{"id":35895,"date":"2016-11-18T16:17:21","date_gmt":"2016-11-18T15:17:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895"},"modified":"2016-11-18T16:17:21","modified_gmt":"2016-11-18T15:17:21","slug":"hinweise-des-tages-ii-273","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h01\">Rechnungshof kritisiert Jobcenter <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h02\">Trump kommt und arm bleibt arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h03\">Bedienung, bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h04\">Europ&auml;isches Semester: Das Problem hei&szlig;t Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h05\">CETA: Schulz will nur Ja-Sager zu Wort kommen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h06\">Autobahnen: Investieren statt privatisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h07\">Merkel: Beim Datenschutz nicht &uuml;bertreiben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h08\">PIAV, der Polizeiliche Informations- und Analyseverbund ist krachend gescheitert &ndash; der Bundesinnenminister entwickelt neue (alte) Visionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h09\">Unsicherheit am Hindukusch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h10\">&ldquo;Viele Gefl&uuml;chtete sind hoch motiviert zu arbeiten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h11\">Die Zahl der Fl&uuml;chtlinge aus Libyen und die Zahl der Ertrunkenen steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h12\">&ldquo;Ein gespaltenes Land&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h13\">Der Militarisierungshelfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h14\">Sexualisierte Gewalt auch im Leistungssport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h15\">Profitable Schulen: Nationaler IT-Gipfel stellt Weichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35895#h16\">Das Letzte: Ackermann will nicht auf umstrittene Boni verzichten &ndash; aus Solidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rechnungshof kritisiert Jobcenter<\/strong><br>\nMehr als 1,7 Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger in Deutschland sind arbeitslos. In den Jobcentern wird deshalb viel Geld investiert, um diese Menschen fit f&uuml;r den Arbeitsmarkt zu machen. Sie werden weitergebildet, sollen sich mit Ein-Euro-Jobs an einen normalen Arbeitsrhythmus gew&ouml;hnen oder nehmen an bestimmten Eingliederungsprogrammen teil. Doch was kommt dann?<br>\nIm Idealfall sollen sie danach eine Arbeit finden. Die Mitarbeiter in den Jobcentern sind deshalb angehalten, mit den Teilnehmern an solchen Programmen Gespr&auml;che zu f&uuml;hren, ihr Bewerberprofil zu erg&auml;nzen und eine Strategie f&uuml;r die Jobsuche zu finden. &ldquo;Absolventenmanagement&rdquo; nennt das die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Doch genau das funktioniert oft nicht gut. So sieht es der Bundesrechnungshof (BRH) in einem Pr&uuml;fbericht, der der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Darin wird festgestellt, dass die Betreuung der Hartz-IV-Bezieher, die an arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen teilgenommen haben, &ldquo;noch deutlich verbesserungsbed&uuml;rftig&rdquo; sei.<br>\nDem Pr&uuml;fbericht zufolge sind die F&ouml;rderprogramme &ldquo;oft nur zuf&auml;llig erfolgreich&rdquo;. Werden die Ergebnisse daraus nicht ber&uuml;cksichtigt, blieben die &ldquo;mit hohem finanziellen Aufwand der Jobcenter und gro&szlig;em pers&ouml;nlichen Einsatz der Leistungsberechtigten erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten oft nutzlos&rdquo;. Die M&auml;ngel seien &ldquo;ein wesentlicher Grund daf&uuml;r, dass arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen und anschlie&szlig;ende Vermittlungsbem&uuml;hungen wirkungslos bleiben&rdquo;. Stefan Sell, Professor f&uuml;r Sozialpolitik an der Hochschule Koblenz, spricht von &ldquo;verschwendetem Geld&rdquo;. Laut BRH kosten die Ma&szlig;nahmen pro Teilnehmer im Durchschnitt zwischen fast 700 Euro (Ein-Euro-Job) und knapp 6000 Euro (Weiterbildung).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundesrechnungshof-rechnungshof-kritisiert-jobcenter-1.3253930\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dass die arbeitsmarktpolitischen Ma&szlig;nahmen oftmals nutzlos sind und damit wirkungslos bleiben, ist eigentlich bekannt. Mit dem Bericht des Rechnungshofes erh&auml;rtet sich einmal mehr der Verdacht, dass es in den Jobcentern nicht um F&ouml;rderung, sondern nur um die Aufrechterhaltung des Sanktionsregimes geht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump kommt und arm bleibt arm<\/strong><br>\nEs deutet wenig darauf hin, dass Donald Trumps k&uuml;nftiger Wirtschaftskurs denen hilft, die in ihn die gr&ouml;&szlig;ten Hoffnungen setzen. Darin liegt auch eine Chance &ndash; f&uuml;r die Zeit danach. Zu den h&auml;ufigsten Ausrufen seit Donald Trumps Wahlsieg vor gut zehn Tagen geh&ouml;rt der entr&uuml;stete Vorwurf, dass das keiner vorhergesagt hat. Meist gefolgt von Wehklagen &uuml;ber Meinungsforscher, Eliten und Medien. Was ein bisschen so klingt, als w&auml;re alles prima, wenn vorher ordentlich prognostiziert worden w&auml;re, dass Trump gew&auml;hlt wird. Nach dem Motto: Wenn irgendwann die Welt untergeht &ndash; bitte vorher Bescheid sagen. Dann ist okay.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-und-sein-wirtschaftskurs-arm-bleibt-arm-a-1121849.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Leider ein ziemlich schlechter Beitrag von Fricke, der das &uuml;bliche Narrativ, die &ldquo;Loser&rdquo; ohne Hochschulabschluss h&auml;tten Trump gew&auml;hlt, zum x-ten Mal aufkocht. Da sind wir von Fricke bessere Analysen gewohnt. Die Erkenntnis, dass Trump als Angeh&ouml;riger der US-Oligarchie, das Schicksal seiner W&auml;hler aus der unteren Mittelschicht und der Unterschicht letztendlich egal ist, ist eher trivial. Nur weshalb reiten die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; darauf herum? Auch in Deutschland wird seit Jahren Politik gegen die Mehrheit der B&uuml;rger betrieben, aber hier hei&szlig;t es, dies sei &ldquo;alternativlos&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bedienung, bitte!<\/strong><br>\nEs mag empathisch wirken, die neuen Dienstboten zu bemitleiden. Aber vielleicht schadet ihnen das mehr, als es hilft, sagt Lisa Nienhaus. Eine Antwort auf Julia Friedrichs. [&hellip;]<br>\nDienstleister sind keine Diener und erst recht keine erbarmenswerten Lakaien. Mein Paketbote und seine Kollegen schauen mir selbstbewusst in die Augen. Und das, verdammt noch mal, zu Recht. Denn wer hat eigentlich gesagt, dass sich der Wert einer Arbeit und das Selbstwertgef&uuml;hl eines Menschen vor allem daran bemessen, wie viel er verdient?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/47\/servicekraefte-scham-mittelschicht-arbeitsplaetze-diensboten\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dienstboten bei DHL, die f&uuml;r kaum 6 Euro die Stunde ausgebeutet werden und auch noch nach 20 Uhr unterwegs sind? Jeder Job ist besser als arbeitslos zu sein, das Schr&ouml;der-Stoiber-Westerwelle-Mantra bildungsb&uuml;rgerlich in Watte verpackt und mit Verst&auml;ndnisso&szlig;e &uuml;bergossen, von einer Frau, die sich ganz offensichtlich als etwas Besseres f&uuml;hlt. Der ausl&auml;ndische Armuts- und Tagel&ouml;hner kann ja neben oder gar bei der Arbeit Deutsch lernen und findet dann sicher einen besser bezahlten Job, von denen es sich &ndash; nach Ansicht der Autorin &ndash; ganz viele gibt. Der amerikanische Traum ins Deutsche &uuml;bersetzt. Der Niedergang der Zeitungen hat viele Vorteile, z. B. den, dass die Autorin, die auch sonst den Neoliberalismus in allen Schattierungen preist, in nicht zu ferner Zukunft die Medizin zu schmecken bekommen wird, die sie anderen mit Freude verabreicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europ&auml;isches Semester: Das Problem hei&szlig;t Sch&auml;uble<\/strong><br>\n&bdquo;Der EU-Kommission d&auml;mmert, dass der Euro die K&uuml;rzungspolitik nicht &uuml;berleben wird. Sie empfiehlt deshalb eine expansivere Finanzpolitik f&uuml;r die Eurozone. Das Problem hei&szlig;t Sch&auml;uble&ldquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Ver&ouml;ffentlichung des Herbstpakets zum Europ&auml;ischen Semester durch die EU-Kommission.<br>\nDas Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung (ECON) des Europ&auml;ischen Parlaments weiter: &bdquo;Anders als in Portugal oder Griechenland mit der Troika, regiert die Kommission nicht in Berlin rein. Deutschland verletzt mit seinen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen seit Jahren die europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsregeln und erzwingt so die Auslandsverschuldung der Euro-Partner.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/10892.europaeisches-semester-das-problem-heisst-schaeuble.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>CETA: Schulz will nur Ja-Sager zu Wort kommen lassen<\/strong><br>\nDas Pr&auml;sidium des Europ&auml;ischen Parlaments (EP) unter Martin Schulz hat gestern Nachmittag zwei Aussch&uuml;ssen untersagt, eine Stellungnahme zu CETA abzugeben. Die Aussch&uuml;sse f&uuml;r Umwelt sowie f&uuml;r Soziales und Besch&auml;ftigung pr&uuml;fen das Abkommen kritisch und h&auml;tten dem EP-Plenum vermutlich ein Nein zu CETA empfohlen. Ganz anders der CETA-freundliche Ausschuss f&uuml;r Au&szlig;enpolitik: Seine Stellungnahme, die ein Ja empfiehlt, genehmigt Schulz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.at\/news\/detailansicht\/datum\/2016\/11\/18\/ceta-schulz-will-nur-ja-sager-zu-wort-kommen-lassen.html\">attac.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Und da wundern sich die Sozialdemokraten auch noch dar&uuml;ber, dass Parteien wie die AfD immer beliebter werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Autobahnen: Investieren statt privatisieren<\/strong><br>\nDie Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist marode, Stra&szlig;en mit Schlagl&ouml;chern allgegenw&auml;rtig, jede zweite Br&uuml;cke inzwischen unbefahrbar. Die L&ouml;sung hei&szlig;t aber nicht Privatisierung. Der DGB-klartext.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161118-Bild_DGB.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161118-Bild_DGB-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nDie Not ist also gro&szlig;, der Handlungsdruck steigt. 130 Milliarden Euro sollen in den n&auml;chsten 15 Jahren in die Bundesfernstra&szlig;en investiert werden. Und das Geld ist reichlich vorhanden. Zum einen erzielt der Bundefinanzminister einen Rekord&uuml;berschuss nach dem anderen, in diesem Jahr fast 20 Milliarden Euro. Zum anderen kriegt der Staat das Geld faktisch umsonst. Noch nie waren die Finanzierungsbedingungen f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen, z. B. in die Verkehrsinfrastruktur, so g&uuml;nstig wie jetzt. Zumal die j&auml;hrliche Rendite der Verkehrsinfrastrukturinvestitionen, einer aktuellen Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge, rund 7,0 Prozent betr&auml;gt. Jeder vern&uuml;nftige H&auml;uslebauer w&uuml;rde jetzt investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/++co++d28c6730-ad7d-11e6-b01f-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Merkel: Beim Datenschutz nicht &uuml;bertreiben<\/strong><br>\nAngela Merkel hat vor einer zu restriktiven Auslegung des Datenschutzes gewarnt. &bdquo;Das Prinzip der Datensparsamkeit k&ouml;nne heute nicht die generelle Leitschnur sein f&uuml;r die Entwicklung neuer Produkte&ldquo;, sagte Merkel am Donnerstag beim 10. Nationalen IT-Gipfel. Bei der Anwendung der im Mai in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung der EU m&uuml;sse man aufpassen, &bdquo;dass wir es nicht so restriktiv machen, dass das Big-Data-Management dann doch nicht m&ouml;glich wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/netzwirtschaft\/angela-merkel-warnt-auf-it-gipfel-vor-zu-strengem-datenschutz-14532201.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die Vorstellungskraft eines jeden Pessimisten in Sachen Datenschutz wurde bisher immer von der Realit&auml;t weit &uuml;bertroffen und deklassierte diesen als naiven Optimisten. Orwells 1984 ist im Vergleich zur Realit&auml;t doch nur eine harmlose Gute-Nacht-Geschichte. [&hellip;]<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>PIAV, der Polizeiliche Informations- und Analyseverbund ist krachend gescheitert &ndash; der Bundesinnenminister entwickelt neue (alte) Visionen<\/strong><br>\nEin zweites Mal nach Inpol-Neu (2001\/2002) ist ein Bund-L&auml;nder-Projekt der deutschen Polizeibeh&ouml;rden krachend gescheitert. Neun Jahre Konzeption und Entwicklung, intensive Kooperation zwischen Bund und L&auml;ndern in zahllosen Projektgruppen und Kosten in H&ouml;he von mehr als 60 Millionen Euro konnten nicht verhindern, dass der PIAV, der Polizeiliche Informations- und Analyseverbund, nun eingestampft wird. Bundesinnenminister De Maizi&egrave;re verk&uuml;ndete das Aus in einem Nebensatz auf der diesj&auml;hrigen Herbsttagung des Bundeskriminalamts. PIAV habe &bdquo;wichtige Vorarbeiten&ldquo; geleistet. F&uuml;r die Zukunft entwickelte er Wunschvorstellungen &bdquo;Visionen&ldquo; unter schmissigen Begriffen, wie &bdquo;Polizei 2020&ldquo; bzw. &bdquo;BKA 2020&ldquo;. Und k&uuml;ndigte an, dass der Bund den L&auml;ndern ein &bdquo;einheitliches Fallbearbeitungssystem&ldquo; (=eFBS) k&uuml;nftig &bdquo;kostenneutral&ldquo; zur Verf&uuml;gung stellen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/piav-gescheitert-innenminister-neue-alte-visionen\">Police IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unsicherheit am Hindukusch<\/strong><br>\nBundesregierung verl&auml;ngert Bundeswehr-Einsatz und besch&ouml;nigt die Lage in Afghanistan, um Abschiebungen zu rechtfertigen<br>\nDas Bundeskabinett hatte erst am Mittwoch eine Verl&auml;ngerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr bis Ende 2017 gebilligt. Der Bundestag muss der weiteren Stationierung von bis zu 980 deutschen Soldaten, die afghanische Sicherheitskr&auml;fte ausbilden und beraten sollen, noch zustimmen. Ein Taliban-Angriff auf das deutsche Konsulat in Masar-i-Scharif und ein Selbstmordanschlag auf den US-St&uuml;tzpunkt Bagram hatten erst vor einer Woche verdeutlicht, dass die Sicherheitslage am Hindukusch weiterhin prek&auml;r ist. Dessen ungeachtet hat die Bundesregierung umfangreiche Abschiebungen von Fl&uuml;chtlingen nach Afghanistan angek&uuml;ndigt. Die afghanische Regierung wurde bereits vergangenen Monat durch finanzielle Erpressung zur Zusage gegen&uuml;ber der EU-Kommission und der Bundesregierung gen&ouml;tigt, k&uuml;nftig besser bei der Aufnahme ihrer abgeschobenen Staatsb&uuml;rger zu kooperieren.<br>\nDerzeit sind allerdings lediglich f&uuml;nf Prozent der 247.000 in Deutschland lebenden Afghanen ausreisepflichtig. Um zumindest die Abschiebung dieser nur &uuml;ber eine Duldung verf&uuml;genden Afghanen zu legitimieren, spielt die Bundesregierung in einer aktuellen Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion die Sicherheitsrisiken in Afghanistan herunter.<br>\nSo sei die Sicherheitslage in den meisten gr&ouml;&szlig;eren Provinzst&auml;dten &raquo;ausreichend kontrollierbar&laquo;. Eine Offensive der Taliban, die im Oktober die Stadt Kunduz &uuml;berrannten, wird zur &raquo;m&ouml;glichen zeitweisen Verschlechterung&laquo; heruntergespielt. Insgesamt habe sich die Sicherheitslage seit 2015 kaum ver&auml;ndert, hei&szlig;t es unter Berufung auf den UN-Einsatz UNAMA. Die Vereinten Nationen haben allerdings erst vor wenigen Monaten &raquo;die h&ouml;chste Zahl ziviler Opfer&laquo; seit Beginn dieser Erfassung im Jahr 2009 beklagt. Allein zwischen Januar und Juni 2016 gab es 1.601 Tote und 3.565 Verletzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-18\/001.php\">Ulla Jelpke, junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Viele Gefl&uuml;chtete sind hoch motiviert zu arbeiten&rdquo;<\/strong><br>\nEs wird viel &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge geredet, wenig mit ihnen. Jetzt hat das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Gefl&uuml;chtete befragt &ndash; unter anderem zu Fluchtursachen, finanzieller Lage, Bildungshintergrund und ihren Ansichten zu Demokratie und Toleranz. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach bewertet die Ergebnisse.<br>\nWas lernen wir aus der Befragung?<br>\n&bdquo;Sie bietet die Chance, Vorurteile gegen&uuml;ber Gefl&uuml;chteten abzubauen und schiefe Bilder geradezur&uuml;cken. Die allermeisten sind vor Verfolgung, Krieg, Diskriminierung und Hungersnot geflohen. Diese Menschen suchen Schutz bei uns und haben sich f&uuml;r Deutschland entschieden, weil hier die Menschenrechte respektiert werden. Die gefl&uuml;chteten Menschen sind mehr als bereit, sich bei uns zu integrieren &ndash; auch wenn die Schulbildung in vielen F&auml;llen nicht mit unserer vergleichbar ist. Eine gro&szlig;e Gruppe hat einen h&ouml;heren Schulabschluss, 26% haben aber auch keinen Abschluss. Das ist h&auml;ufig der Kriegssituation geschuldet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++16be2cbc-aca3-11e6-943f-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Zahl der Fl&uuml;chtlinge aus Libyen und die Zahl der Ertrunkenen steigen<\/strong><br>\nF&uuml;r &Auml;rzte ohne Grenzen ist dies ein Weckruf, zumal im Nahen Osten und in Afrika neue und ungel&ouml;ste Krisen und Konflikte zu neuen Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men f&uuml;hren<br>\nGestern sind wom&ouml;glich bis zu 100 Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer ertrunken, die von Libyen nach Italien gelangen wollten. Die Organisation &Auml;rzte ohne Grenzen (MSF), die mit den Schiffen &ldquo;Dignity I&rdquo; und &ldquo;Bourbon Argos&rdquo; den Fl&uuml;chtlingen hilft, berichtet, dass nur 27 Menschen vom britischen Milit&auml;rschiff Enterprise gerettet werden konnten. Sie wurden von den Briten dem MSF-Schiff Argos &uuml;bergeben. Sie seien &ldquo;ersch&ouml;pft, geschickt und traumatisiert&rdquo; gewesen sein, so MSF-Koordinator Michele Felaro.<br>\nIn dieser Woche sind damit bereits 340 Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer ertrunken, im ganzen Jahr mehr als 4200, 700 mehr als letztes Jahr. Bef&uuml;rchtet wird, dass weiter Fl&uuml;chtlinge versuchen werden, &uuml;ber das Mittelmeer vor allem aus Libyen nach Europa zu kommen, und dass aufgrund des schlechteren Wetters im Winter noch mehr ertrinken werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Zahl-der-Fluechtlinge-aus-Libyen-und-die-Zahl-der-Ertrunkenen-steigen-3491053.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Ein gespaltenes Land&rdquo;<\/strong><br>\nDie Schriftstellerin Elif Shafak gilt als eine wichtige Stimme der t&uuml;rkischen Literatur. Scharf kritisiert sie die Politik in ihrer Heimat: Dass Autoren und Journalisten ins Gef&auml;ngnis geworfen w&uuml;rden, sei inakzeptabel. Mit ihrem j&uuml;ngsten Buch &ldquo;Der Geruch des Paradieses&rdquo; habe sie die T&uuml;rkei als gesellschaftlich geteiltes Land beschreiben wollen.<br>\nFrank Meyer: Die Autorin Elif Shafak ist eine der ganz wichtigen Stimmen der t&uuml;rkischen Literatur, ihre B&uuml;cher wurden in mehr als 40 Sprachen &uuml;bersetzt. In der T&uuml;rkei selbst ist sie eine der am meisten gelesenen Autorinnen. Ihr j&uuml;ngster Roman, &ldquo;Der Geruch des Paradieses&rdquo;, ist dort im Sommer erschienen und sofort auf Platz eins der Bestsellerliste gelandet.<br>\nElif Shafak lebt in Istanbul und in London, sie schreibt auf T&uuml;rkisch und auf Englisch. Ich habe vor der Sendung mit ihr gesprochen und sie zuerst gefragt nach ihrer Freundin, der Autorin Asli Erdogan. Asli Erdogan ist in der T&uuml;rkei eingesperrt worden nach dem Putschversuch, und gestern haben wir erfahren, dass die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft f&uuml;r sie beantragt hat. Elif Shafak, wie bewegen Sie solche Nachrichten aus der T&uuml;rkei?<br>\nElif Shafak: Ich bin sehr traurig dar&uuml;ber, das ist eine unakzeptable Situation. Dieses schreckliche Einschlagen auf die Journalisten, auf Autoren, auf Akademiker, wie man mit ihnen umgeht, dass sie ins Gef&auml;ngnis geworfen werden, das ist absolut unakzeptabel. Sie sind Demokraten, die sich f&uuml;r den Frieden einsetzen, und diese Situation in der T&uuml;rkei deprimiert mich sehr.<br>\nWenn man sich anguckt, wie viele Freunde von mir, wie viele Kollegen im Gef&auml;ngnis sind oder auf schwarzen Listen stehen oder sonst wie stigmatisiert werden. Da gibt es Asli Erdogan oder auch Necmiye Alpay oder Ahmet Altan &ndash; &uuml;ber 130 Journalisten sind im Gef&auml;ngnis, zum Beispiel auch der Chefredakteur von &ldquo;Cumhuriyet&rdquo; ist im Gef&auml;ngnis und Cartoonisten, Zeichner, alle m&ouml;glichen Leute, die mit den Zeitungen zu tun haben. Das ist grundfalsch und fatal und unakzeptabel, diese Menschen ins Gef&auml;ngnis zu stecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/autorin-elif-shafak-ueber-die-tuerkei-ein-gespaltenes-land.1270.de.html?dram:article_id=371632\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Militarisierungshelfer<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck wirbt in Japan f&uuml;r eine weitere Militarisierung der japanischen Au&szlig;enpolitik. Tokio stehe wie Berlin &ldquo;in der Verpflichtung, mehr Verantwortung&rdquo; in der Weltpolitik zu &uuml;bernehmen, erkl&auml;rte Gauck mehrmals w&auml;hrend seines heute zu Ende gehenden Aufenthalts in dem ostasiatischen Land; dabei gebe es &ldquo;Extremf&auml;lle&rdquo;, in denen &ldquo;Diplomatie nicht mehr ausreicht&rdquo;. Gaucks &Auml;u&szlig;erungen, die seinem Beitrag zu der vor rund drei Jahren gestarteten Kampagne f&uuml;r eine aggressivere deutsche Weltpolitik gleichen, erfolgen zu einer Zeit, zu der die japanische Regierung das Kriegsverbot der Verfassung immer mehr aush&ouml;hlt und im S&uuml;dsudan den ersten Kampfeinsatz japanischer Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in Aussicht nimmt. Gegen die Militarisierung der japanischen Au&szlig;enpolitik, die mit einer immer engeren Kooperation der japanischen Streitkr&auml;fte mit der Bundeswehr einhergeht, regt sich breiter Widerstand. Auf dessen Schw&auml;chung zielten die Auftritte des deutschen Staatsoberhaupts in Japan. Strategischer Hintergrund der deutschen PR-Intervention ist das Streben nach einer St&auml;rkung der westlichen Positionen in Ostasien &ndash; gegen China.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59485\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sexualisierte Gewalt auch im Leistungssport<\/strong><br>\nSexistische Spr&uuml;che, Grapschen oder k&ouml;rperliche sexuelle Gewalt: Laut einer Studie der Universit&auml;t Ulm und der Sporthochschule K&ouml;ln hat jede dritte Athletin oder Athlet im Sport bereits eine Form von sexuellen &Uuml;bergriffen erlebt.<br>\nUnter anderem haben rund 1.800 Leistungssportlerinnen und Sportler an einer Befragung teilgenommen. Federf&uuml;hrend f&uuml;r diesen Teil war die Uniklinik Ulm, Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie. Das Team um Marc Allroggen hat sowohl nach sexualisierter Gewalt mit K&ouml;rperkontakt gefragt als auch nach sexueller Bel&auml;stigung und Grenzverletzungen.<br>\n&ldquo;Wenn wir diese weite Definition zu Grunde legen haben wir gezeigt, dass ungef&auml;hr ein gutes Drittel aller Sportlerinnen und Sportler von sexualisierter Gewalt im Sportverein betroffen gewesen sind bislang. Schauen wir uns nur den Bereich von sexueller Gewalt mit K&ouml;rperkontakt an, so kann man sagen, dass etwa f&uuml;nf Prozent der Sportlerinnen und etwa ein Prozent der Sportler betroffen gewesen sind.&rdquo;<br>\nSexistische Spr&uuml;che, Grapschen bis hin zu k&ouml;rperlicher sexueller Gewalt &ndash; jede dritte Athletin oder Athlet hat im Sport eine Form davon erlebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wissenschaftliche-studie-sexualisierte-gewalt-auch-im.890.de.html?dram:article_id=371563\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Profitable Schulen: Nationaler IT-Gipfel stellt Weichen<\/strong><br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einer Studie &uuml;ber die Jugend von heute ermittelt: &raquo;Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist zur bedeutendsten Freizeitbesch&auml;ftigung f&uuml;r sie geworden.&laquo; Demnach surft nahezu jeder 17j&auml;hrige t&auml;glich durchs Internet, verkehrt in &raquo;sozialen Netzwerken&laquo;, chattet, shoppt und spielt mit Smartphone oder Tablet. Einer fr&uuml;heren Untersuchung zufolge opfern die Heranwachsenden daf&uuml;r fast vier Stunden pro Tag, nicht wenige sind sogar pausenlos online. Was schlie&szlig;t das DIW aus den Zahlen? &raquo;Es besteht eine zu starke Kluft zwischen der Medienpr&auml;senz der Jugendlichen in der Freizeit und dem Einsatz digitaler Medien in der Schule.&laquo; Darauf muss man erstmal kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-18\/040.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Ackermann will nicht auf umstrittene Boni verzichten &ndash; aus Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nAls Josef Ackermann die B&uuml;hne des SZ-Wirtschaftsgipfels im Berliner Hotel Adlon betritt, ist die Meldung keine 24 Stunden alt: Die Deutsche Bank will mehreren ihrer Ex-Vorst&auml;nde die bereits zugesagten Boni streichen. Betroffen sein sollen unter anderem Anshu Jain, J&uuml;rgen Fitschen &ndash; und eben Josef Ackermann, der sich auf dem Podium den Fragen stellt. Deshalb interessiert an diesem Nachmittag vor allem: Wird Ackermann auf seine Bonuszahlungen verzichten?<br>\nDar&uuml;ber reden will Ackermann sichtlich nicht. Erst ein, dann zwei und schlie&szlig;lich ein drittes Mal windet sich der ehemalige Deutsche-Bank-Chef um das Thema herum. Beim vierten Mal sagt er dann, dass er nichts sagen k&ouml;nne. Und dass er nicht verzichten k&ouml;nne, auch wenn er gern verzichten w&uuml;rde. Er m&uuml;sse an seine Kollegen denken, deren Boni auch zur Disposition st&uuml;nden, sagt Ackermann. &ldquo;2008 habe ich auf meine f&uuml;nf Millionen verzichtet und die anderen damit unter Druck gesetzt.&rdquo; Das k&ouml;nne er heute nicht mehr tun, schlie&szlig;lich k&ouml;nne er als ehemaliger Deutsche-Bank-Chef nicht f&uuml;r j&uuml;ngere Manager mitentscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/sz-wirtschaftsgipfel-ackermann-will-nicht-auf-umstrittene-boni-verzichten-aus-solidaritaet-1.3255070\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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