{"id":35586,"date":"2016-10-28T08:24:29","date_gmt":"2016-10-28T06:24:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586"},"modified":"2016-10-28T08:24:29","modified_gmt":"2016-10-28T06:24:29","slug":"hinweise-des-tages-2742","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h01\">CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h02\">&bdquo;Die Leute haben Zukunfts&auml;ngste&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h03\">H&ouml;rt die Signale: Prek&auml;re und atypische Besch&auml;ftigung sind unerw&uuml;nscht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h04\">Bundesregierung trickst bei Kassenbeitr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h05\">USA: Krankenversicherungsbeitr&auml;ge steigen um bis zu 25 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h06\">&ldquo;Der Gro&szlig;teil versteht die Sanktionen nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h07\">AWACS: Mit unklarem Mandat tritt die NATO in den Syrienkrieg ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h08\">Terror in M&uuml;nchen und anderswo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h09\">Zaster f&uuml;r Cluster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h10\">Interview mit Wilhelm Heitmeyer &ldquo;Der Erfolg der AfD wundert mich nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h11\">Die nicht gekannte Eskalation rechts erblindeter Augen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h12\">Gute Antideutsche, b&ouml;se Antideutsche: Eine g&auml;nzlich ausgewogene Einf&uuml;hrung f&uuml;r Sch&uuml;ler und Lehrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h13\">Realos f&uuml;r Reiche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CETA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Belgische CETA-Einigung hat es in sich<\/strong><br>\nDer EU-Kanada-Gipfel, auf dem heute in Br&uuml;ssel das Abkommen CETA unterzeichnet werden sollte, ist in letzter Minute abgesagt worden. Bis zum Mittag war nicht klar, ob Belgien das Abkommen unterzeichnen kann, da sich die Regionen Wallonien und Br&uuml;ssel dagegen aussprachen. Nun aber gibt es eine Einigung zwischen den Regionen und der belgischen Bundesregierung. Warum sich CETA-Fans trotzdem nicht zu fr&uuml;h freuen sollten, erkl&auml;ren wir in unserer Analyse der belgischen Einigung: [&hellip;]<br>\nGestern Nachmittag sa&szlig;en in Ottawa JournalistInnen im Flugzeug von Premier Trudeau und warteten auf ihren Regierungschef. Doch der kam nicht, weil eine Einigung in Br&uuml;ssel noch ausstand. F&uuml;r die EU-Kommission ist es peinlich, dass der EU-Kanada-Gipfel so kurzfristig abgesagt werden musste.<br>\nDoch an der Situation ist sie selbst schuld. Anstatt sich positiv zu den Verfahren innerhalb der EU zu bekennen, hat sie Trudeau in Geiselhaft genommen, um Druck auf die Wallonie auszu&uuml;ben. Jetzt k&ouml;nnte die CETA-Ratifizierung noch sehr lange dauern. Und damit steigen unsere Chancen, das Abkommen noch zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/belgische-ceta-einigung-hat-es-in-sich.html\">Umweltinstitut M&uuml;nchen e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa steht hinter der Wallonie<\/strong><br>\nEs war ein Fehler, um jeden Preis am EU-Kanada-Gipfel festzuhalten. Es war aber auch ein Fehler, Ceta vorzeitig abzuschreiben. Dies zeigt die sp&auml;te Einigung der belgischen Regionen. Sie haben einen Kompromiss gefunden, der das Abkommen mit Kanada doch noch m&ouml;glich macht.<br>\nM&ouml;glich, mehr aber auch nicht. Ceta bleibt auf der Intensivstation &ndash; trotz der belgischen Zustimmung. Denn das &bdquo;Oui&ldquo; ist mit vielen Vorbehalten versehen, die tiefes Misstrauen in das gesamte, angeblich so fortschrittliche Abkommen verraten. So behalten sich Wallonien und die anderen belgischen Regionen vor, aus Ceta auszusteigen, wenn ihnen die Umsetzung nicht passt. Sie vereinbaren, das umstrittene Investitionsgericht von EU-Richtern in Luxemburg pr&uuml;fen zu lassen. Und sie f&uuml;hren Schutzklauseln f&uuml;r ihre Landwirte ein.<br>\nOb diese Vorbehalte begr&uuml;ndet sind, kann man anzweifeln. Schlie&szlig;lich hatte ja schon Deutschland die dicksten Brocken abger&auml;umt. Auf jeden Fall beweisen sie, dass es der EU-Kommission nicht gelungen ist, die Wallonen vom Nutzen des Abkommens zu &uuml;berzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Ceta-Verhandlungen\/!5349617\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Es geht nicht nur um Ceta<\/strong><br>\nDas Handelsabkommen der EU mit Kanada wird nun, da sich die belgischen Regionen geeinigt haben, doch zustande kommen. Sp&auml;ter als geplant, aber immerhin.<br>\nWar das ganze Schauspiel also das &uuml;bliche Br&uuml;sseler Drama? Man verhandelt bis kurz vorm Abgrund und einigt sich dann doch. Die EU hat sich ja bisher immer noch durch alle Krisen durchverhandelt, auch dieses Mal scheint es gelungen. Ende gut, alles gut?<br>\nDas kann man so sehen, aber es w&auml;re eine beschr&auml;nkte Sichtweise. (&hellip;)<br>\nRusslands Wladimir Putin jedenfalls sieht die EU nicht als den freundlichen Riesen, der nichts B&ouml;ses will und allein durch seine immense Soft Power immer neue Mitglieder gewinnt. Die EU ist in seinen Augen Konkurrent und Bedrohung zugleich. Sie macht ihm sein vermeintliches Einflussgebiet streitig und sie propagiert ein politisches Modell, das seiner Autokratie diametral entgegengesetzt ist. (&hellip;)<br>\nEs ist Marine Le Pens erkl&auml;rtes Ziel, das &ndash; wie sie es nennt &ndash; V&ouml;lkergef&auml;ngnis EU zu zerst&ouml;ren. In ihren Augen ist die EU eine existenzielle Bedrohung f&uuml;r die franz&ouml;sische Nation. Entweder Frankreich oder die EU. F&uuml;r Le Pen ist es ein Kampf ums &Uuml;berleben. Sie ist damit nicht allein. In allen Mitgliedsl&auml;ndern der EU gewinnen antieurop&auml;ische, nationalistische Parteien an Kraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2016\/10\/27\/es-geht-nicht-nur-um-ceta\/\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wieder einmal muss der russische Pr&auml;sident als Gefahr herhalten: Putin als Bedrohung f&uuml;r die EU? War es nicht Putin, der eine gemeinsame Freihandels- und Sicherheitszone zwischen Russland und der EU &ndash; von Lissabon bis Wladiwostok &ndash; ins Gespr&auml;ch gebracht hat? Kann es nicht sein, dass die EU und die Regierungen der Mitgliedsl&auml;nder selber viele Fehler gemacht haben, die nicht wenige B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zumindest beunruhigen? Auf ein Beispiel haben die NachDenkSeiten gestern hingewiesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35577#h01\">Kanada w&uuml;rde auf Investorengerichte verzichten, aber die EU-Kommission nicht<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Die Leute haben Zukunfts&auml;ngste&ldquo;<\/strong><br>\nEine private S&auml;ule kann uns gar nicht aus diesen Schwierigkeiten heraus helfen, weil sie nicht den Produktionsfaktor Arbeit kreiert. Wir haben ja keinen Kapitalmangel. Ganz im Gegenteil w&uuml;rde ein weiterer Ausbau der Kapitaldeckung wirtschaftlich h&ouml;chst unliebsame Folgen zeitigen, vor denen wir uns schwer in Acht nehmen m&uuml;ssen. Das k&ouml;nnen wir heute schon beobachten. Stellen Sie sich mal vor, sie w&auml;ren ein Manager dieser Fonds, die diese Riesensummen anlegen m&uuml;ssen, die da zusammenkommen. Rein anlagetechnisch geht das nur, in dem sie die Summen an die b&ouml;rsenfinanzierten Unternehmen ausgeben. Sie stecken das in Aktienpakete. Das erleben wir heute. Wir haben eine Hyperinflation an den B&ouml;rsen, an den Kapitalm&auml;rkten, und wir haben gleichzeitig Liquidit&auml;tsmangel, Kreditmangel bei den kleinen Mittelst&auml;ndern, vor allen Dingen bei den Handwerkern. Das zweite, was man sich &uuml;berlegen muss: wenn wir alle sparen und den G&uuml;rtel enger schnallen &ndash; das bedeutet ja Kapitaldeckung &ndash;, dann m&uuml;ssten wir Konsumverzicht &uuml;ben. Und Konsumverzicht bedeutet, dass der Hub und Schub der Volkswirtschaft &ndash; der ja aus Konsum, also Nachfrage, Investition und Staatsverbrauch besteht &ndash; dieser Aggregate aus dem Takt ger&auml;t. Und das bedeutet, dass wir mehr Arbeitslosigkeit haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/hokuspokus\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Auf der falschen Spur &ndash; Private Vorsorge ist kein Rezept gegen Altersarmut&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung r&auml;t allen Ernstes zu mehr privater Vorsorge f&uuml;rs Alter. Dabei spricht inzwischen derma&szlig;en viel dagegen, dass man es f&uuml;r einen Anflug geistiger Umnachtung halten k&ouml;nnte &ndash; oder f&uuml;r einen Witz. Unsere Volksvertreter ermahnen dazu, private Rentenversicherungen abzuschlie&szlig;en &ndash; obwohl hohe Geb&uuml;hren die Renditen in den ersten Jahren oft komplett auffressen. Obwohl f&uuml;r die meisten Kunden am Ende eine mickrige bis gar keine Rendite herausspringen wird &ndash; bis hin zum Verlustgesch&auml;ft. Obwohl die Versicherer von unrealistisch hohen Lebenserwartungen ausgehen, was die Renten noch geringer ausfallen l&auml;sst. Und obwohl diejenigen, die eine Absicherung am n&ouml;tigsten brauchen, oft kein Geld daf&uuml;r &uuml;brig haben. Wahrscheinlich glaubt kein Experte in der Koalition tats&auml;chlich noch, dass mehr Auftr&auml;ge f&uuml;r die Versicherungsindustrie auch eine bessere Absicherung der k&uuml;nftigen Rentner bedeuten. Sie trauen sich nur nicht, ihre eigene politische Linie zu verlassen. In ihrem &ldquo;Alterssicherungsbericht 2016&rdquo; kommt die Regierung zu der bahnbrechenden Erkenntnis, dass vor allem Geringverdiener, die nicht zus&auml;tzlich vorsorgen, in der Altersarmut landen werden. So viel ist gesunder Menschenverstand. Wichtiger ist, woran das liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.5580359\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>H&ouml;rt die Signale: Prek&auml;re und atypische Besch&auml;ftigung sind unerw&uuml;nscht!<\/strong><br>\nAus den aktuellen Befunden wie auch aus den genannten Bedenken und Kritiken der angeh&ouml;rten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger m&uuml;sste die Bundesregierung eigentlich einen klaren Handlungsauftrag ableiten: Die mutwillig zerst&ouml;rte Ordnung am Arbeitsmarkt muss wieder hergestellt werden. Die mit der jahrzehntelang betriebenen Deregulierungspolitik bewusst herbeigef&uuml;hrte Spaltung des Arbeitsmarktes, die Etablierung und Aufrechterhaltung eines ausufernden Niedriglohnsektors und die Ausweitung prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsformen, all dem muss, nimmt man die Kritik der Menschen ernst, grunds&auml;tzlich ein Ende gesetzt werden. Das, und nur das, w&auml;re eine Arbeitsmarktpolitik, die die Lebensqualit&auml;t der Bev&ouml;lkerung zum Ma&szlig;stab nimmt.<br>\nDiesen einfachen logischen Schluss kann und\/oder will die Regierung nicht ziehen, dieser Eindruck dr&auml;ngt sich auf, wenn man die abschlie&szlig;enden Ausf&uuml;hrungen des Kapitels zu Arbeit und Teilhabe betrachtet. Aus ihrer Sicht war die Strategie der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gut und richtig. Nun gehe es noch darum, dabei entstandene &bdquo;Regulierungsl&uuml;cken&ldquo; zu schlie&szlig;en. Das ist kein Strategiewechsel, das ist ein &bdquo;Weiter so&ldquo;, von dem die prek&auml;r Besch&auml;ftigten l&auml;ngst die Nase voll haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1952\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung trickst bei Kassenbeitr&auml;gen<\/strong><br>\nWider Erwarten wird der durchschnittliche Kassenbeitrag f&uuml;r die Versicherten im kommenden Jahr nicht steigen. So jedenfalls die j&uuml;ngste Prognose des so genannten &bdquo;Sch&auml;tzerkreises&ldquo; der Bundesregierung. Der Grund daf&uuml;r: Die Bundesregierung zapft die &bdquo;eiserne&ldquo; Reserve des Gesundheitsfonds an. Offensichtlich ein taktisches Man&ouml;ver. Was im Wahljahr dem Bundesgesundheitsminister Kritik ersparen soll, kommt allerdings die Versicherten in den Folgejahren teuer zu stehen. Denn der Trend zu steigenden Zusatzbeitr&auml;gen bleibt ungebrochen. Deshalb fordert die IG Metall die R&uuml;ckkehr zur Parit&auml;t und sieht sich durch eine aktuelle Umfrage best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sopo-info.de\/w\/files\/grafiken\/ausgabe39\/39-web_bundesregierung-trickst-bei-kassenbeitraegen.pdf\">IGM Sozialpolitik [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>USA: Krankenversicherungsbeitr&auml;ge steigen um bis zu 25 Prozent<\/strong><br>\nEin Kompromiss ist nicht immer die optimale L&ouml;sung &ndash; vor allem dann nicht, wenn bei den Verhandlungen eine der Voraussetzungen f&uuml;r sein Funktionieren weg f&auml;llt. Das scheint bei der Obamacare-Krankenversicherung der Fall gewesen zu sein, bei der die Beitr&auml;ge jetzt um bis zu 25 Prozent steigen sollen. Das d&uuml;rfte zahlreiche Amerikaner mit anderen finanziellen Verpflichtungen dazu bringen, trotz einer Versicherungspflicht auf die Krankenversicherung zu verzichten, die sie sich dann (subjektiv oder objektiv gesehen) nicht mehr leisten k&ouml;nnen. Die Strafen, die bei Verst&ouml;&szlig;en gegen die Versicherungspflicht drohen, sind n&auml;mlich h&auml;ufig deutlich niedriger als die Pr&auml;mien, die Versicherte zahlen m&uuml;ssten. (&hellip;)<br>\nDarunter d&uuml;rften vor allem j&uuml;ngere Menschen sein, die oft noch nicht sehr viel verdienen, aber ges&uuml;nder sind als &auml;ltere. Sie haben oft das Gef&uuml;hl, dass sie billiger wegkommen, wenn sie f&uuml;r ihre (durchschnittlich noch relativ seltenen) Arztbesuche und Medikamente selber aufkommen &ndash; und bei Unf&auml;llen und lebensbedrohenden Situationen m&uuml;ssen amerikanische Krankenh&auml;user auch dann eine Notfallversorgung gew&auml;hren, wenn jemand nicht versichert ist. &Auml;ltere Menschen und solche mit chronischen Krankheiten bleiben dagegen in ihren Versicherungen &ndash; f&uuml;r die sie immer h&ouml;here Pr&auml;mien zahlen m&uuml;ssen, weil der Durchschnitt der Versicherten durch diese Negativauslese immer kr&auml;nker wird.<br>\nDie Ursache daf&uuml;r, dass sich Obamacare auf diese Weise immer dysfunktionaler und unbeliebter macht, liegt daran, dass im Kongress ein Kompromiss ausgehandelt wurde, der die Aufgabe einer allgemeinen Single-Payer-Krankenversicherung privaten Unternehmen &uuml;bertragen wollte, deren Interesse es ist, Profite f&uuml;r ihre Anteilseigner zu erwirtschaften (vgl. Obamas ungesunder Handel). Die Aufgabe und das Interesse k&ouml;nnen sich manchmal decken, wenn die Voraussetzungen stimmen. Dass das bei Obamacare eher nicht der Fall ist, zeigt alleine die Tatsache, dass sich gerade drei gro&szlig;e Anbieter aus dem System verabschiedet haben, weil ihre Versicherungsmathematiker einen zu erwartenden Verlust in H&ouml;he von zusammengerechnet zwei Milliarden Dollar errechneten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49833\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Der Gro&szlig;teil versteht die Sanktionen nicht&rdquo;<\/strong><br>\nRussland-Sanktionen Der ehemalige deutsche Staatssekret&auml;r Willy Wimmer war gestern Stargast beim Fernsehkanal Rossija 24.<br>\nNein, an etwas &Auml;hnliches kann ich mich nicht erinnern. Fast eine halbe Stunde lang wurde Willy Wimmer gestern Abend live im Moskauer Studio des Fernsehkanals Rossija 24 interviewt (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hXf_DlwfVBA&amp;feature=youtu.be&amp;t=21m41s\">ab Minute 21:40<\/a>). Solch lange Interviews mit Politikern zur besten Sendezeit sind h&ouml;chst ungew&ouml;hnlich, insbesondere bei Ausl&auml;ndern.<br>\nHier ein paar Stichpunkte zur Sendung: Wimmer wurde als ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der OSZE (1994 bis 2000) und ehemaliger Bundestagsabgeordneter vorgestellt. In Deutschland g&auml;be es eine &ldquo;sehr starke Stimmung gegen jede Art von Sanktionen&rdquo; gegen Russland, erkl&auml;rte der Gast. Das Volk verstehe nicht, wozu die Sanktionen dienen, &ldquo;zur Kriegsvorbereitung oder um bestimmten Staaten wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen&rdquo;.<br>\nDer Gast nahm Merkel in Schutz, als er sagte, wenn die Kanzlerin nicht in Minsk mit einer anderen Meinung (als der amerikanischen) aufgetreten w&auml;re, dann &ldquo;h&auml;tten wir jetzt vielleicht schon einen gro&szlig;en Krieg&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrich-heyden\/willi-wimmer-erklaert-den-russen-die-lage\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>AWACS: Mit unklarem Mandat tritt die NATO in den Syrienkrieg ein<\/strong><br>\nDie NATO steigt tiefer in den syrischen B&uuml;rgerkrieg ein. Nach Medienberichten begann die NATO bereits am 20.Oktober (erneut) mit Aufkl&auml;rungsfl&uuml;gen durch die b&uuml;ndniseigenen AWACS-Flugzeuge, die auch als fliegende Leitstellen f&uuml;r den Luftkampf verwendet werden k&ouml;nnen. Hierf&uuml;r wurde eines dieser Aufkl&auml;rungsflugzeuge, dessen Besatzung normalerweise einen Bundeswehr-Anteil hat, zuvor vom deutschen St&uuml;tzpunkt Geilenkirchen in die T&uuml;rkei verlegt. Die Flugzeuge sollen zun&auml;chst nur in t&uuml;rkischem und internationalem Luftraum operieren und &bdquo;den Luftraum &uuml;ber Syrien und dem Irak &uuml;berwachen. Eine direkte Beteiligung an der Steuerung von Angriffen ist dagegen vorerst ausgeschlossen worden&ldquo;, wie Welt.de und zahlreiche andere deutsche Medien berichten. Tats&auml;chlich traf NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg auf Nachfrage eine entsprechende Aussage: &bdquo;I can say that the AWACS planes will not be part of combat operations but they will provide information, surveillance and air picture for the coalition forces which is important for them and which increases air safety for the coalition forces.&ldquo;<br>\nAngesichts dessen ist befremdlich, dass sich die Bundeswehr bislang noch gar nicht an dem Einsatz beteiligt und die Bundesregierung den Bundestag in der zweiten Novemberh&auml;lfte &uuml;ber die deutsche Beteiligung abstimmen lassen will. Wenn eine Einbeziehung in bewaffnete Eins&auml;tze nicht vorgesehen war, hielt die Bundesregierung in der Verangenheit eine Beteiligung des Bundestags nicht f&uuml;r n&ouml;tig. Im mittlerweile vorliegenden Antrag der Bundesregierung ist eine Beteiligung an der Zielfindung f&uuml;r Luftangriffe der Anti-IS-Koalition auch keineswegs ausgeschlossen. Hier hei&szlig;t es zum Zweck der AWACS-Eins&auml;tze: &bdquo;Ziel ist, mittels der Aufkl&auml;rungsfl&uuml;ge und Weitergabe der dabei gewonnen Daten in Echtzeit an die internationale Anti-IS-Koalition zur Verdichtung des Lagebilds beizutragen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/10\/26\/awacs-mit-unklarem-mandat-tritt-die-nato-in-den-syrienkrieg-ein\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Terror in M&uuml;nchen und anderswo<\/strong><br>\n&bdquo;Terror&ldquo; ist derzeit in aller Munde, auf allen Kan&auml;len, zwischen allen Bl&auml;ttern &ndash; aber wovon ist die Rede? Ein Blick in die j&uuml;ngere Geschichte ist ebenso aufschlussreich wie eine kritische Sicht aktueller Meldungen (s.u.) &ndash; historisch steht &bdquo;Terror&ldquo; f&uuml;r die Schreckensherrschaft, wahlweise f&uuml;r die Herrschaft des Schreckens. Terrorisiert werden die politischen Gegner des Staates und\/oder die Zivilbev&ouml;lkerung zum Zwecke der Einsch&uuml;chterung und Verunsicherung. Erst in der 1970er Jahren kommt es zur terminologischen Umkehr: Seitdem ist es der Staat selbst, der die Definitionsmacht dar&uuml;ber aus&uuml;bt, was als &bdquo;terroristisch&ldquo; gilt und was nicht. Das wirkt nach &hellip;<br>\nAm 26. September 2016 j&auml;hrte sich zum 36. Mal der Terroranschlag auf das M&uuml;nchener Oktoberfest. Terroranschlag? Wie soll man es sonst nennen, wenn abends am Haupteingang des Oktoberfests eine Rohrbombe zur Explosion gebracht wird, die wahllos 13 Menschen t&ouml;tet und 211 verletzt, davon 68 schwer. Das ist Terror, sowohl in der Zielrichtung (wahllos m&ouml;glichst viele v&ouml;llig unbeteiligte Opfer treffen) als auch in den Auswirkungen. Der Anschlag gilt heute eigentlich als mit Abstand schwerster Terrorakt der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte, und doch wurde er beizeiten als Werk des Einzelt&auml;ters Gundolf K&ouml;hler (der dabei selbst ums Leben kam: ein Selbstmordattent&auml;ter?) abgehakt, der private Probleme gehabt habe. Dass er auch Kontakte zu rechtsextremistischen Kreisen  &ndash; insbesondere zu der ehemaligen Wehrsportgruppe Hoffmann &ndash; hatte, wurde bereits zwei Jahre sp&auml;ter zu den Akten gelegt. Terror von rechts war nicht angesagt, noch war die RAF Staatsfeind Nr. 1.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/816\">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zaster f&uuml;r Cluster<\/strong><br>\nDie 2005 ins Leben gerufene Exzellenzinitiative zur gezielten F&ouml;rderung einzelner Hochschulen spielt die Universit&auml;ten &shy;gegeneinander aus und f&uuml;hrt in der Breite zu einer Verschlechterung der Lehre<br>\nDie Exzellenzinitiative zur F&ouml;rderung des Wettbewerbs zwischen den Universit&auml;ten und Hochschulen ist nach den letzten Beschl&uuml;ssen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und L&auml;ndern endg&uuml;ltig als dauerhafte Einrichtung etabliert. Umso wichtiger ist es, ihre bisherigen Auswirkungen n&uuml;chtern zu analysieren. Dabei kann man anders als fr&uuml;her sogar auf eine offizielle Bestandsaufnahme zur&uuml;ckgreifen, den Bericht der sogenannten Imboden-Kommission, benannt nach ihrem Leiter, dem Schweizer Umweltphysiker und Wissenschaftsmanager Dieter M. Imboden. Sie war im September 2014 von der Politik mit einer Bewertung der ersten drei Runden der Initiative beauftragt worden. Da ihre Mitglieder fast durchweg erkl&auml;rte Anh&auml;nger der Exzellenzinitiative waren, wiegt es umso schwerer, wie kritisch der im Januar diesen Jahres publizierte Bericht ausgefallen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/10-27\/071.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben diese &ldquo;Exzellenzinitiative&rdquo; stets kritisch begleitet &ndash; dazu zwei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33939#h10\">Elite bleibt Elite<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1974\">Michael Hartmann: Die Exzellenzinitiative &ndash; ein Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschulpolitik<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Interview mit Wilhelm Heitmeyer &ldquo;Der Erfolg der AfD wundert mich nicht&ldquo;<\/strong><br>\nAls Wissenschaftler wundert man sich nicht &uuml;ber die Erfolge wie die der AfD. Man wundert sich dar&uuml;ber, weshalb sich bei den politischen und medialen Eliten so viele pl&ouml;tzlich wundern. Man konnte es schon lange wissen. Aber man wollte es nicht wissen. Es gab und gibt einen weit verbreiteten politischen Autismus. Die prek&auml;re Zivilit&auml;t wollte man nicht wahrnehmen. Und auch f&uuml;r intelligente Wochenbl&auml;tter war das &bdquo;Bielefelder Alarmismus&ldquo;.<br>\nKommen bei Ihnen da nicht Zweifel an Ihrer Arbeit auf?<br>\nMan wird m&uuml;rbe. Ich hatte 1987 meine erste Untersuchung zu rechtsextremistischen Orientierungen bei Jugendlichen vorgelegt. Damals sagte man mir: &bdquo;H&ouml;r auf damit. Unsere Jugend hat ihre historische Lektion gelernt.&ldquo; 1997 machte ich die erste Untersuchung zu islamistischen Einstellungen bei t&uuml;rkischen Jugendlichen. Mit z. T. unerfreulichen Ergebnissen. Damals attackierten mich massiv Migrationsforscher und Islamverb&auml;nde, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Es war eine empirische Untersuchung. Ihre Kernaussage war der Hinweis auf die negativen Folgen von Desintegration und fehlenden Anerkennungen. Mitte der 80er-Jahre untersuchten wir die nationalistischen und gewaltorientierten Einstellungen bei Fu&szlig;ballfans. Zahlreiche Bundesligavereine beschimpften uns massiv. Nat&uuml;rlich kommen Zweifel an der eigenen Arbeit auf angesichts dieses gesellschaftlichen Selbstbetruges. Und es ist kein Trost, dass er in fast allen Bereichen stattfindet. [&hellip;]<br>\nWir haben auch auf das Ph&auml;nomen einer &bdquo;rohen B&uuml;rgerlichkeit&ldquo; hingewiesen, weil wir feststellten, dass sich hinter der glatten Fassade wohlgesetzter Worte oft ein Jargon der Verachtung verbirgt. In neuerer Zeit zeigt sich auch die Tendenz, Menschengruppen nach Kriterien der Effizienz, Verwertbarkeit und N&uuml;tzlichkeit zu bewerten. Das sind Gesichtspunkte, die in der kapitalistischen Wirtschaft funktional sind. Das Fatale ist, dass sich diese Maxime in die sozialen Lebenswelten hineingefressen haben. Es ist eine der verh&auml;ngnisvollsten Entwicklungen der letzten Jahren. Der Kapitalismus ist &uuml;bergriffig geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/interview-mit-wilhelm-heitmeyer--der-erfolg-der-afd-wundert-mich-nicht--24954352\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die nicht gekannte Eskalation rechts erblindeter Augen<\/strong><br>\nEin Rechter schie&szlig;t in Bayern Polizisten nieder und der Innenminister spricht von einer &raquo;nicht gekannten Eskalation&laquo; &ndash; trotz der f&uuml;nf NSU-Morde im Freistaat<br>\nWenn man den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) so h&ouml;rt, glaubt man einen &uuml;berraschten, ja &uuml;berrumpelten Menschen vor sich zu haben. Jemanden, der nicht damit gerechnet hat, dass es solche Aktionen wie jene aus der letzten Woche, als ein Reichsb&uuml;rger mehrere Beamte niedergestreckt hatte, normalerweise nicht geben k&ouml;nne. Sein Statement h&ouml;rt sich an, als k&auml;men da die Konsequenzen von etwas bislang v&ouml;llig Undenkbarem &uuml;ber den Freistaat. Rechte Gewalt, rechter Terror: Eine &raquo;in Bayern nicht gekannte Eskalation&laquo;. Wenn man sich zwei Finger vor das rechte Auge h&auml;lt, dann sieht man offenbar nur auf Werbeplakaten mit dem zweiten besser. In der Wirklichkeit hat man seine halbe Sehkraft verloren und muss damit leben, dass man auf dem rechten Auge faktisch blind ist. Herrmanns kurzes &Uuml;berraschtsein belegt nur wieder mal den alten Vorwurf, dass deutsche Konservative bestimmte Tendenzen mit Vorliebe verdr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1030216.die-nicht-gekannte-eskalation-rechts-erblindeter-augen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gute Antideutsche, b&ouml;se Antideutsche: Eine g&auml;nzlich ausgewogene Einf&uuml;hrung f&uuml;r Sch&uuml;ler und Lehrer<\/strong><br>\nDie Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung ist eine Beh&ouml;rde des Innenministeriums. Sie soll unter anderem Sch&uuml;ler und Lehrer staatstragend politisch bilden. Es gibt viele gute Texte auf ihrer Website. Manche davon durfte ich selber schreiben. Rudolf von H&uuml;llen kl&auml;rt &uuml;ber Antideutsche Str&ouml;mungen im deutschen Linksextremismus auf. Der ehemalige Leiter des Referats Linksextremismus im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz definiert zwei Wurzeln der Bewegung. Die erste ist ein starkes Anti-Nazi-Sentiment. (&hellip;) Aus der zweiten geistigen Heimat der Antideutschen ist dagegen nach Ansicht van H&uuml;llens &uuml;berwiegend Gutes gesprossen. Das ist die Zuneigung zu Israel. (&hellip;) Auch wenn das Bundesverfassungsgericht die Bundeszentrale 2010 zur &bdquo;Ausgewogenheit und rechtsstaatlichen Distanz&ldquo; ermahnt hat, ist der Beitrag van H&uuml;llens nicht zu beanstanden. Zugegeben: entgegen einem oben schon genannten anderen Verdikt des Bundesverfassungsgerichts stuft er pauschal eine gro&szlig;e Partei, ihre Politiker und ihre Medien als verfassungswidrig und linksextrem ein. Aber darum geht es ja in dem Beitrag nicht haupts&auml;chlich. Was das Hauptthema angeht, so macht van H&uuml;llen &uuml;ber weite Strecken seines Aufsatzes ausgewogen deutlich, dass der Baum &bdquo;Antideutsche&ldquo; zwei unterschiedlich zu bewertende Wurzeln hat, dass neben s&uuml;&szlig;en antilinken Fr&uuml;chten auch manch Ungenie&szlig;bares, Antideutschnationales darauf w&auml;chst. Erst ganz zum Schluss l&auml;sst er ganz zart durchscheinen, dass diese Bewegung, alles in allem, das Beste ist, was aus Sicht eines extremistischen, linkenhassenden Verfassungssch&uuml;tzers seit dem Radikalenerlass passiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/700-gute-antideutsche#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Realos f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Realos verstehen sich als Vordenker der gr&uuml;nen Bewegung. Jetzt behaupten ausgerechnet sie, eine sinnvolle Ausgestaltung der Verm&ouml;genssteuer sei nicht machbar. Das kann nur einen einzigen Grund haben: Sie wollen gar nicht ran ans Geld der Superreichen. Tagelang ist hinter den Kulissen gezogen und geschoben worden. Gr&uuml;ne Schwergewichte aus der Republik oder aus dem Europaparlament haben sich f&uuml;r einen Kompromiss beim heiklen Gerechtigkeitsthema stark gemacht &ndash; aus Sorge, eine Verm&ouml;genssteuer werde ihnen wieder als eine Art Klassenkampf ausgelegt und bei der Bundestagswahl heimgezahlt, wie 2013. Damals war die Partei nach einem giftigen und unlauteren, weil mit falschen Fakten gef&uuml;hrten Steuerwahlkampf hart bei 8,4 Prozent aufgeschlagen. Diesmal sollte alles besser werden. Stattdessen stehen der Bundesvorstand, die Bundestagsfraktion und all jene, die den offenen Streit auf der Bundesdelegiertenkonferenz Mitte November in M&uuml;nster vermeiden wollten, vor einem Scherbenhaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/291\/realos-fuer-reiche-3962.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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