{"id":3606,"date":"2008-11-21T09:30:10","date_gmt":"2008-11-21T08:30:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3606"},"modified":"2008-11-21T09:30:10","modified_gmt":"2008-11-21T08:30:10","slug":"hinweise-des-tages-780","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3606","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Unbelehrbar in Sachen Konjunkturpolitik<\/li>\n<li>&Ouml;ffentliche Haushalte 2008\/2009: Spielr&auml;ume f&uuml;r ein Konjunkturprogramm unzureichend genutzt <\/li>\n<li>Die Sinnkrise der Star-&Ouml;konomen<\/li>\n<li>IWF-&Ouml;konom Blanchard: &ldquo;Ich bekenne mich schuldig&rdquo; <\/li>\n<li>Paul Krugman: Ohne Gewerkschaften sieht eine Gesellschaft anders aus<\/li>\n<li>Liberalisierung und Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und die Erosion des Fl&auml;chentarifvertrags<\/li>\n<li>Der Existenzminimumbericht der Bundesregierung<\/li>\n<li>Kochbuch f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger in &bdquo;Stern TV&ldquo; (RTL) <\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Hartz IV ist kein Synonym f&uuml;r soziale K&auml;lte <\/li>\n<li>R&uuml;rup sichert seine Rente<\/li>\n<li>Entscheidung: Landesbank hilft Merckle <\/li>\n<li>Ist Sozialpolitik schuld an der Finanzkrise?<\/li>\n<li>Mindestlohn ohne Besch&auml;ftigungseffekt <\/li>\n<li>Sozialpolitik aktuell &ndash; mit vielen interessanten Dokumenten<\/li>\n<li>Lehrermangel in &Ouml;sterreich, der Schweiz und Deutschland<\/li>\n<li>HRK: Finanzbedarf f&uuml;r Hochschulpakt II steigt auf 3 Milliarden Euro<\/li>\n<\/ul><p>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\n<!--more--><br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3606&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Unbelehrbar<\/strong><br>\nDie Amis k&ouml;nnen es, die Briten und jetzt sogar die Schweizer. Sie reagieren aggressiv auf die sich immer rascher verschlechternde Konjunktur.\n<p>Nur ein gro&szlig;es Land hat diese Lehre noch immer nicht begriffen: Es hei&szlig;t Euroland. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) und die Finanzminister haben die Krise bis August nicht wahrhaben wollen und reagieren jetzt wie immer: Zu wenig und zu langsam. Auch die EZB h&auml;tte gestern au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ig die Zinsen senken k&ouml;nnen, um der Schockstarre etwas entgegen zu setzen. Und die Finanzminister haben immer noch kein Konjunkturprogramm, das den Namen verdient, aufgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1633159&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart%20\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;ffentliche Haushalte 2008\/2009: Spielr&auml;ume f&uuml;r ein Konjunkturprogramm unzureichend genutzt <\/strong><br>\nTrotz des starken Abschwungs ist die Lage der &ouml;ffentlichen Haushalte in diesem Jahr noch entspannt. Die Haushalte der Gebietsk&ouml;rperschaften (Bund, L&auml;nder und Gemeinden) werden insgesamt einen &Uuml;berschuss von gut 4 Mrd. Euro aufweisen. 2009 ist konjunkturbedingt wieder mit einem Defizit von gut 8 Mrd. Euro zu rechnen. Um zu verhindern, dass die deutsche Wirtschaft immer tiefer in den Abw&auml;rtssog gezogen wird, sollte die Finanzpolitik entschlossen gegensteuern. Das von der Bundesregierung beschlossene Ma&szlig;nahmenb&uuml;ndel ist hierf&uuml;r v&ouml;llig unzureichend. Es ist mit knapp 4 Mrd. Euro im n&auml;chsten Jahr viel zu gering dimensioniert und enth&auml;lt zudem gr&ouml;&szlig;tenteils wenig effektive Elemente. Durch ein hoch dosiertes und gezieltes Konjunkturprogramm von mindestens 25 Mrd. Euro im n&auml;chsten Jahr lie&szlig;e sich dagegen die St&auml;rke des Abschwungs vermindern und seine Dauer erheblich verk&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_33_2008.pdf\">IMK-Report 33 [PDF &ndash; 248 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Sinnkrise der Star-&Ouml;konomen<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Pfister, Chefvolkswirt der BayernLB: &bdquo;Wir sind mit gro&szlig;en Illusionen in das Jahr gegangen&ldquo;, r&auml;umt er ein. Jetzt m&uuml;sse sein Berufsstand eingestehen, &bdquo;dass wir die weitere Entwicklung der Finanzkrise nicht prognostizieren k&ouml;nnen&ldquo;.\n<p>Einmal in Fahrt, kasteit sich Pfister munter weiter: Beim &Ouml;lpreis &bdquo;haben wir uns alle blamiert&ldquo;. Kein Volkswirt habe gesehen, dass der Preis f&uuml;r ein Fass von 150 auf 50 Dollar sinken w&uuml;rde &ndash; binnen vier Monaten. Auch der R&uuml;ckgang der Inflationsrate sei eine &Uuml;berraschung gewesen. Auf Nachfrage sagt Pfister, von Subprime-Krediten habe er zum ersten Mal &bdquo;im Februar oder M&auml;rz 2007&ldquo; geh&ouml;rt.<\/p>\n<p>Der alerte Banker unterteilt die Krise in vier Phasen &ndash; stets seien die Experten auf dem falschen Fu&szlig; erwischt worden. Im Sommer 2007 hie&szlig; es, sagt Pfister, die Krise an der Wall Street k&ouml;nne die reale Wirtschaft nicht treffen.<\/p>\n<p>Kaum hatte sich diese Annahme als Trugschluss entpuppt, lautete die neue These: Rezession in den USA, aber nicht in Europa. Im Sommer 2008 durchkreuzten die Fakten erneut die Expertisen. Das neue Credo: In Europa gibt es einen Abschwung, aber die Schwellenl&auml;nder k&ouml;nnen sich abkoppeln. Im November 2008, r&auml;umt Pfister ein, bleibe nichts anderes als zu sagen: &bdquo;Wir sind in einer Weltrezession.&ldquo;<\/p>\n<p>Hans-Werner Sinn spricht beim Festakt in der Universit&auml;t nicht &uuml;ber eigene Fehlprognosen. Dabei reicht ein kurzer Blick zur&uuml;ck. Mitte September sagte Sinn dem &bdquo;Handelblatt&ldquo;: &bdquo;Von einer Rezession zu sprechen, halte ich f&uuml;r v&ouml;llig falsch.&ldquo; Und am 10. Oktober &ndash; damals gingen die Weltb&ouml;rsen durch die Bank rasant in die Knie &ndash; gab der &Ouml;konom dem &bdquo;Mannheimer Morgen&ldquo; ein Interview. Darin warnte er vor Panikmache: Das Geld bei deutschen Banken sei sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/finanzkrise\/rezession-die-sinnkrise-der-star-oekonomen_aid_349755.html\">Focus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein beachtliches Eingest&auml;ndnis im Focus Money.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IWF-&Ouml;konom Blanchard: &ldquo;Ich bekenne mich schuldig&rdquo; <\/strong><br>\nNoch vor kurzem war IWF-Chef&ouml;konom Olivier Blanchard voreilig optimistisch. Inzwischen erkennt er den Ernst der Lage &ndash; und schmei&szlig;t fr&uuml;here Standardrezepte &uuml;ber Bord.\n<p>SZ: Der IWF schl&auml;gt also Teilverstaatlichungen vor. Fr&uuml;her hat Ihr Arbeitgeber kriselnden Entwicklungsl&auml;ndern immer empfohlen, m&ouml;glichst viel zu privatisieren und das Staatsdefizit zu senken. Auch das Thema Haushaltsdisziplin scheinen Sie aber nicht mehr so ernst zu nehmen. Der IWF r&auml;t den Europ&auml;ern, die Staatsausgaben auf Pump zu erh&ouml;hen.<\/p>\n<p>Blanchard: Noch vor sechs Monaten h&auml;tte ich den Europ&auml;ern den bekannten Standard-Ratschlag des IWF gegeben, denn die Staatsdefizite sind ja zu hoch und sollten gesenkt werden. Aber in der heutigen Lage muss Europa die Nachfrage ankurbeln, und h&ouml;here Staatsausgaben sind daf&uuml;r das wichtigste Mittel. Die Zinsen sind bereits niedrig, so dass Notenbanken nur wenig M&ouml;glichkeiten haben, durch weitere Senkungen die Nachfrage zu erh&ouml;hen. Wir befinden uns erst am Anfang einer Wirtschaftskrise, und es ist fast der Lehrbuchfall einer keynesianischen Rezession, bei der die Nachfrage einbricht und der Staat einspringen muss. Alle L&auml;nder, die ihre Defizite erh&ouml;hen k&ouml;nnen, sollten das tun, keiner sollte den Trittbrettfahrer spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra9m1\/wirtschaft\/951\/344791\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ohne Gewerkschaften sieht eine Gesellschaft anders aus<\/strong><br>\nUS-&Ouml;konom Paul Krugman &uuml;ber eine Politik, die Ungleichheit salonf&auml;hig gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/163_91262.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung <\/a><\/li>\n<li><strong>Liberalisierung und Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und die Erosion des Fl&auml;chentarifvertrags<\/strong><br>\nDer Beitrag gibt zun&auml;chst einen &Uuml;berblick &uuml;ber den anhaltenden Besch&auml;ftigungsr&uuml;ckgang in den von Privatisierung und Liberalisierung betroffenen Branchen in Deutschland. Durch die Schw&auml;chung der gewerkschaftlichen Interessenvertretung ist es in den liberalisierten Dienstleistungssektoren zur Abkopplung vom Tarifgef&uuml;ge des &ouml;ffentlichen Dienstes und zur Herausbildung konkurrierende Arbeitsregime gekommen. Das Ergebnis sind nicht nur fragmentierte Tariflandschaften mit ausgepr&auml;gter Tarifkonkurrenz zwischen &ouml;ffentlichen und neuen privaten Unternehmen, sondern auch &auml;u&szlig;erst heterogene Arbeitsbedingungen innerhalb einzelner Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2008_10_brandt.pdf\">WSI-Mitteilungen [PDF &ndash; 168 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Existenzminimumbericht der Bundesregierung <\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat gestern auf ihrer Sitzung in Berlin den Existenzminimumbericht gebilligt. Demnach erhalten Familien mit Kindern mehr Geld. Mit einer Zulage k&ouml;nnen auch Hartz-IV-Empf&auml;nger rechnen. Der Grundfreibetrag aller Steuerzahler soll aber nicht angehoben werden. Bei verhaltenem Lob &uuml;berwog die Kritik aus Parteien, Verb&auml;nden und Wirtschaft.\n<p>10 bis 16 Euro mehr Kindergeld im Monat, 216 Euro mehr Steuerfreibetrag f&uuml;r Kinder und Betreuung sowie etwa zwei Prozent h&ouml;here Hartz-IV-Hilfen &ndash; das sind die Kernzahlen, die ab 1. Januar 2009 gelten sollen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung legt das Existenzminimum fest. Es darf nicht besteuert werden. Der Steuerfreibetrag f&uuml;r Kinder steigt von 5808 auf 6024 Euro. (3864 Euro Kinderfreibetrag plus 2160 Euro Erziehungsfreibetrag). Dieser wird mit dem monatlichen Kindergeld verrechnet. Das steigt von 154 auf 164 Euro (1. und 2. Kind) bzw. auf 170 Euro (3. Kind) sowie von 179 auf 195 Euro (ab 4. Kind). Hartz IV: Der Monatssatz soll von 349 Euro auf 356 Euro (2009) und dann auf 364 Euro steigen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.volksstimme.de\/vsm\/nachrichten\/sachsen_anhalt\/?sid=ghqsspaejv7km4ms9nbf8k9sk6&amp;em_cnt=1226821\">Volksstimme<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/nn_1264\/Content\/DE\/Artikel\/2008\/11\/2008-11-19-Existenzminimum.html\">Bundesregierung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/DE\/Buergerinnen__und__Buerger\/Familie__und__Kinder\/Familienleistungen\/126__Existentmini__anl,templateId=raw,property=publicationFile.pdf\">Siebenter Existenzminimumbericht (Entwurf) [PDF &ndash; 228 KB]<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Statt einer Anmerkung:<\/strong> Zehn Verb&auml;nde bewerteten den Bericht als realit&auml;tsfern und forderten eine Erh&ouml;hung des Kinderfreibetrages und des Kindergeldes um jeweils 18 Prozent. Der Vorsitzende der Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz, der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky, bekr&auml;ftigte die Kritik. Es sei ein Gebot der Gerechtigkeit, Eltern einen angemessenen Ausgleich f&uuml;r die stark gestiegenen Unterhaltskosten f&uuml;r ihre Kinder zu gew&auml;hren. Die geplanten zehn Euro seien &bdquo;daf&uuml;r zu wenig&ldquo;, erkl&auml;rte Sterzinsky.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.domradio.de\/aktuell\/artikel_46852.html\">Domradi0<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kochbuch f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger in &bdquo;Stern TV&ldquo; (RTL)<\/strong><br>\nReichen 4,40 Euro am Tag, um sich ausgewogen zu ern&auml;hren? Gestern stellten die beiden Niedersachsen (Hartz IV-Empf&auml;nger) ihr Kochbuch f&uuml;r Arme bei &bdquo;Stern TV&ldquo; (RTL) vor, und wer nach der Ank&uuml;ndigung immer noch an einen politischen PR-Gag gedacht hatte, den &uuml;berzeugte die Redaktion vom Gegenteil. Hatte die Berliner Testfamilie das Mittagessen aus Mangel an Ideen f&uuml;r kosteng&uuml;nstige Alternativen bis dahin immer h&auml;ufiger ganz gestrichen, ertappte sie sich jetzt dabei, dass sie in der K&uuml;che kiloweise Kartoffeln sch&auml;lte und die ganze Palette heimischer Kohlsorten probierte. Ihr Fazit nach 28 Tagen: &bdquo;Spa&szlig; gemacht. Lecker. Wir hatten sogar noch watt &uuml;ber.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article2753256\/So-gesund-kann-das-Leben-mit-Hartz-IV-sein.html#vote_2753270\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach dem Berliner Finanzsenator Sarrazin, nach zwei Chemnitzer &Ouml;konomen, nun also auch Stern-TV (auch noch der ach so freundliche und gemeinn&uuml;tzige G&uuml;nther Jauch) und WamS. Da treiben Leute ein zynisches Spiel, indem sie f&uuml;r eine kurze Zeit unter v&ouml;llig irrealen Annahmen Einkaufs- und Speisepl&auml;ne f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger entwickeln. Man sollte solche Zyniker zwangsverpflichten k&ouml;nnen wenigstens ein halbes Jahr nach ihren Speisepl&auml;nen leben zu m&uuml;ssen.<\/em><\/p>\n<p>Vielleicht sollte RTL mit den beiden K&ouml;chen doch am besten eine der beliebten Kochserien auflegen: &bdquo;Kochen f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger&ldquo;, gleich nach dem Quotenbringer &bdquo;Wer wird Million&auml;r&ldquo; und gleichfalls moderiert von G&uuml;nther Jauch. Vielleicht w&uuml;rde dann das Hartz IV- 6-Gang-Men&uuml; f&uuml;r nur 130 Euro in Golfplatz-Restaurants der Renner.<\/p><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck: Hartz IV ist kein Synonym f&uuml;r soziale K&auml;lte<\/strong><br>\nNach zehn Jahren Regierungsverantwortung leidet meine Partei, die SPD, am meisten unter dem Vorwurf, wir k&ouml;nnten nichts gegen die sich immer weiter &ouml;ffnende Schere bei der Einkommens- und Verm&ouml;gensentwicklung anrichten. Diese als sehr ungerecht empfundene Situation wird nicht zuletzt von vielen unserer Anh&auml;nger beklagt und von einigen gar unserer eigenen Regierungspolitik seit der Agenda 2010 angelastet. Aber stimmt das?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article895714\/Hartz_IV_ist_kein_Synonym_fuer_soziale_Kaelte.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In diesem Beitrag finden Sie nahezu alle Halbwahrheiten, Irref&uuml;hrungen und  Fehlinformationen &uuml;ber Hartz IV:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Heute zahlen die oberen 10% der Steuerpflichtigen &uuml;ber 50% des Steueraufkommens &ndash; siehe dazu: &ldquo;<a href=\"wp-print.php?p=1970\">Spitzenverdiener tragen 57 Prozent der Einkommensteuerlast<\/a>&rdquo; Die &bdquo;oberen zehn Prozent&ldquo; der privaten Haushalte verf&uuml;gen &uuml;ber mehr als 50 Prozent des Geldverm&ouml;gens von unvorstellbaren 3730,5 Milliarden Euro.\n<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Alternative, entweder kurzfristig mehr konsumtive Leistungen auszuzahlen (zum Beispiel Renten) oder langfristig st&auml;rker in Zukunftsfelder zu investieren (vor allem in Bildung, Forschung, Infrastruktur und Betreuung). &ndash;  Tats&auml;chlich wurden sowohl die Renten als auch die Bildung (von 6,9% des BIP 1995 auf 6,2% im Jahr 2006) gek&uuml;rzt.\n<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Bedeutete es denn soziale W&auml;rme, dass Sozialhilfeempf&auml;nger fr&uuml;her nicht rentenversichert waren. &ndash; Was &auml;ndert es daran, dass Sozialhilfeempf&auml;nger eine Rente auf Sozialhilfeniveau erhalten? Wurden sie nicht f&uuml;r einen Minimalbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung abgeschoben und m&uuml;ssen die Renten nicht von den &uuml;brigen Rentenversicherten mitbezahlt werden? Es stimmt doch einfach nicht, dass Sozialhilfeempf&auml;nger dadurch dass sie zu Hartz IV-Empf&auml;ngern gemacht wurden, eine Chance zu sozialen Aufstieg bekommen haben.\n<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Die Sozialausgaben machen deutlich &uuml;ber die H&auml;lfte des Bundeshaushaltes aus. &ndash; Es ist immer die gleiche Irref&uuml;hrung: Mangels einer aktuellen Statistik beziehe ich mich auf eine im &bdquo;Statistischen Taschenbuch&ldquo; f&uuml;r 2004, dort sind Angaben f&uuml;r das Jahr 2002 f&uuml;r s&auml;mtliche Sozialausgaben in H&ouml;he von 697,53 Mrd. Euro ausgewiesen, die staatlichen Zuweisungen betragen dabei insgesamt 266,96 Mrd. Euro oder 38,26% der Gesamtsumme. Dieses Verh&auml;ltnis von etwa 60% private Leistungen zu etwa 40% (zus&auml;tzliche) staatliche Leistungen d&uuml;rfte sich nicht wesentlich verschoben haben.<br>\nUnd noch ein Faktum: Schwarz auf wei&szlig; betragen im Bundeshaushalt 2006 die gesamten Ausgaben im Bereich der Sozialpolitik im Jahr 2006 120 Mrd. Euro. Davon gehen 77,5 Mrd. Euro an die Rentenversicherung und ein anderer gro&szlig;er Teil, n&auml;mlich 38,3 Mrd. Euro, flie&szlig;t (nehmen wir das mal als Tatsache an) in die steuerfinanzierte Grundsicherung &ndash; ALG II.\n<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck: Nicht zuletzt durch die erfolgreiche sozialdemokratische Wirtschafts- und Finanzpolitik der letzten f&uuml;nf Jahre&hellip; &ndash; und jetzt haben wir eine Finanzkrise und eine Rezession.\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p><\/li>\n<li><strong>R&uuml;rup sichert seine Rente<\/strong><br>\nVon pers&ouml;nlichem Profit aber kein Wort. Es gehe ihm darum, sagt der Professor aus Darmstadt, &bdquo;f&uuml;r die Menschen innovative und nutzbringende L&ouml;sungen in der Praxis mitzuentwickeln&ldquo;. Und die Firma, in der Vergangenheit wegen ihrer Vertriebspraktiken nicht immer in seri&ouml;sestem Ruf, ist m&auml;chtig stolz auf ihr neues Aush&auml;ngeschild. Allein f&uuml;r das Aufz&auml;hlen von R&uuml;rups regierungsamtlichen Beratert&auml;tigkeiten der vergangenen Jahre ben&ouml;tigte AWD-Kommunikationsdirektor B&eacute;la Anda &ndash; einst Regierungssprecher unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der  &ndash; am Donnerstag den l&auml;ngsten Absatz seiner Pressemitteilung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2666306?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">tagesspiegel.de<\/a><br>\n<em><strong>Anmerkung:<\/strong> Erstaunlich kritischer Artikel des  Tagesspiegels\n<p>Ganz anders die Tagesschau: <em>&bdquo;Nach drei Jahren an der Spitze der sogenannten f&uuml;nf Wirtschaftsweisen hat sich Bert R&uuml;rup f&uuml;r eine neue Aufgabe entschieden.&ldquo;<\/em> Einfach so, mal was Neues. <\/p><\/em><\/li>\n<li><strong>Entscheidung: Landesbank hilft Merckle<\/strong><br>\nDie Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg eilt jetzt doch dem durch Fehlspekulationen an der B&ouml;rse gebeutelten Unternehmer Adolf Merckle zu Hilfe. Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther Oettinger freut sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/entscheidung-landesbank-hilft-merckle;2094031\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jetzt wissen die Spieler in Casino von Baden-Baden endlich, an wen sie sich wenden m&uuml;ssen, wenn sie sich verzockt haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ist Sozialpolitik schuld an der Finanzkrise?<\/strong><br>\nNicht der Raubtier-, sondern ein K&auml;tzchen-Kapitalismus auf der Basis schnurriger Sozialpolitik gegen angebliche Diskriminierung hat die globale Finanzkrise verursacht. Mitarbeiter einer solchen Lobbyisten-Gruppe, die billige Kredite f&uuml;r Minderheiten forderte, war &uuml;brigens: Barack Obama.\n<p>Wo die Finanzkrise wurzelt, die seit Monaten &uuml;ber die Welt hinwegfegt, ist inzwischen klar. Sie wurzelt in der unsoliden amerikanischen Immobilienfinanzierung, wo selbst Leute mit kleinsten Einkommen gro&szlig;z&uuml;gige Kredite zum Hauskauf erhielten. Die daraus resultierenden Bilanzprobleme der Banken, denen die fehlende Zahlungsf&auml;higkeit ihrer Kunden durchaus bewusst war, f&uuml;hrten dann zur Entwicklung neuer Finanzinstrumente, um die Risiken zu verlagern und die Bilanzen zu polieren. Erst dadurch wurde die nationale amerikanische Immobilienkrise zum globalen Finanzdesaster.<\/p>\n<p>Weil die Politik es so wollte. Weil es der gro&szlig;e sozialpolitische Traum der Demokraten war, auch Leuten mit niedrigem Einkommen &ndash; also vor allem Minorit&auml;ten und einfachen Arbeitern &ndash; das eigene Haus zu verschaffen. Und weil sie jahrelang alle Warnungen der angeblich so kapitalismusfreundlichen Republikaner um George W. Bush in den Wind schlugen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/kolumnen\/2008\/fest-innenpolitik\/11\/19\/ist-sozialpolitik-schuld-an-finanzkrise.html\">Bild.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die kriminellen Kettenbriefe, die Kreditderivate alles nur Folge der Sozialpolitik?  Die armen Banken waren sozusagen von der Politik gezwungen, den Leuten Hypotheken anzudrehen. Die ganze Bankenwelt nur eine gro&szlig;e Caritas und die Investmentbanker wollten nur das Beste f&uuml;r die armen Leute.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mindestlohn ohne Besch&auml;ftigungseffekt <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler-boxen.de\/2706.htm\">B&ouml;ckler Boxen.<\/a><\/li>\n<li><strong>Sozialpolitik aktuell &ndash; mit vielen interessanten Dokumenten<\/strong><br>\nUnter anderem: \n<ul>\n<li>Alter, Alterssicherung, Rentenversicherung &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nRentenversicherungsbericht 2008 (Bundesregierung)\n<\/li>\n<li>Datenreport 2008 (Statistisches Bundesamt)<\/li>\n<li>Finanzierung &amp; &ouml;konomische Grundlagen des Sozialstaates &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nJahresgutachten 2008\/2009: &ldquo;Die Finanzkrise meistern &ndash; Wachstumskr&auml;fte St&auml;rken&rdquo; (Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung)\n<\/li>\n<li>Alter, Alterssicherung, Rentenversicherung &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nAlterssicherungsbericht 2008 (Bundesregierung)\n<\/li>\n<li>Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit, Arbeitsf&ouml;rderung &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nImmer weniger Vollzeitjobs &ndash; Bruttolohn- und Gehaltssumme real deutlich gesunken (DGB)\n<\/li>\n<li>Sozialstaat, soziale Sicherung &ndash; Neuregelungen:<br>\nBeitragss&auml;tze, Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenzen, Rentenanpassung f&uuml;r das Jahr 2009\n<\/li>\n<li>Familie, Familienpolitik &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nDossier: Kindergeld in Deutschland &ndash; Familien wirksam f&ouml;rdern (BMFSFJ)\n<\/li>\n<li>Sozialstaat, soziale Sicherung &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nKlare Mehrheiten f&uuml;r den Wohlfahrtsstaat: Gesellschaftliche Wertorietierungen im internationalen Vergleich (Friedrich-Ebert-Stiftung)\n<\/li>\n<li>Das aktuelle Thema &ndash; Auswirkungen und Weiterentwicklung von Hartz IV:<br>\nHartz IV: Wer kann es besser? ARGEn oder Optionskommunen? (DGB)\n<\/li>\n<li>Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit, Arbeitsf&ouml;rderung &ndash; Links zu externen Datenquellen:<br>\nAnalytikreport: Analyse der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende (Bundesagentur f&uuml;r Arbeit)\n<\/li>\n<li>Sozialstaat, Soziale Sicherung &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\n7. Bericht &uuml;ber die H&ouml;he des Existenzminimums von Erwachsenen und Kindern f&uuml;r das Jahr 2010 (Entwurf) (Bundesministerium f&uuml;r Finanzen)\n<\/li>\n<li>Familie, Familienpolitik &ndash; Berichte &amp; Dokumente:<br>\nBericht &uuml;ber die Auswirkungen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes sowie &uuml;ber die gegebenenfalls notwendige Weiterentwicklung (Bundesregierung)v<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Lehrermangel in &Ouml;sterreich, der Schweiz und Deutschland<\/strong><br>\nEtwa 600.000 Lehrer werden in den n&auml;chsten 15 Jahren in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz gebraucht. Doch bisher ist der Beruf f&uuml;r viele Studierende zu unattraktiv: Sch&uuml;ler zu unterrichten, ist anstrengend und das Gehalt ist relativ gering. Deswegen haben sich die Lehrerverb&auml;nde aller drei L&auml;nder in Wien beraten, wie die Berufsbedingungen verbessert werden k&ouml;nnen &ndash; ein Gespr&auml;ch mit dem Bundesvorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung, Ludwig Eckinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/878926\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>HRK: Finanzbedarf f&uuml;r Hochschulpakt II steigt auf 3 Milliarden Euro<\/strong><br>\n&ldquo;Die Hochschulen ben&ouml;tigen bis 2020 durchschnittlich drei Milliarden Euro zus&auml;tzlich pro Jahr&rdquo;, erkl&auml;rte die Pr&auml;sidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Margret Wintermantel, heute in Berlin. Grund daf&uuml;r ist die erh&ouml;hte Studienanf&auml;ngerprognose der Kultusministerkonferenz (Stand September 2008). In diesem Mehrbedarf seien sowohl die steigenden Studienf&auml;ngerzahlen als auch die dringend notwendige Intensivierung der Lehre enthalten. Auch anteilige Investitionen, z.B. zum Neu- und Umbau von Lehrgeb&auml;uden, seien ber&uuml;cksichtigt. &ldquo;F&uuml;r die gezielte F&ouml;rderung der dringend erforderlichen Bauma&szlig;nahmen w&auml;re im &Uuml;brigen das Investitionsprogramm der Bundesregierung ein gutes Instrument gewesen. Eine Chance, die offenbar vers&auml;umt wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news289533\">idw<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Unbelehrbar in Sachen Konjunkturpolitik<\/li>\n<li>&Ouml;ffentliche Haushalte 2008\/2009: Spielr&auml;ume f&uuml;r ein Konjunkturprogramm unzureichend genutzt <\/li>\n<li>Die Sinnkrise der Star-&Ouml;konomen<\/li>\n<li>IWF-&Ouml;konom Blanchard: &ldquo;Ich bekenne mich schuldig&rdquo; <\/li>\n<li>Paul Krugman: Ohne Gewerkschaften sieht eine Gesellschaft anders aus<\/li>\n<li>Liberalisierung und Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen und die Erosion des Fl&auml;chentarifvertrags<\/li>\n<li>Der Existenzminimumbericht der Bundesregierung<\/li>\n<li>Kochbuch<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3606\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3606","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3606"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3606\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}