{"id":35341,"date":"2016-10-10T10:32:24","date_gmt":"2016-10-10T08:32:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35341"},"modified":"2022-11-16T10:13:36","modified_gmt":"2022-11-16T09:13:36","slug":"diese-industrie-ist-offenbar-too-rich-to-jail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35341","title":{"rendered":"\u201eDiese Industrie ist offenbar too rich to jail&#8221;"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161010_scheidsteger.jpg\" alt=\"Klaus Scheidsteger\" title=\"Klaus Scheidsteger\"><\/div><p>Mobiltelefonie hat sich in k&uuml;rzester Zeit als unersetzliche Kommunikationstechnologie durchgesetzt: Weltweit gibt es &uuml;ber sieben Milliarden Handynutzer. &Auml;hnlich wie beim Rauchen k&ouml;nnen sich m&ouml;gliche fatale Folgen jedoch erst nach Jahrzehnten der konstant erh&ouml;hten Strahlungseinwirkung zeigen. Die gerade in deutschen Kinos angelaufene Dokumentation THANK YOU FOR CALLING von Klaus Scheidsteger f&uuml;hrt den Zuschauer hinter die Kulissen der internationalen Forschung, des Industrie-Lobbyismus sowie aktuell laufender Schadensersatz-Prozesse in den USA, die medial weitgehend unbeachtet bleiben. Scheidsteger skizziert die Verschleierungstaktiken und Manipulationstechniken der Mobilfunkindustrie und begleitet den Kampf einiger Wissenschaftler, die seit Jahren auf diesem Gebiet forschen, aber erst seit kurzem wirklich Geh&ouml;r finden. Und gegen die die Mobilfunkgiganten seit Jahren alle verf&uuml;gbaren Mittel der Verleumdung und Diskreditierung anwenden, um sie zum Schweigen zu bringen. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit dem Filmemacher <strong>Klaus Scheidsteger<\/strong> zu Thema und Film. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9016\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-35341-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161012_Too_rich_to_jail_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161012_Too_rich_to_jail_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161012_Too_rich_to_jail_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161012_Too_rich_to_jail_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=35341-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161012_Too_rich_to_jail_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"161012_Too_rich_to_jail_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Scheidsteger, in &bdquo;Thank you for calling&ldquo; zeichnen Sie ein d&uuml;steres Bild der Machenschaften der internationalen Mobilfunkindustrie. Warum ist das wichtig? Was geht mich und uns das an?<\/strong><\/p><p>Mein Film zeigt im historischen Kontext, dass die MF-Industrie die &Ouml;ffentlichkeit get&auml;uscht hat, indem sie die ersten Warnhinweise der Wissenschaft nicht etwa ernst genommen, sondern von Anfang an bek&auml;mpft hat. <\/p><p>Als n&auml;mlich im Jahre 1994 erste Warnhinweise aus den Labors der Washington University auftauchten &ndash; da ging es um durch Handystrahlung verursachte DNA-Strangbr&uuml;che als Vorstufe zu Krebs! &ndash;, schaltete der MF-Pionier Motorola eine Lobby-Agentur ein, die weltweit operierenden Meinungsmacher von Burton Marsteller, die unter anderem auch <em>Coca-Cola<\/em> und <em>McDonalds<\/em> betreuen, ein. <\/p><p>Deren Strategie-Papier, War-Game-Memo genannt, lieferte die Regieanweisungen, die heute noch G&uuml;ltigkeit haben: Wissenschaft anzweifeln, eigene Forschung finanzieren und mit den Ergebnissen Sicherheit vermitteln, notfalls Wissenschaftler diskreditieren, Medien gezielt informieren, Motto: &bdquo;Es gibt kein Problem, wir haben alles im Griff!&ldquo;, Reproduzierbarkeit der kritischen Studien anzweifeln. <\/p><p>Diese Zusammenh&auml;nge sind noch heute relevant und der Verbraucher wird in Sicherheit und Sorglosigkeit entlassen, wiewohl die eigentliche Studienlage mittlerweile erdr&uuml;ckend ist. &Uuml;ber 700 Studien weisen inzwischen die unterschiedlichsten Risiken f&uuml;r den Handynutzer aus. Nachzulesen etwa unter <a href=\"http:\/\/www.mobilfunk-studien.de\">mobilfunk-studien.de<\/a>. <\/p><p><strong>Inzwischen gibt es nicht nur mehr Handyvertr&auml;ge als Menschen auf der Welt, die Mobilfunkindustrie ist zudem zu einem der m&auml;chtigsten Global Player mutiert&hellip;<\/strong><\/p><p>Dies war eben nur m&ouml;glich, weil die Gesundheitsrisiken heruntergespielt wurden. Die zweifellos vorhandene Faszination einer sich kontinuierlich weiterentwickelnden Technik hat nat&uuml;rlich bei der Verbreitung enorm geholfen.<\/p><p><strong>Was wir heute allt&auml;glich lesen &uuml;ber die Ungef&auml;hrlichkeit und Sicherheit der mobilen Technologien &ndash; das ist &hellip; also alles nicht wahr?<\/strong><\/p><p>Es kommt darauf an, wo Sie lesen. Wenn Sie sich die Seiten von Diagnose Funk, einem bestens strukturierten Verbraucherschutz-Verein, oder die Seiten der Kompetenz-Initiative anschauen, stehen dort die von hochkar&auml;tigen Wissenschaftlern aus aller Welt gefundenen Risiken ebenso wie verst&auml;ndlich aufbereitete Hinweise f&uuml;r die Verbraucher. Die Mainstream-Medien allerdings orientieren sich an den Informationen der Mobilfunk-Lobby, was dann zu besagter Desinformation f&uuml;hrt&hellip;<\/p><p><strong>Was genau sind denn die hart belegbaren Fakten, die dringend unter die Menschen geh&ouml;ren, weil Politik und Mainstream-Medien ihnen diese vorenthalten?<\/strong><\/p><p>Die Unsicherheiten in der &Ouml;ffentlichkeit sind nicht etwa auf unklare Forschungsergebnisse, sondern auf den beherrschenden Einfluss der Industrie auf Politik, Wissenschaft und Medien zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. <\/p><p>Das EMF-Portal &ndash; EMF steht f&uuml;r Elektromagnetische Felder &ndash;, Referenzdatenbank der WHO und der deutschen Bundesregierung, listete Mitte August 2016 23.499 Publikationen auf, von denen 5.753 Zusammenfassungen erstellt wurden. Davon sind 1.269 aus dem Bereich des Mobilfunks, von denen ca. 700 Studien biologische Effekte nachweisen! Wie gesagt, alles nachzulesen unter <a href=\"http:\/\/www.mobilfunk-studien.de\">mobilfunk-studien.de<\/a>.<\/p><p><strong>Um welche Krankheiten und Risiken geht es dabei genau und wodurch entstehen sie?<\/strong><\/p><p>In den USA wurden am&nbsp;27. Mai 2016 die ersten Teil-Ergebnisse der Studie des <a href=\"http:\/\/ntp.niehs.nih.gov\/\">National Toxicology Program<\/a>, der bisher umfassendsten Tierstudie &ndash; an Ratten &ndash; zu nicht-ionisierender Strahlung und Krebs, vorgestellt. Sie wurde von der Regierung der USA mit 25 Millionen Dollar finanziert. <\/p><p>Das Ergebnis der NTP-Studie lautet: Mobilfunkstrahlung kann zu Tumoren f&uuml;hren. In der bestrahlten Gruppe der m&auml;nnlichen Ratten wurden&nbsp;Tumoren gefunden, und bei einer zus&auml;tzlichen Anzahl von Ratten pr&auml;kanzerogene Zellver&auml;nderungen. In der Kontrollgruppe entwickelten sich keine Tumoren. <\/p><p>Zudem ist auch die Studienlage zum Thema Sch&auml;digung der Reproduktionsorgane &ndash; also bez&uuml;glich Hoden, Spermien, Eierst&ouml;cke, Embryos &ndash; nicht nur umfangreich, sondern &uuml;beraus brisant. 130 Studien liegen hierzu vor: 57 zu den m&auml;nnlichen Organen und 73 zu den weiblichen. 13 systematische &Uuml;berblicksstudien &ndash; sogenannte Reviews &ndash; kommen zu dem Schluss, dass ein hohes Gef&auml;hrdungspotential vorliegt. <\/p><p>Der neue Bericht des Otto-Hug-Strahleninstituts &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.oh-strahlen.org\/berichte.htm\">Untersch&auml;tzte Gesundheitsgefahren durch Radioaktivit&auml;t am Beispiel der Radarsoldaten<\/a>&rdquo; befasst sich unter anderem mit den Wechselwirkungen von Radar- und Mobilfunkstrahlung. Er kommt zu dem Schluss: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Exposition durch Radarstrahlen wurde bislang von offizieller Seite und von der Radarkommission nur dann f&uuml;r gesundheitssch&auml;dlich gehalten, wenn die Leistungsdichte der Strahlung im Gewebe zu einer messbaren Temperaturerh&ouml;hung f&uuml;hrt. Inzwischen liegen jedoch zahlreiche Untersuchungen &uuml;ber Effekte durch den Mobilfunk vor, dessen hohe Frequenzen ebenfalls im Mikrowellenbereich liegen. Diese zeigen, dass es bei langanhaltender Exposition auch unterhalb der sogenannten W&auml;rmeschwelle zu irreparablen und krankhaften St&ouml;rungen wie zum Beispiel zu Unfruchtbarkeit kommen kann. Kombinationswirkungen zwischen der ionisierenden und der nicht-ionisierenden Strahlung sind ebenfalls als m&ouml;gliche Ursache der multiplen Krankheitsph&auml;nomene anzusehen, die bei den Radarsoldaten und -besch&auml;ftigten zu beobachten sind.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dieser Wechselwirkung kommt aktuell gro&szlig;e Bedeutung zu. Nicht nur bei Anwohnern in der N&auml;he von Flugh&auml;fen und Milit&auml;reinrichtungen. Denn etwa auch das selbstfahrende Auto soll sich &uuml;ber eine Kombination von Radar, LTE, WLAN, Bluetooth und GPS steuern, das hei&szlig;t, es wird zu einer neuen fl&auml;chendeckenden Belastung von Mensch und Umwelt durch eine Kombination verschiedener Frequenzen kommen.<\/p><p>Neu ist auch, dass im August 2016 die &ouml;sterreichische <a href=\"https:\/\/www.auva.at\/portal27\/auvaportal\/content?contentid=10007.670874&amp;viewmode=content\">Allgemeine Unfallversicherungsanstalt<\/a> den ATHEM-Report II &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.auva.at\/cdscontent\/load?contentid=10008.544748\">Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich<\/a>&ldquo;, durchgef&uuml;hrt an der Medizinischen Universit&auml;t Wien, ver&ouml;ffentlicht hat. Ein Anlass der Untersuchung war, dass in Italien das Kassationsgericht Rom, die h&ouml;chste Gerichtsinstanz, erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein h&auml;ufiges Mobiltelefonieren zur&uuml;ckgef&uuml;hrt hat. Der Kl&auml;ger erh&auml;lt hieraufhin eine 80prozentige Berufsunf&auml;higkeitsrente zugesprochen.<\/p><p>Beim ATHEM-Projekt bestand ein Forschungsschwerpunkt aus Labor-Untersuchungen zum zellul&auml;ren Mechanismus m&ouml;glicher gentoxischer Wirkungen. Die Humanexperimente ergaben, dass, ich zitiere, die HF-EMF Exposition an Mundschleimhautzellen geringe gentoxische und zytotoxische Wirkungen hervorrufen kann. Bei Viel-Telefonierern fanden sich diskrete Hinweise auf die Kumulation der Wirkungen durch die Exposition&rdquo;. Auch diese In-vitro-Ergebnisse best&auml;tigen das Risikopotential.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/EqtT_W60xKQ?rel=0&amp;showinfo=0\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align: center;\"><strong>Kino-Trailer: &bdquo;Thank you for calling&ldquo;<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Im Ihrem Film kommen auch Experten zu Rat, die klarstellen, dass die sogenannten SAR-Werte, die unsere Gesundheit als &bdquo;Grenzwerte&ldquo; sicherstellen helfen sollen, so etwas wie ein cleverer Betrug sind &ndash; denn nicht nur sch&uuml;tzen sie unsere Gesundheit nicht, fast alle Handys liegen um ein Vielfaches &uuml;ber den festgelegten Werten f&uuml;r vermeintliche Unbedenklichkeit.<\/strong><\/p><p>Der SAR-Wert &ndash; er betr&auml;gt 2 Watt pro Kilogramm &ndash; mag uns vor thermischen Risiken sch&uuml;tzen, so wurde er auch von der Industrie als Grenzwert deklariert. Die eigentlichen Probleme finden allerdings bereits weit unterhalt dieser Grenzwerte statt. <\/p><p>Hinzu kommt, dass es mittlerweile Messmethoden gibt, die aufzeigen, dass wir uns h&auml;ufig weit oberhalb der 2-Watt-pro Kilogramm-Grenzwerte bewegen. Es ist wie beim Abgasskandal: Die Industrie gaukelt uns vor, wir bewegten uns im Rahmen sicherer Grenzwerte, aber die Wirklichkeit sieht in vielfacher Hinsicht anders aus. Auch dies zeigt mein Film.<\/p><p><strong>Welche Bedeutung kommt im Kontext dieser Entwicklungen dem sogenannten &bdquo;War Game Memo&ldquo;, &uuml;ber das wir bereits kurz sprachen, zu?<\/strong><\/p><p>Dieses Papier ist klassisch nicht &ouml;ffentlich zug&auml;ngig, sondern eigentlich nur Insidern bekannt und als Beweisst&uuml;ck bei Gericht hinterlegt. Ein f&uuml;hrender Experte, Louis Slesin, der &bdquo;<a href=\"http:\/\/microwavenews.com\/\">Microwave News<\/a>&ldquo; herausgibt, war selbst in dem Papier aus dem Jahr 1994 genannt und hat es auch zu Gesicht bekommen. Er hat regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber das <em>War Gaming<\/em> der Industrie berichtet. Die Strategien der Lobbyisten sind mittlerweile als Muster zu erkennen: jeder Wissenschaftler weltweit, der ein Problem gefunden hatte, bekam selbst eins! Im Film wird das ausf&uuml;hrlicher dargestellt. <\/p><p><strong>Gibt es auch deutsche Medien, die hier eine unr&uuml;hmliche Rolle spielen? Und wenn ja: H&auml;tten Sie ein konkretes Beispiel zur Hand?<\/strong><\/p><p>Ein gutes Beispiel zeigt auch mein Film. Es handelt sich dabei um den sogenannten &bdquo;Wiener Skandal&ldquo;, den zum Beispiel der Spiegel in zwei gr&ouml;&szlig;eren Geschichten aufbereitet hatte. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-59403083.html\">Die Favoritin des Professors<\/a>&ldquo; wurde unter anderem suggeriert, dass die Labor-Assistentin im Krebsforschung-Institut der Medizinischen Universit&auml;t Wien die Daten aus lauter Liebe zum Professor gef&auml;lscht habe! <\/p><p>Obwohl zwischenzeitlich <em>zwei<\/em> Ethik-Kommissionen die F&auml;lschungsvorw&uuml;rfe aus dem Weg ger&auml;umt haben, obwohl eine Journalistin &ndash; Tina Goebel, damals noch bei profil &ndash; den angeblichen F&auml;lschungsskandal als inszeniert <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/home\/rufunterdrueckung-das-sittenbild-handystudien-226363\">entlarvte<\/a> und obwohl zuletzt der Antreiber der Skandalbehauptungen und Helfershelfer der Industrie-Lobby, ein gewisser Alexander Lerchl, vor Gericht eine so deutliche <a href=\"http:\/\/www.pandora-stiftung.eu\/archiv\/2015\/endurteil-kratochvil-gegen-lerchl.html\">Niederlage<\/a> einstecken musste, wie man sie selten erlebt, haben es beispielsweise der Spiegel und auch ein anderes deutsches Presseorgan nicht einmal f&uuml;r n&ouml;tig erachtet, die immer noch im Raum stehenden Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ckzunehmen.  <\/p><p><strong>Und die Weltgesundheitsorganisation? Die unternimmt doch unabh&auml;ngige Untersuchungen und auch ihre Wissenschaftler haben &uuml;ber Jahre betont, die von Ihnen bem&uuml;hten Argumente seien allesamt Humbug, eine Farce&hellip;<\/strong><\/p><p>F&uuml;r mich war es auf meiner langen Recherchereise in der Tat die WHO, die mich zuerst anzog. Denn dort sa&szlig; ulkigerweise ein Mann, der als Wissenschaftler zuvor selbst ein themenspezifisches Problem aufgetan hatte und deshalb nun als erster Mensch eine neugegr&uuml;ndete Position bei der WHO in Genf einnahm. <\/p><p>Dr. Mike Repacholi jedenfalls reiste nun pl&ouml;tzlich als EMF-Sonderbeauftragter der WHO durch die Welt und verk&uuml;ndetet die frohe Botschaft:&ldquo;No problem!&ldquo; Der Mann trug dann auch noch dazu bei, dass der SAR-Grenzwert das Licht der Welt erblickte und trat als &bdquo;kompetenter Wissenschaftler&ldquo; als Berater diverser Regierungen auf, immer unter der Vermittlung absoluter Sorgenfreiheit. <\/p><p>Als ich das erste Mal zu einem Vorgespr&auml;ch bei ihm auftauchte und mich als v&ouml;llig harmlos und eher fasziniert von seinem Job ausgab, verk&uuml;ndete er mir nach ca. 30 Minuten augenzwinkernd, sein Job werde von der Industrie finanziert&hellip; Und dass seine eigene Studie ja nicht wirklich Hand und Fu&szlig; gehabt h&auml;tte, sondern kritisch zu bewerten sei.  <\/p><p><strong>Der Mann war also &hellip; gekauft? Gibt es Belege daf&uuml;r?<\/strong><\/p><p>Es war wiederum Louis Slesin, &bdquo;Microwave News&ldquo;, der den Mann auffliegen lie&szlig;, als ein von der Industrie mit 200.000 Dollar im Jahr, plus Reiskosten und Spesen, bezahlter Lobbyist. <\/p><p>Repacholi nahm daraufhin seinen Hut und ist seither &ndash; nun aber immerhin offiziell &ndash; als Industrie-Berater t&auml;tig. H&auml;ufig im Doppelpass mit anderen &bdquo;Industry-puppets&ldquo;, wie etwa zuvor genanntem Herrn Lerchl, und nat&uuml;rlich weiterhin eifriger Verfechter der &bdquo;No Problem-Saga&ldquo;.<\/p><p><strong>Haben Sie selbst keine Angst, nun von den gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen der Welt unter Feuer genommen zu werden? Ich meine: Gewisse Dinge sollen nicht in Umlauf gebracht werden&hellip;<\/strong><\/p><p>Mit Angst l&auml;sst sich nichts erreichen. Mein Film lief bereits in &Ouml;sterreich und wurde nat&uuml;rlich unter anderem auch mit Schmutz aus einer bestimmten Ecke beworfen. Herr Lerchl wurde eigens von der Mobilfunklobby, in &Ouml;sterreich organisiert im Forum Mobil Kommunikation, eingeflogen und war sich nicht zu schade, im Auftrag eben dieser ein eigenes Filmchen zu erstellen, in dem er unter anderem seine F&auml;lschungsvorw&uuml;rfe gegen die Wiener Forscher wiederholte und versuchte, meinen Film zu diskreditieren. <\/p><p>In gewisser Weise ist Lerchl der perfekte &bdquo;War Gamer&ldquo; f&uuml;r die Industrie, obwohl es ihm aktuell bereits ein weiteres Mal an den Kragen geht. Denn die der F&auml;lschung bezichtigte, ehemalige Technische Assistentin der Universit&auml;t Wien, die damals Gegenstand des &bdquo;Wiener Skandals&ldquo; war, geht gerade erneut juristisch gegen den Mann und sein filmisches Werk vor &ndash; und angesichts des ersten Urteils zur Sache stehen die Chancen wohl &auml;u&szlig;erst gut, dass sie einen weiteren Sieg davontragen wird. <\/p><p>Bereits in diesem <a href=\"http:\/\/www.pandora-stiftung.eu\/archiv\/2015\/endurteil-kratochvil-gegen-lerchl.html\">hie&szlig;<\/a> es zur Sache n&auml;mlich in aller Deutlichkeit:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die zul&auml;ssige Klage ist begr&uuml;ndet. Es kann dahinstehen, ob die Klage bereits deswegen erfolgreich ist, weil die Kl&auml;gerin sich auf Anonymit&auml;tsschutz berufen kann, mit der Folge, dass selbst die &Auml;u&szlig;erung eines Verdachtes unzul&auml;ssig w&auml;re. Eine Entscheidung hier&uuml;ber kann jedoch offenbleiben, da prozessual von der Unwahrheit des in Rede stehenden F&auml;lschungsvorwurfs auszugehen ist. Die umstrittenen &Auml;u&szlig;erungen verletzen daher die Kl&auml;gerin in ihrem allgemeinen Pers&ouml;nlichkeitsrecht (&hellip;). Bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen und solche, deren Unwahrheit bereits im Zeitpunkt der &Auml;u&szlig;erung feststeht, m&uuml;ssen nicht hingenommen werden (&hellip;).&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Auf der anderen Seite freue ich mich &uuml;ber ein gro&szlig;es <em>positives<\/em> Medien-Echo, das auf unserer Homepage zum Film unter <a href=\"http:\/\/www.ty4c.com\">ty4c.com<\/a> eingesehen werden kann. Dort k&ouml;nnen Sie so einiges finden, was dadurch, dass es eine &Ouml;ffentlichkeit bekommen hat, auch zu meinem Schutz geeignet ist. <\/p><p>Auch bin ich nat&uuml;rlich juristisch in besten H&auml;nden, denn alle Dokumente sind hinterlegt und ich denke, ich bin inzwischen auch l&auml;ngst zu weit gekommen, als dass ich jetzt noch einfach &bdquo;unter Feuer&ldquo; geraten k&ouml;nnte. W&auml;hrend der Entstehung des Films war ich da deutlich sorgenvoller &hellip; und auch sehr vorsichtig!<\/p><p><strong>Was macht Ihnen Hoffnung, was denken Sie, wie die Entwicklungen weitergehen?<\/strong><\/p><p>Hoffnung macht mir der erdr&uuml;ckende Stand der Wissenschaft. Wie formulierte es der Richter in Washington D.C. in seiner Order, die ich im Film zeige, so treffend? &bdquo;&hellip; eine verantwortungsvolle Gesellschaft kann das durch die Wissenschaft aufgezeigte Risiko nicht mehr ignorieren.&ldquo; <\/p><p>Wir stehen hier meiner Einsch&auml;tzung nach vor einem grundlegenden Paradigmen-Wechsel. Und wenn die Lerchls und Repacholis dieser Welt weiter auffliegen, kann auch der Mainstream das nicht mehr l&auml;nger ignorieren.<\/p><p><strong>Ist es bei den Mobilfunkriesen nicht inzwischen &auml;hnlich wie einst bei der Tabakindustrie und heute bei den Banken und Automobilherstellern: sie alle sind, wie sagt man so sch&ouml;n, &bdquo;too big to fail&ldquo;, was in aller Regel umschreibt, dass es sich um hochkriminelle Vereinigungen mit immenser Macht handelt, denen auch die Politik nicht wirklich auf die F&uuml;&szlig;e zu treten wagt?<\/strong><\/p><p>Es ist ein Teufelskreis: &Uuml;ber die Risiken der Mobilfunktechnologien werden die Verbraucher von den Gesundheitsbeh&ouml;rden zu wenig informiert, eine dringend notwendige Vorsorgepolitik wird nicht eingeleitet. <\/p><p>F&uuml;r die Lizenzen hat der deutsche Staat bisher 55 Milliarden Euro eingenommen, aber der Staat zieht nicht nur finanziellen Nutzen. Der gesamte <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35077\">&Uuml;berwachungsapparat<\/a> basiert auf den Daten, die von jedem Nutzer abgespeichert werden, der auch noch monatlich brav daf&uuml;r zahlt &hellip; und die Industrie nutzt die digitalen Profile zu personalisierter Werbung, um Konsum und Wachstum zu steigern. <\/p><p>Diese Interessen erkl&auml;ren, warum die Staaten mit den Mobilfunkbetreibern &uuml;blicherweise gemeinsame Sache machen und die Bev&ouml;lkerungen nicht vor den Risiken gesch&uuml;tzt werden. Und ja, dementsprechend ist die Industrie am Ende des Tages &bdquo;too big to fail&ldquo; &hellip; und vielleicht sogar &bdquo;too rich to jail&ldquo;. Wir werden sehen, ich bleibe dran!<\/p><p><strong>Was k&ouml;nnen wir als Zivilgesellschaft im Rahmen dieser Problematik tun? Womit kann man die Aufkl&auml;rung in dieser Sache oder die Betroffenen unterst&uuml;tzen? Und was auch selbst gegen die Gesundheitsgefahren durch zu hohe Strahlung tun?<\/strong><\/p><p>Wir pers&ouml;nlich k&ouml;nnen zum Beispiel einfache Vorsorge-Ma&szlig;nahmen ber&uuml;cksichtigen, keine langen Gespr&auml;che, Abstand zum K&ouml;rper etc. &ndash; weniger ist mehr. Das Ding auch mal ausschalten, zumal in der Nacht. Einfach mal in sich hineinsehen und &uuml;berpr&uuml;fen: Habe ich das Handy im Griff oder das Handy l&auml;ngst mich? <\/p><p>Und wir sollten unsere Kinder zu einem vern&uuml;nftigen Umgang erziehen, beispielsweise Spiele nur im Flugmodus zu spielen usf. Die Wiener &Auml;rztekammer hat diesbez&uuml;glich <a href=\"http:\/\/www.aekwien.at\/aekmedia\/Medizinische-Handy-Regeln.pdf\">10 Handregeln<\/a> aufgelegt, die sich jeder im Internet anschauen kann. Und auch ein <a href=\"http:\/\/www.auva.at\/portal27\/auvaportal\/content?contentid=10007.771006&amp;viewmode=content\">Film zur AUVA-Studie<\/a> wurde inzwischen online ver&ouml;ffentlicht. <\/p><p>Derlei Arbeit ist nat&uuml;rlich wichtig, und auch der Film <em>Thank You For Calling<\/em> hat sicher verdient, gesehen zu werden. Ich merke bisher, dass er die Menschen bewegt und nachdenklich stimmt, die Aufkl&auml;rung zur Sache also befl&uuml;gelt. Und genau das war mein Anliegen, mein Ziel. <\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Klaus Scheidsteger<\/strong>, Jahrgang 1954, studierte Journalistik mit Nebenfach Politik an der Universit&auml;t Dortmund. Ab 1985 Gr&uuml;ndung einer freien TV-Produktion, Autor und Produzent und Dienstleister f&uuml;r alle gro&szlig;en Sender, Schwerpunkt dann ab Ende der 90er Jahre: arte. Im Jahr 2004 begann er mit ersten Recherchen zum Thema Mobilfunk, die in eine 50-min&uuml;tige Auftragsproduktion des Senders France2, PORTABLES EN ACCUSATION, m&uuml;ndeten. Weitere Recherchen zu laufenden Verfahren in den USA f&uuml;hrten zur Produktion des Kino-Dokumentarfilms THANK YOU FOR CALLING, f&uuml;r den er zurzeit auf <a href=\"http:\/\/www.ty4c.com\/?page_id=9\">Promotion-Tour<\/a> durch Deutschland unterwegs ist. Scheidsteger lebt in Frankreich und &Ouml;sterreich. Er ist Produzent diverser Industriefilme und arbeitet ebenfalls als Medienberater.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ty4c.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/TY4C_Presseheft_fertig.pdf\">Presseheft zum Film &bdquo;Thank you for calling&ldquo;<\/a><\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/filmtipp-des-tages-mobilfunkmachtspiele-1.3150382\">Filmtipp des Tages: Mobilfunkmachtspiele<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Tina Goebel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.puls4.com\/puls-4-news\/videos\/Beitraege\/Neue-Studie-So-gefaehrlich-sind-Handy-Strahlen-365908\">Neue Studie: So gef&auml;hrlich sind Handy-Strahlen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/MIC-D-Langzeiteffekte-Handynutzung-Kinder-OEKOSKOP-012016.pdf\">Unbekannte Langzeiteffekte &ndash; Handynutzung bei Kindern und Jugendlichen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Medizinische-Handyregeln-%C3%84rztekammer-Wien-122015.pdf\">10 Medizinische Handy-Regeln er &Auml;rztekammer Wien<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/MIC-D-WLANGer%C3%A4te-Gesundheitsrisiko-Kinder-Brennpunkt052013.pdf\">Tablet-PCs und andere WLAN-Ger&auml;te: Ein Bildung- und Gesundheitsrisiko f&uuml;r Kinder und Jugendliche<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/MIC-D-Gefaehrdung-Kompetenzinitiative-Heft-7.pdf\">Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk: Warum wir zum Schutz der Kinder t&auml;tig werden m&uuml;ssen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/MIC-D-Expositionsgrenzwerte-Untersch%C3%A4tzung.pdf\">Expositionsgrenzwerte: Die Untersch&auml;tzung der aufgenommenen&nbsp;Handystrahlung, insbesondere bei Kindern<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/MIC-D-WLAN-Schulen-Scheler-.pdf\">Sollten Schulen WLAN-Netze einrichten oder Alternativen bevorzugen?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: &bdquo;<a href=\"http:\/\/strahlungskartell.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/MIC-D-Gefaehrdung-Kompetenzinitiative-Heft-2.pdf\">Die Gef&auml;hrdung und Sch&auml;digung von Kindern durch Mobilfunk<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <strong><a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\">eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/a><\/strong> &uuml;ber neue Texte bestellen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/6421d0c3af2047d1b73e897edccea9db\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161010_scheidsteger.jpg\" alt=\"Klaus Scheidsteger\" title=\"Klaus Scheidsteger\"\/><\/div>\n<p>Mobiltelefonie hat sich in k&uuml;rzester Zeit als unersetzliche Kommunikationstechnologie durchgesetzt: Weltweit gibt es &uuml;ber sieben Milliarden Handynutzer. &Auml;hnlich wie beim Rauchen k&ouml;nnen sich m&ouml;gliche fatale Folgen jedoch erst nach Jahrzehnten der konstant erh&ouml;hten Strahlungseinwirkung zeigen. Die gerade in deutschen Kinos angelaufene Dokumentation<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35341\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,209,129,85,150],"tags":[850,1969,420,1981,439],"class_list":["post-35341","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-interviews","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-pr","category-verbraucherschutz","tag-datenschutz","tag-mobilfunk","tag-spiegel","tag-strahlenschutz","tag-who"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35341","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35341"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35341\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90442,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35341\/revisions\/90442"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}