{"id":3573,"date":"2008-11-07T09:03:08","date_gmt":"2008-11-07T08:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3573"},"modified":"2019-07-11T16:51:02","modified_gmt":"2019-07-11T14:51:02","slug":"teach-first-deutschland-und-die-privatisierung-zuerst-der-lehrerausbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3573","title":{"rendered":"Teach First Deutschland und die Privatisierung (zuerst) der Lehrerausbildung"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Ich freue mich, dass die Initiative Teach First Deutschland Kinder und Jugendliche an Schulen in besonders benachteiligten Gebieten aktiv unterst&uuml;tzen will. Das ist eine interessante M&ouml;glichkeit, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Besonders bemerkenswert finde ich, dass eine praxisorientierte Qualifizierung der zuk&uuml;nftigen P&auml;dagoginnen und P&auml;dagogen mit einer Ver&auml;nderung der Schulkultur sowie einer aktiven Karriereunterst&uuml;tzung verbunden werden soll. Das Projekt hat meine volle Unterst&uuml;tzung&ldquo;, meintPriska Hinz Bildungs- und forschungspolitische Sprecherin Bundestagsfraktion B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN.<\/p><p>&bdquo;Ich unterst&uuml;tze Teach First Deutschland, da diese Initiative gesellschaftliche Kr&auml;fte dort b&uuml;ndelt, wo sie am dringendsten gebraucht werden &ndash; an unseren Schulen&ldquo; sagt Prof. Dr. Erich Thies, Generalsekret&auml;r der Kultusministerkonferenz. Was steckt in Wirklichkeit hinter Teach First. Von Jens Wernicke.<br>\n<!--more--><\/p><p>Die &bdquo;Initiative Teach First Deutschland. Begeistert f&uuml;r Bildung&ldquo; wurde vor gut einem Jahr gegr&uuml;ndet und etabliert sich im Moment als gemeinn&uuml;tzige GmbH mit Sitz in Berlin. Ihre Idee geht aus einer Masterarbeit an der Hertie School of Governance (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hertie_School_of_Governance\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hertie_School_of_Governance<\/a>), einer Privathochschule, an der ein &bdquo;Master&ldquo;-Abschluss bis zu 20.000 Euro an Geb&uuml;hren kostet, hervor, die der Initiative aktuell auch ihre Gesch&auml;ftsstelle am Schlossplatz 1 in Berlin &ndash; im ehemaligen Geb&auml;ude des Staatsrats der DDR &ndash; bereitstellt.<\/p><p>Teach First geht es laut offiziellen Verlautbarungen darum (<a href=\"http:\/\/www.teachfirst.de\/tfd\/programm\">http:\/\/www.teachfirst.de\/tfd\/programm<\/a>), Sch&uuml;lerinnen an Schulen in sozialen Brennpunkten &bdquo;zu besseren Leistungen&ldquo; zu motivieren und somit etwas gegen die &bdquo;mangelnde Chancengerechtigkeit&ldquo; im deutschen Bildungssystem zu tun. <\/p><p><strong>Zitat: <\/strong><\/p><blockquote><p>Unser Ziel f&uuml;r den zweij&auml;hrigen Einsatz: Die Fellows motivieren die Sch&uuml;ler als junge Vorbilder und bef&auml;higen sie zu besseren Leistungen. Mit Leidenschaft, Talent und vielf&auml;ltigen Erfahrungen bereichern sie die Schulen. Auf lange Sicht werden sich ehemalige Fellows aus f&uuml;hrenden Positionen im Bildungswesen, in der Politik, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft weiter zugunsten benachteiligter Sch&uuml;ler einsetzen und als zuk&uuml;nftige Entscheider zur Ver&auml;nderung des Bildungssystems beitragen. Um den Erfolg zu gew&auml;hrleisten, werden nur Fellows mit &uuml;berdurchschnittlichen akademischen Leistungen sowie besonderer pers&ouml;nlicher Eignung ausgew&auml;hlt. Vor und w&auml;hrend ihres Einsatzes werden sie intensiv und speziell ausgebildet und kontinuierlich betreut. Im zweiten Programmjahr bilden sie sich zus&auml;tzlich in enger Kooperation mit unseren Partnerunternehmen f&uuml;r F&uuml;hrungsaufgaben im Bildungswesen und im Privatsektor weiter.<\/p><\/blockquote><p>Konkret geht es also nicht etwa darum, die mangelnde Durchl&auml;ssigkeit oder das dreigliedrige Schulsystem strukturell in Frage zu stellen, sondern, ganz im Gegenteil, das laut PISA sozial selektivste System &bdquo;chancengerecht&ldquo; zu gestalten, indem in ferner Zukunft in m&ouml;glichst vielen Haupt-, Real- und Gesamtschulen so genannte &bdquo;Fellows&ldquo; (sozusagen StipendiatInnen) der Initiative die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler &bdquo;besser&ldquo; (als der Staat es bisher in Eigenregie vermochte) betreuen.<\/p><p>Zum Schuljahresbeginn 2009\/2010 startet Teach First bereits in Berlin und Hamburg sowie dar&uuml;ber hinaus wahrscheinlich -hier finden aktuell noch Gespr&auml;che statt &ndash; in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Los geht es dann mit 150 Fellows in diesen 4 Bundesl&auml;ndern; es sollen jedoch sukzessive stets mehr Fellows sowie perspektivisch alle Bundesl&auml;nder werden. <\/p><p>Im Gro&szlig;en und Ganzen soll dann Folgendes geschehen: Teach First allein &ndash; finanziert bisher unter anderem von Lufthansa, Deutsche Post, Microsoft Deutschland, den Zeit-, Hertie- und Vodafone-Stiftungen (vgl. <a href=\"http:\/\/www.teachfirst.de\/tfd\/unterstuetzer\/\">http:\/\/www.teachfirst.de\/tfd\/unterstuetzer\/<\/a>) sowie 2 privaten und namentlich nicht bekannten &bdquo;M&auml;zenen&ldquo; (mit Robert-Bosch- und Jacobs-Stiftung finden aktuell Gespr&auml;che bez&uuml;glich m&ouml;glicher Kooperationen statt) &ndash; &uuml;bernimmt die Auswahl und die Ausbildung von (vermeintlich) &bdquo;exzellenten Personen&ldquo;, die dann als von der Wirtschaft mit deren Weltsicht ausgebildete &bdquo;Fellows&ldquo; als Ersatz- bzw. Unterst&uuml;tzungslehrer (zuerst vor allem) an solche deutschen Schulen gehen, in denen es viele benachteiligte Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gibt. <\/p><p>Diese Fellows werden von den Kultusministerien mit ca. 1.700 Euro brutto monatlich &ndash; und aus &bdquo;zus&auml;tzlich&ldquo; zu schaffenden Personalt&ouml;pfen, die eine Verdr&auml;ngung &bdquo;normaler&ldquo; Lehrer somit vermeintlich verhindern &ndash; aus &ouml;ffentlichen Geldern bezahlt. Sie entstammen &ndash; der Selektion nach &bdquo;&uuml;berdurchschnittlichen Studienleistungen&ldquo; sei es gedankt &ndash; aller Voraussicht nach fast ausschlie&szlig;lich dem Klein- und ggf. Gro&szlig;b&uuml;rgertum. <\/p><p>An den Schulen sollen sie den benachteiligten Kindern dann zum einen ein Vorbild sein (Etwa nach dem Motto:&bdquo;Sieh mal hier, ich als jemand, der begabt ist und Karriere machen kann, k&uuml;mmere sich um Dich&ldquo; oder &bdquo;Schau an, auch ich habe doch mit exzellenten Noten mein Biochemie-Studium abgeschlossen, das vermagst also auch Du, auf Deiner Hauptschule hier, wenn Du es nur richtig, richtig willst&ldquo; etc.). Zum anderen so sollen sie diese Kinder dazu bringen, ihre gesellschaftliche, strukturelle sowie in der Regel sicher materielle Benachteiligung aus eigenen Kr&auml;ften heraus zu &uuml;berwinden, indem sie die &bdquo;exzellenten&ldquo;, &bdquo;hochbegabten&ldquo; Benachteiligten unterst&uuml;tzen, ihr Leistungspotential zu erschlie&szlig;en. <\/p><p>Damit aber nicht genug. In Aussicht gestellt wird den so genannten &bdquo;Fellows&ldquo;, die ob ihrer &bdquo;&uuml;ber&shy;durchschnittlichen Studienleistungen&ldquo; in der Breite wohl durchaus materiell lukrativere M&ouml;glichkeiten h&auml;tten als ausgerechnet in Sozialen-Brennpunkt-Schulen &bdquo;unter Lehrergehalt&ldquo; Aushilfe machen, dass sie danach &bdquo;wom&ouml;glich&ldquo; als &bdquo;F&uuml;hrungskr&auml;fte&ldquo; im Bildungssystem verbleiben. In Amerika und Gro&szlig;britannien sei es in &auml;hnlichen Projekten bspw. bereits so, dass die H&auml;lfte aller Fellows &bdquo;in Schl&uuml;sselpositionen&ldquo; des Bildungssystems verbleibe, davon 25 Prozent, in den Schulen selbst: Als DirektorInnen, SchulleiterInnen, &bdquo;SchulleitungsdirektoriatsmanagerInnen&ldquo; etc. &hellip;<\/p><p>Gegen die philanthrope Rhetorik des Projektes ist Folgendes einzuwenden:<\/p><p>Selektivit&auml;t und Benachteiligung werden durch dieses Projekt nicht strukturell beseitigt, sondern bestenfalls in Einzelf&auml;llen und allenfalls zum Teil kompensiert. Insofern stellt sich das Projekt als strukturkonservativ und innovationsfeindlich dar: Die Hauptschule wird &bdquo;besch&uuml;tzt&ldquo; anstatt bspw. zu Gunsten integrativer Schulsysteme f&uuml;r alle abgeschafft.<\/p><p>Sollte dieses Projekt sich verbreitern und an Einfluss gewinnen, rekrutiert fortan die Wirtschaft die zuk&uuml;nftige &bdquo;F&uuml;hrungs-Elite&ldquo; des Bildungswesens, n&auml;mlich Schulleiter, , und zudem hohes Verwaltungspersonal f&uuml;r &bdquo;den Bildungsbereich&ldquo; aus, die allerdings von P&auml;dagogik wohl i.d.R. kaum viel verstehen d&uuml;rften. Es steht zu vermuten, dass hier eher wirtschaftliche als p&auml;dagogische Prinzipien vermittelt werden und zudem &bdquo;M&auml;zene&ldquo; die Deutungshegemonie dar&uuml;ber erlangen werden, was eigentlich Benachteiligung und wie dieser zu begegnen ist.  <\/p><p>Tats&auml;chlich geht es also weniger um &bdquo;mehr Gerechtigkeit&ldquo;, als um mehr um Einfluss auf das Management des Bildungssystems: Das (vor allem h&ouml;here) Personal f&uuml;r den &bdquo;Bildungsmarkt&ldquo;, auf dem Schulen in mittelfristiger Zukunft wie Unternehmen &bdquo;gef&uuml;hrt&ldquo; werden sollen, wird bereits heute herangezogen, in Wirtschafts- und Alumni-Netzwerken eingebunden, &bdquo;gro&szlig;gezogen&ldquo;, mit Privilegien und &bdquo;Schl&uuml;sselkompetenzen&ldquo; versehen, rekrutiert&hellip; <\/p><p>Der &bdquo;Karriereweg&ldquo; eines Schulleiters &auml;ndert sich somit perspektivisch vollst&auml;ndig &ndash; und hiermit wohl auch dessen &bdquo;Loyalit&auml;t&ldquo;: Er wird von der Wirtschaft als &bdquo;Unternehmensf&uuml;hrer&ldquo; ausgebildet und nicht als Gleicher unter Gleichen vom Ministerium oder der Schulaufsicht bestimmt. <\/p><p>Da die L&auml;nder dabei die Ausbildungskosten dieses (F&uuml;hrungs-)Personals einsparen k&ouml;nnen, handelt es sich in Zeiten &bdquo;leererer&ldquo; Kassen um ein sehr lukratives &bdquo;Entstaatlichungsmodell&ldquo;: Egal, ob diese danach &bdquo;F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten im Bildungsbereich&ldquo; werden oder nicht und umso mehr Lehrer seien es auch nur f&uuml;r die 2 Programmjahre &uuml;ber Teach First an die Schulen gelangen, umso &bdquo;billiger&ldquo; wird die Lehrerrekrutierung f&uuml;r den Staat &ndash; und umso mehr unterminiert dieses Programm sowohl Qualifikations- als auch ggf. Gehaltsstandards.<\/p><p>Im Hintergrund scheint zudem noch etwas anderes zu stehen &ndash; n&auml;mlich auch und vor allem das Ziel der Vermarktung der Weiterbildung bzw. die Etablierung eines Weiterbildungsmarktes. <\/p><p><strong>Zitat: <\/strong><\/p><blockquote><p>W&auml;hrend ihres Einsatzes werden die Fellows intensiv betreut. Von Teach First Deutschland gestellte Tutoren sowie schulinterne Mentoren unterst&uuml;tzen die Fellows in der Weiterentwicklung ihrer Lehrkompetenz. Zus&auml;tzlich stehen den Fellows im zweiten Jahr Karrierecoaches zur Seite, um ihre berufliche Zukunft zu planen. [&hellip;] Im zweiten Jahr erfolgt in enger Kooperation mit den Partnerunternehmen ein arbeitsbegleitendes Coaching- und Weiterbildungsprogramm. Das Programm soll die Fellows gezielt auf F&uuml;hrungsaufgaben im Bildungssektor und in anderen Bereichen vorbereiten.<\/p><\/blockquote><p>Ob derlei Ma&szlig;nahmen w&auml;hrend der Zeit des Fellowships nun unentgeltlich sein sollen und werden oder nicht: Auch und vor allem private M&auml;zene, hinter denen Wirtschaftsinteressen stehen, verschenken nichts! W&auml;hrend des Programms wird sicher nicht (gerade) Gewerkschaftspolitik oder Armutsforschung gelehrt. Nach Ende des Programms stehen &ndash; ob als Lehrer oder in einer T&auml;tigkeit in der Kultusb&uuml;rokratie &ndash; zudem vermutlich Kosten f&uuml;r weitere &bdquo;Module&ldquo;, &bdquo;Zertifizierungen&ldquo; oder &auml;hnliches ins Haus. <\/p><p>Aus soziologischer Perspektive kennzeichnet den geballten Zynismus dieses Projektes jedoch vor allem: Die Kinder der Gewinner im bestehenden System, jene also, die nicht &bdquo;trotz&ldquo;, sondern eben &bdquo;wegen&ldquo; der sozialen Selektion des bestehenden Bildungssystems &bdquo;nach oben&ldquo; gekommen sind &ndash; die Kinder der &bdquo;Nach-Oben-Gekommenen&ldquo; also &ndash; sollen nun fortan zu den &bdquo;Unteren&ldquo; gehen, um diesen zu erkl&auml;ren, dass das Sein nicht das Bewusstsein bestimmt. <\/p><p>Als &bdquo;Belohnung&ldquo; hierf&uuml;r erhalten sie (so ist es zumindest gedacht) dann sp&auml;ter &bdquo;F&uuml;hrungsposition&ldquo; im demn&auml;chst erschlossenen &bdquo;Bildungsmarkt&ldquo;. Teach First reproduziert so letztlich genau das, was es angeblich bek&auml;mpft: &hellip;die Klassengesellschaft: Oben bleibt oben bzw. kommt auch in der n&auml;chsten Generation wieder dorthin &hellip; unten hingegen &auml;ndert sich wenig bis nichts. <\/p><p>Nicht umsonst bezeichnen die Medien das Projekt auch als &bdquo;idealen Karriereturbo&ldquo; (vgl. <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/online\/2007\/46\/teach-first-deutschland\">http:\/\/www.zeit.de\/campus\/online\/2007\/46\/teach-first-deutschland<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,516056,00.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,516056,00.html<\/a>) &ndash; statt bspw.- und dem erkennbaren Zweck n&auml;her liegend: &bdquo;Niedriglohneinsatz an Problemschulen&ldquo;. <\/p><p><strong>Weiterf&uuml;hrende Literatur<\/strong><br>\nZum Kontext siehe vor allem folgende weiterf&uuml;hrenden Texte:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/28\/06280401.php\">http:\/\/www.freitag.de\/2006\/28\/06280401.php<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/31\/06310801.php\">http:\/\/www.freitag.de\/2006\/31\/06310801.php<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.erzwiss.uni-hamburg.de\/personal\/lohmann\/afterneo.htm\">http:\/\/www.erzwiss.uni-hamburg.de\/personal\/lohmann\/afterneo.htm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.anti-bertelsmann.de\/2006\/schoellerbultmann.pdf\">http:\/\/www.anti-bertelsmann.de\/2006\/schoellerbultmann.pdf<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/081106%20Teach%20First%20PDF%20Datei%202.pdf\">Projektdarstellung [PDF &ndash; 924 KB]<\/a><\/p><p>Jens Wernicke ist Referent f&uuml;r Bildungs- und Hochschulpolitik der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Ich freue mich, dass die Initiative Teach First Deutschland Kinder und Jugendliche an Schulen in besonders benachteiligten Gebieten aktiv unterst&uuml;tzen will. Das ist eine interessante M&ouml;glichkeit, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. 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