{"id":35942,"date":"2016-11-23T08:41:19","date_gmt":"2016-11-23T07:41:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942"},"modified":"2016-11-23T08:41:19","modified_gmt":"2016-11-23T07:41:19","slug":"hinweise-des-tages-2759","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h01\">SPD-Sponsoringskandal: Miet&lsquo; Dir einen Minister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h02\">Trump staucht Medien zusammen: &bdquo;Es war wie ein verdammtes Erschie&szlig;ungskommando&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h03\">Tony Blair aims to fight resurgent populism with centre-ground campaign<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h04\">Gef&auml;hrliches Signal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h05\">H&ouml;herer Mindestlohn soll Brexit-Folgen mildern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h06\">Trump will Freihandelsabkommen TPP aufk&uuml;ndigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h07\">Studie: Die Menschen in Deutschland werden reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h08\">Supermacht Indexfonds: Wie Blackrock &amp; Co Unternehmen beeinflussen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h09\">Besch&auml;ftigung vor und nach dem Arbeitslosengeldbezug: Die H&auml;lfte der Zu- und Abg&auml;nge entf&auml;llt auf acht Branchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h10\">EU-Statistik &ndash; Erh&ouml;htes Armutsrisiko in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h11\">Wohnboxen f&uuml;r Obdachlose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h12\">Schweizer Vorsorgesystem: Immerhin Renten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h13\">Unverbindliche Volksbefragung verfassungswidrig: Schlappe f&uuml;r die CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h14\">Rechtspopulismus: Die Demokratie zerst&ouml;rt sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h15\">Die Parteien und der Wahlkampf: Bitte nicht schmutzig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h16\">Elite-Internate d&uuml;rfte es in Deutschland eigentlich nicht geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35942#h17\">Das Letzte: Am Tag, als Rot-Rot-Gr&uuml;n starb<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Sponsoringskandal: Miet&lsquo; Dir einen Minister<\/strong><br>\nDie SPD-Agentur Network Media GmbH (NWMD) bietet Unternehmen und Lobbyisten exklusive Gespr&auml;che mit Spitzenpolitikern gegen Geld an. Unter dem Titel &bdquo;vorw&auml;rts-Gespr&auml;che&ldquo; k&ouml;nnen zahlungskr&auml;ftige Kunden zum Beispiel Treffen mit Ministern wie Heiko Maas (Justiz), Andrea Nahles (Arbeit &amp; Soziales), Barbara Hendricks (Umwelt) oder dem Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann buchen. Kostenpunkt: zwischen 3000 und 7000 Euro. Das berichtet das ZDF-Magazin Frontal21 in seiner heutigen Sendung. Demnach bietet die Agentur im Rahmen eines &bdquo;parlamentarischen Abends&ldquo; auch Treffen mit Bundestagsabgeordneten und Beamten aus verschiedenen Ministerien an. Konkret liegt dem ZDF daf&uuml;r ein &bdquo;Angebot&ldquo; in H&ouml;he von 35.000 Euro vor. (&hellip;) LobbyControl fordert die Bundesregierung deshalb auf, die Schlupfl&ouml;cher im Parteiengesetz endlich zu schlie&szlig;en. Drei Punkte sind daf&uuml;r zentral:<br>\n&ndash; Verbot der k&auml;uflichen Kontaktvermittlung f&uuml;r Parteien, auch &uuml;ber parteieigene Firmen oder assoziierte Vereine.<br>\n&ndash; Schlupfloch Parteisponsoring schlie&szlig;en: Sponsorzahlungen m&uuml;ssen ebenso wie Parteispenden offengelegt werden. Betr&auml;ge ab 10.000 Euro sollten unverz&uuml;glich und ab 2.000 Euro in den Rechenschaftsberichten der Parteien ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\n&ndash; Transparenz auch f&uuml;r Dritte: Wer Spenden oder Sponsorgeld einnimmt, um Veranstaltungen oder Werbema&szlig;nahmen zugunsten einer Partei durchzuf&uuml;hren, muss denselben Transparenzregeln unterworfen sein wie die Parteien selbst. Momentan ist v&ouml;llig undurchsichtig, welche Sponsoren wieviel Geld an die Parteien zahlen &ndash; und wof&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2016\/11\/spd-sponsoring-skandal\/\">Lobbycontrol<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump staucht Medien zusammen: &bdquo;Es war wie ein verdammtes Erschie&szlig;ungskommando&ldquo;<\/strong><br>\nEin beispielloser Vorgang: Der k&uuml;nftige amerikanische Pr&auml;sident hat f&uuml;hrende Medienvertreter bei einem Treffen beschimpft und der &bdquo;L&uuml;ge&ldquo; bezichtigt. Die Journalisten reagierten geschockt. (&hellip;) Eigentlich hatte der Republikaner am Montag Vertreter der f&uuml;hrenden amerikanischen Fernsehsender zu einem Treffen in den 25. Stock des Trump Towers nach Manhattan beordert, darunter bekannte Moderatoren wie Wolf Blitzer, Gayle King, David Muir und viele andere &ndash; die versammelte Medien-Elite des Landes. Es sollte ein gesittetes Treffen im neuen Zentrum der Macht werden, ein Meinungsaustausch von 30 bis 40 Medienvertretern mit dem k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten. Doch was dann folgte, war kein gepflegtes Gespr&auml;ch, sondern kam nach &uuml;bereinstimmenden Aussagen von Beteiligten eher einer verbalen Ohrfeige gleich. Nacheinander nahm sich der designierte Pr&auml;sident die Medien-Bosse vor und stauchte sie in einer Art und Weise zusammen, wie es wom&ouml;glich einmalig in der amerikanischen Geschichte ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/trump-staucht-medien-zusammen-es-war-wie-ein-verdammtes-erschiessungskommando-14539604.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tony Blair aims to fight resurgent populism with centre-ground campaign<\/strong><br>\nFormer PM to launch new organisation in the new year in response to global forces that have led to Brexit and election of Donald Trump.Tony Blair is hoping to act to combat the populist forces that have led to the UK deciding to leave the European Union and the election of Donald Trump by producing hard policy responses to the anger felt about globalisation. The former prime minister has set up a new organisation due to be launched in the new year. It is not intended to act as an anti-Brexit campaign and will not focus solely on Britain. Instead, it will look at the global forces that have led to Brexit and how the centre left has weakened as a political force.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2016\/nov\/21\/tony-blair-hoping-to-revitalise-centre-ground-with-political-comeback\">Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die Ehemaligen bringen sich in Stellung f&uuml;r die n&auml;chste Monster-Party.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gef&auml;hrliches Signal<\/strong><br>\nCeta soll flott durch das EU-Parlament gebracht werden. Damit machen sich nicht nur Schulz und Gabriel unglaubw&uuml;rdig, sondern die gesamte EU.<br>\nDas Europaparlament hat das letzte Wort. Es wird dar&uuml;ber wachen, dass das umstrittene Ceta-Abkommen mit Kanada den h&ouml;chsten Standards entspricht. So haben es Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz (SPD) und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel versprochen. Sie sind im Begriff, ihr Wort zu brechen. Denn die Eile, mit der sie Ceta durchbringen wollen, passt nicht zu den sch&ouml;nen Worten. Schon in drei Wochen soll die finale Abstimmung im Plenum stattfinden. Wichtige Fachaussch&uuml;sse des Parlaments, in denen Experten sitzen, sollen nicht mehr angeh&ouml;rt werden.<br>\nWenn das so bleiben sollte, w&auml;re es ein Skandal, denn das Abkommen ist auf den letzten Metern noch einmal deutlich ver&auml;ndert worden. Nicht nur die Wallonen haben es mit Klarstellungen versehen, weil sie Nachteile f&uuml;r ihre Landwirte und ihre Umweltgesetze f&uuml;rchten. Auch Deutschland hat Ceta ver&auml;ndert, unter anderem mit einer nationalen Ausstiegsklausel.<br>\nInsgesamt wurden dem Abkommen 38 Erkl&auml;rungen beigef&uuml;gt, die das Europaparlament erst noch pr&uuml;fen muss. Au&szlig;erdem haben viele Abgeordnete Zweifel am geplanten neuen Investitionsgerichtshof und fordern eine rechtliche Pr&uuml;fung. All das braucht Zeit, es l&auml;sst sich nicht in drei Wochen durchpeitschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Ceta-und-das-EU-Parlament\/%215356262\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>H&ouml;herer Mindestlohn soll Brexit-Folgen mildern<\/strong><br>\nF&uuml;r den Brexit stimmten vor allem die sogenannten kleinen Leute &ndash; doch sie k&ouml;nnten besonders leiden. Jetzt plant die britische Regierung eine Entlastung, konkret geht es um vier Ma&szlig;nahmen.<br>\nDie britische Regierung will die Brexit-Folgen f&uuml;r Geringverdiener abmildern. Konkret sind vier Ma&szlig;nahmen geplant:<br>\nFinanzminister Philip Hammond wird nach Angaben seines B&uuml;ros am Mittwoch eine Aufstockung des Mindestlohns um 30 Pence auf 7,50 Pfund (8,75 Euro) pro Stunde bekanntgeben.<br>\nGeringverdiener sollen bei der Besteuerung ihres Einkommens etwas besser gestellt werden als zuletzt geplant.<br>\nDer Schatzkanzler will ein rund 1,6 Milliarden schweres Bauprogramm auflegen, das die Errichtung von 40.000 erschwinglichen Wohnungen f&ouml;rdern soll.<br>\nAbgaben, die beim Immobilienerwerb f&auml;llig werden, sollen gesenkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/brexit-mindestlohn-soll-folgen-mildern-a-1122646.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Haben Sie die Pointe verstanden? Ich nicht! Von welchen &bdquo;Brexit-Folgen&ldquo; ist da die Rede? Die Verhandlungen zum Brexit haben doch noch nicht einmal richtig begonnen. Um welche Folgen soll es da gehen? Ok, lassen wir das. Vielleicht sollte man auch an SPIEGEL-Artikel ganz einfach nicht so hohe Anforderungen stellen. Wo steht denn geschrieben, dass ein SPIEGEL-Artikel logisch und nachvollziehbar sein sollte? Nirgends? Eben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trump will Freihandelsabkommen TPP aufk&uuml;ndigen<\/strong><br>\nDer designierte US-Pr&auml;sident Donald Trump hat in einer Videobotschaft erste Ma&szlig;nahmen bei Amts&uuml;bernahme angek&uuml;ndigt. (&hellip;) An erster Stelle nannte Donald Trump die K&uuml;ndigung des Transpazifischen Handelsabkommens TPP &ndash; eines jener gro&szlig;en Projekte des scheidenden Pr&auml;sidenten Barack Obama, der damit die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Asien auf eine neue Grundlage stellen wollte. Trump hatte dieses Abkommen bereits im Wahlkampf heftig attackiert &ndash; auch jetzt bezeichnete er es wieder als potentielle Katastrophe f&uuml;r das Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/videobotschaft-trump-will-freihandelsabkommen-tpp.2165.de.html?dram:article_id=372017\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie: Die Menschen in Deutschland werden reicher<\/strong><br>\nDas Verm&ouml;gen der Menschen in Deutschland ist gestiegen. Das besagt der &ldquo;Global Wealth Report&rdquo;, eine Studie der Schweizer Gro&szlig;bank Cr&eacute;dit Suisse. Die Zahl der Dollar-Million&auml;re stieg und auch der Club der Superreichen kann sich &uuml;ber Zuwachs freuen. Grund ist der Immobilien-Boom. Doch nicht alle haben etwas vom h&ouml;heren Gesamtverm&ouml;gen. Der Studie zufolge hat sich die Zahl der Dollar-Million&auml;re in Deutschland von Mitte 2015 bis Mitte 2016 um 44.000 auf rund 1,6 Millionen Menschen erh&ouml;ht (2,4 Prozent der erwachsenen Bev&ouml;lkerung). (&hellip;) Angetrieben wurde die Entwicklung in Deutschland, aber auch in anderen Teilen der Welt vor allem von steigenden Immobilienpreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-die-menschen-in-deutschland-werden-reicher.1818.de.html?dram:article_id=372083\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist nicht ganz korrekt. Warum titelt man nicht lieber &bdquo;Die Reichen werden in Deutschland weiterhin reicher&ldquo;? Denn wenn die Zahl der &bdquo;Dollarmillion&auml;re&ldquo; Ma&szlig;stab einer &bdquo;Studie&ldquo; ist, dann geht es nat&uuml;rlich nicht mehr um die normalen Menschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Supermacht Indexfonds: Wie Blackrock &amp; Co Unternehmen beeinflussen<\/strong><br>\nVon wegen passiv und harmlos: Verm&ouml;gensverwalter wie Blackrock pochen auf marktgerechte Unternehmenspraktiken und hemmen gleichzeitig den Wettbewerb. (&hellip;) Zusammen ergeben die neuen Befunde ein kurioses Bild: Einerseits fordern die vermeintlich passiven Verm&ouml;gensverwalter marktgerechte Unternehmenspraktiken aktiv ein; andererseits hemmen sie den Wettbewerb und bewirken damit hohe, beinahe leistungsunabh&auml;ngige Geh&auml;lter. Was die Wettbewerbspolitik vermag, bleibt vorerst abzuwarten. An politischem Gewicht d&uuml;rfte es den gro&szlig;en Verm&ouml;gensverwaltern kaum mangeln: Larry Fink, der Vorstandsvorsitzende von Blackrock, wurde als Schatten-Finanzminister von Hillary Clinton gehandelt und Donald Trump hat gro&szlig; in Indexfonds des Unternehmens investiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/fonds-mehr\/indexfonds-gefaehrlich-fuer-maerkte-und-unternehmen-14531944.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigung vor und nach dem Arbeitslosengeldbezug: Die H&auml;lfte der Zu- und Abg&auml;nge entf&auml;llt auf acht Branchen<\/strong><br>\nDie H&auml;lfte aller &Uuml;berg&auml;nge in den Arbeitslosengeldbezug und zur&uuml;ck in Besch&auml;ftigung konzentriert sich auf acht Branchen. Die meisten Zu- und Abg&auml;nge gibt es in der Zeitarbeit, gefolgt vom Einzelhandel und dem Baugewerbe ohne Hoch- und Tiefbau. Dies geht aus einer am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei den Zu- und Abg&auml;ngen in der Zeitarbeit spielt auch eine Rolle, dass sich hier &uuml;berproportional h&auml;ufig Helfert&auml;tigkeiten finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb2516.aspx\">IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette Studie kann <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2016\/kb2516.pdf\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Statistik &ndash; Erh&ouml;htes Armutsrisiko in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland sind mehr Menschen als fr&uuml;her von Armut bedroht &ndash; selbst wenn sie eine Arbeitsstelle haben. Das berichtet die &ldquo;Passauer Neue Presse&rdquo; unter Berufung auf aktuelle Zahlen der EU-Statistikbeh&ouml;rde Eurostat, die die Linksfraktion im Bundestag ausgewertet hat. Demnach lag der Anteil der von Armut bedrohten Besch&auml;ftigten 2015 bei 9,7 Prozent. Vor zehn Jahren habe er noch 5,5 Prozent betragen. Nach wie vor seien viel zu viele Menschen in Deutschland arm trotz Arbeit, sagte die Linken-Fraktionsvize Zimmermann. Als armutsgef&auml;hrdet gilt nach EU-Definition, wer &uuml;ber weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verf&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eu-statistik-erhoehtes-armutsrisiko-in-deutschland.447.de.html?drn:news_id=680451\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohnboxen f&uuml;r Obdachlose<\/strong><br>\nEs begann in New York &ndash; dort hat der Innenarchitekt Gregory Kloehn ein Zeichen gesetzt, gegen Ignoranz und Armut. Aus Materialien, die er auf dem Sperrm&uuml;ll findet, baut er kleine Miniatur-H&auml;user f&uuml;r Menschen, die sonst auf Pappe oder eingeh&uuml;llt in Schlafs&auml;cken schlafen. Der Hobby-Schreiner Sven L&uuml;decke war so begeistert, dass er die Idee nach K&ouml;ln geholt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/soziale-architektur-wohnboxen-fuer-obdachlose.807.de.html?dram:article_id=372035\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schweizer Vorsorgesystem: Immerhin Renten<\/strong><br>\nDie Lage von privaten und institutionellen Sparern ist unerfreulich. Trotzdem ist das Schweizer Vorsorgesystem stabiler als viele andere in der Welt. Der durchschnittliche amerikanische Haushalt von Erwerbst&auml;tigen hat praktisch keine Ersparnisse f&uuml;rs Alter. 2500 $ sind es im Schnitt. Das ist der Median. Das heisst: 50% der Haushalte haben mehr, 50% haben weniger. Bei Haushalten von Erwerbst&auml;tigen kurz vor dem R&uuml;ckzug aus dem Erwerbsleben, sind es 14 500 $. Rund zwei Drittel aller Haushalte mit Erwerbst&auml;tigen zwischen 55 und 64 haben weniger als ein Jahreseinkommen auf der hohen Kante. Das wird nicht reichen, um den Lebensstandard nach der Pensionierung zu halten. Kein Wunder, schaffen es die USA im soeben erschienenen Ranking der Beratungsfirma Mercer nicht &uuml;ber einen mittleren Rang hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/anlegen-vorsorgen\/anlegen-renten-sparen-ld.129571\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unverbindliche Volksbefragung verfassungswidrig: Schlappe f&uuml;r die CSU<\/strong><br>\nDer CSU fliegt eines ihrer Prestigeprojekte um die Ohren: Die unverbindliche Volksbefragung verst&ouml;&szlig;t gegen die Verfassung &ndash; weil sie nicht dort verankert ist, sondern nur im Wahlgesetz steht. Das Volk einmal nach seiner Meinung fragen, unverbindlich, aber doch als so eine Art Koalition mit dem B&uuml;rger. Diese Lieblingsidee des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer steht seit Februar im Landeswahlgesetz. Reicht aber nicht und ist verfassungswidrig. So lautete heute der Tenor des Urteils des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes. Weil so eine bayernweit angebotene Volksbefragung ein Urnengang ist, vergleichbar Wahlen oder Volksentscheiden. Damit ist das eine politische Willensbildung. Und damit geh&ouml;rt das in die bayerische Verfassung. Nur als einfaches Gesetz ist eine Volksbefragung verfassungswidrig. Denn, wenn das Volk offiziell zu etwas gefragt wird, kann das ja auch den Gesetzgeber Landtag betreffen. (&hellip;) Die CSU-Mehrheit hatte die unverbindlichen Volksbefragungen als neues Instrument der B&uuml;rgerbeteiligung gegen massive Kritik durchgesetzt. Seit dem 1. M&auml;rz 2015 waren solche Befragungen m&ouml;glich, etwa &uuml;ber gro&szlig;e Verkehrsprojekte und andere landesweit wichtige Entscheidungen. Vorgesehen war, dass nur die Landtagsmehrheit und die Staatsregierung solche Befragungen veranlassen k&ouml;nnen, nicht aber die Opposition. Bisher wurde von dieser M&ouml;glichkeit aber noch nicht Gebrauch gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/volksbefragung-urteil-vgh-100.html\">BR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtspopulismus: Die Demokratie zerst&ouml;rt sich selbst<\/strong><br>\n&ldquo;Der Rechtsruck geht einher mit einem wachsenden Populismus in der Politik. Die meisten Kommentatoren sind sich einig, dass dieses Klima von zwei wichtigen Faktoren bestimmt wird. Zum einen hat die Einkommensungleichheit seit der Finanzkrise 2008 in allen westlichen Demokratien deutlich zugenommen. Der Lebensstandard stagniert f&uuml;r die meisten Arbeiter und die Mittelschicht, w&auml;hrend sich die Besserverdiener schnell erholt haben. Die Verbitterung gegen&uuml;ber den Eliten hat zugenommen. Der zweite Grund ist, dass Angst und Feinseligkeit gegen&uuml;ber Einwanderern &ndash; insbesondere gegen&uuml;ber Muslimen &ndash; zugenommen haben. Traditionell war Ungleichheit in der Vergangenheit ein Thema der populistischen Linken, Einwanderung ein Thema der Rechtspopulisten. Dass sich beide Populismen jetzt vereinen, ist von einigen Politikern beg&uuml;nstigt worden: Sie haben den Eindruck erweckt, Einwanderung sei schuld an niedrigen L&ouml;hnen, der Arbeitslosigkeit und dem steigenden Druck auf die Sozialversicherungen. Nat&uuml;rlich sind die Ursachen in Wahrheit viel komplizierter. Doch aus Sicht der Trump-W&auml;hler und Brexit-Bef&uuml;rworter ist der traditionelle Kern der Gesellschaft &ndash; in ihren Augen also die wei&szlig;e Bev&ouml;lkerung &ndash; zur&uuml;ckgelassen und vom Establishment und von den Eliten verraten worden. Diese h&auml;tten es m&ouml;glich gemacht, dass Migranten und anderen Minderheiten nun vor ihnen in der Schlange st&uuml;nden. [&hellip;] Die Rechtspopulisten, die jetzt an die Macht kommen, werden die Probleme, die zu ihrer Wahl gef&uuml;hrt haben, nicht l&ouml;sen. Denn der bei Rechten beliebte politische Mix aus niedrigen Steuern, der Privatisierung &ouml;ffentlicher Aufgaben und der Verschlankung des Sozialstaates wird den &ouml;konomisch Abgeh&auml;ngten, die die Rechten gew&auml;hlt haben, nicht helfen. Letztere haben oft aus Protest und Fremdenfeindlichkeit rechts gew&auml;hlt. Wenn sie ihre Entscheidung rational treffen w&uuml;rden, h&auml;tten sie die Mitte-links-Politik gew&auml;hlt, die ihnen tats&auml;chlich helfen k&ouml;nnte. Das ist das Paradox der Gegenwart. K&uuml;nftig d&uuml;rfte es noch gr&ouml;&szlig;ere Probleme geben, wenn die W&auml;hler von Trump, Brexit und &Auml;hnlichem erkennen, dass sie mit ihren Erwartungen in die Irre gef&uuml;hrt worden sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-11\/rechtspopulismus-demokratie-donald-trump-brexit-ungleichheit\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &ldquo;Die Rechtspopulisten, die jetzt an die Macht kommen, werden die Probleme, die zu ihrer Wahl gef&uuml;hrt haben, nicht l&ouml;sen.&rdquo; Aber die, welche mit jahrelanger neoliberaler Politik die gesellschaftliche Situation, die zum Aufstieg es &ldquo;Rechtspopulismus&rdquo; gef&uuml;hrt hat, erst herbeigef&uuml;hrt haben. Das ist genau das Geschw&auml;tz von Misik, der sich von Merkel erhofft, diese selbst werde die Verw&uuml;stungen, die ihre neoliberale Politk in Europa hinterlassen hat, wieder beseitigen. &ldquo;Wenn sie [die W&auml;hler] ihre Entscheidung rational treffen w&uuml;rden, h&auml;tten sie die Mitte-links-Politik gew&auml;hlt, die ihnen tats&auml;chlich helfen k&ouml;nnte.&rdquo; Wer soll das sein, die SPD, die mit der Einf&uuml;hrung der Agenda 2010 an der Wiege der AfD stand?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Parteien und der Wahlkampf: Bitte nicht schmutzig<\/strong><br>\nZehn Monate vor der Bundestagswahl suchen die Parteien nach der richtigen Mischung aus Konfrontation und Verbindlichkeit. In der Gro&szlig;en Koalition ahnt man: Der Wahlkampf wird h&auml;rter als zuletzt gewohnt &ndash; und k&ouml;nnte wie in den USA entgleisen. Und die Zustimmung f&uuml;r die AfD w&auml;chst. (&hellip;) Aus den Gewerkschaften kommt der der Rat, AfD-W&auml;hler nicht zu diffamieren und vielmehr das Gespr&auml;ch mit ihnen zu suchen. Hartmut Meine, Vorsitzender der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sagte der &ldquo;Neuen Presse&rdquo; aus Hannover, viele AfD-W&auml;hler h&auml;tten sich aus Verzweiflung, Frust oder Abstiegs&auml;ngsten der Partei zugewandt. Es sei wichtig, auf sie zuzugehen und das Gespr&auml;ch zu suchen. Diesen W&auml;hlern m&uuml;sse man &ldquo;mit starken Argumenten&rdquo; die Angst vor sozialem Abstieg nehmen. Sie h&auml;tten das Gef&uuml;hl, dass die Schere zwischen Arm und Reich zunehmend auseinanderklaffe. Das, so Meine, &ldquo;darf man nicht ignorieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wahlkampf-afd-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Es w&auml;re vielleicht langsam einmal an der Zeit, nicht immer wieder neu zu behaupten, das Missst&auml;nde, wie die zunehmende Ungleichheit, lediglich subjektive &bdquo;Gef&uuml;hle&ldquo; von Menschen seien. Diese st&auml;ndige Verniedlichung und Abwiegelung tr&auml;gt zum &Auml;rger vieler bei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Elite-Internate d&uuml;rfte es in Deutschland eigentlich nicht geben<\/strong><br>\nSchloss Salem, Aloisiuskolleg und andere &ndash; hier geht die Elite zu Schule. Gegen den Willen der V&auml;ter des Grundgesetzes. Soziale Abschottung an Privatschulen darf eigentlich nicht sein. Doch viele umgehen die Regelung. Eine Studie des Wissenschaftszentrum f&uuml;r Sozialforschung (WZB) untermauert nun die Vorbehalte. Sehr zum &Auml;rger der Schulrektoren. Eliteschulen sollte es in Deutschland nach dem Willen der V&auml;ter des Grundgesetzes nicht geben. Dass man sich dennoch f&uuml;r die Zulassung f&uuml;r Privatschulen entschied, hing damit zusammen, dass die SPD Reformschulen ihre Arbeit erm&ouml;glichen wollte &ndash; aber auch nur dann, wenn sie allen Sch&uuml;lern zur Verf&uuml;gung stehen. So kam im Grundgesetz der Art. 7 Absatz 4, zustande, das sogenannte &ldquo;Sonderungsverbot f&uuml;r Privatschulen&rdquo;. &ldquo;Es ist eine der meist vergessenen Vorschriften im Grundgesetz, k&ouml;nnte man beinahe sagen: Sonderungsverbot besagt, dass bei der Genehmigung von Privatschulen, die nach dem Grundgesetz grunds&auml;tzlich zul&auml;ssig sind, die Sonderung der Kinder nach den Besitzverh&auml;ltnissen der Eltern ausgeschlossen sein muss. Das hei&szlig;t also, Privatschulen d&uuml;rfen als Ersatzschulen f&uuml;r staatliche Schulen nur zugelassen werden, wenn sie keine soziale Selektion betreiben.&rdquo; Genau das aber tun die meisten der Privatschulen, weil die Bundesl&auml;nder das Sonderungsverbot des Grundgesetzes unterlaufen. Zu diesem Schluss kommen Michael Wrase und Marcel Helbig, Rechtswissenschaftler und Bildungssoziologe am WZB, dem Wissenschaftszentrum f&uuml;r Sozialforschung in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wzb-studie-elite-internate-duerfte-es-in-deutschland.680.de.html?dram:article_id=372065\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die SPD m&ouml;chte doch so gerne wieder f&uuml;r soziale Gerechtigkeit eintreten. Hier g&auml;be es Gelegenheit mit der Forderung sofort jede staatliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r private Eliteschulen einzustellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Am Tag, als Rot-Rot-Gr&uuml;n starb<\/strong><br>\nMit Trumps Wahlerfolg ist ein Linksb&uuml;ndnis pass&eacute;. Europa muss sich selbst um seine Verteidigung k&uuml;mmern &ndash; das geht mit der Linkspartei nicht. April 2018. Eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition unter Kanzler Martin Schulz (SPD) ist seit einem Jahr im Amt. Sie hat eine B&uuml;rgerversicherung eingef&uuml;hrt und eine wirkungsvolle Mietpreisbremse beschlossen. Seit Jahresbeginn m&uuml;ssen alle Bundesbeh&ouml;rden in amtlichen Schreiben das Gendersternchen verwenden. Aber au&szlig;enpolitisch lodern Krisen: In Lettlands Osten sind nach wochenlangen Demonstrationen der russischen Minderheit wie 2014 auf der Krim bewaffnete &bdquo;gr&uuml;ne M&auml;nnchen&ldquo; aufgetaucht. Sie haben die lettische Armee vertrieben und organisieren eine Volksabstimmung &uuml;ber den Anschluss des lettischen Ostens an Russlands. Lettland verlangt von der NATO milit&auml;rische Hilfe. Die USA z&ouml;gern. Kurz zuvor sind Geheimpapiere aufgetaucht (auch &bdquo;Jalta II&ldquo; genannt), wonach die Trump-Regierung die Ukraine, Georgien, Syrien und das Baltikum der russischen Einflusszone zuschl&auml;gt. Rot-Rot-Gr&uuml;n zerstreitet sich. SPD und Gr&uuml;ne argumentieren f&uuml;r, die Linke argumentiert gegen eine Bundeswehrentsendung nach Lettland. Das alles ist Fiktion. Aber ein rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis nach der n&auml;chsten Bundestagswahl ist es nicht weniger. (&hellip;) Die Au&szlig;enpolitik der USA unter Trump ist unberechenbar. Und die Konsequenz daraus klar: Wenn die USA nicht mehr uneingeschr&auml;nkt versprechen, Nato-Mitgliedsl&auml;nder zu verteidigen, m&uuml;ssen dies die Europ&auml;er &uuml;bernehmen. Milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen glaubhaft angedroht werden k&ouml;nnen, damit sie niemals eingesetzt werden m&uuml;ssen. Das ist mit der Linkspartei nicht zu machen. Was w&uuml;rde sie im Krisenfall tun? Sobald russische Milizen in Lettland auftauchen, w&uuml;rde die Linkspartei argumentieren, dass schon der Beitritt des Baltikums zur Nato ein Akt der Aggression gewesen sei. Russland h&auml;tte somit nur auf den Westen reagiert. Erg&auml;be eine Volksabstimmung &uuml;ber die Abspaltung Ostlettlands eine Mehrheit, m&uuml;sste die Bundesregierung sie daher anerkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Bundestagswahl-2017\/!5355834\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dazu eine kleine Verst&auml;ndnisfrage am Rande: Welches praktische Interesse sollte Putin eigentlich an einer Besetzung des winzigen Lettlands haben? Die Idee jedenfalls, dass das Baltikum gegenw&auml;rtig real durch Russland bedroht sei, scheint so absurd, dass eine ernste Er&ouml;rterung dieser Frage, wie in diesem taz-Artikel, erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-35942","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35942"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35942\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35945,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35942\/revisions\/35945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}