{"id":36034,"date":"2016-11-29T08:27:48","date_gmt":"2016-11-29T07:27:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034"},"modified":"2016-11-29T08:27:48","modified_gmt":"2016-11-29T07:27:48","slug":"hinweise-des-tages-2763","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h01\">Fake News und Penetranz als Medienstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h02\">Sahra Wagenknecht &ndash; Werden keine Koalition eingehen, die die soziale Spaltung vergr&ouml;&szlig;ert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h03\">Populisten lassen sich stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h04\">Wir Versicherer k&ouml;nnten neue Autobahnen finanzieren und betreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h05\">It&rsquo;s the economy, stupid!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h06\">Der Niedergang der neoliberalen Geldpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h07\">450 kanadische und europ&auml;ische Organisationen fordern CETA-Stopp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h08\">Wie Handelsabkommen Wege zu nachhaltigen Finanzm&auml;rkten verbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h09\">8,0 Millionen Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h10\">Scheu vorm Eigentum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h11\">Landesweite Proteste gegen Rentensystem in Chile<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h12\">Gewerkschaften und die Linke f&uuml;hren Massenproteste in S&uuml;d-Korea an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h13\">Time To Turn The Page Of Platform Capitalism?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h14\">Tyrannei der gebildeten Minderheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h15\">Ein Freund und Genosse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h16\">Vom Westen finanziert und mit al-Qaida liiert &ndash; Hintergr&uuml;nde zu den syrischen Wei&szlig;helmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h17\">Kein Olympia bei ARD und ZDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h18\">60 Jahre BND &ndash; kein Grund zum Jubeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h19\">Das Allerletzte &ndash; Das ganz und gar Undenkbare<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fake News und Penetranz als Medienstrategie<\/strong><br>\nDonald Trump hat zwei eher ungew&ouml;hnliche Dinge getan. Zuerst hat er die f&uuml;hrenden TV-Journalisten und Senderchefs zu sich eingeladen, und ihnen, die vermutlich auf einen guten Zugang hofften, eine Standpauke gehalten. Es folgte ein Aufschrei, wie er es wagen k&ouml;nnte, mit den Spitzenverdienern des Mediengesch&auml;fts so umzugehen. Dann ist er zur New York Times gefahren und hat dort einiges gesagt, was die Times einen Tag in den Mittelpunkt des globalen Interesses stellte. Der Times geht es gerade nicht sonderlich gut, und wenn wir einmal auf jene hektischen Tage des November 2016 zur&uuml;ckblicken werden, sehen wir vielleicht Ans&auml;tze einer gewieften Medienstrategie von Zuckerbrot und Peitsche. Der Kandidat hatte im Wahlkampf noch gedroht, er werde die Times verklagen, und die Times hat sich Trumps Steuerunterlagen beschafft und ver&ouml;ffentlicht &ndash; und nun zeigt der gew&auml;hlte Pr&auml;sident Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Times und sagt, man werde hoffentlich mit einander auskommen.<br>\nCharles M. Blow, einer der einflussreichen Leitartikelautoren der Times, der bei dem Treffen nicht anwesend war, schrieb dann einen weit im Internet verbreiteten Beitrag des Inhalts, er werde nicht mit dem gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten auskommen. Er hielt ihm nochmal seine Wahlkampfrhetorik vor, um sich selbst zum Tr&auml;ger des Lichts der Wahrheit aufzuschwingen. Bei Blow und Konsorten lohnt sich immer ein Blick zu Wikileaks und den Podesta-Emails: Als Blow 2014 ein Buch bei der Ford Foundation vorstellte, wurde auch Clintons Chefstratege John Podesta vom Stiftungspr&auml;sidenten pers&ouml;nlich eingeladen. Da arrangiert also eine schwerreiche Stiftung ein Treffen eines Meinungsmachers und des Strippenzieher, der bald darauf etwas f&uuml;r die Ford Foundation macht&hellip; man muss kein Freund von Trump sein, um zu sehen, dass die gut vernetzten Freunde der Demokraten in den Medien mit genau der D&auml;monisierung weiter machen, die schon im Wahlkampf Trump nicht verhindern konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/deus\/2016\/11\/26\/fake-news-und-penetranz-als-medienstrategie-3931\/\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Abrecht M&uuml;ller machte <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35987\">darauf bereits aufmerksam<\/a>, es ist ziemlich kurios, dass man Kritik an den herrschenden Zust&auml;nden in der Medienlandschaft inzwischen des &Ouml;fteren in konservativen Publikationen findet. Obiger Beitrag bringt die Arroganz der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; nicht nur in den USA auf den Punkt. Unter amerikanische und deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; war ausgemacht, dass Clinton zu Pr&auml;sidentin der Vereinigten Staaten gew&auml;hlt wird. Nun ist die Emp&ouml;rung gro&szlig;, wie es die W&auml;hler nur wagen konnten gegen den weisen Ratschlag der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; zu entscheiden. Auch die Schlussfolgerung des &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo; daraus, karikiert der Beitrag treffend, man muss dem &ldquo;P&ouml;bel&rdquo; die Wahrheit einfach noch lauter und intensiver einbl&auml;uen. Von Selbstkritik ist dabei nicht einmal ansatzweise etwas zu sp&uuml;ren. Ebenso treffend der Hinweis, dass jene, welche f&uuml;r sich beanspruchen im Sinne der Aufkl&auml;rung zu handeln, dieser hohnsprechen und in ihrem totalit&auml;ren Wahrheitsanspruch eher an die katholische Kirche oder andere Glaubensgemeinschaften erinnern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Werden keine Koalition eingehen, die die soziale Spaltung vergr&ouml;&szlig;ert<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht ist mit Abstand die bekannteste Frau der Linkspartei. &Uuml;ber Parteigrenzen hinweg werden der Fraktionschefin Kompetenz und gro&szlig;e Argumentationsf&auml;higkeit bescheinigt. Anderseits sieht sie sich immer wieder Anfeindungen auch aus den eigenen Reihen ausgesetzt. Mit ihr sprachen Gunther Hartwig und Andr&eacute; Bochow.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.moz.de\/wirtschaft\/wirtschaft\/artikel-ansicht\/dg\/0\/1\/1533562\/\">M&auml;rkische Online Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Populisten lassen sich stoppen<\/strong><br>\nIn Frankreich h&auml;tten sich bei der Pr&auml;sidentschaftsvorwahl der Konservativen zwei Dinge beobachten lassen, meint Ursula Welter: Wie lebendig die Demokratie im Herzen Europas doch sei. Und dass sich Populisten stoppen lassen.<br>\nIn d&uuml;steren Zeiten, in denen Argumente unter der G&uuml;rtellinie, Respektlosigkeit und Faktenignoranz den Weg in ein Wei&szlig;es Haus bahnen, in solch d&uuml;steren Zeiten ist das, was in Frankreich gerade geschieht, ein Lichtblick. Ein Beleg f&uuml;r lebendige Demokratie.<br>\nDie Staatsb&uuml;rger haben das Angebot, das ihnen gemacht wurde, angenommen. Die hohe Wahlbeteiligung spricht gegen das Gerede von Politikm&uuml;digkeit. Sensationell auch, dass Nicolas Sarkozy, immerhin mit dem Parteiapparat im R&uuml;cken, aus dem Rennen ist. Das Kalk&uuml;l des Ex-Pr&auml;sidenten ist nicht aufgegangen. Sein Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust wog schwerer.<br>\nDie vielleicht gr&ouml;&szlig;te Sensation aber ist, dass der bisherige Favorit Alain Jupp&eacute; beim ersten Wahlgang auf Platz zwei landete. Der B&uuml;rgermeister von Bordeaux, der erfahrene Ex-Premier und -Minister hatte auf die abgeschliffenen Kanten gesetzt, auf die &Ouml;ffnung hin zum Zentrum, trat bewusst gem&auml;&szlig;igt auf, wollte w&auml;hlbar sein &ndash; auch jenseits des konservativen Lagers. Das hat im ersten Durchgang nicht funktioniert.<br>\nFunktioniert hat die klare Ansage eines Fran&ccedil;ois Fillon: 39-Stunden-Woche, deutliche K&uuml;rzungen im Beamtenapparat &ndash; der Ex-Premier Sarkozys hat Zumutungen angeboten, hat den Finger in die Wunden gelegt. Fillon beschreibt die franz&ouml;sische Krankheit mit schonungsloser Diagnose &ndash; &uuml;brigens nicht erst seit er Pr&auml;sidentschaftskandidat der Konservativen werden will. Er ist sich treu geblieben. Und konnte so die Ernte des ersten Wahlgangs einfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wahlkampf-in-frankreich-populisten-lassen-sich-stoppen.720.de.html?dram:article_id=372427\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Lebendige Demokratie, was f&uuml;r ein Schmarren. Die Begeisterung f&uuml;r den Neoliberalen Fillon trieft hier aus jeder Zeile. Wie es aktuelle aussieht, wer f&uuml;r die Sozialisten antritt ist noch offen, wobei die Frage ist ob deren Kandidat, nachdem Hollande komplett abgewirtschaftet hat, &uuml;berhaupt eine Chance sieht, werden die B&uuml;rger Frankreichs die Wahl haben zwischen Fillon, einem knallharten Marktradikalen, der Frankreich mit einer franz&ouml;sischen Agenda 2010 begl&uuml;cken m&ouml;chte und Marine Le Pen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir Versicherer k&ouml;nnten neue Autobahnen finanzieren und betreiben<\/strong><br>\nDer Chef des weltgr&ouml;&szlig;ten R&uuml;ckversicherers Munich Re hat keine Angst vor Fintechs. Nikolaus von Bomhard unterst&uuml;tzt zudem Sch&auml;ubles Pl&auml;ne, Autobahnen zu privatisieren.<br>\nFrage: Herr von Bomhard, viele rechnen damit, dass die US-Notenbank Fed im Dezember die Zinsen erh&ouml;ht. Was ist schlimmer f&uuml;r die Welt: Niedrige Zinsen oder steigende Zinsen?<br>\nNikolaus von Bomhard: Das h&auml;ngt von der Perspektive ab. F&uuml;r einen Staat, der hohe Schulden hat, ist ein Zinsanstieg schlecht. F&uuml;r die Versicherer w&auml;re es dagegen gut, wenn die Zinsen endlich anziehen. Der jetzige Zustand ist jedenfalls in hohem Ma&szlig;e ungesund, weil sich auf den Anleihem&auml;rkten bereits Blasen bilden und notwendige politische Reformen verschoben werden. [&hellip;]<br>\nFrage: Wie l&ouml;sen Sie das Problem, dass Sie sichere, langfristige Anlagen brauchen, diese aber derzeit keine Rendite abwerfen?<br>\nvon Bomhard: Wir suchen Alternativen und w&uuml;rden daher zum Beispiel gern mehr in Infrastruktur investieren. Das l&auml;ge im Interesse unserer Versicherten, aber es w&auml;re auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Ein Beispiel: Warum soll der Staat neue Schulden machen, die zu Lasten der n&auml;chsten Generation gehen, wenn wir Versicherer neue Autobahnen finanzieren und betreiben k&ouml;nnten? Private k&ouml;nnen solche Projekte in der Regel auch effizienter managen als die &ouml;ffentliche Hand. Man muss sich viel &ouml;fter fragen, an welcher Stelle der Daseinsvorsorge man wirklich Steuergelder einsetzen will oder muss, Autobahnen geh&ouml;ren, auch mit Blick auf deren Nutzer, nicht zwingend dazu. [&hellip;]<br>\nFrage: Ihre Aktion&auml;re bekommen eine hohe Dividende. F&auml;llt Ihnen nichts Besseres ein, wie Sie Ihr Geld ausgeben k&ouml;nnen?<br>\nvon Bomhard: Sie haben sogar noch etwas vergessen: Wir kaufen gerade auch wieder f&uuml;r eine Milliarde Euro Aktien zur&uuml;ck.<br>\nFrage: Als Schutz vor einer feindlichen &Uuml;bernahme?<br>\nvon Bomhard: Nein. Wir haben gut verdient und es ist nicht so leicht, das Kapital auf diesem Rentabilit&auml;tsniveau in neue Gesch&auml;fte zu bringen. &Uuml;brigens auch eine Folge der Niedrigzinspolitik. Wir haben genug Eigenkapital, und wir wollen kein Kapital horten. Deshalb verwenden wir nahezu unseren gesamten Gewinn, um Dividenden zu zahlen oder Aktien zur&uuml;ckzukaufen. Wir haben 46 Jahre lang unsere Dividende nicht k&uuml;rzen m&uuml;ssen. Das ist ein Rekord, auf den wir stolz sind. Das soll sich nicht &auml;ndern. Und ich finde, eine Dividende von etwa f&uuml;nf Prozent kann sich sehen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-11\/nikolaus-von-bomhard-munich-re-versicherung-ergo%20\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Finden die Stichwortgeber der L&uuml;genpr&hellip;. &auml;h, Journalisten der Qualit&auml;tsmedien es eigentlich nicht unfa&szlig;bar peinlich und mit der Berufsehre unvereinbar, sich f&uuml;r die teuren Anzeigen der Versicherungswirtschaft prostituieren zu m&uuml;ssen? Keine einzige der durchsichtigen Werbeaussagen von von Bomhard wird hinterfragt, nicht einmal die offensichtliche Falschbehauptung, die private Finanzierung von Autobahnen w&auml;re g&uuml;nstiger (wenn sich der Staat aktuell zu fast 0% verschulden kann!!!) und ginge nicht zu Lasten der n&auml;chsten Generation (zahlt die dann keine Mautgeb&uuml;hren oder &uuml;berh&ouml;hte Steuern f&uuml;r die Gewinne der Versicherung???). Und dann das Beste: angesichts des ganzen Gejammers, da&szlig; die Versicherungswirtschaft im allgemeinen Niedrigzinsumfeld keine Gewinne mehr erzielen k&ouml;nnte, f&uuml;r die Versicherungsangestellten keine ad&auml;quaten Lohnerh&ouml;hungen drin sind und eine h&ouml;here &Uuml;berschu&szlig;beteiligung z. B. bei den Lebensversicherung schlicht ausgeschlossen ist, br&uuml;stet sich von Bomhard damit, da&szlig; die Aktion&auml;re nicht nur mit mit hohen Dividendenzahlungen und zus&auml;tzlich einem Aktienr&uuml;ckkaufprogramm begl&uuml;ckt werden. &ldquo;Das ist ein Rekord, auf den wir stolz sind.&rdquo; &mdash; Ich wei&szlig;, eine kritische Nachfrage durch die, &auml;h, Journalistin w&uuml;rde die Hofberichterstattung nur verunreinigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>It&rsquo;s the economy, stupid!<\/strong><br>\nIn der Diskussion &uuml;ber die Ursachen von &bdquo;Brexit&ldquo; und den Wahlerfolg von Donald Trump gibt es zahlreiche Erkl&auml;rungsans&auml;tze. Doch die Wahlergebnisse selbst und neuere Forschung weisen darauf hin, dass beide Ereignisse in erster Linie Ausdruck einer tiefgehenden &ouml;konomischen Polarisierung sind.<br>\nDas Jahr 2016 wird uns wegen zwei politischen Donnerschl&auml;gen in Erinnerung bleiben: Im Juni stimmte eine Mehrheit der britischen W&auml;hler f&uuml;r den Austritt aus der Europ&auml;ischen Union, und Anfang des Monats bestimmten die Amerikaner Donald Trump zu ihrem n&auml;chsten Pr&auml;sidenten.  Vordergr&uuml;ndig unterscheiden sich die Hauptursachen beider Abstimmungsergebnisse voneinander: Hier die traditionelle Europa-Skepsis der Briten, dort das schlechte Bild vieler Amerikaner von Hillary Clinton. Ein Blick unter die Oberfl&auml;che f&ouml;rdert jedoch deutliche Parallelen zu Tage. Denn in beiden F&auml;llen galt das Ergebnis vorab als unwahrscheinlich, und in beiden F&auml;llen machte die starke Mobilisierung von W&auml;hlern mit geringem Bildungsabschluss am Ende den Unterschied.<br>\nEs w&auml;re ein Fehler, sich durch den Verweis auf spezifische Umst&auml;nde oder kulturelle Entfremdung davon ablenken zu lassen, dass der Zorn dieser W&auml;hlergruppe nicht vom Himmel gefallen ist. Denn &Ouml;konomen ist es in den letzten Jahren gelungen, die Verteilungseffekte von drei Makro-Trends der letzten Jahrzehnte zu dokumentieren. Das Ergebnis: Technologischer Wandel, Globalisierung, sowie die Schw&auml;chung von Arbeitnehmerrechten haben in den letzten 35 Jahren genau die W&auml;hler benachteiligt, die dieses Jahr f&uuml;r die politischen Ersch&uuml;tterungen gesorgt haben. Um den politischen Polarisierern den N&auml;hrboden zu entziehen, m&uuml;ssen gem&auml;&szlig;igte Politiker deshalb zuallererst die &ouml;konomische Polarisierung der Gesellschaft bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.faz.net\/fazit\/2016\/11\/28\/its-the-economy-stupid-8235\/\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Beitrag ist ja nicht verkehrt, aber das ist schon irgendwie s&uuml;&szlig;: &bdquo;Um den politischen Polarisierern den N&auml;hrboden zu entziehen, m&uuml;ssen gem&auml;&szlig;igte Politiker deshalb zuallererst die &ouml;konomische Polarisierung der Gesellschaft bek&auml;mpfen.&ldquo; Waren es nicht die Politiker der &bdquo;Mitte&ldquo;, an vorderster Front die europ&auml;ische Sozialdemokratie, welche die neoliberale Agenda erst richtig durchgesetzt und so die &ouml;konomische Polarisierung der Gesellschaft erst forciert haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Niedergang der neoliberalen Geldpolitik<\/strong><br>\nSeit 2010 sind neoliberale Politikans&auml;tze wieder auf dem Vormarsch, unter anderem der ideologische Glaube, dass Geldpolitik das einzig zul&auml;ssige politische Instrument sei, um Industrienationen auf den Wachstumspfad zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Konservative RegierungsvertreterInnen haben sich vollends der &Uuml;berzeugung hingegeben, dass expansive Fiskalpolitik nicht funktioniert oder zu immensen &ouml;ffentlichen Defiziten f&uuml;hrt, die Volkswirtschaften in die Schuldknechtschaft bzw. Hyperinflation treiben.<br>\nNach der Finanzkrise wurde der unkonventionelle Ansatz der quantitativen Lockerung (&bdquo;quantitative easing&ldquo;), der zun&auml;chst insbesondere von der US-Notenbank, der Federal Reserve, propagiert wurde, &uuml;ber das gesamte politische Spektrum hinweg begr&uuml;&szlig;t. Man vermied dadurch die Fehler der 1930-er Jahre, die nach der Gro&szlig;en Depression zum weitgehenden Zusammenbruch des Bankensektors gef&uuml;hrt hatten. W&uuml;rde man die global expansive Geldpolitik bei gleichzeitiger Austerit&auml;tspolitik als Wachstumsexperiment betrachten, w&auml;re dieses kl&auml;glich gescheitert. Das einseitige Setzen auf Niedrigzinspolitik und selbstregulatorische Marktmechanismen hatte die schw&auml;chste wirtschaftliche Erholung der Geschichte zur Folge. Heute l&auml;hmt fiskalischer Konservativismus die Weltwirtschaft und tr&auml;gt zu einer Atmosph&auml;re der zunehmenden Ausgrenzung und Radikalisierung bei.<br>\nJohn Maynard Keynes war hingegen davon &uuml;berzeugt, dass der Effekt der Geldpolitik in einer Rezession mit mangelnder Nachfrage gegen Null gehen w&uuml;rde &ndash; die bekannte Liquidit&auml;tsfalle. Er sprach sich f&uuml;r expansive Fiskalpolitik aus. Der monetaristische Ansatz, unter anderem von Milton Friedman vertreten, ging vom Gegenteil aus. Die gegenw&auml;rtigen Erfahrungen zeigen, dass Keynes Recht behalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/neoliberale-geldpolitik\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>450 kanadische und europ&auml;ische Organisationen fordern CETA-Stopp<\/strong><br>\nMehr als 450 zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen aus Kanada und Europa haben die Gesetzgeber aufgefordert, gegen das EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA stimmen. In einem offenen Brief, den sie am heutigen Montag unter anderem an die Mitglieder des Europ&auml;ischen und des Kanadischen Parlaments gesandt haben, warnen die Unterzeichner_innen vor den negativen Auswirkungen von CETA: Das Abkommen w&uuml;rde Arbeitnehmer_innenrechte und den Umweltschutz schw&auml;chen sowie ausl&auml;ndische Investor_innen mit starken Instrumenten ausstatten, um Regulierungen zu attackieren, die dem &ouml;ffentlichen Interesse dienen.<br>\nZu den Unterzeichner_innen geh&ouml;ren unter anderem Gewerkschaften, Bauernverb&auml;nde, Umweltschutzorganisationen, Gesundheitsverb&auml;nde, Menschenrechtsorganisationen und Digital-Rights-Gruppen von beiden Seiten des Atlantiks. Auch Attac Deutschland und weitere europ&auml;ische Attac-Organisationen sind dabei.<br>\n&ldquo;W&auml;hrend der langwierigen Verhandlungen und der rechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung des Abkommens haben wir mehrfach auf die zahlreichen Schwierigkeiten aufmerksam gemacht, die CETA aufwirft. Unsere Kritik war stets verbunden mit konkreten Vorschl&auml;gen, wie eine transparentere und demokratischere Handelspolitik zugunsten von Mensch und Umwelt aussehen k&ouml;nnte. Dennoch wurde unsere Kritik an CETA &uuml;berh&ouml;rt und das Abkommen im Oktober 2016 unterzeichnet. Wir m&ouml;chten nun hiermit noch einmal bekr&auml;ftigen: Die Ratifizierung des CETA-Abkommens lehnen wir ganz klar ab&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Brief. &ldquo;CETA steht f&uuml;r eine r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Freihandelsagenda, die von den gro&szlig;en Konzernen vorangetrieben wird. Was wir brauchen ist ein Umdenken hin zu einer transparenten und inklusiven Handelspolitik, die die Menschen und den Planeten in den Blick nimmt. Die Ratifizierung von CETA wird diesem dringend notwendigen Wandel im Wege stehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-netzwerk.de\/index.php?id=2773&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=8990%20\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie Handelsabkommen Wege zu nachhaltigen Finanzm&auml;rkten verbauen<\/strong><br>\nDie Finanzbranche betont oft, Regulierung solle sie nicht unn&ouml;tig belasten. Stattdessen muss die Kernfrage lauten: Wie wird das Gemeinwohl wirksam gesch&uuml;tzt und gest&auml;rkt? Die neue WFC-Brosch&uuml;re zeigt den hohen Nachholbedarf in der Finanzmarktreform, neue Risiken und Wege zu nachhaltigen Finanzm&auml;rkten. Sie legt dar, warum Handelsabkommen wie CETA, TTIP und TiSA enorme Reformbremsen sind und den UN-Nachhaltigkeitszielen widersprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.worldfuturecouncil.org\/inc\/uploads\/2016\/11\/WFC_2016_Finanzmarktreform-Gemeinwohlinteressen-staerken.pdf\">World Future Council<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>8,0 Millionen Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2015<\/strong><br>\nZum Jahresende 2015 erhielten in Deutschland knapp 8,0 Millionen Menschen und damit 9,7 % der Bev&ouml;lkerung soziale Mindestsicherungsleistungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen wie in den beiden Vorjahren sowohl die Anzahl der Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger als auch deren Anteil an der Gesamtbev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Im Jahr 2014 hatten knapp 7,4 Millionen Menschen beziehungsweise 9,1 % der Bev&ouml;lkerung in Deutschland Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten. Die Zunahme im Jahr 2015 geht &uuml;berwiegend auf den starken Anstieg der Bezieherinnen und Bezieher von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz von 363 000 auf rund 975 000 Leistungsberechtigte zur&uuml;ck.<br>\nDie Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu z&auml;hlen folgende Leistungen:\n<ul>\n<li>Gut 5,8 Millionen Menschen erhielten Ende 2015 Gesamtregelleistungen Arbeitslosengeld II\/Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II &bdquo;Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo;; so genanntes Hartz IV). Das waren 73,1 % aller Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger von sozialer Mindestsicherung.<\/li>\n<li>Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII &bdquo;Sozialhilfe&ldquo; erhielten gut 1,0 Millionen Menschen (13,0 %).<\/li>\n<li>Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) bekamen knapp 1,0 Millionen Menschen (12,2 %).<\/li>\n<li>Rund 137 000 Menschen (1,7 %) bezogen Hilfe zum Lebensunterhalt au&szlig;erhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII &bdquo;Sozialhilfe&ldquo;. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie in den Vorjahren waren auch Ende 2015 die Menschen in Berlin (19,4 %) und Bremen (18,5 %) am h&auml;ufigsten auf Leistungen der sozialen Mindestsicherung angewiesen. Am geringsten war die Inanspruchnahme in Bayern (5,2 %) und Baden-W&uuml;rttemberg (6,0 %).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/11\/PD16_419_228.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotz dieser an und f&uuml;r sich desillusionierenden Zahlen w&uuml;rden Bundesministerin Nahles und andere vermutlich hierzulande immer noch nicht von Armut sprechen, sondern weiterhin versuchen den Armutsbegriff zu relativieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Scheu vorm Eigentum<\/strong><br>\nDeutschland ist und bleibt ein Mieterland. Das liegt wohl auch daran, dass das Geld lieber in teure Reisen flie&szlig;t, statt in die Verm&ouml;gensbildung f&uuml;rs Alter.<br>\nDass die K&auml;ufer von Wohnungen von den rekordniedrigen Zinsen profitieren liegt auf der Hand. Dass sie sich als Nutzer der eigenen Wohnungen im Landesdurchschnitt um gut 40 Prozent besserstellen, als wenn sie dieselbe Wohnung nur mieten w&uuml;rden, &uuml;berrascht dann doch.<br>\nDazu passt der weitere Befund des Instituts der deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln (IW), dass dieser Vorteil der Eigent&uuml;mer auch bei einem moderaten Anstieg der Zinsen erhalten bliebe. Fast noch mehr ins Auge f&auml;llt, dass trotz der g&uuml;nstigen Finanzierungsbedingungen die Nachfrage nach Wohneigentum &uuml;berschaubar bleibt. Deutschland ist und bleibt ein Mieterland. Anders als in fast allen Nachbarl&auml;ndern lebt die Mehrzahl der Haushalte zur Miete.<br>\nDamit wird ein wichtiges Instrument zur Alterssicherung zu wenig genutzt, und die Verm&ouml;gensbildung liegt im europ&auml;ischen Vergleich geradezu brach. Im Einzelfall mag es gute Gr&uuml;nde f&uuml;r den Verzicht auf Wohneigentum gelten. Doch es liegt auch der Gedanke nah, dass viele Deutsche das Risiko der Verschuldung f&uuml;rs Haus scheuen, selbst wenn sie es sich leisten k&ouml;nnten &ndash; weil sie vor allem das Risiko sehen, auf teure Autos und luxuri&ouml;se Fernreisen erst einmal verzichten zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kommentar-die-deutsche-scheu-vorm-eigentum-14549462.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die ganzen Leiharbeiter und prek&auml;r Besch&auml;ftigten m&uuml;&szlig;ten nur &ldquo;auf teure Autos und luxuri&ouml;se Fernreisen [&hellip;] verzichten&rdquo;, um sich Wohneigentum anschaffen zu k&ouml;nnen &ndash; ganz gewi&szlig;. Die FAZ-Redakteure m&uuml;&szlig;ten auch nur ihre Dummheit loswerden, schon k&ouml;nnten sie logisch stringente Artikel verfassen. Alles ganz einfach.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Landesweite Proteste gegen Rentensystem in Chile<\/strong><br>\nIn Chile haben am 4.November nach offiziellen Angaben landesweit 75.000 Menschen gegen das private Rentensystem AFP (Administradoras de Fondos de Pensiones) protestiert. Das B&uuml;ndnis NO+AFP bringt bereits seit Monaten zehntausende Menschen auf die Stra&szlig;e. Dabei werden die Proteste nicht nur von verschiedenen sozialen Bewegungen getragen, sondern auch von Gewerkschaften. So hat die Gewerkschaft der Finanzangestellten (ANEF) ihren Streik f&uuml;r eine Lohnerh&ouml;hung um 3,4 Prozent amTag der gro&szlig;en Demonstrationen beginnen lassen.<br>\nDie Regierung von Pr&auml;sidentin Michelle Bachelet reagierte indes mit Hinhalten. Weder das Versprechen einer kritischen Analyse des Rentensystems, noch die Lohnverhandlungen im &ouml;ffentlichen Dienst k&ouml;nnen bisher Ergebnisse vorweisen. ANEF erkl&auml;rte gestern auf Twitter, dass die Gespr&auml;che bisher erfolglos verlaufen seien. Weitere Proteste und Streiks sind somit wahrscheinlich.<br>\nChiles Rentensystem gilt als neoliberales Vorzeigeprojekt und stammt noch aus der Milit&auml;rdiktatur unter Augusto Pinochet. Es zwingt alle chilenischen B&uuml;rger, in private Rentenfonds einzuzahlen, die oft in der Hand transnationaler Unternehmen sind. Bereits voriges Jahr wurde in einer von der Regierung beauftragten Studie festgestellt, dass das AFP nicht zukunftsf&auml;hig ist und viele Menschen in eine Rente unter dem Mindestlohnniveau entl&auml;sst. Gewerkschaften und soziale Bewegungen fordern daher ein solidarisches, &ouml;ffentliches Rentensystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/11\/164074\/rentensystem-chile-proteste\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Meldung ist zwar schon &auml;lter, aber angesichts der Rentendiskussion in Deutschland aktuell. Die Proteste in Chile gegen das private Rentensystem, halten dort seit dem 24.Juli an, als 750.000 Menschen im ganzen Land f&uuml;r ein Ende des privaten Rentensystems protestierten. In Chile muss jeder Besch&auml;ftigte zehn Prozent seines steuerpflichtigen Einkommens &ndash; die Unternehmen bezahlen nichts &ndash; an einen Pensionsfonds abf&uuml;hren, dessen Verm&ouml;gen von einer privaten Firma verwaltet wird. Daf&uuml;r bekommen chilenische Rentner von den privaten Pensionskassen des Landes nur noch 30 Prozent des Durchschnittsgehalts.  Ein Rentensystem, das den Neoliberalen auch hier vorschwebt, mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung durch die SPD. <\/em><br>\n<em>Durchgesetzt wurde die vollst&auml;ndige Privatisierung der  Sozialversicherungssysteme unter der Diktatur Pinochets, der sich mit der tatkr&auml;ftigen Unterst&uuml;tzung der USA an die Macht putschte und Chile zum neoliberalen Freiluftlabor der sogenannten Chicago Boys machte. Zur Durchsetzung des Neoliberalismus bedarf es heute keines Milit&auml;rputsches mehr, daf&uuml;r gibt es die Sozialdemokratie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gewerkschaften und die Linke f&uuml;hren Massenproteste in S&uuml;d-Korea an<\/strong><br>\nIn S&uuml;dkorea finden Woche f&uuml;r Woche Massenproteste gegen die Pr&auml;sidentin statt, nachdem die Bewegung anf&auml;nglich zur&uuml;ckhaltend war, radikalisiert sie sich nun und fordert Verfahren gegen alle an der Korruption beteiligten. Als Mittel zur Durchsetzung wird &uuml;ber Streiks und eine Ausweitung der Proteste diskutiert.<br>\nAm Samstag, den 19. November kam es in den gr&ouml;&szlig;ten St&auml;dten von S&uuml;dkorea zu Demonstrationen. Die Demonstranten forderten den R&uuml;cktritt der Pr&auml;sidentin Park Geun-hye. Es war die vierte Runde der massenhaften Wochenendproteste seit Ende Oktober. Allein in der Hauptstadt Seoul protestierten diesmal 600.000 Menschen, auch diesen Samstag gingen mehr las eine Million landesweit auf die Stra&szlig;e.<br>\nKurz vor der landesweiten Demonstration betonte die, durch ihr Amt Immunit&auml;t genie&szlig;ende Park, dass sie weder zur&uuml;cktreten, noch die Untersuchung eines Staatsanwalts akzeptieren w&uuml;rde. Sie verlangte sogar die Untersuchung eines weiteren Skandals und deutete an, einige Oppositionsf&uuml;hrer seien daran beteiligt.<br>\nEine weitere Gro&szlig;veranstaltung, organisiert von dem gem&auml;&szlig;igten Gewerkschaftsbund FKTU, mobilisierte 30.000 Gewerkschafter f&uuml;r den Protest in Seoul. Dies ist eine bedeutende Entwicklung. Der FKTU hatte seit 2007 den Pr&auml;sidentschaftskandidaten der derzeitigen Regierungspartei unterst&uuml;tzt.<br>\nDie Arbeiter bei den Protesten zeigten klare Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die sozialdemokratische Gerechtigkeitspartei im Unterschied zu anderen Oppositionsparteien.<br>\nHigh-School-Senior-Studenten protestierten ebenfalls. Sie hatten gerade ihre College-Eingangstests bestanden und waren w&uuml;tend auf die Universit&auml;t. Es ging dabei um einen Betrug, den die Parteig&auml;nger von Park&lsquo; begangen hatten.<br>\nEin Student sagte: &bdquo;Wir leiden unter wettbewerbsorientierter Bildung, die von der Regierung auferlegt wird, w&auml;hrend deren Kinder einen Freibrief f&uuml;r die beste Bildung genie&szlig;en.&ldquo;<br>\nViele Menschen protestierten auch wegen einer Katastrophe mit einer F&auml;hre, bei der vor zwei Jahren 300 Jugendliche get&ouml;tet wurden, und verurteilte die versuchte Verschleierung durch die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/gewerkschaften-und-die-linke-fuehren-massenproteste-in-sued-korea-an\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie &uuml;ber die Proteste gegen das private Rentensystem in Chile, wird auch &uuml;ber den Widerstand gegen die Pr&auml;sidentin S&uuml;dkoreas und ihre neoliberale Politik in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; nicht berichtet. Es passt ja auch nicht zur &bdquo;Alternativlosigkeit&ldquo; der neoliberalaen Agenda, wenn sich Menschen dagegen wehren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Time To Turn The Page Of Platform Capitalism?<\/strong><br>\nPlatforms emerged as a new business model in the early 2000s, rapidly becoming a success story in the aftermath of the financial-economic crisis of 2007-8. Labour&rsquo;s share of GDP has since fallen. The parallel failure of corporate governance has brought decreasing consumer trust, especially among young people concerned about environmental issues such as under-utilised assets and waste avoidance, but also open to new forms of consumer behaviour and new mobility needs.<br>\nPlatforms such as Uber, Amazon Mechanical Turk, and Airbnb are very good at making false promises: to make the world a better place, with greater freedom, more flexibility and transparency, and to &ldquo;democratise&rdquo; access to goods, services, and mobility. Only in the terms and conditions (T&amp;C) is it laid down that access is not free, but payable with your own data. Users must sacrifice their data to access the platform &ndash; or game over. The T&amp;C provide no transparency or open access to ratings &ndash; and only the workers are rated, not the employers. The ratings are inflexible and not portable from one platform to another.<br>\nMany platforms promise to make the world better, while damaging the environment and working conditions and accelerating the externalisation of costs. The gig economy may sound cool, but many of the jobs offer a fast track back to the problems faced by day labourers in the 1850s. The arrangements invented by the platforms disguise the employment relationship and facilitate avoidance of social security and taxes. Departure from the employer-worker relationship is key for this business model, rendering re-regulation necessary. The gig economy needs to meet its responsibilities to workers by turning undeclared work into declared work.<br>\nThe clients of online platforms are mainly in North America and Europe. The European Commission is being asked to propose an EU framework for platforms based on the presumption of an employment relationship and confirmation that the place of work is where the worker carries out the work. Minimum wages must be respected, access to social protection facilitated, tax obligations notified, employers disclosed along with co-workers. Deductions (at source) from wages must be prohibited, together with the drafting of one-sided terms. The right to organise and bargain collectively must be ensured as well as protection of private data.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.socialeurope.eu\/2016\/11\/time-turn-page-platform-capitalism\/#\">Social Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tyrannei der gebildeten Minderheit<\/strong><br>\nViele Menschen f&uuml;hlen sich von der Politik nicht mehr repr&auml;sentiert. Sie w&uuml;nschen sich mehr direkte Demokratie &ndash; in Form von Referenden. Der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel h&auml;lt das f&uuml;r eine wichtige Alternative zu Wahlen. Gleichzeitig sieht er aber auch Probleme: N&auml;mlich dann, wenn bei geringer Wahlbeteiligung eine kleine Gruppe &uuml;ber die ganze Bev&ouml;lkerung entscheide.<br>\nDemokratie hei&szlig;e Herrschaft des ganzen Volkes und nicht einer bestimmten Auswahl. Statistisch gelte die Faustregel: Je weniger Menschen w&auml;hlen gingen, desto h&ouml;her sei die soziale Ausgrenzung. &ldquo;Mit jedem Wahlprozent weniger sehen wir, dass mehr Menschen der unteren Schichten &ndash; und ich verwende hier den soziologischen Begriff &ndash; aussteigen. Das kann nicht gut f&uuml;r eine Demokratie sein.&rdquo;<br>\n&ldquo;Gro&szlig;intellektuelle&rdquo;, die nicht w&auml;hlen gingen, seien statistisch zu vernachl&auml;ssigen. Es seien insbesondere die unteren Schichten, die nicht w&auml;hlen gingen. In den USA gebe es noch eine Besonderheit: Dort gingen bestimmte Ethnien nicht w&auml;hlen &ndash; das sei f&uuml;r eine multi-ethnische Gesellschaft &ldquo;verheerend&rdquo;.<br>\n&ldquo;Menschen f&uuml;hlen sich zunehmend abgeh&auml;ngt&rdquo;<br>\nIhren Erfolg h&auml;tten rechtspopulistische Parteien somit nicht den untersten Schichten zu verdanken, sondern der unteren Mittelschicht, meint Merkel, &ldquo;jene, die sich subjektiv bedroht f&uuml;hlen und nicht repr&auml;sentiert. Das kann &ouml;konomische Interessen betreffen, kann aber auch auf die kulturelle Identit&auml;t zielen.&rdquo; Die untersten Schichten aber habe man verloren: &ldquo;Die mobilisieren nicht mal die Rechtspopulisten.&rdquo; Grund f&uuml;r die erfolgreiche Mobilisierung der unteren Mittelschicht sei die Spaltung der Gesellschaft durch die Globalisierung. &ldquo;In unseren Demokratien f&uuml;hlen sich Menschen zunehmend abgeh&auml;ngt.&rdquo; Die Globalisierung habe &ldquo;eindeutige Gewinner&rdquo;, aber auch &ldquo;eindeutige Verlierer&rdquo; hervorgebracht, so Merkel.<br>\nDie etablierten Parteien w&uuml;rden vor allem von &ldquo;gut situierten&rdquo; Schichten in der Mitte des politischen Spektrums gew&auml;hlt, die &ouml;konomisch gesichert seien. Zudem gebe es kleinere Parteien, die sich auf ein bestimmtes Klientel spezialisierten, wie etwa die Gr&uuml;nen, die das sogenannte Prenzlauer-Berg-Klientel vertreten w&uuml;rden. &ldquo;Das sind doppelt verdienende Akademiker-Familien, die Bessergestellten, die sich leider auch moralisch oft als &uuml;berlegen pr&auml;sentieren,&rdquo; so Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/volksabstimmungen-tyrannei-der-gebildeten-minderheit.694.de.html?dram:article_id=372464\">deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Charakterisierung des gr&uuml;nen links-liberalen Juste Milieus ist sehr treffend. Eine Genderdiskussion muss man sich n&auml;mlich erst einmal leisten k&ouml;nnen. Um es plakativ auszudr&uuml;cken, einer alleinerziehenden Mutter, die drei Jobs braucht um &uuml;ber die Runden zu kommen, ist es v&ouml;llig egal ob es korrekt gegenderte Toiletten gibt oder nicht. Wenn, dann ist f&uuml;r diese Frau entscheidend, dass sie nicht als alleinerziehemde Mutter diskriminiert wird, dass sie genauso entlohnt wird wie ein m&auml;nnlicher Kollege, dass sie einen Job bekommt, der ihr erm&ouml;glicht Beruf und Kinderbetreuung miteinander in Einklang zu bringen. Latte Macchiato Muttis vom Prenzl Berg haben davon sicher keine Vorstellung. Dort feiert man die Frauenquote in den Aufsichtsr&auml;ten gro&szlig;er Unternehmen als Sieg des Feminismus bzw. Hillary Clinton als Leitfigur des amerikanischen Feminismus.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu &ndash; Vorsicht Ironie!<\/em><\/p>\n<p><strong>Weltrevolution in der Szenekneipe<\/strong><br>\nIch fasse einmal zusammen: die meisten linken Gruppierungen sind Wahlfamilien, die ihre Differenzen zu politischen Nachbarn ma&szlig;los &uuml;berh&ouml;hen, um ihre Identit&auml;tsbaracken nicht verlassen und in einen solidarischen Klassenkampf ziehen zu m&uuml;ssen &ndash; der freilich auch andere, ganz und gar nicht psychologische Nachteile bedeutete. Die Rationalisierung dieser Nesthockerei funktioniert immer nach demselben Muster. Ich zitiere: &bdquo;Nein, das sind Rassisten \/ Antisemiten \/ Sexisten \/ Feministen \/ Leninisten \/ Trotzkisten \/ Bellizisten \/ die haben &sbquo;Das Kapital&lsquo; nicht systematisch \/ nicht historisch \/ rein akademisch \/ unakademisch interpretiert \/ die haben eine autorit&auml;re Diskussionskultur \/ die pinkeln im Stehen \/ die m&ouml;gen keine Zw&ouml;lftonmusik \/ die halten Denundden f&uuml;r ein Genie \/ einen Volltrottel \/ die interessieren sich nicht f&uuml;r &Ouml;kologie \/ sind &Ouml;kofaschisten \/ essen Fleisch \/ sind vegane Spinner \/ haben das Widerstandpotential der Popmusik nicht erfasst \/ die sehen sich Pornos an \/ sehen sich keine an \/ die beziehen sich auf B&uuml;cher aus dem Verlag X, obwohl das derselbe Verlag ist, der vor zehn Jahren in einem Sammelband einmal eine Rede von Y abgedruckt hat, der ja erwiesenerma&szlig;en ein Rassist \/ Antisemit \/ Sexist \/ Trotzkist \/ Bellizist \/ Stehpinkler ist, was man in unserer Clubgazette Z nachlesen kann. Die verstehen also nicht ansatzweise, worum es in dieser ganzen Schei&szlig;e eigentlich geht! Was zu tun ist und so. Deshalb kann man mit denen nicht reden oder zusammenarbeiten. Jeder Kompromiss mit denen w&auml;re reaktion&auml;r \/ faschistoid \/ antisemitisch \/ rassistisch \/ sexistisch \/ trotzkistisch \/ bellizistisch \/ wie wenn man erst Fleisch isst und danach im Stehen pinkelt etc. und damit unvertretbar. Das sind Leute, die bek&auml;mpft werden m&uuml;ssen!&ldquo; Dieses Muster beinhaltet eine vielleicht nicht bewusst, aber akzeptiert unrealistische Forderung nach Reinheit der Lehre, die als Ausrede f&uuml;r mangelnde Praxisorientierung benutzt wird. Nur wenn alle den von der eigenen Gruppe mehr oder weniger einheitlich erreichten Grad an Erkenntnis und dogmatischer Reinheit erreicht haben, kann man erst beginnen, gemeinsam &ndash; was in diesem Falle gar nicht mehr hie&szlig;e &sbquo;gemeinsam&lsquo;, sondern eben einfach &sbquo;wie eine Person&lsquo; &ndash; gegen den eigentlichen Gegner vorzugehen, n&auml;mlich den Kapitalismus, in dessen Analyse sich komischerweise viele unterschiedliche Gruppen in grunds&auml;tzlichen Punkten (Scheinpolitik, Krisenhaftigkeit, Verarmung, Umweltzerst&ouml;rung, globale Ausbeutungszusammenh&auml;nge, ideologische Nebenwirkungen, Kriege usw.) einig sind. Dabei ist jeder einzelnen Gruppierung klar, dass es NIEMALS dazu kommen wird, dass auch nur die H&auml;lfte aller Linken ihrer eigenen Dogmatik beipflichten oder die auch nur dulden wird &ndash; sie, die jeweilige Gruppe selbst ist ja ein Beleg der Gr&uuml;nde und Mechanismen, die sie ebenso wie die anderen daran hindern. Die Beseitigung inhaltlicher Unterschiede &ndash; notabene nur bei den anderen! &ndash; ist also ein nicht erreichbares Scheinziel, das man sich setzt, um das wirkliche Ziel, n&auml;mlich die Abl&ouml;sung der bestehenden Verh&auml;ltnisse, dessen Erreichung das Erreichen des Scheinziels strategisch vorgeschaltet ist, gar nicht erst ansteuern zu m&uuml;ssen, weil es weniger am&uuml;sante Konsequenzen haben k&ouml;nnte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2013\/03\/01\/weltrevolution-in-der-szenekneipe\/\">Le Bohemien<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Freund und Genosse<\/strong><br>\nNach Lateinamerika ist Afrika wohl der Kontinent, auf dem der Tod des langj&auml;hrigen kubanischen Pr&auml;sidenten Fidel Castro die meisten Reaktionen ausgel&ouml;st hat. Die Dankbarkeit f&uuml;r Kubas Engagement gegen Kolonialismus, Apartheid und Rassismus ist hier bis heute weit verbreitet. Fidel seinerseits hatte Afrika immer als &raquo;Heimat aller Kubaner&laquo; bezeichnet. Bereits 1963 hatte er auf Bitte des damaligen algerischen Pr&auml;sidenten Ahmed Ben Bella 22 Panzer und mehrere hundert Soldaten in den Norden des Kontinents geschickt, um Algerien bei der Abwehr einer von den USA unterst&uuml;tzten Offensive Marokkos zu unterst&uuml;tzen. Sp&auml;ter halfen &Auml;rzte, P&auml;dagogen, Techniker, Soldaten und zivile Fachkr&auml;fte in vielen anderen L&auml;ndern Afrikas. Deshalb gelten Kuba und Fidel Castro dort als treue Freunde und zuverl&auml;ssige Verb&uuml;ndete im Kampf gegen Kolonialherrschaft und Rassismus. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs k&uuml;ndigten deshalb in ihren Kondolenzschreiben die Teilnahme an der Beisetzungszeremonie am kommenden Wochenende in Santiago de Cuba an. In mehreren L&auml;ndern wurde mehrt&auml;gige Staatstrauer ausgerufen, so in der 1976 von der Befreiungsfront Polisario errichteten Demokratischen Arabischen Republik Sahara. Deren Widerstand gegen die marokkanische Besatzung wird von Kuba seit Jahrzehnten aktiv unterst&uuml;tzt.<br>\nAlgeriens Pr&auml;sident Abdelasis Bouteflika w&uuml;rdigte Fidel zun&auml;chst staatsm&auml;nnisch als &raquo;Verteidiger von Frieden, Respekt und nationaler Souver&auml;nit&auml;t&laquo;, f&uuml;gte dann aber hinzu: &raquo;Pers&ouml;nlich habe ich jemanden verloren, der mehr als 50 Jahre mein Freund und Genosse war.&laquo; In Angolas Hauptstadt Luanda dr&uuml;ckten zahlreiche Menschen ihre Trauer &uuml;ber den Tod des als &raquo;Sohn Afrikas&laquo; verehrten Comandante aus. Viele weinten und legten vor Fotos des Verstorbenen Blumen nieder. Angolas Pr&auml;sident Jos&eacute; Eduardo dos Santos erinnerte an die Rolle Kubas beim Kampf seines Landes gegen die von den USA und anderen westlichen L&auml;ndern unterst&uuml;tzte Aggression des s&uuml;dafrikanischen Apartheidregimes: &raquo;Fidel Castro hat unsere Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t verteidigt.&laquo; Auch der s&uuml;dafrikanische Pr&auml;sident Jacob Zuma w&uuml;rdigte Castros niemals schwankende Position an der Seite der V&ouml;lker. S&uuml;dafrika werde &raquo;die Solidarit&auml;t und Unterst&uuml;tzung Kubas in der Etappe des Kampfes gegen die Apartheid niemals vergessen&laquo;.<br>\nKubas Revolution&auml;re Streitkr&auml;fte hatten ab 1975 mit Tausenden Freiwilligen und Milit&auml;rger&auml;t auf seiten der Befreiungsbewegung MPLA in Angola interveniert, als das Rassistenregime in Pretoria mit milit&auml;rischer Gewalt versuchte, die Unabh&auml;ngigkeit zu verhindern. 1988 bereiteten die kubanischen Truppen zusammen mit den K&auml;mpfern der MPLA und der SWAPO, der Befreiungsbewegung des von S&uuml;dafrika besetzten Namibia, den Rassisten eine vernichtende Niederlage. Die Schlacht bei Cuito Cuanavale gilt deshalb heute als die &raquo;afrikanische Schweinebucht&laquo; &ndash; in Anspielung auf den Sieg Kubas gegen die US-Intervention 1961 in Playa Gir&oacute;n.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-29\/029.php\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vom Westen finanziert und mit al-Qaida liiert &ndash; Hintergr&uuml;nde zu den syrischen Wei&szlig;helmen<\/strong><br>\nDie wahre Entstehungsgeschichte der selbsternannten &bdquo;Syria Civil Defence&ldquo; klingt etwas weniger heroisch: Nicht aus den Tr&uuml;mmern des syrischen B&uuml;rgerkrieges entstand die Organisation, sondern in einem Istanbuler Besprechungszimmer. Ihr Gr&uuml;nder ist kein syrischer Normalo, sondern ein britischer Ex-Geheimdienstler namens James Le Mesurier. Seine Biographie l&auml;sst auch ansonsten nicht viel &uuml;brig vom Mythos von Syrern, die spontan zu den Schaufeln gegriffen h&auml;tten. Der Mann, der von Medien meist als &bdquo;Entwicklungshelfer&ldquo; bezeichnet wird, hatte bereits eine Karriere beim britischen Armeegeheimdienst hinter sich, als er im Jahr 2000 bei den Vereinten Nationen anheuerte. Stationen in Bosnien, im Kosovo und Pal&auml;stina folgte eine Beraterstelle beim irakischen Innenministerium, bevor Le Mesurier ins Sicherheitsbusiness wechselte. In den Vereinigten Arabischen Emiraten trainierte er Sicherheitskr&auml;fte f&uuml;r die Gasanlagen des Landes. 2005 wurde Le Mesurier Vizepr&auml;sident des S&ouml;ldnerunternehmens Olive Group. Seit 2008 arbeitete er beim  Sicherheitsberatungsunternehmens Good Harbour International in Dubai, bevor er 2013 mit Hilfe der US-&bdquo;Entwicklungshilfe&ldquo;-Beh&ouml;rde USAID in Istanbul &bdquo;Syria Civil Defence&ldquo; gr&uuml;ndete. Besser bekannt als &bdquo;White Helmets&ldquo;.  &hellip;.<br>\nEs ist bei weitem nicht der einzige Fall, der Wei&szlig;helme in die N&auml;he von al-Nusra-K&auml;mpfern r&uuml;ckt. In einem Youtube-Video erz&auml;hlt ein Wei&szlig;helm-Mitglied aus Idlib, wie er Anh&auml;nger von Regierungsmilizen (Shabiha) in den M&uuml;ll schmei&szlig;e.  Mitglieder der al-Nusra-Front preist er hingegen als &bdquo;unsere Vorbilder&ldquo; und &bdquo;die besten unserer Leute&ldquo;.  Auf einem anderen Video sind Wei&szlig;helme zu sehen, die vorbei fahrenden Rebellenfahrzeugen zujubeln. Die Liste solcher Vorf&auml;lle scheint endlos: Wei&szlig;helme mit Kalaschnikows.  Ein Wei&szlig;helm, der die Folter von zwei syrischen Soldaten filmt.  Ein Wei&szlig;helm-Mitglied, das gemeinsam mit Rebellen auf einen Gefangenen einschl&auml;gt. Ein Wei&szlig;helm, der die Fahne der al-Nusra-Front schwenkt. (22) Wei&szlig;helme, die auf einem Berg Leichen posieren. Selbst Wei&szlig;helm-Chef Raed Saleh scheint unter Terrorverdacht zu stehen. Auf dem Weg zu einer Preisverleihung am 18. April 2016 in Washington setzten ihn die US-Grenzbeamten am Flughafen fest und schickten den Chef der US-finanzierten &bdquo;Syria Civil Defence&ldquo; zur&uuml;ck nach Istanbul.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201611244160\/globales\/kriege\/weisse-helme-ohne-weisse-westen.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kein Olympia bei ARD und ZDF<\/strong><br>\nARD und ZDF werden nicht von den Olympischen Spielen 2018 bis 2024 berichten. Das US-Unternehmen Discovery und die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender konnten sich nicht auf den Verkauf von Sub-Lizenzen einigen.<br>\nBei den Olympischen Spielen 2018 bis 2024 wird es keine Berichterstattung der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender geben. Stattdessen wird das Discovery-Tochterunternehmen Eurosport nach eigenen Angaben in Deutschland exklusiv live Wettk&auml;mpfe &uuml;bertragen. Die langwierigen Verhandlungen sind damit gescheitert.<br>\nDas Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte im Juni vergangenen Jahres die europ&auml;ischen TV-Rechte f&uuml;r die Spiele von 2018 bis 2024 &uuml;berraschend an Discovery vergeben. Dieser vier Spiele umfassende Vertrag gilt auch f&uuml;r den deutschen Markt, wo bisher immer ARD und ZDF &uuml;bertragen haben. Discovery hatte f&uuml;r das exklusive Rechtepaket 1,3 Milliarden Euro an das IOC bezahlt.<br>\nEurosport ist in Deutschland frei zu empfangen und garantiert nach eigenen Angaben &ldquo;eine umfassende Verbreitung der Olympischen Spiele in Deutschland&rdquo;. Von Winterspielen m&uuml;ssen nach Angaben des IOC 100 Stunden im Free-TV &uuml;bertragen werden. Bei Sommerspielen sind es 200 Stunden.<br>\nViele Stunden des Ringe-Spektakels wandern aber ins Bezahlprogramm von Eurosport. Mehr als 1000 Stunden boten die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender zuletzt aus Rio im klassischen Fernsehen und im Internet an. Eine solche F&uuml;lle wird es k&uuml;nftig nicht mehr geben. Wie viele Stunden Eurosport frei und wie viele nur im Pay-Bereich zeigen wird, wollte der Sender am Montag noch nicht verraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/sport\/olympiaberichterstattung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Olympischen Spiele 2018 finden in S&uuml;dkorea statt, 2020 ist Japan dran, 2022 geht es nach China und die Spiele 2024 sind noch gar nicht vergeben. Drei der vier Gro&szlig;veranstaltungen, um die es hier geht, finden also aufgrund der Zeitverschiebung zu Zeiten statt, an denen Deutschland selig schl&auml;ft. Daf&uuml;r 150 Millionen Euro Geb&uuml;hrenzahlergelder zu bezahlen, w&auml;re dem ohnehin von den Geb&uuml;hren genervten Zuschauer auch nicht zu vermitteln gewesen. Das letzte Wort ist jedoch auch f&uuml;r ARD und ZDF noch nicht gesprochen. Wenn die Controller von Discovery erst einmal das zu erwartende Finanzdesaster bei den Spielen 2018 sacken lassen, kann &ndash; und wird &ndash; es sicher schnell zu Neuverhandlungen kommen. Sp&auml;testens 2020 werden sicher auch ARD und ZDF wieder dabei sein; hoffentlich zu vertretbaren Preisen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>60 Jahre BND &ndash; kein Grund zum Jubeln<\/strong><br>\nDer BND wird 60 &ndash; zum Gratulieren besteht jedoch wenig Anlass. Nat&uuml;rlich gab es in den letzten Jahrzehnten auch ein paar Erfolge, aber die Bilanz unter dem Strich ist alles andere als ein Ruhmesblatt. 60 Jahre BND, das sind vor allem 60 Jahre Pleiten, Pannen und Skandale&ldquo;, sagt Andr&eacute; Hahn, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums, anl&auml;sslich des heutigen Festaktes zu 60 Jahren BND. Hahn weiter:<br>\n&bdquo;Das f&auml;ngt an mit der von Nazis durchsetzten Vorg&auml;ngerorganisation Gehlen, weshalb auch das jahrelange Verschweigen des Aufenthaltsortes des NS-Verbrechers Adolf Eichmann nicht wirklich verwunderte. Es ging weiter mit der gesetzwidrigen &Uuml;berwachung von kritischen Journalisten, mit der Beteiligung des BND am Irakkrieg, dem Fall Kurnaz in Guantanamo bis hin zur NSA-Aff&auml;re und dem Aufdecken des Umstandes, dass auch der BND entgegen dem Postulat der Bundeskanzlerin, dass Spionieren unter Freunden gar nicht gehe, selbst &uuml;ber viele Jahre hinweg EU-Regierungen und internationale Organisationen ausgesp&auml;ht hat. Die Liste lie&szlig;e sich weiter fortsetzen, und es w&auml;re sehr verdienstvoll, wenn die Unabh&auml;ngige Historikerkommission alsbald auch die Zeit nach 1968 intensiv aufarbeiten w&uuml;rde.<br>\nQuelle:  <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/60-jahre-bnd-kein-grund-zum-jubeln\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>dazu: Merkel pl&auml;diert f&uuml;r m&auml;chtigere Geheimdienste<\/strong><br>\nDer BND feiert sein 60-j&auml;hriges Bestehen und hat mit Kanzlerin Merkel eine wohlwollende Gratulantin. Sie will die Zusammenarbeit mit ausl&auml;ndischen Diensten ausbauen.<br>\nAngela Merkel &ndash; &ldquo;Nachrichtendienste sind f&uuml;r Deutschland unverzichtbar&rdquo; &ndash; Beim Festakt zum 60. Bestehen des Bundesnachrichtendienstes (BND) verwies die CDU-Vorsitzende auf internationale Krisen wie in Syrien oder der Ukraine und pl&auml;dierte daf&uuml;r, dass die deutschen Geheimdienste ihre Arbeit ausbauen.<br>\n&ldquo;Die Arbeit der Nachrichtendienste ist f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland unverzichtbar.&rdquo; Mit diesen Worten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung der deutschen Geheimdienste hervor gehoben. Beim Festakt zum 60. Bestehen des Bundesnachrichtendienstes (BND) verwies die CDU-Vorsitzende auf internationale Krisen wie in Syrien oder der Ukraine und pl&auml;dierte daf&uuml;r, dass die deutschen Geheimdienste ihre Arbeit ausbauen.<br>\n&ldquo;Mit 60 Jahren ist der BND noch lange nicht an das Ende seiner Entwicklung gelangt, und so wie sich die Welt entwickelt, sieht es da auch wirklich nicht danach aus&rdquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-11\/bundesnachrichtendienst-bnd-angela-merkel-geheimdienste-60-jubilaeum\">Zeit.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das kann man nur als Drohung auffassen. &bdquo;Mit 60 Jahren ist der BND noch lange nicht an das Ende seiner Entwicklung gelangt, &hellip;&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Allerletzte &ndash; Das ganz und gar Undenkbare<\/strong><br>\nAngesichts der geostrategischen Kontinentalverschiebung, die nach Trumps Wahl droht, muss auch Deutschland seine Sicherheitspolitik einer Revision unterziehen.<br>\nWenn Trump bei seiner Linie bleibt, dann wird Amerika die Verteidigung Europas in einem Ma&szlig;e den Europ&auml;ern &uuml;berlassen, das sie seit 1945 nicht mehr kennen. Das w&auml;re so widernat&uuml;rlich nicht, f&uuml;r viele Europ&auml;er aber dennoch eine Zumutung, weil damit unangenehme Folgen verbunden w&auml;ren, denen man unter dem oft verteufelten, aber bequemen amerikanischen Schutzschirm ausweichen konnte: h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r die Verteidigung, die Wiederbelebung der Wehrpflicht, das Ziehen roter Linien &ndash; und das f&uuml;r deutsche Hirne ganz und gar Undenkbare, die Frage einer eigenen nuklearen Abschreckungsf&auml;higkeit, welche die Zweifel an Amerikas Garantien ausgleichen k&ouml;nnte. Die franz&ouml;sischen und britischen Arsenale sind daf&uuml;r in ihrem gegenw&auml;rtigen Zustand zu schwach. Moskau aber r&uuml;stet auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wahl-in-amerika\/nach-donald-trump-sieg-deutschland-muss-aussenpolitik-aendern-14547858.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weil der Russe wieder einmal vor der T&uuml;r steht, dreht der FAZ-Herausgeber Kohler durch und fordert deutsche Atomwaffen. Teile der deutschen Elite haben ihre Gro&szlig;machtsphantasien offenbar immer noch nicht abgelegt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36034","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36034"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36034\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36035,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36034\/revisions\/36035"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}