{"id":3548,"date":"2008-10-29T09:14:11","date_gmt":"2008-10-29T08:14:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3548"},"modified":"2008-10-29T11:35:24","modified_gmt":"2008-10-29T10:35:24","slug":"hinweise-des-tages-763","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3548","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Lucas Zeise &ndash; Weisheit in der Krise<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Der Deregulierungsrat<\/li>\n<li>Erste deutsche Immobilienfonds machen dicht<\/li>\n<li>Privatisierung als Ursache der Finanzkatastrophe<\/li>\n<li>Warnung der Bank of England &ndash; Weltfinanzsystem droht Mega-Domino-Day<\/li>\n<li>Rezession in Nordamerika &ndash; US-Verbrauchervertrauen bricht ein<\/li>\n<li>Volles Programm f&uuml;r die Konjunktur<\/li>\n<li>VW-Aktienkurs explodiert: Ein Casino ohne Spielregeln<\/li>\n<li>Lehman-Anlegern steht Entsch&auml;digung zu<\/li>\n<li>Deutsche Bank zu hohem Schadenersatz verurteilt<\/li>\n<li>Weiter Reallohnverluste<\/li>\n<li>Haushalte sparen mehr<\/li>\n<li>SPD-Politiker Karl Lauterbach: &ldquo;Die Hartz-Reformen sind links&rdquo;<\/li>\n<li>Gesundheitsreform: Zus&auml;tzliche Kosten zahlen die Versicherten<\/li>\n<li>Die Transnet-Tantieme<\/li>\n<li>Laut Bundesregierung fehlen in Deutschland 70.000 Wissenschaftler<\/li>\n<li>Vorsitzender des Sachverst&auml;ndigenrates als Werbertr&auml;ger von AWD<\/li>\n<\/ul><p><!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3548&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Lucas Zeise &ndash; Weisheit in der Krise<\/strong><br>\nDie Finanzkrise wirft sicher geglaubte S&auml;tze &uuml;ber den Haufen. Wie diesen: Eigentlich verstehen Politiker nichts von Banken, mit einem Mal aber sehr wohl. Ein Wunder ist geschehen!<br>\nStaatliches Handeln ist sch&auml;dlich, es kommt einem ungerechtfertigten Markteingriff gleich, wenn beispielsweise (in Paris!) eine &ldquo;Wirtschaftsregierung&rdquo; in der EU gefordert wird. Das w&auml;re ein gef&auml;hrlicher Eingriff ins freie Marktgeschehen. Segensreich ist es hingegen, wenn die deutsche Regierung eine Generalhaftung f&uuml;r die Zahlungsf&auml;higkeit aller Banken erkl&auml;rt und damit die Steuern ihrer B&uuml;rger verpf&auml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Weisheit-in-der-Krise\/431452.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Der Deregulierungsrat<\/strong><br>\nSechs M&auml;nner, ein Bekenntnis: Der freie Markt wird es schon richten. Das war zwar gestern, bevor der unregulierte Kapitalmarkt seine wahre Zerst&ouml;rungskraft gezeigt hat. Doch so richtig Vertrauen erweckend ist die durch und durch wirtschaftsliberale Truppe nicht, die die Regierung zusammengestellt hat. Immerhin hei&szlig;t sie ganz offiziell Expertenkommission zur Reform des internationalen Finanzsystems. Dumm nur, dass ihr nicht ein langj&auml;hriger Kritiker des ungez&uuml;gelten Finanzkapitalismus angeh&ouml;rt.<br>\nBesondere Meriten bei der Deregulierung hat sich J&ouml;rg Asmussen verdient. Asmussen, inzwischen Staatssekret&auml;r im Finanzministerium und Minister Steinbr&uuml;cks wichtigster Mann, handelte bislang nach der Maxime: Was gut f&uuml;r die Finanzindustrie ist, ist auch gut f&uuml;r Deutschland.<br>\nOtmar Issing dagegen h&auml;tten weder Freund noch Feind je einen Beraterjob bei einer Bank zugetraut, nachdem er wie kaum ein Zweiter jahrzehntelang dem Staat als Chefvolkswirt erst der Bundesbank und sp&auml;ter der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) gedient hatte. Doch nur wenige Monate nach seinem Ausscheiden aus der EZB heuerte er bei Goldman Sachs an, der blaubl&uuml;tigen US-Investmentbank, dem gr&ouml;&szlig;ten Hedgefonds der Welt.<br>\nAuch Jens Weidmann blickt auf eine steile Karriere zur&uuml;ck. Leiter des Stabs im Sachverst&auml;ndigenrat, danach Vize-Leiter der Abteilung Volkswirtschaft in der Bundesbank und seit Fr&uuml;hjahr 2006 Wirtschaftsberater der Kanzlerin. Der pragmatische &Ouml;konom sei lernf&auml;hig, hei&szlig;t es in seinem Umfeld. Konnte er sich vor drei Jahren noch nicht vorstellen, dass der Staat Finanzinvestoren bremsen darf, die ein Unternehmen zerschlagen wollen, so bastelte er sp&auml;ter kr&auml;ftig am Gesetz zum Schutz vor ausl&auml;ndischen Investoren mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1620833&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Brandstifter in Feuerwehruniform. An diesen Beratern kann man erkennen, dass die Merkel und Steinbr&uuml;ck aus der Finanzmarktkrise trotz zackiger Worte nichts gelernt haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Issing weiter Berater bei Goldman Sachs<\/strong><br>\nVize-Regierungssprecher Thomas Steg sagte, er sehe bei den T&auml;tigkeiten des 72 Jahre alten Wirtschaftsprofessors keine Interessenkollisionen. Fr&uuml;here T&auml;tigkeiten fielen bei der Bewertung nicht ins Gewicht. Wie eine Sprecherin von Goldman Sachs best&auml;tigte, ist Issing weiter als Berater f&uuml;r ihr Geldhaus t&auml;tig. Urspr&uuml;nglich hatte Merkel f&uuml;r den Vorsitz der Expertengruppe den fr&uuml;heren Bundesbank-Pr&auml;sident Hans Tietmeyer auserkoren, der seine Zusage nach heftigen Protesten aber zur&uuml;ckzog. Tietmeyer war vorgeworfen worden, als Aufsichtsratsmitglied der Immobilienbank Hypo Real Estate in die Finanzkrise verwickelt gewesen zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E9DCF0B6889ED49C89448D80B7AA53BE5~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Treffender w&auml;re vielleicht die &Uuml;berschrift: Issing weiter Berater von Goldman Sucks.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erste deutsche Immobilienfonds machen dicht<\/strong><br>\nNeuer Schock f&uuml;r die deutsche Finanzbranche: Weil zu viele Investoren ihr Geld abgezogen haben, muss die Frankfurter KanAm-Gesellschaft ihre Immobilienfonds einfrieren. Diese geh&ouml;ren zu den gr&ouml;&szlig;ten in Deutschland. Der Schritt d&uuml;rfte viele Anleger verunsichern &ndash; und sie von &auml;hnlichen Fonds fern halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article2640235\/Erste-deutsche-Immobilienfonds-machen-dicht.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Privatisierung als Ursache der Finanzkatastrophe<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Werner R&uuml;gemer &uuml;ber Cross Border Leasing<br>\nCross Border Leasing wurde lange Zeit als sicheres und einfaches Mittel zur kommunalen Haushaltssanierung empfohlen. In der Krise entpuppt es sich als hochspekulatives Finanzsystem, welches die St&auml;dte nun teuer zu stehen kommt. Ein Gespr&auml;ch mit dem Privatisierungsexperten Werner R&uuml;gemer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29005\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Warnung der Bank of England &ndash; Weltfinanzsystem droht Mega-Domino-Day<\/strong><br>\nBanken wanken, Hedge-Fonds sind in Not, Unternehmen streichen ihre Prognose und Staaten kollabieren. Das ist nicht neu. Doch laut der britischen Notenbank drohen weltweite Dominoeffekte. Die drastische Warnung: Die Lage ist so instabil &ldquo;wie seit Menschengedenken nicht&rdquo;.<br>\nDie Bank of England (BoE) sieht die Gefahren der Kreditkrise noch bei weitem nicht ausgestanden. In ihrem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten halbj&auml;hrlichen Bericht &ldquo;Financial Stability Review&rdquo; weist die Notenbank besonders auf Risiken in Schwellenl&auml;ndern und bei Hedge-Fonds hin. &ldquo;Die Instabilit&auml;t des Finanzsystems in der j&uuml;ngsten Vergangenheit ist so gro&szlig; wie seit Menschengedenken nicht. Angesichts des Abschwungs der Weltwirtschaft wird das System auch weiterhin unter Stress stehen&rdquo;, sagte John Gieve, stellvertretender Gouverneur der BoE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Warnung-der-Bank-of-England-Weltfinanzsystem-droht-Mega-Domino-Day\/431600.html\">FTD<\/a>\n<p><strong>Die Bank of England hat nachgerechnet: Die weltweite Finanzkrise hat bislang zu Verlusten von 2,8 Billionen Euro gef&uuml;hrt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1620479&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Rezession in Nordamerika &ndash; US-Verbrauchervertrauen bricht ein<\/strong><br>\nSo pessimistisch waren die amerikanischen Haushalte noch nie: Wegen fallender Aktienm&auml;rkte und Hauspreise st&uuml;rzte das Verbrauchervertrauen im Oktober auf ein Rekordtief. F&uuml;r die Wirtschaft sind das schlechte Nachrichten.<br>\nDie Stimmung der amerikanischen Verbraucher tr&uuml;bt sich zusehends ein. Im Oktober fiel das vom privaten Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen auf den Wert 38. Das ist der tiefste Stand &uuml;berhaupt. Das Barometer wird seit 1967 berechnet. Der R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber dem Vormonat ist mit 23,4 Punkten der drittgr&ouml;&szlig;te. Zuvor war die Stimmung nur w&auml;hrend der &Ouml;lschocks in den 70er-Jahren st&auml;rker eingebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Rezession-in-Nordamerika-US-Verbrauchervertrauen-bricht-ein\/431756.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Volles Programm f&uuml;r die Konjunktur<\/strong><br>\nEs geht nicht mehr um die Frage, ob es eine Rezession in Deutschland gibt &ndash; sondern nur noch darum, wie schwer diese ausf&auml;llt. Um die gef&auml;hrliche Eigendynamik des Absturzes zu brechen, muss die Regierung schnell und effektiv gegensteuern.<br>\nDazu geh&ouml;rt die Wiedereinf&uuml;hrung der degressiven Abschreibung, um die Investitionsbedingungen f&uuml;r die Unternehmen zu verbessern. Ebenso notwendig ist es, ohnehin geplante staatliche Investitionsvorhaben in Infrastruktur, Kita-Ausbau und Bildung vorzuziehen. Drittens kommt ein effektives Hilfspaket nicht ohne Entlastung der B&uuml;rger aus, um den Konsum anzukurbeln &ndash; am besten in Form einmaliger Steuerschecks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Leitartikel-Volles-Programm-f%FCr-die-Konjunktur\/431577.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wohlgemerkt, das ist kein Kommentar der NachDenkSeiten sondern der Financial Times Deutschland. Auf den NachDenkSeiten konnten Sie das schon vor langer Zeit lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>VW-Aktienkurs explodiert: Ein Casino ohne Spielregeln<\/strong><br>\nEs ist schier unglaublich: W&auml;hrend weltweit wegen der Konjunkturschw&auml;che die Zahl der verkauften Autos sinkt und die Politik &uuml;ber Hilfen f&uuml;r die Industrie debattiert, explodiert der Aktienwert von Volkswagen: Mit einem Kurs von &uuml;ber 1.000 Euro war das Unternehmen aus Wolfsburg am Dienstag zwischenzeitig mehr als achtmal so viel Wert wie zu Jahresbeginn &ndash; und damit mehr als alle seine europ&auml;ischen und amerikanischen Konkurrenten zusammen.<br>\nDiese extrem gegens&auml;tzlichen Nachrichten zeigen, wie sehr die B&ouml;rse bisweilen von der realen Wirtschaft entkoppelt ist.<br>\nZum anderen wird erneut deutlich, wie sich an den Finanzm&auml;rkten mit minimalem eigenem Einsatz gro&szlig;es Chaos stiften l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/ein-casino-ohne-spielregeln\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Zockerei geht weiter. Allein die Ank&uuml;ndigung von Porsche seinen Anteil an VW aufzustocken f&uuml;hrt zu einer Spekulationswelle. Ausl&ouml;ser f&uuml;r den rasanten Kursanstieg bei VW waren misslungene sogenannte Leerverk&auml;ufe &ndash; Spekulationen auf sinkende Kurse. So die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2m1\/wirtschaft\/865\/315753\/text\/\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>. Die Hedgefonds, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, verloren an einem Tag bis zu 15 Milliarden Euro, berichtet die &ldquo;Financial Times&rdquo;. Erstmals kosteten die Titel jetzt mehr als 1000 Euro.<br>\nDa an der B&ouml;rse nur noch wenige VW-Papiere &uuml;brigblieben und die H&auml;ndler trotzdem Aktien zur&uuml;ckkaufen mussten, um sie den Ausleihern wiederzugeben, brach eine regelrechte Jagd auf die Anteilsscheine aus. Folge: Die VW-Aktie stieg am Montag um mehr als 146 Prozent auf 520,00 Euro.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,586899,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Lehman-Anlegern steht Entsch&auml;digung zu<\/strong><br>\nDie Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hat f&uuml;r die Lehman-Tochter in Frankfurt den Entsch&auml;digungsfall festgestellt. Damit k&ouml;nnen Anleger von der Sicherungseinrichtung deutscher Banken ihr Geld zur&uuml;ckerhalten. Betroffen sind haupts&auml;chlich Kirchen, Kommunen und Versicherungen.\n<p><em>Besitzer von Lehman-Zertifikaten nicht betroffen <\/em><\/p>\n<p>Besitzer von Lehman-Zertifikaten sind allerdings nicht von dem Urteil betroffen. Falls sich Betroffene Besitzer der Papiere von dem Institut, bei dem sie die Papiere gekauft haben, falsch beraten f&uuml;hlen, sollten sie dort Schadenersatzanspr&uuml;che geltend machen, wie die Verbraucherzentrale Sachsen r&auml;t. Ohne die Hilfe eines spezialisierten Rechtsanwalts sei dies aber kaum zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,587065,00.html\">Spiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Bank zu hohem Schadenersatz verurteilt<\/strong><br>\nAm Montag durfte sich die Deutsche Bank noch als klarer Sieger f&uuml;hlen, schon am Dienstag folgte jedoch eine Klatsche. Das Landgericht Frankfurt sah es als erwiesen an, dass die Bank im Jahr 2005 beim Verkauf eines komplizierten Zinsderivats (&ldquo;spread ladder swap&rdquo;) an die Stadtwerke Pforzheim ihre Beratungspflichten in grober Form verletzt hat. Man habe dem kommunalen Betrieb unter dem Stichwort Zinsoptimierung ein Produkt verkauft, das f&uuml;r solche Zwecke &uuml;berhaupt nicht geeignet war, erkl&auml;rte der Vorsitzende Richter Detlef Stark bei der Urteilsverk&uuml;ndung.<br>\nEin Mitverschulden der Stadtwerke an den entstandenen Verlusten von knapp 4 Millionen Euro sah er nicht, weshalb das Landgericht die Bank zu einer Schadensersatzzahlung von 3,9 Millionen Euro plus Zinsen verurteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E213E8FC5261046A6A1446067C0DBC58F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Bank verspekuliert sich mit Derivaten<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank hat sich offenbar verzockt: Beim Handel mit Aktienderivaten hat das deutsche Vorzeigeinstitut einem Agenturbericht zufolge umgerechnet mehr als 300 Mill. Euro verloren. Jetzt rechnen Analysten auch mit negativen Zahlen f&uuml;r das dritte Quartal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/deutsche-bank-verspekuliert-sich-mit-derivaten;2073774\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auch diesen &bdquo;kleinen&ldquo; Verlust, wird die Deutsche Bank locker verkraften, hat sie doch mit Derivaten Milliarden verdient.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tarifliche Monatsgeh&auml;lter im Juli 2008: + 2,9% zum Juli 2007 <\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Tarif&shy;geh&auml;lter der Angestellten in Deutschland zwischen Juli 2007 und Juli 2008 um 2,9%. Die tariflichen Stundenl&ouml;hne der Arbeiter lagen um 2,5% &uuml;ber dem Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise erh&ouml;hten sich im gleichen Zeitraum um 3,3%.&nbsp;<br>\nDamit lag der Zuwachs der Tarifverdienste erstmals seit April 2007 unterhalb der Verbraucherpreiserh&ouml;hung. Zudem ist der Anstieg der Tarifverdienste vor allem auf die bereits bis einschlie&szlig;lich Januar 2008 wirksam gewordenen Tariferh&ouml;hungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren: Von Mai bis Juli 2008 stiegen die durchschnittlichen Tarifgeh&auml;lter und &#8209;l&ouml;hne lediglich um 0,8% bzw. 1,0%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/10\/PD08__399__622,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Es f&auml;llt immer wieder auf, wie tendenzi&ouml;s die Schlagzeilen des Bundes-&bdquo;Amtes&ldquo; sind. Es mag noch angehen, dass der h&ouml;here Prozentanstieg der Angestellten und nicht der niedrigere der Arbeit in die &Uuml;berschrift kommt. Aber: Eigentlich h&auml;tte die &Uuml;berschrift sein m&uuml;ssen, dass die Tarifverdienste (und wie viele verdienen noch nach Tarif?) unter der Preiserh&ouml;hung liegen, die Verdienste also real gefallen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>1. Halbjahr 2008: Haushalte sparen mehr <\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt zum Weltspartag am 30.&nbsp;Oktober mitteilt, haben die privaten Haushalte in Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr gespart. Im Vergleich zum Vorjahr legte die Sparquote um 0,5 Prozentpunkte auf jetzt saisonbereinigt 11,3% des verf&uuml;gbaren Einkommens zu. Je Einwohner wurden so durchschnittlich 180 Euro monatlich zur Seite gelegt, rund zehn Euro mehr als im vergangenen Jahr. Zusammen ergibt sich in der ersten Jahresh&auml;lfte eine gesparte Summe von fast 89&nbsp;Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/10\/PD08__400__811,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, wie unsinnig das Geschw&auml;tz ist, dass die heutige Generation auf Kosten der Kinder und Enkel lebt. Ein Beleg auch daf&uuml;r, dass die Unsicherheit zunimmt. Kein Wunder, dass das Konsumklima auf <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/d\/invest\/meldung.aspx?id=87700995\">&bdquo;niedrigem Niveau&ldquo;<\/a> bleibt. Viel tiefer kann der Konsum kaum noch sinken. Dabei w&auml;re es f&uuml;r die Volkswirtschaft gerade derzeit viel wichtiger, dass die Menschen konsumierten. Dass die Sparneigung zugenommen hat, zeigt auch, wie fraglich es ist, jetzt darauf zu hoffen, dass mit Einkommenssteuererleichterungen (und diese beg&uuml;nstigten ohnehin nur diejenigen die sparen k&ouml;nnen) die Konjunktur angekurbelt werden k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPD-Politiker Karl Lauterbach: &ldquo;Die Hartz-Reformen sind links&rdquo;<\/strong><br>\nDass so viele von ihnen Jobs gefunden haben, hat direkt mit dem Ausbau des Niedriglohnsektors zu tun.<br>\nEs gibt Arbeitslose, die erstens heute weit schlechter bezahlte Jobs annehmen. Zweitens: Weil die Aufstockung m&ouml;glich ist, arbeiten viele Hartz IV Empf&auml;nger nebenher. So sind Niedriglohnjobs entstanden, die es vorher nicht gab. Es gibt also mehr Leute, die &uuml;berhaupt Arbeit wollen und es gibt mehr niedrig bezahlte Jobs. Das zusammen hat, drittens, dazu gef&uuml;hrt, dass die L&ouml;hne im unteren Bereich gesunken sind. Das wiederum hat dazu beigetragen, dass dort noch mehr Jobs entstanden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/%5Cdie-hartz-gesetze-sind-linke-reformen%5C\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auf dieses Interview weisen wir nur deshalb hin, weil sich darin zeigt, wie angebliche &bdquo;Linke&ldquo; in der SPD argumentativ auf den Hund gekommen sind. Es ist ein Dokument daf&uuml;r, welche ungeschminkt die Idee hinter dem Niedriglohnsektor und Hartz-IV deutlich macht: Arbeit um jeden Preis und zu jeder Zumutung. Da plappert Lauterbach schlicht die &bdquo;Kartoffelmarkt&ldquo;-These &uuml;ber den Arbeitsmarkt nach. Motto: Je niedriger die L&ouml;hne, desto besser f&uuml;r den Arbeitsmarkt. Dass in einem sinnvollen Ma&szlig;e h&ouml;here L&ouml;hne durch die R&uuml;ckwirkung auf die Nachfrage mehr Jobs entstehen lassen k&ouml;nnen, liegt au&szlig;erhalb seines Horizonts. Im &Uuml;brigen sollte man sich Lauterbach dar&uuml;ber im Klaren sein, wer sich f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne ausspricht, der fordert implizit auch eine Senkung des durchschnittlichen Lohnniveaus, wenn er nicht gleichzeitig eine entsprechende Anhebung der L&ouml;hne in h&ouml;heren Verdienstgruppen ausdr&uuml;cklich anmahnt.<br>\nOffenbar hat Lauterbach den Film Leiharbeit undercover am Vorabend seines Interviews im Ersten nicht gesehen, wie er &uuml;berhaupt den Bezug zur Wirklichkeit der Niedrigl&ouml;hner und Hartz-Aufstocker verloren hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Genese der Gesundheitsfonds: &ldquo;Nach der Reform ist vor der Reform&rdquo; <\/strong><br>\nDer Chef der Barmer-Krankenkasse, Johannes V&ouml;cking, ist &uuml;berzeugt, dass die Gesundheitsreform voraussichtlich schon bald nach der Bundestagswahl korrigiert werden muss. V&ouml;cking sieht bereits jetzt Reparaturbedarf beim Gesundheitsfonds.<br>\n&ldquo;Nach der Reform ist vor der Reform&rdquo;, sagte V&ouml;cking am Montag der FTD. &ldquo;Einzelne Kassen werden ein Problem mit der Regelung haben, wonach die privaten Zusatzbeitr&auml;ge nicht h&ouml;her als ein Prozent des Einkommens sein d&uuml;rfen&rdquo;, meinte V&ouml;cking. &ldquo;Sie werden ihren Finanzbedarf nicht decken k&ouml;nnen. Deshalb wird man diese Regelung nach der Wahl &uuml;berpr&uuml;fen m&uuml;ssen.&rdquo; Eine Regelungsl&uuml;cke gebe es auch bei der Frage, wie der Fonds langfristig ausgeglichen werde, wenn es wegen eines Konjunkturr&uuml;ckgangs im kommenden Jahr zu geringeren Beitragseinnahmen kommen sollte.<br>\nDer Kassenchef warnte gleichzeitig davor, dass das System privater Zusatzbeitr&auml;ge den sozialen Charakter der gesetzlichen Krankenversicherung zerst&ouml;ren k&ouml;nnte. &ldquo;Die parit&auml;tische Finanzierung wird immer mehr reduziert. Es besteht die Gefahr, dass zus&auml;tzliche Kosten immer mehr allein von den Mitgliedern zu zahlen sind und sich dies immer mehr Leute nicht leisten k&ouml;nnen&rdquo;, sagte V&ouml;cking: &ldquo;Das ist die gr&ouml;&szlig;te Sorge bei dieser Reform.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Genese-der-Gesundheitsfonds-Nach-der-Reform-ist-vor-der-Reform\/431502.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir f&uuml;hlen uns mit unseren Prognosen best&auml;tigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Britische Lebensversicherungen stehen massiv unter Druck <\/strong><br>\nSie lockten lange Jahre mit hohen Renditen und geraten jetzt in die M&uuml;hlen der Finanzkrise: Angels&auml;chsische Lebensversicherungen, in die auch deutsche Anleger investiert sind, stehen massiv unter Druck. Den Versicherten drohen magere Ergebnisse.<br>\nAuf einen Schlag waren die Lebensversicherungen bis zu 22 Prozent weniger wert: Reihenweise werteten britische Versicherer in der vergangenen&nbsp;Woche die Guthaben ihrer Kunden ab.<br>\nDie Insel ist weit weg?&nbsp;F&uuml;r etwa 900.000 Deutsche ist das Vereinigte K&ouml;nigreich ziemlich nah. Denn auch sie sind Kunden einer Gesellschaft aus Gro&szlig;britannien oder Irland. Bleiben die kommenden B&ouml;rsenjahre mau, k&ouml;nnten am Ende die &Uuml;bersch&uuml;sse, die ihnen ihre Lebensversicherung zahlen soll, zusammenschmelzen &ndash; im schlimmsten Fall droht ihnen sogar unterm Strich ein Minus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmer-maerkte\/britische-lebensversicherungen-stehen-massiv-unter-druck-375306\/\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Transnet-Tantieme <\/strong><br>\nEin Bonus f&uuml;r den Bahnvorstand stiftet Unruhe in der Bahngewerkschaft: Ex-Transnet-Chef Hansen profitiert &ndash; und sein Nachfolger nickte das ab.<br>\nHansen, 56, erntet dieser Tage mal wieder den Zorn seiner Kollegen von einst. Es ist nicht nur der Wechsel Hansens von der Gewerkschaftsspitze ins Management eben jenes Unternehmens, mit dem er als Gewerkschafter eigentlich h&auml;tte hart k&auml;mpfen m&uuml;ssen. Inzwischen geht es auch noch um gro&szlig;z&uuml;gige Boni, die der komplette Bahnvorstand einheimsen soll, wenn das Unternehmen an die B&ouml;rse geht.<br>\nGerade im Fall Hansens ist das heikel. Schon als Gewerkschafter war er gl&uuml;hender Anh&auml;nger des Bahn-B&ouml;rsenganges, intern galt er als wichtigster Mitstreiter von Vorstandschef Hartmut Mehdorn.<br>\nDass er nun als Bahnvorstand eine Tantieme f&uuml;r einen B&ouml;rsengang erh&auml;lt, den er nicht als Personalvorstand, sondern als Gewerkschafter vorbereitet hat, erscheint vielen als der blanke Hohn.<br>\nNun aber k&ouml;nnte auch Hansen-Nachfolger Lothar Krau&szlig;, 52, in den Strudel geraten. Krau&szlig;, schon zu Hansens Zeiten die Nummer zwei bei Transnet, trug bei seiner Ernennung den Makel, der alten Garde anzugeh&ouml;ren. Durch die Boni aber ger&auml;t auch er in Bedr&auml;ngnis. Ein vierk&ouml;pfiger Personalausschuss des Aufsichtsrats hatte die Gratifikationen f&uuml;r den Bahnvorstand im Juni beschlossen. Einer von den vieren: Lothar Krau&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/919\/315807\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Transnet eine Gewerkschaft im Korruptionssumpf, sie ist nicht mehr zu retten. Vielleicht sollte sich die GDL &ouml;ffnen und alle Bahnmitarbeiter aufnehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Leiharbeit undercover &ndash; Mein heimliches Leben in deutschen Fabriken <\/strong><br>\nIn der Dokumentation gab es ein Interview mit dem Opel-Pressesprecher Frank Klaas. Frank Klaas war vorher Fernsehredakteur und Moderator beim Hessischen Rundfunk. Zu seinem Spektrum geh&ouml;rten Auto (!!!) und Reisen, Automobilsport und Wetter. Frank Klaas steigt jetzt im Konzern auf.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/media.gm.com\/de\/opel\/de\/download\/pr_old\/download\/doc\/press\/2002\/0206070607c_xpd.doc\">Adam Opel AG [Word-Dokument]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.auto-reporter.net\/artikel.las?artikel=21460\">Auto-Reporter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dreht&uuml;reffekt auch zwischen Medien und Wirtschaft. Motto: Gestern als Journalist gute PR macht, heute mit einem lukrativen Posten belohnt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ann&auml;herung durch Folter<\/strong><br>\nMit der Einladung des usbekischen Folterministers Rustam Inojatow hat Deutschland die rote Linie &uuml;berschritten. Das Haus der Bundeskanzlerin Angela Merkel holte sich mit Inojatow die usbekische Variante von Berija, Stalins Geheimdienstchef, nach Deutschland. Im angeblichen Antiterrorkampf sind Berlin offenbar alle Mittel recht: Folter, Unterdr&uuml;ckung und Stasiherrschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/annaeherung-durch-folter\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Laut Bundesregierung fehlen in Deutschland 70.000 Wissenschaftler<\/strong><br>\nNach Angaben des Bundesbildungsministeriums fehlen in Europa derzeit 700.000 Wissenschaftler, 10 Prozent davon in Deutschland. Die L&uuml;cke will das Ministerium durch Programme f&uuml;r den wissenschaftlichen Nachwuchs schlie&szlig;en.<br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnte am Dienstag ebenfalls vor einem Mangel an Wissenschaftlern: In den Jahren 2009 bis 2020 m&uuml;ssten j&auml;hrlich 2700 Hochschullehrer j&auml;hrlich eingestellt werden, um die aus Altersgr&uuml;nden ausscheidenden Professoren zu ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=18825\">ngo-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das kann eigentlich niemand erstaunen. Die Bedingungen f&uuml;r den wissenschaftlichen Nachwuchs sind seit Jahren immer schlechter geworden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Lucas Zeise &ndash; Weisheit in der Krise<\/li>\n<li>Robert von Heusinger: Der Deregulierungsrat<\/li>\n<li>Erste deutsche Immobilienfonds machen dicht<\/li>\n<li>Privatisierung als Ursache der Finanzkatastrophe<\/li>\n<li>Warnung der Bank of England &ndash; Weltfinanzsystem droht Mega-Domino-Day<\/li>\n<li>Rezession in Nordamerika &ndash; US-Verbrauchervertrauen bricht ein<\/li>\n<li>Volles Programm f&uuml;r die Konjunktur<\/li>\n<li>VW-Aktienkurs explodiert: Ein Casino ohne Spielregeln<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3548\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3548","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3548","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3548"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3548\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3548"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3548"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3548"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}