{"id":36167,"date":"2016-12-08T08:47:51","date_gmt":"2016-12-08T07:47:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167"},"modified":"2016-12-08T10:25:55","modified_gmt":"2016-12-08T09:25:55","slug":"hinweise-des-tages-2770","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h01\">Kabinett will Autobahnprivatisierung beschlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h02\">Von Lautsprechern und Demagogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h03\">Der Staat darf Atomkraftwerke abschalten &ndash; und es kostet wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h04\">Ungesunder &Uuml;berschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h05\">Autorit&auml;tsverlust der &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h06\">Von Riester zu Nahles: Altersarmut trotz Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h07\">Unsichere Jobs beeinflussen Arbeitsqualit&auml;t und Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h08\">Nur reden hilft nicht weiter &ndash; Was aus Renzis Debakel gelernt werden muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h09\">Deutsche &uuml;berschulden sich immer mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h10\">Ein Grundeinkommen kann die Gesellschaft wieder vereinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h11\">Die B&uuml;rger sind aufgerufen eine &Uuml;bergangsregierung zu w&auml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h12\">Angela Merkel: Die &bdquo;lustige&ldquo; Kopie der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h13\">Bundeswehr soll Saudi-Arabiens Milit&auml;rs ausbilden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h14\">EU-Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine versickern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h15\">Das m&ouml;rderische Gesch&auml;ft mit der Wasserkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h16\">Puste- und Hefekuchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36167#h17\">Protestaktion anl&auml;sslich des letzten Nachtzugs der Deutschen Bahn: Mord am Nachtzug<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kabinett will Autobahnprivatisierung beschlie&szlig;en<\/strong><br>\nDiesen Freitag soll vom Bundeskabinett eine umfassende Grundgesetz&auml;nderung verabschiedet werden. Die &Auml;nderung behandelt vordergr&uuml;ndig die notwendige Neufassung der Bund-L&auml;nder-Finanzbeziehungen sowie eine Reform der Autobahnverwaltung. Faktisch sind die &Auml;nderungen derart umfassend, dass man auch von einer &bdquo;F&ouml;deralismusreform 3&ldquo; sprechen k&ouml;nnte. Die Gewerkschaft Ver.di kommentierte die Entw&uuml;rfe z.B. wie folgt:\n<blockquote><p>&bdquo;Mit dem Referentenentwurf wird eine Neuausrichtung des Verh&auml;ltnisses von Bund und L&auml;ndern angestrebt, die in ihrer Bedeutung den Reformen der bundesstaatlichen Ordnung (F&ouml;deralismusreform I und II) gleichkommt.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Bedauerlicherweise wird zu dieser Reform in ihrer gesamten Bedeutung bisher kaum berichtet. Wir von GiB hatten bisher kritisiert, dass die Entw&uuml;rfe die Zentralisierung und formelle Privatisierung der Autobahnverwaltung beinhalten und dazu auch erm&ouml;glichen, dass die funktionale Privatisierung &uuml;ber &ouml;ffentlich-private Partnerschaften (&Ouml;PP) von Einzelabschnitten zum fl&auml;chendeckenden Prinzip erhoben wird. Seit vergangenem Donnerstag werden wir in dieser Auffassung auch vom Bundesrechnungshof unterst&uuml;tzt (siehe dazu hier).<br>\nDer Deal zwischen Bund und L&auml;ndern hat aber noch einen weiteren Aspekt: Die Zustimmung zu dieser Form der Autobahnreform hat sich der Bund von den L&auml;ndern unter anderem durch zus&auml;tzliche 9,5 Mrd. Euro j&auml;hrlich erkauft. Was der Bund  und insbesondere Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble da verhandelt hat, ist f&uuml;r den Bundeshaushalt insgesamt aber nachteilhaft. Als Gegenleistung gestatten die L&auml;nder die Autobahnreform. Und auch die kommt den Bund teuer, wegen des aufwendigen Umbaus, aber insbesondere wegen des Einbezugs von privatem Kapital &uuml;ber &Ouml;PP! Nicht nur die Autobahnreform selbst verdient, n&auml;her betrachtet zu werden, sondern auch m&ouml;glicherweise der hohe Preis, der daf&uuml;r bezahlt wird. Aus Sicht der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger  sieht es nach einem &bdquo;lose-lose-Gesch&auml;ft&ldquo; aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/kabinett-will-autobahnprivatisierung-beschliessen\/\">Carl Wa&szlig;mut auf Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Autobahnen k&ouml;nnten doch privatisiert werden<\/strong><br>\nFinanzminister Sch&auml;uble wollte private Investoren an Autobahnen beteiligen. Die SPD konterte, die Pl&auml;ne seien vom Tisch. Nun liegt ein Gutachten vor, das die Finanzwirtschaft hoffen l&auml;sst. [&hellip;]<br>\nDie Autoren des Gutachtens haben diesen Entwurf ausgewertet und bem&auml;ngeln &ldquo;unzureichende Privatisierungsschranken&rdquo;. Laut den Autoren lassen die geplante &Auml;nderung des Grundgesetzes in Artikel 90 und der Entwurf f&uuml;r das entsprechende Begleitgesetz eine umfassende Beteiligung von privaten Investoren zu &ndash; anders als es SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel verk&uuml;nden lie&szlig;. &ldquo;Es wird weder eine Privatisierung von Stra&szlig;en noch der Bundesfernstra&szlig;engesellschaft geben&rdquo;, erkl&auml;rte j&uuml;ngst eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums.<br>\nUm wirklich jegliche Privatisierungspl&auml;ne zu stoppen, wie es die SPD versprochen hatte, m&uuml;sste nach Ansicht der Gutachter der Entwurf f&uuml;r die Grundgesetz&auml;nderung und das entsprechende Begleitgesetz ge&auml;ndert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/privatisierung-von-autobahnen-gutachten-sieht-chancen-fuer-regierungsplaene-a-1124742.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Von Lautsprechern und Demagogen<\/strong><br>\nBundesfinanzminister Sch&auml;uble geht ungew&ouml;hnlich scharf mit dem Europaparlament ins Gericht. Der Grund ist ein Streit &uuml;ber ein Gesetz zur Bek&auml;mpfung von Steuerflucht gro&szlig;er Konzerne. [&hellip;]<br>\nDie Richtlinie aus Br&uuml;ssel w&uuml;rde f&uuml;r alle Unternehmen gelten, die ihren Hauptsitz oder Tochterfirmen in der Europ&auml;ischen Union haben. Insgesamt d&uuml;rfte dies etwa 6000 Firmen betreffen. Sie sollen einige Eckdaten offenlegen, und zwar jeweils pro Land: Mitarbeiterzahl, Nettoumsatz, Gewinn vor Steuern und gezahlte K&ouml;rperschaftsteuer. Jetzt gibt es einen Streit dar&uuml;ber, ob die Konzerne dies &ouml;ffentlich machen m&uuml;ssen &ndash; oder nicht.<br>\nSch&auml;uble hat dazu eine klare Meinung: &ldquo;Die Kommission will das weiter &ouml;ffentlich machen, wir haben gesagt, sie soll das bleiben lassen.&rdquo; Er beruft sich dabei auf Vereinbarungen mit der OECD, die eine Pflicht zur Ver&ouml;ffentlichung nicht vorsehen. Bisher sind viele dieser Informationen Gesch&auml;ftsgeheimnis. Sie zu enth&uuml;llen, k&ouml;nnte die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Unternehmen beeintr&auml;chtigen, sagen Kritiker des Plans. Damit die Richtlinie umgesetzt werden kann, m&uuml;ssen Kommission, Europaparlament und Europ&auml;ischer Rat als Vertretung der Mitgliedsstaaten Einigkeit erzielen. Darum geht es jetzt. Sch&auml;uble sieht neben der Kommission vor allem das Parlament in der Pflicht. &ldquo;Sollte Country-by-Country-Reporting durch den Druck des Parlaments kaputt gemacht werden&rdquo;, erkl&auml;rt der Minister, &ldquo;dann nehme ich das &uuml;bel, weil das nicht verantwortlich ist&rdquo;.<br>\nDer linke Europa-Abgeordnete Fabio De Masi ist Vize-Chef des Panama-Papers-Untersuchungsausschusses und sieht das ganz anders. Er wirft Sch&auml;uble vor, die Gr&uuml;nde f&uuml;r seine Haltung zu verstecken: &ldquo;In Wahrheit f&uuml;rchtet die Bundesregierung, dass auch die Steuertricks der deutschen Exportwirtschaft sichtbar werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europa-von-lautsprechern-und-demagogen-1.3284028\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> lesenswert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Starker Anstieg von geheimen Steuerdeals zwischen Regierungen und multinationalen Unternehmen in EU<\/strong><br>\nErgebnisse des Berichts &ldquo;Survival of the Richest&rdquo; zeigen einen drastischen Anstieg von Steuerdeals in der Europ&auml;ischen Union. Positiv zu bewerten ist die wachsende politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r &ouml;ffentliche Register von wirtschaftlichen Eigent&uuml;mern von (Briefkasten-)Firmen. [&hellip;]<br>\nLisa Gro&szlig;mann vom Netzwerk Steuergerechtigkeit kommentiert: &ldquo;Es ist sehr &uuml;berraschend und zutiefst besorgniserregend, dass die Anzahl geheimer Steuerdeals in Europa derartig explodiert &ndash; so als w&auml;re der Lux-Leaks-Skandal nie passiert. Wir wissen aus Beispielen wie dem Apple-Fall und Lux-Leaks, dass diese geheimen Deals f&uuml;r gro&szlig; angelegte Steuervermeidung von multinationalen Konzernen genutzt werden.&rdquo;<br>\nMarkus Henn, Referent f&uuml;r Finanzm&auml;rkte bei WEED e.V.: &ldquo;Die europ&auml;ischen L&auml;nder unterzeichnen problematische Steuerabkommen mit den Entwicklungsl&auml;ndern, die deren Steuerfreiheit stark beschneiden. Deutschland liegt mit insgesamt 51 solcher Steuerabkommen weit &uuml;ber dem Durchschnitt von 41, und davon beschneiden einige die Entwicklungsl&auml;nder besonders stark.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/starker-anstieg-von-geheimen-steuerdeals-zwischen-regierungen-und-multinationalen-unternehmen-in-eu\/\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Staat darf Atomkraftwerke abschalten &ndash; und es kostet wenig<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Verfassungsklage der Stromkonzerne gegen die entsch&auml;digungslose R&uuml;cknahme der AKW-Laufzeitverl&auml;ngerung und die Einf&uuml;hrung konkreter Abschaltdaten f&uuml;r alle Reaktoren nach dem Super-GAU von Fukushima hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 6. Dezember 2016 entschieden: &bdquo;Mit der R&uuml;cknahme der Laufzeitverl&auml;ngerung von 2010 leistet der Gesetzgeber durch die damit erreichte, im Durchschnitt 12 Jahre fr&uuml;here Abschaltung der Kernkraftwerke eine Risikominderung von ganz erheblichem Ausma&szlig;.&ldquo; Fragen und Antworten zum Urteil. [&hellip;]<br>\nDie &ouml;ffentliche Wahrnehmung des Karlsruher Urteils zum Atomausstieg ist ein Lehrst&uuml;ck dar&uuml;ber, wie in der Welt der beschleunigten Nachrichten und der Echtzeit-Kommentierung in sozialen Medien die Realit&auml;t auf der Strecke bleiben kann.<br>\nAusgangspunkt des Ganzen ist eine erste Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Gleich nach Beginn der Urteilsverk&uuml;ndung meldet sie: &bdquo;Das Bundesverfassungsgericht hat Klagen von Eon, RWE und Vattenfall stattgegeben. Die Bundesregierung muss sie entsch&auml;digen.&ldquo; Irgendwo im Text steht dann noch die Zahl von 19 Milliarden, die sich zwar nicht direkt auf das Urteil bezieht, aber von vielen so gelesen wird. AFP meldet noch falscher: &bdquo;Die Entsch&auml;digungsklagen wegen des Atomausstiegs sind im Wesentlichen erfolgreich. (&hellip;) Berichten zufolge k&ouml;nnte die Entsch&auml;digungssumme bis zu 20 Milliarden Euro betragen.&ldquo;<br>\nZu diesem Zeitpunkt hat eine RWE-Sprecherin in Karlsruhe bereits vor Journalist*innen erkl&auml;rt: &bdquo;Dass es dabei nicht um die Milliardenentsch&auml;digungen geht, die in den Medien so h&auml;ufig kolportiert worden sind, das ist mit Sicherheit richtig.&ldquo;<br>\nDoch es n&uuml;tzt nichts: Zahlreiche relevante Nachrichten-Webseiten nehmen die Agentur-Meldungen auf, von Spiegel-Online bis taz.de. Infolge dieser Berichterstattung schie&szlig;en die Kurse von Eon und RWE an der B&ouml;rse in die H&ouml;he. In den sozialen Netzwerken verbreitet sich die falsche Neuigkeit rasend schnell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ausgestrahlt.de\/blog\/2016\/12\/07\/der-staat-darf-atomkraftwerke-abschalten-und-es-ko\/\">ausgestrahlt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Der Artikel ist in G&auml;nze lesenswert, weil er das Urteil zur Klage der E-Konzerne auf Entsch&auml;digung sehr ausf&uuml;hrlich analysiert. Den voran gestellten Absatz habe ich herausgesucht weil er einmal mehr die fehlende Qualit&auml;t- in diesem Fall durch &uuml;bereilte und nicht korrigierte Beitr&auml;ge- in den Hauptstrommedien (BILD, SPIEGEL, TAZ, dpa u.a.) aufzeigt. Die Atomm&uuml;llproblematik ist im Grunde eine andere Sache, obgleich es selbstverst&auml;ndlich eine Sauerei ist, dass die Konzerne da so billig davon kommen! Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist in Anbetracht des schwierigen Falls (Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg) aber so schlecht nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ungesunder &Uuml;berschuss<\/strong><br>\nIn diesem Jahr wird die deutsche Wirtschaft einen neuen Rekord aufstellen: Sie wird f&uuml;r fast 290 Milliarden Euro mehr G&uuml;ter und Dienste exportieren als importieren. Der Leistungsbilanz&shy;&uuml;berschuss wird mehr als neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachen &ndash; so viel wie noch nie. &bdquo;Ein Anlass zum Feiern ist das nicht&ldquo;, sagt Gustav Horn, Direktor des IMK. &bdquo;Daran zeigt sich, in welche gef&auml;hrliche Schieflage wir geraten sind.&ldquo;<br>\nDie Exportst&auml;rke Deutschlands beruht auf einer Vielzahl von Gr&uuml;nden &ndash; einer davon ist die hohe Qualit&auml;t deutscher Produkte, die auf dem Weltmarkt sehr gesch&auml;tzt wird. Dies ist soweit gut f&uuml;r Deutschland. Entscheidend ist allerdings nach Ansicht des IMK-&Ouml;konomen ein anderer Punkt: die hohe preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit. Deutsche Unternehmen produzieren vergleichsweise kosteng&uuml;nstig. &Uuml;ber mehrere Jahre sind die L&ouml;hne in Deutschland kaum gestiegen. Der Verteilungsspielraum f&uuml;r Lohnsteigerungen, der sich aus der mittelfristigen Zunahme der Produktivit&auml;t und der Zielinflationsrate ergibt, wurde in der Vergangenheit &bdquo;lange nicht ausgesch&ouml;pft&ldquo;, so Horn. Dadurch haben deutsche Firmen einen Kostenvorteil gegen&uuml;ber Konkurrenten aus anderen L&auml;ndern erlangt, in denen die L&ouml;hne st&auml;rker gestiegen sind.<br>\nGleichzeitig hat Deutschland relativ wenige G&uuml;ter aus dem Ausland eingef&uuml;hrt. Der private Konsum blieb ebenfalls lange Zeit verhalten, was angesichts niedriger Lohnzuw&auml;chse nicht verwundert. All dies f&uuml;hrt dazu, dass Deutschland riesige Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse anh&auml;uft. Nicht einmal China, dem in der Vergangenheit h&auml;ufig vorgeworfen wurde, sich durch Preisdumping Vorteile im Welthandel zu verschaffen, verzeichnet so hohe &Uuml;bersch&uuml;sse. In den vergangenen Jahren sind L&ouml;hne und private Nachfrage zwar st&auml;rker gestiegen. Der Trend zu gr&ouml;&szlig;eren &Uuml;bersch&uuml;ssen hat sich dadurch aber noch nicht umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/105628_105649.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten kritisieren seit vielen Jahren die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse. Hier einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21009\">Die Debatte um die Export&uuml;bersch&uuml;sse ist ein einziger Beleg f&uuml;r den Niedergang der &ouml;konomischen Wissenschaft und der Qualit&auml;t politischer Entscheidungen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19396\">Sprechen wir doch mal &uuml;ber unsere Export&uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=939\">Globalisierung befl&uuml;gelt deutsche Export&uuml;bersch&uuml;sse &ndash; Simulationsrechnung im neuen IMK-Report<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Autorit&auml;tsverlust der &Ouml;konomen<\/strong><br>\nDie &Ouml;konomen wundern sich. Ihr Autorit&auml;tsverlust ist allerdings nicht blo&szlig; einer grassierenden Abneigung gegen &bdquo;Fakten&ldquo; geschuldet. Sie haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Niederlagen einstecken m&uuml;ssen, die an ihrem Image genagt haben. So erwischte die gro&szlig;e Finanzkrise Vertreter der herrschenden &ouml;konomischen Lehre auf dem falschen Fu&szlig; &ndash; sie hatten sie nicht kommen sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/wirtschaftsexperten-autoritaetsverlust-der-oekonomen,1472780,34994656.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dieser Absatz klingt schon komisch. Nicht die Menschen lehnen Fakten ab, sondern &Ouml;konomen, die auch dann noch an ihre Modelle glauben, wenn diese von der Realit&auml;t (Fakten) l&auml;ngst widerlegt worden sind. Das hat dann auch nichts mit einem Erwischen auf dem falschen Fu&szlig; zu tun, sondern schlicht mit der stoischen Weigerung, die einge&uuml;bte Dogmatik aufzugeben, die als Mehrheitsmeinung gerade in den Gutachten der sog. Wirtschaftsweisen immer wieder zum Ausdruck kommt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von Riester zu Nahles: Altersarmut trotz Rente<\/strong><br>\nDas Thema Rente wird im bevorstehenden Bundestagswahlkampf eine weit gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen als in der Vergangenheit &ndash; nicht zuletzt wegen der wachsenden Angst vieler Menschen vor Altersarmut, die auch unter der Gro&szlig;en Koalition nicht abgenommen hat. Dagegen k&ouml;nnte eine solidarische B&uuml;rger- oder Erwerbst&auml;tigenversicherung dieses Kardinalproblem der Gesellschaft nicht nur l&ouml;sen, sondern auch die politische Br&uuml;cke zwischen SPD, B&uuml;ndnisgr&uuml;nen und Linkspartei f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition nach der n&auml;chsten Bundestagswahl bilden &ndash; wenn denn die bisher nur an lockeren Gespr&auml;chsrunden beteiligten Parlamentarier der drei Fraktionen dies ernsthaft wollten.<br>\nSchlie&szlig;lich geh&ouml;rt die B&uuml;rgerversicherung im Gesundheitsbereich schon l&auml;nger zum Forderungskatalog aller drei Parteien &ndash; und das aus gutem Grund. Denn um die Renten zukunftssicher und armutsfest zu machen, reichen blo&szlig;e Sch&ouml;nheitsreparaturen wie in der Vergangenheit immer wieder unternommen und auch aktuell von Arbeitsministerin Andrea Nahles geplant, keinesfalls aus.<br>\nVielmehr muss der Kreis der Beitragszahler endlich erweitert werden: Nicht blo&szlig; (Solo-)Selbstst&auml;ndige m&uuml;ssten in die Rentenversicherung einbezogen werden, sondern auch Beamte, Abgeordnete und Minister. Auch erwachsene Nichterwerbst&auml;tige k&ouml;nnten einer Mindestbeitragspflicht unterworfen werden. F&uuml;r jene Personen, die den nach der Einkommensh&ouml;he gestaffelten Beitrag nicht entrichten k&ouml;nnen, m&uuml;sste der Staat einspringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/dezember\/von-riester-zu-nahles-altersarmut-trotz-rente\">Christoph Butterwegge in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> Bei aller Kritik der kapitalgedeckten Altersvorsorge sollte man auch einmal den Fokus auf die Auszahlungsmodalit&auml;ten der Versicherungsunternehmen in der Rentenphase legen. Wenn es der Gesetzgeber nicht fertigbringt, bei einem zertifizierten Produkt eine Definition f&uuml;r eine lebenslange Rente festzulegen (z.B. die durchschnittliche statistische Lebenserwartung), dann spricht das entweder tats&auml;chlich f&uuml;r eine bodenlose Kumpanei zwischen Politik und Finanzwirtschaft oder aber, der Fiskus sichert sich auf diesem Wege die R&uuml;ckzahlung der gew&auml;hrten Steuerersparnisse und Zulagen an den Staatshaushalt durch die Hintert&uuml;r; eine ebenso perfide Vorgehensweise. Es w&auml;re interessant, in die diesbez&uuml;glichen Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zum AVmG (Altersverm&ouml;gensgesetz) Einblick zu nehmen. Was passiert eigentlich mit dem Restkapital aus Riestervertr&auml;gen nach dem Ableben der Versicherten und ihrer Ehepartner? Es gibt keine Lumperei, die der heutigen politischen Kaste nicht zuzutrauen w&auml;re.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Neue Zahlen: Gesetzliche Renten seit 2000 dramatisch gesunken &ndash; Es ist Zeit zu handeln, Frau Nahles!<\/strong><br>\nDie Neurenten f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte sind 2000-2015 um nominal fast 17 % gesunken. Die Renten m&uuml;ssten 2015 50 % h&ouml;her sein, alleine um die Kaufkraft der Renten von 2000 zu erreichen.<br>\nFrau Nahles, Verantwortliche f&uuml;r die Rentenpolitik der Regierungsparteien: Haben Sie vor Ihren Entscheidungen zur Rente den Sinkflug der real ausgezahlten gesetzlichen Renten beachtet? Wenn nein, dann tun Sie das jetzt und beginnen Sie eine vern&uuml;nftige Rentenreform! Andernfalls machen Sie sich mitschuldig an der rasant wachsenden Altersarmut und den Erfolgen nationalistischer Hetzer. Norbert Hofer in &Ouml;sterreich z.B. hat gezielt bei Rentnerinnen und Rentnern mit sinkenden Einkommen um Stimmen geworben und ihnen versprochen: Alles wird besser, wenn die Ausl&auml;nder verschwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/161208-Rentenalarm_Dezember16.pdf\">Gerd Bosbach und Jens J&uuml;rgen Korff<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unsichere Jobs beeinflussen Arbeitsqualit&auml;t und Gesundheit<\/strong><br>\nDie Arbeitswelt ist im Wandel &ndash; atypische und unsichere Besch&auml;ftigungsformen sind mittlerweile durchaus &uuml;blich. Mit derartigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen geht meist eine gro&szlig;e Unsicherheit einher: Wer nicht wei&szlig;, ob der befristete Vertrag verl&auml;ngert wird, f&uuml;hlt sich oft als Arbeitnehmer\/-in zweiter Klasse und kann die pers&ouml;nliche Zukunft kaum planen. Nicht nur die drohende Arbeitslosigkeit, auch die Ungewissheit nach Umstrukturierungsprozessen ist eine gro&szlig;e Belastung f&uuml;r die Betroffenen. Die Sorge um den Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur negativ auf die Arbeitsqualit&auml;t aus, sondern f&uuml;hrt auch zu erheblichen psychischen und k&ouml;rperlichen Belastungen. (&hellip;)<br>\nBesch&auml;ftigte in unsicheren Jobs sind h&auml;ufig mit Sinnverlusten, Anerkennungsdefiziten und Planungsunsicherheiten konfrontiert. Alarmierende Daten dazu liefert aktuell der &Ouml;sterreichische Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer Ober&ouml;sterreich: Nicht einmal die H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten mit unsicheren Arbeitspl&auml;tzen ist mit ihrer sozialen Position als Arbeitnehmer\/-in zufrieden. Im Gegensatz zu Besch&auml;ftigten mit halbwegs sicheren Arbeitspl&auml;tzen: Unter ihnen sind mehr als Dreiviertel der Befragten mit ihrer sozialen Position zufrieden.<br>\nMit ihren Rechten als Arbeitnehmer\/-innen sind nur 40 Prozent der Besch&auml;ftigten mit unsicheren Arbeitspl&auml;tzen zufrieden. Hingegen sind 76 Prozent der Besch&auml;ftigten mit sicheren Arbeitspl&auml;tzen mit ihren Rechten zufrieden. Mit dem Einkommen sind nur 31 Prozent der Arbeitnehmer\/-innen mit unsicheren Arbeitspl&auml;tzen zufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/unsichere-jobs-beeinflussen-arbeitsqualitaet-und-gesundheit\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich ist die Situation hierzulande &auml;hnlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nur reden hilft nicht weiter &ndash; Was aus Renzis Debakel gelernt werden muss<\/strong><br>\nDie Erleichterung &uuml;ber den Ausgang der Pr&auml;sidentenwahl in &Ouml;sterreich und die Nicht-Wahl des Rechtspopulisten Norbert Hofer hat nur wenige Stunden angehalten. Umso heftiger fiel der Schock &uuml;ber die krachende Niederlage von Italiens Regierungschef Matteo Renzi bei dem von ihm initiierten Verfassungsreferendum aus. Mit einem solchen Ausma&szlig; des Debakels hatten nur wenige gerechnet. Ob die Krise auf Italien begrenzt werden kann, ist kaum mehr als eine Hoffnung. Die B&ouml;rsen pendelten sich nach ersten nerv&ouml;sen Ausschl&auml;gen zwar wieder ein, doch w&auml;re es ein Fehler, die Warnzeichen zu &uuml;bersehen. Das &ldquo;No&rdquo; der Italiener k&ouml;nnte die gesamte Eurozone wieder in Turbulenzen f&uuml;hren. Die Reaktionen in Berlin und anderen europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten h&ouml;ren sich an wie das Pfeifen im Walde. Das sei eine inneritalienische Regierungskrise, keine Staatskrise und schon gar kein europ&auml;isches Desaster, lauten die Beschw&ouml;rungsformeln. Doch wenn in Rom jetzt nicht klug reagiert wird, kann das ohnehin angeschlagene Krisenland Italien schnell ganz dicht am Abgrund stehen. Und ein Absturz eines solchen Gro&szlig;kalibers wie Italien w&auml;re f&uuml;r den Euroraum eine ganz andere Herausforderung als die Stabilisierung des viel kleineren Dauerpatienten Griechenland. Zu einer ehrlichen Bestandaufnahme geh&ouml;rt, dass das Projekt Europa in den vergangenen 15 bis 20 Jahren zunehmend zu einer neoliberalen Veranstaltung geworden ist. Alles wurde den Interessen der Gro&szlig;konzerne untergeordnet. Die soziale Kluft wurde immer gr&ouml;&szlig;er. Nicht nur Facebook, Google, Apple und Ikea zahlen praktisch keine Steuern mehr. Auch deutsche Konzerne wie Siemens, die Lufthansa und viele andere nutzen die Steuerschlupfl&ouml;cher weidlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.5666087\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.G.:<\/strong> Sch&ouml;n, dass es ihn immer noch gibt &ndash; kritisch hinterfragenden Journalismus statt &ldquo;Einheitsbrei&rdquo; der Mainstream-Medien.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Europa braucht den Neustart<\/strong><br>\nWenn es gut geht, ist es ein Erfolg f&uuml;r Europa. Doch wenn es schiefgeht, dann sind nur die nationalen Politiker schuld. Nach diesem simplen Strickmuster hat die EU-Kommission in Br&uuml;ssel die Pr&auml;sidentschaftswahl in &Ouml;sterreich und das gescheiterte Referendum in Italien kommentiert. Sie liegt doppelt falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5359674&amp;s=&amp;SuchRahmen=Print\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche &uuml;berschulden sich immer mehr<\/strong><br>\nDeutsche machen immer mehr Schulden. So hoch wie jetzt war die &Uuml;berschuldungsquote zuletzt vor der Finanzkrise 2008. In Berlin gab es erstmals seit langem weniger Schuldner. (&hellip;)<br>\nIm Bundesgebiet sind &uuml;ber 6,8 Millionen, also etwa zehn Prozent der B&uuml;rger &uuml;berschuldet, rund 131 000 mehr als im letzten Jahr. Die &Uuml;berschuldungsquote steigt also deutlich an, obwohl die Gesamtbev&ouml;lkerung ebenfalls zunimmt. &bdquo;Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie der Arbeitsmarkt, die Einkommen und das Konjunkturklima sind positiv. In Anbetracht dieser Entwicklungen ist die steigende Verschuldung negativ&ldquo;, sagte Herzog.<br>\nDie Quote liegt erstmals seit 2008 wieder &uuml;ber der Zehn-Prozent-Marke und erreicht fast das Niveau, das zu Beginn der Finanzkrise 2008 (10,11 Prozent) gemessen wurde. In nur drei Bundesl&auml;ndern nimmt sie ab. Neben Berlin sind das Bremen und Saarland &ndash; im Bundesschnitt stehen allerdings alle drei immer noch schlecht da. Hauptausl&ouml;ser f&uuml;r die Verschuldung sind neben Arbeitslosigkeit und Einkommensarmut, vor allem Erkrankungen, Sucht, Unf&auml;lle und gescheiterte Immobilienfinanzierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/schulden-atlas-2016-deutsche-ueberschulden-sich-immer-mehr\/14942520.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Grundeinkommen kann die Gesellschaft wieder vereinen<\/strong><br>\nNiemand behauptet, dass das bedingungslose Grundeinkommen ohne Risiko sei. Aber es ist eine Chance, die Verteilung von Wohlstand neu zu sortieren.<br>\nGeld f&uuml;r jeden. Vom Staat. Ohne Gegenleistung. Einfach so. An alle. Das kann doch nicht gutgehen? Doch, es kann. Die Vision eines bedingungslosen Grundeinkommens muss Realit&auml;t werden &ndash; lieber fr&uuml;her als zu sp&auml;t. Die westlichen Demokratien sind aus dem Gleichgewicht geraten. Vor aller Augen geht gerade das Zeitalter der Globalisierung zu Ende. Ein aufflammender Neo-Nationalismus treibt die Briten aus der Europ&auml;ischen Union und bringt in den Vereinigten Staaten Donald Trump ins Wei&szlig;e Haus. Abschottung statt offener M&auml;rkte, Nationalismus statt Internationalisierung pr&auml;gen den Zeitgeist.<br>\nDie Globalisierung war der st&auml;rkste Wachstumsmotor der Menschheitsgeschichte. Aber sie hat Verteilungsfragen unbeantwortet gelassen. Sie sorgte daf&uuml;r, dass es noch nie so vielen Menschen so gut geht wie heute. Aber sie hat eben auch zu einer Polarisierung gef&uuml;hrt. Entgegen der &ouml;konomischen Theorie ist nicht Konvergenz, sondern Divergenz das Ergebnis der Wohlstandsentwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Einkommensscheren haben sich nicht geschlossen, sie haben sich im Gegenteil weiter ge&ouml;ffnet, vor allem auch, weil nicht alle gleicherma&szlig;en von h&ouml;heren Kapitaleinkommen aus der Wertsteigerung und aus Verm&ouml;gensertr&auml;gen von Aktien, Immobilien, Unternehmensgewinnen oder Monopolrenten profitieren konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/aussenansicht-ein-grundeinkommen-kann-die-gesellschaft-wieder-vereinen-1.3282068\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Grunde genommen produziert auch der &Ouml;konom Straubhaar nichts anderes als &bdquo;hei&szlig;e Luft&ldquo; &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35930#h09\">wie zuvor Siemens-Chef, Herr Kaeser<\/a>. Und auch nun ist vor allem die Finanzierung vollkommen unklar.<\/em><br>\n<em>Die NachDenkSeiten haben sich mehrfach kritisch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen befasst &ndash; zwei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15187\">Konstruktionsfehler des Grundeinkommens<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2364\">Christoph Butterwegge: Argumente gegen das bedingungslose Grundeinkommen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Au&szlig;erdem ist darauf hinzuweisen, dass vermutlich die Arbeitgeber die Gewinner eines solchen Vorhabens sein w&uuml;rden. W&uuml;rden nicht gerade sie steuerlich beg&uuml;nstigt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man sollte hier durchaus noch auf den Autor des Beitrages hinweisen. Es ist der Neoliberale und Finanzindustrielobbyist Thomas Straubhaar, der schon mal mit Forderungen nach einem &ldquo;Familienwahlrecht&rdquo;, mit dem jede Familie f&uuml;r jedes Kind eine Stimme mehr bei Wahlen bekommen soll, auf sich aufmerksam macht. Wenn allerdings Figuren wie Straubhaar f&uuml;r ein Grundeinkommen eintreten, sollten alle Alarmglocken schrillen. Schon gar nicht ist das bedingungslosen Grundeinkommen geeignet, wie Straubhaar suggeriert, die soziale Polarisierung und Verm&ouml;genskonzentration umzukehren. Nichts liegt Apologeten wie Straubhaar ferner, als die gesellschaftlichen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse in Frage zu stellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die B&uuml;rger sind aufgerufen eine &Uuml;bergangsregierung zu w&auml;hlen<\/strong><br>\nAngela Merkel m&ouml;chte um die Abgeh&auml;ngten werben und tut dies noch nicht mal halbherzig, sondern bestenfalls mit lediglich einigen Promille dieses muskul&auml;ren Hohlorgans. Fillon ist hingegen mit dem vollen Herzen dabei, m&ouml;chte nach einem Sieg &uuml;ber Marine Le Pen bei der Pr&auml;sidentschaftswahl sein Land neu aufstellen und die Wirtschaft mit neoliberalen Reformen umkrempeln. Die europ&auml;ischen Konservativen beschw&ouml;ren ja weiterhin, mit den Rechtspopulisten keine gemeinsame Sache machen zu wollen. Das ist an sich l&ouml;blich. Ist eine gute Nachricht. Sie stilisieren sich sogar als Front gegen Rechts oder als Alternative zu den Alternativen, die da drohen. Das Problem dabei ist nur: So wie sie beabsichtigen, sich den Rechtsruck entgegenzustemmen, bewirken sie das glatte Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/12\/die-burger-sind-aufgerufen-eine.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Angela Merkel: Die &bdquo;lustige&ldquo; Kopie der AfD<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer chaotischen Fl&uuml;chtlingspolitik und der unkontrollierten Grenz&ouml;ffnung im September 2015 die AfD gro&szlig; gemacht. Jetzt versucht sie, die Kurve zu kriegen. Interessant ist dabei der Satz, mit dem sie seit einiger Zeit ihre Parteifreunde und die &Ouml;ffentlichkeit ruhigstellen will: &bdquo;Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen. Das war und ist unser und mein erkl&auml;rtes politisches Ziel.&ldquo;<br>\nWas meint die nach wie vor v&ouml;llig &uuml;bersch&auml;tzte Politikerin mit &bdquo;Situation&ldquo;? Meint sie den syrischen B&uuml;rgerkrieg? Meint sie das Chaos in Libyen? Meint sie den Hunger in Afrika? Meint sie die zunehmende Verfolgung politisch Andersdenkender in der T&uuml;rkei? Oder meint sie mit &bdquo;Situation&ldquo;, dass eine deutsche Bundeskanzlerin ohne Abstimmung mit den europ&auml;ischen Partnerl&auml;ndern die Grenzen &ouml;ffnet und 890.000 Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland l&auml;sst?<br>\nDie von ihr heuchlerisch kritisierte Schlie&szlig;ung der Balkan-Route und der Deal mit dem t&uuml;rkischen Diktator Erdogan haben nach offizieller Lesart den Fl&uuml;chtlingsstrom zum Erliegen gebracht. Jetzt &uuml;berbieten sich die wahlk&auml;mpfenden Christdemokraten auf ihrem Parteitag darin, bei der Versch&auml;rfung des Asylrechts und bei den Abschiebungsregeln mit der AfD gleichzuziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1259705940757537\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundeswehr soll Saudi-Arabiens Milit&auml;rs ausbilden<\/strong><br>\nEs ist das wichtigste Thema bei von der Leyens erster Reise nach Saudi-Arabien: Die autokratischen Herrscher dort fordern nach SPIEGEL-Informationen eine deutlich gr&ouml;&szlig;ere Milit&auml;rkooperation mit der Bundeswehr.<br>\nDas K&ouml;nigreich Saudi-Arabien dr&auml;ngt auf eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland im milit&auml;rischen Bereich. Nach SPIEGEL-Informationen sollen saudi-arabische Soldaten von der Bundeswehr ausgebildet werden. Au&szlig;erdem rechnet das Bundesverteidigungsministerium mit einer Anfrage, Soldaten nach Saudi-Arabien zu entsenden. Sie sollen dort als Experten f&uuml;r ein neu gegr&uuml;ndetes Anti-Terror-Zentrum einer von den Saudi-Arabern gegr&uuml;ndeten Milit&auml;rkoalition in Riad eingesetzt werden.<br>\nDer Ausbau der Kooperation ist das wichtigste Thema beim Besuch von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Saudi-Arabien. Am Donnerstag f&uuml;hrt die CDU-Politikerin zum ersten Mal politische Gespr&auml;che in Riad. Die Planungen f&uuml;r die Visite wurden geheim gehalten, auch weil jegliche Kooperation mit den Saudi-Arabern umstritten ist. Trotzdem soll von der Leyen Deutschlands Interesse an den Saudi-Arabern als &ldquo;schwierigem, aber zentralem Partner in der Region&rdquo; unterstreichen, hei&szlig;t es in einem vertraulichen Memo ihres Hauses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-soll-saudi-arabiens-militaers-ausbilden-a-1124789.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>EU-Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine versickern<\/strong><br>\nSeit Jahren bekommt die Ukraine Finanzhilfen in Milliardenh&ouml;he von der EU. Der Europ&auml;ische Rechnungshof weckt nun Zweifel daran, ob das Geld wirklich gut angelegt ist. Ein Grund sind die Oligarchen.<br>\nDer Europ&auml;ische Rechnungshof stellt die enormen EU-Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine infrage. &ldquo;Sachverst&auml;ndige weisen darauf hin, dass die Korruptionsbek&auml;mpfung in der Ukraine ins Stocken geraten ist, weil die Strafverfolgungseinrichtungen von der Regierung nicht ausreichend unabh&auml;ngig sind und die Oligarchen Einfluss auf politische Parteien aus&uuml;ben&rdquo;, kritisieren die Finanzkontrolleure in einem neuen Sonderbericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-rechnungshof-finanzhilfen-versickern-in-der-ukraine-a-1124754.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das m&ouml;rderische Gesch&auml;ft mit der Wasserkraft<\/strong><br>\nEine internationale Kommission untersucht derzeit in Honduras den Mord an Berta C&aacute;ceres. Die Umweltaktivistin vom Volk der Lenca k&auml;mpfte wie viele andere in Mittelamerika gegen den Bau von Staud&auml;mmen in indigenen Gebieten. Die F&ouml;rderung erneuerbarer Energien und der Handel mit Umweltzertifikaten hat f&uuml;r die Landbev&ouml;lkerung der ganzen Region fatale Folgen.<br>\nIn San Francisco de Ojuera arbeiten die staatlichen Ordnungskr&auml;fte eng mit den Sicherheitsdiensten und lokalen Helfern des Energieunternehmens DESA (Desarrollos Energ&eacute;ticos) zusammen. Die Stadt liegt im Osten von Honduras, am Gualcarque-Fluss. Hier baut die DESA im Gebiet der indigenen Lenca den Staudamm Agua Zarcas, eines der gr&ouml;&szlig;ten Wasserkraftwerke des Landes.<br>\nGegen dieses Projekt hat die Umweltaktivistin Berta C&aacute;ceres, Gr&uuml;nderin des Zivilrats der Volks- und Indigenenorganisationen von Honduras (Copinh), eine breite Opposition organisiert. Bis sie im M&auml;rz 2016 ermordet wurde. Als dringend tatverd&auml;chtig gilt unter anderem der Sicherheitschef der DESA.1 Dennoch gehen die Bauarbeiten weiter, die Proteste auch. Polizei und Milit&auml;r gehen immer h&auml;rter gegen Demons&shy;tran&shy;ten vor, willk&uuml;rliche Verhaftungen sind an der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5361274\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Puste- und Hefekuchen<\/strong><br>\nDa hat einer die Backen ganz sch&ouml;n aufgeblasen. Der &ldquo;weltweit renommierte Tunnelbauexperte Professor Walter Wittke&rdquo; (PR-Text der Bahn) versprach w&auml;hrend der S-21-Schlichtung viel. Nicht nur Schwierigkeiten wollte er aufzeigen, sondern auch L&ouml;sungen. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter kann nur noch die Heilige Barbara helfen. Ein Kommentar.<br>\nAm 4. Dezember ruht im Tunnel traditionell die Arbeit. Dann wird einer Heiligen gedacht, die nach der Legende vom eigenen Vater gemartert und gek&ouml;pft wurde, weil sie sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschw&ouml;ren. Seit dem 12. Jahrhundert wird Barbaratag gefeiert, die M&auml;rtyrerin als Heilige verehrt und als Nothelferin angerufen.<br>\nSo eine k&ouml;nnen die Stuttgart-21-Bef&uuml;rworter gut gebrauchen. Denn das neue Gutachten zu den Tunnelrisiken bringt das Projekt an den Rand der Machbarkeit. Weniger der Neuigkeiten wegen, sondern vor allem des Umgangs der DB damit. &ldquo;Rund zehn Seiten des Gesamttextes widmen sich dem Aspekt Anhydrit&rdquo;, erl&auml;utert Kontext-Autor Winfried Wolf. Und weiter: &ldquo;Ausdr&uuml;cklich schreiben KPMG und Basler, dass das Risiko, das mit dem Untergrund verbunden sei, seitens der DB AG deutlich &lsquo;unterbewertet&rsquo; worden sei.&rdquo;<br>\nUnterbewertet &ndash; daf&uuml;r gibt es diverse Synonyme. Etwa bagatellisiert, verharmlost, verkannt. Es geht aber um mehr, n&auml;mlich um schiere Realit&auml;tsverweigerung und -leugnung. So intensiv wie kaum ein anderes Problem war das Thema Anhydrit im Zusammenhang mit diesem dubiosen Bahnprojekt analysiert worden. Zu Zeiten eines gewissen Stefan Mappus wurde Wittke einmal sogar ins Staatsministerium gerufen, um eine vergleichsweise aufgebrachte Journalistenschar mit allerlei Tunnelbau-Kauderwelsch ruhig zu stellen. Ohne Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/297\/puste-und-hefekuchen-4054.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Protestaktion anl&auml;sslich des letzten Nachtzugs der Deutschen Bahn: Mord am Nachtzug<\/strong><br>\nSamstagabend verkehrt der letzte Nachtzug der Deutschen Bahn von Berlin in die Schweiz. Zum Fahrplanwechsel an diesem Wochenende stellt die Deutsche Bahn AG jeden Verkehr mit Nachtz&uuml;gen ein. Sie rei&szlig;t damit einen weiteren wichtigen Baustein aus ihrem Gesamtsystem Schienenverkehr heraus. Nur mit attraktiven Nachtzugverbindungen ist die Deutsche Bahn eine klimafreundliche Alternative zu innereurop&auml;ischen Fl&uuml;gen.<br>\nMit prominenter Unterst&uuml;tzung von Sandra Maischberger werden Aktive vom B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle, Belegschaftsangeh&ouml;rige der Nachtz&uuml;ge und Bahnfreunde aus D&auml;nemark und Schweden den letzten Nachtzug geb&uuml;hrend verabschieden.<br>\nWir laden Sie herzlich ein, die Protestaktion vor Ort zu verfolgen und dar&uuml;ber zu berichten.<br>\nSie ist auch zur Bild- und Filmberichterstattung hervorragend geeignet.<br>\nOrt: Berlin Hauptbahnhof, S&uuml;dseite &ndash; im Bahnhof, zwischen Eingang Washingtonplatz und Haupttreppe<br>\nZeit: Samstag, 10. Dezember 2016, 20:30 Uhr<br>\nF&uuml;r R&uuml;ckfragen rufen Sie uns gerne an.<br>\nKontakte:<br>\nWinfried Wolf, Expertengruppe &bdquo;B&uuml;rgerbahn statt B&ouml;rsenbahn&ldquo; und B&uuml;ndnis &bdquo;Bahn f&uuml;r Alle&ldquo;, Tel. 0172-296 9970<br>\nJoachim Holstein, Netzwerk &bdquo;Back on Track&ldquo; und Sprecher des Wirtschaftsausschusses der DB European Railservice, Tel. 0151 &ndash; 15 77 99 99<br>\nMehr Infos: <a href=\"http:\/\/bahn-fuer-alle.de\">bahn-fuer-alle.de<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachtzug-bleibt.eu\/\">nachtzug-bleibt.eu<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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