{"id":3568,"date":"2008-11-06T09:37:27","date_gmt":"2008-11-06T08:37:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3568"},"modified":"2008-11-06T09:37:28","modified_gmt":"2008-11-06T08:37:28","slug":"hinweise-des-tages-769","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3568","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>30 Jahre nach Reagan-Thatcher: der gro&szlig;e Paradigmenwechsel?<\/li>\n<li>Skepsis gegen&uuml;ber dem &bdquo;Konjunkturprogramm&ldquo;<\/li>\n<li>Rudolf Hickel: Wer jetzt investiert, spart in der Not<\/li>\n<li>Erbschaftsteuer &ndash; Ein Geschenk f&uuml;r Betuchte<\/li>\n<li>Bahnprivatisierung aufgehoben?<\/li>\n<li>WestLB bringt Sparkassen in N&ouml;te<\/li>\n<li>USA gegen globalen Steuerbetrug &ndash; Cross-Boarder-Leasing l&auml;uft aus<\/li>\n<li>Heiner Flassbeck: Die Panik im Finanzkasino und ihre Folgen<\/li>\n<li>Eugen Drewermann: Wie im Schlaraffenland <\/li>\n<li>Antrag auf Volksbegehren f&uuml;r den Mindestlohn gescheitert<\/li>\n<li>Wie aussagekr&auml;ftig ist eine hessenweite Umfrage mit ca. 80 Teilnehmern?<\/li>\n<li>Wer ist der bessere Anti-Antisemit?<\/li>\n<li>Reinhard Mohn und die Gabe des Vergessens<\/li>\n<li>Widerstand in Schweden gegen EU-Joch<\/li>\n<li>So viele Erstsemester wie noch nie in Hessen <\/li>\n<li>Zu guter letzt: Das Sklavenschiff von Heinrich Heine<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3568&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>30 Jahre nach Reagan-Thatcher: der gro&szlig;e Paradigmenwechsel?<\/strong><br>\nIst das jetzt ein Wechsel, der gro&szlig; daher kommt, am Ende aber doch furchtbar pragmatisch &ldquo;weiter so&rdquo; macht? Oder ist das, was die Amerikaner in der vergangenen Nacht gemacht haben, ein ganz gro&szlig;er Wendepunkt? Und auch ein wirtschaftspolitischer Wendepunkt, wie es einst die Wahl von Maggie Thatcher und Ronald Reagan war? Ein Paradigmenwechsel, der das Denken der n&auml;chsten zwei Jahrzehnte pr&auml;gen wird? Es gibt mindestens f&uuml;nf Gr&uuml;nde, die daf&uuml;r sprechen, dass es mehr als nur ein Bluff ist.<br>\nvon Thomas Fricke<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1664&amp;blogId=10\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ich bin skeptischer als Fricke, vor allem was Deutschland und Europa betrifft. Die ideologische Verh&auml;rtung ist riesengro&szlig;. Und es sind immer noch die gleichen Leute am Dr&uuml;cker. Mit einem Wendehals oder Einsichtigen &ndash; je nachdem &ndash; wie Straubhaar alleine ist noch keine vern&uuml;nftige Konjunkturpolitik zu machen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>DIW-Chef Zimmermann: &ldquo;Das Konjunkturpaket ist reine Symbolpolitik&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat das Konjunkturpaket abgesegnet. Doch DIW-Chef Klaus Zimmermann sieht die Ma&szlig;nahmen skeptisch: Um eine richtige Rezession jetzt abzuwenden, m&uuml;sste der Staat schon wesentlich mehr Geld in die Hand nehmen, sagt er im Interview mit SPIEGEL ONLINE.\n<p><em><strong>SPIEGEL ONLINE:<\/strong> Wie sind die Ma&szlig;nahmen inhaltlich zu bewerten?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Zimmermann:<\/strong> Sie k&ouml;nnten die Konjunktur eher mittelfristig beleben &ndash; falls &uuml;berhaupt. Das Konjunkturpaket st&uuml;tzt Branchen wie das Handwerk oder den Bau, die ohnehin stark ausgelastet sind und die Zusatzauftr&auml;ge vielleicht gar nicht abarbeiten k&ouml;nnen. Dazu m&uuml;ssen die Kunden die gebotenen Verg&uuml;nstigungen erst einmal annehmen. Kommt die schwere Rezession, werde ich mein Geld wahrscheinlich nicht zuerst in eine staatlich gef&ouml;rderte H&auml;usersanierung investieren.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Wirtschaftsminister Glos hat versprochen, der 16-Punkte-Plan der Regierung sichere oder schaffe eine Million Jobs. Ist das naiv?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Zimmermann:<\/strong> Ich halte diese Zahl f&uuml;r stark &uuml;bertrieben. Das Paket ist zu uneffektiv geschn&uuml;rt, um eine solche Menge an Arbeitspl&auml;tzen zu sichern.<br>\n1000 zus&auml;tzliche Arbeitsvermittler und ein paar Subventionen k&ouml;nnen das nicht leisten. Der Ausspruch ist wie das Paket selbst als Symbol zu verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,588598,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Misserfolg garantiert<\/strong><br>\nDer Gedanke, auch nur ein einziger B&uuml;rger w&uuml;rde ein neues, in Deutschland gebautes Oberklasseauto kaufen, weil er ein Jahr lang keine Kfz-Steuer zahlen muss, grenzt gar an Volksverdummung &ndash; ganz abgesehen davon, dass der Koalition offenbar das Gef&uuml;hl daf&uuml;r verloren gegangen ist, was sich die B&uuml;rger nach Jahren der Reallohnverluste leisten k&ouml;nnen.<br>\nIn der Realit&auml;t wird das Konjunkturprogramm der Regierung vor allem zu Mitnahmeeffekten und Trittbrettfahrerei f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/600\/316482\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine Mehrwertsteuersenkung oder andere die Kaufkraft steigernde Steuersenkungen sind sicherlich sinnvoll, allein damit wird jedoch die Konjunktur nicht wieder angekurbelt werden k&ouml;nnen, dazu braucht es auch einen kr&auml;ftigen Impuls durch staatliche Investitionen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Investitionen bringen st&auml;rksten Impuls<\/strong><br>\nEin Konjunkturprogramm w&uuml;rde helfen, den aktuellen wirtschaftlichen Abschwung Deutschlands zu d&auml;mpfen, zeigt eine Modellrechnung der Universit&auml;t Leipzig. Am wirksamsten w&auml;ren h&ouml;here &ouml;ffentliche Investitionen. Und: Es muss schnell gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_93300.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler Impuls 17\/2008<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Zahlen der Bundesregierung sind unseri&ouml;s<\/strong><br>\nKonjunkturprogramm ist unbedeutend und wird in der Dynamik des Abschwungs unbemerkt untergehen. Ein Gespr&auml;ch mit Axel Troost, Volkswirt und finanzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag<br>\n&ldquo;Wie gesagt, das Programm ist praktisch viel kleiner als zw&ouml;lf bzw. 23 Milliarden Euro und wird in der Dynamik des Abschwungs unbemerkt untergehen. Und das Schlimmste ist: Nachher hei&szlig;t es dann wieder, Konjunkturprogramme seien ohnehin wirkungslos.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/11-06\/058.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Rudolf Hickel: Wer jetzt investiert, spart in der Not<\/strong><br>\nVertrauen in Wirtschaft und Jobentwicklung lie&szlig;e sich heute in Deutschland wiederum mit einem New Deal gewinnen. Eine Politik jedoch, die nur Banken mit milliardenschweren Notprogrammen saniert und nicht zugleich mit einer expansiven Ausrichtung der &ouml;ffentlichen Haushalte &ndash; sozial und &ouml;kologisch verantwortlich &ndash; die Binnenwirtschaft st&auml;rkt, schafft kein Vertrauen. Sondern beschleunigt am Ende den gesamtwirtschaftlichen Absturz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/45\/08450801.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Erbschaftsteuer &ndash; Ein Geschenk f&uuml;r Betuchte<\/strong><br>\nWer will, dass die Gesellschaft nicht auseinanderdriftet, sollte die Erbschaftsteuer auf Immobilien erh&ouml;hen &ndash; nicht senken. In der Debatte um die Reform der Erbschaftsteuer gibt es ein paar kluge, viele dumme und ein besonders dummes Argument.\n<p>Dieses lautet: Oma ihr klein H&auml;uschen darf nicht der Erbschaftsteuer unterliegen. Vorgebracht wird es von Politikern jeglicher Couleur. Sie fordern deshalb f&uuml;r private, selbstgenutzte Immobilien einen &uuml;ppigen Freibetrag. 1,5 Millionen Euro soll dieser nach dem Willen der CSU betragen. Das klingt sozial, ist in Wahrheit aber h&ouml;chst unsozial.<\/p>\n<p>Denn wer ein Haus erbt, dem geht es ohnehin besser als den meisten anderen. 70 Prozent aller Bundesb&uuml;rger haben praktisch kein Verm&ouml;gen:<br>\nkein Geld, keine Aktien, keine Immobilie. Sie vererben nichts &ndash; und erben meist nichts. Ein Freibetrag auf Omas H&auml;uschen nutzt also vor allem jenen, die sowieso reicher sind als die Durchschnittsdeutschen.<\/p>\n<p>Wer f&uuml;r einen solchen Freibetrag k&auml;mpft, will umverteilen: nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben; nur gibt er dies nicht zu.<br>\nEin Freibetrag von 1,5 Milionen Euro f&uuml;r einen Erben bedeutet, dass selbst stattliche Villen nicht der Steuer unterliegen w&uuml;rden. Erben zwei oder drei Kinder gemeinsam ein Haus, w&auml;ren sogar Villen im Wert von drei oder gar 4,5 Millionen Euro steuerfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/743\/316624\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Aufgehoben<\/strong><br>\nDas war ein guter Tag f&uuml;r die Deutsche Bahn und die deutsche Verkehrspolitik. Aufgeschoben ist manchmal auch aufgehoben &ndash; nach diesem Motto hat die Bundesregierung die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn de facto abgesagt. Alle, die ein Herz f&uuml;r die Eisenbahn haben und ein modernes, leistungsf&auml;higes &ouml;ffentliches Verkehrswesen w&uuml;nschen, k&ouml;nnen sich dar&uuml;ber nur freuen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1625214&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Vielleicht ist das aber auch ein Schachzug der Privatisierungsbef&uuml;rworter, um dann sp&auml;ter nach der Wahl leichter &uuml;ber die 49,5 % hinausgehen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WestLB bringt Sparkassen in N&ouml;te<\/strong><br>\nZahlreiche Sparkassen haben weit st&auml;rker in riskante Wertpapiere investiert als bislang bekannt. Nach FTD-Informationen steht in Nordrhein-Westfalen eine ganze Reihe von Instituten vor hohen Abschreibungen &ndash; vor allem kleinere H&auml;user sind betroffen. Hinter den Belastungen stehen Gesch&auml;fte mit der WestLB. Die D&uuml;sseldorfer Landesbank, die den NRW-Sparkassen zu 50,4 Prozent geh&ouml;rt, hatte den kommunalen Instituten zwischen 2003 und 2006 in gro&szlig;em Stil so genannte CDO-Papiere verkauft. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen eines &ldquo;House of Europe&rdquo; getauften Programms, das alles in allem 5 Mrd. Euro schwer war.\n<p>Die WestLB-Investmentbanker hatten die hochkomplexen Kreditpapiere nicht nur vertrieben, sondern selbst strukturiert. Die Fehlspekulationen nagen am Ruf der Sparkassen, die im Vergleich zu den privaten Gro&szlig;banken bislang glimpflich durch die Finanzkrise zu kommen scheinen. Dem Vernehmen nach pr&uuml;fen einige Sparkassen rechtliche Schritte gegen die WestLB. Sie werfen der Landesbank vor, sie bei dem Verkauf der Papiere falsch beraten zu haben. &ldquo;House of Europe&rdquo; sei ein Vertriebsschlager der WestLB gewesen. Die D&uuml;sseldorfer h&auml;tten das Programm &ldquo;aggressiv vermarktet&rdquo;, sagte ein Sparkassenvorstand. Dass die kommunalen Institute ihre Landesbank tats&auml;chlich verklagen, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Schlie&szlig;lich, so wird argumentiert, m&uuml;ssten die Vorst&auml;nde dann eingestehen, dass sie das Produkt nicht verstanden h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Verspekuliert-WestLB-bringt-Sparkassen-in-N%F6te\/434726.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die WestLB im Kettenbriefsystem. Ganz klar ein krimineller Akt. Wo blieb eigentlich die Banken-Aufsicht und die Aufsicht &uuml;ber die Sparkassen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA gegen globalen Steuerbetrug &ndash; Cross-Boarder-Leasing l&auml;uft aus<\/strong><br>\nBeh&ouml;rden und Investoren in den USA beenden das Cross-Border-Leasing bis Ende 2008 vorfristig. Aber noch ist unklar, wie die Vertr&auml;ge aufgel&ouml;st werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/usa-dulden-globalen-steuerbetrug-nicht-laenger\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Pl&uuml;nderung<\/strong><br>\nBushs vielleicht kreativste Erfindung: der risikofreie Kapitalismus.<br>\nvon Naomi Klein<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1624457&amp;em_loc=89&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/&amp;em_ivw=fr_feuilleto\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Die Panik im Finanzkasino und ihre Folgen<\/strong><br>\nDie &bdquo;Wissenschaft&ldquo; hat &uuml;ber Jahre die &bdquo;hohe Effizienz der Kapitalm&auml;rkte&ldquo; gelobt, 1 die Politik ist wie bei der Rente vor den &bdquo;Werteschaffern&ldquo; in den Banken und Versicherungen in die Knie gegangen und die &Ouml;ffentlichkeit hat sich einreden lassen, wenn man nur spekuliert, br&auml;uchte man eigentlich nicht mehr arbeiten, man w&uuml;rde mit dem schnellen Gesch&auml;ft an den Finanzm&auml;rkten quasi ohne Risiko reich werden.\n<p>Schlie&szlig;lich haben die Medien diese Kampagne in einer Weise mitgemacht, dass man den Verdacht haben muss, dass einige Spindoktoren daran gut verdient haben. Wie man der deutschen &Ouml;ffentlichkeit gegen jede Vernunft weisgemacht hat, ihre Rente k&ouml;nnte wegen der Alterung nur mit dem gro&szlig;en Spiel an den Finanzm&auml;rkten sicher gemacht werden, war wahrlich genial. Dass auch &ouml;ffentlich-rechtliche Sender dazu &uuml;bergegangen sind, jeden Abend mehrfach in den Nachrichten d&uuml;mmliche Meldungen aus dem Kasino zu &uuml;bertragen, spricht B&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=2945\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Antrag auf Volksbegehren f&uuml;r den Mindestlohn gescheitert<\/strong><br>\nSeit Monaten macht sich der DGB f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns in Bayern stark. Nun hat das Innenministerium den Antrag auf ein Volksbegehren abgelehnt.<br>\nDas bayerische Innenministerium hat den Antrag des Gewerkschaftsbundes auf ein Volksbegehren zur Durchsetzung eines landesweiten Mindestlohns abgewiesen. Jetzt m&uuml;sse der Bayerische Verfassungsgerichtshof &uuml;ber die Zulassung des Volksbegehrens entscheiden, teilte das Ministerium mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/705\/316586\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Eugen Drewermann: Wie im Schlaraffenland<\/strong><br>\nMit staatlichen Konjunkturhilfen allein ist es nicht getan. In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Volksverm&ouml;gen in Deutschland fast verdreifacht. Wir k&ouml;nnten leben wie im Schlaraffenland. Aber: zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung halten inzwischen mehr Besitz in H&auml;nden als 60 Prozent der &uuml;brigen, und so haben wir &uuml;ber zwei Millionen Kinder, die in Armut aufwachsen, und etwa 15 Millionen Menschen, die mit Hartz IV, Sozialhilfe und minimalen Renten nicht zu leben und nicht zu sterben wissen. Wir sollten daher dreierlei auf einmal abschaffen: alle Formen der modernen Lohnsklaverei, die &ldquo;Option&rdquo; zum Kriegf&uuml;hren und den Zinswucher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/45\/08450802.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie aussagekr&auml;ftig ist eine hessenweite Umfrage mit ca. 80 Teilnehmern?<\/strong><br>\nRund um das jetzt gescheiterte &ldquo;Experiment&rdquo; einer linksgeduldeten rotgr&uuml;nen Minderheitsregierung in Hessen ist mir eine Studie aufgefallen, die TNS-Emnid im Auftrag von N24 durchgef&uuml;hrt hat. Unter anderem auf diese Umfrage hat sich wohl Carmen Everts berufen. Auch die Plattform &ldquo;http:\/\/www.wortbruch.info\/&rdquo; (bei der man &uuml;brigens nur *f&uuml;r* diese Initiative stimmen kann und die als CDU-nah beschrieben wird) hat eine Anzeige entworfen, die sich (diesmal explizit) auf diese Studie bezieht. Man kann also sagen, dass es sich um eine einflussreiche Studie handelt. Aber wie aussagekr&auml;ftig ist diese Studie?<br>\nBei TNS-Emnid gab man mir telefonisch Auskunft, dass es bei einer repr&auml;sentativen Umfrage ca. 80 Personen aus Hessen seien, die befragt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/texttexttext.livejournal.com\/\">texttexttext<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer ist der bessere Anti-Antisemit?<\/strong><br>\nDie Union hat in dem von ihr angezettelten Streit um die Antisemitismusresolution Erfolge zu verzeichnen. Alle reden von der Israelfeindschaft der Linken, kaum einer davon, dass der Antisemitismus historisch rechts verortet ist.\n<p>Angesichts des 70ten Jahrestags der Reichspogromnacht wollte das Parlament eigentlich Einigkeit demonstrieren. Heraus kamen nun zwei gleichlautende, aber getrennte Erkl&auml;rungen. Eine von der Linken und eine von allen anderen Parteien. Dabei war seit Monaten an einer partei&uuml;bergreifenden Erkl&auml;rung gearbeitet worden, in der dieses Jubil&auml;um als Mahnung und Verpflichtung gegen jede Form von Antisemitismus und zur F&ouml;rderung des j&uuml;dischen Lebens in Deutschland bezeichnet werden sollte. Doch mit der partei&uuml;bergreifenden Einigkeit wurde es dann doch nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29079\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Gabe des Vergessens<\/strong><br>\nReinhard Mohn, Nachkriegsgr&uuml;nder von Bertelsmann, hat kritische Fragen zur Familien- und Verlagsgeschichte immer ungern beantwortet. Jetzt legt er sein viertes Buch vor, das sein Verlag C. Bertelsmann als sein pers&ouml;nlichstes bewirbt. Doch viele Fragen bleiben offen.\n<p>Zur Legende vom Widerstandsverlag, die er verbreitet hatte, um nach dem Krieg an eine Lizenz zu kommen, &auml;ussert er sich nicht. Entt&auml;uschend auch, dass er nichts zu seinem Vater Heinrich schreibt, der den Reisebuchhandel und die Feldpostreihen f&uuml;r die Wehrmacht ausbaute &ndash; angeblich, um das theologische Programm zu sch&uuml;tzen, wie er selbst behauptete. Er habe die Aufarbeitung unterst&uuml;tzt, will aber &laquo;der Perspektive meiner pers&ouml;nlichen Erinnerung treu bleiben und die r&uuml;ckblickende Einsch&auml;tzung des Erlebten daran ausrichten&raquo;, schreibt Mohn. Das ist eigenartig, denn Mohn hat damals viele Notizen &uuml;ber seine Verhandlungen mit den Lizenzbeh&ouml;rden verfasst, die die Historiker teilweise auswerteten. Will er diese Notizen heute nicht mehr als pers&ouml;nliche Erinnerung gelten lassen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/medien\/die_gabe_des_vergessens_1.1196813.html%20\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant auch: &bdquo;Zeitungen und Verlagen f&auml;llt es schwer, gegenseitig &uuml;ber sich aufzukl&auml;ren.&ldquo; Der Autor Thomas Schuler berichtet auch, &uuml;ber fehlende Vergangenheitsbew&auml;ltigung anderen gro&szlig;en Verlagen (Spiegel, Burda, Holtzbrinck, DuMont) und erkl&auml;rt damit, warum so wenig &uuml;ber die Vergangenheit der Gro&szlig;verleger geschrieben wird. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Widerstand in Schweden gegen EU-Joch<\/strong><br>\nAm 18. Dezember 2007 f&auml;llte das EU-Gericht ein negatives Urteil in einem Prozess, der eine Baustellenblockade in Vaxholm in der N&auml;he von Stockholm betraf. Dort wurden an einer Schule Renovierungsarbeiten durchgef&uuml;hrt. Eine lettische Firma, die an den Renovierungsarbeiten beteiligt war, hatte ihre Bauarbeiter unterbezahlt und weigerte sich, ein Tarifabkommen mit der schwedischen Baugewerkschaft einzugehen. Daraufhin belegte die schwedische Gewerkschaft die Baustelle mit einer Blockade. Laut EU-Gerichtsurteil verstie&szlig; Schweden damit gegen den Grundsatz, Dienstleistungen im gesamten EU-Markt frei erbringen zu k&ouml;nnen. \n<p>In Schweden wird deshalb gefordert, die Konsequenz aus dem Fall Vaxholm sollte deshalb sein, dass die Gewerkschaftsbewegung und die Sozialdemokratie ihre Unterst&uuml;tzung des Lissabon-Vertrages &uuml;berpr&uuml;fen. Aber auf jeden Fall sollte man eine Neuverhandlung verlangen, dass Schweden im Vertrag eine juristisch bindende Ausnahme garantiert wird, die ausl&auml;ndischen Lohnempf&auml;ngern, die in Schweden arbeiten, garantiert, dass sie denselben Schutz der Gesamtarbeitsvertr&auml;ge genie&szlig;en wie ihre schwedischen Arbeitskollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit-fragen.ch\/ausgaben\/2008\/nr45-vom-3112008\/widerstand-in-schweden-gegen-eu-joch\/\">Zeit-Fragen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>So viele Erstsemester wie noch nie in Hessen<\/strong><br>\nAn den hessischen Hochschulen haben sich nach Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren im Herbst so viele Studenten neu eingeschrieben wie noch nie. 28.600 junge Frauen und M&auml;nner h&auml;tten im Wintersemester 2008\/2009 ein Studium aufgenommen und damit 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, berichtete das Statistische Landesamt in Wiesbaden.<br>\nIm Wintersemester 2007\/2008 war sie stark zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC\/Doc~E15FA04AFB00A466BABA59B537CA49A31~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie viele Belege daf&uuml;r, dass Studiengeb&uuml;hren eine Barriere f&uuml;r die Aufnahme eines Studiums sind bedarf es eigentlich noch.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Zu guter letzt: <\/strong><\/p><p>Amerika hat den ersten schwarzen Pr&auml;sidenten. Die Zeit des Sklavenhandels liegt noch nicht so weit zur&uuml;ck.<\/p><p><em>Dazu<\/em><\/p><p><strong>Das Sklavenschiff<\/strong><\/p><p>Von Heinrich Heine<\/p><p><strong>                  I<\/strong><\/p><p>Der Superkargo Mynheer van Koek<br>\nSitzt rechnend in seiner Kaj&uuml;te;<br>\nEr kalkuliert der Ladung Betrag<br>\nUnd die probabeln Profite.<\/p><p>&raquo;Der Gummi ist gut, der Pfeffer ist gut,<br>\nDreihundert S&auml;cke und F&auml;sser;<br>\nIch habe Goldstaub und Elfenbein &ndash;<br>\nDie schwarze Ware ist besser.<\/p><p>Sechshundert Neger tauschte ich ein<br>\nSpottwohlfeil am Senegalflusse.<br>\nDas Fleisch ist hart, die Sehnen sind stramm,<br>\nWie Eisen vom besten Gusse.<\/p><p>Ich hab zum Tausche Branntewein,<br>\nGlasperlen und Stahlzeug gegeben;<br>\nGewinne daran achthundert Prozent,<br>\nBleibt mir die H&auml;lfte am Leben.<\/p><p>Bleiben mir Neger dreihundert nur<br>\nIm Hafen von Rio-Janeiro,<br>\nZahlt dort mir hundert Dukaten per St&uuml;ck<br>\nDas Haus Gonzales Perreiro.&laquo;<\/p><p>Da pl&ouml;tzlich wird Mynheer van Koek<br>\nAus seinen Gedanken gerissen;<br>\nDer Schiffschirurgius tritt herein,<br>\nDer Doktor van der Smissen.<\/p><p>Das ist eine klapperd&uuml;rre Figur,<br>\nDie Nase voll roter Warzen &ndash;<br>\n&raquo;Nun, Wasserfeldscherer&laquo;, ruft van Koek,<br>\n&raquo;Wie geht&rsquo;s meinen lieben Schwarzen?&laquo;<\/p><p>Der Doktor dankt der Nachfrage und spricht:<br>\n&raquo;Ich bin zu melden gekommen,<br>\nDa&szlig; heute nacht die Sterblichkeit<br>\nBedeutend zugenommen.<\/p><p>Im Durchschnitt starben t&auml;glich zwei,<br>\nDoch heute starben sieben,<br>\nVier M&auml;nner, drei Frauen &ndash; Ich hab den Verlust<br>\nSogleich in die Kladde geschrieben.<\/p><p>Ich inspizierte die Leichen genau;<br>\nDenn diese Schelme stellen<br>\nSich manchmal tot, damit man sie<br>\nHinabwirft in die Wellen.<\/p><p>Ich nahm den Toten die Eisen ab;<br>\nUnd wie ich gew&ouml;hnlich tue,<br>\nIch lie&szlig; die Leichen werfen ins Meer<br>\nDes Morgens in der Fruhe.<\/p><p>Es schossen alsbald hervor aus der Flut<br>\nHaifische, ganze Heere,<br>\nSie lieben so sehr das Negerfleisch;<br>\nDas sind meine Pension&auml;re.<\/p><p>Sie folgten unseres Schiffes Spur,<br>\nSeit wir verlassen die K&uuml;ste;<br>\nDie Bestien wittern den Leichengeruch<br>\nMit schnupperndem Fra&szlig;gel&uuml;ste.<\/p><p>Es ist possierlich anzusehn,<br>\nWie sie nach den Toten schnappen!<br>\nDie fa&szlig;t den Kopf, die fa&szlig;t das Bein,<br>\nDie andern schlucken die Lappen.<\/p><p>Ist alles verschlungen, dann tummeln sie sich<br>\nVergn&uuml;gt um des Schiffes Planken<br>\nUnd glotzen mich an, als wollten sie<br>\nSich f&uuml;r das Fr&uuml;hst&uuml;ck bedanken.&laquo;<\/p><p>Doch seufzend f&auml;llt ihm in die Red&rsquo;<br>\nVan Koek: &raquo;Wie kann ich lindern<br>\nDas &Uuml;bel? wie kann ich die Progression<br>\nDer Sterblichkeit verhindern?&laquo;<\/p><p>Der Doktor erwidert: &raquo;Durch eigne Schuld<br>\nSind viele Schwarze gestorben;<br>\nIhr schlechter Odem hat die Luft<br>\nIm Schiffsraum so sehr verdorben.<\/p><p>Auch starben viele durch Melancholie,<br>\nDieweil sie sich t&ouml;dlich langweilen;<br>\nDurch etwas Luft, Musik und Tanz<br>\nL&auml;&szlig;t sich die Krankheit heilen.&laquo;<\/p><p>Da ruft van Koek: &raquo;Ein guter Rat!<br>\nMein teurer Wasserfeldscherer<br>\nIst klug wie Aristoteles,<br>\nDes Alexanders Lehrer.<\/p><p>Der Pr&auml;sident der Soziet&auml;t<br>\nDer Tulpenveredlung im Delfte<br>\nIst sehr gescheit, doch hat er nicht<br>\nVon Eurem Verstande die H&auml;lfte.<\/p><p>Musik! Musik! Die Schwarzen soll&rsquo;n<br>\nHier auf dem Verdecke tanzen.<br>\nUnd wer sich beim Hopsen nicht am&uuml;siert,<br>\nDen soll die Peitsche kuranzen.&laquo;<\/p><p><strong>                       II<\/strong><\/p><p>Hoch aus dem blauen Himmelszelt<br>\nViel tausend Sterne schauen,<br>\nSehns&uuml;chtig gl&auml;nzend, gro&szlig; und klug,<br>\nWie Augen von sch&ouml;nen Frauen.<\/p><p>Sie blicken hinunter in das Meer,<br>\nDas weithin &uuml;berzogen<br>\nMit phosphorstrahlendem Purpurduft;<br>\nWoll&uuml;stig girren die Wogen.<\/p><p>Kein Segel flattert am Sklavenschiff,<br>\nEs liegt wie abgetakelt;<br>\nDoch schimmern Laternen auf dem Verdeck,<br>\nWo Tanzmusik spektakelt.<\/p><p>Die Fiedel streicht der Steuermann,<br>\nDer Koch, der spielt die Fl&ouml;te,<br>\nEin Schiffsjung&rsquo; schl&auml;gt die Trommel dazu,<br>\nDer Doktor bl&auml;st die Trompete.<\/p><p>Wohl hundert Neger, M&auml;nner und Fraun,<br>\nSie jauchzen und hopsen und kreisen<br>\nWie toll herum; bei jedem Sprung<br>\nTaktm&auml;&szlig;ig klirren die Eisen.<\/p><p>Sie stampfen den Boden mit tobender Lust,<br>\nUnd manche schwarze Sch&ouml;ne<br>\nUmschlinge woll&uuml;stig den nackten Geno&szlig; &ndash;<br>\nDazwischen &auml;chzende T&ouml;ne.<\/p><p>Der B&uuml;ttel ist Ma&icirc;tre des plaisirs,<br>\nUnd hat mit Peitschenhieben<br>\nDie l&auml;ssigen T&auml;nzer stimuliert,<br>\nZum Frohsinn angetrieben.<\/p><p>Und Dideldumdei und Schnedderedeng!<br>\nDer L&auml;rm lockt aus den Tiefen<br>\nDie Unget&uuml;me der Wasserwelt,<br>\nDie dort bl&ouml;dsinnig schliefen.<\/p><p>Schlaftrunken kommen geschwommen heran<br>\nHaifische, viele hundert;<br>\nSie glotzen nach dem Schiff hinauf,<br>\nSie sind verdutzt, verwundert.<\/p><p>Sie merken, da&szlig; die Fr&uuml;hst&uuml;ckstund&rsquo;<br>\nNoch nicht gekommen, und g&auml;hnen,<br>\nAufsperrend den Rachen; die Kiefer sind<br>\nBepflanzt mit S&auml;gez&auml;hnen.<\/p><p>Und Dideldumdei und Schnedderedeng &ndash;<br>\nEs nehmen kein Ende die T&auml;nze.<br>\nDie Haifische bei&szlig;en vor Ungeduld<br>\nSich selber in die Schw&auml;nze.<\/p><p>Ich glaube, sie lieben nicht die Musik,<br>\nWie viele von ihrem Gelichter.<br>\n&raquo;Trau keiner Bestie, die nicht liebt<br>\nMusik!&laquo; sagt Albions gro&szlig;er Dichter.<\/p><p>Und Schnedderedeng und Dideldumdei &ndash;<br>\nDie T&auml;nze nehmen kein Ende.<br>\nAm Fockmast steht Mynheer van Koek<br>\nUnd faltet betend die H&auml;nde:<\/p><p>&raquo;Um Christi willen verschone, o Herr,<br>\nDas Leben der schwarzen S&uuml;nder!<br>\nErz&uuml;rnten sie dich, so wei&szlig;t du ja,<br>\nSie sind so dumm wie die Rinder.<\/p><p>Verschone ihr Leben um Christi will&rsquo;n,<br>\nDer f&uuml;r uns alle gestorben!<br>\nDenn bleiben mir nicht dreihundert St&uuml;ck,<br>\nSo ist mein Gesch&auml;ft verdorben.&laquo; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>30 Jahre nach Reagan-Thatcher: der gro&szlig;e Paradigmenwechsel?<\/li>\n<li>Skepsis gegen&uuml;ber dem &bdquo;Konjunkturprogramm&ldquo;<\/li>\n<li>Rudolf Hickel: Wer jetzt investiert, spart in der Not<\/li>\n<li>Erbschaftsteuer &ndash; Ein Geschenk f&uuml;r Betuchte<\/li>\n<li>Bahnprivatisierung aufgehoben?<\/li>\n<li>WestLB bringt Sparkassen in N&ouml;te<\/li>\n<li>USA gegen globalen Steuerbetrug &ndash; Cross-Boarder-Leasing l&auml;uft aus<\/li>\n<li>Heiner Flassbeck: Die Panik im Finanzkasino und ihre<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3568\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3568","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3568"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3568\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}