{"id":35384,"date":"2016-10-13T08:24:26","date_gmt":"2016-10-13T06:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384"},"modified":"2016-10-13T08:24:26","modified_gmt":"2016-10-13T06:24:26","slug":"hinweise-des-tages-2731","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h01\">CETA vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h02\">Geldhaus in der Krise: Spaltet die Deutsche Bank auf!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h03\">Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge: Gesetzentwurf der Bundesregierung hat Schw&auml;chen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h04\">Krankenkassen-Vertr&auml;ge mit &Auml;rzten: &bdquo;Hier besteht eine Manipulationsanf&auml;lligkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h05\">Die Paketdienstbranche: Gelockt, gelinkt und abserviert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h06\">Neoliberalism is creating loneliness. That&rsquo;s what&rsquo;s wrenching society apart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h07\">NATO zieht in Syrien-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h08\">Milit&auml;rb&uuml;ndnis EU wird ausgebaut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h09\">Die Wirtschaftsmacht existiert nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h10\">Afghanistan: EU treibt Abschiebungspl&auml;ne voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h11\">Schulen: WLAN und Tablets &ndash; aber Schimmel an den W&auml;nden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h12\">Deutsche Bank AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h13\">Korruption in Spanien: Ein Untersuchungsrichter packt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h14\">Algerien: Agonie und Zukunftsangst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h15\">H&ouml;here Moral und niedere Instinkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35384#h16\">Planned Attacks on Sanders Included in WikiLeaks&rsquo; Third Batch of Podesta Emails<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CETA vor Gericht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wird CETA doch noch gestoppt?<\/strong><br>\nEuropa blickt nach Karlsruhe. Das Bundesverfassungsgericht wird am Donnerstag entscheiden, ob CETA doch noch gestoppt wird. F&uuml;nf Klagen liegen dort zur Eilentscheidung vor. Wir beantworten die wichtigsten Fragen: Um was geht es? Und wie stehen die Chancen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/ttip\/blog\/2016\/10\/12\/ceta-showdown-karlsruhe\/\">correctiv<\/a><\/li>\n<li><strong>Ceta-Verfassungsklage: 200.000 gegen Gabriel<\/strong><br>\nEs ist die gr&ouml;&szlig;te B&uuml;rgerklage aller Zeiten: Das Verfassungsgericht urteilt &uuml;ber einen Eilantrag gegen das Handelsabkommen Ceta. Es k&ouml;nnte der EU die Party vermiesen.<br>\nSigmar Gabriel wollte es sich nicht nehmen lassen, an diesem Mittwochmorgen h&ouml;chstselbst in Karlsruhe anzutreten. Der Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende setzte sich in die erste Reihe des Verhandlungssaals im Bundesverfassungsgericht, um f&uuml;r das Handelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada einzutreten. Schlie&szlig;lich steht einiges auf dem Spiel. Mehr als 200.000 Kl&auml;ger aus Deutschland haben sich zusammengetan, um dem Minister, der Bundesregierung und gleich der ganzen Europ&auml;ischen Union am 27. Oktober geh&ouml;rig die geplante Br&uuml;ssler Feier zur Unterzeichnung des Abkommens zu verderben. Es ist die gr&ouml;&szlig;te B&uuml;rgerklage vor dem Verfassungsgericht in der Geschichte der Bundesrepublik.<br>\nIn zwei Verfassungsbeschwerden wollen die Kl&auml;ger per einstweilige Anordnung verhindern, dass Sigmar Gabriel f&uuml;r die Bundesregierung im EU-Ministerrat einer vorl&auml;ufigen Anwendung von Ceta zustimmt. Ihr gr&ouml;&szlig;ter Kritikpunkt: Das Abkommen hat den Bundestag bisher nicht passiert. Gabriel entgegnete den Kl&auml;gern in Karlsruhe, dass ein Stopp von Ceta &ldquo;f&uuml;r Europa eine Katastrophe w&auml;re&rdquo;. Es sei fraglich, ob die EU noch ernst genommen werde, wenn sie mit einem ihr nahestehenden Land wie Kanada kein Abkommen zustande bek&auml;me.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-10\/ceta-verfassungsgericht-groesste-buergerklage-freihandelabkommen-kanada-eu\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Da muss man sich wieder einmal fragen, welche Interessen Mr. Zick Zack eigentlich vertritt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heute in Karlsruhe <\/strong><br>\nDas #Bundesverfassungsgericht verhandelt die eingereichten Klagen gegen das Konzernschutzabkommen #CETA &ndash; darunter auch die von uns als Linksfraktion. Ich bin &uuml;berzeugt. CETA ist nicht nur politisch falsch, sondern auch verfassungswidrig. Und es geht zudem &uuml;berhaupt nicht, dass die EU das Abkommen in Kraft setzt und damit Fakten schafft &ndash; und erst danach eine Ratifizierung durch den Bundestag erfolgen soll. Das hat mit Demokratie nichts zu tun. CETA stoppen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/videos\/1443692008981525\/?pnref=story\">Video Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Portugal und CETA: Risiken und Nachteile werden kaum diskutiert<\/strong><br>\nWein und K&auml;se f&uuml;r Nordamerika: Landwirtschaftliche Produkte aus Portugal sollen neue Absatzm&auml;rkte finden. Deshalb steht die portugiesische Regierung dem Freihandel durch TTIP und CETA sehr positiv gegen&uuml;ber. Widerspruch gibt es bislang kaum, aber das k&ouml;nnte sich &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nWein und K&auml;se aus Portugal sollen in Kanada und in den USA neue Absatzm&auml;rkte finden &ndash; das ist auch eines der Hauptargumente der portugiesischen Regierung, die sich f&uuml;r die Unterzeichnung der Freihandelsabkommen CETA und TTiP einsetzt und Mitte September zusammen mit den Regierungsvertretern aus elf anderen europ&auml;ischen Staaten auf eine schnelle L&ouml;sung dr&auml;ngte. Dahinter steckt vor allem ein &ouml;konomisches Argument: Die sozialistische Minderheitsregierung hat in den vergangenen zehn Monaten eine Reihe von Renten- und Gehaltsk&uuml;rzungen zur&uuml;ckgenommen &ndash; in der Hoffnung, dass diese gestiegenen Kosten f&uuml;r den Staat auch durch eine brummende Exportwirtschaft wieder eingefangen w&uuml;rden. Doch diese Rechnung ging bisher nicht auf.<br>\nClaudia Madeiro, Vorstandsmitglied der portugiesischen Gr&uuml;nen, h&auml;lt nichts davon, den freien Zugang zu den Exportm&auml;rkten in Nordamerika als Rettungsanker f&uuml;r die portugiesische Wirtschaft zu definieren:<br>\n&ldquo;Wir k&ouml;nnen doch nicht behaupten, dass es Portugal sehr schlecht geht und wir deshalb diese M&auml;rkte unbedingt brauchen, um wirtschaftlich &uuml;berleben zu k&ouml;nnen. Das ist doch &uuml;bertrieben. Die Abkommen sind nicht notwendig, damit wir mehr Wein und K&auml;se exportieren, denn das tun wir bereits mit Erfolg, obwohl Z&ouml;lle anfallen und die Produkte teuer machen. Der Grund: Wein und K&auml;se aus Portugal sind als Qualit&auml;tsprodukte in Nordamerika anerkannt und das hat seinen Preis.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/portugal-und-ceta-risiken-und-nachteile-werden-kaum.795.de.html?dram:article_id=368277\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geldhaus in der Krise: Spaltet die Deutsche Bank auf!<\/strong><br>\nDie Kanzlerin hatte versprochen, keine Banken mehr mit Steuergeldern zu retten. Doch bei der Deutschen Bank k&ouml;nnte sie das im Ernstfall nicht einhalten. Das Geldhaus ist noch immer viel zu gro&szlig; und riskant.<br>\nIst die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung? Manipulation von Gold- und Silberpreisen, Zinss&auml;tzen und W&auml;hrungen, Umsatzsteuerbetrug mit CO2-Zertifikaten, Geldw&auml;sche und Beihilfe zur Steuerhinterziehung: &Uuml;berall waren Deutschbanker verwickelt. Ohne den Eingriff der Politik w&auml;re die Bank schon 2008 pleite gewesen. Die Rettungsaktion f&uuml;r den Versicherer AIG hat sie auf Kosten des amerikanischen Steuerzahlers am Leben erhalten, ebenso wie die Unsummen, die der deutsche Staat in die Rettung der IKB und der HRE investiert hat, au&szlig;erdem sp&auml;ter die staatliche Hilfe f&uuml;r spanische Banken sowie die &Uuml;bernahme der griechischen Staatsschulden durch die anderen Eurol&auml;nder. &Uuml;berall hatte die Deutsche Bank viele Milliarden im Feuer, die sie ohne die Generosit&auml;t der Politik h&auml;tte abschreiben m&uuml;ssen. Dann w&auml;re es in den zwei edlen Frankfurter Hochhaust&uuml;rmen zappenduster geworden.<br>\nEs lebt sich offenbar ganz gut auf Staatskosten. Mittlerweile fordert der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, offen Hilfe der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) f&uuml;r europ&auml;ische Banken. Der ehemalige Deutsche-Bank-Risikoanalyst Eric Ben-Artzi nahm gegen&uuml;ber dem Magazin &ldquo;New Yorker&rdquo; kein Blatt vor den Mund. Er sprach von einer &ldquo;Kultur der Kriminalit&auml;t&rdquo;. Die Bank sei darauf ausgerichtet, korrupten Personen Betr&uuml;gereien zu erm&ouml;glichen. In Deutschland blieben diese kriminellen Gesch&auml;fte bisher f&uuml;r die Bank weitgehend folgenlos. Denn hierzulande fehlt es noch immer an einem Unternehmensstrafrecht. Hier muss daher eine individuelle Schuld &ndash; etwa von Bankvorst&auml;nden &ndash; nachgewiesen werden. Gerichte lassen sich im Ergebnis immer wieder auf faule Deals ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-bank-sahra-wagenknecht-und-fabio-de-masi-fordern-zerschlagung-a-1115621.html\">Sahra Wagenknecht und Fabio De Masi auf Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Weitere Strafe f&uuml;r die Deutsche Bank<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank kommt nicht zur Ruhe: Mitten in die Verhandlungen um einen Milliardenvergleich wegen windiger Hypotheken-Deals platzt die amerikanische B&ouml;rsenaufsicht SEC mit einer weiteren Millionenstrafe. Wegen Regelverst&ouml;&szlig;en im Zusammenhang mit der Aktienanalyse habe die Bank ein Bu&szlig;geld von 9,5 Millionen Dollar (8,6 Millionen Euro) akzeptiert, teilte die SEC am Mittwoch mit. Die Bank soll vertrauliche Marktinformationen nicht ausreichend gesch&uuml;tzt und Aktien zum Kauf empfohlen haben, obwohl der zust&auml;ndige Analyst hinter vorgehaltener Hand davon abgeraten habe. Dar&uuml;ber hinaus habe es das Geldhaus verfehlt, im Rahmen der Ermittlungen von der SEC angeforderte Unterlagen bereitzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/weitere-millionenstrafe-fuer-die-deutsche-bank-14478588.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge: Gesetzentwurf der Bundesregierung hat Schw&auml;chen<\/strong><br>\nDie Zunahme und der Missbrauch von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen haben die Bundesregierung veranlasst, in ihrem Koalitionsvertrag Reformen anzuk&uuml;ndigen. Ein Gesetzentwurf zur Umsetzung dieses Vorhabens durchl&auml;uft gerade das Gesetzgebungsverfahren. Am 17. Oktober findet dazu eine Expertenanh&ouml;rung im Bundestag statt. Forscherinnen und Forscher des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung haben den Gesetzentwurf analysiert. Ihr Fazit: Die von der Bundesregierung geplante Reform beinhaltet zahlreiche erfreuliche und notwendige Neuregelungen, die f&uuml;r mehr Transparenz und wirkungsvollere Sanktionen gegen Missbrauch sorgen. Insgesamt erreicht der Regierungsvorschlag das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel jedoch nicht, Leiharbeit auf ihre Kernfunktion &ndash; die Bew&auml;ltigung von Auftragsspitzen und vor&uuml;bergehenden Personalschwankungen &ndash; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren und rechtswidrige Vertragskonstruktionen bei Werkvertr&auml;gen zu verhindern.<br>\nMit dem vorliegenden Entwurf sei es beispielsweise weiterhin m&ouml;glich, &bdquo;Stammbesch&auml;ftigte auf Dauerarbeitspl&auml;tzen durch Leiharbeitskr&auml;fte zu ersetzen&ldquo;, warnen die Arbeitsrechtlerin Dr. Nadine Absenger und ihre Kollegen. F&uuml;r die effektive Abgrenzung von missbr&auml;uchlichen und ordnungsgem&auml;&szlig;en Werkvertr&auml;gen bringe der Gesetzentwurf nur wenige Verbesserungen, denn es fehle der urspr&uuml;nglich vorgesehene Kriterienkatalog. Die Informationsrechte von Betriebsr&auml;ten w&uuml;rden zwar klargestellt, die eigentlich notwenige Mitbestimmung sehe der Gesetzentwurf aber nicht vor.<br>\nZudem ist es aus Sicht der Forscher unwahrscheinlich, dass der deutliche Einkommensr&uuml;ckstand von Leiharbeitern gegen&uuml;ber anderen Besch&auml;ftigten nachhaltig reduziert werden kann. Leiharbeiter verdienen durchschnittlich 43 Prozent weniger als andere Besch&auml;ftigte. Davon l&auml;sst sich lediglich die H&auml;lfte durch Qualifikationsunterschiede erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_67635.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben dieses viel zu kurz greifende Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung stets kritisch begleitet:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h01\">Leiharbeit: Unternehmer freuen sich &uuml;ber Nahles&rsquo; Gesetz<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34933#h01\">Second Hand im Werk<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Krankenkassen-Vertr&auml;ge mit &Auml;rzten: &bdquo;Hier besteht eine Manipulationsanf&auml;lligkeit&ldquo;<\/strong><br>\nDer sogenannte Gesundheitsfonds der Krankenkassen, aus dem diese Geld bei schweren Erkrankungen ihrer Mitglieder abrufen k&ouml;nnen, sei anf&auml;llig f&uuml;r Manipulationen, sagte der Gesundheits&ouml;konom Gerd Glaeske im DLF. Hier seien die Aufsichtsbeh&ouml;rden gefordert. Es m&uuml;sse gepr&uuml;ft werden, was eigentlich die Patienten von diesem System h&auml;tten.<br>\nDirk M&uuml;ller: Es geht um viele hundert Millionen Euro. Zahlreiche Krankenkassen wollen &Auml;rzte offenbar dazu bringen, f&uuml;r Patienten m&ouml;glichst viele Diagnosen zu dokumentieren, vielleicht viel mehr als die eigene Diagnose, die eigene &auml;rztliche &Uuml;berzeugung so hergibt. Denn bei mehreren Krankheitsbildern des Patienten gibt es mehr Geld f&uuml;r die Krankenkassen aus dem sogenannten Strukturfonds und einen kleinen Bonus f&uuml;r die &Auml;rzte gibt es noch dazu. Viele Gesundheitsexperten halten das f&uuml;r kriminell, die Krankenh&auml;user sprechen sogar von Abrechnungsbetrug im gro&szlig;en Stil, und viele fordern auch, dass die Justiz nun langsam einschreiten muss. [&hellip;]<br>\nM&uuml;ller: Herr Glaeske, ist das Bestechung?<br>\nGlaeske: Es ist, glaube ich, haarscharf daran vorbei. Wir haben ja Vertr&auml;ge, Bestechungen passieren ja oftmals sozusagen im Dunkeln und ohne, dass es jemand mitkriegt. Aber hier geht es um Vertr&auml;ge, die mit &Auml;rzten abgeschlossen werden, zusammen mit den Krankenkassen und auch den Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen. Das hei&szlig;t, die Vertr&auml;ge sind da, man k&ouml;nnte sie lesen, man k&ouml;nnte sich fragen, was steckt dahinter, und insofern ist etwas vertraglich geregelt, was wir allerdings als problematisch erkennen, n&auml;mlich dass &Auml;rzte angehalten werden, relativ weitgehend bestimmte Diagnosen zu stellen und daf&uuml;r ein gesondertes Honorar zu kassieren. Das Ganze hei&szlig;t dann Betreuungs-Strukturvertr&auml;ge und es soll sich den Anschein geben, dass dort innerhalb dieser Vertr&auml;ge die Patienten bei bestimmten Diagnosen besser versorgt werden. Ob das stimmt, wage ich zu bezweifeln. Es scheint doch eher etwas zu sein, was zur Diagnoseoptimierung dient, weil dadurch Krankenkassen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krankenkassen-vertraege-mit-aerzten-hier-besteht-eine.694.de.html?dram:article_id=368250\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.H.:<\/strong> Als ich das gestern auf <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/krankenkassen-143.html\">Tagesschau.de<\/a> gelesen habe, musste ich den Artikel vor lauter &Uuml;berraschung zweimal lesen. Ich konnte einfach nicht fassen, dass hier vollkommen verharmlosend von &bdquo;mogeln&ldquo;, anstatt von Betrug gesprochen wird. Gemogelt wird vielleicht mal beim Canasta-Spiel, aber hier geht es um hunderte Millionen von Steuergeldern. Wenn ein Hartz4-Empf&auml;nger nicht die absoluten korrekten Betr&auml;ge seines Sparbuches angibt, bekommt er sofort einen vorformulierten Vordruck nach Hause geschickt, indem ihm &bdquo;Sozialbetrug&ldquo; unterstellt wird. Aber wenn schon fast von organisierter Kriminalit&auml;t der Krankenkassen berichtet wird, wird von &bdquo;mogeln&ldquo; gesprochen!? Wo leben wir eigentlich? Und da wundern sich die Medien, wenn &bdquo;der P&ouml;bel&ldquo; sie immer weniger ernst nimmt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Paketdienstbranche: Gelockt, gelinkt und abserviert<\/strong><br>\nDer E-Commerce boomt und mit ihm die Paketdienste. Eigentlich m&uuml;sste das zu steigenden L&ouml;hnen f&uuml;hren, doch das Gegenteil ist der Fall: Die Paketboten stehen unter immensem Druck. Und manchmal treibt ihr Job sie auch in den finanziellen Ruin. Die Paketbranche ist paradox: Der E-Commerce boomt, die Deutschen bestellen wie verr&uuml;ckt Waren online, was die Nachfrage nach Paketfahrern nach oben treibt. Doch deren L&ouml;hne sinken trotzdem.<br>\nGleichzeitig ist sie sehr vertrackt organisiert: Hier arbeiten Sub- und Subsubunternehmer, oft auf eigenes Risiko und unter immensem Kosten- und Zeitdruck. Manchmal werden sie auch in unklare Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse gedr&auml;ngt oder ihnen werden nachteilige Vertr&auml;ge aufgezwungen. Nur wenige Mitarbeiter sprechen dar&uuml;ber, weil sie Nachteile im Job bef&uuml;rchten oder Angst haben, ihn gleich ganz zu verlieren. Frank Drescher gibt Einblicke in eine undurchsichtige Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/die-paketdienstbranche-gelockt-gelinkt-und-abserviert.976.de.html?dram:article_id=368113\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neoliberalism is creating loneliness. That&rsquo;s what&rsquo;s wrenching society apart<\/strong><br>\nWhat greater indictment of a system could there be than an epidemic of mental illness? Yet plagues of anxiety, stress, depression, social phobia, eating disorders, self-harm and loneliness now strike people down all over the world. The latest, catastrophic figures for children&rsquo;s mental health in England reflect a global crisis.<br>\nThere are plenty of secondary reasons for this distress, but it seems to me that the underlying cause is everywhere the same: human beings, the ultrasocial mammals, whose brains are wired to respond to other people, are being peeled apart. Economic and technological change play a major role, but so does ideology. Though our wellbeing is inextricably linked to the lives of others, everywhere we are told that we will prosper through competitive self-interest and extreme individualism.<br>\nIn Britain, men who have spent their entire lives in quadrangles &ndash; at school, at college, at the bar, in parliament &ndash; instruct us to stand on our own two feet. The education system becomes more brutally competitive by the year. Employment is a fight to the near-death with a multitude of other desperate people chasing ever fewer jobs. The modern overseers of the poor ascribe individual blame to economic circumstance. Endless competitions on television feed impossible aspirations as real opportunities contract.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2016\/oct\/12\/neoliberalism-creating-loneliness-wrenching-society-apart\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO zieht in Syrien-Krieg<\/strong><br>\nGegen die Kurden und gegen Russland: Mit dem Einsatz von AWACS-Flugzeugen eskaliert der Krieg im Nahen Osten weiter<br>\nDie Bundeswehr weitet ihren Einsatz im Krieg der US-gef&uuml;hrten Milit&auml;rkoalition gegen den &raquo;Islamischen Staat&laquo; (IS bzw. Daesch) aus. Wie das Bundeskabinett gestern beschlossen hat, sollen deutsche Soldaten sich in Zukunft auch in AWACS-Flugzeugen an der Aufkl&auml;rung &uuml;ber dem syrischen Kampfgebiet beteiligen. Die &raquo;in Echtzeit gewonnenen Daten&laquo; erg&auml;ben &raquo;ein noch besseres Lagebild&laquo;, erl&auml;utert die Bundesregierung ihre Entscheidung. Die AWACS-Maschinen werden von der &raquo;Forward Operating Base&laquo; (FOB) der NATO im zentralanatolischen Konya starten. Ihre Operationen sind zwar insoweit eingeschr&auml;nkt, als sie laut Mandatsentwurf &raquo;nur im NATO-Luftraum oder im internationalen Luftraum&laquo; stattfinden d&uuml;rfen, faktisch also nur &uuml;ber dem Mittelmeer und &uuml;ber t&uuml;rkischem Territorium. Auch sollen die AWACS-Flugzeuge keine Feuerleitfunktion &uuml;bernehmen, also Luftangriffe auf Ziele in Syrien oder im Irak nicht unmittelbar steuern. Allerdings schaffen sie die Voraussetzungen f&uuml;r effizientere Bombardements, und das auf dem Territorium eines souver&auml;nen Staats, der f&uuml;r diese Bombardements keine offizielle Genehmigung erteilt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/10-13\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Syrien-Mandatsverl&auml;ngerung ist unverantwortlich<\/strong><br>\n&bdquo;Syrien braucht eine Wiederaufnahme der Friedensgespr&auml;che und die R&uuml;ckkehr zu einer Waffenruhe unter den bereits zwischen Russland und den USA vereinbarten Bedingungen, statt weiterem Morden und noch mehr Krieg. Daf&uuml;r sollte sich die Bundesregierung im Gespr&auml;ch sowohl mit den USA als auch mit Russland einsetzen. Durch Bomben &ndash; egal ob von russischen oder von westlichen Flugzeugen mit deutscher Unterst&uuml;tzung abgeworfen &ndash; werden vor allem Zivilisten get&ouml;tet. So werden die islamistischen Terror-Milizen in Syrien nicht verschwinden, im Gegenteil: Mit jedem get&ouml;teten Kind w&auml;chst der Hass in der Bev&ouml;lkerung und damit der N&auml;hrboden f&uuml;r die Terroristen&ldquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der Ank&uuml;ndigung der Bundesregierung, den Bundeswehreinsatz zu verl&auml;ngern und auszuweiten. Wagenknecht weiter:<br>\n&bdquo;Die Regierungskoalition erweist dem Weltfrieden keinen Dienst, wenn sie in einer enorm angespannten Situation zus&auml;tzlich einer Beteiligung an einem NATO-Einsatz in Syrien zustimmt. Vielmehr schickt sie die Bundeswehr in einen Einsatz, der v&ouml;lkerrechtswidrig und gef&auml;hrlich ist und mit dem sich Merkel und Steinmeier immer st&auml;rker vom Autokraten Erdogan abh&auml;ngig machen, der seine Armee unter dem Deckmantel eines Anti-IS-Einsatzes auf kurdische Stellungen in Syrien schie&szlig;en l&auml;sst. Die Bundesregierung hat bisher keine erfolgreichen Anstrengungen unternommen, damit die Nachschubwege und Finanzierungen des IS und anderer, Al-Qaida nahestehender Islamisten nach Syrien erfolgreich unterbunden werden. Das allerdings w&auml;re dringend n&ouml;tig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/syrien-mandatsverlaengerung-ist-unverantwortlich\/\">Linksfraktion<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Ohne Plan, ohne Exit-Strategie: Der &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; geht weiter!<\/strong><br>\nDer Krieg geht weiter: Die Bundesregierung hat heute beschlossen, den &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; zu verl&auml;ngern und die Bundeswehr bei Bombardierungen in Syrien und im Irak weiter behilflich sein zu lassen. Wie schon letztes Jahr hat die Bundesregierung aber keinen Plan: Eine Exitstrategie kann sie auf Nachfrage nicht nennen. Wann das Ziel (&ldquo;ISIS besiegen!&rdquo;) erreicht ist und der Bundeswehreinsatz beendet werden kann, bleibt offen&hellip;<br>\nUnfassbar.<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 12. Oktober 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ZSaamKpVx4c\">Jung und naiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Milit&auml;rb&uuml;ndnis EU wird ausgebaut<\/strong><br>\nEuropa, das in Folge der neoliberalen Austerit&auml;tspolitik sozial auseinanderdriftet und in der Fl&uuml;chtlingsfrage zwischen nationalistischen Egoismen und menschenfeindlicher Abschottungspolitik zerrieben wird, soll ausgerechnet &uuml;ber einen Militarisierungsschub wieder zu mehr Einigkeit finden. Die &raquo;gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik&laquo; ist auserkoren, die zentrifugalen Tendenzen zu bremsen und zum einigenden Band der zerbr&ouml;selnden Staatengemeinschaft zu werden.<br>\nDas einzige Thema, auf das sich alle EU-Mitgliedstaaten derzeit einigen k&ouml;nnen, ist &raquo;mehr Sicherheit&laquo;. Immer mehr Papiere werden publiziert &ndash; deutsch-franz&ouml;sische, ein italienisches, eines der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini &ndash; mit der eindeutigen Botschaft: Europa muss in Sachen Verteidigung schlagkr&auml;ftiger gemacht werden. Die EU d&uuml;rfe nicht l&auml;nger allein von der milit&auml;rischen Macht und F&auml;higkeit einzelner L&auml;nder abh&auml;ngen.<br>\nDer angek&uuml;ndigte Austritt Gro&szlig;britanniens hat f&uuml;r die EU-Milit&auml;rpolitik neue Spielr&auml;ume er&ouml;ffnet. Schon wenige Tage nach dem Brexit-Votum pr&auml;sentierten Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier und sein franz&ouml;sischer Kollege Jean-Marc Ayrault Grundelemente f&uuml;r eine &raquo;europ&auml;ische Sicherheitsagenda&laquo;. &raquo;&Auml;u&szlig;ere Krisen&laquo; seien &raquo;zahlreicher geworden und geographisch n&auml;her an Europa heranger&uuml;ckt&laquo;, ist in dem Papier zu lesen.<br>\nDeshalb solle die EU, um &raquo;zivile und milit&auml;rische Operationen wirksamer planen und durchf&uuml;hren&laquo; zu k&ouml;nnen, eine &raquo;st&auml;ndige &hellip; zivil-milit&auml;rische &hellip; Planungs- und F&uuml;hrungsf&auml;higkeit&laquo; installieren und die &raquo;Anstrengungen auf dem Gebiet der Verteidigung&laquo; verst&auml;rken. Die EU-Staaten sollen &raquo;ihre gemeinsam eingegangenen Verpflichtungen hinsichtlich ihrer Verteidigungshaushalte&laquo; bekr&auml;ftigen und einhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/militaerbuendnis-eu-wird-ausgebaut\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Wirtschaftsmacht existiert nicht mehr<\/strong><br>\nWer die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland fordert, argumentiert h&auml;ufig mit Gesch&auml;ftsinteressen. Doch so wichtig ist der russische Markt gar nicht. Eine ganze Reihe von EU-Politikern und Wirtschaftsvertretern &ndash; nicht zuletzt aus Deutschland &ndash; haben in j&uuml;ngster Zeit dazu aufgerufen, die EU-Sanktionen gegen Moskau teilweise oder gar ganz aufzuheben. Meist bleibt in ihren Appellen unklar, ob der Kreml dazu Bedingungen erf&uuml;llen sollte.<br>\nDamit stehen solche Aufrufe im Widerspruch zur offiziellen Position des Europ&auml;ischen Rates. Dieser dr&uuml;ckte 2014 die einm&uuml;tige Auffassung der 28 EU-Mitgliedsstaaten aus, der zufolge die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen an eine &ldquo;vollst&auml;ndige Umsetzung des Minsker Abkommens&rdquo; gekoppelt ist. Das w&uuml;rde einen vollst&auml;ndigen Abzug russischer Truppen, S&ouml;ldner, Berater und Freiwilliger aus dem ukrainischen Donezbecken bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-10\/russland-eu-handelspartner-sanktionen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Autor &ldquo;ist Verteidigungs&ouml;konom am Nato-Hauptquartier in Br&uuml;ssel&rdquo;. Die Zeit fungiert inzwischen also als &ldquo;NATO-Sprachrohr&rdquo;, unglaublich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Afghanistan: EU treibt Abschiebungspl&auml;ne voran<\/strong><br>\nMit etlichen Milliarden unterst&uuml;tzen die EU und andere Geberstaaten in den kommenden Jahren weiter Afghanistan. Die Hoffnung ist, dass sich das Land stabilisiert und dass die Menschen dort eine Bleibeperspektive haben. Zudem wird &uuml;ber die R&uuml;ckf&uuml;hrung von Fl&uuml;chtlingen nach Afghanistan verhandelt. Aber noch ist das Land von Frieden weit entfernt.<br>\nEs w&auml;re zwecklos, das zu leugnen: All jene Fl&uuml;chtlinge, die sich gerade im letzten Jahr auf dem Weg nach Europa gemacht haben und all jene, die das noch tun werden, spielen im Umgang der EU mit Afghanistan eine Schl&uuml;ssel-Rolle. Nun gab sich die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini alle M&uuml;he abzustreiten, dass die vergangene Woche bei der gro&szlig;en Afghanistan-Konferenz beschlossenen Hilfs-Milliarden irgendwie als gro&szlig;er Hebel gedacht sind, um Kabul gef&uuml;gig zu machen in Sachen Fl&uuml;chtlingspolitik.<br>\n&ldquo;Alle Zusagen, die wir gemacht haben, sind nicht an Bedingungen gekn&uuml;pft. Ganz sicher nicht die von der EU&rdquo;, beteuerte die EU-Au&szlig;enbeauftragte. Doch andere stellten sehr wohl klar, dass sie einen Zusammenhang zwischen Finanzhilfen &ndash; mehr als 15 Milliarden Dollar bekommt Afghanistan in den n&auml;chsten vier Jahren &ndash; und der R&uuml;cknahme von illegalen afghanischen Migranten sehen. So machte der deutsche Au&szlig;enminister Steinmeier deutlich, &ldquo;dass wir ebenso erwarten, dass in Fragen der Migration und der R&uuml;ck&uuml;bernahme faire Zusammenarbeit mit uns stattfindet.&rdquo;<br>\nDie Bundesregierung hat mittlerweile ein R&uuml;ckf&uuml;hrungs-Abkommen mit Kabul geschlossen, die EU ist auf bestem Weg dahin. Kurz vor der Afghanistan-Konferenz unterschrieben beide Seiten ein Papier, in dem Kabul schon mal zusagt, all jene zur&uuml;ckzunehmen, die kein Asyl in Europa bekommen. Ein Papier, das den recht harmlos klingenden Titel &ldquo;Ein gemeinsamer Weg nach vorne&rdquo; tr&auml;gt. Das jedoch aus Sicht der Menschenrechtsorganisation &lsquo;Human Rights Watch&rsquo; alles andere als harmlos ist. Weil sich die Lage in Afghanistan in den letzten Monaten extrem verschlechtert habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/afghanistan-eu-treibt-abschiebungsplaene-voran.1773.de.html?dram:article_id=368267\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schulen: WLAN und Tablets &ndash; aber Schimmel an den W&auml;nden?<\/strong><br>\nDas Bundesbildungsministerium von Johanna Wanka will Schulen bei der Digitalisierung finanziell unterst&uuml;tzen. Die &ldquo;Bildungsoffensive f&uuml;r die digitale Wissensgesellschaft&rdquo; soll &uuml;ber den Digital-Pakt des Bundes finanziert werden, der in den kommenden f&uuml;nf Jahren f&uuml;nf Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung stellt. &ldquo;Wo in Klassenzimmern der Schimmel die W&auml;nde hochkriecht und Schulklos verstopft sind, reicht es nicht, Tablets und WLAN bereitzustellen&rdquo;, so die Reaktion der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Elke Hannack.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++30546b68-9052-11e6-8d52-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><strong>Dazu: Eine Ma&szlig;nahme zur Verdummung<\/strong><br>\nJohanna Wankas Initiative zur st&auml;rkeren Digitalisierung an den Schulen sei ein Skandal, urteilt der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer. Diese Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden zu einer Verdummung der Sch&uuml;ler und zu einer &ldquo;Bildungskatastrophe&rdquo; f&uuml;hren, warnt er. &ldquo;Das ist eine Verdummungsma&szlig;name&rdquo;. So lautet das vernichtende Urteil des renommierten Neurowissenschaftlers Manfred Spitzer zu der von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka angek&uuml;ndigten Initiative zur digitalen Bildung an Schulen. Wer f&uuml;nf Milliarden Euro ausgeben wollen, m&uuml;sse erst einmal beweisen, dass diese Investition tats&auml;chlich eine Verbesserung mit sich bringe, sagte Spitzer im Deutschlandradio Kultur. Er verwies auf zahlreiche, bereits vorhandene  wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema:<br>\n&ldquo;Es gibt keinerlei Anhalt &ndash; au&szlig;er dem Wunschdenken  -, dass das eine Ma&szlig;nahme ist, die uns weiter bringt. Ich schlage doch in der Medizin auch nicht eine Operationsmethode vor, bei der bislang alle gestorben sind. Bevor nicht die neue Therapie nachweislich besser ist als das Alte, was wir schon haben, w&uuml;rden wir niemals f&uuml;nf Milliarden f&uuml;r die neue Therapie ausgeben. Genau das schl&auml;gt Frau Wanka gerade vor.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/manfred-spitzer-zum-digitalpakt-fuer-schulen-eine-massnahme.1008.de.html?dram:article_id=368325\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Bank AG<\/strong><br>\nDer Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG tagt wieder einmal. Und wieder steht Stuttgart 21 auf der Tagesordnung, und wieder geht es um Kosten und Zukunft. Aber was will man von einem Gremium erwarten, in dem das Gro&szlig;kapital und zahnlose Gewerkschafter vertreten sind? Erst kannte die Bahn den Bericht des Bundesrechnungshofs (BRH) nicht, dann erkl&auml;rte sie die Zahlen f&uuml;r veraltet, um jetzt ein Gutachten zu pr&auml;sentieren, das vom DB-Aufsichtsrat in Auftrag gegeben wurde. Gefertigt von der Beratungsgesellschaft KPMG, die &ldquo;zu ganz anderen Ergebnissen&rdquo; gelangt war: Kosten von 6,7 Milliarden. Alles schon mal da gewesen. Im Vorfeld der Volksabstimmung 2011 &uuml;ber Stuttgart 21 hatte der BRH festgestellt, der behauptete &ldquo;Kostendeckel&rdquo; von 4,5 Milliarden Euro sei zu niedrig angesetzt, S 21 werde deutlich teurer. Auch damals argumentierte Bahnchef R&uuml;diger Grube zun&auml;chst, er kenne den Bericht nicht. Dann hie&szlig; es, der BRH habe &ldquo;keine Berechtigung&rdquo;, die Deutsche Bahn AG-Kalkulationen zu &uuml;berpr&uuml;fen. Zwei Jahre sp&auml;ter zeigte sich: Die Kostenkalkulation erh&ouml;hte sich wie vom BRH prognostiziert.<br>\nJetzt wird die KPMG aus dem Hut gezogen. Diese Pr&uuml;fgesellschaft ist eng verflochten mit den deutschen Konzernen und Banken, die wiederum in vielf&auml;ltiger Weise mit dem S 21-Komplex verbunden sind und an dem Gro&szlig;projekt verdienen. KPMG hat von allen Pr&uuml;fgesellschaften die meisten DAX-Unternehmensmandate. Sie erzielt ihre h&ouml;chsten Einnahmen durch ihre Pr&uuml;fauftr&auml;ge bei der Deutschen Bank, beim Versicherer Allianz, bei den Autokonzernen Daimler und BMW und bei dem Autozulieferer Continental. Vor diesem Hintergrund ist es schlicht dreist, die staatliche Kontrollbeh&ouml;rde BRH als unglaubw&uuml;rdig zu denunzieren und die privatwirtschaftliche Beratungsgesellschaft als integre Instanz zu preisen. Zumal die KPMG in j&uuml;ngerer Zeit in Insidergesch&auml;ft-Skandale verwickelt war, zum Beispiel bei den Unternehmen Herbalife und Sketchers.<br>\nWenn schon der Vorstand der Deutschen Bahn AG wie beschrieben tickt, so sollte wenigstens das Aufsichtsgremium des Konzerns so zusammengesetzt sein, dass es in dieser Situation korrigierend eingreift. Immerhin wird im BRH-Bericht nicht nur festgehalten, dass das Projekt deutlich unwirtschaftlich ist, sondern auch offen sei, ob Stuttgart 21 &ldquo;eine Betriebsgenehmigung erhalten&rdquo; w&uuml;rde. Zweifel sind angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/289\/deutsche-bank-ag-3920.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Noch teurer &ndash; und viel sp&auml;ter fertig?<\/strong><br>\nDas Bahnhofsprojekt &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; k&ouml;nnte zehn statt sechs Milliarden Euro kosten &ndash; weitaus mehr, als die Gegner bef&uuml;rchtet haben. Und der Bahnhof k&ouml;nnte drei Jahre sp&auml;ter fertig werden als geplant. Die Fronten zwischen Bahn, Politik und Projektpartnern sind und bleiben verh&auml;rtet. [&hellip;]<br>\nEs w&auml;re l&auml;ngst nicht die erste Kostensteigerung von Stuttgart 21. Als vor &uuml;ber 20 Jahren die erste Machbarkeitsstudie ver&ouml;ffentlicht wurde, war die Rede von rund 4,8 Milliarden Mark, also rund 2,4 Milliarden Euro. Sp&auml;ter wurden daraus rund 3 Milliarden, dann 4,5 Milliarden. Und seit 2013 sind schlie&szlig;lich 6,5 Milliarden Euro der Ma&szlig;stab. Damals entschied der Aufsichtsrat der Bahn, das Projekt trotz aller Kostensteigerungen weiterzuf&uuml;hren. Und daran wird bis heute festgehalten. Die aufgerundete Zehn-Milliarden-Euro-Prognose des Bundesrechnungshofes kennt nat&uuml;rlich auch Bahnchef Grube, doch bei der Grundsteinlegung im September wollte er davon nichts wissen. &ldquo;Die zehn Milliarden, die da immer wieder genannt werden &ndash; wir k&ouml;nnen sie einfach nicht nachvollziehen. Ich bin schon sehr &uuml;berrascht, dass solche Zahlen aufgestellt werden. Aber Zahlen hier nie abgefragt wurden.&rdquo;<br>\nDer Bundesrechnungshof weist diese Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck: Nat&uuml;rlich habe man die Deutsche Bahn AG in das Pr&uuml;fungsverfahren mit einbezogen. Auch habe der Rechnungshof seine Feststellungen nicht aufgrund veralteter Unterlagen getroffen. Fazit: Die Vorw&uuml;rfe des Bahnchefs seien f&uuml;r eine sachliche Diskussion &ldquo;nicht hilfreich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/stuttgart-21-noch-teurer-und-viel-spaeter-fertig.724.de.html?dram:article_id=368362\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Korruption in Spanien: Ein Untersuchungsrichter packt aus<\/strong><br>\nEs geht um Korruption und illegale Finanzierung: Die konservative spanische Volkspartei muss sich vor Gericht verantworten. In dem Verfahren war bereits 2012 der Ermittlungsrichter Baltasar Garz&oacute;n suspendiert worden. Dieser hat nun seine umfangreichen Memoiren vorgelegt und fordert, den amtierenden spanischen Ministerpr&auml;sidenten Mariano Rajoy h&ouml;chstpers&ouml;nlich vorzuladen.<br>\nEs ist nur das erste von mehreren Gerichtsverfahren im Fall &ldquo;G&uuml;rtel&rdquo;. 37 Unternehmer und Politiker sind angeklagt, sollen Schmiergelder gezahlt beziehungsweise kassiert haben und daf&uuml;r &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge vergeben haben. Dabei sind der Anklage zufolge auch illegale Spenden in die Kasse der Volkspartei geflossen. Die Partei, die aktuell mit der Regierungsbeteiligung beauftragt ist. Wie das Schwarzgeld gewaschen wurde, erz&auml;hlt ein Bauunternehmer vor Gericht:<br>\n&ldquo;Wir suchten Investoren f&uuml;r ein Bauprojekt. Herr Correa stellte mir in einem Restaurant den B&uuml;rgermeister vor. Der gab mir einen Umschlag. Auf der Toilette z&auml;hlte ich das Geld, es waren 150.000 Euro.&rdquo;<br>\nF&uuml;r den mutma&szlig;lichen Drahtzieher des Firmennetzwerks, Francisco Correa, fordert die Anklage 125 Jahre Haft. Sein Nachname Correa bedeutet &uuml;bersetzt G&uuml;rtel, so w&auml;hlte die Polizei f&uuml;r die Untersuchungen den Decknamen &ldquo;Fall G&uuml;rtel&rdquo;. Die beschuldigte Volkspartei fordert die Einstellung des Verfahrens, ihre Rechte seien missachtet worden, argumentiert eine Sprecherin. Baltasar Garz&oacute;n, der erste Ermittlungsrichter in dem Fall, ist nicht einverstanden.<br>\n&ldquo;Das ist schon eine abenteuerliche Theorie. Im &lsquo;Fall G&uuml;rtel&rsquo; sind die Rechte der Angeklagten so sehr beachtet worden wie in keinem anderen Strafverfahren in Spanien. Es ist ja sogar der Ermittlungsrichter aus dem Justizdienst entfernt worden, weil ein Teil des Obersten Gerichthofs fand, dass er bei der Untersuchung gegen das Gesetz versto&szlig;en habe. Ich bin nat&uuml;rlich nicht damit einverstanden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/korruption-in-spanien-ein-untersuchungsrichter-packt-aus.795.de.html?dram:article_id=368281\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Whistleblowerin Ana Garrido Ramos Von der Angestellten zur Aktivistin<\/strong><br>\nSeit letzter Woche sitzen in Spanien rund 40 Unternehmer, ehemalige B&uuml;rgermeister und Abgeordnete der konservativen Volkspartei PP auf der Anklagebank. Sie sollen Teil eines landesweiten Korruptionsnetzwerkes sein. Die Verwaltungsangestellte Ana Garrido Ramos brachte den Prozess ins Rollen. Ana Garrido Ramos sitzt in einer Cafeteria in Madrids Innenstadt. Vor sich eine Tasse Kaffee, entkoffeiniert, und die Tageszeitung. Sie bl&auml;ttert zu den Berichten &uuml;ber den Prozessauftakt in Sachen G&uuml;rtel-Aff&auml;re. F&uuml;r eine Frau, die fast alles verloren hat &ndash; wirkt sie sehr zufrieden.<br>\n&ldquo;F&uuml;r mich ist das eine gro&szlig;e Genugtuung. Sieben Jahre sind seit meiner Aussage beim Staatsanwalt vergangen. Dass die Angeklagten jetzt Verantwortung &uuml;bernehmen m&uuml;ssen, beweist, dass die ganzen Anstrengungen einen Sinn hatten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/whistleblowerin-ana-garrido-ramos-von-der-angestellten-zur.2165.de.html?dram:article_id=368269\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Algerien: Agonie und Zukunftsangst<\/strong><br>\nAuch nach dem Ende des B&uuml;rgerkriegs und nach der nationalen Auss&ouml;hnung durch das Amnestiegesetz 2005 blieb bei der Bev&ouml;lkerung Algeriens die Angst vor entgrenzter Gewalt. Zwar ist das Land inzwischen auf dem Papier eine Demokratie, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die Zukunft des Staates im Nordwesten Afrikas ist ungewiss.<br>\nDas Zentrum Algiers ist abends voller Leben &ndash; auf der Avenue Didouche Mourad, auf der Rue Khettab, auf dem Platz vor der Gro&szlig;en Post &ndash; &uuml;berall sind die Stra&szlig;encaf&eacute;s gut gef&uuml;llt. Menschen flanieren vor den Gesch&auml;ften, und auch nach Einbruch der Dunkelheit sind noch ganze Familien unterwegs. Ein &ndash; so m&ouml;chte man meinen &ndash; ganz normales mediterranes Gro&szlig;stadt-Leben.<br>\nDoch so selbstverst&auml;ndlich, wie es scheint, ist das nicht, nicht in Algier, und auch nicht in den anderen gro&szlig;en St&auml;dten des Landes. Denn noch vor einem Jahrzehnt waren die Stra&szlig;en abends leer; nach Gesch&auml;ftsschluss zog man sich zur&uuml;ck in die eigenen vier W&auml;nde. Die Stra&szlig;e, das war ein gef&auml;hrlicher Ort. In den 90er-Jahren, im &ldquo;schwarzen Jahrzehnt&rdquo;, in der Zeit des B&uuml;rgerkrieges, vollstreckten militante Islamisten auf den Stra&szlig;en Todesurteile, k&auml;mpften in den Stra&szlig;en Armee und Geheimdienst gegen die Aufst&auml;ndischen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/algerien-agonie-und-zukunftsangst.724.de.html?dram:article_id=368248\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>H&ouml;here Moral und niedere Instinkte<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland ist tats&auml;chlich eine. Ganz sicher nicht f&uuml;r Deutschland grunds&auml;tzlich. Aber doch f&uuml;r die konservativen Medien. Anhand der AfD k&ouml;nnen sie sich n&auml;mlich als anst&auml;ndige B&uuml;rger hervortun, die die Vorstellungen dieser Partei ablehnen. Wie genau das geht, das hat neulich eine gewisse Frau Horn in der &raquo;Bildzeitung&laquo; erkl&auml;rt. Sage noch einer, man k&ouml;nne durch dieses Blatt keine Erkenntnisse erzielen, w&uuml;rde bei der Lekt&uuml;re nichts lernen. Doch &ndash; kann man! Wie das Theater oftmals nur mit billigen Emotionen spielt, das erkennt man in ganzer Peinlichkeit meistens nur in billigen Schmierenst&uuml;cken. In gro&szlig;en Schauspielh&auml;usern kaschiert man das hinter gro&szlig;er Kunst und es wird schwierig die Gef&uuml;hlsmanipulation zu wittern. Und so &auml;hnlich ist es bei jener Postille. Wer wissen m&ouml;chte, welche Kniffe gerade aktuell sind, der muss das Schmierenst&uuml;ck anschauen, die &raquo;Bild&laquo; aufbl&auml;ttern. Bei den Gro&szlig;en ist es schwieriger zu erkennen, wohin man den Leser lotst. Es inszenierte also Frau Horn, die uns gleich in der ersten Zeile mitteilte, dass wir uns noch mal sch&auml;men w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/10\/hohere-moral-und-niedere-instinkte.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Planned Attacks on Sanders Included in WikiLeaks&rsquo; Third Batch of Podesta Emails<\/strong><br>\nEmails include list of &ldquo;hits&rdquo; on Bernie Sanders and attempts to spin media coverage in Hillary Clinton&rsquo;s favor<br>\nWikiLeaks released the third installment of its cache of Hillary Clinton campaign manager John Podesta&rsquo;s hacked emails early Tuesday, revealing the inner workings of the Clinton camp&rsquo;s efforts to spin news items and influence reporting; their strategies to take down the presidential campaign of Sen. Bernie Sanders (I-Vt.); and the often cozy relationship between Podesta and corporate lobbyists.<br>\nFor instance, one email featured Gordon Giffin, a lobbyist for TransCanada, the company behind the Keystone XL pipeline, asking Podesta personally to secure a seat for him at the White House state dinner with Canada Prime Minister Justin Trudeau. &ldquo;Giffin is a [so-called] &lsquo;Hillblazer&rsquo; who has contributed or raised at least $100,000 for Clinton and her joint funds with the Democratic Party,&rdquo; Politico observed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.commondreams.org\/news\/2016\/10\/11\/planned-attacks-sanders-included-wikileaks-third-batch-podesta-emails\">CommonDreams<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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