{"id":36106,"date":"2016-12-05T08:41:01","date_gmt":"2016-12-05T07:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106"},"modified":"2016-12-05T08:41:01","modified_gmt":"2016-12-05T07:41:01","slug":"hinweise-des-tages-2767","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h01\">Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h02\">&Ouml;sterreich: Van der Bellen wird neuer Pr&auml;sident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h03\">Italien sagt Basta!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h04\">Mit Wagenknecht und Bartsch in die Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h05\">Aleppo: Al-Qaidas Niederlage wird begleitet von westlicher Propagandakampagne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h06\">Obama stoppt chinesische Aixtron-&Uuml;bernahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h07\">Warum argumentiert Makroskop gegen progressive Ideen wie die Energiewende und das Grundeinkommen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h08\">SPD-Linke macht gegen Nahles&rsquo; Rentenkonzept mobil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h09\">K&ouml;rzell: &ldquo;Pkw-Maut teurer Irrweg f&uuml;r Autofahrer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h10\">Die PKV, ihre Versicherten und ihre Besch&auml;ftigten, und &Auml;pfel und Birnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h11\">Ein Treffer nach dem anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h12\">S21 &ndash; ein Dauersanierungsfall?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h13\">NGOs: Anti-Terror-Richtlinie der EU &bdquo;extrem problematisch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h14\">NSA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h15\">The Coming War on China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h16\">&bdquo;Ich w&auml;re daf&uuml;r, dass sich die SPD wieder proletarisiert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h17\">Eurosport muss die Distanz zum Sport wahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h18\">Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h19\">Facebook sperrte T&uuml;bingens Oberb&uuml;rgermeister Boris Palmer 24 Stunden lang, weil er das Wort &bdquo;Mohrenkopf&ldquo; verwendet hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36106#h20\">German Angst des Tages: Der Cyber-Russe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt<\/strong><br>\nDer Psychologe Michal Kosinski hat eine Methode entwickelt, um Menschen anhand ihres Verhaltens auf Facebook minuti&ouml;s zu analysieren. Und verhalf so Donald Trump mit zum Sieg. [&hellip;]<br>\nJeder, der nicht die letzten f&uuml;nf Jahre auf dem Mond gelebt hat, kennt den Begriff &laquo;Big Data&raquo;. Big Data bedeutet auch, dass alles, was wir treiben, ob im Netz oder ausserhalb, digitale Spuren hinterl&auml;sst. Jeder Einkauf mit der Karte, jede Google-Anfrage, jede Bewegung mit dem Handy in der Tasche, jeder Like wird gespeichert. Besonders jeder Like. Lange war nicht ganz klar, wozu diese Daten gut sein sollen &ndash; ausser dass in unserem Facebook-Feed Blutdrucksenker beworben werden, weil wir grad &laquo;Blutdruck senken&raquo; gegoogelt haben. Unklar war auch, ob Big Data eine grosse Gefahr oder ein grosser Gewinn f&uuml;r die Menschheit ist. Seit dem 9. November kennen wir die Antwort. Denn hinter Trumps Onlinewahlkampf und auch hinter der Brexit-Kampagne steckt ein und dieselbe Big-Data-Firma: Cambridge Analytica mit ihrem CEO Alexander Nix.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dasmagazin.ch\/2016\/12\/03\/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt\/\">Das Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn Sie sich f&uuml;r den Zusammenhang von Facebook, Demographie und modernen Wahlkampf interessieren, ist dieser recht lange Artikel eine klare Leseempfehlung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Ein sehr erhellender Beitrag zu den aktuellen F&auml;higkeiten von Polit-Marketing, insbesondere &ndash; aber keineswegs nur &ndash; via Facebook.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.S.:<\/strong> Ein sehr offener und erhellender Einblick &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten von Big Data zur m&ouml;glichen Manipulation von Menschen. &Uuml;berspitzt k&ouml;nnte man sagen, der bessere (weil bis ins Detail personalisierte) Computer-Algorithmus hat die US-Pr&auml;sidentschaftswahl gewonnen. Das ist es wohl, was Trump damit meinte, da&szlig; er auch den landesweiten Popular-Vote gewonnen h&auml;tte, wenn dieser entscheidend w&auml;re.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: The Power of Big Data and Psychographics<\/strong><br>\nIn a 10 minute presentation at the 2016 Concordia Summit, Mr. Alexander Nix discusses the power of big data in global elections. Cambridge Analytica&rsquo;s revolutionary approach to audience targeting, data modeling, and psychographic profiling has made them a leader in behavioral microtargeting for election processes around the world.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n8Dd5aVXLCc\">Concordia via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Van der Bellen wird neuer Pr&auml;sident<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentschaftsstichwahl ist laut den ersten Hochrechnungen schon entschieden<br>\nKaum waren die Wahllokale in &Ouml;sterreich geschlossen, stand der Gewinner schon fest. Ein &ldquo;Sieg Hofers geht sich nicht mehr aus&rdquo;, meldete die &ouml;sterreichische Zeitung Standard schon vor 18 Uhr.<br>\nBegr&uuml;ndet wurde die definitive Aussage mit einem Verweis auf die erste Hochrechnung nach dem Ende der Stimmabgabe um 17 Uhr 37. Die Prognose rechnete dem Kandidaten der Gr&uuml;nen, Alexander Van der Bellen, 53,3 Prozent zu und dem FP&Ouml;-Kandidaten Norbert Hofer 46, 7 Prozent. Zwar zeigten sp&auml;ter folgende Hochrechnungen gewisse Schwankungsbreite, aber Hofer gratulierte seinem Rivalen Van der Bellen bereits zum Wahlsieg<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Oesterreich-Van-der-Bellen-wird-neuer-Praesident-3549714.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36107\">die Analyse von Hans Bleibinhaus auf den NachDenkSeiten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Italien sagt Basta!<\/strong><br>\nDer deutsch-italienische Europaabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der LINKEN im Europ&auml;ischen Parlament, Fabio De Masi, erkl&auml;rt zu den ersten Prognosen zum Verfassungsreferendum in Italien:<br>\n&bdquo;Italien hat Basta gesagt. Renzi ist als Erneuerer und Verschrotter angetreten und als Clown, der den Leuten Angst machen will, geendet. Italiens Wirtschaft lag mit Renzi im Koma. Die Italiener haben ihm sein Laienschauspiel nicht mehr abgenommen, wonach die Verfassung und die Demokratie Italien hemmen und ein &ldquo;No&rdquo; zum Durchregieren Italien verw&uuml;sten w&uuml;rde. Egal wie oft sie als &ldquo;Populist&rdquo;, &ldquo;trumpisti&rdquo; oder &ldquo;Nationalist&rdquo; beschimpft wurden.&rdquo;<br>\nDe Masi weiter: &ldquo;Italiens Problem ist die Deindustrialisierung innerhalb der Euro-Zone, weil Deutschland nur dumme K&uuml;rzungspolitik zul&auml;sst. Italien verf&uuml;gt noch immer &uuml;ber Weltmarktf&uuml;hrer bei Design und Qualit&auml;t sowie eine leistungsf&auml;hige mittelst&auml;ndische Industrie. Aber die arbeitsintensiven Industrien in der Binnenwirtschaft haben wegen der fehlenden Investitionen und dem Dumpingwettbewerb den Strukturwandel nicht geschafft.<br>\nRenzis Antwort auf 40 Prozent Jugendarbeitslosigkeit und Euro-Trauma lautete Entmachtung der Gewerkschaften sowie der Demokratie. Italiens Pleitebanken wie Monte dei Paschi di Siena und somit auch Italiens Geldadel mit seinen mafi&ouml;sen Deals sollen hingegen mit Steuergeld herausgeboxt werden, da die L&ouml;sung &uuml;ber ein privates Rettungskartell im Rahmen der Bankenunion offenbar nicht greift und eine geordnete Abwicklung nicht gewollt ist.&rdquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &ldquo;Die Bev&ouml;lkerung hat diese Politik mit dem &ldquo;Nein&rdquo; verschrottet. Renzi muss sofort abtreten. Italien braucht Neuwahlen statt fauler Deals des Partido Democratico mit Berlusconi gegen die Demokratie. Ohne Kurswechsel in Berlin und ein EU-weites &ouml;ffentliches Investitionsprogramm bzw. die Verschrottung des Stabilit&auml;ts- und Wachstumspaktes wird entweder Italien schrumpfen oder der Euro!&rdquo;<br>\nQuelle: Fabio de Masi, MdEP (Die Linke) via Newsletter\n<p><strong>dazu: Italiens Ministerpr&auml;sident Renzi k&uuml;ndigt seinen R&uuml;cktritt an<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>&ldquo;Das ist Demokratie&rdquo;: Italiens Premier Renzi will am Montag zur&uuml;cktreten.<\/li>\n<li>Der Regierungschef hatte seine politische Zukunft mit dem Ausgang des Verfassungsreferendums verkn&uuml;pft.<\/li>\n<li>Hochrechnungen zufolge haben 60 Prozent der W&auml;hler die Reform abgelehnt.<\/li>\n<li>Mit Renzis R&uuml;cktritt steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in Italien bereits 2017 Neuwahlen stattfinden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Italiens Premier zieht die Konsequenz aus der Ablehnung seiner Verfassungsreform und k&uuml;ndigt seinen R&uuml;cktritt an. &ldquo;Das ist Demokratie&rdquo;, sagte er bei einem Auftritt kurz nach Mitternacht im Regierungssitz, dem Palazzo Chigi, &ldquo;ich habe verloren.&rdquo; Er k&ouml;nne nicht so tun, als sei nichts passiert. &ldquo;Meine Regierung endet hier.&rdquo; Am Montagnachmittag werde er seinen Ministern danken und dem Staatspr&auml;sidenten seinen R&uuml;cktritt mitteilen.<br>\nBeim Referendum haben laut ersten Hochrechnungen knapp 60 Prozent der Stimmenden Nein gesagt zu einer umfassenden Revision des Grundgesetzes von 1947. Damit hat die Mehrheit der Italiener den Initiator der Abstimmung, den sozialdemokratischen Premier Matteo Renzi, politisch bestraft. Mit 69 Prozent fiel die Wahlbeteiligung h&ouml;her aus als erwartet.<br>\nDas Ergebnis &uuml;berrascht nicht: In den Wochen vor der Abstimmung hatten alle Umfragen darauf hingedeutet, dass die Italiener die Reform ablehnen w&uuml;rden. Renzi hatte die ganze Opposition gegen sich mobilisiert, nachdem er ank&uuml;ndigt hatte, er w&uuml;rde im Falle eines Nein zur&uuml;cktreten. Alle Versuche, auf einer langen Tour durch das Land gen&uuml;gend b&uuml;rgerliche W&auml;hler f&uuml;r seinen Reformkurs zu gewinnen, sind offenbar gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/italien-hochrechnungen-italien-lehnt-renzis-verfassungsreform-klar-ab-1.3280038\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mit Wagenknecht und Bartsch in die Wahl<\/strong><br>\nNicht acht, nicht vier &ndash; mit zwei Spitzenkandidaten zieht die Linkspartei in den Bundestagswahlkampf. Die Fraktionschefs Wagenknecht und Bartsch setzten sich im Machtkampf gegen die Parteispitze durch. Der Realo und die linke Frontfrau hatten eine Viererspitze ausgeschlossen.<br>\nDen Fehler der Vergangenheit will die Linkspartei nicht wiederholen: Mit acht Spitzenkandidaten trat die Partei bei der vergangenen Bundestagswahl an &ndash; weil man sich nicht auf ein Spitzenduo einigen konnte. Das war eindeutig zu viel des Guten. Diesmal will die Partei mit weniger Stimmen sprechen, genauer: mit zwei. Die Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sollen die Linke in den Bundestagswahlkampf f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/linkspartei-spitzenkandidaten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein Gl&uuml;ck, dass die Linke in diesem Punkt noch zur Vernunft gekommen ist. Eine Viererspitze w&auml;re dem W&auml;hler sicher nicht zu vermitteln gewesen und warum der vergleichsweise uncharismatische Bernd Riexinger und die intellektuell &uuml;berforderte Katja Kipping nun unbedingt auch noch &bdquo;Spitzenkandidaten&ldquo; werden sollten, ist ohnehin nicht ersichtlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aleppo: Al-Qaidas Niederlage wird begleitet von westlicher Propagandakampagne<\/strong><br>\nDer Vormarsch der syrischen Armee und ihrer Verb&uuml;ndeten wird begleitet von einer D&auml;monisierungskampagne westlicher Medien und Regierungen<br>\nIn der vergangenen Woche ist es der syrischen Armee und ihren Verb&uuml;ndeten gelungen, rund sechzig Prozent des von Aufst&auml;ndischen kontrollierten Gebietes in Ostaleppo zur&uuml;ckzuerobern. Begleitet wird der rasche Vormarsch der syrischen Truppen von einer Propagandakampagne hiesiger Medien und Politiker, bei der kaum ein Superlativ aus der Mottenkiste der D&auml;monisierung ausgelassen wird, um fernab von jeglichen Graut&ouml;nen ein Schwarz-Wei&szlig;-Bild zeichnen zu k&ouml;nnen, in dem die Rollen &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; eindeutig verteilt sind.<br>\nW&auml;hrend sich die S&uuml;ddeutsche Zeitung &uuml;ber einen vermeintlich &bdquo;monstr&ouml;sen Zivilisationsbruch&ldquo; echauffiert, unterstellt Spiegel-Online der syrischen Armee, &bdquo;ethnische S&auml;uberungen&ldquo; zu betreiben. Die BILD-Zeitung packt noch einen drauf und schreibt von einem &bdquo;Vernichtungskrieg&ldquo;, die israelische Haaretz vergleicht das Geschehen gar mit dem &bdquo;Holocaust&ldquo;. Es drohe &bdquo;eines der schlimmsten Massaker an der Zivilbev&ouml;lkerung seit dem Zweiten Weltkrieg&ldquo;, behauptet der franz&ouml;sische UN-Botschafter Fran&ccedil;ois Delattre.<br>\nBezeichnenderweise wird in fast s&auml;mtlichen Medienberichten der &Ouml;ffentlichkeit vorenthalten, wer &uuml;berhaupt in Aleppo gegeneinander k&auml;mpft &ndash; denn sonst lie&szlig;e sich dieses Schwarz-Wei&szlig;-Bild nicht zeichnen. Diesem zufolge stehen auf der einen Seite die in den Leitmedien durchweg als &bdquo;Rebellen&ldquo; bezeichneten Guten. Unerw&auml;hnt bleibt, dass die von den Aufst&auml;ndischen gehaltenen Gebiete in Aleppo &bdquo;vor allem von al-Nusra&ldquo; kontrolliert werden, wie ein Sprecher des Pentagon im April erkl&auml;rte. Der syrische al-Qaida-Ableger, der sich einst vom &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; abspaltete, sei &bdquo;nat&uuml;rlich kein Teil von Waffenstillstandsvereinbarungen&ldquo;, so der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201612014161\/globales\/kriege\/aleppo-al-qaidas-niederlage-wird-begleitet-von-westlicher-propagandakampagne.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Obama stoppt chinesische Aixtron-&Uuml;bernahme<\/strong><br>\nDie geplante &Uuml;bernahme des deutschen Chipanlagenbauers Aixtron durch ein chinesisches Unternehmen ist am Einspruch von US-Pr&auml;sident Obama gescheitert. Die USA f&uuml;rchten, China k&ouml;nne Aixtron-Produkte milit&auml;risch nutzen.<br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama hat sich per Dekret gegen die geplante &Uuml;bernahme des deutschen Chipanlagenbauers Aixtron durch ein chinesisches Unternehmen gestellt. Grund f&uuml;r die Blockade des Gesch&auml;ftes seien damit verbundene &ldquo;Risiken f&uuml;r die nationale Sicherheit&rdquo; der USA, teilte das Finanzministerium in Washington mit.<br>\nEs gebe Bedenken, dass China Aixtron-Produkte auch milit&auml;risch nutzen k&ouml;nne. Die US-Regierung hat ein Mitspracherecht, weil Aixtron auch eine Zweigstelle in Kalifornien hat. (&hellip;)<br>\nAuch wenn Obamas Dekret konkret nur die US-Filiale betrifft, so bedeutet es de facto die Blockade des gesamten geplanten Kaufs des Aachener Unternehmens durch FGC. Das chinesische Unternehmen hatte im Fr&uuml;hjahr eine &Uuml;bernahmeofferte &uuml;ber 670 Millionen Euro f&uuml;r Aixtron vorgelegt und bis zuletzt f&uuml;r die &Uuml;bernahme geworben. Diese sei ein normaler Zusammenschluss von Firmen und habe rein wirtschaftliche Motive, hie&szlig; es.<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium hatte Anfang September zun&auml;chst eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt, diese aber im Oktober wieder zur&uuml;ckgezogen. Ressortchef Sigmar Gabriel (SPD) erkl&auml;rte, der Verkauf werde erneut gepr&uuml;ft, weil es Hinweise darauf gebe, dass nationale Interessen der Bundesrepublik ber&uuml;hrt seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/obama-aixtron-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.R.:<\/strong> Na da zeigt sich ja, wer in Deutschland das Sagen hat und wer Vasallen sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist, dass das von Herrn Gabriel geleitete Bundeswirtschaftsministerium offenbar erst nach einer Intervention aus den USA &bdquo;nationale Interessen der Bundesrepublik ber&uuml;hrt&ldquo; sieht. Wurde zuvor die Unbedenklichkeitsbescheinigung ohne Ber&uuml;cksichtigung deutscher Interessen erteilt? Oder liegt unser Leser richtig mit seiner Einsch&auml;tzung, dass Deutschland und seine Bundesregierung lediglich ein &bdquo;Vasall&ldquo; der US-Regierung sein k&ouml;nnte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Warum argumentiert Makroskop gegen progressive Ideen wie die Energiewende und das Grundeinkommen?<\/strong><br>\nIn den letzten Wochen haben uns einige Mails erreicht, in denen gefragt wurde, warum wir Artikel abdrucken, in denen gegen die Energiewende argumentiert oder das Grundeinkommen abgelehnt wird. Ist es nicht, so einige Leser, grunds&auml;tzlich sinnvoll, solche Ideen zu unterst&uuml;tzen, weil nur dadurch das progressive Lager gest&auml;rkt werden kann?<br>\nInsbesondere zur Energiewende werden wir gefragt, ob wir daran mitwirken wollen, dass die noch vorhandenen fossilen Vorr&auml;te der Erde weiter wie bisher verbrannt werden oder daran, dass bei uns die Atomanlagen mit all ihren Risiken und der Entsorgungshypothek ihrer Brennst&auml;be-Abf&auml;lle f&uuml;r nachfolgende Menschengenerationen wieder angefahren werden? Auch stellen sich einige die Frage, ob wir einen Salto r&uuml;ckw&auml;rts in Sachen Energiepolitik publizistisch unterst&uuml;tzen wollen bzw. f&uuml;r welche konkrete energiepolitische Perspektive Makroskop vom eigenen Selbstverst&auml;ndnis her steht.<br>\nAuch fragt man uns, ob wir nicht w&uuml;ssten, dass die erneuerbaren Energien in Deutschland schon einen Anteil an der Stromerzeugung von mehr als 30 Prozent haben. Man h&auml;lt uns vor, wir seien wie zuletzt der Sachverst&auml;ndigenrat naiv im Hinblick auf die Wirksamkeit marktwirtschaftlicher Instrumente bei der Reduktion des Verbrauchs fossiler Energie.<br>\nDas sind berechtigte Fragen, doch sie gehen an dem Punkt, um den es uns geht, leider vollst&auml;ndig vorbei. Wer die Energiewende f&uuml;r gut, richtig und unumkehrbar h&auml;lt, darf dennoch die Augen nicht vor den gewaltigen Problemen verschlie&szlig;en, die sie mit sich bringt. Das gilt zum einen f&uuml;r die globale Dimension, die Heiner Flassbeck in seiner zehnteiligen Serie &uuml;ber Wachstum und Entwicklung ausf&uuml;hrlich beleuchtet hat (wo &uuml;brigens auch die Gegenargumente gegen marktwirtschaftliche Instrumente systematisch behandelt wurden).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/12\/warum-argumentiert-makroskop-gegen-progressive-ideen-wie-energiewende-und-grundeinkommen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>SPD-Linke macht gegen Nahles&rsquo; Rentenkonzept mobil<\/strong><br>\nEben erst hat die Arbeitsministerin ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Rente pr&auml;sentiert. Der linke Fl&uuml;gel ihrer Partei ist unzufrieden, will ein Rentenniveau von &uuml;ber 50 Prozent &ndash; und das Aus f&uuml;r die Riester-Rente. (&hellip;)<br>\nLeni Breymaier etwa, die erst j&uuml;ngst zur baden-w&uuml;rttembergischen SPD-Vorsitzenden gew&auml;hlt worden ist und 2017 erstmals f&uuml;r den Bundestag kandidieren will, ruft ihre Partei dazu auf, diverse rentenpolitische Forderungen zu erheben. Sie selbst liefert dazu ein Potpourri an Ideen. &bdquo;Ein Rentenniveau von 46 Prozent reicht nicht aus&ldquo;, sagte Breymaier der &bdquo;Welt&ldquo;: &bdquo;Wir sollten den Beitragszahlern Klarheit verschaffen, dass ihre Rente auch 2030 nicht unter 50 Prozent fallen wird.&ldquo; Ja, Andrea Nahles habe &bdquo;ein wirklich gutes Rentenkonzept&ldquo; vorgelegt, sagt Breymaier. Die SPD m&ouml;ge es f&uuml;r den Bundestagswahlkampf aber &bdquo;an mehreren Stellen erg&auml;nzen&ldquo;. (&hellip;)<br>\n&Auml;hnlich sieht es die Juso-Vorsitzende Johanna Uekermann, die &bdquo;eine ehrliche Bilanz bei der Riesterrente&ldquo; verlangt. Ihr Fazit indes steht schon fest. &bdquo;F&uuml;r die Menschen ist es eine Nullnummer, f&uuml;r den Staat ein Groschengrab, einzig die Versicherungen verdienen daran&ldquo;, sagte Uekermann der &bdquo;Welt&ldquo;. Es gelte, die gesetzliche Rente zu st&auml;rken, &bdquo;statt weiter Geld in die Riesterrente zu stecken&ldquo;. Um Altersarmut zu vermeiden, sei es &bdquo;wichtig, das Rentenniveau bei 50 Prozent zu halten&ldquo;. (&hellip;)<br>\nZentrales Ziel f&uuml;r die PL, der rund 90 SPD-Bundestagsabgeordnete angeh&ouml;ren, sei es, die gesetzliche Rentenversicherung zu st&auml;rken. Miersch: &bdquo;Betriebsrenten und private Vorsorge sind kein Ersatz f&uuml;r eine den Lebensstandard sichernde gesetzliche Rente. Zur Finanzierung bef&uuml;rworten wir einen h&ouml;heren Steueranteil.&ldquo; Eine Solidarrente, die sp&uuml;rbar &uuml;ber der Grundsicherung liege, sei &bdquo;unverzichtbar in einem SPD-Rentenkonzept&ldquo;. Dies sei eine Frage der Anerkennung von Lebensleistung der Menschen, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet h&auml;tten.<br>\nDie PL hatte bereits im Juli ein vierseitiges Papier als &bdquo;ersten Impuls&ldquo; in der parteiinternen Debatte vorgelegt. Anfang 2017 wollen die Abgeordneten nach einer Reihe von Anh&ouml;rungen und Gespr&auml;chen ihre zentralen Forderungen fixieren. &Uuml;ber das Rentenniveau gebe es &bdquo;innerparteilichen Diskussionsbedarf&ldquo;, hei&szlig;t es bei der PL. Das ist wohl wahr, hatten doch die pragmatischen &bdquo;Netzwerker&ldquo; in der SPD-Fraktion k&uuml;rzlich erkl&auml;rt: &bdquo;Heute eine Anhebung des Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung auf 50 Prozent oder mehr zu versprechen w&auml;re nicht finanzierbar, nicht generationengerecht und daher unglaubw&uuml;rdig.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie PL indes betont in ihrem Papier vom Juli, die private Vorsorge als dritte S&auml;ule der Rentenversicherung habe die Erwartungen nicht erf&uuml;llt. &bdquo;Ihre Subventionierung aus Steuermitteln wollen wir bestandssichernd auslaufen lassen&ldquo;, ist darin zu lesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article159921737\/SPD-Linke-macht-gegen-Nahles-Rentenkonzept-mobil.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>K&ouml;rzell: &ldquo;Pkw-Maut teurer Irrweg f&uuml;r Autofahrer&rdquo;<\/strong><br>\nZum PKW-Maut-Kompromiss zwischen Deutschland und der EU sagt DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell:<br>\n&ldquo;Die Pkw-Maut wird ein teurer Irrweg f&uuml;r Autofahrerinnen und Autofahrer. Denn die Minister Dobrindt und Sch&auml;uble wollen eigentlich eine vollst&auml;ndige Finanzierung der Autobahnen &uuml;ber Geb&uuml;hren. Das wird im Entwurf f&uuml;r die Gr&uuml;ndung der Infrastrukturgesellschaft erneut unterstrichen. Das hei&szlig;t: Schon in der n&auml;chsten Legislaturperiode f&uuml;hlt sich niemand mehr an das Versprechen gebunden, es werde keine Mehrbelastung geben.&rdquo;<br>\nPkw-Maut: Sozial Ungerecht<br>\n&ldquo;Der DGB h&auml;lt die Pkw-Maut f&uuml;r sozial ungerecht&rdquo;, so K&ouml;rzell weiter. &ldquo;Sie belastet Autofahrer und Wirtschaft zus&auml;tzlich. Die Finanzierung &uuml;ber Steuern ist gerechter, weil die Leistungsf&auml;higkeit ber&uuml;cksichtigt wird.&rdquo;<br>\nACE: Maut-Sackgasse<br>\nAuch der Auto Club Europa (ACE) warnt vor einer &ldquo;Maut-Sackgasse&rdquo;. Der ACE-Vorsitzende Stefan Heimlich sagte: &ldquo;Egal wie der Verkehrsminister das Maut-Konzept auch dreht und wendet, an einem Punkt wird er immer scheitern: Entweder die Maut passt zum EU-Recht, dann d&uuml;rfen ausl&auml;ndische Autofahrer nicht benachteiligt werden, oder sie passt zum Koalitionsvertrag, dann darf es aber keine Mehrbelastungen f&uuml;r deutsche Autofahrer geben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++3a3b2d4c-b89d-11e6-8990-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die PKV, ihre Versicherten und ihre Besch&auml;ftigten, und &Auml;pfel und Birnen<\/strong><br>\nVor ein paar Tagen ging eine Studie des Berliner IGES-Instituts durch die Medien, die im Auftrag der Hans B&ouml;ckler-Stiftung erstellt wurde. In der Studie geht es um die Auswirkungen einer B&uuml;rgerversicherung auf die Versicherten, den Versicherungsmarkt und die Besch&auml;ftigten der privaten Krankenversicherung (PKV). Ein in den Medien vielzitiertes Ergebnis war, dass eine B&uuml;rgerversicherung zum Verlust von zehntausenden Besch&auml;ftigten bei der PKV f&uuml;hrt. (&hellip;)<br>\nDie Frage, die sich mir stellt: Ist auch der von IGES angestellte Vergleich korrekt? Die T&auml;tigkeitsfelder beider Versicherungsarten unterscheiden sich erheblich. (&hellip;)<br>\nWie dem auch sei, die PKV ist und bleibt ein seltsames Wesen. Sie hei&szlig;t &bdquo;privat&ldquo;, aber sie kennt anders als die GKV keinen Wettbewerb nach Vertragsabschluss, die H&auml;lfte ihrer Versicherten sind au&szlig;erdem Beamte, die keine andere Wahl haben, und die Beitr&auml;ge entfalten bei einigen Gesellschaften eine dramatische Dynamik. Ein gutes Gesch&auml;ftsmodell sieht anders aus. Insofern erinnern mich die Medienreaktionen auf die IGES-Studie ein wenig an die strukturkonservativen Arbeitsplatz-Argumente, die man auch von anderen Wirtschaftsbereichen kennt, wenn sonst nicht mehr viel f&uuml;r ihren Erhalt spricht. Aktuell hat das gerade der SPD-Chef in der Debatte um die Elektro-Autos vorgef&uuml;hrt, weil f&uuml;r deren Produktion weniger Besch&auml;ftigte gebraucht werden als z.B. f&uuml;r Dieselfahrzeuge. Ein Gl&uuml;ck, dass wenigstens die Pferdekutschen schon abgeschafft sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scienceblogs.de\/gesundheits-check\/2016\/12\/03\/die-pkv-ihre-versicherten-und-ihre-beschaeftigten-und-aepfel-und-birnen\/%20\">ScienceBlogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Treffer nach dem anderen<\/strong><br>\nAm Anfang waren die Daten. Viele davon. Doch wie findet man etwas im gr&ouml;&szlig;ten Fu&szlig;ball-Leak aller Zeiten, wenn man nicht einmal wei&szlig;, wonach man sucht?<br>\nWas f&uuml;r die entfesselte Fu&szlig;ballbranche gilt, gilt auch f&uuml;r Football Leaks: Alle Zahlen werden immer gr&ouml;&szlig;er. Seit sieben Monaten werten 60 Journalisten von zw&ouml;lf europ&auml;ischen Medienh&auml;usern einen riesigen Datensatz aus der Welt des Fu&szlig;balls aus. In dieser Zeit ist die Dokumentensammlung auf etwa 1,9 Terabyte angewachsen, aus drei gro&szlig;en Geschichten sind viele Geschichten geworden. Auf den Startschuss zu dieser Serie haben mittlerweile &uuml;ber hundert Journalisten, Programmierer, Grafiker und Kameraleute hingearbeitet. Nun ist es so weit.<br>\nWas in den vergangenen sieben Monaten entstanden ist, h&auml;tte sich zu Beginn kaum jemand vorstellen k&ouml;nnen. Wer hinter Football Leaks steckt und wo die Daten herkommen, lesen Sie im aktuellen SPIEGEL. Nach langen Gespr&auml;chen &uuml;ber verschl&uuml;sselte Kommunikationskan&auml;le hatte SPIEGEL-Redakteur Rafael Buschmann von den Betreibern der Enth&uuml;llungsplattform Football Leaks zwei Festplatten erhalten. Wer sich durch die unz&auml;hligen Ordner und Dateienlisten klickte, erkannte schnell: Hier versteckt sich brisanter Stoff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/football-leaks-von-der-festplatte-zur-geschichte-a-1124144.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Cristiano Ronaldo parkte Millionen in Karibik<\/strong><br>\nDer portugiesische Fu&szlig;ballstar Cristiano Ronaldo soll seine Werbeeinnahmen jahrelang in einer karibischen Briefkastenfirma deponiert haben, berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo;. Das gehe aus geheimen Unterlagen hervor. Die zeigen auch: Steuern wurden kaum f&auml;lligDer dreimalige Weltfu&szlig;baller Cristiano Ronaldo hat von 2009 bis 2014 eine Briefkastenfirma in der Karibik genutzt, in die seine Werbe- und Sponsoreneinnahmen geflossen sind. Insgesamt 74,8 Millionen Euro an Einnahmen wurden dort &uuml;ber Jahre geparkt und erst 2014 in seiner Steuererkl&auml;rung aufgef&uuml;hrt. Das berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo; unter Berufung auf Dokumente der Enth&uuml;llungsplattform Football Leaks. Durch dieses Konstrukt blieben diese Erl&ouml;se des Stars von Real Madrid offenbar so gut wie unversteuert.<br>\nZwar profitierte Ronaldo dabei von einer Sonderregelung, die das spanische Steuerrecht f&uuml;r Fu&szlig;ballstars vorsah und die f&uuml;r ihn bis Ende 2014 galt: in Form eines niedrigen Steuersatzes von knapp 25 Prozent f&uuml;r Inlandseinnahmen, also etwa sein Gehalt von Real Madrid &ndash; und in der Tatsache, dass Ronaldo keine Einnahmen aus dem Ausland versteuern musste, etwa internationale Werbeerl&ouml;se. Damit scheint es f&uuml;r die Verschiebung der Werbegelder in die Karibik eine rechtliche Basis zu geben.<br>\nAllerdings gehe laut &ldquo;Spiegel&rdquo; aus internen Mails von Ronaldos Berater hervor, dass man f&uuml;rchtete, die Beh&ouml;rden k&ouml;nnten &ldquo;sensiblen Informationen&rdquo; &uuml;ber die Briefkastenfirma auf die Spur kommen. Zudem seien den spanischen Beh&ouml;rden laut &ldquo;Spiegel&rdquo; j&auml;hrliche Einnahmen entgangen, da Ronaldo in Spanien erstmals 2014 Werbeeinnahmen deklariert habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/Cristiano-Ronaldo-parkte-Millionen-in-Karibik-article19244796.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>S21 &ndash; ein Dauersanierungsfall?<\/strong><br>\nEin Gutachten im Auftrag des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG geht davon aus, dass der Tunnelbau in der schwierigen Geologie Stuttgarts riskanter ist, als bisher angenommen. Grund daf&uuml;r ist der so genannte Anhydrit, eine Art Gipsschicht, die, wenn sie mit Wasser in Ber&uuml;hrung kommt, zu quellen beginnt. Die Risiken waren zwar immer bekannt, doch die Bahn hat stets behauptet, die technischen Probleme im Griff zu haben.<br>\nNun besagt das Gutachten der Wirtschaftspr&uuml;fer KPMG und des Ingenieurb&uuml;ros Ernst Basler+Partner, das dem SWR vollst&auml;ndig vorliegt, dass nicht nur beim Bau mit Schwierigkeiten zu rechnen sei, sondern auch immer wieder Sanierungen nach der Inbetriebnahme der Tunnel n&ouml;tig werden k&ouml;nnten. &Uuml;ber dieses Gutachten gab es in der Vergangenheit bereits Berichte, diese basierten aber auf einer Kurzfassung. (&hellip;)<br>\nKonkret hei&szlig;t es in dem Gutachten: &ldquo;Zusammenfassend stellen wir fest, dass es f&uuml;r Tunnel im Anhydrit, und dabei insbesondere f&uuml;r &Uuml;bergangszonen mit geringer &Uuml;berdeckung, gem&auml;&szlig; Einsch&auml;tzung EBP (Ernst Basler+Partner red.) keine bautechnische L&ouml;sung gibt, welche eine risiko- bzw. unterhaltfreie Nutzungsdauer &uuml;ber Jahrzehnte, erst recht nicht bis zur &uuml;blicherweise geforderten Nutzungsdauer von 100 Jahren, zuverl&auml;ssig sicherstellen kann. Einzelne Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen zu einer Verlangsamung, nicht aber zu einer Unterbindung des Quellens f&uuml;hren. Insofern muss man sich bewusst sein, dass bei jedem Tunnel im Anhydrit inh&auml;rent ein im Ingenieurbau un&uuml;blich gro&szlig;es Risiko f&uuml;r die Betriebstauglichkeit besteht.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDas hei&szlig;t, nicht nur die Baukosten k&ouml;nnten sich deutlich erh&ouml;hen, sondern es besteht das Risiko eines Dauersanierungsfalls, der den Eisenbahnbetrieb im neuen Stuttgarter Bahnknoten empfindlich st&ouml;ren k&ouml;nnte. Verkehrsminister Winfried Hermann (Gr&uuml;ne) kannte diese brisanten Ergebnisse bisher nicht. Er habe das Gutachten trotz Nachfragen nicht von der Bahn erhalten. In einer ersten Reaktion sagte Hermann dem SWR, wenn es tats&auml;chlich so im Gutachten stehe, dann seien die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen der Kritiker jetzt auch noch von den Bahnexperten best&auml;tigt worden. Das beunruhige ihn sehr. Denn das k&ouml;nne das Projekt nochmals verteuern und k&ouml;nnte das Risiko des Projektes nochmals vergr&ouml;&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/startseite\/swr-bw-story-133.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NGOs: Anti-Terror-Richtlinie der EU &bdquo;extrem problematisch&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU-Institutionen haben sich auf eine neue Richtlinie geeinigt, die Europa bessere Instrumente gegen Terror an die Hand geben soll. NGOs warnen jedoch, sie bedrohe grundlegende Freiheiten der B&uuml;rger. EurActiv Br&uuml;ssel berichtet.<br>\nAm gestrigen Mittwoch best&auml;tigten die EU-Regierungsvertreter im Europ&auml;ischen Rat (COREPER) nach R&uuml;cksprache mit dem Parlament die neue Anti-Terror-Richtlinie. Erwartungsgem&auml;&szlig; werden beide Institutionen den 37-seitigen Text ohne weitere Ver&auml;nderungen noch in diesem Monat unterzeichnen.<br>\nEin wichtiges Kernthema ist der Umgang mit ausl&auml;ndischen K&auml;mpfern. Tausende EU-B&uuml;rger reisten bereits nach Syrien oder in den Irak, um sich der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) anzuschlie&szlig;en. Gleichzeitig ringen die Mitgliedsl&auml;nder um verst&auml;rkte Sicherheitsma&szlig;nahmen, welche Anschl&auml;ge wie jene in Paris, bei denen 130 Menschen ums Leben kamen, verhindern sollen.<br>\nDiesem Kurs folgend, definiert die Entschlie&szlig;ung &bdquo;vorbereitende Handlungen&ldquo; im Zusammenhang mit Terroranschl&auml;gen als Straftatbestand. Darunter fallen auch das Reisen, das Organisieren und Vereinfachen solcher Reisen, die Ausbildung und finanzielle Unterst&uuml;tzung terroristischer Handlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-innenpolitik\/news\/ngos-anti-terror-richtlinie-der-eu-extrem-problematisch\/\">EurActiv.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>NSA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Koalition wehrt sich gegen Snowden-Vernehmung<\/strong><br>\nUnion und SPD versuchen einen BGH-Beschluss abzuwenden, der es Edward Snowden erlauben soll, in Deutschland auszusagen. Sie bef&uuml;rchten Probleme mit den USA.<br>\nMitte November sah es kurz so aus, als k&auml;me der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden als Zeuge im NSA-Skandal nach Deutschland. Auf Antrag der Opposition hatte der Bundesgerichtshof entschieden, Snowden eine Aussage in Deutschland zu erlauben, ohne ihn an die USA auszuweisen. Vertreter der schwarz-roten Koalition im Bundestag haben einem Bericht der Berliner Zeitung zufolge Beschwerde dagegen eingelegt. Die Zeitung beruft sich auf eine Gerichtssprecherin.<br>\nSnowden hatte im Juni 2013 die Internet&uuml;berwachung durch den US-Abh&ouml;rdienst NSA und seinen britischen Partner GCHQ enth&uuml;llt. Auch deutsche B&uuml;rger und Politiker &ndash; unter anderem ein Handy von Kanzlerin Angela Merkel &ndash; sollen ausgesp&auml;ht worden sein. Daraufhin richtete der Bundestag im M&auml;rz 2014 den NSA-Untersuchungsausschuss ein. Der Ausschuss soll auch kl&auml;ren, ob deutsche Regierungsstellen oder Geheimdienste von den Sp&auml;haktionen wussten und daran beteiligt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-12\/nsa-ausschuss-edward-snowden-bgh-beschwerde-koalition%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36005#h13\">Kommt Edward Snowden nach Berlin?<\/a> mit einer Anmerkung. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach Wikileaks-Ver&ouml;ffentlichungen: Sensburg fordert Konsequenzen f&uuml;r Ausschussarbeit<\/strong><br>\nDer jetzt online stehende 90 Gigabyte gro&szlig;e Fundus an Dokumenten aus dem NSA-Untersuchungsausschuss bietet der &Ouml;ffentlichkeit erhellende Einblicke in Geheimdienstarbeit. Die Arbeit des Untersuchungsausschusses k&ouml;nnte die Enth&uuml;llung jedoch erschweren.<br>\nWikileaks hat &uuml;ber 90 Gigabyte Dokumente ver&ouml;ffentlicht, die im Zusammenhang mit der Arbeit des NSA-Untersuchungsausschusses stehen. Aus einem Dokument (S. 15) geht unter anderem hervor, dass ein Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) mindestens zwei Jahre lang zur &bdquo;Programmierung und Bewerkstelligung der Handhabung&ldquo; des Spionageprogramms XKeyscore abgeordnet war. Mit dieser Software erfasst und &uuml;berwacht der US-Geheimdienst NSA in Echtzeit die elektronische Kommunikation beliebiger Zielpersonen weltweit.<br>\nDie von Wikileaks ver&ouml;ffentlichten 2.420 Dokumente haben maximal die niedrigste Geheimhaltungsstufe VS NfD. H&ouml;herere Geheimhaltungsstufen wurden w&auml;hrend des Untersuchungsausschusses nicht digitalisiert und sind teilweise nur in Leser&auml;umen im Kanzleramt oder beim BND zug&auml;nglich.<br>\nDie Ver&ouml;ffentlichung st&ouml;&szlig;t bei Mitgliedern des Untersuchungsausschusses auf gemischte Reaktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/nach-wikileaks-veroeffentlichungen-sensburg-fordert-konsequenzen-fuer-ausschussarbeit\/%20\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ermittlungen wegen WikiLeaks genehmigt<\/strong><br>\nWer leitete die Geheimdokumente des NSA-U-Ausschusses an WikiLeaks weiter? Dieser Frage darf jetzt nach einem Ja von Bundestagspr&auml;sident Lammert die Staatsanwaltschaft nachgehen. In den Dokumenten ging es um die deutsche Zusammenarbeit mit der NSA.<br>\nDie WikiLeaks-Ver&ouml;ffentlichung von Unterlagen des NSA-Untersuchungsausschusses wird wohl strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen: Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert hat eine entsprechende Erm&auml;chtigung erteilt. Die Ver&ouml;ffentlichung der Unterlagen zur Zusammenarbeit deutscher Dienste mit dem US-Auslandsgeheimdienst NSA hatte in dem Gremium Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st.<br>\nDie Weitergabe k&ouml;nnte eine Verletzung von Dienstgeheimnissen durch Amtstr&auml;ger nach Paragraf 353b des Strafgesetzbuchs sein. Weil von den Ermittlungen auch Abgeordnete betroffen sein k&ouml;nnten, muss Lammert zustimmen. &Uuml;ber das Ja Lammerts hatten zun&auml;chst die Zeitungen der &ldquo;Funke Mediengruppe&rdquo; berichtet.<br>\nAusschusschef Patrick Sensburg beklagte in den Zeitungen, der Bundestag habe nicht unmittelbar nach Bekanntwerden des Lecks Sicherungsma&szlig;nahmen eingeleitet. Er sei auch deswegen beunruhigt, weil ein ausl&auml;ndischer Hackerangriff nicht ausgeschlossen werden k&ouml;nne. Der CDU-Politiker erw&auml;hnte den russischen Geheimdienst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wikileaks-ermittlungen-101.html\">tagesschau.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>The Coming War on China<\/strong><br>\nWhen I first went to Hiroshima in 1967, the shadow on the steps was still there. It was an almost perfect impression of a human being at ease: legs splayed, back bent, one hand by her side as she sat waiting for a bank to open. At a quarter past eight on the morning of 6 August, 1945, she and her silhouette were burned into the granite. I stared at the shadow for an hour or more, unforgettably. When I returned many years later, it was gone: taken away, &ldquo;disappeared&rdquo;, a political embarrassment.<br>\nI have spent two years making a documentary film, The Coming War on China, in which the evidence and witnesses warn that nuclear war is no longer a shadow, but a contingency.  The greatest build-up of American-led military forces since the Second World War is well under way. They are in the northern hemisphere, on the western borders of Russia, and in Asia and the Pacific, confronting China.<br>\nThe great danger this beckons is not news, or it is buried and distorted: a drumbeat of mainstream fake news that echoes the psychopathic fear embedded in public consciousness during much of the 20th century.<br>\nLike the renewal of post-Soviet Russia, the rise of China as an economic power is declared an &ldquo;existential threat&rdquo; to the divine right of the United States to rule and dominate human affairs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/12\/02\/the-coming-war-on-china\/%20\">counterpunch<\/a>\n<p><strong>Dazu: War with China<\/strong><br>\nThinking Through the Unthinkable<br>\nPremeditated war between the United States and China is very unlikely, but the danger that a mishandled crisis could trigger hostilities cannot be ignored. Thus, while neither state wants war, both states&rsquo; militaries have plans to fight one. As Chinese anti-access and area-denial (A2AD) capabilities improve, the United States can no longer be so certain that war would follow its plan and lead to decisive victory. This analysis illuminates various paths a war with China could take and their possible consequences.Technological advances in the ability to target opposing forces are creating conditions of conventional counterforce, whereby each side has the means to strike and degrade the other&rsquo;s forces and, therefore, an incentive to do so promptly, if not first. This implies fierce early exchanges, with steep military losses on both sides, until one gains control. At present, Chinese losses would greatly exceed U.S. losses, and the gap would only grow as fighting persisted. But, by 2025, that gap could be much smaller. Even then, however, China could not be confident of gaining military advantage, which suggests the possibility of a prolonged and destructive, yet inconclusive, war. In that event, nonmilitary factors &mdash; economic costs, internal political effects, and international reactions &mdash; could become more important.<br>\nPolitical leaders on both sides could limit the severity of war by ordering their respective militaries to refrain from swift and massive conventional counterforce attacks. The resulting restricted, sporadic fighting could substantially reduce military losses and economic harm. This possibility underscores the importance of firm civilian control over wartime decisionmaking and of communication between capitals. At the same time, the United States can prepare for a long and severe war by reducing its vulnerability to Chinese A2AD forces and developing plans to ensure that economic and international consequences would work to its advantage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rand.org\/pubs\/research_reports\/RR1140.html\">Rand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Ich w&auml;re daf&uuml;r, dass sich die SPD wieder proletarisiert&ldquo;<\/strong><br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel hat seine Partei aufgerufen, sich mehr um die Anliegen der einfachen Menschen zu k&uuml;mmern. &bdquo;Die SPD muss wieder Schutzmacht der kleinen Leute werden&ldquo;, sagte Gabriel in Berlin bei einem Treffen junger Gewerkschafter. &bdquo;Ich w&auml;re sehr daf&uuml;r, dass sich die SPD wieder ein bisschen proletarisiert.&ldquo;<br>\nDie Sozialdemokraten h&auml;tten eine akademisierte, auf das Studium ausgerichtete innerparteiliche Kultur &uuml;bernommen, die nicht alle Menschen erreiche. &bdquo;Es gibt nicht nur eine materielle Spaltung in Deutschland, es gibt auch eine kulturelle&ldquo;, sagte er.<br>\nWenn man etwas gegen Populismus tun wolle, gehe es nicht nur um materielle Fragen. Nach einer Umfrage z&auml;hlten sich 60 Prozent der AfD-W&auml;hler wirtschaftlich zu den Modernisierungsgewinnern.<br>\n&bdquo;SPD muss wieder zeigen, f&uuml;r wen sie da ist&ldquo;<br>\nAber viele f&uuml;hlten sich von oben herab behandelt. &bdquo;Die Sozialdemokratie muss wieder zeigen, f&uuml;r wen sie da ist. Sie darf nicht nur als Managerin der Globalisierung daherkommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article159949153\/Ich-waere-dafuer-dass-sich-die-SPD-wieder-proletarisiert.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Das kann ich gar nicht mehr persiflieren. Was will man da noch satirisch &uuml;berspitzen? Geht gar nicht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Will Herr Gabriel noch ernst genommen werden? Wer hat denn seit &uuml;ber einem Jahrzehnt daf&uuml;r gesorgt, dass die SPD eben nicht mehr als &bdquo;Schutzmacht der kleinen Leute&ldquo; wahrgenommen wird? War es nicht seit Gerhard Schr&ouml;der die SPD-Spitze selbst, die sich jeder Beratung in diese Richtung &ndash; insbesondere auch durch die NachDenkSeiten &ndash; verweigert hat?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Eurosport muss die Distanz zum Sport wahren<\/strong><br>\nInszenierung, Doping, R&auml;nkespiele &ndash; ARD und ZDF machen die dunklen Seiten des Leistungssports zum Thema. Die Ank&uuml;ndigungen des neuen Rechteinhabers klingen eher nach Kuschelkurs.<br>\nNach sechzig Jahren wird es keine Olympischen Spiele im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen mehr geben, was 1956 in Cortina d&rsquo;Ampezzo begann, endete 2016 in Rio de Janeiro. Der Begriff &Auml;ra wird ja bei jeder Gelegenheit strapaziert, aber sechzig Jahre eine &Auml;ra zu nennen, ist ausnahmsweise nicht &uuml;bertrieben. Von 2018 an kommen die Spiele beim Spartensender Eurosport.<br>\nWenn eine &Auml;ra endet, entwickeln viele Menschen sentimentale Gef&uuml;hle, und f&uuml;r manche ist es ein Schock. Es f&uuml;hlte sich also in dieser Woche kurz so an, als h&auml;tte man verk&uuml;ndet, die Mainzelm&auml;nnchen w&uuml;rden nach 53 Jahren vom ZDF zu Comedy Central wechseln. Das allerdings w&auml;re in der Tat ein Kracher gewesen, denn die Mainzelm&auml;nnchen sind so sehr &ouml;ffentlich-rechtlich, sie sollen bitte bleiben. Es gibt weder f&uuml;rs ZDF noch f&uuml;r die Mainzelm&auml;nnchen einen Grund, etwas zu &auml;ndern. [&hellip;]<br>\nAbseits solcher Kindereien hat sich in den letzten Jahren im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen allerdings viel entwickelt: die Erkenntnis, den Sport nicht als Show zu begreifen, sondern ihn ernst zu nehmen, auch in seinen Abgr&uuml;nden ernst. Und nicht Teil des Betriebs sein zu wollen, nicht Mitl&auml;ufer. Sport inside vom WDR liefert wichtige Hintergr&uuml;nde, nicht nur vor der Wahl von Bach zum IOC-Chef hatten sie ein angemessen wuchtiges St&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-eurosport-muss-die-distanz-zum-sport-wahren-1.3276783\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Richtig ist, dass vor allem die ARD lange Zeit ein Teil des Doping-Problems war und v.a. im Radsport sehr gut mit dopenden Sportlern verdient hat. Richtig ist jedoch auch, dass man seit l&auml;ngerer Zeit die Doping-Thematik ganz im Sinne des neuen Kalten Krieges sehr einseitig zur Stimmungsmache gegen Russland missbraucht. Vielleicht ist es daher auch ganz gut, dass Olympia nun zum &bdquo;unpolitischen&ldquo; Eurosport wandert, wo Doping und Politik nie ein Thema waren und man sich ausschlie&szlig;lich auf den Sport konzentriert. F&uuml;r die kritische Begleitung gibt es ja immer noch den gesamten Medienapparat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Medien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; und kein Ende &ndash; man ist in Medienhausen mal wieder sehr mit sich selbst befasst<\/strong><br>\nDie Medien f&uuml;hren das Unwort von der &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; mittlerweile h&auml;ufiger im Mund als die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Rufer. Das Theater rund um den Gute-Nacht-Spruch von Ingo Zamperoni nervt. Und die ARD macht Crossover-Promotion-Quatsch, weil sie nicht anders kann beziehungsweise will. Der MEEDIA-Wochenr&uuml;ckblick.<br>\nMit den Medien und dem &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Vorwurf ist es so ein bisschen wie mit Donald Trumps Ausf&auml;llen und seinen W&auml;hlern. Je mehr die Medien sich dar&uuml;ber aufregen &ndash; und sie regen sich sehr auf &ndash; desto best&auml;tigter f&uuml;hlen sich vermutlich die Trump-Unterst&uuml;tzer beziehungsweise die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Rufer, dass sie da auf dem richtigen Dampfer unterwegs sind. Man hat den Soft-Spot dort getroffen, wo es wehtut. Warum also nicht immer weitermachen? Aktuell ist es aber gerade so, dass die Medien selbst viel mehr tun, das unselige L-Wort im Umlauf zu halten als alle Pegidisten und AfD&rsquo;ler zusammen (&uuml;berspitzte Darstellung). Nehmen wir die &bdquo;Maischberger&ldquo;-Sendung vom Mittwoch und ihren Gast Vera Lengsfeld. Die Frau ist eine Person, die wirres Zeug redet und ver&ouml;ffentlicht, mehr als einmal nachweislich die Unwahrheit gesagt und geschrieben hat und trotzdem die Medien pauschal als &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; beschimpft. Darf man so jemanden ernst nehmen? Darf man so jemandem eine Plattform bieten? Anders aber &auml;hnlich verlief die Debatte, als die vollverschleierte konvertierte Fundamental-Muslima Nora Illi bei Anne Will mindestens Missverst&auml;ndliches &uuml;ber den so genannten Islamischen Staat ge&auml;u&szlig;ert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/12\/02\/luegenpresse-und-kein-ende-man-ist-in-medienhausen-mal-wieder-sehr-mit-sich-selbst-befasst\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email%20\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><strong>So geht guter Journalismus<\/strong><br>\nIn meinem Buch &bdquo;L&uuml;ckenpresse&ldquo; kritisiere ich schlechten Journalismus. Was ich unter gutem Journalismus verstehe, sage ich eher indirekt. Lediglich im letzten Kapitel entwickele ich einige Maximen.<br>\nDer Einwand liegt auf der Hand: &bdquo;Alles gut und sch&ouml;n, aber kannst Du uns mal ein Beispiel nennen? Wie sieht guter Journalismus konkret aus, also in der Praxis?&ldquo; Bitte, hier sind gleich zwei Beispiele. Sie stammen aus ein und demselben Medium, dem &bdquo;Independent&ldquo;.<br>\nDer &bdquo;Independent&ldquo; ist neben dem &bdquo;Guardian&ldquo; das renommierteste Mainstream-Medium in Gro&szlig;britannien. Die beiden Artikel sind am 01. bzw. 02.12.2016 ver&ouml;ffentlicht worden und stammen von den Nah-\/Mittelost-Korrespondenten der Zeitung, Robert Fisk und Patrick Cockburn.<br>\nFisk und Cockburn geh&ouml;ren fraglos zu den besten Auslandkorrespondenten der Welt. Im Berichtsgebiet Naher\/Mittler Osten sie meines Erachtens die besten &uuml;berhaupt.<br>\nFisks Beitrag ist eher grunds&auml;tzlicher Art, weist &bdquo;&uuml;ber den Tag hinaus&ldquo;. Er steht unter dem Titel: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/syria-aleppo-destruction-room-pergamon-museum-berlin-a7449406.html\">Does Aleppo prove the Westerners should keep the world&rsquo;s antiquities?<\/a><br>\nFisk, ansonsten in Beirut ans&auml;ssig, war k&uuml;rzlich in Berlin und besuchte das dortige Pergamon-Museum. Dieser Besuch inspirierte ihn zu sehr grunds&auml;tzlichen Fragen und Reflexionen.<br>\nCockburns Artikel ist politisch im engeren Sinne: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/syria-aleppo-iraq-mosul-isis-middle-east-conflict-assad-war-everything-youve-read-could-be-wrong-a7451656.html\">Why everything you&rsquo;ve read about Syria and Iraq could be wrong <\/a><br>\nCockburns Beitrag sagt uns einiges &uuml;ber die reale Lage in Syrien und im Irak und geht mit der aktuellen Berichterstattung westlicher &bdquo;Leit- und Qualit&auml;tsmedien&ldquo; hart ins Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augenaufunddurch.net\/2016\/12\/02\/so-geht-guter-journalismus\/#more-1387%20\">Augen auf! Und durch &hellip;<\/a><\/li>\n<li><strong>Programmbeschwerde: Attentat auf Pr&auml;sident Duterte verschwiegen<\/strong><br>\nSehr geehrte Damen und Herren des Rundfunkrates, sehr geehrter Herr Intendant Marmor,<br>\nWenn auf ein Staatsoberhaupt ein Attentat versucht wurde, dem mehrere Leibw&auml;chter zum Opfer fielen, ist das grunds&auml;tzlich eine Spitzenmeldung f&uuml;r jeden Nachrichtensender  &ndash; sollte man meinen.<br>\nWann gibt es Abweichungen von dieser journalistischen Selbstverst&auml;ndlichkeit? Wenn das Anschlagsziel ein erkl&auml;rter Gegner US-amerikanischer Hegemonialpolitik ist, zum Beispiel Pr&auml;sident eines Entwicklungslandes wie die Philippinen mit 101 Millionen Einwohnern, wenn der Attentatsversuch eine deutliche US-amerikanische Duftmarke hat  &ndash; und wenn der Nachrichtensender ARD-aktuell hei&szlig;t und sein Chefredakteur Dr. Gniffke. Dann wird ein solcher Attentatsversuch schlichtweg ignoriert, Informationen dar&uuml;ber werden unterschlagen.<br>\nAm 29. November 2016 fand in der philippinischen Hauptstadt Manila ein Bombenanschlag auf eine Fahrzeugkolonne statt. Sieben Angeh&ouml;rige der Leibwache des Pr&auml;sidenten Rodrigo Duterte wurden erheblich verletzt, au&szlig;erdem zwei Soldaten. Die Umst&auml;nde deuten darauf hin, dass der Anschlag dem Staatsoberhaupt galt. Duterte selbst und Sprecher des Milit&auml;rs machten islamistische Rebellen verantwortlich, &bdquo;die der Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat (IS) die Treue geschworen&ldquo; h&auml;tten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2016-11\/29\/philippinen-leibwaechter-von-duterte-bei-anschlag-auf-militaerkonvoi-verletzt-29123404\">AFP<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/de\/988%20\">Seniora.org<\/a><\/li>\n<li><strong>Die unwahrscheinliche Unperson Ken Jebsen (mit Nachtrag)<\/strong><br>\nDer Kopf hinter dem erfolgreichen Videoportal KenFM, Ken Jebsen, hat einen sehr zweifelhaften Ruf. Nach einer Auswertung von Twitter-Aktivit&auml;ten der Anti-Querfront-Szene ist Ken Jebsen der schlimmste &ldquo;neurechte&rdquo; Verschw&ouml;rungstheoretiker und Antisemit im deutschsprachigen raum. Weil ich sehr neugierig war, ob daran vielleicht doch irgendetwas Wahres ist, las ich das Buch &bdquo;Der Fall Ken Jebsen&ldquo; von der ersten bis zur letzten Seite. Es lohnte sich.<br>\nAls mich Ken Jebsen im Fr&uuml;hjahr zu einem Interview &uuml;ber das Thema meines Buches &bdquo;Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen&ldquo; einlud, riet mir mein Buchverlag trotz der gro&szlig;en Reichweite des Videoportals KenFM ab. Damit w&uuml;rde ich meiner Positionierung als Autor schaden. Auch ein bekannter investigativer Journalist war sehr skeptisch und riet ab. Jebsen sei ein Verschw&ouml;rungstheoretiker mit Hang zu durchgeknallten Theorien, wie der Chemtrail-Verschw&ouml;rung. Ich schaute mir die Website von KenFM, einige Texte und Videos an, und was man auf die Schnelle so im Internet &uuml;ber Ken Jebsen lesen kann. Ich fand nichts, was unseri&ouml;s auf mich wirkte, daf&uuml;r sehr viel was darauf hindeutete, dass hier ein unbequemer Zeitgenosse gezielt und kampagnenhaft diskreditiert werden sollte. Die Kritiker f&uuml;hren n&auml;mlich selten etwas an, was er sagt oder tut, sondern fast nur angebliche oder tats&auml;chliche Fehltritte oder Defizite von Leuten, mit denen er geredet hat oder auch nur fr&uuml;her mal auf der gleichen Veranstaltung aufgetreten ist. Also sagte ich zu, weil ich es unertr&auml;glich finde, wenn Menschen durch vielstimmiges Geraune zu Auss&auml;tzigen gemacht werden, zu Unpersonen, mit denen man &ndash; bei Strafe eigenen Ausschlusses aus der Gemeinschaft- nicht reden darf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/724-ken-jebsen#weiterlesen%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie auch oder erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35728\">Der Fall Ken Jebsen: Ein journalistisches Lehrst&uuml;ck<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Facebook sperrte T&uuml;bingens Oberb&uuml;rgermeister Boris Palmer 24 Stunden lang, weil er das Wort &bdquo;Mohrenkopf&ldquo; verwendet hat<\/strong><br>\nEs ist ungew&ouml;hnlich, wenn der T&uuml;binger Oberb&uuml;rgermeister 24 Stunden lang nichts auf seiner Facebook-Seite postet und auch keinen Kommentar auf Seiten von anderen verfasst. Das aber war von Donnerstag um 18.15 Uhr an f&uuml;r 24 Stunden der Fall. &bdquo;Was wurde aus dem Mohrenkopf?&ldquo; hatte Palmer am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite gefragt. Dazu hatte er zwei Fotos gestellt, die den Verkaufsstand auf der Chocolart zeigten, an dem die &bdquo;Chocolinos&ldquo; verkauft werden &ndash; jenes Schaumgeb&auml;ck, das vor vier Jahren, weil es als &bdquo;Mohrenkopf&ldquo; angeboten worden war, f&uuml;r eine lebhafte Debatte vor allem in T&uuml;bingen gesorgt hat. Mit seinem Beitrag wollte Palmer lediglich die alte Debatte &bdquo;zu einem Ende bringen&ldquo;, wie er dem TAGBLATT sagte. Doch kurz nachdem er seine Frage ver&ouml;ffentlicht hatte, bekam er die Nachricht von Facebook, er k&ouml;nne nun 24 Stunden lang nichts posten, weil er die Facebook-Richtlinien verletzt habe. Der Beitrag mit dem Wort &bdquo;Mohrenkopf&ldquo; war gel&ouml;scht worden &ndash; ein Hinweis darauf, dass Palmer deswegen gesperrt worden war. &bdquo;Facebook hat mich einfach ausgeloggt&ldquo;, sagt Palmer. Er habe, nachdem er sich wieder angemeldet hatte, lediglich die Information &uuml;ber die 24-st&uuml;ndige Sperre bekommen, aber keine Begr&uuml;ndung dazu. &bdquo;Irgendjemand hat das Facebook gemeldet, dann pr&uuml;ft das ein Operator, entscheidet, der Begriff sei rassistisch und sperrt mich.&ldquo; Er h&auml;lt die Sanktion durch Facebook f&uuml;r &bdquo;unglaublich, vor allem angesichts der unfassbaren Hassbeitr&auml;ge von Rechten, die auf Facebook kursieren&ldquo;. Es handle sich um eine &bdquo;Zensur erstaunlichen Ausma&szlig;es&ldquo;, um &bdquo;Orwellsche Sprachkontrolle&ldquo;. &bdquo;Da wird einem der Mund verboten &ndash; von einem Medium, das weltweit inzwischen eine wichtige Rolle spielt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagblatt.de\/Nachrichten\/Social-Media-Zwangspause-fuer-den-Tuebinger-OB-312713.html\">Schw&auml;bisches Tagblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>German Angst des Tages: Der Cyber-Russe<\/strong><br>\nEs ist noch ein knappes Jahr hin bis zur Bundestagswahl. Angela Merkel will es wissen und zum vierten Mal Kanzlerin werden. Eigentlich ein Selbstl&auml;ufer, h&auml;tte man bis vor zwei Jahren gesagt. Doch seitdem ist viel passiert: Zun&auml;chst, so der Spiegel, ist die Welt (&raquo;wie wir sie kennen&laquo;) untergegangen, seit Donald Trump als n&auml;chster US-Pr&auml;sident feststeht. Gro&szlig;britannien wird die EU verlassen, Italien vielleicht auch. Aus &Ouml;sterreich wird niemand mehr schlau. Und der franz&ouml;sische Staatschef zieht sich vergnatzt auf seinen Altenteil zur&uuml;ck. Der einzige, der nach wie vor fest im Sattel sitzt, ist der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin; also der, der eigentlich gest&uuml;rzt werden sollte. Irgendwas ist da schiefgelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-05\/036.php\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36106","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36106"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36110,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36106\/revisions\/36110"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}