{"id":35714,"date":"2016-11-07T12:45:11","date_gmt":"2016-11-07T11:45:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35714"},"modified":"2022-11-16T10:05:02","modified_gmt":"2022-11-16T09:05:02","slug":"die-rueckkehr-der-diener","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35714","title":{"rendered":"Die R\u00fcckkehr der Diener"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161107_bartmann.jpg\" alt=\"Christoph Bartmann\" title=\"Christoph Bartmann\"><\/div><p>Die Vorstellung, rund um die Uhr von anderen bedient und hofiert zu werden, wo immer das n&ouml;tig erscheint, ist verf&uuml;hrerisch und erschreckend zugleich. Doch die sich polarisierenden sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse driften genau hierhin immer mehr ab: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/christoph-bartmann-die-rueckkehr-der-diener-buergerliche.950.de.html?dram:article_id=363694\">B&uuml;rgerliche Befehlshaber<\/a> befehligen ein Heer Prek&auml;rer, Scheinselbstst&auml;ndiger, Tagel&ouml;hner und Anderer, deren einziger &bdquo;Zweck&ldquo; darin besteht, den vielbesch&auml;ftigten Mittel- und Oberschichtlern die N&auml;gel zu schneiden, den M&uuml;ll wegzur&auml;umen, das Essen zu liefern etc. Ob Putzfrauen, Au-pair-M&auml;dchen oder Hunde-Sitter: Die R&uuml;ckkehr der Diener sei in vollem Gange, erkl&auml;rt Autor <strong>Christoph Bartmann<\/strong> im Interview mit <strong>Jens Wernicke<\/strong>. Das Ideal der Gleichberechtigung gelte f&uuml;r sie schon lange nicht mehr.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4217\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-35714-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161108_Die_Rueckkehr_der_Diener_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161108_Die_Rueckkehr_der_Diener_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161108_Die_Rueckkehr_der_Diener_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161108_Die_Rueckkehr_der_Diener_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=35714-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161108_Die_Rueckkehr_der_Diener_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"161108_Die_Rueckkehr_der_Diener_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Bartmann, in Ihrem neuen <a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/die-rueckkehr-der-diener\/978-3-446-25287-5\/\">Buch<\/a> mit gleichlautendem Titel skizzieren Sie mit Blick auf ein neofeudales B&uuml;rgertum, das mit sozialer Spaltung offenbar gut leben kann, &bdquo;die R&uuml;ckkehr der Diener&ldquo;. Kehren die Butler und M&auml;gde also zur&uuml;ck?<\/strong><\/p><p>Die Butler und M&auml;gde schauen wir uns lieber im Fernsehen an, am liebsten in Serien wie &bdquo;Downton Abbey&ldquo;. Was zur&uuml;ckkehrt, sind nicht so sehr die Dienerfiguren der Gegenwart &ndash; obwohl auch sie derzeit in den Haushalten der Superreichen weiterhin gefragt sind. <\/p><p>Ich konstatiere den Anstieg des h&auml;uslichen Servicepersonals, wozu ich auch die haushaltsnahen Lieferdienste rechne. Es geht also nicht in erster Linie um Personal, das im Haus lebt, sondern um flexible Dienste rund um die eigene Wohnung. Durch die neuen Serviceplattformen werden solche Dienste f&uuml;r Kunden wie f&uuml;r Dienstleister superflexibel gemanagt. <\/p><p><strong>Was genau haben Sie beobachtet? Wogegen richtet sich Ihre Kritik?<\/strong><\/p><p>Ich habe in New York mit zunehmendem Erschrecken die Expansion der haushaltsnahen Dienstleistungen &ndash; da geht es um Essen, Putzen, stundenweise Butlerdienste, Babysitting, Dogwalking etc. etc. &ndash; wahrgenommen. <\/p><p>Treiber dieser Entwicklung ist nicht die Oberschicht, sondern die gestresste und hilfsbed&uuml;rftige Mittelklasse. Leute, die hart arbeiten m&uuml;ssen, um ihr Leben mit allem, was es an Lasten einschlie&szlig;t &ndash; also etwa Schulgeld, Hypotheken, Gesundheitsversorgung etc. &ndash; zu bew&auml;ltigen. <\/p><p>Das Engagement im Beruf hat zur Folge, dass einfache h&auml;usliche T&auml;tigkeiten wohl oder &uuml;bel delegiert werden, an Leute, die ihrerseits keinen Anspruch auf Karriere und Wohlstand erheben. In dieser neuen Klassengesellschaft halten anspruchslose Dienstleisterinnen und Dienstleister der gestressten Mittelklasse den R&uuml;cken frei.<\/p><p><strong>Soziologen sprechen bez&uuml;glich der immer schlimmer werdenden sozialen Spaltung in diesem wie in anderen L&auml;ndern l&auml;ngst von einer &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28184\">Refeudalisierung<\/a>&ldquo; der Verh&auml;ltnisse. Erleben wir also auch im Dienstleistungsbereich eine &bdquo;neofeudale Revolution&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Feudalismus ist ein gro&szlig;es Wort. Schon die Revolution&auml;re im Frankreich von 1789 wollten ihn umgehend abschaffen, diskutierten dann aber noch Jahrzehnte dar&uuml;ber, was genau sie meinten:  Sklaverei? Lehnswesen? Unfreie? All das gibt es heute nicht mehr, jedenfalls in der westlichen Welt. <\/p><p>Was es hingegen gibt, sind &bdquo;neofeudale&ldquo; Tendenzen, bei denen die Bedienung der einen gesellschaftlichen Schicht durch eine andere als Tatsache anerkannt und nicht weiter hinterfragt wird. <\/p><p>Wir haben, denke ich, wieder Freude an asymmetrischen und nicht-egalit&auml;ren Arbeits- und Lebensverh&auml;ltnissen. Das passt zusammen mit der autorit&auml;ren politischen Wende in vielen L&auml;ndern der Welt. Allerdings kann man oft h&ouml;ren, dass die einfachen Dienstleister doch gar nichts anderes wollen oder k&ouml;nnen und deshalb froh sein sollten, Besch&auml;ftigung zu haben. <\/p><p>Das aber ist ein reaktion&auml;res Gesellschaftsmodell, dem man massiv entgegentreten muss. Ich sehe allerdings derzeit keine nennenswerte politische Diskussion um dieses Thema.<\/p><p><strong>Wir sprechen vom Anwachsen des sogenannten &bdquo;Prekariats&ldquo; nebst all der Schattenseiten, die dieses &bdquo;Wachstum&ldquo; mit sich bringt? Also von moderner &bdquo;Sklaverei&ldquo; und &bdquo;Tagel&ouml;hnertum&ldquo;, um einmal aus Ihrem Buch zu zitieren&hellip;<\/strong><\/p><p>&bdquo;Prekariat&ldquo; ist ja ein Sammelbegriff geworden f&uuml;r den Teil der Bev&ouml;lkerung, der dauerhaft in irregul&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen feststeckt oder sich mangels Alternativen dort eingerichtet hat.<br>\nEs gibt in dem Feld der h&auml;uslichen Dienstleister alle m&ouml;glichen Grade von Freiheit bzw. Unfreiheit &ndash; zwischen moderner Sklaverei und superflexiblem Schein-Unternehmertum, also den sogenannten Kontraktoren der Plattform&ouml;konomie. <\/p><p>Das Freiwillige und Selbstgew&auml;hlte an solchen Besch&auml;ftigungsformen sollte aber nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass sie auf Dauer sch&auml;dlich sind, und zwar nicht nur f&uuml;r die Dienstleister selbst.<\/p><p><strong>Warum genau erschreckt Sie diese Entwicklung so? Und haben Sie vielleicht ein, zwei konkrete Beispiele f&uuml;r mich zur Hand?<\/strong><\/p><p>Ich kann mich nicht mit einer Situation anfreunden, in der zunehmend f&uuml;r alle Lebenslagen Heinzelm&auml;nnchen bereitstehen, um mir wegen Berufs- und Leistungsstress den R&uuml;cken freizuhalten. <\/p><p>Die Vorstellung, dass zur Sicherung meiner pers&ouml;nlichen Leistungsbilanz laufend Dienstleister herangezogen werden m&uuml;ssen, die im Hintergrund pflegen, rennen, liefern und k&uuml;mmern, finde ich beunruhigend.<\/p><p><strong>Aber kommt das wirklich so &uuml;berraschend? Das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25168\">Hartz-IV-Regime<\/a> in Deutschland zielte doch von Beginn an, wie Aussagen von Gerhard Schr&ouml;der deutlich machen, auf die Etablierung eines gigantischen Niedriglohnsektors im Land. Ist, was wir hier beobachten, nicht schlicht &hellip; logische Folge der zunehmenden Massenarmut, die wieder Einzug auch in Industriel&auml;ndern h&auml;lt?<\/strong><\/p><p>Das stimmt, wir haben den Aufschwung seit der Agenda 2010 gerade auch der &Uuml;berf&uuml;hrung ehemaliger Festangestellter ebenso wie von Langzeitarbeitslosen in die neue Dienerklasse zu verdanken. Es gibt offiziell weniger Arbeitslose und daf&uuml;r mehr einfache Dienstleisterinnen und Dienstleister. <\/p><p>Ich bezweifle aber, dass diese Verlagerung des Problems von entweder zu teurer oder gar keiner Arbeit hin zu einfacher und prek&auml;rer Arbeit gesamtgesellschaftlich von Nutzen ist. Aus meiner Sicht w&auml;re das ein weites Handlungsfeld f&uuml;r die Sozialdemokratie und alle anderen, die die Zukunft der Arbeit nicht den M&auml;rkten und Robotern allein &uuml;berlassen wollen.<\/p><p><strong>Auch von der &bdquo;Share Economy&ldquo; halten Sie wenig. Warum?<\/strong><\/p><p>Ich unterscheide inzwischen zwischen &bdquo;Sharing Economy&ldquo; und &bdquo;Plattformkooperativismus&ldquo;. Bei der ersten geht es um Firmen ohne Mitarbeiter und Profite allein f&uuml;r jene, die den Code schreiben. Bei der zweiten geht es auch um den Code, aber die Gewinne werden vergesellschaftet. Das ist eine utopisch-sozialistische Variante der digitalen &Ouml;konomie, die in den USA schon viele Unterst&uuml;tzer hat.<\/p><p><strong>Wo wird diese Entwicklung hinf&uuml;hren, wenn es so weitergeht?<\/strong><\/p><p>Die Entwicklung wird sich verlangsamen, wenn &ndash; und nur wenn &ndash; weniger Menschen gezwungen sind, diese einfachen Jobs zu erledigen. Es ist also eine Frage der Demographie einerseits und andererseits eine Frage der technologischen Dynamik. <\/p><p>Roboter werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter in der Lage sein, viele einfache Dienstleistungen zu &uuml;bernehmen. Das wird uns nicht in allen F&auml;llen gleich angenehm sein, aber wir werden uns an solche Hilfen gew&ouml;hnen, vor allem, wenn die menschliche Arbeitskraft knapper wird.<\/p><p><strong>Und wie sieht es mit dem Widerstand gegen derlei Verh&auml;ltnisse und ihre Zumutungen aus? Sie schreiben ja selbst, eine politische Agenda zur Bek&auml;mpfung des Dienstleistungs&uuml;bels sei nirgends in Sicht&hellip;<\/strong><\/p><p>Vor dem Widerstand k&auml;me vielleicht zuerst das bessere Verstehen der Lage, vor allem im Gespr&auml;ch mit jenen, die es pers&ouml;nlich betrifft. <\/p><p>Ich denke, dass Politik und Gewerkschaften das Thema derzeit nicht gen&uuml;gend beachten, auch deshalb, weil die Dienstleister selbst nicht genug von sich reden machen. <\/p><p>Sie sehen sich halt nicht unbedingt als Teil einer benachteiligten Klasse, sondern teilweise eher als flexible Avantgarde.<\/p><p><strong>Noch ein letztes Wort?<\/strong><\/p><p>Vielleicht w&auml;re es gut, wenn jeder f&uuml;r sich gelegentlich eine Dienstleistungsbilanz z&ouml;ge: Was nehme ich in Anspruch, warum und wie oft, und was tut mir und meinen Dienstleistern davon gut?<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Christoph Bartmann<\/strong>, Jahrgang 1955, studierte Germanistik und Geschichte. Seit 1988 Mitarbeiter des Goethe-Instituts, u.a. in M&uuml;nchen, Prag und Kopenhagen, seit 2011 als Direktor in New York, ab 2016 in Warschau, au&szlig;erdem regelm&auml;&szlig;iger Rezensent in der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Im Carl Hanser Verlag erschien zuletzt &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/die-rueckkehr-der-diener\/978-3-446-25287-5\/\">Die R&uuml;ckkehr der Diener<\/a>&ldquo; (2016). <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30286\">Die neoliberale Indoktrination<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25168\">Die Hartz IV-Ideologie<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32959\">Die Armen sind nicht sozial schwach!<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26257\">Erst 730 Euro Hartz-IV-Satz decken das soziokulturelle Existenzminimum<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33212\">Es herrscht Klassenkampf<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/6678b40beceb4594b3932b1e131493cd\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161107_bartmann.jpg\" alt=\"Christoph Bartmann\" title=\"Christoph Bartmann\"\/><\/div>\n<p>Die Vorstellung, rund um die Uhr von anderen bedient und hofiert zu werden, wo immer das n&ouml;tig erscheint, ist verf&uuml;hrerisch und erschreckend zugleich. Doch die sich polarisierenden sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse driften genau hierhin immer mehr ab: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/christoph-bartmann-die-rueckkehr-der-diener-buergerliche.950.de.html?dram:article_id=363694\">B&uuml;rgerliche Befehlshaber<\/a> befehligen ein<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35714\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,107,209,132],"tags":[1550,854,288,1386],"class_list":["post-35714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-audio-podcast","category-interviews","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-agenda-2010","tag-mittelschicht","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-wissenschaftlich-technischer-fortschritt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35714"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90434,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35714\/revisions\/90434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}