{"id":35987,"date":"2016-11-25T14:18:07","date_gmt":"2016-11-25T13:18:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35987"},"modified":"2016-11-29T08:07:27","modified_gmt":"2016-11-29T07:07:27","slug":"schulz-merkel-usw-die-leute-an-den-schaltstellen-von-politik-und-medien-sind-so-unertraeglich-dass-man-verzweifeln-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35987","title":{"rendered":"Schulz, Merkel usw., die Leute an den Schaltstellen von Politik und Medien sind so unertr\u00e4glich, dass man verzweifeln k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>Dabei w&uuml;rden wir doch so gerne Hoffnung verbreiten. Ihre Reaktionen auf unsere Analysen sind unterschiedlich. Manchen sind wir noch zu brav, andere w&uuml;nschen sich mehr positive Ausblicke und weniger hart formulierte Kritik. Lesen Sie die folgenden sechs symptomatischen Beispiele aus den letzten Tagen, die den skandal&ouml;sen Zustand unserer selbsternannten &ldquo;Eliten&rdquo; aus Politik und Medien beschreiben. Es wird immer schwieriger, Lichtblicke zu entdecken. Es ist nicht mehr zum Aushalten!, schrieb gerade ein NachDenkSeiten Leser. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_791\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-35987-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161128_Politik_und_Medien_sind_unertraeglich_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161128_Politik_und_Medien_sind_unertraeglich_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161128_Politik_und_Medien_sind_unertraeglich_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161128_Politik_und_Medien_sind_unertraeglich_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=35987-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/161128_Politik_und_Medien_sind_unertraeglich_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"161128_Politik_und_Medien_sind_unertraeglich_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Das sind die Beispiele:<\/strong><\/p><ol>\n<li>Wie Schulz zum Messias wurde.<\/li>\n<li>Die Mehrheit des Europ&auml;ischen Parlaments heizt den West-Ost-Konflikt und den kalten Krieg an.<\/li>\n<li>Ganz Berlin ist sich einig gegen die Populisten.<\/li>\n<li>Systematisch wird versucht, eine Querfront zu konstruieren, wo es keine gibt.<\/li>\n<li>Bei Illner demonstrieren erwachsene Menschen, dass sie keine Ahnung von den Rentenproblemen haben.<\/li>\n<li>Obama steigt noch mal aus dem fahrbereiten Auto, um sich vom Superagenten der USA im Kanzleramt zu verabschieden. Darf man das sagen? Warum nennt die imperiale Situation keiner beim Namen?<\/li>\n<\/ol><ol>\n<li>\n<p><strong>&Uuml;berall Begeisterung f&uuml;r Martin Schulz &ndash; Eine r&uuml;hmliche Ausnahme: das Morgen Briefing des Herausgebers des Handelsblatts: &bdquo;Wie Schulz zum Messias wurde&ldquo;.<\/strong><\/p>\n<p>Der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments, Martin Schulz, ist bisher durch keinen bedeutenden Beitrag zur &ouml;ffentlichen Debatte aufgefallen. Und dennoch feiern ihn die deutschen Medien. Dies nicht als einen Akt der Selbstgleichschaltung zu bezeichnen, f&auml;llt ausgesprochen schwer. Wie h&auml;ufig gibt es Ausnahmen bei den Medien. Es ist bedr&uuml;ckend, dass man, um diese zu finden, im konservativen Bereich suchen muss. Beim Herausgeber des Handelsblatts wurde ich heute fr&uuml;h f&uuml;ndig. Siehe hier:<\/p>\n<p><strong>Aus dem Morgen Briefing vom 25.11.2016 des Handelsblatt Herausgebers Gabor Steingart:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;auf vielen Titelseiten wird <strong>EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz<\/strong>, der von Br&uuml;ssel nach Berlin umziehen will, heute wie ein <strong>Erl&ouml;ser<\/strong> gefeiert. Dass viele Medien diesem im Volk weithin unbekannten Mann &ndash; der die Zulassung zum <strong>Abitur<\/strong> nicht schaffte, wenig sp&auml;ter zum Trinker wurde, bevor er als grantelnder Abstinenzler f&uuml;r 22 Jahre im <strong>Br&uuml;sseler Europaparlament<\/strong> verschwand &ndash; pl&ouml;tzlich die Bef&auml;higung zur <strong>Kanzlerschaft<\/strong> zutrauen, ist nur mit journalistischer Telepathie zu erkl&auml;ren. Einer f&uuml;hlt, was der andere nicht denkt. Alle beten, was keiner glaubt. Und Schulz, derart berauscht, bereitet sich wahrscheinlich auf die <strong>Papstwahl<\/strong> vor. Italienisch spricht er ja schon.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Nachtrag 28.11.2016:<\/strong> Die Bemerkungen zum nicht geschafften Abitur wie zum &uuml;berwundenen Alkoholismus sind reaktion&auml;rer Unsinn. Der Hinweis auf das durch nichts begr&uuml;ndete Hochjubeln von Martin Schulz bleibt sehr berechtigt.\n<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Die Mehrheit des Europ&auml;ischen Parlaments heizt den West-Ost-Konflikt und den kalten Krieg an<\/strong><\/p>\n<p>Vor zwei Tagen, am 23. November, verabschiedete das Europ&auml;ische Parlament eine Resolution, deren Lekt&uuml;re einen fassungslos zur&uuml;ckl&auml;sst. Die Resolution wurde von 44 % der Abgeordneten, im Wesentlichen von Konservativen, Christdemokraten und Gr&uuml;nen angenommen. Das reichte aus, weil ein Teil der anderen nicht dagegen stimmten, sondern sich der Stimme enthielten.<\/p>\n<p>Sie finden den Einstieg und den Link zur Resolution hier:<\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;<strong><a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/news-room\/20161118IPR51718\/parlament-warnt-vor-anti-eu-propaganda-aus-russland-und-von-islamisten\">Parlament warnt vor Anti-EU-Propaganda aus Russland und von Islamisten<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Plenartagung Pressemitteilung &ndash; Au&szlig;enbeziehungen &minus; 23-11-2016 &ndash; 13:23<\/p>\n<p>Der Druck auf die EU durch Propaganda aus Russland und von islamistischen Terroristen w&auml;chst stetig, sagen die Abgeordneten in einer am Mittwoch angenommenen Entschlie&szlig;ung. Diese Propaganda verzerre Wahrheiten, sch&uuml;re Angst und Zweifel und wolle Europa spalten. Um solche Anti-EU-Kampagnen zu bek&auml;mpfen, schl&auml;gt das Parlament vor, die kleine &bdquo;Task Force f&uuml;r strategische Kommunikation&ldquo; der EU zu verst&auml;rken.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Bemerkenswert:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>In der Resolution wird die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit Russlands, von den EU Parlamentariern undifferenziert Propaganda genannt, weit &uuml;bertrieben. Vergleichen Sie einfach mal Sputnik oder RT Deutsch mit unseren &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn diese l&auml;cherlich kleinen Medien als Gefahr betrachtet werden sollen, dann offensichtlich doch nur, weil sie mit ihren geringen Impulsen die Propaganda der &bdquo;freien Welt&ldquo; st&ouml;ren.<\/li>\n<li> In der Resolution werden Russland und der islamistische Staat wahllos durcheinandergemischt.<\/li>\n<li> Es wird behauptet, Russland w&uuml;rde EU-feindliche Kr&auml;fte sowie rechtsextreme Parteien und populistische Kr&auml;fte unterst&uuml;tzen. Ohne jeglichen Beleg. Ich habe bei der Pressestelle des Europ&auml;ischen Parlaments nachgefragt und um Belege gebeten. Bisher keine Antwort.<\/li>\n<li>Ohne Z&ouml;gern wird eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen EU und NATO bei der sogenannten strategischen Kommunikation empfohlen. Das l&auml;sst tief blicken.<\/li>\n<li>Man muss davon ausgehen, dass eine solche Resolution auch das Ziel hat, mehr europ&auml;isches Steuergeld f&uuml;r die eigene Propaganda zur Verf&uuml;gung zu stellen.<\/li>\n<li>Die Autoren dieser Resolution haben offensichtlich keinerlei Ahnung von dem gro&szlig;en Erfolg der Verst&auml;ndigung zwischen Ost und West in den Jahren 1989 und 90, und davor.<\/li>\n<li>Von der Notwendigkeit, Vertrauen zu schaffen und deshalb pfleglich miteinander umzugehen, haben sie offensichtlich noch nichts geh&ouml;rt. Die deutschen christdemokratischen Abgeordneten k&auml;mpfen vermutlich noch einmal die Schlacht, die sie durch die Entspannungspolitik von Willy Brandt bis zu Helmut Kohl verloren haben.<\/li>\n<li>&Uuml;brigens: eine Stellungnahme des Pr&auml;sidenten des europ&auml;ischen Parlaments Schulz fand ich nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man hart urteilen wollte, m&uuml;sste man sagen, dass sich das Europ&auml;ische Parlament mit dieser einseitigen und manipulativen Resolution diskreditiert und ins Aus begeben hat. Wenn ins Parlament nach Br&uuml;ssel bzw. Stra&szlig;burg mehr Macht verschoben w&uuml;rde, dann kann man nur Schlimmes erwarten.<\/p>\n<p><strong>EFJ, der Bund der europ&auml;ischen Journalisten hat sich zur Resolution kritisch ge&auml;u&szlig;ert. Immerhin, es gibt noch so etwas wie kritischen Verstand. Aber man muss ihn <a href=\"http:\/\/europeanjournalists.org\/blog\/2016\/11\/24\/the-eu-parliament-calls-for-the-eu-to-respond-to-information-warfare-by-russia\/\">mit der Lupe suchen<\/a>.<\/strong><\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Der st&auml;ndige und wahllose Gebrauch des Begriffes Populismus zeugt vom grassierenden kollektiven Wahn<\/strong><\/p>\n<p>&bdquo;Einig im Nein zum Populismus&ldquo;. So fasst die Stuttgarter Zeitung die Haushaltsdebatte vom Mittwoch zusammen. Das ist eine korrekte Zusammenfassung.<\/p>\n<p>Der Gebrauch des Begriffes Populismus ersetzt inzwischen die politische Sach-Debatte. Offensichtlich hat man sich unter Politikern verschiedener Herkunft und im Verein mit den meisten Medien auf die Nutzung dieses Schimpfwortes verst&auml;ndigt. Das Etikett wird wahlweise rundum verteilt.<\/p>\n<p>Es hat den gro&szlig;en Vorteil, dass die Diffamierung von Menschen und Gruppen nicht begr&uuml;ndet werden muss. <\/p>\n<p>Und es hat den noch gr&ouml;&szlig;eren Vorteil, dass sich die Etikettenverteiler selbst erheben. Wer unter dem Beifall einer gro&szlig;en Unterst&uuml;tzerschar anderen, wie etwa den sogenannten Dummen im Volk, das Etikett Populist oder Rechtspopulist anheften kann, macht zugleich klar, auf welcher Seite die Guten sind.<\/p>\n<p><strong>Fakten spielen dann keine Rolle mehr. Es wird &uuml;bert&uuml;ncht, mit welchen Methoden, die man populistisch nennen kann, die herrschenden Politiker und Medien bislang gearbeitet haben.<\/strong><\/p>\n<p>Nehmen wir das Beispiel Sch&auml;uble: Sein Beharren auf der schwarzen Null und der sogenannten Sparpolitik m&uuml;ssten die vielen Nutzer des Wortes Populismus den nackten Populismus nennen. Merkels Stolz auf Export&uuml;bersch&uuml;sse und Exportweltmeister ist ausgereifter Populismus. Und was die Bild-Zeitung mit Unterst&uuml;tzung der Politik an Diffamierungen gegen&uuml;ber den Griechen betrieben hat, ist Populismus in der Zehnerpotenz. Schauen Sie sich diese drei Beispiele an:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161125_am_1.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161125_am_2.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161125_am_3.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Es gibt gute Gr&uuml;nde, den Begriff Populismus wie auch die Abarten Linkspopulismus und Rechtspopulismus nicht zu benutzen. Wenn n&auml;mlich ein Begriff gezielt eingesetzt wird, um sich Sachargumente zu ersparen, wenn sein Einsatz offensichtlich ein Gruppengef&uuml;hl herstellen soll, dann macht es keinen Sinn, diesen Begriff noch zu benutzen.<\/p>\n<p>Dann macht es allerdings Sinn, die Nutzer hart zu kritisieren, und jene darauf aufmerksam zu machen, die in der Gefahr sind, den Missbrauch nicht zu erkennen.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Systematisch wird versucht, eine Querfront zu konstruieren, wo es keine gibt.<\/strong><\/p>\n<p>Sahra Wagenknecht ist das daf&uuml;r ausersehene Opfer. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35969\">Siehe dazu<\/a>. Wenn ich hart formulieren w&uuml;rde, dann m&uuml;sste ich sagen: typischer Schweinejournalismus. Aber man kann auch dezenter bleiben. Diesen Wunsch, vermutlich der Mehrheit unserer Leserinnen und Leser, sollte man wohl folgen.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>Bei Illner demonstrieren erwachsene Menschen, dass sie keine Ahnung von den Rentenproblemen haben.<\/strong><\/p>\n<p>Einer unserer Leser macht mich auf die <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/maybrit-illner\/maybrit-illner-vom-24-november-2016-102.html\">Sendung von gestern<\/a> aufmerksam. W&ouml;rtlich: <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;die gestrige TV-Runde bei Illner machte mich echt fassungslos.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<br>\nThema Rente und als Einspielfilm die wesentlich h&ouml;heren Renten in &Ouml;sterreich bei gleichem Jahreseinkommen als in Deutschland, z.B. bei einem Jahreseinkommen von rund 50.000 Euro durchschnittliche Monatsrente in D etwa 2.000 und in A etwa 3.000 Euro. Weder der Vorsitzende der Jungen Union, noch die SPD-Ministerpr&auml;sidentin noch der Chef der &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo; waren in der Lage, zu erkl&auml;ren, warum das so ist. Es kam nur Gestammel und Bla-bla. Lediglich ein junger Wissenschaftler konnte erkl&auml;ren, was in D falsch l&auml;uft. Begreifen der Argumentation bei den Mitdiskutanten &ndash; Fehlanzeige. Beim derzeitigen F&uuml;hrungspersonal muss man extrem pessimistisch f&uuml;r die Zukunft sein. Wir werden von Dummk&ouml;pfen oder Manipulatoren regiert.<\/p>\n<p>Offenbar ist der Einfluss der NDS selbst auf angeblich etwas linkere SPD-Politiker wie Malu Dreyer in Rentenfragen gleich Null. Die Dame begreift offenbar gar nichts. Das hat mich allerdings wirklich betroffen gemacht. Man kann Ihnen da sicher keinen Vorwurf machen, trotzdem stellt sich f&uuml;r mich die Frage, weshalb wichtige und eigentlich leicht verst&auml;ndliche Grundlagen der Rentenpolitik nicht einmal linken Sozis vermittelbar sind?&ldquo;<\/p>\n<p>Diese Frage stellen wir uns auch. Im konkreten Fall sind die Interessen der Finanz- und Versicherungswirtschaft offensichtlich so gut verankert, dass man dagegen nicht ankommt.<\/p><\/li>\n<li>\n<p><strong>F&uuml;r wen arbeiten wichtige Personen in Berlin wie zum Beispiel der Au&szlig;enminister oder der Sicherheitsberater der Kanzlerin Heusgen &ndash; f&uuml;r unser Land oder f&uuml;r die USA und die NATO?<\/strong><\/p>\n<p>So haben wir gefragt und diese Frage hat vermutlich bei einer Reihe von NachDenkSeiten Lesern Stirnrunzeln ausgel&ouml;st. Darf man so etwas? Man muss es, wenn man die Vermutung belegt. Auch das haben wir getan. Wir haben gezeigt, dass interne Unterlagen des Au&szlig;enministers von Montenegro belegen, welche Rolle der deutsche Au&szlig;enminister und der Sicherheitsberater von Frau Merkel beim NATO Beitritt Montenegros gespielt haben.<\/p>\n<p>Jetzt kam ein anschauliches Indiz f&uuml;r die enge Verbindung zwischen der US F&uuml;hrung und dem Sicherheitsberater von Frau Merkel hinzu: in einem der &ouml;ffentlich-rechtlichen Programme, beim ZDF oder bei der ARD, wurde gezeigt, wie US Pr&auml;sident Obama beim Abschied in Berlin noch einmal aus dem startbereiten Auto steigt, um sich speziell von deutschen Sicherheitsberater Heusgen zu verabschieden. <\/p>\n<p>Aber die Bez&uuml;ge werden von unseren Medien nicht hergestellt. Kein Hinweis auf die Papiere aus Montenegro. Kein Hinweis auf die sonstige N&auml;he zwischen den Akteuren im Imperium? Die deutschen Medien haben keinen Biss. Sie versagen als kritische Instanz.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Auf ein siebtes Beispiel, wie sich als fortschrittlich geltende Journalisten an die Kanzlerin ranschmei&szlig;en, wird n&auml;chste Woche einzugehen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dabei w&uuml;rden wir doch so gerne Hoffnung verbreiten. Ihre Reaktionen auf unsere Analysen sind unterschiedlich. Manchen sind wir noch zu brav, andere w&uuml;nschen sich mehr positive Ausblicke und weniger hart formulierte Kritik. Lesen Sie die folgenden sechs symptomatischen Beispiele aus den letzten Tagen, die den skandal&ouml;sen Zustand unserer selbsternannten &ldquo;Eliten&rdquo; aus Politik und Medien beschreiben.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35987\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,123,183],"tags":[459,1600,904,478,1268,1544,315,1916,1191,1534,440,1193,419,252,632],"class_list":["post-35987","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-bild","tag-eu-parlament","tag-grv","tag-illner-maybrit","tag-kalter-krieg","tag-kampagnenjournalismus","tag-merkel-angela","tag-montenegro","tag-populismus","tag-querfront","tag-schaeuble-wolfgang","tag-schulz-martin","tag-steingart-gabor","tag-steinmeier-frank-walter","tag-wagenknecht-sahra"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35987","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35987"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35987\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36033,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35987\/revisions\/36033"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35987"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35987"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35987"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}