{"id":35360,"date":"2016-10-11T08:29:07","date_gmt":"2016-10-11T06:29:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360"},"modified":"2016-10-11T08:29:07","modified_gmt":"2016-10-11T06:29:07","slug":"hinweise-des-tages-2729","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h01\">Die Freundschaftsbesuche bei Putin m&uuml;ssen aufh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h02\">How the White Helmets Became International Heroes While Pushing U.S. Military Intervention and Regime Change in Syria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h03\">Kooperative Geheimdienste &ndash; wachsame Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h04\">Die Reichen bleiben reich, die Armen arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h05\">EU: Die Einheit auf dem Tiefpunkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h06\">IWF kritisiert deutsches Griechenland-Ultimatum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h07\">Der W&auml;hrungsfonds und die deutsche Ignoranz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h08\">Sigmar Gabriels falsche Ceta-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h09\">F&uuml;r Schulruinen will keiner Verantwortung tragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h10\">Kollektives Krankfeiern ist asozial<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h11\">Junge Amerikaner haben keine Angst vor Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h12\">Warum Niger ein Schl&uuml;sselstaat ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h13\">Bundeswehr bekommt neue U-Boote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h14\">CDU-Arbeitnehmer stellen sich gegen Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h15\">Frieden droht!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Freundschaftsbesuche bei Putin m&uuml;ssen aufh&ouml;ren<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen im Wahlkampfmodus: Fraktionschefin Katrin G&ouml;ring-Eckardt erz&auml;hlt, was sie als Vizekanzlerin &auml;ndern w&uuml;rde. Offene Worte &uuml;ber Gabriel, Seehofer, Putin und warum sie zehn Milliarden Euro f&uuml;r Schulen fordert.<br>\nG&ouml;ring-Eckardt will die &Ouml;kopartei in die Bundestagswahl f&uuml;hren. Als wir sie am Freitagmittag zum Interview in einem Caf&eacute; mit Ostseeblick treffen, bestellt sie Tee &ndash; selbstverst&auml;ndlich gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/katrin-goering-eckardt\/als-erstes-muessen-die-freundschaftsbesuche-bei-herrn-putin-aufhoeren-48200430.bild.html\">BILD<\/a>\n<p><em>Dazu eine treffende Anmerkung unseres Lesers D.S.: angesichts des Interviews von Frau G&ouml;ring-Eckardt bei der BILD-Zeitung &uuml;berkommt einen das Grauen.<\/em><br>\n<em>Auf der Frage nach einer Pr&auml;ferenz von RRG oder Schwarzgr&uuml;n: &bdquo;Ob mit Linke oder CSU, es wird immer schwierig sein. Sarah Wagenknecht ist nationalpopulistisch, realit&auml;tsfremd in der Au&szlig;enpolitik und pflegt eine besondere N&auml;he zu Putin.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Es wirkt wie eine Mischung der besten MSM-Werkzeuge. Querfront-Keule und falsche Inhalte. Als ob die N&auml;he zu Putin in Sachen Frieden in Europa jetzt die schlechteste Sache w&auml;re.<\/em><br>\n<em>Zu der Frage: Sind die Gr&uuml;nen die letzte Pro-Fl&uuml;chtlingspartei?<\/em><br>\n<em>G&ouml;ring-Eckardt: &bdquo;Ja, wir sind die letzte Partei, die in der Fl&uuml;chtlingsfrage zur Willkommenskultur steht. <\/em><br>\n<em>Erst eine Suggestivfrage, um von vornherein festzustellen, dass die Linken angeblich schon rechtspopulistisch sind und dann Frau G&ouml;ring-Eckardts dreiste L&uuml;ge dazu. Stand sie wie Herr Ramelow in Th&uuml;ringen auf dem Bahnhof, um Fl&uuml;chtlinge zu begr&uuml;&szlig;en.<\/em><br>\n<em>Auf die Frage zu ihrer Meinung nach Aleppo, kann man sich ob ihrer Antwort nur an den Kopf fassen. Da unterst&uuml;tzt sie allen Ernstes die Forderung nach einer Flugverbotszone, wohlwissend, was in Libyen passiert ist und dass das zweifellos den 3.WK zur Folge h&auml;tte. Ach ja, von Sanktionen wird nat&uuml;rlich auch geschwafelt, die nat&uuml;rlich wieder in erster Linie Deutschland treffen w&uuml;rden. Verstehen Sie mich nicht falsch. Kriegsverbrechen der Russen sollen nicht &uuml;bergangen werden, aber dann sollte man wenigstens im gleichen Atemzug die Vers&auml;umnisse der NATO-Streitkr&auml;fte erw&auml;hnen. Deir ez-Zor, Unterst&uuml;zung von al-Nusra, UN-Hilfe verhindernde Syrien-Sanktionen &ndash; suchen Sie sich etwas aus.<\/em><br>\n<em>Das schlimmste ist m.M.n. aber die Realo-typische Machtgeilheit. <\/em><br>\n<em>Auf die Frage, was sie im Leben noch erreichen will, kommt nicht etwa eine Wagenknecht&rsquo;sche Antwort &agrave; la &ldquo;Soziale Gleichheit, geeintes Deutschland, Frieden etc&rdquo; , sondern schlicht und ergreifend die entlarvende Antwort: &ldquo;Regieren.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Ich sch&auml;me mich als Berliner, dass ich hier in der N&auml;he gr&uuml;ner Hochburgen wohne und keiner mitbekommt, welches verlogene Personal die Leute da w&auml;hlen.<\/em><br>\n<em>Damit bleibt die Linke die einzig verbliebene Alternative, wenn Frau Wagenknecht nicht vorher intern von Dolchst&ouml;&szlig;lern wie Kipping &amp; Co abserviert wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nSo langsam sinkt der Vor-Wahlkampf auch in Deutschland auf Trump-Niveau. So lese ich von der Gr&uuml;nen-Fraktionschefin G&ouml;ring-Eckardt in der BILD, ich sei &bdquo;nationalpopulistisch, realit&auml;tsfremd in der Au&szlig;enpolitik und pflege eine besondere N&auml;he zu Putin.&ldquo; Das sind diffamierende Unterstellungen, die linke Alternativen f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und Frieden in ein schr&auml;ges Licht bringen sollen. Richtig ist: ich mache Politik f&uuml;r die sozialen Interessen der gro&szlig;en Mehrheit der Menschen in diesem Land anstatt vor Superreichen und Konzernen zu kuschen oder mich wie die Gr&uuml;nen von gro&szlig;en R&uuml;stungsschmieden sponsern zu lassen. Anders als olivgr&uuml;ne Bef&uuml;rworter von Kriegseins&auml;tzen der Bundeswehr bin ich gegen eine weitere Militarisierung der Au&szlig;enpolitik, sage Nein zu Waffenexporten und finde, dass die Bundesrepublik endlich die milit&auml;rischen Strukturen der US-dominierten NATO verlassen sollte, damit wir nicht weiterhin f&uuml;r Interventionskriege und v&ouml;lkerrechtswidrige Drohnenmorde mitverantwortlich sind. Ich habe keine Sympathie f&uuml;r den russischen Oligarchenkapitalismus, aber ich lehne die Konfrontationspolitik gegen&uuml;ber Russland ab, weil diese brandgef&auml;hrliche Strategie den Weltfrieden bedroht. Aber alles das weiss die gr&uuml;ne Spitzenfrau G&ouml;hring-Eckardt, die auch schon Bodentruppen nach Syrien schicken wollte und als Mitglied der Atlantik-Br&uuml;cke besondere N&auml;he zu Washington pflegt, nat&uuml;rlich auch. Deshalb sollte sie sagen, worum es ihr in Wahrheit geht: den Gr&uuml;nen, die so ticken wie Frau G&ouml;hring-Eckardt, ist Merkel tats&auml;chlich n&auml;her als die Linke. Ob das gegen uns Linke oder nicht eher gegen die betreffenden Gr&uuml;nen spricht, mag jeder f&uuml;r sich entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/1441709142513145\">Sahra Wagenknecht auf Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JK:<\/strong> Auf die Frage der gr&uuml;nen Basis, warum sie Mitglied der Atlantik-Br&uuml;cke sei, antwortete G&ouml;ring-Eckardt: &bdquo;&hellip; ich bin, wie einige andere GR&Uuml;NE, Mitglied des Vereins Atlantik-Br&uuml;cke. Die Atlantik-Br&uuml;cke ist ein Verein, der &ndash; wie in seiner Satzung festgeschrieben &ndash; der F&ouml;rderung der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung dient.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>How the White Helmets Became International Heroes While Pushing U.S. Military Intervention and Regime Change in Syria<\/strong><br>\nFootage of the White Helmets saving civilians trapped in the rubble of buildings bombed by the Syrian government and its Russian ally has become ubiquitous in coverage of the crisis. An international symbol of courage under fire, the group has become a leading resource for journalists and human rights groups seeking information inside the war theater, from casualty figures to details on the kind of bombs that are falling.<br>\nYet the group is anything but impartial. The White Helmets&rsquo; leadership is driven by a pro-interventionist agenda conceived by the Western governments and public relations groups that back them. Anyone who visits the group&rsquo;s website&mdash;which is operated by an opposition-funded PR company known as the Syria Campaign&mdash;will be immediately directed to a request to sign a petition for a no-fly zone to &ldquo;stop the bombs&rdquo; in Syria. These sorts of communiques highlight the dual role the White Helmets play as a civil defense organization saving lives while lobbying for a U.S. military campaign that will almost inevitably result in the collapse of Syria&rsquo;s government.<br>\nAccording to a 2012 Pentagon estimate, a no-fly zone would require at least &ldquo;70,000 American servicemen&rdquo; to enforce, along with the widespread destruction of Syrian government infrastructure and military installations. Also sometimes called &ldquo;safe zones&rdquo; or &ldquo;buffer zones,&rdquo; from Yugoslavia to Iraq to Libya, no-fly zones have served almost without exception as the preamble to regime change. With no clear plan in place for the day after the government falls, or any conclusive evidence that its ouster is what most Syrians want, the Western governments, professional activists and public relations specialists who created the White Helmets are intensifying their push for regime change.<br>\nThe White Helmets were founded in collaboration with USAID&rsquo;s Office of Transitional Initiatives&mdash;the wing that has promoted regime change around the world&mdash;and have been provided with $23 million in funding from the department. USAID supplies the White Helmets through Chemonics, a for-profit contractor based in Washington DC that has become notorious for wasteful aid imbroglios from Haiti to Afghanistan. While members of the White Helmets have been implicated in atrocities carried out by jihadist rebel groups, the names of many of the firms that supposedly monitor and evaluate their work have been kept secret by USAID on unspecified security grounds.<br>\nAway from the battlefield, the White Helmets have proven one of the most effective tools in the Syria Campaign&rsquo;s public relations arsenal. Apart from the group&rsquo;s own calls for a no-fly zone, the White Helmets have been at the center of the Syria Campaign&rsquo;s ongoing attack on the United Nations, which it accuses of illicit collusion with Assad. This month, the White Helmets joined 74 other groups operating in rebel-held territory announced their refusal this month to cooperate with the U.N. as long as it recognizes the Syrian government. In a separate move, the Syria Campaign launched a petition to demand that the United States National Security Council share confidential radar information with White Helmets teams operating on the ground, apparently including in areas controlled by extremist rebel factions.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternet.org\/grayzone-project\/how-white-helmets-became-international-heroes-while-pushing-us-military#.V_Stgr6iyj0.facebook\">alternet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kooperative Geheimdienste &ndash; wachsame Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne des Terrorverd&auml;chtigen al-Bakr waren schon sehr weit fortgeschritten. Dass es nicht zur Katastrophe kam, liegt zum einen am funktionierenden Austausch der internationalen Geheimdienste &ndash; aber auch an der Wachsamkeit vieler Fl&uuml;chtlinge.<br>\n500 Gramm hochexplosiver Sprengstoff in einer Chemnitzer Wohnung &ndash; da h&auml;tte nicht viel gefehlt. Der mutma&szlig;liche Anschlagsplan eines 22-j&auml;hrigen Syrers macht deutlich, wie konkret die Bedrohung durch den islamistisch motivierten Terrorismus auch bei uns ist.<br>\nJaber Al-Bakr hatte so ziemlich alles, was er brauchte, um einen Anschlag mit verheerender Wirkung zu begehen. So nah dran an einer Katastrophe war Deutschland in den letzten Jahren wohl noch nicht. Das macht deutlich, wie brisant dieser Fall ist.<br>\nAl-Bakr war deutlich weiter in seinen Vorbereitungen als alle anderen Terrorverd&auml;chtigen, die in diesem Jahr bereits von den Sicherheitsbeh&ouml;rden identifiziert und verhaftet wurden. Dabei sind die Sicherheitsbeh&ouml;rden zurzeit ziemlich gut darin, Terrorverd&auml;chtige aufzusp&uuml;ren. Die Geheimdienste spielen dabei eine zentrale Rolle. Das sollten all diejenigen zur Kenntnis nehmen, die meinen, sie w&auml;ren auf die Dienste und ihre Erkenntnisse nicht angewiesen.<br>\nAuch in diesem Fall soll es Hinweise von ausl&auml;ndischen Nachrichtendiensten gegeben haben, die das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz auf die Spur Al-Bakrs gebracht haben. Die internationale Zusammenarbeit der Geheimdienste &ndash; immer wieder kritisiert &ndash; ist beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus so schlecht nicht.<br>\nUnd bei uns? Der Verfassungsschutz hat bei der Identifizierung und Lokalisierung Al-Bakrs sehr professionell gearbeitet. Man sollte sich damit zur&uuml;ckhalten, die Bew&auml;ltigung von Terrorlagen vom gr&uuml;nen Tisch aus vorzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/terror-chemnitz-analyse-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein Musterbeispiel f&uuml;r hoch angepassten Journalismus und die Dienstfertigkeit Zugunsten der Obrigkeit. Der Journalist greift alle m&ouml;glichen Kritiken und Angriffspunkte auf und wiederlegt sie. Aus seiner Sicht zum Beispiel: Geheimdienste sind sehr, sehr wichtig. Man sollte sie nicht kritisieren. Oder noch ein anderes Beispiel: jemand k&ouml;nnte doch auf die Idee kommt zu fragen, ob Frau Merkels Bereitschaft zum unkontrollierten Zuzug doch noch gewaltige Risiken enth&auml;lt. Auch das stimme nicht, denn Fl&uuml;chtlingen helfen bei der Fahndung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Reichen bleiben reich, die Armen arm<\/strong><br>\nDie soziale Ungleichheit in Deutschland verfestigt sich. Laut einer Studie schaffen es immer weniger Arme, in eine h&ouml;here Einkommensgruppe aufzusteigen. Vom Abstieg bedroht sind Teile der Mittelschicht.<br>\nWer arm ist, bleibt immer h&auml;ufiger dauerhaft arm: Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die die gewerkschaftsnahe Hans-B&ouml;ckler-Stiftung ver&ouml;ffentlicht hat. Die Ungleichheit der Einkommensverteilung hat demnach ein neues H&ouml;chstma&szlig; angenommen. Innerhalb von f&uuml;nf Jahren schafften es deutlich weniger Menschen aufzusteigen, als noch in den 1990er Jahren.<br>\nZwischen 1991 und 1995 schafften es demnach noch rund 58 Prozent der Armen, in eine h&ouml;here Einkommensgruppe aufzusteigen. Zwischen 2009 und 2013, gelang das innerhalb von f&uuml;nf Jahren nur noch 50 Prozent.<br>\nZugleich bleiben die Reichen immer h&auml;ufiger reich. Zwischen 1991 und 1995 konnten sich rund 50 Prozent der sehr Reichen in der obersten Einkommensklasse halten. Von 2009 bis 2013 waren es fast 60 Prozent.<br>\nAls arm gilt in dieser Studie, wer weniger als 60 Prozent des Medians in H&ouml;he von knapp 19.600 Euro pro Jahr verdient. Der Median ist der mittlere Wert Zahlenreihe. Das entspricht derzeit weniger als 11.700 Euro. Wer mehr als das doppelte des Medians verdient, gilt als reich.<br>\nDie Ungleichheit bei den Einkommen in Deutschland ist laut der Studie auf einem neuen H&ouml;chststand. Nach einem Absinken des entsprechenden statistischen Werts nach 2005 stieg dieser in den vergangenen Jahren wieder an &ndash; zuletzt besonders deutlich.<br>\nDie Daten der Studie stammen aus 2013. Aktuellere Zahlen zu diesem Thema gibt es nicht. Zur Frage, wie sich die Lage in den vergangenen Jahren im Zuge von Besch&auml;ftigungsrekorden und sinkender Arbeitslosigkeit entwickelt habe, sagte Forscherin Dorothee Spannagel: &ldquo;Der Aufschwung ist nicht bei allen angekommen.&rdquo; Es gebe steigende Armutsquoten &ndash; auch durch die Fl&uuml;chtlinge &ndash; und steigende Reichtumsquoten. Deshalb habe sie die Vermutung, &ldquo;dass sich nicht wahnsinnig viel getan habe&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arm-bleibt-arm-reich-bleibt-reich-a-1115983.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist b&ouml;swillige Meinungsmache. Uns geht es so gut wie nie!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Armut kann t&ouml;dlich sein<\/strong><br>\nDie Diskussion &uuml;ber Armut und Reichtum wird in Deutschland endlich wieder gef&uuml;hrt. Dabei erstaunt jedoch ein blinder Fleck in der politischen Debatte: Die enormen sozialen Unterschiede in der Lebenserwartung spielen kaum eine Rolle. Dabei liegen die wissenschaftlichen Fakten schon lange auf dem Tisch. Die Gesundheitswissenschaften, neudeutsch Public Health genannt, weisen seit Jahrzehnten darauf hin, dass auch in reichen Industriegesellschaften sozial Benachteiligte bei Gesundheit und Lebenserwartung deutlich schlechter abschneiden als sozial besser Gestellte und dass diese Unterschiede in den letzten Jahren zugenommen haben.<br>\nDas Robert-Koch-Institut hat im vergangenen Jahr einen Bericht zur Gesundheit in Deutschland ver&ouml;ffentlich. Demnach haben Frauen im untersten F&uuml;nftel der deutschen Gesellschaft eine um rund acht Jahre geringere Lebenserwartung als Frauen im obersten F&uuml;nftel der Gesellschaft. Bei M&auml;nnern betr&auml;gt dieser Unterschied sogar mehr als elf Jahre. Diese Unterschiede erstrecken sich in der Tendenz &uuml;ber die gesamte Gesellschaft: Bessere soziale Lage bedeutet immer eine statistisch h&ouml;here durchschnittliche Lebenserwartung. Kurz: Wer &auml;rmer ist, stirbt (wahrscheinlich) fr&uuml;her.<br>\nSoziale Ungleichheit wird hier so deutlich wie an kaum einer anderen Stelle. Es geht nicht darum, ob jemand sich einen Neuwagen leisten kann, sondern darum, wann der Leichenwagen vor der T&uuml;r steht. Es ist paradox: Wir sind uns einig, dass die Notfallmedizin nicht nach der sozialen Herkunft eines Hilfsbed&uuml;rftigen fragen darf, nehmen aber einen fr&uuml;hen Tod von &Auml;rmeren hin, als sei er einem unab&auml;nderlichen Karma geschuldet.<br>\nWarum ist dies kein politisches Mega-Thema? Was ist mit einer demokratisch verfassten Gesellschaft los, die die dramatische Tatsache eines enormen Verlusts an Lebenszeit f&uuml;r breite Bev&ouml;lkerungsschichten hinnimmt? Zaghafte Ans&auml;tze wie das im letzten Jahr beschlossene Bundespr&auml;ventionsgesetz setzen zwar einen Schwerpunkt bei sozial Benachteiligten, bringen aber nur Fortschritte im Schneckentempo.<br>\nDie Betroffenen in sozial schwieriger Lebenslage machen wenig Druck. Sie sind mit der Bew&auml;ltigung ihres Alltags besch&auml;ftigt. F&uuml;r sie steht die Sorge im Vordergrund, sich und ihre Familie Monat f&uuml;r Monat &uuml;ber die Runden zu bringen. Das Nachdenken &uuml;ber die Zukunft erfordert Freir&auml;ume, die der harte Alltag oft nicht hergibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/armut-kann-toedlich-sein\">Freitag<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Superreiche profitieren vom Immobilienboom<\/strong><br>\nDie Geschwister Quandt sind nach Berechnungen des &bdquo;Manager Magazins&ldquo; weiterhin die reichsten Deutschen. Die BMW-Gro&szlig;aktion&auml;re &ndash; Stefan Quandt und Susanne Klatten &ndash; kommen der Sch&auml;tzung zufolge auf ein gemeinsames Verm&ouml;gen von 30 Milliarden Euro, wie das &bdquo;Manager Magazin&ldquo; in seiner aktuellen Ausgabe berichtete. Ihr Verm&ouml;gen habe wieder das Niveau von 2014 erreicht, nachdem BMW an der B&ouml;rse den Wertverlust im Zuge der Dieselaff&auml;re beim Konkurrenten Volkswagen wettgemacht habe.<br>\nPlatz zwei &ndash; und damit Aufsteiger des Jahres &ndash; belegt den Angaben zufolge die Familie Reimann mit gesch&auml;tzten 29 Milliarden Euro. Die fr&uuml;heren Eigent&uuml;mer des Ludwigshafener Chemiekonzerns Benckiser h&auml;tten ihr Verm&ouml;gen durch &Uuml;bernahmen insbesondere im Gesch&auml;ft mit Kaffee erfolgreich vermehrt. Die Familie steht unter anderem hinter dem Kaffee- und Teehersteller Jacobs Douwe Egberts und dem Shampoo-Hersteller Wella.<br>\nDie Reimanns verdr&auml;ngten nach Berechnungen des Magazins Georg und Maria-Elisabeth Schaeffler, Eigent&uuml;mer des gleichnamigen W&auml;lzlagerherstellers und Gro&szlig;aktion&auml;re beim Autozulieferer Continental, auf Platz drei. Mutter und Sohn Schaeffler kommen danach auf ein gesch&auml;tztes Verm&ouml;gen von 21,5 Milliarden Euro.<br>\nBis 2013 hatten die Aldi-Eigent&uuml;mer viele Jahre das Ranking angef&uuml;hrt. Mit einem Verm&ouml;gen von gesch&auml;tzt 20 Milliarden Euro liegen die Familien Albrecht und Heister (Aldi S&uuml;d) dem Bericht zufolge nun auf Platz vier. Die Familie Theo Albrecht Jr. (Aldi Nord) stehe mit 17,2 Milliarden Euro an sechster Stelle, schrieb das Magazin. Ihr Konkurrent Dieter Schwarz, Gr&uuml;nder der Discountkette Lidl, rangiert danach mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von 19 Milliarden Euro auf Platz 5.<br>\nDas Verm&ouml;gen der 500 reichsten Deutschen ist dem Magazin zufolge vor allem dank hoher Unternehmensbewertungen und Immobilien-Boom in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten um 5,9 Prozent auf insgesamt 692,25 Milliarden Euro gewachsen. Das sei mehr als das Bruttoinlandsprodukt der Niederlande im vergangenen Jahr. Unter den 500 reichsten Deutschen h&auml;tten mehr als 40 gro&szlig;e Teile ihrer Verm&ouml;gen in Stiftungen eingebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/superreiche-profitieren-vom-immobilienboom-14465861.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU: Die Einheit auf dem Tiefpunkt<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Einigung ist bei einer fr&ouml;hlichen Bootsfahrt auf der Donau versenkt worden. Das k&ouml;nnten Historiker einst vom EU-Sondergipfel in Bratislava am 16. September sagen. Denn die erste Aussprache der Staats- und Regierungschefs nach dem Brexit-Referendum im Juni brachte kaum greifbare Ergebnisse &ndash; und schon gar keine Einigung bei den gro&szlig;en Streitfragen, die die EU bewegen.<br>\nDie hei&szlig;esten Eisen waren von vornherein ausgeklammert worden. Ein Ende der Austerit&auml;tspolitik, das die s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder auf einem eigenen Gipfel in Athen gefordert hatten, stand ebenso wenig zur Debatte wie ein neuer Solidarpakt f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Selbst die naheliegende Frage, was zum Brexit gef&uuml;hrt hat und wie die EU besser funktionieren k&ouml;nnte, wurde umschifft.<br>\nDabei w&auml;re es drei Monate nach dem britischen Referendum h&ouml;chste Zeit, einige grundlegende Fragen zu kl&auml;ren. Mit welchem Ziel geht die Rest-EU in die Brexit-Verhandlungen? Wie stellen sich die verbliebenen 27 Mitgliedstaaten eine neue europ&auml;ische Ordnung ohne Gro&szlig;britannien vor? Und vor allem: Halten sie am Ziel einer &bdquo;immer engeren Union&ldquo; fest, wie es im Lissabon-Vertrag vereinbart wurde &ndash; oder gilt ab sofort &bdquo;weniger Europa&ldquo;?<br>\nAuf all das gab es in Bratislava keine klare Antwort. Statt um Substanz ging es um Symbole. &bdquo;Wir haben verstanden&ldquo; und &bdquo;wir sind auch ohne die Briten handlungsf&auml;hig&ldquo;: Das wollten die 27 Chefs (Gro&szlig;britannien war gar nicht erst eingeladen worden) kommunizieren. Die frohe PR-Botschaft wurde in ein angenehmes Ambiente verpackt &ndash; die Burg von Bratislava und das &bdquo;Traumschiff&ldquo; MS Regina Danubia boten den passenden Rahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/oktober\/eu-die-einheit-auf-dem-tiefpunkt\">Eric Bonse in den Bl&auml;ttern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IWF kritisiert deutsches Griechenland-Ultimatum<\/strong><br>\nInternationaler W&auml;hrungsfonds und Bundesregierung streiten &uuml;ber die Griechenland-Hilfen. Vor allem f&uuml;r einen Minister sind das schlechte Nachrichten.<br>\nDer Vize-Chef des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), David Lipton, weist die Behauptung von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) zur&uuml;ck, der Fonds werde bis zum Jahresende seine finanzielle Beteiligung am dritten Hilfsprogramm f&uuml;r Griechenland zusagen. Lipton sagte, es gebe keine entsprechende Einigung. Vielmehr verlange der IWF weiter Schuldenerleichterungen f&uuml;r Athen, die Deutschland ablehne. Auch lasse man sich von der Bundesregierung keine Fristen setzen.<br>\nDamit droht Sch&auml;uble ausgerechnet im Wahljahr Ungemach in den eigenen Reihen, denn er hat der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion die Beteiligung des Fonds am Hilfspaket versprochen. F&uuml;r Griechenland l&auml;uft derzeit das dritte Hilfsprogramm im Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro. Bislang wird es allein von den Europ&auml;ern geschultert.<br>\nIWF-Sprecher Gerry Rice teilte am Sonntag mit, dass der Fonds noch keine Entscheidung getroffen habe, welche Rolle er bei dem Hilfsprogramm spielen werde. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten am Samstag gesagt, dass der IWF dem Programm nicht betreten werde. Allerdings werde er voraussichtlich einen Sonderstatus mit einer Art beratenden Funktion akzeptieren. Die genaue Rolle des IWF sei noch nicht festgelegt. Der Fonds w&uuml;rde aber mehr Macht haben als ein einfacher Berater.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/iwf-kritisiert-deutsches-griechenland-ultimatum-14473884.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der W&auml;hrungsfonds und die deutsche Ignoranz<\/strong><br>\nDie Herbsttagung des Internationalen W&auml;hrungsfonds stand im Zeichen der Kritik an Deutschlands Sparwahn. Das will man aber in Deutschland nicht wahrhaben. Die Menschen trauen den Medien nicht mehr, weil die das regierungsamtliche Spiel des Unschuldslammes mitspielen.<br>\nDer SPIEGEL (Nr. 40, Seite 76) wusste es schon, bevor die Meetings in Washington &uuml;berhaupt begonnen hatten: Deutschland werde wegen seines Doppel&uuml;berschusses (&ouml;ffentliche Haushalte und Leistungsbilanz) im Fokus der Kritik stehen, sei aber argumentativ gut gewappnet. Insbesondere k&ouml;nne Deutschland darauf verweisen, dass selbst John Maynard Keynes gefordert hatte, der Staat solle in guten Zeiten &Uuml;bersch&uuml;sse bilden und Schulden abbauen. Sogar dass Sch&auml;uble das mit einem Anflug von S&uuml;ffisanz sagen werde, erf&auml;hrt man von dem gut informierten und wohl instruierten Hauptstadtschreiberling schon im Vorfeld der Tagung.<br>\nDiese Art des vorauseilenden Gehorsams nennt man bei der Kriegsberichterstattung eingebetteten Journalismus. Der &bdquo;Journalist&ldquo; schreibt, auch schon bevor &uuml;berhaupt etwas passiert ist, was seine &bdquo;Auftraggeber&ldquo; h&ouml;ren wollen und bekommt als Belohnung ein paar Insiderinformationen. Aber auch bei den &uuml;brigen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; ist es nicht viel besser. Zwar erf&auml;hrt man, dass es Konflikte gab, aber das Handelsblatt macht daraus eine &bdquo;Beziehungskrise&ldquo; zwischen IWF und Deutschland und laut Focus l&auml;sst Sch&auml;uble Christine Lagarde, die Exekutivdirektorin des IWF, &bdquo;auflaufen&ldquo;. In der FAZ darf Otmar Issing Deutschlands Politik gegen den IWF verteidigen, wobei der langj&auml;hrige Chefvolkswirt von Deutscher Bundesbank und EZB jedoch in erster Linie zeigt, dass er die relevanten Zusammenh&auml;nge auch nach vielen Jahrzehnten der Besch&auml;ftigung damit noch nicht verstanden hat oder partout nicht verstehen will.<br>\nWas in Washington wirklich passiert ist, ist sensationell, aber das deutsche Publikum soll es nicht wissen. Dass die Chefin des IWF auf offener und &ouml;ffentlicher B&uuml;hne und schon im Vorfeld der eigentliche Meetings Deutschland (zusammen mit Kanda und Korea) auffordert, mehr f&uuml;r die Konjunktur und die Binnennachfrage zu tun, ist extrem ungew&ouml;hnlich (hier nachzuh&ouml;ren). Dass sie sp&auml;ter Sch&auml;ubles Ank&uuml;ndigung, man werde 6 Milliarden f&uuml;r Steuersenkungen aufwenden (das sind weniger als 2 Promille des deutschen BIP), mit einem sarkastischen &bdquo;phantastisch&ldquo; kommentierte, zeigt keine &bdquo;Beziehungskrise&ldquo;, sondern tiefe Frustration &uuml;ber den deutschen Starrsinn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/10\/der-waehrungsfonds-und-die-deutsche-ignoranz\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sigmar Gabriels falsche Ceta-Strategie<\/strong><br>\nAm 17. September haben 320 000 Menschen in sieben Gro&szlig;st&auml;dten in Deutschland gegen TTIP und Ceta demonstriert. Zwei Tage sp&auml;ter stimmte der SPD-Konvent trotz der Kritik, die auch aus den eigenen Reihen kommt, mehrheitlich Sigmar Gabriels Pro-Ceta-Kurs zu. Der Bundeswirtschaftsminister wird nun im EU-Ministerrat Ja zu Ceta sagen, obwohl das europ&auml;isch-kanadische Freihandelsabkommen auch laut SPD an einigen Stellen nachgebessert werden muss. Die Verbesserungen sollen hinterher realisiert werden.<br>\nDas ist die falsche Reihenfolge! Eine Zustimmung im Ministerrat macht &bdquo;die Sache kaum noch gestaltbar und r&uuml;ckholbar (&hellip;)&ldquo;, sagt auch Klaus Barthel von der SPD. Doch die SPD begr&uuml;ndet ihren Kurs damit, dass so das parlamentarische Verfahren er&ouml;ffnet werde. In M&ouml;chtegern-Gabriel-Manier sagte Hubertus Heil (SPD) im Plenum: &bdquo;Seien Sie ein bisschen mutiger, was Parlamente betrifft. Das ist jetzt die Stunde der Parlamente.&ldquo; Will hei&szlig;en: Gabriel und seine Gefolgsleute meinen die notwendigen Verbesserungen &bdquo;im parlamentarischen Verfahren&ldquo; herbeif&uuml;hren zu k&ouml;nnen und schieben so gekonnt die Verantwortung ab &ndash; auf das Europaparlament, in dem die Mehrheit bekannterma&szlig;en nicht von den Sozialdemokraten gestellt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/handelsabkommen-sigmar-gabriels-falsche-ceta-strategie,29976308,34839046.html\">Klaus Ernst in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>F&uuml;r Schulruinen will keiner Verantwortung tragen<\/strong><br>\nDie Retzkes wohnen in einer Doppelhaush&auml;lfte wenige Stra&szlig;en entfernt, der Ortsteil geh&ouml;rt zu Steglitz-Zehlendorf, einer der wohlhabenden Gegenden Berlins. Der Zustand der 92 Schulen jedoch ist so miserabel wie in der ganzen Hauptstadt. Berlin gilt als Paradebeispiel f&uuml;r eine Misere, die Eltern und Sch&uuml;ler im ganzen Land umtreibt. Die deutschen Schulen sind marode, ja abrissw&uuml;rdig.<br>\nIn Essen etwa fehlen 134 Millionen Euro f&uuml;r Sanierungen, in Dresden 650, in Wiesbaden 400 Millionen, Hannover schiebt Reparaturen im Wert von 740 Millionen vor sich her, selbst eine kleine Stadt wie das oberpf&auml;lzische Weiden mit 40.000 Einwohnern brauchte elf Millionen Euro &ndash; f&uuml;r die n&ouml;tigsten Arbeiten.<br>\nJeder schiebt die Schuld weiter<br>\nBei solchen Summen ist es kein Wunder, dass die KfW-Bankengruppe den Fehlbetrag zur Modernisierung der Schulen auf 34 Milliarden Euro beziffert. Investiert haben die Kommunen im vergangenen Jahr 2,9 Milliarden Euro. Vor 20 Jahren waren es noch 1,3 Milliarden Euro mehr. Wer kommt hier seinen Verpflichtungen nicht mehr nach?<br>\nZwar sind St&auml;dte und Kreise f&uuml;r Bau und Erhalt der Schulgeb&auml;ude zust&auml;ndig, doch bekommen sie daf&uuml;r auch Mittel von den L&auml;ndern. Und die halten sie knapp. Zudem steigen die Sozialausgaben und engen die Spielr&auml;ume der St&auml;dte ein. Jeder schiebt die Schuld weiter.<br>\nBeim Bundesbildungsministerium hei&szlig;t es: Zust&auml;ndig sind f&uuml;r Bildung laut Grundgesetz die L&auml;nder. Stimmt. Bei den L&auml;ndern hei&szlig;t es: Zust&auml;ndig sind f&uuml;r den Bau die Schultr&auml;ger, die Kommunen. Stimmt auch. Die sagen: Wir bekommen zu wenig Geld vom Land, das uns zudem st&auml;ndig Schulreformen aufzwingt, die bauliche Anpassungen erfordern. Stimmt leider auch. Ganz unten bei den Direktoren schlie&szlig;lich lautet die Klage: Die Kommunen setzen falsche Priorit&auml;ten und bauen lieber Schwimmb&auml;der. Stimmt sicher auch hie und da. Doch wem ist damit geholfen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article158637763\/Fuer-Schulruinen-will-keiner-Verantwortung-tragen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Untragbare Zust&auml;nde. Jetzt sind also anscheinend die L&auml;nder und die Kommunen schuld, weil sie nicht vorhandenes Geld nicht ausgeben und wegen der Schuldenbremse kaum das Notwendigste investieren. Warum eigentlich fordert diese Zeitung, die WELT, st&auml;ndig noch mehr Steuersenkungen, wenn doch offensichtlich die jetzigen Einnahmen hinten und vorne nicht reichen? Und warum, in Gottes Namen, w&auml;hlen Eltern weiter treu diese furchtbare Politik, die ihren Kindern gezielt schadet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kollektives Krankfeiern ist asozial<\/strong><br>\nProtest l&auml;sst sich auf vielfache Weise &auml;u&szlig;ern. Die anstrengendste ist der offene Widerstand, der kultivierte Streit, der Arbeitskampf. Denn da gibt es Regeln, offizielle oder inoffizielle, jedenfalls solche, an die man sich in unserer Gesellschaft halten muss, wenn man etwas durchsetzen will. Die faulste Art und Weise ist die Krankheit. Dass man sich am besten vor Schmerzen kr&uuml;mmt, wissen schon Kinder, die nicht zur Schule wollen. Damit erspart man sich jede Argumentation.<br>\nWie effektiv dieser Weg jedoch sein kann, haben in dieser Woche die Mitarbeiter von TUIfly gezeigt. Durch eine offensichtlich konzertierte Aktion von 500 Krankmeldungen haben sie gleich den ganzen Konzern lahmgelegt, mit dem sie gerade im Clinch liegen. Tausende Passagiere sitzen frustriert auf ihrem Urlaubsgep&auml;ck und fragen sich, was sie damit zu tun haben.<br>\nDas Theater lie&szlig; den Reisekonzern nicht kalt: Schon nach einem Tag des zivilen Ungehorsams hat der Reisekonzern eingelenkt und eine mindestens dreij&auml;hrige Standort- und Tarifgarantie gegeben. Au&szlig;erdem hat er die Entscheidung &uuml;ber die geplante Neuordnung auf Mitte November verschoben.<br>\nUnw&uuml;rdiges Mittel des Widerstands<br>\n&bdquo;Gl&uuml;ckwunsch&ldquo;, mag man da jubeln, doch der Jubel bleibt im Hals strecken, selbst wenn man noch so viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Missmut der TUIfly-Mitarbeiter aufbringen kann. Kollektiv blauzumachen ist das unw&uuml;rdigste Mittel des Widerstands. Es ist illegal und asozial. Dass man darauf auch noch explizit hinweisen muss, das zeigt nur, wie selbstverst&auml;ndlich es im Arbeitsleben schon geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kritik-an-protestaktion-von-tuifly-mitarbeitern-14472180.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ach so. Aber die Arbeitnehmer vor vollendete Tatsachen stellen und in immer schlechtere Tarifvertr&auml;ge zw&auml;ngen, damit die Gewinne steigern, was ist das? Doch wohl asozial im Quadrat, und das &ldquo;Krankfeiern&rdquo; fast die letzte M&ouml;glichkeit zum Widerstand. Sogar die Mehrheit der Leserkommentare in der FAZ (!) sieht das so.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Arbeitnehmer m&uuml;ssen sich also jede Zumutung gefallen lassen. Setzen sie sich zur Wehr ist das &bdquo;illegal und asozial&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Frau Budras darf sich hier gerne informieren wie es in deutschen Unternehmen zu geht. Es ist zu vermuten, dass sie das Geschilderte nicht als &bdquo;illegal und asozial&ldquo; empfindet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dokumentation &bdquo;Betriebsr&auml;te im Visier&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-br-mobbing.de\/infos\/106-dokumentation-betriebsraete-im-visier-jetzt-erschienen\">Gegen BR-Mobbing<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Junge Amerikaner haben keine Angst vor Sozialismus<\/strong><br>\nDer Erfolg von Bernie Sanders als Herausforderer von Hillary Clinton hat viele &uuml;berrascht. Hat dies auch mit Occupy Wall Street zu tun?<br>\nIch denke schon, denn durch Occupy mussten sich alle mit der sozialen Ungleichheit besch&auml;ftigen &ndash; Obama, die Republikaner und die Medien konnten das Thema nicht ignorieren. H&ouml;herer Mindestlohn, strengere Auflagen f&uuml;r die Banken, kostenlose Unis: Sanders&rsquo; Forderungen waren alle im Zucotti-Park zu h&ouml;ren. Dass er keine Spenden von der Wall Street und von Firmen annimmt, ist konsequent und bewundernswert. Er hat eine Bewegung geschaffen, die gr&ouml;&szlig;er ist als er selbst.<br>\nDer &ldquo;demokratische Sozialist&rdquo; hat gerade die Organisation &ldquo;Our Revolution&rdquo; gegr&uuml;ndet, die Druck auf Demokraten aus&uuml;ben soll, progressive Politik zu machen. Jene Abgeordnete werden durch Spenden und Aktivisten unterst&uuml;tzt, die f&uuml;r Sanders&rsquo; Agenda stimmen.<br>\nDas ist der richtige Ansatz, denn es braucht Druck, damit die Abgeordneten nicht nur das versprechen, was wir junge Leute wollen. Dass kein Politiker perfekt ist, sieht man an Sanders. Dessen lockere Haltung zu Waffenbesitz finde ich schlimm. Auch er hat sich unter Druck ge&auml;ndert. Barack Obama ist das Gegenbeispiel: Ich war skeptisch w&auml;hrend des Hypes 2008, aber er stand f&uuml;r Ideen, an die viele B&uuml;rger glauben. Kaum war er gew&auml;hlt, l&ouml;ste er die Freiwilligen-Organisation &ldquo;Organizing for America&rdquo; auf. Millionen Aktivisten waren nicht mehr eingebunden und hatten keine Plattform, um ihn zu dr&auml;ngen, keine Kompromisse mit den Republikanern zu schlie&szlig;en<br>\nBernie Sanders hat im Vorwahlkampf mehr Stimmen von jungen Leuten bekommen als Clinton und Donald Trump zusammen. Warum lieben sie den 75-J&auml;hrigen?<br>\nDie Begeisterung f&uuml;r Bernie Sanders in den USA ist ein &auml;hnliches Ph&auml;nomen wie die Wiederwahl von John Corbyn bei der britischen Labour-Partei. Junge Leute schw&auml;rmen f&uuml;r alte Kandidaten, die fr&uuml;her Sozialisten waren, weil deren Vorschl&auml;ge sinnvoll erscheinen und sie authentisch sind. Sie stehen f&uuml;r eine &Uuml;berzeugung, f&uuml;r eine Haltung. Politiker wie Tony Blair oder Bill Clinton sind f&uuml;r meine Generation nicht attraktiv, weil ihre angeblichen &ldquo;Reformen&rdquo; uns ins Unheil gest&uuml;rzt haben. Viele f&uuml;hlen sich betrogen, oder sogar beschissen, wenn man das Wort verwenden darf. Auf der Suche nach Anf&uuml;hrern gehen wir also eine Generation zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fuenf-jahre-occupy-wall-street-junge-amerikaner-haben-keine-angst-vor-sozialismus-1.3193014\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sarah Leonard beschreibt das aktuelle Dilemma in den USA, man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera, mit der kleinen Hoffnung &uuml;ber Str&ouml;mungen in der Demokratischen Partei vielleicht noch die Politik Clintons im Inneren beeinflussen zu k&ouml;nnen. Sie beschreibt Clinton realistisch als &ldquo;Kriegstreiberin&rdquo;, ganz im Gegensatz zum teilweise grotesken Hochjubeln von Clinton in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;. Eine Frage stellt sich allerdings dr&auml;ngend, wie ist es m&ouml;glich, dass sich gerade im Mutterland des Kapitalismus linker Widerstand gegen den Neoliberalismus organisiert, in Deutschland aber nichts passiert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warum Niger ein Schl&uuml;sselstaat ist<\/strong><br>\nKampf gegen den Terrorismus und zunehmende Migration: Das westafrikanische Niger, eines der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt, ist f&uuml;r die EU strategisch wichtig geworden. Die Hilfszusagen haben dabei ihren Preis.<br>\nDie Nordostgrenze zu Libyen ist etwa 80 Kilometer entfernt. Franz&ouml;sische Soldaten patrouillieren an einer Sandpiste im W&uuml;stengebiet von Niger. Frankreich hat hier in der Siedlung Madama einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt eingerichtet. &ldquo;Wir sollen hier nach Terroristen suchen, die m&ouml;glicherweise nach Niger hineinkommen&ldquo;, sagt ein Soldat dem franz&ouml;sischen Fernsehsender France2.<br>\nDie Grenze zwischen Niger und Libyen ist f&uuml;r Europa wichtig geworden. Aus dem S&uuml;den Libyens werden Waffen in Richtung Niger, Nigeria und Mali transportiert. Auf den gleichen W&uuml;stenrouten fahren die Schleusertransporte f&uuml;r Migranten nach Libyen. Viele Westafrikaner wollen von dort aus ans Mittelmeer kommen. Ihr Ziel: Europa.<br>\nDie Europ&auml;ische Union versucht gegenzusteuern. Federica Mogherini, Au&szlig;enbeauftragte der EU, beschreibt diese Aufgabe so: &ldquo;Wir wissen sehr gut, dass etwa 80 Prozent der Migranten, die Richtung Libyen reisen, durch die Stadt Agadez im Norden von Niger kommen. Ich habe selbst mit den lokalen Verantwortlichen dort diskutiert, wie wir Alternativen zu diesem kriminellen Wirtschaften der Schleuser schaffen k&ouml;nnen. Und wie sich das Staatsgebiet besser kontrollieren l&auml;sst.&rdquo;<br>\nDie Sorge um Terrorismus, zunehmende Migration und die Folgen des Klimawandels haben Niger, eines der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt, ins Visier der Europ&auml;ischen Union ger&uuml;ckt.<br>\nDie Bundeswehr betreibt auf dem milit&auml;rischen Teil des Flughafens der Hauptstadt von Niger einen Lufttransportst&uuml;tzpunkt. Etwa 40 Soldaten und zwei Transall-Flugzeuge sorgen in Niamey daf&uuml;r, dass die Transportkette ins Nachbarland Mali funktioniert. Denn dort sind zurzeit 570 Bundeswehrangeh&ouml;rige stationiert, um die Friedenstruppe der Vereinten Nationen in Mali zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/niger-117.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nigers Staatspr&auml;sident Mahamadou Issoufou sei geraten, wie bisher auch weiter zu kooperieren, sonst k&ouml;nnte man Zeuge eines weiteren Regime-Changes werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundeswehr bekommt neue U-Boote<\/strong><br>\nBei Eins&auml;tzen unter Wasser darf die Bundeswehr auf Verst&auml;rkung hoffen. Das Verteidigungsministerium will f&uuml;r die deutschen Seestreitkr&auml;fte zwei zus&auml;tzliche U-Boote beschaffen. Kostenpunkt: Rund eine halbe Milliarde Euro pro Einheit.<br>\nDie U-Bootflotte der Bundeswehr soll bis 2030 um zwei weitere U-Boote erweitert werden. Mit den aktuell sechs U-Booten der deutschen Marine liege die Anzahl &ldquo;unter dem Bedarf der Bundeswehr&rdquo;, wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums erkl&auml;rte. Er verwies zudem auf &ldquo;Gr&uuml;nde der operationellen Verf&uuml;gbarkeit&rdquo;.<br>\nIn der Vergangenheit waren teilweise nur zwei U-Boote einsatzbereit, da die anderen in der Werft lagen oder Ausbildungszwecken dienten. Die beiden geplanten Boote sollen sich &ldquo;nach F&auml;higkeit und Gr&ouml;&szlig;e&rdquo; an den sechs vorhandenen U-Booten der Klasse 212A orientieren, wie der Sprecher sagte. Insgesamt soll die Flotte dann acht U-Boote umfassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundeswehr-bekommt-neue-U-Boote-article18827671.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier gilt die schwarze Null offenbar nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CDU-Arbeitnehmer stellen sich gegen Merkel<\/strong><br>\nDer Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian B&auml;umler, hat die Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an einer Rentenkampagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur&uuml;ckgewiesen. &bdquo;Wenn wir die Arbeitnehmer zur&uuml;ckgewinnen wollen, die scharenweise Rechtspopulisten gew&auml;hlt haben, m&uuml;ssen wir die Angst vor Altersarmut ernst nehmen&ldquo;, sagte B&auml;umler dem Handelsblatt. &bdquo;Die Verluste der CDU bei Wahlen haben mehr mit der sozialen Ungleichheit in Deutschland, als mit der Fl&uuml;chtlingspolitik zu tun&ldquo;, betonte der CDA-Vize.<br>\nB&auml;umler forderte als Konsequenz, das Rentenniveau schrittweise wieder auf 50 Prozent anzuheben und die Abschl&auml;ge bei der Erwerbsminderungsrente abzuschaffen. &bdquo;Es ist unertr&auml;glich, wenn Menschen, die gesundheitsbedingt nicht mehr arbeiten k&ouml;nnen, in die soziale Grundsicherung fallen&ldquo;, kritisierte der CDU-Politiker.<br>\nDer &bdquo;Spiegel&ldquo; hatte berichtet, Merkel habe den DGB davor gewarnt, ungewollt die AfD zu unterst&uuml;tzen: Auf einem Treffen des CDU-Pr&auml;sidiums mit dem DGB-Bundesvorstand soll Merkel demnach scharfe Kritik an der Rentenkampagne der Gewerkschaften ge&uuml;bt haben. Diese bef&ouml;rderten ohne Not die Angst vor Altersarmut. Nach Angaben von Teilnehmern fragte sie, ob die Gewerkschaften der AfD &bdquo;in die H&auml;nde spielen&ldquo; wollten, schreibt das Nachrichtenmagazin.<br>\nDer DGB will mit einer Kampagne einen Kurswechsel in der Sozialpolitik er reichen, dazu geh&ouml;ren Slogans wie &bdquo;Rente muss auch morgen reichen!&ldquo;. Die Gewerkschaften fordern, dass das Rentenniveau mindestens auf dem heutigen Stand bleiben m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/renten-debatte-cdu-arbeitnehmer-stellen-sich-gegen-merkel\/14661218-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Frieden droht!<\/strong><br>\nKeine Nachricht zu diesem Thema: Als die Friedens-Demonstration in Berlin am letzten Samstag beendet worden war, herrschte all&uuml;berall ein eisiges Medienschweigen. Weder die ARD noch das ZDF wollten die rund 10.000 Demonstranten wahrnehmen. Auch die einschl&auml;gigen Herrschaftsmedien wie SPIEGEL, FRANKFURTER ALLGEMEINE oder ZEIT stellten keinen Mucks auf ihre aktuellen Seiten im Internet. Das waren einfach zu viel Demonstranten f&uuml;r die leidgepr&uuml;ften Redaktionen. Und au&szlig;erdem: Die hatten vorher schon geschwiegen, warum sollten sie jetzt was berichten?<br>\nWer sich trotz des allgemeinen Schweige-Gel&uuml;bdes zu einer Art Berichterstattung aufraffen wollte, nutze die beliebte Form der Polizei-Nachricht: Der Polizeipr&auml;sident hat aber viel weniger Teilnehmer gez&auml;hlt als der Veranstalter! Kannste mal sehen, wie verlogen diese Friedensdemonstranten sind! &ndash; Raffiniert auch der West-Berliner TAGESSPIEGEL: Der nannte die Gegend, durch die der Demonstrationszug lief, pl&ouml;tzlich &bdquo;Ost-City&ldquo;. Sonst nennt das Blatt die selbe Meile ehrf&uuml;rchtig &bdquo;Regierungs-Viertel&ldquo;. Aber Ost-City klingt fast so wie Erich-Honnecker-Ged&auml;chtnis-Demo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/kritik\/frieden-droht.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man vergleiche dies einmal mit der Dichte der Berichterstattung der fr&uuml;hen Pegida-M&auml;rsche. Ohne rechte Hohlk&ouml;pfe scheint es schwer bis unm&ouml;glich zu sein, als Demonstration von den Medien &uuml;berhaupt wahrgenommen zu werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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