{"id":3525,"date":"2008-10-21T09:41:39","date_gmt":"2008-10-21T07:41:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3525"},"modified":"2008-10-21T09:41:39","modified_gmt":"2008-10-21T07:41:39","slug":"hinweise-des-tages-757","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3525","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Geb&uuml;hren schrecken vom Studium ab<\/li>\n<li>Studie: Transport von Waren wird teurer<\/li>\n<li>Neoliberalimus. Die Neunmalklugen<\/li>\n<li>Schulden f&uuml;r alle. Le Monde diplom ..<\/li>\n<li>Sie k&ouml;nnen keinen Kapitalismus<\/li>\n<li>Ein Malus von Merkel<\/li>\n<li>Rolle von Goldman Sachs<\/li>\n<li>Rettung ohne Not?<\/li>\n<li>gigantischen Ausverkauf unseres Staates geparkt<\/li>\n<li>Paris macht mobil gegen Steueroasen<\/li>\n<li>Zwangswartung an ICEs<\/li>\n<li>Gro&szlig;es Datenleck im Springer-Konzern<\/li>\n<li>Kriminalbeamte fordern Neuanfang im Datenschutz<\/li>\n<li>Forsa und INSM Hand in Hand<\/li>\n<li>Nachlese zum gestrigen Beitrag zu Anne Will<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,<a href=\"?p=3525&amp;email=1\"> dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Geb&uuml;hren schrecken vom Studium ab<\/strong><br>\nOffenbar weil das Ergebnis nicht zur Politik passt, h&auml;lt Bildungsministerin Schavan eine eigens in Auftrag gegebene Studie unter Verschluss. Darin wurde ermittelt, dass die Studiengeb&uuml;hren deutlich mehr junge Menschen vom Studium abschrecken als bisher angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Umfrage-unter-Verschluss-Geb%FChren-schrecken-vom-Studium-ab\/428262.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><strong>GEW-Newsletter Hochschule und Forschung<\/strong><br>\n17.10.2008: dpa: Abschreckende Wirkung von Studiengeb&uuml;hren belegt<br>\nDGB und GEW fordern Geb&uuml;hrenfreiheit bundesweit<\/p>\n<p>Vor allem Frauen und junge Menschen aus bildungsfernen Familien machen wegen der Studiengeb&uuml;hren einen Bogen um die Hochschulen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) in Hannover, die nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa im Bundesbildungsministerium unter Verschluss gehalten wird.<\/p>\n<p>Bis zu 18.000 Absolventen allein des Abiturjahrgangs 2006 haben laut Studie, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nach eigenen Angaben vorliegt, wegen der neuen Geb&uuml;hren kein Studium aufgenommen. Dieser Zahl liegen die Befragung von 5.420 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten Studienberechtigten des Abschlussjahrgangs 2006 sowie die Auswertung regelm&auml;&szlig;iger Abiturienten-Untersuchungen des HIS zugrunde.<\/p>\n<p>Nach dpa-Angaben zeigt die Studie, dass die Geb&uuml;hrendebatte unter Abiturientinnen und Abiturienten und jungen Menschen mit Fachhochschulreife zu &ldquo;erheblicher Verunsicherung&rdquo; f&uuml;hrt &ndash; selbst in Bundesl&auml;ndern, die noch keine Geb&uuml;hren verlangen. Kinder aus Akademikerfamilien lie&szlig;en sich &ldquo;deutlich seltener in ihrer Hochschulwahl beeinflussen&rdquo; als junge Menschen mit bildungsfernem Hintergrund.<\/p>\n<p>Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), forderte die unverz&uuml;gliche Ver&ouml;ffentlichung der Studie. Sie habe schon vor Wochen eine Unterrichtung durch das Ministerium verlangt. Die Ergebnisse d&uuml;rften vor dem Bildungsgipfel von Bund und L&auml;ndern &ldquo;nicht vertuscht werden&rdquo;, so Burchardt. Das Thema geh&ouml;re auf den Bildungsgipfel am Mittwoch in Dresden.<\/p>\n<p>Seit Einf&uuml;hrung der Studiengeb&uuml;hren hat die GEW immer wieder auf den bildungspolitischen Schaden hingewiesen, der dadurch angerichtet wird. Das Bezahlstudium widerspreche der Chancengleichheit beim Hochschulzugang, so die Bildungsgewerkschaft. Sie fordert alle Bundesl&auml;nder, die auf Studiengeb&uuml;hren setzen, auf, die entsprechenden Gesetze wieder einzukassieren.<\/p>\n<p>Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert in seinen &ldquo;Gewerkschaftlichen Anforderungen an den Bildungsgipfel&rdquo;, die Geb&uuml;hrenfreiheit des Hochschulstudiums durch einen bundesweiten gesetzlichen Ausschluss von Studiengeb&uuml;hren durchzusetzen. Der Beschluss des DGB-Bundesvorstands &ldquo;Mit guter Bildung in die Zukunft&rdquo; wurde auf der Konferenz &ldquo;Neue Bildung f&uuml;r das Land &ndash; DGB-Kompass zum Gipfel&rdquo; heute in Berlin vorgestellt.<\/p>\n<p>Zwar hat das Bundesverfassungsgericht 2005 dem Bund die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r ein gesetzliches Geb&uuml;hrenverbot abgesprochen, inzwischen hat sich die Verfassungsrechtslage in Folge der F&ouml;deralismusreform von 2006 jedoch ge&auml;ndert &ndash; nach Auffassung der Bildungsgewerkschaft GEW zu Gunsten einer Bundeskompetenz in Sachen Studiengeb&uuml;hren. Das f&uuml;r Hochschulen zust&auml;ndige Vorstandsmitglied der GEW, Andreas Keller, legte bereits im November 2007 in seiner Stellungnahme an den Bundestagsausschuss f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung dar, dass der Bund nach der F&ouml;deralismusreform eine Gesetzgebungskompetenz f&uuml;r die Hochschulzulassung besitze, die den Hochschulzugang einschlie&szlig;e (<a href=\"http:\/\/wissenschaft.gew.de\/Binaries\/Binary28424\/Dok-HuF-2007-20-Hochschulrahmengesetz.pdf\">[PDF Dokument &ndash; 624 KB]<\/a>, S. 16). Aus dieser neuen Verfassungsrechtslage ergebe sich, dass der Bund die Kompetenz f&uuml;r ein bundesweites gesetzliches Geb&uuml;hrenverbot habe.<\/p>\n<p>&ldquo;Bund und L&auml;nder haben bei ihrem Bildungsgipfel jetzt die Chance, mit der sozialen &Ouml;ffnung der Hochschulen ernst zu machen&rdquo;, erkl&auml;rte Andreas Keller am Rande der DGB-Veranstaltung in Berlin. &ldquo;Neben der &Ouml;ffnung der Hochschulen f&uuml;r beruflich Qualifizierte, einer strukturellen BAf&ouml;G-Reform mit der Perspektive eines elternunabh&auml;ngigen Studienhonorars und dem nachfragegerechten Ausbau der Hochschulen geh&ouml;rt hierzu die bundesweite Abschaffung aller Studiengeb&uuml;hren ohne Wenn und Aber&rdquo;, forderte Keller und erinnerte an die v&ouml;lkerrechtliche Verpflichtung von Bund und L&auml;ndern, wieder von Studiengeb&uuml;hren Abstand zu nehmen. Auch der DGB nimmt mit seinem Beschluss zum Bildungsgipfel explizit Bezug auf den Internationalen Pakt &uuml;ber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt), den die Bundesrepublik Deutschland ratifiziert hat. Im UN-Sozialpakt hat sich Deutschland v&ouml;lkerrechtlich verpflichtet, den &ldquo;Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise, insbesondere durch allm&auml;hliche Einf&uuml;hrung der Unentgeltlichkeit, jedermann gleicherma&szlig;en entsprechend seinen F&auml;higkeiten zug&auml;nglich&rdquo; zu machen (Artikel 13 UN-Sozialpakt). Beim f&uuml;r die &Uuml;berwachung des UN-Sozialpakts zust&auml;ndigen UN-Ausschuss in Genf ist seit 2007 eine gemeinsame Stellungnahme der Bildungsgewerkschaft GEW und der Dachverband der Studierendenvertretungen fzs anh&auml;ngig, die auf eine R&uuml;ge der Bundesrepublik durch die Vereinten Nationen abzielt.<\/p>\n<p>Dr. Andreas Keller<br>\nGewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Hauptvorstand<br>\nMitglied des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Vorstands<br>\nLeiter des Vorstandsbereichs Hochschule und Forschung\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Studie: Transport von Waren wird teurer<\/strong><br>\nAuf Industrie und Handel kommen steigende Kosten zu, weil der Transport und die Verteilung von Waren in den kommenden Jahren kostspieliger werden. Dies k&ouml;nnte f&uuml;r die Verbraucher auch zu h&ouml;heren Preise in den Superm&auml;rkten f&uuml;hren. In den vergangenen Jahren war der Kostenanteil der Logistik-Dienstleistungen f&uuml;r die Wirtschaft fast durchg&auml;ngig gesunken &ndash; 1990 machten die Warentransporte etwa in der Industrie noch 15 Prozent der Gesamtkosten aus, 2008 nur noch sieben. &bdquo;Der langfristige Trend sinkender Kosten ist unterbrochen&ldquo;, hei&szlig;t es nun in der Studie, die sich auf die Befragung von 1000 Logistik-Managern aus mehreren Branchen st&uuml;tzt. Der Grund: Die Kosten f&uuml;r Treibstoff sowie die Mautgeb&uuml;hren d&uuml;rften tendenziell steigen, trotz des zuletzt gesunkenen Dieselpreises.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2641154?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Neoliberalimus<\/strong><br>\nDie Neunmalklugen<br>\nWas haben sie uns nicht alles erz&auml;hlt &uuml;ber den &uuml;berlegenen Markt und die Wertlosigkeit des Staates &ndash; und was h&ouml;rt man nun? Dr&ouml;hnendes Schweigen<br>\nVon Susanne Gaschke<br>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/43\/Zukunft-des-Neoliberalismus\">ZEIT ONLINE 43\/2008 S. 10<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Ein beachtlicher Wandel einer Autorin. Aber wir sind gl&uuml;cklich &uuml;ber jeden Wandel &ndash; bei wichtigen Autoren sowieso. Leider bleibt die Einsicht auf halbem Wege stecken; z.B.: vom Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Hartz-Gesetze und die Rente mit 67 kommt  die Autorin nicht weg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schulden f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDie Krise der Finanzm&auml;rkte hat in den USA begonnen. Doch F&auml;lle wie Hypo Real Estate und Fortis zeigen: Das Versteckspiel mit faulen Krediten machten alle mit. Jetzt fordern selbst fr&uuml;here Marktfundamentalisten die Rettung durch den Staat. Der Sozialismus marschiert, und niemand wei&szlig;, wohin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2008\/10\/10.mondeText1.artikel,a0010.idx,0\">le monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Eine sehr instruktive und gut verst&auml;ndliche Zusammenfassung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sie k&ouml;nnen keinen Kapitalismus<\/strong><br>\nJetzt liegt das Rettungspaket f&uuml;r die Banken geschn&uuml;rt auf dem Tisch, doch kaum ein Institut hebt den Finger. War es also viel L&auml;rm um nichts? Geht es den Banken so blendend, dass sie abwarten k&ouml;nnen? Weit gefehlt.\n<p>Die Bundesregierung und ihre Berater haben leider erneut bewiesen, dass sie vom Kapitalismus wenig verstehen. Der gro&szlig;e Fehler des Pakets ist seine Freiwilligkeit. Nur Banken, die &uuml;berhaupt nicht mehr weiterwissen, schl&uuml;pfen unter die Fittiche des Staats. Und nur bei solchen Instituten legt der Staat dann Daumenschrauben an.<br>\nViel kl&uuml;ger w&auml;re die britische oder amerikanische Vorgehensweise gewesen. Die Regierung hat dort die systemrelevanten Banken schlicht zur Teilverstaatlichung gezwungen. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, lautet die volkswirtschaftlich richtige Losung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1616390_Sie-koennen-keinen-Kapitalismus.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Malus von Merkel<\/strong><br>\nMit seinen j&uuml;ngsten Interview&auml;u&szlig;erungen hat der Deutsche-Bank-Chef die Regierungschefin schwer in Rage gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1616435&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Anscheinend begreift die Politik erst dann, was einzelwirtschaftliches Denken hei&szlig;t, wenn sie mit der Nase darauf gesto&szlig;en wird. Dabei agieren die meisten Politiker l&auml;ngst auch nach dem altbekannten  Konzept des Nutzenmaximierers von Adam Smith, zum Nutzen der eigenen Partei, wenn nicht gar der eigenen Person und wie wohl, wenn das eigene Wohl kontr&auml;r zum Gemeinwohl steht. Herr Ackerman hat seinen Beitrag zur Systemrettung  geleistet, um den Bestand der Deutschen Bank  zu sichern &ndash; zu nichts mehr. Nachdem dies anscheinend gelungen ist, kehrt er zum Tagesgesch&auml;ft zur&uuml;ck, seinen und den Nutzen der Deutschen Bank zu maximieren. Haben Sie nicht auch schon &uuml;berlegt, von der Dresdner zur Deutschen zu wechseln?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ich vermute, dass der Konflikt mit Ackermann abgesprochen ist, jedenfalls mit Genuss zur Profilierung genutzt wird. Die Beziehungen und Verkn&uuml;pfungen sind so eng. Die Gemeinsamkeiten so dicht. Der Konflikt soll der SPD ein bisschen Profil verschaffen und zudecken, dass Steinbr&uuml;ck und Merkel schon seit Beginn das Gesch&auml;ft der Investmentbanker betreiben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch eine Nachlese zur Rolle von Goldman Sachs:<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<br>\nein Hinweis auf einen interessanten Artikel &uuml;ber Goldmann Sachs und deren Deutschlandchef Alexander Dibelius, der ja , wie sie bereits anmerkten auch unsere Bundeskanzlerin ber&auml;t. Der Tenor ist nicht unbedingt sehr kritisch, zeigt aber gut den weltweiten Einfluss von Goldmann Sachs auf Politik und Wirtschaft. Und best&auml;tigt damit die auch auf den NDS ge&auml;u&szlig;erte Bef&uuml;rchtung, dass sich im Prinzip nichts &auml;ndern wird, da die Akteure dieselben bleiben und weiterhin ma&szlig;geblichen Einfluss auf die Politik haben.<\/p>\n<p>&ldquo;Verbindungen zur Politik haben bei Goldman Sachs Tradition &ndash; daf&uuml;r sorgt das unternehmens-interne Netzwerk rund um den Globus, auf das Dibelius wie die weltweit insgesamt 320 Partner Zugriff hat. Wenn n&ouml;tig, ist jeder erreichbar, selbst zu Nachtzeiten oder im Ferienhaus. In Europa stehen die beiden ehemaligen EU-Kommissare Mario Monti und Karel van Miert als Berater auf der Gehaltsliste, der fr&uuml;here EU-Kommissar Peter Sutherland arbeitet als Chairman von Goldman Sachs International und in gleicher Funktion beim Energiekonzern BP. Zudem ist er Mitglied im Internationalen Beraterkreis der Allianz. Ex-Bundeswirtschaftsminister Hans Friderichs ist Aufsichtsratschef von Goldman Sachs Investment Management.&rdquo;<br>\nNa, dann bis zur n&auml;chsten Blase.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/unternehmen\/100004269.html?nv=smart\">Capital<\/a><\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ. K., N&uuml;rnberg<\/p><\/li>\n<li><strong>Rettung ohne Not?<\/strong><br>\nDie Landesbanken machen den Anfang. Nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands wird nicht nur die BayernLB Instrumente des staatlichen Rettungspaketes f&uuml;r die Finanzbranche in Anspruch nehmen. &ldquo;Art und Umfang der Nutzung werden im Einzelfall in Verantwortung der einzelnen Institute entschieden werden&rdquo;, teilte der Verband mit. Die Sparkassen sind Haupteigent&uuml;mer der zum Teil durch die Finanzkrise schwer angeschlagenen Landesbanken. Die privaten Geldinstitute halten sich dagegen vornehm zur&uuml;ck. Obwohl inzwischen die Kr&ouml;ten bekannt sind, die geschluckt werden m&uuml;ssen, um Staatshilfe zu bekommen, hat noch keine private Bank Interesse angemeldet. Entweder sie weisen &ndash; wie die Deutsche Bank &ndash; schon den Verdacht br&uuml;sk von sich, oder aber sie k&uuml;ndigen schmallippig an, die Konditionen des Rettungspakets zu &uuml;berpr&uuml;fen.\n<p>Branchenkenner bezweifeln jedoch, dass sich die Banken diesen Hochmut noch leisten k&ouml;nnen. Denn die Abschreibungen der vergangenen Monate und die j&uuml;ngsten Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten zehren an den Reserven. &ldquo;So gut wie alle Banken denken seit Monaten dar&uuml;ber nach, wie sie ihre Kapital- und Liquidit&auml;tssituation verbessern k&ouml;nnen&rdquo;, sagt J&ouml;rg Birkmeyer, Kreditanalyst bei der DZ Bank. Nach einer Studie von Merrill Lynch ben&ouml;tigen die f&uuml;hrenden europ&auml;ischen Banken rund 73 Milliarden Euro frisches Geld. Ganz oben rangiert die Deutsche Bank, deren Chef Josef Ackermann gerade vollmundig betonte, kein Staatsgeld zu ben&ouml;tigen. Die Analysten Stuart Graham und Alexander Tsirigotis bescheinigen dem deutschen Branchenprimus jedoch einen Kapitalbedarf von 8,9 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1616436&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Vielleicht stehen ja Staatsfonds aus Kuwait, Katar, Dubai, Abu Dhabi oder China bei der Deutschen Bank Schlange.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><strong>Im von ihnen geschriebenen Finanzmarktstabilisierungsgesetz FMStG haben die Banker Blessing, M&uuml;ller (Commerzbank), Ackermann (Deutsche Bank) und Achleitner (Allianz) einen gigantischen Ausverkauf unseres Staates geparkt<\/strong>\n<p>Dank den &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; und &ldquo;Kinder-Alarm&rdquo; weiss die bundesdeutsche &Ouml;ffentlichkeit seit heute Morgen, wo das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG) im Internet zu finden ist. Nur die &ldquo;FTD&rdquo; hatte zuvor ebenfalls den Gesetzentwurf ver&ouml;ffentlicht. Ansonsten hatten die gesamten Staats- und Konzernmedien aus dem FMStG nur zitiert, ohne auf eine Quelle zu verweisen. Dies hatte seinen Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/3749-Betrug-im-Rettungspaket-Verschuldung-von-mehreren-Hundert-Mrd-Euro-moeglich.html\">Duckhome<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Paris macht mobil gegen Steueroasen<\/strong><br>\n&laquo;Zahlreiche Staaten haben ihre Verpflichtungen nicht eingehalten&raquo;, sagteder  franz&ouml;sische Haushaltminister Eric Woerth in einem Interview mit der Zeitung &laquo;La Tribune&raquo; vom Montag. &laquo;Es ist Zeit, dass L&auml;nder wie Belgien, Luxemburg, &Ouml;sterreich oder die Schweiz sich bewegen.&raquo; Diese k&ouml;nnten sich nicht dauerhaft weigern, Informationen &uuml;ber Bankkonten auszutauschen. Auf Initiative Deutschlands und Frankreichs beraten Vertreter aus rund zwanzig L&auml;ndern am Dienstag &uuml;ber m&ouml;gliche Vorgehensweisen gegen Steuerparadiese. Von deutscher Seite nimmt Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck an dem Treffen teil. Neben dem Gastgeber Frankreich werden die Minister von acht weiteren L&auml;ndern erwartet, darunter D&auml;nemark, Grossbritannien und Australien. Bevor das Finanzsystem nach der Krise wieder aufgebaut werden k&ouml;nne, m&uuml;ssten die &laquo;schwarzen L&ouml;cher&raquo; verschwinden, forderte Frankreichs Regierungschef Fran&ccedil;ois Fillon vor wenigen Tagen. Die USA nehmen an dem Treffen nicht teil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/paris_steueroasen_1.1141960.html?printview=true\">NZZ<\/a><br>\n<em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir lassen uns &uuml;berraschen.<\/em><\/li>\n<li><strong>Volle Zugabteile bei der Bahn: Zwangswartung an ICEs<\/strong><br>\nDie ICEs m&uuml;ssen zum Sicherheitscheck, nun sind die Abteile total &uuml;berlastet. Die Bahn hat wegen des B&ouml;rsenganges nicht gen&uuml;gend Z&uuml;ge gekauft, kritisieren Kundenverb&auml;nde.\n<p>Kritik am Krisenmanagement der Bahn &auml;u&szlig;ersten der Fahrgastverband Pro Bahn, das B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle und die Gr&uuml;nen. Wegen des bevorstehenden B&ouml;rsengangs habe die Bahn notwendige Investitionen nicht get&auml;tigt und dadurch ihre ICE-Flotte nicht zeitgerecht erg&auml;nzt, kritisierten sie. Dadurch gebe es nun erhebliche Probleme auf Kosten der Kundschaft. Die Bahn habe kaum mehr Z&uuml;ge bestellt, als sie f&uuml;r den Normalbetrieb ben&ouml;tige. &ldquo;Das r&auml;cht sich in solchen Zeiten&rdquo;, sagte der Pro-Bahn-Vorsitzende Karl-Peter Naumann. Winfried Wolf vom B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle kritisierte: &ldquo;&Uuml;berall, auch an der Sicherheit, wurde gespart, um die Bahnbilanz attraktiv f&uuml;r Investoren zu gestalten.&rdquo; Wolf warf der Bahn &uuml;berdies vor, sie verschleppe die Aufkl&auml;rung des K&ouml;lner ICE-Unfalls vom Juli. Es sei ein Skandal, dass es auch drei Monate danach weder von der Bahn noch von der Staatsanwaltschaft oder dem Eigent&uuml;mer Bund eine klare Aussage dar&uuml;ber gebe, ob es bei dem entgleisten Zug einen Erm&uuml;dungs- oder Gewaltbruch der Achse gegeben habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/konsum\/artikel\/1\/zwangswartung-an-ices\/?type=98\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;es Datenleck im Springer-Konzern<\/strong><br>\nNach der Deutschen Telekom und der Call-Center-Branche hat jetzt auch der Medienkonzern Axel Springer ein Problem mit dem Datenschutz. Nach Informationen des SPIEGEL waren &uuml;ber seine Hamburger Anzeigenblatt-Tochter WBV Wochenblatt Verlag vom 1. September an wochenlang sensibelste pers&ouml;nliche Daten von Anzeigenkunden &uuml;ber das Internet abrufbar. Per einfacher Google-Suche lie&szlig;en sich sogar von Kunden, die anonyme Chiffre-Anzeigen, etwa in der Rubrik &ldquo;Heiraten und Bekanntschaften&rdquo;, geschaltet hatten, komplette Datens&auml;tze mit Namen, Anschrift, Handynummer und den Kontodaten einsehen. Es seien zun&auml;chst &ldquo;einige tausend&rdquo; derartiger Datens&auml;tze im Internet sichtbar gewesen, so WBV-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Peter Prawdzik. Auf den im Netz auffindbaren Formularen waren sogar mehr als 18.000 Eintr&auml;ge vermerkt. Die Differenz erkl&auml;rt Prawdzik mit Dauerkunden, die mehrfach erfasst worden seien. Sein Unternehmen habe das Datenleck nach einem ersten Hinweis Ende September sofort behoben. Dennoch waren &uuml;ber die Google-&ldquo;Cache&rdquo;- Funktion noch bis Freitagmittag mehrere hundert Kunden-Informationen abrufbar. Es handelte sich vor allem um Inserenten aus dem Hamburger und Berliner Raum, wo Springer jeweils mit rund zwei Dutzend lokalen Anzeigenbl&auml;ttern vertreten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-584979,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriminalbeamte fordern Neuanfang im Datenschutz<\/strong><br>\nDer Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat Bundesinnenminister Sch&auml;uble und den Bundesdatenschutzbeauftragten Schaar kritisiert. Es sei auff&auml;llig, wie zahnlos Sch&auml;uble und Schaar angesichts der j&uuml;ngsten Datenskandale reagierten, sagte BDK-Chef Jansen.  (&hellip;)<br>\n<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/datenschutz182.html\">Link zur vollst&auml;ndigen Meldung bei tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Forsa und INSM Hand in Hand &ndash; 2 Marktf&uuml;hrer der politischen Manipulation&hellip;.<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Umfragen___Studien\/Aktuelle_Umfrage\/80__der_Lehrer_in_Deutschland_wollen_staerker_leistungsorientierte_Bezahlung.html;jsessionid=2EF67DF26B8209926328217DA23A7154\">INSM<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachlese zum gestrigen Beitrag zu Anne Will:<\/strong>\n<p>Liebe NDS, <\/p>\n<p>bei allem Respekt, aber es f&auml;llt mir schwer nachzuvollziehen, wo Sie in der grunds&auml;tzlichen Gestaltung der erw&auml;hnten Sendung Differenziertheit wahrgenommen haben, so da&szlig; sie positiv erw&auml;hnenswert sei. <\/p>\n<p>Es wurden unwidersprochen Phrasen bem&uuml;ht, die auf keinerlei emp&ouml;rten Widerspruch stie&szlig;en. <\/p>\n<p>Bischof Wolfgang Huber durfte unwidersprochen seinen geradezu ekstatischen Respekt vor der momentanen Handlungsweise der Regierung lang und breit darlegen. Da&szlig; es etwa unmoralisch sei, wenn eine kirchliche Organisation sich aus dem menschenfeindlichen Treiben der B&ouml;rsen einen Gewinn erhofft &ndash; kein Thema. Norbert R&ouml;ttgen durfte unwidersprochen bemerken, da&szlig; es jetzt nicht an der Zeit sei, nach Schuldigen der Krise zu suchen. Es k&ouml;nnte ja sonst die Verstrickung der Politik sichtbar werden. Keine Nachfrage, obwohl es doch auf er Zunge brennen m&uuml;&szlig;te..: <\/p>\n<p>Die wichtigste aller Betrachtungen &ndash; die unbedingte Mitverantwortung, die Kungelei und Kumpanei der politisch &ldquo;Handelnden&rdquo; &ndash; wurde so gut wie ausgespart.<br>\n(&hellip;)<\/p>\n<p>Eine solche Sendung kann meines Erachtens kaum als Lichtblick gewertet werden: es gilt Ma&szlig;st&auml;be echten, mutigen Journalismus&rsquo; anzusetzen!, nicht etwa einen Vergleich &ndash; die t&ouml;richste aller Tr&ouml;stungen &ndash; zu bem&uuml;hen, um das Licht am Ende des Tunnels der &lsquo;&ouml;ffentlich-rechtlichen&rsquo; Fernsehanstalten erkannt zu haben. Es ist h&ouml;chstens eine Fahne im Wind; sonst h&auml;tte man schon vorher kritisch berichtet (_Ausnahmen_ gibt es). <\/p>\n<p>Mir war das VIEL zu wenig &ndash; emp&ouml;rend zu wenig. Vielleicht liegt es auch daran, da&szlig; ich seit 5 Jahren keinen Fernseher mehr habe und deshalb solche kuriosen Erlebnisse anders erlebe. Mir f&auml;llt es schon schwer, einen Link anzuklicken, der auf das Fernsehen verweist &ndash; sonst h&auml;tte ich es nicht abgeschafft.<br>\nLiebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nj. sch.<\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ich fand die Sendung eben deutlich pluraler als die vom 12.10.. Dies wollte ich im Sinne einer positiven Ermunterung anmerken, auch wenn ich die Sendung ohne relativierenden Vergleich so sehe wie j.sch. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Geb&uuml;hren schrecken vom Studium ab<\/li>\n<li>Studie: Transport von Waren wird teurer<\/li>\n<li>Neoliberalimus. Die Neunmalklugen<\/li>\n<li>Schulden f&uuml;r alle. Le Monde diplom ..<\/li>\n<li>Sie k&ouml;nnen keinen Kapitalismus<\/li>\n<li>Ein Malus von Merkel<\/li>\n<li>Rolle von Goldman Sachs<\/li>\n<li>Rettung ohne Not?<\/li>\n<li>gigantischen Ausverkauf unseres Staates geparkt<\/li>\n<li>Paris macht mobil gegen Steueroasen<\/li>\n<li>Zwangswartung an ICEs<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3525\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3525"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3525\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}