{"id":35197,"date":"2016-09-28T08:50:10","date_gmt":"2016-09-28T06:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197"},"modified":"2016-09-28T08:50:10","modified_gmt":"2016-09-28T06:50:10","slug":"hinweise-des-tages-2721","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h01\">Nahles, Sch&auml;uble und die Betriebsrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h02\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h03\">&bdquo;Wir w&auml;ren gl&uuml;cklich, wenn wir einen Corbyn h&auml;tten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h04\">Zeitbombe &ndash; Zwei deutsche Gro&szlig;banken in Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h05\">Gemeinsam aufr&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h06\">Harvard-&Ouml;konom: Globalisierung bedroht die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h07\">Bankenlobby: Investoren wurden gewarnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h08\">Sch&auml;uble mag keine Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h09\">Immer mehr Menschen arbeiten im Rentenalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h10\">Arzneikosten in Deutschland steigen auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h11\">Vom BND-Agenten zum BND-Kontrolleur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h12\">Video&uuml;berwachung: Die NSA schaut durch die Hintert&uuml;r zu, der BND erf&auml;hrt davon und schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h13\">Fernbusse: Verflixt g&uuml;nstig reisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h14\">Schulen fehlen 34 Milliarden Euro f&uuml;r Sanierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h15\">Team Sahra: Gemeinsam f&uuml;r Frieden und soziale Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h16\">SPD: Von der Volkspartei zur Staatspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h17\">Rot-rot-gr&uuml;ne Koalition: Wanderung auf einem schmalen Grat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35197#h18\">AfD, FAZ, LMAA<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nahles, Sch&auml;uble und die Betriebsrente<\/strong><br>\nDie Bundesregierung arbeitet an einer umfassenden Rentenreform. Es geht auch um die betriebliche Altersvorsorge. Eine &Uuml;bersicht.In diesem Herbst will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) eine gro&szlig;e Rentenreform vorstellen. Seit Monaten tobt eine entsprechende Diskussion, angesto&szlig;en hatte die Ministerin selbst sie wie auch der bayerische Regierungschef Horst Seehofer (CSU), der zumal die sogenannte Riester-Rente f&uuml;r gescheitert befunden hatte. In Berlin ist nun im Nahles-Ministerium eine Spitzenrunde zusammen gekommen, die in dieser Zusammensetzung selten ist: Die Gastgeberin und der m&auml;chtige Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) setzten sich mit den Chefs von Gewerkschaften und Arbeitgebern an einen Tisch, um einen neuen Weg zu finden, die betriebliche Altersvorsorge auszuweiten. W&auml;hrend des zweiten Treffen der Runde aus DGB, IG Metall, IG BCE und Verdi sowie f&uuml;r die Arbeitgeber deren Bundesvereinigung BDA, Gesamtmetall und die Chemie-Unternehmen wurden Fortschritte erwartet. BDA-Pr&auml;sident Ingo Kramer sagte, die Gespr&auml;che seien &bdquo;in einer Kurve, die auf eine Zielgerade hinf&uuml;hren k&ouml;nnte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/was-wird-aus-der-rente\/spitzenrunde-in-berlin-nahles-schaeuble-und-die-betriebsrente-14455655.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass Nahles die Lohnkosten (= die L&ouml;hne) m&ouml;glichst niedrig halten und die Versicherungswirtschaft beschenken will, ist nicht neu; genauso ist schon bekannt, dass Sch&auml;uble diesen Irrsinn aus unseren Steuergeldern unterst&uuml;tzen will. Auch das Interesse der Arbeitgeber liegt auf der Hand. Warum aber, um Gottes Willen, geben sich die Gewerkschaften zum x-ten Mal daf&uuml;r her, die Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Umlagerente zu legitimieren???<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin R.K.:<\/strong> Soso, das Rentenniveau sinkt und man tut, als sei diese Senkung vom Himmel gefallen und sei in Sorge ob der entstehenden Versorgungsl&uuml;cke im Alter. Man kann den Pl&auml;nen gem&auml;&szlig; nunmehr 7% des Lohn steuerfrei (und damit frei von Sozialabgaben mit der Konsequenz von geringerem gesetzlichen Rentenanspruch, geringerem Arbeitslosen- und Krankengeldanspruch) in die Altersvorsorge stecken. Macht insgesamt zusammen mit dem Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung einen Aufwand von 25,7% (18,7% Beitragssatz gesetzliche Rente plus 7% betriebliche Altersvorsorge) des Bruttolohnes. W&uuml;rde man diese 25,7% in die gesetzliche Rente einzahlen, m&uuml;sste niemand sinkende Renten und Altersarmut f&uuml;rchten. Und was ist mit der parit&auml;tischen Beteiligung der Arbeitgeber? Nichts, im Gegenteil, denen wird noch Zucker in den Hin**** geblasen, wenn sie bei diesem Unsinn mitmachen: &ldquo;Arbeitgeber sollen k&uuml;nftig Zusch&uuml;sse von 30 Prozent erhalten, wenn sie f&uuml;r Geringverdiener 240 bis 480 Euro pro Jahr in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen. Diesen Betrag k&ouml;nnen sie von der Lohnsteuer einbehalten.&rdquo; Was muss man geraucht haben, um als Gewerkschafter diesem Unfug zuzustimmen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Publizist J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer &uuml;ber Aleppo &ndash; &ldquo;Ein ganz schlimmes Spiel&rdquo; auf Kosten der Syrer<\/strong><br>\nEs scheint nicht m&ouml;glich, die Gewalt in Syrien zu stoppen. Der Publizist und CDU-Politiker J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer war gerade in Aleppo &ndash; die Gr&auml;uel des B&uuml;rgerkrieges seien so schlimm, dass es ihm den Atem nehme, sagt er.<br>\nImmer mehr Gewalt, neue Luftangriffe auf Aleppo, eine Stadt in Schutt und Asche. Alle diplomatische Bem&uuml;hungen versanden. Kann man noch etwas tun, um den Menschen in Syrien zu helfen?<br>\nDer Publizist und CDU-Politiker J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer war gerade wieder in Syrien, inzwischen zum siebten Mal. Gewalt und Zerst&ouml;rung h&auml;tten ein Ausma&szlig; erreicht, dass es selbst ihm, der schon &ouml;fter in Kriegsgebieten gewesen sei, die Sprache verschlage, sagte er im Deutschlandradio Kultur.<br>\nDie syrische Bev&ouml;lkerung sei total verzweifelt, so Todenh&ouml;fer. Und eigentlich w&uuml;ssten alle, dass nicht nur Regierung und Rebellen die Schuldigen seien, sondern dass im Hintergrund andere Akteure wie der Iran, Saudi-Arabien, Russland und die USA um die Macht im Mittleren Osten k&auml;mpften. Diese M&auml;chte spielten dort &ldquo;ein ganz schlimmes Spiel&rdquo; auf dem R&uuml;cken des syrischen Volks.<br>\nDie L&ouml;sung? Todenh&ouml;fer gesteht, dass er keine kenne. Man m&uuml;sse mit allen Seiten sprechen, aber die Perspektiven seien d&uuml;ster. Auf der einen Seite gebe es eine &ldquo;Diktatur&rdquo;, auf der anderen radikale Rebellen, mit denen man &ldquo;keinen Staat machen&rdquo; k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/publizist-juergen-todenhoefer-ueber-aleppo-ein-ganz.1008.de.html?dram:article_id=366828\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Demontage eines Landes und seiner Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nIn Syrien herrscht ein &bdquo;Regime&ldquo;, ein &bdquo;Machtapparat&ldquo;, angef&uuml;hrt vom &bdquo;Despoten&ldquo;, Diktator&ldquo; oder wahlweise auch &bdquo;Machthaber&ldquo; Bashar al-Assad. Wir lesen das t&auml;glich, und wir hinterfragen diese Wertung schon lange nicht mehr, wenn wir es &uuml;berhaupt je taten. Doch Syrien ist ein Land, das einst durchaus als modern, fortschrittlich und weltoffen war. Im Grunde ist es das noch immer, doch diese Perspektive st&ouml;rt die Sicht derer, die ihre eigenen Ziele in Syrien verfolgen. Das meint zumindest Tim Anderson in seinem Buch &bdquo;Der schmutzige Krieg gegen Syrien&ldquo;. Doch auch andere Journalisten melden Zweifel an den offiziellen Versionen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/133851\/syrien-demontage-eines-landes-und-seiner-bevoelkerung\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Wir w&auml;ren gl&uuml;cklich, wenn wir einen Corbyn h&auml;tten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Europa-Abgeordnete Fabio De Masi (LINKE) &uuml;ber die Wiederwahl Jeremy Corbyns, das Momentum-Netzwerk und die Folgen f&uuml;r die Linke<br>\nND: Herr De Masi, mit 62 Prozent wurde Jeremy Corbyn als Labour-Vorsitzender best&auml;tigt. Erleichtert?<br>\nDe Masi: Absolut. Ich glaube, dass sich immer mehr junge Menschen von der etablierten Politik ab- und einer neuen Politik zugewandt haben. Und es ist gut, wenn in England, wo mit dem Schr&ouml;der-Blair-Papier der Abstieg der Sozialdemokratie begann, Menschen wieder Hoffnungen in eine Labour-Partei setzen, die f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und Frieden streitet.<br>\nND: Die Wiederwahl Corbyns hat also auch f&uuml;r die deutsche Linke eine Bedeutung?<br>\nDE Masi: Ja. Wir w&auml;ren gl&uuml;cklich, wenn wir einen Corbyn in der deutschen Sozialdemokratie h&auml;tten. Diskussionen &uuml;ber Rot-Rot-Gr&uuml;n w&auml;ren dann einfacher. Das direkte Umfeld von Corbyn hat mir best&auml;tigt, dass sie sehr genau die Entwicklung der deutschen Linken verfolgen. Ich habe eine Einladung unserer Partei- und Fraktionsvorsitzenden an Jeremy ausgesprochen. Ich bin auch auf junge Labour-Mitglieder gesto&szlig;en, die in Berlin leben und gesagt haben, wir w&uuml;rden uns gerne auch bei Euch engagieren, kannst du uns da weiterhelfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1026886.wir-waeren-gluecklich-wenn-wir-einen-corbyn-haetten.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zeitbombe &ndash; Zwei deutsche Gro&szlig;banken in Not<\/strong><br>\nWas ist nur aus den Managern geworden? Seitdem das US-Justizministerium die Verh&auml;ngung eine Rekordstrafe gegen die Deutsche Bank wegen ihrer kriminellen Hypothekengesch&auml;fte im Vorfeld der Immobilien- und Finanzkrise fordert, kommen statt der &uuml;blichen gro&szlig;spurigen Spr&uuml;che fast t&auml;glich SOS-Botschaften aus den T&uuml;rmen der Frankfurter Konzernzentrale. Am Montag musste der Finanzkonzern sogar dementieren, dass sein Chef pers&ouml;nlich in Berlin die Bundeskanzlerin um staatliche Unterst&uuml;tzung angebettelt hat. Dumm nur, der Regierungssprecher wollte nicht ausschlie&szlig;en, dass es ein Begegnung im gro&szlig;en Kreis gegeben habe. Ein glaubw&uuml;rdiges Dementi sieht anders aus. Der Aktienkurs der Deutschen Bank fiel anschlie&szlig;end weiter.<br>\nUntergangsstimmung herrscht nicht nur beim Branchenprimus. Beim zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Kreditinstitut sieht es nicht besser aus. Am Dienstag verk&uuml;ndete die Commerzbank einen rekordverd&auml;chtigen Stellenabbau. 10.000 Mitarbeiter sollen dem verzweifelten Versuch geopfert werden, die Profitabilit&auml;t wieder herzustellen. Der Kapitalgeber will Dividende sehen. Moment &ndash; war da nicht was? Genau, die Commerzbank wurde schon w&auml;hrend der letzten Finanzkrise zum Teil verstaatlicht. Das hat nur niemand gemerkt, weil auf die Gesch&auml;ftspolitik kein Einfluss ausge&uuml;bt wurde. So half die Commerzbank zum Beispiel Kunden weiter beim Nichtzahlen von Steuern. Im Februar 2015 durchsuchte die Staatsanwaltschaft die Firmenzentrale wegen des Verdachts auf Beihilfe zum Steuerbetrug. Heute h&auml;lt der Bund immer noch rund 17 Prozent der Aktien. Es ist ein Trauerspiel, dass der auch jetzt seine Einflussm&ouml;glichkeit nicht nutzen wird, um den Angestellten beim Kampf um ihre Arbeitspl&auml;tze zu helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-28\/037.php\">Sahra Wagenknecht in junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gemeinsam aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nKriegsbereitschaft braucht Geld und Br&uuml;ssel eine Daseinsberechtigung. Kommissionsvize fordert EU-Schatzamt und Europ&auml;ische Verteidigungsanleihen<br>\nWenn es um die EU-R&uuml;stung geht, hat Jyrki Katainen die Spendierhosen an. K&uuml;rzlich stellte er in Br&uuml;ssel seine neuen Pl&auml;ne f&uuml;r sogenannte Europ&auml;ische Verteidigungsanleihen (European Defence Bonds) vor. Er forderte zudem ein Europ&auml;isches Schatzamt, das man auch als Finanzministerium f&uuml;r Verteidigung bezeichnen k&ouml;nnte. Mit dessen Hilfe sollen die Mitgliedstaaten gemeinsam die Kapitalm&auml;rkte anzapfen und R&uuml;stungsg&uuml;ter wie Drohnen, Kriegsschiffe und diverse Cybertechnologie anschaffen sowie in die Terrorabwehr und den Schutz der Au&szlig;engrenzen vor Fl&uuml;chtlingen investieren. Die R&uuml;stungsg&uuml;ter sollen in &raquo;EU-Besitz&laquo; &uuml;bergehen.<br>\nDie von Deutschland und Frankreich gef&uuml;hrte Initiative ist eine Reaktion auf den geplanten Austritt des Vereinigten K&ouml;nigreichs von Gro&szlig;britannien und Nordirland (UK) aus der EU, den sogenannten Brexit. Denn die Briten lehnten aufgrund ihrer &raquo;Special relationship&laquo; mit den Vereinigten Staaten von Amerika eine milit&auml;rische Vertiefung der EU jenseits des Nordatlantikpaktes NATO stets ab. Frei nach dem Motto &raquo;Angriff ist die beste Verteidigung&laquo; soll &uuml;ber die Milit&auml;runion &ndash; Verteidigung und Haushalt gelten als klassische Dom&auml;ne staatlicher Souver&auml;nit&auml;t &ndash; die europ&auml;ische Integration unumkehrbar gemacht werden.<br>\nKatainen ist offenbar ein echter Euro-Fighter. Gegen&uuml;ber der Financial Times betont er, es gehe bei der Verteidigungsunion um die Prinzipien der Einheitsw&auml;hrung, der Freiz&uuml;gigkeit und der liberalen Demokratie. Der Euro wird nun offenbar nicht mehr in der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), sondern auch am Hindukusch verteidigt. Der (&uuml;bergriffigen) Initiative stehen osteurop&auml;ische Staaten mit NATO-Fokus &ndash; etwa Polen und die Slowakei &ndash; sowie neutrale EU-Staaten wie &Ouml;sterreich und Irland skeptisch gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/m\/artikel\/294509.gemeinsam-aufr%C3%BCsten.html\">Fabio De Masi in der Jungen Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Harvard-&Ouml;konom: Globalisierung bedroht die Demokratie<\/strong><br>\nEine zu weit gehende wirtschaftliche &Ouml;ffnung bedroht die Demokratie und ist ein gef&auml;hrlicher N&auml;hrboden f&uuml;r Abschottung und Protektionismus, sagt Harvard-Professor Dani Rodrik. (&hellip;) Bisher stand bei der Debatte um den Freihandel vor allem die Frage der Verteilung seiner Fr&uuml;chte im Vordergrund. Mittlerweile dominiert ein ganz anderes Argument: Die Sorge um die demokratische Selbstbestimmung der involvierten L&auml;nder. Auf den Punkt gebracht hat sie schon fr&uuml;h der an der US-Eliteuniversit&auml;t lehrende &Ouml;konom Dani Rodrik mit seinem politischen Trilemma. Es besagt, dass ein Land bei einer sehr weit gehenden &Ouml;ffnung &ndash; Rodrik spricht von Hyperglobalisierung &ndash; keine demokratische Selbstbestimmung auf der Ebene des Nationalstaats mehr aufrechterhalten kann. (&hellip;) Als Beispiel daf&uuml;r nennt Rodrik die EU und im Speziellen die Eurozone. Wenn der Volkswille dort nicht mit den Erfordernissen des Gesamtgebildes zusammengeht, wird er letztlich missachtet. Das hat sich im Vorjahr am Beispiel Griechenlands gezeigt. Die Alternative einer Aufgabe des Nationalstaates k&ouml;nnte laut dem Trilemma eine demokratische Mitbestimmung auf einer &uuml;bergeordneten Ebene sein. Ein Beispiel w&auml;re eine Art Weltregierung oder eine gew&auml;hlte Regierung auf regionaler Ebene, wie etwa in der EU. Doch Rodrik macht keinen Hehl daraus, dass er das nicht f&uuml;r realistisch h&auml;lt. (&hellip;) Etwas Sand ins Getriebe der Globalisierung zu streuen, sei notwendig, um den einzelnen Staaten wieder mehr Raum zu lassen, ihre eigenen, durch demo&shy;kratische Prozesse gebildeten Ziele zu verfolgen, meint Rodrik. Nationale Normen und Bed&uuml;rfnisse sollten f&uuml;r Demokratien Vorrang haben vor einer zu weit gehenden Globalisierung. Denn in der heutigen Welt sei nicht mehr der Mangel an &ouml;konomischer &Ouml;ffnung das dr&auml;ngendste Problem, sondern der Mangel an demokratischer Legitimation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/standarddie-globalisierung-hat-ein-demokratieproblem\/story\/19789768\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bankenlobby: Investoren wurden gewarnt<\/strong><br>\nCum-Ex-Untersuchungsausschuss beleuchtet enge Zusammenarbeit von Finanzministerium und Bankenlobby. Zehn Jahre lang konnten sich Investoren &uuml;ber &raquo;Cum-Ex-Gesch&auml;fte&laquo; mehrfach die Kapitalertragssteuer zur&uuml;ckerstatten lassen. Am Sonntag abend verk&uuml;ndete der Rechercheverbund aus S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR, das nordrhein-westf&auml;lische Finanzministerium ermittle gegen 20 Banken wegen Steuerhinterziehung. In D&uuml;sseldorf wollte man das nicht best&auml;tigen. Es sei bekannt, dass das Land vor einem Jahr einen Datentr&auml;ger mit Hinweisen auf &raquo;Cum-Ex-Betr&uuml;gereien&laquo; gekauft habe. Die Steuerfahndung gehe aber jedem Verdacht nach. Mehrere Banken kooperierten bereits mit den Beh&ouml;rden bei der Aufkl&auml;rung, erkl&auml;rte Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD).Am vergangenen Donnerstag tagte der Cum-Ex-Untersuchungsausschuss des Bundestages zum 20. Mal. Langsam kommen neue Fakten ans Licht. (&hellip;) Am Donnerstag wurde Michael Gierlich vorgeladen, der von 2001 bis zu seiner Pensionierung Referatsleiter in der Steuerabteilung des Bundesfinanzministeriums (BMF) war. Er sollte &uuml;ber eine Schl&uuml;sselpersonalie Auskunft geben: Zwischen 2004 und 2008 war Arnold Ramackers als Experte f&uuml;r Investmentsteuerrecht als BMF-Mitarbeiter t&auml;tig. 2009 lie&szlig; er sich beurlauben, um gleichzeitig f&uuml;r den Bundesverband deutscher Banken (BdB) und das BMF zu arbeiten &ndash; w&auml;hrend der Hochphase der Steuerdeals. Auch als Rentner seit 2010 f&uuml;hrt Ramackers seine Beratert&auml;tigkeit als &raquo;fachlich interessierter Staatsb&uuml;rger&laquo; f&uuml;r Banken und Staat fort. (&hellip;) Pitterle erkl&auml;rte gegen&uuml;ber jW, Ramackers habe daf&uuml;r gesorgt, dass die Bankenverb&auml;nde ihre Praxis legalisieren konnten. 2011 warnte Ramackers den BdB, indem er ein Schreiben des BMF von seinem privaten E-Mail-Account weiterleitete, aus dem hervorging, dass das BMF gegen die Karussellgesch&auml;fte vorzugehen gedenke. 2012 wurden die Deals unterbunden. Genug Zeit f&uuml;r Investoren, reinen Tisch zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-27\/042.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sch&auml;uble mag keine Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse<\/strong><br>\nDass der Bundesfinanzminister gleich zum Auftakt der diesj&auml;hrigen parlamentarischen Beratungen f&uuml;r den Haushalt 2017 Steuerentlastungen ank&uuml;ndigte, hat Anfang September sogar erfahrene Parlamentarier &uuml;berrascht. Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) halte sich nicht an die normalen Abl&auml;ufe und sei einfach vorgeprescht, monierte die SPD, die sogar einen Vorbehalt gegen eine zu rasche Kabinettsbefassung mit Sch&auml;ubles Entlastungspl&auml;nen eingelegt hatte. Doch das ficht den Finanzminister nicht an. Seine Pl&auml;ne sollen nur leicht verz&ouml;gert am 5. Oktober ins Kabinett kommen &ndash; zusammen mit Vorab-Versionen der beiden Regierungsberichte, die die Grundlage f&uuml;r die Steuerentlastungen ab Januar sind. Der Finanzminister hat offenbar ein Interesse daran, m&ouml;glichst fr&uuml;h w&auml;hrend der Haushaltsberatungen Tatsachen zu schaffen und Gelder zu binden. Denn die Finanzlage ist angesichts der weiterhin robusten Inlandskonjunktur ausk&ouml;mmlich, zur&uuml;ckhaltend ausgedr&uuml;ckt. Sch&auml;uble muss aufpassen, dass keine allzu hohen Etat&uuml;bersch&uuml;sse entstehen, denn das weckt nur neue Ausgabenw&uuml;nsche auf beiden Seiten in der Koalition, zumal das Wahljahr 2017 bevorsteht. Zudem wachsen dann auch wieder die Begehrlichkeiten der L&auml;nder, denen es &uuml;ber den Hebel Bundesrat immer wieder gelingt, neue Finanzhilfen des Bundes zu erpressen. Die geplante Reform der Bund-L&auml;nder-Finanzbeziehungen ist ja noch nicht ganz beerdigt. (&hellip;) SPD-Chef Sigmar Gabriel und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) hatten ihr Veto eingelegt, als Sch&auml;uble die Pl&auml;ne schon im September ins Kabinett bringen wollte. Begr&uuml;ndung: Erst m&uuml;ssten die Berichte zum Existenzminimum und zur Steuerprogression vorliegen. Au&szlig;erdem lasse er die Alleinerziehenden au&szlig;er Acht, deren Unterhaltsvorschuss steigen m&uuml;sse. Sch&auml;uble kontert den SPD-Vorbehalt jetzt, indem er Vorab-Versionen der beiden Berichte, die erst im Dezember erscheinen, ebenfalls am 5. Oktober ins Kabinett bringt. &Uuml;ber dieses Vorgehen informierte Finanz-Staatssekret&auml;r Michael Meister (CDU) die zust&auml;ndigen Vizechefs seiner Fraktion, wie aus Koalitionskreisen zu erfahren war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/schaeuble-mag-keine-haushaltsueberschuesse-aid-1.6288935\">RP Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Mangel wird institutionalisiert. Das ist auch im Sinne all derer, die finanzielle Engp&auml;sse des Staates und daraus folgende vermeintliche &bdquo;Sachzw&auml;nge&ldquo; dringend ben&ouml;tigen, um eine in der Bev&ouml;lkerung unbeliebte Politik leichter als &bdquo;alternativlos&ldquo; durchsetzen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Immer mehr Menschen arbeiten im Rentenalter<\/strong><br>\nIn Deutschland arbeiten immer mehr Menschen, die eigentlich schon im Rentenalter sind. Die Quote der Erwerbst&auml;tigen im Alter zwischen 65 und 69 Jahren hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Habe sie 2005 noch 6,5 Prozent betragen, sei sie im vergangenen Jahr auf 14,5 Prozent angestiegen. Demnach ging gut jeder siebte in dieser Altersgruppe hierzulande weiterhin einer bezahlten Arbeit nach.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/statt-ruhestand-immer-mehr-menschen-arbeiten-im-rentenalter.447.de.html?drn:news_id=660727\">Deutschlandfunk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/09\/PD16_343_122.html;jsessionid=17AA8648D3D3530C33A12AF6F3C61D4C.cae1\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das statistische Bundesamt hat auch die Zahlen f&uuml;r andere europ&auml;ische L&auml;nder vorgelegt. Demnach handelt es sich um einen europaweit zu beobachtenden Trend. In Frankreich haben sich die Zahlen ebenso verdoppelt, wenn auch auf niedrigerem Niveau. In Gro&szlig;britannien ist die Quote der Erwerbst&auml;tigen im Rentenalter sogar von 14 auf 21 Prozent angestiegen, EU-weit von 9 auf 12 Prozent.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Alt werden und immer noch arbeiten<\/strong><br>\nAus den Daten des Statistischen Bundesamtes gehen jedoch nicht die Gr&uuml;nde hervor, aus denen Senioren noch arbeiten. Ob sie gerne noch arbeiten m&ouml;chten oder die Rente zu gering zum Leben ist, wird nicht genannt. (&hellip;) Zudem h&auml;tten Rentner wegen der h&ouml;heren Lebenshaltungskosten in den Boomregionen zum Teil auch ein gr&ouml;&szlig;eres Interesse, noch zu arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-09\/arbeit-rentenalter-statistisches-bundesamt-verdoppelte-quote\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist ja auch politisch gew&uuml;nscht, damit die Rentner nicht auf dumme Gedanken kommen und sich vielleicht f&uuml;r soziale Gerechtigkeit einsetzen. Und was f&uuml;r eine sch&ouml;ne Formulierung: &ldquo;Zudem h&auml;tten Rentner wegen der h&ouml;heren Lebenshaltungskosten (&hellip;) auch ein gr&ouml;&szlig;eres Interesse, noch zu arbeiten.&rdquo; &ndash; Das klingt viel besser als, &ldquo;wegen der starken Rentenk&uuml;rzungen reicht die Rente bei vielen nicht zum Leben, so dass sie zum Arbeiten gezwungen sind&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arzneikosten in Deutschland steigen auf Rekordniveau<\/strong><br>\nPatentgesch&uuml;tzte Medikamente kosten dem aktuellen AOK-Verordnungsreport zufolge zu viel. Die staatliche Preisbremse wirkt zu wenig. (&hellip;) Hauptursache ist nach Einsch&auml;tzung der Gesundheitsexperten nicht die alternde Gesellschaft, sondern die Preispolitik der Pharmaindustrie, zu lasche gesetzliche Preisbremsen und die Verordnungspraxis der &Auml;rzte: Wie aus dem am Montag vorgestellten Report hervorgeht, zahlten die gesetzlichen Kassen im Jahr 2015 rund 36,9 Milliarden Euro f&uuml;r Arzneimittel. Damit seien die Kosten von 2014 auf 2015 um 1,5 Milliarden Euro gestiegen, in den letzten zwei Jahren sogar um 4,8 Milliarden Euro. Der gr&ouml;&szlig;te Preistreiber seien die patentgesch&uuml;tzten Medikamente: Der Markt mit Arzneimitteln, auf die der Hersteller das Patent und damit das Monopol hat, wuchs den Angaben zufolge binnen eines Jahres um 1,3 Milliarden Euro auf 14,9 Milliarden Euro. Das sei ein Anstieg allein in diesem Segment um knapp zehn Prozent. Kosten, die sich am Ende auf die Beitr&auml;ge der Versicherten auswirken k&ouml;nnen. (&hellip;) Scharfe Kritik &uuml;bt der Report an der Politik: Mit seiner neuen Gesetzesinitiative zur Arzneimittelversorgung werde Bundesgesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he (CDU) die staatliche Preisbremse weiter lockern &ndash; und Transparenz bei den Preisen verhindern. So solle k&uuml;nftig der zwischen Hersteller und Krankenkassen ausgehandelte Erstattungsbetrag geheim gehalten werden. W&auml;hrend die Pharmaverb&auml;nde argumentieren, auf diese Weise k&ouml;nne der Betrag niedriger gehalten werden, weil damit Deutschland nicht mehr die Preise f&uuml;r Europa vorgebe, glaubt Report-Autor Schwabe das Gegenteil: So werde das Hochpreisland stabil erhalten. Der Gesetzentwurf sei &bdquo;von den Lobbyisten der Pharmaindustrie geschrieben worden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/arzneikosten-in-deutschland-steigen-auf-rekordniveau-id12231051.html\">WAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Kampf um hohe Medikamentenpreise geh&ouml;rt zum Kerngesch&auml;ft der Pharma-Lobby. Widerst&auml;nde werden aus dem Weg ger&auml;umt. So musste der Chef eines &ouml;ffentlichen Arzneipr&uuml;fungsinstitutes, der seine Arbeit im Sinne der Versicherten und der Allgemeinheit ernst genommen hatte, vor einigen Jahren auf Druck dieser Lobby <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/20100707992\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/krankes-wachstum.html\">sogar seinen Hut nehmen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vom BND-Agenten zum BND-Kontrolleur<\/strong><br>\nDie deutschen Nachrichtendienste sollen besser kontrolliert werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Geheimdienstbeauftragte. Nach RBB-Informationen ist f&uuml;r den Posten Guido M&uuml;ller vorgesehen. Er ist derzeit Vizepr&auml;sident beim BND. (&hellip;) Ziel ist eine bessere und nachhaltigere Kontrolle von BND, Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz und Milit&auml;rischem Abschirmdienst (MAD) durch den Bundestag. Daf&uuml;r soll das Parlamentarische Kontrollgremium mehr Personal bekommen: Die ersten elf Stellen sind bereits im Haushalt 2016 eingeplant. Die Mitarbeiter sollen dem St&auml;ndigen Bevollm&auml;chtigten, wie er korrekt hei&szlig;t, unterstellt sein, der wiederum von den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontrollgremiums f&uuml;r f&uuml;nf Jahre gew&auml;hlt werden soll. (&hellip;) Im Februar war bekannt geworden, dass BND-Vizepr&auml;sident M&uuml;ller sich selbst f&uuml;r den Posten ins Gespr&auml;ch gebracht hat. Sein Werben in eigener Sache hatte offenbar Erfolg. Die Personalie d&uuml;rfte allerdings auf einigen Widerstand sto&szlig;en &ndash; w&auml;re M&uuml;ller in der neuen Funktion im Bundestag doch unter anderem f&uuml;r die Kontrolle des BND zust&auml;ndig, zu dessen F&uuml;hrungsspitze er zurzeit geh&ouml;rt. M&uuml;ller ist 50 Jahre alt und kam 1987 zum BND. Neben verschiedenen Verwendungen beim BND war M&uuml;ller auch mehrere Jahre als Referatsleiter im Bundeskanzleramt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bnd-geheimdienstkoordinator-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das klingt nach einem schlechten Witz: Der BND kontrolliert sich fortan selbst? Bezeichnend auch, dass der Tagesschau-Beitrag jede Kritik an dieser offenkundig skandal&ouml;sen Personalie vermissen l&auml;sst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Video&uuml;berwachung: Die NSA schaut durch die Hintert&uuml;r zu, der BND erf&auml;hrt davon und schweigt<\/strong><br>\n&Uuml;berwachungstechnik, die auch am Frankfurter Flughafen verbaut ist, erm&ouml;glicht es der NSA, heimlich zuzusehen. Der BND wusste seit Jahren davon &ndash; und schwieg. Das amerikanische Unternehmen NetBotz verkauft Video&uuml;berwachung f&uuml;r sensible Bereiche, f&uuml;r Rechenzentren oder Serverr&auml;ume zum Beispiel. Auch in Deutschland sind seine Systeme installiert. Nach Informationen des ARD-Magazins Fakt hatte der US-Hersteller in seine Kamera&uuml;berwachungssysteme Hintert&uuml;ren eingebaut. Durch diese sogenannten backdoors k&ouml;nnen US-Geheimdienste Informationen abgreifen, die die Kameras und Mikrofone von NetBotz aufnehmen. Laut geheim eingestuften Dokumenten, die Fakt einsehen konnte, hatte der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) bereits im Februar 2005 von einer vertrauensw&uuml;rdigen Quelle von dieser Spionagem&ouml;glichkeit erfahren. Daraufhin pr&uuml;fte der Auslandsgeheimdienst die Technik und stellte fest, dass das System im Internet unberechtigt Kontakt zu einer IP-Adresse aufnahm, die einem amerikanischen Milit&auml;rserver zuzuordnen war. Den deutschen Agenten war klar: Die Ger&auml;te senden ihre &Uuml;berwachungsdaten aus den Hochsicherheitsbereichen auch an amerikanische Geheimdienste. (&hellip;) Umso &uuml;berraschender ist, wie der BND reagierte, als er die Angriffe der Amerikaner entdeckte. Normalerweise w&auml;re das ein Fall f&uuml;r den Verfassungsschutz (BfV) gewesen, der in Deutschland f&uuml;r die Spionageabwehr zust&auml;ndig ist. Aber der BND verschwieg sein Wissen ganz bewusst, wie es in dem Papier aus dem Jahr 2005 hei&szlig;t. Der Dienst f&uuml;rchtete, eine Offenlegung k&ouml;nne politische Auswirkungen haben. Im Klartext: Aus Angst, die US-Geheimdienste k&ouml;nnten ihre Kooperation mit dem BND beenden, lie&szlig; man den gro&szlig;en Bruder bei der Spionage in Deutschland gew&auml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2016-09\/videoueberwachung-nsa-bnd-frankfurt-flughafen\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fernbusse: Verflixt g&uuml;nstig reisen<\/strong><br>\nDen Kampf um das Fernbusgesch&auml;ft hat nur ein gro&szlig;es Unternehmen &uuml;berlebt: Flixbus. Es hatte die richtige Strategie &ndash; und setzt seine Subunternehmer unter Druck. (&hellip;) Etliche andere Beteiligte im Fernbusmarkt jedenfalls sagen: Flixbus fahre eine &auml;u&szlig;erst aggressive Preispolitik, um m&ouml;glichst viele andere Unternehmen aus dem Markt zu dr&auml;ngen. &ldquo;Die Ticketpreise sind zu tief, als dass jemand davon leben k&ouml;nnte&rdquo;, sagt Dieter Sch&auml;ffer vom Verband Mobifair, der sich f&uuml;r &ldquo;fairen Wettbewerb in der Mobilit&auml;tsbranche&rdquo; einsetzt. &ldquo;Die Kalkulation ist schlicht und ergreifend wirtschaftlich nicht ausk&ouml;mmlich.&rdquo; (&hellip;) Flixbus gesteht ein, dass sich das Gesch&auml;ft bislang nicht rechnet. Das ist nicht nur ein Problem f&uuml;r das Unternehmen selbst, sondern auch f&uuml;r die Subunternehmer, die f&uuml;r Flixbus fahren. Das Unternehmen Flixbus besitzt n&auml;mlich &ndash; wie die allermeisten seiner Konkurrenten auch &ndash; keine eigenen Busse und bezahlt auch keinen der Fahrer. Flixbus sorgt f&uuml;r die Buchungs- und Abrechnungsplattform sowie f&uuml;r das Liniennetzwerk und schlie&szlig;t Vertr&auml;ge mit &ldquo;Partnerunternehmen&rdquo; ab, meist mittelst&auml;ndische oder kleine Busunternehmen. Diese fahren auf eigene Kosten. Gerade unter den vielen kleineren Busunternehmen regt sich nun Unmut. &ldquo;Die Stimmung ist gespannt&rdquo;, beobachtet Dieter Sch&auml;ffer von Mobifair, weil viele Unternehmer trotz des boomenden Fernbusmarktes kein ausk&ouml;mmliches Gesch&auml;ft f&uuml;r sich sehen. Erst recht nicht, wenn sie f&uuml;r Flixbus fahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2016-09\/fernbusse-flixbus-strategie-guenstig-reisen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> So kann man es nat&uuml;rlich ausdr&uuml;cken. Man kann aber auch sagen (und so wird es im Artikel beschrieben), da&szlig; Flixbus keine Autobahnmaut f&uuml;r Busse zahlt und mit Kampfpreisen &uuml;ber Outsourcing mangelhafte Wartung, krassen Lohndruck und Lenkzeit&uuml;berschreitungen erzwingt. Das alles im Namen der &Ouml;kologie und, um das Monopol der Deutschen Bahn (b&ouml;se, weil staatlich!) f&uuml;r den Fernverkehr zu brechen. Jetzt haben wir also einen privaten Monopolisten, der, von Steuerzahler und Arbeitsamt subventioniert, die Preise diktiert und niedrigste Qualit&auml;t auf Kosten der Umwelt und der Arbeitnehmer bietet, und fast alle Parteien im Bundestag waren daf&uuml;r.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schulen fehlen 34 Milliarden Euro f&uuml;r Sanierungen<\/strong><br>\nLaut einer Untersuchung stecken Kommunen heute viel weniger Geld in die Modernisierung von Schulen als vor 20 Jahren. Ausbleibende Investitionen gef&auml;hrden den Bildungserfolg in Deutschland, f&uuml;rchten die Autoren.<br>\nBei der Modernisierung von Schulgeb&auml;uden hinken St&auml;dte und Gemeinden mit rund 34 Milliarden Euro hinterher. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der KfW-Bankengruppe zur Finanzlage der Kommunen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Investitionsstau erschwere Bildungserfolge in Deutschland, hei&szlig;t es. &ldquo;Der Investitionsr&uuml;ckstand zeigt, wie weit wir von einer idealen Schulinfrastruktur entfernt sind&rdquo;, sagte KfW-Chefvolkswirt J&ouml;rg Zeuner. Deutschland investiere im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich in sein Bildungssystem.<br>\nDemnach steckten die Kommunen im vergangenen Jahr 2,9 Milliarden Euro in ihre Schulgeb&auml;ude. Das sei zwar ein leichter Anstieg von rund 115 Millionen Euro gegen&uuml;ber 2014, aber ein Minus um 1,3 Milliarden Euro im Vergleich zu 1995. Damals machten der Untersuchung zufolge Bauinvestitionen noch &uuml;ber 45 Prozent der kommunalen Gesamtausgaben f&uuml;r Schulen aus, 2015 waren es nur noch 25 Prozent. Die Studie der Bankengruppe st&uuml;tzt sich auf Ergebnisse von regelm&auml;&szlig;igen Befragungen kommunaler K&auml;mmerer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/schule\/kfw-untersuchung-schulen-fehlen-34-milliarden-euro-a-1113768.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Merkel wiederholt, &ldquo;Deutschland geht es gut&rdquo;, Sch&auml;uble weigert sich, Geld auszugeben, Seehofer verhindert Erbschaftsteuern f&uuml;r Million&auml;re, und die CDU will noch die Steuern senken. Aber das Desaster an den Schulen kann jeder sehen &ndash; wir sprechen hier nicht von einem Teilchenbeschleuniger. Warum wird Merkel nicht ausgelacht, Sch&auml;uble nicht entlassen und CDU\/CSU &uuml;berhaupt gew&auml;hlt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Team Sahra: Gemeinsam f&uuml;r Frieden und soziale Gerechtigkeit<\/strong><br>\nAlternativen zur Gro&szlig;en Koalition des Staatsversagens sind m&ouml;glich. Gemeinsam k&ouml;nnen wir den Sozialabbau-Parteien und ihrer Politik gegen die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung Einhalt gebieten. Lass uns gesellschaftlichen Druck aufbauen f&uuml;r eine Wiederherstellung des Sozialstaates und eine friedliche Au&szlig;enpolitik. Wenn auch Du mich dabei unterst&uuml;tzen willst, dann registriere Dich im Team Sahra: <a href=\"http:\/\/www.team-sahra.de\">www.team-sahra.de<\/a>.<br>\nAufkl&auml;ren, Widerstand mobilisieren, ver&auml;ndern!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/?fref=ts\">Sahra Wagenknecht bei Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Sahra Wagenknecht gr&uuml;ndet ein &ldquo;Team Sahra&rdquo;. Damit tritt sie zumindest methodisch in die Fu&szlig;stapfen von Corbyn und von Sanders. Sie &uuml;berl&auml;sst die Politik im Bundestagswahljahr 2017 also nicht allein ihrer Partei und dem dortigen Establishment &hellip; die eigentlich mindestens zwei oder drei sich bek&auml;mpfende Parteien in einer vertreten. Das k&ouml;nnte eine ziemliche politische Dynamik ausl&ouml;sen, welche die engen Grenzen der Partei Die Linke vielleicht sogar sprengt. Ein sehr kluger Schritt &hellip; Macht sie das gut, k&ouml;nnte die Anzahl der Teammitglieder schnell die des eigenen Partei-Ladens um ein mehrfaches &uuml;berschreiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>SPD: Von der Volkspartei zur Staatspartei<\/strong><br>\nWenn sich die SPD nicht radikal erneuert, wird sie mittelfristig nicht mehr gebraucht. Ein Essay des Berliner Fraktionschefs Raed Saleh. Mit 21,6 Prozent hat die SPD Berlin ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren. Ein Ergebnis, das in vielerlei Hinsicht infrage stellt, was die SPD heute ist und was sie sein sollte. Ihren Status als Volkspartei hat die SPD in vielen Teilen Berlins verloren, in Marzahn-Hellersdorf lag sie auf Platz vier, in manchen Gegenden an den R&auml;ndern Berlins war die AfD st&auml;rkste Kraft. Ich habe noch lange nicht alle Antworten auf das Wahlergebnis, aber manches war in den letzten Monaten doch sp&uuml;rbar. Aus der Fl&uuml;chtlingskrise des letzten Sommers ist ein Belastungstest f&uuml;r unsere Demokratie geworden &ndash; nicht, weil die Fl&uuml;chtlinge uns wirklich &uuml;berfordern w&uuml;rden, sondern weil in der Zeit der Re-Politisierung wieder die Bruchlinien unserer Gesellschaft zum Vorschein getreten sind. Es geht schon mindestens seit Anfang dieses Jahres nicht mehr um die Fl&uuml;chtlinge, sondern um uns, darum, welches Land wir sein wollen &ndash; und welche Parteien dieses Land braucht. Ich war in diesem Wahlkampf in vielen Kiezen Berlins unterwegs und habe wie alle Wahlk&auml;mpfer Hunderte von Gespr&auml;chen gef&uuml;hrt. Berlin ist in seiner Vielfalt vergleichbar mit anderen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten, wo sich quirlige Szenekieze mit Einfamilienhaus- oder ruhigen Wohngebieten mischen. Doch in allen Gegenden der Stadt fiel mir auf, wie komisch die SPD oft gesehen wird: In der ersten Minute nahmen die Leute einen nicht als den Sozi aus der Nachbarschaft wahr, sondern als Repr&auml;sentant des Staates. Die SPD ist in den vielen Jahren der Regierungsverantwortung im Bund, aber auch in Berlin, von einer Volkspartei zu einer Staatspartei geworden. Klaus Wowereit hat es mit seiner menschlichen Art lange geschafft, diese Kluft zu &uuml;berbr&uuml;cken, im letzten Jahr ist uns das nicht genug gelungen. Die SPD darf nie Teil des Staatsapparats sein, sondern muss immer Teil der Gesellschaft sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/gastbeitrag-zur-berliner-spd-von-der-volkspartei-zur-staatspartei\/14602668.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rot-rot-gr&uuml;ne Koalition: Wanderung auf einem schmalen Grat<\/strong><br>\nFunktionstr&auml;ger von SPD, Linken und Gr&uuml;nen planen f&uuml;r den 18. Oktober einen &bdquo;Dialog f&uuml;r eine progressive Politik&ldquo;. Das treffen besitzt eine neue Qualit&auml;t. Kurz nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl wird auch auf Bundesebene ein m&ouml;gliches rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis vorbereitet. Unter dem Motto &bdquo;Dialog f&uuml;r eine progressive Politik&ldquo; wollen nach Informationen der Frankfurter Rundschau die Vize-Fraktionschefs Axel Sch&auml;fer (SPD), Caren Lay (Linke) und Katja D&ouml;rner (Gr&uuml;ne) am Abend des 18. Oktober jeweils 30 Abgeordnete ihrer Partei zu einem Meinungsaustausch einladen. Der Sozialphilosoph Oskar Negt wird den Einf&uuml;hrungsvortrag halten. Weitere Treffen sind geplant. &bdquo;Wir wollen den rot-rot-gr&uuml;nen Dialog auf eine h&ouml;here Ebene heben&ldquo;, sagt einer der Organisatoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/rot-rot-gruene-koalition-wanderung-auf-einem-schmalen-grat,1472596,34803940.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>AfD, FAZ, LMAA<\/strong><br>\nKinderarmut gibt es in diesem Lande nicht. Behauptete unl&auml;ngst einer dieser Kommentatoren der &raquo;Frankfurter Allgemeinen&laquo;. Die Studie von Bertelsmann sei ein Ausdruck gewollter Fehlinterpretation, argumentierte er. Die Auslegung der Studie sei ein &raquo;sozialpolitischer Interessensbegriff&laquo;. Denn erh&ouml;ht haben sich die Zahlen nur unmerklich. Als sei die Kontinuit&auml;t der Kinderarmut keine Kinderarmut mehr. Der Mann l&auml;sst sich allerlei Ausreden einfallen, es ist nicht mal immer besonders schl&uuml;ssig, was er da absondert. Aber er ist nicht geizig, nat&uuml;rlich sollte man die armen Kinder unterst&uuml;tzen: Indem man in Schul- und Bildungspolitik investiert. Blo&szlig; kein Geld an die armen Eltern armer Kinder. Das w&auml;re ja Umverteilung und das kann man bei der FAZ auf keinen Fall wollen.<br>\nWie auch immer, ein Kommentar wie wir ihn in dieser Tageszeitung seit Jahr und Tag finden. Einer, der zwischen den Zeilen sagt: Leute, jede Studie, die uns unser Land madig macht, ist nur ein Produkt des linken Zeitgeistes, linksgr&uuml;ne Ideologie und sozialistische Agenda.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/09\/afd-faz-lmaa.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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