{"id":35418,"date":"2016-10-17T08:52:11","date_gmt":"2016-10-17T06:52:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418"},"modified":"2016-10-17T08:52:11","modified_gmt":"2016-10-17T06:52:11","slug":"hinweise-des-tages-2733","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h01\">CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h02\">Bundeswehr soll mindestens 20 Milliarden Euro mehr bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h03\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h04\">Moralische Entr&uuml;stung greift zu kurz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h05\">IWF-Chefvolkswirt empfiehlt h&ouml;here Lohnabschl&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h06\">&Uuml;ber 20 Prozent der Erwerbst&auml;tigen verdienen weniger als 9,60 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h07\">Die schlimmste Zockerei beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h08\">For whose benefit? A different perspective on Tax Inspectors Without Borders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h09\">Trassen als Tauschmasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h10\">Wie das Pentagon einer britischen PR Firma $500M f&uuml;r streng geheime Irak Propaganda zahlte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h11\">US-Milit&auml;rs: Krieg gegen Russland und China ist unausweichlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h12\">M&ouml;gliche Cyber-Attacke soll den Kreml blo&szlig;stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h13\">Secret FBI Report Reveals True Cause of Homegrown Terrorism<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h14\">Wikileaks-Enth&uuml;llung r&auml;umt letzte Zweifel aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h15\">Alltagsrassismus in der Bundestagskantine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h16\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h17\">Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h18\">Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Die Propaganda-Analyse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CETA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>SP&Ouml; macht Weg frei, Wallonie will blockieren<\/strong><br>\nZustimmung des EU-Ministerrates am Dienstag k&ouml;nnte noch an Belgien scheitern<br>\nEinen Tag nach der Abweisung der Klage des deutschen Bundesverfassungsgerichts gegen die Zustimmung des deutschen Regierungsvertreters zur Unterzeichnung und vorl&auml;ufigen Anwendung von CETA hat gestern auch das Pr&auml;sidium der &ouml;sterreichischen Regierungspartei SP&Ouml; daf&uuml;r gestimmt, dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada keine Steine in den Weg zu legen. Vor dem laut ORF &ldquo;keineswegs einstimmigen&rdquo; Beschluss wurde unter anderem deshalb l&auml;nger diskutiert, weil die Teilnehmer einer SP&Ouml;-Mitgliederbefragung das Abkommen im September mit 88 Prozent Mehrheit ablehnten (vgl. Visegr&aacute;d-Anschluss, CETA-Befragung und Facebook-Zensur).<br>\nDass sie CETA trotzdem zustimmt, rechtfertigt die sozialdemokratische Partei mit Zusatzerkl&auml;rungen zur Auslegung des Abkommens, die unter anderem das deutsche Verfassungsgericht gefordert hat und die sch&auml;dliche Auslegungen und Auswirkungen verhindern sollen. Nicht nur in dieser Hinsicht &auml;hnelt die Erkl&auml;rung der SP&Ouml;-F&uuml;hrung dem Urteil aus Karlsruhe &ndash; auch die dort aufgef&uuml;hrten Entscheidungsgrundlagen wie beispielsweise eine m&ouml;gliche Sch&auml;digung der internationalen Glaubw&uuml;rdigkeit und der Wirtschaft gleichen sich.<br>\nIn den Zusatzerkl&auml;rungen soll dem Willen des deutschen Bundesverfassungsgerichts und der SP&Ouml; nach stehen, dass der &ldquo;gemischte Ausschuss&rdquo; das Abkommen nur dann &auml;ndern oder erweitern darf, wenn er daf&uuml;r die R&uuml;ckendeckung demokratisch legitimierter Gremien bekommt. Dem Willen der SP&Ouml; nach soll die EU vor der vorl&auml;ufigen Anwendung des Abkommens au&szlig;erdem festhalten, dass die Schadensersatzklagem&ouml;glichkeiten nicht f&uuml;r US-Konzerne mit einer &ldquo;Briefkastenniederlassung&rdquo; in Kanada gelten und dass Privatisierungen r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49706\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kern gibt gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Ceta: SP&Ouml; will Handelsabkommen nicht blockieren<\/strong><br>\nDie Kanzlerpartei stimmt dem Vertragstext zu, wenn bestimmte Bedingungen erf&uuml;llt werden<br>\nEs war eine heftige Diskussion, so erz&auml;hlen es Sitzungsteilnehmer, die SP&Ouml;-Chef Christian Kern mit den rund 30 Mitgliedern des SP&Ouml;-Pr&auml;sidiums am Freitag zu f&uuml;hren hatte. Viele Genossen haben noch immer gro&szlig;e Bedenken gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (Ceta).<br>\nKern r&auml;umte nach der dreieinhalbst&uuml;ndigen Diskussion auch ein, dass die roten Gewerkschafter gern eine &ldquo;Totalablehnung&rdquo; des Pakts gehabt h&auml;tten. Sie sind damit nicht allein, der Widerstand geht quer durch die Partei und die Landesgruppen. [&hellip;]<br>\nAm Ende des Tages gehe es aber auch um die &ldquo;Reputation&rdquo; &Ouml;sterreichs und um den &ldquo;Wirtschaftsstandort&rdquo;, erkl&auml;rte der Kanzler und begr&uuml;ndete damit, warum die SP&Ouml; nun Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (&Ouml;VP) &ndash; unter gewissen Auflagen &ndash; die Erm&auml;chtigung erteilen wird, am kommenden Dienstag in Luxemburg im Handelsministerrat Ceta zuzustimmen. &ldquo;Wir werden den Prozess nicht behindern&rdquo;, sagt Kern, der nun hofft, dass sich alle in dieser Vorgangsweise finden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000045872712\/SPOe-Praesidium-tagt-zu-Ceta\">derStandard.at<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Begr&uuml;ndung von SPD-Chef Gabriel ist ja &auml;hnlich &ndash; man m&uuml;sse schlie&szlig;lich auch an die Reputation des Landes denken. Reputation bei wem? Die Reputation bei den Wirtschaftsverb&auml;nden und internationalen Anwaltskanzleien, die offenbar die einzigen sind, die Ceta wirklich wollen? Die Posse um Ceta zeigt einmal mehr, wem SPD und SP&Ouml; sich heute verantwortlich f&uuml;hlen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ganz in den Fu&szlig;stapfen der SPD stapfen &uuml;brigens mal wieder die Gr&uuml;nen. Auch Sven Giegold sorgt sich offenbar vor allem um die &bdquo;Handlungsf&auml;higkeit&ldquo; des Europ&auml;ischen Rats &hellip;<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161017_giegold.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<li><strong>Zehntausende protestieren in Spanien gegen Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nIn Spanien hat es Gro&szlig;kundgebungen gegen die geplanten Freihandelsabkommen der Europ&auml;ischen Union mit den USA und Kanada gegeben.<br>\nIm Zentrum der Hauptstadt Madrid kamen nach Angaben der Organisatoren rund 20.000 Menschen bei einem Marsch zu einem zentralen Platz zusammen. In Barcelona waren es nach Sch&auml;tzungen der Polizei 2.000 Demonstranten, die zwischen dem kanadischen Konsulat und der Vertretung der EU-Kommission in Katalonien eine knapp eineinhalb Kilometer lange Menschenkette bildeten. Sprecher der Gegner von TTIP und CETA erkl&auml;rten, die Abkommen verursachten mehr Armut sowie Ungleichheit und beg&uuml;nstigten lediglich multinationale Konzerne. Bef&uuml;rworter sehen dagegen neue Chancen f&uuml;r mehr Arbeitspl&auml;tze und zus&auml;tzliches Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ttip-und-ceta-zehntausende-protestieren-in-spanien-gegen.447.de.html?drn:news_id=667299\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&Auml;rger &uuml;ber das EU-Kanada-Abkommen h&auml;lt an<\/strong><br>\nAm 18. Oktober wollen die Handelsminister der EU-Mitgliedsstaaten dar&uuml;ber abstimmen, ob CETA zumindest in Teilen vorl&auml;ufig in Kraft gesetzt wird. Das w&auml;re der Startschuss f&uuml;r eine sp&auml;tere Ratifizierung des Freihandelsabkommens mit Kanada. Doch viele wichtige Fragen sind noch immer ungekl&auml;rt. Dabei geht es nicht nur um Arbeitnehmerrechte und Umweltschutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ceta-und-mordio-aerger-ueber-das-eu-kanada-abkommen-haelt-an.724.de.html?dram:article_id=368711\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundeswehr soll mindestens 20 Milliarden Euro mehr bekommen<\/strong><br>\nAngela Merkel hat hat sich zu dem Nato-Ziel bekannt, den Verteidigungshaushalt drastisch zu erh&ouml;hen. Langfristig w&uuml;rde so das Bundeswehrbudget um 60 Prozent steigen.<br>\nDie Bundesregierung wird in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr ausgeben. Das k&uuml;ndigte Kanzlerin Angela Merkel an. Deutschland habe den USA zugesagt, den Etat von 1,2 Prozent auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erh&ouml;hen, sagte Merkel. Auf dieses Ziel hatten sich bereits 2014 die Nato-Staaten geeinigt.<br>\nDieses Jahr liegt der Verteidigungsetat bei 34,3 Milliarden Euro. Bisher ist geplant, dass das Milit&auml;rbudget bis 2020 auf 39,2 Milliarden Euro steigen soll. Um aber auf das Zweiprozentziel zu kommen, m&uuml;sste es auf mehr als 60 Milliarden Euro steigen, also &uuml;ber 20 Milliarden Euro mehr als bisher geplant.<br>\nAuf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Paderborn sagte Merkel, US-Pr&auml;sident Barack Obama habe ihr gesagt, es k&ouml;nne nicht dabei bleiben, dass die USA 3,4 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes f&uuml;r Sicherheit ausg&auml;ben, ein enger Nato-Verb&uuml;ndeter wie Deutschland aber nur 1,2 Prozent. &ldquo;Um von 1,2 auf 2,0 Prozent zu kommen, m&uuml;ssen wir ihn sehr stark steigern&rdquo;, sagte Merkel &uuml;ber den Wehretat. (&hellip;)<br>\nMerkel betonte, es liege immer im Interesse Europas und Deutschlands, enge Beziehungen mit den USA zu pflegen. &ldquo;Es gibt f&uuml;r mich keine &Auml;quidistanz&rdquo;, sagte sie mit Blick auf das Verh&auml;ltnis zu den USA und zu Russland. Auch sie wolle gute Beziehungen zu Russland. Aber deshalb d&uuml;rften nicht die eigenen Prinzipien &uuml;ber Bord geworfen werden, wie etwa die territoriale Integrit&auml;t von Staaten, sagte sie mit Hinweis auf die russische Intervention in der Ukraine. &ldquo;Morgen kommt dann vielleicht ein anderes Land dran&rdquo;, f&uuml;gte sie hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-10\/angela-merkel-verteidigung-ausgaben-bundeswehr%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> F&uuml;r Bildung ist angeblich kein Geld da, f&uuml;r die Infrastruktur nicht, und f&uuml;r Soziales schon gar nicht. Aber f&uuml;r das Milit&auml;r will Merkel mal eben sinnlos 20 Milliarden Euro bzw. 0,8% vom BSP (!!!!) mehr ausgeben, die dann auch noch in einem unf&auml;higen Milit&auml;r-industriellen Komplex versickern. Man fa&szlig;t es nicht. Und wieso gibt es heute immer noch Menschen, die sich als &ldquo;links&rdquo; betrachten und trotzdem Merkel gut finden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass die Frau Bundeskanzlerin Angst sch&uuml;ren m&ouml;chte? Hat sie konkrete Hinweise daf&uuml;r, dass Russland ein Land milit&auml;risch angreifen m&ouml;chte? Oder dient die Kanzlerin sich hier gerade der R&uuml;stungslobby an?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Merkel exekutiert lediglich, was Obama vorgibt. Das ist keine Verschw&ouml;rungstheorie, sondern wird sogar im ZEIT-Artikel angesprochen. Erstaunlich &ndash; oder auch nicht &ndash; ist jedoch das dr&ouml;hnende Schweigen der bei Mehrausgaben sonst so kampflustigen Presse. <\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Marine soll kurzfristig f&uuml;nf neue Kriegsschiffe bekommen<\/strong><br>\nAngesto&szlig;en vom Bundestag, will die gro&szlig;e Koalition 1,5 Milliarden Euro in Korvetten alten Typs investieren. Der Grund: Eine vom Verteidigungsministerium angestrebte Neuentwicklung l&auml;sst auf sich warten. [&hellip;]<br>\n &bdquo;Die Deutsche Marine ist mit ihren Einheiten und Besatzungen nach Jahren des Abbaus in den laufenden Eins&auml;tzen wie beispielsweise am Horn von Afrika oder im Libanon gebunden&ldquo;, erkl&auml;rten die Haushaltspolitiker Johannes Kahrs (SPD) und Eckhard Rehberg (CDU) auf Anfrage der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Um den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen im Ostseeraum, im Mittelmeer und in globaler Hinsicht nachzukommen, beabsichtigt die Koalition deshalb die Ersatzbeschaffung von f&uuml;nf neuen Korvetten in H&ouml;he von 1,5 Milliarden Euro f&uuml;r die Deutsche Marine.&ldquo; Das Ziel sei es, dass bereits 2019 zwei Korvetten in Dienst gestellt werden k&ouml;nnen. Die weiteren drei Korvetten sollen 2023 folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article158773801\/Marine-soll-kurzfristig-fuenf-neue-Kriegsschiffe-bekommen.html\">WELT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &bdquo;neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen im Mittelmeer und in globaler Hinsicht&ldquo;? Habe ich da was verpasst? Ist die Bundeswehr etwa nicht mehr durch das Grundgesetz https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/87a.html gebunden, eine &bdquo;Verteidigungsarmee&ldquo; zu sein? Vielleicht h&auml;tte die Bundesmarine ja auch keinen Engpass, wenn sie nicht die Interessen des deutschen Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandels am Horn von Afrika &bdquo;verteidigen&ldquo; m&uuml;sste.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Druck auf Assad und Putin muss wachsen<\/strong><br>\nDer Krieg in Syrien ist die H&ouml;lle. Einerseits lassen uns Abw&uuml;rfe von Fassbomben &uuml;ber Aleppo und russische Angriffe auf Hilfskonvois erschaudern. Andererseits macht sich ein Gef&uuml;hl breit, wir k&ouml;nnten abstumpfen. W&auml;hrenddessen: Putins Russland handelt und schafft ein neues Tschetschenien. Trotz vielf&auml;ltiger diplomatischer Bem&uuml;hungen stehen wir wie bei Ruanda und Srebrenica vor einem Versagen der Weltgemeinschaft.<br>\nDeutschland ist Teil dieser Weltgemeinschaft, die innerhalb der Vereinten Nationen Verantwortung tr&auml;gt: Verantwortung f&uuml;r Humanit&auml;t und Hilfe, Verantwortung zum Schutz. Uns in Deutschland verbindet mit diesem Krieg ein weiterer Aspekt. Mit mehr als 350000 syrischen Gefl&uuml;chteten und Millionen Ehrenamtlichen, die ihnen hier helfen, sind wir unmittelbar mit dem Leiden in Syrien verbunden. Was dort passiert, kann uns nicht nur aus moralischen Gr&uuml;nden nicht egal sein.<br>\nDie Greueltaten des &bdquo;Islamischen Staates&ldquo; sind unfassbar und bedrohlich &ndash; bis zu uns. Wenn wir nach Syrien schauen, sollten wir allerdings zwei Aspekte anerkennen: Assad verantwortet zusammen mit seinen Verb&uuml;ndeten die weit &uuml;berwiegende Mehrzahl der zivilen Toten. Er und sein Regime versch&auml;rfen den Krieg und verhindern jeden Fortschritt der von den UN geleiteten Friedensverhandlungen. Und: Russland beteiligt sich mit der Bombardierung der Zivilbev&ouml;lkerung in Aleppo an Kriegsverbrechen und heizt damit wie kein anderes Land den Konflikt an. Gerade deswegen ist der Druck auf Russland auch durch Sanktionen so notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/krieg-in-syrien-der-druck-auf-assad-und-putin-muss-wachsen-14481416.html\">Kathrin G&ouml;ring-Eckard in der FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Wenn diese Analysen und Empfehlungen von Frau G&ouml;ring-Eckardt zum Syrienkrieg gr&uuml;ne Politik sind, kann einem vor einem schwarz-gr&uuml;nen Regierungsb&uuml;ndnis 2017 nur Angst werden. W&uuml;rde sie gar Vizekanzlerin und Au&szlig;enministerin, dann Gute Nacht!  Assad vor den Internationalen Gerichtshof zu stellen, kann man ja fordern, dann aber bitte nur zusammen mit Bush und Blair. Als ehemaliger Pr&auml;sidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentages k&ouml;nnte es ihr nichts schaden, &uuml;ber den Satz aus der Bibel zu meditieren: &ldquo;Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Maske f&auml;llt, die Wahrheit kommt ans Licht<\/strong><br>\nBotschafter Baschar Dschaafari, der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen, hielt bei der Konferenz des Schiller-Instituts in New York am 10. September 2016 die folgende Rede:<br>\nMeine Damen und Herren, ich danke Ihnen vielmals daf&uuml;r, da&szlig; Sie an diesem Samstag &ndash; einem hei&szlig;en, feuchten Samstag &ndash; hierher gekommen sind, um uns zuzuh&ouml;ren. Ich wei&szlig;, da&szlig; die Politik f&uuml;r die Zuh&ouml;rer manchmal langweilig sein kann. Aber das Thema ist sehr wichtig. Es geht nicht nur um Syrien, es geht um uns alle. Es geht um die Vereinigten Staaten, um Syrien, den Irak, den gesamten Nahen Osten, um die ganze Welt! Wir werden versuchen, das zu vertiefen, indem wir etwas zu dem hinzuf&uuml;gen, was unser verehrter Kollege, Senator Richard Black, gerade dargelegt hat.<br>\nDie Geschichte zeigt uns, da&szlig; L&uuml;gen nicht ewig w&auml;hren, sie k&ouml;nnen nicht ewig sein. Wir wissen heutzutage mit Gewi&szlig;heit, da&szlig; viele tragische Episoden der Geschichte von L&uuml;gen ausgingen, d.h. sie waren unbegr&uuml;ndet und entbehrten jeglicher Grundlage. Ich k&ouml;nnte Ihnen Hunderte von Beispielen daf&uuml;r anf&uuml;hren, die sich alle von den UN ableiten, den Vereinten Nationen, bei denen ich mein Land vertrete.<br>\nTats&auml;chlich haben wir viel mehr Informationen, als wir hier mit Ihnen teilen k&ouml;nnen. Wir k&ouml;nnten stunden-, wenn nicht tagelang dar&uuml;ber sprechen, was auf der Welt im allgemeinen und speziell in Syrien geschieht, und Sie w&auml;ren &uuml;berrascht, weil Sie nichts von dem, was ich Ihnen mitteile, je zuvor geh&ouml;rt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neopresse.com\/politik\/naherosten\/syrien-die-maske-faellt-die-wahrheit-kommt-ans-licht\/?utm_source=Beitr%C3%A4ge+des+Tages&amp;utm_campaign=99288171c0-Daily_Latest&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_232775fc30-99288171c0-105643509\">NEOPresse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Man muss nicht mit allem &uuml;bereinstimmen, aber interessant ist die syrische Perspektive auf jeden Fall.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Moralische Entr&uuml;stung greift zu kurz<\/strong><br>\nDie Welt erf&auml;hrt derzeit einen rechtspopulistischen Moment. Warum eigentlich gerade jetzt? Die politische Theorie hat Antworten darauf. Jedoch sind diese deutlich komplexer als diejenigen, die die Rechtspopulisten lediglich als &ldquo;Rattenf&auml;nger&rdquo; bezeichnen. \n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161017_Letzte_Umfragewerte_und_Wahlergebnisse_der_AfD_bei_Landtagswahlen_Armutsquote_2016-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161017_Letzte_Umfragewerte_und_Wahlergebnisse_der_AfD_bei_Landtagswahlen_Armutsquote_2016-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>[&hellip;] Eine der Antworten liegt in der durch die Privatisierungen der 1980er-Jahre ver&auml;nderten Medienlandschaft, die populistische Politikstile bef&ouml;rdert. Auch die neuen Medien und ihre eigent&uuml;mlichen Resonanzr&auml;ume m&ouml;gen zu einer gewissen Enthemmung beigetragen haben. Doch ist dies nur die notwendige, nicht die hinreichende Erkl&auml;rung. Hinzu treten die Erosion klassischer Konfliktlinien (&ldquo;cleavages&rdquo;) und die Entstehung von Kartellparteien, insbesondere, aber nicht ausschlie&szlig;lich in Konsensdemokratien. Auch der Vertrauensverlust in ehemalige Volksparteien infolge von Korruptionsskandalen hat rechtspopulistischen Parteien das Feld bereitet. Ein ganz wesentlicher Aspekt ist aber der Wandel sozialdemokratischer Parteien. Denn einerseits k&ouml;nnen wir bei vielen sozialdemokratischen Parteien in West- und Nordeuropa zum Teil dramatische Wahlverluste beobachten, andererseits einen rasanten Aufstieg rechtspopulistischer Parteien, der in den vergangenen Monaten noch an Fahrt zugenommen hat. Und zwischen beiden Entwicklungen, so meine These, besteht ein Zusammenhang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/moralische-entruestung-greift-zu-kurz\/\">Katapult Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IWF-Chefvolkswirt empfiehlt h&ouml;here Lohnabschl&uuml;sse<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble will Steuern senken. Doch ausgerechnet der neoliberale IWF warnt &ndash; und ruft im SPIEGEL die Gewerkschaften zu h&ouml;heren Lohnabschl&uuml;ssen auf.<br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) sieht die Steuersenkungspl&auml;ne von Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) skeptisch. Das berichtet der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die Bundesregierung w&auml;re schlecht beraten, die Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse nur durch Steuersenkungen abzubauen&rdquo;, sagt IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld. Stattdessen sollte sie das Geld investieren.<br>\nSch&auml;ubles Argument gegen weitere Staatsausgaben f&uuml;r Stra&szlig;en und Br&uuml;cken: Die Bauwirtschaft arbeite schon jetzt an der Kapazit&auml;tsgrenze. Das l&auml;sst Obstfeld nicht gelten. Zus&auml;tzliche Ausgaben machten Deutschland produktiver und &uuml;bten Druck auf L&ouml;hne und Preise aus. &ldquo;Das w&uuml;rde der EZB helfen, ihr Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen&rdquo;, sagte Obstfeld.<br>\nAus demselben Grund ruft er die Gewerkschaften in Deutschland auf, ihre Zur&uuml;ckhaltung aufzugeben. Die Tarifabschl&uuml;sse seien angesichts der guten Wirtschaftslage zu niedrig. &ldquo;Die Tarifparteien sollten auf h&ouml;here Lohnvereinbarungen abzielen&rdquo;, schl&auml;gt der &Ouml;konom vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/internationaler-waehrungsfonds-chefvolkswirt-empfiehlt-hoehere-lohnabschluesse-a-1116654.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Aufruf ist immer noch sehr zahm, wird aber nat&uuml;rlich bei Sch&auml;uble auf taube Ohren sto&szlig;en. Und bei den Gewerkschaften, die sich entweder nicht trauen oder selber an den Sinn der deutschen &Uuml;ber-Wettbewerbsf&auml;higkeit glauben, leider auch. Und beim SPIEGEL, der seit &uuml;ber 20 Jahren f&uuml;r niedrigere L&ouml;hne und Sozialabbau in Deutschland trommelt? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist doch exakt das, was auch &Ouml;konomen wie Heiner Flassbeck seit Jahren predigen, aber offensichtlich wollten &ndash; zumindest bisher &ndash; selbst die Spitzen wichtiger Einzelgewerkschaften des DGB nicht richtig h&ouml;ren bzw. verstehen. Also: H&ouml;here L&ouml;hne braucht das Land!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;ber 20 Prozent der Erwerbst&auml;tigen verdienen weniger als 9,60 Euro<\/strong><br>\nIn Deutschland gehe es ganz bestimmt nicht gerecht zu, mahnt der DGB-Vorsitzende. Denn Deutschland leiste sich &ldquo;den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor nach Litauen&rdquo;. Durch vielf&auml;ltige prek&auml;re Besch&auml;ftigung gerieten auch die Rentenkassen erheblich unter Druck. Eine steuerliche Entlastung der niedrigen Einkommen sei zudem dringend geboten.<br>\nDGB-Chef Reiner Hoffmann fordert ein Kurskorrektur in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. &ldquo;Es geht nicht gerecht zu in Deutschland&rdquo;, sagte der Gewerkschaftschef im Deutschlandradio Kultur. Die Kluft zwischen Arm und Reich werde gr&ouml;&szlig;er, Frauen verdienten 22 Prozent weniger als M&auml;nner, Deutschland leiste sich den Luxus, nach Litauen den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor in Deutschland zu haben.<br>\n&ldquo;Da geht einiges schief&rdquo;, sagt Hoffmann, der einen Richtungswechsel auch in der Rentenpolitik fordert. Ein weiteres Absinken des Rentenniveaus m&uuml;sse verhindert werden, sonst drohe massenhafte Armut im Alter. Hoffmann spricht sich daf&uuml;r aus, langfristig auch Selbst&auml;ndige und Beamte in die Rentenversicherung einzubeziehen.<br>\nAus Protest gegen wachsende soziale Ungleichheiten seien viele W&auml;hler zur rechtspopulistischen Alternative f&uuml;r Deutschland &uuml;bergelaufen. Hoffmann bezeichnet die AfD-Politiker als politische &ldquo;Geisterfahrer&rdquo;. Die Partei sch&uuml;re Ressentiments, habe aber keine Antworten auf die dr&auml;ngenden Fragen. Mal sei sie f&uuml;r, mal gegen den Mindestlohn, wolle die Lebensarbeitszeit auf 70 erh&ouml;hen, aus dem Euro aussteigen, die Arbeitsagentur privatisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/dgb-vorsitzender-reiner-hoffmann-ueber-20-prozent-der.990.de.html?dram:article_id=368598%20\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hat der DGB nicht an der Einf&uuml;hrung des Niedriglohnsektors hierzulande (Stichwort Agenda 2010) mitgewirkt? W&auml;re es nicht mal an der Zeit, selbstkritisch eine Analyse der eigenen Wirtschafts- und Sozialpolitik der vergangenen Jahre zu betreiben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die schlimmste Zockerei beenden<\/strong><br>\nZehn EU-L&auml;nder verhandeln &uuml;ber die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer. Diese d&uuml;rfte f&uuml;r Spekulanten schwer zu umgehen sein.<br>\nDie Banken genie&szlig;en ein seltsames Privileg: Sie m&uuml;ssen keine Umsatzsteuer zahlen. Jedes Br&ouml;tchen kostet Mehrwertsteuer, aber auf den Finanzm&auml;rkten werden Wertpapiere und Derivate im Wert von Billionen gehandelt &ndash; ohne dass bisher ein einziger Cent an Steuern erhoben w&uuml;rde.<br>\nDas soll sich &auml;ndern. In dieser Woche haben sich zehn europ&auml;ische L&auml;nder geeinigt, dass sie bis zum Dezember eine finale Entscheidung f&auml;llen, wie eine Finanztransaktionssteuer aussehen soll. Beteiligt sind Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, &Ouml;sterreich, Griechenland, Slowenien, Belgien, Portugal und die Slowakei.<br>\nDie endg&uuml;ltigen Steuers&auml;tze stehen zwar noch nicht fest, aber wahrscheinlich werden Aktien mit 0,1 Prozent und Derivate mit 0,01 Prozent belastet. Diese S&auml;tze wirken extrem mickrig &ndash; und w&uuml;rden dennoch hohe Summen einbringen. Allein Deutschland w&uuml;rde zwischen 18 und 44 Milliarden Euro im Jahr kassieren, wie eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) sch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Debatte-Finanztransaktionssteuer\/!5345456\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>For whose benefit? A different perspective on Tax Inspectors Without Borders<\/strong><br>\nDie Br&uuml;sseler Organisation Eurodad hat gestern einen Bericht &uuml;ber die von der OECD ins Leben gerufene Initiative Tax Inspectors Without Borders (TIWB) ver&ouml;ffentlicht. Der Bericht legt seinen Fokus dabei besonders auf die Ergebnisse dreier konkreter Pilotprojekte von TIWB.<br>\nDer Besteuerung von multinationalen Unternehmen kommt grade f&uuml;r L&auml;nder des globalen S&uuml;dens gro&szlig;e Bedeutung zu. Dass den L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens zwischen US$ 70-120 Mrd.\/Jahr an Einnahmen durch Steuervermeidung und -hinterziehung verloren gehen, macht aber deutlich, dass das aktuelle internationale Steuersystem gerade &auml;rmeren L&auml;ndern Steine in den Weg legt, diese Ressourcen auch auszusch&ouml;pfen.<br>\nEs herrscht weitgehend Konsens dar&uuml;ber, dass der Aufbau von Verwaltungskapazit&auml;ten und die technische Zusammenarbeit im Bereich Steuerpolitik und -verwaltung f&uuml;r die L&auml;nder des globalen S&uuml;dens von ganz besonderer Bedeutung sind. Entsprechend wurde die Initative Tax Inspectors Without Borders 2013 von der OECD gestartet, dem &bdquo;Club&ldquo; der L&auml;nder des globalen Nordens. Im Rahmen der dritten UN-Konferenz f&uuml;r Entwicklungsfinanzierung in &Auml;thiopien 2015 schloss sich das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) der Initiative an, welche seitdem gemeinsam von OECD und UNDP geleitet wird: &bdquo;The Tax Inspectors Without Borders (TIWB) initiative enables the transfer of tax audit knowledge and skills to tax administrations in developing countries through a real time, &lsquo;learning by doing&rsquo; approach.&rdquo; In der Praxis werden ausl&auml;ndische Fachkr&auml;fte &ndash; teilweise Mitarbeiter von Beratungsfirmen &ndash; direkt in die Steuerverwaltungen der L&auml;nder des globalen S&uuml;dens entsandt, einen politisch hochsensiblen und keineswegs rein technischen Bereich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/10\/for-whose-benefit-different-perspective.html%20\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trassen als Tauschmasse<\/strong><br>\nFinanzausgleich ist langweilig? Ach was, da wird gepokert, bis die Voraussetzungen f&uuml;r die Privatisierung der Autobahnen endlich geschaffen sind.<br>\nDie Bundesregierung verfolgt mit Hochdruck ihr Ziel, Autobahnen mit der Gr&uuml;ndung einer Bundesfernstra&szlig;engesellschaft zu privatisieren. Das geht aus einem 15-Punkte-Papier des Bundesfinanzministeriums (BMF) hervor, das der taz vorliegt.<br>\nAn diesem Donnerstag treffen sich Bund und L&auml;nder erneut, um ihre Finanzbeziehungen neu zu ordnen. Die Verhandlungen sind n&ouml;tig, denn Ende Dezember 2019 l&auml;uft das Gesetz &uuml;ber den Finanzausgleich aus. Die Neuregelung soll dann bis 2030 gelten. (&hellip;)<br>\nDie L&auml;nder fordern rund 9,7 Milliarden Euro vom Bund. Der Bund will nach taz-Informationen nur 8,5 Milliarden Euro zahlen. Bereits f&uuml;r diese Summe stellt er hohe Bedingungen, die das BMF in ihren 15 Punkten aufz&auml;hlt. Der kritischste d&uuml;rfte der Aufbau einer Bundesfernstra&szlig;engesellschaft sein.<br>\nPunkt eins im Verhandlungspapier: &bdquo;Reform der Bundesauftragsverwaltung mit Schwerpunkt Bundesautobahnen und &Uuml;bernahme in die Bundesverwaltung (&uuml;brigen Bundesfernstra&szlig;en optional)&ldquo;. Es &bdquo;soll eine unter staatlicher Regelung stehende privatrechtlich organisierte Infrastrukturgesellschaft eingesetzt werden. Dazu entsprechende Erm&auml;chtigungen in Art 90 GG. Eckpunkte f&uuml;r Ausgestaltung sind festzulegen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5344409\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben die Privatisierungen stets kritisch begleitet &ndash; insbesondere die Privatisierung von Autobahnen. Dazu einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3551\">Viele Privatisierungen kann man nur verstehen, wenn man fragt: Wer verdient daran? Dieser Verdacht wird st&auml;ndig best&auml;tigt.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1990\">Einiges &uuml;ber den Irrweg von Privatisierungen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=222\">Dem armen Staat noch das letzte Geld aus der Tasche ziehen: &Ouml;ffentliche private Partnerschaft (&Ouml;PP oder PPP)<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Privatisierungen finden &ndash; leider &ndash; z.B. auch in den Bereichen Bildung &amp; Wissenschaft, Gesundheit und Rente statt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie das Pentagon einer britischen PR Firma $500M f&uuml;r streng geheime Irak Propaganda zahlte<\/strong><br>\n&ldquo;Das Pentagon gab &uuml;ber eine halbe Milliarden Dollar an eine umstrittene, britische PR Firma, um ein streng geheimes Propagandaprogramm im Irak durchzuf&uuml;hren, wie The Bureau of Investigative Journalism offenlegen kann.<br>\nLaut eines ehemaligen Angestellten, umfasste der Output von Bell Pottinger kurze TV-Auschnitte in Anlehnung an arabische Nachrichtensender, sowie gef&auml;lschte, aufr&uuml;hrerische Videos, die genutzt werden konnten um Menschen nachzuverfolgen, die sie anschauten.<br>\nDie Belegschaft der Agentur arbeitete an der Seite hochrangiger US Milit&auml;rs, im Hauptquartier des Camp Victory in Bagdad, als drau&szlig;en der Aufstand tobte.<br>\nBell Pottingers ehemaliger Vorsitzender Lord Tim Bell best&auml;tigte gegen&uuml;ber der Sunday Times, das gemeinsam mit dem Bureau an diesem Bericht arbeitete, dass dessen Firma an einer &bdquo;verdeckten&ldquo; milit&auml;rischen Operation gearbeitet hatte, die &bdquo;durch mehrere geheime Abkommen gedeckt wurde&ldquo;.<br>\nBell Pottinger hatte sich mit der Arbeit im Irak beim Pentagon, der CIA und dem Nationalen Sicherheitsrat (NSC) zur&uuml;ckzumelden, sagte er.<br>\nBell, einer der erfolgreichsten PR-Sachbearbeiter Gro&szlig;britanniens, ist daf&uuml;r anerkannt, das st&auml;hlerne Image Margaret Thatchers verbessert und der Konservativen Partei zu drei Wahlsiegen verholfen zu haben. Die Agentur, die er mitbegr&uuml;ndete, hatte eine Vielzahl von Kunden, darunter repressive Regimes und Asma al-Assad, die Frau des syrischen Pr&auml;sidenten.<br>\nIm ersten Medieninterview eines Angestellten von Bell Pottinger &uuml;ber die Arbeit f&uuml;r das US-Milit&auml;r im Irak, berichtete Videobearbeiter Martin Wells&ndash; der nicht mehr f&uuml;r das Unternehmen arbeitet&ndash; gegen&uuml;ber dem Bureau, dass seine Zeit im Camp Victory &bdquo;schockierend, aufschlussreich, lebensver&auml;ndernd&ldquo; gewesen sei.<br>\nDas Ergebnis der Firma wurde durch den ehemaligen General David Petraeus abgezeichnet &ndash; dem damaligen Kommandanten des Koalitionsheers im Irak&ndash; und gelegentlich durch das Wei&szlig;e Haus, erz&auml;hlte Wells.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.actvism.org\/headlines\/pentagon-propaganda-pr\/\">actvism<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>US-Milit&auml;rs: Krieg gegen Russland und China ist unausweichlich<\/strong><br>\nDer k&uuml;nftige Krieg gegen Russland und China soll schnell verlaufen und in zahlreichen Todesopfern resultieren. Dies erkl&auml;rten US-amerikanische Gener&auml;le auf der j&auml;hrlichen Konferenz der US-Armeeassoziation in Washington D.C.. Dabei betonte der Leiter des US-amerikanischen Armeestabs, Mark Milley, dass der Krieg &bdquo;fast unausweichlich&ldquo; sei.<br>\nWir werden den bewaffneten Konflikt auf unseren Wunsch hin nicht stoppen k&ouml;nnen&ldquo;, erg&auml;nzte Generalmajor William Hicks in diesem Zusammenhang. Dies sei Hicks zufolge vor allem mit einer allumfassenden Automatisierung von Kriegsmitteln und mit der Entwicklung der k&uuml;nstlichen Intelligenz verbunden.<br>\nDie Erfolge von Russland und China im milit&auml;rischen Bereich seien der Grund daf&uuml;r, dass die USA angefangen haben, sich intensiv auf den Krieg vorzubereiten.<br>\nUS-General Joseph Anderson betonte seinerseits, dass die schnelle milit&auml;rtechnische Entwicklung von Russland und China dazu f&uuml;hren kann, dass die USA ihre Herrschaft in der Luft verlieren, was auch Probleme f&uuml;r ihre Flotte und Bodentruppen mit sich bringen w&uuml;rde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/newsticker\/41644-us-militars-krieg-gegen-russland\/%20\">RT Deutsch<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.military.com\/daily-news\/2016\/10\/05\/army-chief-issues-stark-warning-to-potential-enemies.html\">Army Chief Issues Stark Warning to Potential Enemies<\/a>\n<blockquote><p>\n[&hellip;] &ldquo;I want to be clear to those who wish to do us harm &hellip; the United States military &mdash; despite all of our challenges, despite our [operational] tempo, despite everything we have been doing &mdash; we will stop you and we will beat you harder than you have ever been beaten before. Make no mistake about that.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>M&ouml;gliche Cyber-Attacke soll den Kreml blo&szlig;stellen<\/strong><br>\nDie CIA plant laut Medienberichten eine Attacke auf russische Computernetzwerke. Vizepr&auml;sident Joe Biden best&auml;tigte die &Uuml;berlegungen jetzt in einem Fernsehinterview.<br>\nNach den j&uuml;ngsten Hackerangriffen auf politische Institutionen in den USA erw&auml;gt die US-Regierung angeblich, sich mit einer gro&szlig; angelegten Cyber-Attacke auf Russland zu revanchieren. Damit k&ouml;nnte der F&uuml;hrung in Moskau ein Denkzettel f&uuml;r die ihr vorgeworfene Manipulation des US-Wahlkampfs erteilt werden, berichtete der Sender NBC News unter Berufung auf mehrere Geheimdienstquellen. Der Auslandsgeheimdienst CIA sei beauftragt worden, dem Wei&szlig;en Haus mehrere Optionen f&uuml;r heimliche Cyberattacken vorzulegen, die den Kreml empfindlich treffen und blo&szlig;stellen k&ouml;nnten.<br>\nIn dem Bericht von Freitagabend (Ortszeit) wurden keine konkreten Strategien erw&auml;hnt, allerdings soll die CIA bereits erste Vorbereitungen getroffen und potenzielle Ziele ausgew&auml;hlt haben. Fr&uuml;here Geheimdienstmitarbeiter er&ouml;ffneten NBC News demnach, dass die Central Intelligence Agency (CIA) Unmengen von Dokumenten gesammelt habe, die zwielichtige Taktiken von Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin ans Licht bringen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-10\/usa-russland-hackerangriff%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Secret FBI Report Reveals True Cause of Homegrown Terrorism<\/strong><br>\nIn 2012, the FBI conducted a secret survey to determine the driving factors behind acts of homegrown terrorism. The results, recently viewed by the Intercept, reveal why extremists appear to hate the United States and the West so much they will kill innocent people to express it.<br>\nHint: it&rsquo;s not because we&rsquo;re free.<br>\nThe final report, called &ldquo;Homegrown Violent Extremists: Survey Confirms Key Assessments, Reveals New Insights about Radicalization,&rdquo; found &ldquo;anger over U.S. military operations abroad was the most commonly cited motivation for individuals involved in cases of &lsquo;homegrown&rsquo; terrorism,&rsquo;&rdquo; the Intercept reported.<br>\nThe report acknowledges that &ldquo;[o]nline relationships and exposure to English-language militant propaganda and &lsquo;ideologues&rsquo; like Anwar al-Awlaki,&rdquo; who, along with his teenage son, was killed by a drone strike in 2011, were also &ldquo;key factors&rdquo; in the radicalization process.<br>\nThe report notes that radicalization is a &ldquo;highly individualized&rdquo; process and it can be difficult, if not impossible, to predict who will turn to violent extremism.<br>\nNevertheless, as the Intercept explained, &ldquo;grievances over U.S. military action ranked far above any other factor, turning up in 18 percent of all cases, with additional cases citing a &lsquo;perceived war against Islam,&rsquo; &lsquo;perceived discrimination,&rsquo; or other more specific incidents.&rdquo;<br>\nFurther, &ldquo;[t]he report notes that between 2009 and 2012, 10 out of 16 attempted or successful terrorist attacks in the United States targeted military facilities or personnel.&rdquo;<br>\nThe report was based on responses to over 100 questions from FBI agents in an FBI unit called the &ldquo;Americas Fusion Cell.&rdquo;<br>\nThe Intercept explained:<br>\n&ldquo;Agents were asked over 100 questions about their subjects in order to &lsquo;identify what role, if any,&rsquo; particular factors played in their radicalization &mdash; listed as &lsquo;known radicalizers,&rsquo; extremist propaganda, participation in web forums, family members, &lsquo;affiliation with religious, student, or social organization(s) where extremist views are expressed,&rsquo; overseas travel, prison or military experience, and &lsquo;significant life events and\/or grievances.&rsquo;&rdquo;<br>\nThe agents surveyed were responsible for &ldquo;198 &lsquo;current and disrupted [homegrown violent extremists],&rsquo; which the report says represented a fraction of all &lsquo;pending, U.S.-based Sunni extremist cases&rsquo; at the time.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zerohedge.com\/news\/2016-10-14\/secret-fbi-report-reveals-true-cause-homegrown-terrorism%20\">Zero Hedge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wikileaks-Enth&uuml;llung r&auml;umt letzte Zweifel aus<\/strong><br>\nDas Politik-Magazin New Republic hat am 14. Oktober eine von WikiLeaks enth&uuml;llte Email ver&ouml;ffentlicht, deren Inhalt auch den letzten Zweifel daran beseitigt, um was f&uuml;r eine Farce es sich bei amerikanischen Wahlen handelt und wer das Land in Wahrheit regiert.<br>\nDie Email wurde am 6. Oktober 2008 &ndash; also ca. einen Monat vor der Wahl am 04. November 2008 &ndash; von Michael Froman verfasst. Froman, zurzeit US-Handelsbeauftragter und Verhandlungsf&uuml;hrer der USA bei der Vorbereitung des Transatlantischen Handelsabkommens TTIP, arbeitete damals in leitender Funktion f&uuml;r Citigroup, eines der gr&ouml;&szlig;ten und einflussreichsten Bankenkonsortien an der Wall Street.<br>\nDie Email war an John Podesta gerichtet, von 1998 bis 2001 unter Bill Clinton Stabschef des Wei&szlig;en Hauses und im Oktober 2008 als Leiter des &ldquo;Transition Teams&rdquo; (&ldquo;&Uuml;bergangsteams&rdquo;) zust&auml;ndig f&uuml;r die Vorbereitung von Barack Obamas Amts&uuml;bernahme im Januar 2009 und die damit zusammenh&auml;ngende Personalauswahl.<br>\nUnter dem Betreff &ldquo;Listen&rdquo; enth&auml;lt Fromans Email folgenden Wortlaut:<br>\nJohn &ndash; anbei drei Dokumente &ndash; eine Liste afro-amerikanischer, hispanischer und asiatisch-amerikanischer Kandidaten, aufgef&uuml;hrt nach Kabinetts- oder Stellvertreterrang oder auf Staatssekret&auml;rsebene, plus einer Liste von indianischen, arabisch \/ muslimischen Kandidaten und solchen mit Behinderungen. F&uuml;r die meisten Gruppen haben wir noch wesentlich ausf&uuml;hrlichere Listen, und sie werden noch l&auml;nger werden, wenn wir weiter und &ouml;ffentlicher suchen, aber das sind bis jetzt die Namen, die immer wieder von verschiedenen Quellen f&uuml;r F&uuml;hrungspositionen vorgeschlagen werden. (Ich habe versucht, Namen aus Baracks Wahlkampfteam und seinem Senats-Politikstab mit einzuf&uuml;gen, au&szlig;erdem angemessener Weise auch solche aus dem &Uuml;bergangsprojekt.)<br>\nZwar hast du nicht danach gefragt, aber ich habe auch eine entsprechende Liste &uuml;ber Frauen vorbereitet und angeh&auml;ngt.<br>\nAuf die Gefahr hin, anma&szlig;end zu klingen, hab ich mich auch mal etwas gr&uuml;ndlicher damit befasst, wie die Ernennungen auf Kabinettsebene aussehen k&ouml;nnten und wie die Chancen f&uuml;r diesen oder jenen Kandidaten auf die verschiedenen Posten stehen (mit einem Blick auf die kurze Liste)&hellip; (Offensichtlich sind verschiedene Kombinationen denkbar. Dies soll nur ein Beispiel sein, um zu zeigen, wie sich die Sache entwickeln k&ouml;nnte.)<br>\nLass mich wissen, wann wir dar&uuml;ber diskutieren k&ouml;nnen. Ich bin heute fr&uuml;h bis um 11:30 Uhr erreichbar. Mike Michael Froman<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49711\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Alltagsrassismus in der Bundestagskantine<\/strong><br>\nSeit vier Jahren sitzt Karamba Diaby f&uuml;r die SPD im Bundestag &ndash; als erster Abgeordneter mit afrikanischen Wurzeln. Nun hat er ein Buch ver&ouml;ffentlicht, in dem er von seinem ungew&ouml;hnlichen Werdegang und seiner Zeit im Parlament erz&auml;hlt &ndash; aber auch vom Alltagsrassismus in Deutschland, der sogar bis in die Bundestagskantine reicht.<br>\nKaramba Diaby. In Halle an der Saale scheinen ihn irgendwie alle zu kennen. Er gr&uuml;&szlig;t von weitem, jedem reicht der elegant gekleidete SPD-Bundestagsabgeordnete die Hand, mit jedem hat er was zu schnacken, immer ein Scherz auf den Lippen. Er ist der erste Abgeordnete mit afrikanischer Herkunft im Bundestag. Und sein Terminkalender ist voll, denn Diaby &ndash; der aus der Casamanche, dem S&uuml;den Senegals stammt  &ndash; ist ein Mann des Volkes. &ldquo;Ja, das ist ja so, dass in den Wahlkreiswochen steht nat&uuml;rlich im Mittelpunkt, Kontakte mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern&hellip;.&rdquo;, erz&auml;hlt Diaby.<br>\nDer 54j&auml;hrige Sozialdemokrat Diaby hat nun eine Bilanz seiner ersten vier Jahre im Bundestag vorgelegt. Titel: Mit Karamba in den Bundestag. Ein Text &uuml;ber einen Politiker, der als muslimischer Vollwaise im Senegal von seinem Schwager gro&szlig; gezogen wurde. Mitte der 1980er Jahre kam er mit einem Stipendium in die DDR, sp&auml;ter promovierte er &uuml;ber deutsche Schreberg&auml;rten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-politiker-diaby-veroeffentlicht-buch-alltagsrassismus.1769.de.html?dram:article_id=368618\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neue Versch&auml;rfungen f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete<\/strong><br>\nBundesinnenminister de Maizi&egrave;re bringt eine erneute Versch&auml;rfung des Aufenthaltsrechts auf den Weg. Das BMI will die Bleiberechtsregelung f&uuml;r Geduldete aushebeln.<br>\nMedienberichten zufolge wurde der &raquo;Entwurf eines Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht&laquo; in die Ressortabstimmung eingebracht. Er verfolgt unter anderem das Ziel, die jahrelang diskutierte gesetzliche Bleiberechtsregelung f&uuml;r langj&auml;hrig Geduldete ins Leere laufen zu lassen.<br>\nBleiberechtsregelung faktisch r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht<br>\nJahrelang haben sich Politikerinnen und Politiker, aber auch Kirchen, Gewerkschaften, Verb&auml;nde, Fl&uuml;chtlingsinitiativen und Menschenrechtsorganisationen f&uuml;r eine stichtagsunabh&auml;ngige Bleiberechtsregelung eingesetzt.  Mit dem geplanten Entwurf st&uuml;nde die lange diskutierte und m&uuml;hsam erreichte Bleiberechtsregelung weiter auf dem Papier, ein Aufenthaltsstatus w&auml;re aber f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der potenziell betroffenen Menschen nicht mehr in der Praxis erreichbar.<br>\nWie das Ausl&auml;nderzentralregister ausweist, ist der Anteil der Asylsuchenden, die im Asylverfahren erfolglos geblieben sind, jedoch einen Aufenthaltstitel erhalten haben, gro&szlig;, was bislang nur zu einem geringen Teil mit der Wirkung der Bleiberechtsregelung zu tun hat. Fast jeder zweite Asylsuchende mit einem einmal negativ entschiedenen Asylverfahren verf&uuml;gt inzwischen &uuml;ber einen unbefristeten Aufenthaltstitel, mehr als ein Drittel &uuml;ber einen befristeten (siehe auch Bundestags-Drucksache 18\/9556).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/neue-verschaerfungen-fuer-langjaehrig-geduldete\/\">Pro Asyl<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel will Hunderte Nigerianer abschieben<\/strong><br>\nDie Bundesregierung unterst&uuml;tzt das geplante R&uuml;ckf&uuml;hrungsabkommen der Europ&auml;ischen Union mit Nigeria.<br>\nNach einem Treffen mit Pr&auml;sident Buhari in Berlin k&uuml;ndigte Bundeskanzlerin Merkel an, dass noch im Oktober entsprechende Verhandlungen aufgenommen w&uuml;rden. Deutschland wolle Hunderte Nigerianer ohne Aufenthaltsgenehmigung in ihre Heimat zur&uuml;ckschicken. Um den jungen Menschen dort eine Berufsausbildung zu erm&ouml;glichen und sie von einer illegalen Einwanderung abzuhalten, w&uuml;rden sowohl Deutschland als auch die EU als Ganzes Hilfsgelder zur Verf&uuml;gung stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rueckfuehrungsabkommen-merkel-will-hunderte-nigerianer.447.de.html?drn:news_id=666899\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Terror<\/strong><br>\nPuuh! Zum Gl&uuml;ck macht DER SPIEGEL einen (mutma&szlig;lichen) Terroristen nicht ber&uuml;hmt. Zum Gl&uuml;ck zeigt das Nachrichtenmagazin keine Bilder vom T&auml;ter. Zum Gl&uuml;ck packt man den B&ouml;sewicht nicht auf die Titelseite. Wenigstens hat ein f&uuml;hrendes Medium aus den vergangenen Jahren gelernt!<br>\nOh, wait&hellip;<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161017_spiegel.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nLesenswertes hierzu:\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/medien-in-frankreich-keine-bilder-mehr-von-terroristen.1818.de.html?dram:article_id=361356\">Keine Bilder mehr von Terroristen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/journalismus-warum-sich-die-berichterstattung-ueber-terror-aendern-muss-1.3108867\">Warum sich die Berichterstattung &uuml;ber Terror &auml;ndern muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/medien-umgang-terror-101.html\">Sauerstoff f&uuml;r Terroristen?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/photos\/a.639951416016810.1073741828.573823342629618\/1427798900565387\/?type=3&amp;theater\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Die Propaganda-Analyse<\/strong><br>\nDas Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) leistet mit seinen Nachrichten- und Informationssendungen einen wichtigen Beitrag zur &ouml;ffentlichen Meinungsbildung in der Schweiz. Doch wie objektiv und kritisch berichtet das SRF &uuml;ber geopolitische Themen? Um dies zu &uuml;berpr&uuml;fen, wurde erstmals eine systematische Analyse der SRF-Berichterstattung zu einem geopolitischen Ereignis durchgef&uuml;hrt.<br>\nDie Resultate sind alarmierend: In allen untersuchten Beitr&auml;gen des SRF wurden Propaganda- und Manipulationstechniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene festgestellt. Beispiele sind die Zuteilung von Redezeit an nur eine Konfliktpartei, die intransparente Kennzeichnung von Drittquellen, die Auslassung von Kontext, tendenzi&ouml;se Formulierungen, unbelegte Behauptungen und Suggestionen, manipulative Bearbeitungen von Filmmaterial sowie Falsch&uuml;bersetzungen.<br>\nAlle verwendeten Manipulationstechniken fielen zugunsten der Konfliktpartei USA\/NATO aus. Insgesamt muss somit von einer einseitigen, selektiv-unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch das Schweizer Radio und Fernsehen gesprochen werden. M&ouml;gliche Ursachen f&uuml;r diesen Befund werden diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/swisspropaganda.wordpress.com\/srf-propaganda-analyse\/%20\">Swiss propaganda<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&auml;me eine entsprechende Analyse &ouml;ffentlicher deutscher Medien nicht zu &auml;hnlichen Ergebnissen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-35418","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35418"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35420,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35418\/revisions\/35420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}