{"id":35664,"date":"2016-11-03T14:25:46","date_gmt":"2016-11-03T13:25:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35664"},"modified":"2022-11-16T10:07:04","modified_gmt":"2022-11-16T09:07:04","slug":"wir-erleben-eine-neue-stufe-der-unterwuerfigen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35664","title":{"rendered":"\u201eWir erleben eine neue Stufe der unterw\u00fcrfigen Politik\u201c"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161103_dagdelen.jpg\" alt=\"Sevim Dagdelen\" title=\"Sevim Dagdelen\"><\/div><p>Besonders f&uuml;r Akademiker, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten ist in diesen Tagen das Leben in der T&uuml;rkei schwierig. Regelm&auml;&szlig;ig kommt es zu Festnahmen und anderweitigen Repressalien. Zum gleichen Zeitpunkt herrscht im S&uuml;dosten des Landes Krieg. Doch gleichzeitig gilt die t&uuml;rkische Regierung als treuer Partner Berlins und der Europ&auml;ischen Union. Die LINKE-Bundestagsabgeordnete <strong>Sevim Dagdelen<\/strong> hat ein Buch &uuml;ber die aktuellen deutsch-t&uuml;rkischen Beziehungen geschrieben. Sehr scharf kritisiert sie darin vor allem die Haltung der Bundesregierung gegen&uuml;ber dem t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan. <strong>Emran Feroz<\/strong> hat mit Dagdelen dar&uuml;ber gesprochen.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Der EU-Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei besteht nun schon seit l&auml;ngerem. Man h&ouml;rt allerdings nicht mehr viel davon, obwohl die Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen. Wir wissen n&auml;mlich mittlerweile, dass die Zuwanderung von Gefl&uuml;chteten nach Europa in den letzten Monaten stark abgenommen hat. Wie w&uuml;rden Sie diesen Deal zusammenfassen?<\/strong><\/p><p>Der EU-T&uuml;rkei-Deal ist ein schmutziger Deal, der von Schutz suchenden Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, getragen wird. Diese Kriege wurden unter anderem auch vom Westen mitverursacht. Es stimmt, dass die Fl&uuml;chtlingszahlen reduziert worden sind. Das hei&szlig;t aber nicht, dass es weniger Fl&uuml;chtlinge gibt. Sie sind immer noch da. Man hat die Fl&uuml;chtlinge nur dazu gezwungen, die Routen zu &auml;ndern. Das Ziel des Deals mit der T&uuml;rkei war vor allem die Schlie&szlig;ung der Balkan-Route. Der Deal missachtet alle v&ouml;lkerrechtlichen Konventionen in Sachen Menschenrechtsschutz. Das hat unter anderem zur Folge, dass die T&uuml;rkei sehr repressiv gegen&uuml;ber Schutz suchenden Menschen auftritt. Es kam zum Beispiel immer wieder zu Erschie&szlig;ungen von Fl&uuml;chtlingen an der t&uuml;rkisch-syrischen Grenze. W&auml;hrenddessen werden Schutz suchende Menschen innerhalb der T&uuml;rkei willk&uuml;rlich inhaftiert. Der Deal hat auch die Folge, dass die deutsche Bundesregierung sich erpressbar gemacht hat, weil sie in der Fl&uuml;chtlingspolitik alles auf diese Karte setzt. <\/p><p><strong>Erkl&auml;rt dies Ihrer Meinung nach auch das gegenw&auml;rtige Verhalten der Bundesregierung? Immerhin verliert sie nur selten ein Wort &uuml;ber all die Demokratiedefizite, welche die T&uuml;rkei in den letzten Jahren und Monaten erlebt hat.<\/strong><\/p><p>Ja, unter anderem. Es gibt nat&uuml;rlich auch geopolitische und geostrategische Interessen, die eng mit der Rolle der T&uuml;rkei verstrickt sind. Die hat auch mit der Rolle der NATO in der Region zu tun. Auch aus &ouml;konomischer Sicht gibt es zahlreiche Interessen. Deutschland ist der gr&ouml;&szlig;te Handelspartner der T&uuml;rkei. Die Bundesregierung hat ein gro&szlig;es Interesse daran, dass der deutsche Kapitalexport und der Absatzmarkt f&uuml;r deutsche Unternehmen sichergestellt wird. Deshalb ist man darum bem&uuml;ht, gute Beziehungen mit der T&uuml;rkei zu pflegen. Wir erleben allerdings eine neue Stufe der unterw&uuml;rfigen Politik. Egal, ob sich dies nun auf den Fall B&ouml;hmermann, den Krieg im S&uuml;dosten des Landes oder der Armenierfrage bezieht. <\/p><p><strong>In Anbetracht der katastrophalen Lage im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei stellt man sich die Frage, wie viele Fl&uuml;chtlinge es aus dieser Region gibt. Ist die T&uuml;rkei eigentlich ein &bdquo;sicheres Herkunftsland&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Zwischen Januar und Juni 2016 gab es in Deutschland rund 1.700 Asylbewerber aus der T&uuml;rkei. Eine derartige Anzahl gab es zuvor nur f&uuml;r ein ganzes Jahr. Die Schutzquote liegt derzeit bei circa dreizehn Prozent. Diese Schutzquote ist &uuml;berhaupt nicht vereinbar mit der Einstufung eines sicheren Herkunftsstaates. Neunzig Prozent der Asylbewerber aus der T&uuml;rkei sind kurdischer Herkunft. Das hei&szlig;t, der eskalierende Kurdenkonflikt und die einseitige Aufk&uuml;ndigung des Friedensprozesses seitens der t&uuml;rkischen Regierung sind eine Fluchtursache. Hinzu kommen auch immer mehr Journalisten, Publizisten und Wissenschaftler, die aufgrund der Verfolgung von Andersdenkenden fliehen &ndash; gerade auch nach dem gescheiterten Milit&auml;rputsch vor einigen Monaten.<\/p><p>Es gibt allerdings auch eine andere Fluchtursache in der Region, die von der T&uuml;rkei selbst ins Leben gerufen wurde, n&auml;mlich durch die Unterst&uuml;tzung und Bewaffnung von islamistischen Extremisten in Syrien. Die T&uuml;rkei wirkt seit Beginn des Krieges in Syrien aktiv mit und unterst&uuml;tzt dort Gruppierungen wie die Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemalige Al-Nusra-Front) und die Ahrar asch-Scham, um einen Regime-Change herbeizuf&uuml;hren. Auch durch diese Gruppierungen werden viele Menschen in die Flucht getrieben.<\/p><p><strong>Stichwort Kurden. In den Medien ist oftmals von &bdquo;den&ldquo; Kurden die Rede. Doch kann man hier tats&auml;chlich von einer politisch-homogenen Gruppe sprechen? Immerhin gibt es auch Kurden innerhalb der AKP, die mit Erdogans Politik zufrieden sind.<\/strong><\/p><p>In den letzten Monaten wurden um die 60 Politiker der pro-kurdischen HDP ohne jegliche Gerichtsurteile verhaftet. Ihnen wurde der Zugang zu ihren Anw&auml;lten und Familien verwehrt. Auch die Immunit&auml;t nahezu aller Abgeordneten der HDP wurde aufgehoben. Allein diese Umst&auml;nde zeigen, dass es hier auch um die kurdische Bev&ouml;lkerung geht. Nat&uuml;rlich sind nicht alle Kurden gleich. Es gibt sowohl Linke als auch Rechte. Die Angriffe der t&uuml;rkischen Armee im S&uuml;dosten des Landes machen deutlich, dass hier nicht nur die Anh&auml;nger der PKK, wie es die t&uuml;rkische Regierung immer wieder behauptet, bek&auml;mpft werden, sondern die kurdische Bev&ouml;lkerung an sich, um sie gef&uuml;gig zu machen. <\/p><p>Auch die v&ouml;lkerrechtswidrige Siedlungspolitik der t&uuml;rkischen Regierung macht deutlich, dass das Ziel die Kurden sind. In diesen Tagen werden besonders arabisch-sunnitische Menschen in jenen Gebieten angesiedelt, in denen mehrheitlich Aleviten und Kurden leben. Diesen Fl&uuml;chtlingen soll  unter anderem auch die t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rgerschaft verliehen werden. Damit wird deutlich, dass die t&uuml;rkische Regierung sich auch das Wahlvolk f&uuml;r die Zukunft aussuchen will. Deshalb denke ich, dass es im Gro&szlig;en und Ganzen schon um die kurdische Bev&ouml;lkerung geht. <\/p><p><strong>Wie dominant ist Ihrer Meinung nach der neo-osmanische Gedanke innerhalb der politischen Diskurses in der T&uuml;rkei? Wird hier vor allem au&szlig;enpolitisch nur nach Ideologie gehandelt oder auch realpolitisch?<\/strong><\/p><p>Beides schlie&szlig;t sich nicht gegenseitig aus. Vor Kurzem hat Erdogan wieder gezeigt, wie pragmatisch er ist. Noch vor wenigen Monaten spielte er &bdquo;Weltkriegsroulette&ldquo;, vor allem nach dem Abschuss des russischen Milit&auml;rjets. &Auml;hnlich verhielt es sich auch mit seinen Provokationen gegen&uuml;ber Israel. Es schien immer wieder, als sei Erdogan f&uuml;r eine weitere Eskalation bereit. Mittlerweile hat er jedoch total zur&uuml;ckgedreht. Er ist eben durch und durch ein Machtmensch, der auch seine pragmatischen Seiten hat. Seine Agenda ist allerdings klar: Er will die T&uuml;rkei in einen islamistischen Unterdr&uuml;ckungsstaat verwandeln. Und nat&uuml;rlich betreibt er in diesem Kontext auch eine neo-osmanische Au&szlig;enpolitik mit geopolitischen Beweggr&uuml;nden. Dies wird etwa am t&uuml;rkischen Einmarsch in Syrien oder am Interesse am Nordirak, wo nach Erdogans Auffassung nach der Befreiung vom IS nur sunnitische Araber oder turkmenische V&ouml;lker leben sollten. <\/p><p><strong>Bei aller berechtigten Kritik an Erdogan h&ouml;rt man doch vor allem in Deutschland den Islamismusvorwurf und &Auml;hnliches sehr oft. Denken Sie nicht, dass es gerade in diesem Punkt auch Jubel von der falschen, sprich, islamfeindlichen Seite geben kann?<\/strong><\/p><p>Wenn eine andere Person diesen Umstand ebenfalls feststellt &ndash; und zuf&auml;llig ein Rechtsradikaler ist &ndash; dann hei&szlig;t es doch nicht, dass diese objektive Tatsache falsch ist. Ich f&uuml;hle mich der Aufkl&auml;rung verpflichtet und will den Menschen deshalb die Zust&auml;nde in der T&uuml;rkei beschreiben. Die voranschreitende Islamisierung in der T&uuml;rkei ist eine zentrale S&auml;ule der AKP-Politik der letzten Jahre gewesen. Wenn man das nicht mehr benennt, profitiert doch viel eher die andere, problematische Seite davon. Genauso wie man den rechtsextremen Terror, zum Beispiel in Deutschland, verurteilen muss, muss man auch den islamistischen Terror, der sich in der T&uuml;rkei verbreitet, benennen. Solange die Kritik berechtigt ist, denke ich, dass es notwendig ist, sie zu formulieren. Islamophobe Klischees werden dadurch meiner Meinung nach nicht bedient. <\/p><p><strong>In den letzten Monaten gab es zahlreiche Anschl&auml;ge in der T&uuml;rkei. Einige davon gingen allerdings auch auf das Konto der PKK. Schaden derartige Angriffe nicht einerseits der HDP, w&auml;hrend sie Wasser auf den M&uuml;hlen der Regierung sind?<\/strong><\/p><p>Gewalt und Krieg sind f&uuml;r mich keine Mittel der Politik. Deshalb verurteile ich auch solche Anschl&auml;ge. Egal, von welcher Seite sie kommen. Terroristische Aktivit&auml;ten sind mir zuwider. Allerdings sehe ich die PKK nicht als terroristische Vereinigung. Meiner Meinung nach ist die Einstufung als &bdquo;terroristische Organisation&ldquo; seitens jener Akteure, die gewisse Terrorlisten f&uuml;hren, nichts anderes als eine politische Willk&uuml;r. <\/p><p><strong>Das klingt nun so, als ob rechtsextremer und islamistischer Terrorismus zu verurteilen sind, linksextremer allerdings nicht.<\/strong><\/p><p>Wie gesagt, verurteile ich jegliche Gewalt. Ich finde nur, dass die PKK an sich keine terroristische Organisation in dem Sinne ist, wie die EU-Terrorliste sie eingestuft hat. Diese Einstufungen erfolgen aufgrund politischer Motive und Interessen. Um ein Beispiel zu nennen, das dies deutlich macht: Laut dem Staatsschutzsenat des Stuttgarter Oberlandesgerichts ist die syrische Ahrar asch-Scham eine terroristische Organisation. Eine Person, die f&uuml;r diese Gruppierung t&auml;tig gewesen sein soll, wurde deshalb auch verurteilt. Gleichzeitig weigert sich die Bundesregierung seit Jahren, die Ahrar asch-Scham als Terrororganisation einzustufen. Im UN-Sicherheitsrat gab es mehrfach Antr&auml;ge, diese Organisation auf die Terrorliste zu setzen, so wie etwa den IS. Die Einstufung wird allerdings stets von den USA verhindert. Dies geschieht nur, weil die Ahrar asch-Scham gegenw&auml;rtig als Verb&uuml;ndeter betrachtet wird. Sie ist vor allem ein Verb&uuml;ndeter der t&uuml;rkischen Regierung, der sie bewaffnet. Letztendlich sind diese Terrorlisten und die damit verbundenen Einstufungen nur an politische Interessen gebunden. Davon sollte man sich nicht instrumentalisieren lassen. Ich halte die PKK f&uuml;r keine Terrororganisation, allerdings begeht sie terroristische Gewaltakte, die ich scharf verurteile. Genauso verurteile ich auch den Staatsterror der t&uuml;rkischen Regierung im S&uuml;dosten des Landes. <\/p><p><strong>In Ihrem Buch verlangen Sie unter anderem ein Einreiseverbot f&uuml;r Erdogan. Denken Sie wirklich, dass das eines Tages eintreten wird?<\/strong><\/p><p>Ich denke, dass einem Staatspr&auml;sidenten, der indirekt zu Gewalt gegen&uuml;ber Mitgliedern des Bundestages aufruft, sie zu Staatsfeinden deklariert und behauptet, dass ihr Blut aufgrund ihres Abstimmungsverhaltens gegen&uuml;ber der Armenierfrage im Labor &uuml;berpr&uuml;ft werden m&uuml;sse, auf eine solche Art und Weise entgegnet werden muss. Die Bundesregierung befindet sich zur Zeit allerdings in einer sehr engen Partnerschaft mit der T&uuml;rkei. Insofern bef&uuml;rchte ich, dass es weiterhin keine Folgen geben wird.<\/p><p><em>Sevim Dagdelens Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/der-fall-erdogan\/\">Der Fall Erdogan &ndash; Wie uns Merkel an einen Autokraten verkauft<\/a>&ldquo; ist im Westend Verlag erschienen und kostet 18,00 Euro.<\/em><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/2e1ca7b6c2574ce280c19c66694eff51\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161103_dagdelen.jpg\" alt=\"Sevim Dagdelen\" title=\"Sevim Dagdelen\"\/><\/div>\n<p>Besonders f&uuml;r Akademiker, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten ist in diesen Tagen das Leben in der T&uuml;rkei schwierig. Regelm&auml;&szlig;ig kommt es zu Festnahmen und anderweitigen Repressalien. 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Doch gleichzeitig gilt die t&uuml;rkische Regierung als treuer Partner<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35664\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,209,20,166],"tags":[1986,999,1055,1529,1530,663,1553,950],"class_list":["post-35664","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-landerberichte","category-terrorismus","tag-dagdelen-sevim","tag-erdogan-recep-tayyip","tag-fluechtlinge","tag-kurden","tag-pkk","tag-putsch","tag-syrien","tag-tuerkei"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35664"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35664\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90436,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35664\/revisions\/90436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}