{"id":35879,"date":"2016-11-18T08:44:47","date_gmt":"2016-11-18T07:44:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879"},"modified":"2016-11-18T08:44:47","modified_gmt":"2016-11-18T07:44:47","slug":"hinweise-des-tages-2756","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h01\">Willy Wimmer zum Obama-Besuch: Merkel ist das Zentrum des Anti-Trump-Widerstandes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h02\">Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h03\">110.000 Erzieher, Lehrer, Polizisten ben&ouml;tigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h04\">Studie zu Krankenkassen: B&uuml;rgerversicherung w&uuml;rde Zehntausende Arbeitspl&auml;tze bedrohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h05\">Autobahn und Ausl&auml;nderhass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h06\">Das Milgram-Experiment der Wirtschaftsweisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h07\">&Ouml;konomie am G&auml;ngelband<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h08\">Die Krise der heutigen &Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h09\">Deutsche Immobilienblase wird offiziell zum Risiko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h10\">Weckruf aus dem Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h11\">Mehr als 850 Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h12\">Beyond the Hollow Ones<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h13\">Bundespr&auml;sidentenwahl Linke will Armutsforscher Butterwegge ins Rennen schicken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h14\">Rede von Ray McGovern &uuml;ber u.a. deutsche Au&szlig;enpolitik und Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h15\">Aktionskonferenz Stopp Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35879#h16\">Zu guter Letzt: Selfie mit Merkels Handy<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Willy Wimmer zum Obama-Besuch: Merkel ist das Zentrum des Anti-Trump-Widerstandes<\/strong><br>\nDie Welt schaut gerade auf Berlin, wo der scheidende Pr&auml;sident Obama Kanzlerin Merkel trifft. Willy Wimmer, ehemals Staatssekret&auml;r im Verteidigungsministerium und Vizepr&auml;sident der OSZE, vermutet eine Art Putsch der liberalen westlichen Welt gegen den neuen Pr&auml;sidenten Donald Trump. Kanzlerin Merkel soll dabei eine Schl&uuml;sselrolle zukommen.<br>\nObama ist ja damals als &bdquo;good guy&ldquo; angetreten. Er hat dann auch gleich Vorschusslorbeeren in Form des Friedensnobelpreises bekommen. Inwieweit kann man als Individuum &uuml;berhaupt etwas &auml;ndern am System? Formt der Pr&auml;sident das Amt oder das Amt den Pr&auml;sidenten?<br>\nJa, das sehen wir ja in diesen Tagen nach der Wahl eines neuen amerikanischen Pr&auml;sidenten mit dem Namen Trump. Da wird jetzt sichtbar, dass es in Washington so etwas wie ein demokratisch-republikanisches Kriegsestablishment zu geben scheint, das im Augenblick alles daran setzt, dem amerikanischen Pr&auml;sidenten schon politische Handschellen anzulegen und deutlich zu machen, dass der Kriegskurs der letzten Jahre, der ja unter Obama wirklich Bl&uuml;ten getrieben hat, diese Politik &mdash; dass sich daran nichts &auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20161117313403127-wimmer-obama-besuch\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Willy Wimmers eigene Sicht. Interessant jedenfalls. Und Grund zum Gr&uuml;beln gibt es genug. Der Besuch Obamas bei Merkel ist voller Eigenarten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Merkel und Trump &ndash; das kann ja was werden<\/strong><br>\nEr kommt noch mal ins Kanzleramt. Sie werden sich austauschen, sich gemeinsam der &Ouml;ffentlichkeit zeigen, und vielleicht wird auch wieder eines dieser Fotos entstehen, auf denen Barack Obama Angela Merkel die Hand auf die Schulter legt. Oder sie umarmt. Nach dem Motto: Es ist schon alles gut.<br>\nDas ist auch Fassade, klar. Im deutsch-amerikanischen Verh&auml;ltnis gibt es seit Jahren Br&uuml;che. Die Sp&auml;haff&auml;re, Amerikas neue Neigung, die Krisenregionen sich selbst zu &uuml;berlassen, der Streit um den Freihandel &ndash; viel hat dazu beigetragen, dass die Beziehung zwischen Berlin und Washington nicht ganz so ist, wie sie vom US-Pr&auml;sident und der Kanzlerin gerne dargestellt wird. Und die Zahlen in der Frage, wie sehr die Deutschen den USA vertrauen, zeigen, wie gro&szlig; auch die kulturelle Entfremdung inzwischen ist. Nicht einmal jeder F&uuml;nfte sieht Amerika noch als den besten Freund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-und-angela-merkel-kann-das-gutgehen-a-1121664.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man muss einfach den Hintergrund der hysterischen Reaktion der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; auf Trump und damit der deutschen Oligarchie, als dessen Sprachrohr die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; fungieren, reflektieren. Mit Trumps Wahlversprechen wieder Arbeitspl&auml;tze in die USA zu holen und der damit verbundenen Absage an die Freihandelsideologie, besteht die Gefahr, dass die deutsche Exportmaschinerie, mit dem weltweit h&ouml;chsten Handelsbilanz&uuml;berschuss, ins Stocken ger&auml;t.  Sollte es gar zu einem Konjunktureinbruch mit steigender Arbeitslosigkeit kommen, dann darf man auf die Wahlergebnisse der AfD gespannt sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Trump-Schock<\/strong><br>\nDie Wahl Donald Trumps zum n&auml;chsten US-Pr&auml;sidenten hat eine Schockwelle in der politischen und intellektuellen Klasse in den USA und Europa ausgel&ouml;st. In den deutschen Leitmedien liest man jetzt vom &bdquo;gro&szlig;en Spalter&ldquo;, einer &bdquo;Gefahr f&uuml;r die Demokratie&ldquo;, die &bdquo;Rache des wei&szlig;en ungebildeten Mannes&ldquo;, der &bdquo;nationalistischen Abwendung von der Welt&ldquo;, dem Ende des &bdquo;American Way of Life&ldquo; usw.<br>\nBei der Entr&uuml;stung in den Massenmedien fallen zwei Dinge sofort ins Auge &ndash; oder sollten zumindest.<br>\n1.Das Ph&auml;nomen Trump ist u.a. das Ergebnis der neoliberalen Verw&uuml;stung der amerikanischen Gesellschaft &uuml;ber die letzten Jahrzehnte von der Amtszeit Ronald Reagans bis der Barack Obamas. Die Politik machte es m&ouml;glich. Enorme Mengen an Geld und Wohlstand sind in dieser Zeit von unten nach ganz oben abgesaugt worden. Die soziale Ungleichheit im Land w&auml;chst stetig weiter. Ganze Regionen sind deindustrialisiert worden u.a. durch das Freihandelsabkommen NAFTA. Die Infrastruktur und die soziale Absicherung sind am Boden. Viele Amerikaner haben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft schlicht aufgegeben. Die Medien haben diesen neoliberalen Angriff auf die Gesellschaft als alternativlos dargestellt und gest&uuml;tzt, nicht nur in den USA. Sie forderten immer mehr Wohlfahrtsstaat f&uuml;r die Unternehmen und mehr Marktdisziplin f&uuml;r die Arbeiter, um Amerika voran zu bringen (ein Codewort f&uuml;r mehr Profite). Andere Optionen werden als wirtschaftssch&auml;dlich oder sozialistisch diffamiert und l&auml;cherlich gemacht, siehe die herablassende Behandlung des progressiven demokratischen Kandidaten Bernie Sanders durch die Presse. Die Mainstreammedien und die intellektuelle Klasse sind also nicht unbetr&auml;chtlich an der Hoffnungslosigkeit und Wut mitverantwortlich, die Trumps Kampagne f&uuml;r sich zu nutzen verstand.<br>\n2.Trump erhielt &uuml;ber zwei Jahre seiner Kampagne ein enormes Forum in den Massenmedien. Jede Twittermeldung von ihm wurde von den US-Networks in den USA zu einer journalistischen Nachricht aufgebauscht. Seine Schlammschlacht wurde in allen Details in Endlosschleife diskutiert. Auch die europ&auml;ischen Medien machten mit, w&auml;hrend sie die Nase r&uuml;mpften &uuml;ber den dreckigen Wahlkampf, um sogleich weiter im Morast mit zu w&uuml;hlen. Der Vorstandsvorsitzende des TV-Networks CBS Leslie Moonves prahlte w&auml;hrend des Wahlkampfs, dass es &ldquo;vielleicht nicht gut f&uuml;r Amerika&rdquo; sei, aber &ldquo;verdammt gut f&uuml;r CBS&rdquo;. Das Geld str&ouml;me nur so herein.  Es werde ein sehr gutes Jahr f&uuml;r CBS.  Und Moonves fuhr fort: &ldquo;Es ist schrecklich zu sagen, aber zeig&lsquo;s uns Donald. Geh&lsquo; voran. Mach weiter so.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/der-trump-schock\">David Goe&szlig;mann via Kontext.TV<\/a><\/li>\n<li><strong>Langfristig eigenst&auml;ndig<\/strong><br>\nEuropa als &raquo;Supermacht&laquo;: Der Wahlsieg Donald Trumps in den USA hat den Ausbau der EU zum Milit&auml;rb&uuml;ndnis beschleunigt<br>\nEine erste Entwarnung hat Barack Obama schon vor seiner gestrigen Ankunft in Berlin gegeben. &raquo;Eine der Botschaften, die ich &uuml;berbringen kann&laquo;, teilte der scheidende US-Pr&auml;sident kurz vor dem Aufbruch zu seiner letzten Europareise im Amt mit, sei das &raquo;Bekenntnis&laquo; seines designierten Nachfolgers Donald Trump &raquo;zur NATO und der transatlantischen Allianz&laquo;. Wie Trump zur NATO stehe, genau darum hatten sich so manche im au&szlig;enpolitischen Establishment der Bundesrepublik ernsthaft gesorgt. Hatte der Kandidat im Wahlkampf das westliche Kriegsb&uuml;ndnis nicht ausdr&uuml;cklich f&uuml;r &raquo;obsolet&laquo; erkl&auml;rt? Hatte er nicht gedroht, s&auml;mtlichen Mitgliedsstaaten, die nicht die offiziell geforderten zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts ins Milit&auml;r investierten, im Fall der F&auml;lle den Beistand zu versagen? &raquo;In meinen Gespr&auml;chen mit dem designierten Pr&auml;sidenten hat er ein gro&szlig;es Interesse gezeigt, den Kern unserer strategischen Beziehungen zu erhalten&laquo;, teilte Obama nun mit; und um die Sorgen in Berlin weiter zu zerstreuen, erg&auml;nzte er: &raquo;Ich denke, letzten Endes ist er pragmatisch.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-17\/012.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Als ein weiterer &ldquo;Katalysator&rdquo; der milit&auml;rischen Aufr&uuml;stung der EU kann der Brexit bezeichnet werden. Bitte lesen Sie dazu erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34134#h01\">EU-Globalstrategie und deutsch-franz&ouml;sische Militarisierungsoffensive<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Transatlantiker in der EU zunehmend unter Druck<\/strong><br>\nF&uuml;r das EU-Establishment kommen dieser Tage die Hiobsbotschaften Schlag auf Schlag, dabei ist der Schock &uuml;ber den Sieg Donald Trumps bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen noch l&auml;ngst nicht verdaut. Dessen vers&ouml;hnliche Worte gegen&uuml;ber Russland &ndash; &bdquo;Ich glaube, Putin und ich k&auml;men gut miteinander aus&ldquo; &ndash; treiben den Transatlantikern innerhalb der Br&uuml;sseler Machtetagen den Angstschwei&szlig; auf die Stirn. Sie f&uuml;rchten eine Aufweichung der Front gegen Russland.<br>\nEine Ann&auml;herung Moskaus an die USA &bdquo;w&auml;re eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r Europa&ldquo;, so Norbert R&ouml;ttgen, Vorsitzender des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, in einem Gespr&auml;ch mit Deutschlandradio Kultur. &bdquo;Es w&uuml;rde bedeuten, dass die Einheit des Westens, die unsere eigentliche St&auml;rke ist, das Wichtigste, was wir haben, auf diese Weise einen Riss bekommen w&uuml;rde, gespalten w&uuml;rde. Das w&auml;re fatal.&ldquo;<br>\nAuf die Frage, ob eine solche Ann&auml;herung nicht auch etwas Positives h&auml;tte, da sie beispielsweise zur L&ouml;sung des Syrien-Konfliktes beitragen k&ouml;nnte, antwortete der CDU-Politiker, dieser Preis sei &bdquo;zu hoch&ldquo;, weil es bedeuten w&uuml;rde, &bdquo;dass der Westen nicht im Sinne unserer Werte, das sind Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, auf diese Konfliktherde einwirken w&uuml;rde.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201611144149\/politik\/politik-eu\/transatlantiker-in-der-eu-zunehmend-unter-druck.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>110.000 Erzieher, Lehrer, Polizisten ben&ouml;tigt<\/strong><br>\nSie beaufsichtigen, erziehen und unterrichten Kleinkinder und Jugendliche, sie schreiben Kn&ouml;llchen und sch&uuml;tzen Demos. Und sie sitzen in &Auml;mtern und Beh&ouml;rden: Angestellte im &ouml;ffentlichen Dienst.<br>\nDoch damit der Staat seine Aufgaben angemessen erf&uuml;llen kann, m&uuml;ssen in den kommenden Jahren mindestens 110.000 neue Fachkr&auml;fte eingestellt werden &ndash; zus&auml;tzlich zu den rund 115.000 Stellen, die jedes Jahr aus Altersgr&uuml;nden neu besetzt werden m&uuml;ssen. Zu diesem Schluss kommt einer Analyse der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, die aufgrund ihrer N&auml;he zu Gewerkschaften grunds&auml;tzlich f&uuml;r mehr Stellen wirbt.<br>\nBesonders gro&szlig; sei der Personalbedarf etwa bei Polizei und Kinderbetreuung. Auch in der Finanzverwaltung sowie an Schulen und Hochschulen m&uuml;ssen der Studie des Finanzexperten Dieter Vesper zufolge L&uuml;cken geschlossen werden.<br>\nGrund sei laut Vesper der &ldquo;restriktive Kurs&rdquo; der deutschen Haushaltspolitik, der f&uuml;r ein Sinken der Zahl der sogenannten Vollzeit&auml;quivalente im &ouml;ffentlichen Dienst von 2002 bis 2008 um 8,5 Prozent verantwortlich sei. Auch wenn das Personal seither j&auml;hrlich wieder leicht aufgestockt worden sei, seien die Folgen &ldquo;l&auml;ngst noch nicht &uuml;berwunden&rdquo;. Der Zuwachs der Besch&auml;ftigung sei deutlich hinter dem Anstieg in der Gesamtwirtschaft, der Entwicklung im privaten Dienstleistungsbereich und oftmals auch hinter den gewachsenen Anforderungen zur&uuml;ckgeblieben.<br>\nEs w&uuml;rde laut den Berechnungen der Analyse zun&auml;chst eine Milliarde Euro pro Jahr kosten, um &uuml;ber einen Zeitraum von sechs Jahren jeweils 20.000 neue Stellen zu schaffen. Die Finanzierung w&auml;re Vesper zufolge angesichts aktueller Etat&uuml;bersch&uuml;sse machbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/stellen-im-oeffentlichen-dienst-110-000-erzieher-lehrer-polizisten-gesucht-a-1121504.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dank an die schwarze Null Sch&auml;uble und die SPD f&uuml;r die Zustimmung zur Schuldenbremse. Der wesentliche Punkt ist der, dass die Austerit&auml;tspolitik eines der wesentlichen Momente zur Durchsetzung der neoliberalen Agenda ist. Das entscheidende Manko f&uuml;r die Neoliberalen bei &ouml;ffentlichen Dienstleistungen, es lassen sich keine privaten Profite generieren, die letztendlich in die Taschen der Reichen und Superreichen flie&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Studie zu Krankenkassen: B&uuml;rgerversicherung w&uuml;rde Zehntausende Arbeitspl&auml;tze bedrohen<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und Linke wollen die Gesundheits-Absicherung in Deutschland ver&auml;ndern &ndash; zu Lasten der Privaten Krankenversicherung. Wie viele Menschen dadurch ihre Stelle verlieren k&ouml;nnten, haben Fachleute nun vorgerechnet.<br>\nDie Einf&uuml;hrung einer gesetzlichen B&uuml;rgerversicherung k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass viele Menschen ihre Arbeitspl&auml;tze verlieren &ndash; in den Privaten Krankenversicherungen (PKV). Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt ver&ouml;ffentlichte neue Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Eine solche von SPD, Gr&uuml;nen und Linken favorisierte gesetzliche Krankenversicherung f&uuml;r alle w&uuml;rde je nach Ausstiegsszenario dazu f&uuml;hren, dass in der PKV zwischen 22.700 und 51.000 Stellen abgebaut werden m&uuml;ssten.<br>\nDieser Stellenabbau entspr&auml;che einer Gr&ouml;&szlig;enordnung von etwa dem Drei- bis Sechsfachen der aktuell bei Tengelmann-Kaiser bedrohten Belegschaft, hei&szlig;t es in der Studie. Dort mussten nach Gewerkschafts-Angaben zeitweise 8000 der 15.000 Mitarbeiter damit rechnen, entlassen zu werden.<br>\nDie Autoren der Studie gehen von etwa 68.000 Besch&auml;ftigten (Stand 2014) im Bereich der PKV aus. Die Verluste l&auml;gen also zwischen knapp einem Drittel und rund drei Vierteln der Arbeitspl&auml;tze dort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/studie-zu-krankenkassen-buergerversicherung-wuerde-zehntausende-arbeitsplaetze-bedrohen-14531660.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das entspr&auml;che einer Einsparung auf der Leistungsseite von ungef&auml;hr 2 bis 5 Milliarden Euro pro Jahr w&auml;re deshalb ganz prima. Ich verstehe zwar, dass Ver.di eine solche Entwicklung kritisch sieht, aber die FAZ musste doch die m&ouml;glichen Kosteneinsparungen begr&uuml;&szlig;en. Immerhin k&ouml;nnten die so sch&auml;dlichen &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; um ein paar Zehntelprozentpunkte gesenkt werden. Ansonsten hat die FAZ auch keine Probleme, wenn die freie Marktwirtschaft regiert und &uuml;berfl&uuml;ssige B&uuml;rokratie abgebaut wird, die sich nicht rechnet. Insgesamt zeigt so eine Untersuchung nur, dass die PKV mit viel zu hohen Kosten f&uuml;r die Versicherten arbeitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Autobahn und Ausl&auml;nderhass<\/strong><br>\nEs kostet nicht viel, Schwulen, Behinderten, beruflich benachteiligten Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund die gleichen Rechte zuzugestehen. Deswegen sind ja die ganzen Argumentationsfiguren der rechten Neidkampagne so absurd. Sozialpolitik ist aber tats&auml;chlich teuer, weshalb sie &ndash; aufgrund des langwierigen Krisenprozesses &ndash; stark von der Rechten zusammengestrichen wurde.<br>\nDie rechten Ressentiments gegen Minderheiten, vor allem gegen den sogenannten &ldquo;Ausl&auml;nder&rdquo;, haben somit nichts mit der sp&auml;tkapitalistischen gesellschaftlichen Realit&auml;t zu tun. Sie verweisen nur auf die Ideologie im Kopf des Rechtsextremisten. Der landesweit krisenbedingt zunehmende Ausl&auml;nderhass mit all seinen falschen Frontstellungen zwischen den &ldquo;Einheimischen&rdquo; und &ldquo;dem Fremden&rdquo; l&auml;sst sich aber sehr gut machtpolitisch instrumentalisieren.<br>\nUnd dies ist die eigentliche Praxis der rechten Sozialdemagogie: Sie verleitet gro&szlig;e Bev&ouml;lkerungsteile dazu, entgegen ihren eigenen sozialen und wirtschaftlichen Interessen zu handeln, indem Minderheiten oder Fremde als S&uuml;ndenb&ouml;cke aufgebaut werden. Ein Paradebeispiel daf&uuml;r ist des deutschen Spie&szlig;ers liebstes Kind: die deutsche Autobahn. Derzeit schl&auml;gt die Emp&ouml;rung hoch angesichts der Pl&auml;ne der Bundesregierung, die Kosten der Sanierung des maroden Stra&szlig;ennetzes auf die Autofahrer abzuw&auml;lzen. Von den Pl&auml;nen zur Teilprivatisierung des Autobahnnetzes soll vor allem die angeschlagene deutsche Finanzbranche profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Autobahn-und-Auslaenderhass-3484941.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Milgram-Experiment der Wirtschaftsweisen<\/strong><br>\nDer j&auml;hrliche Bericht der sogenannten Wirtschaftsweisen bietet &ndash; wie immer &ndash; interessanten Anschauungsunterricht zur Sozialkompetenz der deutschen &bdquo;&Ouml;konomen-Elite&ldquo;.<br>\nBesonders aufschlussreich ist das Kapitel 9 &ndash; &bdquo;Licht und Schatten am Arbeitsmarkt&ldquo;. Einzelne Passagen muten an wie eine moderne Version des ber&uuml;chtigten Milgram-Experiments in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts. In diesem doppelb&ouml;digen Versuch ging es vordergr&uuml;ndig darum, zu pr&uuml;fen, wie Stromst&ouml;&szlig;e bis zu 400 Volt die Lernwilligkeit der Testpersonen verbessern. Tats&auml;chlich wurde aber getestet, wie grausam die &bdquo;Lehrer&ldquo; mit ihren (blo&szlig; fingierten) Opfern umgingen, wenn &bdquo;Experten&ldquo; dies verlangten.<br>\nWie damals den Experten im wei&szlig;en Kittel stellt sich auch den &bdquo;Sachverst&auml;ndigen&ldquo; die Frage, ob die Strafe versch&auml;rft (die Stromst&ouml;&szlig;e erh&ouml;ht) werden sollen. Um dies beurteilen zu k&ouml;nnen, er&ouml;rtern sie erst einmal die Frage, warum die aktuell angewendeten Sanktionen, mit denen die Testpersonen zur Arbeit angehalten werden, die gew&uuml;nschte Wirkung bisher nicht erreicht haben:<br>\n&bdquo;So lag der durchschnittliche Grundsicherungsbedarf von Alleinstehenden einschlie&szlig;lich Kosten der Unterkunft im Juni 2013 laut BA bei 683 Euro je Monat. F&uuml;r Ehepaare mit einem Kind lag er bei 1.537 Euro. Dagegen bezogen im Jahr 2013 nach eigener Berechnung auf Grundlage des Sozio&ouml;konomischen Panels (SOEP) 20 % aller Vollzeiterwerbst&auml;tigen weniger als 1.163 Euro Nettolohn je Monat. Es sollte daher nicht &uuml;berraschen, wenn manche Arbeitslose in einer Bedarfsgemeinschaft mit Kindern die Grundsicherungsleistung einem Arbeitsplatz mit geringer Bezahlung vorziehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/11\/das-milgram-experiment-der-wirtschaftsweisen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;konomie am G&auml;ngelband<\/strong><br>\nStudierende sollten noch andere Theorien als die vom Homo Oeconomicus und dem m&ouml;glichst unregulierten, alle Probleme l&ouml;senden Markt kennenlernen? Na klar! Da sind sich etliche Dozenten einig. Allerdings l&auml;sst der oft im Detail festgeschriebene Pflichtstoff wenig Luft f&uuml;r alternative Ans&auml;tze. Und publizieren lassen sich vom Mainstream abweichende Studien auch schlecht. So lernen junge Wirtschaftswissenschaftler fast nur neoklassische &Ouml;konomie &ndash; und die zugeh&ouml;rigen Schlussfolgerungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Universit&auml;t Kassel im Auftrag der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Angesichts der Befunde sei es &bdquo;nicht &uuml;berraschend, dass sich die neoklassischen Idealvorstellungen zur Funktionsweise von M&auml;rkten und die &Uuml;berzeugung, die Korrektur von Marktergebnissen sei &uuml;berfl&uuml;ssig, auch in der &ouml;ffentlichen Debatte wiederfinden&ldquo;, so die Autoren der Studie Frank Beckenbach, Maria Daskalakis und David Hoffmann.<br>\nDie Wissenschaftler haben 588 &Ouml;konomen an 54 deutschen Universit&auml;ten befragt. Es zeigt sich: &Uuml;ber 90 Prozent finden es wichtig, Studierende mit unterschiedlichen Lehrmeinungen vertraut zu machen. 84 Prozent w&auml;ren zumindest teilweise bereit, ihre Lehre breiter anzulegen und den Studierenden ein gr&ouml;&szlig;eres Theoriespektrum zu pr&auml;sentieren. Aber: 70 Prozent geben an, in Grundlagenveranstaltungen haupts&auml;chlich Main&not;stream-&Ouml;konomik zu lehren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/105628_105652.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Krise der heutigen &Ouml;konomie<\/strong><br>\nDie Politik muss nicht viel machen. Zu der Erkenntnis kamen neulich die Wirtschaftsweisen. Nat&uuml;rlich gebe es Ungleichheit. Das zu leugnen w&auml;re Blindheit. Aber die kriegten wir in den Griff: Wenn man den Markt machen l&auml;sst. Nun gut, ein bisschen was muss die Politik schon noch tun, bevor sie sich zur&uuml;ckziehen darf: Den starren Arbeitsmarkt deregulieren und die Grundvoraussetzungen f&uuml;r den Niedriglohnsektor verbessern etwa. Das habe ja schon mal gut geklappt, behaupteten die &Ouml;konomen.<br>\nDamals bei der Agenda 2010 n&auml;mlich. Man muss das nur als dauerhaften Impuls wiederholen. Nun ist die Agenda 2010 wirklich nicht das Programm gewesen, das die Ungleichheit einged&auml;mmt h&auml;tte. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Sie hat die Ungleichheit versch&auml;rft, weil sie von einem g&auml;nzlich falschen Bild des Marktes inspiriert war. Von der Neoklassik. Und die ist die Krise der heutigen &Ouml;konomie.<br>\nSo lautet dann auch der Untertitel von Ulrike Herrmanns Buch &raquo;Kein Kapitalismus ist auch keine L&ouml;sung&laquo;. Und weiter hei&szlig;t es dort: &raquo;Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen k&ouml;nnen&laquo;. Insbesondere &Ouml;konomen k&ouml;nnen sich etwas von den drei genannten Herren abgucken. W&auml;re sch&ouml;n, wenn sie es t&auml;ten. Also Herrschaften des Sachverst&auml;ndigenrates (SVR), wie w&auml;re es mit etwas Lekt&uuml;re?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1032430.die-krise-der-heutigen-oekonomie.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Immobilienblase wird offiziell zum Risiko<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r H&auml;user und Wohnungen steigen rasant und fl&auml;chendeckend. Das beunruhigt zunehmend die Bundesbank. Sie wei&szlig; um die fatalen Folgen, die bei einem m&ouml;glichen Zinsumschwung drohen.<br>\nManchmal sagen Bilder mehr als 99 Seiten voller Worte. In ihrem aktuellen Finanzstabilit&auml;tsbericht zeigt sich die Deutsche Bundesbank zwar moderat besorgt. Doch von wirklichem Alarmismus ist in dem Lagebericht zur finanziellen Stabilit&auml;tslage der Nation nichts zu sp&uuml;ren. Dabei sind die Grafiken und Charts in dem Report durchaus be&auml;ngstigend. Sie zeichnen das Bild des gr&ouml;&szlig;ten Immobilienbooms der vergangenen Jahrzehnte. Was die K&auml;ufer von Immobilien und Bauland schon lange zu sp&uuml;ren bekommen &ndash; die vielerorts immer absurderen Preise f&uuml;r Wohnbesitz in Deutschland, die immensen Preisspr&uuml;nge binnen k&uuml;rzester Zeit &ndash;, l&auml;sst sich mittlerweile auch detailliert in den Indexkurven der W&auml;hrungsh&uuml;ter nachlesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/finance-top-stories\/deutsche-immobilienblase-wird-offiziell-zum-risiko\/ar-AAkn7Fo\">msn.com<\/a>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weckruf aus dem Osten<\/strong><br>\nBulgarien und die Moldau haben am gleichen Tag prorussische Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt, welche die Westbindung infrage stellen oder zumindest relativieren. Im Wahlresultat spiegelt sich die versch&auml;rfte geopolitische Konfrontation im Osten des Kontinents &ndash; noch st&auml;rker ist es aber Ausdruck des Verdrusses &uuml;ber das uneingel&ouml;ste europ&auml;ische Versprechen auf ein besseres Leben.<br>\nNach einem Jahrzehnt der Westbindung &ndash; Bulgarien ist seit 2007 Mitglied der EU, und die Moldau hat sich dieser wirtschaftlich und politisch stark angen&auml;hert &ndash; sind die Resultate in beiden L&auml;ndern mager. Bulgarien liegt einkommensm&auml;ssig abgeschlagen an letzter Stelle in der EU, das Wirtschaftswachstum hat sich vom Knick der Krise 2009 nicht richtig erholt, von einem Aufholprozess kann keine Rede sein. Politische Reformen hin zum Besseren sucht man mit der Lupe: Die Korruption ist konstant hoch, und die Elite k&uuml;mmert sich um ihre eigenen Pfr&uuml;nden statt um das Volkswohl. In der Moldau hat der &laquo;Bankraub des Jahrhunderts&raquo; von 2014, als undurchsichtige Gesch&auml;fte der nominell prowestlichen Oligarchie das Land eine Milliarde Franken kosteten, das europ&auml;ische Lager gespalten und teilweise vollst&auml;ndig diskreditiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/kommentare\/russlandfreunde-an-der-staatsspitze-weckruf-aus-dem-osten-ld.128351\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35818\">Jetzt wundern sie sich, dass in Moldau und in Bulgarien bei Wahlen die Freunde der Europ&auml;ischen Union verloren haben<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehr als 850 Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte<\/strong><br>\nDie Zahl von Angriffen auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das ergibt sich aus den j&uuml;ngsten Zahlen des Bundeskriminalamtes. Wie BKA-Chef Holger M&uuml;nch im rbb-Inforadio sagte, sind in diesem Jahr bisher &uuml;ber 850 &Uuml;bergriffe auf Asylunterk&uuml;nfte gez&auml;hlt worden. Im gesamten vergangenen Jahr waren es gut 1000.<br>\nMan sehe, dass sich &ldquo;eine hohe Zahl von Straftaten gegen Zuwanderer wendet. Wir beobachten zum Beispiel die Straftaten gegen Asylunterk&uuml;nfte. Das sind nat&uuml;rlich enorme Zahlen.&rdquo; Zugleich sieht M&uuml;nch weiterhin das Risiko, dass sich Terroristen unter Fl&uuml;chtlinge mischen. Viele Hinweise darauf erhalte man aus dem Kreis der Fl&uuml;chtlinge selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bka-anschlaege-fluechtlingsunterkuenfte-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Beyond the Hollow Ones<\/strong><br>\nThe elitist corporate Democrats prefer to hand presidential and Supreme Court tipping power over to a quasi-, proto-, neo- or real fascist than to be a social democratic party of the people. That much is clear from their insistence on running a hopelessly corrupt, politically incompetent, and uninspiring right-wing Democrat named Hillary Clinton against Donald Trump. For all his serious flaws from a seriously Left perspective, Bernie Sanders might well have been able to leap past the usual right wing vote-tampering in key Electoral College states (maybe not &ndash; more on that below) to defeat Trump. Sanders would have had a much better chance because he didn&rsquo;t share the neoliberal Clinton Democrats&rsquo; contempt for white majority working class and rural folks &ndash; the &ldquo;heartland&rdquo; people Mrs. Clinton foolishly smeared as &ldquo;deplorables&rdquo; as she struggled to resurrect to the Obama coalition.<br>\nSanders ran in accord with majority progressive opinion on numerous key policy issues For that he was treated with the standard disdain &ldquo;elite&rdquo; dollar Dems have long held for progressives in their party&rsquo;s ranks. The Robert Rubin-Clinton-Obama-Citibank-Council on Foreign Relations Democrats&rsquo; scorn for their party&rsquo;s left-wing is written all over WikiLeaks and numerous other sources including the editorial pages of the New York Times and the Washington Post.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/11\/17\/beyond-the-hollow-ones\/\">counterpunch.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundespr&auml;sidentenwahl Linke will Armutsforscher Butterwegge ins Rennen schicken<\/strong><br>\nDie Linkspartei will Hartz-IV-Kritiker Christoph Butterwegge als Kandidaten f&uuml;rs Schloss Bellevue aufstellen. Aussichten auf einen Sieg hat der Professor allerdings nicht.<br>\nDie Linkspartei will nach Informationen des SPIEGEL und weiterer Medien den K&ouml;lner Sozialwissenschaftler und Armutsforscher Christoph Butterwegge f&uuml;r die Bundespr&auml;sidentenwahl im Februar nominieren. Sollten Partei- und Fraktionsf&uuml;hrung zustimmen, will die Partei den 65-J&auml;hrigen am Montag bei einer Pressekonferenz als ihren Kandidaten pr&auml;sentieren.<br>\n&ldquo;Ich bin grunds&auml;tzlich bereit&rdquo;, sagte Butterwegge dem SPIEGEL. Allerdings hat der K&ouml;lner Professor f&uuml;r Politikwissenschaft keine Chance, zum Staatsoberhaupt gew&auml;hlt zu werden. Die Linke verf&uuml;gt in der Bundesversammlung, die den Pr&auml;sidenten w&auml;hlt, nur &uuml;ber 94 von 1260 Stimmen.<br>\nEs geht der Linken aber ohnehin mehr um ein Signal: Butterwegge hat sich als Kritiker der sozialen Ungerechtigkeit in Deutschland und der Hartz-Reformen der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung profiliert. &ldquo;Die Spaltung in Arm und Reich vertieft sich immer mehr&rdquo;, sagte Butterwegge dem SPIEGEL. &ldquo;Dieses Thema will ich in die &Ouml;ffentlichkeit tragen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christoph-butterwegge-linken-kandidat-fuer-bundespraesidentenwahl-a-1121839.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rede von Ray McGovern &uuml;ber u.a. deutsche Au&szlig;enpolitik und Syrien<\/strong><br>\nRay speaking today (November 10, 2016) at a demonstration in front of the Reichstag; he will be the last of four speakers urging members of the Bundestag to vote against the proposed deepening of Germany&rsquo; military involvement in the Syrian. Below is an English translation of his 3-minute speech &ndash; and of the German student song that seemed most appropriate. (The melody is posted on Google. Like most songs, DIE GEDANKEN is better with the music.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/raymcgovern.com\/2016\/11\/11\/ray-speaks-in-berlin-on-german-involvement-in-syria\/\">raymcgovern.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Aktionskonferenz Stopp Ramstein<\/strong><br>\nam Samstag, den 26.11. von 11-17 Uhr<br>\nim Gewerkschaftshaus (Willy Richter Saal)<br>\nWilhelm-Leuschner-Stra&szlig;e 69-77 | 60329 Frankfurt am Main<br>\nWir bitten um Anmeldung unter: <a href=\"mailto:info@ramstein-kampagne.eu\">info@ramstein-kampagne.eu<\/a>.\n<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,<br>\n&bdquo;Wie geht es weiter? Was machen wir n&auml;chstes Jahr? Wie k&ouml;nnen wir noch mehr werden? Wie k&ouml;nnen die Aktionen noch bunter, kreativen und vielf&auml;ltiger werden?&ldquo; &ndash; Immer wieder wurden diese und &auml;hnliche Gedanken und Fragen in E-Mails, Gespr&auml;chen und Telefonaten nach den gro&szlig;en und erfolgreichen Aktionen in Ramstein im Juni 2016 ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nJetzt wollen wir gemeinsam beraten: Wie kann Ramstein 2017 aussehen? Der Koordinierungskreis schl&auml;gt f&uuml;r die Aktionen Stopp Ramstein 2017 nach intensiven eigenen Beratungen und Abstimmungen mit anderen sozialen Bewegungen daf&uuml;r das Wochenende 8.-10.09.2017 vor.<br>\nWir wollen ein Ende der Drohneneins&auml;tze, eine Schlie&szlig;ung der Satelliten-Relaisstation als ersten Schritt, um langfristig die gesamte Air Base geschlossen zu bekommen und in einem Konversionsprojekt, zivile statt milit&auml;rische Arbeitspl&auml;tze zu schaffen.<br>\nViele Ideen wurden ge&auml;u&szlig;ert, gesammelt und in &ouml;rtlichen Initiativen diskutiert. Jetzt ist es Zeit zu beraten, was wir 2017 gemeinsam und solidarisch gestalten wollen. Daher m&ouml;chten wir Euch einladen, mit uns am 26.11. in Frankfurt u.a. folgende Fragen auf der Aktionskonferenz zu beraten:<\/p>\n<ul>\n<li>Soll es wieder eine Demonstration sein oder eine Menschenkette?<\/li>\n<li>Welche Rolle kann Kultur spielen: Wollen wir ein gro&szlig;es Friedensfest?<\/li>\n<li>Wollen wir wieder ein gro&szlig;es Friedenscamp gemeinsam gestalten?<\/li>\n<li>Welche inhaltlichen Debatten wollen wir? Wie wollen wir miteinander auch die kontroversen Fragen diskutieren<\/li>\n<li>Und dann nicht zuletzt: Wie soll das, was wir gemeinsam wollen, gemeinsam vorbereitet werden? Wer macht wo mit, bringt sich ein und wirbt f&uuml;r weitere Unterst&uuml;tzung?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Hier ist das <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/161118-aktionskonferenz-stopp-s-ramstein-tagesordnung.pdf\">Programm als PDF-Dokument<\/a>.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Selfie mit Merkels Handy<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161118-stuttmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6224\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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