{"id":35607,"date":"2016-10-28T16:03:35","date_gmt":"2016-10-28T14:03:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607"},"modified":"2016-10-28T16:03:35","modified_gmt":"2016-10-28T14:03:35","slug":"hinweise-des-tages-ii-270","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h01\">Zerschlagt Ceta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h02\">Chef von Portugals Regierungspartei nennt Sch&auml;uble &ldquo;Brandstifter&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h03\">IG Metall fordert Abkehr vom Agenda-Denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h04\">&ldquo;Einfach so verdammt allein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h05\">PKV &ndash; Bundesregierung rechnet mit massiven Teuerungen in der privaten Krankenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h06\">Digitalisierung: Was auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zukommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h07\">&Ouml;konomisches Hinterland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h08\">Fall Peggy-B&ouml;hnhardt: Eher Vertuschungsversuch als Panne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h09\">Deutschland als Kriegspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h10\">Der bedrohte Weltfrieden: Wege aus der Kriegslogik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h11\">USA stemmen sich gegen ein Atomwaffen-Verbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h12\">At Hillary Clinton&rsquo;s Favorite Think Tank, a Doubling Down on Anti-Iran, Pro-Saudi Policy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h13\">&raquo;In Eritrea hat sich nichts ver&auml;ndert&laquo; &ndash; umfassendes Urteil aus Gro&szlig;britannien mit Strahlkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h14\">&ldquo;Gabriel k&ouml;nnte morgen Kanzler sein&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35607#h15\">ARD und ZDF fordern j&auml;hrliche Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zerschlagt Ceta<\/strong><br>\nDie EU will alles auf einmal: Standards setzen, Z&ouml;lle streichen, Schiedsgerichte einf&uuml;hren. Die B&uuml;rger wollen da nicht mitmachen. Zu Recht. [&hellip;]<br>\nSieben Jahre hat der Verhandlungsprozess gedauert. Kein Wissenschaftler kann die Gesamtwirkung des Projekts seri&ouml;s absch&auml;tzen. Kein Journalist kann den Text noch verst&auml;ndlich zusammenfassen. Kein Politiker kann wirklich beurteilen, ob es den Menschen, die er vertritt, mit diesem Vertrag besser oder schlechter geht. K&auml;me die Bundesregierung auf die Idee, dem Bundestag alle Gesetze einer Legislaturperiode zusammengeschn&uuml;rt vorzulegen, er w&uuml;rde das Paket aus diesen Gr&uuml;nden hoffentlich ablehnen. Was es enth&auml;lt, w&auml;re dabei schon fast egal. [&hellip;]<br>\nH&auml;tte die EU nicht versucht, die ganze Treppe auf einmal hochzuspringen, h&auml;tte sie die meisten Stufen l&auml;ngst nehmen k&ouml;nnen. F&uuml;r die weiteren Stufen w&uuml;rde sie Debatten in den Mitgliedstaaten ansto&szlig;en. Wissenschaftler w&uuml;rden die Auswirkungen jeder einzelnen Stufe absch&auml;tzen, Journalisten w&uuml;rden erkl&auml;ren, worum es geht und Politiker w&uuml;rden beurteilen, ob es das Richtige f&uuml;r ihre W&auml;hler ist. Einiges w&uuml;rde ver&auml;ndert werden, anderes w&uuml;rde scheitern. Aber niemand m&uuml;sste deswegen Europa in Gefahr sehen. Das, was Europa derzeit angeblich in Gefahr bringt, ist kein &Uuml;berschuss an Demokratie, sondern ein Mangel an ebendieser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-10\/ceta-freihandel-abkommen-eu-kommentar\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Chef von Portugals Regierungspartei nennt Sch&auml;uble &ldquo;Brandstifter&rdquo;<\/strong><br>\nDas kam nicht gut an: Wolfgang Sch&auml;uble hat Portugal f&uuml;r die Abkehr von der strengen Sparpolitik kritisiert. Der Parteivorsitzende der regierenden Sozialisten schl&auml;gt nun verbal zur&uuml;ck. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hat mit kritischen Bemerkungen die regierenden Sozialisten in Portugal ver&auml;rgert. Der Parteivorsitzende der Regierungspartei, Carlos C&eacute;sar, verwahrte sich am Donnerstagabend gegen die Kritik des deutschen Ministers. &ldquo;Wie jeder wei&szlig;, ist der deutsche Finanzminister ein Brandstifter, der sich als Feuerwehrmann zu pr&auml;sentieren versucht&rdquo;, sagte er in einem Gespr&auml;ch C&eacute;sars im Radiosender TSF.<br>\nC&eacute;sar verwies auf die Investitionen deutscher Unternehmen in Portugal. &ldquo;Seine Landsleute denken nicht wie er&rdquo;, sagte der Sozialistenchef mit Blick auf Sch&auml;uble. Er selbst h&ouml;re &ldquo;vor allem auf jene Deutschen, die Portugal kennen und deshalb wissen, wovon sie reden&rdquo;. Sch&auml;uble hatte am Vortag zum wiederholten Male die Abkehr der linken portugiesischen Regierung von der strengen Sparpolitik kritisiert. Portugal sei bei der Bew&auml;ltigung seiner Schuldenkrise sehr erfolgreich gewesen, sagte Sch&auml;uble &ndash; bis dann im vergangenen Jahr die neue Regierung die Gesch&auml;fte &uuml;bernommen habe.<br>\nAuch der Chef des Euro-Rettungsfonds (ESM), Klaus Regling, hatte am Mittwochabend gesagt, er betrachte es mit Sorge, dass die portugiesische Regierung des sozialistischen Ministerpr&auml;sidenten Ant&oacute;nio Costa einen Teil der Reformen wieder &ldquo;zur&uuml;ckdrehe&rdquo;. Das Land d&uuml;rfe seine Wettbewerbsf&auml;higkeit nicht aufs Spiel setzen, sagte Regling. In der Vergangenheit war Portugal durch den ESM-Rettungsschirm vor dem Kollaps bewahrt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/wolfgang-schaeuble-und-portugal-ps-chef-carlos-cesar-nennt-cdu-politiker-brandstifter-a-1118626.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Endlich sagt es mal einer: Sch&auml;uble ist der &ldquo;Brandstifter, der sich als Feuerwehrmann zu pr&auml;sentieren versucht&rdquo;. Wunderbar ausgedr&uuml;ckt. Nur die Deutschen halten diesem verbitterten alten Mann und seiner vollkommen falschen Politik die Treue.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Deutlich wird auch das Zusammenspiel zwischen Sch&auml;uble und ESM Chef Regling. W&uuml;rde es nach dem deutschen Finanzminister gehen, w&auml;re Regling bereits Chefaufseher &uuml;ber die nationalen Haushalte, mit der Begr&uuml;ndung, dass der ESM die Etatpl&auml;ne streng nach den Regeln und nicht politisch beurteilen w&uuml;rde. Um das zu erreichen, m&uuml;sste Sch&auml;uble aber die bisherigen Regeln irgendwie umgehen oder <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/europa-soll-deutscher-pardon-stabiler-werden\/\">ausblenden<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>IG Metall fordert Abkehr vom Agenda-Denken<\/strong><br>\nDie IG Metall dringt auf umfassende Sozialreformen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Rentner. Die Gesetze der Gro&szlig;en Koalition in den Bereichen Arbeitsmarkt und Soziales seien nicht konsequent genug, sagte Gewerkschaftschef J&ouml;rg Hofmann zu Beginn eines Sozialstaatskongress der IG Metall in Berlin. N&ouml;tig sei eine Abkehr vom Grundsatz der rot-gr&uuml;nen Reformagenda 2010, &raquo;dass jede Arbeit besser ist als keine&laquo;. Die Einkommensungleichheit in Deutschland sei wieder so gro&szlig; wie im wilhelminischen Zeitalter, also um die Wende zum 20. Jahrhundert.<br>\nHofmann forderte noch deutliche Schritte von Union und SPD, bevor die Koalition vor dem Bundestagswahlkampf voraussichtlich im Dezember in einen &raquo;Ersch&ouml;pfungszustand&laquo; verfalle. So m&uuml;sse das Versprechen eingel&ouml;st werden, dass Arbeitnehmer, die in Teilzeit wechseln, ein R&uuml;ckkehrrecht auf die volle Stelle bekommen. Hofmann forderte Union und SPD auf, &uuml;berzeugende Antworten gegen drohende Altersarmut und ein sinkendes Rentenniveau zu liefern. N&ouml;tig seien auch Verbesserungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit L&uuml;cken in der Erwerbsbiografie. Langj&auml;hrig Besch&auml;ftigte erreichten als Rentner k&uuml;nftig in immer gr&ouml;&szlig;erer Zahl die Armutsschwelle, sagte Hofmann unter Berufung auf den aktuellen Alterssicherungsbericht der Regierung. &raquo;Das trifft unmittelbar die Mitte der Gesellschaft.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1030326.ig-metall-fordert-abkehr-vom-agenda-denken.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Einfach so verdammt allein&rdquo;<\/strong><br>\nMit niemandem kann Andrea dar&uuml;ber sprechen, wie gel&auml;hmt und abgeschnitten sie sich f&uuml;hlt, seit sie arbeitslos ist. Nur mit dem Seelsorger ihrer Gemeinde. Und der findet klare Worte f&uuml;r sie. [&hellip;]<br>\nSeitdem sie Hartz IV bezieht, f&uuml;hlt sich Andrea &ldquo;wie gel&auml;hmt&rdquo;, auf Fotos will sie sich nicht zeigen, aber nicht aus Scham. &ldquo;Sondern weil ich mir noch eine Restnormalit&auml;t erhalten will&rdquo;, sagt sie. &ldquo;Denn wer das wei&szlig; mit dem Hartz IV, von dem werde ich nicht mehr wie ein Mensch behandelt.&rdquo; Jobcenter-Angestellten s&auml;hen in ihr nur eine &ldquo;Bittstellerin, eine Nummer, die verwaltet wird&rdquo; und behandelten sie auch so. Immobilienmakler wendeten sich bei Wohnungsanfragen ab. Bei fr&uuml;heren Freunden versp&uuml;rt sie eine &ldquo;Asymmetrie zwischen uns&rdquo;, die vorher nicht da war.<br>\nDann diese Angst: diese diffuse, f&uuml;rchterliche Angst, die sie &uuml;berf&auml;llt, wenn sie Briefe vom Jobcenter im Briefkasten findet, wohlwissend, dass das Standardbriefe sind, klar. &ldquo;Aber auch Standardbriefe kann man menschenw&uuml;rdig verfassen, und diese Briefe lesen sich nicht, als h&auml;tte sie ein Mensch verfasst. Und in der Regel bestehen sie aus einer Aneinanderreihung von Sanktionen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/job\/beratung-fuer-arbeitslose-gespraechsangebot-und-seelsorge-in-muenchen-a-1117402.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist klar, Hartz-IV ist ein System der Angst, das die Menschenw&uuml;rde der Betroffenen mit F&uuml;&szlig;en tritt. Das Erschreckende daran ist aber, dass das Schicksal der B&uuml;rger, die diesem System ausgeliefert sind, niemanden interessiert. Dazu nochmals &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35586#h10\">Der Erfolg der AfD wundert mich nicht<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Heitmeyer liefert die Antworten, die keiner h&ouml;ren will. [&hellip;]<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>PKV &ndash; Bundesregierung rechnet mit massiven Teuerungen in der privaten Krankenversicherung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung prognostiziert, dass die Pr&auml;mien in der privaten Krankenversicherung in den n&auml;chsten Jahren massiv ansteigen werden. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Linken hervor, aus der die Berliner Zeitung am Donnerstag zitiert. Demnach sind die Probleme der Branche weit gr&ouml;&szlig;er als bisher angenommen.<br>\nUrsache f&uuml;r die erwarteten Beitragsspr&uuml;nge ist der Niedrigzins. Die privaten Krankenversicherer sind gezwungen, aus den Kundengeldern R&uuml;cklagen f&uuml;r das Alter zu bilden. So soll verhindert werden, dass die Pr&auml;mien sp&auml;ter explodieren, wenn &auml;ltere Patienten auch h&ouml;here Gesundheitskosten erzeugen. Doch die urspr&uuml;nglich vorgesehene Verzinsung f&uuml;r diese R&uuml;cklagen erreicht derzeit kein einziger deutscher Krankenversicherer. (&hellip;)<br>\nDoch auch der PKV-Dachverband rechnet 2017 mit &bdquo;untypischen Beitragserh&ouml;hungen&ldquo; f&uuml;r Privatpatienten. Betroffen von den h&ouml;heren Beitr&auml;gen f&uuml;r ihren Versicherungsschutz seien voraussichtlich rund sechs Millionen der bundesweit knapp neun Millionen Privatversicherten. Die &bdquo;Stuttgarter Nachrichten&ldquo; wollen auch recherchiert haben, wie hoch die Beitragsspr&uuml;nge ausfallen sollen: sie klettern im Schnitt um elf bis zw&ouml;lf Prozent (der Versicherungsbote berichtete).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4847248\/Bundesregierung-Beitrag-private-Krankenversicherung\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Digitalisierung: Was auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zukommt<\/strong><br>\nDie Arbeitswelt ver&auml;ndert sich rasant, alles wird digital und vernetzt. Was bedeutet das f&uuml;r die Besch&auml;ftigten? Fachleute der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung beantworten in einer aktuellen Analyse die wichtigsten Fragen. Wie unter den Bedingungen des digitalen Wandels die Chancen f&uuml;r kreative, gute Arbeit stehen, leuchtet auch die 8. IT- und Engineering-Tagung aus, welche die Stiftung am 22. und 23. November in Kooperation mit der IG Metall veranstaltet (siehe auch den Hinweis am Ende der PM).<br>\nWorum geht es bei Digitalisierung und Arbeiten 4.0?<br>\nRechner sind in den vergangenen Jahren durch hochentwickelte Prozessoren schneller geworden. Mehr Daten k&ouml;nnen zu geringeren Kosten gespeichert und f&uuml;r neue Gesch&auml;ftsmodelle genutzt werden. Die Bandbreite der Daten&uuml;bertragung hat sich vervielfacht. Mittels mobiler Ger&auml;te wie Smartphones und Tablets ist es m&ouml;glich, von &uuml;berall auf Informationen zuzugreifen. Durch engere Vernetzung ver&auml;ndern sich Wertsch&ouml;pfungsketten: K&uuml;nftig k&ouml;nnten alle &ndash; vom Rohstofflieferanten &uuml;ber Zulieferer, Fabrik, Handel bis hin zum Endkunden &ndash; direkt miteinander verbunden sein. Neue Verfahren wie 3D-Druck machen herk&ouml;mmliche Fertigungsmethoden &uuml;berfl&uuml;ssig. In der Fabrik der Zukunft arbeiten Roboter fast ohne Zutun des Menschen. Dieser Wandel wird massive Folgen f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Unternehmen haben, zeigt die Analyse der Forscherinnen und Forscher der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung auf. Vor allem in der Logistik, bei Banken und Versicherungen, in der Medienbranche und im Handel bekommen Besch&auml;ftigte den Umbruch bereits jetzt zu sp&uuml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_67884.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;konomisches Hinterland<\/strong><br>\nEine aktuelle Studie best&auml;tigt die massive Dominanz deutscher Unternehmen in der osteurop&auml;ischen Wirtschaft. Wie ein j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichter Report der Unternehmensberatung Deloitte zeigt, &uuml;bt die deutsche Kfz-Industrie in der Region einen besonders starken Einfluss aus. Deutsche Automobilkonzerne haben Polen, Ungarn und andere L&auml;nder Osteuropas in ihre globalen Wertsch&ouml;pfungsketten eingegliedert, lassen ihnen jedoch kaum Raum f&uuml;r eine eigenst&auml;ndige &ouml;konomische Entwicklung. Nicht zuletzt deshalb verharren die dortigen L&auml;nder in einer Art Stillstand, den &Ouml;konomen als &ldquo;Middle-Income Trap&rdquo; bezeichnen: Schon seit einiger Zeit gelingt es den Nationen kaum noch, dem durchschnittlichen EU-Bruttoinlandsprodukt n&auml;herzukommen. Einige Staaten steuern deshalb um und setzen verst&auml;rkt auf die F&ouml;rderung der heimischen Wirtschaft. Diese Ans&auml;tze sehen sich jedoch nicht nur mit inneren Widerspr&uuml;chen, sondern auch mit erheblichem Druck von au&szlig;en konfrontiert, nicht zuletzt von Seiten der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59471\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fall Peggy-B&ouml;hnhardt: Eher Vertuschungsversuch als Panne<\/strong><br>\nEinen Tag, nachdem klar war, Zsch&auml;pe wolle sich zum Fall Peggy &auml;u&szlig;ern, gibt es auf einmal die Verbindung von Peggy zu B&ouml;hnhardt und NSU nicht mehr. Nun wird ganz schnell und auf allen Kan&auml;len nichts als eine Spekulation in die Welt posaunt: Vielleicht sei an der Spur doch nichts dran, vielleicht sei es eine Verunreinigung.<br>\nDoch w&auml;hrend das nun erst noch umfassend &uuml;berpr&uuml;ft werden soll, also &uuml;berhaupt nicht feststeht, sind sich manche Beteiligte bereits sicher, dass eine Spurenverschleppung vorliegt. Zum Beispiel der f&uuml;r den SWR t&auml;tige Reporter Holger Schmidt, der immer an vorderster Front ist, wenn es gilt, eine den Sicherheitsbeh&ouml;rden unangenehme Spur oder einen unbequemen Zeugen zu entwerten. Beispielsweise im Falle jenes baden-w&uuml;rttembergischen Verfassungsschutzbeamten, der versichert hatte, im Jahre 2003 habe ihm ein Informant &uuml;ber NSU und Mundlos berichtet.<br>\nSchmidt, der &uuml;ber sehr gute und exklusive Beziehungen zur Bundesanwaltschaft und zum Bundeskriminalamt verf&uuml;gt, ist im Fall Peggy der &Uuml;berbringer der Nachricht, bzw. der Spekulation, denn belegt ist ja nichts. Schmidt schien sogar besser informiert zu sein als der Oberstaatsanwalt von Bayreuth. [&hellip;]<br>\nDie Erkl&auml;rung Zsch&auml;pes vor Gericht zur m&ouml;glichen Verbindung ihres Freundes B&ouml;hnhardt mit dem Mord an dem M&auml;dchen ist nach diesen Entwicklungen m&ouml;glicherweise allerdings vom Tisch. Das war sch&auml;tzungsweise ein Ziel des Man&ouml;vers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49840\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland als Kriegspartei<\/strong><br>\nSaudi-Arabien f&uuml;hrt einen unerkl&auml;rten Krieg im Nachbarland Jemen. Nach UN-Angaben wurden allein im Zeitraum von M&auml;rz 2015 bis M&auml;rz 2016 mehr als 3.000 Zivilisten durch Luftangriffe der Allianz um Saudi-Arabien get&ouml;tet; darunter bis Ende M&auml;rz 2016 mindestens 934 Kinder. Trotzdem lieferte Deutschland Waffen und Munition in das kriegf&uuml;hrende Land. [&hellip;]<br>\nBei den Angriffen wurden auch Krankenh&auml;user der &Auml;rzte ohne Grenzen bombardiert. Das ist ein Verbrechen gegen alle zivilen Regeln des Kriegsrechts. Auf der Webseite des Wirtschaftministeriums ist zu lesen: &ldquo;Die Bundesregierung betreibt eine zur&uuml;ckhaltende, verantwortungsvolle R&uuml;stungsexportpolitik.&rdquo; Doch davon ist nach den jungen Ver&ouml;ffentlichungen nicht viel zu sehen: Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres hat die Bundesregierung den Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern im Wert von 4,04 Milliarden Euro bewilligt. Das ist mehr als eine halbe Milliarde mehr als im Vorjahreszeitraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/deutschland-kriegspartei-13704\">hpd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der bedrohte Weltfrieden: Wege aus der Kriegslogik<\/strong><br>\nEs sei dringend geboten, &uuml;ber Wege aus der Kriegslogik nachzudenken, sagt der renommierte Friedensaktivist Reiner Braun. Ein erster Schritt w&auml;re, die enormen weltweiten Milit&auml;rausgaben von 1,7 Billionen Euro um 10 Prozent pro Jahr zu reduzieren, um das Geld f&uuml;r Entwicklungsprojekte bereit zu stellen. Die deutsche Regierung plane in den n&auml;chsten Jahren jedoch, das Milit&auml;rbudget weiter aufzustocken. Vor allem die nukleare Aufr&uuml;stung m&uuml;sse gestoppt werden. Die USA beabsichtigen ihr Atomwaffenarsenal in den n&auml;chsten 30 Jahren mit einer Billion Dollar zu modernisieren. Die in Deutschland gelagerten Atombomben w&uuml;rden zudem mit einer h&ouml;heren Reichweite ausgestattet. So k&ouml;nnten sie in Zukunft auch russisches Gebiet erreichen. Damit werde die atomare Bedrohung im &bdquo;neuen kalten Krieg&ldquo; weiter erh&ouml;ht, so Braun.<br>\nMit Syrien habe die westliche Destabilisierungspolitik erneut einen &ldquo;failed state&rdquo; im Nahen Osten hergestellt. &ldquo;Was wir in Syrien machen, ist meiner Ansicht nach die brutalste Zerst&ouml;rung eines eigentlich stabilen, &ouml;konomisch sich entwickelnden Landes&rdquo;. In Libyen habe man die Zielinformationen f&uuml;r Bomben geliefert, die 15.000 Menschen t&ouml;teten. Alle Bundeswehreins&auml;tze der letzten Jahre seien ein Fiasko gewesen. Statt Befriedung, Demokratie und gesellschaftlichen Fortschritt zu bringen, h&auml;tten die Interventionen Chaos und mehr Terror erzeugt. Jetzt m&uuml;sse der Stellvertreterkrieg in Syrien schrittweise demilitarisiert werden. Die Proteste gegen die US-Milit&auml;rbasis in Ramstein zeigten, so Braun, dass in Deutschland der Widerstand gegen &ldquo;milit&auml;rische L&ouml;sungen&rdquo; zunehme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/sendungen\/der-bedrohte-weltfrieden-wege-aus-der-kriegslogik\">Kontext.TV<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA stemmen sich gegen ein Atomwaffen-Verbot<\/strong><br>\nMit massivem Druck wollen die USA verhindern, dass die UNO Verhandlungen &uuml;ber ein weltweites Verbot von Atomwaffen aufnimmt. [&hellip;]<br>\nAls erster Pr&auml;sident in der Geschichte der USA seit den verheerenden Atombombenabw&uuml;rfen auf Hiroshima und Nagasaki hatte Barack Obama in einer Rede zu Beginn seiner Amtszeit 2009 die &laquo;Vision einer atomwaffenfreien Welt&raquo; formuliert. Auch deshalb erhielt er den Friedensnobelpreis. Wie unverdient diese Auszeichnung war, beweist Obama zum Ende seiner Amtszeit noch einmal, indem er selbst den ersten konkreten Schritt auf dem Weg zu dieser atomwaffenfreien Vision zu verhindern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/UNO-Resolution-Verbot-von-Atomwaffen\/&amp;g=ad\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>At Hillary Clinton&rsquo;s Favorite Think Tank, a Doubling Down on Anti-Iran, Pro-Saudi Policy<\/strong><br>\nThe Center for American Progress hosted a sort of preview of Hillary Clinton&rsquo;s Middle East policy on Tuesday, with a Clinton adviser and a Gulf state diplomat agreeing that the next president should double down on support for the Gulf states, including Saudi Arabia, while ramping up action against Iran.<br>\nIt is a signal that a future Clinton administration would overwhelmingly favor the Gulf states in their ongoing, Middle East-wide power struggle with Iran, implicitly rebuking President Obama, who has come under fire from Gulf states for mild criticism of their foreign policy and his nuclear deal with Iran.<br>\nThe founder of the Center for American Progress, John Podesta, is the campaign chair for Clinton&rsquo;s presidential bid; many of the candidate&rsquo;s closest advisors are alumni of CAP and it is widely viewed as a launching pad for policy staff for Democratic presidents. The center is currently helmed by Clinton transition co-chair Neera Tanden.<br>\nPanelists at the event, titled &ldquo;Strengthening U.S. Partnerships in the Middle East,&rdquo; argued for what is essentially a supercharged anti-Iran, pro-Saudi posture, with little disagreement from CAP moderator Brian Katulis.<br>\nFormer acting CIA Director and Clinton foreign policy advisor Mike Morell called for escalation of sanctions &ldquo;that bite&rdquo; on Iran in response to their &ldquo;malign behavior in the region.&rdquo; And in what would be a dramatic escalation of U.S. power in the region, he called for intercepting Iranian vessels traveling to Yemen to supply weapons to Houthi rebels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/10\/26\/at-hillary-clintons-favorite-think-tank-a-doubling-down-on-anti-iran-pro-saudi-policy\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;In Eritrea hat sich nichts ver&auml;ndert&laquo; &ndash; umfassendes Urteil aus Gro&szlig;britannien mit Strahlkraft<\/strong><br>\nDer Upper Court in Gro&szlig;britannien hat in einem umfangreichen Urteil die aktuelle Situation in Eritrea untersucht und festgestellt: Die Gef&auml;hrdungslage f&uuml;r Verweigerer des &raquo;Nationaldienstes&laquo; besteht weiterhin fort. Auch beim Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge muss man das zur Kenntnis nehmen.<br>\nNoch im Jahr 2015 geh&ouml;rten eritreische Asylsuchende zu einer der Gruppen in Deutschland, die die besten Chancen auf die Anerkennung des Fl&uuml;chtlingsschutzes hatten. Fast 96 % der eritreischen Asylsuchenden erhielten damals den Schutz nach der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention. Hauptfluchtgrund vor der brutalen Milit&auml;rdiktatur ist bis heute der sog. &raquo;national service&laquo;. Dabei handelt es sich um einen Wehrdienst, der f&uuml;r Frauen und M&auml;nner gilt, und nach Beendigung des eigentlichen milit&auml;rischen Dienstes auch zivile Aufgaben unter Leitung des Milit&auml;rs vorsieht. (&hellip;)<br>\nDas BAMF ist mittlerweile dazu &uuml;bergegangen, eritreischen Asylsuchenden vermehrt nur noch den subsidi&auml;ren Schutz zuzusprechen und ihnen den Fl&uuml;chtlingsschutz nach der Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention (GFK) zu verweigern. F&uuml;r die Betroffenen hat dies zur Folge, dass ihre Aufenthaltserlaubnis auf ein Jahr befristet ist und sie bis zum M&auml;rz 2018 vom Recht auf Familiennachzug ausgeschlossen sind.<br>\nEin vom BAMF vorgetragenes Argument lautet dabei, dass eritreische Asylsuchende dann nicht individuell im Sinne der GFK verfolgt seien, wenn ihnen der Einberufungssbefehl des national service noch nicht vorl&auml;ge. Im Klartext: Das BAMF erwartet offensichtlich, dass die Betroffenen erst abwarten, bis das Regime sie konkret einziehen will. Erst dieser Akt erg&auml;be dann verfolgungsrelevante Gr&uuml;nde im Sinne der GFK.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/in-eritrea-hat-sich-nichts-veraendert-umfassendes-urteil-aus-grossbritannien-mit-strahlkraft\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Gabriel k&ouml;nnte morgen Kanzler sein&rdquo;<\/strong><br>\nLinken-Fraktionschef Bartsch sieht die Zeit f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Bundesregierung gekommen und ruft zum Sturz der Kanzlerin auf. Auch in strittigen Fragen k&ouml;nnten sich SPD, Gr&uuml;ne und Linke einigen. Nach einem Gespr&auml;ch von Politikern der SPD, Gr&uuml;nen und Linken hat Dietmar Bartsch die SPD zum gemeinsamen Sturz von Kanzlerin Angela Merkel aufgerufen. &ldquo;Herr Gabriel k&ouml;nnte n&auml;chste Woche Kanzler sein, wenn er und die SPD wollten&rdquo;, sagte der Linken-Fraktionschef der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/dietmar-bartsch-spd-chef-sigmar-gabriel-koennte-morgen-kanzler-sein-a-1118633.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Einen Bundeskanzler Gabriel kann man eigentlich nur als Drohung auffassen. Es macht keinen Spa&szlig;, sich in Pessimismus zu &uuml;ben, aber was soll sich mit einer rot-rot-gr&uuml;nen Koalition, mit dem TTIP und Ceta-Bef&uuml;rworter Gabriel als Bundeskanzler und den gr&uuml;nen Bellizisten &Ouml;zdemir und G&ouml;ring-Eckhardt, grunds&auml;tzlich &auml;ndern? Warum sollte eine SPD, die in der gro&szlig;en Koalition noch jede Versch&auml;rfung der neoliberalen Agenda abgenickt hat, pl&ouml;tzlich eine andere Politik verfolgen? Ob die LINKE dann &uuml;berhaupt als Korrektiv wirken kann ist fraglich, da in einer rot-rot-gr&uuml;nen Koalition eher die Postenj&auml;ger und Karrieristen der LINKEN zum Zuge kommen werden, als die Personen mit Haltung.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Rot-Rot-Gr&uuml;n? Jetzt!<\/strong><br>\nEs geht ein Gespenst um in Deutschland: ein Regierungsb&uuml;ndnis aus SPD, Gr&uuml;nen und der Linken. Ein solches B&uuml;ndnis hat nat&uuml;rlich nur Sinn mit einem Politikwechsel, dazu geh&ouml;rt insbesondere die Bek&auml;mpfung von Befristungen, Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen. Schaut man in die Wahlprogramme von 2013 der drei Parteien, lie&szlig;e sich hier schnell ein Konsens finden. Dumm ist nur, dass Rot-Rot-Gr&uuml;n in den Wahlumfragen keine Mehrheit hat; das B&uuml;ndnis d&uuml;mpelt bei 42 bis 44 Prozent. Aber aktuell g&auml;be es im Bundestag eine Mehrheit. Warum die nicht nutzen? So lie&szlig;e sich im Jahr vor der Bundestagswahl durch konkretes Regierungshandeln demonstrieren, wie segensreich solch ein B&uuml;ndnis f&uuml;r die Menschen sein kann. Aus meiner Sicht die einzige Chance, damit Rot-Rot-Gr&uuml;n auch aus der Bundestagswahl 2017 als Sieger hervorgeht.<br>\nAllenthalben wird beklagt, dass Deutschland von einer zunehmenden sozialen Spaltung gekennzeichnet ist. Nicht zuletzt hierin wird die Ursache f&uuml;r Verzweiflung und Abstiegs&auml;ngste von vielen Menschen ausgemacht, die sich auf Fl&uuml;chtlinge projiziert und damit die Rechtspopulisten hochsp&uuml;lt.<br>\nIn der Tat, die Spaltung findet am Arbeitsplatz statt. Auf der einen Seite die prek&auml;r Besch&auml;ftigten: Befristete, Verliehene oder Scheinselbstst&auml;ndige. Auf der anderen Seite die Stammbelegschaft, die vorgef&uuml;hrt bekommt, dass man Angst haben muss abzurutschen. Oder noch schlimmer, die Angst hat arbeitslos zu werden und zu Armut in Hartz IV verdammt zu werden. Es muss Schluss sein damit, dass viel zu viele Menschen in unsicheren Jobs arbeiten m&uuml;ssen und nicht wissen, wie es weitergeht. Es muss Schluss damit sein, dass gerade diese Prekarisierung dazu f&uuml;hrt, dass Millionen Menschen Armut im Alter droht. Die Absenkung des Rentenniveaus ist verh&auml;ngnisvoll und muss wieder korrigiert werden. Auch das ist ein Thema, dass bei SPD und Gr&uuml;nen diskutiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/gastbeitrag-rot-rot-gruen-jetzt-,29976308,34892470.html\">Michael Schlecht (MdB, die Linke, FR Online)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>ARD und ZDF fordern j&auml;hrliche Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen<\/strong><br>\nObwohl die Umstellung auf die Haushaltspauschale, die nicht nur die Besitzer von Fernseh- und Radioger&auml;ten zahlen m&uuml;ssen, ARD und ZDF seit 2013 erhebliche Mehreinnahmen bescheren, soll der Rundfunkbeitrag dem Willen der ARD-Chefin Wille nach nicht auf 17,20 Euro gesenkt, sondern erh&ouml;ht werden &ndash; erst einmal auf 18,28 Euro und danach Jahr f&uuml;r Jahr an das Bruttoinlandsprodukt gekoppelt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) stellte zu dieser Forderung &ldquo;die Frage, was die Leistung einer Volkswirtschaft mit dem Rundfunkbeitrag zu tun hat&rdquo; und beantwortete sie gleich selbst: &ldquo;Den inneren Zusammenhang erkennen nur Intendanten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49819\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Inkassofirmen sollen Rundfunkbeitrag eintreiben<\/strong><br>\nPrivate Schuldeneintreiber sollen demn&auml;chst die Geb&uuml;hren f&uuml;r ARD und ZDF von zahlfaulen Zuschauern einkassieren. Offenbar verspricht man sich von deren Absender mehr Wirkung. (&hellip;)<br>\nMan wolle mit dem neuen Verfahren den &ldquo;Mahnpfad&rdquo; flexibler gestalten. &ldquo;Zweck ist nicht ein breiter, pauschaler Einsatz von Inkassounternehmen&rdquo;, sagt eine ARD-Sprecherin. Vielmehr gehe es darum, im Vorfeld durch die privaten Schuldeneintreiber eine Kl&auml;rung herbeizuf&uuml;hren, bevor es zu Zwangsma&szlig;nahmen komme. Offenbar geht man davon aus, dass Inkassounternehmen als Absender mehr Wirkung bei den Beitragsschuldnern haben als ein Brief der Sender.<br>\nUm die privaten Dienstleister beauftragen zu d&uuml;rfen, m&uuml;ssen die Beitragssatzungen der Anstalten ge&auml;ndert werden. Bislang sehen sie vor, dass der Beitrag zun&auml;chst hoheitlich vollstreckt werden muss, also von Beh&ouml;rdenseite der Versuch unternommen werden muss, die monatlich 17,50 Euro einzutreiben. Auch soll die Pflicht abgeschafft werden, an allen m&ouml;glichen &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Stellen, etwa Banken, Anmeldeformulare (im ARD-Jargon Anzeigeformulare genannt) auszulegen. Diese gibt es k&uuml;nftig noch im Internet, per Post oder bei Gemeinde&auml;mtern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/rundfunkbeitrag-bei-ard-und-zdf-private-inkassofirmen-sollen-gebuehren-eintreiben-a-1118689.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch soll der Einsatz der privaten Geldeintreiber &ldquo;nicht ein breiter&rdquo; sein. Aber das Tor f&uuml;r den Einsatz von Inkassounternehmen w&auml;re dann ge&ouml;ffnet. Und: Die Privatisierung hierzulande schreitet weiter voran. Die Branche d&uuml;rfte sich freuen.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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