{"id":36079,"date":"2016-12-02T08:45:23","date_gmt":"2016-12-02T07:45:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079"},"modified":"2016-12-02T08:45:23","modified_gmt":"2016-12-02T07:45:23","slug":"hinweise-des-tages-2766","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h01\">Eine EU-rechtskonforme Maut ohne Belastung f&uuml;r in Deutschland zugelassene Fahrzeuge ist gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h02\">Bundesl&auml;nder-Vergleich: Studienpl&auml;tze sind immer schlechter finanziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h03\">Deutscher Sparkurs unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h04\">Arme brauchen keine Moralpredigten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h05\">6,95 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h06\">Wohnraum-Mangel: Bestandsaufnahme aus einem Fl&auml;chenland am Beispiel Niedersachsens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h07\">Konservative Industriepolitik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h08\">Fl&uuml;chtige wirtschaftliche Erholung in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h09\">Atomkonzerne d&uuml;rfen sich freikaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h10\">Korruption in Deutschland &ndash; schwarze Flecken auf vermeintlich wei&szlig;er Weste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h11\">Selbstgestellte Falle: Ergebnislose Gespr&auml;che in Minsk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h12\">Der Cyber-Russe ist unterwegs &ndash; die Antwort kann nur die Atom-Bombe sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h13\">Obskure Auszeichnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h14\">Postfuck you!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36079#h15\">Zu guter Letzt: Der Kandidat &ndash; &laquo;nennen Sie die Art des politischen Notfalls!&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine EU-rechtskonforme Maut ohne Belastung f&uuml;r in Deutschland zugelassene Fahrzeuge ist gescheitert<\/strong><br>\nEin Durchbruch bei den Gespr&auml;chen zwischen Dobrindt und der EU-Kommissarin Violeta Bulc war angek&uuml;ndigt. Eine finale L&ouml;sung sollte es sein, die dem deutschen Verkehrsminister gr&uuml;nes Licht geben soll f&uuml;r die Ausl&auml;nder-Maut. Heraus kommt allerdings nichts mehr als eine Verabredung, wie eine Klage vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof vermieden werden kann&ldquo;, erkl&auml;rt Herbert Behrens, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss f&uuml;r Verkehr und digitale Infrastruktur. Behrens weiter: &bdquo;Und ewig gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier: Dobrindt bleibt der Ank&uuml;ndigungsminister mit einer ausgesprochenen F&auml;higkeit zur Produktion von Sprechblasen. Erstens bleibt unklar, ob der jetzt gefundene Kompromiss die Verhandlungen in der Koalition &uuml;bersteht, zweitens, ob es noch einen Gesetzentwurf der GroKo gibt, und drittens, ob die Ausl&auml;nder-Maut &uuml;berhaupt noch etwas in die Kasse bringt oder am Ende nicht sogar ein Minus-Gesch&auml;ft wird. Alle Versuche, eine EU-rechtskonforme Maut ohne Belastung f&uuml;r in Deutschland zugelassene Fahrzeuge hinzukriegen, sind gescheitert. Der Versuch einer Einigung hat noch einmal best&auml;tigt, dass der Stopp der Ausl&auml;nder-Maut das einzig Realistische ist. Das Vern&uuml;nftigste w&auml;re es sowieso.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eine-eu-rechtskonforme-maut-ohne-belastung-fuer-in-deutschland-zugelassene-fahrzeuge-ist-gescheitert\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Mit dem Theater um diese Maut ist ja eines erreicht worden. Es wird nur noch &uuml;ber nutzerabh&auml;ngige Geb&uuml;hren <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verkehr-so-soll-die-pkw-maut-im-detail-aussehen-1.3275735\">geredet<\/a> und nicht mehr &uuml;ber die &ouml;ffentliche Aufgabe, eine Infrastruktur vorzuhalten und entsprechende Haushaltmittel daf&uuml;r zur Verf&uuml;gung zu stellen. Das wiederum d&uuml;rfte dem Bundesfinanzminister Sch&auml;uble in die Karten spielen, der zusammen mit Wirtschaftsminister Gabriel am liebsten privaten Geldgebern das Fernstra&szlig;ennetz als lukratives Investitionsobjekt anbieten will.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Rechnungshof kritisiert Autobahn-Pl&auml;ne<\/strong><br>\nDie Verwaltung von Autobahnen soll leichter werden &ndash; aber nicht mithilfe von privaten Investoren. Darauf hatten sich Bund und L&auml;nder Mitte November geeinigt. Doch der Bundesrechnungshof bef&uuml;rchtet eine Privatisierung durch die Hintert&uuml;r.<br>\nEigentlich schien die Diskussion um eine Teilprivatisierung des deutschen Autobahnnetzes schon vom Tisch: Im Oktober hatten sich Bund und L&auml;nder darauf geeinigt, eine Infrastrukturgesellschaft zu gr&uuml;nden, die sich um Bau, Planung und Betrieb der Autobahnen und einiger Fernstra&szlig;en k&uuml;mmern soll. Und vor rund zwei Wochen versicherte das Bundesfinanzministerium: Die Autobahnen bleiben Staatseigentum, private Investoren d&uuml;rfen keine Anteile der Gesellschaft &uuml;bernehmen.<br>\nDoch so sicher ist das Aus f&uuml;r die Privatisierung aus Sicht des Bundesrechnungshofes wohl doch nicht. Die Kontrolleure bef&uuml;rchten ein Schlupfloch. So erm&ouml;glichten es die derzeitigen Pl&auml;ne der Reform, dass die Infrastrukturgesellschaft regionale Tochtergesellschaften einrichten k&ouml;nne &ndash; und diese h&auml;tten das Recht, ihre Aufgaben an Dritte zu &uuml;bertragen. Nur wer diese Dritten sind, bleibt offen &ndash; und damit, so bem&auml;ngelt es der Rechnungshof, w&uuml;rde sich hier ein Hintert&uuml;rchen f&uuml;r private Investoren &ouml;ffnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/autobahnen-privatisierung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesl&auml;nder-Vergleich: Studienpl&auml;tze sind immer schlechter finanziert<\/strong><br>\nWie viel Geld stecken die Bundesl&auml;nder in die Bildung ihrer Studenten? Eine neue Studie zeigt: Pro Kopf ist es immer weniger. Die Unterschiede zwischen den L&auml;ndern sind &uuml;berraschend gro&szlig;.<br>\nIn den vergangenen zehn Jahren haben alle Bundesl&auml;nder immer mehr Geld in ihre Hochschulen gesteckt. Doch es reicht nicht, denn die Zahl der Studenten ist in der gleichen Zeit noch st&auml;rker gestiegen -in diesem Jahr wurde erneut ein Rekordwert gemeldet.<br>\n So kommt eine Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zu dem Ergebnis, die Hochschulen seien &ldquo;weiterhin unterfinanziert&rdquo;. Wissenschaftler des Instituts f&uuml;r Hochschulforschung Halle-Wittenberg hatten dazu die Grundfinanzierung der Hochschulen, die Ausgaben f&uuml;r Investitionen und f&uuml;r die F&ouml;rderung von Studenten und Wissenschaftlern unter die Lupe genommen.<br>\nIm Jahr 2013 flossen demnach rund 33,6 Milliarden Euro in das Hochschulsystem. Mit 94,5 Prozent stammte der allergr&ouml;&szlig;te Teil dieser Mittel aus &ouml;ffentlichen Kassen. Die private Wirtschaft, zu der auch private Stiftungen gez&auml;hlt werden, steuerte 5,5 Prozent des Geldes bei. Die laufenden Grundmittel, die zum gr&ouml;&szlig;ten Teil von den L&auml;ndern kommen und etwa f&uuml;r Personal, Verwaltung und Geb&auml;ude zur Verf&uuml;gung stehen, stiegen seit 2004 bundesweit um 29 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/studienplaetze-sind-immer-schlechter-finanziert-a-1123944.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> F&uuml;r die Studenten wird zu wenig Geld ausgegeben. Warum widerspricht keiner, wenn Sch&auml;uble mit der Schwarzen Null prahlt, die ein Armutszeugnis ist? Den Rentnern geht es immer schlechter. Die L&ouml;hne liegen auf dem Niveau von 1995. Die Mieten explodieren, das Leben f&uuml;r Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempf&auml;nger ist schrecklich, die Armut w&auml;chst, auch bei Kindern; die Infrastruktur verf&auml;llt. Kurz zusammengefasst: 90 Prozent der Deutschen, der &uuml;bergro&szlig;en Mehrheit, geht es Jahr f&uuml;r Jahr schlechter &ndash; obwohl die Wirtschaft w&auml;chst und die Unternehmen sich dumm und d&auml;mlich verdienen. Warum widerspricht dann keine der angeblichen Qualit&auml;tsmedien den ununterbrochen vorgetragenen L&uuml;gen von Merkel, Deutschland ginge es gut?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutscher Sparkurs unter Druck<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble ist sauer. Einen &bdquo;Brandbrief&ldquo; soll der Bundesfinanzminister an die EU-Kommission geschrieben haben, berichten Zeitungen. Der Grund: Die Kommission hatte empfohlen, die Sparpolitik in der Eurozone zu lockern, um Wachstum zu f&ouml;rdern. Insbesondere Deutschland solle seine gute Haushaltslage zur St&auml;rkung von heimischen Investitionen nutzen.<br>\nSch&auml;ubles Reaktion zeigt, dass das deutsche Finanzministerium mit seinem Ruf nach &bdquo;Schwarzer Null&ldquo; und europaweitem K&uuml;rzungskurs zunehmend in die Defensive ger&auml;t. Denn weltweit w&auml;chst die Erkenntnis, dass lockere Geldpolitik nicht ausreicht, um die Euro-Krise zu beenden, dass es endlich auch einer expansiven Fiskalpolitik und &ouml;ffentlicher Investitionen bedarf.<br>\nBereits im Sommer hatte der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) gefordert, dass Deutschland die &bdquo;Schwarze Null&ldquo; zugunsten von mehr Investitionen aufgibt. Vor zwei Wochen legte dann die EU-Kommission nach. In einer Mitteilung empfiehlt sie einen zus&auml;tzlichen fiskalpolitischen Impuls f&uuml;r die gesamte Eurozone in H&ouml;he von 0,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das entspr&auml;che &ouml;ffentlichen Mehrausgaben von insgesamt rund 50 Milliarden Euro in 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++da411fc0-b7b4-11e6-a70c-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arme brauchen keine Moralpredigten<\/strong><br>\nZum 1.Januar 2017 steht wieder eine Anpassung der Regels&auml;tze f&uuml;r die Existenzsicherung an. Die Regels&auml;tze bestimmen die H&ouml;he der staatlichen Leistungen f&uuml;r den Lebensunterhalt f&uuml;r Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB II, SGB XII), hinzu kommen die Wohnkosten soweit sie angemessen sind. Die Bundesregierung hat f&uuml;r den Januar nur sehr geringf&uuml;gige Erh&ouml;hungen angek&uuml;ndigt. Alleinlebende Erwachsene erhalten f&uuml;nf Euro mehr (aktuell 404 Euro), Ehe- und Lebenspartner jeweils vier Euro mehr (aktuell 364 Euro). F&uuml;r Jugendliche ab 15 Jahre steigt der Regelsatz um f&uuml;nf auf 311 Euro, f&uuml;r Kinder unter sechs Jahren bleibt es bei 237 Euro im Monat. Kinder zwischen sieben und 14 Jahren erhalten ab Januar 291 Euro (aktuell 270 Euro) im Monat.<br>\nDGB, Sozial- und Wohlfahrtsverb&auml;nde kritisierten einhellig, dass die Regels&auml;tze damit zu niedrig angesetzt seien. Sie k&ouml;nnten keinen Beitrag zur dringend notwendigen Bek&auml;mpfung der Armut leisten. So wie die Bundesregierung die Regels&auml;tze aus dem Ausgabeverhalten der einkommensschwachen Haushalte ableite, k&ouml;nne ein sozialkulturelles Existenzminimum nicht sichergestellt werden. Selbst der &bdquo;Deutsche Verein f&uuml;r &ouml;ffentliche und private F&uuml;rsorge&ldquo;, der Zusammenschluss von insbesondere freien und &ouml;ffentlichen Tr&auml;gern, Ministerien und Kommunalvertretungen, fordert Korrekturen bei der Festsetzung der Regels&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/825\">Grundrechtekomitee<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>6,95 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/strong><br>\n2,61 Millionen Arbeitslose gab es im September 2016. Doch mit rund 6,95 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.<br>\nIm September (teilweise aktuellste verf&uuml;gbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es 2,61 Millionen Arbeitslose gem&auml;&szlig; der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber 6,95 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und\/oder Hartz-IV-Leistungen. Rund 823.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und &uuml;ber 6,2 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter etwa 1,97 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (August 2016). Etwa 78.040 (aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verf&uuml;gbar, im Juli waren es 78.035 Menschen) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/695-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen-2\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wohnraum-Mangel: Bestandsaufnahme aus einem Fl&auml;chenland am Beispiel Niedersachsens<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt zugespitzt. Bundesweit ist die Wohnungsnot in Metropolen wie Hamburg, M&uuml;nchen oder Frankfurt l&auml;ngst ein viel diskutiertes Thema. Doch auch in einem Fl&auml;chenland wie Niedersachsen wird die Lage in einigen Bereichen zunehmend brisant.<br>\nInsbesondere in den nieders&auml;chsischen Gro&szlig;st&auml;dten wie zum Beispiel Hannover, Braunschweig und Osnabr&uuml;ck gab es im Jahr 2015 im Durchschnitt zwischen 20 und 45 BewerberInnen pro Wohnung. Hinzu kommt, dass in vielen nieders&auml;chsischen St&auml;dten die Mietpreise stark ansteigen. In Braunschweig kam es im Zeitraum von 2010 bis 2016 bei den 100-Quadratmeter-Wohnungen zu einem Anstieg der Mietpreise von ca. 20 Prozent, bei einer Wohnungsgr&ouml;&szlig;e von 30 bzw. 60 Quadratmeter belief sich die Steigerung auf ca. 7 Prozent. Es ist zu erkennen, dass es insbesondere zu hohen Preissteigerungen bei den Wohnungsgr&ouml;&szlig;en kam, die f&uuml;r Haushalte mit mehreren Personen wie beispielsweise Familien von Bedeutung sind. In Wolfsburg konnte nach Angaben eines Wohnungsportals im Zeitraum von 2010 bis 2016 ein noch st&auml;rkerer Anstieg der Mieten beobachtet werden. Dort kam es demnach zu einer Preissteigerung von ca. 65 Prozent bei 60- und 100&ndash;Quadratmeter-Wohnungen und zu 25 Prozent Steigerung bei 30&ndash;Quadratmeter-Wohnungen.Nach den Mietspiegeln in Hannover, Osnabr&uuml;ck, L&uuml;neburg und G&ouml;ttingen sind &auml;hnliche Tendenzen zu erkennen, wenngleich der Anstieg dort nicht ganz so stark ausf&auml;llt. Unter dieser Entwicklung leiden vor allem einkommensschwache Haushalte. Diese m&uuml;ssen &uuml;berdurchschnittlich viel von ihrem Einkommen f&uuml;r das Wohnen aufwenden. Teure Lebenshaltungskosten erschweren den Menschen das Leben in den St&auml;dten oder treiben sie ins Umland, was mitunter l&auml;ngere Pendelwege zur Folge hat. Die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben kommt damit immer mehr unter Druck, da die Menschen wertvolle (Frei-) Zeit in Verkehrsmitteln verbringen m&uuml;ssen. Auch f&uuml;r den St&auml;dtebau und den Klimaschutz bringt diese Entwicklung zus&auml;tzliche Probleme mit sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1954\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Konservative Industriepolitik?<\/strong><br>\nIn der letzten Novemberwoche stand im britischen Unterhaus die Haushaltsdebatte auf der Tagesordnung, in der Schatzkanzler Philip Hammond in einem &raquo;Autumn Statement&laquo; die haushaltspolitischen Eckpunkte der Regierung May f&uuml;r das n&auml;chste Jahr und die laufende Legislaturperiode des britischen Parlaments bis 2020 bekannt gegeben hat.<br>\nNach der Brexit-Entscheidung im Juni war jetzt von der konservativen Regierung Aufschluss dar&uuml;ber erwartet worden, wie sie in den n&auml;chsten beiden Jahren versuchen will, der zunehmenden Unsicherheit in Wirtschaft und Gesellschaft entgegenzusteuern. Premierministerin Theresa May hatte einen harten Brexit angek&uuml;ndigt, aber bisher offen gelassen, wie die zugleich angedeuteten industrie- und sozialpolitischen Korrekturen innerhalb der Austerit&auml;tspolitik fiskal- und wirtschaftspolitisch flankiert werden sollen.<br>\nDie juristische Auseinandersetzung &uuml;ber die Frage, ob die Regierung allein oder erst nach Zustimmung des Parlaments den Austrittsantrag nach Artikel 50 des EU-Vertrags auf den Weg nach Br&uuml;ssel bringen kann, hat May bisher gelassen hingenommen. Selbst wenn Mitte Dezember h&ouml;chstgerichtlich dem Parlament ein Mitspracherecht zugesprochen werden sollte, geht sie davon aus, dass sie bis sp&auml;testens Ende M&auml;rz n&auml;chsten Jahres das Austrittsschreiben absenden kann &ndash; also rechtzeitig genug, um vor den f&uuml;r Anfang Mai anberaumten Kommunalwahlen in den gro&szlig;en Stadtregionen in England (ausgenommen London) vermelden zu k&ouml;nnen, dass der entscheidende Schritt zum Vollzug des Brexit-Volksentscheids gemacht worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/konservative-industriepolitik\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><strong>dazu: Fotograf lichtet internes Brexit-Memo ab<\/strong><br>\nDie internen Notizen, die am Vortag viele Titelbl&auml;tter der britischen Zeitungen wie beispielsweise des &ldquo;Guardian&rdquo; bestimmten, sind ern&uuml;chternd. Denn sie sind der Beleg daf&uuml;r, dass die Regierung auch nach f&uuml;nf Monaten noch wie von vielen bef&uuml;rchtet auf der Stelle tritt. London scheint &uuml;ber das Sammeln von Informationen nicht hinauszukommen. Eine Strategie f&uuml;r die Verhandlungen mit der EU ist nicht einmal in Ans&auml;tzen erkennbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Fotograf-lichtet-internes-Brexit-Memo-ab-article19219356.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtige wirtschaftliche Erholung in Europa<\/strong><br>\nDie wirtschaftliche Situation in Europa zeichnet sich durch den fl&uuml;chtigen Charakter der Erholung aus, die mit hohen sozialen Kosten einher geht. Als Folge verschiebt sich der prognostizierte Zeitpunkt f&uuml;r die R&uuml;ckkehr zur &ndash; ohnehin bereits hohen &ndash; Arbeitslosenquote vor der Krise auf das Jahr 2023 (Eurozone). Trotzdem h&auml;lt die EU-Kommission auch im neuen Jahreswachstumsbericht weitgehend an ihren wirtschaftspolitischen Priorit&auml;ten fest. Im alternativen Bericht (kurz iAGS) argumentieren wir, dass im Sinne einer ausgewogene wohlstandsorientierte Wirtschaftspolitik aktuell die Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit oberste Priorit&auml;t haben muss. Ein starker Anschub &ouml;ffentlicher Investitionen zusammen mit h&ouml;heren L&ouml;hnen und einer Beschleunigung des &ouml;kologischen Umbaus der Wirtschaft sollte dabei im Mittelpunkt stehen.<br>\nIm November wird nicht nur der Fasching, sondern nun schon seit mehreren Jahren auch das weniger lustige sogenannte Europ&auml;ische Semester eingel&auml;utet, mit dem insbesondere die Eurozone wirtschaftspolitisch gesteuert wird. Mit diesem Prozess sollten Fehlentwicklungen wie vor der Finanz- und Wirtschaftskrise durch bessere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit verhindert werden. Um besser steuern zu k&ouml;nnen, ist aber zun&auml;chst zu kl&auml;ren, wo man derzeit steht und wo die Reise hingehen soll. Diese Entscheidungen sind zwar insbesondere Sache der Finanz- und WirtschaftsministerInnen, doch liefert die EU-Kommission mit dem sogenannten Jahreswachstumsbericht &ndash; gemeinsam mit einer Reihe von Begleitdokumenten &ndash; die entscheidende Grundlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/fluechtige-wirtschaftliche-erholung-in-europa-iags-2017\/#more-15555\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atomkonzerne d&uuml;rfen sich freikaufen<\/strong><br>\nBisher war das Atomgesetz klar: Wer Atomanlagen betreibt, der muss auch die Abf&auml;lle geordnet beseitigen und daf&uuml;r zahlen. Das hei&szlig;t: unbegrenzte Haftung der Energiekonzerne f&uuml;r die &Uuml;berreste ihrer Atommeiler &ndash; vom Abriss bis zur Endlagerung. Genau das soll sich jetzt in einem zentralen Punkt &auml;ndern: Der Bund &uuml;bernimmt mit dem &ldquo;Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung&rdquo; die letzte Verantwortung f&uuml;r die Zwischen- und Endlagerung des Atomm&uuml;lls. Daf&uuml;r m&uuml;ssen die Stromkonzerne 23,5 Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. Das ist ein Systemwechsel. Das Kostenrisiko bei der Endlagerung von Atomm&uuml;ll geht auf die Gesellschaft &uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/kosten-atommuell-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Korruption in Deutschland &ndash; schwarze Flecken auf vermeintlich wei&szlig;er Weste<\/strong><br>\nIm ersten Teil dieser kurzen Artikel-Serie wurde dargelegt, dass eine Gruppe von &bdquo;T&auml;tern&ldquo; &ndash; n&auml;mlich die Bestechungsgelder zahlenden oder Steuerschlupfl&ouml;cher nutzenden Unternehmen &ndash; h&auml;ufig gar nicht benannt wird. Auch in Deutschland ist das Verschweigen oder Herunterspielen korrupter Praktiken ein Thema. Wenn man dem Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International Glauben schenkt [1], erscheint Deutschland als ein Land mit fast wei&szlig;er Weste in Sachen Korruption. Deutschland wird auf Rang 10 (2015) gef&uuml;hrt und geh&ouml;rt weltweit somit zu den vermeintlich am wenigsten korrupten L&auml;ndern. Doch was w&auml;re, wenn der Index nicht nur Schmiergeldzahlungen an Politiker und Amtstr&auml;ger abfragen w&uuml;rde? Was, wenn eine breite Bev&ouml;lkerungsgruppe gefragt w&uuml;rde oder wenn der Index nicht auf der alleinigen Wahrnehmung von Korruption beruhen w&uuml;rde? Es stellt sich die Frage: Steht Deutschland eventuell nur auf einem guten Platz im Wahrnehmungsranking, weil die Medien so wenig &uuml;ber die folgenden F&auml;lle berichten? Steht unser Land nur so gut da, weil beim Wahrnehmungsindex nur Wirtschaftsakteure befragt werden, die von den folgenden F&auml;llen in der einen oder anderen Form profitieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2016\/12\/01\/korruption-in-deutschland-schwarze-flecken-auf-vermeintlich-weisser-weste\/\">Zebralogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Selbstgestellte Falle: Ergebnislose Gespr&auml;che in Minsk<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier sei &raquo;zutiefst frustriert&laquo; &uuml;ber die fehlenden Ergebnisse der Gespr&auml;che im sogenannten Normandie-Format &uuml;ber eine Beilegung des ukrainischen B&uuml;rgerkriegs, berichtete dieser Tage die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das kann man rein menschlich verstehen, und politisch auch: Aus der erhofften Rolle des erfolgreichen Vermittlers ist f&uuml;r die ambitionierte Regionalmacht BRD nichts geworden.<br>\nDas kann aber nicht den Blick darauf verstellen, dass die Bundesrepublik und Frankreich &ndash; als zweite westliche Signatarmacht der beiden Minsker Abkommen &ndash; in eine selbstgestellte Falle gelaufen sind. Ziel beider Waffenstillstandsvereinbarungen war es, eine unmittelbar drohende milit&auml;rische Niederlage der Ukraine abzuwenden. Berlin und Paris haben dem Kiewer Regime zweimal den Hals gerettet. Und anders als in den stereotypen Aufforderungen an Russland, &raquo;seinen Teil&laquo; der Minsker Vereinbarungen zu erf&uuml;llen, immer getan wird, hat Moskau diesen durchaus geleistet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-01\/039.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soviel damit auch zu den (au&szlig;enpolitischen) F&auml;higkeiten des derzeitigen Bundesau&szlig;enministers und potentiellen Gauck-Nachfolger als Bundespr&auml;sident.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Cyber-Russe ist unterwegs &ndash; die Antwort kann nur die Atom-Bombe sein<\/strong><br>\nWen haben wir denn da? Bruno Kahl. Den verl&auml;ngerten Arm der dunklen Macht im Herzen der CDU, Sch&auml;ubles Hausdiener seit 1996, seit er dem damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden &bdquo;in verschiedenen Funktionen&ldquo; zuarbeitete. Um ihm dann beim Bundesministerium des Inneren die Pantoffeln zu reichen und schlie&szlig;lich seinem Herrn und Meister in das Finanzministerium zu folgen. Nun ist er Chef des Bundesnachrichtendienstes, der oberste Auslands-Spion und verk&uuml;ndet als erstes: &ldquo;St&ouml;rversuche aus Russland&ldquo; Im Internet. Schauerlich heulen die W&ouml;lfe aus Sibirien im www. Grimmig wird Putin die Strippen der Telekom ziehen. Und das Ziel sind die Wahlen in Deutschland. (&hellip;)<br>\nGeradezu p&uuml;nktlich zum Wahlkampfauftakt, nur wenige Tage nach der Merkel-Kandidatur, kam es zu massiven Ausf&auml;llen von Routern der Deutschen Telekom. Flugs hatte das Bundesamts f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) &bdquo;Erkenntnisse&ldquo; in der Qualit&auml;t von Visionen der heiligen Theresa: Der Ausfall, der 900.000 Ger&auml;te lahmlegte, sei die Folge einer weltweiten Attacke auf ausgew&auml;hlte Fernverwaltungsports. Arne Sch&ouml;nbohm, der Chef des BSI, ist Mitglied solch klassischer Cyber-Nerd-Vereine wie der Atlantik-Br&uuml;cke, der Clausewitz-Gesellschaft und des F&ouml;rderkreises Deutsches Heer. Von dort werden sicher auch die gern zitierten &bdquo;Sicherheitsexperten&ldquo; kommen, die immer wieder auf die Machenschaften russischer Gruppierungen verweisen, die &bdquo;mutma&szlig;lich&ldquo; von Geheimdiensten des Putin-Regimes gesteuert werden.<br>\nIn der Stunde der Gefahr, wenn das deutsche Netz vom Russen v&ouml;llig zersetzt ist und die deutschen Wahlen in Moskau gef&auml;lscht werden, ist immer noch auf die Wacht am Main Verlass: Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG. Sie f&uuml;rchtet, dass die USA, die &bdquo;schon unter Obama zunehmend z&ouml;gerlich den Weltpolizisten gespielt&ldquo; habe, noch z&ouml;gerlicher werden k&ouml;nne. Das sei zwar &bdquo;angesichts der vielen Misserfolge bei astronomisch hohen Kosten, finanziellen wie politischen&ldquo;, nicht verwunderlich. Aber jetzt m&uuml;sse die &bdquo;eigene (deutsche) nukleare Abschreckungsf&auml;higkeit, welche die Zweifel an Amerikas Garantien ausgleichen k&ouml;nnte&ldquo; her. Mit echten deutschen Atombomben k&ouml;nnte dem Russen das Handwerk gelegt werden. Bis zum Ural. Und, wenn n&ouml;tig, auch dar&uuml;ber hinaus. Zweifellos und garantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/der-cyber-russe-ist-unterwegs.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Obskure Auszeichnung<\/strong><br>\nDeutschland und Frankreich verleihen Menschenrechtspreis an Syriens &raquo;Wei&szlig;helme&laquo;. Ein genauer Blick auf die Organisation sollte Zweifel wecken [&hellip;]<br>\nEurop&auml;ische Medien berichten t&auml;glich mehrmals und wiederholt &uuml;ber den scheinbar selbstlosen Einsatz dieser M&auml;nner. Kein Thema ist in den Reportagen jedoch meist, dass es zwischen den &raquo;Wei&szlig;helmen&laquo; und bewaffneten Kampfgruppen engste Verbindungen gibt. Auf Bildern und Videos sind &raquo;Wei&szlig;helme&laquo; zu sehen, die selber Waffen tragen, mit Al-Qaida nahestehenden K&auml;mpfern feiern und Menschen in Plastiks&auml;cke wickeln, die Sekunden zuvor hingerichtet wurden. Es gibt Bilder von &raquo;Wei&szlig;helmen&laquo;, die auf einem Pritschenwagen &uuml;ber Leichen &ndash; vermutlich von syrischen Soldaten &ndash; stehen und in die Kamera das Victory-Zeichen machen.<br>\nEine solche Organisation soll nun einen &raquo;Preis f&uuml;r Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit&laquo; bekommen. Keine Ehrung gibt es dagegen f&uuml;r die Menschen in Syrien, die ohne Kamera und Helm, ohne monatliche Bezahlung oder Auszeichnung ihren Nachbarn helfen und versuchen, ihre Heimat zu retten. Jeden Tag, seit bald sechs Jahren, seit der Krieg gegen Syrien begann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-02\/027.php\">Karin Leukefeld, junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Postfuck you!<\/strong><br>\nWas Progressive und Konservative nun eint, das ist die Furcht vor postfaktischen Movements. Das ist aber auch nachvollziehbar, denn wenn man Menschen nicht mehr mit Fakten kommen kann, um sie f&uuml;r eine Sache argumentativ fit zu machen, dann erodiert da eine der demokratischen Grundvoraussetzungen und die Regierungsform als solche droht vollends zur Luftnummer zu werden. Dass wir es nun aber mit einer v&ouml;llig neuen Form faktenresistenter Bewegungen zu tun h&auml;tten, wie man das besonders im konservativen Teil der Medien behauptet, das ist auch so ein Fakt, der nicht haltbar ist und trotzdem von Konservativen weiterhin ganz &aacute; la Zeitgeist geglaubt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1034018.postfuck-you.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der Kandidat &ndash; &laquo;nennen Sie die Art des politischen Notfalls!&raquo;<\/strong><br>\nDie SPD hat sichtlich Probleme, einen geeigneten Kanzlerkandidaten zu finden. Nicht nur fehlt eine zugkr&auml;ftige Person, die das Zeug zum Kanzler h&auml;tte &ndash; dies ist ja nicht ernsthaft intendiert &ndash;, nein: niemand ist in Sicht, der auch nur den Eindruck erwecken w&uuml;rde, die Kanzlerschaft ernstlich zu wollen. Da die Personaldecke (und die politische Substanz) in der deutschen Sozialdemokratie &auml;u&szlig;erst d&uuml;nn ist, hat man schon begonnen, im Europaparlament nach einem Retter zu fahnden. Wozu die unw&uuml;rdige Qu&auml;lerei? Die moderne holografische Technik erm&ouml;glicht es, den idealen Kandidaten zu kreieren, eine Lebensform, die garantiert innerhalb der erw&uuml;nschten Parameter funktioniert. Eine Satire von Roland Rottenfu&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/12\/01\/der-kandidat-nennen-sie-die-art-des-politischen-notfalls\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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