{"id":35857,"date":"2016-11-17T09:15:43","date_gmt":"2016-11-17T08:15:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35857"},"modified":"2018-12-27T11:34:08","modified_gmt":"2018-12-27T10:34:08","slug":"das-unwahrscheinliche-ende-des-nsu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35857","title":{"rendered":"Das unwahrscheinliche Ende des NSU"},"content":{"rendered":"<p>NachDenkSeiten-Gastautor <strong>Wolf Wetzel<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35857#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>] ist einer der profiliertesten Experten zum Thema NSU-Komplex. Aktuell fasst Wetzel seine f&uuml;nfj&auml;hrige Recherche zum Thema f&uuml;r unsere Leser zusammen. Im ersten Teil dieser Aufarbeitung soll es heute um den Tod der beiden Rechtsterroristen Mundlos und B&ouml;hnhardt gehen; also um die Vorg&auml;nge, die sich vor ziemlich genau f&uuml;nf Jahren in Eisenach abgespielt haben.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4251\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-35857-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161117_Das_unwahrscheinliche_Ende_des_NSU_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161117_Das_unwahrscheinliche_Ende_des_NSU_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161117_Das_unwahrscheinliche_Ende_des_NSU_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161117_Das_unwahrscheinliche_Ende_des_NSU_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=35857-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161117_Das_unwahrscheinliche_Ende_des_NSU_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"161117_Das_unwahrscheinliche_Ende_des_NSU_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><blockquote><p>\n&raquo;Es war ein Zufall, der die gr&ouml;&szlig;te rechtsterroristische Terrorgruppe auffliegen lie&szlig;. Und es war Rentner Stutzke. Am Morgen des 4. November 2011 kam er aus dem Supermarkt in Eisenach, zwei Flaschen Wasser, Bananen, Br&ouml;tchen in der T&uuml;te, als er zwei Polizisten erz&auml;hlte: <em>Ja, er habe zwei M&auml;nner gesehen, wie sie Fahrr&auml;der in ein Wohnmobil luden und losd&uuml;sten<\/em>. Dann wies der Mann den Beamten den Weg, den das Wohnmobil genommen hatte. Kurz darauf entdeckte eine Streife die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt.&laquo; (morgenpost.de vom 5.11.2015)\n<\/p><\/blockquote><p>So wird bis heute die Geschichte ausgerollt, um den Anfang vom Ende der neonazistischen Terrorgruppe NSU zu erz&auml;hlen &ndash; auch wenn tats&auml;chlich fast alles im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Kopf steht.<\/p><p><strong>Pulp Fiction<\/strong><\/p><p>Ein Streifenwagen st&ouml;&szlig;t auf einen abgestellten Campingwagen in Eisenach-Stregda. Die Insassen sind mit acht Waffen ausger&uuml;stet: Dazu z&auml;hlen Revolver, eine Maschinenpistole, eine Pumpgun und eine Handgranate. Sie erkennen die hoffnungslose Situation sofort. Es findet eine &bdquo;<em>spontane Deradikalisierung<\/em>&ldquo; (Kriminologe und Experte f&uuml;r Rechtsextremismus, Bernd Wagner) statt. Die Insassen entziehen sich der aussichtslosen Lage durch &bdquo;gemeinschaftlichen Selbstmord&ldquo;. Der Campingwagen geht in Flammen auf. Die Feuerwehr wird gerufen und l&ouml;scht. Im Inneren werden zwei Leichen entdeckt. Der Campingwagen wird abgeschleppt und alles weitere mausert sich zu einer Staatsaff&auml;re.<\/p><p>Bereits am n&auml;chsten Tag verk&uuml;ndet die Polizei, dass es sich bei den Toten um Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos handele. Nicht viel sp&auml;ter erf&auml;hrt die &Ouml;ffentlichkeit, dass die beiden Toten Mitglieder einer neonazistischen Terrorgruppe seien, die sich NSU nennt. Auch die Ermittlungsergebnisse der Polizei k&ouml;nnen sich sehen lassen: Demnach soll Uwe Mundlos zuerst seinen &rsaquo;Kameraden&lsaquo; umgebracht, dann den Campingwagen angez&uuml;ndet haben, um sich wenig sp&auml;ter selbst zu t&ouml;ten &ndash; mit einer Pumpgun, die man auf dem Boden fand, sowie die beiden dazugeh&ouml;rigen Patronenh&uuml;lsen. Au&szlig;erdem pr&auml;sentierte die &rsaquo;Tatortgruppe&lsaquo; insgesamt acht Waffen, die im Campingwagen sichergestellt wurden, u.a. die beiden Dienstwaffen der Polizisten, die in Heilbronn 2007 Opfer eines Mordanschlages wurden. Und dazu noch ein Haufen Geld, aus diversen Bank&uuml;berf&auml;llen.<\/p><p>Was dreizehn Jahre ein einziges R&auml;tsel war, wurde innerhalb weniger Tage &rsaquo;aufgekl&auml;rt&lsaquo;. Alles, was man dazu brauchte, befand sich ganz ordentlich und unversehrt in besagtem ausgebranntem Campingwagen. Was will man gegen einen solch sagenhaften Gl&uuml;cksfall einwenden?<\/p><p>Diese Version wird bis heute aufrechterhalten. Zeugen f&uuml;r diesen Tathergang, Zeugen f&uuml;r die im Campingwagen gefundenen Gegenst&auml;nde gibt es nicht. Alles st&uuml;tzt sich einzig und allein auf die Auswertung von Spuren.<\/p><p>An dieser Version zweifelte auch kaum jemand. Die allermeisten Medien r&uuml;hrten diesen &rsaquo;Selbstmord&lsaquo; nicht an. Die Zweifel, die an vielen anderen Tatorten (die dem NSU zugeordnet werden) ge&auml;u&szlig;ert wurden, machten hier einen gro&szlig;en Bogen.<br>\nDas war und ist in antifaschistischen Zusammenh&auml;ngen, in der Linken, nicht viel anders. Niemand wollte ausgerechnet dort seine Skepsis gegen&uuml;ber dem Aufkl&auml;rungswillen der Polizei und Justiz festmachen.<br>\nZu einem ganz kleinen Teil war und ist das verst&auml;ndlich, denn jeder Zweifel an der Selbstmordversion w&auml;re Wasser auf den M&uuml;hlen derer, die den NSU f&uuml;r ein &bdquo;Staatskonstrukt&ldquo; halten, wie die Zeitschrift von Els&auml;sser &sbquo;Compact&rsquo; und die sehr r&uuml;hrigen Internet-Auftritte von &sbquo;<em>Fatalist<\/em>&rsquo;, &sbquo;<em>arbeitskreis ns.u.<\/em>&rsquo; bis &sbquo;<em>nsu-leaks<\/em>&rsquo;. Nationalistische und neonazistische Kreise, die dreizehn Jahre lang die Ideologie, die Konzeption vom &rsaquo;f&uuml;hrerlosen Widerstand&lsaquo;, die Terrorstrategie von &sbquo;Blood &amp; Honour&rsquo; und &sbquo;combat 18&rsquo; propagierten und begr&uuml;&szlig;ten.<\/p><p>Ganz sicher spielt bei diesem Schweigen auch der gedanklich n&auml;chste Schritt eine Rolle, wenn man zu dem Ergebnis kommt, dass der Selbstmord der beiden NSU-Mitglieder die unwahrscheinlichste Todesursache ist. Wer hat dann die beiden Neonazis ermordet?<br>\nWaren es andere Neonazis? G&auml;be es plausible Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass dies von staatlicher Seite aus gedeckt werden soll? Und was bedeutet es, wenn der Geheimdienst, allen voran der sogenannte Verfassungsschutz darin involviert war &ndash; sei es in Unt&auml;tigkeit, sei es in Form eines aktiven Gew&auml;hrens? Niemand wollte, niemand will diese T&uuml;r aufmachen.<\/p><p>Sie w&uuml;rde ganz nebenbei den Prozess in M&uuml;nchen auf der Stelle platzen lassen. Die Annahme eines Mordgeschehens w&uuml;rde nicht nur die polizeilichen und parlamentarischen Aufkl&auml;rer in N&ouml;te bringen. Es w&uuml;rde auch die Linke mit der Frage konfrontieren: In was f&uuml;r einem Staat leben wir? Und was machen dann damit?<\/p><p>2013 habe ich in einem Buchbeitrag die Selbstmordthese in Frage gestellt, anhand der Fakten, die damals &ouml;ffentlich zug&auml;nglich waren. Nun sind weitere drei Jahre vergangen und ich m&ouml;chte im Folgenden belegen, dass keiner der NSU-Tatorte so manipuliert wurde wie der in Eisenach-Stregda. Ginge es mit normalen Dingen zu, st&uuml;nden alle &bdquo;Ergebnisse&ldquo; unter einem Verwertungsverbot.<\/p><p><strong>Die Feuerwehr und die rechtswidrige Beschlagnahmung von Beweismitteln<\/strong><\/p><p>Kurz nach dem Brand des Campingwagens wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach Beendigung der L&ouml;scharbeiten machte ein Feuerwehrmann &ndash; wie &uuml;blich &ndash; zu Dokumentationszwecken Fotos vom Inneren des Campingwagens. Wenig sp&auml;ter traf Michael Menzel, damaliger Leiter der f&uuml;r Eisenach zust&auml;ndigen Polizeidirektion Gotha, ein:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Seine erste Amtshandlung am Tatort war (&hellip;), die Speicherkarte der Kamera eines Feuerwehrmannes zu beschlagnahmen. (&hellip;) Menzel begr&uuml;ndete sein Handeln damit, dass er eine Ver&ouml;ffentlichung der Fotos verhindern wollte. Ob die Speicherkarte je zur&uuml;ckgegeben wurde, konnte er nicht sagen. Auch hatte er keine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum diese Fotos offenbar nicht in den Ermittlungsakten auftauchen. Tats&auml;chlich sind die Aufnahmen des Tatorts bis heute verschwunden.&laquo; (Andreas F&ouml;rster\/Berliner Zeitung.de vom 31.3.2014)\n<\/p><\/blockquote><p>Wie dieser Vorgang ablief, schilderte der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Frank Nennstiel vor dem PUA in Th&uuml;ringen am 4.6.2015: <\/p><blockquote><p>\n&raquo;K&ouml;nig: Sie sind derjenige, der zuerst ins Wohnmobil rein gegangen ist?<\/p>\n<p>Nennstiel: Ja.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Vor der Polizei?<\/p>\n<p>Nennstiel: Ja<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Und dann haben Sie drinne Fotos gemacht<\/p>\n<p>Nennstiel: Ja, und dann kam der Herr Menzel. <\/p>\n<p>K&ouml;nig: Wie lange konnten Sie sich im Wohnmobil aufhalten so ungef&auml;hr.<\/p>\n<p>Nennstiel: Halbe Minute ungef&auml;hr wo ich da drin gestanden bin.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Also kurz rein, Klick Klick Klick. Und dann hat Sie Her Menzel rausgezogen oder sind Sie raus gegangen?<\/p>\n<p>Nennstiel: Er hat mich mit h&ouml;flichen Worten rausgebeten.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: K&ouml;nnen Sie die h&ouml;flichen Worte f&uuml;r uns mal darstellen?<\/p>\n<p>Nennstiel: Was ich da tue? Ich mache Fotos. F&uuml;r was? F&uuml;r unsere Einsatzdokumentation f&uuml;r keine andere.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Und daraufhin reagierte Herr Menzel wie?<\/p>\n<p>Nennstiel: Dann beschlagnahmen wir die Kamera.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Da standen Sie im Wohnmobil drinne und Herr Menzel.<\/p>\n<p>Nennstiel: Ich war da schon fast drau&szlig;en, meine Motivation hielt sich in Grenzen.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Herr Menzel hat Ihnen keinen Grund genannt, warum er die Kamera beschlagnahmt?<\/p>\n<p>Nennstiel: Es war sein Wunsch die sch&ouml;nen Fotos zu bekommen, die waren in Farbe.<\/p>\n<p>K&ouml;nig: Hat das f&uuml;r Debatten gesorgt bei Ihnen und Kollegen?<\/p>\n<p>Nennstiel: Wir und meine Kollegen haben uns dann schon mal unterhalten und waren ein klein wenig entr&uuml;stet, &auml;ndern konnten wir es ja eh nicht.&laquo; (nach Wortprotokoll von Querl&auml;ufer)\n<\/p><\/blockquote><p>Wie kommt der sp&auml;tere Chef des SOKO &rsaquo;Capron&lsaquo; dazu, die Arbeit der Feuerwehr zu behindern und Beweismittel zu beschlagnahmen? Zu diesem Zeitpunkt war doch &ndash; nach bisheriger Lesart &ndash; nicht mehr bekannt, als dass ein x-beliebiger Campingwagen brannte? Wusste der SOKO-Chef bereits zu diesem Zeitpunkt mehr? Warum beschlagnahmte er Fotos, wozu er nicht die geringsten Befugnisse hatte? Was war auf den Fotos zu sehen, was die &rsaquo;&Ouml;ffentlichkeit&lsaquo; nicht sehen sollte? <\/p><p>Die Begr&uuml;ndung, er habe eine Ver&ouml;ffentlichung der Fotos verhindern wollen, ist in doppeltem Sinne haltlos: Zum einen ver&ouml;ffentlicht die Feuerwehr grunds&auml;tzlich keine Fotos, die die Pers&ouml;nlichkeitsrechte der Opfer verletzten k&ouml;nnten. Zum anderen erkl&auml;rt diese rechtswidrige Beschlagnahmung nicht, warum die Speicherkarte bis heute spurlos verschwunden ist!<br>\nDer Grund f&uuml;r die Beschlagnahmung und Vernichtung von Beweismitteln ist ein ganz anderer: Die Fotos der Feuerwehr weichen auf gravierende Weise von den Fotos ab, die anschlie&szlig;end als &rsaquo;Tatortfotos&lsaquo; ausgegeben wurden.<\/p><p>Dies best&auml;tigen Feuerwehrleute, die als Zeugen im Th&uuml;ringer NSU-Ausschuss vernommen wurden. Drei ganz entscheidende Aussagen machten sie dort: <\/p><ol>\n<li>Sie haben keinen Brandschutt auf den Leichen gesehen, wie dies auf manchen (sp&auml;teren) Tatortfotos der Fall ist.<\/li>\n<li>Die Waffen, die man sp&auml;ter sichergestellt haben will, haben die Feuerwehrleute nicht gesehen &ndash; Waffen, die &bdquo;auf Tisch, Herd und Sitzecke&rdquo; (stern.de vom 8.12.2015) gelegen haben sollen.<\/li>\n<li>Uwe Mundlos lag nicht auf dem R&uuml;cken, nach vorne gebeugt (wie dies die sp&auml;teren Tatortfotos zeigen), sondern auf dem Bauch.<\/li>\n<\/ol><p>Geht man davon aus, dass die Erinnerungen der Feuerwehrleute richtig sind, versteht man, warum die Fotos, die dies best&auml;tigen k&ouml;nnten, vernichtet wurden. Beides zusammen w&uuml;rde belegen, dass der behauptete Tathergang konstruiert ist, dass der Tatort (nach Abtransport des Campingwagens) manipuliert wurde.<\/p><p>Zu dieser vors&auml;tzlichen Manipulation eines Tatortes und eines Tatablaufes passt ein weiteres Detail. Die Feuerwehrleute, die vor der Polizei am Tatort waren, wurden auf einer extra einberufenen Versammlung dazu verpflichtet, keine Angaben zu ihrem Einsatz zu machen, also zu schweigen. Nachdem diese Dienstanma&szlig;ung bekannt wurde, wurde die beschlagnahmte Speicherkarte gesucht. Man fand sie nicht, sie war und ist bis heute spurlos verschwunden.<\/p><p><strong>Die spontane Deprofessionalisierung der Gerichtsmedizin<\/strong><\/p><p>Zum Einmaleins polizeilicher Ermittlungsarbeit geh&ouml;rt es, so fr&uuml;h wie m&ouml;glich die Todesursache und den Todeszeitpunkt festzustellen. Das wird in aller Regel von &Auml;rzten bzw. Gerichtsmedizinern vorgenommen. Ohne an der Lage der Toten und am Tatort selbst etwas zu ver&auml;ndern, ist es m&ouml;glich, wichtige Indizien festzuhalten und auszuwerten: Durch Messungen der K&ouml;rpertemperatur kann man den Todeszeitpunkt bestimmen. Aber auch die Dokumentation und Auswertung von &rsaquo;Blutspurenmustern&lsaquo; &ndash; rund um die Toten &ndash; erm&ouml;glicht es, den Tathergang zu rekonstruieren. Das ist gerade beim Einsatz von Schusswaffen von erheblicher Bedeutung: Wo stand der Sch&uuml;tze? Was sagt die Lage der Opfer aus? Aus welcher Distanz wurde geschossen? Wo befanden sich die H&uuml;lsen?<\/p><p>Nur vor Ort kann die Gerichtsmedizin u.a. recht sicher bestimmen, ob das Auffinden der Toten mit dem Tatort identisch ist, ob sich &ndash; wie in diesem Fall &ndash; die t&ouml;dlichen Ereignisse im Campingwagen abgespielt hatten oder wenn ja, wie dies mit Hilfe der vorgefundenen Blutspurenmuster gest&uuml;tzt werden kann. All das m&uuml;sste man in einem &bdquo;Fundortbericht&ldquo; dokumentiert sehen.<\/p><p>Tats&auml;chlich wurde die Direktorin des Institutes f&uuml;r Rechtsmedizin an der Universit&auml;t Jena, Professorin Else-Gitta Mall, um die Mittagszeit des 4. November 2011 von einem Kriminalbeamten &uuml;ber den Fahrzeugbrand mit den zwei Toten informiert und aufgefordert, dort hin zu kommen. Kurz nach 13 Uhr war sie mit zwei Kollegen zusammen am Tatort. Ohne etwas zu unternehmen, sei sie wieder gegangen. Gegen&uuml;ber dem Th&uuml;ringer Untersuchungsausschuss begr&uuml;ndete sie ihre Unt&auml;tigkeit vor Ort damit, &bdquo;<em>dass wir als Rechtsmedizin da nichts h&auml;tten weiter tun k&ouml;nnen<\/em>&ldquo;. (Thomas Moser, telepolis vom 31. August 2015). Knapper kann man eine &bdquo;Deprofessionalisierung&ldquo; nicht beschreiben.<\/p><p><strong>Der Abschleppwagen. Die v&ouml;llig Zerst&ouml;rung eines Tatorts.<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&raquo;Schon eine Stunde nach seiner Ankunft am Tatort hatte Menzel (&hellip;) den Abtransport des Fahrzeugs in eine Garagenhalle angeordnet. Er begr&uuml;ndete dies damit, dass man nur so ordnungsgem&auml;&szlig; h&auml;tte die Leichen bergen und die Spuren im Wagen sichern k&ouml;nnen. Allerdings gab es beim Abtransport eine Panne &ndash; das Wohnmobil wurde &uuml;ber eine 20 Grad geneigte Rampe auf das Abschleppfahrzeug gezogen, so dass es im Innern zu einer v&ouml;lligen Zerst&ouml;rung der urspr&uuml;nglichen Spurenlage gekommen sein d&uuml;rfte.&laquo; (Andreas F&ouml;rster\/Berliner Zeitung.de vom 31.3.2014)\n<\/p><\/blockquote><p>Was als ordnungsgem&auml;&szlig; bezeichnet wird, verstie&szlig; gegen alle Regeln der Tatort- und Beweissicherung.<\/p><p>Wenn so gut wie nichts mehr an seinem Platz ist, kann ein Tathergang nicht mehr rekonstruiert, Beweismittel nicht mehr valide ausgewertet werden. Alles, was dann folgt, ist und kann nur ein Ergebnis eines manipulierten Tatortes sein. Jede Schlussfolgung daraus ist also wertlos.<\/p><p><strong>Die Pumpgun und die beiden Patronenh&uuml;lsen<\/strong><\/p><p>Mit einer Langwaffe, einer Pumpgun sollen die beiden t&ouml;dlichen Sch&uuml;sse abgegeben worden sein. Tats&auml;chlich fand man auch die dazu passenden zwei H&uuml;lsen:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Die beiden ausgeworfenen Patronenh&uuml;lsen der Marke Brenneke waren jeweils 70 Millimeter lang. Polizisten fanden sie direkt neben den Leichen.&laquo; (Fokus-Magazin, Nr. 38\/2012)\n<\/p><\/blockquote><p>Die Pumpgun ist ein Repetiergewehr. Die H&uuml;lsen werden erst ausgeworfen, wenn nachgeladen wird. Dass Uwe Mundlos nachl&auml;dt, nachdem er seinen &rsaquo;Kameraden&lsaquo; umgebracht hat, ist nachvollziehbar. Die leere Patronenh&uuml;lse wird ausgeworfen, eine neue wird geladen. Dass Uwe Mundlos ein weiteres Mal nachl&auml;dt, nachdem er sich selbst umgebracht hat, ist auszuschlie&szlig;en. Selbst tote Neonazis k&ouml;nnen nicht nachladen.<\/p><p>F&uuml;r die zweite H&uuml;lse kann es nur eine logische Erkl&auml;rung geben: Es kann nur jemand nachladen und damit die zweite H&uuml;lse auswerfen, der noch lebt.  Offensichtlich ahnten die Ermittler, dass diese Version der Ereignisse ohne zus&auml;tzliche Abpolsterungen nicht aufrechtzuerhalten ist. Als der damalige SOKO-Chef Menzel als Zeuge vor dem Th&uuml;ringer Untersuchungsausschuss geladen war, brachte er einen frischen Beleg f&uuml;r die sich selbst nachladende Pumpgun mit:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Die Tatsache, dass die Pumpgun, mit der sich Mundlos t&ouml;tete, eine weitere Patronenh&uuml;lse ausgeworfen hatte, was eigentlich erst beim Nachladen der Waffe geschieht, erkl&auml;rte Menzel mit einem m&ouml;glichen Fall der Waffe und deren Stauchung nach der Abgabe des letzten Schusses. Menzel berichtete von Versuchen der Ermittler mit einer baugleichen Pumpgun. Diese h&auml;tten ergeben, dass sich das Munitionsfach nach dem Abschuss automatisch &ouml;ffne, und die verbrauchte Patronenh&uuml;lse dann im offenen Schacht nur noch an einem Ende durch eine halb offene Haltevorrichtung verwahrt werde. Eigentlich werde die Vorrichtung erst beim Nachladen entriegelt und damit vollst&auml;ndig ge&ouml;ffnet. Durch ein Stauchen der Pumpgun etwa durch den Aufprall auf dem Boden k&ouml;nne die verbrauchte Munition also auch ohne Nachladen aus dem Schacht gefallen sein.&laquo; (FAZ vom 2.4.2014)\n<\/p><\/blockquote><p>Bezeichnenderweise brachte er f&uuml;r diese Behauptung nicht das entsprechende Video mit, das diese Versuchsreihe dokumentiert, sondern ein nichtssagendes Foto der verwendeten Pumpgun. Diesen Beweis f&uuml;r eine sich selbst nachladende Pumpgun hat ein Mitglied im Sch&uuml;tzenverein zu folgender Bemerkung veranla&szlig;t:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Wir haben uns gestern im Sch&uuml;tzenverein &uuml;ber die Lachnummer, die Pumpgun hat sich selbst geladen, unterhalten. Wenn man davon ausgeht, dass bei der betreffenden Pumpgun eine Munitionszufuhr &uuml;ber ein R&ouml;hrenmagazin erfolgt, die sich unter dem Lauf befindet, mu&szlig; der Sch&uuml;tze zum Laden der Waffe den Vorderschaft zur&uuml;ckziehen, der Verschlu&szlig; wird sodann ge&ouml;ffnet, der Schlaghahn gespannt und eine eventuell vorhandene leere H&uuml;lse ausgeworfen. Anschlie&szlig;end wird der Vorderschaft nach vorne bewegt, um eine neue Patrone ins Patronenlager zu laden und den Verschlu&szlig; zu schlie&szlig;en. Allerdings ist der Vorderschaft mit einer Feder versehen, die kraftm&auml;&szlig;ig so ausgelegt ist, dass durch die Kr&auml;fte, die beim Aufprallen der Pumpgun auf den Boden entstehen, nicht der Ladevorgang ausgel&ouml;st werden kann &hellip;&laquo; (FAZ-Kommentar vom 2.4.2014)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Das Fehlen von Spuren an der Tatwaffe<\/strong><\/p><p>Auf der angeblich verwendeten Waffe f&uuml;r den Selbstmord, einer Pumpgun, wurden keine Fingerabdr&uuml;cke gefunden. Dasselbe trifft f&uuml;r die gefundenen Patronenh&uuml;lsen zu. Auch dort fand man keinerlei Spuren. All das ist nachvollziehbar, wenn der\/die T&auml;ter Handschuhe getragen haben. Uwe Mundlos soll nach offizieller Lesart die Pumpgun bedient haben. Dann m&uuml;sste er Handschuhe getragen haben. Genau das ist nicht der Fall. Wer immer die Tatwaffe benutzt hatte, er hei&szlig;t nicht Uwe Mundlos.<\/p><p><strong>Das gerichtsmedizinische Gutachten und die fehlenden Ru&szlig;partikel in der Lunge des toten NSU-Mitgliedes Uwe Mundlos<\/strong><\/p><p>Bis zum heutigen Tag behaupten die Ermittler, dass sie f&uuml;r ihre Selbstmordthese ein &uuml;berragendes Beweismittel in der Hand halten. Demnach soll sich Uwe Mundlos selbst get&ouml;tet haben, nachdem er den Campingwagen in Brand gesteckt hatte:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Dies belege die Tatsache, dass bei der Obduktion nur in der Lunge von Mundlos Ru&szlig;partikel des Feuers gefunden wurden, sagte BKA-Pr&auml;sident J&ouml;rg Ziercke am Montag (also am 21.11.2011, d.V.) in Berlin.&laquo; (FAZ vom 21.11.2011)\n<\/p><\/blockquote><p>Es hat ganze 2 1\/2 Jahre gedauert, bis diese pr&auml;sidiale L&uuml;ge aufflog. Erst im M&auml;rz 2014 wurde dem Th&uuml;ringer Untersuchungsausschuss der Bericht der Jenaer Gerichtsmedizin vorgelegt, die die beiden Leichen untersucht hatte:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Die Obduktionsberichte der Gerichtsmedizin Jena f&uuml;hren (&hellip;) aus, dass keine Spuren von Russ oder Raucheinatmung in den Lungen feststellbar gewesen seien &hellip;&laquo; (FAZ vom 2.4.2014)\n<\/p><\/blockquote><p>Was sich erst einmal vernachl&auml;ssigbar anh&ouml;rt, ist von enormer Brisanz, die auch die Untersuchungsausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) mit gro&szlig;er Vorsicht zum Ausdruck brachte:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;Damit ist es sehr zweifelhaft, dass Mundlos erst das Wohnmobil angez&uuml;ndet hat und sich dann erschossen hat.&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p> Mit diesem Bericht verliert die Selbstmordthese ein ganz wesentliches Indiz.<\/p><p><strong>Manipulierte Ermittlungsergebnisse und die Vernichtung von Akten\/Beweismitteln gehen Hand in Hand<\/strong><\/p><p>Man kann es schon als signifikantes Merkmal einer von &sbquo;Pannen&rsquo; gepr&auml;gten Ermittlungst&auml;tigkeit begreifen, wenn mit den &sbquo;Pannen&rsquo; auch die Beseitigung von Beweismitteln einhergeht. Das ist ganz besonders deutlich in Heilbronn 2007 so, aber eben auch in Eisenach 2011ff.<br>\nDabei kann man eine ansteigende Kurve ausmachen: Je mehr das polizeiliche Ermittlungsergebnis in Zweifel gezogen, in Frage gestellt wird, desto mehr Akten sind nicht mehr auffindbar, desto mehr Beweismittel werden vernichtet.<\/p><p><em><strong>Polizeidirektion Gotha<\/strong><\/em><\/p><p>Die Kamera der Feuerwehrleute wurde beschlagnahmt, die Fotos als Beweismittel auf der Speicherkarte beseitigt. Die Speicherkarte verschwindet spurlos. Daf&uuml;r findet man Papierabz&uuml;ge, die belegen sollen, was nicht mehr zu belegen ist: Die komplette Fotoserie vom Wageninneren.<\/p><p><em><strong>LKA Th&uuml;ringen\/Innenministerium<\/strong><\/em><\/p><p>Protokolle, die das LKA in Baden-W&uuml;rttemberg erstellt hatte, um ihren Einsatz beim &bdquo;Selbstmord&ldquo; in Eisenach 2011 zu dokumentieren, sind verschwunden. Sie wurden 2014 bzw. 2015 nach Th&uuml;ringen geschickt und nun sucht man bis heute danach &ndash; vergebens. Darin wird der Einsatz eines SEK\/Sondereinsatzkommandos erw&auml;hnt, das es bisher am Tatort Eisenach nicht gab. Au&szlig;erdem h&auml;lt ein LKA-Zielfahnder darin fest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Definitiv ist aber bekannt, dass die Zielfahndung vom LKA Th&uuml;ringen, der Koll. W., seit 1999 bis 2002 nach den Personen fahndet (Mundlos, B&ouml;hnhardt, Zsch&auml;pe Anm. d. Red.). Es wurde bekannt, dass das LfV die Zielpersonen abdeckte.&rdquo; (mdr.de vom 23.6.2016)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&ldquo;Mit wem sprach Beate Zsch&auml;pe? Verbindungsdaten zeigen, dass die NSU-Angeh&ouml;rige (Beate Zsch&auml;pe, d.V.) mehrfach von der Polizei und vom Innenministerium angerufen wurde. Nun zeigt sich: <em>Protokolle dazu wurden offenbar gel&ouml;scht.<\/em>&ldquo; (mdr.de vom 11.2.2016)\n<\/p><\/blockquote><p><em><strong>Polizeirevier Zwickau<\/strong><\/em><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In Sachsen sind auch nach dem Ende 2012 verf&uuml;gten L&ouml;schungsstops polizeiliche Unterlagen zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) vernichtet worden. Wie aus einer ver&ouml;ffentlichten Antwort von Sachsens Innenminister Markus Ulbig auf eine Kleine Anfrage des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Valentin Lippmann hervorgeht, geht es dabei konkret um einen sogenannten <em>Lagefilm aus dem Polizeirevier Zwickau vom 4. und 5. November 2011<\/em>. In dem Lagefilm wurden die ersten Ermittlungen, Beobachtungen sowie genaue Zeiten rund um den mutma&szlig;lich von Beate Zsch&auml;pe gelegten Brand in dem Zwickauer Unterschlupf des NSU festgehalten.&ldquo; (mdr.de vom 11.2.2016)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Th&uuml;ringer Innenministerium<\/strong><\/p><p>Das Th&uuml;ringer Innenministerium hatte dem dort tagenden NSU-Untersuchungsausschuss die Namen aller Polizisten &uuml;bersandt, die an der Besprechung in Gotha am 5. November 2011 teilgenommen hatten.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>In dieser Aufstellung soll aber der Name eines Mannes fehlen, der laut der Aufzeichnungen der Baden-W&uuml;rttemberger ebenfalls bei der Besprechung dabei war: Der Zielfahnder, der ab Ende der 1990er Jahre erfolglos versuchte, die mutma&szlig;lichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe B&ouml;hnhardt und Beate Zsch&auml;pe zu fassen.<\/em> Bei der j&uuml;ngsten Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses Anfang Juni hatten mehrere Zeugen den Abgeordneten des Gremiums bereits best&auml;tigt, dass der Zielfahnder an der Besprechung teilgenommen hatte.&ldquo; (thueringen24.de vom 24.6.2016)\n<\/p><\/blockquote><p><em><strong>BKA<\/strong><\/em><\/p><p>L&ouml;schung von Telefondaten, die Andr&eacute; Eminger und Beate Zsch&auml;pe (in den Tagen ihrer Flucht im November 2011) betreffen. Gleichfalls wurde die Sicherungskopie vernichtet.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><ul>\n<li>F&uuml;r die Selbstmordthese gibt es keinen einzigen belastbaren Beweis. Die gewichtigsten Indizien f&uuml;r einen Selbstmord sind vorget&auml;uscht bzw. manipuliert worden.<\/li>\n<li>F&uuml;r ein Mordgeschehen hingegen sprechen zahlreiche Indizien, die den &bdquo;ermittelten&ldquo; Tathergang unm&ouml;glich machen. <\/li>\n<li>Wenn diese Schlussfolgerung richtig ist, dann ist nicht alles r&auml;tselhaft, sondern sehr plausibel: Es handelt sich um ein Mordgeschehen, das mit der Zerst&ouml;rung des Tatorts und der Manipulation von Beweismitteln gedeckt werden soll.<\/li>\n<li>Wenn Ermittlungsbeh&ouml;rden, Bundesanwaltschaft und Gericht dennoch an der Selbstmordversion festhalten, dann machen sie das nicht aufgrund der Faktenlage. Dann liegt die Annahme nahe, dass die Ermittlungen anderer Geschehensabl&auml;ufe zu Personen und Verwicklungen f&uuml;hren w&uuml;rden, die unter allen Umst&auml;nden verdeckt bleiben m&uuml;ssen.<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Die Umst&auml;nde rund um den Tatort &bdquo;Eisenach&ldquo;, die &bdquo;Flucht&ldquo; von Beate Zsch&auml;pe, die sich vier Tage sp&auml;ter selbst stellte, beleuchtet ein Beitrag aus dem Jahr 2012.<br>\nMan hat zugleich die M&ouml;glichkeit, die Analysen aus dem Jahr 2012 mit den heute zug&auml;nglichen Fakten zu vergleichen: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13772\">Der &bdquo;dritte Mann&ldquo; des nationalsozialistischen Untergrundes\/NSU &ndash; ein Anruf gen&uuml;gt &hellip;<\/a>&rdquo;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] <strong>Wolf Wetzel<\/strong> &ndash; Der NSU-VS-Komplex. Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund &ndash; wo h&ouml;rt der Staat auf? Unrast Verlag 2015\/3. Auflage<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NachDenkSeiten-Gastautor <strong>Wolf Wetzel<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35857#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>] ist einer der profiliertesten Experten zum Thema NSU-Komplex. Aktuell fasst Wetzel seine f&uuml;nfj&auml;hrige Recherche zum Thema f&uuml;r unsere Leser zusammen. Im ersten Teil dieser Aufarbeitung soll es heute um den Tod der beiden Rechtsterroristen Mundlos und B&ouml;hnhardt gehen; also um die Vorg&auml;nge, die sich vor ziemlich genau f&uuml;nf Jahren in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35857\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,123,166],"tags":[901,955,1266,421,1365],"class_list":["post-35857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-terrorismus","tag-geheimdienste","tag-neonazismus","tag-nsu","tag-polizei","tag-suizid"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35857"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48025,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35857\/revisions\/48025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}