{"id":35152,"date":"2016-09-23T16:25:30","date_gmt":"2016-09-23T14:25:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152"},"modified":"2016-09-23T16:25:30","modified_gmt":"2016-09-23T14:25:30","slug":"hinweise-des-tages-ii-265","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h01\">Arbeitsmarkt: Millionen Menschen wollen mehr arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h02\">Deutschland, rette dich!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h03\">Obergrenze? Ja, f&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h04\">CETA: In den M&uuml;ll damit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h05\">Die Identit&auml;t von Fl&uuml;chtlingen hat mit &bdquo;Sicherheit der Bev&ouml;lkerung&ldquo; nichts zu tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h06\">Die europ&auml;ische Rechtsgemeinschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h07\">Syrien: Washington und Berlin fordern Flugverbotszone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h08\">Schafmeister: &bdquo;Wir wollen die Zusammenarbeit mit ver.di ausbauen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h09\">G&uuml;terverkehr in Deutschland Alles immer gleich und sofort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h10\">Audi offenbar tief in Dieselaff&auml;re verstrickt &ldquo;Ohne Beschei&szlig;en schaffen wir es nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h11\">Wohnungssuche: Augen auf bei der Besichtigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h12\">Pflegenotstand: Und pl&ouml;tzlich sagt die Schwester, wo&rsquo;s lang geht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h13\">Tiersch&uuml;tzer machen f&uuml;hrenden Landwirten schwere Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h14\">A deitsche Leidkuitua, Zefix!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h15\">&ldquo;Cum\/Ex&rdquo;-Thema nicht vordringlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h16\">Initiative &bdquo;Offene Gesellschaft&ldquo;: Nicht nur gegen das B&ouml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35152#h17\">Zu guter Letzt: &ldquo;Kein Widerspruch&rdquo;: Bundesregierung will Verschl&uuml;sselung f&ouml;rdern UND bek&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Millionen Menschen wollen mehr arbeiten<\/strong><br>\nDas Potenzial von Arbeitskr&auml;ften in Deutschland ist ungleich verteilt: 2,7 Millionen sind unterbesch&auml;ftigt, eine Million Erwerbst&auml;tige w&uuml;rden gerne weniger arbeiten.<br>\nIn Deutschland gibt es Millionen Menschen, die gerne arbeiten oder mehr arbeiten wollen &ndash; auch wenn es im vergangenen Jahr weniger waren als noch 2014. Das sogenannte ungenutzte Arbeitskr&auml;ftepotenzial verringerte sich 2015 um f&uuml;nf Prozent auf etwa 5,7 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nicht jeder hat in dieser Gruppe die gleichen Anspr&uuml;che. 2,7 Millionen Besch&auml;ftigte, die sich mehr Arbeitsstunden w&uuml;nschen, sind zum Beispiel Teilzeitkr&auml;fte. 14 Prozent der Teilzeitbesch&auml;ftigten und 4,1 Prozent der Vollzeitbesch&auml;ftigten w&uuml;nschten sich zus&auml;tzliche Arbeitsstunden. Zu ber&uuml;cksichtigen ist hierbei, dass Unterbesch&auml;ftigte in Vollzeit ihre Arbeitszeit meist nur um wenige Stunden erh&ouml;hen wollen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-09\/arbeitskraeftepotenzial-deutschland-ungenutzt-arbeit-wille\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/09\/PD16_338_132.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Das sogenannte ungenutzte Arbeitskr&auml;ftepotenzial verringerte sich 2015 um f&uuml;nf Prozent auf etwa 5,7 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren&rdquo; &ndash; schon eine sehr merkw&uuml;rdige Betrachtung, in die Jugendliche und Menschen im Rentenalter einbezogen sind. Dennoch verstehe ich die Aussage so, dass 5,7 Millionen Vollzeitstellen fehlen, das entspricht einer Arbeitslosigkeit von ca. 13 Prozent &ndash; nach ILO-Definition, die weniger Arbeitslose z&auml;hlt als das statistische Bundesamt. Soviel zur &ldquo;Vollbesch&auml;ftigung&rdquo; in Deutschland und zum &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;. Fr&uuml;her hat man diese Art Vollbesch&auml;ftigung &ldquo;Massenarbeitslosigkeit&rdquo; genannt und Bundeskanzler daf&uuml;r verantwortlich gemacht, aber wir wollen ja nicht zur&uuml;ck in die 1980er Jahre&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland, rette dich!<\/strong><br>\nSoll der Staat die Konjunktur anschieben, wie internationale Experten fordern? Das sei nicht im nationalen Interesse, kontern deutsche &Ouml;konomen. Sie irren.<br>\nEs gab Zeiten, da kam die Kritik vor allem von Nobelpreistr&auml;gern. Jetzt dr&auml;ngen auch einst hochorthodoxe Gralsh&uuml;ter wie der Internationale W&auml;hrungsfonds, die OECD und die EU-Kommission: Die Deutschen sollten ihre Konjunktur endlich st&auml;rker anschieben. Und: Je lauter die Rufe werden, desto verzweifelter wirken die hiesigen Konter. Ganz neu im Argumentekatalog: Es sei halt nicht im nationalen Interesse, die Konjunktur weiter anzukurbeln &ndash; weil die Wirtschaft hier ohnehin schon gut laufe und ansonsten zu &uuml;berhitzen drohe. Tut uns leid. Wir w&uuml;rden ja gern helfen. [&hellip;]<br>\nWenn die Konjunktur in Deutschland zu &uuml;berhitzen drohte, m&uuml;ssten sich nach aller Erfahrung die Fr&uuml;hwarnsignale l&auml;ngst mehren &ndash; m&uuml;ssten also L&ouml;hne, Preise und Zinsen stark anzuziehen beginnen. Und die Auslastung der Kapazit&auml;ten m&uuml;sste lange &uuml;ber Normalwert liegen. Nichts davon ist zu beobachten. [&hellip;]<br>\nDiese Befunde werden auch durch Unkenrufe kaum ersch&uuml;ttert, wonach sich all das ja &auml;ndern k&ouml;nnte. Das prophezeien deutsche Stabilit&auml;tsapostel schon seit Jahren. Und es tritt nicht ein. Wom&ouml;glich gibt es Gr&uuml;nde, hier entspannt zu sein und vorerst zu bleiben. Wenn jedwede &Uuml;berhitzung bisher ausblieb, k&ouml;nnte das auch damit zu tun haben, dass der sch&ouml;ne Aufschwung in Teilen tr&uuml;gt. Zur Zwischenbilanz geh&ouml;rt n&auml;mlich auch, dass die deutsche Industrie seit Jahren de facto stagniert und heute nicht mehr Auftr&auml;ge bekommt als vor der gro&szlig;en Finanzkrise 2008. Ein verlorenes knappes Jahrzehnt &ndash; und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Folge einer seit Jahren eher schwindenden Globalisierung. Oder dass in Deutschland heute weniger Stunden gearbeitet werden als vor 25 Jahren. Oder dass trotz guter Lage noch 2,7 Millionen Leute ohne Arbeit sind &ndash; und es viele gibt, die gern mehr arbeiten w&uuml;rden.<br>\nNoch bedenklicher ist: Die Wirtschaft hat im laufenden Aufschwung alles in allem so gut wie kein zus&auml;tzliches Geld im Land investiert. Auch das h&auml;tte zu einem normalen Fortschritt l&auml;ngst dazugeh&ouml;rt. Tats&auml;chlich stecken die Unternehmen dieses Jahr fast drei Prozent weniger in neue Anlagen und Ausr&uuml;stungen als vor der Finanzkrise.<br>\nZieht man die Abschreibungen ab, lagen die (Netto-)Investitionen 2015 noch bei 47 Milliarden Euro &ndash; macht 1,6 Prozent der Wirtschaftsleistung. Im Aufschwung Anfang der Neunzigerjahre investierten die Unternehmen gut dreimal so viel. Obwohl Kredite heute fast umsonst zu haben sind. So z&ouml;gerlich haben sich Unternehmen selten auf die Zukunft vorbereitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-wirtschaft-warum-wird-dringend-ein-konjunkturprogramm-brauchen-a-1113542.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Obergrenze? Ja, f&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge!<\/strong><br>\nWie verlogen ist eigentlich die Debatte um eine Obergrenze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, w&auml;hrend sich die Politik zeitgleich &uuml;ber Steuerflucht ausschweigt? Was Deutschland braucht, ist keine (noch) unmoralischere Fl&uuml;chtlingspolitik. Was Deutschland braucht, ist keine Obergrenze des Rechts auf Asyl. Stattdessen braucht es endlich eine ehrliche Diskussion &uuml;ber Steuerflucht. Es braucht eine Obergrenze f&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge. Denn diese Fl&uuml;chtlinge kosten den Staat j&auml;hrlich dutzende Milliarden Euro. Kriegsfl&uuml;chtlinge haben ein Recht auf Asyl. Steuerfl&uuml;chtlinge haben kein Recht auf Steuerflucht.<br>\nSteuerfl&uuml;chtlinge kosten Deutschland j&auml;hrlich dutzende Milliarden Euro an Steuereinnahmen (s. hier und hier). Die CSU oder AfD w&uuml;rden sagen: &bdquo;Ja und? Auch die Fl&uuml;chtlinge kosten Deutschland Milliarden&ldquo;. Zwar verursachen die Gefl&uuml;chteten derzeit Kosten. Das ist nicht von der Hand zu weisen. Doch nach Berechnungen des DIW werden die Gefl&uuml;chteten der deutschen Wirtschaft sp&auml;testens nach 10 Jahren nutzen. [&hellip;]<br>\nGerade die Tatsache, dass die arbeitenden Fl&uuml;chtlinge dann Lohnsteuern zahlen und dadurch ihren fairen Beitrag zur Finanzierung des Renten- und Sozialsystems leisten &ndash; ganz im Gegensatz zu Steuerfl&uuml;chtlingen &ndash; ist besonders hervorzuheben.<br>\nUnd selbst, wenn man diesen Zahlen nicht glauben will, bleibt eines festzuhalten: Steuerfl&uuml;chtlinge fliehen aus Gier, weil sie noch mehr Millionen bunkern wollen. Sie fliehen nicht aus Not und Elend wie es die Fl&uuml;chtlinge tun, auf die Seehofer, Petry und Co. so gerne mit dem Finger zeigen. Deutschland hat als eines der reichsten L&auml;nder der Welt die Mittel, um die Gefl&uuml;chteten zu integrieren und ihnen ein neues Leben zu erm&ouml;glichen. Und Deutschland h&auml;tte mehr als genug Mittel f&uuml;r diese Integrationsaufgaben, wenn kriminelle Steuerfl&uuml;chtlinge endlich von allen Bundesl&auml;ndern verfolgt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/09\/obergrenze-ja-fuer-steuerfluechtlinge\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>CETA: In den M&uuml;ll damit<\/strong><br>\nDa das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA nicht zustande kommen will, setzt die Europ&auml;ische Union jetzt alles auf CETA, das Abkommen mit Kanada. Doch als Freihandelspartner scheidet auch Kanada aus<br>\nWahrscheinlich kommt der Freihandelsvertrag TTIP zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union erst einmal nicht zustande. Umso mehr setzen sich die Europ&auml;ische Kommission und die deutsche Regierung f&uuml;r CETA ein: Dieses Abkommen mit Kanada w&auml;re &ldquo;TTIP durch die Hintert&uuml;r&rdquo;. Daf&uuml;r gibt es zahlreiche Gr&uuml;nde. Es reicht allein, sich den Vertragspartner Kanada einmal genauer anzusehen.<br>\nCETA-Bef&uuml;rworter wie der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel argumentieren, dass Kanada die meisten Kernnormen der Internationalen Arbeits&shy;organisation (ILO, International Labour Organization) ratifiziert habe, das sei doch ein gutes Zeichen.<br>\nRichtig ist: In Kanada gelten sechs der acht Kernnormen. Es gilt nicht die Norm &uuml;ber ein Mindestalter f&uuml;r eine entlohnte Besch&auml;ftigung. Vor allem: Es fehlt die Norm zum Recht auf Organisation und kollektive Tarifverhandlungen (ILO-Norm C-98). Die ultrakonservative Regierung von Ministerpr&auml;sident Stephen Harper setzte zwischen 2006 bis zu ihrer Abwahl Ende 2015 ein halbes Dutzend Gesetze gegen Streiks durch, etwa gegen Eisenbahner, gegen Postler und gegen Besch&auml;ftigte der Fluggesellschaft Air Canada. Das ist staatlich erzwungene R&uuml;ckkehr der Besch&auml;ftigten zur Arbeit. Ein Gesetz von 2013 schr&auml;nkt Streiks ein, wenn &ldquo;&ouml;ffentliche Interessen&rdquo; ber&uuml;hrt werden &ndash; wobei die Regierung allein feststellen kann, welche Interessen gemeint sind. Ebenso stoppen Gesetze Einkommenserh&ouml;hungen im &ouml;ffentlichen Dienst, auch Provinzregierungen haben solche Gesetze durchgesetzt.<br>\nDas bedeutet: Wenn der praktische Hebel zur Durchsetzung fehlt, wenn also vor allem keine kollektiven Tarifverhandlungen m&ouml;glich sind und daf&uuml;r notfalls auch nicht gestreikt werden kann, dann sieht es f&uuml;r theoretisch geltende Arbeitsrechte schlecht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2016\/ausgabe-06\/gewerkschaft\/brennpunkt\/seite-3\/A0\">Werner R&uuml;gemer in ver.di publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> NDS-Lesern ist die Thematik hinreichend bekannt. Der Artikel von Werner R&uuml;gemer ist aber eine gute Zusammenfassung der mit CETA verbundenen Folgen. Sollte Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r die DGB-Spitze und alle SPD-Bundestagsabgeordneten sein!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Trojanisches Pferd: Ich sehe kein TTIP<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160923-Bild-Stuttmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6168\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Identit&auml;t von Fl&uuml;chtlingen hat mit &bdquo;Sicherheit der Bev&ouml;lkerung&ldquo; nichts zu tun<\/strong><br>\nWenn vier von f&uuml;nf Fl&uuml;chtlingen im Herbst letzten Jahres ohne Ausweise gekommen sind. Und die &Uuml;brigen echte syrische P&auml;sse kaufen konnten, in die F&auml;lscher f&uuml;r viel Geld die Wunschpersonalie und das Passfotos des K&auml;ufers eingesetzt haben: Dann steht fest, dass Identit&auml;tsangaben von Asylbewerbern auf deren Angaben beruhen. Die k&ouml;nnen stimmen oder auch nicht. Doch nicht jeder, der falsche Angaben gemacht hat, weil er sich dadurch einen Vorteil im Asylverfahren verspricht, ist deswegen gleich ein Terrorist. Die Beh&ouml;rden sollten sich auf tats&auml;chliche Verdachtsf&auml;lle konzentrieren; Politiker sollten Stimmung gegen Asylbewerber nicht weiter mit falschen Argumenten anheizen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/die-identitaet-von-fluechtlingen-hat-mit-sicherheit-der-bevoelkerung-nichts-zu-tun-3771\">CIVES<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die europ&auml;ische Rechtsgemeinschaft<\/strong><br>\nDas Fl&uuml;chtlingshilfswerk der Vereinten Nationen &uuml;bt zum wiederholten Male scharfe Kritik an der Fl&uuml;chtlingsabwehr der EU. Mit Blick auf die desastr&ouml;sen Bedingungen, unter denen Fl&uuml;chtlinge auf den griechischen Inseln leben m&uuml;ssten, sei es dringend notwendig, zumindest eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von ihnen auf das griechische Festland zu holen und ihre Umverteilung in andere EU-Staaten endlich im zugesagten Umfang vorzunehmen, fordert ein UNHCR-Vertreter in Athen. Berlin lehnt dies ab; die Bundesregierung verlangt im Gegenteil den R&uuml;cktransport der Fl&uuml;chtlinge von den griechischen Inseln in die T&uuml;rkei und die Wiederaufnahme von &ldquo;Dublin III&rdquo;-Abschiebungen aus Deutschland nach Griechenland. Rechtliche Bedenken der Athener Asylbeh&ouml;rde, die darauf verweist, dass die T&uuml;rkei keineswegs ein &ldquo;sicherer Drittstaat&rdquo; ist, f&uuml;hren in der deutschen Hauptstadt ebensowenig zu einem Kurswechsel wie aktuelle Berichte von Menschenrechtsorganisationen, laut denen in Griechenland hunderte unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge entgegen international g&uuml;ltigen Normen in Haft gehalten werden, teils in Polizeizellen und oft unter desastr&ouml;sen hygienischen Bedingungen. W&auml;hrend Berlin den Abschiebedruck in jede Richtung erh&ouml;ht, erreicht die Zahl der Fl&uuml;chtlinge, die beim Einreiseversuch &uuml;bers Mittelmeer zu Tode kommen, neue Negativrekorde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59447\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Syrien: Washington und Berlin fordern Flugverbotszone<\/strong><br>\nDen unaufgekl&auml;rten Angriff auf einen UN-Hilfskonvoi nehmen Washington und Berlin zum Anlass, auf die Einrichtung einer Flugverbotszone in Syrien zu dr&auml;ngen &ndash;<br>\nW&auml;hrend der gegenw&auml;rtig in New York tagenden UN-Vollversammlung machen sich die Konfliktparteien gegenseitig f&uuml;r ein Scheitern der Waffenruhe in Syrien verantwortlich. Aufgeheizt wird die Debatte durch einen in der Nacht zu Dienstag erfolgten Angriff auf einen UN-Hilfskonvoi, bei dem &uuml;ber zwanzig Menschen get&ouml;tet worden sein sollen.<br>\nDer aus Fahrzeugen der UN und des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes (SARC) bestehende Konvoi war aus dem von der Regierung kontrollierten Westteil Aleppos gestartet, wo er zuvor tagelang festsa&szlig;, bevor Damaskus schlie&szlig;lich gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die Weiterfahrt in die von Aufst&auml;ndischen kontrollierte Kleinstadt Urum al-Kubra erteilte. Nach seiner Ankunft an einem dort befindlichen SARC-Lager, wo die Hilfsg&uuml;ter entladen werden sollten, erfolgte der Angriff. Bei diesem sind nach Angaben von Hilfsorganisationen 18 der insgesamt 31 Lastwagen zerst&ouml;rt worden. [&hellip;]<br>\nP&uuml;nktlich, so lie&szlig;e sich daran ankn&uuml;pfend sagen, erfolgte der Angriff auf den Hilfskonvoi zum Beginn der UN-Vollversammlung. John Kerry nutzte jedenfalls die Gunst der Stunde, um erneut auf die schon lange gew&uuml;nschte Einrichtung einer Flugverbotszone &uuml;ber den Gebieten zu dr&auml;ngen, die von den Aufst&auml;ndischen kontrolliert werden.<br>\nKaum hatte der US-Au&szlig;enminister seine Forderung nach einem Flugverbot ausgesprochen, eilte Berlin nach: &bdquo;Wenn der Waffenstillstand &uuml;berhaupt noch eine Chance haben soll, f&uuml;hrt der Weg nur &uuml;ber ein zeitlich begrenztes, aber vollst&auml;ndiges Verbot aller milit&auml;rischen Flugbewegungen &uuml;ber Syrien &ndash; mindestens f&uuml;r drei, besser f&uuml;r sieben Tage,&ldquo; erkl&auml;rte Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier.<br>\nEr begr&uuml;ndete seinen Vorschlag damit, dass mit einem solchen Flugverbot die Vereinten Nationen die M&ouml;glichkeit h&auml;tten, ihre Hilfslieferungen f&uuml;r die notleidenden Menschen in Syrien wieder aufzunehmen. F&uuml;r eine Flugverbotszone sei es &bdquo;allerh&ouml;chste Zeit&ldquo;, erkl&auml;rte auch der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert R&ouml;ttgen. Er forderte, dass nun auch Russland zur Verantwortung gezogen werde und solch einer Flugverbotszone zustimmen sollte. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201609224118\/politik\/welt\/syrien-washington-und-berlin-fordern-flugverbotszone.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Eine ausf&uuml;hrliche Analyse der bisher bekannten Umst&auml;nde um den Angriff auf den Hilfskonvoi bei Aleppo erarbeitet die Redaktion des Hintergrund in diesem Artikel. Da keinerlei Beweise zur Urheberschaft des Anschlags vorliegen, enth&auml;lt sie sich jeglicher Schuldzuweisung. Journalismus, wie man sich ihn w&uuml;nscht! Die nachhaltige Forderung der Bellizisten aus Berlin &ndash; im Windschatten der USA &ndash; nach einer Flugverbotszone l&auml;sst vermuten, dass sie v&ouml;llig verdr&auml;ngen, was eine solche in Libyen bewirkt hat. Ein Wille, tats&auml;chlich Frieden stiften zu wollen, l&auml;sst sich hier jedenfalls nicht erkennen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Syrien: USA unter Beweisdruck<\/strong><br>\nDas Blame-Game um den Angriff auf den UN-Hilfskonvoi f&uuml;hrt vor, dass die US-Regierung in den Panik-Modus geraten ist<br>\nDie US-Regierung verf&auml;llt in Syrien in einen Panikmodus. Der Grund daf&uuml;r ist weniger im Verhalten Russlands zu suchen als im Verhalten der Opposition. Zu beobachten war der Panikmodus beim gestrigen Auftritt des US-Au&szlig;enministers Kerry vor dem Sicherheitsrat. Dort ging es um die Krise in Syrien und Kerry verlor seine Contenance. [&hellip;]<br>\nKerrys Rede ist genau darauf ausgerichtet, er appelliert an Mitgef&uuml;hl mit der syrischen Bev&ouml;lkerung und entfacht die Wut auf die &ldquo;Bombenwerfer&rdquo;. Dabei achtet er sehr darauf, wichtige Akteure im Hintergrund zu lassen, die aber unbedingt in das vollst&auml;ndige Bild hineingeh&ouml;ren. Aber Kerry beansprucht, von Fakten zu reden. Er k&uuml;ndigt die Lieferung von Fakten an, in der gestrigen Rede Fakten &uuml;ber Angriffe auf Krankenh&auml;user in Syrien. Man muss darauf warten. Auch beim aktuellen Erregungsanlass, dem Angriff auf den Hilfskonvoi. Das Wei&szlig;e Haus hatte gestern &uuml;ber den Spezialisten f&uuml;r strategische Kommunikation, Ben Rhodes, schwere Vorw&uuml;rfe an Russland gerichtet: Es seien nach vorl&auml;ufigen, aber auf Aufkl&auml;rung beruhende Erkenntnissen, russische Flugzeuge gewesen, die den UN-Hilfskonvoi aus der Luft angegriffen haben (Angriff auf den Hilfskonvoi: Russland unter Verdacht). Die Beweise daf&uuml;r blieb er schuldig.<br>\nRussland hielt den Anschuldigungen von Anfang an entgegen, dass weder russische noch syrische Flugzeuge den Konvoi angegriffen hatten. Kerry legte in seiner Rede nach. Die Vertreter Russlands h&auml;tten widerspr&uuml;chliche Aussagen gemacht, sie w&uuml;rden die Sache verdunkeln (&ldquo;obfuscating facts&rdquo;). Bei seinen Vorw&uuml;rfen ging Kerry, um es gelinde auszudr&uuml;cken, nicht sehr pr&auml;zise vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49486\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schafmeister: &bdquo;Wir wollen die Zusammenarbeit mit ver.di ausbauen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Schauspieler Heinrich Schafmeister ist Schatzmeister des Bundesverbandes Schauspiel (BFFS). Im Interview lobt er die Zusammenarbeit von ver.di und BFFS und erkl&auml;rt, warum er sich ein unverkrampftes Verh&auml;ltnis zwischen DGB-Gewerkschaften und &bdquo;konstruktiven Berufsgewerkschaften&ldquo; w&uuml;nscht.<br>\nWas sind aus Ihrer Sicht die k&uuml;nftigen politischen Themenfelder, denen sich die Gewerkschaften widmen m&uuml;ssen?<br>\nDie DGB-Gewerkschaften m&uuml;ssen ber&uuml;cksichtigen, dass immer mehr Menschen &ndash; gerade Schauspieler im Kulturbereich &ndash; nicht fest in Betrieben, sondern &bdquo;flexibel&ldquo; und atypisch arbeiten. Kulturleute sind Soloselbstst&auml;ndige, Scheinselbstst&auml;ndige oder wie wir Schauspielleute kurz befristet Besch&auml;ftigte. Wir werden f&uuml;r wechselnde &bdquo;Betriebe&ldquo; angestellt, die keine feste Belegschaft haben und oft nur f&uuml;r die Dauer des Projekts bestehen. Das bedeutet: Wir haben keinen Betriebsrat, keine betriebliche Altersvorsorge, keine Mitbestimmung &ndash; letztendlich also keine soziale Sicherheit.<br>\nWie soll diese Sicherheit aussehen?<br>\nGerade diese Besch&auml;ftigten brauchen einen auf sie zugeschnittenen gesetzlichen sozialen Schutz. Die K&uuml;nstlersozialkasse greift nur bei selbstst&auml;ndigen, nicht bei befristet angestellten K&uuml;nstlern. Die DGB-Gewerkschaften sollten &ndash; wo vorhanden &ndash; ihren Widerstand gegen spezielle L&ouml;sungsmodelle f&uuml;r diese Menschen aufgeben und sich gemeinsam mit uns f&uuml;r die Anpassung des Sozialversicherungssystems an diese Arbeitsformen einsetzen. Zudem sollten sie verst&auml;rkt f&uuml;r eine vern&uuml;nftige B&uuml;rgerversicherung k&auml;mpfen, die alle Erwerbsformen einschlie&szlig;t.<br>\nWo sollte man ansetzen?<br>\nGemeinsam mit uns sollten sie betriebliche Altersvorsorgemodelle f&uuml;r &bdquo;Betriebslose&ldquo; entwickeln, f&ouml;rdern und verteidigen. So ist etwa die Pensionskasse Rundfunk eine betriebliche Altersvorsorge f&uuml;r &bdquo;freie&ldquo; Fernseh- und Rundfunkschaffende ohne feste Betriebsanbindung. Sie ist f&uuml;r unsereins sogar das einzige Standbein der Altersvorsorge, aber sie wird von manchen Arbeitgebern angefeindet und ben&ouml;tigt dringend eine gesetzliche Flankierung. Die DGB-Gewerkschaften sollten gemeinsam mit uns gegen die grassierende Scheinselbstst&auml;ndigkeit &ndash; gerade im Kulturbereich &ndash; vorgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++f65c06dc-7e77-11e6-af93-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>G&uuml;terverkehr in Deutschland Alles immer gleich und sofort<\/strong><br>\nAllen Prognosen zufolge wird der G&uuml;terverkehr in Deutschland immer weiter und in erheblichem Umfang ansteigen. Besondere Wachstumsraten weist der Versandhandel auf. Der Mobilit&auml;tsforscher Stephan Rammler h&auml;lt das f&uuml;r eine problematische Folge der digitalen Revolution.<br>\nMein B&uuml;ro liegt unter dem Dach eines Mehrfamilienhauses. Bislang war das kein Problem. Dann kam der Internethandel. Manchmal klingeln Boten mehrmals am Tag bei mir um Pakete abzugeben. Die Anderen sind tags&uuml;ber aus dem Haus. Sie bestellen Spielzeug, Kinderkleidung, Medizin, alles was das Netz so hergibt. Gerade mit Kindern ist das bequemer. Ich habe Verst&auml;ndnis daf&uuml;r. Doch sie k&uuml;mmern sich nicht darum, wann geliefert wird, nur schnell soll es sein. So bin ich oft die letzte Hoffnung der gestressten Kurierfahrer, ihre Pakete schon beim ersten Versuch loszuwerden. Manchmal traue ich mich kaum bei Licht zu arbeiten. Es zieht die Expressfahrer an wie Laternen die M&uuml;cken. Vielleicht sollte ich das Malheur als Chance sehen und eine Paketstation als Nebenerwerb anmelden.<br>\nMal im Ernst: Das Internet macht unser Leben viel bequemer. Doch der Internethandel ist zugleich ein Problem f&uuml;r alle, die sich ihre St&auml;dte leiser, sauberer und gr&uuml;ner w&uuml;nschen. Der elektronische Handel hat zu einem irren Wachstum der Kurier-, Express- und Paketzustelldienste gef&uuml;hrt. Meistens sind es DHL, Hermes oder UPS, die mit der Lieferung beauftragt werden und oft sind es schlecht bezahlte Subunternehmer mit alten und dreckigen Dieselkleintransportern, die die Pakete liefern und dabei obendrein die Stra&szlig;en, Rad- und Fu&szlig;wege blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/gueterverkehr-in-deutschland-alles-immer-gleich-und-sofort.1005.de.html?dram:article_id=366485\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Audi offenbar tief in Dieselaff&auml;re verstrickt &ldquo;Ohne Beschei&szlig;en schaffen wir es nicht&rdquo;<\/strong><br>\nDie VW-Tochter Audi ist offenbar tiefer in die Abgas-Aff&auml;re verstrickt als bislang eingestanden. Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ sollen vier hochrangige Motorenentwickler eine illegale Software f&uuml;r einen Dieselmotor entwickelt haben oder davon gewusst haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/audi-abgasaffaere-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.B.:<\/strong> Interessant, dass immer noch von Abgasaff&auml;re geschrieben wird. Dabei wird der Umfang des Betrugs im gro&szlig;en Stil und die Verstrickung bis in die obersten Etagen immer deutlicher.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohnungssuche: Augen auf bei der Besichtigung<\/strong><br>\nEine Wohnung zu finden ist auf dem hart umk&auml;mpften Mietmarkt schwer. Doch sollte man die neue Bleibe dennoch lieber genau unter die Lupe nehmen, statt voreilig zu unterschreiben.<br>\nEine Wohnung zu suchen, raubt manchmal den letzten Nerv &ndash; und das nicht nur in der Gro&szlig;stadt. Hat man endlich eine Bleibe in guter Lage und zu ertr&auml;glichem Preis gefunden, will man nicht pingelig sein &ndash; und schaut vielleicht nicht so genau in die ein oder andere Ecke. Doch das kann sich r&auml;chen. Wer eine neue Wohnung mietet, f&uuml;r den gilt die Regel: Angemietet wie gesehen. Weist das Quartier offensichtliche M&auml;ngel auf, lassen sie sich nach dem Einzug nicht mehr monieren.<br>\nBevor man den Mietvertrag unterschreibt, sollte man die Wohnung daher genau unter die Lupe nehmen. Wer sich auf die Besichtigung vorbereitet, vermeidet b&ouml;se &Uuml;berraschungen. Das beginnt mit dem Zeitpunkt. Interessierte sollten auf einer Einzelbesichtigung bestehen und einen Termin tags&uuml;ber w&auml;hlen, um Umgebung und Wohnung bei Tageslicht zu begutachten. Au&szlig;erdem sieht man gleich, wie viel nat&uuml;rliches Licht in die Wohnung f&auml;llt.<br>\nIdeal ist ein Termin am sp&auml;ten Nachmittag unter der Woche oder samstags, da dann der L&auml;rmpegel durch spielende Kinder, Hausarbeit und den Verkehr am h&ouml;chsten ist. Sonntags ist es immer ruhiger. Ein Besuch am Abend empfiehlt sich, um herauszufinden, wie laut Restaurants oder Kneipen in der Nachbarschaft sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/immobilien\/aufgepasst-bei-der-wohnungsbesichtigung-14429564.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In der Theorie sind das alles kluge Tipps &ndash; in der Realit&auml;t der Wohnungssuche in einer Gro&szlig;stadt reine Phantastereien. Einzelbesichtigung? Wahl des Besichtigungstermins? Der Luxus, genau hinzuschauen (&ldquo;Entspricht der Schnitt den Bed&uuml;rfnissen?&rdquo;)? Die *Wahl* der Wohnung? In der Wirklichkeit wird man mit 20 oder 30 anderen zu einem Massenbesichtigungstermin eingeladen, den der Makler ausw&auml;hlt, und kann die Wohnung &ndash; friss oder stirb &ndash; sofort nehmen, wenn man ganz viel Gl&uuml;ck hat, und h&ouml;chstens ablehnen, was gesundheitsgef&auml;hrdend oder anderweitig indiskutabel ist. Es ist wohl bezeichnend, dass die FAZ schon in diesen eher oberfl&auml;chlichen Dingen keine Ahnung von der Realit&auml;t der allermeisten Menschen hat, und so schreibt sie ja auch &uuml;ber ein Phantasialand-Deutschland, wo es allen Menschen gut geht, die L&ouml;hne steigen und kaum einer in Armut lebt, und nur selbstverschuldet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Pflegenotstand: Und pl&ouml;tzlich sagt die Schwester, wo&rsquo;s lang geht<\/strong><br>\nErbittert konkurrieren M&uuml;nchens Krankenh&auml;user um gut ausgebildete Pflegekr&auml;fte. Jetzt wollen die Kliniken gemeinsam L&ouml;sungen finden.<br>\nKrankenschwestern sind in M&uuml;nchen Mangelware, die Frau aus Ostdeutschland hat das nur zu gut verstanden. Sie bewirbt sich im Klinikum Neuperlach auf eine ausgeschriebene Stelle in der Inneren Medizin. Doch eigentlich ist es umgekehrt, das Klinikum wirbt mit allen Mitteln um die Fachkraft. Es ist die Frau, die hier die Bedingungen stellt. &ldquo;Krieg ich auch eine Wohnung?&rdquo;, fragt sie, als man sich handelseinig ist. Das Neuperlacher Krankenhaus verspricht, sich schnellstm&ouml;glich um eine Bleibe zu k&uuml;mmern.<br>\nAm Ende zieht es doch den K&uuml;rzeren, ein Mitbewerber war schneller. Die Frau wird an einem anderen Krankenhaus anfangen. Ein Fall, wie er sich t&auml;glich abspielt und wie er symptomatisch f&uuml;r den Pflegenotstand in M&uuml;nchen ist.<br>\nDie Stadt will nun etwas gegen den akuten Mangel an Fachkr&auml;ften in den Krankenh&auml;usern tun. Der Gesundheitsausschuss beschloss am Donnerstag, einen runden Tisch einzurichten, an dem alle 41 M&uuml;nchner Kliniken teilnehmen sollen. Egal ob sie von der Stadt, von den Universit&auml;ten oder von privaten Tr&auml;gern betrieben werden. Schon allein, dass das Interesse bei den Kliniken gro&szlig; ist, verbucht Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs als Erfolg. Denn im Alltag sind sie auf der Suche nach Personal oft erbitterte Gegner.<br>\n&ldquo;Der runde Tisch ist erst der Einstieg in ein komplexes Thema. Mir ist wichtig, dass die Kliniken nun miteinander reden und sich nicht auf dem Arbeitsmarkt gegenseitig die Kr&auml;fte streitig machen&rdquo;, sagte Jacobs. Das Problem, gute Kr&auml;fte dauerhaft in der Stadt zu binden, kennen zumindest die meisten Betreiber. Doch konkrete Zahlen &uuml;ber die Situation in M&uuml;nchen gibt es nicht. Die eigenen Zahlen kennen alle Krankenh&auml;user, die der Konkurrenten eher nicht. Deshalb spendiert die Stadt zum Start des runden Tisches 100 000 Euro f&uuml;r eine exakte Analyse der Situation.<br>\nDas Klinikum rechts der Isar kann die n&ouml;tigen Stellen nur besetzen, weil es Fachkr&auml;fte aus dem Ausland nach M&uuml;nchen holt. In Neuperlach ist es keine Seltenheit, dass in manchen Wochen die Kapazit&auml;t heruntergefahren werden muss. Wird jemand krank, m&uuml;ssen Kollegen aus dem Urlaub zur&uuml;ckgeholt werden. &ldquo;Das Problem besch&auml;ftigt uns jeden Tag&rdquo;, sagt Betriebsratschef Erhard Reinfrank. W&auml;chst den Angestellten der Druck endg&uuml;ltig &uuml;ber den Kopf, k&ouml;nnen sie eine &ldquo;&Uuml;berlastungs- und Gef&auml;hrdungsanzeige&rdquo; machen. In ruhigen Zeiten erh&auml;lt die Klinikleitung pro Woche sieben solcher Meldungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/pflegenotstand-und-ploetzlich-sagt-die-schwester-wos-lang-geht-1.3174500\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Angestellte, die in der teuersten Stadt Deutschlands trotz Mickergehalt eine Wohnung fordern; abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte, die Forderungen stellen: bei solchen Zust&auml;nden m&uuml;ssen die Arbeitgeber ein Kartell bilden und werden noch von der Politik unterst&uuml;tzt. Die marktwirtschaftliche L&ouml;sung, dass Arbeitgeber endlich, endlich, endlich angemessene L&ouml;hne gem&auml;&szlig; Angebot und Nachfrage zahlen &ndash; deutlich mehr als bisher -, ist nat&uuml;rlich in der marktkonformen Demokratie undenkbar. Man w&uuml;rde meinen, dass die Gewerkschaften endlich ein ernsthaftes Druckmittel h&auml;tten, aber die miserable Lohnentwicklung sagt anderes. Da jammert man lieber weiter &uuml;ber den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel, weil die umworbenen Fachkr&auml;fte nicht unter der Br&uuml;cke wohnen wollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tiersch&uuml;tzer machen f&uuml;hrenden Landwirten schwere Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nDie Tierschutzorganisation Animal Rights Watch (Ariwa) wirft vier f&uuml;hrenden Funktion&auml;ren deutscher Landwirtschaftsverb&auml;nde vor, dass sie in ihren St&auml;llen den Tierschutz massiv verletzt haben. Dies legen Filmaufnahmen nahe, die Vertreter von Ariwa heimlich in den St&auml;llen der betroffenen Landwirte angefertigt haben. Die Aufnahmen wurden vom NDR und der S&uuml;ddeutschen Zeitung gesichtet und unabh&auml;ngigen Tierschutzexperten zur Begutachtung vorgelegt. Nach Ansicht dieser Experten zeigen einige der Bilder eindeutige Gesetzesverst&ouml;&szlig;e. Die Verantwortlichen m&uuml;ssten angezeigt werden, sagt der Veterin&auml;rwissenschaftler Matthias Gauly, der als Professor an der Universit&auml;t Bozen lehrt und dem Agrarbeirat der Bundesregierung angeh&ouml;rt. Auch Diana Plange, Fachtier&auml;rztin und vereidigte Sachverst&auml;ndige, stellte auf den Aufnahmen zahlreiche M&auml;ngel bei der Tierhaltung fest.<br>\nAuf den Filmaufnahmen sind zum Beispiel Schweine zu sehen, die krank, schwer verletzt oder tot sind. Au&szlig;erdem Ferkel, die brutal get&ouml;tet werden, oder Puten, die v&ouml;llig verdreckt sind und tiefe Wunden haben. Die Mitglieder von Ariwa haben die Filme im Jahr 2015 heimlich &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hinweg aufgezeichnet.<br>\nDas Besondere daran: Das Material stammt laut Ariwa von Betrieben hochrangiger Branchenvertreter, deren Verb&auml;nde immer wieder betonen, Tierhalter w&uuml;rden zu Unrecht an den Pranger gestellt und wegen schlechter Zust&auml;nde in St&auml;llen kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/tierschutz-tierschuetzer-machen-fuehrenden-landwirten-schwere-vorwuerfe-1.3173975\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>A deitsche Leidkuitua, Zefix!<\/strong><br>\nDer L&auml;nderfinanzausgleich, das war noch vor Jahren der Lieblingssport bayerischer Regionalpolitiker. Der blute n&auml;mlich den wirtschaftlich vorbildlichen Freistaat aus und sorge daf&uuml;r, dass die am Markt nicht &uuml;berlebensf&auml;higen Bundesl&auml;nder auf Kosten der Flei&szlig;igen &uuml;berlebten. Der Bund, diese deutsche Republik, die aus Berlin (vormals Bonn) gelenkt wird, sei &uuml;berhaupt mit bayerischer Weltsicht nur sehr schwer vereinbar. Bayern sei in diesem Konstrukt immer der Angeschissene, der Kluge, der nachgibt, weil es zu viele Dumme gibt. Als Stoiber vor Jahren behauptete, dass die Ostdeutschen nicht so gescheit seien, wie zum Beispiel die Bayern, da war das aus bayerischer Sicht nur die halbe Wahrheit. Es sind ja nach dieser Auslegung nicht nur Deutsche aus dem Osten, die man f&uuml;r bl&ouml;d h&auml;lt. Eigentlich sind es so gut wie alle in dieser Bundesrepublik, sofern sie n&ouml;rdlich des Mains darben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1026384.a-deitsche-leidkuitua-zefix.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Cum\/Ex&rdquo;-Thema nicht vordringlich<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium (BMF) hat sich nach den Worten eines ehemaligen Referatsleiters bei der Aufkl&auml;rung der Cum\/Ex-Gesch&auml;fte auch auf den Bankenverband verlassen. Erschwert worden sei dies auch durch eine permanente Personalknappheit, sagte der ehemalige Steuerreferatsleiter im BMF, Michael Gierlich, vor dem 4. Untersuchungsausschuss (Cum\/Ex). Zusammen mit Gierlich waren zwei weitere ehemalige Ministeriumsbeamte sowie eine Referatsleiterin aus der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur 20. Sitzung des Ausschusses geladen.<br>\nGierlich, 69, war von 2001 bis zu seiner Pensionierung Referatsleiter in der Steuerabteilung des Ministeriums. Mit dem Thema der steuerbetr&uuml;gerischen Cum\/Ex-Aktiengesch&auml;fte um den Dividendenstichtag herum sei er erstmals 2002 mit dem Schreiben des Bankenverbandes konfrontiert worden, in dem die Banken das Problem schilderten und einen Vorschlag f&uuml;r dessen L&ouml;sung unterbreiteten. Gierlich sagte auf eine Frage des Ausschussvorsitzenden Hans-Ulrich Kr&uuml;ger (SPD), das Schreiben habe damals kaum jemand verstanden, deshalb habe man sich das vom Verband ausf&uuml;hrlich, auch mit Hilfe einer Pr&auml;sentation, erkl&auml;ren lassen. Diese sei dann sp&auml;ter auch den L&auml;ndern zugeleitet worden, ohne auf die Urheberschaft des Bankenverbandes zu verweisen. Aus Sicht der CDU-Abgeordneten Sabine S&uuml;tterlin-Waack ist das Ministerium damit unn&ouml;tigerweise der Rechtsauffassung der Banken gefolgt.<br>\nWeiter erkl&auml;rte Gierlich, das Thema Cum\/Ex sei damals als &ldquo;nicht ganz so eilig&rdquo; betrachtet worden, da noch andere wichtige Aufgaben zu erledigen gewesen seien. Man sei davon ausgegangen, dass die Sache bei n&auml;chster Gelegenheit repariert werden w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201609\/-\/441714\">Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Initiative &bdquo;Offene Gesellschaft&ldquo;: Nicht nur gegen das B&ouml;se<\/strong><br>\nLauter Prominente um Harald Welzer wollen bis zur anstehenden Bundestagswahl am liebsten jeden Tag eine Veranstaltung machen. [&hellip;]<br>\nDas Ganze nennt sich, Donnerstag machten sie es in der Bundespressekonferenz offiziell, &bdquo;365 Tage f&uuml;r die Offene Gesellschaft&ldquo;. 100 Veranstaltungen hat sind bereits geplant, um R&auml;ume zur Debatte zu schaffen. Die Dringlichkeit des Anliegens soll auch der Raum der Verk&uuml;ndung unterstreichen: der Saal der Bundesrepublik, im Regierungsviertel mit Sichtweite zum Reichstag. Deutschland soll eine Offene Gesellschaft bleiben, allem Gerede &uuml;ber den Rechtspopulismus Marke AfD zum Trotz. Die Frage, die Harald Welzer, Motor der Initiative, formulierte: &bdquo;Vier F&uuml;nftel der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler sind freiheitlich und demokratisch eingestellt. Warum unterst&uuml;tzt die etablierte Politik nicht diese Mehrheit, sondern macht sich die Behauptungen des einen F&uuml;nftels am rechten Rand zu eigen?&ldquo; Denn: &bdquo;Eine Politik der Angst&ldquo; &ndash; wie sie seitens der CSU, aber auch von Teilen von CDU, FDP und SPD mit transportiert wird &ndash; &bdquo;ist immer populistisch&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Initiative-Offene-Gesellschaft\/!5339061\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Was zun&auml;chst ganz gut klingt, l&auml;sst einen beim Lesen des Berichts dann doch am Projekt zweifeln: Zum einen, weil in der Initiative der Begriff &bdquo;Populismus&ldquo; gebraucht wird, und zum anderen, weil die Initiative jenseits der Kategorien &bdquo;Rechts&ldquo; und &bdquo;Links&ldquo; agieren will. Und dann kommt&rsquo;s am Ende des Berichts: Die Initiative wird finanziert von der Bertelsmann-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung sowie von der Open Society Foundation (George Soros). Da wurden B&ouml;cke zu G&auml;rtnern gemacht! Ich bef&uuml;rchte, anstatt dass die wirklichen Ursachen f&uuml;r den wachsenden Rechtsradikalismus benannt werden (soziale Spaltung der Gesellschaft, soziale Ungleichheit, Armut und Armutsgef&auml;hrdung), lassen sich Prominente f&uuml;r die neoliberale Ideologie und Politik instrumentalisieren, ohne dies auch nur zu bemerken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Kein Widerspruch&rdquo;: Bundesregierung will Verschl&uuml;sselung f&ouml;rdern UND bek&auml;mpfen <\/strong><br>\nDas ist nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt &ldquo;kein Widerspruch&rdquo;: Die Bundesregierung empfiehlt uns allen verschl&uuml;sselt zu kommunizieren. Man f&ouml;rdert das sogar. Gleichzeitig arbeitet man daran, verschl&uuml;sselte Kommunikation zu knacken. Dass sich das gaaar nicht widerspricht, erkl&auml;rt uns das Innenministerium. Verschl&uuml;sselung ist wichtig und richtig, aber deutsche Sicherheitsbeh&ouml;rden m&uuml;ssen sie halt knacken k&ouml;nnen. Was man machen darf, muss auch gekonnt werden! Die Bundesregierung ignoriert damit einen Grundsatz: Wenn verschl&uuml;sselte Kommunikation von wem auch immer entschl&uuml;sselt werden kann, ist sie nicht mehr sicher&hellip;<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 19. September 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8DAlFteRCJs\">Jung und naiv via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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