{"id":35961,"date":"2016-11-24T08:37:04","date_gmt":"2016-11-24T07:37:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35961"},"modified":"2016-11-24T08:37:04","modified_gmt":"2016-11-24T07:37:04","slug":"hinweise-des-tages-2760","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35961","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Die Menschen wollen kein Weiter-so mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Michael Hartmann kritisiert Herfried M&uuml;nkler: &ldquo;Das Volk ist nicht dumm&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Arm gearbeitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Arbeiten? Nur noch mit Schmerzmitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Median: Profitmaximierung durch Tarifflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">T&auml;uscher des Tages: Jens Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Kinderlose erhalten bis zu 102 Euro mehr Rente als M&uuml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Pkw-Maut: Lass rollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ceta im Eilverfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Europ&auml;ische Linksparteien verst&auml;rken Ruf nach Plan B<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Terror mit deutschen Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Maritimes Symposium &uuml;ber die &bdquo;Renaissance der Nordflanke&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Journalisten und Kriegsberichterstattung: Zu nah dran, um etwas zu sehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Linken-Kandidat Butterwegge hat keine Unterst&uuml;tzung der Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Zu guter Letzt: Cleverer Schachzug: SPD schickt ebenfalls Angela Merkel als Kandidatin ins Rennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Das Letzte: Stoiber will Hoene&szlig; auch als Chef des Aufsichtsrats<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Die Menschen wollen kein Weiter-so mehr<\/strong><br>\n23.11.2016, Rede der Oppositionsf&uuml;hrerin in der Generaldebatte &uuml;ber den Bundeshaushalt 2017 zum Etat von Bundeskanzlerin Merkel &ndash; In Deutschland wachsen soziale Ungleichheit und Verunsicherung und mit ihnen die Wahlergebnisse der AfD. In Europa ist die deutsche Regierung so isoliert wie lange nicht mehr. Und als bevorzugten Partner hat sich die Kanzlerin ausgerechnet einen t&uuml;rkischen Diktator ausgesucht, der Journalisten und Oppositionelle ins Gef&auml;ngnis werfen l&auml;sst und die Todesstrafe gro&szlig;artig findet. Trotz allem scheint sich die CDU\/CSU &ndash; das zeigt ja auch ihre wunderbare Stimmung heute &ndash; auf ein Weiter-so mit dieser Kanzlerin, mit dieser Frau Merkel allen Ernstes zu freuen. Ich kann nur sagen: Die Menschen in diesem Land k&ouml;nnen sich darauf nicht freuen. Ich sage Ihnen auch: Dazu wird es nicht kommen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=j9d4xOKfgME\">YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2456.die-menschen-wollen-kein-weiter-so-mehr.html\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Rede von Sahra Wagenknecht ist von einigen Medien (unter anderem <a href=\"https:\/\/de.nachrichten.yahoo.com\/entdeckung-des-tages-die-afd-sitzt-schon-im-bundestag-103726158.html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-auf-links-im-Bundestag-article19162656.html\">hier<\/a>) mal wieder absichtlich missverstanden worden. Das fing schon bei der ARD an, die live berichtete und im Nachgang eine Wiederholung der Passage &uuml;ber Trump durch Wagenknecht als &bdquo;Klarstellung&ldquo; bezeichnete. Da fragt man sich, wieso eine Wiederholung des bereits gesprochenen Wortes eine Klarstellung sein soll, wenn es doch gereicht h&auml;tte, bei der Rede im Bundestag nur richtig zuzuh&ouml;ren. Hier noch einmal die Passage, die f&uuml;r Aufsehen sorgte und einige dazu veranlasst hat, Sahra Wagenknecht in die rechte Ecke zu stellen. Dabei sollten die unqualifizierten Zwischenrufe von Oppermann und Co, wie sie im Protokoll vermerkt sind, ein Thema in den Medien sein und die Frage, was die SPD eigentlich noch von Volkswirtschaft versteht.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Offenbar hat selbst ein Donald Trump wirtschaftspolitisch mehr drauf als Sie.<\/p>\n<p>(Lachen bei der CDU\/CSU &ndash; Widerspruch bei der SPD &ndash; Zuruf von der SPD: Der neue Rassismus!)<\/p>\n<p>Denn immerhin hat der Mann begriffen,<\/p>\n<p>(Thomas Oppermann (SPD): Neuer B&uuml;ndnispartner!)<\/p>\n<p>dass staatliche Industriepolitik besser ist als billige Dienstleistungsjobs und dass gegen Krise und marode Infrastruktur nicht K&uuml;rzungspolitik hilft, sondern ein gro&szlig; angelegtes &ouml;ffentliches Investitionsprogramm.<\/p>\n<p>(Beifall bei der LINKEN &ndash; Thomas Jurk (SPD): Vor 27 Jahren ist das in der DDR zusammengebrochen! &ndash; Thomas Oppermann (SPD): Sie haben jetzt den richtigen Partner gefunden!)<\/p>\n<p>Weil schon die Ank&uuml;ndigung dieses Programms zu h&ouml;heren Zinsen in den USA gef&uuml;hrt hat, wird Europa unter Ihrer F&uuml;hrung wohl lieber mit seinem Geld neue Br&uuml;cken und moderne Netze in den USA finanzieren, statt den Niedergang der europ&auml;ischen Infrastruktur endlich zu stoppen und Industriearbeitspl&auml;tze auch in Frankreich und Italien zu verteidigen und zu retten. Aber merken Sie denn gar nicht, dass es genau diese fatale Politik ist, die Europa spaltet und immer mehr kaputtgehen l&auml;sst?<\/p>\n<p>Sollte im n&auml;chsten Jahr tats&auml;chlich Marine Le Pen franz&ouml;sische Pr&auml;sidentin werden, dann werden Sie wieder alle geschockt sein, und wahrscheinlich beklagen Sie dann wieder die Verf&uuml;hrungsmacht geschickter Populisten und das Zeitalter des Postfaktischen. Aber wenn etwas postfaktisch ist, dann sind das nicht die Emotionen der Menschen, die sich von Ihrer Politik im Stich gelassen f&uuml;hlen, sondern die L&uuml;genm&auml;rchen, die Sie ihnen erz&auml;hlen, um zu begr&uuml;nden, dass diese Politik angeblich alternativlos ist.<\/p><\/blockquote>\n<p>dazu: <strong>Wer hat Angst vor Rot-Rot-Gr&uuml;n?<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht lobt Donald Trump und spielt der Union in die H&auml;nde. Durch ihre Polemik funktioniert die Warnung vor einer Koalition, die wohl niemals kommen wird.<br>\nDen vor ihr liegenden Bundestagswahlkampf hat Angela Merkel einen &ldquo;schwierigen&rdquo; genannt. Die Kanzlerin meint nicht nur die auftrumpfende AfD: Merkel warnt auch vor der M&ouml;glichkeit eines rot-rot-gr&uuml;nen Regierungsb&uuml;ndnisses. Die angeblich drohende Linksfront wird von diversen Christdemokraten gerade nur allzu gern ins Spiel gebracht: CDU-Generalsekret&auml;r Peter Tauber hat Rot-Rot-Gr&uuml;n sogar zum &ldquo;Hauptgegner&rdquo; im Wahlkampf ausgerufen.<br>\nMuss die Union wirklich f&uuml;rchten, dass Sigmar Gabriel und Sahra Wagenknecht bald gemeinsame Wahlkampfprojekte pr&auml;sentieren, wie es die Spitzen von SPD und Gr&uuml;nen im Wahlkampf 2013 taten? Dass SPD, Gr&uuml;ne und Linke gar mit einem Versprechen f&uuml;r eine gemeinsame Koalition in den Wahlkampf ziehen? Ganz und gar nicht: Warum Rot-Rot-Gr&uuml;n absehbar nicht Wirklichkeit wird, hat die Rede von Sahra Wagenknecht bei der Haushaltsdebatte im Bundestag am Mittwoch wieder gezeigt. Wagenknecht hat, das ist ihre Aufgabe als linke Fraktionsvorsitzende, die Bundesregierung f&uuml;r ihr Spar-Mantra scharf kritisiert. Angesichts der sozialen Spaltung brauche Deutschland jetzt dringend Investitionen statt weitere K&uuml;rzungen, sagte sie. Soweit, so normal. Doch dann folgte eine kalkulierte Provokation: &ldquo;Offenbar hat ja selbst noch ein Donald Trump wirtschaftspolitisch mehr drauf als Sie&rdquo;, sagte Wagenknecht in Richtung von Union und SPD.<br>\nDie Antwort folgte prompt &ndash; vom SPD-Fraktionsvorsitzenden. Er sei irritiert &uuml;ber den bewundernden Unterton gegen&uuml;ber dem neuen US-Pr&auml;sidenten, sagte Thomas Oppermann. Dieser war in Wagenknechts Rede nicht nur einmal herauszuh&ouml;ren. &ldquo;Ihre Antwort auf den Populismus von rechts ist mehr Populismus von links&rdquo;, schmetterte der SPD-Politiker der Linken emp&ouml;rt entgegen.<br>\nDer Fraktionschef der Gr&uuml;nen, Anton Hofreiter, ignorierte Wagenknechts Entgleisung lieber. Denn linke Politiker, ob in der SPD oder bei den Gr&uuml;nen, haben ein Problem. Sie wollen wenigstens die Option f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n ins Jahr 2017 retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-11\/bundestagswahl-2017-rot-rot-gruen-koalition-sahra-wagenknecht\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mit welchem Recht fordert eigentlich eine Zeitung, die Sahra Wagenknechts Rede (&ldquo;Entgleisung&rdquo;) derma&szlig;en verk&uuml;rzt und sinnentstellend wiedergibt, *nicht* als &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; bezeichnet zu werden? Oder als Kampagnenpresse? Nichts anderes wird hier dargeboten. Richtig ist aber, dass SPD und Gr&uuml;ne mit dem Pseudo-Flirt mit Rot-Rot-Gr&uuml;n lediglich zum x-ten Mal links blinken, um wieder einen gro&szlig;en Teil ihrer W&auml;hler zu t&auml;uschen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n nur bei &ldquo;wirklichem Politikwechsel&rdquo;<\/strong><br>\nDer Linken-Politiker Oskar Lafontaine hat sich grunds&auml;tzlich offen f&uuml;r eine Koalition mit der SPD nach der Bundestagswahl gezeigt. &ldquo;Einen Regierungswechsel wird es aber nur geben, wenn die Sozialdemokratie sich neu orientiert&rdquo;, sagte Lafontaine im DLF. In einem Punkt k&ouml;nne die Bundesregierung auch von Donald Trump lernen. [&hellip;]<br>\nKonkret forderte Lafontaine Steuerentlastungen f&uuml;r die Mittelschicht. Diejenigen mit einem Jahreseinkommen von 30.000 oder 40.000 Euro w&uuml;rden &ldquo;am meisten gemolken&rdquo;. Das m&uuml;sse sich &auml;ndern. Zur Gegenfinanzierung wolle die Linke bekanntlich diejenigen mit Millioneneinkommen st&auml;rker heranziehen. Eine Katastophe sei zudem, dass viele Menschen im Niedriglohnsektor besch&auml;ftigt seien. Ihnen drohe Altersarmut.<br>\nLafontaine kritisierte zudem, der Haushalt der Gro&szlig;en Koalition passe nicht in die jetzige politische Landschaft. Es werde viel zu wenig in die &ouml;ffentliche Infrastruktur investiert, hier sei Deutschland im Vergleich zu anderen Industriestaaten ganz hinten. &ldquo;Wir sind &ouml;konomisch in einer ung&uuml;nstigeren Lage, als es aussieht&rdquo;, so der Linken Politiker. Der neue US-Pr&auml;sident Donald Trump habe gerade gesagt, dass er in die Infrastruktur investieren wolle. &ldquo;An dieser Stelle k&ouml;nnte die Bundesregierung durchaus von Herrn Trump lernen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/oskar-lafontaine-rot-rot-gruen-nur-bei-wirklichem.694.de.html?dram:article_id=372096\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Michael Hartmann kritisiert Herfried M&uuml;nkler: &ldquo;Das Volk ist nicht dumm&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschlandradio Kultur: Herfried M&uuml;nkler h&auml;lt gro&szlig;e Teile des Volkes f&uuml;r dumm. Hat er recht?<br>\nMichael Hartmann: Nein, das ist eine herablassende Haltung, die bei Teilen der Elite in letzter Zeit immer h&auml;ufiger zu beobachten ist. Die Bev&ouml;lkerung hat ein ganz gutes Gesp&uuml;r, wenn es um ihre eigene Lebenssituation geht. Man kann den Menschen zum Beispiel nicht immer wieder sagen, dass es Deutschland heute viel besser geht als je zuvor, wenn sie das anders erleben. Sie k&ouml;nnen selbst kontrollieren, ob vom gestiegenen Bruttoinlandsprodukt wirklich etwas im eigenen Portemonnaie ankommt.<br>\nDeutschlandradio Kultur: M&uuml;nkler w&uuml;rde wohl sagen, die Eliten m&uuml;ssen dem Volk diese Situation einfach besser erkl&auml;ren.<br>\nMichael Hartmann: Es geht nicht um Erkl&auml;ren, sondern um Ver&auml;ndern.<br>\nDeutschlandradio Kultur: Zum Beispiel?<br>\nMichael Hartmann: Nehmen wir mal die Ursachen f&uuml;r den Erfolg von Donald Trump in den USA. Es gibt Untersuchungen, dass der zus&auml;tzliche wirtschaftliche Wohlstand in den vergangenen zehn, 15 Jahren zu 90 Prozent bei nur einem Prozent der Bev&ouml;lkerung gelandet ist. Der durchschnittliche US-B&uuml;rger verdient heute so viel wie Ende der 70er. M&uuml;nklers These, die Eliten m&uuml;ssten nur erkl&auml;ren, ist falsch. Und sie offenbart eine arrogante Haltung, nach dem Motto &ndash; die da unten sind zu bl&ouml;de, die Welt zu begreifen. Die Einkommensentwicklung in den USA ist keine zwangsl&auml;ufige Folge der Globalisierung, sondern in gro&szlig;en Teilen auch das Resultat politischer Entscheidungen bei Steuern und Finanzen. Es gibt einen berechtigten Wunsch nach Ver&auml;nderung &ndash; und die Eliten sollten den ernst nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/michael-hartmann-kritisiert-herfried-muenkler-das-volk-ist.1895.de.html?dram%3Aarticle_id=371971\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arm gearbeitet<\/strong><br>\nArbeit sch&uuml;tzt vor Armut nicht. Diese Erkenntnis erfahren inzwischen auch im reichen Deutschland immer mehr Menschen am eigenen Leib. Dabei m&uuml;sste das nicht sein, wenn Unternehmen ihre Angestellten angemessen bezahlen w&uuml;rden, die Kinderbetreuung elternfreundlicher geregelt w&auml;re und befristete Vertr&auml;ge sowie Leiharbeit in bestimmten Branchen nicht mehr Standard w&auml;ren. Denn es ist nat&uuml;rlich nicht die Arbeit an sich, die arm macht, sondern die Bedingungen, zu denen viele Besch&auml;ftigte ihre Arbeitskraft und einen gro&szlig;en Teil ihrer Lebenszeit verkaufen m&uuml;ssen.<br>\nBei gleichzeitig steigenden Kosten f&uuml;r G&uuml;ter des t&auml;glichen Bedarfs und immer h&ouml;heren Mieten wie in Berlin oder Leipzig bleibt vielen Niedrigl&ouml;hnern nur noch der Gang zum Jobcenter, um eine Aufstockung zu beantragen. Oder der Schritt hin zum Zweitjob. Der Mindestlohn, der eine Verbesserung bringen sollte, hilft nicht wirklich gegen das Problem: Zun&auml;chst mal sind die angesetzten 8,50 brutto pro Stunde viel zu niedrig, um Armut zu verhindern. Und zweitens stellen inzwischen viele Unternehmen immer mehr Teilzeitbesch&auml;ftigte ein, weil sie nicht mal ein Vollzeitgehalt zu Mindestlohnkonditionen bezahlen wollen. Arm dran sind am Ende in jedem Fall die Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1033052.arm-gearbeitet.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere die derzeitige SPD-Spitze sollte sich mal selbstkritisch fragen, welchen Anteil ihre Partei an diesem katastrophalen Zustand hat &ndash; Aussicht auf Besserung ist aktuell (leider!) nicht zu erkennen. K&ouml;nnte es sein, dass die Politik der Agenda 2010 und vor allem die sog. Hartz-Gesetzgebung ma&szlig;geblich mitverantwortlich sind?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeiten? Nur noch mit Schmerzmitteln<\/strong><br>\nMenschen, die in der Pflege t&auml;tig sind, haben ein deutlich h&ouml;heres Risiko psychisch krank zu werden. Fast jeder zweite erhielt im vergangenen Jahr mindestens einmal eine entsprechende Diagnose. Erzieher und Sozialarbeiter landen mit einer Erkrankungsquote von 35 Prozent auf dem zweiten Platz. Das belegt der BKK Gesundheitsreport 2016, der dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.<br>\nAlle reden derzeit von der gro&szlig;en Pflegereform, die am 1. Januar in Kraft tritt. Sie bedeutet in der Tat eine kleine Revolution f&uuml;r Pflegebed&uuml;rftige und ihre Angeh&ouml;rigen. Die bisher geltenden drei Pflegestufen werden durch f&uuml;nf Pflegegrade ersetzt. F&uuml;r die Frage, in welche der f&uuml;nf Leistungsstufen jemand eingruppiert wird, sind in Zukunft nicht mehr allein rein k&ouml;rperliche F&auml;higkeiten ma&szlig;geblich &ndash; beispielweise, ob man sich noch selbstst&auml;ndig waschen und k&auml;mmen kann. Es geht auch um die so genannte Alltagskompetenz, also darum, ob man sein Leben geistig und k&ouml;rperlich noch selbstst&auml;ndig gestalten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/gesundheitsreport-arbeiten-nur-noch-mit-schmerzmitteln\/14878256-all.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Median: Profitmaximierung durch Tarifflucht<\/strong><br>\nWie ein Reha-Konzern gegen Gewerkschaft, Streikrecht und Tarifvertr&auml;ge vorgeht<br>\nBrachial, gewerkschaftsfeindlich, undemokratisch. So l&auml;sst sich das Vorgehen der Median Kliniken &ndash; des gr&ouml;&szlig;ten privaten Betreibers von Reha-Einrichtungen in Deutschland &ndash; auf den Punkt bringen. Mit Methoden, die an die Fleischindustrie oder das Gastgewerbe erinnern geht der Konzern gegen gewerkschaftliche Organisierung vor. Das Management hat mit einem Federstrich s&auml;mtliche Tarifvertr&auml;ge gek&uuml;ndigt und erkl&auml;rt, keine Vereinbarungen mit der ver.di mehr abzuschlie&szlig;en. Zugleich versucht die Median-Spitze, Streiks per Gerichtsbeschluss zu unterbinden.<br>\nWoher der Wind bei Median weht, ist klar: aus Holland. Ende 2014 hat der niederl&auml;ndische Finanzinvestor Waterland den Reha-Betreiber f&uuml;r rund eine Milliarde Euro &uuml;bernommen. Kurz danach soll sich der Hedge Fonds bereits &uuml;ber die H&auml;lfte des Preises durch den Weiterverkauf der Klinik-Immobilien an einen US-amerikanischen Investor zur&uuml;ck geholt haben. Analysten zufolge hat Waterland bei Investitionen in der Vergangenheit Renditen von &uuml;ber 20 Prozent erzielt. Das d&uuml;rfte hier ebenfalls das Ziel sein, auch wenn sich Waterland &uuml;ber Renditeerwartungen bei Median nicht &auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/median-profitmaximierung-durch-tarifflucht\/\">arbeitsunrecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>T&auml;uscher des Tages: Jens Spahn<\/strong><br>\nSpalten, hetzen, t&auml;uschen. Mit dieser Methode versucht Finanzstaatssekret&auml;r Jens Spahn in der Rentendebatte Verwirrung zu stiften. Am Dienstag behauptete der Unionspolitiker, Altersarmut sei &raquo;derzeit nicht das gr&ouml;&szlig;te Problem, im Gegenteil&laquo;. Der Beleg? Nur gut drei Prozent der &uuml;ber 65j&auml;hrigen seien auf Grundsicherung angewiesen, w&auml;hrend die Armut von Kindern bei 16 Prozent liege. Das hat schon Trump-Niveau. Da ist zum einen der dumm-dreiste Versuch, Alte und Familien gegeneinander auszuspielen. Zum anderen ist die Armutsquote in Wahrheit sowohl bei den &Auml;lteren als auch bei Kindern mit 17,2 bzw. 18,5 Prozent extrem hoch.<br>\nMit Fakten scheint sich Spahn ohnehin nicht gern aufzuhalten. Sonst w&auml;re ihm aufgefallen, dass fast eine Million Rentner einen Minijob haben &ndash; und zwar sicher nicht alle, weil dieser ihnen so gro&szlig;en Spa&szlig; macht. Sogar von den &uuml;ber 75j&auml;hrigen gehen noch 176.000 arbeiten.<br>\nWenn Spahn jetzt wieder einmal die Bildung einer Rentenkommission ins Spiel bringt, geht es nicht allein darum, auf Zeit zu spielen und Aktivit&auml;t zu simulieren. Die Ergebnisse, zu der die s&auml;uberlich ausgesuchten &raquo;Experten&laquo; kommen sollen, stehen schon jetzt fest: Angesichts der &raquo;demographischen Entwicklung&laquo; k&ouml;nnten die Renten nicht mehr finanziert werden, wird es hei&szlig;en. Besch&auml;ftigte m&uuml;ssten zu privater Vorsorge verpflichtet und das gesetzliche Renteneintrittsalter noch weiter angehoben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-23\/036.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kinderlose erhalten bis zu 102 Euro mehr Rente als M&uuml;tter<\/strong><br>\nFrauen ohne Kinder bekommen derzeit im Schnitt 684 Euro netto Altersrente, zeigen neue Zahlen. Bei M&uuml;ttern mit vier Kindern sind es nur 582 Euro. Erst ab f&uuml;nf Kindern steigt die Rente wieder. Kinderlose Frauen bekommen im Durchschnitt bis zu 102 Euro mehr Altersrente als M&uuml;tter. Die regul&auml;re Rente der M&uuml;tter sinke mit jedem zus&auml;tzlichen Kind, schreibt die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung unter Berufung auf eine Statistik der Deutschen Rentenversicherung.<br>\nDemnach steigt die Altersversorgung erst ab f&uuml;nf und mehr Kindern wieder &ndash; wegen der hohen Zahl der Kinderzuschl&auml;ge. Kinderlose Frauen beziehen den Angaben zufolge im Schnitt derzeit 684 Euro netto Altersrente. Bei M&uuml;ttern mit einem Kind seien es 671 Euro, bei zwei Kindern noch 618 Euro. M&uuml;tter mit drei Kindern bek&auml;men sogar blo&szlig; 583 Euro netto, mit vier Kindern sinke die Rente nochmals leicht auf 582 Euro. Frauen mit f&uuml;nf und mehr Kindern erhalten demnach durchschnittlich 633 Euro.<br>\nBayerns Sozialministerin Emilia M&uuml;ller (CSU) fordert in der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung erneut die &bdquo;volle M&uuml;tterrente f&uuml;r alle&ldquo;. Seit Mitte 2014 bekommen M&uuml;tter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben, zwei Erziehungsjahre f&uuml;r die Rente angerechnet, eines mehr als zuvor. Bei j&uuml;ngeren M&uuml;ttern sind es jedoch drei Jahre. Die CSU will &auml;ltere und j&uuml;ngere M&uuml;tter gleichstellen. CDU und SPD sind wegen der hohen Mehrkosten von sechs Milliarden Euro pro Jahr dagegen. CDU-Vize Armin Laschet sagte der &bdquo;Welt&ldquo; k&uuml;rzlich, eine h&ouml;here M&uuml;tterrente passe nicht zu einem dauerhaft bezahlbaren Rentensystem. Insbesondere f&uuml;r die j&uuml;ngere Generation m&uuml;sse man dieses &bdquo;in der Zukunft sicher und bezahlbar halten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article159691695\/Kinderlose-erhalten-bis-zu-102-Euro-mehr-Rente-als-Muetter.htm\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.K.:<\/strong> Die Springer-Presse beginnt wieder, bei der Rente die einen gegen die anderen auszuspielen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pkw-Maut: Lass rollen<\/strong><br>\nDas deutsche Stra&szlig;ennetzwerk ist derzeit von Baustellen &uuml;bers&auml;t. Ein Ende der Modernisierungen ist nicht in Sicht. Sch&auml;ubles Autobahn-Initiative k&ouml;nnte eine Wende bedeuten und l&ouml;st dennoch Abwehrreflexe hervor.<br>\nEr steht, er stockt. Der Verkehr auf Deutschlands Autobahnen l&auml;uft alles andere als rund. Immer mehr Lastwagen und Autos testen die Belastbarkeit des Netzes aus. Hier ist seit einer gef&uuml;hlten Ewigkeit eine nervige Baustelle, dort zwingt eine marode Br&uuml;cke Autofahrer, kr&auml;ftig abzubremsen, um dar&uuml;ber zu schleichen. Eine Rheinbr&uuml;cke bei Leverkusen hat es zu trauriger Ber&uuml;hmtheit gebracht. Lastwagenfahrer d&uuml;rfen sie schon lange nicht mehr benutzen. F&uuml;r Millionen wurde ein Schrankensystem aufgebaut, um das Fahrverbot f&uuml;r Schwertransporte durchzusetzen. Doch der Neubau wird sich bis weit ins n&auml;chste Jahrzehnt hinziehen. Das Geld daf&uuml;r w&auml;re da, aber die Beh&ouml;rden sind im Planungsstau stecken geblieben. Kein Einzelfall, eher die Regel. [&hellip;]<br>\nDie Stabilisierung der unter Druck stehenden Versicherungswirtschaft ist sicherlich ein lobenswertes Ziel. Die entscheidende Frage lautet: Geht das auf Kosten der deutschen Autofahrer? Werden sie ein zweites Mal belastet? Der Bundesrechnungshof ist skeptisch: Der Staat k&ouml;nne sich gegenw&auml;rtig fast f&uuml;r null Prozent Zinsen Geld zum Bauen leihen. Warum solle das zu Lasten des Haushalts und Steuerzahler teurer werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/schaeubles-autobahn-initiative-loest-abwehrreflexe-hervor-14538537.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> M&auml;andernder Bl&ouml;dsinn, der an keiner Stelle argumentativ begr&uuml;nden kann, welchen Nutzen eine Teilprivatisierung f&uuml;r den B&uuml;rger (als Eigent&uuml;mer) und die Autobahnnutzer haben soll. Im Gegenteil: die Renditeerwartungen der Versicherungen zu erf&uuml;llen, w&auml;re zwar teurer f&uuml;r den B&uuml;rger, aber &ldquo;ein lobenswertes Ziel&rdquo;. (??????) Besonders dreist, dass die Zeitung, die sonst aus angeblich marktwirtschaftlichen &Uuml;berlegungen gegen jede Subvention f&uuml;r Unternehmen argumentiert, &ldquo;die sich am Markt nicht behaupten k&ouml;nnen&rdquo;, und sei die Subventionierung aus sozialen Gr&uuml;nden noch so angemessen, f&uuml;r die krasse Umverteilung zugunsten der Versicherungswirtschaft eintritt, die volkswirtschaftlich nicht nur nutzlos, sondern obendrein viele Sch&auml;den verursacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ceta im Eilverfahren<\/strong><br>\nDie EU-Abgeordneten sollten bei Ceta das letzte Wort haben, nun wird die Entscheidung durchgepeitscht. Die Aussch&uuml;sse sollen nicht mitreden.<br>\nRund vier Wochen nach dem Aufstand der Wallonen gibt es erneut Streit um das Ceta-Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada. Gr&uuml;ne und Linke im Europaparlament beschuldigen Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz (SPD), das Abkommen im Eilverfahren durch die Stra&szlig;burger Kammer peitschen zu wollen und sich dabei &uuml;ber Fachaussch&uuml;sse und Experten hinwegzusetzen. &bdquo;Ich f&uuml;hle mich um meine Rechte als Abgeordneter betrogen&ldquo;, klagt der gr&uuml;ne Europaabgeordnete Sven Giegold. &bdquo;Wer so Politik macht, darf sich nicht wundern, wenn die Trumps und Le Pens Erfolge feiern und die Wut auf die EU w&auml;chst&ldquo;, schimpft Fabio De Masi von der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5356413\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>SPD im postfaktischen Zeitalter<\/strong><br>\nDie Partei bricht zentrale Zusagen aus ihrem Konventsbeschluss. Damit konfrontiert, verbreiten Abgeordnete schlicht die Unwahrheit.<br>\nUm gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Ceta zu bekommen, hatte die SPD-F&uuml;hrung vor dem kleinen Parteitag im September weitreichende Versprechen gemacht: &bdquo;Wir erwarten, dass zun&auml;chst das Europ&auml;ische Parlament umfassend ber&auml;t und wo erforderlich, Klarstellungen erwirkt&ldquo;, hie&szlig; es im Beschluss des SPD-Konvents zum umstrittenen Ceta-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada. Die Beratungen sollten &bdquo;unter Einschluss der Zivilgesellschaft&ldquo; erfolgen und es solle eine &bdquo;gemeinsamen Anh&ouml;rung von Vertretern des Europ&auml;ischen Parlaments und der nationalen Parlamente&ldquo; zu Ceta geben. Davon ist in der Realit&auml;t nicht viel zu sp&uuml;ren. Das umstrittene Abkommen soll unter gro&szlig;em Zeitdruck noch in diesem Jahr durchs EU-Parlament gebracht werden &ndash; ohne Beteiligung wichtiger Aussch&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Sozialdemokraten-und-Freihandel\/!5360100\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nichts gelernt: Wie Christ- und Sozialdemokraten die europ&auml;ische Demokratie untergraben und rechten Demagogen die T&uuml;r &ouml;ffnen<\/strong><br>\nNicht mal debattieren darf das Europ&auml;ische Parlament. Das hat das Parlament selbst beschlossen. Die konservativen Fraktionen blockierten j&uuml;ngst eine Debatte &uuml;ber das umstrittene Handels- und Investitionsschutzabkommen CETA zwischen der EU und Kanada. Es ging darum, ob das EU-Parlament eine Stellungnahme des Europ&auml;ischen Gerichtshofes zu dem Abkommen einholen wird. Man sollte meinen, die Befragung des h&ouml;chsten Gerichtes sei in einer Demokratie, in der Gewaltenteilung eine zentrale Rolle spielt, selbstverst&auml;ndlich. Zumal bei einem Vertragswerk, das tief in die Struktur des Rechtsstaates eingreift und eine Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne schaffen soll. Nun aber darf dar&uuml;ber im Parlament nicht einmal mehr gesprochen werden. Auch die Aussch&uuml;sse f&uuml;r Umwelt und Soziales und sogar der Wirtschaftsausschuss d&uuml;rfen sich damit nicht befassen und Stellungnahmen abgeben. Das haben nicht nur die Christdemokraten sondern auch die Sozialdemokraten durchgesetzt. Damit wird eine ernsthafte parlamentarische Bewertung von CETA verhindert. Stattdessen wird der 2200 Seiten lange Vertrag nun im Eilverfahren durchgepeitscht. Eine Schl&uuml;sselfigur dabei: der als potentieller Kanzlerkandidat gehandelte Martin Schulz (SPD), Pr&auml;sident des EU-Parlaments. Er und seine Fraktion setzen sich damit &uuml;ber die Beschl&uuml;sse des SPD-Parteikonventes hinweg, der eine ausf&uuml;hrliche Pr&uuml;fung des Abkommens durch die Parlamente gefordert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/nichts-gelernt-wie-christ-und-sozialdemokraten-die-europaeische-demokratie-untergraben\">Kontext-TV<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Linksparteien verst&auml;rken Ruf nach Plan B<\/strong><br>\nDie Abkehr von der Europ&auml;ischen Union und insbesondere vom Euro-System in der europ&auml;ischen Linken wird sch&auml;rfer. Die Forderung nach einem &bdquo;Plan B&ldquo; wird zum gemeinsamen Projekt der skandinavischen und s&uuml;deurop&auml;ischen Linken.<br>\nAm vergangenen Wochenende haben sich in Kopenhagen auf Einladung der d&auml;nischen Enhedslisten und der schwedischen V&auml;nsterpartiet die Vertreter von &uuml;ber 20 linken europ&auml;ischen Parteien sowie Vertreter von sozialen Bewegungen und NGOs getroffen, um den Plan B-Prozess voranzutreiben. Mit &bdquo;Plan B&ldquo; werden jene Initiativen bezeichnet, die eine progressive Reform von EU und Euro (also den &bdquo;Plan A&ldquo;) nicht f&uuml;r mehr m&ouml;glich halten und hier nach Alternativen suchen. Begr&uuml;ndet wurde der Plan B-Prozess im Herbst 2015 durch eine gemeinsame Erkl&auml;rung von Stefano Fassina, Oskar Lafontaine, Jean-Luc M&eacute;lenchon, Yannis Varoufakis und Zoe Konstantopoulou. Ein erstes gr&ouml;&szlig;eres Treffen fand im Januar 2016 in Paris statt (ein Bericht findet sich hier), allerdings ohne Varoufakis, der inzwischen seine eigene DiEM25-Bewegung gegr&uuml;ndet hat. Die dritte gro&szlig;e Plan B-Konferenz ist f&uuml;r M&auml;rz 2017 in Rom geplant, anl&auml;sslich des 60j&auml;hrigen Jubil&auml;ums der R&ouml;mischen Vertr&auml;ge.<br>\nVerglichen mit der Konferenz von Paris wurde deutlich, wie sehr der Plan B-Prozess in diesem Jahr an Fahrt gewonnen hat, nicht zuletzt auch unter dem Eindruck von Brexit und Trump-Sieg, die als Rufe nach deutlichen Ver&auml;nderungen interpretiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/11\/europaeische-linksparteien-verstaerken-ruf-nach-plan-b\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Terror mit deutschen Waffen<\/strong><br>\nUnter einem Mangel an Waffen und Munition leiden die Dschihadisten im Osten Aleppos und in den von ihnen besetzten Gebieten der Umgebung nicht. Nach Auskunft verschiedener Milit&auml;rbeobachter vor Ort wurden die Kampfgruppen von Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten in den vergangenen Monaten weiter mit modernen Waffen und Raketen ausger&uuml;stet, die &uuml;ber die T&uuml;rkei nach Syrien geschmuggelt wurden. Best&auml;tigt wurde die Aufr&uuml;stung vom saudiarabischen Au&szlig;enminister Adel Al-Dschubair w&auml;hrend des kurzzeitigen Waffenstillstands im September 2016.<br>\nBereits im August waren nach der R&uuml;ckeroberung von Beni Seid, einem n&ouml;rdlichen Stadtteil von Aleppo, ausl&auml;ndische Waffenbest&auml;nde u. a. aus US-amerikanischer Herstellung gefunden worden. Zudem stellte die syrische Armee auch Pr&auml;zisions- oder Scharfsch&uuml;tzengewehre der deutschen Firma Heckler &amp; Koch sowie Nachtsichtger&auml;te und Gasmasken aus deutscher Produktion sicher. So seien mehr als 50 Gasmasken der Firma Dr&auml;ger aus L&uuml;beck gefunden worden, erl&auml;uterte ein syrischer Offizier jetzt der Autorin in Aleppo. Elf der Gasmasken seien neu gewesen, noch nicht einmal die Schutzfolie aus Plastik sei entfernt worden. Eine dieser gefundenen Gasmasken legte der Offizier der jungen Welt vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-24\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Terrorunterst&uuml;tzer<\/strong><br>\nDie Bundesanwaltschaft erhebt zum wiederholten Male Anklage gegen Unterst&uuml;tzer einer von der Bundesregierung beg&uuml;nstigten syrischen Miliz. Die drei Angeklagten h&auml;tten mit der 20.000 Mann starken Jihadistentruppe Ahrar al Sham eine terroristische Vereinigung gef&ouml;rdert, erkl&auml;rt die Bundesanwaltschaft, die bereits mehrere Prozesse gegen Helfer der Organisation angestrengt hat. Das Stuttgarter Oberlandesgericht, das Anfang Oktober ein erstes Urteil in Sachen Ahrar al Sham gef&auml;llt hat, stuft die Miliz sogar als &ldquo;eine besonders schlagkr&auml;ftige terroristische Vereinigung&rdquo; ein. Damit wirft die deutsche Justiz ein Schlaglicht auf die Berliner Au&szlig;enpolitik und auf die Berichterstattung der deutschen Medien. Ahrar al Sham wird in der Bundesrepublik gew&ouml;hnlich den syrischen &ldquo;Rebellen&rdquo; zugeordnet, die die Bundesregierung f&ouml;rdert und die entsprechend mit Sympathie bedacht werden. Frank-Walter Steinmeier, Au&szlig;enminister und k&uuml;nftiger Bundespr&auml;sident, hat sich im Januar daf&uuml;r eingesetzt, die Miliz nicht von den Genfer Syrien-Verhandlungen auszuschlie&szlig;en; Russland hatte gefordert, mit Terroristen &ndash; darunter der IS und Al Qaida, aber eben auch Ahrar al Sham &ndash; nicht zu verhandeln. Laut Urteil der deutschen Justiz hat sich Steinmeier mit dem Einsatz f&uuml;r die Miliz f&uuml;r eine terroristische Organisation stark gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59489\">German Foreign Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Maritimes Symposium &uuml;ber die &bdquo;Renaissance der Nordflanke&ldquo;<\/strong><br>\nRusslands expansiver Kurs und aggressive Au&szlig;enpolitik lassen so manchen westlichen Experten ratlos zur&uuml;ck. Erkennbar wurde dies auch beim Internationalen Maritimen Symposium, das am Dienstag dieser Woche (15. November) im Marinekommando in Rostock stattfand. Kann man bereits von einem neuen &bdquo;Kalten Krieg&ldquo; sprechen &ndash; einer neuerlichen existenzbedrohenden Konfrontation mit dem Kreml? &bdquo;Russland ist nicht der Feind der NATO &ndash; aber es ist ein Superproblem&ldquo;, meint der ehemalige Vorsitzende des Milit&auml;rausschusses der Allianz, Knud Bartels. Der d&auml;nische General a.D. war einer der Teilnehmer dieser sicherheitspolitischen Veranstaltung, zu der Marineinspekteur Andreas Krause eingeladen hatte. Feierlicher Rahmen f&uuml;r das Symposium war das Jubil&auml;um &bdquo;60 Jahre Deutsche Marine&ldquo;, das am Dienstagabend mit einem Gro&szlig;en Zapfenstreich im Marinest&uuml;tzpunkt Warnem&uuml;nde gew&uuml;rdigt wurde. Vizeadmiral Krause hatte zuvor gegen&uuml;ber Pressevertretern erkl&auml;rt, dass man bis zum Jahr 2030 rund 130 Milliarden Euro in die Bundeswehr investieren werde. Auch die Marine werde davon massiv profitieren. (&hellip;)<br>\nVizeadmiral Krause bezeichnet die Lage im Nordflankenraum der Allianz als &bdquo;massiv ver&auml;ndert&ldquo;. Entscheidende Koordinaten dieses geostrategischen Wandels auch im Ostseebereich sind die v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im M&auml;rz 2014 und der anschlie&szlig;ende russisch-ukrainische Dauerkonflikt. Der Marineinspekteur sagte dazu im &bdquo;Hansesaal&ldquo; des Marinekommandos: &bdquo;Heute m&uuml;ssen wir die Geografie, in der wir operieren, wieder neu entdecken.&ldquo; Denn im Krisenfall werde das Seegebiet zwischen D&auml;nemark und dem Baltikum &bdquo;zur Lebensader&ldquo; f&uuml;r die NATO-Partner Estland, Lettland und Litauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundeswehr-journal.de\/2016\/maritimes-symposium-ueber-die-renaissance-der-nordflanke\/\">bundeswehr-journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es herrschte offenbar Einigkeit: Putins Russland sei der Aggressor. Ein &ldquo;Kalter Krieg&rdquo; bestehe jedoch nicht. Zumindest noch nicht, denn die Vorzeichen deuten stark in diese Richtung. Oder wird hier schlicht &ldquo;Kalter Krieg&rdquo; mit &ldquo;Hei&szlig;en Krieg&rdquo; verwechselt? &Uuml;brigens: Scheinbar haben diese Marine-Vertreter die Entwicklungen des Westens gegen&uuml;ber Russland vor 2014 ignoriert oder haben sie insbesondere die Ausdehnung der NATO vergessen?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Donald Trumps Interview in der New York Times vom 23.11.2016<\/strong><br>\nDonald Trump: &bdquo;Ich m&ouml;chte gern mit Russland gut auskommen und ich denke, dass auch Russland gerne mit uns gut auskommen m&ouml;chte. Das ist in unserem gemeinsamen Interesse&hellip; W&auml;re es nicht sch&ouml;n, wenn wir gut mit Russland ausk&auml;men. W&auml;re es nicht sch&ouml;n, wenn wir gemeinsam gegen den Islamischen Staat vorgingen&hellip; Wir m&uuml;ssen dem Wahnsinn, der sich in Syrien abspielt, ein Ende setzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2016\/11\/23\/us\/politics\/trump-new-york-times-interview-transcript.html?_r=0\">The New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Journalisten und Kriegsberichterstattung: Zu nah dran, um etwas zu sehen<\/strong><br>\nDie irakische Armee r&uuml;ckt im Facebook-Livestream vor. Die Timeline z&auml;hlt die abgeschossenen Raketen: Viele Medien wollen so nah am Kriegsgeschehen sein, dass sie den &Uuml;berblick und die Distanz verlieren, kritisiert der Politologe Fabian K&ouml;hler.<br>\nEine Kolonne schwarzer Pickup-Trucks rollt durch den W&uuml;stensand. Daumen nach oben. Am Horizont schwebt die Rauchwolke eines Bombeneinschlags. Es regnet Herzchen. Ein PKW f&auml;hrt von Weitem in Richtung Kamera und explodiert. Das gef&auml;llt mir.<br>\nFalls Sie sich wundern, was ich da mache: Ich informiere mich &uuml;ber den Krieg um die irakische Stadt Mossul. Der Fernsehsender Al-Dschasira kam auf die Idee, das Vorr&uuml;cken der irakischen Armee auf die vom IS besetzte Stadt live auf Facebook zu &uuml;bertragen. Zwischen dem Quiz &ldquo;Welcher Fisch aus &lsquo;Findet Dorie&rsquo; bist du?&rdquo; und dem Hinweis, dass Jutta g&uuml;nstig Quitten abzugeben hat, fliegen jetzt neben M&ouml;rser- und Artilleriegeschossen auch unz&auml;hlige D&auml;umchen, Herzchen und Angry Faces in Richtung der belagerten Millionen-Metropole.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/journalisten-und-kriegsberichterstattung-zu-nah-dran-um.1005.de.html?dram:article_id=372085\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Linken-Kandidat Butterwegge hat keine Unterst&uuml;tzung der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nDer Armutsforscher Christoph Butterwegge tritt bei der Bundespr&auml;sidentenwahl gegen Au&szlig;enminister Steinmeier an. Die Gr&uuml;nen sehen darin nur &ldquo;Parteitaktik&rdquo;.<br>\nDer von der Linkspartei f&uuml;r die Wahl zum Bundespr&auml;sidenten nominierte Armutsforscher Christoph Butterwegge kann nicht auf Unterst&uuml;tzung durch die Gr&uuml;nen hoffen. Das machte deren Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin G&ouml;ring-Eckardt, deutlich. &ldquo;Die Linkspartei setzt allein auf Parteitaktik&rdquo;, sagte sie dem K&ouml;lner Stadt-Anzeiger. &ldquo;Ihr geht es nicht um das Amt des Bundespr&auml;sidenten, sondern darum, Steinmeier die Agenda 2010 als Klotz anzuh&auml;ngen. Das ist reflexhaft.&rdquo;<br>\nAu&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier ist der gemeinsame Kandidat von SPD und Union. &Uuml;ber den Sozialdemokraten sagte G&ouml;ring-Eckardt: &ldquo;Er ist ein respektabler Kandidat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-11\/bundespraesident-wahl-linke-gruene-christoph-butterwegge\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Anmerkung von Bernd Riexinger<\/strong><br>\nMich &uuml;berrascht die Absage der Gr&uuml;nen an Christoph Butterwegge nicht, schlie&szlig;lich geh&ouml;rt die Verarmungs- und Sanktionsmaschine Agenda 2010 den Gr&uuml;nen wie Frank-Walter Steinmeier. Wir k&ouml;nnen sie deshalb weder Steinmeier noch den Gr&uuml;nen &ldquo;als Klotz ans Bein binden&rdquo;, das haben sie selber gemacht. Wenn also etwas &ldquo;reflexhaft&rdquo; ist, dann die Sympathie der Gr&uuml;nen f&uuml;r Steinmeier als Bundespr&auml;sident. Der Vorwurf, unser Kandidat sei ein taktisches Man&ouml;ver ist noch absurder. Auch die Gr&uuml;nen sollten wissen: Alternativen sind Basis der Demokratie. Und unsere Alternative ist die bessere Wahl!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/riexinger.bernd\/posts\/610911175760869?pnref=story\">Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Cleverer Schachzug: SPD schickt ebenfalls Angela Merkel als Kandidatin ins Rennen<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Nur zwei Tage nach der Union hat nun auch die SPD ihre K-Frage gekl&auml;rt. Wie heute bekannt wurde, wollen die Sozialdemokraten ebenfalls mit Angela Merkel als Kanzlerkandidatin zur Bundestagswahl 2017 antreten.<br>\nOffenbar ist man in der Partei der &Uuml;berzeugung, dass nur Angela Merkel die Sozialdemokraten siegreich durch den Wahlkampf f&uuml;hren kann. &ldquo;Wen sollen wir denn auch sonst aufstellen?&rdquo;, so SPD-Generalsekret&auml;rin Katarina Barley auf Anfrage des Postillon. &ldquo;Sigmar Gabriel etwa? Andrea Nahles? Ich bitte Sie!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/11\/merkel-spd.html\">Der Postillon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Stoiber will Hoene&szlig; auch als Chef des Aufsichtsrats<\/strong><br>\nAm Freitag wird Uli Hoene&szlig; wohl als Pr&auml;sident an die Spitze des FC Bayern M&uuml;nchen zur&uuml;ckkehren. Seinem Freund Stoiber reicht das nicht aus, wie er der ZEIT verriet.<br>\nDer fr&uuml;here bayerische Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber, Mitglied im Aufsichtsrat des FC Bayern, spricht im Interview mit der ZEIT erstmals ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die R&uuml;ckkehr seines Freundes Uli Hoene&szlig;, der auf der Mitgliederversammlung des Vereins an diesem Freitag erneut zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt werden soll. Stoiber geht sogar davon aus, dass der fr&uuml;here Clubpr&auml;sident auch an die Spitze des Kontrollgremiums zur&uuml;ckkehren wird und mahnt: &ldquo;Aber es wird nun die Aufgabe der beiden Gro&szlig;en sein, Rummenigge als Vorstandsvorsitzenden und Hoene&szlig; wohl als Pr&auml;sidenten und Vorsitzenden des Aufsichtsrates, den gemeinsamen Weg weiterzugehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/sport\/2016-11\/fc-bayern-muenchen-uli-hoeness-chef-aufsichtsrat-edmund-stoiber\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Nachricht wirft ein bezeichnendes Licht auf das Gesellschaftsverst&auml;ndnis von Politikern wie Stoiber, der damit sicher nicht alleinsteht. Wer &uuml;ber eine entsprechende soziale und vor allem &ouml;konomische Position verf&uuml;gt, darf sich in Deutschland fast alles erlauben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-35961","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35961","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35961"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35961\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35962,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35961\/revisions\/35962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35961"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35961"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35961"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}