{"id":36122,"date":"2016-12-06T08:31:27","date_gmt":"2016-12-06T07:31:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122"},"modified":"2016-12-06T09:29:09","modified_gmt":"2016-12-06T08:29:09","slug":"hinweise-des-tages-2768","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h01\">Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h02\">&Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h03\">AfD, BNP, Front National, Norbert Hofer, Donald Trump &ndash; &uuml;berall Rechtspopulismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h04\">Warum die Arbeiterklasse nach rechts r&uuml;ckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h05\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h06\">WikiLeaks documents highlight sinister relations between Erdogan and ISIS<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h07\">Der vergessene Krieg &ndash; die Kurden in der T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h08\">Lufthansa-Streik: Union Scabs und Lehre der Leere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h09\">Zahl der Wohnungslosen stark gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h10\">Wenn ich niemanden treffen k&ouml;nnte, w&uuml;rde ich verr&uuml;ckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h11\">F&uuml;r Arme ist M&uuml;nchen eine geschlossene Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h12\">Armut kostet den Menschen elf Jahre Lebenszeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h13\">Verelendung per Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h14\">Philip Morris sponsert Parteien im gro&szlig;en Stil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h15\">Russland-Sanktionen ohne politische Wirkung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h16\">Arbeiterkinder und Studium &ndash; Viele kennen gar nicht ihre M&ouml;glichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h17\">Ist Micro-Targeting via Facebook wirklich Schuld am Sieg von Donald Trump?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h18\">Alternativlos, Folge 38<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36122#h19\">Nicht vergessen &hellip; heute Abend kommt die Anstalt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Italien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das italienische Beben<\/strong><br>\nDie Abstimmungen in &Ouml;sterreich und Italien sind zwar im Lichte der europ&auml;ischen Krise besehen unterschiedlich ausgegangen, doch die Folgen beider werden gravierend sein. Wer jetzt noch nicht versteht, dass ohne durchgreifende und sofortige Erhaltungsma&szlig;nahmen das europ&auml;ische Haus vor dem Einsturz steht, ist ein Narr.<br>\nGestern hat die politische Erde gleich zwei Mal gebebt. Zun&auml;chst gab es n&ouml;rdlich der Alpen eine geringeres Beben und dann s&uuml;dlich davon ein auf der nach oben offenen Richterskala kaum noch zu messendes gewaltiges Beben. In &Ouml;sterreich hat ein Vertreter der Partei &uuml;ber 48 Prozent der Stimmen bekommen, f&uuml;r die S&uuml;deuropa eine einzige Pleiteregion ist, die nicht anderes im Sinn hat, als den guten und produktiven Nationen im Norden ihr wohl verdientes Geld aus der Tasche zu ziehen (vgl. das Plakat hier). Viele &bdquo;gute Europ&auml;er&ldquo; freuen sich heute jedoch, dass der Vertreter dieser Partei nicht 51 Prozent bekommen hat und deuten auf das erste Licht am Ende des &bdquo;populistischen&ldquo; Tunnels. Dass es der entgegenkommende Zug sein k&ouml;nnte, der gerade Fahrt aufnimmt, wollen sie nicht wahrhaben.<br>\nIn Italien hat ein Ministerpr&auml;sident eine Abstimmung mit Pauken und Trompeten verloren, den man zu Recht als die letzte europ&auml;ische Hoffnung bezeichnen konnte. Obwohl nie vom Volk gew&auml;hlt, war Matteo Renzi doch die verk&ouml;rperte Hoffnung des &bdquo;alles wird gut&ldquo;, mit dem sich die Politik des Nordens t&auml;glich einbalsamiert, um den sich ausbreitenden Verwesungsgeruch nicht wahrzunehmen. Renzi hat zwar immer wieder versucht, gegen den deutschen Stachel zu l&ouml;cken, doch er blieb im Bereich des Symbolischen und begab sich lieber auf den langen Weg der &bdquo;strukturellen Reformen&ldquo;, vermutlich, ohne je zu verstehen, dass der auch ohne die Ablehnung durch die Bev&ouml;lkerung ein Irrweg war.<br>\nWas man weder in Frankreich noch in Italien begreifen kann (und ich sage nach vielen schmerzlichen Erfahrungen der letzten Wochen bewusst kann), ist die Tatsache, dass Deutschland mit seiner Politik seit Beginn der W&auml;hrungsunion genau diese Option verstellt hat. Der einzige Weg, ein Land erfolgreich angebotsseitig zu reformieren, verl&auml;uft &uuml;ber die Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit, also &uuml;ber Merkantilismus und beggar-my-neighbour-Politik. Doch genau diesen Weg hat Deutschland mit seinem eigenen Merkantilismus seit langem geschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/12\/das-italienische-beben\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>Italien hat richtig entschieden<\/strong><br>\nJetzt tritt der Premier zur&uuml;ck, wieder Krise, wieder eine neue Regierung in einem Land, das seit Kriegsende deren mehr als 60 verschlissen hat. Tja, und dennoch ziemlich lange gar nicht so schlecht funktionierte, sich in Zeiten hektischster Regierungswechsel sogar einen wirtschaftlichen Boom schuf. Die Krisen genannten Regierungswechsel waren selten etwas anderes als das, was auf italienisch &ldquo;Sesselwalzer&rdquo; hei&szlig;t, die Parteistr&ouml;mungen tarierten ihr Gewicht neu aus &ndash; Ende. W&auml;hrend sich alles &auml;nderte, wie das gefl&uuml;gelte Wort aus Tommasi di Lampedusas &ldquo;Leopard&rdquo; sagt, blieb alles gleich: Gr&uuml;ndervater Alcide de Gasperi war achtmal, Giulio Andreotti sieben- und Amintore Fanfani immer noch sechsmal Regierungschef. Sie alle waren Christdemokraten, die Democrazia cristiana, der &ldquo;wei&szlig;e Wal&rdquo;, wie Italien spottete, blieb, mit kurzen Unterbrechungen von Kriegsende bis 1990 an der Macht. Ein instabiles System?<br>\nEs ist wom&ouml;glich ein zu stabiles, und man muss sich wundern, dass die europ&auml;ische &Ouml;ffentlichkeit das seit Jahrzehnten nicht zur Kenntnis nimmt, sondern sich lieber wohlig &uuml;ber das angebliche Chaos der S&uuml;dl&auml;nder gruselt. Dass zwei deutsche Minister, Thomas de Maizi&egrave;re und Wolfgang Sch&auml;uble, sich in den letzten Wochen auf die Seite der Regierung in Rom schlugen und unn&ouml;tigerweise erkl&auml;rten, sie w&uuml;rden mit Ja stimmen. Was eigentlich tun die St&auml;be ihrer Ministerien, wenn so viel Desinformation an der Spitze landet? Dass beide deutsche Politiker im Gegenteil wohlinformiert waren, aber eine heimliche Schw&auml;che f&uuml;r eine Art Pr&auml;sidialsystem gehabt h&auml;tten, wie es Matteo Renzi vorsah, mit ihm als starkem Mann, d&uuml;rfen wir hoffentlich ausschlie&szlig;en. Das n&auml;mlich war das eigentliche Ziel, das schon Berlusconi verfolgte: Auch Renzi hat keine Lust auf langwierige Konsenssuche, zwei m&ouml;glichst willf&auml;hrige Kammern h&auml;tten dabei gut geholfen, eine starke Exekutive, von der starke M&auml;nner schon je und immer weiter tr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nach-dem-referendum-italien-hat-richtig-entschieden\/14935052.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu immer wieder die gleiche neoliberale Leier: &ldquo;Das ist eine Zeitbombe&rdquo;<\/strong><br>\nKeine Reformen, kein Schuldenabbau: Nach dem gescheiterten Referendum droht in Italien das wirtschaftliche Chaos. Wenn das Land in der Eurozone bleiben wolle, m&uuml;sse es sehr umfangreiche Reformen durchf&uuml;hren, sagte der Wirtschaftsexperte Bert van Roosebeke im DLF. Man k&ouml;nne Italien auf Dauer nicht durch die Hilfe anderer EU-L&auml;nder retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/italien-nach-dem-referendum-das-ist-eine-zeitbombe.694.de.html?dram:article_id=373158\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Ouml;sterreich hat auf sich selbst aufgepasst<\/strong><br>\nEs ist eine gute Nachricht f&uuml;r Europa und f&uuml;r &Ouml;sterreich &ndash; Alexander Van der Bellen hat &uuml;berraschend deutlich die Wahl gewonnen. Die Mehrheit der W&auml;hler in der Alpenrepublik hat sich f&uuml;r einen &auml;lteren Herren als Bundespr&auml;sidenten entschieden, der vielleicht nicht unbedingt den Aufbruch verk&ouml;rpert und ganz gewiss auch nicht jene Dynamik, welche die Rechtsausleger von der FP&Ouml; schon f&uuml;r Politik halten.<br>\nNein, Alexander Van der Bellen entspricht in so gut wie nichts dem, wof&uuml;r die FP&Ouml;, sein Gegenkandidat Norbert Hofer und dessen Parteichef Heinz-Christian Strache stehen. Van der Bellen ist ein alter Linker, der mit der Zeit pragmatisch-liberal geworden ist, wie das viele alte Linke so an sich haben.<br>\nSein Pendant in Deutschland ist nicht Angela Merkel, sondern eher Winfried Kretschmann. &Ouml;sterreichs neuer Pr&auml;sident glaubt an die Aufkl&auml;rung durch Vernunft, was er zugegeben nicht unbedingt mitrei&szlig;end erkl&auml;ren kann. Und er ist ein &uuml;berzeugter Europ&auml;er.<br>\nHofers Niederlage hat nun sicher nicht der populistischen Welle zwischen den Rocky Mountains und den Karpaten die Kraft genommen. Aber Van der Bellens Sieg hat gezeigt, dass eine Person, die Werte glaubhaft verk&ouml;rpert, die gegen den neuen Nationalismus und die damit verbundene Anma&szlig;ung beharrlich Stellung bezieht, &uuml;berzeugen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/praesidentenwahl-oesterreich-hat-auf-sich-selbst-aufgepasst-1.3279998\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das &uuml;bliche inhaltsleere Gerede der oberen Mittelschicht, das geschickt um die Frage nach den sozialen und &ouml;konomischen Gr&uuml;nden f&uuml;r den Erfolg der Rechtspopulisten herumman&ouml;vriert. Selbstverst&auml;ndlich ist der Wahlsieg van der Bellens nicht das Ende des &ldquo;Populismus&rdquo; und selbstverst&auml;ndlich sollte man dieses Ergebnis auch nicht als Zustimmungen zu den Parteien der &ldquo;Mitte&rdquo;, also zur neoliberalen Agenda werten. Ist die neoliberale Austerit&auml;tspolitik beendet? Ist die soziale Polarisierung gestoppt? Werden die Superreichen nun angemessen besteuert? Ist der grassierende Steuerbetrug durch die &ouml;konomischen Eliten gestoppt? Ist die mittlerweile obsz&ouml;ne Reichtumsanh&auml;ufung beendet? Ist die Macht der Finanzindustrie eingeschr&auml;nkt und reguliert?  Wird die Privatisierung &ouml;ffentlichen Eigentums nicht mehr weiter betrieben?<\/em><br>\n<em>Man muss sich nur den neuen Liebling der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ansehen, den Pr&auml;sidentschaftskandidaten der Konservativen in Frankreich, Fran&ccedil;ois Fillon, ein ultrarechter Katholik und knallharter Neoliberaler, der Frankreich eine Agenda 2010 verpassen will, welche die Lebensumst&auml;nde der Mehrheit der franz&ouml;sischen B&uuml;rger verschlechtern wird, um zu erkennen, dass noch immer nichts verstanden wurde. Die Ablehnung des von Renzi in Italien angesetzten Verfassungsreferendums zeigt zudem, dass der Widerstand gehe die neoliberale Politik der &ldquo;Mitte&rdquo; ungebrochen ist. Auch hier wurde die Verfassungs&auml;nderung durch die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; wieder einmal als &ldquo;alternativlos&rdquo; beschrieben und meinte damit gleichzeitig die neoliberale Politik Renzis. Das italienische Volk hat anders entschieden und sich damit auch deutsche Belehrungen, wie von Sch&auml;uble und de Maizi&egrave;re, verbeten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum Van der Bellen so klar siegte<\/strong><br>\nDeutlicher als erwartet hat Alexander Van der Bellen die Wahl in &Ouml;sterreich gewonnen. Die grafische Analyse zeigt, wo der neue Bundespr&auml;sident gepunktet hat.<br>\nNoch vor der Ausz&auml;hlung der Briefwahlstimmen ist klar: Alexander Van der Bellen wird neuer Bundespr&auml;sident &Ouml;sterreichs. Der 72-j&auml;hrige &Ouml;konom holte dem vorl&auml;ufigen Endergebnis zufolge 51,7 Prozent der Stimmen. Sein Kontrahent von der FP&Ouml;, Norbert Hofer, kam demnach auf 48,3 Prozent.<br>\nInklusive der Briefwahlstimmen d&uuml;rfte der Sieg noch deutlicher ausfallen. Laut Hochrechnung kommt Van der Bellen auf 53,3 Prozent der Stimmen, Hofer auf 46,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/oesterreich-warum-alexander-van-der-bellen-die-wahl-so-klar-gewann-a-1124426.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 51,7 Prozent ist f&uuml;r mich ein knapper Sieg, und selbst die &ndash; hochgerechneten &ndash; 53,3 Prozent sind w&auml;ren alles andere als &uuml;berragend. Abh&auml;ngig vom Wetter oder von einem Last-Minute-Umschwung h&auml;tte auch Hofer gewinnen k&ouml;nnen; &ldquo;so klar&rdquo; ist das gar nichts. Wenn das Ergebnis aber in den, man mag es kaum mehr in Anf&uuml;hrungszeichen schreiben, &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; so mi&szlig;gedeutet und die offensichtliche politische Spaltung weiterhin weginterpretiert wird, weil die regierende Politik blo&szlig; nichts am neoliberalen, antisozialen angeblichen &ldquo;Pro-EU-Kurs&rdquo; &auml;ndern will, dann wird es beim n&auml;chsten Mal mit noch gr&ouml;&szlig;erer Wahrscheinlichkeit schief gehen. Wobei es eigentlich seit &uuml;ber 20 Jahren schief geht, n&auml;mlich immer gegen die Arbeitnehmer und f&uuml;r das Kapital.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>AfD, BNP, Front National, Norbert Hofer, Donald Trump &ndash; &uuml;berall Rechtspopulismus?<\/strong><br>\nDas Bild verdichtet sich. Trump ist Pr&auml;sident. Hofer wurde fast Pr&auml;sident. Die Wahlen in Frankreich und den Niederlanden verhei&szlig;en nichts Gutes.<br>\nWie konnte es dazu kommen? Wei&szlig;e, &auml;ltere M&auml;nner ohne Hochschulabschluss stehen im Focus der Kritik. Sie wurden nicht beachtet und versuchten jetzt, sich durch die Wahl von Rechtspopulisten Geh&ouml;r zu verschaffen. Diese Erkl&auml;rungsmuster werden auch f&uuml;r Berlin bem&uuml;ht. Hier hat es die AfD geschafft bei den Arbeitern st&auml;rkste Partei zu werden. Auch bei den Arbeitslosen konnte sie &uuml;berdurchschnittlich punkten.  Besonders gilt dies f&uuml;r den Ostteil der Stadt.<br>\nIch m&ouml;chte hier nicht davon ablenken, dass die AfD auch im B&uuml;rgertum verf&auml;ngt. Mir geht es um einen Beitrag zur Kl&auml;rung, warum sie bei den Arbeitern und Arbeitslosen &uuml;berdurchschnittlich erfolgreich ist.<br>\nWer ist gleicher als andere?<br>\nEinen Ansatz zum besseren Verst&auml;ndnis dieser Wahlentscheidungen lieferte Owen Jones bereits 2012. In seinem Text &bdquo;Prolls. Die D&auml;monisierung der Arbeiterklasse&ldquo;  untersucht er das neoliberale Gro&szlig;britannien seit Tony Blair.<br>\nDieser Text von 2012 tr&auml;gt auch zum Verst&auml;ndnis des Brexit bei. Vor allem untersucht Jones aber, weshalb die Britisch National Party (BNP) innerhalb der Arbeiterklasse so stark vertreten ist.<br>\nF&uuml;r Jones ist der Aufstieg der extremen Rechten nicht nur Ausdruck von Rassismus, sondern auch eine Folge der Marginalisierung der Arbeiterschicht (S. 154ff). Die englische Arbeiterklasse sp&uuml;rt nicht nur die die sozialen Verwerfungen durch die neoliberale Politik in Form von Arbeitsplatzverlust, Lohndumping und Mietenanstieg. Politik und Medien f&uuml;hlen sich f&uuml;r diese realen Probleme nicht zust&auml;ndig. Im Gegenteil, sie reagieren mit Stigmatisierung  und D&auml;monisierung der Arbeiterklasse. D&auml;monisierung hei&szlig;t f&uuml;r Jones, die Arbeiterklasse wird nicht mehr als stolz, selbstbewusst und selbstwirksam wahrgenommen, sondern als  verroht, verwahrlost und unzivilisiert. Sie wird von Politikern beschimpft. Ihr Lebensstil wird im Reality-TV ins L&auml;cherliche gezogen, ihre soziale Lage wird als selbstverschuldet dargestellt. Als Ursachen gelten Undiszipliniertheit und Faulheit in der sozialen H&auml;ngematte. Die klassenbewussten Gewerkschaften sind inzwischen zerschlagen. Die Labour-Party unter Tony Blair setze die neoliberale Politik von Margaret Thatcher fort. Erst seit kurzem bem&uuml;ht sich Labour ja bekanntlich wieder darum, die Reste von Klassenbewusstsein zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.peira.org\/afd-bnp-front-national-norbert-hofer-donald-trump-ueberall-rechtspopulismus\/\">peira<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum die Arbeiterklasse nach rechts r&uuml;ckt<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Soziologe Didier Eribon besch&auml;ftigt sich in &ldquo;R&uuml;ckkehr nach Reims&rdquo; mit der Frage: Warum w&auml;hlen gro&szlig;e Teile der Arbeiterschaft nicht mehr links sondern rechts? Er h&auml;lt die linke Elite f&uuml;r mitverantwortlich: Diese habe den Klassenbegriff eliminiert &ndash; die Rechte besetze nun diese Thema.<br>\nDer Soziologe und Intellektuelle Didier Eribon ist ein Arbeiterkind aus dem franz&ouml;sischen Reims. Er kennt sich also bestens aus in der Klasse &ndash; Eribon verwendet bewusst diesen Begriff  &ndash;, zu der seine Familie geh&ouml;rt.<br>\n&ldquo;Statistisch gesehen bin ich ein Wunder&rdquo;, sagt Eribon. In Frankreich sei es unver&auml;ndert so, dass Familie, Schule und die richtige Universit&auml;t entscheidend f&uuml;r den Platz im Leben und die Weichen zum Erfolg seien.<br>\n&ldquo;Man hat eigentlich ein vorbestimmtes Schicksal, wenn man aus &auml;rmeren Schichten der Gesellschaft stammt.&rdquo; Der Analyse dieses gesellschaftlichen Zustands widmet Eribon sich in seinem Buch &ldquo;R&uuml;ckkehr nach Reims&rdquo;. Er beschreibt darin zum einen seine Reise nach Reims &ndash; 20 Jahre nach seiner &ldquo;Flucht&rdquo; nach Paris &ndash; zur Beerdigung seines Vaters: Die Erinnerungen, die dabei wach werden, die Konfrontation mit seiner Familie, von der er sich als junger, intellektuell interessierter Schwuler regelrecht fl&uuml;chtete, um zu &uuml;berleben.<br>\nDoch Eribons autobiografische Milieu-Analyse spiegelt nat&uuml;rlich nicht nur seine pers&ouml;nliche Geschichte wider, sondern ist auch ein Erkl&auml;rungsversuch daf&uuml;r, warum die franz&ouml;sische Arbeiterklasse von traditionell linken W&auml;hlern zu Anh&auml;ngern der Front National geworden ist.<br>\nEribon sieht die Ursache vor allem bei der franz&ouml;sischen linken Elite: Wenn man sich die franz&ouml;sische &ndash; eigentlich die gesamt europ&auml;ische Sozialdemokratie &ndash; der vergangenen Jahre anschaue, dann werde deutlich, dass diese, zusammen mit den Intellektuellen an Universit&auml;ten versucht h&auml;tten, &ldquo;die Notion von Klassen abzuschaffen, das Vokabular abzuschaffen. Und das hat, meiner Meinung nach, dazu gef&uuml;hrt, dass wir heute ganz andere Entwicklungen haben.&rdquo; Es sei wichtig,  dieser sozialdemokratisch-intellektuellen Negierung von Klassenkampf etwas &ndash; eine neue intellektuelle Analyse &ndash; gegen&uuml;berzustellen, wor&uuml;ber man zu einer neuen Wahrnehmung sozialer Realit&auml;ten finde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/soziologe-didier-eribon-warum-die-arbeiterklasse-nach.2162.de.html?dram:article_id=373082\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer an einem Rechtsruck der Arbeiterklasse zweifelt, sollte sich einmal das Wahlergebnis aus &Ouml;sterreich zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Wie kommt es, dass ein Norbert Hofer bei den Arbeitern 85% der Stimmen bekommt? Auf der Gegenseite haben 78% aller &Ouml;sterreicher mit Matura (Abitur) und sogar 83% aller Akademiker van der Bellen gew&auml;hlt. So deutlich waren zwei Lager schon lange nicht mehr getrennt. <\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161206_hwt_01.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161206_hwt_01-small.jpeg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Elitenversagen<\/strong><br>\nDer Brexit und die Wahl Donald Trumps kamen keineswegs &uuml;berraschend und sind offensichtlich der Beginn einer radikalen Zeitenwende, wenn bei den Eliten nicht sofort ein Umdenken stattfindet. Ein &ldquo;weiter so und immer mehr vom Gleichen&rdquo; ist nicht mehr m&ouml;glich. Es ist an der Zeit f&uuml;r eine drastische Kehrtwende. Ansonsten werden Extreme die Welt ver&auml;ndern und Wohlstand und Demokratie werden langfristig auf dem Spiel stehen.<br>\nGro&szlig;britannien und die USA haben gew&auml;hlt. Die einen die EU ab &ndash; und die anderen Donald Trump ins Pr&auml;sidentenamt. Entgegen aller Horrorszenarien sind weder Gro&szlig;britannien noch die USA im Meer versunken, noch sind die M&auml;rkte nachhaltig eingebrochen. Nein, sie sind sogar gestiegen. Mit der f&uuml;r uns keineswegs &uuml;berraschenden Wahl Trumps zum US-Pr&auml;sidenten wurden die Eliten nach dem Brexit abermals auf dem falschen Fu&szlig; erwischt.<br>\nWie kann das sein? Weder in den USA noch in Gro&szlig;britannien hat ausschlie&szlig;lich die wei&szlig;e Unterschicht &ndash; von den &ldquo;Oberen&ldquo; ver&auml;chtlich &ldquo;white trash&ldquo; genannt &ndash; entgegen den Erwartungen abgestimmt. Insbesondere in den USA hat sich auch die US-Mittelschicht nicht f&uuml;r Trump sondern oftmals gegen Clinton und das damit verbundene sogenannte &ldquo;Establishment&rdquo; entschieden. Trump wurde nicht zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt, weil er so ein toller Hecht ist, sondern weil die Menschen es satt haben, dass sich das oberste Prozent der Bev&ouml;lkerung ausschlie&szlig;lich um sich k&uuml;mmert und sich gnadenlos bereichert, w&auml;hrend der Rest auf der Strecke bleibt und obendrein f&uuml;r dumm verkauft wird.<br>\nEinerseits sind die Verm&ouml;gen der Superreichen in den letzten 15 Jahren explodiert, andererseits sind die Einkommen der Mittel- und Unterschicht kaum gestiegen. Amerika ist nicht nur New York, Kalifornien und Miami. Es leben nicht nur an der Ost- und Westk&uuml;ste der USA Menschen, sondern auch dazwischen &ndash; und zwar verdammt viele. Dieses &ldquo;Dazwischen&rdquo;, das ist das andere, das abgewirtschaftete Amerika. Amerikas Mittel- und Unterschicht sind zweifellos die Verlierer der Globalisierung. Eine Reise in die Mitte Amerikas h&auml;tte den Eliten gut getan. Genauso ist es ratsam f&uuml;r unsere Eliten in Europa, dorthin zu gehen wo ebenfalls viele Menschen wohnen &ndash; in den Vororten der gro&szlig;en St&auml;dte, in den vergessenen St&auml;dten und Regionen und auf dem tiefen Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Elitenversagen-3538485.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Schuldenberg ruft<\/strong><br>\nAlle Auflagen sind erf&uuml;llt, doch die EU-Politiker wollen keinen Schuldenschnitt. Sie fordern Reformen und wollen die Tarifautonomie aushebeln.<br>\nWas soll mit den griechischen Schulden passieren? Diese Frage wird das Treffen der Euro-Finanzminister am Montag dominieren. Finanzminister Sch&auml;uble lehnt einen Schuldenschnitt ab.<br>\n&bdquo;Athen muss endlich die n&ouml;tigen Reformen machen&ldquo;, sagte er der Bild am Sonntag. &bdquo;Wenn Griechenland im Euro bleiben will, f&uuml;hrt kein Weg daran vorbei &ndash; und zwar v&ouml;llig unabh&auml;ngig vom Schuldenstand.&ldquo; Die griechischen Staatsschulden belaufen sich auf &uuml;ber 300 Milliarden Euro, was 179,2 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) warnt schon seit Jahren, dass diese Schuldenlast nicht tragf&auml;hig ist. Der Fonds ist daher aus dem Rettungsprogramm f&uuml;r Griechenland ausgestiegen und wird sich erst wieder beteiligen, wenn es zu einem Schuldenschnitt gekommen ist. Derzeit sind die IWF-Experten nur als Berater in Athen t&auml;tig.<br>\nDie Eurogruppe befindet sich in einem Dilemma. Sie will keinen Schuldenschnitt &ndash; aber den IWF zur&uuml;ckgewinnen. Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, wurde daher beauftragt, einen Ausweg zu skizzieren. Sein Konzept will die Laufzeiten der Rettungskredite weiter verl&auml;ngern und die Zinsen erneut reduzieren. Momentan muss Griechenland auf seine ESM-Kredite noch etwa ein Prozent Zinsen und Geb&uuml;hren entrichten. Die griechische Schuldenlast w&uuml;rde im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftsleistung um 21,7 Prozentpunkte sinken &ndash; bis zum Jahr 2060.<br>\nIm Gegenzug verlangt die Euro-Gruppe weitere Reformen &ndash; obwohl die Europ&auml;er zugeben m&uuml;ssen, dass die Griechen eigentlich alle Auflagen erf&uuml;llt haben. Lobend hei&szlig;t es auf der ESM-Homepage: &bdquo;Das Land ist die f&uuml;hrende Wirtschaft, wenn es darum geht, die OECD-Empfehlungen f&uuml;r strukturelle Reformen umzusetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-Finanzministertreffen-zu-Griechenland\/!5359609\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Gl&auml;ubiger dr&auml;ngen auf Lockerung des Streikrechts<\/strong><br>\nDie fr&uuml;her als Troika bekannten Gl&auml;ubigerinstitutionen der EU sowie der IWF dr&auml;ngen Griechenland erneut, den Arbeitsmarkt weiter zu deregulieren. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund (EGB) kritisieren die Forderungen der griechischen Gl&auml;ubiger scharf.<br>\nAm 5. Dezember treffen sich die Euro-Finanzminister. Der EGB hat die Eurogruppe im Vorfeld des Treffens aufgerufen, Griechenland keine weiteren sch&auml;dlichen Reformen &uuml;berzust&uuml;lpen.<br>\nDerzeit laufen Diskussionen zwischen der griechischen Regierung und den griechischen Gl&auml;ubigern. Nach EGB-Informationen dr&auml;ngen die Gl&auml;ubiger darauf, den ohnehin bereits stark deregulierten griechischen Arbeitsmarkt weiter zu deregulieren.<br>\nZu den Forderungen der Gl&auml;ubiger geh&ouml;ren nach EGB-Informationen unter anderem:\n<ul>\n<li>eine Gesetzes&auml;nderungen, die es erleichtert, Gewerkschaftsmitglieder zu entlassen<\/li>\n<li>eine Gesetzes&auml;nderung, die es erschwert, zu Streiks aufzurufen<\/li>\n<li>neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Arbeitgeber, Besch&auml;ftigte auszusperren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte zu den Pl&auml;nen: &ldquo;Der geplante weitere Abbau von Gewerkschaftsrechten in Griechenland durch die Gl&auml;ubigerinstitutionen ist v&ouml;llig inakzeptabel. Er verst&ouml;&szlig;t gegen europ&auml;isches Recht und widerspricht klar dem Ziel von Jean-Claude Juncker, das Soziale Europa zu st&auml;rken und den Rechtspopulismus in die Schranken zu weisen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++90e735ca-b8a0-11e6-b980-525400e5a74a\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>WikiLeaks documents highlight sinister relations between Erdogan and ISIS<\/strong><br>\nThe connection of the Turkish president Recep Tayyip Erdo&#487;an&#900;s family with the oil smuggling of the &ldquo;Islamic State&rdquo; is revealed after Wikileaks&#900; revealing of emails from the Turkish energy minister, and Erdo&#487;an&#900;s son-in-law, Berat Albayrak. Albayrak&#900;s emails seem to confirm the not-so-recent accusations, since the energy minister is appealing to be the &ldquo;unofficial&rdquo; owner of the oil company Powertrance which is importing oil from the Isis&#900; land in Northern Irak to Turkey.<br>\nAt the end of September 2015 a Turkish Marxist hacking organization,   Red Hack, claimed that it has access to almost 20 gigabyte of data from  Albayrak&rsquo;s personal email accounts. Information and articles regarding the email&rsquo;s content began to go online, however the Turkish justice  system decided against the publication and reproduction of the emails, thus implying their authenticity. The newest accusations that the Turkish government   -and, specifically,   members of Erdogan&rsquo;s family- has an active role in the oil smuggling from areas that are controlled by the &ldquo;Islamic State&rdquo;, were between the most important subjects that were temporarily released. The leaking of all the emails from the Turkish energy minister by Wikileaks seem to confirm these allegations.<br>\nThe route of oil from the ISIS-controlled oil wells to Turkey was revealed by satellite photos which were published by Russia in December 2015. According to Russia, the oil is transported by third routes.\n<ul>\n<li>The west route, which starts at the &ldquo;capital&rdquo; of the ISIS, Rakka, and goes through the camp of Azaz in the Turkish border. From there, the oil is transported -according to the Russian Defense ministry- to Reyhanli and then parts of it are channeled to the Turkish market while the rest reaches the Mediterranean via the ports of  Iskenderun and Dortyol.<\/li>\n<li>Another central route starts from Deir Ez-zour in Syria, goes through the Al-Qamishli area and from there to the Turkish town of Batman.<\/li>\n<li>The third route, according to the Russian ministry, runs from Eastern Syria and West Iraq to the Southeastern corner of Turkey.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thepressproject.gr\/article\/103870\/exclusive-wikileaks-documents-relations-erdogan-ISIS-oil-smuggling\">ThePressProject<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der vergessene Krieg &ndash; die Kurden in der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nGut eineinhalb Jahre ist es her, dass der &auml;lteste Binnenkonflikt der T&uuml;rkei wieder entflammt ist und die beiden Hauptakteure, t&uuml;rkischer Zentralstaat und bewaffneten kurdische Milizen zu den Waffen zur&uuml;ckgekehrt sind. Der Anschlag von Suru&ccedil; im Juli 2015 gilt bis heute als Stein des Ansto&szlig;es. Die Bilanz ist verheerend, die Lage f&uuml;r die kurdische Zivilbev&ouml;lkerung ist so dramatisch wie seit langem nicht mehr: Tausenden Menschen haben die gewaltsamen Auseinandersetzungen das Leben gekostet, gro&szlig;e Teile der Infrastruktur sind zerst&ouml;rt, und die Spannungen im Land nehmen im Zuge der Entdemokratisierung immer weiter zu.  Die &bdquo;Kurdenfrage&ldquo; ist im internationalen politischen Diskurs ein untergeordnetes Thema, eigentlich ist sie jedoch eng mit den derzeit dr&auml;ngendsten Problemen der T&uuml;rkei verbunden und verdient deshalb mehr Beachtung. Ein Abriss eines alten Krieges, der etwas in Vergessenheit geraten ist.<br>\nDer vergangene Monat hat nochmal internationale Aufmerksamkeit auf einen Konflikt gelenkt, der angesichts gro&szlig;er politischer Umw&auml;lzungen in Europa, terroristischer Bedrohungen, und der Kriege in Nahost weniger die Schlagzeilen bestimmt hatte. Anfang November wurden gro&szlig;e Teile der politischen F&uuml;hrung der linken und pro-kurdischen HDP verhaftet, zuvor waren es die B&uuml;rgermeister der Kurdenhauptstadt Diyarbak&#305;r, landesweit etwa unz&auml;hlige kurdische Medien geschlossen, zigtausende Menschen festgenommen, oder einfach entlassen. Im kurdischen Kontext geschieht all dies im Lichte angeblicher Anti-Terror-Ma&szlig;nahmen gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Prominente Kurdenpolitiker wie die HDP-Vorsitzenden Selahettin Demirta&#351; und Figen Y&uuml;ksekda&#487; konnten zwar nach der Aberkennung ihrer parlamentarischen Immunit&auml;t im Mai 2016 mit einer Verhaftung rechnen, fast einhundert Verfahren liefen alleine gegen Demirtas, doch der Kahlschlag gegen die kritische Opposition kam trotzdem wie ein Schock. Nach dem gescheiterten Putschversuch am 15. Juli dieses Jahres und dem damit verbundenen Ausnahmezustand, scheint die T&uuml;rkei als demokratischer Rechtsstaat kaum noch zu retten sein. Seit Monaten agiert die regierende AKP-F&uuml;hrung zusammen mit dem Pr&auml;sidenten fernab dieser allgemeing&uuml;ltigen Prinzipien, sie hat den bedeutendsten innerstaatlichen Konflikt des Landes, der die T&uuml;rkei seit Gr&uuml;ndungstagen begleitet, aus politischem Kalk&uuml;l bewusst befeuert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/der-vergessene-krieg-die-kurden-in-der-tuerkei\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lufthansa-Streik: Union Scabs und Lehre der Leere<\/strong><br>\nEs gibt &ndash; ganz grunds&auml;tzlich gesprochen &ndash; zwei Arten, die Geschichte der Menschheit zu betrachten. Einerseits schreitet sie best&auml;ndig voran. Durch technologischen Fortschritt: Selbst Fl&uuml;chtlinge in Schlauchboten tragen heute Adidas-Rucks&auml;cke und sind &uuml;ber Smartphones vernetzt.<br>\nAndererseits dreht sich die Geschichte doch best&auml;ndig im Kreise. Ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r die Auffassung, dass wir &ndash; seit unsere Vorfahren sich entschieden, von den B&auml;umen zu kommen und den aufrechten Gang zu &uuml;ben &ndash; m&ouml;glicherweise in einem Rad der ewigen Wiederkehr gefangen sind, lieferte am 30. November 2016 ein gewisser R&uuml;diger Fell.<br>\nFell sitzt im Betriebsrat des Frankfurter Flughafens und organisierte mit seiner Gruppierung Vereinigung Boden eine Anti-Streik-Demo von rund 200 emp&ouml;rten, braven Flughafen-Besch&auml;ftigten, die sich einer ungef&auml;hr ebenso gro&szlig;en Streikversammlung der Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit entgegen stellten (FAZ, 30.11.2016).<br>\nSolche Ereignisse gibt es seit Bestehen der Arbeiterbewegung und sie geh&ouml;ren zu den dem&uuml;tigendsten Beispielen f&uuml;r Selbsthass und Verwirrung innerhalb der arbeitenden Bev&ouml;lkerung. Im Englischen w&uuml;rden gelbe Betriebsratsmitglieder wie R&uuml;diger Fell, Andreas Scholz und ihresgleichen als &bdquo;Union Scabs&ldquo; bezeichnet &ndash; was im deutschen mit &bdquo;Streikbrecher&ldquo; nur unzureichend &uuml;bersetzt ist. Britische wie amerikanische Arbeiter verziehen beim Aussprechen des Wortes den Mund, als h&auml;tten sie saure Milch geschluckt, meist f&auml;llt auch das Adjektiv &bdquo;lousy&ldquo;.<br>\nEs waren die &uuml;blichen Frame-Elemente zu h&ouml;ren, die von arbeitgebernahen Stichwortgebern wie Bild, Manager-Magazin, FAZ bei allen effektiven Streiks reproduziert werden: Streik als Geiselnahme, hohe Lohnforderungen als unsolidarische Privilegien einer kleinen Berufsgruppe (Partikular-Interessen), Nestbeschmutzung und Rufsch&auml;digung, gar mutwillige Zerst&ouml;rung des Unternehmens.<br>\nReflexartig ist seit einigen Jahren auch der Ruf nach autorit&auml;rem Durchgreifen zu h&ouml;ren: Streikverbote in der Daseinsvorsorge. Und das ist kein Spa&szlig;: 2010 beendete das Milit&auml;r in Spanien einen Fluglotsenstreik, nachdem die Regierung den Notstand ausgerufen hatte (rp-online, 6.12. 2010).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/lufthansa-streik-union-scabs-und-lehre-der-leere\/\">Arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zahl der Wohnungslosen stark gestiegen<\/strong><br>\nHunderttausende Menschen in Deutschland haben kein festes Dach &uuml;ber dem Kopf. Seit 2010 wuchs diese Gruppe von 248.000 auf 335.000 Personen an. Die Regierung sagt, an fehlendem Wohnraum liege es oft nicht.<br>\nDie Zahl der wohnungslosen Menschen ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Sie wuchs von 248.000 Personen im Jahr 2010 auf zuletzt 335.000, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag. Betroffen waren 29.000 Kinder und 306.000 Erwachsene, davon mit 220.000 Personen der Gro&szlig;teil M&auml;nner.<br>\nWohnungslos sind Menschen, die auf der Stra&szlig;e leben, die ohne Mietvertrag in Wohnungen auf Kosten des Staats untergebracht sind, die in Notunterk&uuml;nften oder Heimen untergebracht sind oder bei Verwandten untergekommen sind.<br>\nDas Bundessozialministerium st&uuml;tzt sich bei seinen Angaben auf Sch&auml;tzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, da es keine amtliche Statistik dazu gibt. Man nehme das Problem ernst, so das Ministerium. Die Bundesarbeitsgemeinschaft prognostizierte bis 2018 einen Zuwachs auf 536.000 wohnungslose Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/armut-in-deutschland-zahl-der-wohnungslosen-stark-gestiegen\/14933584.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong>  Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut&rdquo; (Angela Merkel in der Haushaltsdebatte). Und warum sagen die Zahlen dann etwas v&ouml;llig anderes?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenn ich niemanden treffen k&ouml;nnte, w&uuml;rde ich verr&uuml;ckt<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Zahl der alten Menschen, die mit wenig Geld auskommen m&uuml;ssen, steigt.<\/li>\n<li>Aus entsorgten Pflanzen hat sich Eugen K. ein kleines Paradies geschaffen. Das ist der einzige Lichtblick in seinem bescheidenen Leben.<\/li>\n<li>Auch Vera B. hat viel zu wenig Geld und f&uuml;rchtet sich vor Einsamkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was andere Menschen wegwerfen, ist f&uuml;r Eugen K. ein Schatz. Entsorgte Pflanzen holt er sich aus dem M&uuml;llcontainer der kleinen Wohnanlage. &Uuml;berall in seinem Ein-Zimmer-Appartement bl&uuml;ht und gr&uuml;nt es. Auf dem Holzregal steht ein kleiner Kaktus, in Vasen auf dem Boden wachsen Orchideen, und in gr&ouml;&szlig;eren K&uuml;beln stehen kleine Palmen. &ldquo;Die Leute werfen einfach alles weg&rdquo;, sagt Eugen K., lacht und f&uuml;gt hinzu: &ldquo;Lachen ist gesund und kostet nichts.&rdquo; Kaufen k&ouml;nnte sich der 87-J&auml;hrige keine der Pflanzen, wie auch: Zum Leben bleiben ihm nur ein paar Euro am Tag.<br>\nTrotzdem hat sich Eugen K. in seiner Wohnung ein kleines Reich geschaffen. An den W&auml;nden h&auml;ngen Stiche von alten Meistern oder Fotografien seiner Familie aus fr&uuml;heren Tagen. Die K&uuml;cheneinrichtung in der kleinen Kochnische hat er sich ebenso selbst gebaut wie sein mintgr&uuml;nes Sofa, einen Sessel in der selben Farbe und sogar sein Bett, das er wie eine Theaterb&uuml;hne hinter einem schweren Vorhang verschwinden lassen kann. &ldquo;Ich arbeite jeden Tag etwas&rdquo;, sagt der Mann mit den schlohwei&szlig;en gewellten Haaren. &ldquo;Wenn ich etwas denken kann, bin ich gl&uuml;cklich.&rdquo;<br>\nDie Arbeit hilft ihm gegen das Alleinsein zu Hause. Ins Caf&eacute; zu gehen, um unter Leute zu kommen, kann er sich nicht leisten. Daf&uuml;r schlendert er einmal in der Woche &uuml;ber den nahe gelegenen Flohmarkt und sucht dort nach Sch&auml;tzen &ndash; Stoff oder alten M&ouml;belst&uuml;cken, aus denen er etwas Neues schaffen kann. &ldquo;Mehr als drei oder vier Euro gebe ich aber nie aus&rdquo;, sagt er und l&auml;chelt. Schon ein paar hundert Euro w&uuml;rden ihm helfen in seinem bescheidenen Leben, so gerne w&uuml;rde er auch wieder einmal einfach ein Theater besuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/altersarmut-wenn-ich-niemanden-treffen-koennte-wuerde-ich-verrueckt-1.3277946\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>F&uuml;r Arme ist M&uuml;nchen eine geschlossene Gesellschaft<\/strong>\n<ul>\n<li>Laut dem letzten Armutsbericht von 2011 ist fast jeder f&uuml;nfte M&uuml;nchner arm oder von Armut bedroht.<\/li>\n<li>In dem Bericht gilt ein Alleinstehender als arm, wenn er weniger als 1000 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung hat.<\/li>\n<li>Im neuen Bericht, der n&auml;chstes Jahr erscheint, wurde die Armutsgrenze aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten auf 1350 Euro angehoben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vorfreude, da und dort Fanges&auml;nge, die knisternde Spannung vor dem Spiel: Wer vom U-Bahnhof Fr&ouml;ttmaning zum Stadion marschiert, um, sagen wir, ein Champions-League-Spiel des FC Bayern anzuschauen, &uuml;bersieht im Trubel leicht, dass ihm meist &auml;ltere Menschen mit gro&szlig;en Plastikt&uuml;ten oder Rucks&auml;cken entgegenkommen. Sie stochern in M&uuml;lleimern herum, suchen nach herumliegenden Flaschen oder nehmen sie den Fans gleich aus der Hand, sobald das Bier ausgetrunken ist. Das Pfand daf&uuml;r betr&auml;gt acht Cent, PET-Flaschen bringen 25 Cent. Um sich das billigste Ticket &ndash; 30 Euro in der Gruppenphase der Champions League &ndash; leisten zu k&ouml;nnen, muss sich ein Sammler ranhalten.<br>\nAber er will ja gar nicht ins Stadion. Er braucht das Pfand, um halbwegs &uuml;ber die Runden zu kommen. Um die Miete bezahlen zu k&ouml;nnen, um etwas zu essen zu haben, um den Durst zu stillen. Es geht um die elementaren Bed&uuml;rfnisse des Lebens, das nahe am Abgrund stattfindet und so gut wie nichts mit dem zu tun hat, was in der Arena passiert. Dort kicken junge M&auml;nner mit Millionengeh&auml;ltern, dort genie&szlig;en Besserverdienende die Spezialit&auml;ten am Buffet der Business-Lounge, sofern sie sich nicht mit den bescheideneren Pl&auml;tzen zu 100 Euro begn&uuml;gen. Und ja, da ist auch die gro&szlig;e Gruppe der Normalverdiener, die ein Ticket f&uuml;r 50 oder 60 Euro nicht in den Ruin treibt, vielleicht sind auch einige darunter, die sich das Eintrittsgeld vom Munde abgespart haben. Sie alle werden beim Anpfiff drin sein in der Arena; die Flaschensammler aber bleiben drau&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/armut-muenchens-arme-schaemen-sich-fuer-ihre-armut-1.3267181\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Armut kostet den Menschen elf Jahre Lebenszeit<\/strong><br>\nEs w&auml;re nicht das erste Mal, dass eine Versicherung eine gesellschaftliche Diskussion anst&ouml;&szlig;t. Die Strategen der M&uuml;nchener R&uuml;ck haben mit ihren Analysen zu Sturmsch&auml;den und anderen Naturkatastrophen ma&szlig;geblich die Debatte um den Klimawandel vorangebracht. Jetzt wirft die Zurich, einer der gr&ouml;&szlig;ten Lebensversicherer in Deutschland, eine neue Frage auf: Ist Langlebigkeit in Deutschland ein versicherbares Risiko?<br>\nSo weit, so unspektakul&auml;r. Doch die Ergebnisse der Analyse, die der &bdquo;Welt&ldquo; exklusiv vorliegt, haben es in sich. Sie offenbaren, dass die Lebenserwartung zwar weiter langsam steigt. Doch die Langlebigkeitsstudie zeigt, dass sich der Trend abflacht und wir langsam an eine nat&uuml;rliche Altersgrenze sto&szlig;en.<br>\nArme M&auml;nner sterben elf Jahre fr&uuml;her<br>\nViel brisanter ist zudem, dass die Untersuchung schonungslos vorf&uuml;hrt, wie ungleich verteilt sogar die Ressource Lebenszeit ist. Demnach werden M&auml;nner mit hohem Einkommen durchschnittlich elf Jahre &auml;lter als ihre Geschlechtsgenossen mit niedrigem Einkommen.<br>\nDenn die Studie der Zurich birgt sozialen Sprengstoff. Sie ruft in Erinnerung, dass arme Leute so kurz leben, dass eine pauschale Ausweitung des Renteneintrittsalters kaum m&ouml;glich ist. Armutsgef&auml;hrdete M&auml;nner in Deutschland haben eine Lebenserwartung von gerade mal 70,1 Jahren. Bei Frauen liegt diese bei knapp 77 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article159974495\/Armut-kostet-den-Menschen-elf-Jahre-Lebenszeit.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verelendung per Gesetz<\/strong><br>\nDie Teilprivatisierung der Rente unter SPD und Gr&uuml;nen hat das Problem der Altersarmut noch versch&auml;rft. Eine L&ouml;sung boten auch die j&uuml;ngsten Beratungen der Bundesregierung nicht. Dabei gibt es eine Alternative: eine solidarische B&uuml;rgerversicherung f&uuml;r alle (&hellip;)<br>\nEine solidarische B&uuml;rgerversicherung w&uuml;rde dem Rechnung tragen. &raquo;Solidarisch&laquo; meint, dass sie zwischen &ouml;konomisch unterschiedlich Leistungsf&auml;higen einen sozialen Ausgleich herstellen muss. Nicht nur auf L&ouml;hne und Geh&auml;lter, sondern auf s&auml;mtliche Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen, Vermietung und Verpachtung &ndash; sind Beitr&auml;ge zu erheben. Dabei darf es weder Beitragsbemessungs- noch Versicherungspflichtgrenzen geben, die es privilegierten Personengruppen erlauben w&uuml;rden, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu entziehen. Andererseits muss finanziell aufgefangen werden, wer den nach Einkommensh&ouml;he gestaffelten Beitrag nicht selbst entrichten kann. Nur im Falle fehlender oder eingeschr&auml;nkter Zahlungsf&auml;higkeit der Versicherten h&auml;tte also der Staat die Aufgabe, Beitr&auml;ge bedarfsbezogen zu &raquo;subventionieren&laquo;, also Mittel daf&uuml;r aus dem allgemeinen Steueraufkommen zuzuschie&szlig;en.<br>\nIn die B&uuml;rgerversicherung w&auml;ren s&auml;mtliche Einwohnerinnen und Einwohner einbezogen. So w&uuml;rde die Finanzierungsbasis des sozialen Sicherungssystems verbreitert und der Kreis seiner Mitglieder im Sinne der Schaffung eines inklusiven Sozialstaates erweitert. Eine solche Versicherung&laquo; bedeutete schlie&szlig;lich, dass gew&auml;hrleistet sein muss, dass ihre Mitglieder, soweit sie dazu finanziell in der Lage sind, Beitr&auml;ge entrichten und entsprechend gesch&uuml;tzte Anspr&uuml;che erwerben. Dies schlie&szlig;t keineswegs aus, dass sich der Staat mit Steuergeldern am Auf- und Ausbau der Versicherung beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-05\/050.php\">Christoph Butterwegge in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Philip Morris sponsert Parteien im gro&szlig;en Stil<\/strong><br>\nDer Tabakkonzern Philip Morris zahlte &uuml;ber sechs Jahre rund 544.000 Euro f&uuml;r politisches Sponsoring &ndash; in den Rechenschaftsberichten der Parteien findet sich dazu nichts. Der Druck w&auml;chst, das Parteienrecht zu &auml;ndern.<br>\nWenn die CDU in den n&auml;chsten beiden Tagen ihren Parteitag veranstaltet, darf auch der Tabakkonzern Philip Morris in der Essener Grugahalle nicht fehlen. Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Zigarettenhersteller (unter anderem von Marlboro) mit einem Stand vertreten, um die anwesenden Christdemokraten von den Vorz&uuml;gen des Qualmens zu &uuml;berzeugen.<br>\nPhilip Morris l&auml;sst sich das Parteisponsoring einiges kosten, wie die Organisation Lobbycontrol herausgefunden hat. Zwischen 2010 und 2015 hat das Unternehmen demnach rund 544.000 Euro f&uuml;r Veranstaltungen von CDU, CSU, SPD und FDP sowie deren parteinahe Organisationen ausgegeben &ndash; Gr&uuml;neund Linke tauchen in der Liste nicht auf. In den Rechenschaftsberichten der betroffenen Parteien sind die Betr&auml;ge des Tabakriesen nicht aufgef&uuml;hrt.<br>\nDie Parteien m&uuml;ssen Einnahmen aus dem Sponsoring in Deutschland nicht gesondert ausweisen, was zuletzt f&uuml;r erhebliche Kritik sorgte. Das ZDF-Magazin &ldquo;Frontal21&rdquo; hatte enth&uuml;llt, dass sich Wirtschaftsvertreter bei SPD-Veranstaltungen &uuml;ber Sponsorengelder den Zugang zu Spitzenvertretern der Partei verschaffen konnten &ndash; ohne dass die &Ouml;ffentlichkeit davon erfuhr.<br>\nEs weist auf die Regelungsl&uuml;cke im deutschen Parteienrecht hin, dass Lobbycontrol seine Informationen nicht von der Bundestagsverwaltung bekommen hat, die f&uuml;r das Thema Parteienfinanzierung in Deutschland eigentlich zust&auml;ndig ist: Die Zahlen stammen von der englischsprachigen Website von Philip Morris. Nach einigen Klicks st&ouml;&szlig;t man unter der Rubrik &ldquo;Contributions&rdquo; auf verschiedene PDF-Dokumente, die offenbaren, wie der Konzern in den vergangenen Jahren politische Landschaftspflege in Deutschland betrieben hat. [&hellip;]<br>\nAm meisten Geld bekamen die Unionsparteien von Philip Morris. Allein die CDU habe 2015 umgerechnet rund 80.000 Euro f&uuml;r diverse Parteiveranstaltungen kassiert, sagt Ulrich M&uuml;ller von Lobbycontrol: &ldquo;Wenn eine einzelne Firma wie Philip Morris so viel Geld an eine Partei zahlen kann, ohne dass das im Rechenschaftsbericht der Partei auftaucht, dann verfehlen diese Berichte ihren Zweck.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/cdu-und-csu-bekommen-besonders-viel-sponsorengelder-von-philip-morris-a-1124456.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im Grunde genommen wissen alle B&uuml;rger, da&szlig; sich die gro&szlig;en Parteien, allen voran SPD, CDU\/CSU und FDP, von &ldquo;der Wirtschaft&rdquo; massiv schmieren lassen und auch wirtschaftsh&ouml;rig agieren. Es scheint aber den meisten nicht wichtig zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russland-Sanktionen ohne politische Wirkung?<\/strong><br>\nDie Ma&szlig;nahmen gegen Russland im Zusammenhang mit der Krim und dem MH17-Abschuss haben sich weitgehend aus den Nachrichten verfl&uuml;chtigt und keine Seite will etwas unternehmen, um sie zu beenden &ndash; eine L&ouml;sung ist in weite Ferne ger&uuml;ckt<br>\nVon den USA und der EU wurden seit dem Jahre 2014 als Folge der Vorg&auml;nge auf der Krim und dem danach erfolgten und bis heute nicht aufgekl&auml;rten Abschuss des Malaysian Airlines-Flugs MH17 Sanktionen gegen einzelne Personen und Firmen in Russland verh&auml;ngt. Die inzwischen erfolgten regelm&auml;&szlig;igen Verl&auml;ngerungen dieser Sanktionen gegen Russland fallen in den t&auml;glichen Nachrichten kaum noch auf. Dies betrifft auch die in den letzten Tagen geforderten zus&auml;tzlichen Sanktionen in der Folge des Eingreifens Russlands in den Syrienkonflikt. (&hellip;)<br>\nDie westlichen Sanktionen waren f&uuml;r die russische Wirtschaft so etwas wie ein Weckruf, um die L&ouml;sung schon lange bestehender Probleme endlich in Angriff zu nehmen. Seit dem Ende des Kalten Krieges war es f&uuml;r russische Unternehmen vergleichsweise einfach, moderne Maschinen im Westen einzukaufen. Unterst&uuml;tzt wurden diese Eink&auml;ufe nicht selten auch durch finanzielle Zuwendungen der Verk&auml;ufer aus dem Westen. Die Sanktionen erschwerten diese Vorgehensweise ein wenig, auch wenn sie sie nicht unterbinden konnten, wie die k&uuml;rzlich erfolgte Verhaftung des russischen Wirtschaftsministers Alexej Uljukajew zeigt.<br>\nMit dem fehlenden Maschinenangebot aus dem Westen ist die russische Industrie gezwungen, sich entweder aus chinesischen Quellen zu versorgen oder sich auf die eigenen Fertigkeiten zu besinnen und die ben&ouml;tigten Maschinen selbst zu entwickeln und herzustellen, wenn man nicht zu sehr von China abh&auml;ngig werden will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-Sanktionen-ohne-politische-Wirkung-3509200.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach mit den Sanktionen gegen Russland befasst und kritisch Stellung bezogen &ndash; dazu einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35965\">Die Angst vor einem Ausgleich mit Russland. Das politische Establishment vs. Trump.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28101\">Apropos Sanktionen: Ein Blick auf Russlands Ressourcen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23612\">Hat sich Europa dem Druck der USA gebeugt? Oder aus eigenem Antrieb Sanktionen gegen Russland mit-verh&auml;ngt?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Arbeiterkinder und Studium &ndash; Viele kennen gar nicht ihre M&ouml;glichkeiten<\/strong><br>\nStudium oder nicht? Diese Entscheidung h&auml;ngt bei jungen Menschen in Deutschland vor allem vom Bildungshintergrund der Eltern ab. Die Initiative Arbeiterkind.de will das &auml;ndern.<br>\nDie Perspektiven eines Kindes in Deutschland h&auml;ngen noch immer vor allem vom Bildungshintergrund der Eltern ab. Um das zu &auml;ndern, hat Katja Urbatsch die Initiative Arbeiterkind.de gegr&uuml;ndet. Das deutsche Schulsystem basiere stark darauf, dass die Eltern ihre Kinder sowohl finanziell als auch ideell unterst&uuml;tzen, so die Kritik von Urbatsch am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Sie selbst hat zusammen mit ihrem Bruder als erste aus ihrer Familie studiert.<br>\n&ldquo;Man muss erst einmal auf die Idee kommen, dass man einen anderen Weg einschlagen kann, als die bisherige Familie&rdquo;, wei&szlig; Urbatsch aus eigener Erfahrung. &ldquo;Wenn noch niemand studiert hat, dann kann man nat&uuml;rlich niemanden fragen, man hat keine Vorbilder in der Familie.&rdquo; Deswegen sei es wichtig, dass jemand von au&szlig;en die Idee an einen herantrage.<br>\nIn ganz Deutschland gehen Ehrenamtliche der Initiative in die 9. und 10. Klassen, um dort ihre eigene Bildungsgeschichte zu erz&auml;hlen. Theoretisch gebe es zwar eine gro&szlig;e Durchl&auml;ssigkeit im deutschen Bildungssystem, etwa mit dem zweiten und dritten Bildungsweg, so Urbatsch. &ldquo;Aber viele Menschen kennen gar nicht ihre M&ouml;glichkeiten oder trauen sie sich nicht zu.&rdquo;<br>\nEs sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das zu &auml;ndern. &ldquo;Es ist wichtig, dass jeder einzelne von uns sich verantwortlich f&uuml;hlt, die Potenziale in unserer Gesellschaft zu heben.&rdquo;<br>\nGegen&uuml;ber der Politik formulierte Urbatsch die Forderung, genauer hinzuschauen, wo genau die H&uuml;rden f&uuml;r den Bildungsaufstieg liegen. &ldquo;Wir merken, dass die Finanzierung f&uuml;r unsere Zielgruppe eine ganz wichtige Frage ist: Wieviel BAf&ouml;G kriege ich eigentlich? Wenn man das erst wei&szlig;, wenn man schon studiert, ist das nat&uuml;rlich eine riesen Hemmschwelle.&rdquo; H&auml;ufig l&auml;ge der Teufel im Detail.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/arbeiterkinder-und-studium-viele-kennen-gar-nicht-ihre.1008.de.html?dram:article_id=372912\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ist Micro-Targeting via Facebook wirklich Schuld am Sieg von Donald Trump?<\/strong><br>\nEin Bericht &uuml;ber die britische Agentur Cambridge Analytica sorgt derzeit im deutschsprachigen Netz f&uuml;r Aufregung. Hat das Unternehmen mit seinem Profiling und Micro-Targeting von Facebook-Usern tats&auml;chlich Donald Trump ins Wei&szlig;e Haus gebracht? Die Methoden der Firma stehen seit l&auml;ngerem in der Kritik, nicht nur wegen Datenschutzbedenken.<br>\n&bdquo;Donald Trump sollte Sie heute k&uuml;ssen&ldquo;, sagte eine Nachrichtensprecherin einen Tag nach der US-Wahl zu Matthew Oczkowski, Head of Product der Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica. Das Unternehmen feierte den Erfolg seines bekanntesten Kunden auf der Website mit einem Zusammenschnitt von TV-Berichten. Trump hatte die Londoner Agentur engagiert, um W&auml;hlergruppen zu analysieren, gezielt anzusprechen und so die Wahl zu gewinnen.<br>\nDie Sammlung und Analyse von Daten, die Cambridge Analytica (CA) daf&uuml;r durchf&uuml;hrte, sorgte am Wochenende f&uuml;r Aufregung, als der Text mit dem Titel Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt, aus der Schweizer Tagesanzeiger-Beilage Das Magazin in Social-Media-Kan&auml;len die Runde machte. Das Zitat in der &Uuml;berschrift stammt von dem Psychologen Michael Kosinski, der den Ansatz von geschaffen hat, den CA genutzt hat. Der Sozialforscher hat eine Methode entwickelt, mit der auf Basis von Daten eines Facebook-Nutzers dessen Pers&ouml;nlichkeit abgebildet werden soll.<br>\nDass Cambridge Analytica rund 220 Millionen US-B&uuml;rger analysiert, in Pers&ouml;nlichkeitsgruppen aufgeteilt und diesen gezielte Facebook-Werbung ausgespielt hat, soll Trump zum Sieg verholfen haben. Und auch wenn sich das Unternehmen am Tag nach der Wahl von den Medien feiern lie&szlig;, so gaben die Datenanalysten Trump am Tag vor der Wahl nur eine 30-Prozent-Chance f&uuml;r den Sieg: &bdquo;So viele Staaten waren innerhalb der Fehlergrenze, sodass sich die Sache in jede Richtung drehen k&ouml;nnte&ldquo;, sagte Oczkowski dem Wall Street Journal.<br>\nEin Jahr zuvor wollten die Targeting-Spezialisten noch einen anderen Republikaner ins Wei&szlig;e Haus bringen: Ted Cruz. Er engagierte CA f&uuml;r seine Pr&auml;sidentschaftskampagne, was der Agentur erstmals internationale Aufmerksamkeit verschaffte &ndash; allerdings nicht nur positive. Der Guardian berichtete im Dezember 2015, dass die Daten, die Cambridge Analytica f&uuml;r den Auftrag sammelte, ohne Zustimmung der Facebook-Nutzer passierte. Das Unternehmen nahm zu den Vorw&uuml;rfen nicht Stellung. Facebook betonte damals, die Praktiken von Cambridge Analytica zu untersuchen. User in die Irre zu f&uuml;hren &ndash; im Fall von CA durch Pers&ouml;nlichkeitstests &ndash; versto&szlig;e gegen die Gesch&auml;ftsbedingungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wired.de\/collection\/business\/ist-micro-targeting-facebook-wirklich-schuld-trumps-sieg\">Wired<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Alternativlos, Folge 38<\/strong><br>\nAlternativlos Folge 38 handelt vom Leben nach und mit der Apokalypse (Trump, Brexit, Fl&uuml;chtlingskrise, etc), mit einem kurzen Blick auf die aktuelle Wahl-Situation in Frankreich und &Ouml;sterreich und den Brexit-Nachwehen in UK. Au&szlig;erdem geht es um Fake News, die OPEC und die Digitale Charta.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/alternativlos.org\/38\/\">Alternativlos<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie immer, sehr h&ouml;renswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Nicht vergessen &hellip; heute Abend kommt die Anstalt!<\/strong><br>\nDie Anstalt vom 6. Dezember 2016<br>\nWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Sch&auml;rfe: Max Uthoff und Claus von Wagner kl&auml;ren &uuml;ber die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der &ldquo;Anstalt&rdquo;.<br>\nGemeinsam mit ihren G&auml;sten Alfred Dorfer, Uta K&ouml;bernick, Antonia von Romatowski und Michael Altinger wollen sie &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;.<br>\nIm TV und hier im Livestream: ZDF, 06.12.2016, 22:15 &ndash; 23:00<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-vom-6-dezember-2016-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36122"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36131,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36122\/revisions\/36131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}