{"id":35421,"date":"2016-10-17T09:14:39","date_gmt":"2016-10-17T07:14:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35421"},"modified":"2016-10-17T09:37:07","modified_gmt":"2016-10-17T07:37:07","slug":"veranstaltungstipps-fuer-die-frankfurter-buchmesse-zwei-podiumsdiskussionen-mit-jens-berger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35421","title":{"rendered":"Veranstaltungstipps f\u00fcr die Frankfurter Buchmesse \u2013 zwei Podiumsdiskussionen mit Jens Berger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jens Berger<\/strong> von den NachDenkSeiten wird im Rahmen der Frankfurter Buchmesse an zwei Podiumsdiskussionen in Frankfurt teilenehmen. Der Eintritt ist bei beiden Veranstaltungen frei. Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten sind herzlich eingeladen.<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Ulrike Herrmann im Haus am Dom<\/strong><br>\nOpen Books. Lesefest zur Frankfurter Buchmesse<br>\nDonnerstag, den 20. Oktober um 18.30\n<p>&raquo; Die herrschende &ouml;konomische Lehre bildet nicht die Realit&auml;t ab. Bereits bei Smith, Marx und Keynes hingegen findet sich fast alles, um unser Wirtschaftssystem zu verstehen.&laquo;<\/p>\n<p>Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen &ndash; aber die &Ouml;konomen k&ouml;nnen sie nicht beantworten. Viele basteln an theoretischen Modellen, die mit der Realit&auml;t nichts zu tun haben. Leider kosten die Irrt&uuml;mer der &Ouml;konomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, was falsch l&auml;uft, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes. Sie werden an den Universit&auml;ten kaum, falsch oder gar nicht mehr gelehrt. Dabei haben diese drei Theoretiker die besten Antworten gegeben. Man muss sie neu entdecken.<\/p>\n<p><strong>Ulrike Herrmann<\/strong> im Gespr&auml;ch mit <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Buchvorstellung und Diskussion: Ulrich Teusch &ndash; L&uuml;ckenpresse. Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten<\/strong>\n<p>Freitag, 21. Oktober 2016, Beginn: 19.00 Uhr<\/p>\n<p>main_forum der IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt a.M.<\/p>\n<p>Die etablierten Medien stecken in einer massiven Glaubw&uuml;rdigkeitskrise. Teile des Publikums proben den Aufstand, &ouml;ffentliche und ver&ouml;ffentlichte Meinung driften auseinander. Nicht nur hierzulande, auch in vielen L&auml;ndern geraten die angeblichen Leitmedien unter Beschuss. Stein des Ansto&szlig;es sind die Inhalte &ndash; Stichwort &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;. Doch sind L&uuml;gen wirklich das Problem? Ulrich Teusch stellt zwei andere, weit gravierendere Faktoren ins Zentrum seiner Analyse: die Unterdr&uuml;ckung wesentlicher Informationen und das Messen mit zweierlei Ma&szlig;. Beide Defizite sind in unserem Mediensystem strukturell verankert. Wenn sich daran nichts &auml;ndert, wird sich das Siechtum der Mainstreammedien fortsetzen. Und der Journalismus, wie wir ihn kannten, wird bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Teilnehmer:<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Ulrich Teusch<\/strong> lebt als freier Publizist in Ederm&uuml;nde bei Kassel. Er schreibt Sachb&uuml;cher und ist H&ouml;rfunkautor. F&uuml;r sein SWR-Feature &bdquo;Nicht schwindelfrei &ndash; &Uuml;ber L&uuml;gen in der Politik&ldquo; erhielt er 2013 den Roman-Herzog-Medienpreis. Im Dezember 2015 lief dann sein viel beachtetes Feature im SWR mit dem Titel &bdquo;Vertrauen ist gut &hellip; Die Medien und ihre Kritiker&ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Stephan Hebel<\/strong> ist seit zwei Jahrzehnten Leitartikler, Kommentator und politischer Autor. Er schreibt f&uuml;r die <em>Frankfurter Rundschau<\/em> sowie f&uuml;r <em>Deutschlandradio<\/em>, <em>Freitag<\/em>, <em>Publik Forum<\/em> und weitere Medien. Er ist zudem regelm&auml;&szlig;iger Gast im &bdquo;Presseclub&ldquo; der ARD und st&auml;ndiges Mitglied in der Jury f&uuml;r das &bdquo;Unwort des Jahres&ldquo;. Hebel ist Autor der Bestseller &bdquo;Mutter Blamage&ldquo; und &bdquo;Gute-Macht-Geschichten&ldquo;, aktuell ist von ihm &bdquo;Sehr geehrter AfD-W&auml;hler, w&auml;hlen Sie sich nicht ungl&uuml;cklich&ldquo; im Westend Verlag erschienen.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Jens Berger<\/strong> ist freier Journalist und politischer Blogger der ersten Stunde. Er ist Redakteur bei den NachDenkSeiten und Herausgeber des Blogs Spiegelfechter. Berger befasst sich mit sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischen Themen und ist Autor des Bestsellers &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; (Westend 2014).<br>\n&nbsp;<br>\nModeration: <strong>Peter Zudeick<\/strong> (freier Journalist und Autor: &bdquo;Tsch&uuml;ss, ihr da oben&ldquo;, &bdquo;Das alles und noch viel mehr w&uuml;rden wir machen, wenn wir Kanzler von Deutschland w&auml;r&rsquo;n&ldquo;)<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nEine Veranstaltung des Westend Verlags und der IG Metall.<br>\n<strong>Der Eintritt ist frei!<\/strong><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Jens Berger<\/strong> von den NachDenkSeiten wird im Rahmen der Frankfurter Buchmesse an zwei Podiumsdiskussionen in Frankfurt teilenehmen. Der Eintritt ist bei beiden Veranstaltungen frei. 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