgreich umzusetzen. Der Kontinent verf&uuml;gt &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten Binnenmarkt der Welt, der ein wichtiger Ausgangspunkt f&uuml;r ein neues Wohlstandsmodell ist. Auch im Zeitalter der Globalisierung werden insgesamt sieben Achtel der in der EU produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen auf dem Binnenmarkt abgesetzt; nur ein wird Achtel in Drittstaaten exportiert. Notwendig ist eine sozial-&ouml;kologische Investitions- und Besch&auml;ftigungsstrategie, die in Ans&auml;tzen bereits vorhanden ist und nur entsprechend ausgebaut werden m&uuml;sste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/europaeische-rahmenbedingungen-fuer-ein-neues-wohlstandsmodell\/\">Blog Arbeit&amp;Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ungarn raus, Niger rein<\/strong><br>\nDie Zukunft der Europ&auml;ischen Union ist schwarz<br>\nUngarn raus aus der EU! Forderte jedenfalls der EU-Au&szlig;enminister Jean Asselborn und wahrte dabei die gewohnte luxemburgische Zur&uuml;ckhaltung. Denn nat&uuml;rlich k&ouml;nnte er beim Rauswurf auch an Polen denken. Auch an Tschechien, die Slowakei und &Ouml;sterreich. Alles L&auml;nder, die sich brutal gegen Fl&uuml;chtlinge abschotten. Alles L&auml;nder, in denen die b&uuml;rgerliche Demokratie ordentlich besch&auml;digt ist. Alles L&auml;nder, die in der einen oder anderen Weise der Eurokratie zu widersprechen wagen. Und wenn man mal beim Rauswerfen ist: Was ist eigentlich mit den baltischen Staaten?<br>\nGinge es nicht um die Aufnahme von Fl&uuml;chtenden, sondern um die Ursachen der Flucht, m&uuml;sste sich die EU nat&uuml;rlich komplett selbst rauswerfen. Selbst bei AfD-W&auml;hlern soll sich rumgesprochen haben, dass zu den wesentlichen Fluchtursachen Kriege geh&ouml;ren. Und an der Spitze der weltweiten Waffen-Exporteure stehen L&auml;nder wie Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Die beiden letzteren waren f&uuml;hrend an der kriegerischen Zerst&ouml;rung Libyens beteiligt. Und es gibt kaum einen Krieg in Afrika, an dem die alten Kolonialm&auml;chte nicht wenigsten ein bisschen mitgemischt haben. Also, wenn einer was davon versteht, die V&ouml;lker der Welt in Bewegung zu setzen, dann die EU. Unter sachkundiger Hilfe der USA versteht sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/ungarn-raus-niger-rein.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Immer weniger Fl&uuml;chtlingsschutz f&uuml;r Menschen aus Syrien, Eritrea, Irak &amp; Afghanistan<\/strong><br>\nDer Umschwung in der Entscheidungspraxis des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge(BAMF) zeichnet sich jeden Monat deutlicher ab. Fl&uuml;chtlingen aus Syrien, Eritrea oder Irak wird immer h&auml;ufiger der GFK-Schutz verweigert, obwohl sich in den Herkunftsl&auml;ndern nichts verbessert hat. Bei Afghan*innen und Iraker*innen gibt es sogar Komplettablehnungen. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend 2015 noch nahezu 100 Prozent der syrischen Fl&uuml;chtlinge, &uuml;ber deren Antrag inhaltlich entschieden wurde, einen Fl&uuml;chtlingsstatus gem&auml;&szlig; der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention (GFK) zugesprochen bekamen, ist diese Zahl in den vergangenen Monaten massiv gesunken: Bereits im April 2016 erhielten rund 16 Prozent der Syrer*innen nur noch subsidi&auml;ren Schutz, im Juni 2016 waren es dann 46 Prozent und im August 2016 bereits rund 70 Prozent!<br>\nAngesichts der Situation in Syrien ist kaum vorstellbar, dass dies aufgrund von Verbesserungen der Situation im Herkunftsland oder einem geringeren Risiko, Opfer von politischer Verfolgung zu werden geschieht &ndash; vielmehr stecken dahinter politische Vorgaben.<br>\nDer Trend zum subsidi&auml;ren Schutz ist nicht von ungef&auml;hr seit Inkrafttreten des Asylpakets II im M&auml;rz 2016 zu beobachten, mit einer &Auml;nderung der Verfolgungssituation in Syrien hat diese Entscheidungspraxis nichts zu tun. Das wird auch bei den drei anderen Hauptherkunftsstaaten deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/immer-weniger-fluechtlingsschutz-fuer-menschen-aus-syrien-irak-eritrea-afghanistan\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weniger Schwarzarbeit unter Fl&uuml;chtlingen als vermutet<\/strong><br>\nOffenbar sind unseri&ouml;se und viel zu hohe Zahlen zu Schwarzarbeitern unter Fl&uuml;chtlingen im Umlauf. Wie der Gewerkschaftsbund mitteilte, gibt es keine verl&auml;sslichen Daten. Bisherige Stichproben seien weder valide noch repr&auml;sentativ.<br>\nIn Deutschland gibt es offenbar weniger Schwarzarbeiter unter Fl&uuml;chtlingen als angenommen. Nach Informationen der Zeit st&uuml;tzt sich ein NDR-Bericht, in dem unter anderem von rund 300.000 schwarzarbeitenden Fl&uuml;chtlingen die Rede ist, auf eine zweifelhafte Studie. &bdquo;Die Sch&auml;tzungen, die in den Medien kursieren, sind haltlos&ldquo;, sagte Emilija Mitrovic vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) der Wochenzeitung: &bdquo;Es gibt keine seri&ouml;sen Zahlen.&ldquo;<br>\nDie fragliche Studie wurde von den &Ouml;konomen Friedrich Schneider von der Universit&auml;t Linz und Bernhard Boockmann vom Institut f&uuml;r Angewandte Wirtschaftsforschung in T&uuml;bingen ver&ouml;ffentlicht. Die Ergebnisse stammen aus einer Stichprobe aus Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften in Konstanz, Passau und Marburg. Die Befragten wurden nach Schneiders eigenen Angaben nicht systematisch ausgew&auml;hlt. &bdquo;Die Stichprobe ist weder valide noch repr&auml;sentativ&ldquo;, sagte der Forscher der Zeit. &bdquo;Es war der Versuch, mit unorthodoxen Methoden etwas in Erfahrung zu bringen, wo bislang nur spekuliert wurde.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/09\/15\/unserioese-zahlen-weniger-schwarzarbeit-fluechtlingen\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kehrtwende in Sachen Einsatz der Bundeswehr im Innern?<\/strong><br>\nBundesinnenministerium sieht Polizei und Spezialeinheiten nun doch gut genug ger&uuml;stet, um auch mit einem gr&ouml;&szlig;eren Terroranschlag fertig zu werden<br>\nDas F&auml;hnchen im Wind &ndash; es weht vor sich hin. Nachdem &uuml;ber Monate politische Funktionstr&auml;ger immer wieder betont haben, wie zwingend notwendig der Einsatz der Bundeswehr im Innern bei au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Vorf&auml;llen, wie etwa einer gr&ouml;&szlig;eren terroristischen Bedrohungslage sei, rudert das Innenministerium zur&uuml;ck.<br>\nDieses erkl&auml;rt nun, man habe &ldquo;unter Ber&uuml;cksichtigung der Erfahrung von Terrorlagen im europ&auml;ischen Ausland&rdquo; festgestellt, dass die Polizei und ihre jeweiligen Spezial- und Sondereinheiten auch f&uuml;r &ldquo;m&ouml;gliche Anschl&auml;ge mit Kriegswaffen&rdquo;, die von Terroristen ausge&uuml;bt w&uuml;rden, &ldquo;angemessen ausgestattet&rdquo; sei.<br>\nDas berichtet Spiegel Online unter Berufung auf eine Antwort des Innenministeriums auf eine entsprechende Anfrage der Gr&uuml;nen. Das Nachrichtenportal merkt an, dass sich die Bundesregierung in der Antwort &ldquo;auff&auml;llig zur&uuml;ckhaltend, was einen m&ouml;glichen Einsatz der Bundeswehr im Innern betrifft&rdquo;, verhalte. Ausdr&uuml;cklich verweise die Bundesregierung in der Antwort darauf, dass der Amoklauf von M&uuml;nchen im Juli dieses Jahres nicht als &ldquo;besonders schwerer Ungl&uuml;cksfall&rdquo; zu betrachten sei, der den Einsatz der Bundeswehr erforderlich gemacht h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49436\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mag die Bundesregierung auch eine (wom&ouml;glich vorl&auml;ufige) &ldquo;Kehrtwende&rdquo; vollzogen haben: Das Thema &ldquo;Einsatz der Bundeswehr im Inneren&rdquo; d&uuml;rfte damit &ndash; so ist zu bef&uuml;rchten &ndash; nicht endg&uuml;ltig erledigt sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eher eine Grabsteinlegung<\/strong><br>\nAls &bdquo;Simulation von Baufortschritt&ldquo; bezeichnen Dr. Norbert Bongartz und Dr. Eisenhart von Loeper, die Sprecher des Aktionsb&uuml;ndnisses, die f&uuml;r Freitag vorgesehene Grundsteinlegung f&uuml;r den geplanten Tiefbahnhof. Dass selbst am Tag der Inszenierung keine Baufreigabe f&uuml;r die Bodenplatte vorliege, sei bezeichnend f&uuml;r das ganze Projekt. &bdquo;Es spricht auch B&auml;nde, dass die f&uuml;r Stuttgart 21 politisch Verantwortlichen es vorziehen, der eigenen Inszenierung fern zu bleiben, so Dr. Bongartz. OB Kuhn f&uuml;r die Stadt und Ministerpr&auml;sident Kretschmann f&uuml;r das Land haben anderweitige Termine, Verkehrsminister Dobrindt stellt lieber die neuen ICE 4 vor als optisch in Verbindung mit einem im Grunde gescheiterten Projekt gebracht zu werden. Nach der Devise &bdquo;den letzten bei&szlig;en die Hunde&ldquo; wird der angeschlagene Bahnchef Grube wohl von Amts wegen zur Grundsteinlegung in die Grube steigen m&uuml;ssen.<br>\nDas Abtauchen der Projektpartner sei ein &bdquo;Zeichen organisierter Verantwortungslosigkeit&ldquo;: Im Grunde stehe keiner mehr hinter dem Projekt. Wie in einem Schwarze-Peter-Spiel schieben die Projektpartner die Verantwortung hin und her. Im Windschatten dieses Politikversagens wird ein Projekt weiter betrieben, dessen Kosten entgegen allen Versprechen weiter explodieren, dessen Mehrkosten keiner tragen will, das alle zeitlichen Zusagen sprengt, das wie der Berliner Gro&szlig;flughafen &uuml;ber keinen gesicherten Brandschutz verf&uuml;gt und das die Verkehrs- und Umweltprobleme (Feinstaub) der Stadt wegen seiner verringerten Kapazit&auml;t versch&auml;rfen wird.<br>\nDie notorische Missachtung der Vorgaben von Brand- und Behindertenschutz setze einen verfassungsrechtlicher Grundkonsens, n&auml;mlich den Schutz von Gesundheit und Leben der Menschen, aufs Spiel, so Jurist von Loeper &ndash; strafbare Verkehrsgef&auml;hrdungen auf Jahrzehnte hinaus seien vorprogrammiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/eher-eine-grabsteinlegung\/\">K21<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesrechnungshof nimmt Verkehrsminister Dobrindt in die Pflicht<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof weist in seinem Pr&uuml;fbericht zum Bahnprojekt Stuttgart 21 Verkehrsminister Dobrindt eine Pflicht zur Kontrolle zu. Weil dessen Ressort eine begleitende &Uuml;berwachung des Gro&szlig;projektes ablehne, k&ouml;nnten &ndash; Zitat &ndash; &ldquo;bedeutende finanzielle Risiken f&uuml;r den Bundeshaushalt entstehen&rdquo;, res&uuml;mieren die Finanzkontrolleure. Deshalb halte es der Rechnungshof f&uuml;r dringend geboten, dass das Bundesverkehrsministerium k&uuml;nftig seine &Uuml;berwachungs- und Steuerungsm&ouml;glichkeiten bei Stuttgart 21 konsequent aussch&ouml;pfe. Das Papier wurde heute dem Bundestag &uuml;bergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/stuttgart-21-bundesrechnungshof-nimmt-verkehrsminister.447.de.html?drn:news_id=656547\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann sieht endlich auch diese Bundesregierung, die ja auch Verantwortung f&uuml;r die Deutsche Bahn AG tr&auml;gt, das Projekt &ldquo;Stuttagart 21&rdquo; als gescheitert an und zieht die Notbremse?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>UN says armed Syrian groups blocking Aleppo aid for &lsquo;political gain&rsquo;<\/strong><br>\nThe UN has accused armed groups in Syria of blocking the delivery of aid to the besieged city of Aleppo for &ldquo;political gain&rdquo; &ndash; including rebel factions inside Aleppo itself who say they will reject aid that comes through regime territory. Two days after the Syria ceasefire agreement went into effect, bombs have stopped falling on the rebel-held eastern half of Aleppo but the 275,000 people living there are still desperately short of food and medical supplies. A convoy of 20 UN trucks carrying enough aid for 40,000 people is languishing at the Turkish border as diplomats try to secure agreement from both rebels and regime forces to allow the vehicles through. &ldquo;Some parties to the conflict are trying to use this for political gain,&rdquo; said David Swanson, a UN spokesman. &ldquo;The challenge for us is ensuring that all parties to the conflict are on the same page. If one element of the chain is not there we cannot proceed.&rdquo;<br>\nThe UN would not say if the hold was up was being caused by the Assad regime or its rebel opponents but at least part of the problem appeared to be inside east Aleppo itself. Activists there said they intended to reject the UN aid in protest at the ceasefire agreement which was brokered between the US and Russia without input from the Syrian opposition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2016\/09\/14\/un-says-armed-syrian-groups-blocking-aid-to-aleppo-for-political\/\">The Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Nach der Presse blockiert ausschlie&szlig;lich Assad die UN-Hilfe, tats&auml;chlich versuchen die Rebellen die Hilfe f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Aleppo zu verhindern! Dazu ein Artikel aus dem Telegraph plus Video!<\/em><br>\n<em>Es w&auml;re schon wichtig, wenn sich die Leser selbst &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, wer den Hunger als Waffe einsetzt, da unsere Presse das gern verschweigt!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kein Herz f&uuml;r Reiche und Rechte<\/strong><br>\nIhren rasanten Aufstieg hat die AfD vor allem der herrschenden Politik der letzten 20 Jahre zu verdanken: Der Wirtschaftsboom ist an der gro&szlig;en Mehrheit der Menschen in Deutschland einfach vorbeiregiert worden.<br>\nDie Ursache daf&uuml;r, dass es &uuml;berhaupt ein gesellschaftliches Klima geben konnte, in dem man den H&ouml;ckes und Petrys pl&ouml;tzlich zuh&ouml;rt, ist das Ergebnis einer Politik, die aus selbstbewussten Kumpels erpressbare Leiharbeiter gemacht hat, die Niedrigl&ouml;hner gegen Erwerbslose ausspielt, die soziale Spaltung befeuert und statt die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfest zu machen, Menschen zu hoch flexibilisierten Individualisten trimmt, die allein verantwortlich f&uuml;r ihr Schicksal und ihr Scheitern sein sollen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist gr&ouml;&szlig;er als in vielen anderen Industriestaaten. Die Zahl der Superreichen und ihr Verm&ouml;gen nehmen permanent zu. Auf der anderen Seite wachsen aber auch die Gruppe der Einkommens- und Verm&ouml;gensschw&auml;cheren und die Gruppe, die von Armut bedroht ist.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne haben in Regierungsverantwortung die Weichen f&uuml;r massenhafte Altersarmut gestellt, Niedriglohnjobs &ldquo;salonf&auml;hig&rdquo; gemacht und das Normalarbeitsverh&auml;ltnis zum Abschuss freigegeben &ndash; prek&auml;re Arbeit weitet sich aus und schafft f&uuml;r Millionen von Besch&auml;ftigten Dauerstress und Unsicherheit. Heute reichen selbst 45 Jahre ununterbrochener Arbeit in Vollzeit mit einem Bruttolohn von 2500 Euro gerade so f&uuml;r eine Rente knapp &uuml;ber der Armutsgrenze. Wer weniger als zw&ouml;lf Euro brutto pro Stunde bekommt, landet trotz lebenslanger Arbeit sp&auml;testens bei Renteneintritt in Armut. Alleinerziehende und so genannte Solo-Selbstst&auml;ndige sind einem erheblichen Armutsrisiko ausgesetzt. Bereits heute w&auml;chst jedes siebte Kind in Deutschland in Armut auf. [&hellip;]<br>\nZu sehen, wie Innenst&auml;dte verwahrlosen, kleine Gesch&auml;fte gesichtslosen Einkaufsmeilen weichen, das Gehalt kaum reicht, w&auml;hrend die Miete jedes Jahr steigt &ndash; das macht viele Menschen w&uuml;tend und entt&auml;uscht. Sie erleben seit Jahren, dass sich nichts &auml;ndert &ndash; egal ob unter Schwarz-Gelb oder Rot-Gr&uuml;n, immer werden Regierungen gebildet, die die Renten k&uuml;rzen, die Verm&ouml;genssteuern ablehnen, die undemokratische Freihandels-Deals wie TTIP und CETA sch&ouml;nreden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/285\/kein-herz-fuer-reiche-und-rechte-3867.html\">Bernd Riexinger, Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Von September zu September<\/strong><br>\nDas war ein Paukenschlag: Nur 42 Prozent der Bundesb&uuml;rger wollen eine vierte Amtszeit der Bundeskanzlerin. Anders gesagt: Von den etwa 62 Millionen Wahlberechtigten, m&ouml;chten nur etwa 26 Millionen die Frau weiterhin im Kanzleramt wissen. Wenn das schon als Paukenschlag taugt, wenn das schon die Schriftentlehrten dazu bewegt, ihre Kommentare in Abgesangstexte umzuformen, was h&auml;tten sie im September 2013 sagen sollen? Seinerzeit wollten nur ein bisschen was &uuml;ber 18 Millionen Wahlberechtigte Frau Merkel als Bundeskanzlerin sehen. Und was war? Man feierte das als den gro&szlig;en Erfolg ihrer Politik, die Kommentatoren bewunderten den langen Atem dieser Politikerin. Dass da nur 29 Prozent der potenziellen W&auml;hler sich indirekt f&uuml;r sie aussprachen, das brachte niemanden auf den Gedanken, dass da eine Mehrheit genug von ihr h&auml;tte. Stimmte das und es w&auml;ren wirklich &raquo;nur&laquo; 42 Prozent f&uuml;r sie, dann ist das kein Abgesang, sondern gar noch ein Gewinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/09\/von-september-zu-september.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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