{"id":35245,"date":"2016-09-30T12:39:00","date_gmt":"2016-09-30T10:39:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35245"},"modified":"2023-05-31T14:52:22","modified_gmt":"2023-05-31T12:52:22","slug":"tricksen-und-taeuschen-in-der-ard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35245","title":{"rendered":"Tricksen und T\u00e4uschen in der ARD"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160930_maren_mueller.jpg\" title=\"Maren M&uuml;ller\" alt=\"Maren M&uuml;ller\"><\/div><p>Von Beginn ihrer Arbeit an &uuml;ben die NachDenkSeiten Medienkritik und leisten Aufkl&auml;rung &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/252752\/meinungsmache\">Meinungsmache<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/186419\/die-reformluege\">Reforml&uuml;gen<\/a> und den <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/189510\/machtwahn\">Machtwahn von Eliten und Politik<\/a>. Inzwischen sind sie damit nicht mehr ganz so allein: Immer mehr Mediennutzer emanzipieren sich, immer h&auml;ufiger gibt es <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/schmock\/ard-missbraucht-kinder.html\">Programmbeschwerden<\/a> oder gar <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yPajyccVagI\">radikale Kritik<\/a>. Eine solche leistet seit L&auml;ngerem die St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien, die sich f&uuml;r Medienkompetenz und die demokratische Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medienanstalten stark macht. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit der Vorsitzenden <strong>Maren M&uuml;ller<\/strong> &uuml;ber die von der Publikumskonferenz soeben ver&ouml;ffentlichte Expertise <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/20\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/\">&bdquo;Das Ende des Informationsjournalismus &ndash; Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015&ldquo;<\/a>, die kein heiles Haar an der ARD-Berichterstattung zu Griechenland l&auml;sst und die tagt&auml;glichen Methoden der Manipulation konkret beim Namen nennt.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Frau M&uuml;ller, gerade erschien auf der Webseite der St&auml;ndigen Publikumskonferenz eine pointierte sowie sachlich fundierte <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/20\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/\">Fundamentalkritik<\/a> an der Griechenlandberichterstattung der ARD, in der anhand konkreter Beispiele ein komplexes Manipulations-Geflecht offengelegt wird. Tricks und T&auml;uschungen werden dabei ebenso benannt wie das Geflecht der &bdquo;heimlichen Verf&uuml;hrer&ldquo; im Hintergrund, um deren Interessen es geht. In zwei S&auml;tzen: Was werfen Sie der ARD konkret vor?<\/strong><\/p><p>Da hat sich einiges angesammelt. Wir werfen der ARD vor, entgegen der Vorgaben des Rundfunkstaatsvertrages das Publikum mit Desinformation, Falschaussagen und Auslassungen wichtiger Informationen &uuml;ber Wochen und Monate regelrecht &uuml;berzogen zu haben. Die Griechenlandberichterstattung der ARD &ndash; explizit von Tagesschau und Tagesthemen &ndash; war einseitig, regierungskonform, manipulativ, feindselig, verleumderisch und in Teilen geradezu absurd ob ihrer boulevardesken Erz&auml;hlweise. <\/p><p>Durch die inflation&auml;re Verbreitung <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/20\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/\">national-stereotyper Klischees<\/a> im Zusammenhang mit den griechischen Staatsschulden wurden bei der deutschen Bev&ouml;lkerung niedere Instinkte wie Neid, Hass, Zynismus und offener Rassismus geweckt sowie Zwietracht unter den europ&auml;ischen Nachbarn ges&auml;t. <\/p><p>Unter Verletzung ihres gesetzlichen Auftrages hat die ARD somit in manipulativer Weise Ressentiments gesch&uuml;rt und Feindbilder kreiert, die den Zusammenhalt der V&ouml;lker in Europa gef&auml;hrden und im eigenen Land die gesellschaftliche Spaltung forcieren. Der Selbstanspruch &ouml;ffentlich-rechtlicher Redakteure ist in der Regel die &bdquo;Einordnung&ldquo; (welt-)politischen Geschehens f&uuml;r das Publikum. Diese Art der Einordnung hat allerdings mit Journalismus oder gar mit wahrhaftiger Information herzlich wenig zu tun.<\/p><p><strong>Im Text ist von der Technik des <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/07\/1523\/\">&bdquo;Storytelling&ldquo;<\/a> die Rede und es wird diesbez&uuml;glich die Leiterin der Abteilung Innenpolitik des NDR, Anja Reschke, mit dem Satz: &bdquo;Leider haben das die Leute gemerkt, dass auch unsere Berichte gepr&auml;gt sind&ldquo; zitiert&hellip;<\/strong><\/p><p>Storytelling bedeutet nichts Anderes als &bdquo;Aufmerksamkeit holen und halten&ldquo; und spricht prim&auml;r die Gef&uuml;hlsebene des Zuschauers an. &bdquo;Erz&auml;hlen statt berichten&ldquo; ist die Devise. Durch Emotionalisierung, Unterhaltung und eine m&ouml;glichst spannende Dramaturgie soll der Zuschauer davon abgehalten werden, sich der &bdquo;Information&ldquo; durch Wegzappen oder anderweitige Verweigerung der jeweiligen Angebote zu <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/08\/das-trojanische-pferd\/\">entziehen<\/a>. &bdquo;Wie lenken Sie die Aufmerksamkeit des Publikums dauerhaft auf Ihre Botschaft?&ldquo;, fragt zum Beispiel Marie Lampert in ihrem Bestseller, <a href=\"http:\/\/www.uvk.de\/buecher\/alle\/db\/titel\/details\/titel\/storytelling-fuer-journalisten-1\/ch\/aa79149c94157c0afbd08f9f96992981\/\">&bdquo;Storytelling f&uuml;r Journalisten&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Es geht den &ouml;ffentlich-rechtlichen Anstalten dabei vorrangig um Quote, um Legitimation, um die dauerhafte Aufmerksamkeit des Rezipienten und nat&uuml;rlich um die subtile Vermittlung gew&uuml;nschter Botschaften. Durch bestimmte Erz&auml;hltechniken wird die Kernaussage h&uuml;bsch verpackt in einer Story auf eine unterschwellige Art und Weise an den Zuschauer gebracht. Es gibt eine ganze Reihe von Kommunikationsstrategen, die hierzu forschen und lehren &ndash; einige davon finden sich sogar an der <a href=\"http:\/\/www.ard-zdf-medienakademie.de\/AZM-Webseite.html\">Medienakademie<\/a> von ARD und ZDF.<\/p><p>Storytelling wird seit Ende der 90er Jahre als Kommunikationsstrategie in Politik, Milit&auml;r und Wirtschaft praktiziert und ist eine wirkungsvolle Kommunikationswaffe in den H&auml;nden von Spin Doktoren, Lobbyisten und anderen PR-Profis.<br>\nDenn in der Politik, in der Produktwerbung, im Marketing und selbst in der Kriegsf&uuml;hrung und -vorbereitung wird mit einfachen Geschichten oft eine gr&ouml;&szlig;ere Wirkung erzielt als mit schn&ouml;den Fakten. Wir erinnern uns etwa an die 1000-fach medial kolportierte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutkastenl%C3%BCge\">Brutkastenl&uuml;ge<\/a>, die den Irak-Krieg moralisch zu legitimieren half, r&uuml;hrend und tr&auml;nenreich vorgetragen von einem jungen M&auml;dchen. Wer fragt da noch nach Fakten?<\/p><p>Damit stellt sich allerdings wiederholt die Frage nach dem Verh&auml;ltnis zwischen dem zur Neutralit&auml;t verpflichteten &ouml;ffentlich-rechtlichen Journalismus und PR, deren Ziel die &bdquo;Konstruktion w&uuml;nschenswerter Welten&ldquo; <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/11\/kapitel-4-die-konstruktion-wuenschenswerter-welten\/\">ist<\/a>. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160930_orwell_pr.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Quelle: AcTVism Munich <a href=\"http:\/\/www.actvism.org\">www.actvism.org<\/a><\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Storytelling ist also &hellip; ja, in meinen Worten: die Demagogie der Oberen, mit der sie uns auf ihre Weltsicht und Werte einzuschw&ouml;ren suchen? &bdquo;Gut gegen B&ouml;se&ldquo;, &bdquo;Krieg im Auftrag Gottes&ldquo;, wie es bei Bush <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/gott-spricht-durch-mich_aid_100097.html\">hie&szlig;<\/a>, oder eben &bdquo;Krieg gegen die neuen Hitlers dieser Welt&ldquo;, wie es beim Kosovo-Krieg <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33128\">hie&szlig;<\/a>?<\/strong> <\/p><p>Ja, es geht um eine Erz&auml;hltechnik, die starke moralische Bewertungen kolportiert, sodass die durch sie zu ziehenden Schl&uuml;sse massiv begrenzt und also vorgepr&auml;gt sind. <\/p><p>Eben das hat Anja Reschke wohl auch gemeint: &bdquo;Wir Journalisten sind uns sehr bewusst, dass wir die Leute seit Jahr und Tag auch erziehen &ndash; dummerweise haben sie das nun mitgekriegt.&ldquo;<\/p><p><strong>Gut, die Manipulation geschieht also durch Sprache, Erz&auml;hlweise und &hellip; &bdquo;Dramaturgie&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Ja und nein. Denn im Grunde spricht nichts dagegen, Informationen durch pointierte Sprache dramaturgisch spannend und unterhaltsam f&uuml;r den Rezipienten aufzubereiten. Laut des US-amerikanischen Linguisten und Politikberaters Lakoff ist es f&uuml;r gew&ouml;hnlich sogar der einzig funktionierende Weg, die tats&auml;chlichen Mechanismen des Denkens zu benutzen &ndash; Weltsichten, <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=4634\">Frames<\/a>, Metaphern, Emotionen, Bilder oder pers&ouml;nliche Geschichten. Jedoch hat bei der Berichterstattung &ouml;ffentlich-rechtlicher Medien die Information des Publikums im Vordergrund zu stehen und nicht die <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/10\/kapitel-3-was-orwell-nicht-wusste\/\">h&uuml;bsche, selbstgestrickte Legende<\/a>. <\/p><p>Innerhalb der untersuchten Griechenlandberichterstattung im Jahr 2015 wurde durch die konsequente, schwarz-wei&szlig;-gef&auml;rbte Erz&auml;hlweise, die sich jeglicher seri&ouml;ser journalistischer Kategorie entzieht, ein Bild von unseren griechischen Nachbarn gezeichnet, welches perfider nicht h&auml;tte sein k&ouml;nnen. <\/p><p>Unser Autor stellt dazu <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/20\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/\">fest<\/a>: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Das stereotypenspezifische Werte-Framing wirkt stark polarisierend. Es aktiviert und best&auml;tigt zugleich das im Langzeitged&auml;chtnis gespeicherte Stereotyp von den <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/16\/greek-myths-7-9\/\">chaotischen<\/a>, <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/18\/greek-myths-14-16\/\">unzuverl&auml;ssigen<\/a>, <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/14\/greek-myths-1-3\/\">trickreichen<\/a>, <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/19\/greek-myths-17-20\/\">unp&uuml;nktlichen<\/a>, <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/17\/greek-myths-10-13\/\">unbeherrschten<\/a>, <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/15\/greek-myths-4-6\/\">faulen (=reformunwilligen)<\/a> und <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/19\/greek-myths-17-20\/\">verschwenderischen<\/a> S&uuml;deurop&auml;ern, die angeblich die (nord-) &bdquo;europ&auml;ischen Gepflogenheiten&ldquo; (Rolf-Dieter Krause) missachten.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Wenn die sachliche Debatte um &ouml;konomische L&ouml;sungen f&uuml;r die griechische Schuldenkrise von einem medial inszenierten Theater &uuml;ber vermeintliche deutsche Sekund&auml;rtugenden &uuml;bert&ouml;nt und ein international anerkannter Wirtschaftsprofessor wie Yanis Varoufakis dem Publikum als halbstarker und trickreicher Ganove verkauft <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/09\/kapitel-2-ueber-griechische-helden-maerchen-und-mythen\/\">wird<\/a>, dann ist diese Art der Informationsvermittlung mehr als verzichtbar. Sie ist f&uuml;r die freie Meinungsbildung wertlos &ndash; wie jede Form der Propaganda.<\/p><p><strong>Im letzten Kapital des Aufsatzes legen Sie verschiedene Strategien der <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/12\/kapitel-5-the-hidden-persuaders\/\">&bdquo;versteckten Argumentation&ldquo;<\/a> offen. Um was geht es dabei?<\/strong><\/p><p>Persuasive Kommunikation hat das Ziel, Einstellungen von Kunden oder auch Rezipienten zu beeinflussen bzw. zu ver&auml;ndern. Verst&auml;ndigung oder gar Informationsaustausch sind nachrangig. <\/p><p>Die Techniken sind in verschiedene Kategorien einteilbar: die Nutzung spezieller Erz&auml;hltechniken durch die Journalisten, der Einsatz rhetorischer Strategien, die verdeckte Argumentation durch interessengeleitetes <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=4634\">Framing<\/a> sowie der Gebrauch semantischer, visueller oder auditiver Trigger.<\/p><p><strong>Das klingt doch ein wenig sehr akademisch und erschlie&szlig;t sich nicht gleich. Skizzieren Sie doch bitte aus jedem Bereich ein konkretes Beispiel &ndash; und sagen mir vor allem auch, was der immer h&auml;ufiger genutzte Begriff des <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=4634\">&bdquo;Framing&ldquo;<\/a> eigentlich meint.<\/strong><\/p><p>Die <em>Erz&auml;hlhaltung<\/em> des Journalisten, die sich je nach Thema und politischer Gemengelage zwischen affirmativ-nah oder kritisch-distanziert bewegt, vermag zum Beispiel den uninformierten Zuschauer zur Best&auml;tigung eines bestimmten Akteurs oder aber auch zu dessen Abwertung bewegen. Affirmativ-nah wurden im Konflikt beispielsweise immer die Kanzlerin und der Bundesfinanzminister dargestellt und die griechische Regierung nat&uuml;rlich immer kritisch-distanziert. Letztere Erz&auml;hlhaltung kann beim uninformierten Zuschauer leicht zur Abwehr, zur Entsolidarisierung und zur Herausbildung von Stereotypen f&uuml;hren.<\/p><p><em>Interessengeleitetes Framing<\/em> meint einen bestimmten, gleich mitgelieferten Interpretationsrahmen und geht einher mit Falschinformationen, Auslassungen und dem Einbetten von Fakten in fremde Zusammenh&auml;nge. Speziell da, wo dies journalistische Authentizit&auml;tsnachweise wie etwa O-T&ouml;ne oder Bilder betrifft, die aus Sicht des Rezipienten den Status von &bdquo;Wahrheitsbelegen&ldquo; haben, handelt es sich dabei um glasklare Verst&ouml;&szlig;e gegen journalistische Kodizes. <\/p><p>Eine der beliebtesten <em>rhetorischen Strategien<\/em> ist etwa die Berufung auf sogenannte &bdquo;Experten&ldquo;, also das Insistieren darauf, dass es Menschen gibt, die sehr viel mehr wissen als andere, und denen dann auch &ndash; als sozusagen autorit&auml;rer Appell &ndash; unbedingt Glauben zu schenken ist. Am kuriosesten sind dabei sicher die &bdquo;Terrorexperten&ldquo;, die vom kuscheligen Studio aus terroristische Vorf&auml;lle bewerten, einordnen und kommentieren. Die Legitimit&auml;t eines zuvor von der Moderation verk&uuml;ndeten Standpunkts soll durch die Berufung auf eine vermeintliche Autorit&auml;t sozusagen bewiesen werden.<\/p><p>Auch die nachhaltige Denunziation politischer Gegner ist eine beliebte Strategie der &ouml;ffentlich-rechtlichen Meinungsbildner und erfolgt zumeist &uuml;ber die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Argumentum_ad_hominem\">Ad-hominem-Argumentation<\/a>. Von der inhaltlichen Argumentation des Kontrahenten wird durch einen Angriff auf seine Glaubw&uuml;rdigkeit &ndash; also etwa gen seines Verhaltens, seiner Motive, seines Charakters &ndash; abgelenkt. Wer erinnert sich noch an die absurde <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/stil\/stilkritik-zu-yanis-varoufakis-die-attituede-des-ministers-1.2355107\">Hemd-aus-der-Hose-Diskussion<\/a>? Um so etwas geht&rsquo;s: Von Varoufakis&lsquo; &ouml;konomischer Argumentation wurde durch Angriffe auf seine Kompetenz und seine Vertrauensw&uuml;rdigkeit permanent abgelenkt. Die Glaubw&uuml;rdigkeit eines Politikers ist jedoch der entscheidende Faktor jeder politischen Auseinandersetzung. Im Fall von Varoufakis erzielte die ARD-Berichterstattung durch manipulative Darstellungen wie diese in Dauerschleife einen Glaubw&uuml;rdigkeits-Wert, der gen Null tendierte. Rufmord <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/yanis-varoufakis-im-stern---ich-war-opfer--es-war-rufmord--6611372.html\">nannte<\/a> es Varoufakis und wir schlie&szlig;en uns dieser Meinung an.<\/p><p>Semantische, visuelle und auditive Trigger verst&auml;rken eine bestimmte Botschaft durch bestimmte Wortspiele oder Attributierungen, durch Musik, Ger&auml;usche oder entsprechende Bilder. Besonders eindrucksvoll waren in der ARD-Griechenlandberichterstattung die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24788#h14\">Metaphern aus der bunten Welt der Spiele<\/a>, wenn es um die wissenschaftliche Disziplin der Spieletheorie ging, in der Yanis Varoufakis bewandert ist. Diese Art der Darstellung eines wissenschaftlichen Erkenntnisinstrumentes kann man getrost als vors&auml;tzliche Verdummung des Publikums bezeichnen.<\/p><p>Nat&uuml;rlich funktionieren auch Kampagnen gegen unliebsame, kritische Positionen, die den Mainstream infrage stellen, nach genau diesem Schema: All die Denunziation mit Begriffen wie <a href=\"https:\/\/jensewernicke.wordpress.com\/2016\/01\/09\/vorsicht-verschwoerungstheorie\/\">&bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33793\">&bdquo;Querfrontler&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25805\">&bdquo;Antisemit&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33337\">&bdquo;Antiamerikaner&ldquo;<\/a> etc. &ndash; immer h&auml;ufiger sind das semantische Chiffren im Kampf gegen eben nicht das, was man vorgibt zu bek&auml;mpfen, sondern gegen die Reste an <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34504\">sozialem<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28643\">friedenspolitischem<\/a> Widerstand, die es noch hat in diesem Land. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160930_schaubild.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160930_schaubild_th.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/12\/kapitel-5-the-hidden-persuaders\/\">&bdquo;Das Ende des Informationsjournalismus &ndash; Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015, Kapitel 5&ldquo;<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Gab es bez&uuml;glich der Griechenland-Berichterstattung auch konkrete Falschdarstellungen? Wenn ja, geben Sie bitte zwei, drei konkrete Beispiele hierf&uuml;r&hellip;<\/strong><\/p><p>Es gab eine ganze Reihe von Falschinformationen in der Griechenlandberichterstattung, denen wir auch etliche <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/forum\/viewtopic.php?f=47&amp;t=507#p2023\">Beschwerden<\/a> gewidmet hatten. <\/p><p>Besonders Rolf-Dieter Krause tat sich mit Falschinformationen, teils unter Berufung auf anonyme Zeugen, in einer Art und Weise hervor, die einem Br&uuml;ssel-Korrespondenten wenig zur Ehre gereichen.<\/p><p>&bdquo;Wenn man dem griechischen Finanzminister zugeh&ouml;rt hat, ist das lauter Zeugs, das er auf keinen Fall unterschreiben will&ldquo;, sagte Krause etwa in einer Schalte anl&auml;sslich der Eurogruppensitzung in den Tagesthemen vom 16. Februar 2015. Obwohl Krause bei der entsprechenden Pressekonferenz zugegen war und die entsprechenden Inhalte, Vorschl&auml;ge und Hemmnisse genauestens kannte, informierte er die Zuschauer der Tagesthemen <em>nicht<\/em> dem Informationsauftrag entsprechend. <\/p><p>Laut Varoufakis wurde das zwischen ihm und dem EU- W&auml;hrungskommissar Pierre Moscovici vor der Sitzung ausgehandelte Papier kurz vor der geplanten Unterschrift des griechischen Finanzministers von Jeroen Dijsselbloem einfach durch ein anderes ersetzt.<br>\nDie ARD zeigte dann zwar sogar einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz vom 16. Februar 2015, in der Varoufakis diesen Vorgang bekannt machte &ndash; sie pr&auml;sentierte ihren Zuschauern aber einen <em>anderen<\/em> Ausschnitt.<\/p><p>Unserer Untersuchung der mehr als 20 bedauerlichen Einzelf&auml;lle aus den ersten 4 Wochen der ARD-Berichterstattung &uuml;ber die Syriza-Regierung 2015 k&ouml;nnen Sie entnehmen, wie das Publikum systematisch und kontinuierlich vors&auml;tzlich desinformiert wurde. <\/p><p><strong>Im Gegensatz zur Medienkritik von rechts skizzieren Sie in Ihrem Aufsatz keine gro&szlig;e Weltverschw&ouml;rung finsterer Kreise, sondern Journalisten als <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Schaubild.jpg\">Hauptakteure<\/a> und -t&auml;ter der t&auml;glichen Manipulation. Oder besser: eine Mischung aus eigenen Werturteilen, sozialer Position, &ouml;konomischen Abh&auml;ngigkeiten und regul&auml;ren journalistischen Techniken. Ist das &bdquo;Handwerkszeug&ldquo; also selbst schon Teil des Problems? Meine: Sind Journalisten schon so ausgebildet und sozialisiert, dass ihrer Arbeit oftmals eine gewisse Parteilichkeit immanent ist?<\/strong><\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich sind Journalisten parteilich und agieren in ihrem Berufsfeld ihrer Sozialisation entsprechend. Es gibt in Deutschland f&uuml;r jedes politische Spektrum die entsprechenden Medienangebote &ndash; von <em>Jungle World<\/em> bis <em>Junge Freiheit<\/em> und dazwischen viel Libert&auml;res, Liberales, Konservatives, Linksgr&uuml;nes und Esoterisches. Diese Vielfalt der Meinungen ist Ausdruck unserer aufgekl&auml;rten demokratischen Gesellschaft, die nat&uuml;rlich &uuml;ber eine grundgesetzlich gesch&uuml;tzte Pressefreiheit verf&uuml;gt und auch alternativen Medienschaffenden Raum f&uuml;r ihre Publikationen gibt. <\/p><p>Der dauerhafte Erfolg von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albrecht_M%C3%BCller_(Publizist)\">Albrecht M&uuml;ller<\/a> mit seinen NachDenkSeiten ist beispielsweise ein Indiz daf&uuml;r, dass der Bedarf an sachlicher und kritischer Auseinandersetzung in unserem Land durchaus vorhanden ist und dass Parteilichkeit und das Handwerkszeug an sich eben nicht das Problem sind. Zum Problem werden sie, wo sie in den Dienst von Obrigkeiten gestellt werden und den Journalisten ihr Bem&uuml;hen um Objektivit&auml;t und die Kritik an Unrecht, Ausbeutung und Unterdr&uuml;ckung aus Karrieregr&uuml;nden <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000024815523\/Quoten-SekteZDF-Journalist-uebt-Medienkritik\">abhandenkommt<\/a>. So einen &bdquo;Journalismus&ldquo; braucht wirklich kein Mensch. <\/p><p>Die gesellschaftlichen Erwartungen an den &ouml;ffentlich-rechtlichen Journalismus aufgrund seiner besonderen Finanzierungssituation und Unabh&auml;ngigkeit von Werbung und Co. sind dabei naturgem&auml;&szlig; h&ouml;her als die an die privaten Medien. Bis auf wenige Ausnahmen gerieren sich die &ouml;ffentlich-rechtlichen Korrespondenten aber &ndash; und zwar insbesondere jene bei Tagesschau und Tagesthemen &ndash; wie ein konzertierter PR-Stab der Bundesregierung. Dass diese Offensichtlichkeit auch in kausalem Zusammenhang mit der aktuellen Vertrauenskrise der Medien steht, ist Fakt. <\/p><p><strong>Inwiefern?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gelten andere Gesetze als f&uuml;r die Konzernmedien, deren Programm nur dazu da ist, um Geld zu verdienen. Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bekommen vom Beitragszahler Geld als Gegenleistung f&uuml;r objektive, wahrheitsgem&auml;&szlig;e, unparteiische und ausgewogene Berichterstattung. <\/p><p>Die Wahrheitspflicht des Journalisten ist nach geltendem Recht immer an die Erf&uuml;llung der Sorgfaltspflicht gekoppelt, die in der sorgsamen Pr&uuml;fung, Sichtung und Darstellung von f&uuml;r alle frei zug&auml;nglichen Recherchematerialien konkretisiert ist. Nicht umsonst hei&szlig;t es in Paragraph 11 <a href=\"http:\/\/www.dvtm.net\/fileadmin\/pdf\/gesetze\/13._RStV.pdf\">Rundfunkstaatsvertrag<\/a> explizit: <\/p><blockquote><p>&raquo;Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erf&uuml;llung ihres Auftrags die Grunds&auml;tze der Objektivit&auml;t und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu ber&uuml;cksichtigen.&laquo;<\/p><\/blockquote><p>S&auml;mtliche Falschdarstellungen innerhalb der Griechenlandberichterstattung w&auml;ren allein durch die Befolgung professioneller Berufsnormen vermeidbar gewesen und folgten zudem grunds&auml;tzlich einem interessengeleiteten <a href=\"http:\/\/feynsinn.org\/?p=4634\">Narrativ<\/a>. <\/p><p>Als Konsequenz aus diesem Informationsdebakel fragen wir daher aktuell den verantwortlichen Rundfunkrat:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Wie konnte es nur wenige Wochen nach den selbstkritischen &Auml;u&szlig;erungen von Chefredakteur Kai Gniffke zur Ukraine-Berichterstattung innerhalb der Griechenland-Berichterstattung erneut zu einer solch eklatanten Missachtung des Rundfunkstaatsvertrages kommen und welche konkreten Ma&szlig;nahmen gedenkt der Rundfunkrat als Konsequenz zu ergreifen, um in Zukunft die gesetzlich garantierte sachlich-neutrale Berichterstattung innerhalb der ARD-Nachrichtenformate zu gew&auml;hrleisten?&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Eine Antwort steht, Sie ahnen es, nach wie vor aus.<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Maren M&uuml;ller<\/strong>, Betriebswirtin aus Leipzig, initiierte im Januar 2014 die sogenannte <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/interview-mit-maren-mueller-der-initiatorin-der-lanz-petition-a-945178.html\">Lanz-Petition<\/a> und gr&uuml;ndete in Folge den medienkritischen Verein <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/\">&ldquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien&rdquo;<\/a>, dessen Vorsitzende sie ist. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterschauen:<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/lzyzv3naqKk\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Medienkritiker Walter van Rossum: Warum keiner mehr dem Mainstream-Journalismus glaubt<\/strong><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/yPajyccVagI\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Medienkritiker Walter van Rossum: &ldquo;Daf&uuml;r braucht man keinen F&uuml;hrerbefehl<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/efee9dcf3c454703a9ad8046303f6fc0\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160930_maren_mueller.jpg\" title=\"Maren M&uuml;ller\" alt=\"Maren M&uuml;ller\"\/><\/div>\n<p>Von Beginn ihrer Arbeit an &uuml;ben die NachDenkSeiten Medienkritik und leisten Aufkl&auml;rung &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/252752\/meinungsmache\">Meinungsmache<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/186419\/die-reformluege\">Reforml&uuml;gen<\/a> und den <a href=\"http:\/\/www.droemer-knaur.de\/buch\/189510\/machtwahn\">Machtwahn von Eliten und Politik<\/a>. Inzwischen sind sie damit nicht mehr ganz so allein: Immer mehr Mediennutzer emanzipieren sich, immer h&auml;ufiger gibt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35245\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[209,41,183,11],"tags":[1546,313,1279,1255,1555,1544,1611,315,1588,1844,440,408,325,451,570,260,1292,244],"class_list":["post-35245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews","category-medienanalyse","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-ard","tag-oerr","tag-boulevardjournalismus","tag-einschaltquote","tag-griechenland","tag-kampagnenjournalismus","tag-kriegsluegen","tag-merkel-angela","tag-private-medien","tag-reschke-anja","tag-schaeuble-wolfgang","tag-soziale-herkunft","tag-staatsschulden","tag-tagesschau","tag-tagesthemen","tag-ukraine","tag-varoufakis-yanis","tag-vierte-gewalt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35245"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98597,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35245\/revisions\/98597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}