{"id":35053,"date":"2016-09-19T08:30:25","date_gmt":"2016-09-19T06:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053"},"modified":"2016-09-19T08:30:25","modified_gmt":"2016-09-19T06:30:25","slug":"hinweise-des-tages-2714","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h01\">#StopCetaTTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h02\">SPD Parteikonvent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h03\">Einer der gr&ouml;&szlig;ten US-Intellektuellen erkl&auml;rt, was Trump m&ouml;glich macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h04\">EU-Gipfel von Bratislava<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h05\">Wie das Finanzministerium sich die Investitionsquote sch&ouml;n rechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h06\">Dank Flexi-Rente &ndash; Zahlen Sie mehr in die Rentenkasse!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h07\">Vielen Dank f&uuml;r Ihren Einsatz f&uuml;r mehr Transparenz in Europa!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h08\">Polen: Regierung fordert grundlegende EU-Reform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h09\">EU-R&uuml;stungspapier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h10\">Syrien &ndash; Mehr als 60 Tote bei US-Angriff auf syrische Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h11\">CSU wettert gegen &bdquo;Asylurlauber&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h12\">Jeremy Corbyn has been on the right side of history for 30 years. That&rsquo;s real leadership<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h13\">Gericht bremst von der Leyens Drohnen-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h14\">US-Geheimdienste: Vom Antiterrorkampf zur Mobilisierung gegen die &ldquo;russischen Aggression&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h15\">Einladung zur Spekulation &uuml;ber 9\/11<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h16\">Bildung ist der Schl&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h17\">Putins Fassaden-Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35053#h18\">Pressefreiheit? Pff! Snowden kann keine Hilfe von der Bundesregierung erwarten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>#StopCetaTTIP<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>320.000 fordern: Aus f&uuml;r CETA und TTIP!<\/strong><br>\nDemonstrationen gro&szlig;artiger Erfolg der freihandelskritischen Bewegung<br>\n+ 70.000 in Berlin + Hamburg 65.000 + K&ouml;ln 55.000 + Frankfurt am Main 50.000 + Leipzig 15.000 + Stuttgart 40.000 + M&uuml;nchen 25.000<br>\nMehr als 320.000 Menschen haben am heutigen Samstag bundesweit gegen CETA und TTIP demonstriert. Wenige Tage vor der EU-Handelsministerkonferenz am 23. September in Bratislava trugen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ihren Widerstand gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit Kanada und den USA in sieben deutschen St&auml;dten auf die Stra&szlig;e. In Berlin demonstrierten 70.000 Menschen, in Hamburg waren es 65.000, in K&ouml;ln 55.000, in Frankfurt am Main 50.000, in Leipzig 15.000, in Stuttgart 40.000 und in M&uuml;nchen 25.000. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer &uuml;bertraf die Erwartungen des bundesweiten Demob&uuml;ndnisses deutlich. Der massenhafte Protest ist ein gro&szlig;artiger Erfolg der freihandelskritischen Bewegung.<br>\n&ldquo;Heute haben 320.000 noch einmal bekr&auml;ftigt: Die Bundesregierung muss endlich die Notbremse ziehen und das Nein der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgerinnen zu CETA und TTIP respektieren&rdquo;, fordern die veranstaltenden Organisationen. &ldquo;Beide Abkommen schaffen eine konzernfreundliche Paralleljustiz, beide sind eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie, f&uuml;r Sozial- und Umweltstandards und die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge, beide m&uuml;ssen gestoppt werden. CETA bedeutet TTIP durch die Hintert&uuml;r. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wissen das.&rdquo;<br>\nDas B&uuml;ndnis fordert, die Verhandlungen zu TTIP offiziell zu beenden und CETA weder zu ratifizieren, noch anzuwenden. Das Abkommen mit Kanada darf in keinem Fall vorl&auml;ufig angewendet werden, bevor die nationalen Parlamente dar&uuml;ber abgestimmt haben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/320000-fordern-aus-fuer-ceta-und-ttip\/%20\">attac<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++78af51ea-7cdc-11e6-bf88-525400e5a74a%20\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Neben der Demonstration des breiten Widerstands in der Bev&ouml;lkerung &ndash; trotz des teils wirklich lausigen Wetters &ndash; gegen einen weiteren Versuch, Politik f&uuml;r die gro&szlig;en Konzerne ein weiteres Mal mit aller Macht durchzudr&uuml;cken, ist das Folgende ebenfalls bemerkenswert. Nach der einmaligen Bezifferung der Teilnehmerzahl jeweils am Anfang ihrer Berichterstattung auf die oben genannten 320.000 verwendeten die Medien anschlie&szlig;end durchg&auml;ngig die unbestimmte Zahl &ldquo;Zehntausende&rdquo;. Wohlgemerkt, in denselben Beitr&auml;gen, nur wenige Sekunden sp&auml;ter. &Ouml;ffentlich-rechtliche Medien ebenso wie private. Siehe nur exemplarisch <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ttip-ceta-demonstration-101.html\">hier<\/a>, gleichfalls aber auch <a href=\"http:\/\/www.prosieben.de\/tv\/newstime\/wirtschaft\/zehntausende-gegen-ttip-und-ceta-100091\">hier<\/a>. Das ist zwar keine L&uuml;ge in klassischen Sinne, aber der Wahrheit entspricht es ebenfalls nicht.<\/em><br>\n<em>Merke: Die zuk&uuml;nftige Sprachregelung f&uuml;r mehrere Hunterttausend lautet &ldquo;Zehntausende&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Zehntausendfacher Protest gegen TTIP und CETA<\/strong><br>\nDer Protest war bunt und laut &ndash; doch die Beteiligung an den bundesweiten Demonstrationen gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA blieb nach Polizei-Sch&auml;tzungen hinter den Erwartungen zur&uuml;ck. Die Veranstalter widersprachen &ndash; sie z&auml;hlten 320.000 Menschen.<br>\nAus Protest gegen die geplanten Handelsabkommen TTIP und CETA sind in Deutschland mehr als 100.000 Menschen auf die Stra&szlig;e gegangen. Sie machten ihrem Unmut mit bunten Plakaten, Luftballons und Trillerpfeifen Luft. Allerdings blieb die Zahl der Teilnehmer nach Z&auml;hlungen der Polizei hinter den Erwartungen der Veranstalter zur&uuml;ck.<br>\nIn Berlin waren laut Polizei ungef&auml;hr 70.000 Menschen zusammengekommen, in Hamburg 30.000, in M&uuml;nchen 20. 000 und in K&ouml;ln laut Sch&auml;tzungen 40.000. Demonstrationen gab es auch in Frankfurt, Leipzig und Stuttgart. In einigen St&auml;dten wie in M&uuml;nchen und zeitweise in Berlin mussten die Demonstranten dem Regen trotzen. &Uuml;berall blieb es laut Polizei friedlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ttip-ceta-demonstration-101.html%20\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.S.:<\/strong> Sollte(n) die Tagesschau (Tagesthemen) nicht versuchen, objektiv &uuml;ber die Demonstrationen zu berichten?<\/em><br>\n<em>Das ist sowohl in der Schriftform als auch im TV-Beitrag mi&szlig;lungen.<\/em><br>\n<em>In Bezug auf den im Artikel verlinkten Tagesthemen Beitrag:<\/em><br>\n<em>(1) Die TTIP Gegener d&uuml;rfen 3 Kommentare (14 Sekunden)  in die Kamera sprechen. Raum f&uuml;r Kritik an den Demos hingegen wird im Beitrag reichlich einger&auml;umt (18 + 21 = 39 Sekunden).  Sollte es in dem Beitrag nicht in erster Linie um die (Inhalte\/Ziele\/Kritik der) Demos gehen?<\/em><br>\n<em>Diese werden in dem Beitrag aber kaum benannt. Zum Beispiel fehlen Hinweise auf  Schiedsgerichte, Ratchet Effect, Verlust des Vorsorgeprinzips, Living Agreement, Geheimverhandlungen,  &hellip; .<\/em><br>\n<em>(2) Ein einseitiger Experten-Bericht, wie der Anti-TTIP Kampagne aufgezogen wurde, wird includiert. Wie Pro-TTIP Lobbyverb&auml;nde Politiker und TTIP-Verhandlungen beeinflussen wird hingegen nicht thematisiert. Das ist auch keine ausgewogene Berichterstattung.<\/em><br>\n<em>(3) Der Schlu&szlig;-Kommentar des Berichtes k&ouml;nnte suggestiver kaum sein, u.A. liegt das auch an seiner Intonation\/Betonung:  &ldquo;Inzwischen sagen selbst TTIP Gegner, da&szlig; die Chlorh&uuml;hnchen l&auml;ngst vom Tisch sind  &ndash; aber das spielt keine Rolle mehr &ndash; der Massenprotest ist da.&rdquo;<\/em><br>\n<em>In meinem Kopf suggeriert dieser Satz die Haltung: &ldquo;Eigentlich gibt es keinen Grund mehr zu demonstrieren, aber die urpr&uuml;nglichen Kritiker k&ouml;nnen die dummen Massen jetzt auch nicht mehr aufhalten. Seufz.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Fazit: Was f&uuml;r ein St&uuml;ck Meinungsmache!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.P.:<\/strong> Was sich zuerst seri&ouml;s liest &ndash; im Artikel selbst wird der Bertug deutlich. Veranstalter sprechen von 320.000(!)<\/em><br>\n<em>Auch wenn die Zahl zu hoch ist, &ldquo;zehntausende&rdquo; ist hart an der L&uuml;ge!<\/em><br>\n<em>Und nat&uuml;rlich darf im Artikel eine &ldquo;M&auml;hlstr&ouml;m&rdquo; nicht fehlen, die den Gegnern Unwissenheit und L&uuml;gen unterstellt &ndash; wie immer &ldquo;Haltet den Dieb!&rdquo;&hellip;<\/em><br>\n<em>Zudem:  Heute am So. 18.09.16, 15Uhr40 steht die Meldung auf der Homepage ganz weit unten &ndash; auf Platz 9 von 10!<\/em><br>\n<em>Oben geht es um die Berlinwahl wo es noch gar nix zu melden gibt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die rechtlichen Bedenken gegen Ceta sind noch nicht gekl&auml;rt&rdquo;<\/strong><br>\nHeute wird in Deutschland gegen TTIP und Ceta demonstriert. Auch Richterbund-Chef Jens Gnisa kritisiert den geplanten Investitionsgerichtshof &ndash; und die Eile der Politik bei Ceta. (&hellip;)<br>\nDoch der Widerstand ist l&auml;ngst breiter. Auch im b&uuml;rgerlichen Lager bef&uuml;rchten offenbar viele, dass TTIP und Ceta neben Z&ouml;llen auch europ&auml;ische Standards senken oder gar aufheben wird. Gen&auml;hrt werden solche Sorgen durch die Tatsache, dass Investoren k&uuml;nftig EU-Staaten verklagen k&ouml;nnten, wenn sie sich durch politische Entscheidungen um Gewinne gebracht f&uuml;hlen.<br>\nGegen einen f&uuml;r solche Verfahren geplanten Schiedsgerichtshof meldete auch der sonst nicht gerade als umst&uuml;rzlerisch bekannte Deutsche Richterbund fr&uuml;hzeitig Bedenken an. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE stellt Richterbund-Chef Jens Gnisa nun klar, dass die Juristen weiterhin erhebliche Zweifel an dem Gerichtsmodell haben, das mit Ceta erstmals eingef&uuml;hrt werden soll.<br>\nDie Kritik von Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Berufsverband von Richtern und Staatsanw&auml;lten ist unangenehm f&uuml;r den Wirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel. Er muss beim SPD-Parteikonvent am Montag um Zustimmung f&uuml;r Ceta trommeln, das bereits Ende Oktober unterzeichnet werden soll. Im Werben um die skeptische Parteibasis soll der Investitionsgerichtshof dabei eigentlich ein Trumpf sein: Denn erst in Nachverhandlungen mit den Kanadiern wurde er als Alternative zum intransparenten System rein privater Schiedsgerichte vereinbart. Gabriel hatte daran ma&szlig;geblichen Anteil.<br>\nDer Gerichtshof sei tats&auml;chlich eine Verbesserung, sagt Richterverbands-Chef Gnisa. Doch von den Strukturen eines regul&auml;ren Gerichts bleibt er schon deshalb weit entfernt, weil hier weiterhin nur Investoren klagen k&ouml;nnen. Die Richter und Staatsanw&auml;lte f&uuml;rchten eine Paralleljustiz und wollen diese Sorge zun&auml;chst pr&uuml;fen lassen. Doch Gnisa hat ein Gef&uuml;hl, das auch am Samstag viele auf die Stra&szlig;e treiben d&uuml;rfte: Trotz aller Bedenken soll Ceta jetzt m&ouml;glichst schnell abgeschlossen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ttip-und-ceta-richterbund-chef-kritisiert-freihandelsabkommen-a-1112718.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung hat TTIP-Gegner finanziell unterst&uuml;tzt<\/strong><br>\nDas transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP spaltet die Bundesregierung st&auml;rker als bisher bekannt: Das Umweltministerium hat TTIP-Gegnern einen sechsstelligen Betrag aus Steuergeldern zukommen lassen. (&hellip;)<br>\nDa ist auch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD), deren Ministerium TTIP-Gegner mit Steuergeldern finanziell unterst&uuml;tzt hat. Wie das Bundesministerium f&uuml;r Umwelt und Bau der WirtschaftsWoche best&auml;tigte, hat die Nicht-Regierungsorganisation (NGO) Deutscher Naturschutzring f&uuml;r seine Aktivit&auml;ten zu TTIP 105.350 Euro an Steuergeldern erhalten.<br>\n&bdquo;Mit dem Projekt sollten deutsche Umweltverb&auml;nde und andere deutsche NGOs mit NGOs in Europa und den USA zu aktuellen Verhandlungsprozessen &ndash; insbesondere TTIP, aber auch anderen bilateralen Handelsabkommen sowie den WTO-Verhandlungen &ndash; vernetzt werden&ldquo;, so das Umweltministerium zum Zweck der Finanzierung.<br>\nDer Deutsche Naturschutzring, dem Dachverband deutscher Natur-, Umwelt- und Tierschutzverb&auml;nde, dem etwa BUND, NABU aber auch der Alpenverein angeh&ouml;ren, finanzierte mit dem Geld eine Halbtagskraft, die das deutsche zivilgesellschaftliche B&uuml;ndnis &bdquo;TTIP unfairHandelbar&ldquo; koordinierte. Das B&uuml;ndnis hat sich zum Ziel gesetzt, die TTIP-Verhandlungen zu stoppen. &bdquo;TTIP unfairHandelbar&ldquo; ist Kooperationspartner der Tr&auml;ger der Gro&szlig;demonstrationen gegen TTIP an diesem Samstag. Die Finanzierung aus Steuermitteln lief &uuml;ber zwei Jahre und endete im November 2015. Eine Evaluierung des Projekts hat das Umweltministerium nach eigenen Angaben nicht vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/app.wiwo.de\/politik\/deutschland\/umstrittenes-freihandelsabkommen-bundesregierung-hat-ttip-gegner-finanziell-unterstuetzt\/14551870.html?mwl=ok%20\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD Parteikonvent<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gabriel warnt Genossen vor Ceta-Ablehnung<\/strong><br>\nSigmar Gabriel wirbt eindringlich f&uuml;r das Handelsabkommen mit Kanada. Sollte seine Partei am Montag gegen Ceta stimmen, h&auml;tte das gravierende Folgen f&uuml;r Europa, so der SPD-Chef.<br>\nKurz vor dem Konvent seiner Partei warnte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel vor einer Ablehnung des europ&auml;isch-kanadischen Freihandelsabkommens Ceta. Gabriel sagte der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;: &ldquo;Wir wollen, dass die Globalisierung endlich den Menschen dient und nicht nur einigen wenigen in der Wirtschaft.&rdquo; Wenn Ceta scheitere, w&uuml;rde niemand Europa noch erst nehmen, so Gabriel. China und die USA w&uuml;rden dann die Standards f&uuml;r Handelsabkommen setzen.<br>\nDie Folge w&auml;ren Freihandelsabkommen &ldquo;mit intransparenten privaten Schiedsgerichten, aber ohne Schutz der Arbeitnehmer und der Umwelt&rdquo;, denen sich die Europ&auml;er dann anpassen m&uuml;ssten.<br>\nDer umgekehrte Weg, bei dem die EU die Standards der Abkommen setze, sei der bessere. Gabriel: &ldquo;Noch ist Europa der gr&ouml;&szlig;te Handelsraum der Welt. Wir sollten unsere Kraft nutzen.&rdquo;<br>\n&Uuml;ber seine Gespr&auml;che mit dem kanadischen Premier Justin Trudeau &uuml;ber Ceta sagte Gabriel der Zeitung: &ldquo;Wir haben verabredet, dass es rechtlich verbindliche Klarstellungen geben wird. Das betrifft die Unabh&auml;ngigkeit der Richter am &ouml;ffentlich-rechtlichen Handelsgerichtshof, der ja die privaten Schiedsgerichte ersetzen soll.&rdquo; Es gehe um &ldquo;ein gutes Abkommen. Dieses Ziel eint Trudeau und mich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ceta-sigmar-gabriel-warnt-spd-vor-ablehnung-des-abkommens-a-1112758.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf diese und andere Weise versuchen Herr Gabriel und die Parteispitze die Delegierten des heutigen SPD-Konvents zu beeindrucken. Und vielleicht bekommt der derzeitige SPD-Bundesvorsitzende mit solchen Methoden auch tats&auml;chlich eine Mehrheit, obwohl seine Gespr&auml;che mit dem kanadischen Premier offensichtlich kein konkretes Ergebnis zustande gebracht haben: Lediglich &bdquo;rechtlich verbindliche Klarstellungen&ldquo; soll es geben &ndash; was immer das auch hei&szlig;en mag.<\/em><br>\n<em>Kann Herr Gabriel so aber auch die &ndash; insbesondere von der SPD l&auml;ngst abger&uuml;ckte &ndash; W&auml;hlerschaft &uuml;berzeugen und Wahlen gewinnen? Da bleiben Zweifel und der Schaden, den die Partei-Spitze zugunsten gro&szlig;er Konzerne und ihrer Lobbyverb&auml;nde &ndash; wie bei der Politik der Agenda 2010 &ndash; offenbar billigend in Kauf nimmt, ist wom&ouml;glich sogar zu hoch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Gabriel ist naiv!&rdquo; &ndash; Diese 70-J&auml;hrige zieht gegen Ceta vors Verfassungsgericht<\/strong><br>\nHunderttausende sind am Wochenende gegen Ceta und TTIP auf die Stra&szlig;e gegangen, um die Freihandelsabkommen zu verhindern. Marianne Grimmenstein war dabei. Die 70-J&auml;hrige klagt gegen Ceta vor dem Bundesverfassungsgericht. Am Montag steht die Abstimmung auf dem SPD-Parteikonvent an.<br>\nAm Samstag demonstrierten nach Sch&auml;tzungen der Veranstalter rund 300.000 Menschen in sieben deutschen Gro&szlig;st&auml;dten gegen die Abkommen Ceta und TTIP, die Zahlen der Polizei lagen deutlich darunter. Auch Grimmenstein war dabei, am Rande der K&ouml;lner Demo hielt sie eine Rede. An diesem Montag soll auf dem SPD-Parteikonvent &uuml;ber Ceta abgestimmt werden.<br>\nDass Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel noch vern&uuml;nftig wird, glaubt Marianne Grimmenstein &ndash; klein, zierlich, graumelierte Haare &ndash; nicht mehr. &ldquo;Wir brauchen einen guten Fachmann auf dem Posten und keinen Deutschlehrer&rdquo;, sagt sie. In einem fr&uuml;heren Leben hat der Bundeswirtschaftsminister mal in der Erwachsenenbildung als Dozent Deutschkurse f&uuml;r Ausl&auml;nder gegeben. Er sei &ldquo;ein Dienstleister der Konzerne&rdquo; und noch dazu &ldquo;ziemlich naiv und nicht gen&uuml;gend informiert&rdquo; &uuml;ber Ceta, klagt die energische Musiklehrerin.<br>\n&ldquo;Die Zentrale des Protests&rdquo;, wie ihre Wohnung schon oft in den Medien bezeichnet wurde, liegt in L&uuml;denscheid, einer Stadt im n&ouml;rdlichen Sauerland mit rund 75.000 Einwohnern. Nur ein paar Meter entfernt steht die Musikschule, in der sie immer noch ein paar Stunden in der Woche unterrichtet, in einem ehemaligen Postgeb&auml;ude. Vor drei Jahren hat Grimmenstein daf&uuml;r gek&auml;mpft, dass die Musikschule in diesem Geb&auml;ude bleiben darf.<br>\nIn einem ihrer drei Zimmer hatte sie die Vollmachten f&uuml;r die Klage gegen Ceta gesammelt. An die 400 Kilogramm Papier erinnert nur noch eine gelbe Kiste der Deutschen Post. Im Wohnzimmer quellen B&uuml;cher aus einer braunen Schrankwand, darauf stapeln sich Zeitungen &ndash; in mehr als 50 ist bislang ein Artikel &uuml;ber Grimmenstein erschienen, in acht Fernsehsendungen war sie schon zu sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/ceta-und-ttip--protest-gallionsfigur-marianne-grimmenstein-wettert-gegen-sigmar-gabriel-7062994.html\">Stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einer der gr&ouml;&szlig;ten US-Intellektuellen erkl&auml;rt, was Trump m&ouml;glich macht<\/strong><br>\nIm Interview wirft der gro&szlig;e Intellektuelle Noam Chomsky einen pessimistischen Blick auf das politische System und die Demokratien. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Ph&auml;nomen Trump l&auml;gen weit in der Vergangenheit. (&hellip;)<br>\nWas hat Donald Trump m&ouml;glich gemacht? Was sagt der Erfolg dieses Kandidaten aus &uuml;ber den Zustand der Vereinigten Staaten?<br>\nDieses sehr eigenartige Ph&auml;nomen hat einen gewissen Hintergrund, eine Art Tradition, &uuml;ber die nicht allzu viel berichtet wird. Nehmen wir die Vorwahlen der letzten Jahre. Popul&auml;re Kandidaten der republikanischen Basis waren so gef&auml;hrlich und so verr&uuml;ckt, dass das Establishment der Partei einschritt und sie eliminierte: Michelle Bachmann, Rick Santorum, Herman Cain. Alle au&szlig;erhalb des normalen Spektrums, Denunzianten mit viel Geld. Dieses Mal hat es das Establishment einfach nicht geschafft.<br>\nWoran liegt das?<br>\nSie konnten einfach nichts tun. Trump ist singul&auml;r. Es hat so etwas wie ihn in westlichen Industriestaaten noch nie gegeben.<br>\nDie USA haben einige gravierende Probleme. Ungleichheit, Rassismus, gesellschaftliche Br&uuml;che, Identit&auml;tsfragen &ndash; warum denken so viele, dass Trump die richtige Antwort auf Fragen wie diese ist?<br>\nWir wissen recht genau, welche Haltungen und Sorgen die Trump-Unterst&uuml;tzer haben. Zun&auml;chst: Es sind nicht die Armen. Die meisten sind aus der wei&szlig;en Arbeiterklasse, in der Periode des Neoliberalismus wurden sie beiseite geworfen. Genau genommen begann es mit Ronald Reagan.<br>\nUnd die Demokraten?<br>\nDie Demokraten haben diese Gruppe schon in den 70er Jahren verlassen, behaupten aber bis heute das Gegenteil. Sie d&uuml;rfen ja in den USA schon lange nicht mehr von einer Arbeiterklasse sprechen. Sie m&uuml;ssen &ldquo;Mittelklasse&rdquo; sagen, das soll dann &ldquo;Arbeiterklasse&rdquo; meinen. Wie auch immer &ndash; genau diese Klasse wurde ganz einfach sitzengelassen. Sehen Sie sich nur die L&ouml;hne an. Was heute niemand mehr wissen will: In den Zeiten unseres gr&ouml;&szlig;ten Wachstums folgten die L&ouml;hne dem Bruttosozialprodukt und der Produktivit&auml;t. Das endete Mitte der 70er Jahre. Ein ganzes Segment der Gesellschaft wurde vom politischen System stehengelassen und abgekoppelt. Jetzt sind diese Menschen verbittert und nachtragend.<br>\nSehen Sie weitere Gr&uuml;nde?<br>\nEin zweites Element, das Sie ja auch aus Europa ganz gut kennen, ist die Entwicklung des Populismus und Ultranationalismus. Es gibt eine unmittelbare Korrelation zwischen der Unterst&uuml;tzung autorit&auml;rer Populisten und den Trump-Begeisterten. Viele von ihnen f&uuml;hlen sich bedroht, zum Beispiel vom Feminismus und anderem, von Entwicklungen, die die Ordnung gef&auml;hrden, die diesen Menschen gegeben scheint. Entstanden ist ein &auml;u&szlig;erst gef&auml;hrlicher Mix.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/noam-chomsky-zu-donald-trump--usa-erleben-tiefe-krise-der-demokratie-7060170.html%20\">stern<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/noam-chomsky-kritisiert-us-wahlkampf-und-sieht-demokratie-krise-14438145.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Gipfel von Bratislava<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU wird vor den NATO-Karren gespannt<\/strong><br>\nGestern ging der EU-Gipfel in Bratislava zu Ende. Sollten Sie in der heutigen Presse Informationen dar&uuml;ber suchen, was auf dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten in Bratislava eigentlich beschlossen wurde, k&ouml;nnten Sie &auml;hnlich entt&auml;uscht sein wie ich.&#8232;Die &sbquo;Welt&lsquo; sieht am Horizont bereits einen Richtungswechsel in der Fl&uuml;chtlingspolitik [1]. Die &sbquo;S&uuml;ddeutsche&lsquo; vermeldet dagegen, dass die osteurop&auml;ischen Staaten in der Fl&uuml;chtlingsfrage nicht einlenken wollen [2]. Die &sbquo;Bericht&rsquo;erstattung ist ersetzt durch Schilderungen &uuml;ber das Wetter (&bdquo;Die Sonne strahlt&ldquo; \/ SZ), die Geb&auml;udlichkeiten (&bdquo;in der hoch &uuml;ber den Donau gelegenen wei&szlig; verputzten Festungsanlage mit ihren vier Eckt&uuml;rmen &hellip;&ldquo; \/ FAZ) oder pers&ouml;nliche Befindlichkeiten (&bdquo;Merkel, die m&auml;chtigste Frau der Welt, muss den &bdquo;jungen Herrn Roivas erst einmal ausreden lassen. So ist die EU. Eigentlich wunderbar&ldquo; \/ SZ).<br>\nDoch nach Fakten dar&uuml;ber, was in Bratislava eigentlich beschlossen wurde, sucht man in den Medien heute vergeblich. Auf der Seite des Europ&auml;ischen Rates findet sich dann eine von Politfloskeln strotzende &bdquo;Erkl&auml;rung von Bratislava&ldquo; mit einem anh&auml;ngenden &bdquo;Bratislava-Fahrplan&ldquo; [3]. (&hellip;)<br>\nKlammheimliche Vereinbarung &uuml;ber verst&auml;rkte Zusammenarbeit zwischen EU und NATO<br>\nDenn im Kleingedruckten des Bratislava-Fahrplans findet sich eine Textzeile, die aufhorchen l&auml;sst: &bdquo;Unverz&uuml;gliche Umsetzung der gemeinsamen Erkl&auml;rung EU-NATO&ldquo; wird da gefordert. Es steht dies unter dem erkl&auml;rten Ziel der &bdquo;Verst&auml;rkung der EU-Zusammenarbeit im Bereich der externen Sicherheit und der Verteidigung angesichts der Herausforderungen, die sich aus dem geopolitischen Umfeld ergeben.&ldquo;&#8232;Diese EU-NATO-Erkl&auml;rung stammt vom 8. Juli 2016 und wurde von Tusk, dem Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Rats (der Staats- und Regierungschefs), Juncker, dem Pr&auml;sidenten der EU-Kommission und dem NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg unterzeichnet [5].<br>\nNATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg treibt ein Mega-B&uuml;ndnis zwischen EU und NATO voran<br>\nStoltenberg strebe ein &sbquo;Mega-B&uuml;ndnis&lsquo; aus Nordatlantischer Allianz und Europ&auml;ischer Union an. Das Projekt sei weit gediehen. Russlands Vorgehen in der Ukraine habe alles ver&auml;ndert und erzwinge die enge Kooperation beider Organisationen. Das schrieben die &sbquo;Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik&lsquo; in ihrer Chronik f&uuml;r den Monat Juni 2016 [6].<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/eu-wird-vor-den-nato-karren-gespannt-3746\">Cives<\/a><\/li>\n<li><strong>Renzi zerpfl&uuml;ckt Ergebnisse von Bratislava<\/strong><br>\nMan solle nicht so tun, &ldquo;als w&auml;ren wir uns einig&rdquo;: Italiens Premier Renzi hat die Ergebnisse des EU-Gipfels in Bratislava scharf kritisiert. Mit Merkel und Hollande wollte er nicht vor die Presse treten.<br>\nDer EU-Gipfel in Bratislava ist vorbei &ndash; und nicht alle Teilnehmer teilen den Optimismus von Angela Merkel, die vom &ldquo;Geist der Zusammenarbeit&rdquo; sprach. Allen voran der italienische Premier Matteo Renzi &auml;u&szlig;erte sich nach dem Ende der Gespr&auml;che entt&auml;uscht.<br>\nMan solle jetzt nicht so tun, &ldquo;als w&auml;ren wir uns alle einig&rdquo;, erkl&auml;rte Renzi auf einer Pressekonferenz. Merkel und der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande waren nach dem Gipfel gemeinsam vor die Journalisten getreten, ein eher ungew&ouml;hnlicher Vorgang, der Einigkeit demonstrieren sollte. Renzi dagegen w&auml;hlte den traditionellen Solo-Auftritt und sagte: &ldquo;Ich kann keine gemeinsame Pressekonferenz halten, wenn ich mit den Beschl&uuml;ssen zu Wirtschaft und Immigration nicht einverstanden bin.&rdquo;<br>\nAuch in den sozialen Medien machte der Italiener seinen &Auml;rger &uuml;ber die Ergebnisse von Bratislava publik. &ldquo;Ein Schritt vorw&auml;rts, aber ein kleiner, sehr kleiner. Zu wenig&rdquo;, schrieb er auf Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-gipfel-matteo-renzi-zerpflueckt-ergebnisse-von-bratislava-a-1112735.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie das Finanzministerium sich die Investitionsquote sch&ouml;n rechnet<\/strong><br>\nAls deutscher Finanzminister hat man es nicht leicht. Es vergeht kaum eine internationale Wirtschaftskonferenz, bei der die Bundesregierung nicht aufgefordert w&uuml;rde, mehr zu tun, um die Investitionen in Deutschland zu st&auml;rken. Das kann so nicht weitergehen, hat man sich im Bundesfinanzministerium (BMF) ganz offensichtlich gedacht und einen Investitionsbericht erstellt, der den Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen soll.<br>\nWie das geht? Ganz einfach: Indem man das Problem einfach wegdefiniert. Aber der Reihe nach.<br>\nIn besagtem Bericht werden die Investitionsquoten verschiedener L&auml;nder miteinander verglichen. Dabei ergibt sich, dass der private Sektor in Deutschland derzeit vergleichsweise viel investiert (&hellip;), was in dem Bericht und in der Berichterstattung dar&uuml;ber herausgehoben wird.<br>\nDass sich die privaten Investitionen etwas erholt haben, ist nun in der Tat erfreulich, aber wir leben in einer Marktwirtschaft und f&uuml;r die privaten Investitionen ist der Staat nur mittelbar zust&auml;ndig. Die politische Debatte dreht sich doch nicht darum, ob BMW noch eine neue Maschine in Betrieb nimmt, sondern ob &ndash; Stichwort marode Schulen und Br&uuml;cken &ndash; der Staat zum Erhalt der &ouml;ffentlichen Infrastruktur noch ausreichend beitr&auml;gt.<br>\nDas sieht man im BMF offenbar anders. (&hellip;)<br>\nDeutschland ist bei den &ouml;ffentlichen Investitionen also Klassenletzter &ndash; und um diesen Befund zu relativieren, werden im wesentlichen drei Argument angebracht: In den USA seien Investitionen auch auf Milit&auml;rausgaben zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, im Rest des W&auml;hrungsraums h&auml;tten die Strukturfonds der EU die Investitionsquote nach oben getrieben und in L&auml;ndern wie Frankreich sei die Investitionsquote h&ouml;her, weil der Staat mehr Aufgaben &uuml;bernehme als in Deutschland.<br>\nDas mag alles sein &ndash; aber ist es wirklich plausibel, dass immer irgendwelche Sonderfaktoren am Werk sind, wenn die Investitionsquote h&ouml;her ist als in Deutschland?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/09\/16\/wie-das-finanzministerium-sich-die-investitionsquote-schoen-rechnet_9835\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im Grunde genommen politisch widersinnig, denn welche Regierung gibt nicht gerne mit ihren Investitionen &ldquo;f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung&rdquo; an? Erkl&auml;rbar wird das nur aufgrund des Starrsinns von Sch&auml;uble (und auch Merkel). Die Investitionen wurden wohl deshalb so weit heruntergefahren, weil man gleichzeitig an der verr&uuml;ckten Schwarzen Null *und* an den enormen Steuergeschenken f&uuml;r Unternehmen und Reiche festhalten will. Angemessene Investitionen w&uuml;rden zu h&ouml;heren Steuern oder h&ouml;heren Schulden zwingen. Da&szlig; die verlotterte Infrastruktur irgendwann den Privaten zum Fra&szlig; vorgeworfen werden soll, ist dabei ein sch&ouml;ner Kollateralnutzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dank Flexi-Rente &ndash; Zahlen Sie mehr in die Rentenkasse!<\/strong><br>\nWer ab 50 freiwillig Geld in die Rentenkasse steckt, macht ein gutes Gesch&auml;ft: Am Ende bringt das mehr Zinsen als die private Vorsorge.<br>\nGeschenkt wird ja heute keinem Sparer mehr etwas. Vor allem keine Zinsen mehr. Es ist also kein Wunder, dass sich viele Anleger Gedanken machen, wie sie &uuml;berhaupt noch gen&uuml;gend Geld f&uuml;rs Alter zusammensparen sollen. Auf eine Idee kommen dabei aber die wenigsten, und sie klingt zugegeben auch &uuml;berraschend: Besch&auml;ftigte k&ouml;nnten freiwillig mehr Geld in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Denn das lohnt sich zurzeit au&szlig;ergew&ouml;hnlich stark, da die Rendite der staatlichen Rente derzeit mit den Zinsen am Kapitalmarkt mehr als konkurrieren kann. Zudem hat die Bundesregierung die Regeln in der abgelaufenen Woche mit einem neuen Gesetz noch erleichtert, sie hat die Flexi-Rente verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vorsorgen-fuer-das-alter\/flexi-rente-macht-freiwillige-renten-einzahlungen-lukrativ-14440236.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ich das noch erleben darf! Die FAZ preist Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Umlagerente als Renditerenner und fertigt die Versicherungsvertreter, die dagegen sind, als Lobbyisten ab. Phantastisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vielen Dank f&uuml;r Ihren Einsatz f&uuml;r mehr Transparenz in Europa!<\/strong><br>\nAls Berichterstatter f&uuml;r den von Ihnen angesprochenen Bericht zu Transparenz, Rechenschaftspflicht und Integrit&auml;t in den EU-Institutionen habe ich seit Monaten mit den Abgeordneten anderer Fraktionen um Kompromisse gerungen und habe mich ebenso darauf gefreut, daf&uuml;r am letzten Montag die Zustimmung des Verfassungsausschusses zu bekommen. Leider scheinen vor allem die Konservativen sich gerade erfolgreich gegen eine baldige Abstimmung zu stemmen.<br>\nDie von Ihnen geforderten Reformen f&uuml;r mehr Lobbytransparenz, f&uuml;r ein Verbot von Lobby-Nebenjobs und f&uuml;r ein wirkungsvolleres Sanktionsregime wenn Abgeordnete Integrit&auml;tsregeln verletzen haben eine vermutlich mehrheitliche Unterst&uuml;tzung quer durch die Parteien: Gr&uuml;ne, Sozialdemokraten, Linke aber auch Rechtskonservative der regierenden PiS-Partei in Polen hatten angek&uuml;ndigt, f&uuml;r die gefundenen Kompromisse zu stimmen. Die Fraktion der Konservativen lehnte viele unserer Forderungen allerdings von Anfang an ab. Jetzt wo sie eine Abstimmungniederlage f&uuml;rchten mussten, wollen sie die Abstimmung ganz verhindern und haben davon auch die Fraktionsf&uuml;hrung der Sozialdemokraten &uuml;berzeugen k&ouml;nnen. Die Konservativen wollen die Abstimmung also auf unbestimmte Zeit vertagen. Mehr noch: Sollte es zur Abstimmung kommen, beantragen sie die drei von Ihnen unterst&uuml;tzen Forderungen herauszustreichen.<br>\nErst wenn die Konservativen ihren Antrag auf Verschiebung oder die F&uuml;hrung der Sozialdemokraten ihrer Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r zur&uuml;ckziehen, kann es endlich zur Abstimmung kommen. Verantwortlich daf&uuml;r sind bei den Konservativen der Berichterstatter und Obmann Gy&ouml;rgy Sch&ouml;pflin (Fidez\/Ungarn) und der Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (CSU\/Deutschland), bei den Sozialdemokraten Obfrau Mercedes Bresso und der Fraktionsvorsitzende Gianni Pitella (beide Partito Democratico\/Italien).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2016\/vielen-dank-fuer-ihren-einsatz-fuer-mehr-transparenz-in-europa\/\">Sven Giegold<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Polen: Regierung fordert grundlegende EU-Reform<\/strong><br>\nMehr Verantwortung f&uuml;r die Nationalstaaten, mehr Einfluss f&uuml;r die Visegrad-Gruppe und notfalls eine &Auml;nderung des Lissabon-Vertrages: Die polnische Regierung mit Ministerpr&auml;sidentin Beata Szydlo fordert von der EU grundlegende Reformen. Auch die polnische Opposition ist f&uuml;r eine EU-Reform, h&auml;lt den Weg, den die Regierung eingeschlagen hat, aber f&uuml;r gef&auml;hrlich. (&hellip;) Klar ist aus Warschauer Sicht nur die Richtung, in die eine Reform gehen soll: Die EU-Kommission soll weniger zu sagen haben als bisher, die Nationalstaaten daf&uuml;r mehr. Die nationalen Parlamente sollten eine st&auml;rkere Position bekommen, erkl&auml;rte Ministerpr&auml;sidentin Szydlo. Warschau beansprucht f&uuml;r sich, hier im Namen der sogenannten Visegrad-Gruppe zu sprechen, der Polen derzeit vorsitzt. Ihr geh&ouml;ren auch Ungarn, Tschechien und die Slowakei an. Beim Wirtschaftsforum in Krynica vergangene Woche reklamierte Ministerpr&auml;sidentin Szydlo f&uuml;r sie gar eine Vorreiterrolle in der EU: &ldquo;Die Visegrad-Gruppe wird im Moment zu dem Forum, das in der EU den Ton angibt, das konkrete Vorschl&auml;ge macht. Der Wind des Wandels ist hier am st&auml;rksten zu sp&uuml;ren, in Mittel- und Osteuropa geht etwas Wichtiges vor sich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/polen-regierung-fordert-grundlegende-eu-reform.795.de.html?dram:article_id=365696\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-R&uuml;stungspapier<\/strong><br>\nDie EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini legte k&uuml;rzlich einen Vorschlagskatalog zur Intensivierung der EU-Milit&auml;rkooperation vor. Deutschland war schon zuvor zusammen mit Frankreich mit einem gemeinsamen Papier der jeweiligen Au&szlig;enminister in die Offensive gegangen. Nun legten die Verteidigungsminister beider L&auml;nder, Ursula von der Leyen und Jean-Yves Le Drian, nach und formulierten ein Positionspapier. Das sechsseitige Schrieben, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt, fordert, aus der Brexit-Not, eine Militarisierungstugend zu machen: &bdquo;Vor allem in der Verteidigungspolitik lagen viele Projekte auf Eis, weil Gro&szlig;britannien sein Veto angek&uuml;ndigt hatte. Ohne London erhoffen sich die beiden Gr&uuml;ndungsstaaten Frankreich und Deutschland rasche Entscheidungen. [&hellip;] Vorgesehen sind neben einem gemeinsamen Hauptquartier auch die Nutzung europ&auml;ischer Satelliten f&uuml;r die Aufkl&auml;rung. Die Staaten Europas sollen au&szlig;erdem bei Beschaffung und Logistik zusammenr&uuml;cken sowie ihre Politik in Fragen der Finanzierung und Milit&auml;rplanung synchronisieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/09\/12\/eu-ruestungspapier\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Syrien &ndash; Mehr als 60 Tote bei US-Angriff auf syrische Armee<\/strong><br>\nSchwere Vorw&uuml;rfe gegen die USA: Die US-gef&uuml;hrte Anti-Terror-Koalition hat offenbar aus Versehen einen St&uuml;tzpunkt der syrischen Armee angegriffen und dabei viele Soldaten get&ouml;tet. Die Rede ist von mehr als 60. Ein US-Milit&auml;rsprecher erkl&auml;rte, man sei davon ausgegangen, dass es sich um Stellungen der Dschihadisten-Miliz IS gehandelt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/syrien-mehr-als-60-tote-bei-us-angriff-auf-syrische-armee.1766.de.html?dram:article_id=366182\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>CSU wettert gegen &bdquo;Asylurlauber&ldquo;<\/strong><br>\nGeneralsekret&auml;r Scheuer redet sich in Regensburg in Rage: Er poltert gegen &bdquo;Asyltouristen&ldquo; und pocht auf eine Obergrenze.<br>\nAm Nachmittag bei der CSU-Lounge der Frauen-Union in Sinzing, gleich im Anschluss zu Gast im Regensburger Presseclub: Zun&auml;chst wirkt CSU-Generalsekret&auml;r Andreas Scheuer noch gelassen und entspannt, als er den Raum betritt. Er geht durch die Tischreihen und begr&uuml;&szlig;t jeden pers&ouml;nlich per Handschlag. Nach der Arbeit an der Parteibasis stellt sich Scheuer den Fragen der ostbayerischen Journalisten zu den Problemen, die der CSU derzeit schwer im Magen liegen. Die Fl&uuml;chtlingsdebatte, der Krach mit der Schwesterpartei CDU, das Bangen um die absolute Mehrheit in Bayern und die Erfolge der AfD.<br>\nSchon nach wenigen Minuten redet sich der CSU-Generalsekret&auml;r in Rage: Sein neuester Spruch auf Facebook spielt darauf an, dass angeblich Asylbewerber mittendrin kurz in ihre Heimatl&auml;nder zur&uuml;ckreisen. Dort schreibt er, hellblau unterlegt: &bdquo;Asylurlauber auf Heimattrip, k&ouml;nnen gleich bleiben, wo sie hergekommen sind!&ldquo; Darauf angesprochen sagt Scheuer erz&uuml;rnt: &bdquo;Finden Sie das richtig? Die Asylurlauber sagen, jetzt war ich wieder einmal daheim in meinem Land, in dem ich ausgebombt wurde. Dann kehren sie zur&uuml;ck nach Deutschland und beanspruchen wieder Sozialleistungen.&ldquo; Auf die Frage, wie gro&szlig; denn dieser Personenkreis sei, weicht Scheuer aus. &bdquo;Nat&uuml;rlich ist das kein Massenph&auml;nomen. Es sind aber auch keine Einzelf&auml;lle. Es wurde von ganzen Gruppen berichtet, die herumreisen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mittelbayerische.de\/bayern-nachrichten\/csu-wettert-gegen-asylurlauber-21705-art1430776.html\">Mittelbayerische Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Regensburger Generalvikar emp&ouml;rt &uuml;ber CSU-Generalsekret&auml;r Scheuer<\/strong><br>\nDer Generalvikar des Bistums Regensburg, Michael Fuchs, emp&ouml;rt sich &uuml;ber Aussagen von CSU-Generalsekret&auml;r Andreas Scheuer zur Abschiebepraxis und hat auf seiner Facebook-Seite am Wochenende eine Diskussion dar&uuml;ber angesto&szlig;en.<br>\nAndreas Scheuer, der Generalsekret&auml;r der CSU hatte im Regensburger Presseclub laut Medienberichten gesagt, &ldquo;das Schlimmste&rdquo; sei &ldquo;ein fu&szlig;ballspielender, ministrierender Senegalese&rdquo;.<br>\n&ldquo;Der ist drei Jahre hier &ndash; als Wirtschaftsfl&uuml;chtling &ndash; den kriegen wir nie wieder los&rdquo;<br>\nAndreas Scheuer<br>\nIronische Ratschl&auml;ge und Fragen<br>\nGeneralvikar Fuchs schl&auml;gt Pfarreien und Sportvereinen deshalb sp&ouml;ttisch vor, ihre Integrationsarbeit einzustellen: &ldquo;Herr Scheuer &uuml;bernimmt. K&uuml;nftig &uuml;bt er mit ihnen Querp&auml;sse und Kniebeugen. Er f&auml;hrt aufs Zeltlager und kauft ihnen die Trikots. Er feiert mit ihnen Geburtstag und h&ouml;rt sich n&auml;chtelang ihre Fluchtgeschichten an. Vielleicht betet er sogar mit ihnen.&rdquo; Und Fuchs fragt weiter:<br>\n&ldquo;Oder geht&rsquo;s hier nur ums Loswerden aller, ohne R&uuml;cksicht auf Asylverfahren?&rdquo;<br>\nGeneralvikar Fuchs &uuml;ber &Auml;u&szlig;erungen Generalsekret&auml;r Scheuers<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bistum-generalsekretaer-scheuer-senegalese-100.html\">BR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jeremy Corbyn has been on the right side of history for 30 years. That&rsquo;s real leadership<\/strong><br>\nWhat makes a leader, and what is leadership? We are told every day that Jeremy Corbyn is not a leader, from Hilary Benn&rsquo;s &ldquo;He&rsquo;s a good and decent man, but he&rsquo;s not a leader&rdquo; to the Daily Mail saying Corbyn &ldquo;is the worst Labour leader in history&rdquo;. But in spite of the relentless Corbyn-bashing, beyond the ability to win elections (Owen Smith: seriously?) there has been little discussion of what a leader, or leadership, means.<br>\nThe adjective that sidles up most insistently to &ldquo;leader&rdquo; tends to be &ldquo;strong&rdquo;. For a strong leader is the thing to be. Margaret Thatcher was a strong leader. Tony Blair was a strong leader. David Cameron? He had pretensions in that direction. Theresa May&rsquo;s performances at PMQs suggest she believes she too belongs in the strong leader club, and that condescension and archness are the way to achieve it, though her bid for membership took a turn for the worse this week when Corbyn challenged her on grammar schools.<br>\nNot all of us, however, are quite so in thrall to politicians who take voice coaching, visit bespoke tailors, employ image groomers, holiday with media moguls, or jettison past commitments (Blair&rsquo;s unilateralism, for instance) when these things start to get in the way of a smooth ascent; and &ndash; to prove they are really strong, that they have the guts to take the really difficult decisions &ndash; bomb or invade some of the poorest countries on Earth.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2016\/sep\/16\/jeremy-corbyn-leadership-david-cameron-libya-labour\">the guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.K.:<\/strong> Parlamentarische Entscheidungen, die sich im Nachhinein als gravierende Fehler herausstellten, gab und gibt es ja nun auch hierzulande zur Gen&uuml;ge. Und das kurze, harte Urteil, das Ronan Bennett in seinem Kommentar &uuml;ber die meisten Labour-Abgeordneten f&auml;llt, gilt auch f&uuml;r allzu viele ranghohe Politiker von SPD und Gr&uuml;nen: Sie versagen im wichtigsten Moment, dem der Abstimmung, weil ihnen Urteilsf&auml;higkeit, Prinzipien und Standhaftigkeit abhanden gekommen sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gericht bremst von der Leyens Drohnen-Deal<\/strong><br>\nVerteidigungsministerin von der Leyen will eine Drohne f&uuml;r die Bundeswehr anschaffen, die bewaffnet werden kann. Doch ein Gerichtsbeschluss macht ihr vorerst einen Strich durch die Rechnung. Auch bei anderen R&uuml;stungsprojekten sieht es nicht gut aus f&uuml;r die Ministerin.<br>\nMit Provisorien kennen sie sich aus bei der Bundeswehr: Neues Kriegsger&auml;t kommt versp&auml;tet, funktioniert nicht oder wird schlicht falsch bestellt. Deshalb muss die Truppe ein ums andere Mal improvisieren.<br>\nAuch die oberste Chefin der Streitkr&auml;fte erlebt das regelm&auml;&szlig;ig. Weil Ursula von der Leyen eigentlich eine neue europ&auml;ische Drohne f&uuml;r die Bundeswehr will, diese aber erst entwickelt wird, muss eine &ldquo;&Uuml;berbr&uuml;ckungsl&ouml;sung&rdquo; her. F&uuml;r ein paar Jahre soll eine am Markt verf&uuml;gbare Drohne geleast werden, die auch bewaffnet werden kann. Die Wahl des Ministeriums ist auf das israelische Produkt &ldquo;Heron TP&rdquo; gefallen, betrieben und gewartet werden sollen die Maschinen vom Airbus-Konzern.<br>\nDoch diese Vertr&auml;ge darf die Bundeswehr in den kommenden Monaten nicht abschlie&szlig;en. So hat es das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf in dieser Woche entschieden. Im Beschluss, der tagesschau.de vorliegt, hei&szlig;t es, die aufschiebende Wirkung werde verl&auml;ngert &ndash; und zwar bis zur Entscheidung &uuml;ber die Beschwerde des unterlegenen Anbieters, der US-Firma General Atomics.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/drohnen-gericht-von-der-leyen-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass bei Gerichten mehr (politischer) Verstand anzutreffen ist als zumindest gegenw&auml;rtig im Bundesverteidigungsministerium? Erinnert sei auch an die Drohnen-Pannen in der &Auml;ra von Herrn de Maizi&egrave;re. Die NachDenkSeiten hatten das mehrfach &ndash; u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17370#h01\">hier<\/a> &ndash; thematisiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Geheimdienste: Vom Antiterrorkampf zur Mobilisierung gegen die &ldquo;russischen Aggression&rdquo;<\/strong><br>\nEin Bericht der Washington Post &uuml;ber die Ausrichtung auf den neuen und alten Hauptfeind verr&auml;t gleichzeitig die Einseitigkeit der Berichterstattung<br>\nF&uuml;r den Sicherheitsapparat ist offenbar der Konflikt mit Russland wichtiger geworden als die Bek&auml;mpfung der islamistischen Terrororganisationen und die Stabilit&auml;t im Nahen Osten. Wie die Washington Post mit Verweis auf anonyme Quellen aus Regierungsbeh&ouml;rden berichtet, haben die amerikanischen Geheimdienste ihre Aktivit&auml;ten gegen Russland st&auml;rker ausgebaut, als dies jemals seit dem Ende des Kalten Kriegs geschehen ist. Kapazit&auml;ten, die auf Terrorbedrohungen und Kriegsgebiete gerichtet waren, seien demnach auf die &ldquo;russische Aggression&rdquo; verlegt worden, wie man seit der Integration oder Annexion der Krim sagt.<br>\nAngeblich seien die Sicherheitskr&auml;fte der USA von der &ldquo;russischen Aggression&rdquo; &uuml;berrascht worden. Nach der Krim von der Intervention in Syrien und den unterstellten Hackerangriffen auf amerikanische und europ&auml;ische Ziele. Allerdings hat die US-Regierung seit Bush mitsamt der Nato seit der Entscheidung, an der russischen Grenze das Raketenabwehrschild zu installieren, aber auch mit der Unterst&uuml;tzung der &ldquo;bunten Revolutionen&rdquo;, zuletzt in der Ukraine, und der Erweiterung der Nato alles gemacht, um die von Putin gemachten Avancen zur Ann&auml;herung auszuschlagen und Moskau unter Druck zu setzen. (&hellip;)<br>\nMan muss also kein staatliches Nachrichtenmedium wie Sputnik oder Russia Today sein, um Regierungspropaganda oder Feindbilder zu verbreiten, wie die Washington Post wieder einmal durch wahrhafte penetrante Einseitigkeit demonstriert hat. Dass so Vertrauen in die Unabh&auml;ngigkeit und Objektivit&auml;t der Massen- oder Mainstreammedien verspielt werden, liegt auf der Hand, wenn die Menschen nicht v&ouml;llig verblendet sind (USA: Vertrauen in Massenmedien durch Wahlkampf auf Rekordtiefstand).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49449\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar werden die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; dies- und jenseits des Atlantiks in der Frage des Umgangs mit Russland auf Kurs gebracht. Die Zeiten des &bdquo;unbestechlichen&ldquo; Journalismus sind wohl auch f&uuml;r die Washington Post zu langer her.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Einladung zur Spekulation &uuml;ber 9\/11<\/strong><br>\nDer Anschlag auf das World Trade Center gibt Anlass f&uuml;r krude Verschw&ouml;rungstheorien. Ausgerechnet ein Magazin der europ&auml;ischen physikalischen Gesellschaft l&auml;sst sich nun vereinnahmen. (&hellip;)<br>\nSch&uuml;tzenhilfe bekamen die Anh&auml;nger von Verschw&ouml;rungstheorien in den vergangenen Wochen von unerwarteter Seite. Die Zeitschrift &laquo;Europhysics News&raquo;, ein Magazin, das von der Europ&auml;ischen Physikalischen Gesellschaft herausgegeben wird, ver&ouml;ffentlichte zum 15. Jahrestag einen Artikel, der viele Leser ratlos gemacht haben d&uuml;rfte. Unter dem Titel &laquo;15 Jahre sp&auml;ter: &Uuml;ber die Physik von einst&uuml;rzenden Hochh&auml;usern&raquo; durften der amerikanische Physiker Steven Jones und drei Mitautoren ohne Widerspruch von irgendeiner Seite ihre &Uuml;berzeugung kundtun, dass nicht die Wucht der Flugzeuge und die nachfolgenden Br&auml;nde die drei Wolkenkratzer zum Einsturz gebracht h&auml;tten, sondern eine gezielte Zerst&ouml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/technik\/anschlag-auf-das-world-trade-center-einladung-zur-spekulation-ueber-911-ld.116999\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die NZZ als renommierteste Schweizer Tageszeitung ist sp&uuml;rbar emp&ouml;rt dar&uuml;ber, dass ein seri&ouml;ses internationales Wissenschaftsmagazin alternative Sichtweisen auf 9\/11 publiziert und damit das g&auml;ngige <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34894\">Dogma<\/a> zum Thema in Frage stellt. Bem&auml;ngelt wird im Artikel insbesondere, dass die Fachzeitschrift nun &ldquo;nur eine Seite&rdquo; zu Wort kommen lasse, n&auml;mlich die der Skeptiker. Nachdem 15 Jahre lang in den Medien fast nur die andere &ldquo;offizielle&rdquo; Seite zu Wort kam, ist diese Kritik schon bemerkenswert. Richtig ist, dass eine Debatte nur produktiv sein kann, wenn beiden Seiten gleicherma&szlig;en Geh&ouml;r geschenkt wird. Von der Erf&uuml;llung dieses Anspruchs sind die Medien insgesamt aber noch weit entfernt. Auch die <a href=\"http:\/\/www.europhysicsnews.org\/articles\/epn\/pdf\/2016\/04\/epn2016474p21.pdf\">aktuelle Studie<\/a> in der Fachzeitschrift der Europ&auml;ischen Physikalischen Gesellschaft wurde, von wenigen Ausnahmen abgesehen, weitgehend totgeschwiegen. Sachlich und ohne H&auml;me oder Emp&ouml;rung berichteten etwa <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/jahrestag-elfter-september-anschlaege-al-kaida-new-york-100.html\">der MDR<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/world-trade-center--11--september-war-laut-fachblatt-artikel-kontrollierte-sprengung-7049108.html\">der Stern<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bildung ist der Schl&uuml;ssel<\/strong><br>\nWie schaffen wir es, dass aus &bdquo;Gefl&uuml;chteten&ldquo;, aus &bdquo;Fremden&ldquo;, aus AsylwerberInnen und MigrantInnen ArbeitnehmerInnen in &Ouml;sterreich werden? Der Schl&uuml;ssel daf&uuml;r liegt nicht in Ein-Euro-Jobs. Bildung ist der Schl&uuml;ssel. Und das gleich auf mehreren Ebenen.<br>\nMehr Ressourcen f&uuml;r Spracherwerb<br>\nDas Wichtigste f&uuml;r das Funktionieren einer Gesellschaft ist eine gemeinsame Sprache, sich verst&auml;ndlich machen zu k&ouml;nnen und zu verstehen. Daher sind Deutschkurse, in denen auch die Normen, wie die &ouml;sterreichische Gesellschaft funktioniert, vermittelt werden, das Um und Auf.&#8232;F&uuml;r solche Kurse werden wir mehr Ressourcen zur Verf&uuml;gung stellen m&uuml;ssen als bisher, um zu verhindern, dass uns junge Menschen auf dem Integrationsweg verloren gehen. Und auch, um zu verhindern, dass die F&auml;higkeiten und Kenntnisse von erwachsenen Menschen verloren gehen, weil wir sie zu wenig anerkennen.<br>\nDer Taxifahrer, der in seiner Heimat Akademiker war, die Kellnerin, die wieder davon tr&auml;umt, als Lehrerin arbeiten zu k&ouml;nnen, die &bdquo;De-Qualifizierung&ldquo;, wenn jemand eine Arbeit weit unter dem Niveau der Ausbildung annimmt, ist weder volkswirtschaftlich noch menschlich zu rechtfertigen.<br>\nKlar ist, es braucht eine Pr&uuml;fung der Abschl&uuml;sse. Aber die B&uuml;rokratie sollte hier keine Schikane sein, sondern einen effizienten Weg zeigen, wie die Anerkennung der Qualifikation m&ouml;glich wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/bildung-ist-der-schluessel\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was hier &uuml;ber &Ouml;sterreich geschrieben wurde, gilt selbstverst&auml;ndlich auch f&uuml;r Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Putins Fassaden-Demokratie<\/strong><br>\nHeute sind Wahlen in Russland. &bdquo;Das bedeutet jedoch nicht, dass der Kreml vom Modell der &lsquo;gelenkten Demokratie&rsquo; abr&uuml;ckt. Mit diesen &ouml;ffentlichkeitswirksamen Schritten sollen nur die potemkinschen Fassaden einer fairen Wahl erschaffen werden&ldquo;, schreibt der Berliner Tagesspiegel.<br>\nDas ist ein Beispiel f&uuml;r die Ein&auml;ugigkeit und Wahrnehmungsunf&auml;higkeit der meisten westlichen Medien. Mit seiner Kritik an der russischen Wahl hat der Tagesspiegel recht. Russland ist ein Oligarchen-System. Aber Oligarchen-Systeme gibt es in Ost und West. Und die Fassaden-Demokratie ebenfalls.<br>\nZum Nachdenken: EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker: &bdquo;Es kann keine demokratische Wahl gegen die europ&auml;ischen Vertr&auml;ge geben&ldquo;<br>\nEx-US-Pr&auml;sident Jimmy Carter: &bdquo;Heute ist Amerika eine Oligarchie, wo unbegrenzte politische Bestechung herrscht.&ldquo;<br>\nJames Madison, Ex-Pr&auml;sident und Gr&uuml;ndervater der USA: &bdquo;Die vorrangige Funktion einer Regierung ist es, die Minderheit der Reichen vor der Mehrheit der Armen zu sch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1176822695712529\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Pressefreiheit? Pff! Snowden kann keine Hilfe von der Bundesregierung erwarten<\/strong><br>\nDie Kanzlerin hat verk&uuml;ndet: &ldquo;Pressefreiheit umfasst auch die Freiheit, Missst&auml;nde aufzudecken, ohne Nachteile und Gefahren bef&uuml;rchten zu m&uuml;ssen.&rdquo; Das ist kurios. Edward Snowden hat durch seine Dokumente Missst&auml;nde aufgekl&auml;rt, dadurch Nachteile erfahren und lebt in Gefahr. Die Bundesregierung&#8203; m&ouml;chte ihm weiterhin nicht helfen und nach Deutschland holen. Verbindet die Kanzlerin Snowdens Leistung also gar nicht mit dem Thema Pressefreiheit? Sind das schlicht zwei unterschiedliche Themen? Tja&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=esAYxgUJJ6Q\">Tilo Jung via You Tube<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-35053","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35053"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35053\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35056,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35053\/revisions\/35056"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}