{"id":3590,"date":"2008-11-14T09:44:09","date_gmt":"2008-11-14T08:44:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3590"},"modified":"2008-11-14T09:46:30","modified_gmt":"2008-11-14T08:46:30","slug":"hinweise-des-tages-775","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3590","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Issing Plan f&uuml;r Weltfinanzgipfel &ndash; Merkel will Hedgefonds an die Leine nehmen<\/li>\n<li>Thomas Fricke: Mission Weltverbesserung<\/li>\n<li>Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal<\/li>\n<li>Lucas Zeise &ndash; Bund der Konjunkturbremser<\/li>\n<li>Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel<\/li>\n<li>Rund 20 Banken haben Staatshilfen beantragt<\/li>\n<li>Steinmeier schmiedet &bdquo;Zukunftspakt&ldquo; &ndash; in Europa<\/li>\n<li>Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker: Im Bauch des Sparschweins<\/li>\n<li>USA: Schuldenmachen wird B&uuml;rgerpflicht<\/li>\n<li>Zum Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie<\/li>\n<li>Vorst&auml;nde nicht nur Aktion&auml;ren verpflichtet<\/li>\n<li>Faule BVG-Deals &ldquo;pers&ouml;nliche Blamage Sarrazins&rdquo;<\/li>\n<li>KfZ-Steuer: Die SPD-Fraktion steigt aus<\/li>\n<li>Transnet-Chef Krau&szlig; wegen Bonus-Pl&auml;nen unter Druck <\/li>\n<li>Keine Fahrkosten f&uuml;r Ein-Euro-Jobber <\/li>\n<li>Was kostet ein Arbeitsloser<\/li>\n<li>Telekom bespitzelte auch Ver.di-Chef Bsirske <\/li>\n<li>SPD: Niemals nie nicht<\/li>\n<li>Die Bildung oder Humankapital? <\/li>\n<li>Zur Sch&uuml;ler-Demo<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3590&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Issing Plan f&uuml;r Weltfinanzgipfel &ndash; Merkel will Hedgefonds an die Leine nehmen<\/strong><br>\nKontrolle von Hedgefonds, ein internationales Kreditregister und eine Risiko-Weltkarte &ndash; die Arbeitsgruppe um den ehemaligen EZB-Chefvolkswirt Issing hat Kanzlerin Merkel eine Blaupause f&uuml;r die neue globale Finanzarchitektur geliefert. Deutschland geht damit auf Konfrontationskurs zu Frankreich und den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-590262,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das klingt nach sehr viel; aber Entscheidendes ist eben nicht angepackt: Das Casino, das hei&szlig;t: die Spekulation kann weiterlaufen. Es soll transparenter werden, an die Leine genommen werden, etwas reguliert werden. Ansonsten k&ouml;nnen die Banken ihr f&uuml;r sich selbst ergiebiges Bet&auml;tigungsfeld weiter beackern. Der Wirtschaftssektor Kapitalmarkt ist viel zu gro&szlig;. Die dort erzielten Renditen haben mit Wertsch&ouml;pfung nichts zu tun. Die Darstellung in diesem Artikel ist &uuml;brigen typisch f&uuml;r den Spiegel und Spiegel Online. Ehrf&uuml;rchtig werden fortlaufend &bdquo;Experten&ldquo; genannt, was in der Arbeitsgruppe an Interessenten zusammen gesessen hat. Kein Wort zur Funktion von Otmar Issing als Berater von Goldman Sachs und zu J&ouml;rg Asmussen, dem Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, dem wir die gro&szlig;e &Ouml;ffnung Deutschlands f&uuml;r so genannte innovative Finanzprodukte verdanken.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Mission Weltverbesserung<\/strong><br>\nVor dem G20-Gipfel setzen die Beteiligten vor allem darauf, die Finanzm&auml;rkte einfach nur besser zu beaufsichtigen. Dabei w&auml;re wie einst in Bretton Woods eine v&ouml;llig neue globale Ordnung w&uuml;nschenswert.\n<p>Zu einer neuen Globalisierung k&ouml;nnte geh&ouml;ren, dass Wechselkurse wieder st&auml;rker nach &ouml;konomischen Kriterien festgesetzt werden &ndash; und weniger von verselbstst&auml;ndigten Zinsspekulationen, widersinnigen Herdenreflexen oder merkantilistischen Anfl&uuml;gen deutscher oder chinesischer Regierungen abhingen. Zu einem neuen globalen System m&uuml;sste auch geh&ouml;ren, dass L&auml;nder mit chronisch steigenden &Uuml;bersch&uuml;ssen genauso sanktioniert w&uuml;rden wie L&auml;nder mit chronischen Defiziten. In so einem System h&auml;tten die Amerikaner nicht auf Dauer &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse leben d&uuml;rfen.<\/p>\n<p>In so einem System k&ouml;nnten sich die Deutschen aber auch nicht als einzige Wirtschaftsmacht weigern, die eigene Konjunktur mit Mitteln anzuschieben, die der Dramatik der Krise gerecht werden. Keiner ist daf&uuml;r so pr&auml;destiniert wie diejenigen, die seit Jahren so hohe Export&uuml;bersch&uuml;sse (sprich: Binnennachfrage-Defizite) bei zugleich verbesserten Staatsfinanzen verzeichnen: China und Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Mission-Weltverbesserung\/438892.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal<\/strong><br>\nF&uuml;r die deutsche Wirtschaft hat sich im dritten Quartal 2008 die sich bereits abzeichnende Abw&auml;rtsentwicklung fortgesetzt: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) &ndash; preis-, saison- und kalenderbereinigt &ndash; im dritten Quartal 2008 um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal des Jahres. Im ersten Quartal 2008 war die Wirtschaftsleistung um 1,4% gestiegen und im zweiten Quartal um 0,4% zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/11\/PD08__423__811,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Lucas Zeise &ndash; Bund der Konjunkturbremser<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Zentralbank und Bundesregierung hintertreiben die St&uuml;tzung der globalen Wirtschaft. Der Absturz wird dadurch tiefer ausfallen als n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Bund-der-Konjunkturbremser\/437354.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel<\/strong><br>\nDer Befund einer deutschen Rezession schon im Sommer l&auml;sst erahnen, dass es noch andere Gr&uuml;nde f&uuml;r den Abschwung gibt als die Finanzkrise. Die Bundesregierung hat dazu ma&szlig;geblich beigetragen &ndash; und sollte daraus sofort Konsequenzen ziehen.\n<p>Die Krise begann lange vor der Pleite von Lehman Brothers, als es f&uuml;r Kreditrestriktionen noch kaum Belege gab. Und die Verantwortung tragen auch die deutsche Regierung und die Notenbanker, die den Absturz viel zu lange kleinzureden versucht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Kommentar-Das-ist-Ihre-Rezession-Frau-Merkel\/438665.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der (schwache) Aufschwung und der (statistische) R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit wurden ja bisher von der Regierung immer als &bdquo;Erfolge der Reformpolitik&ldquo; bejubelt. F&uuml;r den Abschwung werden nat&uuml;rlich immer andere als S&uuml;ndenb&ouml;cke gesucht &ndash; jetzt vor allem die Finanzkrise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Steuerschecks schieben Konjunktur an<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsweise Bofinger fordert kreditfinanzierte Investitionen des Staates &ndash; und weitere kr&auml;ftige Zinssenkungen der Europ&auml;ischen Zentralbank. Die habe die Krise versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1629242&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Rund 20 Banken haben Staatshilfen beantragt<\/strong><br>\nIn Deutschland wollen wesentlich mehr Banken auf das Rettungspaket des Bundes zugreifen als bisher bekannt. Derzeit l&auml;gen rund 20 Antr&auml;ge vor, sagte der Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium, Walther Otremba, am Donnerstag bei einer Tagung des Bayerischen Bankenverbandes in M&uuml;nchen. Dabei gebe es keinen Schwerpunkt auf &ouml;ffentlichen oder privaten Banken. &bdquo;Das ist eine bunte Mischung.&ldquo; Die Namen der Banken nannte er aber nicht. \n<p>Bekannt geworden waren bisher die Namen einiger Institute wie Commerzbank, Bayern LB, HSH Nordbank sowie der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate als Kandidaten f&uuml;r das Hilfspaket.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266\/Doc~EFA5EB4F601464E6CB10F7CE63F06A403~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Steinmeier schmiedet &bdquo;Zukunftspakt&ldquo;<\/strong><br>\nErst kommentiert Frank-Walter Steinmeier den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie, einen Tag darauf stellt er seine Pl&auml;ne zur Bew&auml;ltigung der Finanzkrise vor. Die Sto&szlig;richtung seines &bdquo;Europ&auml;ischen Zukunftspakts f&uuml;r Arbeit&ldquo; liegt auf der Hand: Der SPD-Kanzlerkandidat will mit wirtschaftspolitischer Kompetenz gegen Kanzlerin Merkel punkten, die nichts von den Pl&auml;nen wusste. Bundesau&szlig;enminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit eigenen Vorschl&auml;gen zur Bew&auml;ltigung der Finanzkrise kalt erwischt. Ohne sich mit Merkel vorher abzustimmen, lancierte Steinmeier ein Neun-Punkte-Papier an die &Ouml;ffentlichkeit mit dem Titel &bdquo;Europ&auml;ischer Zukunftspakt f&uuml;r Arbeit&ldquo;. Darin umrei&szlig;t Steinmeier, von dem in wirtschaftspolitischer Hinsicht bislang wenig zu h&ouml;ren war, wie die europ&auml;ischen Volkswirtschaften den Folgen der Finanzkrise begegnen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/steinmeier-schmiedet-zukunftspakt;2087769\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir weisen auf diesen Beitrag vor allem auch deshalb hin, weil Sie dort den sog. &bdquo;Europ&auml;ischen Zukunftspakt f&uuml;r Arbeit&ldquo; im Original nachlesen k&ouml;nnen. Steinmeiers Trick ist leicht zu durchschauen: Um von dem Versagen in der eigenen Regierung abzulenken, wird jetzt die Flucht nach Europa angetreten. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker: Im Bauch des Sparschweins<\/strong><br>\nWarum Sparen keine Vorsorge f&uuml;r die Zukunft ist und acht Vorschl&auml;ge, es anders zu machen \n<p>Mangels Einsicht in volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge begreifen die Verantwortlichen offenbar nicht, dass die Wiederherstellung des Vertrauens in die Bankenwelt zwar eine notwendige, aber keinesfalls hinreichende Bedingung daf&uuml;r ist, die Realwirtschaft vor dem Kollaps zu bewahren. Die Abwendung eines realwirtschaftlichen Kollapses ist aber die eigentliche Voraussetzung f&uuml;r die Sicherung der privaten Ersparnisse der B&uuml;rger. Was n&uuml;tzen staatliche Garantien, wenn durch sie zwar vorerst ein Run auf die Banken und damit eine weitere Versch&auml;rfung des Liquidit&auml;tsengpasses in der Wirtschaft verhindert werden kann, die Ersparnisse aber dennoch, aufgrund eines konjunkturellen Absturzes, enorm an Wert einb&uuml;&szlig;en? <\/p>\n<p>Wie muss die Abfederung der Realwirtschaft aussehen? <\/p>\n<ul>\n<li>Erstens muss die Geldpolitik endlich beherzt die Zinsen senken und daf&uuml;r ihre Geldmengenideologie &uuml;ber Bord werfen. Eine rasche und starke Zinssenkung ist unerl&auml;sslich, weil nur das in der gegenw&auml;rtigen Lage Investoren dazu bewegen kann, realwirtschaftliche Risiken in Form von Sachinvestitionen einzugehen. Es muss unter Ber&uuml;cksichtigung des Marktrisikos lohnender sein, mit seinem Geld etwas Reales anzufangen, statt es nur auf die Bank zu tragen, um die Zinsen zu kassieren.\n<\/li>\n<li>Zweitens muss sich der Staat in nennenswertem Ma&szlig;e an den Banken beteiligen, um einerseits abzuwenden, dass Einzelne und schlie&szlig;lich per Dominoeffekt alle bankrottgehen, so dass die Transaktionsfunktion des Geldes v&ouml;llig zum Erliegen kommt und die Realwirtschaft aus purem Liquidit&auml;tsmangel einbricht. Andererseits muss der Staat durch den unmittelbaren Zugriff auf die Banken verhindern, dass das Kasinospiel weitergehen kann, also Geld in die n&auml;chste spekulative Blase flie&szlig;t. Das hei&szlig;t: Kredite m&uuml;ssen an Sachinvestoren mit ausreichend Eigenkapital gehen.\n<\/li>\n<li>Drittens muss der Staat ein massives Investitionsprogramm auflegen, um die bereits eingetretenen Sch&auml;den in der Realwirtschaft zu begrenzen und der sich daraus entwickelnden Deflation zu begegnen. Wer glaubt, nur mit einer staatlichen Liquidit&auml;tsrettungsaktion auskommen zu k&ouml;nnen, der irrt.\n<\/li>\n<li>Viertens ist ein Pakt mit den Tarifpartnern zu schlie&szlig;en. Die Gewerkschaften und Arbeitgeber akzeptieren ab sofort fl&auml;chendeckend Lohnabschl&uuml;sse in H&ouml;he der im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft normalen Produktivit&auml;tssteigerung plus Zielinflationsrate der EZB (das m&uuml;ssen weiterhin 2 Prozent sein!), also etwa plus 3,5 Prozent.\n<\/li>\n<li>F&uuml;nftens muss der Stabilit&auml;tspakt zwischen den Eurol&auml;ndern abgeschafft werden. Er wird ohnehin auf Jahre hinaus faktisch au&szlig;er Kraft gesetzt sein. Aber jetzt muss man ganz grunds&auml;tzlich die Sparideologie aufk&uuml;ndigen&hellip;\n<\/li>\n<li>Sechstens muss die institutionelle Grundlage der EZB v&ouml;llig neu gestaltet werden. Ihr Auftrag ist explizit um eine gleichberechtigte besch&auml;ftigungspolitische Verantwortung zu erweitern, wie sie f&uuml;r die US-Notenbank gilt.\n<\/li>\n<li>Siebtens muss auf ein neues weltweites System zur Stabilisierung der Wechselkurse hingearbeitet werden. Nur so kann in Zukunft spekulativen Blasen auf den Devisenm&auml;rkten und dem Bankrott ganzer L&auml;nder vorgebeugt werden.\n<\/li>\n<li>Achtens sind die Spielregeln f&uuml;r die Finanzwirtschaft international abzustimmen und so umzugestalten, dass Rohstoffspekulation unterbunden wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2008\/11\/14.mondeText1.artikel,a0057.idx,12\">Le Monde dipolmatique<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Schuldenmachen wird B&uuml;rgerpflicht<\/strong><br>\nUS-Finanzminister Paulson greift zu Plan B: Er will den Banken nicht l&auml;nger kriselnde Wertpapiere abkaufen, sondern die US-Wirtschaft mit Hilfe der Verbraucher st&uuml;tzen. Die sollen mit Hilfe von Krediten wieder den Konsum anheizen.\n<p>Die kriselnden Hypothekenpapiere seien gar nicht der springende Punkt, glaubt Paulson jetzt. Entscheidend sei vielmehr der Konsum. Rund 70 Prozent der US-Wirtschaft wird durch den privaten Verbrauch getragen. Und der findet zumeist auf Pump statt.<\/p>\n<p>Von den 700 Milliarden Dollar, die urspr&uuml;nglich f&uuml;r das Rettungspaket vorgesehen wurden, ist bereits fast die H&auml;lfte ausgegeben. Jetzt wird Unmut im Kongress laut, wie mit dem Geld umgegangen wird. Zum einen h&auml;tte die Regierung die Banken von vornherein dazu zwingen sollen, sich im Gegenzug f&uuml;r die Hilfen zur Vergabe neuer Kredite zu verpflichten. Zum anderen habe die Regierung nach wie vor nur ein Herz f&uuml;r Banker &ndash; Finanzminister Paulson war vor seinem Sprung in die Politik selber einer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F11%2F14%2Fa0150&amp;cHash=d88baaf3f9&amp;type=98%20\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Modell Sindelfingen setzt sich durch<\/strong><br>\nDie Tarifpartner der Metallindustrie in Nordrhein-Westfalen haben sich auf die &Uuml;bernahme des Tarifabschlusses aus Baden-W&uuml;rttemberg verst&auml;ndigt. Das sagte IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard nach den Verhandlungen in Neuss der Deutschen Presse-Agentur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1629211&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><strong>Anmerkung:<\/strong> Es geschehen noch Zeichen und Wunder: &ldquo;Weitaus entscheidender als erh&ouml;hte Lohnkosten ist die Frage, wie lange die schlechte Auftragsentwicklung anh&auml;lt&rdquo;, sagte der Tarifexperte Hagen Lesch vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln.<\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzkrise besiegt IG Metall<\/strong><br>\nSeit 16 Jahren war die IG Metall nicht mehr so hoch eingestiegen &ndash; nun hat sie die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Entt&auml;uschung erlebt. Denn die Bilanz ist ern&uuml;chternd: Die Unternehmen verzeichneten in den Boomjahren von 2004 bis 2008 erstaunliche Gewinne &ndash; und die 3,6 Millionen Arbeitnehmer der Branche profitieren in Relation nur im minimalen Prozentbereich. Dass die Metall-Lohnerh&ouml;hungen der vergangenen Jahre die h&ouml;chsten aller Branchen in Deutschland waren, ist da kein Trost. Aber was h&auml;tte die IG Metall tun sollen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2008%2F11%2F13%2Fa0084&amp;cHash=3847a330e4&amp;type=98\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Tarifabschluss: Was die Fachleute sagen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1628841&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorst&auml;nde nicht nur Aktion&auml;ren verpflichtet<\/strong><br>\nUnternehmensvorst&auml;nde sind nicht nur den Kapitalgebern verpflichtet, sondern ebenso den Arbeitnehmern und der Allgemeinheit &ndash; auch wenn das im vergangenen Jahrzehnt in Vergessenheit geraten ist. Eine Pr&auml;zisierung des Aktiengesetzes w&uuml;rde Klarheit schaffen. \n<p>Vielen Vorst&auml;nden gilt die Maximierung des Shareholder &shy;Value als h&ouml;chstes Gebot. Diese einseitige Orientierung widerspricht jedoch den Vorstellungen des Gesetzgebers bei der Verabschiedung des Aktiengesetzes. Darauf weist der Jura-Professor Gerald Spindler in einem Gutachten f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hin. Zwar enth&auml;lt das 1965 beschlossene Aktiengesetz anders als seine Vorl&auml;ufer keinen ausdr&uuml;ck&shy;lichen Hinweis auf die Interessen der Besch&auml;ftigten und das Gemeinwohl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_93392.html\">B&ouml;ckler Impuls 18\/2008 (dort auch das ganze Gutachten zum Download)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Faule BVG-Deals &ldquo;pers&ouml;nliche Blamage Sarrazins&rdquo;<\/strong><br>\nDie BVG hat m&ouml;glicherweise 157 Millionen Dollar in den Sand gesetzt &ndash; durch so genannte Cross-Border-Leasing-Gesch&auml;fte. Schon 2003 gab es Warnungen vor solchen Deals. Nun steht der BVG-Aufsichtsratschef in der Kritik &ndash; das ist SPD-Finanzsenator Thilo Sarrazin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/BVG-Finanzkrise-Thilo-Sarrazin;art270,2660561\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt auszurechnen, wie viel ein Arbeitsloser zum &Uuml;berleben braucht, h&auml;tte sich der Finanzsenator besser um die Gesch&auml;fte der BVG gek&uuml;mmert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>KfZ-Steuer: Die SPD-Fraktion steigt aus<\/strong><br>\nFrank Schwabe spricht von einem &ldquo;Kfz-Steuer-Unsinn&rdquo;, den seine Fraktion gerade noch gestoppt habe. Der &ndash; weithin unbekannte &ndash; &ldquo;klimaschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion&rdquo; l&auml;sst unerw&auml;hnt, dass der &ldquo;Unsinn&rdquo;, Neuwagenk&auml;ufe steuerlich zu f&ouml;rdern, auch auf dem Mist von SPD-Ministern gewachsen ist. Denn Sigmar Gabriel (Umwelt) und Peer Steinbr&uuml;ck (Finanzen) waren vor Wochenfrist daran beteiligt, die Kfz-Steuer f&uuml;r Neuwagen zeitweise auszusetzen, um die hiesige Autoindustrie anzukurbeln. Es ist schon allein bemerkenswert, wenn Fraktionen ihrem eigenen F&uuml;hrungspersonal &ouml;ffentlich &ldquo;Unsinn&rdquo; vorwerfen. Noch bemerkenswerter ist es, wenn die Abgeordneten innerhalb weniger Tage gleich zwei Vorhaben ihrer Regierung kassieren. In Zeiten normaler, nicht-gro&szlig;er Koalitionen w&auml;re sofort von einer F&uuml;hrungs-, wenn nicht von einer Regierungskrise die Rede.\n<p>Die Unruhe unter den Abgeordneten speist sich aus der Erkenntnis, dass in zehn Monaten Bundestagswahl ist &ndash; und nicht wenige SPD-Politiker f&uuml;rchten m&uuml;ssen, den Einzug ins Parlament nicht wieder zu schaffen. In Umfragen d&uuml;mpelt die SPD bei maximal 25 Prozent, damit ginge ein Drittel der Fraktionssitze verloren. Zugleich nahen die Nominierungsparteitage, bei denen manch ein Abgeordneter f&uuml;rchten muss, wegen seiner Politik in Berlin von der Basis gar nicht mehr aufgestellt zu werden. So nimmt die Regierung erstaunt ein neues Selbstbewusstsein in den Fraktionen zur Kenntnis, das noch wachsen wird, je n&auml;her die Wahl r&uuml;ckt. Kanzlerin und Vizekanzler m&uuml;ssen ihre Politik k&uuml;nftig wieder st&auml;rker r&uuml;ckbinden an ihre Abgeordneten. Durchregieren mit breiten Mehrheiten wird es vorerst nicht mehr geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1628820&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Transnet-Chef Krau&szlig; wegen Bonus-Pl&auml;nen unter Druck<\/strong><br>\nWegen der umstrittenen Bonus-Pl&auml;ne f&uuml;r den Bahnvorstand ger&auml;t laut einem Bericht der Vorsitzende der Gewerkschaft Transnet, Lothar Krau&szlig;, bei der eigenen Basis stark unter Druck. Sowohl Krau&szlig; als auch der Bahn-Konzernbetriebsratschef G&uuml;nter Kirchheim sollen bereits im Juni auf einer Personal-Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn den Bonuszahlungen im Falle eines B&ouml;rsengangs zugestimmt haben, berichtet das Hamburger &ldquo;Abendblatt&rdquo;. Von der Basis komme deswegen massive Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/c\/16\/82\/68\/14\/16826814.html\">Wirtschaft.t-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Fahrkosten f&uuml;r Ein-Euro-Jobber<\/strong><br>\nEin-Euro-Jobber bekommen weder Fahrkosten zur Arbeitsstelle erstattet noch eine h&ouml;here Entsch&auml;digung. Ihnen steht lediglich die &uuml;bliche Aufwandsentsch&auml;digung f&uuml;r den Ein-Euro-Job zu. Im vorliegenden Fall hatte ein Mann mehr Geld verlangt, weil ihn allein die Monatskarte f&uuml;r die vier Kilometer lange Fahrt mit dem &ouml;ffentlichen Nahverkehr 51 Euro kostet. Die Richter lehnten sein Ansinnen ab. Aus der Entsch&auml;digung von 130 Euro k&ouml;nnten alle geltend gemachten Kosten im Zusammenhang mit dem Ein-Euro-Job gedeckt werden. Deshalb stehe dem Kl&auml;ger kein h&ouml;herer Anspruch zu.\n<p>Der Mann argumentierte, bei den maximal 130 Euro lohne sich die Arbeit nicht mehr, wenn er davon noch rund 40 Prozent f&uuml;r Fahrkosten ausgeben m&uuml;sse. Sein Lohn sei daher &ldquo;unangemessen&rdquo;. Dem hielt der Richter entgegen, diese Ansicht verkenne den Zweck von Ein-Euro-Jobs. Das Gericht lie&szlig; zudem offen, ob die gezahlte Entsch&auml;digung &uuml;berhaupt einen Anreiz f&uuml;r die T&auml;tigkeit beinhalten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Hartz-IV-Kinder-Klassenfahrten\/645587.html%20\">stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Linkspartei kritisierte die Entscheidung des Bundessozialgerichts. Nach diesem Urteil seien nun auch 60-Cent-Jobs m&ouml;glich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Familien arm dran<\/strong><br>\nFamilien werden vom Staat finanziell nicht ausreichend gef&ouml;rdert. Das zeigen auch die aktuellen Hartz-IV-Urteile des Bundessozialgerichts.\n<p>Das Bundessozialgericht hat gesprochen: Einem Hartz-IV-Kind hat es die kompletten Kosten f&uuml;r eine Klassenfahrt gegeben. Einem anderen Hartz-IV-Kind hat es den Regelsatz genommen, weil es mit seiner Mutter in einer neuen Patchworkfamilie zusammenlebt. Im Prinzip ist damit nichts gewonnen, weil die Verwirrung dar&uuml;ber, was Kindern zusteht oder auch nicht, nur noch gr&ouml;&szlig;er geworden ist.<\/p>\n<p>Eins aber zeigen die Einzelf&auml;lle deutlich: Es ist etwas faul im Sozialstaat Deutschland, wenn Sozialgerichte heute 25 Prozent mehr Klagen gegen Hartz IV auf den Tischen haben als noch vor Jahresfrist.<\/p>\n<p>Die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung hat 2005 ganz gro&szlig;en Murks gebaut, als sie festlegte, den Regelsatz der Kinder nicht nach ihrem wirklichen Bedarf zu bemessen, sondern statistisch vom Regelsatz eines Erwachsenen abzuleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1629355_Familien-arm-dran.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsagentur pl&uuml;ndert Sparbuch<\/strong><br>\nF&uuml;r die Banken &ldquo;riskiert die Regierung Milliarden, bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) steigt sie dagegen aus der Haftung aus.&rdquo; F&uuml;r den DGB-Arbeitsmarktexperten Wilhelm Adamy taucht dieses Problem erstmals beim Etat der Beh&ouml;rde f&uuml;r 2009 auf.\n<p>Die Arbeitsagentur wird voraussichtlich im kommenden Jahr mit einem Haushaltsdefizit von 5,8 Milliarden Euro abschlie&szlig;en. Die L&uuml;cke wird nicht mehr wie fr&uuml;her vom Bund gef&uuml;llt, sondern muss aus den R&uuml;cklagen gedeckt werden. Die betragen im Moment noch gut zw&ouml;lf Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Das neue Budget, das am Freitag vom Verwaltungsrat der Arbeitsagentur abgesegnet werden soll, muss einerseits die gesetzlich verordneten Beitragssenkungen in der Arbeitslosenversicherung von 3,3 auf 2,8 Prozent auf der Einnahmenseite verkraften. Andererseits muss sie die am Donnerstag im Bundestag diskutierten arbeitsmarktpolitischen &Auml;nderungen ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=1628741&amp;\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die durch die Rezession steigende Arbeitslosigkeit muss dar&uuml;ber hinaus verkraftet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein Arbeitsloser kostet den Staat 17.900 Euro<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen geht zur&uuml;ck und das entlastet die Steuerzahler. Ein Arbeitsloser kostete den deutschen Staat im vergangenen Jahr durchschnittlich 17.900 Euro. Die Ausgaben gingen in den vergangenen Jahren um 27 Prozent zur&uuml;ck. Deutschland f&auml;hrt jetzt die Ernte f&uuml;r die Reformen des Arbeitsmarkts ein.<br>\nDie Kosten der Arbeitslosigkeit setzen sich aus den Ausgaben f&uuml;r das Arbeitslosengeld I und II und die Einnahmeausf&auml;lle des Staates wegen Arbeitslosigkeit zusammen. &bdquo;2007 wurden 35 Mrd. Euro f&uuml;r das Arbeitslosengeld I und II bezahlt. Gleichzeitig gingen dem Staat 33 Mrd. Euro an Einnahmen wegen der Arbeitslosigkeit verloren&ldquo;, erkl&auml;rte Spitznagel. Die &ouml;ffentlichen Haushalte mussten allein auf zehn Mrd. Euro Lohn- und Einkommensteuern und drei Mrd. Euro Verbrauchsteuern verzichten. Spitznagel: &bdquo;Auch die Sozialversicherungen haben weniger eingenommen, denn die Beitr&auml;ge f&uuml;r arbeitslose Leistungsempf&auml;nger sind geringer als jene, die aus einem Arbeitseinkommen erzielt werden.&ldquo; Konkret: Die Rentenversicherung hatte durch die Arbeitslosigkeit Beitragsausf&auml;lle in H&ouml;he von elf Mrd. Euro, den Krankenversicherungen sind sechs Mrd. Euro und der BA drei Mrd. Euro entgangen. \n<p>Jeder Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld I &ndash; das sind immerhin 21 Prozent aller registrierten Arbeitslosen &ndash; kostete die &ouml;ffentlichen Haushalte im Durchschnitt j&auml;hrlich 22.700 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article894314\/Ein_Arbeitsloser_kostet_den_Staat_17_900_Euro.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Beitrag stammt vom 24.9.2008, ist also schon etwas &auml;lter, aber aktuell ist er nach wie vor. Er belegt nicht nur, wie subtil in einem Boulevard-Blatt Stimmung gegen Arbeitlose und f&uuml;r die Hartz-Reformen gemacht wird, er zeigt dar&uuml;ber hinaus von welchem &bdquo;erkenntnisleitenden Interesse&ldquo; Wissenschaftler am Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das zur Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) geh&ouml;rt, ihre &bdquo;Wissenschaft&ldquo; bestimmt sind: Es geht offenbar in deren Denken nur darum, die Kosten f&uuml;r die Arbeitslosigkeit zu senken und nicht darum die Arbeitslosigkeit zu beseitigen. <\/em><\/p>\n<p>Sonst k&ouml;nnte man auf so irrsinnige Rechnungen nicht kommen. Der &bdquo;Wissenschaftler&ldquo; Eugen Spitznagel rechnet bei den Kosten f&uuml;r &bdquo;einen Arbeitlosen&ldquo; das Arbeitslosengeld I und das Arbeitslosgeld II (Hartz IV) einfach zusammen. Das Arbeitslosengeld I wird jedoch aus den Geldern der Versicherten bezahlt und nicht &bdquo;vom Staat&ldquo; und dar&uuml;ber hinaus subventioniert die Arbeitslosenversicherung den Staat mit rund 5 Milliarden Euro &uuml;ber den so genannten Aussteuerungsbetrag. (F&uuml;r jeden Arbeitslosen, den die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit noch einem Jahr nicht in Arbeit gebracht hat, bezahlt die Arbeitslosenversicherung 10.000 Euro an den Fiskus.)<\/p>\n<p>Geradezu irrsinnig wird aber die Rechnung der Kosten f&uuml;r &bdquo;den Staat&ldquo;, wenn neben den monet&auml;ren Transferleistungen nun auch noch die Minderung der staatlichen Einnahmen f&uuml;r die Lohn- Einkommenssteuer hinzuaddiert wird. Und nur noch zynisch kann man nennen, wenn den Arbeitslosengeld-Empf&auml;ngern auch noch angelastet wird, dass die &bdquo;&ouml;ffentlichen Haushalte&ldquo; auf Grund des niedrigen Arbeitslosengeldes auf 3 Milliarden Verbrauchssteuern &bdquo;verzichten&ldquo; m&uuml;ssten und dass den Renten- und Krankenversicherungen Beitr&auml;ge &bdquo;entgingen&ldquo;.<\/p>\n<p>Das ist keine Wissenschaft, sondern ein Gaunerst&uuml;ck.<\/p><\/li>\n<li><strong>Fast jede zweite neue Stelle ist befristet<\/strong><br>\nEine unbefristete Arbeitsstelle zu bekommen, wird in Deutschland zunehmend schwieriger. 43 Prozent aller im Jahr 2006 abgeschlossenen Arbeitsvertr&auml;ge waren zeitlich begrenzt, teilte das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit am Donnerstag in N&uuml;rnberg mit. F&uuml;nf Jahre zuvor habe die Quote lediglich bei 32 Prozent gelegen. Besonders h&auml;ufig seien mit einem Anteil von zwei Dritteln Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst befristet. Auch in den Branchen Gesundheit und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht sowie bei den Nichtregierungsorganisationen k&ouml;nnten Befristungen heute als das normale Einstellungsverh&auml;ltnis bezeichnet werden, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/arbeit-karriere\/:Arbeitsmarkt-Fast-Stelle\/645512.html\">stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Telekom bespitzelte auch Ver.di-Chef Bsirske<\/strong><br>\nNeue Enth&uuml;llung im Abh&ouml;rskandal bei der Telekom: Ver.di-Chef Bsirske wurde nach Angaben der Gewerkschaft bespitzelt. Nach SPIEGEL-Informationen hat der Konzern auch den fr&uuml;heren Personalvorstand Heinz Klinkhammer &uuml;berwachen lassen.\n<p>Der Telekom-Skandal um die Bespitzelung von Aufsichtsr&auml;ten, Journalisten, Betriebsr&auml;ten und Mitarbeitern nimmt immer groteskere Formen an: Inzwischen gebe es gesicherte Informationen, dass auch Verbindungsdaten von Ver.di-Chef Frank Bsirske und Vorstandsmitglied Rolf B&uuml;ttner ausspioniert worden seien, sagte Ver.di-Vorstand Lothar Schr&ouml;der am Donnerstag. Insgesamt seien zw&ouml;lf Betriebsr&auml;te in dem Konzern und zehn ihrer Mitarbeiter in den St&auml;ben ausspioniert worden.<\/p>\n<p>Warum der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ins Visier der Telekom-&Uuml;berwachung geriet, ist zurzeit noch unklar. Anders als DGB-Chef Michael Sommer oder Ver.di-Bundesvorstand Lothar Schr&ouml;der, die im Telekom-Aufsichtsrat sa&szlig;en und sitzen und ebenfalls bespitzelt wurden, hatte Bsirske nie eine Funktion bei der Telekom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,589962,00.html\">Spiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Niemals nie nicht<\/strong><br>\nRot-rote Optionen nach dem Hessen-Debakel. Die Sozialdemokraten wollen nicht mehr in die &ldquo;Wortbruch&rdquo;-Falle laufen &ndash; doch schon gibt es die n&auml;chsten Tabus<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/46\/08460501.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Blaues Gold<\/strong><br>\nMit neuen Gro&szlig;projekten in Mittelost will die Berlinwasser Holding an die Spitze der globalen Wasserbranche aufschlie&szlig;en. Als Mittel dient ein soeben gegr&uuml;ndetes Joint Venture mit einem Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, das eine starke Stellung in den L&auml;ndern des Mittleren Ostens und Nordafrikas h&auml;lt. Diesem Gebiet kommt f&uuml;r die Wasserwirtschaft gro&szlig;e Bedeutung zu, weil es schon heute von Wassermangel gepr&auml;gt ist und die vorhandenen Ressourcen weiter abnehmen. In den betroffenen Staaten m&uuml;ssen daher in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich bis zu 120 Milliarden US-Dollar in die Wasserver- und -entsorgung investiert werden. Berlinwasser hofft auf gewinnbringende Auftr&auml;ge. Das Unternehmen profitiert davon, dass auf Druck der westlichen Industriestaaten schon seit den 1980er Jahren der Ausverkauf der globalen Wasserwirtschaft forciert wird &ndash; nicht zuletzt auch von der so genannten deutschen Entwicklungspolitik. Die Folge sind steigende Kosten f&uuml;r die Verbraucher in den Armutsstaaten und steigende Gewinne f&uuml;r westliche Unternehmen, die mit der Auspl&uuml;nderung fremder Staaten ihren globalen Konkurrenzkampf finanzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57390\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Bildung oder Humankapital?<\/strong><br>\nEin aktuelles Beispiel ist die verbindliche Definition von Bildungsstandards im Kontext des Pisa-Testverfahrens der OECD. Die Ausrichtung auf die Produktion von Humankapital durch die Vermittlung von Grundkompetenzen steht im Widerspruch zur traditionellen Idee der st&auml;ndisch und fachlich differenzierten Bildung. Der Versuch, diesen Widerspruch in den traditionellen Bahnen zu bew&auml;ltigen, f&uuml;hrt zu systematischer &Uuml;berforderung von Sch&uuml;lern, Lehrern und Eltern. Er f&uuml;hrt dazu, dass Grundkompetenzen gegen Fachwissen ausgespielt werden.\n<p>Einerseits bringt Pisa eine andere Lernkultur zur globalen Vorherrschaft, als es der deutschen Tradition von klassischer Bildung und Vermittlung von Fachwissen entspricht, ohne dass man ohne weiteres die generelle &Uuml;berlegenheit der neuen Lernkultur &uuml;ber die alte deutsche Fachbildungstradition behaupten k&ouml;nnte.<br>\nAndererseits sind daran die Konsequenzen einer Modernisierung zu beobachten, die den Weg der Bildungsexpansion beschritten hat, ohne etwas an dem traditionell st&auml;ndischen Modell der klassischen Fachbildung zu &auml;ndern. Die Folge dieser Art der Modernisierung ist die gro&szlig;e Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit, die Pisa offenbart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E684226B31FFF4379A4BCC8A96B1E35F7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>Zum b&ouml;sen Ende:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Augenzeugenbericht von der Berliner Sch&uuml;ler-Demo:<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin Student an der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin (wo gestern die Schulkinder &ldquo;gew&uuml;tet &ldquo;haben), geborener Berliner (wei&szlig; also wie Eskalationen bei Demos aussehen und dass dies gestern definitiv nicht der Fall war) und Zeuge von massiver Polizeigewalt gegen Kinder und Halbw&uuml;chsige. <\/p>\n<p>Nachdem ein Freund und ich die Musik auf der Stra&szlig;e h&ouml;rten gingen wir sofort raus um uns der Demonstration anzuschlie&szlig;en. Alle waren guter Dinge, es gab Musik und alle paar 100m wurde gestoppt und es gab Redebeitr&auml;ge. Soweit so gut.<\/p>\n<p>Dann bekam ich die ersten Polizisten der 23.Hundertschaft zu Gesicht (die &ldquo;einsatzfreudigste&rdquo; Hundertschaft der Berliner Polizei) und fragte mich schon, was diese auf einer Demo von Jugendlichen zu suchen hat. <\/p>\n<p>Kurzum wurde die Demo noch vor der Endkundgebung beendet, weil nach der Ansicht der Polizei zu wenig Redebeitr&auml;ge produziert wurden. Gut, dass ich mich bei der Einsch&auml;tzung solcher Tatsachen gerade auf die &ldquo;redefreudige&rdquo; Polizei verlassen kann. In kurzen Abst&auml;nden sah man nun 23er hin und her rennen, ein &Uuml;bertragungswagen seine Kamera meterhoch ausfahren(neben den mindestens 3 tragbaren Kameras) und schnell flogen auch F&auml;uste. Mehrere Kinder bluteten(darunter auch M&auml;dchen), Handys wurden &ldquo;beschlagnahmt&rdquo;, ein festgenommener wurde mit Schl&auml;gen auf den Hinterkopf &ldquo;gef&uuml;gig&rdquo; gemacht um nur ein paar Beispeile zu nennen. Auf die Rufe aussenstehender, dass die Demonstranten nur Kinder seien reagierte die Polizei nicht. Ach ja und die vielgepriesenen Antikonflikt-Teams haben sich die ganze Sache seelenruhig von der Seite angeschaut.<\/p>\n<p>Jetzt frage ich mich wie man da noch von Meinungsfreiheit sprechen kann, wenn Kinder mit Gewalt an ihrem Recht auf Meinungs&auml;u&szlig;erung gehindert werden und &ouml;ffentlich (aufgrund einseitiger Materialherkunft dank der Polizei) nur von einer friedlichen Demo mit ein paar Chaoten (wie es immer so sch&ouml;n hei&szlig;t) die Rede war.<br>\n(G.S.)<\/p>\n<p>Zur Sch&uuml;ler-Demo ein Kommentar:<\/p>\n<p><strong>Deutsches Bildungssystem: Eine Art Meerschweinchenzucht<\/strong><br>\n<em>Ein Kommentar von Alexander Putzier<\/em><\/p>\n<p>Der vergangene Mittwoch, 12.11.08, h&auml;tte Immanuel Kant sehr gl&uuml;cklich gemacht und kann unter dem Motto &bdquo;Kleine ganz gro&szlig;&ldquo; zusammengefasst werden. Mir kommt dieses Motto irgendwie vertraut vor, weshalb ich nach ihm google. Das Suchergebnis irritiert mich im ersten Augenblick, aber dennoch l&auml;sst es sich in den Kontext Schule und Bildung zweifelsohne einbetten: Meerschweinchenzucht. <\/p>\n<p>Sch&uuml;ler und Meerschweinchen geh&ouml;ren biologisch g&auml;nzlich unterschiedlichen Arten an und dennoch verbinden sie gleich mehrere Gemeinsamkeiten: die &uuml;berf&uuml;llten Klassenr&auml;ume &auml;hneln den zu engen Gehegen, die t&auml;gliche Abf&uuml;tterung gleicht der Abfertigung der Sch&uuml;ler, das begrenzte Gehege ist identisch mit der von den Sch&uuml;lern erwarteten Anpassung an antiquierte Regelwerke und die Absage an die Ausbildung eines eigenen, gest&auml;rkten Willens &ndash; wer anderes behauptet, der l&uuml;gt. Immanuel Kant w&auml;re dar&uuml;ber sehr ungl&uuml;cklich gewesen und w&uuml;rde sicherlich die eine oder andere salzige Tr&auml;ne verlieren. Die Sch&uuml;ler resignieren aber nicht vor dem Hintergrund solcher schlechten Bildungsbedingungen, sondern sie machen sich gemeinsam stark, treten als eine kollektive Kraft auf. Ein Beweis daf&uuml;r, dass die deutschen Sch&uuml;ler alles andere als dumm sind (auch wenn die PISA-Studie gerne das Gegenteil behauptet). In mehr als 30 St&auml;dten fanden sich insgesamt mehrere zehntausend Sch&uuml;ler zusammen, um gegen den Meerschweinchenzustand unseres Schulsystems zu streiken. Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule und stellvertretende Vorsitzende, konstatierte: &bdquo;Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler brauchen &ndash; ebenso wie die Lehrkr&auml;fte &ndash; gute Schulen und gute Lebensbedingungen. Nur so k&ouml;nnen Bildungsprozesse gelingen.&ldquo; Das B&uuml;ndnis &bdquo;schulaction&ldquo; hatte zu diesem Streik aufgerufen. Die Sch&uuml;ler wussten sich darauf vorzubereiten und fertigten Transparente an, auf denen Schriftz&uuml;ge zu lesen waren wie &bdquo;Wir sind keine Versuchskaninchen&ldquo;, &bdquo;Bildungsblockaden einrei&szlig;en&ldquo; u.v.a. Es ist allgemein bekannt, dass man Meerschweinchen gut zusammen mit Kaninchen halten kann. Aber was machen, wenn sie autonom und selbstbewusst auftreten und sich eben nicht kompatibel mit dem Ist-Zustand des Schulsystems zeigen? Die Sch&uuml;ler formulierten klar und deutlich ihre Forderungen: eine kostenlose Bildung, mehr qualifizierte Lehrer, kleinere Klassen, die Abschaffung des G8. Und sie streikten gegen die Abfertigung von Sch&uuml;lern und die starke Determination des Bildungsweges durch soziale Herkunft. &bdquo;Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler brauchen und wollen gute Schulen und gute Lernbedingungen. Mit ihren Aktivit&auml;ten machen sie der &Ouml;ffentlichkeit klar, dass in Baden-W&uuml;rttemberg in vollen Klassenzimmern, mit Halbtagsunterricht oder in schlecht ausgestatteten Ganztagsschulen nicht gut gelernt werden kann&ldquo;, so Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).<br>\nBildungsministerien und manche Schulleitungen haben im Vorfeld des Streiks durch ihre Reaktion besonders an Glaubw&uuml;rdigkeit verloren und die Berechtigung einer Sch&uuml;ler-Demonstration ex negativo deutlich gemacht: W&auml;hrend den Sch&uuml;lern im Unterricht immer wieder gepredigt wird, sie sollen zu selbstbewussten Menschen mit einem eigenen Willen erzogen werden, wobei gerne an den Aufkl&auml;rer Immanuel Kant erinnert wird, versuchten sie den angek&uuml;ndigten Streik mittels der Androhung von Sanktionen im Falle des Fernbleibens vom Unterricht zu zerschlagen. Hier bei&szlig;t sich die Katze in den eigenen Schwanz, denn einen besseren Beleg f&uuml;r einen eigenen Willen als den gestrigen Streik kann es nicht geben. <\/p>\n<p>Was am Ende bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler Kant verstanden haben. Wie wird dem Guten nun zu Mute sein? Oh, armes deutsches Bildungssystem! Es ist an der Zeit, dass sich was dreht.<\/p>\n<p><strong>Und noch etwas:<\/strong><\/p>\n<p>S&auml;chsische Zeitung vom 11.11.2008:<\/p>\n<p><strong>Acht Monate mit Bew&auml;hrung f&uuml;r Hartz-IV Empf&auml;nger<\/strong><br>\nDas Amtsgericht Pirna hat einen Hartz-IV-Empf&auml;nger aus Waren an der M&uuml;ritz zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt. Laut dem stellvertretenden Amtsgerichtsdirektor Andreas Beeskow wurde die Strafe f&uuml;r die Dauer von drei Jahren zur Bew&auml;hrung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft ging von Betrug aus.<br>\nDer Angeklagte hatte staatliche Leistungen bekommen, obwohl er bereits wieder ein neues Einkommen hatte. Deshalb erhielt er rund 857 Euro zuviel von der Hartz-IV- Beh&ouml;rde. Diesen Betrag muss er zur&uuml;ckzahlen.(SZ)<\/p>\n<p><em>Siehe dagegen:<\/em><\/p>\n<p><strong>Zumwinkel kommt mit blauem Auge davon<\/strong><br>\nDer Ex-Post-Chef muss selbst im Falle eines doppelten Schuldspruchs wegen Steuerhinterziehung und der Telekom-Spitzelaff&auml;re nicht damit rechnen, eine Haftstrafe zu verb&uuml;&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/koepfe\/:Spitzelaff%E4re-Zumwinkel-kommt-mit-blauem-Auge-davon\/436925.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Issing Plan f&uuml;r Weltfinanzgipfel &ndash; Merkel will Hedgefonds an die Leine nehmen<\/li>\n<li>Thomas Fricke: Mission Weltverbesserung<\/li>\n<li>Bruttoinlandprodukt im dritten Quartal um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal<\/li>\n<li>Lucas Zeise &ndash; Bund der Konjunkturbremser<\/li>\n<li>Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel<\/li>\n<li>Rund 20 Banken haben Staatshilfen beantragt<\/li>\n<li>Steinmeier schmiedet &bdquo;Zukunftspakt&ldquo; &ndash;<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3590\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3590","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3590","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3590\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}