{"id":3561,"date":"2008-11-04T09:51:27","date_gmt":"2008-11-04T08:51:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3561"},"modified":"2015-11-08T11:46:18","modified_gmt":"2015-11-08T10:46:18","slug":"ende-mit-schrecken-schrecken-ohne-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3561","title":{"rendered":"Ende mit Schrecken \u2013 Schrecken ohne Ende"},"content":{"rendered":"<p>J&uuml;rgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts, die einen Tag vor der anberaumten Parlamentsabstimmung ank&uuml;ndigten, Andrea Ypsilant ihre Stimme bei der Wahl zur Ministerpr&auml;sidentin zu verweigern, beriefen sich darauf, dass sie eine &bdquo;Zusammenarbeit&ldquo; mit der Linken im hessischen Parlament nicht ihrem Gewissen vereinbaren k&ouml;nnten.  Ist das Glaubw&uuml;rdig? Was war denn wirklich die Gewissensfrage? Ging es tats&auml;chlich um eine &bdquo;Zusammenarbeit&ldquo; mit der Partei Die Linken? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>In der Sache ging es erstens darum, dass einem Koalitionsvertrag  eine Absage erteilt worden ist.  Wohlgemerkt einem &uuml;ber zweieinhalb Wochen m&uuml;hsam zwischen SPD und Gr&uuml;nen ausgehandelten und mit gro&szlig;er Mehrheit auf deren Parteitagen verabschiedeter Koalitionsvertrag, der die hessische Regierungspolitik die laufende Legislaturperiode bestimmen sollte. Hat da denn die Linke mit am Tisch gesessen? <\/p><p>Und zweitens ging es darum, dass man einer SPD-Kandidatin f&uuml;r das Ministerpr&auml;sidentenamt, die diese im Koalitionsvertrag vereinbarte Politik umsetzen sollte, die Stimme entzog. Paradoxerweise, weil zur Wahl von Andrea Ypsilanti auch die gleichfalls nur ihrem Gewissen verantwortlichen Abgeordneten der Linkspartei mit Ja h&auml;tten stimmen m&uuml;ssen. Wenn man sich schon, wie die vier Abweichler, auf das eigene Gewissen und auf das freie Mandat beruft, warum gilt das dann nicht auch f&uuml;r die gew&auml;hlten Abgeordneten der Linkspartei.<\/p><p>Es gab weder eine &bdquo;Zusammenarbeit&ldquo; mit der Linken beim Aushandeln des Koalitionsvertrags noch gab es eine f&ouml;rmliche Wahlabsprache.  <\/p><p>Die eigentliche Gewissensfrage war also, darf man einer Kandidatin die Stimme verweigern, die zur Umsetzung einer von der Regierungskoalition beschlossenen Politik jeweils eine parlamentarische Mehrheit finden muss. <\/p><p>W&auml;ren aber Gesetze oder Parlamentsbeschl&uuml;sse, die den Koalitionsvertrag umsetzten, falsch oder gar unmoralisch, weil die Abgeordneten der Linken zustimmten?<\/p><p>Dagmar Metzger und Carmen Evers beschworen bei ihrem Presseauftritt die &bdquo;Demokratie&ldquo; und das &bdquo;freie Mandat&ldquo; des Abgeordneten. Gilt dies aber nicht f&uuml;r alle Mitglieder des Parlaments? Auch f&uuml;r die gew&auml;hlten Abgeordneten der Linkspartei? D&uuml;rfen diese &ndash; wohlgemerkt ohne Absprache und ohne Koalition &ndash; nicht Antr&auml;gen im Parlament zustimmen, die auch sie f&uuml;r richtig oder hinnehmbar halten?<\/p><p>Carmen Everts berief sich bei ihrer Gewissensentscheidung auf ihre Doktorarbeit zur Extremismusforschung und befand Die Linke als eine &bdquo;teilweise linksextreme Partei&ldquo; deren Ziel es sei &bdquo;der Sozialdemokratie zu schaden&ldquo;. War es linksextremes Verhalten oder sch&auml;dlich f&uuml;r die SPD, dass die hessische Linke beschlossen hat, eine rot-gr&uuml;ne Regierung zu tolerieren? (Tolerieren, also weder mit dieser Regierung zusammenzuarbeiten noch mit ihr zu paktieren wollen.)<\/p><p>Silke Tesch nahm f&uuml;r sich in Anspruch, sich &bdquo;f&uuml;r Glaubw&uuml;rdigkeit entschieden&ldquo; zu haben. W&auml;re eine Politik auf der Basis des Koalitionsvertrages etwa eine Entscheidung gegen die Glaubw&uuml;rdigkeit der rot-gr&uuml;nen Koalition oder der SPD gewesen?<\/p><p>Ist die Verweigerung der Zustimmung durch J&uuml;rgen Walter glaubw&uuml;rdig, der das Koalitionspapier mit ausgehandelt hat, und dann als er erfahren hat, dass er nicht Wirtschaftsminister sondern &bdquo;nur&ldquo; Verkehrsminister werden sollte, pl&ouml;tzlich davon sprach, dass &bdquo;rot-rot-gr&uuml;ne Politik zehntausende Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrdet&ldquo;. War es Die Linke, die die Vereinbarung zum Frankfurter Flughafen aushandelte? War es die Linksfraktion, die  ihm das ihm passende Ministeramt verweigerte?<\/p><p>Warum schlug eigentlich des Gewissen der drei Abtr&uuml;nnigen erst 8 Monate nach der Wahl und nicht sp&auml;testens als Ypsilantis erster Anlauf aufs Regierungsamt im M&auml;rz nach Metzgers Absage scheiterte? Warum haben sie auf den SPD-Regionalkonferenzen ihre Gewissensn&ouml;te nicht offenbart? Warum stimmten sie f&uuml;r die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Gr&uuml;nen? Warum haben sie nach mehreren Probeabstimmungen in der SPD-Fraktion nicht wenigsten unter vier Augen Ypsilantie ihre Gewissensn&ouml;te anvertraut? Warum kein Wort auf dem Parteitag im Oktober, auf dem die SPD mit 98 Prozent die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Gr&uuml;nden beschloss? Warum erst nach zweieinhalbw&ouml;chigen Koalitionsverhandlungen und nach einem erneuten Parteitag vor zwei Tagen?<\/p><p>Wie k&ouml;nnen die Abweichler vor ihrem Gewissen verantworten, dass sich tausende Menschen engagiert haben, dass n&auml;chtelang verhandelt worden ist, dass Konferenzen und Parteitage einberufen worden sind, dass zahllose Gespr&auml;che gef&uuml;hrt wurden, dass der gesamte demokratische Prozess &uuml;ber Nacht zu einer Posse gemacht wurde.<\/p><p>Man habe Druck auf sie ausge&uuml;bt, man habe sie nicht h&ouml;ren wollen. Dabei h&auml;tte ein W&ouml;rtchen gen&uuml;gt und die gesamte Presse w&auml;re dar&uuml;ber hergefallen und h&auml;tte sie, wie Dagmar Metzger zu Helden hochstisiert.<\/p><p>Besonderen Mut hat es nun wahrlich nicht gebraucht, um sich wenigstens schon im Vorfeld auf sein Gewissen zu berufen: Es war ja nicht so, dass die Abweichler sich nicht wenigsten der klammheimlichen Sympathie der F&uuml;hrungsebene der SPD von Steinmeier &uuml;ber Steinbr&uuml;ck bis zu M&uuml;ntefering sicher sein konnten. (&bdquo;Zum guten Schluss hat es nicht hingehauen&ldquo; lautet ein Versprecher von Franz M&uuml;ntefering gestern.) Und schon gar nicht h&auml;tten sie die Medien bef&uuml;rchten m&uuml;ssen. Dazu brauchte man nur den heutigen Kommentar der <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2008\/11\/03\/kommentar.html\">Bild-Zeitung<\/a> zu lesen: &bdquo;Noch ist Andrea Ypsilanti nicht gew&auml;hlt. Sie wird es auch nicht, wenn nur ein SPD-Politiker den Satz &bdquo;Erst das Land, dann die Partei&ldquo; ernst nimmt &ndash; zus&auml;tzlich zu der mutigen Abgeordneten Metzger.&ldquo; (Siehe auch den Chefredakteur der Zeit, Giovanni di Lorenzo: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/45\/01-Hessen\">Ein linker Putsch<\/a>)<\/p><p>Glaubw&uuml;rdiger waren da schon die Aussagen, die man aus den Zwischent&ouml;nen auf der Presskonferenz heraush&ouml;ren konnte: Es sei eine &bdquo;Entscheidung im &uuml;berwiegenden Interesse&ldquo; der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gewesen, sie wolle eine Politik der &bdquo;b&uuml;rgerlichen Mitte&ldquo; (Metzger), er k&ouml;nne &bdquo;dieser Regierung&ldquo; seine Zustimmung nicht geben (Walter), sie wolle ein Abdriften der SPD an den &auml;u&szlig;ersten linken Rand&ldquo; und eine &bdquo;sch&auml;dliche Wirtschaftspolitik&ldquo; verhindern (Tesch), sie wolle eine &bdquo;in der Mitte verankerte Sozialdemokratie&ldquo; (Everts). Es ging also weniger um die Linkspartei, sondern um die politische Ablehnung der rot-gr&uuml;nen Koalitionsvertrages und um die Verweigerung der Gefolgschaft f&uuml;r den Kurs den Andrea Ypsilanti einschlagen wollte.<\/p><p>Die Gewissensentscheidung in der Wahlkabine, war eher die moralische Camouflage f&uuml;r eine hinterh&auml;ltige Verhinderung einer Politik, die von &uuml;ber neunzig Prozent der SPD zwei Tage zuvor beschlossen worden ist.<\/p><p>Die pl&ouml;tzliche Gewissensnot musste also herhalten, um eine von diesen Parteirechten unerw&uuml;nschte Politik links von der Mitte in Hessen zu verhindern. Dass der Wahlverlierer Koch nun triumphiert und munter weiterregiert, belastet das Gewissen offensichtlich nicht.<\/p><p>Dass alle vier der SPD-Rechten angeh&ouml;rten, soviel ist jedenfalls kaum bestreitbar: J&uuml;rgen Walter als Wortf&uuml;hrer der SPD-&bdquo;Netzwerker&ldquo; fehlte auf dem Nominierungsparteitag gegen&uuml;ber Ypsilanti gerade eine Stimme. Bei ihm darf man getrost eher (Macho-)Rachegef&uuml;hle als reines Gewissen vermuten. Silke Tesch geh&ouml;rte zur sog. &bdquo;Aufw&auml;rts&ldquo;-Runde, die sich als Opponent zu Ypsilantis linker &bdquo;Vorw&auml;rts&ldquo;-Runde versteht. Everts geh&ouml;rt zu den &bdquo;Walterlingen&ldquo; und Metzger hat aus ihrer politischen Einstellung nie einen Hehl gemacht, dass sie als Aufsichtsratsmitglied beim Energieversorger HSE (einer 40%igen Eon-Tochter) gegen die Schlie&szlig;ung von Kernkraftwerken ist, versteht sich.<\/p><p>Und genau an dieser Stelle zeigen sich die Parallelen zur gesamten SPD. Wie schon Clement gegen Ypsilanti oder wie schon M&uuml;ntefering und Steinmeier gegen Beck, die Rechten in der SPD haben schon immer keinerlei R&uuml;cksicht und schon gar keine Solidarit&auml;t mit Personen Beschl&uuml;ssen ihrer Partei gekannt, deren Richtung ihnen nicht passte.<\/p><p>Die Rechte zieht ihren Kurs gegen die Parteilinke unerbittlich durch und sei es um den Preis, dass sie ganze Partei zerlegen. Wie sagte doch Frau Metzger heute so treffend: &bdquo;Der Riss ist da.&ldquo; Die Rechte in der SPD hat die Partei nun vollends auseinander gerissen. Eine Politik wie sie Ypsilanti und die &uuml;berwiegende Mehrheit der Hessen-SPD vertritt, hat innerhalb der SPD auf absehbare Zeit, ja wohl sogar auf Dauer keinerlei Chancen mehr, denn die Partei wird vollends auseinanderbrechen &ndash; sehr zur Freude der Linken. Die SPD hat nun nach allen Seiten ihre Glaubw&uuml;rdigkeit und vor allem ihre Verl&auml;sslichkeit verloren &ndash; auch zu den Gr&uuml;nen. Ihr bleibt nur noch die Rolle des Steigb&uuml;gelhalters f&uuml;r Frau Merkel oder das Dasein einer Splitterpartei auf dem &bdquo;Mist&ldquo; in der Opposition und zwar in nahezu allen Parlamenten.<\/p><p>Das letzte Fenster einer Option f&uuml;r die SPD, Politik zu gestalten, ist in Hessen von den Rechtsabweichlern vollends zugemauert worden. <\/p><p>Aber in der Presse werden wir wieder &uuml;berwiegend lesen, dass Ypsilanti an allem Schuld sei: am Niedergang der SPD, am Verlust von Glaubw&uuml;rdigkeit der Politik, sie solle zur&uuml;cktreten und nicht etwa die Abtr&uuml;nnigen und vor allem werden wir lesen, dass die Abweichler die Helden sind.<br>\nIn den Leitmedien wird das Halali geblasen: Ypsilanti ist zur Strecke gebracht.<\/p><p>Siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1623898_Neuwahl-jetzt.html%20\">Uwe Vork&ouml;tter in der FR<\/a><br>\nAnders allerdings <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/603\/316485\/text\/print.html%20\">Heribert Prantl in der SZ<\/a><\/p><p>p.s.. Der einzige Trost ist, dass ich dieses Scheitern schon nach der Wahl vorausgesagt hatte und leider Recht behalten habe, aber das ist ja gerade das Trostlose:<br>\nDie M&ouml;glichkeit einer Wahl Andrea Ypsilantis zur hessischen Ministerpr&auml;sidentin besteht n&auml;mlich gar nicht ernsthaft. Es m&uuml;ssten ihr ja nur zwei SPD-Fraktion&auml;re ihre Stimme verweigern, und sie erlitte dasselbe Schicksal wie Heide Simonis in Schleswig-Holstein. Man muss sich nur einmal an den knappen Wahlsieg von Ypsilanti bei der Kandidatenk&uuml;r der SPD erinnern, so mag man erkennen, wie viel politischer Widerstand ihr selbst in ihrer eigenen Partei entgegenschl&auml;gt. Man braucht sich nur an die aktuellen Quersch&uuml;sse von Peer Steinbr&uuml;ck bei Maybritt Illner oder an die Absetzbewegungen von Peter Struck gegen&uuml;ber dem zaghaften Schachzug von Kurt Beck vor Augen halten, dann kann selbst ein im politischen Intrigenspiel Unbedarfter erkennen, dass hier sowohl das konservative F&uuml;hrungspersonal als auch der rechte Seeheimer Kreis mit den W&ouml;lfen von Union und FDP heulen, um in Hessen einen Politikwechsel zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"wp-print.php?p=3003\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J&uuml;rgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts, die einen Tag vor der anberaumten Parlamentsabstimmung ank&uuml;ndigten, Andrea Ypsilant ihre Stimme bei der Wahl zur Ministerpr&auml;sidentin zu verweigern, beriefen sich darauf, dass sie eine &bdquo;Zusammenarbeit&ldquo; mit der Linken im hessischen Parlament nicht ihrem Gewissen vereinbaren k&ouml;nnten. Ist das Glaubw&uuml;rdig? 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