{"id":3592,"date":"2008-11-16T10:40:10","date_gmt":"2008-11-16T09:40:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3592"},"modified":"2015-11-08T11:12:32","modified_gmt":"2015-11-08T10:12:32","slug":"die-gefaehrlichen-vorurteile-unseres-fuehrungspersonals-steinbrueck-ist-voll-davon-und-tut-deshalb-nicht-das-richtige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3592","title":{"rendered":"Die gef\u00e4hrlichen Vorurteile unseres F\u00fchrungspersonals &#8211; Steinbr\u00fcck ist voll davon und tut deshalb nicht das Richtige."},"content":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung zwang uns Steuerzahler, fast 10 Milliarden f&uuml;r die Rettung der Industriekreditbank (IKB) zu zahlen, und dann 27, vielleicht sogar 50 Milliarden f&uuml;r die M&uuml;nchner HRE-Bank, mehrere Milliarden f&uuml;r die Commerzbank, f&uuml;r die Bayerische Landesbank, usw. In der Summe mehrere 10 Milliarden, wenn nicht &uuml;ber 100 Milliarden, die uns alle in Zukunft belasten werden. Das mutet Peer Steinbr&uuml;ck uns und dem Bundeshaushalt zu. Zu Gunsten der Gesinnungsgenossen in der Finanzwirtschaft. Wenn es aber darum geht, zu Gunsten der Mehrheit der Besch&auml;ftigten und Arbeitslosen unser Land vor einer schlimmen Rezession zu bewahren, dann pr&auml;sentiert uns Steinbr&uuml;ck seinen bekannten Wust von Vorurteilen gegen Konjunkturprogramme und gegen angeblich weitere Verschuldung. Auf den NachDenkSeiten konnten Sie schon viel dazu lesen. Deshalb beschr&auml;nke ich mich auf Hinweise auf einen fr&uuml;heren Eintrag und einige andere einschl&auml;gige Artikel. Dies soll Ihnen zur Orientierung dienen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nSteinbr&uuml;ck ist medial ausgesprochen pr&auml;sent und macht dabei in den Augen seiner Zuh&ouml;rer und Zuschauer und vor allem der ihn f&ouml;rdernden Medien eine gute Figur. Umso wichtiger ist es, dar&uuml;ber Bescheid zu wissen und auch dar&uuml;ber aufzukl&auml;ren, wie falsch er liegt und wie schlecht f&uuml;r uns deshalb der Weg ist, den dieser Bundesfinanzminister und die mit ihm verbundene Bundeskanzlerin gehen.<\/p><p>Bei Steinbr&uuml;ck k&ouml;nnen wir h&ouml;ren:<\/p><ul>\n<li>Konjunkturprogramme sind Strohfeuer<\/li>\n<li>Sie sind national nicht mehr m&ouml;glich<\/li>\n<li>Sie bringen mehr Schulden<\/li>\n<li>Wir leben vom Export usw.<\/li>\n<p><\/p>\n<p>Ein Beispiel f&uuml;r einschl&auml;gige &Auml;u&szlig;erungen von Steinbr&uuml;ck ist seine Rede beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vom 13.11.2008. Siehe Anlage 4 mit einem Auszug zum Thema Konjunktur.<\/p>\n<p>In mehreren fr&uuml;heren Beitr&auml;gen, unter anderem am 21. Oktober 2008 (<a href=\"?p=3527\">siehe Anlage 1<\/a>) sind wir auf diese Vorurteile und Legenden eingegangen. In meinem Buch &bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo; sind die einschl&auml;gigen Denkfehler abgehandelt, zum Teil dann auch in den NachDenkSeiten eingestellt. Dazu einige Hinweise: <\/p>\n<ul>\n<li>Denkfehler 15: Konjunkturprogramme sind Strohfeuer<\/li>\n<li>Denkfehler 16: Wir sind national nicht mehr handlungsf&auml;hig<\/li>\n<li>Denkfehler 17: Wir leben vom Export<\/li>\n<li>Denkfehler 31: Wer spart, baut Schulden ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Informationen &uuml;ber einige der Belastungen, die uns Steinbr&uuml;ck ganz selbstverst&auml;ndlich zumutet, finden Sie in den Anlagen 2.<\/p>\n<p>Als Anlagen 3 findet sich der Hinweis auf zwei Artikel aus der Financial Times Deutschland zum aktuellen Versagen der Bundesregierung in der Wirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Und in Anlage 5 machen wir auf einen interessanten Beitrag von Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker in Le Monde Diplomatique aufmerksam. Dieser Beitrag ist gerade erschienen. <\/p>\n<p><strong>Anlage 1:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die aktuelle Debatte um Konjunkturprogramme &ndash; von Meinungsmache gepr&auml;gt, absolut schr&auml;g und weit von der Sache entfernt.<\/strong><br>\n21. Oktober 2008<br>\nQuelle: <a href=\"?p=3527\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p><strong>Anlagen 2:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kosten der HRE-Rettung<br>\nGenug f&uuml;r sieben Ministerien<\/strong><br>\nMit bis zu 27 Mrd. Euro springt der Bund beim der M&uuml;nchner Hypo Real Estate ein &ndash; fast ein Zehntel des Haushalts f&uuml;r 2009. FTD.de zeigt, welchen Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Kosten-der-HRE-Rettung-Genug-f%FCr-sieben-Ministerien\/419761.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><strong>HRE: 50 Milliarden Euro Kosten f&uuml;r Steuerzahler? <\/strong><br>\nErschienen am 05. Oktober 2008 | aktualisiert am 06. Oktober 2008 | Spiegel Online<br>\nDer Zeitdruck ist immens: Bevor die B&ouml;rsen &ouml;ffnen, will die Regierung ein neues Rettungspaket f&uuml;r die taumelnde Hypo Real Estate schn&uuml;ren. Die alte B&uuml;rgschaft platzte, weil die Bank viel mehr Geld ben&ouml;tigt als bekannt. Kanzlerin Angela Merkel schaltet sich pers&ouml;nlich ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/c\/16\/42\/46\/14\/16424614,tid=print,pt=print.html\">wirschaft.t-online.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Anlagen 3:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lucas Zeise &ndash; Bund der Konjunkturbremser<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Zentralbank und Bundesregierung hintertreiben die St&uuml;tzung der globalen Wirtschaft. Der Absturz wird dadurch tiefer ausfallen als n&ouml;tig.<br>\nDie Einschr&auml;nkung &ldquo;so weit erkennbar&rdquo; steht hier, weil alle Konferenzen, deren Ergebnisse schlie&szlig;lich am Wochenende in einem gemeinsamen Krisengipfel in Washington geb&uuml;ndelt werden sollen, f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit arg intransparent sind. Sicher scheint jedoch, dass EZB und Bundesregierung wie so oft als Verb&uuml;ndete in einer schlechten Sache wirken. Das &auml;u&szlig;ert sich zum Beispiel darin, dass Kanzlerin Angela Merkel jeden &ouml;ffentlichen Angriff auf die EZB sofort pariert, dass sie den fr&uuml;heren Chefvolkswirt der EZB, Otmar Issing, in ihr Regulierungsberatungsteam holte und sich immer noch von denen beraten l&auml;sst, die wie Bundesbankpr&auml;sident Axel Weber vor allem durch Fehleinsch&auml;tzungen der Krise aufgefallen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Lucas-Zeise-Bund-der-Konjunkturbremser\/437354.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><strong>Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel<\/strong><br>\nDer Befund einer deutschen Rezession schon im Sommer l&auml;sst erahnen, dass es noch andere Gr&uuml;nde f&uuml;r den Abschwung gibt als die Finanzkrise. Die Bundesregierung hat dazu ma&szlig;geblich beigetragen &ndash; und sollte daraus sofort Konsequenzen ziehen.<br>\nDie Krise begann lange vor der Pleite von Lehman Brothers, als es f&uuml;r Kreditrestriktionen noch kaum Belege gab. Und die Verantwortung tragen auch die deutsche Regierung und die Notenbanker, die den Absturz viel zu lange kleinzureden versucht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Kommentar-Das-ist-Ihre-Rezession-Frau-Merkel\/438665.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><strong>Anlage 4:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck &ndash; &ldquo;Wie viel Vertrauen verdienen die Finanzm&auml;rkte?&rdquo; <\/strong><br>\nRede anl&auml;sslich der Jahrestagung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.<br>\nDatum: 13.11.2008 10:12<br>\nRedner: BM Peer Steinbr&uuml;ck<br>\nVeranstaltungsort: Berlin<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_54322\/DE\/Presse\/Reden_20und_20Interviews\/102__RedeGDV__13112008.html\">Bundesfinanzministerium<\/a><\/p>\n<p>(Auszug) Konjunktur:<\/p>\n<blockquote><p>Die &ouml;konomischen Kosten der Finanzmarktkrise sind unverkennbar. Die Weltwirtschaft wird durch die Finanzmarktkrise empfindlich getroffen. Das wird gerade am Exportweltmeister Deutschland nicht spurlos vorbeigehen. Wir befinden uns mitten im Abschwung, kommen mindestens in eine Stagnation, m&ouml;glicherweise auch in eine Rezession. Ich will mich um den Begriff der Rezession hier gar nicht herum winden.<br>\nIn Deutschland hat sich die gesamtwirtschaftliche Dynamik seit dem Fr&uuml;hjahr 2008 merklich abgeschw&auml;cht. Die Industrieindikatoren weisen abw&auml;rts. Die weiter in die Zukunft reichenden Indikatoren zeigen an, dass die wirtschaftliche Abschw&auml;chung bis in das Jahr 2009 hinein anhalten d&uuml;rfte. Auch die Exportdynamik d&uuml;rfte sich im n&auml;chsten Jahr erheblich verlangsamen.<br>\nF&uuml;r 2008 rechnet die Bundesregierung in ihrer Herbstprojektion aufgrund des g&uuml;nstigen Einstiegs in diesem Jahr mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von real 1,7%. F&uuml;r 2009 geht die Bundesregierung davon aus, dass das BIP um real 0,2% wachsen wird. Die EU-Kommission erwartet, dass 2009 das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nicht wachsen wird. Auch aus meiner Sicht haben die Abw&auml;rtsrisiken deutlich zugenommen.<br>\nEs ist ganz klar: Die Zeiten werden wieder h&auml;rter. In dieser Situation hat die Abwehr von gro&szlig;em Schaden f&uuml;r unser Land die h&ouml;chste Priorit&auml;t. Dem muss sich auch unser Ziel, in 2011 keine neuen Schulden mehr zu machen, unterordnen. Das Ziel bleibt richtig, aber der Zeitpunkt hat sich verschoben.<br>\nDas hei&szlig;t aber nicht, dass jetzt &ndash; wie einige vorschnell meinen &ndash; alle D&auml;mme brechen und die Zeit f&uuml;r ein teures, breit angelegtes Konjunkturprogramm gekommen ist. Im Jahrhundert der Globalisierung ist es eine teure Illusion, dass man eine globale Krise mit klassischen nationalen Konjunkturprogrammen aus dem 20.&nbsp;Jahrhundert bek&auml;mpfen k&ouml;nne. Das gilt besonders f&uuml;r Deutschland. Denn keine gro&szlig;e Volkswirtschaft der Welt ist st&auml;rker mit dem Ausland verflochten als unsere.<br>\nEin breit angelegtes schuldenfinanziertes Kredit- und Konjunkturprogramm auf Pump w&auml;re nichts anderes als das Verbrennen von Steuergeldern &ndash; denn sp&auml;testens nach ein paar Jahren m&uuml;ssten vor allem die Mittelschichten &uuml;ber h&ouml;here Steuern ein solches Programm bezahlen.<br>\nHinzu kommt: Breit angelegte Konjunkturprogramme wirken, wenn &uuml;berhaupt, fr&uuml;hestens nach ein bis eineinhalb Jahren. Das ist zu sp&auml;t. Steuersenkungen dauern genauso lange. Und es ist gar nicht klar, ob die Menschen das Geld auch ausgeben w&uuml;rden. Wahrscheinlicher ist, dass die meisten, zumindest in Deutschland, in diesen unsicheren Zeiten das Geld gar nicht ausgeben, sondern sparen.<br>\nWir werden wegen der Krise nicht anfangen, ungehemmt auf Pump zu leben, aber wir werden die Konjunktur auch nicht kaputt sparen. Die Bundesregierung wird weder Steuern erh&ouml;hen, noch Sozialleistungen senken oder Investitionen k&uuml;rzen. Zus&auml;tzliches Sparen in der Krise w&auml;re eindeutig der falsche Weg.<br>\nWir werden die B&uuml;rger nachhaltig entlasten und gezielte, statt ins Leere laufende Wachstumsimpulse setzen. Die gro&szlig;e Koalition hat &ndash; anscheinend von den meisten unbemerkt &ndash; bereits ein Ma&szlig;nahmenpaket im Umfang von bis zu 14&nbsp;Milliarden Euro auf den Weg gebracht: Wir stabilisieren damit die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge, verringern den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung, erh&ouml;hen das Kindergeld, ziehen das Wohngeld vor, und entlasten bei den Krankenversicherungsaufwendungen.<br>\nDar&uuml;ber hinaus hat die Bundesregierung am 5.&nbsp;November 2008 ein weiteres umfangreiches Ma&szlig;nahmenpaket zur Sicherung von Arbeitspl&auml;tzen beschlossen. Statt nach dem Gie&szlig;kannenprinzip vorzugehen, spannt die Bundesregierung mit 15 punktgenauen Ma&szlig;nahmen einen Schutzschirm f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze, der rasch wirksam wird.<br>\nDer Staat selbst setzt Impulse f&uuml;r Investitionen. Die B&uuml;rger werden entlastet. Die Finanzierung von Unternehmen wird gesichert, damit sie Investitionen t&auml;tigen und Besch&auml;ftigung sichern k&ouml;nnen. Die meisten dieser Ma&szlig;nahmen sind f&uuml;r die n&auml;chsten zwei Jahre vorgesehen und werden Investitionen und Auftr&auml;ge in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von voraussichtlich rund 50 Mrd. Euro f&ouml;rdern.<br>\nDas ist weniger als ein breites Konjunkturprogramm, aber es ist nicht wenig und es stabilisiert die Konjunktur. Das sind gute, solide Ma&szlig;nahmen, um die negativen Auswirkungen der Weltfinanzkrise auf Wachstum und Besch&auml;ftigung zu begrenzen, ohne die Erfolge der letzten Jahre aufs Spiel zu setzen.<br>\nDenn wir schulden es den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, dass wir das absichern, was wir in den vergangenen Jahren durch eine Reihe notwendiger Reformen erreicht haben: Eine stabile, deutlich robustere Wirtschaft, starke Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt, den Abbau der Staatsverschuldung. Diese Erfolge h&auml;tte es ohne die harte Arbeit und ohne manchen Verzicht der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nicht gegeben. Dieser Verzicht darf nicht umsonst gewesen werden.<br>\nIn der jetzigen Krisensituation erweist es sich zudem als gro&szlig;er Vorteil, dass die deutsche Volkswirtschaft einen wesentlich st&auml;rkeren Industriesektor und kleineren Finanzdienstleistungssektor hat als beispielsweise Gro&szlig;britannien oder gar die USA. Es ist gut, dass wir immer noch viel &bdquo;old economy&ldquo; haben, keinen aufgeblasenen Finanzdienstleistungssektor und keinen aufgebl&auml;hten Immobiliensektor.<br>\nDenn in den L&auml;ndern, die von einem sp&uuml;rbaren R&uuml;ckgang der Immobilienpreise betroffen sind; das Vereinigte K&ouml;nigreich, Irland, Spanien, und nat&uuml;rlich die USA, ist schw&auml;cht sich die wirtschaftliche Aktivit&auml;t in 2009 besonders stark ab (Gro&szlig;britannien: -1,0%; Irland: -0,9%; SPA -0,2% und USA -0,5% (EU-KOM Prognose))<br>\nIn Deutschland hat es dagegen in den letzten Jahren keine &Uuml;bersteigerungen am Immobilienmarkt gegeben. Ich erwarte, dass auch dies die direkten Auswirkungen der Krise in Deutschland abmildern wird.<br>\nAber nicht nur wegen des Immobiliensektors sind wir in Deutschland in einer robusten Lage: Wir haben eine Sparquote von 10 bis 11&nbsp;Prozent. Ein Land mit einer solchen Sparquote hat andere Refinanzierungsm&ouml;glichkeiten als ein Land, das eine negative Sparquote von 0,5 Prozent hat und deshalb ungef&auml;hr zwei Drittel der weltweiten Sparleistungen absorbieren muss.<br>\nUnd wir haben ein robustes Universalbanken&shy;system. Das dreigliedrige Bankensystem ist relativ gesehen ein Stabilit&auml;tsanker. Auch deswegen sehen wir keine Anzeichen f&uuml;r eine Kreditklemme; wenn sich auch die Kreditkonditionen durch gestiegene Risikopr&auml;mien zu Zeit verschlechtern.<br>\nDas alles sind auch in der Krise gute Nachrichten, die uns von den Auswirkungen des weltwirtschaftlichen Abschwungs nicht abschotten werden, sie aber robuster aushalten lassen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Anlage 5:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Bauch des Sparschweins<\/strong><br>\nWarum Sparen keine Vorsorge f&uuml;r die Zukunft ist und acht Vorschl&auml;ge, es anders zu machen<br>\nvon Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker<br>\nDie Finanzkrise bringt eine einfache Wahrheit zutage: Wir verstehen nicht, was Sparen bedeutet, und wir verstehen nicht, was schiefgehen kann, wenn wir mit einer falschen Vorstellung vom Sparen Wirtschaftspolitik machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2008\/11\/14.mondeText1.artikel,a0057.idx,12#anfang\">LE MONDE diplomatique<\/a><\/p>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung zwang uns Steuerzahler, fast 10 Milliarden f&uuml;r die Rettung der Industriekreditbank (IKB) zu zahlen, und dann 27, vielleicht sogar 50 Milliarden f&uuml;r die M&uuml;nchner HRE-Bank, mehrere Milliarden f&uuml;r die Commerzbank, f&uuml;r die Bayerische Landesbank, usw. In der Summe mehrere 10 Milliarden, wenn nicht &uuml;ber 100 Milliarden, die uns alle in Zukunft belasten werden.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3592\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,13,50],"tags":[241,263,225,222,299,242,253],"class_list":["post-3592","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-finanzkrise","tag-bankenrettung","tag-commerzbank","tag-hre","tag-ikb","tag-konjunkturprogramme","tag-landesbanken","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3592"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28300,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3592\/revisions\/28300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}