{"id":35230,"date":"2016-09-29T14:02:57","date_gmt":"2016-09-29T12:02:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35230"},"modified":"2019-04-29T12:03:35","modified_gmt":"2019-04-29T10:03:35","slug":"zerstoerte-ordnung-am-arbeitsmarkt-3-globalisierung-und-deutschland-als-schlechtes-vorbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35230","title":{"rendered":"Zerst\u00f6rte Ordnung am Arbeitsmarkt (3): Globalisierung \u2013 und Deutschland als schlechtes Vorbild"},"content":{"rendered":"<p>Die Welt ist kleiner geworden, der Handel und die Produktion von Waren und Dienstleistungen ist heute weltweit verflochten. Die Globalisierung schreitet voran &ndash; und gilt weiten Teilen der politischen Klasse als unumg&auml;ngliche Entwicklung. Dass sie das nicht ist und dennoch als Argument f&uuml;r den Abbau von Rechten der Besch&auml;ftigten herhalten muss, skizziert <strong>Patrick Schreiner<\/strong> [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35230#foot_*\" name=\"note_*\">*<\/a>] in Teil 3 der Artikelreihe.<br>\n<!--more--><br>\nUnter Globalisierung wird im Allgemeinen eine immer engere internationale Verflechtung auf verschiedensten Gebieten verstanden, insbesondere aber in Politik, Wirtschaft und Kultur. Als solche ist Globalisierung keineswegs neu: So war es etwa schon in den 1920er Jahren zu einem intensiveren weltweiten Austausch von Waren, Dienstleistungen und Kapital gekommen. Auch Politik und Kultur hatten sich damals &ndash; verglichen mit den Jahrzehnten zuvor &ndash; deutlich st&auml;rker international ausgerichtet (man denke etwa an die Gr&uuml;ndung des V&ouml;lkerbunds oder an fr&uuml;he Weltstars wie Josephine Baker oder Marlene Dietrich.) Nachdem eine striktere Regulierung von M&auml;rkten in der unmittelbaren Nachkriegszeit Globalisierungsprozesse zun&auml;chst ausgebremst hatte, nahmen diese ab den sp&auml;ten 1970er und 1980er Jahren wieder verst&auml;rkt Fahrt auf. <\/p><p>Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r waren sicherlich vielf&auml;ltig. So spielten technologische Neuerungen eine wichtige Rolle: Dank Automobil, Lastkraftwagen und Flugzeugen wurde der Transport von Menschen und G&uuml;tern auch &uuml;ber weite Distanzen hinweg billiger und schneller. Das gleiche galt dank Computern und &ndash; sp&auml;ter &ndash; dem Internet auch f&uuml;r die grenz&uuml;berschreitende Kommunikation. Solche technologischen Voraussetzungen sind allerdings nur notwendige, keineswegs hinreichende Bedingungen: Ohne entsprechende politische Entscheidungen im Rahmen eines zun&auml;chst auf den &ldquo;Westen&rdquo; und seine Peripheriestaaten beschr&auml;nkten neoliberalen Politikwechsels h&auml;tte es die Globalisierung in der uns bekannten Form nicht gegeben. So wurden Kapitalverkehrskontrollen abgebaut, flexible Wechselkurssysteme eingef&uuml;hrt und Waren- sowie Dienstleistungsm&auml;rkte im Rahmen von Freihandelsabkommen bzw. &ndash;zonen liberalisiert. Auch die europ&auml;ische Integration, die im Kern auf einer Freihandelszone beruht, ist in diesen Rahmen einzuordnen. Und auch die in <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35018\">Teil 1<\/a> dieser Artikelreihe skizzierten Privatisierungs- und Liberalisierungsma&szlig;nahmen sind in diesem Kontext zu sehen. Kapital wurde im globalen Ma&szlig;stab mobil, es entstanden internationale Finanzm&auml;rkte (Eichengreen 2008; St&uuml;tzle 2013: 128-133). <\/p><p>Damit versch&auml;rfte sich die internationale Konkurrenz zwischen Unternehmen, Menschen und Staaten. Galten in der Nachkriegszeit etwa hohe Lohnsteigerungen noch als angemessene Mittel zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Nachfrage und des Wohlstands, so galten sie im Zeitalter der Globalisierung und des internationalen Handels zunehmend als sch&auml;dlich und (zu) teuer. Gleiches galt und gilt f&uuml;r andere historische Errungenschaften der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten: etwa f&uuml;r Sozialleistungen, Mitbestimmung und K&uuml;ndigungsschutz. Die Mobilit&auml;t des Kapitals machte Besch&auml;ftigte und Staaten entsprechend erpressbar: Hohe Kosten konnten zur Abwanderung von Unternehmen oder zur Verlagerung ihrer Produktion f&uuml;hren, hohe Steuern auf Verm&ouml;gen und Gewinneinkommen wurden zumindest f&uuml;r einzelne Staaten immer schwerer durchsetzbar.<\/p><p>Globalisierung k&ouml;nnte nat&uuml;rlich auch anders gedacht und reguliert werden. Dann w&auml;re das Ziel einer Ausweitung des internationalen Handels tats&auml;chlich, den Wohlstand zu erh&ouml;hen. Und zwar f&uuml;r alle Menschen in allen L&auml;ndern. &Uuml;ber die Mechanismen, durch die internationaler Handel &uuml;berhaupt zus&auml;tzlichen Wohlstand schaffen kann, gibt es verschiedene Theorien. Eine durchaus schl&uuml;ssige ist, dass die Versch&auml;rfung der Konkurrenz den Druck auf die Unternehmen erh&ouml;ht, innovativer und produktiver zu sein als die Wettbewerber. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene hat dies den Effekt, dass Waren und Dienstleistungen in gr&ouml;&szlig;erer Anzahl und besserer Qualit&auml;t hergestellt werden. <\/p><p>Allerdings gibt es noch einen zweiten Weg, um in zunehmender internationaler Konkurrenz zu bestehen: Durch die Senkung von L&ouml;hnen und Steuern, durch den Abbau der &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; und durch die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten kann sich ein Unternehmen Vorteile gegen&uuml;ber der Konkurrenz verschaffen. Und eine Regierung hat die M&ouml;glichkeit, durch entsprechende politische Ma&szlig;nahmen die Unternehmen des eigenen Landes gegen&uuml;ber denen anderer L&auml;nder zu bevorteilen. Das ist der Weg, den Deutschland seinen Unternehmen er&ouml;ffnet hat. Es ist der Hintergrund der sozial- und arbeitsmarktpolitischen Debatten, die Thema in <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35118\">Teil 2<\/a> dieser Artikelreihe waren.<\/p><p>Wie aber bringt und zwingt man Unternehmen stattdessen dazu, auf Innovation, Investitionen und h&ouml;here Produktivit&auml;t zu setzen? Wie verhindert man, dass Unternehmen oder Staaten Billig-Strategien verfolgen? Auf einzelstaatlicher Ebene vorrangig durch soziale Sicherungssysteme sowie durch Tarifvertragssysteme, die m&ouml;glichst alle Arbeitgeber und alle abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten erfassen. Solche Systeme setzen f&uuml;r alle hohe, gleiche und verbindliche Standards bei L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen. So bleiben den Unternehmen nur Innovation, Investition und Produktivit&auml;t, um gegen andere Unternehmen zu bestehen. &bdquo;Besser statt billiger&ldquo; nannte die IG Metall vor wenigen Jahren diese Strategie.<\/p><p>Wenn es nun allerdings um Globalisierung und Freihandel geht, scheinen diese &ndash; eigentlich wohlbekannten &ndash; Zusammenh&auml;nge vergessen (Schreiner 2015). Dabei br&auml;uchte es gerade auch hier gemeinsame H&ouml;chststandards f&uuml;r alle L&auml;nder in den Bereichen Arbeit, Umwelt, Steuern und Soziales. Sie k&ouml;nnten Konkurrenz zwischen den L&auml;ndern unterbinden &ndash; Konkurrenz zwischen Unternehmen um m&ouml;glichst gute, effizient produzierte Produkte w&auml;re dann die Konsequenz. &Ouml;konomisch schw&auml;chere L&auml;nder k&ouml;nnte man durch zus&auml;tzliche Schutzma&szlig;nahmen davor sch&uuml;tzen, von den st&auml;rkeren &uuml;berrollt zu werden.<\/p><p>Doch die Realit&auml;t ist eine andere: Freihandelsabkommen und einzelstaatliche Deregulierungsprogramme versch&auml;rfen die Konkurrenz zwischen den L&auml;ndern und Unternehmen. Von H&ouml;chststandards, die funktional etwa einzelstaatlichen Tarifvertragssystemen entspr&auml;chen, kann nicht die Rede sein. Unternehmen k&ouml;nnen sich freuen &ndash; sie haben jede M&ouml;glichkeit, Regierungen und Staaten unter Druck zu setzen. Die wiederum singen das Lied von der Alternativlosigkeit einer neoliberalen Standortpolitik, um in der internationalen Konkurrenz wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben. Es ist das Lied der unumg&auml;nglichen Globalisierung.<\/p><p>Dass solche Argumente bis heute die Wirtschafts- und Sozialpolitik Deutschlands und Europas bestimmen, zeigt sich nicht zuletzt im Umgang mit der Eurokrise. Die Austerit&auml;ts- und K&uuml;rzungspolitik, die die EU-Kommission und die Europ&auml;ische Zentralbank gegen&uuml;ber den Krisenstaaten (mit energischer Unterst&uuml;tzung der deutschen Bundesregierung und der Bundesbank) durchgesetzt haben, beruht auf der Annahme, dass L&ouml;hne, &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; und K&uuml;ndigungsschutz in den betreffenden L&auml;ndern zu hoch seien. Sie sollen gesenkt werden, um in der globalisierten Konkurrenz gegen&uuml;ber anderen L&auml;ndern wieder &ldquo;wettbewerbsf&auml;hig&rdquo; zu werden. So hei&szlig;t es im ersten &ldquo;Anpassungsprogramm&rdquo; der EU-Kommission f&uuml;r Griechenland:<\/p><blockquote><p>Neben kurzfristigen Anti-Krisen-Ma&szlig;nahmen ist es notwendig, eine ambitionierte Agenda an Strukturreformen vorzubereiten und umzusetzen, um die externe Wettbewerbsf&auml;higkeit zu st&auml;rken [&hellip;]. Reformen sind insbesondere notwendig, um den &ouml;ffentlichen Sektor zu modernisieren, Produkt- und Arbeitsm&auml;rkte effizienter und flexibler zu machen und f&uuml;r einheimische sowie ausl&auml;ndische Investoren ein offeneres und zug&auml;nglicheres Wirtschaftsumfeld zu schaffen [&hellip;] (Europ&auml;ische Kommission 2010: 10).<\/p><\/blockquote><p>An zahlreichen sp&auml;teren Stellen im Papier wird anschlie&szlig;end explizit ausformuliert, was unter &ldquo;effizienteren&rdquo; und &ldquo;flexibleren&rdquo; Arbeitsm&auml;rkten zu verstehen ist: insbesondere niedrigere L&ouml;hne, geringere Sozialleistungen, schw&auml;chere Gewerkschaften und ein reduzierter K&uuml;ndigungsschutz. Staatsausgaben sollen reduziert, der &ouml;ffentliche Dienst verkleinert werden (was einmal mehr die Besch&auml;ftigten indirekt schw&auml;cht und arbeitsmarktpolitische Handlungsm&ouml;glichkeiten reduziert). Auch Privatisierungen geh&ouml;ren zum Portfolio der erw&uuml;nschten Ma&szlig;nahmen &ndash; mit den entsprechenden indirekten sch&auml;dlichen Auswirkungen auf die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.<\/p><p>Ziel dieser Politik &ndash; von den Bundesregierungen unter CDU-Kanzlerin (seit 2005) Angela Merkel massiv mit vorangetrieben &ndash; ist letztlich das, was Deutschland und wenige andere Staaten Europas vorgemacht haben: Die Staaten der Eurozone sollen in der globalen Konkurrenz zwischen Produktionsstandorten so billig werden, dass sie Export&uuml;bersch&uuml;sse erzielen. Das Problem an einer solchen Strategie, wenn es denn &uuml;berhaupt eine ist, ist bekannt: Solange die Erde nicht auf den Mars oder die Venus exportiert, m&uuml;ssen den Export&uuml;bersch&uuml;ssen der einen L&auml;nder notwendig Import&uuml;bersch&uuml;sse (und damit Schulden) der anderen L&auml;nder gegen&uuml;berstehen (Grunert 2016). Woraufhin diese anderen L&auml;nder mit einiger Wahrscheinlichkeit gleichfalls mit dem Senken ihrer Produktionskosten, also mit mehr Flexibilit&auml;t am Arbeitsmarkt, mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten, mit dem Senken von L&ouml;hnen und &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; reagieren. Eine Spirale nach unten ist l&auml;ngst in Gang gekommen.<\/p><p>Papiere, Programme und Beschl&uuml;sse aus Br&uuml;ssel mit einer solchen Sto&szlig;richtung gibt es mittlerweile viele: Erinnert sei an den &bdquo;Fiskalpakt&ldquo;, an Six-Pack, an das F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Papier und andere. Solche neoliberalen politischen Ans&auml;tze ziehen sich durch alle &bdquo;Reformanstrengungen&ldquo;, die seit Ausbruch der gro&szlig;en Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa unternommen werden (Schreiner 2014): Deutschland mit seinen Privatisierungen und seiner Arbeitsmarktpolitik ist in gewisser Weise zum Beispiel und Vorbild geworden. Und zwar keineswegs nur mit seiner &bdquo;Agenda 2010&ldquo;. Ohne deren fatale Auswirkungen (Jaworski 2016) herunterspielen zu wollen: Der neoliberale Zeitgeist ist &auml;lter; in der deutschen Arbeitsmarktpolitik wirkt er seit mindestens den fr&uuml;hen 1980er Jahren.<\/p><p>Dem katholischen Sozialphilosophen Friedhelm Hengsbach ist sicherlich Recht zu geben, wenn er feststellt:<\/p><blockquote><p>Inzwischen hat die politische Klasse mit ihren angeblichen Reformen bewirkt, dass die ungleiche Verteilung der Einkommen und Verm&ouml;gen gr&ouml;&szlig;er geworden ist und die Schere zwischen denen, die an dem wachsenden Reichtum beteiligt und denen, die davon ausgeschlossen sind, sich ge&ouml;ffnet hat. Eine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung merkt, dass der Verzicht und die Bescheidenheit der einen blo&szlig; die Anspr&uuml;che und Gewinne der anderen vergr&ouml;&szlig;ert hat.<\/p><\/blockquote><p>Im Ergebnis dieser Politik ist die Ordnung am deutschen Arbeitsmarkt zerst&ouml;rt. Soziale Ungleichheit nimmt drastisch zu. In anderen europ&auml;ischen Staaten sieht es nicht besser, sondern oft noch schlechter aus. Und die Aussichten f&uuml;r die Zukunft stimmen eher pessimistisch. F&uuml;hrt man sich vor Augen, dass Erwerbsarbeit f&uuml;r die Mehrzahl der Menschen nach wie vor von grunds&auml;tzlicher existenzieller Bedeutung ist, dann wird deutlich: Hier werden Existenzen kaputtgemacht &ndash; und mit ihnen die Grundlage f&uuml;r das Zusammenleben in unseren Gesellschaften.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Literatur<\/strong><\/p><ul>\n<li>Abelshauser, Werner (2004): Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945. Bonn.<\/li>\n<li>Beck, Stefan (2014): Vom Fordistischen zum Kompetitiven Merkantilismus. Die Exportorientierung der Bundesrepublik Deutschland zwischen Wirtschaftswunder und Europ&auml;ischer Krise. Marburg.<\/li>\n<li>Bertram, Christoph\/ Zundel, Rolf (1985): &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/1985\/10\/ich-bin-zufrieden-mit-dem-erfolg\/komplettansicht\">Ich bin zufrieden mit dem Erfolg<\/a>&ldquo;. Interview mit Helmut Kohl. (04.08.2016).<\/li>\n<li>Bontrup, Heinz-Josef (2004): Zu hohe L&ouml;hne und Lohnnebenkosten: Eine &ouml;konomische M&auml;r. In: WSI Mitteilungen 6 (2004). S. 313-318.<\/li>\n<li>Bothfeld, Silke\/ Ullmann, Karen (2004): K&uuml;ndigungsschutz in der betrieblichen Praxis. Nicht Schreckgespenst, sondern S&uuml;ndenbock. In: WSI Mitteilungen 5 (2004). S. 262-270.<\/li>\n<li>Brandt, Torsten\/ Schulten, Thorsten (2008): Auswirkungen von Privatisierung und Liberalisierung auf die Tarifpolitik in Deutschland. Ein vergleichender &Uuml;berblick. In: Brandt, Torsten\/ Schulten, Thorsten et al. (Hg.): Europa im Ausverkauf. Liberalisierung und Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und ihre Folgen f&uuml;r die Tarifpolitik. Hamburg. S. 68-91.<\/li>\n<li>Br&uuml;tt, Christian (2011): Workfare als Mindestsicherung. Von der Sozialhilfe zu Hartz IV &ndash; Deutsche Sozialpolitik 1962 bis 2005. Bielefeld.<\/li>\n<li>Butterwegge, Christoph (2014): Krise und Zukunft des Sozialstaates. 5. Auflage. Wiesbaden.<\/li>\n<li>Eichengreen, Barry (2008): Globalizing Capital. A History of the international Monetary System. 2. Auflage. Princeton\/ Oxford.<\/li>\n<li>Eicker-Wolf, Kai (2015): Personalnot im Gesundheits- und Pflegebereich: Der Krankenhaussektor. In: WISO-Info 1 (2015). S. 19-26.<\/li>\n<li>Europ&auml;ische Kommission (2010): <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/economy_finance\/publications\/occasional_paper\/2010\/pdf\/ocp61_en.pdf\">The Economic Adjustment Programme for Greece<\/a>. (25.04.2015). Br&uuml;ssel.<\/li>\n<li>Flecker, J&ouml;rg (2014): Was ist da schiefgegangen? Liberalisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und die Qualit&auml;t der Besch&auml;ftigung. In: Prausm&uuml;ller, Oliver\/ Wagner, Alice (Hg.): Reclaim Public Services. Bilanz und Alternativen zur neoliberalen Privatisierungspolitik. Hamburg. S. 25-40.<\/li>\n<li>Grunert, G&uuml;nther (2016): <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/08\/das-deutsche-ueberschussmodell-absurd-aber-weiterhin-populaer\/\">Deutsche Export&uuml;bersch&uuml;sse &ndash; absurd und popul&auml;r<\/a>. (05.08.2016).<\/li>\n<li>Jaworski, Jascha (2016): <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/07\/die-agenda-2010-und-der-eigentliche-ort-notwendiger-reformen\/\">Die Agenda 2010 und der eigentliche Ort notwendiger Reformen<\/a>. (31.07.2016).<\/li>\n<li>Kalina, Thorsten\/ Weinkopf, Claudia (2015): Niedriglohnbesch&auml;ftigung 2013: Stagnation auf hohem Niveau. 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Von der konzertierten Aktion zum B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit. In: Gesamtverband der metallindustriellen Arbeitgeberverb&auml;nde (Hg.): Die deutschen Arbeitsbeziehungen am Anfang des 20. Jahrhunderts. K&ouml;ln. S. 76-102.<\/li>\n<li>St&uuml;tzle, Ingo (2013): Austerit&auml;t als politisches Projekt. Von der monet&auml;ren Integration Europas zur Eurokrise. M&uuml;nster.<\/li>\n<li>Tofaute, Hartmut (1994): Der gro&szlig;e Ausverkauf. Die Privatisierung von Bundesunternehmen durch die Regierung Kohl. K&ouml;ln.<\/li>\n<li>Trampusch, Christine (2009): Der ersch&ouml;pfte Sozialstaat. Transformation eines Politikfeldes. 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Er schreibt regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die NachDenkSeiten zu wirtschafts-, sozial- und verteilungspolitischen Themen.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/9245f2cb37f24b1f8b2a17688b7642fe\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt ist kleiner geworden, der Handel und die Produktion von Waren und Dienstleistungen ist heute weltweit verflochten. Die Globalisierung schreitet voran &ndash; und gilt weiten Teilen der politischen Klasse als unumg&auml;ngliche Entwicklung. 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