{"id":36043,"date":"2016-11-30T08:55:38","date_gmt":"2016-11-30T07:55:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043"},"modified":"2016-11-30T08:55:38","modified_gmt":"2016-11-30T07:55:38","slug":"hinweise-des-tages-2764","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h01\">Fran&ccedil;ois Fillon: Der lange Arm des lieben Wladimir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h02\">BND-Pr&auml;sident warnt vor Cyberangriffen aus Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h03\">Dumpfbacken-Presse: Trump ist das Idol der Linken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h04\">Streit bei der Lufthansa: &ldquo;Selbst das Bodenpersonal sch&uuml;ttelt den Kopf &uuml;ber die Piloten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h05\">Prognose: Auf die Deutschen wartet die Rente mit 71 &ndash; mindestens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h06\">&Auml;nderungen bei Grundsicherung umstritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h07\">Greenpeace-Experte zu Tschernobyl: Warum der alte Sarkophag gef&auml;hrlich bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h08\">Aktivisten reichen Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h09\">Wie der BND mit 150 Millionen Euro im Namen der Sicherheit Unsicherheit schaffen wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h10\">Ein Binnenmarkt f&uuml;r Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h11\">Mehr als 1.400 Menschen im Mittelmeer gerettet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h12\">Abschiebung von Kriegsfl&uuml;chtlingen: Willk&uuml;r in deutschen Amtsstuben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h13\">Europas Fahnentr&auml;ger: Traditionen der deutschen Europapolitik: gegen die USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h14\">Bundesregierung zahlte Millionen an Clinton-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h15\">Silicon Valley: Obdachlose suchen Zuflucht in der Nachtbuslinie 22<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h16\">Merkels neue Sympathisanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36043#h17\">Zu guter Letzt: Regime-\/Regierungstruppen zerbomben\/besiegen Opposition\/Terroristen in Aleppo\/Mossul<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fran&ccedil;ois Fillon: Der lange Arm des lieben Wladimir<\/strong><br>\nWer den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten verstehen will, muss auf sein ungew&ouml;hnliches Freundesnetzwerk schauen. Es bewegt sich zwischen strengen Christen und bekennenden Russlandfreunden. Seinen Sieg bei den Vorwahlen hat Fran&ccedil;ois Fillon in minuti&ouml;ser Arbeit vorbereitet. Eine Schl&uuml;sselfigur auf dem Weg zu seiner Kandidatenk&uuml;r bildet Henri de Castries, der langj&auml;hrige Chef des Versicherungsunternehmens Axa. Die beiden &uuml;berzeugten Katholiken sch&auml;tzen sich seit langem. Als Vorsitzender des liberalen Think Tank &bdquo;Institut Montaigne&ldquo; hat de Castries vielf&auml;ltige Reformans&auml;tze in die &ouml;ffentliche Debatte einbringen lassen. Die eigentliche Denkfabrik zugunsten Fillons tagte hingegen in einem Jagdpavillon im Anjou, der zu dem Anwesen Castries geh&ouml;rt. Castries ist 62 Jahre alt und hat zusammen mit Fran&ccedil;ois Hollande die Elitekaderschmiede Ena besucht. Es entbehrt deshalb nicht der Brisanz, dass er aktiv auf einen Machtwechsel hinarbeitet. Seit drei Jahren haben sich unter seiner Obhut in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden die Mitglieder des geheimen &bdquo;Fillon-Teams&ldquo; getroffen. An dem abgelegenen Ort, fernab der Presse, diskutierten sie mit dem fr&uuml;heren Regierungschef die Ideen f&uuml;r ein Reformprogramm, das Frankreich wirtschaftlich und moralisch wieder aufrichten soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/francois-fillon-und-sein-spezielles-netzwerk-an-freunden-14549387.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Artikel der erfahrenen Frankreich-Korrespondentin der FAZ, Michaela Wiegel, titelt zwar mit einer vermeintlichen Russland-Connection Fillons. Viel interessanter ist aber der im Text ausf&uuml;hrlich beschriebene enge Draht des Pr&auml;sidentschaftskandidaten zu Henri de Castries. Castries lenkte von 2000 bis 2016 den Axa-Konzern, mit einem Jahresumsatz von gut 100 Milliarden Euro eine der gr&ouml;&szlig;ten Versicherungen der Welt. Dar&uuml;ber hinaus fungiert Castries als Chef der Bilderberg-Konferenzen, dem verschwiegenen j&auml;hrlichen Stelldichein der westlichen Elite aus Wirtschaft und Politik. Diese Kreise lenken offenbar das &bdquo;Reformprogramm&ldquo; des Kandidaten entscheidend mit.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Fillons Wirtschaftspl&auml;ne: Jedes Sparprogramm wird scheitern<\/strong><br>\nDer frisch gew&auml;hlte Pr&auml;sidentschaftskandidat Fillon will Frankreichs Wirtschaft &bdquo;liberalisieren&ldquo;. Was bedeutet sein Sieg aus &ouml;konomischer Sicht? Das Rezept ist so schlicht wie falsch: Der konservative Pr&auml;sidentschaftskandidat Fran&ccedil;ois Fillon will Frankreichs Wirtschaft &bdquo;liberalisieren&ldquo;. Reiche und Unternehmen sollen entlastet werden &ndash; was der Rest der Bev&ouml;lkerung finanziert, weil die Mehrwertsteuer steigen w&uuml;rde. Zudem soll ein &bdquo;schlanker&ldquo; Staat 500.000 Beamtenposten streichen. Dieses Programm kann nicht funktionieren, denn es hat einen Staat noch nie reich gemacht, die Reichen zu beschenken und Ausgaben zu k&uuml;rzen. Stattdessen setzt eine Spirale nach unten ein: Wenn die &bdquo;normalen&ldquo; B&uuml;rger ihren Konsum einschr&auml;nken m&uuml;ssen, setzen die Firmen weniger ab und entlassen Angestellte. Es wird noch weniger konsumiert &ndash; was weitere Stellen kostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Fillons-Wirtschaftsplaene\/!5357678\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Mann der unbequemen Wahrheiten<\/strong><br>\nFran&ccedil;ois Fillon hat einen steinigen Weg vor sich. (&hellip;) Sein Programm verlangt den Franzosen erhebliche Opfer ab: tiefe Einschnitte in die Staatsausgaben, Beamtenabbau, Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen, Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer, Abschaffung der 35-Stunden-Woche und der Verm&ouml;gensteuer, Heraufsetzung des Rentenalters von 62 auf 65 Jahre, finanzielle Eigenbeteiligung im Gesundheitswesen, weniger K&uuml;ndigungsschutz der Arbeitnehmer und im Zeitablauf sinkende Arbeitslosenhilfe. (&hellip;) Doch erfreulich ist, dass Fillon nun &uuml;ber ein Mandat der Kompromisslosigkeit verf&uuml;gt. Seine W&auml;hler fanden den Mut, zu ihren Werten zu stehen, statt ihre Ideen auf der Suche nach einem Konsens in der politischen Mitte zu verw&auml;ssern. Sie wagen sich auf ein Feld vor, das in Frankreich bisher brach lag: der wirtschaftliche Liberalismus, der westlich des Rheins weitgehend ungetestet ist. (&hellip;) Als Hauptgegner liberaler Wirtschaftsreformen d&uuml;rfte sich zudem der Front National profilieren. Er geb&auml;rdet sich als Verteidiger der Globalisierungsverlierer, er will den Sozialstaat mit seinem aufgebl&auml;hten &ouml;ffentlichen Dienst erhalten und Frankreich hinter protektionistischen Mauern einigeln. Tats&auml;chlich stehen Marine Le Pens Abschottungsideen aber f&uuml;r Stagnation und eine Fortsetzung des Niedergang Frankreichs. Fillon muss daf&uuml;r das Bewusstsein sch&auml;rfen. Sein Ergebnis in der Vorwahl ist aber ein helles Zeichen f&uuml;r die Aufbruchsbereitschaft eines erheblichen Teils der franz&ouml;sischen Bev&ouml;lkerung. Fillons W&auml;hler lehnen die Verf&uuml;hrer mit den einfachen Rezepten ab und stimmten f&uuml;r einen Mann der unbequemen Wahrheiten. Hoffentlich erhalten seine vorgeschlagenen L&ouml;sungen eine Chance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/zur-wahl-von-francois-fillon-14549682.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wie nicht anders zu erwarten bejubelt die deutsche &ldquo;Qualit&auml;tspresse&rdquo; den Neoliberalen Fillon. Unschwer zu erkennen, dass hier, wenn es nach den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; ginge, bereits der zuk&uuml;nftige Pr&auml;sident der Republik vorgestellt wird. Aus dem Desaster bez&uuml;glich Clinton, die f&uuml;r die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; bereits Wochen vor der Abstimmung gew&auml;hlt war, hat man also nichts gelernt. Weshalb sollten die B&uuml;rger Frankreichs jemanden zum Pr&auml;sidenten w&auml;hlen, der offen ank&uuml;ndigt, die Lebensumst&auml;nde der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung verschlechtern zu wollen? Ach so, weil die neoliberale Agenda nach wie vor &ldquo;alternativlos&rdquo; ist und deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; &uuml;ber die alleinige Wahrheit verf&uuml;gen. Siehe dazu nochmals: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36034#h01\">Fake News und Penetranz als Medienstrategie<\/a> <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>BND-Pr&auml;sident warnt vor Cyberangriffen aus Russland<\/strong><br>\nHacker und Trolle haben die US-Wahl beeinflusst &ndash; die Spur f&uuml;hrt nach Russland. Der neue BND-Pr&auml;sident Bruno Kahl sieht solche St&ouml;rkampagnen im Wahljahr 2017 auch auf Deutschland zukommen. (&hellip;) Es gebe &ldquo;Erkenntnisse, dass Cyber-Angriffe stattfinden, die keinen anderen Sinn haben, als politische Verunsicherung hervorzurufen&rdquo;, sagte Kahl der S&uuml;ddeutschen Zeitung im Hinblick ausdr&uuml;cklich auf russische Internet-Aktivit&auml;ten. Der BND-Chef sprach von gezielten St&ouml;rkampagnen, die von au&szlig;en gesteuert w&uuml;rden. &ldquo;Hier wird eine Art von Druck auf den &ouml;ffentlichen Diskurs und auf die Demokratie ausge&uuml;bt, der nicht hinnehmbar ist.&rdquo; Der BND-Pr&auml;sident best&auml;tigte, es gebe bei den St&ouml;rungen der US-Wahl &ldquo;Anhaltspunkte&rdquo; f&uuml;r eine Spur nach Russland. &ldquo;Die Zurechnung zu einem staatlichen Akteur ist technisch naturgem&auml;&szlig; schwierig. Aber es spricht einiges daf&uuml;r, dass das von staatlicher Seite zumindest geduldet oder gew&uuml;nscht wird.&rdquo; Auch in Deutschland, wo im kommenden Jahr gew&auml;hlt wird, wachse diese Bedrohung. &ldquo;Europa ist im Fokus dieser St&ouml;rversuche, und Deutschland ganz besonders.&rdquo; Seit dem Ukraine-Konflikt ist auch das deutschsprachige Internet zunehmend im Visier sogenannter Troll-Fabriken, die gezielt Desinformation verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundestagswahl-bnd-praesident-warnt-vor-cyberangriffen-aus-russland-1.3270995\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r &bdquo;Fake News&ldquo; &ndash; Spekulationen, weitgehend ohne Belege, um eine Stimmung der Verunsicherung zu schaffen und ein &auml;u&szlig;eres Feindbild zu festigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dumpfbacken-Presse: Trump ist das Idol der Linken!<\/strong><br>\nUnsere &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; drehen immer mehr am Rad. Nachdem Politiker der Partei DIE LINKE lange Zeit als &bdquo;Putin-Versteher&ldquo; ge&auml;chtet wurden, haben die Dumpfbacken jetzt eine neue Masche: Trump ist das Idol der Linken, weil er sich f&uuml;r bessere Beziehungen zu Russland ausgesprochen hat und ein Infrastruktur-Programm auflegen will, wobei jeder halbwegs Informierte damit rechnen muss, dass er morgen wieder das Gegenteil sagt. Als n&auml;chste Masche schlage ich vor, DIE LINKE in die &bdquo;Fillon-Versteher&ldquo; einzureihen, weil der neue Pr&auml;sidentschafts-Kandidat der franz&ouml;sischen Rechten (Republicains), eine Wiedergeburt von Maggie Thatcher, sich auch f&uuml;r bessere Beziehungen zu Russland ausgesprochen hat. Erb&auml;rmlicher geht&rsquo;s jetzt wirklich nicht mehr. Trump will:\n<ul>\n<li>h&ouml;here Milit&auml;r-Ausgaben<\/li>\n<li>die Steuern f&uuml;r Reiche senken<\/li>\n<li>die bescheidene Regulierung des US-Finanzsystems wieder zur&uuml;cknehmen<\/li>\n<li>die unzureichende Gesundheitsreform Obamas wieder zur&uuml;ckdrehen<\/li>\n<li>ist f&uuml;r unbegrenzten Waffenbesitz, usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese &bdquo;typischen Forderungen der Linken&ldquo; k&ouml;nnte man endlos fortsetzen, um die Idiotie, die im deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo; gro&szlig; wird, zu karikieren. Vielleicht muss man die &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; auch bemitleiden, weil sie so viel schreiben m&uuml;ssen, dass sie &uuml;berfordert sind? Sonst w&auml;re Ihnen vielleicht aufgefallen, dass es mit Jill Stein in den USA eine Gr&uuml;ne gibt, die im Gegensatz zu den deutschen Gr&uuml;nen tats&auml;chlich gr&uuml;n ist und die f&uuml;r eine Kampagne taugen w&uuml;rde, sie sei das Idol der Linken.Jill Stein will:<\/p>\n<ul>\n<li>die US-Milit&auml;rausgaben halbieren<\/li>\n<li>die Kampfdrohnen abschaffen<\/li>\n<li>die Milit&auml;rbasen im Ausland schlie&szlig;en<\/li>\n<li>die Atombomben aus dem Ausland zur&uuml;ckholen<\/li>\n<li>die US-Truppen aus dem Irak und Afghanistan zur&uuml;ckziehen&bull; keine &Ouml;l- und Gaskriege mehr f&uuml;hren, usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie wei&szlig; sogar, dass es in Syrien um zwei Gasleitungen geht: Die eine, von Assad abgelehnt, bef&uuml;rworten die USA, Saudi-Arabien und die Golf-Emirate. Die andere, von Assad akzeptiert, bef&uuml;rworten Russland und der Iran. Aber der deutsche &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo; w&auml;re hoffnungslos &uuml;berfordert, hier &Auml;hnlichkeiten zum Programm der LINKEN zu entdecken.&bdquo;Journalismus ist etwas zu ver&ouml;ffentlichen, von dem andere nicht wollen, dass es ver&ouml;ffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda&ldquo;, hat George Orwell gesagt. Wie kommt es nur, dass im deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo; so oft nur das geschrieben wird, von dem die M&auml;chtigen wollen, dass es ver&ouml;ffentlicht wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1249286441799487\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Streit bei der Lufthansa: &ldquo;Selbst das Bodenpersonal sch&uuml;ttelt den Kopf &uuml;ber die Piloten&rdquo;<\/strong><br>\nDie Piloten der Lufthansa &auml;rgern Konzern und Kunden mit immer neuen Streiks. Ex-Lufthansa-Manager Thomas Sattelberger sieht die Schuld bei einer sturen Gewerkschaft, die liebgewonnene Besitzst&auml;nde verteidige. Thomas Sattelberger, 67, war von 1994 bis 2003 Top-Manager bei der Lufthansa und wurde sp&auml;ter Personalvorstand bei der Deutschen Telekom. Seit 2012 ist er im Ruhestand. Bei der Bundestagswahl 2017 will er im Wahlkreis M&uuml;nchen-S&uuml;d f&uuml;r die FDP kandidieren. [&hellip;] Sattelberger: Die R&uuml;cksichtslosigkeit der Pilotenstreiks ruiniert den Markenkern der Lufthansa. Ich fliege drei bis vier Mal die Woche und bin derzeit kaum noch arbeitsf&auml;hig. Anderen Gesch&auml;ftsreisenden geht es &auml;hnlich. [&hellip;] Sattelberger: Wenn Streiks das von jeder guten Airline gelebte Grundversprechen von Zuverl&auml;ssigkeit ruinieren, braucht man &uuml;ber das L&auml;cheln der Stewardess, Sitzkomfort und das Kulinarische gar nicht erst nachzudenken [&hellip;] Sattelberger: Die beiden ehemaligen Staatsunternehmen hatten teilweise f&uuml;rstliche Regelungen f&uuml;r die Belegschaft &ndash; und besonders ver&auml;nderungsunwillige Gewerkschaften. Da ist die Stimmung dann schon emotional aufgeheizt. Liebgewonnene Besitzst&auml;nde abzubauen ist nun mal keine sch&ouml;ne Aufgabe, das ist schmerzhaft f&uuml;r alle Beteiligten und Betroffenen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-die-streiks-ruinieren-das-grundversprechen-von-zuverlaessigkeit-a-1123482.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Darf man im Jahr 22 der endlosen Diskussion &uuml;ber die angeblich mangelnde deutsche Wettbewerbsf&auml;higkeit und &ldquo;Reformunf&auml;higkeit&rdquo; immer noch die &ouml;den Dauerbrenner von wegen &ldquo;liebgewonnene Besitzst&auml;nde&rdquo; und &ldquo;schmerzhaft[e Reformen] f&uuml;r alle Beteiligten&rdquo; bringen (au&szlig;er f&uuml;r Vorst&auml;nde und Eigent&uuml;mer), um Arbeitnehmern ihr Recht auf Gehaltserh&ouml;hungen oder vertraglich zugesagte (!!) und von ihnen selbst bezahlte Altersvorsorge abzusprechen? Man muss! Zumindest, wenn man SPIEGEL hei&szlig;t und seit vielen Jahrzehnten die neoliberale Agenda pusht. Was ist denn mit den &ldquo;liebgewonnenen Besitzst&auml;nden der Aktion&auml;re&rdquo;, die jedes Jahr eine hohe Dividende erwarten? Dass die Lufthansa z.B. f&uuml;r 2015 einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro ausweist, f&auml;llt mal eben unter den Tisch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Prognose: Auf die Deutschen wartet die Rente mit 71 &ndash; mindestens<\/strong><br>\nEine neue Analyse offenbart, dass das Rentensystem nur funktionieren kann, wenn die Deutschen deutlich sp&auml;ter in den Ruhestand gehen. Noch problematischer ist ein anderer Teil der Prognose. Die gro&szlig;e Koalition muss eine gro&szlig;e Niederlage schon jetzt, rund 300 Tage vor ihrem Ende, eingestehen. Union und SPD waren mit dem Vorsatz angetreten, die Altersvorsorge der Deutschen zukunftssicher zu machen. Doch das Ergebnis ist mager. Mehr als ein paar kleine, aber dennoch teure Kompromisse hat die Regierung nicht zustande gebracht. Eine neue Analyse zeigt, dass der gro&szlig;e Rentendeal eigentlich nur unter einer Bedingung zum Erfolg werden kann. N&auml;mlich dann, wenn das Renteneintrittsalter auf 71 Jahre angehoben wird. &bdquo;Ohne eine weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters nach 2030 ist das Umlagesystem der gesetzlichen Rente wegen der demografischen Entwicklung langfristig nicht zu stabilisieren&ldquo;, erkl&auml;rt Lars Feld, Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article159829417\/Auf-die-Deutschen-wartet-die-Rente-mit-71-mindestens.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die interessierten Lobbyisten versuchen&rsquo;s halt immer wieder. Interessant, dass nur Optionen mit einem Rentenbeitragssatz von maximal 24 Prozent durchgerechnet werden. Bei 28 Prozent l&auml;ge das Sicherungsniveau n&auml;mlich auch im Jahr 2080 (OK, die Vorhersage ist absurd genug&hellip;) noch bei den 53 Prozent, die von der Linkspartei gefordert w&auml;ren und im Jahr 1999 Standard waren, also auf einem akzeptablen Rentenniveau, Problem gel&ouml;st. 28 Prozent, also 14 Prozent h&auml;lftig f&uuml;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber, bedeuten gegen&uuml;ber dem heutigen Zustand eine minimale Mehrbelastung f&uuml;r die Arbeitnehmer (aktuell 9,35 Prozent Rentenbeitrag + 4 Prozent private Vorsorge), die nicht durch Rentenbeitr&auml;ge, sondern durch Niedrigl&ouml;hne gebeutelt werden. F&uuml;r die Arbeitgeber bedeutete das 4,7 Prozentpunkte Beitragserh&ouml;hung in &uuml;ber 60 Jahren (!!!), nicht einmal 0,1 Prozentpunkte pro Jahr, das ist selbst bei einem Produktivit&auml;tszuwachs von nur 1 Prozent pro Jahr vernachl&auml;ssigbar. Aber &ldquo;Problem gel&ouml;st&rdquo; ist nat&uuml;rlich nicht im Sinne der Arbeitgeberpropaganda, die sich noch &Uuml;ber-70-J&auml;hrige als Niedriglohn-Reservearmee sichern m&ouml;chte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Auml;nderungen bei Grundsicherung umstritten<\/strong><br>\nDie von der Bundesregierung geplanten &Auml;nderungen der Regels&auml;tze in der Grundsicherung (&hellip;) sto&szlig;en auf ein unterschiedliches Echo. Das wurde w&auml;hrend einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Arbeit und Soziales am Montag deutlich. (&hellip;) Kritik an der Regelung gab es durch Michael David von der Diakonie Deutschland. F&uuml;r Alleinstehende und Alleinerziehende m&uuml;sse seiner Ansicht nach der Regelsatz 150 Euro h&ouml;her liegen, bei Paargemeinschaften bei 143 Euro mehr und bei Kindern zwischen 18 und 80 Euro. David bem&auml;ngelte zudem, dass schulische Bedarfe im Teilhabepaket nicht ausreichend bedacht seien. Nach Meinung der Einzelsachverst&auml;ndigen Irene Becker gen&uuml;gt die Vorgehensweise zur Ermittlung des soziokulturellen Existenzminimums &ldquo;nicht den wesentlichen Anforderungen der angeblich gew&auml;hlten empirisch statistischen Methode&rdquo;. Der Spielraum des Gesetzgebers, den es zweifelsfrei gebe, sollte laut Becker an anderer Stelle als bei &ldquo;Herausnahmen und K&uuml;rzungen&rdquo; liegen. Der Entwurf f&uuml;hre in seiner jetzigen Form zu einer massiven Bedarfsunterdeckung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/201611\/-\/482642\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Greenpeace-Experte zu Tschernobyl: Warum der alte Sarkophag gef&auml;hrlich bleibt <\/strong><br>\nL&ouml;st die neue Schutzh&uuml;lle &uuml;ber den verstrahlten &Uuml;berresten des Atomkraftwerks Tschernobyl alle Probleme? Nein, meint Tobias M&uuml;nchmeyer von Greenpeace: Wenn die alte H&uuml;lle darunter auseinanderbreche, drohe neue Strahlengefahr. Die Ruine m&uuml;sse schnellstm&ouml;glich komplett beseitigt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/greenpeace-experte-zu-tschernobyl-warum-der-alte-sarkophag.1008.de.html?dram:article_id=372609\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aktivisten reichen Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung ein<\/strong><br>\nEin breites B&uuml;ndnis von B&uuml;rgerrechtlern und Datensch&uuml;tzern hat am Montag in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung eingelegt. Die Kl&auml;ger &uuml;bergaben dem Bundesverfassungsgericht ihre Beschwerdeschrift zusammen mit mehr als 32.000 Unterst&uuml;tzungsunterschriften. Die Initiative wird unter anderem unterst&uuml;tzt vom Verein Digitalcourage, dem Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung und rund 20 Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik, Kultur, Nichtregierungsorganisationen und anderen Fachverb&auml;nden. Unter den Unterst&uuml;tzern finden sich etwa die Schriftstellerin Juli Zeh, der Kabarettist Marc-Uwe Kling, ver.di-Chef Frank Bsirske, der &Ouml;konom Friedhelm Hengsbach sowie Bundestagsabgeordnete, Journalisten und Rechtsanw&auml;lte. In Karlsruhe zugegen war am Montag auch der Rechtsanwalt und Vizevorsitzende der Internationalen Liga f&uuml;r Menschenrechte (ILM), Dr. Rolf G&ouml;ssner. Er war bereits Beschwerdef&uuml;hrender gegen die erste Vorratsdatenspeicherung und hatte 2010 zusammen mit 35.000 Gleichgesinnten Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht. Alle angeh&auml;uften Datenvorr&auml;te mussten damals unverz&uuml;glich gel&ouml;scht werden, weil das zugrunde liegende Gesetz zur Zwangsspeicherung weitgehend verfassungswidrig und nichtig war. Im Rahmen des neuen &raquo;Gesetzes zur Einf&uuml;hrung einer Speicherpflicht und einer H&ouml;chstspeicherfrist f&uuml;r Verkehrsdaten&laquo; soll ab Sommer 2017 gespeichert werden, wer wann wo mit wem per Telefon kommuniziert und im Internet unterwegs ist. Die jetzige Verfassungsbeschwerde richtet sich &raquo;gegen das Prinzip der neuen, restriktiveren Vorratsdatenspeicherungsregelung von Ende 2015, weil dadurch die Telekommunikation aller Menschen in der Bundesrepublik nicht mehr vertraulich&laquo; sei, wie die Beschwerdef&uuml;hrer am Montag monierten. &raquo;Der Tagesablauf von allen Mobilfunknutzern wird genauso vollst&auml;ndig erfasst und ausforschbar wie die individuelle Internetnutzung &ndash; und auch die Kommunikation mit Berufsgeheimnistr&auml;gern, etwa mit &Auml;rzten, Rechtsanw&auml;lten, Geistlichen und Journalisten&laquo;, warnte die ILM in einer Erkl&auml;rung. Damit stelle dies einen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Eingriff in Grundrechte dar, w&auml;hrenddessen &raquo;der tats&auml;chliche Nutzen (&hellip;) bislang nicht nachgewiesen&laquo; worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-29\/016.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie der BND mit 150 Millionen Euro im Namen der Sicherheit Unsicherheit schaffen wird<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich die Bundesregierung hinstellt und bei jeder Gelegenheit betont, an den Grundfesten der Kryptopolitik werde sich nichts &auml;ndern und in der Digitalen Agenda das Versprechen ausgegeben wurde, Deutschland werde zum &bdquo;Verschl&uuml;sselungsstandort Nummer 1&ldquo;, sieht die Realit&auml;t ganz anders aus. Anstatt konkret Verschl&uuml;sselung &uuml;ber Lippenbekenntnisse hinaus zu f&ouml;rdern, wird mit ZITIS eine neue Beh&ouml;rde aufgebaut, die mit bis zu 400 Beamten Wege gegen Verschl&uuml;sselung finden soll. Die heute von uns dokumentierten zus&auml;tzlichen 150 Millionen Euro f&uuml;r den BND sind ein weiteres Puzzle-St&uuml;ck in der &bdquo;Verschl&uuml;sselungsstrategie&ldquo;.<br>\nDer BND soll 150 Millionen Euro Steuergelder bekommen, um damit im Namen der Sicherheit massive Unsicherheit zu schaffen. W&auml;hrend die Bundesregierung die Bedeutung von IT-Sicherheit erkennt und dazu Strategien entwickelt, soll der Geheimdienst nach Sicherheitsl&uuml;cken suchen, diese auf Schwarzm&auml;rkten kaufen und anwenden. Jede Sicherheitsl&uuml;cke, die nicht geschlossen wird, bleibt aber f&uuml;r viele andere nutzbar: f&uuml;r fremde Geheimdienste, f&uuml;r Wirtschaftsspionage und f&uuml;r andere Kriminelle. Sicherer wird unsere digitale Welt mit einer solchen Strategie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/kommentar-wie-der-bnd-mit-150-millionen-euro-im-namen-der-sicherheit-unsicherheit-schaffen-wird\/\">netzpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Binnenmarkt f&uuml;r Afrika<\/strong><br>\nDer Kontinent sollte seine Partnerschaftsabkommen mit der EU auf Eis legen. Der Gesamtanteil Subsahara-Afrikas am Welthandel d&uuml;mpelt bei l&auml;cherlichen 2,2 Prozent vor sich hin. Dies bremst ma&szlig;geblich die Entwicklung der Region. Daher m&uuml;ssen die Staaten s&uuml;dlich der Sahara ihre Exporte ausweiten. Dadurch w&uuml;rden Arbeitspl&auml;tze geschaffen, die Einkommen erh&ouml;ht und letztlich Armut und die Abh&auml;ngigkeit von ausl&auml;ndischer Hilfe abgebaut. Daf&uuml;r aber brauchen die afrikanischen Produzenten einen gro&szlig;z&uuml;gigen Zugang zu unseren reichen M&auml;rkten. (&hellip;) Wenn Europa die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas f&ouml;rdern und Millionen von Menschen aus der Armut holen will, sollte es aufh&ouml;ren, EPAs einzurichten, und stattdessen s&auml;mtlichen L&auml;ndern s&uuml;dlich der Sahara mit niedrigem oder sehr niedrigem Einkommen denselben Zugang zu seinen M&auml;rkten zugestehen, den es den am wenigsten entwickelten L&auml;ndern einr&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/ein-binnenmarkt-fuer-afrika-1713\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehr als 1.400 Menschen im Mittelmeer gerettet<\/strong><br>\nDie italienische K&uuml;stenwache hat etwa 1.400 Fl&uuml;chtlinge vor der K&uuml;ste Libyens aus dem Mittelmeer gerettet. Die meisten von ihnen seien in &uuml;berf&uuml;llten Schlauchbooten zur &Uuml;berfahrt nach Italien aufgebrochen, teilte die K&uuml;stenwache mit. An der Rettungsaktion h&auml;tten sich auch die irische Marine, zwei Handelsschiffe sowie ein Boot von Hilfsorganisationen beteiligt. Damit erreichten seit Jahresbeginn bereits mehr als 171.000 Bootsfl&uuml;chtlinge Italien. Nach UNO-Angaben kamen im selben Zeitraum mindestens 4.690 Menschen bei der &Uuml;berfahrt ums Leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bootsfluechtlinge-mehr-als-1-400-menschen-im-mittelmeer.447.de.html?drn:news_id=682980\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Zur&uuml;ck in den Krieg<\/strong><br>\nAm 13. Oktober trafen sich die EU-Innenminister in Luxemburg. Wieder einmal forderte Thomas de Maizi&egrave;re (CDU), dass die im Mittelmeer geretteten Fl&uuml;chtlinge nach Nordafrika zur&uuml;ck gebracht werden. In &bdquo;sicheren Unterbringungsm&ouml;glichkeiten&ldquo; solle dort ein Asylanspruch gepr&uuml;ft werden. 2003 hatte SPD-Innenminister Otto Schily das erstmals vorgeschlagen. Seither tauchte die Idee immer wieder auf. Tunesien war als m&ouml;glicher Ort f&uuml;r die Aufnahmelager im Gespr&auml;ch. Aber wie w&auml;re es zu rechtfertigen, Hunderttausende Menschen, die aus Libyen kommen, im Mittelmeer zu stoppen und im winzigen Tunesien abzuladen? (&hellip;) Und so verlangte de Maizi&egrave;res &ouml;sterreichischer Kollege Wolfgang Sobotka in Luxemburg &bdquo;Abkommen, damit Europa Fl&uuml;chtlinge sofort auch wieder nach Libyen zur&uuml;ckschicken&ldquo; k&ouml;nne. Ungarn hatte sich &auml;hnlich ge&auml;u&szlig;ert. 256.000 Migranten halten sich nach Angaben der Internationalen Organisation f&uuml;r Migration derzeit in Libyen auf. Die libysche Regierung GNA (Government of National Accord), die auf einer Marinebasis in Tripolis residiert, lehnt dies bislang ab. Die Regierung und der 7-k&ouml;pfige Pr&auml;sidialrat wurden von der EU und UN anerkannt, spielen aber im Land kaum eine Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-Fluechtlingspolitik-in-Libyen\/!5356592\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abschiebung von Kriegsfl&uuml;chtlingen: Willk&uuml;r in deutschen Amtsstuben<\/strong><br>\nDie Versch&auml;rfung des Asylrechts durch die Bundesregierung wird offenbar wirksam. Das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge verschickt zunehmend Ablehnungsbescheide. Wie willk&uuml;rlich die Sachbearbeiter dabei vorgehen, zeigt der Fall einer irakischen Familie in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/abschiebung-von-kriegsfluechtlingen-willkuer-in-deutschen.2165.de.html?dram:article_id=372489\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Europas Fahnentr&auml;ger: Traditionen der deutschen Europapolitik: gegen die USA<\/strong><br>\nDie aktuellen Bem&uuml;hungen Berlins um den Aufbau einer unabh&auml;ngig von den USA einsatzf&auml;higen EU-Milit&auml;rmacht dienen der Realisierung eines der &auml;ltesten Ziele der deutschen Au&szlig;enpolitik. Dies belegen Dokumente aus den verschiedensten Phasen der deutschen Expansion. Dabei geht es darum, sich in der globalen M&auml;chtekonkurrenz gegen die Vereinigten Staaten durchsetzen zu k&ouml;nnen. Bereits einer der ersten deutschen Expansionsstrategen, Friedrich List, hatte im Jahr 1841 &ndash; weit in die Zukunft ausgreifend &ndash; gemutma&szlig;t, nur ein Zusammenschluss der &ldquo;vereinigten M&auml;chte von Europa&rdquo; k&ouml;nne langfristig &ldquo;Schutz, Sicherheit und Geltung gegen die amerikanische &Uuml;bermacht&rdquo; bieten. 1944 pl&auml;dierte ein Experte im Reichswirtschaftsministerium angesichts der herannahenden Kriegsniederlage daf&uuml;r, einen &ldquo;Weg zu wirklicher europ&auml;ischer Zusammenarbeit zu finden&rdquo;, um sich gegen die USA und die Sowjetunion zu behaupten; Berlin solle dabei nicht blutig regierender &ldquo;Herr&rdquo;, sondern &ldquo;Fahnentr&auml;ger Europas&rdquo; sein. In den 1960er Jahren konstatierte der CSU-Politiker Franz Josef Strau&szlig;, nur ein &ldquo;vereinigtes Europa&rdquo; k&ouml;nne &ldquo;die Position einer eigenst&auml;ndigen Macht zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion einnehmen&rdquo;; er pl&auml;dierte f&uuml;r &ldquo;ein europ&auml;isches Atomwaffenpotenzial&rdquo;. J&uuml;ngere Analysen halten es f&uuml;r m&ouml;glich, eine deutsch dominierte &ldquo;Supermacht Europa&rdquo; aufzubauen, warnen jedoch, der totale Zerfall der EU inklusive des damit verbundenen Einflussverlusts sei nicht auszuschlie&szlig;en. Diese Ambivalenz umschreibt die aktuellen Perspektiven der Berliner Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59493\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesregierung zahlte Millionen an Clinton-Stiftung<\/strong><br>\nDie Familienstiftung der Clintons war schon vor Beginn des amerikanischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampfs mehrfach ins Gerede gekommen. Politiker, Staatsoberh&auml;upter und Lobbyisten h&auml;tten sich mit Geldspenden an die Clinton Foundation Termine bei der fr&uuml;heren amerikanischen Au&szlig;enministerin Hillary Clinton praktisch kaufen k&ouml;nnen, lautete der in US-Medien ge&auml;u&szlig;erte Verdacht. (&hellip;) Dass allerdings auch die deutsche Bundesregierung zu den Geldgebern der Stiftung z&auml;hlte, ging im Get&ouml;se des Wahlkampfs unter. Erst jetzt wird in der aktuellen Spendenliste der Foundation sichtbar, dass das Bundesumweltministerium einen Millionenbetrag &uuml;berwiesen hatte. Im dritten Quartal 2016, also auf dem H&ouml;hepunkt des Wahlkampfs, flossen deutsche Steuergelder von bis zu f&uuml;nf Millionen Dollar an die Familienstiftung. (&hellip;) Das Bundesumweltministerium dagegen teilte auf Nachfrage der &bdquo;Welt&ldquo; mit, dass es &bdquo;grunds&auml;tzlich keine Spenden vornimmt&ldquo;. Bei dem genannten Betrag handele es sich um &bdquo;Finanzierungen im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)&ldquo;. Demnach dienten die deutschen Steuergelder der &bdquo;Unterst&uuml;tzung von Forst- und Landschaftsrenaturierung in Ostafrika&ldquo;. Dies sei ein Projekt, das mit deutscher Kofinanzierung &bdquo;unmittelbar von der Clinton Foundation in Kenia und &Auml;thiopien durchgef&uuml;hrt&ldquo; werde, erkl&auml;rte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). (&hellip;) Gleichwohl wirft das Engagement des Bundesumweltministeriums erneut die Frage auf, wie stark und unter welchen Bedingungen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mit Steuergeldern finanziert werden sollten. Insbesondere bei schwer zu kontrollierenden ausl&auml;ndischen NGOs mit gro&szlig;er N&auml;he zur aktiven Politik k&ouml;nnte eine besondere Vorsicht angebracht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article159791364\/Bundesregierung-zahlte-Millionen-an-Clinton-Stiftung.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Silicon Valley: Obdachlose suchen Zuflucht in der Nachtbuslinie 22<\/strong><br>\nErfolgreiche Internetfirmen, gut bezahlte Mitarbeiter, Wohlstand: Daf&uuml;r steht das Silicon Valley. Doch es gibt eine andere Seite in dem Tal s&uuml;d&ouml;stlich von San Francisco: Menschen fahren nachts Bus, damit sie ein Dach &uuml;ber dem Kopf haben und schlafen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/silicon-valley-obdachlose-suchen-zuflucht-in-der.769.de.html?dram:article_id=372692\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Merkels neue Sympathisanten<\/strong><br>\nMerkels Fl&uuml;chtlingspolitik bietet die Chance, W&auml;hler zu gewinnen, die mit der CDU bisher wenig anfangen konnten. Das stellt die Partei zugleich aber vor ein Dilemma. Neulich in der Kantine. Ein Kollege hebt sinnierend den Blick von seinem Gem&uuml;serisotto. &ldquo;Ich glaube&rdquo;, sagt er, &ldquo;ich werde im n&auml;chsten Jahr mal was ganz Verr&uuml;cktes machen. Etwas, das ich noch nie in meinem Leben getan habe.&rdquo; Interessierte Gesichter wenden sich ihm zu. Der Kollege macht eine bedeutungsvolle Pause, dann liefert er die Aufl&ouml;sung: &ldquo;Ich glaube, ich w&auml;hle CDU.&rdquo; Diese Anekdote w&auml;re nicht weiter erw&auml;hnenswert, wenn sie ein Einzelfall w&auml;re. Ist sie aber nicht. Es ist ein Erlebnis, dass sich derzeit immer h&auml;ufiger wiederholt, wenn in eher links-liberalen oder auch links-alternativen Kreisen die Rede auf die anstehende Bundestagswahl kommt. Immer wieder &uuml;berraschen dann Menschen, von denen man es wahrlich nicht erwartet h&auml;tte, mit dem Bekenntnis, diesmal vielleicht CDU w&auml;hlen zu wollen: von der feministisch eingestellten Freundin &uuml;ber die sozial engagierte Schwiegermutter bis hin zu der jungen Studentin, die bisher ihr Kreuz bei den Gr&uuml;nen gemacht hat.  Weit mehr als all die gesellschaftspolitischen Reformen, die Merkel ihrer Partei in den vergangenen Jahren aufzwang, scheint ihre Fl&uuml;chtlingspolitik geeignet zu sein, der Partei neue W&auml;hlerschichten in der Mitte zu erschlie&szlig;en. So jedenfalls der subjektive Eindruck. Das gilt sogar noch jetzt, wo immer behauptet wird, Merkel habe ihren urspr&uuml;nglichen Kurs von Offenheit und Freundlichkeit klammheimlich l&auml;ngst revidiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-11\/bundestagswahl-angela-merkel-cdu-fluechtlingspolitik\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dann ist das Kalk&uuml;l von Merkel ja aufgegangen. Anscheinend f&auml;llt von ihren neuen Anh&auml;ngern niemand auf, dass Merkel ausnahmsweise einmal human gehandelt hat, aber eben zuvorderst &ndash; und bei der Behandlung der Fl&uuml;chtlinge gleich wieder &ndash; f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne, Sozialabbau, enorme Steuergeschenke an Verm&ouml;gende, Vernachl&auml;ssigung und Privatisierung von Bildung und Infrastruktur steht. Und &uuml;brigens auch f&uuml;r einen immer militanteren Kurs in der Au&szlig;enpolitik. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Hat noch jemand Zweifel, dass Merkels Grenz&ouml;ffnung politischem Kalk&uuml;l entsprang? Damit ist es gelungen, die Linke v&ouml;llig zu paralysieren und die soziale Frage, falls &uuml;berhaupt noch relevant, aus dem politischen Diskurs verschwinden zu lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Regime-\/Regierungstruppen zerbomben\/besiegen Opposition\/Terroristen in Aleppo\/Mossul<\/strong><br>\nAleppo\/Mossul (dpo) &ndash; Assads Schergen\/irakische Soldaten haben bei der R&uuml;ckeroberung der Stadt Aleppo\/Mossul einen brutalen\/bedeutenden Sieg erk&auml;mpft. Dabei gelang es den Regime-\/Regierungstruppen, das Gebiet der Rebellen\/Terrormiliz in zwei Teile zu zerschlagen. Ein Sieg von Machthaber Assad und Putin\/der irakischen Regierung und ihrer Verb&uuml;ndeten scheint damit unaufhaltbar\/greifbar nahe. In einem Propaganda-\/offenbar authentischen Video ist zu sehen, wie die Bewohner der zerst&ouml;rten\/befreiten Gebiete das Ende der Gewalt feiern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/11\/alessul.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Satireseite trifft den Nagel mal wieder auf den Kopf und zeigt die doppelten Standards in der Berichterstattung. W&auml;hrend der UN-Sicherheitsrat gerade eine Dringlichkeitssitzung einberufen hat, um &uuml;ber das bef&uuml;rchtete &bdquo;Massaker in Aleppo&ldquo; zu diskutieren und um Appelle an Russland zu formulieren, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/mossul-mascolo-101.html\">berichtet<\/a> Georg Mascolo, der gerade als embedded journalist aus dem irakischen Mossul zur&uuml;ckgekehrt ist, &uuml;ber ein mehr oder weniger behutsames Vorr&uuml;cken der &bdquo;Regierungstruppen&ldquo; und von vielen zivilen Opfern, die gezielt von den IS-Terroristen beschossen w&uuml;rden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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