{"id":35221,"date":"2016-09-29T09:00:03","date_gmt":"2016-09-29T07:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221"},"modified":"2016-09-29T09:00:03","modified_gmt":"2016-09-29T07:00:03","slug":"hinweise-des-tages-2722","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h01\">Betriebsrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h02\">Bundesregierung bereitet Notfallplan f&uuml;r Deutsche Bank vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h03\">EZB: Freie Bahn f&uuml;r Mario<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h04\">Personalassistentin: &bdquo;Ich schwimme im Geld&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h05\">Buntenbach: Zur&uuml;ck zur Parit&auml;t in Gesetzlicher Krankenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h06\">Pflegekr&auml;fte aus Osteuropa: Wa(h)re Engel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h07\">Geheime Gewerkschaftszweifel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h08\">Bratislawa-Agenda: D\/F vs. GB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h09\">FAKT-Recherche: BND verschwieg amerikanische Spionaget&auml;tigkeit in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h10\">Umschlagpl&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h11\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer zu Anschuldigungen gegen ihn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h12\">Nicht ergebnisoffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h13\">Salven aus den Verlagsh&auml;usern: Der Anteil der Medien an den Kriegen des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h14\">USA verdreifachen Armeest&auml;rke in Mittelfranken &ndash; B&uuml;rgerinitiative: Es herrscht &ldquo;Besatzer-Mentalit&auml;t&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h15\">Fl&uuml;chtlinge als &ldquo;Sicherheitsrisiko&rdquo; (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h16\">&ldquo;Gr&ouml;&szlig;te Steuersenkung aller Zeiten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h17\">Streikbilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35221#h18\">&ldquo;Von Peres&rsquo; Vision ist nichts &uuml;brig geblieben&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Betriebsrente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rentenniveau f&auml;llt ohne Reform auf 41,6 Prozent<\/strong><br>\nDas Rentenniveau in Deutschland sinkt ohne neue Reformschritte bis 2045 voraussichtlich auf 41,6 Prozent. Das geht aus neuen vorl&auml;ufigen Berechnungen des Bundessozialministeriums hervor, wie es aus Regierungskreisen in Berlin hie&szlig;. Es sind die ersten offiziellen Prognosen &uuml;ber das Jahr 2030 hinaus. Bis 2035 d&uuml;rfte das Sicherungsniveau demnach von heute 47,8 Prozent auf unter 43 Prozent fallen. Nach geltendem Recht darf das Rentenniveau &ndash; das Verh&auml;ltnis der Rente nach 45 Jahren Arbeit zum Durchschnittseinkommen &ndash; bis 2030 nicht unter 43 Prozent sinken. Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) hatte angek&uuml;ndigt, sich f&uuml;r eine &ldquo;Haltelinie&rdquo; stark zu machen. Im November will sie ein Rentenkonzept vorlegen. Der Beitragssatz d&uuml;rfte nach den vorl&auml;ufigen Zahlen von heute 18,7 Prozent bereits 2031 auf &uuml;ber 22 und 2045 auf 23,4 Prozent steigen. Der Satz ist nach geltendem Recht auf 22 Prozent bis 2030 begrenzt. Doch wenn es bei einem Rentenniveau von 47,5 Prozent bleibt, kostet das hohe Milliardensummen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/karriere\/rente-rentenniveau-faellt-ohne-reform-auf-416-prozent-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160928-99-622066\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Jetzt macht die Bundessozialministerin Reklame f&uuml;r ihren Vorsto&szlig; zum Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge. Die k&uuml;nftigen Rentner sollen Angst bekommen und sie sollen &uuml;bersehen, dass es die Alternative gibt: alle Mittel, alle politische Kraft in die St&auml;rkung der gesetzlichen Rente und eine Anhebung des Rentenniveaus auf 53 %. &ndash; Interessant ist auch, dass in der gleichen Information von Frau Nahles angemerkt wird, der Beitragssatz f&uuml;r die Gesetzliche Rente sei bis zum Jahr 2030 nach geltendem Recht auf 22 % beschr&auml;nkt. Das ist der alte Trick. Man tut so, als k&ouml;nne man den Beitragssatz f&uuml;r die Gesetzliche Rente nicht erh&ouml;hen, aber ansonsten kann man ihn f&uuml;r die betriebliche Altersvorsorge locker auf &uuml;ber 27 % erh&ouml;hen. Selbstverst&auml;ndlich kann man die &ldquo;gesetzliche&rdquo; Festlegung per Gesetz aufheben. Siehe auch meinen gestrigen Beitrag zum Thema: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35212\">Endzeitstimmung. CDU\/CSU und SPD erweisen sich mit den neuen Verabredungen zur betrieblichen Altersvorsorge wieder einmal als Anh&auml;ngsel der Finanzwirtschaft<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist alles h&ouml;chst merkw&uuml;rdig: die Regierung warnt vor dem Ergebnis von gesetzlichen &Auml;nderungen, die sie selber bewirkt hat und bis heute bef&uuml;rwortet??? Das Rentenniveau &ldquo;bricht nicht ein&rdquo;, sondern wurde schlie&szlig;lich vors&auml;tzlich gesenkt. Mit derselben Berechtigung k&ouml;nnten SPD und CDU\/CSU vor Niedrigl&ouml;hnen oder Armut durch Hartz IV warnen, die sie auch selber verursacht haben. Oder geht es nur darum, diese geisteskranke Ma&szlig;nahme zur F&ouml;rderung der Versicherungswirtschaft zu pushen, die als &ldquo;St&auml;rkung der Betriebsrenten&rdquo; verkauft wird?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues Spiel, neues Gl&uuml;ck? Die &ldquo;neue&rdquo; Betriebsrente soll kommen &ndash; arbeitgeberzugewandt, tarifvertragsorientiert und noch mehr staatlich gepampert<\/strong><br>\nMan k&ouml;nnte durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass die Versicherungswirtschaft sehr kreativ ist, wenn es um die Substitution wegbrechender Gesch&auml;ftsmodelle durch neue Einnahmequellen geht. Wenn man sich die Einbr&uuml;che im Bereich der privaten Altersvorsorge anschaut und die Ern&uuml;chterung &ndash; um das mal vorsichtig zu formulieren &ndash; &uuml;ber die staatlich subventionierte Riester-Rente zur Kenntnis nimmt, die bei vielen Menschen auch durch die kritische Berichterstattung eingesetzt hat und das im Zusammenspiel mit dem Wegbrechen des klassischen Lebensversicherungsgesch&auml;fts bilanziert, dann wird verst&auml;ndlich, dass ein Ersatz her muss. Da trifft es sich gut, dass die gro&szlig;e Koalition noch eine rentenpolitische Baustelle offen hat, deren Bearbeitung es erm&ouml;glichen w&uuml;rde, an neue Versichertengelder zu kommen. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD setzt seinen Schwerpunkt auf die St&auml;rkung der betriebliche Altersvorsorge. Vor allem, so die Vereinbarung, sollen Voraussetzungen daf&uuml;r geschaffen werden, Betriebsrenten auch in kleinen und mittleren Unternehmen besser zu verankern &ndash; und auch Geringverdiener sollen st&auml;rker als bislang einbezogen werden. Da geht was.<br>\nUnd offensichtlich funktioniert das auch. Sch&auml;uble und Nahles einigen sich auf Reform der Betriebsrente, so die FAZ und fast schon euphorisch Sch&auml;uble und Nahles wollen Betriebsrente ankurbeln auf ZEIT Online. &raquo;Arbeits- und Finanzministerium sind sich &uuml;ber eine Reform der Betriebsrente einig. Es geht um neue Zusch&uuml;sse.&laquo; Da wird der eine oder andere denken, dass sich das doch sehr nach Riester 2.0 anh&ouml;rt. Schauen wir also genauer hin, was derzeit &uuml;berhaupt bekannt geworden ist:<br>\nBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) haben am Dienstag ein Spitzengespr&auml;ch mit Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften gef&uuml;hrt (konkret: DGB, IG Metall, IG BCE und Verdi sowie die Bundesvereinigung BDA f&uuml;r die Arbeitgeber, Gesamtmetall und die Chemie-Unternehmen) und in diesem Rahmen einige &ldquo;Durchbr&uuml;che&rdquo; erzielen k&ouml;nnen:<br>\nKernst&uuml;ck ist ein &bdquo;Sozialpartnermodell&ldquo; f&uuml;r mehr Betriebsrenten per Tarifvertrag. Zudem ist das Finanzministerium f&uuml;r Zusch&uuml;sse zugunsten von Geringverdienern offen. &raquo;Demnach soll die betriebliche Altersvorsorge (bAV) unter anderem durch neue Zusch&uuml;sse und h&ouml;here steuerliche F&ouml;rderung sowie einen Wegfall von Rentengarantien durch den Arbeitgeber gest&auml;rkt werden&laquo;, kann man dem Artikel Nahles und Sch&auml;uble einigen sich bei Reform der Betriebsrenten entnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/09\/207.html\">Akuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p>dazu: <strong>Weniger soll mehr bringen<\/strong><br>\nBetriebsrenten-Reform: Verzicht auf Garantie und Anrechnung soll Schub bringen<br>\nDer Wegfall von Rentengarantien soll den Betriebsrenten in Deutschland neuen Schub geben. Auch neue Zusch&uuml;sse und eine h&ouml;here Steuerf&ouml;rderung sind geplant. Das sind Kernpunkte von Gesetzespl&auml;nen zur St&auml;rkung der Betriebsrenten in Deutschland, wie Teilnehmer einer Spitzenrunde am Dienstag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur sagten. Bei dem Treffen von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) und Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) mit Arbeitgebern und Gewerkschaften wurde das Reformprojekt beraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=15791&amp;cHash=abf0d19856a05f758cf1cb1cea9524f6\">Ihre-Vorsorge.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesregierung bereitet Notfallplan f&uuml;r Deutsche Bank vor<\/strong><br>\nTrotz aller Dementi: Beamte arbeiten nach Informationen der ZEIT an einem Notfallplan f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te deutsche Geldinstitut. Auch Staatshilfen k&ouml;nnten flie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-09\/deutsche-bank-rettungsplan-finanzaufsichtsbehoerde\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach acht Jahren Finanzkrise und trotz vielfacher Versprechen, da&szlig; eine Bankenrettung aus Steuermitteln nie mehr vorkommen solle. Merkel hat acht Jahre lang nichts reguliert. Warum und wof&uuml;r wird die Frau gew&auml;hlt, und wer vertraut ihr immer noch, und warum?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die n&auml;chste Bankenrettung kommt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. W&auml;hrend die &ouml;ffentliche Infrastruktur weiter verf&auml;llt, w&auml;hrend im &ouml;ffentlichen Dienst weiter Stellen gestrichen werden, w&auml;hrend die &ldquo;schwarze Null&rdquo; weiterhin die offizielle Staatsdoktrin ist, wird f&uuml;r die Rettung der Verm&ouml;gen der Reichen und Superreiche, nur darum geht es letztendlich, pl&ouml;tzlich genug Geld da sein.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Deutsche Bank droht der Untergang: Bundesregierung bereitet Rettung angeblich nicht vor<\/strong><br>\nKommt die Mega-Bankenrettung? Der Deutsche Bank AG droht der Untergang. Die Megabank soll in den USA $14 Milliarden Strafe zahlen, was sie in finanzieller Not bringt. Die Bundesregierung behauptet, dass man heimlich NICHT an einem Rettungsplan arbeite. DIE ZEIT berichtet das Gegenteil. Wie oft sich Regierungsvertreter mit DB-Vertretern in letzter Zeit getroffen haben, will man uns nicht verraten. Ob man die Deutsche Bank als &ldquo;systemrelevant&rdquo; ansieht, bleibt ebenfalls unbeantwortet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYlVTAiZrqo\">Jung und naiv via YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EZB: Freie Bahn f&uuml;r Mario<\/strong><br>\nVielen Deutschen ist die Zinspolitik der EZB ein Graus. Doch die Einsicht w&auml;chst, dass ihr Chef Mario Draghi schlicht auf wirtschaftliche Zw&auml;nge reagiert. Gut so! [&hellip;]<br>\nDie Politik der Notenbank ist alles andere als beliebt. Die Deutschen sind ein Volk von Sparern und sie legen ihr Geld am liebsten auf die Bank. Deshalb n&uuml;tzt es vielen Bundesb&uuml;rgern wenig, wenn die niedrigen Zinsen die Preise von Aktien und Immobilien in die H&ouml;he treiben. Aber was soll Draghi dagegen tun? Die Zinsen anheben? Das w&uuml;rde die Wirtschaft in der W&auml;hrungsunion bremsen und die Arbeitslosigkeit steigen lassen &ndash; und wahrscheinlich zu neuen Spannungen zwischen den Mitgliedsstaaten der W&auml;hrungsunion f&uuml;hren. Das wei&szlig; man auch in Berlin. Die EZB ist nun einmal f&uuml;r die Euro-Zone insgesamt verantwortlich, und angesichts einer Inflationsrate die deutlich unter dem Zielwert der Notenbank liegt, w&auml;ren h&ouml;here Zinsen schwer zu rechtfertigen.<br>\nEs ist auch keineswegs ausgemacht, dass es Deutschland erheblich besser ginge, wenn es die D-Mark noch g&auml;be. Die Schweiz hat noch eine eigene W&auml;hrung &ndash; und das Schweizer Zinsniveau liegt unter dem deutschen. Und die britische Notenbank hat ihre Geldpolitik zuletzt ebenfalls gelockert. Dass die Zinsen derzeit in der westlichen Welt so niedrig sind, hat eben vor allem strukturelle Ursachen: Es wird zu wenig investiert und zu viel gespart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-09\/mario-draghi-europaeische-zentralbank-zinspolitik\">Mark Schieritz auf Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Personalassistentin: &bdquo;Ich schwimme im Geld&ldquo;<\/strong><br>\nSie wei&szlig; nicht mal, um wie viel ihr Lohn gerade erh&ouml;ht wurde. Als 20-J&auml;hrige verdient sie mehr als ihr Vater, der 30 Jahre geschuftet hat. Das ist ungerecht, sagt sie. [&hellip;]<br>\nIch habe Freunde, die m&uuml;ssen jeden Tag Menschen reanimieren, verletzte Kinder retten und Angeh&ouml;rige vom Tod ihrer Liebsten berichten. Sie wissen, dass ihre Arbeit notwendig ist. Ihre &Auml;ngste und Ersch&ouml;pfung stellen sie zur&uuml;ck, weil es um Menschenleben geht. Dabei nehmen sie in Kauf, dass sie im Krankenhaus zahlreiche &Uuml;berstunden schieben m&uuml;ssen, um irgendwie ihre Miete und ihr Auto bezahlen zu k&ouml;nnen.<br>\nIch dagegen sitze sieben Stunden am Tag am PC, g&ouml;nne mir zwischendurch einen Kaffee und gehe gerne mal fr&uuml;her nach Hause. Oder arbeite gleich von zu Hause aus. Schon mit 19 Jahren verdiente ich mit meinem B&uuml;rojob mehr Geld als mein Vater, dessen Knie nach 30 Jahren Baustelle nicht mehr zu gebrauchen sind.<br>\nDas Gehaltgef&auml;lle zwischen mir und meinen Freunden empfinde ich als ungerecht. Ich schwimme im Geld. Ich wei&szlig; nicht mal, wie viel ich diesen Monat verdienen werde. Es wird der erste Monat nach meiner Gehaltserh&ouml;hung sein. Das ist schon die zweite in den anderthalb Jahren, die ich bislang als Personalassistentin bei einem gro&szlig;en Unternehmen der Automobilbranche arbeite.<br>\nBei dem Unternehmen hatte ich nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zur Kauffrau f&uuml;r B&uuml;rokommunikation absolviert. Ohne Probleme wurde ich danach &uuml;bernommen. Mein erstes Gehalt nach der Ausbildung betrug insgesamt 3.300 Euro brutto. Davon blieben nach Abzug von Lohnsteuer und Versicherungen knapp 2.100 Euro netto.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/2016-08\/personalassistentin-geld-tarifvertrag-gehalt-automobilbranche\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich finde es toll, dass sich die junge Frau solche erwachsenen Gedanken &uuml;ber Lohnungerechtigkeit macht. Meiner Meinung nach sollte sich aber nicht &uuml;ber ihr gutes Gehalt und die Tarifbindung ihres Konzerns wundern, sondern sich daf&uuml;r einsetzen, dass auch ihr Vater am Bau und ihre Freunde, die als Rettungssanit&auml;ter oder im Krankenhaus arbeiten, besser bezahlt werden. Nicht ihr Lohn ist zu hoch, sondern das Gehalt der anderen viel zu niedrig. Fast klingt ein Schuldkomplex durch, und die Leserkommentare gehen dann auch in die Richtung, &ldquo;die IG Metall setzt viel zu hohe L&ouml;hne durch&rdquo;. Die deutsche Mentalit&auml;t ist wirklich verr&uuml;ckt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Artikel ist wohl ein Bestandteil der laufenden Zeit-Kampagne gegen die aktuellen Armuts- und Verteilungsdiskussion. Die Diskussion von Einkommensungleichheit ist unbedingt notwendig wird hier aber als Nebelkerze eingesetzt. Ein monatliches Einkommen von 3.300 Euro brutto ist f&uuml;r eine 20-j&auml;hrige sicher beachtlich. In Geld schwimmt man damit aber noch lange nicht. Muss man davon eine Wohnung bezahlen, etwa in einem der gro&szlig;en Ballungsr&auml;ume, wird es schnell knapp werden. Unser Leser hat die notwendige Perspektive bereits angedeutet, viele L&ouml;hne sind, dank des sp&auml;testens durch die Agenda 2010 begonnen Lohndumpings, einfach zu niedrig in Deutschland.<br>\nDas gr&ouml;&szlig;ere gesellschaftliche und gef&auml;hrlichere Problem ist aber die ungeheure Verm&ouml;genskonzentration, die, wie die fortgesetzte Privilegierung von reichen Firmenerben zeigt, durch die Politik weiter forciert wird. Die reichsten Familien in Deutschland besitzen zusammen ein (gesch&auml;tztes) Verm&ouml;gen von 910 Milliarden Euro. Aber nicht nur das. Das Verm&ouml;gen ergibt sich oft aus dem Besitzt etwa von Gro&szlig;konzernen. Bestes Beispiel die Familie Schaeffler, im Besitz des gleichnamigen Automobilzulieferer mit 86.000 Mitarbeitern und einer 46% Beteiligung an Continental mit 212.000 Mitarbeitern. Kein Bundeskanzler, Wirtschaftsminister oder Finanzminister, welcher Partei er auch angeh&ouml;ren mag, wird diesen schlagkr&auml;ftigen Argumenten etwas entgegensetzen wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Buntenbach: Zur&uuml;ck zur Parit&auml;t in Gesetzlicher Krankenversicherung<\/strong><br>\nZur morgigen Bundestags-Debatte um die Beitragsparit&auml;t in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch: &bdquo;Durch die einseitige Beitragsbelastung in der GKV kommen auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Mehrausgaben von bis zu 855 Euro im Jahr zu (bezogen auf das Durchschnittsbrutto). Doch damit nicht genug: Rechnet man die Aufwendungen f&uuml;r Kranken- und Pflegeversicherung sowie die weiteren Gesundheitsausgaben zusammen, zeigt sich, wie ungleich die Lasten verteilt sind: Arbeitgeber zahlen 74,28 Mrd. Euro pro Jahr (entspricht 35% der Gesundheitsausgaben, 2014), Arbeitnehmer 137,15 Mrd. Euro pro Jahr (entspricht 65% der Gesundheitsausgaben, 2014).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++fbaef0a6-8578-11e6-96c5-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p>dazu: <strong>Privatversicherten drohen &bdquo;untypische Beitragserh&ouml;hungen&ldquo;<\/strong><br>\nSchlechte Nachrichten f&uuml;r Privatversicherte: Ein gro&szlig;er Teil muss im n&auml;chsten Jahr wohl deutlich h&ouml;here Beitr&auml;ge zahlen. Der Grund f&uuml;r die Erh&ouml;hung ist auf den Finanzm&auml;rkten zu finden. Viele privat Krankenversicherte m&uuml;ssen nach einem Medienbericht bald mit zum Teil massiven Beitragserh&ouml;hungen rechnen. Nach Informationen der &bdquo;Stuttgarter Nachrichten&ldquo; und &bdquo;Stuttgarter Zeitung&ldquo; werden mit Beginn des neuen Jahres die S&auml;tze im Schnitt zwischen elf und zw&ouml;lf Prozent steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article158433220\/Privatversicherten-drohen-untypische-Beitragserhoehungen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Moment &ndash; war es nicht das besonders tolle Feature bei der PKV, dass sie &ldquo;Rendite am Kapitalmarkt erwirtschaften&rdquo; kann? Wieso ist der Kapitalmarkt pl&ouml;tzlich die Achillesferse? Und warum will uns die Regierung dieses vollkommen gescheiterte Konzept in Form einer zus&auml;tzlichen Betriebsrente aufschwatzen und noch mit unseren Steuergeldern f&ouml;rdern?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pflegekr&auml;fte aus Osteuropa: Wa(h)re Engel<\/strong><br>\nIn Osteuropa gibt es nicht gen&uuml;gend Jobs, und in Deutschland fehlen Pflegekr&auml;fte. Deshalb kommen viele Frauen aus osteurop&auml;ischen L&auml;ndern nach Deutschland, um alte Leute zu versorgen. Entstanden ist dadurch ein System der Ausbeutung. [&hellip;]<br>\nDie Entsendung von Arbeitskr&auml;ften funktioniert denkbar einfach: Eine Agentur zum Beispiel in Polen stellt Leute ein und entsendet sie dann an einen Auftraggeber, in diesem Fall eine deutsche Familie, die daf&uuml;r eine Pauschale an die Agentur bezahlt. Die Agentur bleibt in dieser Konstruktion Arbeitgeber der Pflegekraft und zust&auml;ndig f&uuml;r Gehalt und Lohnnebenkosten: Sozialabgaben, Steuern und Versicherungen, und nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Einhaltung von deutschem Arbeitsrecht. Die Telefonnummern solcher Vermittlungs-Agenturen gehen in Polen von Hand zu Hand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/pflegekraefte-aus-osteuropa-wa-h-re-engel.1001.de.html?dram:article_id=367079\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Geheime Gewerkschaftszweifel<\/strong><br>\nDer DGB hat wenig Hoffnung, dass die SPD-Forderungen zu Ceta umgesetzt werden. Doch davon soll die &Ouml;ffentlichkeit lieber nichts erfahren. Es ist ein aufschlussreiches Papier, das der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verfasst hat: Auf zw&ouml;lf Seiten analysiert der Dachverband der deutschen Gewerkschaften, was der Beschluss des SPD-Konvents zum Freihandelsabkommen Ceta konkret bedeutet, wie sich die darin erhobenen Forderungen der Partei nach Erg&auml;nzungen und Klarstellungen zum Vertrag konkret umsetzen lie&szlig;en &ndash; und wie die Chancen daf&uuml;r stehen.<br>\nDer Anfang des Papiers, das der taz auf Englisch (pdf) vorliegt, d&uuml;rfte der SPD-Spitze gefallen: Die Forderungen, die die Partei in Bezug auf das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada aufgestellt haben, &bdquo;reflektieren wichtige Anforderungen der Gewerkschaften&ldquo;, schreibt der DGB. &bdquo;Sie k&ouml;nnten &ndash; wenn sie auf rechtsverbindliche und effektive Weise umgesetzt w&uuml;rden &ndash; dabei helfen, wichtige Probleme von Ceta zu l&ouml;sen.&ldquo;<br>\nDoch dass es dazu tats&auml;chlich kommt, daran hat der DGB erhebliche Zweifel. &bdquo;Die bisherigen Ank&uuml;ndigungen fallen dahinter zur&uuml;ck&ldquo;, hei&szlig;t es unter Verweis auf aktuelle &Auml;u&szlig;erungen aus Kanada, Br&uuml;ssel und Berlin. Eine gemeinsame Erkl&auml;rung von SPD-Chef Sigmar Gabriel und Kanadas Handelsministerin Crystia Freeland etwa, die beim SPD-Konvent vorgestellt wurde, enthalte keine Hinweise auf die &bdquo;verbindlichen Protokolle, wie wir sie erwarten&ldquo;, schreibt der DGB. Stattdessen zeigten einzelne Formulierungen &bdquo;fehlendes Problembewusstsein&ldquo;, andere blieben &bdquo;unpr&auml;zise&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/DGB-SPD-und-Freihandel\/!5339629\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bratislawa-Agenda: D\/F vs. GB<\/strong><br>\nWie augengeradeaus berichtet, hat der britische Verteidigungsminister Michael Fallon nun noch einmal seinen Widerstand gegen die Bratislawa-Agenda zur Militarisierung der EU erkl&auml;rt: &bdquo;Sobald wir die EU verlassen haben, k&ouml;nnen wir die anderen L&auml;nder nicht von einer st&auml;rkeren Integration abhalten [&hellip;] Aber solange wir in der EU sind, werden wir uns gegen alle unn&ouml;tigen Schritte auflehnen, Nato-Strukturen zu duplizieren.&rdquo; Au&szlig;enamtssprecher Martin Sch&auml;fer war auf derartige Blockierungsversuche &uuml;berhaupt nicht gut zu sprechen: &bdquo;Aber um das vielleicht noch einmal vonseiten des Ausw&auml;rtigen Amtes zu sagen: Eine Situation, in der jemand austreten will und entschieden hat auszutreten, aber vor dem Austreten noch einmal die anderen davon abhalten m&ouml;chte, Dinge zu tun, die die aber tun wollen, ist eine schwer vorstellbare Situation. Ich m&ouml;chte mir gar nicht vorstellen, dass das wirklich so kommt.&ldquo; Verteidigungsministerin von der Leyen kritisierte Zeit Online zufolge ebenfalls: &bdquo;Es geht darum, die unterschiedlichen St&auml;rken der europ&auml;ischen L&auml;nder besser zusammenzufassen, damit wir gemeinsam schnell handlungsf&auml;hig sind. Alles, was Europa st&auml;rkt in der Verteidigung, st&auml;rkt auch die Nato.&ldquo; Sie zur Bratislawa-Agenda auch IMI-Analyse 2016\/34.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/09\/28\/bratislawa-agenda-df-vs-gb\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>FAKT-Recherche: BND verschwieg amerikanische Spionaget&auml;tigkeit in Deutschland<\/strong><br>\nNach Recherchen des ARD-Magazins &bdquo;FAKT&ldquo; (produziert vom MDR) hat ein US-Sicherheitstechnikhersteller geheime Zug&auml;nge f&uuml;r US-Geheimdienste in seine Kamera&uuml;berwachungssysteme eingebaut.<br>\nDies belegt ein als geheim klassifizierter Bericht des Bundesnachrichtendienstes aus dem Jahre 2005.<br>\nNach FAKT-Recherchen handelt es sich dabei um die Firma NetBotz. Eine Quelle hatte den BND bereits 2004 auf diesen Vorgang hingewiesen. Eine technische &Uuml;berpr&uuml;fung eines der Ger&auml;te durch den Bundesnachrichtendienst ergab, dass das System verdeckt eine Verbindung mit einem amerikanischen Milit&auml;rserver herzustellen versuchte.<br>\nNetBotz &Uuml;berwachungssysteme werden vor allem in hochsensiblen Sicherheitsbereichen wie Serverr&auml;umen installiert, so etwa am Frankfurter Flughafen, der koreanischen Raumfahrtuniversit&auml;t oder einem Datenzentrum der thail&auml;ndischen Regierung.<br>\nDie Information &uuml;ber die manipulierte Sicherheitstechnik erreichte die zust&auml;ndige Spionageabwehr im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz offensichtlich nicht. Die zust&auml;ndige Abteilung des BND verzichtete nach dem Bericht aus dem Jahr 2005 darauf, diese Information in die BND-Berichterstattung aufzunehmen. Der Grund war die Bef&uuml;rchtung m&ouml;glicher politischer Implikationen bei Offenlegung dieser Information. Recherchen von &bdquo;FAKT&ldquo; belegen nun erstmals, dass die zust&auml;ndige Abteilung Spionageabwehr des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) tats&auml;chlich nicht informiert wurde.<br>\nStattdessen erfuhr das BfV erst durch Ermittlungen der Bundesanwaltschaft im Jahre 2015 von dem Vorgang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/sicherheit\/news\/fakt-recherche-bnd-verschwieg-amerikanische-spionagetaetigkeit-in-deutschland\/\">EurActiv.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Umschlagpl&auml;tze<\/strong><br>\nDie Korruptionsquote ist in Deutschland ja auch relativ niedrig, weil sie durch Regierungsprogramme wie &raquo;Moderner Staat &ndash; moderne Verwaltung&laquo; reglementiert und kanalisiert wird. Mit solchen Programmen wird geregelt, wie Angestellte aus der Wirtschaft, die in Ministerien arbeiten und bei Gesetzesentw&uuml;rfen mitwirken d&uuml;rfen, zu h&auml;ndeln sind. Ihr Gehalt bekommen sie freilich weiterhin von ihrem Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft &uuml;berwiesen. Das spart dem Land Geld. Und gleich noch demokratisch bedingte Handelshemmnisse. Das kann freilich keine in Rankings zu erfassende Korruption sein, weil das Gesetz immer Legalit&auml;t darstellt, auch wenn es das auch blo&szlig; Gesetz von R&auml;uberbaronen ist. Was jetzt Gesetz ist, kann doch kein Unrecht rein. Und was kein Unrecht sein kann, wird eben auch nicht in Statistiken aufgef&uuml;hrt, die unrechtes Verhalten dokumentieren sollen.<br>\nAuch ein Grund, warum die leistungsf&auml;higen Wirtschaftssysteme der n&ouml;rdlichen Hemisph&auml;re als eher korruptionsunanf&auml;llig gelten: Sie haben die Korruption einfach in ein legales Korsett geschn&uuml;rt. Wer dann besticht, manipuliert, beeinflusst und gezielt falsche Grundinformationen streut, der korrumpiert nicht, der betreibt Wirtschaftspolitik mit allen erlaubten Mitteln. Insofern werden uns die Freihandelsabkommen, die jetzt kommen werden, keine Verschlechterung bringen. Da sind Profis am Werk, die sich darauf spezialisiert haben, die Korruption ihrer Wirtschaften zu verschleiern. Auch die &ouml;konomisch starken TTIP-Staaten werden ganz gut abschneiden im Ranking von &raquo;Transparency International&laquo;. Da &auml;ndert sich wenig. Die wissen ja bereits, wie man Umschl&auml;ge umgeht und Umschlagpl&auml;tze einrichtet f&uuml;r den fr&ouml;hlichen Austausch von Partikularinteressen zur Grundlage staatlicher Interventionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/09\/umschlagsplatze.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer zu Anschuldigungen gegen ihn<\/strong><br>\nLiebe Freunde, dass meine Kritiker einer Terrororganisation mehr glauben als mir ist schon ein Hammer. Hier ein paar Infos f&uuml;r Menschen, die mir vertrauen:<br>\n1.) Dass Jabhat Al Nusra (Al Qaida) das Interview bestreiten w&uuml;rde, war von Anfang an klar. Die Offenheit, mit der ein einfacher, nicht hochrangiger Kommandeur, &uuml;ber die wahren Ziele von Al Qaida sprach, muss der obersten politischen F&uuml;hrung &auml;u&szlig;erst unangenehm sein. Der US-Regierung geht es genauso. Der Al Qaida-Kommandeur spricht aus, was eigentlich die ganze Welt vermutet. Derartige nachtr&auml;gliche Dementis sind schon fast Rebellen-Brauch. Und beinahe verst&auml;ndlich. Geschenkt also. Welcher ertappte Dieb legt gleich ein Gest&auml;ndnis ab?<br>\n2.) Zur Identit&auml;t des Al Qaida- Kommandeurs. Wir haben seine Identit&auml;t genau recherchieren k&ouml;nnen und wissen praktisch alles &uuml;ber ihn. Auch &uuml;ber seinen privaten Hintergrund. Das Interview wurde &uuml;ber einen Rebellen aus Aleppo arrangiert. (Ich habe seit Jahren Kontakte zu syrischen Rebellen.) Es fand au&szlig;erdem an einem Ort in unmittelbarer Sicht-und Schussweite von Jabhat al Nusra statt, den nur ein Mitglied von Al Nusra gefahrlos erreichen konnte. Ein Teil seiner Aussagen wurde dar&uuml;ber hinaus kurz darauf vom Al Nusra-Mufti von Aleppo fast w&ouml;rtlich best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JuergenTodenhoefer\/videos\/10154027075150838\/\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nicht ergebnisoffen<\/strong><br>\nEin Grundprinzip des r&ouml;mischen Rechts lautet: &raquo;Audiatur et altera pars&laquo;. Es solle auch die andere, die beschuldigte, Seite geh&ouml;rt werden, bevor ein Urteil gesprochen wird. Wenn die niederl&auml;ndischen Staatsanw&auml;lte, die am Mittwoch den MH-&thinsp;17-Zwischenbericht vorstellten, davon zu Studentenzeiten geh&ouml;rt haben &ndash; und davon ist auszugehen &ndash; , dann haben sie dies offenbar im Berufsleben vergessen.<br>\nDie Ermittlungen zum Abschuss der Maschine der Malaysia Airlines am 17. Juli 2014 &uuml;ber dem Kriegsgebiet im Osten der Ukraine kranken seit ihrem Beginn daran, dass der Hauptverd&auml;chtige von Anfang an feststand. Russland soll es gewesen sein! &raquo;Der Russe&laquo; oder die von ihm unterst&uuml;tzten Aufst&auml;ndischen des Donbass m&uuml;ssen die Maschine abgeschossen haben. Diese vorbestimmte Parteilichkeit l&auml;sst die &raquo;internationalen Ermittler&laquo; systematisch alle Beweise ignorieren, die Russland bereits zur Debatte &uuml;ber die Urheberschaft beigesteuert hat &ndash; Aufnahmen der eigenen Satelliten&uuml;berwachung, Aufzeichnungen der Luftraumkontrolle und vieles andere mehr. Dagegen halten die USA ihre Satellitenfotos bis heute zur&uuml;ck. Der anderen unmittelbar beteiligten Konfliktpartei, der Ukraine, lassen die niederl&auml;ndischen Ermittler durchgehen, dass sie die Aufzeichnungen ihrer Luftraumkontrolle bis heute unter Verschluss h&auml;lt. Kiew wurde bei der Konstituierung der &raquo;internationalen Ermittlungsgruppe&laquo; sogar ein Vetorecht &uuml;ber die Ver&ouml;ffentlichung von Ergebnissen zugestanden: F&uuml;r die Bekanntgabe von Resultaten ist der Konsens aller beteiligten Staaten Voraussetzung. Das ist ziemlich unerh&ouml;rt und machte von Anfang an klar, dass hier nicht &raquo;ergebnisoffen&laquo; ermittelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-29\/037.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der vollst&auml;ndige Bericht des Joint Investigation Team (JIT) ist hier <a href=\"https:\/\/www.om.nl\/onderwerpen\/mh17-crash\/@96068\/jit-flight-mh17-shot\/\">abrufbar<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ob die Ermittlungen wirklich zu jedem Zeitpunkt &bdquo;ergebnisoffen&ldquo; waren, ist eine interessante Frage. Wahrscheinlich waren sie es nicht. Man h&auml;tte diese und andere Kritikpunkte besser von vorn herein aus der Welt geschafft, indem man die russische Seite als offizielles Mitglied in das Ermittlerteam aufgenommen h&auml;tte. Das ist nicht geschehen und muss kritisiert werden. Der hier verlinkte Artikel der Jungen Welt ist jedoch in vielen Punkt selbst nicht &bdquo;ergebnisoffen&ldquo; und entspricht auch nicht den Tatsachen. So wurden beispielsweise selbstverst&auml;ndlich ukrainische und russische Radardaten von den Ermittlern ausgewertet und auch als geheim eingestuftes US-Bildmaterial wurde von den Ermittlern gesichtet. Wer sich f&uuml;r die Ermittlungsmethoden interessiert, sollte sich lieber zun&auml;chst einmal die &bdquo;offizielle&ldquo; Ermittlungsseite <a href=\"https:\/\/www.om.nl\/onderwerpen\/mh17-vliegramp\/presentaties\/presentation-joint\/\">anschauen<\/a>, bevor er sich Kommentare zu den Ermittlungen anschaut, die (ebenfalls) nicht ergebnisoffen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Salven aus den Verlagsh&auml;usern: Der Anteil der Medien an den Kriegen des Westens<\/strong><br>\nAm 23. August ver&ouml;ffentlichte der mit zahllosen Preisen ausgezeichnete australische Journalist und Dokumentarfilmer John Pilger auf seiner Internetseite den Artikel &raquo;Provoking nuclear war by media&laquo;. Wir ver&ouml;ffentlichen an dieser Stelle den Text in deutscher Sprache. (jW)<br>\nDer Internationale Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag hat den verstorbenen serbischen Pr&auml;sidenten Slobodan Milosevic in aller Stille von dem Vorwurf entlastet, w&auml;hrend des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 Kriegsverbrechen begangen zu haben, einschlie&szlig;lich des Massakers von Srebrenica.<br>\nWeit davon entfernt, sich mit dem verurteilten F&uuml;hrer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, zu verschw&ouml;ren, hatte Milosevic &raquo;ethnische S&auml;uberungen&laquo; verurteilt, gegen Karadzic opponiert und versucht, den Krieg zu beenden, infolgedessen Jugoslawien weiter zerfiel. Diese Wahrheit, die am Ende einer mehr als zweieinhalbtausend Seiten umfassenden Urteilsbegr&uuml;ndung gegen Karadzic vom vergangenen M&auml;rz unterging, zertr&uuml;mmert einmal mehr jene<br>\nPropaganda, mit der die NATO 1999 ihren illegalen Angriff auf Serbien rechtfertigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-28\/053.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>USA verdreifachen Armeest&auml;rke in Mittelfranken &ndash; B&uuml;rgerinitiative: Es herrscht &ldquo;Besatzer-Mentalit&auml;t&rdquo;<\/strong><br>\nDie USA verlegen in das mittelfr&auml;nkische Ansbach zus&auml;tzliches Kriegsger&auml;t, um die Pr&auml;senz an der NATO-Ostflanke auszubauen. Die &ldquo;Rotationseinheiten&rdquo; werden die St&auml;rke der in Bayern angesiedelten 12. Heeresflieger-Kampfbrigade bis 2017 verdreifachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/41237-usa-verdreifachen-militar-in-bayern\/\">RT deutsch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge als &ldquo;Sicherheitsrisiko&rdquo; (III)<\/strong><br>\nDie Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS) will Fluchtbewegungen mit milit&auml;rischen Interventionen begegnen. Bei einer heute beginnenden hochrangig besetzten Konferenz des milit&auml;rpolitischen Think-Tanks der deutschen Regierung soll diskutiert werden, wie der vermeintlich weltweite &ldquo;Exodus&rdquo; aus den L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens durch das Zusammenwirken von Kriegsoperationen und staatlicher &ldquo;Entwicklungshilfe&rdquo; gestoppt werden kann. Bereits in der Vergangenheit hat die BAKS Flucht und Migration wiederholt als &ldquo;Bedrohung&rdquo; f&uuml;r westliche Gesellschaften betrachtet. So befasste sich ein Mitte dieses Jahres von der Denkfabrik organisierter &ldquo;B&uuml;rgerdialog&rdquo; mit &ldquo;aktiven und pr&auml;ventiven Ma&szlig;nahmen&rdquo; zur &ldquo;Sicherung der EU-Au&szlig;engrenzen&rdquo;. Auch bei den von der BAKS und dem Reservistenverband der Bundeswehr im April veranstalteten &ldquo;K&ouml;nigsbronner Gespr&auml;chen&rdquo; war die Abwehr illegalisierter Migranten das beherrschende Thema. Passend dazu verkn&uuml;pfte ein kurz zuvor von der Bundesakademie speziell f&uuml;r ausgew&auml;hlte Journalisten anberaumter &ldquo;Medientag&rdquo; Fragen der &ldquo;Grenzsicherung im Mittelmeer&rdquo; mit &ldquo;Ma&szlig;nahmen zur inneren Sicherheit in Deutschland&rdquo;. (&hellip;)<br>\nAusschlie&szlig;lich um &ldquo;fachkundige Journalisten&rdquo; mit &ldquo;hilfreichen Informationen&rdquo; &uuml;ber die &ldquo;Zusammenh&auml;nge von Flucht, Migration und Sicherheitspolitik&rdquo; zu versorgen, f&uuml;hrte die BAKS nach eigenem Bekunden Anfang April erstmals einen &ldquo;Medientag&rdquo; in ihren Berliner R&auml;umlichkeiten durch. Mehr als zwanzig Pressevertreter wurden dabei der Akademie zufolge von &ldquo;praxiserfahrenen Experten&rdquo; &uuml;ber die &ldquo;Grenzsicherung im Mittelmeer&rdquo;, die staatlichen &ldquo;Ma&szlig;nahmen zur inneren Sicherheit in Deutschland&rdquo; und die &ldquo;Fluchtursachen in Afrika und dem Nahen Osten&rdquo; aufgekl&auml;rt.[11] Geht es nach der BAKS, sollen letztere jetzt offenbar auch von der Bundeswehr &ldquo;bek&auml;mpft&rdquo; werden; die propagandistischen Vorarbeiten daf&uuml;r sind jedenfalls in vollem Gang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59450\">German-Foreign-Policy.com<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU f&uuml;hlt sich besser vorbereitet<\/strong><br>\nIm Herbst k&ouml;nnten allein aus Libyen 200.000 Fl&uuml;chtlinge Europa erreichen. Wie gut ist die EU auf einen solchen Anstieg der Fl&uuml;chtlingszahlen vorbereitet? Weit besser als 2015, findet die EU-Kommission. Doch stimmt das? [&hellip;]<br>\nDie EU sei ungen&uuml;gend auf einen erneuten Anstieg der Fl&uuml;chtlingszahlen vorbereitet, kritisiert das Fl&uuml;chtlingswerk der Vereinten Nationen. Vor allem, wenn es um Notfallplanungen gehe, warnt Vincent Cochetel, der europ&auml;ische Direktor des UNHCR. Die Lage in Afghanistan und Syrien bleibe schwierig. Im Irak, wo die Terrormiliz &ldquo;IS&rdquo; gro&szlig;e Gebiete kontrolliere, k&ouml;nne es schlimmer werden. Hinzu kommt Italien. &ldquo;Ja, wir wissen, dass der Zustrom &uuml;ber das Mittelmeer nach Italien anh&auml;lt&rdquo;, r&auml;umt Migrationskommissar Avramopoulos ein. Im September stieg die Zahl der Fl&uuml;chtlinge in Italien auf knapp 160.000. Ein Rekordhoch. inem &ouml;sterreichischen Geheimdienstbericht zufolge k&ouml;nnte es noch in diesem Herbst eine neue Fl&uuml;chtlingswelle aus Afrika geben. Demnach halten sich derzeit rund 900.000 Migranten in Libyen auf, gesch&auml;tzte 200.000 von ihnen k&ouml;nnten nach Europa kommen.<br>\n&Ouml;sterreich bereitet sich seit Monaten auf eine umfassendere Sicherung der Grenze zu Italien vor. Die EU und die Mitgliedsl&auml;nder betrieben eine Politik der Angst und der Z&auml;une, die Menschen zur&uuml;ckdr&auml;nge, kritisiert Iverna McGowan von Amnesty International. &ldquo;Dies ist die gr&ouml;&szlig;te Fl&uuml;chtlingskrise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs&rdquo;, sagt die Menschenrechtlerin. Die EU habe das Geld, die Mittel und die politischen Instrumente, um mit der Situation human umzugehen, doch sie habe sich dagegen entschieden. &ldquo;Das ist unverantwortlich und zu kurz gedacht&rdquo;, meint McGowan. Denn es gebe keinen Zaun, der h&ouml;her sei, als der Wille eines Menschen zu &uuml;berleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/eu-vorbereitung-auf-neue-fluechtlingsankunft-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Gr&ouml;&szlig;te Steuersenkung aller Zeiten&rdquo;<\/strong><br>\nHohe Steuereinnahmen, ein ausgeglichener Haushalt: F&uuml;r CSU-Chef Seehofer ist die Zeit g&uuml;nstig wie nie f&uuml;r &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te Steuersenkung aller Zeiten&rdquo;. Wie schon Kanzlerin Merkel und Finanzminister Sch&auml;uble will er die Deutschen j&auml;hrlich um 15 Milliarden Euro entlasten. Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer hat eine gro&szlig;e Steueroffensive angek&uuml;ndigt. In der n&auml;chsten Legislaturperiode sollen die Deutschen um 15 Milliarden Euro j&auml;hrlich entlastet werden, sagte der CSU-Chef in einer Regierungserkl&auml;rung im Landtag in M&uuml;nchen. Der richtige Zeitpunkt f&uuml;r eine &ldquo;Steueroffensive&rdquo; sei gekommen: In Deutschland gebe es so hohe Steuereinnahmen wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/seehofer-steuersenkung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der richtige Zeitpunkt f&uuml;r eine Steueroffensive, sagt Seehofer. Eine Investitionsoffensive w&auml;re besser. Denn auch in Bayern ist jedes vierte Br&uuml;ckenbauwerk ein <a href=\"http:\/\/www.bayerische-staatszeitung.de\/staatszeitung\/landtag\/detailansicht-landtag\/artikel\/bayerns-bruecken-debakel.html\">Sanierungsfall<\/a>. Diese schwerwiegende Hypothek f&auml;llt nat&uuml;rlich in den ausgeglichenen Haushalten, derer sich Seehofer so r&uuml;hmt, nicht weiter auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Streikbilanz<\/strong><br>\nDas Streikrecht steht unter Beschuss. In immer mehr L&auml;ndern h&auml;ufen sich die F&auml;lle, in denen Streiks ausgehebelt, mit Sanktionen belegt oder verboten werden. Eine weltweite Erhebung der Friedrich Ebert Stiftung weist &raquo;einen eindeutigen Trend hin zu zunehmenden Verst&ouml;&szlig;en gegen das Streikrecht&laquo; nach. Dabei geht es nirgendwo um ein generelles Streikverbot &ndash; die Methoden sind subtiler, aber nicht minder wirksam.<br>\nDa werden ganze Arbeitnehmergruppen beispielsweise in &raquo;strategischen Einrichtungen der Daseinsvorsorge&laquo; ausgeschlossen &ndash; auch in EU-Mitgliedstaaten wie Italien, Estland und Deutschland; da werden b&uuml;rokratische Verfahrensh&uuml;rden aufgebaut, die zumindest tempor&auml;r wie Streikverbote wirken, und es werden Beh&ouml;rden erm&auml;chtigt, Streiks auszusetzen oder f&uuml;r rechtswidrig zu erkl&auml;ren &ndash; nicht nur in der T&uuml;rkei, sondern auch in Spanien; und da werden Sanktionen gegen Streikende bzw. deren Gewerkschaft verh&auml;ngt, wodurch die Aus&uuml;bung des Streikrechts existenzbedrohenden Charakter annahmen kann.<br>\nAuch hierzulande wurde die Gef&auml;hrdung der Republik beschworen, als kleine Spartengewerkschaften den Bahn- und Flugverkehr tageweise lahmlegten &ndash; flugs war von Streikverboten in &raquo;strategischen&laquo; Wirtschaftsbereichen die Rede. Nachdem im vergangenen Jahr auch noch die ErzieherInnen f&uuml;r die &uuml;berf&auml;llige Reform ihrer Eingruppierung und Bezahlung die Arbeit niederlegten, wurde nicht nur von den Arbeitgebern das Gespenst &raquo;Streikrepublik Deutschland&laquo; an die Wand gemalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/nc\/vorherige_hefte_archiv\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/streikbilanz\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Von Peres&rsquo; Vision ist nichts &uuml;brig geblieben&rdquo;<\/strong><br>\nDer rechte Fl&uuml;gel in Israel sehe den verstorbenen israelischen Spitzenpolitiker Shimon Peres als Verr&auml;ter, sagte der Historiker Mosche Zimmermann im DLF. Weil er mit den Pal&auml;stinensern verhandelt habe, sei er bei ihnen zum Buhmann geworden &ndash; auch wenn Peres Vision&auml;r gewesen sei, der vom Frieden tr&auml;umte. [&hellip;]<br>\nM&uuml;ller: Und was ist von Schimon Peres jetzt, von seinem Politikstil, von seiner Mission und Sie haben gesagt von seiner Vision geblieben?<br>\nZimmermann: Leider ist es so, dass von der Vision, die zum Osloer Abkommen gef&uuml;hrt hat, nichts &uuml;brig geblieben ist. Die israelische Siedlungspolitik geht weiter und ein Frieden mit den Pal&auml;stinensern ist nicht in Sicht. Eine Sache, bei der er entscheidend war, kommt aus der Zeit, wo er der Vizeminister im Verteidigungsministerium war: die Entscheidung dar&uuml;ber, Israel zu einer atomaren Kraft zu machen, zu einer atomaren Macht. Und Israel als atomare Macht oder nukleare Macht, das macht eben den kleinen Unterschied. Das garantiert Israel die Existenz und daran erinnern sich sehr viele Leute, auch die Leute, die rechts auf der politischen Szene stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/historiker-moshe-zimmermann-von-peres-vision-ist-nichts.694.de.html?dram:article_id=367055\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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