{"id":35765,"date":"2016-11-10T12:02:09","date_gmt":"2016-11-10T11:02:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35765"},"modified":"2016-11-10T14:23:36","modified_gmt":"2016-11-10T13:23:36","slug":"weltuntergangsstimmung-arroganz-und-komplette-ahnungslosigkeit-die-reaktionen-der-deutschen-medien-auf-trumps-wahlsieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35765","title":{"rendered":"Weltuntergangsstimmung , Arroganz und komplette Ahnungslosigkeit \u2013 die Reaktionen der deutschen Medien auf Trumps Wahlsieg"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161110_trump.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>W&auml;hrend die US-Medien den Wahlsieg Donald Trumps &uuml;berwiegend erstaunlich gleichm&uuml;tig aufgenommen haben, wirken Deutschlands Edelfedern wie ein Haufen aufgescheuchter H&uuml;hner im Angesicht des geifernden Fuchses. Panik und Weltuntergangsstimmung allenthalben. Die Eliten verstehen &bdquo;ihr&ldquo; Volk offenbar nicht mehr. Dabei liegen die Gr&uuml;nde f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35733\">Trumps Erfolg<\/a> doch eigentlich auf der Hand. Doch anstatt erst einmal in sich zu gehen, schalten die Leitartikler auf Vorw&auml;rtsverteidigung und gl&auml;nzen vor allem durch &uuml;berbordende Arroganz. Dies k&ouml;nnte der Schluss aus unserer kleinen kritischen <strong>Presseschau<\/strong> sein, die unser Kollege <strong>J.K.<\/strong> und ich, <strong>Jens Berger<\/strong>, zusammengestellt haben. Erschreckend ist, dass keiner der Leitartikler zwischen Symptomen und Ursache zu unterscheiden wei&szlig; und die offensichtliche Frage stellt, warum die Amerikaner sich vom Establishment abgewendet haben.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Ahnungslosen und die Arroganten<\/strong><\/p><p>Beginnen wir mit einem Highlight von <strong>Roland Nelles<\/strong>, der ja auch schon gegen Sanders gehetzt hat. H&auml;tten die Demokraten Sanders nicht kaltgestellt, h&auml;tten sie vielleicht die n&ouml;tigen Stimmen bekommen. <\/p><p><em><strong>Sieg des Zerst&ouml;rers<\/strong><\/em><br>\n<em>Donald Trump wird der n&auml;chste US-Pr&auml;sident. Das ist eine politische Katastrophe &ndash; f&uuml;r Amerika, f&uuml;r die Welt.<\/em><br>\n<em>Ein Kommentar von Roland Nelles<\/em><br>\n<em>[&hellip;] Plumper Populismus hat &uuml;ber die Vernunft gesiegt. Trumps Erfolg ist ein Schock f&uuml;r all jene, die auf die politische Weisheit der amerikanischen W&auml;hler gesetzt hatten. Der Immobilientycoon hat den Amerikanern einen grundlegenden Politikwechsel versprochen, und sie sind seinen Versprechungen mit einer &ndash; wenn auch knappen &ndash; Mehrheit gefolgt. Die US-W&auml;hler haben sich f&uuml;r einen Wandel entschieden, von dem noch niemand genau sagen kann, wie er eigentlich aussehen wird. Nach Trumps islamophoben, nationalistischen, menschenverachtenden Auftritten im Wahlkampf l&auml;sst sich nur eines sicher vorhersagen: Gut wird es wohl nicht werden. [&hellip;]<\/em><br>\n<em>Was der Welt, was Amerika deshalb jetzt droht, ist eine gef&auml;hrliche Phase der Instabilit&auml;t.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-sieg-des-zerstoerers-kommentar-a-1120418.html\">SPON<\/a><\/em><\/p><p>Den Staffelstab nimmt FAZ-Nachwuchsautor <strong>Stefan Tomik<\/strong> auf, der sich an einer Wahlanalyse versucht und dabei erwartungsgem&auml;&szlig; im Seichten an der Oberfl&auml;che bleibt und Inhalte meidet.<\/p><p><em><strong>Die wei&szlig;e Revolution<\/strong><\/em><br>\n<em>Wei&szlig;e Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Donald Trump einen riesigen Vorsprung. Schwarze, Latinos und Frauen unterst&uuml;tzten Hillary Clinton nicht so wie erhofft. Eine Wahlanalyse.<\/em><br>\n<em>Laut den Daten der &bdquo;New York Times&ldquo; konnte Trump weitaus mehr Stimmen wei&szlig;er Amerikaner ohne Hochschulabschluss f&uuml;r sich gewinnen als die republikanischen Kandidaten vorheriger Wahlen. Sein Vorsprung gegen&uuml;ber Clinton liegt bei etwa 40 Prozentpunkten. Wei&szlig;e mit Hochschulabschluss tendierten weniger stark zu ihm, w&auml;hlten ihn in der Mehrheit aber dennoch.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/analyse-zur-us-wahl-2016-wer-waehlte-wen-14520011.html\">FAZ<\/a><\/em><\/p><p>Am gleichen Vorhaben versucht sich <strong>Marcel Pauly<\/strong> in der WELT und scheitert ebenfalls auf ganzer Linie.<\/p><p><em><strong>Trumps Sieg ist wei&szlig;, m&auml;nnlich, bildungsschwach<\/strong><\/em><br>\n<em>Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit. In den USA sind die Wei&szlig;en in der Mehrheit. Und sie haben sich &uuml;berwiegend Donald Trump als neuen Pr&auml;sidenten gew&uuml;nscht.<\/em><br>\n<em>Nicht mal ein Drittel der Hispanics und Asiaten votierte f&uuml;r ihn, bei den Schwarzen waren es laut Nachwahlbefragungen des Senders CNN gerade noch acht Prozent. Dennoch: Trump schneidet bei den Minderheiten immer noch etwas besser ab als der Republikaner Mitt Romney vor vier Jahren.<\/em><br>\n<em>Seine Mehrheit aber beschaffte sich Trump bei der wei&szlig;en Bev&ouml;lkerung. Au&szlig;erdem stimmten weniger gebildete Menschen vermehrt f&uuml;r ihn, W&auml;hler mit h&ouml;herem Bildungsabschluss entschieden sich hingegen mehrheitlich f&uuml;r die Demokratin Hillary Clinton. Sie hatte au&szlig;erdem mehr Frauen auf ihrer Seite, die Trump-Anh&auml;nger sind dagegen &uuml;berwiegend m&auml;nnlich.<\/em><br>\n<em>Kombiniert man die Merkmale Geschlecht, Bildung und Ethnie, wird die Kernw&auml;hlerschaft Trumps besonders deutlich: Sie ist wei&szlig;, m&auml;nnlich und besitzt keinen Hochschulabschluss. Auf jeden sechsten wahlberechtigten Amerikaner trifft diese Kombination zu. Drei Viertel von ihnen haben f&uuml;r Trump gestimmt.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article159382274\/Trumps-Sieg-ist-weiss-maennlich-bildungsschwach.html\">Welt<\/a><\/em><\/p><p>&Uuml;berall Populisten sieht <strong>Thilo K&ouml;&szlig;ler<\/strong> im Deutschlandfunk.<\/p><p><em><strong>Der Sieg des Populismus<\/strong><\/em><br>\n<em>Wenn Donald Trump jetzt davon spricht, er wolle der Pr&auml;sident aller Amerikaner sein, muss das in den Ohren all jener wie Spott klingen, die er verletzt, verh&ouml;hnt und vor den Kopf gesto&szlig;en hat. Donald Trump war kein Preis zu hoch, um seine Anh&auml;ngerschaft unter der wei&szlig;en, l&auml;ndlichen Bev&ouml;lkerung zu mobilisieren: Sie hat seine Botschaft &ldquo;Make America great again&rdquo; buchstabiert als: Make America white again. Und: Make America male again. Das war eine r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Wahl. Nur wenige Jahrzehnte, ehe in den Vereinigten Staaten die Minderheiten in der Mehrheit sein werden, hat sich das wei&szlig;e und m&auml;nnliche Amerika noch einmal mit aller Kraft aufgeb&auml;umt. Donald Trumps Anti-Establishment-Wahlkampf hat allerdings auch deshalb so gut verfangen, weil er in Hillary Clinton genau die Exponentin jener alten Eliten fand, die er f&uuml;r die &Auml;ngste und Bef&uuml;rchtungen, f&uuml;r die Wut und den Hass seiner Klientel verantwortlich machen konnte.<\/em><br>\n<em>Niemand wei&szlig;, was sein Credo &ldquo;America first&rdquo; f&uuml;r die k&uuml;nftige US-Au&szlig;enpolitik zu bedeuten hat. Seine Vorstellungen &uuml;ber den Umgang mit Russland, mit dem Iran, mit dem Syrienkonflikt und dem Nahen Osten insgesamt legen den Verdacht nahe, dass Donald Trump sein Land in Richtung eines wirtschaftlichen und politischen Nationalismus f&uuml;hren m&ouml;chte. Das sieht in der Tat alles nicht vertrauenserweckend aus. Und kann so jedenfalls nicht gut gehen.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-wahl-der-sieg-des-populismus.720.de.html?dram:article_id=370904\">Deutschlandfunk<\/a><\/em><\/p><p>Essayistisch geht SZ-Feuilletonchef <strong>Andrian Kreye<\/strong> ans Thema und demonstriert dabei, wie hochn&auml;sig und arrogant so mancher Feuilletonist &uuml;ber das gemeine Volk denkt.<\/p><p><em><strong>Der Spuk geht jetzt erst los<\/strong><\/em><br>\n<em>Hillary Clintons W&auml;hler hatten vor allem Angst vor Donald Trump, vor seinen Ausbr&uuml;chen und Egomanien, die nur so lange lustig waren, wie er seine Gesch&auml;ftspartner im Immobilien- und Kasinogesch&auml;ft &uuml;ber den Tisch zog oder sich im Realityfernsehen aufplusterte.<\/em><br>\n<em>Sie hatten Angst vor seinen Horden aus dem Herzland (Heartland) mit ihrem Bildungsmangel, ihrem Hass und ihrem Weltbild, das aus einer Zeit stammt, die die meisten im Land erleichtert hinter sich gelassen haben. Diese Horden haben dann doch so viel Macht entwickelt, dass sie einen wie Trump bis zum Wahlsieg tragen konnten.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-wahl-der-spuk-geht-jetzt-erst-los-1.3241066\">SZ<\/a><\/em><\/p><p>Voll von H&auml;me ist auch die &bdquo;Analyse&ldquo; des SZ-Nachwuchsschreibers <strong>Sebastian Kreye<\/strong>.<\/p><p><em><strong>Sieg des Enthemmten<\/strong><\/em><br>\n<em>Pr&auml;sident Trump: F&uuml;r viele ist die schlimmste Furcht zur Wirklichkeit geworden. Die USA wenden sich einer autorit&auml;ren F&uuml;hrungsfigur zu &ndash; die Demokratie steht vor einer historischen Herausforderung.<\/em><br>\n<em>Das war kein Wahlkampf. Das war eine nationale Krise. Und an ihrem nur vorl&auml;ufigen Ende steht die gr&ouml;&szlig;te anzunehmende Katastrophe: Donald Trump ist US-Pr&auml;sident. Das Unvorstellbare ist Wirklichkeit geworden.<\/em><br>\n<em>Ein Narzisst, ein notorischer L&uuml;gner, ein Sexist, ein Rassist, ein Chauvinist, ein Populist, ein Demagoge &ndash; vielfach belegt in diesem anderthalbj&auml;hrigen Wahlkampf, so drastisch es auch klingen mag &ndash; ist nun das, was man gemeinhin m&auml;chtigster Mann der Welt nennt. Die Vorstellungskraft auch vieler Politiker reicht noch nicht aus, um die Folgen dieser Wahl abzusch&auml;tzen. Dass er die USA in gewaltige Probleme st&uuml;rzen wird, ist jedenfalls keine sonderlich gewagte Vorhersage.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/praesident-trump-sieg-des-enthemmten-1.3237898\">SZ<\/a><\/em><\/p><p>Bei <strong>Hubertus Volmer<\/strong> von n-tv verschwinden die Grenzen zwischen einem journalistischen Artikel und einem Troll-Kommentar schon beinahe vollends.<\/p><p><em><strong>Das gr&ouml;&szlig;te &ldquo;Fuck you&rdquo; aller Zeiten<\/strong><\/em><br>\n<em>Donald Trump ist ein narzisstischer Demagoge, der keine Skrupel, keine Moral und keinen Anstand kennt. Gew&auml;hlt wurde er nicht deshalb, sondern weil er es geschafft hat, f&uuml;r Ver&auml;nderung zu stehen.<\/em><br>\n<em>Trump hat das Gef&uuml;hl von Leuten getroffen, die glauben, sie seien zu kurz gekommen. Der linke Filmemacher Michael Moore, der erst Bernie Sanders, dann Clinton unterst&uuml;tzte, hat es auf den Punkt gebracht: F&uuml;r seine W&auml;hler sei Trump &ldquo;ein menschlicher Molotow-Cocktail&rdquo;, sein Sieg werde &ldquo;das gr&ouml;&szlig;te &lsquo;Fuck you&rsquo; aller Zeiten&rdquo; sein, &ldquo;und es wird sich gut anf&uuml;hlen&rdquo; &ndash; jedenfalls f&uuml;r den Moment.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/Das-groesste-Fuck-you-aller-Zeiten-article19042521.html\">n-tv<\/a><\/em><\/p><p>Wie ein zur&uuml;ckgewiesener Liebhaber wirkt Tagesspiegel-Washington-Korrespondent <strong>Christoph von Marschall<\/strong>, der Hillary Clinton in einer haneb&uuml;chenen Naivit&auml;t verkl&auml;rt und Trump ebenso haneb&uuml;chen verteufelt.<\/p><p><strong>Die Rache der wei&szlig;en M&auml;nner<\/strong><br>\n<em>Nationen k&ouml;nnen sich ihre Zukunft verbauen, wenn sie Fehler machen. Dabei denkt man zuerst an Regierungen, die politische oder &ouml;konomische Irrwege einschlagen oder gar Kriege provozieren. Abschreckende Beispiele sind Baschar al Assad, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan, aber auch David Cameron. Mitunter verbauen sich Gesellschaften jedoch die Zukunft selbst, weil sie falsche Weichenstellungen in demokratischen Abstimmungen legitimieren.<\/em><br>\n<em>Pr&auml;sident Donald Trump? Das ist verst&ouml;rend, ja: ein Skandal. Bei allen berechtigten Einw&auml;nden gegen Hillary Clinton d&uuml;rfte keine Frage sein, wer von beiden besser vorbereitet ist auf das wichtigste Wahlamt der Welt. Clinton selbstverst&auml;ndlich. Und ebenso, wer sich durch das Auftreten im Wahlkampf disqualifiziert hat. Trump hat eine hasserf&uuml;llte Kampagne gef&uuml;hrt, die von Prahlerei und frei erfundenen Anklagen nur so strotzte.<\/em><br>\n<em>Man h&auml;tte Amerika &ndash; und seinen Partnern, f&uuml;r die vieles von diesem Wahlausgang abh&auml;ngt &ndash; gew&uuml;nscht, dass der Alptraum im Zuge der Wahlnacht in Erleichterung umschl&auml;gt. Erleichterung, was der Welt alles erspart bliebe, wenn Trump nicht Pr&auml;sident wird. Keine Verwerfung an den B&ouml;rsen wegen seiner Unberechenbarkeit und der Drohung mit hohen Strafz&ouml;llen gegen Mexiko und China. Kein R&uuml;ckzug der USA aus ihrer weltpolitischen Verantwortung; keine Schw&auml;chung der Nato, die wie eine Einladung an Putin wirkt, zu testen, wie weit er nun gehen kann. Keine verantwortungslose Steuersenkung, die nach Berechnung der Experten zu einer Verdreifachung der US- Schulden f&uuml;hren w&uuml;rde.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/donald-trump-wird-us-praesident-die-rache-der-weissen-maenner\/14816024.html\">Tagesspiegel<\/a><\/em><\/p><p>Diese Analysen strotzen von Arroganz: &ldquo;Wei&szlig;e Amerikaner ohne Hochschulabschluss verschafften Donald Trump einen riesigen Vorsprung.&rdquo; Besteht ganz Deutschland nur aus Akademikern? Was sollte hier die Konsequenz sein? Die Wiedereinf&uuml;hrung des Klassenwahlrechtes? Aus der Ecke der AfD gab es ja schon einmal den Vorschlag, Arbeitslosen und Hartz-IV Beziehern das Wahlrecht zu entziehen. Das schl&auml;gt in dieselbe Kerbe wie Gedankenspiele nach dem Brexit, den angeblich die &auml;lteren W&auml;hler zu verantworten hatten, das Wahlrecht nach Lebensalter zu limitieren. Die Leser der &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo; sollten genau hinh&ouml;ren. Die Edelfedern der gro&szlig;en deutschen Zeitungen halten also Menschen ohne Hochschulabschluss f&uuml;r unf&auml;hig, Wahlentscheidungen zu treffen. Damit liefern die deutschen &bdquo;Qualt&auml;tsjournalisten&ldquo; interessanterweise, ohne es selbst zu merken, die Antwort auf die Frage, warum Trump gew&auml;hlt wurde und warum die AfD gew&auml;hlt wird.<\/p><p><strong>Die Falken und Transatlantiker<\/strong><\/p><p>Den Reigen der &uuml;berzeugten Transatlatlantiker er&ouml;ffnet <strong>Berthold Kohler<\/strong>, seines Zeichens Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Kohler macht sich vor allem Sorgen dar&uuml;ber, wie das &bdquo;B&uuml;ndnissystem des Westens&ldquo; aussehen k&ouml;nnte, wenn die USA sich nicht mehr so sehr als &bdquo;Ordnungsmacht&ldquo; engagieren.<\/p><p><em><strong>Amerikas Abwendung von der Welt<\/strong><\/em><br>\n<em>Trumps Triumph ersch&uuml;ttert die europ&auml;ische Politik in mehrfacher Weise. Das angeschlagene B&uuml;ndnis- und Politiksystem des Westens k&ouml;nnte vor einer Revolution stehen.<\/em><br>\n<em>Trump hatte zu au&szlig;enpolitischen Fragen viel Wirres und Widerspr&uuml;chliches von sich gegeben, das jedoch einen gemeinsamen Nenner aufwies: die R&uuml;ckbesinnung Amerikas auf sich selbst und den R&uuml;ckzug aus den komplizierten Agenden der Weltpolitik, ob die Sicherheit, das Klima oder den Freihandel betreffend.<\/em><br>\n<em>In Amerika brachte ihm dieser Neoisolationismus nach dem Motto &bdquo;Der Starke ist am m&auml;chtigsten allein&ldquo; den Zuspruch der wachsenden Schicht ein, die sich als Verlierer der Globalisierung sieht. Sie wird von der Sehnsucht nach einer guten alten Zeit getrieben und vom Hass auf jene, die f&uuml;r deren Untergang verantwortlich gemacht werden. Die Abwendung von der Welt ersch&uuml;ttert nicht nur die andere H&auml;lfte der Amerikaner, sondern auch alle Politiker im Ausland, die Amerikas Engagement als Ordnungsmacht und Verb&uuml;ndeter im internationalen System f&uuml;r unverzichtbar halten.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/trumps-triumph-shock-and-awe-amerikas-abwendung-von-der-welt-14520518.html\">FAZ<\/a><\/em><\/p><p>Da darf nat&uuml;rlich auch <strong>Klaus-Dieter Frankenberger<\/strong>, Ressortleiter Au&szlig;enpolitik bei der FAZ, nicht fehlen. Auch Frankenberger ist vor allem f&uuml;r seine transatlantische Netzwerkarbeit bekannt und &auml;rgert sich in seinem FAZ-Artikel auch dar&uuml;ber, dass Trump nun seiner Meinung nach einen &bdquo;Wirtschaftsnationalismus&ldquo; anstelle des &bdquo;internationalen Handels&ldquo; setzen will.<\/p><p><em><strong>Der R&auml;cher im Wei&szlig;en Haus<\/strong><\/em><br>\n<em>Vor seinem Sieg haben sich viele gef&uuml;rchtet. Aber er ist Wirklichkeit geworden &ndash; weil der &bdquo;Aufstand des Populismus&ldquo; m&auml;chtiger war als alle Warnungen vor Trumps Unberechenbarkeit.<\/em><br>\n<em>Es ist so gekommen, weil der &bdquo;Aufstand des Populismus&ldquo; m&auml;chtiger war als alle Warnungen vor Trumps Unberechenbarkeit; weil die wei&szlig;en Arbeiter von der globalisierungskritischen, den internationalen Handel gei&szlig;elnden Botschaft des Demagogen in republikanischen Kleidern angezogen wurden. Trump mobilisierte wei&szlig;e W&auml;hler auf dem Land und vor allem in den alten Industriestaaten, wie das nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten wurde. Sein Populismus und sein Wirtschaftsnationalismus kamen bei den sogenannten einfachen Leuten gut an, die sich von der politischen Elite nicht vertreten, von der wirtschaftlichen Elite ausgenommen und von der Kulturelite verachtet und verh&ouml;hnt f&uuml;hlen. Trump ist es gelungen, diese Frustration und Verbitterung erfolgreich anzuzapfen. Alle Vermutungen, dass traditionelle republikanische W&auml;hler sich von Trumps Krawallrhetorik angewidert abwenden w&uuml;rden, erwiesen sich als Gerede.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/donald-trump-folgt-als-us-praesident-auf-barack-obama-14519726.html\">FAZ<\/a><\/em><\/p><p>Und wenn die Transatlantiker zum Angriff blasen, darf nat&uuml;rlich auch <strong>Carsten Luther<\/strong> von der ZEIT nicht fehlen.<\/p><p><em><strong>Der Ernstfall<\/strong><\/em><br>\n<em>Donald Trump war lange nur ein schlechter Scherz. Jetzt wird er Pr&auml;sident. Die Welt muss sich f&uuml;rchten vor dem, was diesem unberechenbaren Mann als N&auml;chstes einf&auml;llt.<\/em><br>\n<em>Ein totalit&auml;rer Blender und betr&uuml;gerischer Dilettant hat es geschafft, sich ins Wei&szlig;e Haus w&auml;hlen zu lassen. Donald Trump ist ein epochales Desaster, das nicht nur dieses gro&szlig;e Land und seine Demokratie auf Jahre hinaus ver&auml;ndern wird. Die ganze Welt wird die Auswirkungen dieses Fehlers sp&uuml;ren.<\/em><br>\n<em>Viele hielten es f&uuml;r einen Scherz, als Trump im vorigen Jahr seine Kandidatur ank&uuml;ndigte: Soll er doch, solange es ihm Spa&szlig; macht &ndash; und uns. Fast eineinhalb Jahre ist das her, heute lacht niemand mehr. Jetzt steht ein sexuell &uuml;bergriffiger Rassist, pathologischer L&uuml;gner und nerv&ouml;ser Egomane an der Spitze der Vereinigten Staaten: Indiskutabel f&uuml;r alle, die an Demokratie und Menschenrechte oder wenigstens an den gesunden Verstand der Menschen im Allgemeinen, der Amerikaner im Besonderen glauben. Verdammt, sie hatten nur einen Job: diesen Mann zu verhindern!<\/em><br>\n<em>Wer Trump gew&auml;hlt hat, mag das als Protest gegen das Establishment verstanden haben &ndash; ist damit aber fraglos Teil eines antidemokratischen Aufruhrs geworden, dessen Antreiber nicht mehr an viel glauben, was einen modernen Staat zusammenh&auml;lt.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-11\/us-wahl-donald-trump-praesident-wahlergebnis\">Zeit<\/a><\/em><\/p><p>In blanker Panik ist offenbar <strong>Bernd Ulrich<\/strong>, transatlantischer Netzwerker und Leiter des Politikressorts bei der ZEIT, der Europa nun auffordert, &bdquo;die westlichen Werte&ldquo; gegen Trump zu verteidigen.<\/p><p><em><strong>Ganz unten &hellip;&thinsp;aber nicht am Ende<\/strong><\/em><br>\n<em>Ein gef&auml;hrlicher Mann zieht ins Wei&szlig;e Haus ein. Warum Europa jetzt die westlichen Werte verteidigen muss &ndash; und das auch kann.<\/em><br>\n<em>Neunundneunzig Jahre hat das amerikanische Jahrhundert gedauert. Es begann am 6. April 1917 mit dem Eintritt der USA in den gro&szlig;en europ&auml;ischen Krieg und endete in der Nacht zum Mittwoch, dem 9. November 2016, als Donald Trump zum US-Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde. Dieser Mann &auml;hnelt mehr den monarchischen Hasardeuren und faschistischen F&uuml;hrern, die den alten Kontinent mehrfach ins Ungl&uuml;ck gef&uuml;hrt haben, als allen seinen modernen Vorg&auml;ngern im Wei&szlig;en Haus.<\/em><br>\n<em>Donald Trump ist kein Freund.<\/em><br>\n<em>Gewiss nicht von Deutschland und seiner Kanzlerin. Sie verk&ouml;rpert von allem das Gegenteil eines Donald Trump. Sie ist besonnen, rational, diszipliniert, sie kontrolliert ihre Affekte, diese Frau ist, kurzum, nicht besessen von sich selbst. Sie und er werden von Stund&rsquo; an die Antipoden der westlichen Welt sein.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/47\/donald-trump-wahlsieg-europa-werte\">Zeit<\/a><\/em><\/p><p>Trump wird zwischen den Zeilen als Faschist bezeichnet, obwohl der &bdquo;War on Terror&ldquo;, den sein &bdquo;moderner&ldquo; Vorg&auml;nger George W. Bush entfesselte im Irak, in Afghanistan und Pakistan 1,3 Millionen Tote gekostet hat. Obwohl sein &bdquo;moderner&ldquo; Vorg&auml;nger Barack Obama Libyen bombardieren lie&szlig;, den Drohnenkrieg exzessiv forciert und den syrischen B&uuml;rgerkrieg angezettelt hat. Bisher klebt kein Tropfen Blut an den H&auml;nden Trumps. Die H&auml;nde von Ex-Au&szlig;enministerin und Ex-Pr&auml;sidentschaftskandidatin Clinton triefen dagegen davon.<\/p><p><strong>Die Freihandelsfreunde und Talkshow&ouml;konomen<\/strong><\/p><p>Der neoliberale Talkshow-&Ouml;konom und Springer-Kolumnist Thomas Straubhaar darf in der WELT den Apokalyptischen Reiter geben.<\/p><p><em><strong>Das ist das Ende des American Way of Life<\/strong><\/em><br>\n<em>Jetzt ist es passiert. Was (zu) lange niemand f&uuml;r m&ouml;glich hielt, ist geschehen: Donald Trump wird US-Pr&auml;sident. Und anders als sein Vorg&auml;nger Barack Obama wird der neue Mann im Wei&szlig;en Haus von einer eigenen Mehrheit im Repr&auml;sentantenhaus getragen. Damit wird die gr&ouml;&szlig;te und wichtigste Volkswirtschaft der Welt von einem Mann regiert werden, f&uuml;r den das eigene Interesse zuerst kommt und dessen Wahlprogramm weder berechenbar noch w&uuml;nschenswert war &ndash; nicht f&uuml;r die Weltwirtschaft, nicht f&uuml;r Europa, nicht f&uuml;r Deutschland.<\/em><br>\n<em>Auch wenn Trump verspricht, alles anders zu machen als das verhasste Establishment der Vergangenheit, erm&ouml;glicht die Wahlentscheidung keinen Neubeginn f&uuml;r die USA. Vielmehr ist sie das Ende des &bdquo;American Way of Life&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Donald Trump wurde von vielen gew&auml;hlt, die sich selbst als Loser einsch&auml;tzen. Von Unzufriedenen, die &uuml;berzeugt sind, dass fr&uuml;her alles besser war, als es heute ist. Von Konservativen, die in Schwarz und Wei&szlig; trennen und sich mit einfachen Antworten auf komplexe Probleme abspeisen lassen.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article159361714\/Das-ist-das-Ende-des-American-Way-of-Life.html\">Welt<\/a><\/em><\/p><p>&Auml;hnlich im Inhalt, wenn auch etwa moderater im Ton gibt sich SZ-Chefredakteur <strong>Kurt Kister<\/strong>, der Trump h&auml;misch zum &bdquo;wirkm&auml;chtigsten Verb&uuml;ndeten&ldquo;  von Attac und den Gr&uuml;nen erkl&auml;rt. Warum? Weil Trump TTIP ablehnt. Abseits der Redaktionsstuben d&uuml;rfte ihm das zumindest in Deutschland jedoch eher Zustimmung verschaffen.<\/p><p><em><strong>Amerika w&auml;hlt den gro&szlig;en Spalter<\/strong><\/em><br>\n<em>Donald Trump ist ein Nationalist, der sich als Patriot ausgibt. Sein Patriotismus hat rassistische Z&uuml;ge, wie sich nicht nur an seinen Bemerkungen zum Beispiel &uuml;ber Amerikaner mexikanischer Abstammung belegen l&auml;sst. Als Nationalist redet er auch der wirtschaftlichen Abschottung und einem (Straf-) Zollsystem das Wort. Was die Organisation des Freihandels, speziell TTIP angeht, ist der Rechtspopulist Trump der wohl wirkm&auml;chtigste Verb&uuml;ndete von Attac oder den Gr&uuml;nen: Seine Wahl bedeutet das Ende von TTIP.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/der-neue-praesident-trump-ein-elend-1.3241431\">SZ<\/a><\/p><p><strong>Und die Moral von der Geschicht&acute;?<\/strong><\/p><p><em><strong>Trump und &ldquo;Breitbart&rdquo; triumphieren &uuml;ber das Establishment<\/strong><\/em><br>\n<em>Noch nie zuvor hatte sich die klassische Medienlandschaft der USA so deutlich gegen einen Pr&auml;sidentschaftskandidaten ausgesprochen. Die New York Times unterst&uuml;tzte Hillary Clinton, ebenso wie das renommierte Atlantic-Magazin, das &uuml;berhaupt erst zum dritten Mal in seiner langen Geschichte eine Wahlempfehlung ver&ouml;ffentlichte. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Vereinigten Staaten jedoch wollten nicht auf die Leitmedien ihres Landes h&ouml;ren. Je weiter die Wahlnacht voranschreitet, desto deutlicher wird: das Amerika der Medien und das Amerika der W&auml;hler, das sind zwei unterschiedliche L&auml;nder.<\/em><br>\n<em>CNN-Mann Blitzer ringt am Morgen um eine Erkl&auml;rung: &ldquo;In diesem Land gibt es eine tief sitzende Wut auf das Establishment.&rdquo; Die gro&szlig;en US-Medien haben den Kontakt zu einem Gro&szlig;teil der Menschen ihres Landes verloren. Nach vielen Stunden stehen Blitzer und seine Kollegen von MSNBC bis Fox News noch immer im glei&szlig;enden Licht ihrer Ergebnis-Tafeln und hochmodernen Umfrage-Grafiken. Aber Erleuchtung finden sie dort keine.<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/us-wahl-trump-und-breitbart-triumphieren-ueber-das-establishment-1.3241193\">SZ<\/a><\/em><\/p><p>Was soll man sagen, mit Trumps Wahlsieg scheint die Meinungsmache und Meinungsmacht der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; zumindest in den USA endlich gebrochen zu sein. Viele amerikanische B&uuml;rger haben sich gegen die Interessen des Establishments entschieden &ndash; ob die Entscheidung klug war oder nicht, ist eine andere Frage &ndash; und in der deutschen Medienlandschaft ist der Teufel los. Das Toben der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; gegen Trump ist auch ein Manifest der Furcht, dass dies auch in Deutschland geschehen k&ouml;nnte.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/e112388a54ae42f88ede21148441433e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161110_trump.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>W&auml;hrend die US-Medien den Wahlsieg Donald Trumps &uuml;berwiegend erstaunlich gleichm&uuml;tig aufgenommen haben, wirken Deutschlands Edelfedern wie ein Haufen aufgescheuchter H&uuml;hner im Angesicht des geifernden Fuchses. Panik und Weltuntergangsstimmung allenthalben. Die Eliten verstehen &bdquo;ihr&ldquo; Volk offenbar nicht mehr. Dabei liegen die Gr&uuml;nde f&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35733\">Trumps<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35765\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,41,183,190],"tags":[1090,571,1542,895,1426,1564,1665,709,420,1591,460,239,1338,1800,328,457],"class_list":["post-35765","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienanalyse","category-medienkritik","category-wahlen","tag-clinton-hillary","tag-dlf","tag-faz","tag-freihandel","tag-hegemonie","tag-krieg-gegen-den-terror","tag-ntv","tag-protestwaehler","tag-spiegel","tag-straubhaar-thomas","tag-sz","tag-tagesspiegel","tag-transatlantiker","tag-trump-donald","tag-welt","tag-zeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35765"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35771,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35765\/revisions\/35771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}