{"id":36059,"date":"2016-12-01T08:41:06","date_gmt":"2016-12-01T07:41:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059"},"modified":"2016-12-01T08:41:06","modified_gmt":"2016-12-01T07:41:06","slug":"hinweise-des-tages-2765","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h01\">Nicht Trump, die Wall-Street regiert die USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h02\">NO! Zur italienischen Verfassungsreform und zum Lobbyjournalismus meiner deutschen Kollegen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h03\">Portugal als Referenz gegen Austerit&auml;tswahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h04\">Griechenland: Schuldenschnitt oder Steuererh&ouml;hungen und soziale Einschnitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h05\">Sabine Zimmermann, DIE LINKE: &raquo;Deutschland hat den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor Europas&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h06\">Aufstand der Topverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h07\">L&ouml;hne in Europa steigen real, aber meist nur durch die extrem niedrige Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h08\">Wochenendarbeit in Deutschland: 45 Prozent der Besch&auml;ftigten arbeiten auch am Samstag &ndash; rund ein Viertel am Sonntag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h09\">Memorandum zu Asylverfahren zeigt Qualit&auml;tsm&auml;ngel beim BAMF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h10\">Griechenland: Fl&uuml;chtlinge schutzlos dem Wetter ausgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h11\">Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h12\">Koalition will linken Geheimdienst-Kontrolleur verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h13\">Steinmeier f&uuml;rchtet &bdquo;neue R&uuml;stungsspirale&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h14\">Drohnenkrieg von Deutschland aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h15\">Syrien: &ldquo;Der Krieg wird noch jahrelang weitergehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h16\">Pentagon best&auml;tigt Einsatz von Uran-Munition in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h17\">Eribon: &raquo;Die Linke ist schuld am Aufstieg der Rechten&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h18\">Wahlk&auml;mpferin der Rechtspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36059#h19\">Das Letzte: Assad erobert Aleppo Kriegsverbrechen lohnen sich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nicht Trump, die Wall-Street regiert die USA<\/strong><br>\nJedes Mal wenn ich in Talkshows sage, die Wall-Street sei m&auml;chtiger als der amerikanische Pr&auml;sident, ernte ich verst&auml;ndnisloses Kopfsch&uuml;tteln oder handele mir den Vorwurf des Anti-Amerikanismus ein. Nun ist es wieder best&auml;tigt. Egal ob Trump oder Clinton &ndash; die Wall-Street stellt den Finanzminister der milit&auml;rischen und &ouml;konomischen Supermacht. Der neue hei&szlig;t Steven Mnuchin. 17 Jahre arbeitete er f&uuml;r die Investment-Bank Goldmann Sachs. Die FAZ schreibt in ihrer Naivit&auml;t: &ldquo;Mit Blick auf die vergangenen 20 Jahre findet sich dieser Karrierebestandteil in den Biografien vieler amerikanischer Finanzminister.&rdquo; Da best&auml;tigt die FAZ wieder mal, dass hinter ihr immer ein kluger Kopf steckt.<br>\nWir erfahren auch: Zwischenzeitlich arbeitete Trumps neuer Finanzminister auch f&uuml;r den bekannten Hedgefonds Manager George Soros, der sich bekanntlich gro&szlig;e Verdienste um die De-Stabilisierung der Ukraine &ndash; Pardon, um die Ausbreitung von Freiheit und Demokratie in Ost-Europa &ndash; erworben hat. Da sind wir mit unserer &ldquo;schw&auml;bischen Hausfrau&rdquo; Wolfgang Sch&auml;uble doch noch arg r&uuml;ckst&auml;ndig.<br>\nAber was nicht ist, kann ja noch werden, auch Deutschland ist auf dem Weg der Modernisierung. Der ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigte Deutsche Bank-Chef Joe Ackermann feierte bekanntlich seinen 60. Geburtstag standesgem&auml;&szlig; im Kanzleramt. Die Kanzlei Freshfields &ldquo;ber&auml;t&rdquo; weiter den deutschen Gesetzgeber. Und Sch&auml;ubles Vorg&auml;nger Peer Steinbr&uuml;ck war 2015 Berater der Agentur zur &ldquo;Modernisierung der Ukraine&rdquo;, jetzt ber&auml;t er den Vorstand der Direktbank ING-DiBa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1251026111625520\/?type=3&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1480418981696803\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NO! Zur italienischen Verfassungsreform und zum Lobbyjournalismus meiner deutschen Kollegen.<\/strong><br>\n&ldquo;&Uuml;ber die grassierende Renzimanie in den deutschen Medien habe ich mich ja schon &ouml;fter gewundert, zuletzt hier, wo ich mein Erstaunen dar&uuml;ber &auml;u&szlig;erte, wie sehr sich die deutsche Presse f&uuml;r einen Ministerpr&auml;sidenten einsetzt, dessen K&ouml;nigsmacher und engster Vertrauter Denis Verdini ist, der bereits wegen Korruption verurteilt wurde und gegen den f&uuml;nf weitere Klagen laufen: Verdacht auf kriminelle Vereinigung, Korruption, betr&uuml;gerischer Bankrott, einfacher und schwerer Betrug zu Lasten des italienischen Staates. So weit, so schrecklich. (&hellip;)<br>\nAls Journalistin finde ich die (nicht gekennzeichnete) Parteinahme der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; im Hinblick auf das bevorstehende Referendum in Italien besch&auml;mend. Keiner meiner Kollegen (ich lasse mich aber gerne belehren, falls jemand EINEN, auch nur einen Artikel gelesen hat, der die Gr&uuml;nde benannt hat, die GEGEN die Verfassungsreform sprechen) hat den Lesern erkl&auml;rt, welche Interessen sich hinter dieser &bdquo;Reform&ldquo; verbergen.<br>\nEtwa die von J.P. Morgan, keine Geringere als die gr&ouml;&szlig;te Bank der Welt. Die gibt in ihrem 2013 erschienen Bericht &uuml;ber die europ&auml;ische Wirtschaftskrise ein paar Tipps, wie diese zu meistern sei. Der S&uuml;den Europas m&uuml;sse nicht wirtschaftlich, sondern politisch reformiert werden: (&hellip;)<br>\nEin besonderer Dorn im Auge sind J.P.Morgan die Verfassungen der L&auml;nder an Europas &bdquo;Peripherie&ldquo;, also Spanien, Italien und Portugal, in denen sie ein starkes Hindernis sieht, weil diese Verfassungen, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und nach dem Fall der Diktaturen geschrieben wurden, einen starken Einfluss sozialistischen Gedankenguts aufwiesen. Das es dringend zu beseitigen gilt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.petrareski.com\/2016\/11\/27\/no-zur-italienischen-verfassungsreform-und-zum-lobbyjournalismus-meiner-deutschen-kollegen\/\">Petra Reski<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Probleme der italienischen Banken sind unl&ouml;sbar<\/strong><br>\nAm Sontag entscheiden die Italiener in einem Referendum &uuml;ber eine Verfassungsreform. Der Finanzexperte Ernst Wolff bef&uuml;rchtet durch das Referendum eine weitere Versch&auml;rfung des Kapitalismus in Italien. Die italienischen Banken h&auml;lt Wolff f&uuml;r kaum reformierbar. Italiens Schulden d&uuml;rfte letzten Endes die EU zahlen (ESM).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/sputnik-de\/die-probleme-der-italienischen-banken-sind-unlosbar\">Sputnik via Soundcloud<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Portugal als Referenz gegen Austerit&auml;tswahn<\/strong><br>\nErfolgreich regieren die Sozialisten seit einem Jahr mit Unterst&uuml;tzung der einst verfeindeten linkradikalen Parteien, vorzeitig werden Schulden zur&uuml;ckgezahlt<br>\nKeinen Pfifferling hatten vor einem Jahr viele Beobachter der Linksregierung gegeben. Denn die Beteiligten mussten &uuml;ber gro&szlig;e Schatten springen und starke Ressentiments begraben, die zum Teil seit Jahrzehnten gepflegt worden waren. Wie so oft in der Linken, waren lange Jahre die Grabenk&auml;mpfe st&auml;rker, als die Tatsache, dass es doch auch deutliche Schnittmengen gibt und man einen klaren gemeinsamen Gegner hat.<br>\nDie Aussicht aber, dass in Portugal erneut die Konservativen die Vorgaben der EU-Kommission aus Br&uuml;ssel und des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) ohne Wenn und Aber umsetzen w&uuml;rden, auch wenn damit real kaum gespart werden w&uuml;rde, schwei&szlig;te einst verbitterte Feinde zusammen. Zwar trat weder die gr&uuml;n-kommunistische CDU noch der marxistische Linksblock (BE) in eine Koalitionsregierung ein, doch gegen die Erwartungen vieler &ldquo;Experten&rdquo; im In- und Ausland regieren sie seither stabil das Land und zeigen auf, dass die Austerit&auml;tspolitik alles andere als alternativlos ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Portugal-als-Referenz-gegen-Austeritaetswahn-3512527.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland: Schuldenschnitt oder Steuererh&ouml;hungen und soziale Einschnitte<\/strong><br>\nMemorandum IV steht bevor, IWF und die unter dem Druck Deutschlands agierende EU sind weiter uneinig<br>\nDie Finanzkrise in Griechenland findet ihren Weg zur&uuml;ck in die internationalen Medien. Aus dem Land war sie nie weg. Es wurde schlicht von anderen Schlagzeilen &uuml;berdeckt. Nun ist es wieder so weit. Die zweite Inspektion des dritten Kreditpakets ist ins Stocken geraten.<br>\nPierre Moscovici, Wirtschafts- und W&auml;hrungskommissar der EU, schloss in Athen am Montag ein viertes Memorandum, also ein neues, erneut mit Auflagen verbundenes Kreditpaket nicht explizit aus. In der griechischen Politik gilt das vierte Memorandum dagegen als kaum mehr auszuschlie&szlig;ende Option. Moscovici erwartet von den Verhandlungsparteien, dass es bis zum Ende der laufenden Woche eine Einigung auf technischer Ebene gibt.<br>\nDabei ist die Regierung Tsipras den Kreditgebern bereits in zahlreichen Punkten entgegengekommen. Finanzminister Euklid Tsakalotos hatte zuvor auf ein maximales Prim&auml;rplus des Staatshaushaltes in H&ouml;he von 1,5 Prozent bestanden. Die europ&auml;ischen Kreditgeber verlangten 3,5 Prozent, was dem IWF als utopisch hoch erschien. Damit der IWF wieder in die Rolle eines zahlenden Teilnehmers der Troika kommt, m&ouml;chte der W&auml;hrungsfonds tragbare Schulden und reale Ziele sehen. Die 3,5 Prozent Prim&auml;rplus sind, so hei&szlig;t es in Athen, eine der Hauptforderungen des deutschen Finanzministers Dr. Wolfgang Sch&auml;uble. Sie wurde im Sommer 2015 auch von den &uuml;brigen Europ&auml;ern akzeptiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechenland-Schuldenschnitt-oder-Steuererhoehungen-und-soziale-Einschnitte-3519536.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sabine Zimmermann, DIE LINKE: &raquo;Deutschland hat den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor Europas&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;Es gibt keine gro&szlig;e Bewegung am Arbeitsmarkt, trotz eines vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangels. Es gibt keine Ideen aus dem Hause Nahles zur Bek&auml;mpfung der Langzeiterwerbslosigkeit. Das kleine Progr&auml;mmchen &ldquo;Soziale Teilhabe&rdquo; mit 15.000 Teilnehmerpl&auml;tzen ist v&ouml;llig unzureichend. Wir haben in den vergangenen Jahren einen enormen Wandel am Arbeitsmarkt gehabt &ndash; vor allem seit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV hat dieser noch an Fahrt aufgenommen: weg vom gut bezahlten Vollzeitarbeitsverh&auml;ltnis hin zu prek&auml;rer Besch&auml;ftigung. Die Bundesregierung klopft sich immer auf die Schulter, wie toll alles am Arbeitsmarkt l&auml;uft: 43 Millionen Erwerbst&auml;tige, so viel wie nie zuvor! Wenn man sich aber die Zahlen n&auml;her anschaut, sprechen die Zahlen eine ganz andere Sprache. (&hellip;) Deutschland hat den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor in Europa. Und mit diesem Niedriglohnsektor hat sich die Armut ausgebreitet. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, doch hierzu kommt nichts von Frau Nahles, im Gegenteil.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=U54EAIFvfO8&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aber, das war doch &uuml;berhaupt das Ziel der rot-gr&uuml;nen Agenda 2010. Dazu Gerhard Schr&ouml;der 2005 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: &ldquo;Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.&rdquo; Also, mission accomplished!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Bundesregierung l&auml;sst im November fast eine Million Erwerbslose aus der Statistik schummeln<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161201-offizielle-und-tatsaechliche-arbeitslosigkeit.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161201-offizielle-und-tatsaechliche-arbeitslosigkeit-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/posts\/10154214327933434\">Die Linke via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>L&ouml;hne in Europa steigen real, aber meist nur durch die extrem niedrige Inflation<\/strong><br>\nIn den meisten EU-L&auml;ndern sind die durchschnittlichen L&ouml;hne 2015 st&auml;rker gestiegen als die Preise, auch 2016 d&uuml;rften Besch&auml;ftigte in fast allen EU-Staaten im Mittel real mehr Geld in der Tasche haben. Entsprechend stiegen die realen Effektivl&ouml;hne im Durchschnitt der 28 EU-Staaten 2015 um 1,4 Prozent, in diesem Jahr wird mit 1,7 Prozent gerechnet. Das liegt allerdings vielerorts nicht an einer kr&auml;ftigen Lohnentwicklung, sondern vor allem an der extrem niedrigen und 2015 in elf L&auml;ndern sogar deflation&auml;ren Preisentwicklung. Um die Binnennachfrage und das Wachstum in Europa nachhaltig zu beleben, w&auml;ren deutlichere Lohnsteigerungen n&ouml;tig. Insbesondere in S&uuml;deuropa wird das nur funktionieren, wenn Tarifvertragsstrukturen, die w&auml;hrend der Eurokrise unter dem Druck der europ&auml;ischen Institutionen zerschlagen wurden, wieder neu entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Europ&auml;ische Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Er erscheint in der neuen Ausgabe der WSI-Mitteilungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_106043.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aufstand der Topverdiener<\/strong><br>\nDie meisten Menschen verstehen die Sparposition der Lufthansa-Manager. Glaubw&uuml;rdiger w&auml;re sie aber, wenn sie sich selbst daran hielten. Die Piloten streiken also mal wieder. Die Vereinigung Cockpit l&auml;sst ihre Muskeln spielen. Die Streiktage in der vergangenen Woche mitgez&auml;hlt, sind nun bereits mehr als eine halbe Million Passagiere betroffen. Und ein Ende der Auseinandersetzung der renitenten Flugzeugf&uuml;hrer mit der Lufthansa ist nicht absehbar. F&uuml;rs Weltklima d&uuml;rfte das gut sein, dem gesellschaftlichen Klima ist der Streik nicht gerade f&ouml;rderlich. Selten d&uuml;rfte ein Arbeitskampf derart wenig Verst&auml;ndnis nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, sondern in der gesamten Bev&ouml;lkerung hervorgerufen haben. Denn schlie&szlig;lich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Lufthansa-Streik\/!5357859\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da f&auml;llt einem nur noch die Kinnlade herunter. Piloten, die seit 4 Jahren keine Gehaltserh&ouml;hung mehr bekommen haben und denen man dar&uuml;ber hinaus Teile der von ihnen selbst bezahlten Altersversorgung ersatzlos streichen will, sollen nicht streiken d&uuml;rfen. Begr&uuml;ndung: &ldquo;Denn schlie&szlig;lich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.&rdquo; Und was sollen die Piloten stattdessen tun, um ihre Interessen durchzusetzen? Bis zu welcher Gehaltsklasse darf man laut Grundgesetz eigentlich streiken? Sollen die Piloten die n&auml;chsten 50 Jahre mit dem Streik warten, bis ihr Gehalt im Durchschnitt aller Besch&auml;ftigten liegt? Und warum &uuml;berhaupt, angesichts von Rekordgewinnen bei der Lufthansa? W&uuml;rde auch nur ein Cent, den die Piloten nicht erstreiten, *nicht* bei den Eigent&uuml;mern landen, sondern z. B. beim Bodenpersonal? Ein solch eigent&uuml;mer- und aktion&auml;rsfreundlicher Artikel ist unendlich peinlich f&uuml;r die taz. Die aber wahrscheinlich nur den Gr&uuml;nen zusammen mit Kretschmann immer weiter nach rechts folgt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wochenendarbeit in Deutschland: 45 Prozent der Besch&auml;ftigten arbeiten auch am Samstag &ndash; rund ein Viertel am Sonntag<\/strong><br>\nInsgesamt nimmt die Wochenendarbeit im Land aber eher ab &ndash; DIW-Studie zeigt, dass der Anteil der am Wochenende beruflich Aktiven in den letzten Jahren leicht zur&uuml;ckgegangen ist &ndash; Es gibt aber Ausnahmen: In einigen Branchen wird zunehmend <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.548004.de\">am Samstag und Sonntag gearbeitet<\/a>.<br>\nImmer &ouml;fter haben Gesch&auml;fte sonntags auf, immer mehr &Auml;ltere sind rund um die Uhr auf Pflege angewiesen. Auch deshalb haben viele Menschen den Eindruck, dass die Erwerbst&auml;tigkeit am Wochenende zunimmt. Das ist aber nicht der Fall, wie eine Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt. Im Jahr 2015 arbeiteten fast 45 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen, sprich 19,3 Millionen Besch&auml;ftigte, regelm&auml;&szlig;ig oder gelegentlich an einem Samstag. Im Jahr 2011 waren es noch drei Prozentpunkte oder 600.000 Personen mehr. Die Zahl der am Sonntag aktiven Erwerbst&auml;tigen hat ebenfalls abgenommen, um eine halbe Million. Dabei ergibt sich ein uneinheitliches Bild: In bestimmten Wirtschaftszweigen, bei denen Wochenendarbeit besonders verbreitet ist &ndash; etwa dem Handel, der Gastronomie und dem Bereich Gesundheit und Soziales  &ndash;  w&auml;chst die Besch&auml;ftigung kr&auml;ftig. Dagegen wirkt, dass sich in der Summe der Wirtschaftsbereiche der Personaleinsatz eher weg vom Wochenende hin zu den &uuml;blichen Werktagen verschiebt. Das ist zum Beispiel in der Bauwirtschaft, in den Bereichen Verkehr sowie Information und Kommunikation und zum Teil in der Industrie der Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.548004.de\">DIW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Memorandum zu Asylverfahren zeigt Qualit&auml;tsm&auml;ngel beim BAMF<\/strong><br>\nDie Vorgabe der Bundesregierung an das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF), bis zum Wahljahr 2017 mehr als eine halbe Million anh&auml;ngiger Asylantr&auml;ge abzuarbeiten, hat zu einer fehlertr&auml;chtigen Entscheidungshektik gef&uuml;hrt. Die hohen Asylantragszahlen seit 2015 und die Verdreifachung der Mitarbeitenden des BAMF sowie eine neue Struktur der Entscheidungsfindung &ndash; systematische Trennung von Anh&ouml;rung und Entscheidung &ndash; haben in zum Teil drastischer Weise zus&auml;tzlich zu Qualit&auml;tseinbu&szlig;en gef&uuml;hrt, die zulasten von Fl&uuml;chtlingen gehen. Aufgrund des gro&szlig;en Umfangs der Probleme wird nur ein Teil der Betroffenen die M&ouml;glichkeit haben, eine Korrektur der Entscheidung durch die Gerichte zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/memorandum-zu-asylverfahren-zeigt-qualitaetsmaengel-beim-bamf\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Griechenland: Fl&uuml;chtlinge schutzlos dem Wetter ausgesetzt<\/strong><br>\nRegenf&auml;lle, Hagelst&uuml;rme und Temperaturst&uuml;rze um 10 Grad: Die Inseln, auf denen Fl&uuml;chtlinge wegen des EU-T&uuml;rkei-Deals verharren, werden zu Notstandsgebieten<br>\nDie f&uuml;r die Insel Lesbos zust&auml;ndige Regionalpr&auml;sidentin Christiana Kalogirou hat beim Generalsekret&auml;r f&uuml;r Zivilschutz, Giannis Kapakis, beantragt, die Insel Lesbos zum Katastrophengebiet zu erkl&auml;ren. Grund sind die anhaltenden sintflutartigen Regenf&auml;lle, Hagelst&uuml;rme und der K&auml;lteeinbruch mit einem Temperatursturz um zehn Grad Celsius.<br>\nZahlreiche H&auml;user der Insel stehen unter Wasser, Gesch&auml;fte wurden &uuml;berflutet. In der gleichen Lage wie die &auml;g&auml;ische Insel Lesbos befindet sich die ionische Insel Zakynthos. Auch Zakynthos ist Notstandsgebiet.<br>\nWas die Lage auf Lesbos und den &uuml;brigen &Auml;g&auml;isinseln schlimmer macht, ist die Tatsache, dass dort rund 17.000 Fl&uuml;chtlinge und Immigranten wegen des EU-T&uuml;rkei-Deals in Zelten vegetieren. Bereits in der vergangenen Woche kamen im Lager Moria auf Lesbos zwei Menschen ums Leben und zahlreiche weitere wurden teilweise lebensgef&auml;hrlich verletzt. Eine 66-j&auml;hrige Kurdin und ihr sechsj&auml;hriger Enkel verstarben, ein Gro&szlig;teil des Lagers brannte ab. Grund war die Explosion einer mit Gas betriebenen Heizung in einem Zelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Griechenland-Fluechtlinge-schutzlos-dem-Wetter-ausgesetzt-3519197.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so<\/strong><br>\nNach der &Uuml;berflutung kommen die M&uuml;cken und nach dem Telekom-Hack die unsinnigen Vorschl&auml;ge aus der Politik. Dem Unternehmen kann das nur recht sein, so kann es von seinen eigenen Fehlern ablenken. Der weitreichende Ausfall von Telekom-Routern hat die breite &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert &ndash; gut so! Das Thema war Aufmacher in den Tagesthemen, und auch internationale Nachrichtenseiten haben den Vorfall aufgegriffen. Weniger gut: Politiker aller Parteien &uuml;berbieten sich mit sinnlosen Vorschl&auml;gen, bis hin zu einer &ldquo;Antwort aus dem Strafrecht&rdquo;, was denn jetzt zu tun sei. Dabei wird &uuml;bersehen, wer wirklich die Verantwortung tr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/nach-telekom-angriff-mit-dem-strafrecht-router-ins-terrorcamp-schicken-oder-so-1611-124772.html\">Golem<\/a>\n<p><strong>dazu: Nach Cyber-Angriff: Telekom-Chef will &ldquo;Nato f&uuml;rs Internet&rdquo;<\/strong><br>\nNach der Cyber-Attacke auf Router der Deutschen Telekom ruft Firmenchef Timotheus H&ouml;ttges zur &ldquo;Aufr&uuml;stung&rdquo; f&uuml;r mehr Sicherheit auf. Jeder einzelne m&uuml;sse aufr&uuml;sten. &ldquo;Wir brauchen zudem so etwas wie die Nato f&uuml;r das Internet&rdquo;, sagte H&ouml;ttges bei einem Kongress zum Thema Cybersicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2016-11\/30\/telekommunikation-nach-cyber-angriff-politik-fordert-engere-zusammenarbeit-30130017\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Koalition will linken Geheimdienst-Kontrolleur verhindern<\/strong><br>\nIm Zuge der neuen Geheimdienst-Gesetze soll das Parlamentarische Kontrollgremium eine Art Sonderermittler mit eigenem Mitarbeiterstab bekommen.<br>\nBei den daf&uuml;r n&ouml;tigen &Auml;nderungen in der Gesch&auml;ftsordnung will die Regierungskoalition das Wechselprinzip bei der Besetzung des Vorsitzes abschaffen.<br>\nCDU-Mann Clemens Binninger, der dadurch Vorsitzender bleiben w&uuml;rde, argumentiert, dass durch die &Auml;nderung die Kontinuit&auml;t im Gremium gew&auml;hrleistet werde.<br>\nEigentlich w&auml;re Andr&eacute; Hahn jetzt wieder dran. Der Linken-Politiker m&uuml;sste nach der geltenden Gesch&auml;ftsordnung des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Deutschen Bundestag von Januar an wieder den Vorsitz &uuml;bernehmen. So wie seit 18 Jahren zu Beginn jedes Jahres der Ausschuss zwischen der gr&ouml;&szlig;ten Koalitionsfraktion und der gr&ouml;&szlig;ten Oppositionsfraktion wechselt.<br>\nDas PKGr kontrolliert die deutschen Geheimdienste. Allerdings ist im Zuge der NSA-Aff&auml;re deutlich geworden, dass seine Kontrollbefugnisse bei weitem nicht ausreichen. Viele Skandale waren zuerst in der Presse zu lesen.<br>\nDie neuen Geheimdienst-Gesetze sehen f&uuml;r das PKGr eine v&ouml;llig neue Kontrollfunktion vor. Es soll einen parlamentarischen Bevollm&auml;chtigten mit einem eigenen Mitarbeiterstab geben, der im Auftrag des PKGr als eine Art Sonderermittler t&auml;tig wird. Der Bevollm&auml;chtigte muss vom PKGr gew&auml;hlt werden. Daf&uuml;r ist es notwendig, die Gesch&auml;ftsordnung des Gremiums zu &auml;ndern.<br>\nIm Zuge dieser &Auml;nderungen soll auch gleich das Wechselprinzip abgeschafft werden. Sehr zum Missfallen der Opposition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geheimdienst-kontrolle-koalition-will-linken-geheimdienst-kontrolleur-verhindern-1.3272533\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Union ignoriert Oppositionsrechte<\/strong><br>\nWarum die Union nun verhindern will, dass Hahn wie bereits im Jahr 2015 erneut den Vorsitz des neunk&ouml;pfigen PKGr &uuml;bernimmt, liegt auf der Hand. Im Jahr der Bundestagswahl kann es f&uuml;r die Konservativen von Vorteil sein, einen unliebsamen Oppositionspolitiker von einem wichtigen Posten im Parlament fernzuhalten. Inhaltliche Kritik an Hahns Arbeit war bislang von den Kollegen im Kontrollgremium zwar nicht zu h&ouml;ren. Aber er ist als scharfer Kritiker der Geheimdienste bekannt. In der Vergangenheit hatte Hahn &ouml;fter erkl&auml;rt, dass die Dienste zu intransparent seien und &uuml;berwunden werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1033857.union-ignoriert-oppositionsrechte.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steinmeier f&uuml;rchtet &bdquo;neue R&uuml;stungsspirale&ldquo;<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat st&auml;rkere Bem&uuml;hungen f&uuml;r eine bessere R&uuml;stungskontrolle in Europa gefordert. Er werbe &bdquo;mit vielen anderen europ&auml;ischen Au&szlig;enministern f&uuml;r einen Neustart in der R&uuml;stungskontrolle&ldquo;, sagte Steinmeier der Tageszeitung &bdquo;Die Welt&ldquo; (Freitagsausgabe). Gute R&uuml;stungskontrolle sei ein &bdquo;bew&auml;hrtes Mittel f&uuml;r Transparenz, Risikovermeidung und Vertrauensbildung&ldquo;. Angesichts der vielen Krisen drohe andernfalls eine &bdquo;neue R&uuml;stungsspirale&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/sicherheit\/news\/steinmeier-fuerchtet-neue-ruestungsspirale\/\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Es ist begr&uuml;&szlig;enswert, wenn Steinmeier mehr Dialog mit Russland anmahnt. Es ist jedoch ein wenig schizophren, wenn der deutsche Au&szlig;enminister, dessen Regierung gerade lautstark vorhat, massiv aufzur&uuml;sten (angestrebt ist nahezu eine Verdoppelung des R&uuml;stungs-\/Bundeswehr-Etats auf 60 Milliarden pro Jahr!), vor einer neuen R&uuml;stungsspirale warnt. Diese Worte klingen zudem komisch (oder gar postfaktisch?), wenn es die EU ist, die EU-weite gemeinsame Aufr&uuml;stung hin zur sogenannten &ldquo;Verteidigungsunion&rdquo; (&ldquo;Interventions- oder Kriegsunion&rdquo; w&auml;re vielleicht der bessere Name) auf den Weg bringen will (<a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/sicherheit\/news\/die-eu-ruestet-auf\/?nl_ref=25916509\">siehe zum Beispiel hier<\/a>) und dass dieses Vorhaben auf der Tagesordnung des n&auml;chsten EU-Gipfels als wichtiger Punkt <a href=\"http:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/meetings\/european-council\/2016\/12\/15-16\/\">aufgef&uuml;hrt ist<\/a>. Wer glaubhaft gegen eine neue R&uuml;stungsspirale sein will, kann solche Vorhaben in der Bundesregierung und auf EU-Ebene doch unm&ouml;glich mittragen, oder?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Profitieren wird vor allem die Europ&auml;ische R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\n500 Millionen Euro sollen jedes Jahr aus dem EU-Haushalt in den Fonds f&uuml;r die R&uuml;stungsforschung flie&szlig;en. Das Geld werde an anderer Stelle gek&uuml;rzt, meint Thomas Otto. Denn die Mitgliedsstaaten versuchten stets, das Staatss&auml;ckel zuzuhalten.<br>\nDie EU-Kommission will die Europ&auml;ische R&uuml;stungsindustrie f&ouml;rdern. Europa soll im R&uuml;stungsbereich unabh&auml;ngiger von Herstellern au&szlig;erhalb der EU werden. Was uns allen mehr Sicherheit bringen soll &ndash; so preist die Kommission ihren Vorschlag an &ndash; wird aber vor allem der Waffenindustrie neue Einnahmen bescheren.<br>\nAn sich ist der EU-Verteidigungsfonds eine gute Idee: Anstelle dass jeder der 28 EU-Staaten einzeln neue Waffensysteme beschafft, tut man sich zusammen. Nicht mehr 19 verschiedene Modelle an Sch&uuml;tzenpanzern, sondern vielleicht nur noch zwei oder drei &ndash; je nach Anforderung. Die eingesetzte Technik wird damit kompatibler. Einheiten verschiedener Nationen k&ouml;nnen so besser zusammenarbeiten. Und bei der Beschaffung k&ouml;nnte sogar noch Geld gespart werden.<br>\nDass es von Vorteil ist, wenn sich viele Staaten bei R&uuml;stungsprojekten zusammentun, ist aber kein Naturgesetz. Der Transportflieger A400M und der Hubschrauber NH90 sind daf&uuml;r der Gegenbeweis. Beide Projekte liegen weit hinter ihrem Zeitplan, die Kosten deutlich &uuml;ber den urspr&uuml;nglich geplanten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eu-verteidigungsfonds-profitieren-wird-vor-allem-die.720.de.html?dram:article_id=372782\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Schelm wer zwischen dem Konfrontationskurs gegen Russland und den Interessen der R&uuml;stungsindustrie und der Superreichen einen Zusammenhang sehen will. &ldquo;Das Geld werde an anderer Stelle gek&uuml;rzt &hellip;.&rdquo; Dreimal darf man raten, in welchen Bereichen wohl gek&uuml;rzt wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Drohnenkrieg von Deutschland aus<\/strong><br>\nJahrelang hatte die Bundesregierung die Bedeutung der US-Basis in Ramstein f&uuml;r den Drohnen-Krieg heruntergespielt. Nun musste sie einr&auml;umen, dass von dort Drohnen-Eins&auml;tze &uuml;berwacht und Livebilder ausgewertet werden. &hellip; Noch-Pr&auml;sident Barack Obama hatte bei einem Deutschlandbesuch im Sommer 2013 gesagt, die USA benutzten Ramstein nicht als &ldquo;Startpunkt f&uuml;r Drohneneins&auml;tze als Teil der Antiterror-Aktivit&auml;ten&rdquo;. Anderslautende Berichte seien falsch. &hellip; Der Linkspolitiker Hunko sagte gegen&uuml;ber NDR, WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung, die Bundesregierung sei durch die Kenntnis der Rolle Ramsteins nun &ldquo;mit beteiligt an v&ouml;lkerrechtswidrigen extralegalen T&ouml;tungen&rdquo; durch Drohneneins&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/drohnen-135.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Sch&ouml;ner Drohnen<\/strong><br>\nDie Verk&auml;ufe und Exporte der ferngelenkten Killermaschinen sollen auf Initiative der US-Regierung ab Fr&uuml;hjahr 2017 neu geregelt werden<br>\nAusgerechnet die USA arbeiten an einer weltweiten Regelung f&uuml;r den Verkauf, den Transfer und den Einsatz bewaffneter Drohnen. Entsprechende Richtlinien f&uuml;r die eigene Exportpolitik hatte das US-Au&szlig;enministerium bereits im Februar 2015 ver&ouml;ffentlicht. Im Oktober dieses Jahres folgte der Vorschlag einer internationalen Konvention f&uuml;r Hersteller und Exporteure von Kampfdrohnen. Bewaffnete oder bewaffnungsf&auml;hige Drohnen sollen demnach lediglich an ausgew&auml;hlte Verb&uuml;ndete geliefert werden. Die Empf&auml;nger m&uuml;ssten best&auml;tigen, die Drohnen im Rahmen bestehender internationaler Regelungen einzusetzen. Luftschl&auml;ge d&uuml;rften nur auf Basis von Recht und Gesetz erfolgen, etwa wenn die nationale Sicherheit gef&auml;hrdet sei. Die Drohnen d&uuml;rften nicht zur ungesetzlichen &Uuml;berwachung der Bev&ouml;lkerung aufsteigen. Drohnenpiloten sollten eine gute Ausbildung erhalten, um Verletzungen und Sch&auml;den zu minimieren.<br>\nHinter den Kulissen warb die US-Regierung bereits seit Sommer 2014 f&uuml;r eine solche Regelung, befreundete Staaten wurden um Unterst&uuml;tzung gebeten. Eine erste Absichtserkl&auml;rung haben bislang 44 Regierungen unterzeichnet, darunter auch die Bundesregierung. Zu den weiteren Unterzeichnern der Absichtserkl&auml;rung geh&ouml;ren nunmehr Australien, Griechenland, Italien, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Polen und Spanien. Von den Staaten, die selbst Kampfdrohnen herstellen oder einsetzen, stehen lediglich die USA und Gro&szlig;britannien auf der Liste. Es fehlt Israel, aber auch Russland, China, die T&uuml;rkei und der Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/11-28\/016.php\">Andrej Hunko in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Syrien: &ldquo;Der Krieg wird noch jahrelang weitergehen&rdquo;<\/strong><br>\nNach Einsch&auml;tzung des Nahost-Experten Michael L&uuml;ders werden die syrischen Regierungstruppen das umk&auml;mpfte Ost-Aleppo binnen Tagen vollst&auml;ndig einnehmen. Ein Grund daf&uuml;r sei ein Deal zwischen der T&uuml;rkei und Russland, sagte L&uuml;ders im DLF. Stabilit&auml;t werde das aber nicht bringen.<br>\nWenn die Regierungstruppen Ost-Aleppo von den Rebellen r&uuml;ckeroberten, habe Machthaber Baschar al-Assad wieder alle st&auml;dtischen Zentren Syriens unter Kontrolle und seine Macht damit konsolidiert, so L&uuml;ders. Als entscheidenden Grund, warum der Widerstand der Aufst&auml;ndischen in Ost-Aleppo zusammengebrochen sei, nannte er einen Deal zwischen der T&uuml;rkei und Russland: &ldquo;Erdogan wurde von Putin angehalten, die Dschihadisten nicht mehr aus der T&uuml;rkei mit Waffen zu beliefern. Das hat er weitgehend eingestellt. Im Gegenzug hat er freie Hand bekommen, milit&auml;risch gegen die Kurden im Norden Syriens vorzugehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/syrien-der-krieg-wird-noch-jahrelang-weitergehen.694.de.html?dram:article_id=372682\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pentagon best&auml;tigt Einsatz von Uran-Munition in Syrien<\/strong><br>\nWieder einmal hatten die USA, die Irak mit tonnenweise Uran-Munition bombardiert hatte, mit Israel, Frankreich und Gro&szlig;britannien vor einem Monat gegen eine UN-Resolution &uuml;ber Uran-Munition gestimmt &ndash; Deutschland enthielt sich<br>\nDas Pentagon hat Vermutungen best&auml;tigt, dass auch im Anti-IS-Krieg bei Bombardierungen Uran-Munition verwendet worden war. Einger&auml;umt wird vom Centcom allerdings nur, dass dies lediglich zweimal am 18. und 23. November 2015 geschehen sei. Dabei seien 5100 30mm-Munition von einem Jagdbomber des Typs A-10 Thunderbolt II eingesetzt wurde, was einer Menge von 1524 kg an abgereichertem Uran entspricht. Nach dem Pentagon sei dies wegen der &ldquo;Art der Ziele&rdquo; notwendig gewesen. Welche es gewesen sind, wurde nicht mitgeteilt. Dass generell keine Uran-Munition in diesem Gebiet eingesetzt wird, sei ein Fehler in der Berichterstattung gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pentagon-bestaetigt-Einsatz-von-Uran-Munition-in-Syrien-3526583.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Eribon: &raquo;Die Linke ist schuld am Aufstieg der Rechten&laquo;<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Soziologe Didier Eribon &uuml;ber das Verschwinden der Arbeiterklasse in der &ouml;ffentlichen Debatte<br>\nKann die extrem rechte Marine Le Pen bei der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftswahl gewinnen?<br>\nMan kann nie wissen. Aber es scheint, als k&ouml;nnte eher Fran&ccedil;ois Fillon gewinnen, der konservative Kandidat. Umfragen sehen ihn bei 65 Prozent.<br>\nWerden Sie Fillon w&auml;hlen, wenn es zu einer Stichwahl zwischen ihm und Le Pen kommt?<br>\nAuf keinen Fall werde ich f&uuml;r Fillon stimmen! Er ist ein extremistischer Katholik, ein harter Rechter. Er steht hinter den Mobilisierungen gegen die &raquo;Ehe f&uuml;r alle&laquo;. Sollte Fillon gewinnen, wird es in Frankreich gro&szlig;e soziale Revolten geben. Dass die Franzosen vielleicht vor diese Wahl gestellt werden, ist die Schuld der Parti Socialiste, das Ergebnis der sozialdemokratischen Politik der letzten 30 Jahre. Nun will Fillon 500 000 Beamte aus dem &ouml;ffentlichen Dienst entlassen &ndash; ausgerechnet im Schulsystem!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1033909.eribon-die-linke-ist-schuld-am-aufstieg-der-rechten.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wahlk&auml;mpferin der Rechtspartei<\/strong><br>\nSie hat es gerafft. Wahrscheinlich musste sie jetzt so tun, als habe sie es begriffen. Als Grundvoraussetzung f&uuml;r ihre erneute Kandidatur: Man muss den Modernisierungsverlierern entgegenkommen, sie wieder ins Boot holen, von dem diese behaupten, es sei voll. Diese Metapher ist insofern ja falsch, weil sie selbst nicht im Boot hocken. Zwar haben die Christdemokraten das Wort &raquo;Modernisierungs-verlierer&laquo; aus ihrem Leitantrag gestrichen. Zu viel Direktheit kann man den B&uuml;rgern dann wohl doch nicht zumuten. Aber das ist schon ganz in Ordnung so, denn viele Menschen im Lande verlieren ja nicht, weil es zu modern geworden w&auml;re. Es ist gegenteilig. Sie verlieren, weil man altmodisch, reaktion&auml;r und weil der R&uuml;ckw&auml;rtsgang eingelegt ist. Man schaue sich mal die Infrastruktur an, die alles andere als modern ist in manchen Teilen der Republik. Ein Blick auf geschlossene B&uuml;chereien und Schwimmb&auml;der, nicht mehr vorhandene soziale Angebote und so weiter &ndash; und man ahnt, dass da niemand der Modernit&auml;t geopfert wird, sondern dem altmodischen Weltbild, in dem so genannte Leistungstr&auml;ger keine Steuern bezahlen m&ouml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/11\/wahlkampferin-der-rechtspartei.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Letzte: Assad erobert Aleppo Kriegsverbrechen lohnen sich<\/strong><br>\nDie bevorstehende Eroberung von Aleppo ist verheerend f&uuml;r die leidende Bev&ouml;lkerung &ndash; und sie sendet eine fatale Botschaft an Gewaltherrscher in aller Welt: Ihr k&ouml;nnt tun, was ihr wollt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-aleppo-wird-die-welt-verfolgen-kommentar-a-1123562.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hetze, das es raucht. Die vom &ldquo;Westen&rdquo; unterst&uuml;tzten &ldquo;Rebellen&rdquo;, auch bestehend aus islamistischen Milizen und anderen dubiosen Freisch&auml;rlerverb&auml;nden begehen nat&uuml;rlich keine Kriegsverbrechen. Die USA, Frankreich und die T&uuml;rkei f&uuml;hren auch keine Bombardierungen durch (Assad und Russland zerbomben Aleppo, &hellip;.), sondern nur chirurgische Pr&auml;zisionsschl&auml;ge. Zudem w&auml;re die Frage nach dem Ursprung des B&uuml;rgerkriegs zu beantworten. Welche Rolle spielten und spielen Saudi-Arabien und die T&uuml;rkei bei der Eskalation der Proteste gegen Assad? W&auml;re ohne die Regime Change Aktivit&auml;ten der USA &uuml;berhaupt ein B&uuml;rgerkrieg entstanden? Wesentlich mitverantwortlich daf&uuml;r Ex-Au&szlig;enministerin Clinton. Was ist nun die Bilanz des Kampfes f&uuml;r &ldquo;unsere westlichen Werte&rdquo;: Assad ist nicht gest&uuml;rzt, daf&uuml;r gibt es Millionen Fl&uuml;chtling und 500.000 Tote. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Krieg Made in Germany<\/strong><br>\nDie Operation Halmazag (Blitz) in Afghanistan 2010 gilt der Bundeswehr als beispielhaft f&uuml;r andere Auslandseins&auml;tze. Sie war die erste von Deutschen geplante und gef&uuml;hrte Offensive nach dem Zweiten Weltkrieg. Betroffene Afghanen werfen der Bundeswehr jedoch vor, bei ihrem Einsatz Kriegsverbrechen vertuscht zu haben.<br>\nSanft, kulturell einf&uuml;hlsam, in Kooperation mit lokalen Sicherheitskr&auml;ften, in st&auml;ndiger Absprache mit der Bev&ouml;lkerung und ohne Opfer unter der Zivilbev&ouml;lkerung sei sie aus Sicht des deutschen Verteidigungsministeriums verlaufen.<br>\nBetroffene Afghanen sehen das ganz anders. Angeh&ouml;rige von Opfern werfen der Bundeswehr vor, Kriegsverbrechen zu vertuschen. Sie soll auf Wohngebiete geschossen, viele Tote verursacht und Pl&uuml;nderungen durch verb&uuml;ndete Verbrecherbanden in Kauf genommen haben.<br>\nDie Generalbundesanwaltschaft pr&uuml;ft Ermittlungen gegen die verantwortlichen deutschen Kommandeure, und einige der damals eroberten Gebiete sind l&auml;ngst wieder in H&auml;nden der Taliban. Wenn die Vorw&uuml;rfe zutreffen: Muss die Geschichte des deutschen Afghanistaneinsatzes umgeschrieben werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/operation-halmazag-krieg-made-in-germany.1247.de.html?dram:article_id=370394\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nat&uuml;rlich gibt es, wenn die Bundeswehr, die USA oder ihre Verb&uuml;ndeten angreifen, trotz Artilleriebeschuss und Kampfhubschraubereinsatz, keine zivilen Opfer. Nat&uuml;rlich begehen die auf Seite der afghanischen Regierung eingesetzten irregul&auml;ren Einheiten auch keine Menschenrechtsverletzungen, selbst wenn einer ihrer Kommandanten ein gesuchter Auftragskiller ist. Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen begehen nur der Russe und Assad.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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