{"id":35629,"date":"2016-11-02T08:31:08","date_gmt":"2016-11-02T07:31:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629"},"modified":"2016-11-02T08:32:34","modified_gmt":"2016-11-02T07:32:34","slug":"hinweise-des-tages-2744","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h01\">Offener Brief an den IG Metall Vorsitzenden J&ouml;rg Hofmann zur betrieblichen Altersversorgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h02\">Keine CETA-Siegesfeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h03\">Renzi auf antieurop&auml;ischen Abwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h04\">Friedensforschungsinstitut stellt die russische Bedrohung in Frage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h05\">Renten: Einnahmen entwickeln sich besser als angenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h06\">Forscher der Bundesarbeitsagentur empfehlen Entsch&auml;rfung von Hartz-IV-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h07\">Here&acute;s the problem with the story connecting Russia to Donald Trump&acute;s EMail-Server<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h08\">&bdquo;Abenteuerspielplatz&ldquo; Bundeswehr nun auf Youtube: &bdquo;Die Rekruten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h09\">Rund 5.500 afghanische Soldaten und Polizisten in diesem Jahr gefallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h10\">Bundeswehr startet Planungen f&uuml;r Ausweitung von Mali-Einsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h11\">Vom Terror der Todesengel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h12\">Deutschland stimmt gegen Atomwaffenverbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h13\">Fl&uuml;chtlinge: Die gekaufte Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h14\">China bestellt deutschen Gesandten ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h15\">Die Millionen der ukrainischen Elite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h16\">Der &ldquo;amerikanische James Bond&rdquo; liquidierte nicht nur ausl&auml;ndische Staatschefs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h17\">Heiteres Hochschul-Raten &ndash; Uni-Ranking 2016 der WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35629#h18\">Das Letzte: Ethik-Komitee: Barrosos Wechsel zu Goldman Sachs nicht regelwidrig<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Offener Brief an den IG Metall Vorsitzenden J&ouml;rg Hofmann zur betrieblichen Altersversorgung<\/strong><br>\nKollege J&ouml;rg Hofmann, wer ber&auml;t Dich eigentlich?<br>\nIch habe mich zwei Tage nach der Sozialstaatskonferenz entschlossen, Dir diesen Brief zu schreiben. Mir ist bewusst, dass die Form des offenen Briefes ungew&ouml;hnlich ist. Aber ich sehe mittlerweile keine andere M&ouml;glichkeit mehr, die notwendige Debatte in der IG Metall zu beginnen mit dem Ziel, Schaden von der IG Metall und ihren Mitgliedern abzuwenden.<br>\nIhr habt im Juli einen Vorstandsbeschluss zum Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung gefasst. Der war gut und erzeugte Hoffnung unsere Kolleginnen und Kollegen zu einer kr&auml;ftigen politischen Bewegung zu motivieren. Er war eine gute Grundlage f&uuml;r die beschlossene Rentenkampagne zur Bundestagswahl 2017.<br>\nDie gesetzliche Rente sollte wieder in den Stand versetzt werden, die Lebensstandardsicherung im Alter zu gew&auml;hrleisten. Riester wurde f&uuml;r gescheitert erkl&auml;rt. Betriebsrenten sollten einen Zusatzbeitrag f&uuml;r ein besseres Leben im Alter schaffen k&ouml;nnen. Die Erwerbst&auml;tigenversicherung und einige absichernde Regelungen zur Verhinderung von Altersarmut waren ebenso wichtige Eckpunkte.<br>\nDas Ganze spielte auf der Konferenz nicht nur eine sehr verk&uuml;rzte und untergeordnete Rolle, es wurde &ndash; schlimmer noch &ndash; in ihr Gegenteil verkehrt. Tiefpunkte dazu waren die &Auml;u&szlig;erungen von Andrea Nahles, denen zugestimmt wurde, und ein Flyer, der angeblich in den Foren besprochene Forderungen zur Bundestagswahl 2017 wiedergab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/11\/offener-brief-den-ig-metall-vorsitzenden-joerg-hofmann-zur-betrieblichen-altersversorgung\/\">Reiner Heyse, auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Keine CETA-Siegesfeier<\/strong><br>\nNach der Unterzeichnung ist vor dem n&auml;chsten Kampf: In Belgien herrschte am Montag eine Mischung aus Trotz und Katzenjammer. Jetzt droht TTIP (&hellip;) Der Druck auf die Regierung in Namur sei immens gewesen, bemerkte Beno&icirc;t Lutgen, Vorsitzender der wallonischen Christdemokraten CDH am Sonntag im belgischen Fernsehen. &raquo;Es gab, auf eine ged&auml;mpfte Weise, bestimmte Anspielungen, die deutlich machten, dass wir aufpassen sollten. Dass es Konsequenzen f&uuml;r die Wallonie habe.&laquo; (&hellip;) &raquo;Ich denke, dass die Glaubw&uuml;rdigkeit der Europ&auml;ischen Union wiederhergestellt ist&laquo;, fasste EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m die Lage aus ihrem Blickwinkel zusammen, nachdem alle Unterschriften geleistet waren. Es geht auf die Vorweihnachtszeit zu, da sind fromme W&uuml;nsche erlaubt. Mit der Realit&auml;t hat das wenig zu tun. Bald steht mit dem Handelsabkommen TTIP ein neues, noch gr&ouml;&szlig;eres Streitobjekt ins Haus. Der Vertrag mit den USA sei &raquo;tot und begraben. Und die ganze EU wei&szlig; das jetzt&laquo;, kommentierte der wallonische Regierungschef Paul Magnette am Sonntag in einem Interview mit der belgischen Tageszeitung De Morgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-01\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erahnt werden kann der Druck, der auf die &ldquo;abtr&uuml;nnigen&rdquo; Provinzen Belgiens gelegen haben muss. &Uuml;brigens: Darauf, dass TTIP nicht endg&uuml;ltig begraben ist, haben die NachDenkSeiten mehrfach hingewiesen &ndash; u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35157#h06\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Renzi auf antieurop&auml;ischen Abwegen<\/strong><br>\nDie Erde Italiens bebt wieder, Kirchen, H&auml;user st&uuml;rzen ein, ganze D&ouml;rfer verschwinden. Die Italiener leiden, sie suchen Trost und Hoffnung.Beides versucht Premierminister Matteo Renzi ihnen zu geben. Als bei dem verheerenden Erdbeben im August rund 300 Menschen starben, fand er die richtigen Worte zur rechten Zeit. Eine neue Ernsthaftigkeit war bei dem Mann zu sp&uuml;ren, der f&uuml;r seine vorlauten T&ouml;ne bekannt ist. Er, der gerne den jungenhaften Rabauken mimt, gab sich verantwortungsvoll. (&hellip;) Renzi sagte: &bdquo;Wir werden alles wieder aufbauen. Wir werden nicht nachgeben. Wir werden uns nehmen, was wir brauchen. Wir haben keinerlei Respekt vor technokratischen Regeln. Sie w&uuml;rden die Identit&auml;t des Landes und des Territoriums verleugnen.&ldquo; Das war deutlich: Die EU-Kommission und ihre Haushaltsdisziplin, so waren seine Worte zu verstehen, kann dem italienischen Premier gestohlen bleiben. Hier brachte einer die Nation gegen Br&uuml;ssel in Stellung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2016\/10\/31\/renzi-auf-antieuropaeischen-abwegen\/\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn jemand den Austerit&auml;tswahn der EU-Kommission kritisiert, die Folgen einer Naturkatastrophe und die furchtbare Arbeitslosigkeit mildern will, ist er also heute ein Anti-Europ&auml;er &hellip; Soll Renzi die D&ouml;rfer nicht wiederaufbauen, die ehemaligen Bewohner obdachlos lassen, und nichts f&uuml;r die Wirtschaft tun, wegen einer v&ouml;llig sinnlosen Regel und 0,1 Prozent vom Bruttosozialprodukt? Die Neoliberalen werden immer verr&uuml;ckter.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedensforschungsinstitut stellt die russische Bedrohung in Frage<\/strong><br>\nDie staatliche schwedische Nachrichtenagentur SVT titelte in der vergangenen Woche: &ldquo;Russland keine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r die NATO&ldquo;. Eine &Uuml;berschrift, die hervorstach, bedenkt man, mit welch harten Worten &uuml;blicherweise davor gewarnt wird, dass eine Invasionen durch Russland droht. Inhalt des Artikels war eine Studie des internationalen schwedischen Friedensforschungsinstituts (SIPRI), welche zu dem Entschluss kam, dass die Ausgaben Russlands in der Aufr&uuml;stung gerade mal ein Zehntel der NATO-Ausgaben betragen. Der russische Experte Siemon Wezeman des Sipri-Institutes erkl&auml;rte dazu: &bdquo;Wenn man sich die Ausgaben ansieht, sollte man sich wirklich fragen, ob Russlands Milit&auml;r eine sichere Bedrohung gegen die NATO als Ganzes ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/42598-friedensforschungsinstitut-stellt-russische-bedrohung-in\/\">RTdeutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Renten: Einnahmen entwickeln sich besser als angenommen<\/strong><br>\nBundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) will neue Vorschl&auml;ge gegen drohende Altersarmut von Geringverdienern und Selbstst&auml;ndigen vorlegen. Dabei nimmt sie von den bisherigen Konzepten f&uuml;r eine Lebensleistungsrente zur Aufwertung von kleinen Renten Abschied. Das k&uuml;ndigte Nahles im Rentendialog mit Verb&auml;nden, Gewerkschaften und Arbeitgebern an, wie Teilnehmer der Deutschen Presse-Agentur am Montag berichteten. Demnach lasse sich das Ziel, die Lebensleistung auch von Geringverdienern besser in der Rente zu w&uuml;rdigen und Betroffene vor Altersarmut zu sch&uuml;tzen, nicht gut genug innerhalb der Rentenversicherung l&ouml;sen. Laut Koalitionsvertrag sollen die Rentenpunkte langj&auml;hriger Beitragszahler mit niedrigen Rentenanwartschaften aufgewertet werden. Ein Problem dabei: Viele Kleinrentner leben in Haushalten mit hohem Einkommen und sind gar nicht arm. Welchen Alternativvorschlag Nahles machen will, hat sie Teilnehmern zufolge aber noch nicht gesagt. Verbessern will sie auch die Alterssicherung von Selbstst&auml;ndigen. Dort gebe es eine Schutzl&uuml;cke, sagte Nahles nach dem Treffen. Klar gemacht hat sie in interner Sitzung Teilnehmern zufolge, dass sie die Absicherung f&uuml;r die Rente und f&uuml;r den Krankheitsfall gemeinsam betrachten wolle. Hintergrund ist, dass eine zus&auml;tzliche Versicherungspflicht f&uuml;r die Rente angesichts bereits hoher Krankenkassenkosten f&uuml;r viele Selbstst&auml;ndige kaum bezahlbar w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/nahles-nach-rentendialog-einnahmen-entwickeln-sich-besser-als-angenommen\/14760760-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das alles klingt nicht nach einer St&auml;rkung der gesetzlichen Rente, die dringend geboten ist. Auch scheint diese Bundesregierung &ndash; einschlie&szlig;lich der SPD und ihrer zust&auml;ndigen Bundesministerin Nahles &ndash; auf eine staatliche F&ouml;rderung zugunsten privater Betriebe nicht verzichten zu wollen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unglaublich komplizierte Konzepte, die einigen wenigen Rentnern minimale Verbesserungen bringen und der Mehrzahl schaden werden (noch mehr Kapitaldeckung durch Riester und Betriebsrente, Verzicht auf Auszahlungsgarantien (!!!)), und die weitere Durchl&ouml;cherung und Zerst&ouml;rung der Umlagerente. Ziele sind die Ausweitung des Umsatzes der Finanzwirtschaft, die Schonung der Arbeitgeberseite, die Pl&uuml;nderung des fast ausschlie&szlig;lich von den Arbeitnehmern gezahlten Steuerstaats und die Zerschlagung der Sozialversicherungen, kombiniert mit der &uuml;blichen unertr&auml;glichen Propaganda, dass die SPD etwas f&uuml;r Rentner und Arbeitnehmer tut. Ma&szlig;nahmen, die die Situation wirklich und durchgreifend verbessern w&uuml;rden &ndash; deutlich h&ouml;here L&ouml;hne, St&auml;rkung der gesetzlichen Rente durch Anhebung der Rentenbeitr&auml;ge und der Auszahlungen &ndash;, werden explizit verhindert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Forscher der Bundesarbeitsagentur empfehlen Entsch&auml;rfung von Hartz-IV-Sanktionen<\/strong><br>\nDas zur Bundesarbeitsagentur geh&ouml;rende Forschungsinstitut IAB (Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) empfiehlt in einer aktuellen, bislang weitgehend unbekannten Studie, dass im Hartz-IV-System &ldquo;die Sanktionsregeln entsch&auml;rft werden&rdquo;. Das berichtet das ARD-Politikmagazin &ldquo;Report Mainz&rdquo; (heute, 1. November, 21.45 Uhr im Ersten). Hintergrund sind Befunde, wonach wenig gebildete Hartz-IV-Empf&auml;nger im Sanktionssystem benachteiligt werden. Sie bekommen h&auml;ufiger Strafen, etwa wegen Meldevers&auml;umnissen oder bei Verst&ouml;&szlig;en gegen Mitwirkungspflichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/75892\/3471556\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.G.:<\/strong> Das IAB steht unter der Knute und somit in Abh&auml;ngigkeit der Bundesarbeitsagentur. Daf&uuml;r haben diese Forscher der BA also fast 12 Jahre die Sanktionspraxis im SGB II <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/377\/section.aspx\/Search?q=Sanktionen\">studiert<\/a>, um jetzt fest zu stellen, dass Sanktionen vor allem die wenig Gebildeten treffen. Pfui Deibel. Das IAB sollte sich sch&auml;men. Mir kommt es so vor, als wolle die Bundesarbeitsagentur und das IAB sich selbst ein MEA CULPA f&uuml;r ihre Sanktionsschandtaten der letzten 12 Jahre verpassen und parallel dazu die Bev&ouml;lkerung f&uuml;r dumm verkaufen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Studie des IAB kann <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/-\/id=18411146\/property=download\/nid=233454\/18v78qx\/pmhartziv.pdf\">hier<\/a> eingesehen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Here&acute;s the problem with the story connecting Russia to Donald Trump&acute;s EMail-Server<\/strong><br>\nON MONDAY NIGHT, Slate&rsquo;s Franklin Foer published a story that&rsquo;s been circulating through the dark web and various newsrooms since summertime, an enormous, eyebrow-raising claim that Donald Trump uses a secret server to communicate with Russia. That claim resulted in an explosive night of Twitter confusion and misinformation.<br>\nThe gist of the Slate article is dramatic &mdash; incredible, even: Cybersecurity researchers found that the Trump Organization used a secret box configured to communicate exclusively with Alfa Bank, Russia&rsquo;s largest privately-held commercial bank. This is a story that any reporter in our election cycle would drool over, and drool Foer did: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/11\/01\/heres-the-problem-with-the-story-connecting-russia-to-donald-trumps-email-server\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Abenteuerspielplatz&ldquo; Bundeswehr nun auf Youtube: &bdquo;Die Rekruten&ldquo;<\/strong><br>\nAb 1. November startet die Bundeswehr die Youtube-Serie &bdquo;Die Rekruten&ldquo;. Schon seit einigen Tagen finden sich einige Trailer und eine extra Facebookseite im Internet. Das Bundeswehr-Journal und der Blog augengeradeaus zitieren aus einem Schreiben des Verteidigungsministeriums an den Verteidigungsausschuss zu dieser neuen Werbeserie: &bdquo;F&uuml;r die Produktion der Serie sind 1,7 Millionen Euro veranschlagt. Um die Serie m&ouml;glichst vielen jungen Menschen unserer Zielgruppe der 17- bis 25-j&auml;hrigen bekannt zu machen, sind knapp 6,2 Millionen Euro an Medialeistungen (Online, Social Media, Plakate, Postkarten etc. vorgesehen.&ldquo; &bdquo;Macht im Ergebnis knapp acht Millionen Euro!&ldquo; hei&szlig;t es beim Bundeswehr-Journal. (Ganz nebenbei wirbt die Bundeswehr damit weiterhin bei Minderj&auml;hrigen.) In einem lesenswerten WELT-Artikel wird die neue Youtube-Serie eingesch&auml;tzt: Die parlamentarische Opposition wird zitiert: &bdquo;Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, findet: Das ist zu viel. &sbquo;Die gro&szlig;e PR-Offensive, die Ministerin von der Leyen betreibt ist, kostet insgesamt mittlerweile fast 100.000 Euro pro Tag.&rsquo; Das Werben der Bundeswehr sei geschmacklos und das Geld in anderen Bereichen besser aufgehoben, sagt Buchholz.&ldquo; Doch offensichtlich kommt diese neue Form der Bundeswehr-&Ouml;ffentlichkeitswerbung nicht mal bei Experten gut an, die der Bundeswehr nahe stehen: Im zitierten WELT-Artikel hei&szlig;t es u.a.: &bdquo;Kommunikationsexperte Koch h&auml;lt die Auftritte der Bundeswehr in den sozialen Netzwerken zwar f&uuml;r durchaus gelungen und professionell umgesetzt. Dennoch &uuml;bt er Kritik an der Selbstdarstellung. &sbquo;Die Bundeswehr stellt sehr deutlich bestimmte Themen und Werte in den Vordergrund, beispielsweise Sport, Abenteuer, Kameradschaft, Technik.&rsquo; Themen wie Kampf, Verletzung oder Tod tr&auml;ten dagegen stark in den Hintergrund.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/10\/30\/abenteuerspielplatz-bundeswehr-nun-auf-youtube-die-rekruten\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rund 5.500 afghanische Soldaten und Polizisten in diesem Jahr gefallen<\/strong><br>\nDer Sonderbeauftragte der US-Regierung f&uuml;r den Wiederaufbau Afghanistans hat am (heutigen) Sonntag seinen routinem&auml;&szlig;igen Quartalsbericht f&uuml;r den U.S. Congress vorgelegt. Zusammen mit dem 280 Seiten umfassenden Bericht hob das B&uuml;ro des Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) einige sehr ern&uuml;chternde Fakten heraus, eine kurze d&uuml;stere &Uuml;bersicht (nein, ich habe nicht nur die negativen Punkte herausgesucht, es gab keine positiven): Past gains are eroding: poverty, unemployment, underemployment, violence, outmigration, internal displacement, and the education gender gap have all increased, while services and private investment have decreased. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2016\/10\/rund-5-500-afghanische-soldaten-und-polizisten-in-diesem-jahr-gefallen\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der komplette Bericht kann <a href=\"https:\/\/sigar.mil\/pdf\/quarterlyreports\/2016-10-30qr.pdf\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundeswehr startet Planungen f&uuml;r Ausweitung von Mali-Einsatz<\/strong><br>\nDas Bundesverteidigungsministerium hat mit den Planungen f&uuml;r den Einsatz deutscher Kampf- und Transporthubschrauber sowie zus&auml;tzlicher Soldaten im Norden Malis begonnen. Dies teilte die Bundeswehr am Dienstag auf ihrer Homepage mit. Das Ministerium kn&uuml;pft die Entsendung der Helikopter jedoch an die Bedingung, dass ab Mitte 2018 ein anderer Staat die Hubschrauber in Gao stellt. (&hellip;) Die Bundeswehr hat in der W&uuml;stenstadt im gef&auml;hrlichen Norden Malis rund 550 Soldaten stationiert. Ohne die Hubschrauber st&uuml;nde der deutsche Einsatz auf der Kippe, da die Maschinen nicht nur dem Schutz der Soldaten dienen, sondern auch notwendig sind, um Verletzte und Kranke ausfliegen zu k&ouml;nnen. M&uuml;sste die Bundeswehr selbst die Helikopter stellen, w&uuml;rde dies nach fr&uuml;herer Einsch&auml;tzung von Experten die Entsendung weiterer 300 Soldaten bedeuten. Die Deutschen im Norden Malis sind Teil des etwa 15.000 Soldaten und Polizisten umfassenden Blauhelm-Einsatzes Minusma, der die Einhaltung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den islamistischen Rebellen &uuml;berwacht. Minusma ist mit &uuml;ber 100 get&ouml;teten Soldaten der gef&auml;hrlichste UN-Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-mali-bundeswehr-hubschrauber-idDEKBN12W4GE\">Reuters<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vom Terror der Todesengel<\/strong><br>\nSeit 15 Jahren setzen die USA Drohnen im Kampf gegen mutma&szlig;liche Terroristen ein &ndash; worunter vor allem Zivilisten zu leiden haben. Mit einem &bdquo;Who the fuck did that?&ldquo; begann vor f&uuml;nfzehn Jahren mit dem westlichen Milit&auml;reinsatz in Afghanistan auch die Geschichte des Drohnen-Krieges der USA. An jenem Tag &ndash; dem 7. Oktober 2001 &ndash; hatten US-Piloten im Combined Air Operations Center (CAOC) in Saudi-Arabien eine Menschenmenge im s&uuml;dafghanischen Kandahar, dem Machtzentrum der damaligen Taliban-Regierung, im Visier. (&hellip;) Drohnen-Angriffe geh&ouml;ren seitdem zum Alltag in vielen L&auml;ndern &ndash; vor allem in Afghanistan. Laut dem Bureau of Investigative Journalism (TBIJ), einer in London ans&auml;ssigen Organisation, ist das Land am Hindukusch das am h&auml;ufigsten von Drohnen bombardierte Land der Welt. Laut den bekannten Daten, unter anderem zusammengestellt vom TBIJ sowie von der US-Denkfabrik &bdquo;New America&ldquo;, fanden im Zeitraum 2001 bis 2013 mindestens 1.670 US-amerikanische Drohnen-Angriffe in Afghanistan statt. Wie viele Menschen bei diesen Eins&auml;tzen get&ouml;tet wurden, ist unklar. Vor allem in Bezug auf Afghanistan ist die Datenlage sehr beschr&auml;nkt. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass insgesamt mindestens sechstausend Menschen Opfer des Drohnen-Krieges wurden. Die Zahl bezieht sich auf Eins&auml;tze in Afghanistan, Pakistan, Syrien, Somalia, Jemen, Libyen, Irak und den Philippinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201611014138\/globales\/kriege\/vom-terror-der-todesengel.html\">Emran Feroz bei hintergrund.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland stimmt gegen Atomwaffenverbot<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen wollen &uuml;ber ein Verbot aller Atomwaffen verhandeln. Widerstand kommt von den Atomm&auml;chten USA, Russland, Gro&szlig;britannien und Frankreich. Auch Deutschland stimmt gegen ein Atomwaffenverbot. Die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen hat am 27. Oktober in New York die Aufnahme von Verhandlungen &uuml;ber ein Atomwaffenverbot beschlossen. Im UN-Hauptausschuss f&uuml;r Abr&uuml;stung stimmten 123 Staaten daf&uuml;r, bereits f&uuml;r M&auml;rz 2017 eine entsprechende UN-Konferenz einzuberufen. 38 Staaten &ndash; angef&uuml;hrt von den USA und Russland &ndash; stimmten dagegen. Zu ihnen geh&ouml;ren fast alle NATO-Staaten inkl. Deutschland. 16 Staaten, darunter China, enthielten sich der Stimme. Die Endabstimmung in der UN-Generalversammlung steht noch aus, wird aber an diesem Votum kaum etwas &auml;ndern. (&hellip;) 85 Prozent der Bundesb&uuml;rger sprechen sich daf&uuml;r aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93% bef&uuml;rworten, dass Atomwaffen v&ouml;lkerrechtlich verboten werden. 88% sprechen sich dagegen aus, dass die in Deutschland gelagerten Atomwaffen durch neue und einsatzf&auml;higere Bomben ersetzt werden. (Meinungsforschungsinstitut Forsa, M&auml;rz 2016)<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/deutschland-stimmt-gegen-atomwaffenverbot-13710\">hpd.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=TcyXKwkIeb0\">Stellungnahme der Bundesregierung auf der Bundespresskonferenz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge: Die gekaufte Grenze<\/strong><br>\nDeutschland r&uuml;stet afrikanische Staaten wie Tunesien mit &Uuml;berwachungstechnik auf, um Fl&uuml;chtlinge zu stoppen. F&uuml;r europ&auml;ische Konzerne ist das ein Milliardengesch&auml;ft. (&hellip;) Ein neuer Eiserner Vorhang entsteht vor den s&uuml;dlichen Toren Europas. Beschlossen haben ihn die Staats- und Regierungschefs der EU. Errichtet wird er unter anderem von europ&auml;ischen R&uuml;stungskonzernen, nicht nur in Tunesien. Das franz&ouml;sische Unternehmen Thales etwa hat an 25 afrikanische Staaten ein elektronisches System f&uuml;r Passkontrollen geliefert, zum Teil subventioniert von der EU. Der italienische Konzern Leonardo-Finmeccanica produziert Aufkl&auml;rungsflugzeuge f&uuml;r die See&uuml;berwachung in Nordafrika, Rheinmetall baut in Afrika eine Fabrik f&uuml;r Panzerwagen auf, mit denen man an der Grenze patrouillieren kann. Auch die R&uuml;stungssparte des Airbus-Konzerns, der zu gut elf Prozent dem deutschen Staat geh&ouml;rt, verdient an den neuen Grenzen. Im vergangenen Jahr hat die deutsche Regierung etliche Airbus-Produkte an die tunesische Grenzpolizei verschenkt: Nachtsichtger&auml;te vom Typ Night Owl M, W&auml;rmebildkameras, Hightechfernrohre und Radarsysteme. Fr&uuml;her verdienten die R&uuml;stungskonzerne an der Grenze zwischen Ost und West. Heute verdienen sie an der Grenze zwischen Nord und S&uuml;d.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/45\/fluechtlinge-grenze-schutz-tunesien-ueberwachungstechnik\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>China bestellt deutschen Gesandten ein<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Gabriel reist heute nach China &ndash; das Land ist einer der wichtigsten deutschen Handelspartner. Vor dem Besuch ist es offenbar zu einer diplomatischen Verstimmung zwischen China und Deutschland gekommen. Chinas Au&szlig;enministerium hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) den deutschen Gesandten einbestellt. Vor dem Hintergrund der Debatte in Deutschland &uuml;ber chinesische Investitionen wurde dem zweiten Mann der Botschaft ein Protest &uuml;bergeben. Dem Vernehmen nach beklagte sich die chinesische Seite insbesondere &uuml;ber die Nicht-Genehmigung chinesischer Investitionen auf amerikanischen Druck hin. Hintergrund ist die geplante &Uuml;bernahme des Spezialmaschinenbauers Aixtron. Das Wirtschaftsministerium hatte vergangene Woche &uuml;berraschend eine neue Pr&uuml;fung des Kaufangebots des chinesischen Investors Fujian Grand Chip eingeleitet. Nach dessen Angaben gibt es Sicherheitsbedenken wegen der Weitergabe von R&uuml;stungstechnologie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/gabriel-besuch-china-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Blo&szlig; keine chinesischen Investoren<\/strong><br>\nChina mutiert zum Lieblingsfeind der Deutschen. Nach den Stahlimporten geht es jetzt gegen die &bdquo;gelbe Gefahr&ldquo;, die sich aus chinesischen Firmenk&auml;ufen ergibt. Der deutsche Merkantilismus soll schon genetisch nachweisbar sein.<br>\nMan muss sich nicht die unertr&auml;gliche Suada eines ausgemachten Chinesenfeindes wie G&uuml;nther Oettinger anh&ouml;ren (hier z. B.), um zu erkennen, dass Deutschland im Umgang mit dem Reich der Mitte von einer Phobie besessen ist, die ihresgleichen sucht. Auch in der &bdquo;Chefsache&ldquo; des Managermagazins wird die Gefahr beschworen (hier), dass China nun in gro&szlig;en Mengen deutsche Unternehmen aufkauft und dann &ndash; ja, was dann? Dann ist Deutschland &bdquo;&uuml;berfremdet&ldquo;, dann wird deutsches Volksverm&ouml;gen verschleudert, dann sind deutsche Arbeitspl&auml;tze in Gefahr. Immer wenn es um China geht, verliert der Deutsche jedes Ma&szlig;. Zuerst waren es die Stahlimporte (hier von uns besprochen), jetzt sind es die Direktinvestitionen. Selbst da, wo die Argumentation noch relativ sachlich bleibt (wie hier), wird die Hauptsache einfach vergessen (auch in der FT hier). (&hellip;) Es ist schon so: Man hat sich in Deutschland schon immer &uuml;ber die &bdquo;&Uuml;berfremdung&ldquo; durch ausl&auml;ndische Investoren aufgeregt. In den f&uuml;nfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren es die Amerikaner, dann kamen die Japaner. Jetzt sind es die Chinesen. Die Krankheit wird aber nicht besser, sie verschlimmert sich leider. Wer bei eigenen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen von fast zehn Prozent &uuml;ber steigende Importe der anderen oder Firmenaufk&auml;ufe aus dem Ausland klagt, ist ein viel gr&ouml;&szlig;erer Narr als der, der das bei ausgeglichener Leistungsbilanz tut. Der Merkantilismus ist inzwischen anscheinend zu einem festen Bestandteil des deutschen Wesens geworden. Wahrscheinlich l&auml;sst er sich schon in den Genen nachweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/10\/bloss-chinesischen-investoren\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Millionen der ukrainischen Elite<\/strong><br>\nAuf Anweisung des IWF haben Beamte und Politiker in der Ukraine ihr Verm&ouml;gen offenlegen m&uuml;ssen. Heraus kamen Millionen auf den Konten &ndash; die meisten bei Pr&auml;sident Poroschenko. Zahlen, die den Vorwurf der Korruption weiter sch&uuml;ren. (&hellip;) Justizminister Pawlo Petrenko besitzt auf seinem Konto eine Millionen Dollar und hat zus&auml;tzlich 500.000 Dollar als Bargeld zu Hause. Sein Kommentar: &ldquo;Das ist alles, was ich f&uuml;r notwendig erachte. Es ist ausreichend, um damit zu leben.&rdquo; Das Durchschnittseinkommen in der Ukraine liegt mittlerweile bei unter 300 Euro, der Mindestlohn bei monatlich 51 Euro. Manche Rentner bekommen nur 80 Euro ausgezahlt und dies bei Preisen, die nicht niedrig sind. Der neue Premierminister Wolodymir Groismann, ein guter Freund des Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko, ist nicht nur Regierungschef, sondern auch Immobilienbesitzer. Die Vermietung bringt ihm anscheinend gen&uuml;gend Geld ein: So gibt er sein Verm&ouml;gen mit 1,5 Millionen Dollar an, hinzu kommen Mieteinnahmen von rund 53.000 Euro. Bei einer Debatte im Parlament sagte er: &ldquo;Es lebe die Ukraine. Ich werde Euch zeigen, wie die Ukraine zu regieren ist.&rdquo; Hinzu kommt, dass der erste Mann im Staat, Poroschenko, auf der Liste der Reichen ganz oben steht. Unter den 100.000 Beamten und Regierungsmitgliedern sticht er hervor mit einem Bankguthaben von 23,7 Millionen Euro und mehr als 100 Unternehmen in mehreren L&auml;ndern. Insgesamt wird sein Verm&ouml;gen auf 867 Millionen Euro gesch&auml;tzt, berichtete die Wochenzeitung &ldquo;Nowoje Wremja&rdquo;. (&hellip;) Die Emp&ouml;rung ist gro&szlig;, das Vertrauen in die Regierungselite war ohnehin sehr gering, nun ist es auf einem Tiefpunkt angelangt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-deklarationen-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der &ldquo;amerikanische James Bond&rdquo; liquidierte nicht nur ausl&auml;ndische Staatschefs<\/strong><br>\nWilliam King Harvey und die Lizenz zum T&ouml;ten (Teil 1\/3)<br>\nDer cowboyhafte CIA-Mann William King Harvey (1915-1976) galt im US-Geheimdienst zeitlebens als &ldquo;amerikanischer James Bond&rdquo;. F&uuml;r die CIA grub der Draufg&auml;nger Tunnel unter Feindesland, kungelte mit Altnazis und Mafiosi, betrieb Sabotage und Staatsstreiche und organisierte politischen Mord. Die Church-Kommission verd&auml;chtigte Harvey 1975 der Beteiligung am Kennedy-Mord. Unter dem einem Prozent der Akten zum Attentat, die in die USA noch bis zum 22.11.2017 gesperrt sind (3.603 Dokumente), befinden sich auch solche &uuml;ber Harveys geheimnisvolle Reise im November 1963.<br>\nF&uuml;r den 22. November 1963 verschaffte sich William King Harvey ein sicheres Alibi: Er weilte wieder an seinem Arbeitsplatz als CIA-Stationschef in Rom, &uuml;ber 9.000 km entfernt vom Tatort des Jahrhundertattentats in Dallas. Dieser Umstand zahlte sich zw&ouml;lf Jahre sp&auml;ter aus, als er von einem Senats-Ausschuss zu seiner m&ouml;glichen Rolle im Mordfall JFK befragt wurde. Denn Harvey hatte nicht nur aus seiner Todfeindschaft zu den Kennedy-Br&uuml;dern nie einen Hehl gemacht &ndash; auch seine Profession qualifizierte ihn f&uuml;r die Organisation des Anschlags wie keinen Zweiten: Harvey war der Leiter des &ldquo;Secret Teams&rdquo; der CIA gewesen, zust&auml;ndig f&uuml;r politischen Mord, Staatsstreiche und andere nasse Sachen.<br>\nDer Mann der CIA f&uuml;rs Grobe war Sohn einer Professorin und eines Rechtsanwalts, er selbst absolvierte ein Jurastudium. Urspr&uuml;nglich hatte Harvey beim FBI angefangen, wo er f&uuml;r Gegenspionage gegen kommunistische Agenten zust&auml;ndig war. Doch Harveys Hang zum Alkohol harmonierte nicht mit Hoovers Auffassung von untadeligen Ermittlern. Mit seinem FBI-Wissen heuerte Harvey 1947 bei der gerade gegr&uuml;ndeten CIA an. Der Mann war alles andere als ein B&uuml;rohengst, vielmehr galt er als grobschl&auml;chtiger Draufg&auml;nger, den viele als Elefant im Porzellanladen sahen. Auch Harveys Frau erschien den elit&auml;ren Kollegen in der CIA und erst recht in den britischen Geheimdiensten nicht als standesgem&auml;&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49859\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Heiteres Hochschul-Raten &ndash; Uni-Ranking 2016 der WirtschaftsWoche<\/strong><br>\nBeim neuesten WiWo-Schaulaufen von &bdquo;Deutschlands besten Unis&ldquo; machen die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen das Rennen. Staatliche Hochschulen stehen bei Personalchefs inzwischen h&ouml;her im Kurs als private. F&uuml;r Studierende ist die Umfrage nicht gemacht, wichtigster Adressat sind die &bdquo;Entscheidungstr&auml;ger&ldquo;. Studis Online interessiert&rsquo;s trotzdem.<br>\nDas Hochschul-Ranking der WirtschaftsWoche (WiWo) ist kaum noch zu fassen. Man denkt, es muss doch kommen, wei&szlig; aber nicht wann. Bei den ersten f&uuml;nf Auflagen war noch Verlass darauf, dass es im Fr&uuml;hjahr, lange vorm Bewerbungsschluss zum Wintersemester erscheint. Aber dann: Wurde es 2014 mit der Ver&ouml;ffentlichung Ende Juni schon richtig eng, lag man im Vorjahr sogar schon &uuml;ber der Zeit &ndash; Mitte Juli. F&uuml;r angehende Studierende war das Ding da praktisch nutzlos.<br>\nNur ein Ausrutscher? Weit gefehlt. Es geht noch &auml;rger. Mit seiner &bdquo;aktuellen&ldquo; 2016er-Version ist das Magazin mal eben in der letzten Oktober-Woche herausger&uuml;ckt und damit satte drei Monate nach dem &bdquo;Verfallsdatum&ldquo;. Das hat etwas: W&auml;hrend der Uni-Betrieb l&auml;ngst auf Hochtouren brummt und die Studien- und Hochschulwahl &bdquo;so was von gestern&ldquo; ist, tritt die WiWo auf den Plan und verk&uuml;ndet, &bdquo;das sind Deutschlands beste Unis&ldquo;. Willkommen im Hier und Jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1979-wiwo-uniranking2016.php\">Studis online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Ethik-Komitee: Barrosos Wechsel zu Goldman Sachs nicht regelwidrig<\/strong><br>\nDer ehemalige EU-Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso hat mit seinem neuen Job bei der US-Investmentbank Goldman Sachs nicht gegen EU-Regeln versto&szlig;en. Zu diesem Ergebnis kam ein Ethik-Komitee der Kommission. Dem Bericht zufolge sind Barroso formelle Verst&ouml;&szlig;e gegen das Integrit&auml;ts- und das Diskretionsgebot nicht vorzuwerfen. Allerdings habe der Politiker seine Entscheidung nicht so abgewogen, wie man es bei jemandem in seiner Position h&auml;tte erwarten d&uuml;rfen. Die Sache ist f&uuml;r Barroso wom&ouml;glich noch nicht ausgestanden. Die EU-Ombudsfrau Emily O&rsquo;Reilly k&uuml;ndigte an, weitere Schritte zu pr&uuml;fen, unter anderem auch eine eigene Untersuchung des Falles.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/barroso-hat-bei-seinem-wechsel-zu-goldman-sachs-keine-ethikregeln-verletzt-a-1119088.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Liest man <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/ethics-for-commissioners\/pdf\/opinion-comite-adhoc-2016-10-26_en.pdf\">die Stellungnahme<\/a> der <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/ethics-for-commissioners\/ad-hoc-ethical-committee_en.htm\">Ethikkomission<\/a> im Original, dann wird deutlich, dass Barroso zwar rein rechtlich nichts vorzuwerfen ist, vor allem, da er die vorgeschriebenen 18 Monate Karenzzeit zwischen seiner T&auml;tigkeit als Chef der EU-Kommission und dem Job bei Goldman Sachs eingehalten hat. Gleichwohl ist die Ethikkommission mehr oder weniger besch&auml;mt &uuml;ber Barrosos Verhalten: &bdquo;It could and has been said that it is unwise and blameworthy for a former President of the Commission, taking into account his political status and public exposure, to accept a position like the one in question.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Goldman Sachs may be considered at the vanguard of aggressive capitalism but as long as it respects the rule of law, it is in itself not against the law to accept a position at the bank.&ldquo; Ganz klar: Man kann niemandem verbieten, f&uuml;r eine Bank zu arbeiten, sei sie auch noch so &bdquo;aggressiv&ldquo; und unbeliebt. Schwerer wiegt wohl die Tatsache, dass es Barroso offenkundig v&ouml;llig egal ist, was die &Ouml;ffentlichkeit zu seiner Entscheidung meint. Es ist eben genau diese Gleichg&uuml;ltigkeit und Abgehobenheit, die f&uuml;r &Auml;rger und Wut sorgt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-35629","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35629"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35633,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35629\/revisions\/35633"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}