{"id":3515,"date":"2008-10-17T09:16:34","date_gmt":"2008-10-17T07:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3515"},"modified":"2008-10-17T09:16:35","modified_gmt":"2008-10-17T07:16:35","slug":"hinweise-des-tages-755","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3515","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Pleiten, Pannen und Profiteure: Die Helden im Abwehrkampf<\/li>\n<li>&ldquo;Wir sind nicht der Kanzlerwahlverein&rdquo;<\/li>\n<li>Die Welt neu zusammensetzen<\/li>\n<li>Regulierung &ndash; Eine Nummer kleiner, bitte<\/li>\n<li>Gesch&auml;fte mit den Caymans<\/li>\n<li>Thomas Fricke: Nach der Krise ist vor der Rezession<\/li>\n<li>Bundesregierung senkt Prognose f&uuml;r das Wirtschaftswachstum von 1,2 auf 0,2 Prozent<\/li>\n<li>US-Industrie: St&auml;rkster Einbruch seit 1974<\/li>\n<li>Konjunkturpaket: EU will die Wirtschaft umfassend st&uuml;tzen<\/li>\n<li>Neue EU-Einwanderungsregeln: &ldquo;Pakt f&uuml;r noch mehr Abschottung&rdquo;<\/li>\n<li>Arbeitgeber mitschuldig an Altersarmut<\/li>\n<li>Neonazibek&auml;mpfung: Der Blick erlischt <\/li>\n<li>Neue EU-Einwanderungsregeln: &ldquo;Pakt f&uuml;r noch mehr Abschottung&rdquo;<\/li>\n<li>Digitaler Ausweis: Das Ende der Anonymit&auml;t<\/li>\n<li>Bahnprivatisierung: Endstation Sehnsucht<\/li>\n<li>Auch die Schweiz st&uuml;tzt ihr Finanzsystem<\/li>\n<li>Australien gibt Milliarden an Rentner, Familien und H&auml;uslebauer<\/li>\n<li>Chiquita sponserte Paramilit&auml;rs: Die Bananenrepublikaner<\/li>\n<li>USA: Social Security benefits for 50 million people will be go up 5.8 percent next year, &ndash; the largest increase in more than a quarter century<\/li>\n<li>Staatsbankrott: Island zahlt nicht mehr<\/li>\n<li>Afghanistan-Einsatz: F&uuml;r die Taliban sind sie die Affen<\/li>\n<li>Amerikanische Hochschulen: Kaderschmieden f&uuml;r die Elite<\/li>\n<li>Schavan pfeift KfW zur&uuml;ck<\/li>\n<li>Knapp 100000 suchen noch einen Ausbildungsplatz<\/li>\n<li>Hinweis in eigener Sache zu Ulrich Beck<\/li>\n<li>Deutsche Bank kritisiert Rettungspaket &ndash; eine Glosse<\/li>\n<li>B&ouml;rsenmakler k&ouml;nnen nicht logisch denken<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3515&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Pleiten, Pannen und Profiteure: Die Helden im Abwehrkampf<\/strong><br>\nPeer Steinbr&uuml;ck &ndash; ist er eine multiple Pers&ouml;nlichkeit? Nach seiner cham&auml;leonhaften Wandlung der letzen Tage k&ouml;nnte man es meinen. Jahrelang warb der Finanzminister leidenschaftlich f&uuml;r Schrottpapiere, schw&auml;rmte von Entstaatlichung und Deregulierung, von &ldquo;Private Public Partnership&rdquo; und &ldquo;ABS&rdquo;-Zertifikaten, lockte Bankkunden und mittelst&auml;ndische Unternehmen regierungsamtlich in Verbriefungen &ndash;  nun auf einmal warnt er vor diesen Finanzmonstern. Zun&auml;chst &ouml;ffnete der SPD-Rechte Steinbr&uuml;ck &uuml;ber Jahre hinweg die Schleusen, weichte die staatlichen Kontrollen auf und lie&szlig; gutes Geld mit ministeriellem Segen in dubiose Papiere abflie&szlig;en &ndash; und nun pl&ouml;tzlich will er schon immer gewusst haben, dass Verbriefungen nichts taugen. Dreister geht es nicht.<br>\nIm September 2006 beweihr&auml;ucherte Steinbr&uuml;cks Mitarbeiter und jetziger Staatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen im Stil eines Kaffeefahrt- Verk&auml;ufers &ldquo;Verbriefungen aus Sicht des Bundesfinanzministeriums&rdquo;. Stolz erkl&auml;rte Steinbr&uuml;cks Adlatus in dem Prospekt, was die Bundesregierung alles getan habe und tun wolle, um Verbriefungen m&ouml;glich zu machen. Nebenbei erfahren wir aus der virtuellen Hochglanzbrosch&uuml;re: Grundlage der vom Finanzminister eingeleiteten Reformen in Richtung Verbriefungs-Casino ist ein Gutachten der Boston Consulting Group.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/169913\/1\/\">Linkszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir sind nicht der Kanzlerwahlverein&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Im Wahlkampf ist die Partei vor allem Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r einen sozialdemokratischen Kanzler.&rdquo;<br>\nWelche Mitverantwortung hat die SPD an der Finanzkrise? &ldquo;Keine.&rdquo;<br>\n&ldquo;Auch viele Sozialdemokraten haben sich um die Jahrtausendwende vom Deregulierungswahn anstecken lassen. Das war wie ein Virus. Jetzt sehen wir, dass die Skepsis mancher berechtigt war. In Zukunft m&uuml;ssen wir streng darauf achten, dass sich Marktwirtschaft wieder den sozialen und gesellschaftlichen Bed&uuml;rfnissen unterordnet.&rdquo;<br>\nSPD-Vize Andrea Nahles &uuml;ber den personellen Neustart der SPD mitten in der Finanzkrise<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/;art771,2638177?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was Politiker\/innen so daher plappern. Selten soviel widerspr&uuml;chlichen Quark gelesen. Ist Andrera Nahles so dumm oder h&auml;lt sie uns f&uuml;r so dumm?<br>\nErg&auml;nzung WL: Wer so wahrnehmungsresistent oder wahrnehmungsunf&auml;hig ist und nicht erkennt, dass es gerade auch sozialdemokratisches F&uuml;hrungspersonal war, das den Finanzspekulationen in Deutschland T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet hat, von dem kann beim besten Willen nicht erwartet werden, dass er f&uuml;r die Zukunft etwas gelernt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Noch einmal Tietmeyer<\/strong><br>\nSelten ist eine Personalempfehlung von Angela Merkel so schnell zur&uuml;ckgenommen worden wie an diesem Mittwoch im Bundestag &ndash; wom&ouml;glich vor aller Parlamentarier Augen. Gegen 9.45 Uhr war es gewesen, dass die Bundeskanzlerin in ihrer Regierungserkl&auml;rung zur Lage auf den internationalen Finanzm&auml;rkten und zum Entwurf eines &bdquo;Finanzmarktstabilisierungsgesetzes&ldquo; Hans Tietmeyer an die Spitze einer Expertengruppe berufen wollte, die Vorschl&auml;ge zur Reform des internationalen Finanzsystems ausarbeiten solle. Tietmeyer schien geeignet.<br>\nZur Zeit der Vereinigung Deutschlands war er als Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium mit den &ouml;konomischen Folgen des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik befasst gewesen. Sp&auml;ter dann war er Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank gewesen. Ihre nachfolgenden Redner, der FDP-Vorsitzende Westerwelle und dann Finanzminister Steinbr&uuml;ck (SPD) schienen derma&szlig;en &uuml;berrascht, dass sie zur dem Personalvorschlag der Kanzlerin nichts sagten &ndash; Steinbr&uuml;ck habe, hie&szlig; es sp&auml;ter, nichts davon gewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E56BE5B3CDF864BF78386227AAA499A2F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dass Steinbr&uuml;ck nichts davon gewusst hat, glaube ich nicht. Er geh&ouml;rt zum gleichen Kl&uuml;ngel. F&uuml;r meinen Zweifel spricht die Tatsache, dass nirgendwo sich ein kritisches Wort von Steinbr&uuml;cks zu Merkels Tietmeyer-Vorschlag findet &ndash; jedenfalls nicht in jenen Medienmeldungen, die ich durchgest&ouml;bert habe. Vielleicht werden unsere Leser ja f&uuml;ndig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Welt neu zusammensetzen<\/strong><br>\nRegierungen wollen das internationale Finanzsystem neu gestalten. Wie k&ouml;nnte das gehen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2638273?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein sehr informativer Artikel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Regulierung &ndash; Eine Nummer kleiner, bitte<\/strong><br>\nPl&auml;ne f&uuml;r eine internationale Finanzaufsicht helfen im Moment kaum weiter. Realistischer ist es, erst einmal die nationalen Regeln zu verbessern. Je h&ouml;her die Ebene, auf der die Regulierungsinstanzen angesiedelt werden, desto ungenauer d&uuml;rften ihre Befugnisse werden. Es ist daher sinnvoller, zun&auml;chst auf nationaler Ebene anzusetzen und die Aufsichtsfunktionen dort zu verbessern. So k&ouml;nnte eine nationale Beh&ouml;rde das Recht erhalten, die Aktivit&auml;ten einer heimischen Bank nicht nur im Inland, sondern auf dem ganzen Globus zu verfolgen. Das klingt zwar nicht nach einer historischen L&ouml;sung. Aber es k&ouml;nnte weiterhelfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Leitartikel-Regulierung-Eine-Nummer-kleiner-bitte\/426687.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Forderung, zun&auml;chst einmal den nationalen&nbsp; Finanzmarkt zu regulieren, ist insofern bemerkenswert, als dass bisher wirtschaftsnahe Zeitschriften und die nachplappernden Politiker eine nationale Regulierung&nbsp; angesichts der waltenden&nbsp; Globalisierung als unm&ouml;glich Ding bezeichnet haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hypo Real Estate: Was wusste die BaFin?<\/strong><br>\nDie Finanzaufsicht BaFin hat angeblich seit Monaten von M&auml;ngeln in der Risikosteuerung bei der Hypo Real Estate gewusst. Anfang August soll auch das Finanzministerium informiert worden sein. Die BaFin schweigt dazu. Man kl&auml;re gegenw&auml;rtig, ob das Management der Hypo Real bei der j&uuml;ngsten Rettung gegen Gesetze versto&szlig;en hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,584437,00.html\">Wiwo<\/a><\/li>\n<li><strong>Gesch&auml;fte mit den Caymans<\/strong><br>\nJahrelang gerierten sich viele Stadtk&auml;mmerer wie Investmentbanker, verleasten rentable Betriebe, wetteten auf schwankende Zinsen. Jetzt schl&auml;gt die Finanzkrise auf ihre Kassenlage durch. Ein Blick in das B&uuml;ro von Manfred Busch gen&uuml;gt, und man ahnt, wie schlecht es um die Finanzen der Stadt Bochum bestellt ist. Jetzt, da es k&auml;lter wird, machen dem K&auml;mmerer besonders die verzogenen Holzfenster des Rathauses zu schaffen. Weil sie sich nicht mehr richtig schlie&szlig;en lassen, pfeift ihm st&auml;ndig ein scharfer Wind um die Ohren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,583559,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Wenn sogar der SPIEGEL die Nachteile der Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;fte entdeckt, scheint ein Wandel in der ver&ouml;ffentlichten Meinung dar&uuml;ber endlich in den Bereich des M&ouml;glichen zu r&uuml;cken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Nach der Krise ist vor der Rezession<\/strong><br>\nAuf den drohenden Bankenkollaps hat die Bundesregierung mit atemberaubenden Entscheidungen reagiert. Die Frage ist, ob das reicht, um den zweiten drohenden Kollaps zu verhindern: den Absturz der realen Wirtschaft. Und ob die Regierung darauf vorbereitet ist, was auf den Rest der Republik derzeit zukommt. Noch orakelt die Kanzlerin, dass es &ldquo;nicht zu einem &ldquo;dauerhaften Konjunktureinbruch&rdquo; komme. Oder dass die &ldquo;Unternehmen krisenfest aufgestellt&rdquo; seien. Das l&auml;sst bef&uuml;rchten, dass Angela Merkel das Debakel untersch&auml;tzt, das da derzeit naht. Alle Erfahrungen und aktuellen Krisensignale lassen darauf schlie&szlig;en, dass dem Rettungspaket f&uuml;r die Banken m&ouml;glichst rasch ein Rettungspaket f&uuml;r den Rest des Landes folgen sollte. Sonst kann aus dem Abschwung schon in ein paar Wochen ein wirklich verheerender Absturz werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Nach-der-Krise-ist-vor-der-Rezession\/427247.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><strong>Welche Branchen unter der Krise leiden:<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/426869.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung senkt Prognose f&uuml;r das Wirtschaftswachstum von 1,2 auf 0,2 Prozent<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft kann sich nicht von der Weltfinanzkrise abkoppeln. Am Donnerstag senkte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) die Prognose der Regierung f&uuml;r das Wirtschaftswachstum 2009 von 1,2 auf 0,2 Prozent.<br>\nDie Vorstellungen von dem, was nun zu tun ist, gehen beim Minister und der Wirtschaft in die gleiche Richtung. Glos fordert Steuersenkungen bei Krankenversicherungsbeitr&auml;gen und ein &ldquo;Belastungsmoratorium&rdquo; f&uuml;r die Wirtschaft: Alle geplanten Regelungen, die die Unternehmen Geld kosteten, m&uuml;ssten ausgesetzt werden. Dazu w&uuml;rden vor allem Klimaschutzma&szlig;nahmen geh&ouml;ren wie die CO2-Zielwerte f&uuml;r die Autoindustrie oder die Versteigerung der CO2-Zertifikate im europ&auml;ischen Emissionshandel.<br>\nWas aber bringt nun wirklich etwas f&uuml;r die Konjunktur? Eine Studie des Instituts f&uuml;r Empirische Wirtschaftsforschung an der Universit&auml;t Leipzig vergleicht die Wirkung von Steuersenkungen, niedrigeren Sozialversicherungsbeitr&auml;gen und h&ouml;heren staatlichen Investitionen. Danach ist der st&auml;rkste Wachstumsimpuls zu erwarten, wenn der Staat zus&auml;tzliches Geld in Investitions- und Besch&auml;ftigungsprogramme steckt und die Infrastruktur ausbaut. Weniger gezielt wirkt die Senkung von Sozialversicherungsbeitr&auml;gen. Vor allem, weil sie Arbeitslose und Geringverdiener benachteiligt, die aber eher dazu neigen, zus&auml;tzliches Geld umgehend wieder in den Wirtschaftskreislauf einzubringen, als Besserverdienende. &Auml;hnlich ist es mit der Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeitr&auml;ge, die Glos fordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/der-staat-hat-konjunktur\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Industrie: St&auml;rkster Einbruch seit 1974<\/strong><br>\nDie amerikanische Industrie hat ihre Produktion im September so stark gedrosselt wie seit fast 34 Jahren nicht mehr. Sie sank um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie die US-Notenbank am Donnerstag mitteilte. Damit w&auml;chst die Wahrscheinlichkeit einer Rezession.<br>\nDas war der gr&ouml;&szlig;te R&uuml;ckgang seit Dezember 1974. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen R&uuml;ckgang um 0,8 Prozent erwartet &ndash; nach einem ein Minus von 1,0 Prozent im August.<br>\nZugleich fiel die Kapazit&auml;tsauslastung auf 76,4 Prozent, Volkswirte hatten hier einen Wert von 78,0 Prozent vorhergesagt. Im August hatte die Kapazit&auml;tsauslastung der US-Industrie 78,7 Prozent betragen. Im Durchschnitt der Jahre 1972 bis 2007 hat sich die Auslastung auf 81,0 Prozent belaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/us-industrie-staerkster-einbruch-seit-1974;2064702\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Konjunkturpaket: EU will die Wirtschaft umfassend st&uuml;tzen<\/strong><br>\n&Uuml;berraschende Kehrwende: Nach der Einigung auf ein Rettungspaket f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte will Br&uuml;ssel nun auch der Industrie unter die Arme greifen.<br>\nAuf die Frage, in welcher Form die EU die Industrie unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte, sagte der &ouml;sterreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer: &ldquo;So wie jetzt mit der Finanzmarktkrise. Wir setzen uns zusammen auf Grundlage eines Vorschlags der Kommission, einigen uns auf einen Werkzeugkasten und jeder macht dann die nationale Umsetzung.&rdquo;<br>\nZur Bew&auml;ltigung der Finanzmarktkrise einigte sich die EU bereits auf verschiedene Ma&szlig;nahmen: Die Banken k&ouml;nnen mit staatlichen Garantien, B&uuml;rgschaften und Kapitalspritzen unterst&uuml;tzt werden, welches Instrument angewandt wird, entscheidet jeder Staat selbst.<br>\nAuf staatliche Hilfe dringt vor allem die europ&auml;ische Auto-Industrie. Der Verband Europ&auml;ischer Automobilhersteller ACEA forderte Anfang Oktober, die Branche m&uuml;sse verg&uuml;nstigte Kredite im Umfang von 40 Milliarden Euro erhalten.<br>\nDer Verband Deutscher Automobilhersteller (VDA) sprach sich j&uuml;ngst zudem f&uuml;r staatliche Anreize f&uuml;r die K&auml;ufer aus, um die Nachfrage anzukurbeln.<br>\nM&ouml;gliche Optionen dazu seien &ldquo;intelligent ausgestaltete Kreditprogramme zur Anschaffung neuer Fahrzeuge oder auch Umweltpr&auml;mien zur Verschrottung&rdquo;, erkl&auml;rte VDA-Pr&auml;sident Matthias Wissmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/377\/314277\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitgeber mitschuldig an Altersarmut<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der Koalition zur Aufbesserung der Renten f&uuml;r Langzeitarbeitslose sorgen f&uuml;r zunehmenden Streit zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach warf BDA-Pr&auml;sident Dieter Hundt ein &ldquo;extrem destruktives und konzeptloses&rdquo; Verhalten vor. Die Arbeitgeberverb&auml;nde tr&uuml;gen &ldquo;eine erhebliche Mitschuld an der k&uuml;nftig drohenden Altersarmut&rdquo;, kritisierte sie im Gespr&auml;ch mit der Frankfurter Rundschau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1613963_Arbeitgeber-mitschuldig-an-Altersarmut.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Blick erlischt <\/strong><br>\nSie sind vielleicht die einzigen, die von den Nazis als echte Bedrohung begriffen werden: die Mitarbeiter der Organisation Exit. Sie reisen durchs Land, sie sind entwaffnend &ndash; und machen Rechtsradikalen Mut zum Ausstieg. Doch der Staat zahlt daf&uuml;r nicht mehr<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Die-Dritte-Seite;art705,2638109?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue EU-Einwanderungsregeln: &ldquo;Pakt f&uuml;r noch mehr Abschottung&rdquo;<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten streitet die EU &uuml;ber das Thema Migration, nun feiert sie einen Durchbruch: Alle 27 Staaten haben sich auf einen Einwanderungspakt geeinigt. Europa will mehr qualifizierte Gastarbeiter anlocken, Fl&uuml;chtlinge ohne Papiere aber strikter abwehren. Ein &Uuml;berblick &uuml;ber die Beschl&uuml;sse.<br>\nMit den restriktiven Inhalten des Pakts sind viele unzufrieden: Fl&uuml;chtlingsorganisationen kritisierten, er betone in erster Linie Sicherheitsfragen. Das habe Europas Probleme mit der Einwanderung bisher nicht gel&ouml;st.<br>\nN&ouml;tige Regeln zur Einhaltung der Menschenrechte k&auml;men hingegen zu kurz, meinte Generalsekret&auml;r Bjarte Vandvik vom Europ&auml;ischen Rat f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Exilanten.<br>\nEs sei nicht klar, wie Schutzsuchende bei einem verst&auml;rkten Grenzschutz noch die EU erreichen k&ouml;nnten.<br>\nDie Europaabgeordnete Angelika Beer von den Gr&uuml;nen r&uuml;gte das Dokument scharf: &ldquo;Der Migrationspakt von Sarkozy &amp; Co. ist ein Pakt f&uuml;r noch mehr Abschottung und Abschiebung in der EU.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,584544,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Digitaler Ausweis: Das Ende der Anonymit&auml;t<\/strong><br>\nDer elektronische Personalausweis kommt. Technisch funktioniert er. Seine Auswirkungen auf die B&uuml;rger aber k&ouml;nnten verheerend sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/42\/elektronischer-personalausweis\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir machen keine Angst&rdquo;<\/strong><br>\nBundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble hatte im taz-Interview B&uuml;rgerrechtler scharf kritisiert: Sie sch&uuml;rten unn&ouml;tige Erregung und seien au&szlig;erdem geschichtsblind. Heute antworten die derart Angegriffenen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-ueberwachung\/artikel\/1\/wir-machen-den-menschen-keine-angst\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Bahnprivatisierung: Endstation Sehnsucht<\/strong><br>\nIhm laufen Zeit und Aktienmarkt davon: W&auml;hrend die ersten Politiker den Bahn-B&ouml;rsengang bereits abschreiben, k&auml;mpft Konzernchef Mehdorn f&uuml;r eine neue Chance im Februar. Es w&auml;re seine letzte. &ldquo;Die Politik wird sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr erneut die gesamte Privatisierung infrage stellen&rdquo;, prognostiziert ein Bahnmanager. Im Herbst 2009 ist Bundestagswahl, und den meisten Unionspolitikern und Sozialdemokraten ist klar, dass sie mit dem Bahnb&ouml;rsengang beim Wahlvolk kaum punkten k&ouml;nnen. Erst recht nicht in Zeiten, in denen der Staat Banken mit Milliardensummen teilverstaatlicht. &ldquo;Da braucht es neue, zus&auml;tzliche Argumente, um nun ausgerechnet die hochprofitable Bahn zu privatisieren&rdquo;, f&uuml;rchtet der Manager.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel_dienstleister\/:Bahnprivatisierung-Endstation-Sehnsucht\/426828.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Vielleicht besteht dank der Finanzkrise doch noch eine Chance, die Privatisierung zu stoppen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auch die Schweiz st&uuml;tzt ihr Finanzsystem<\/strong><br>\nAuch die Schweiz lanciert ein umfassendes Massnahmenpaket zur Stabilisierung ihres Finanzsystems. Bund und Nationalbank greifen der UBS mit der Finanzierung einer Kapitalerh&ouml;hung und der Auslagerung der faulen Engagements unter die Arme. Sie stellen mehrere Dutzend Milliarden Franken bereit.<br>\nQuelle1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/schweiz\/auch_die_schweiz_stuetzt_das_finanzsystem_1.1114119.html?printview=true\">NZZ<\/a><br>\nQuelle2: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/auch_credit_suisse_braucht_finanzspritze_1.1114126.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat man in der Schweiz geglaubt, wie ein marktwirtschaftlicher Fels in der Brandung staatlicher Intervention die Finanzkrise &uuml;berstehen zu k&ouml;nnen, und nun dies. Dabei ist die das schweizerische Hilfspaket von 60 ca. Mrd. Dollar relativ zur Gr&ouml;&szlig;e seiner Volkswirtschaft gr&ouml;&szlig;er als das 700 Mrd. Dollar-Paket der USA. W&auml;hrend bei der Credit Suisse eine Eigenkapitalaufstockung von 10 Mrd. Fr. noch &uuml;ber einen Staatsfonds aus Katar m&ouml;glich war, muss bei der UBS der Staat herhalten. Das Hilfspaket ist vor allem auf die UBS zugeschnitten. Insofern ist das das Verhalten der UBS- F&uuml;hrungsclique skandal&ouml;s, welche auf der Generalversammlung vor einigen Wochen noch eitel Sonnenschein verbreitete. Von dieser T&auml;uschung m&uuml;ssen aber auch offizielle Stellen in der Schweiz gewusst haben, denn das aktuelle Hilfspaket kann nicht &uuml;ber Nacht zustande gekommen sein. Anscheinend ist man am Finanzplatz Schweiz auch heute nicht gewillt, von fragw&uuml;rdigen Methoden zu lassen.<\/em><\/p>\n<p><em>Als Beispiel f&uuml;r die schweizerische Selbst&uuml;bersch&auml;tzung k&ouml;nnen&nbsp;die beiden folgenden Artikel&nbsp; aus der letzten &ldquo;Weltwoche&rdquo; dienen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wieder ganz oben dabei<\/strong><br>\nUBS und Credit Suisse haben die britische Regierung beim Rettungsplan beraten. Die Schweizer Grossbanken gehen aus der Krise trotz Fehlern gest&auml;rkt hervor<br>\n&ldquo;W&auml;hrend unz&auml;hligen Banken nichts anderes &uuml;brigbleibt, als sich in die rettenden Arme von V&auml;terchen Staat zu begeben, bleibt die Schweiz davon verschont. Wichtige Weichenstellungen wurden deutlich fr&uuml;her angepackt als bei den britischen und den US-Banken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/artikel\/print.asp?AssetID=21189&amp;CategoryID=66\">Weltwoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Schweiz muss die Chance packen<\/strong><br>\nPessimisten und Liberalismus-Ver&auml;chter verk&uuml;nden das Ende des Kapitalismus. Die Nachrufe sind verfr&uuml;ht. Die Schweiz trotzt der Krise. Mehr Regulierungen sind falsch.<br>\n&ldquo;Wenn andere verstaatlichen und zum gef&auml;hrlichen Gift riesiger Subventionen greifen, so setzen wir auf Wettbewerb, Flexibilit&auml;t und Anreize. Wer jetzt n&auml;mlich die Marktwirtschaft amputiert, legt h&ouml;chstens die Saat f&uuml;r eine weitere Erosion der Eigenverantwortung und eine n&auml;chste Krise.&rdquo;<br>\nvon Gerold B&uuml;hrer, Pr&auml;sident von Economiesuisse,dem Spitzenverband der Schweizer Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weltwoche.ch\/artikel\/print.asp?AssetID=21180&amp;CategoryID=66\">Weltwoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Australien gibt Milliarden an Rentner, Familien und H&auml;uslebauer<\/strong><br>\nIm Unterschied zu den anderen L&auml;ndern, die Milliarden in die St&uuml;tzung des Finanzsystems stecken, legt die australische Regierung ein Konjunkturprogramm auf, um die Folgen der Finanzkrise f&uuml;r die Wirtschaft abzufedern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28940\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Amerikanische Hochschulen: Kaderschmieden f&uuml;r die Elite<\/strong><br>\nIn Hochschulrankings belegen amerikanische Unis regelm&auml;&szlig;ig die ersten Pl&auml;tze, Deutschland ist nur unter ferner liefen. Deshalb gehen viele Studenten in die USA. Ist der Exodus des Nachwuchses zu stoppen?<br>\nUngeachtet der niedrigeren R&auml;nge &ldquo;betreibt man in Deutschland Weltklasseforschung&rdquo;, bekr&auml;ftigt einer, der es wissen muss. Der deutsche Atomphysiker Wolfgang Ketterle war 1990 nach der Ausbildung in Heidelberg, M&uuml;nchen und Garching als Postdoc in den USA. Der 50-J&auml;hrige forscht noch heute am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bei Boston.<br>\nF&uuml;r eine Entdeckung, die er dort mit zwei US-Kollegen machte, holte Ketterle den Nobelpreis 2001 nach Deutschland. Er findet, dass Amerika vom Glanz einiger weniger Eliteschulen profitiert. &ldquo;Im Durchschnitt sind deutsche Universit&auml;ten aber besser&rdquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/365\/314265\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &ldquo;Man versucht in Deutschland jetzt auch, den Universit&auml;ten mehr Entscheidungsfreiheit einzur&auml;umen. Das ist der richtige Weg.&rdquo; Warum das nicht stimmt, hat Wolfgang Lieb in seinem gestrigen <a href=\"?p=3514\">Beitrag zur Hochschulpolitik<\/a> erl&auml;utert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schavan pfeift KfW zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas ging flott: Weil sich das Bundesbildungsministerium einschaltete, steigen die Zinsen f&uuml;r Studienkredite etwas geringer als geplant &ndash; auf 6,5 statt 7 Prozent. Die KfW-F&ouml;rderbank sieht sich zu diesem Schritt von der Regierung gezwungen und bef&uuml;rchtet Einbu&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,584642,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Selbst null Prozent Zinsen w&uuml;rden nichts an dem grunds&auml;tzlichen Problem &auml;ndern, dass Studienkredite finanziell Schlechtergestellte vom Studium abschrecken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&raquo;Knapp 100000 suchen noch einen Ausbildungsplatz&laquo;<\/strong><br>\nDass die Lehrstellenl&uuml;cke geschlossen w&auml;re, halte ich f&uuml;r ein Ger&uuml;cht. Die beschworene Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt geht vor allem auf den R&uuml;ckgang der Zahl der Bewerber zur&uuml;ck. Tats&auml;chlich befinden sich aber immer noch knapp 100000 Bewerber auf der Suche. Zu den offiziell Unversorgten kommen noch einmal 81900 Jugendliche, die zwar in irgend&shy;einer Ma&szlig;nahme gelandet sind, aber lieber eine echte Ausbildung absolviert h&auml;tten. Die Betroffenen haben sich wegen mangelnder Alternativen in die Warteschleife begeben oder wurden sogar dazu gen&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/10-16\/039.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Chiquita sponserte Paramilit&auml;rs: Die Bananenrepublikaner<\/strong><br>\nDer US-Lebensmittelkonzern Chiquita hat einger&auml;umt, ber&uuml;chtigte Paramilit&auml;rs in Kolumbien geschmiert zu haben. Auf die fragw&uuml;rdige Einflussnahme des Bananenunternehmens in Mittelamerika geht der Begriff &ldquo;Bananenrepublik&rdquo; zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/764\/105659\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>USA: Social Security benefits for 50 million people will be go up 5.8 percent next year, the largest increase in more than a quarter century<\/strong><br>\nThe increase is the largest since a 7.4 percent jump in 1982 and is more than double the 2.3 percent rise that retirees got in their monthly checks starting in January of this year.<br>\nThe typical retiree&rsquo;s monthly check will go from $1,090 currently to $1,153.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/aponline\/washington\/AP-Social-Security.html?_r=2&amp;hp&amp;oref=slogin&amp;oref=slogin\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Roger Strassburg:<\/strong> In den USA st&uuml;rzen die kapitalgedeckten Renten ins Bodenlose, w&auml;hrend die umlagefinanzierte Rente um 5,8% steigt. Was sagt uns das?<br>\nUnd mit der mit viel Zoff erk&auml;mpften 1,1%-Erh&ouml;hung sinkt die deutsche Rente im Vergleich dazu weiter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsbankrott: Island zahlt nicht mehr<\/strong><br>\nDie verstaatlichte Glitnir-Bank kann eine f&auml;llige Millionenanleihe nicht zur&uuml;ckzahlen. Die Bem&uuml;hungen des kleinen Inselstaates um frisches Geld waren bislang vergebens &ndash; das Land ist de facto zahlungsunf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/anleihen_devisen\/:Staatsbankrott-Island-zahlt-nicht-mehr\/427188.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Afghanistan-Einsatz: F&uuml;r die Taliban sind sie die Affen<\/strong><br>\n&bdquo;Wir werden diesen Krieg nicht gewinnen&ldquo;, sagte k&uuml;rzlich der britische Oberbefehlshaber in Afghanistan, Carleton-Smith. &bdquo;Ein milit&auml;rischer Sieg &uuml;ber die Aufst&auml;ndischen&ldquo;, f&uuml;hrte der Brigadegeneral aus, &bdquo;ist nicht m&ouml;glich.&ldquo; Die Amerikaner scheinen das anders zu sehen. Sie wollen ihre Truppen in Afghanistan massiv verst&auml;rken, zun&auml;chst im kommenden Jahr m bis zu 16 000 Mann. Bis 2011 sollen es dann 20 000 Soldaten mehr als heute sein. Das Pentagon hofft, die Situation &auml;hnlich wie im Irak mit einer gr&ouml;&szlig;eren Truppenpr&auml;senz stabilisieren zu k&ouml;nnen. Kritiker bef&uuml;rchten, damit w&uuml;rde der Aufstand angeheizt. In Wanat d&uuml;rfte nicht die letzte Schlacht eines Krieges stattgefunden haben, in dem sich inzwischen alle Isaf-Nationen unzweifelhaft befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E89ED0FD14B7C414992AEF04DAF3B5ECC~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Ein beeindruckendes Dokument daf&uuml;r, wie auch diejenigen Medien ihren Glauben an den Sinn des Afghanistankriegs verlieren, die selbst f&uuml;r den Einsatz deutscher Soldaten au&szlig;erhalb Deutschlands geworben hatten und es immer noch tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hinweis in eigener Sache:<\/strong><br>\nWir haben gestern auf ein <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-584050,00.html\">Interview des Soziologen Ulrich Beck mit dem Spiegel<\/a> hingewiesen. Beck sagte dort u.a.:\n<blockquote><p>Wer &uuml;ber Nacht einen Meinungs- und Fahnenwechsel zu einer Art Staatssozialismus f&uuml;r Reiche vollzieht, ist unglaubw&uuml;rdig. Je tiefer die Krise wird, desto st&auml;rker scheint allerdings der Zwang zuzunehmen, denen zu glauben, die die Misere mit ihrem sogenannten Sachverstand verursacht haben. Dieser Prozess verhindert, dass die Eliten ausgetauscht werden, was in der Demokratie aber &uuml;blich sein sollte. Das f&uuml;hrt zur Personalunion von Verbrecher und Polizei&hellip;<br>\nDie gesamte politische Elite hat sich bislang zur Alternativlosigkeit der Marktwirtschaft bekannt. Wobei Linken-Chef Oskar Lafontaine immerhin die politische St&auml;rkung der Europ&auml;ischen Union und ein europ&auml;isches Wirtschaftsministerium fordert.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unser Leser U.B. hat uns dazu folgende berechtigte Kritik geschickt: <\/p>\n<blockquote><p>Ich m&ouml;chte Sie auf etwas im Zusammenhang mit dem auf den NDS-Seiten ver&ouml;ffentlichten Interview mit dem Soziologen Ulrich Beck hinweisen. In weiten Teilen seiner Aussagen hat er Recht. Insbesondere mit seiner Kritik an den Eliten. Er vergisst nur einen bei seiner Kritik: sich selbst. Er selbst stellt die Situation n&auml;mlich seit Jahren so dar, als sei der Kapitalismus so eine Art Naturgewalt und dass der Sozialstaat unter globalisierten Bedingungen nicht mehr finanzierbar sei. Er selbst ist also jahrelang ein ideologischer Unterst&uuml;tzer der Eliten gewesen.&nbsp;Insofern ist seine Kritik ausgesprochen scheinheilig.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unser Leser hat Recht. Wir h&auml;tten dieses Interview kommentieren m&uuml;ssen. Das w&auml;re uns leicht gefallen, wir h&auml;tten uns nur selbst zu zitieren brauchen.<\/p>\n<ul>\n<li>Siehe z.B. <a href=\"?p=844\">Buchbesprechung: Ulrich Beck, Was zur Wahl steht<\/a>. Wir hatten ihn sogar schon einmal als &bdquo;Trojanisches Pferd des Neoliberalismus&ldquo; zitiert.<\/li>\n<li>Siehe auch <a href=\"?p=2414\">Hinweis Ziffer 1 vom 18. Juni 2007<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><em>Zu guter letzt:<\/em><br>\n<strong>Vielleicht liegt alles nur daran:<br>\nB&ouml;rsenmakler k&ouml;nnen nicht logisch denken<\/strong><br>\nB&ouml;rsenmakler sind laut einer Studie der Universit&auml;t Gie&szlig;en kaum in der Lage, logisch zu denken. Wie Kognitionspsychologen bei einer Studie mit 20 erfahrenen B&ouml;rsenmaklern herausfanden, lassen sich die B&ouml;rsianer vielmehr durch ihre fr&uuml;here Erfahrung leiten. Es f&auml;llt ihnen demnach schwer, sich von nur vermeintlich richtigen Denkmustern zu l&ouml;sen. Die Kognitionspsychologen um Prof. Dr. Markus Knauff von der Abteilung Allgemeine Psychologie und Kognitionsforschung interessierte vor allem die Frage: Was geht im Kopf der B&ouml;rsianer vor, wenn eine Schlussfolgerung &uuml;ber die Folgen eines Aktiengesch&auml;fts zwar logisch gesehen die richtige w&auml;re, diese Schlussfolgerung aber im Widerspruch zu dem steht, was die B&ouml;rsenmakler f&uuml;r richtig halten? Die Untersuchungsteilnehmer sind zum Teil seit mehr als zehn Jahren f&uuml;r gro&szlig;e Finanzunternehmen an der Frankfurter B&ouml;rse t&auml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news283563\">idw<\/a><\/li>\n<li><em>Und noch einer:<\/em><br>\n<strong>Deutsche Bank kritisiert Rettungspaket<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank hat in einer Analyse das Rettungspaket der Bundesregierung f&uuml;r die deutschen Banken kritisiert. Der Gesetzentwurf sei &ldquo;relativ restriktiv&rdquo;, hei&szlig;t es in der Bewertung. &ldquo;Falls Gesch&auml;ftsbanken die Garantien der Regierung nutzen m&uuml;ssen, sollte sich die Wettbewerbsposition dieser Bank wegen der Auflagen der Regierung erheblich verschlechtern&rdquo;, warnt der zust&auml;ndige Analyst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/unternehmen\/unternehmen\/:Finanzkrise-Deutsche-Bank-Rettungspaket\/642412.html\">stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Dies vorausahnend hat unser Leser R.B. folgende Glosse geschrieben:<\/strong><\/em><\/p>\n<blockquote><p>Montag, 20.10., 7:15 Uhr. Herr S. kommt zur Arbeit. Herr Meier erwartet ihn, wie immer, am Eingang.<br>\nMeier: &ldquo;Guten Morgen Herr Minister.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Moin Meier, gutes Wochenende gehabt?&rdquo; Wartet Antwort nicht ab, sondern fragt: &ldquo;Und? Wie viele Banken haben schon nachgefragt?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;&Auml;hhh, ich versteh nicht, Herr Minister&hellip;???&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Mensch Meier, wie viele Banken wegen unseres Rettungsangebotes nachgefragt haben nat&uuml;rlich.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Entschuldigung Herr Minister, aber dar&uuml;ber habe ich noch keine Informationen. Werde mich sofort schlau machen und Ihnen in K&uuml;rze vortragen.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Machen Sie das, Meier! Und machen Sie sich auch gleich ein paar Gedanken wegen der Pressekampagne.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;&Auml;hhh, Herr Minister&hellip;. welche Pressekampagne ?&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Mensch Meier, heute Morgen etwas langsam wie? Wochenende war wohl anstrengend, wie? h&auml; h&auml; h&auml;  Die Pressekampagne, wie ich, &auml;hm, die Regierung die deutsche Finanzwirtschaft gerettet habe. Das muss man doch r&uuml;berbringen, schlie&szlig;lich sind bald Wahlen.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Jawohl, Herr Minister, nat&uuml;rlich. Werde Ihnen in K&uuml;rze ein Konzept vorlegen.&rdquo;<\/p>\n<p>Montag, 20.10., 10:05 Uhr. Meier betritt das B&uuml;ro von Herrn S.<br>\nS.: &ldquo;Und Meier, wie sieht&rsquo;s aus? Riesennachfrage bestimmt.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Ich bin sicher, das Regierungsprogramm&hellip; also Ihr Programm&hellip; wird ein Riesenerfolg werden. Aber, &auml;hm, aktuell, also wie soll ich sagen, bisher liegen keine Anfragen vor.&rdquo;<br>\nS., blickt verwundert auf: &ldquo;Noch nichts? Na ja, die brauchen wohl noch ein bisschen, war ja Wochenende, h&auml; h&auml; h&auml;.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Ich habe f&uuml;r Donnerstagmittag eine Pressekonferenz angek&uuml;ndigt und Donnerstagabend ein Hintergrundgespr&auml;ch mit FAZ, Focus, Zeit und Spiegel, wenn Ihnen das Recht ist.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Sehr gut Meier. Sie k&ouml;nnen gehen. Und informieren Sie mich, sobald es etwas Neues gibt.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Jawohl, Herr Minister.&rdquo;<\/p>\n<p>Dienstag, 21.10., 7:15 Uhr. Herr S. kommt zur Arbeit. Herr Meier erwartet ihn, wie immer, am Eingang.<br>\nMeier: &ldquo;Guten Morgen Herr Minister.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Moin Meier. Na, wie viele Milliarden sind es bis jetzt?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;&Auml;hhh, ich versteh nicht, Herr Minister&hellip;???&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Mensch Meier ! Wie viele Milliarden Unterst&uuml;tzung bisher von den Banken angefordert wurden. Da wird die BaFin ja inzwischen bestimmt &Uuml;berstunden fahren, h&auml; h&auml;. Das g&ouml;nn ich dem Sanio. Also, sagen Sie schon. Wie viel?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Also Herr Minister, ich habe mich extra heute morgen schon informiert, aber.. &auml;h.. bisher liegen noch keine Anfragen vor.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Na, die lassen sich aber ganz sch&ouml;n Zeit. Und daf&uuml;r haben wir letzte Woche die ganze Regierung und das Parlament rotieren lassen. Wenn das mal nur die Presse nicht erf&auml;hrt. Ok, Meier, heute Mittag will ich einen neuen Sachstand.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Jawohl, Herr Minister.&rdquo;<\/p>\n<p>Dienstag, 21.10., 12:15 Uhr. Meier betritt das B&uuml;ro von Herrn S.<br>\nS.: &ldquo;Was gibt&rsquo;s Meier?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Sie wollten informiert werden, Herr Minister.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Ich? Wor&uuml;ber? ..&auml;h.. Ach ja, die Banken. Also, wie viel sind&rsquo;s jetzt?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Nun, ich wei&szlig; nicht wie ich es ausdr&uuml;cken soll, Herr Minister &hellip; also, wir sind alle sehr verwundert, aber&hellip; bis jetzt liegt noch keine einzige Anfrage vor.&rdquo;<br>\nS. stutzt: &ldquo;Hmmm, seltsam&hellip; Meier, sagten Sie nicht mal, dass sie den Adlatus von diesem Schweizer da in der DB kennen?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Ja, Herr Minister, wir sind uns mal begegnet und &ndash; wie soll ich sagen &ndash; n&auml;her gekommen, als ich Sie nach Davos begleitet habe.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Dann rufen Sie den doch mal an und fragen, was da los ist. Ich w&uuml;rde ja seinen Chef anrufen, aber der redet ja nur mit der BKin.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Jawohl Herr Minister, werde ich sofort erledigen.&rdquo;<\/p>\n<p>Dienstag, 21.10., 13:45 Uhr. Meier betritt das B&uuml;ro von Herrn S.<br>\nS.: &ldquo;Ja, Meier, was gibt&rsquo;s?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Ich wollte Ihnen von meinem Gespr&auml;ch mit Udo&hellip; also dem Assistenten von Herrn A. &ndash; Sie wissen schon &ndash; berichten.&rdquo;<br>\nS.: &ldquo;Ach so, ja. Und was sagt er? Wieso brauchen die so lange?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Nun, er meint, nun ja, die privaten Banken w&uuml;rden das Programm wohl gar nicht in Anspruch nehmen&hellip;&rdquo;<br>\nS., etwas lauter: &ldquo;Was ? Wieso denn das ?&rdquo;<br>\nMeier, stotternd: &ldquo;&Auml;h, es ist wegen der &auml;h Auflagen, deshalb wollen die nicht.&rdquo;<br>\nS. :&rdquo;Welche Auflagen denn ? Nun reden Sie schon.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Sie wissen schon, Herr Minister. Diese Sache mit der Beteiligung und Einfluss und so. Und nat&uuml;rlich auch wegen der Geh&auml;lter.&rdquo;<br>\nS. explodiert: &ldquo;Was soll denn der Mist? Das sind doch alles nur Kann-Vorschriften, die keiner von uns anwenden will.&rdquo;<br>\nS. etwas leiser: &ldquo;Rufen Sie diesen &auml;h Udo noch mal an und vermitteln Sie das. Ich, ich meine nat&uuml;rlich die Regierung, ist ja bis auf die Knochen blamiert, wenn die unser Programm gar nicht wollen&hellip;.&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Jawohl, Herr Minister.&rdquo;<\/p>\n<p>Mittwoch, 22.10., 7:15 Uhr. Herr S. kommt zur Arbeit. Herr Meier erwartet ihn, wie immer, am Eingang.<br>\nMeier: &ldquo;Guten Morgen Herr Minister.&rdquo;<br>\nS. :&rdquo;Moin Meier.&rdquo; Eilt an ihm vorbei und sagt: &ldquo;Kommen Sie gleich in mein B&uuml;ro.&rdquo;<br>\nMeier, betritt das B&uuml;ro von S.: &ldquo;Herr Minister?&rdquo;<br>\nS. :&rdquo;Mir hat gestern Abend die Frau BKin eine SMS geschickt. Sie will wissen, wie es mit der Rettungsaktion l&auml;uft. Haben Sie Ihren &auml;h Bekannten erreicht?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Jawohl, Herr Minister und ich habe ihm alles genau erkl&auml;rt&hellip; dass das ja alles nur Kann-Bestimmungen sind und dass nat&uuml;rlich keiner in dieser Bundesregierung vorh&auml;tte in die Tarifautonomie von Bankvorst&auml;nden einzugreifen&hellip;&rdquo;<br>\nS. unterbricht: &ldquo;Ja, ja&hellip; und was sagt Ack&hellip; &auml;h, Ihr Bekannter?&rdquo;<br>\nMeier: &ldquo;Er meint, sein Chef will, dass die Frau BKin ihn anruft und ihm das best&auml;tigt. Dann k&ouml;nne man eventuell dr&uuml;ber nachdenken.&rdquo;<br>\nS. zischt: &ldquo;Gehen Sie.&rdquo; und greift zum Telefon. <\/p>\n<p>Donnerstag, 23.10., 13:00 Pressekonferenz im BMF<br>\nS. betritt den Saal und verk&uuml;ndet: &ldquo;Meine Damen und Herren, ich kann Ihnen versichern, dass das Rettungsprogramm der Bundesregierung in &uuml;berraschend starkem Ausma&szlig; in Anspruch genommen wird. Ich bin daher sicher, dass das beherzte und zielgerichtete Eingreifen der Bundesregierung&hellip;. bla bla bla<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Pleiten, Pannen und Profiteure: Die Helden im Abwehrkampf<\/li>\n<li>&ldquo;Wir sind nicht der Kanzlerwahlverein&rdquo;<\/li>\n<li>Die Welt neu zusammensetzen<\/li>\n<li>Regulierung &ndash; Eine Nummer kleiner, bitte<\/li>\n<li>Gesch&auml;fte mit den Caymans<\/li>\n<li>Thomas Fricke: Nach der Krise ist vor der Rezession<\/li>\n<li>Bundesregierung senkt Prognose f&uuml;r das Wirtschaftswachstum von 1,2 auf 0,2 Prozent<\/li>\n<li>US-Industrie:<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3515\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3515","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3515\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}