{"id":35728,"date":"2016-11-08T10:21:39","date_gmt":"2016-11-08T09:21:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35728"},"modified":"2019-05-22T12:18:07","modified_gmt":"2019-05-22T10:18:07","slug":"der-fall-ken-jebsen-ein-journalistisches-lehrstueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35728","title":{"rendered":"Der Fall Ken Jebsen: Ein journalistisches Lehrst\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>F&auml;llt der Name Ken Jebsen, dann schrillen bei vielen Menschen die Alarmglocken. Ist das nicht dieser &bdquo;nach Antisemitismusvorw&uuml;rfen entlassene fr&uuml;here RBB-Moderator&ldquo; und &bdquo;neurechte Demagoge&ldquo;, der &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien zum 11. September vertritt&ldquo;? So oder &auml;hnlich lauten zumindest einige medial h&auml;ufig verbreitete Einsch&auml;tzungen. Was ist dran an den Vorw&uuml;rfen? Fest steht: Mit KenFM betreibt Jebsen eines der mittlerweile erfolgreichsten crowdfinanzierten Medienportale Deutschlands &ndash; sein Youtube-Kanal hat mehr Zuschauer als der des WDR, auf Facebook hat sein Portal mehr Likes als die ARD. Von <strong>Paul Schreyer<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35728#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nAuch ich war schon bei KenFM als Interviewgast <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GGQOXGjM_rE\">eingeladen<\/a> &ndash; und registrierte bei dieser Gelegenheit zun&auml;chst einmal die immens gr&uuml;ndliche inhaltliche Vorbereitung des Gastgebers auf das Gespr&auml;ch, was im journalistischen Gesch&auml;ft keineswegs die Regel ist. Alles zusammen Grund genug, ein in diesen Tagen erschienenes <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/der-fall-ken-jebsen-oder-wie-journalismus-im-netz-seine-unabhaengigkeit-zurueckgewinnen-kann\/\">Buch<\/a> unter die Lupe zu nehmen, in dem Jebsen nun auf gut 250 Seiten ausf&uuml;hrlich vom Kollegen Mathias Br&ouml;ckers interviewt wird.<\/p><p>Vorab: Das Buch ist spannend. Die wesentlichen Kontroversen zur Person werden er&ouml;rtert, au&szlig;erdem das facettenreiche Leben des 50-j&auml;hrigen geschildert. Jebsen hat nicht nur &uuml;ber zehn Jahre f&uuml;r den RBB gearbeitet und dort eine der popul&auml;rsten Radiosendungen verantwortet, au&szlig;erdem bei ZDF und Pro7 moderiert, sondern war vorher zun&auml;chst so medienfern, wie man es sich nur denken kann: als Seemann bei der Handelsmarine und dann als Niedriglohnjobber in verschiedenen Firmen, zum Beispiel auch an einer Stanze f&uuml;r Gussteile eines Automobilzulieferers. Dazu sagt er im Interview:<\/p><p>&bdquo;Es ging mir weniger um den schmalen Lohn, sondern mehr darum, vor mir selber sagen zu k&ouml;nnen, ich komm alleine durch. Seit ich ein Teenie war, hatte ich Jobs angenommen. Oft welche, die man eigentlich erst ab sechzehn machen durfte. Aber man besch&auml;ftigte mich schwarz und ging davon aus, dass ich bei meinem iranischen Namen meine Rechte sowieso nicht kennen w&uuml;rde, falls etwas passiert. Als ich sp&auml;ter das Buch von Wallraff &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ganz_unten\">Ganz unten<\/a>&ldquo; in die Finger bekam, dachte ich, das kenn ich, in dem Milieu habe ich gearbeitet.&ldquo;<\/p><p>Sp&auml;ter zog ihn die Bundeswehr ein &ndash; setzte ihn allerdings bald wieder vor die T&uuml;r, wie er im Buch schildert: &bdquo;`Mit Ihnen kann man keinen Krieg gewinnen&acute;, sagte mein Vorgesetzter schnippisch. `Korrekt&acute;, sagte ich, &raquo;`aber auch keinen anfangen &ndash; Peace!&acute;&ldquo;<br>\nJebsen ist offenbar sein Leben lang vor allem eines: unangepasst und kein Leisetreter. Die meiste Zeit gef&auml;llt dieses Bunte und Anregende auch vielen im Medienbetrieb. 2007 etwa bekommt er f&uuml;r eine seiner Reportagen den renommierten und von der ARD mitgetragenen Europ&auml;ischen Civis H&ouml;rfunkpreis. Und 2004 <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!779099\/\">schrieb<\/a> die &bdquo;taz&ldquo; &uuml;ber seine damals noch vom RBB ausgestrahlte Radiosendung KenFM lobend: &bdquo;Das ist das Sch&ouml;ne und Au&szlig;ergew&ouml;hnliche an Ken FM, der Sound ist schr&auml;g, aber er baut sein Spiel auf Wissenschaft, auf Geschichte, Philosophie, Technik. Hirnforschung und Atomphysik statt Supergewinnspiel und sinnlosem Werbeclaim. (&hellip;) Als Gast eingeladen wird nur, wer wirklich etwas zu erz&auml;hlen hat oder zumindest ungew&ouml;hnlich ist. (&hellip;) Man fragt sich, warum der RBB die Ken-FM-Show nicht l&auml;ngst ins Fernsehen transferiert hat.&ldquo;<\/p><p>Die Antwort auf diese Frage k&ouml;nnte man im Politischen finden. Denn Jebsen macht beim RBB nicht nur originelles, unterhaltsames und lehrreiches Radio, sondern r&uuml;hrt auch hei&szlig;e Eisen an, von denen die meisten Kollegen aus guten (Karriere-)Gr&uuml;nden die Finger lassen. So produziert er etwa 2011 eine lange und gr&uuml;ndlich recherchierte Sendung, in der die offizielle Darstellung von 9\/11 umfassend hinterfragt wird. Nach den Bombardements in Gaza wiederum kritisiert er die Politik der israelischen Regierung als &bdquo;zionistischen Rassismus&ldquo;. Beides, so schreibt es Mathias Br&ouml;ckers nun im Vorwort des Buches, &bdquo;ist in Deutschland verboten und wird von den Inquisitoren des politischen Diskurses mit Verbannung in die Schmuddelecke des Verschw&ouml;rungswahns bestraft&ldquo;.<br>\nAusl&ouml;ser seines Rauswurfes beim &ouml;ffentlich-rechtlichen Radio Ende 2011 ist dann eine vermeintlich &bdquo;antisemitische Mail&ldquo;, die von einem Chatpartner Jebsens an den Journalisten Henryk M. Broder weitergeleitet wird, der daraufhin die Leitung des RBB informiert. Dort zuckt man umgehend zusammen, wei&szlig; man doch um Broders guten Draht in diverse Redaktionen und seine F&auml;higkeit, &ouml;ffentlichen Druck aufzubauen. Jebsens Sendung wird abgesetzt. Aber, und das ist der Clou, nicht etwa wegen des Antisemitismus-Vorwurfs, der sich offenbar nicht nachvollziehbar belegen l&auml;sst. Die RBB-Programmchefin Claudia Nothelle <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/antisemitismus-vorwurf-rbb-trennt-sich-von-moderator-ken-jebsen\/5879924.html\">meinte<\/a> dazu 2011: &bdquo;Der Sender hat Herrn Jebsen gegen den Vorwurf verteidigt, er sei Antisemit und Holocaust-Leugner. Allerdings mussten wir feststellen, dass zahlreiche seiner Beitr&auml;ge nicht den journalistischen Standards des RBB entsprachen.&ldquo; Doch was war damit gemeint? Um welche &bdquo;Standards&ldquo; ging es? Und welcher konkrete Beitrag hatte diesen Standards nicht gen&uuml;gt? Dazu schwieg der Sender skandal&ouml;serweise. Die &bdquo;taz&ldquo; hatte 2011 nachgehakt und <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5106871\/\">berichtete<\/a>: &bdquo;Details wurden vom Sender auch auf Nachfrage nicht genannt.&ldquo; <\/p><p>Offenbar handelte es sich also um eine politische Entscheidung. Man f&uuml;rchtete wohl schlicht weiteren &ouml;ffentlichen &Auml;rger mit diesem unangepassten Mitarbeiter. Auf Wikipedia sind die Details der Aff&auml;re mittlerweile einigerma&szlig;en sachlich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ken_Jebsen#Kontroverse_und_Entlassung_durch_rbb\">zusammengetragen<\/a>. Der Vorwurf der rechten Gesinnung bleibt in jedem Fall absurd, wenn man denn Jebsens Sendungen und Reden tats&auml;chlich einmal umfassend zur Kenntnis nimmt. Mathias Br&ouml;ckers hat das getan und begr&uuml;ndet den Publikumserfolg Jebsens so:<\/p><p>&bdquo;Nicht, weil er `rechts&acute; ist, sondern weil er echt ist. Als Kriegsgegner und Antimilitarist, als extremer Vertreter sozialer Gerechtigkeit und scharfer Kritiker des neoliberalen `Jeder gegen jeden&acute;, als Antirassist und strikter `Anti-Antisemit&acute;, der Israel oft bereist und seine Verwandten dort besucht &ndash; und mit 545 Folgen `R&uuml;ckblickKEN&acute; den ARD-Rekord im Warnen vor Faschismus und Holocaust h&auml;lt. Als einer, der wei&szlig;, wovon er spricht, wenn es um Rassismus geht, der im niederrheinischen Krefeld geboren ist und den iranischen Namen seines Vaters abgelegt hat, weil er nicht immer gefragt werden wollte, wann er denn wieder zur&uuml;ckgeht. Und der sich, eben weil er f&uuml;r dieses Thema von klein auf sensibilisiert ist, das Recht nimmt, die rassistische Politik Israels als solche zu benennen und zu kritisieren. Nicht weil er Juden hasst, sondern weil ihm diese Politik zutiefst zuwider ist, wie &uuml;brigens auch vielen j&uuml;dischen Menschen innerhalb und au&szlig;erhalb Israels. Und weil er in Israel einen Freund sieht, an dem ihm etwas liegt. Dass er seine Emp&ouml;rung dar&uuml;ber nicht vornehm zur&uuml;ckh&auml;lt, wie es die hiesigen Diskurskonventionen (und NATO-Interessen) vorschreiben, auch das ist nicht `rechts&acute;, sondern echt &ndash; humanistisch n&auml;mlich.&ldquo;<\/p><p>Der Rauswurf beim &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk markierte dennoch den Beginn einer allgemeinen medialen Ausgrenzung Jebsens. Zwar durfte er sich 2012 noch in einem Interview mit der &bdquo;taz&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5102746\/\">&auml;u&szlig;ern<\/a>, doch ab Fr&uuml;hjahr 2014 traf ihn dann auch der Bannstrahl dieser Zeitung. Was war passiert? Jebsen hatte sich wieder politisch ge&auml;u&szlig;ert, diesmal als Redner auf den sogenannten &bdquo;Montagsmahnwachen&ldquo;, die im Zuge des Ukrainekonflikts an vielen Orten in Deutschland entstanden und wo tausende Menschen unterschiedlicher Coleur gegen den Krieg und eine allgemeine geistige Mobilmachung gegen den neuen Feind Russland demonstrierten. Fortan hie&szlig; es in den Medien &ndash; immer mit knappem Verweis auf die RBB-Aff&auml;re &ndash; Jebsen falle &bdquo;durch seine mangelnde Abgrenzung nach rechts au&szlig;en und seinen Hang zu Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; auf.<\/p><p>Dass er sich schon im Fr&uuml;hjahr 2014 in einem offenen Brief &bdquo;f&uuml;r einen humanistischen Grundkonsens&ldquo; gemeinsam mit anderen etwa von der Reizfigur J&uuml;rgen Els&auml;sser <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pedram.shahyar\/posts\/10203029098061185\">distanziert<\/a> hatte, wird bis heute von Medienvertretern kaum zur Kenntnis genommen. Jebsen bleibt in deren Darstellung (die auf weitere Recherchen im Zweifel gern verzichtet) der &bdquo;neurechte Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo;, zu dem schon Henryk M. Broder ihn &ndash; freilich ohne triftige Belege &ndash; erkl&auml;ren wollte. <\/p><p>Was bleibt, ist eine Art Rufmordkampagne, gegen die das vorliegende Buch nun mit vielen Fakten und Analysen antritt, welche letztlich weit &uuml;ber die Person Jebsens hinausreichen. Und so ist auch der Untertitel des Buches &bdquo;Wie Journalismus im Netz seine Unabh&auml;ngigkeit zur&uuml;ckgewinnen kann&ldquo; durchaus berechtigt. Denn genau darum geht es: Was macht ein Ken Jebsen als Journalist beispielhaft anders als viele Kollegen bei den etablierten Medien? Woher r&uuml;hrt sein erstaunlicher Erfolg, abseits sowohl des stetigen Geldstroms der &ouml;ffentlich-rechtlichen Geb&uuml;hrenfinanzierung als auch jeglicher Werbegelder der Privatwirtschaft? Wie kann, wie muss Journalismus heute aussehen, wenn er weder die zweifelhafte N&auml;he von einflussreichen Eliten suchen, noch sich im Seichten und Belanglosen verlieren will? Der Fall Ken Jebsen ist ein journalistisches Lehrst&uuml;ck, sowohl zur Beantwortung dieser Fragen, als auch zum Zustand der heutigen Medien. Jebsen selbst sagt dazu im Interview:<\/p><p>&bdquo;Da sind wir bei dem Punkt, dass man als Journalist mit einem ethischen und moralischen Werkzeug ausgestattet sein sollte. Ich habe schon auf dem Schulhof Pr&uuml;geleien stellvertretend f&uuml;r andere angefangen, wenn drei Typen immer die `richtigen&acute; Opfer aufmischten, also Kids, die von vornherein absolut unterlegen waren. Da konnte ich nicht anders und hab das schon damals zu meiner Sache gemacht. Und hier ist es eben genauso. 9\/11, die Geldpolitik, Uranmunition, PTBS &ndash; &uuml;berall finden sich Opfer. Menschen, die einem terroristischen Willk&uuml;rsystem ausgesetzt sind. Das schaue ich mir nicht tatenlos an. Als &uuml;berzeugter Journalist geht es einem doch auch in etwa so wie einem Seelsorger oder Arzt: Man ist immer in Betrieb, immer wachsam, immer auf Draht. Man hat ja als Journalist eine wesentliche Aufgabe in der Demokratie, man soll daf&uuml;r sorgen, dass Demokratie nicht korrumpiert wird, oder wenn dies geschieht, darauf hinweisen.&ldquo;<\/p><p><em>&bdquo;<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/der-fall-ken-jebsen-oder-wie-journalismus-im-netz-seine-unabhaengigkeit-zurueckgewinnen-kann\/\">Der Fall Ken Jebsen oder Wie Journalismus im Netz seine Unabh&auml;ngigkeit zur&uuml;ckgewinnen kann. Der Macher von KenFM im Gespr&auml;ch mit Mathias Br&ouml;ckers<\/a>&ldquo;, Verlag fifty-fifty, 256 Seiten, 18,00 Euro<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Paul Schreyer<\/strong> ist freier Journalist, Autor, Mitarbeiter und regelm&auml;&szlig;iger Autor der NachDenkSeiten. Sein Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/wir-sind-die-guten\/\">Wir sind die Guten &ndash; Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren<\/a>&ldquo; (mit Mathias Br&ouml;ckers) wurde ein Spiegel-Bestseller.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&auml;llt der Name Ken Jebsen, dann schrillen bei vielen Menschen die Alarmglocken. Ist das nicht dieser &bdquo;nach Antisemitismusvorw&uuml;rfen entlassene fr&uuml;here RBB-Moderator&ldquo; und &bdquo;neurechte Demagoge&ldquo;, der &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien zum 11. September vertritt&ldquo;? 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Fest steht: Mit KenFM betreibt Jebsen eines der mittlerweile<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35728\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,41,208],"tags":[1194,1987,341,1243,1238,985,826,1988,1281],"class_list":["post-35728","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienanalyse","category-rezensionen","tag-1194","tag-broeckers-mathias","tag-broder-henryk-m","tag-elsaesser-juergen","tag-jebsen-ken","tag-medienpreis","tag-rassismus","tag-rbb","tag-zionismus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35728"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35728\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51939,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35728\/revisions\/51939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}