{"id":35148,"date":"2016-09-23T15:55:02","date_gmt":"2016-09-23T13:55:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35148"},"modified":"2019-07-22T17:40:28","modified_gmt":"2019-07-22T15:40:28","slug":"der-tag-der-einheit-naht-gedanken-ueber-frueher-und-heute-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35148","title":{"rendered":"Der Tag der Einheit naht, Gedanken \u00fcber Fr\u00fcher und Heute. Teil II"},"content":{"rendered":"<p>Von <strong>Frank Blenz<\/strong>, Plauen.<br>\nBald ist wieder Feiertag. 3. Oktober. Der Tag der Deutschen Einheit. Da f&uuml;hlt sich die unserige Bundesregierung gem&uuml;&szlig;igt, einen Bericht zu ver&ouml;ffentlichen von der &bdquo;Ostbeauftragten&ldquo; verfasst. Der liest sich wie der Beweis und Beleg daf&uuml;r, wie in diesen elit&auml;ren Kreisen gedacht wird, was gehalten wird von der Einheit. Vom Osten. Von den Menschen da. Aber was ist das f&uuml;r eine Einheit, wenn immer wieder geteilt und unterschieden wird und wenn die Schuld von Teilung dann auch noch denen untergeschoben wird, die nichts daf&uuml;r k&ouml;nnen? Das Gespr&auml;chsthema &bdquo;Ostler&ldquo; ist derart hart durch die Tagesmedien, die Tagespolitik, die Verlautbarungen aus der Bundespressekonferenz an die &Ouml;ffentlichkeit lanciert worden. Es schmerzt ob so vieler Dummheit, Arroganz und Boshaftigkeit.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_951\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-35148-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160926_Tag_der_Einheit_Teil_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160926_Tag_der_Einheit_Teil_2_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160926_Tag_der_Einheit_Teil_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160926_Tag_der_Einheit_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=35148-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160926_Tag_der_Einheit_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160926_Tag_der_Einheit_Teil_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Lesen Sie hierzu den ersten Teil von Frank Blenz: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35129\">Mit der Vereinigung DDR\/BRD zu den Konditionen der BRD war der sch&ouml;ne Aufbruch, der einer aller h&auml;tte werden k&ouml;nnen, vorbei.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><p>Da redet die &bdquo;Beauftragte f&uuml;r Ostdeutschland&ldquo; Iris Gleicke (SPD) bei der Vorstellung ihres Jahresberichts zum Stand der deutschen Einheit &uuml;ber den bedauernsw&uuml;rdigen Teil der Bundesrepublik (der Osten), als w&auml;re dieser Landstrich mitsamt den Menschen eine koloniale Enklave. Sie redet dumm und es scheint, sie merkt es nicht einmal. Oder redet sie nicht dumm? Wei&szlig; sie um die Ansichten, ist es korrekt, das mit der Enklave, mit der Qualifizierung der Menschen in den f&uuml;nf Bundesl&auml;ndern von Ostsee bis Fichtelberg? Dazu wird durch die Medien-Aufbereitung forciert (z.B. TV Sender Phoenix) ein fragw&uuml;rdiges, bisweilen arrogantes Geschwafel von Moderatoren und eingeladenen Fachleuten. Es sind die derzeitigen medialen &bdquo;Gewichtungen&ldquo;, es scheint in so einigen Redaktionsstuben zu hei&szlig;en: &bdquo;Wir m&uuml;ssen aktuell was &uuml;ber den Osten machen, vor allem, wie da der Fremdenhass w&uuml;tet.&ldquo;<\/p><p>Beispiel einer dazu typischen Schlagzeile (Spiegel online):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bundesregierung zu Ostdeutschland &ldquo;Nicht viel Positives zu berichten&rdquo;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Spiegel online rein, bei GMX, Web.de, bei Phoenix, Deutschlandfunk &ndash; in vielen Medienauftritten kommt der Osten in &uuml;beraus pr&auml;gnanter verk&uuml;rzter Weise schlecht weg. Nachdem ordentlich draufgehauen wurde, werden dann S&auml;tze offenbar, die zugegebener Weise meinen, dass der Osten nicht immer was daf&uuml;r kann (Phoenix TV) wie: &bdquo;Ja es ist schon so, dass die Konzerne dann weiterzogen in andere L&auml;nder &ouml;stlich des Ostens, weil es dort billiger ist.&ldquo; Derlei Betrachtung bezieht sich auf das &bdquo;Abgeh&auml;ngtsein&ldquo; des Ostens im Bereich &ouml;konomischer Zahlen.<\/p><p>Dann folgt der Hammer: Zitat Spiegel online: &bdquo;Die Ostbeauftragte der Bundesregierung sieht in der Fremdenfeindlichkeit eine ernste Bedrohung f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung. Es gebe &uuml;berhaupt nichts sch&ouml;nzureden, sagte Iris Gleicke (SPD). Und weiter: &bdquo;Der zunehmende Fremdenhass schade Ostdeutschland und <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fremdenhass-im-osten-bereitet-bundesregierung-sorge-a-1113185.html\">gef&auml;hrde den gesellschaftlichen Frieden<\/a>. Gleickes ern&uuml;chterndes Fazit: &ldquo;Im Moment habe ich nicht viel Positives zu berichten. Der Rechtsextremismus stelle &ldquo;in all seinen Spielarten eine sehr ernste Bedrohung f&uuml;r die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der neuen L&auml;nder dar&rdquo;. Im Ausland werde Gleicke &uuml;berall auf diese Entwicklung angesprochen. Ein nicht weltoffener Standort erleide &ouml;konomische Nachteile. Im Tourismus gebe es etwa in Sachsen teils deutliche R&uuml;ckg&auml;nge.&ldquo; <\/p><p>Dann aber der Clou: der Widerspruch in sich kommt schlie&szlig;lich von Gleicke selbst:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die gro&szlig;e Mehrheit der Ostdeutschen ist nicht fremdenfeindlich oder rechtsextrem.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Stimmt. Die meisten in Ostdeutschland (es sind zun&auml;chst Deutsche und nicht &bdquo;Ostdeutsche&ldquo; als Spezies) sind nicht extrem. Und es gibt ihn nicht: den &bdquo;Ostdeutschen&ldquo;. Was ist &uuml;berhaupt ein Ostdeutscher? Der Schwabe, der &bdquo;r&uuml;bermachte&ldquo;? Der Hamburger, der zig Wohnungen kaufte oder der Westfale, der auf Edelsanierung macht im Osten? Die Kinder, die ab Ende 1989 alle in der neuen Zeit geboren wurden und mit DDR nix anfangen k&ouml;nnen und verwundert sind als Ossis betitelt zu werden? Oder sind es die Leute hier, die zwar von Westkonzernen bezahlt und geduldet werden, aber dann doch zu einem anderen Tarif als jenseits der alten Grenze arbeiten? Was folgt? Die Aussagen, die medial so wuchtig wie b&ouml;se sind, erzeugen einen sehr wirksamen Eindruck: Osten = Mist. Derlei erreichte Zielstellung dient nicht zum Schaffen und schon gar nicht zum Hegen und Pflegen einer Einheit. <\/p><p>Man stelle sich mal vor, es w&uuml;rde vor dem 3. Oktober so in Tagesschau und Co. von den &bdquo;Westdeutschen&ldquo; gesprochen und das von einer Westbeauftragten, die nicht viel Gutes zu berichten habe, die vom Hinterherh&auml;ngen, vom Extremismus redet, die dann in die Mikros spricht, sie sei ja selbst Westdeutsche.  <\/p><p>Zur&uuml;ck zum Extremismus, der im Osten  grassiert, wie Gleicke sagt. Nochmal das Zitat von der Ossifrau vs. die Ossis: &bdquo;Der zunehmende Fremdenhass schade Ostdeutschland und <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fremdenhass-im-osten-bereitet-bundesregierung-sorge-a-1113185.html\">gef&auml;hrde den gesellschaftlichen Frieden<\/a>. Gleickes ern&uuml;chterndes Fazit: &ldquo;Im Moment habe ich nicht viel Positives zu berichten. Der Rechtsextremismus stelle &ldquo;in all seinen Spielarten eine sehr ernste Bedrohung f&uuml;r die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung der neuen L&auml;nder dar&rdquo;. Das behauptet sie, obwohl in keiner aktuellen Sendung zu ihrem Auftritt und auch nicht in der Erkl&auml;rung der Frau Gleicke nur ann&auml;hernd deutlich aufgezeigt wurde, dass von Rostock bis zum Fichtelberg, von Forst bis nach Wernigerode, von Berlin bis Plauen, von Erfurt bis nach Stralsund tagt&auml;glich der Baum brennt. Es gab zu Gleicke ein paar TV-Beispiele zur Unterf&uuml;tterung der Gef&auml;hrlichkeit des Ostens und der Massenhaftigkeit: Bautzen und zwei andere St&auml;dte.   <\/p><p>Das Problem Extremismus, Rechtsextremismus konkret, ist eines. Ein heftiges. In ganz Deutschland. In Bautzen, in Berlin, in Leipzig ebenso wie in M&uuml;nchen, in K&ouml;ln oder in Mannheim. Man schaue mal auf <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gewalt-gegen-fluechtlinge-in-diesen-orten-gab-es-uebergriffe-a-1044777.html\">die interaktive Karte<\/a>.<\/p><p>Die Karte zeigt, dass es <strong>ein<\/strong> Land ist, in dem diese nicht zu akzeptierenden, zu verurteilenden Dinge geschehen, diese uns&auml;glich schlechten Gedanken und Handlungsweisen noch daheim sind. Im Land der Dichter und Denker, im Land der &bdquo;Exportweltmeister&ldquo;, bestehend aus Norden, S&uuml;den, Osten, Westen. W&auml;ren wir doch weniger Exportweltmeister als Humanisten. Die Mauer besteht weiter in f&uuml;hrenden K&ouml;pfen, in den Redaktions- und Amtsstuben. Eine ganze Region samt der Menschen, die im Osten leben, hat den Stempel erhalten, der signalisiert: Westen gut, Osten schlecht. Wem n&uuml;tzt das, wem dient das? <\/p><p>Die Wirkung, der Zustand wird von Gleicke zum Gegenstand ihres Berichts gemacht. Die Ursachen benennt sie nicht. Wenn seit 1990 ein verschwindendes Land in einem gemeinsamen aufgeht und dabei eine Deindustrialisierung und Privatisierung sondergleichen durchgezogen wird, wenn eine Region im saloppen Unternehmerdeutsch &bdquo;verl&auml;ngerte Werkbank&ldquo; hei&szlig;t, wenn man zum einen zwar sagt, dass &bdquo;wir nun alle ein Deutschland und die Deutschen sind&ldquo;, aber Ostdeutsche (die, die im Ausweis eine ostdeutsche Stadt stehen haben) bis heute &ouml;fters erleben, benachteiligt zu werden, wenn es Alltag ist, dass dieser wesentlich ein von westdeutschen Traditionen und Gepflogenheiten gepr&auml;gter ist, dann bleibt ein Teil dieses Landes, in dem Fall Ostdeutschland zur&uuml;ck. Wie sollen diese f&uuml;nf Bundesl&auml;nder auch gleich sein, wenn es nicht so viele Menschen, Arbeitspl&auml;tze, gro&szlig;e Firmenansiedlungen, Lohnh&ouml;hen gibt? Wie soll das gehen, wenn viele in Ostdeutschland Lebende als Pendler gen Westen fahren und arbeiten und so ebenfalls die Bilanz verschieben? Warum wird bei der Berechnung &uuml;berhaupt ein Unterschied, eine Teilung in diesem Land gemacht, wenn doch beispielsweise jeder Konzern, jeder Lebensmittel-Gigant seinen Sitz und seine Schatztruhe im Westen hat und selbstverst&auml;ndlich Filialen im Osten?<br>\nDer Autobauer in M&uuml;nchen baut also schneller als der in Leipzig? Die Verk&auml;uferin in Hamburg besser als die in Leipzig?         <\/p><p>Apropos Fremdenhass und Vorbehalte gegen&uuml;ber Menschen, die aus Kriegsgebieten und Krisenl&auml;ndern zu uns nach Deutschland fl&uuml;chteten. Und wie das in Ostdeutschland im Alltag so l&auml;uft: <\/p><p>Allein in und um Plauen im Vogtland (62.000 Einwohner) leben aktuell an die 3000 Fl&uuml;chtlinge (aus mehr als einem Dutzend L&auml;ndern). Das Stadtbild Plauens hat sich enorm gewandelt. Das Miteinander auch. Wir haben neben uns syrische Familien, wir haben gegen&uuml;ber zwei syrische Familien als Nachbarn. Ein Musikkollege und seine Frau sind Paten von zwei syrischen Frauen mit Kindern. Freunde von mir, ich selbst auch, wir helfen Menschen bei Beh&ouml;rdeng&auml;ngen. Das ist kein Nebeneinanderleben. In Plauen gibt es mehrere Sonderklassen f&uuml;r Fl&uuml;chtlingskinder, Sprachlehrg&auml;nge f&uuml;r Gro&szlig;e, Sportvereine haben Menschen aus mehreren L&auml;ndern integriert, Kirchen bieten Treffs und Cafes und Hilfe, es gibt zwei gro&szlig;e Anlaufstellen f&uuml;r gefl&uuml;chtete Menschen, das Theater macht mit, die Stadtverwaltung, Firmen, Kunstgruppen und, und, und. Ja, es gibt sie auch, die von der neuen &bdquo;Alternative&ldquo; bietenden Partei und besorgte B&uuml;rger &ndash; aber die bekommen stets verbal engagiert Paroli geboten. Wir lesen dann auch von CSU-lern, was die so eloquent wie boshaft in die Mikrofone reden. Die kommen aus Bayern, nicht aus Ostdeutschland. Plauen mit den Menschen da, aus dem Vogtland, aus dem Westen, aus dem Norden und dem S&uuml;den in einer Stadt als B&uuml;rger eines geeinten Landes, dieses Plauen ist kein Einzelbeispiel f&uuml;r Ostdeutschland, kein Einzelbeispiel f&uuml;r das geeinte Deutschland. <\/p><p>Und wenn nun in Bayern das Bier besser, der Fu&szlig;ball erfolgreicher, in Stuttgart mehr gespart wird oder in K&ouml;ln lauter gefeiert wird als anderswo, dann ist die Ostsee sch&ouml;ner, die Spreewaldgurken saurer, das Berlinern frecher und die s&auml;chsische Eierschecke k&ouml;stlicher als anderswo &ndash; in unserem geeinten Land.    <\/p><p>Das geeinte Land zu einen, bedeutet, die Gemeinsamkeiten zu pflegen, die kulturellen und teils lieb gepflegten Unterschiede und Stile zu akzeptieren und dabei aber auch die Ungerechtigkeiten zu benennen und zu beseitigen. Es darf also nicht hei&szlig;en &bdquo;Gef&uuml;hl des Abgeh&auml;ngtseins&ldquo; oder &bdquo;Armutsrisiko im Alter&ldquo; &ndash; es muss hei&szlig;en &bdquo;Zustand des Abgeh&auml;ngtseins&ldquo; und &bdquo;Altersarmut&ldquo;. Es ist schon lange an der Zeit, wieder an 1989\/90 zu erinnern, als es die Idee gab f&uuml;r eine gemeinsame Verfassung (dieser Auftrag steht im Grundgesetz). Es ist lang schon an der Zeit, das Klima im ganzen Land sp&uuml;rbar zu verbessern, in dem durch die Regierenden  die soziale K&auml;lte, der Zynismus, das Teilen des Landes, das Teilen der Menschen in Oben und Unten, die latent kriegerische, aggressive Polemik, der Druck im Land mit kraftvollen Ma&szlig;nahmen beseitigt wird. Es ist nicht richtig, es reicht nicht, dass eine Regierung, ein Parlament sagt: &bdquo;wir setzen uns ein.&ldquo; Nein. Regierung, Parlamente sitzen an den Hebeln, sie k&ouml;nnen, sie m&uuml;ssen ver&auml;ndern. F&uuml;r alle Menschen. Sie k&ouml;nnen Sanktionspolitiken &auml;ndern, sie k&ouml;nnen aus einem Arbeitsmarkt eine Arbeitsgesellschaft machen. Sie k&ouml;nnen den Druck der Leistungsgesellschaft mildern, indem neue Konzepte und Ideen des Zusammenlebens, der Solidarit&auml;t, des Humanismus, der &Ouml;kologie installiert und ausprobiert werden. Warum m&uuml;ssen wir Bundesb&uuml;rger uns immer &uuml;ber Geld, &uuml;ber was habe ich, was bin ich, woher komme ich definieren?  Dabei sind wir alle und eben im Besonderen die Regierenden mit ihren M&ouml;glichkeiten zu entscheiden gefordert. Hierzulande, in Europa, weltweit. In Zusammenarbeit und Freundschaft und Koexistenz mit unseren Nachbarn. Und die Menschen aus dem Osten machen auch mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von <strong>Frank Blenz<\/strong>, Plauen.<br \/> Bald ist wieder Feiertag. 3. Oktober. Der Tag der Deutschen Einheit. Da f&uuml;hlt sich die unserige Bundesregierung gem&uuml;&szlig;igt, einen Bericht zu ver&ouml;ffentlichen von der &bdquo;Ostbeauftragten&ldquo; verfasst. Der liest sich wie der Beweis und Beleg daf&uuml;r, wie in diesen elit&auml;ren Kreisen gedacht wird, was gehalten wird von der Einheit. Vom Osten. Von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35148\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,159,212,165,161],"tags":[277,1543,1055,575,443],"class_list":["post-35148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-fremdenfeindlichkeit-rassismus","category-gedenktagejahrestage","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-wertedebatte","tag-ddr","tag-deutsche-einheit","tag-fluechtlinge","tag-ostdeutschland","tag-standortwettbewerb"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35148"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53560,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35148\/revisions\/53560"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}