{"id":36182,"date":"2016-12-09T08:50:08","date_gmt":"2016-12-09T07:50:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182"},"modified":"2016-12-09T08:50:08","modified_gmt":"2016-12-09T07:50:08","slug":"hinweise-des-tages-2771","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h01\">Weihnachten in Kabul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h02\">Saudi-Arabien: Von der Leyen trifft Taliban-Unterst&uuml;tzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h03\">Junge Arbeitnehmer besonders betroffen, deutlich erh&ouml;htes Armutsrisiko und seltener Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h04\">Mehr ist weniger: Studie zu Hochschulfinanzierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h05\">Vom deutschen Boden soll nie wieder Streik ausgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h06\">Verfahren gegen Deutschland im Abgas-Skandal er&ouml;ffnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h07\">Die italienische Bombe tickt lauter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h08\">Kulturschaffende demonstrieren gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h09\">Propagandakrieg: Gef&auml;lschte Terroristenfilme f&uuml;r eine halbe Milliarde Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h10\">Erdogans S&auml;uberungswelle erreicht die Nato<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h11\">&bdquo;Es finden die gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen seit 30 Jahren statt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h12\">Gr&uuml;ner Tarnanstrich f&uuml;rs Milit&auml;r?!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h13\">Mit Bertelsm&auml;nnern auf Du und Du: Lobbyismus in der Bildungs- und Hochschulpolitik NRWs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h14\">Merkel spricht: Anfangs fiel es ihr noch schwer, immer dasselbe zu sagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h15\">&ldquo;Deutschland als Schicksalsgemeinschaft&rdquo; &ndash; CDU-Parteitag guttenbergt bei der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h16\">Rot-Rot-Gr&uuml;n in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h17\">Das Letzte: Unterwegs in der fashosph&egrave;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36182#h18\">Das Allerletzte: Der Trump in uns<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weihnachten in Kabul<\/strong><br>\nBerlin k&uuml;ndigt f&uuml;r Mitte kommender Woche einen ersten Abschiebeflug nach Afghanistan an. Wie berichtet wird, sollen bis zu 50 Afghanen, die kein Asyl in Deutschland bekommen, in das winterliche Kabul verbracht werden. Weitere Abschiebefl&uuml;ge sollen folgen; im Bundesinnenministerium hei&szlig;t es, bis zu 12.500 Afghanen hielten sich ohne Bleiberecht im Land auf und m&uuml;ssten es verlassen. Grundlage sind Abschiebevereinbarungen, die Berlin und die EU Anfang Oktober mit Kabul geschlossen haben und die unter bestimmten Umst&auml;nden auch die Abschiebung unbegleiteter Minderj&auml;hriger erlauben. Die Ma&szlig;nahmen erfolgen, obwohl die Zahl ziviler Todesopfer in Afghanistan soeben erst einen neuen H&ouml;chststand erreicht hat und die UNO zum wiederholten Male vor furchtbaren Verh&auml;ltnissen in Afghanistan warnt. Aus dem zust&auml;ndigen Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) berichten Mitarbeiter, sie seien erheblichem Druck ausgesetzt, Afghanen kein Asyl mehr zu genehmigen. In einer PR-Kampagne hatte die Bundesregierung schon vor geraumer Zeit in Afghanistan verbreiten lassen, sie rate von der Flucht ab: Deutschland ben&ouml;tige keine ungelernten Arbeitskr&auml;fte, sondern nur ausgebildetes Fachpersonal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59499\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Zur&uuml;ck nach Afghanistan<\/strong><br>\nMehr Abschiebungen von abgelehnten Fl&uuml;chtlingen, auch nach Afghanistan, so lautet die Forderung des CDU-Parteitages. Wohin aber in dem krisen- und kriegsgesch&uuml;ttelten Afghanistan sollte man die Menschen abschieben? MONITOR hat auf dem CDU-Parteitag nachgefragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-zurueck-nach-afghanistan-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Saudi-Arabien: Von der Leyen trifft Taliban-Unterst&uuml;tzer<\/strong><br>\nDie Verteidigungsministerin ist zu Schl&uuml;sselgespr&auml;chen im &ldquo;gegenseitigen Interesse&rdquo; in Riad<br>\nAus saudi-arabischer Sicht wird der Besuch der deutschen Verteidigungsministerin auf unverf&auml;ngliche Formeln gebracht: Von der Leyen kommt zu &ldquo;key talks&rdquo;, meldet Arab-News. Am heutigen Donnerstag werde sie mit dem Vize-Kronprinzen Mohammed bin Salman &uuml;ber &ldquo;Themen des gegenseitigen Interesses&rdquo; sprechen, &uuml;ber die Lage in der Region und &uuml;ber die Erweiterung der bilateralen Beziehungen.<br>\nSachte wird angesprochen, dass mit der &ldquo;Ausbildung der saudischen Jugend&rdquo;, wor&uuml;ber man eine Einigung erzielen will, eine milit&auml;rische Ausbildung gemeint ist. In deutschen Medien wird der Besuch bei einem &ldquo;schwierigen Partner als &ldquo;heikel&rdquo; bezeichnet.<br>\nDas Heikle lie&szlig;e sich anhand nur eines Exempels der saudischen Interessenspolitik grobk&ouml;rnig so skizzieren: Die Chefin der Bundeswehr, die in Afghanistan Regierungstruppen f&uuml;r den Kampf gegen die Taliban ausbildet, sieht sich dem de-facto-Regierungschef des K&ouml;nigreichs gegen&uuml;ber, das die Taliban seit Jahren mit &uuml;ppigen Geldzahlungen unterst&uuml;tzt.<br>\nMan kann die Komplexit&auml;t noch ein wenig erh&ouml;hen: Saudi-Arabien unterst&uuml;tzt, wie dem eben verlinkten New York Times-Artikel ebenfalls zu entnehmen ist, auch die afghanische Regierung, allerdings mit etwas weniger Geld, aber daf&uuml;r offiziell. Indessen verl&auml;uft die Finanzierung der Taliban &uuml;ber die sogenannten dunklen Kan&auml;le, f&uuml;r die es keine offizielle Best&auml;tigung gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Saudi-Arabien-Von-der-Leyen-trifft-Taliban-Unterstuetzer-3566538.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Saudi-Arabische Offiziere zur Ausbildung in Deutschland<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161209-Stuttmann-ausbildung_kol_b_.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161209-Stuttmann-ausbildung_kol_b-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6241\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Junge Arbeitnehmer besonders betroffen, deutlich erh&ouml;htes Armutsrisiko und seltener Kinder<\/strong><br>\nFast jeder f&uuml;nfte abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte unter 35 Jahren hat nur einen befristeten Arbeitsvertrag, mehr als 60 Prozent aller befristet Besch&auml;ftigten in Deutschland sind j&uuml;nger als 35. Damit sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Berufseinstiegs- und Familiengr&uuml;ndungsphase auch besonders stark von den Nachteilen dieser atypischen Besch&auml;ftigungsform betroffen. Das zeigt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nBefristet Besch&auml;ftigte haben deutlich niedrigere Nettoeinkommen als gleich alte Arbeitnehmer mit unbegrenztem Vertrag. Dementsprechend sind sie trotz Arbeit doppelt so h&auml;ufig von Armut bedroht. Junge Besch&auml;ftigte in befristeten Arbeitsverh&auml;ltnissen sind zudem seltener verheiratet und haben deutlich weniger Kinder als unbefristet Besch&auml;ftigte. &ldquo;Der offenkundige Nachteil einer befristeten gegen&uuml;ber einer unbefristeten Besch&auml;ftigung besteht darin, dass die Betroffenen mit erheblicher Planungsunsicherheit konfrontiert sind, die sich auch lebensweltlich auswirkt&rdquo;, beschreibt WSI-Sozialexperte Dr. Eric Seils die Situation junger Menschen mit befristeter Besch&auml;ftigung. &ldquo;H&auml;ufige Stellenwechsel, zum Teil verbunden mit Ortswechseln, erschweren die Bildung stabiler Partnerschaften. Und Kinder kosten Geld, daher d&uuml;rften viele Paare die Realisierung ihres Kinderwunsches aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit verschieben&rdquo;, so der Wissenschaftler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_wsi_pb_8_2016.pdf\">WSI-Policy-Brief Nr. 8, Dezember 2016. [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mehr ist weniger: Studie zu Hochschulfinanzierung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung r&uuml;hmt sich gerne damit, ganz viel und immer mehr Geld in Bildung zu stecken. Tats&auml;chlich muten die Zahlen auch beeindruckend an. Vor zehn Tagen beschloss der Bundestag den Haushalt f&uuml;r 2017. Danach legt der Etat des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) im kommenden Jahr um 7,6 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro zu. Drei Viertel der Summe flie&szlig;en in Wissenschaft und Forschung und davon ein gro&szlig;er Teil landet direkt bei den Hochschulen &ndash; etwa im Rahmen des &bdquo;Hochschulpakts&ldquo; f&uuml;r die Schaffung neuer Studienpl&auml;tze oder der &bdquo;Exzellenzinitiative&ldquo;. Da kommt einiges zusammen. Vor 14 Jahren noch musste sich das BMBF mit zehn Milliarden Euro weniger begn&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1989-hochschulfinanzierung-boekler.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom deutschen Boden soll nie wieder Streik ausgehen<\/strong><br>\nDrei Artikel lieferte &raquo;Spiegel Online&laquo; binnen 24 Stunden zum Thema: Das Bodenpersonal der Lufthansa gegen die streikenden Piloten. Soll ja schlie&szlig;lich jeder kapieren, dass da mit dem Streik was im Gange ist, was man absolut nicht tolerieren kann in einem Land, das sein Verh&auml;ltnis zum Streik als demokratisches Grundrecht arbeitender Menschen merklich abgek&uuml;hlt hat. Mir schoss in den Sinn, dass ich in diesem Leitmedium eigentlich kaum je etwas Streikbejahendes gelesen habe. So recherchierte ich ein wenig, fand aber tats&auml;chlich keinen Artikel, der mal auf der Seite der Streikenden stand. Freilich mit Ausnahme des Minderheitenvotums namens Jakob Augstein, das man sich noch im Angebot h&auml;lt. Ansonsten nur Kritik, mahnende Worte, breites Forum der Streikgegner und Fingerzeige auf den wirtschaftlichen Gesamtschaden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1034768.vom-deutschen-boden-soll-nie-wieder-streik-ausgehen.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verfahren gegen Deutschland im Abgas-Skandal er&ouml;ffnet<\/strong><br>\nDie Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde warf neben der Bundesrepublik auch Luxemburg, Spanien und Gro&szlig;britannien am Mittwoch vor, die nationalen Vorgaben zur Verh&auml;ngung von Strafen ignoriert zu haben, obwohl Volkswagen illegale Abschalteinrichtungen genutzt habe. Zudem h&auml;tten Deutschland und Gro&szlig;britannien der EU-Kommission nicht die geforderten technischen Informationen aus den eigenen Untersuchungen gegen den Wolfsburger Konzern zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/eu-kommission-eroeffnet-wegen-vw-abgas-skandal-verfahren-gegen-deutschland-aid-1.6451016\">RP Online<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Verfahren zu sp&auml;t und scheinheilig<\/strong><br>\n&bdquo;Das Vertragsverletzungsverfahren h&auml;tte bereits vor Jahren eingeleitet werden m&uuml;ssen. Die EU-Kommission war wie die Automobilindustrie und die Bundesregierung am Kartell des Schweigens &uuml;ber Abschalteinrichtungen beteiligt, von daher ist ihr Vorgehen im Abgasskandal &auml;hnlich scheinheilig wie das der Bundesregierung&ldquo;, kommentiert Herbert Behrens, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Verkehrsausschuss des Bundestages und Vorsitzender des 5. Untersuchungsausschusses, die Er&ouml;ffnung eines Vertragsverletzungsverfahren der EU, weil die Bundesregierung im Jahr 2009 keine Sanktionsregelungen f&uuml;r Manipulationen von Automobilherstellern umgesetzt hat. Der Verkehrspolitiker weiter:<br>\n&bdquo;Ein Treffen mit den Ausschussvorsitzenden aller europ&auml;ischen Untersuchungsaussch&uuml;sse zum Abgasskandal am Montag in Br&uuml;ssel hat gezeigt, dass sowohl in der EU-Kommission als auch in den Mitgliedsstaaten niemand trotz deutlicher Hinweise etwas von Manipulationen gewusst haben will. Zudem bleiben auf allen Ebenen die Versuche, sch&auml;rfere Kontrollen der Hersteller durchzusetzen, mehr als halbherzig. Aber ohne konsequente Kontrollen bleiben auch die striktesten Sanktionskataloge ein Papiertiger, weil man den zu ahndenden Betr&uuml;gereien nie auf die Schliche kommt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eu-verfahren-zu-spaet-und-scheinheilig\/\">Linksfraktion im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die italienische Bombe tickt lauter<\/strong><br>\nWieder einmal ist der erwartete Schock an den B&ouml;rsen ausgeblieben, der f&uuml;r den Fall vorhergesagt worden war, dass die Verfassungsreform in Italien scheitern sollte. Sie ist zwar am &ldquo;Nein&rdquo; der Bev&ouml;lkerung gescheitert, doch statt in die Knie zu gehen, geht es an den B&ouml;rsen seither bergauf, nun sogar auch in Italien.<br>\nIn Frankfurt stieg der Dax sogar auf ein neues Jahreshoch. In Italien sind die Aktien der Pleite-Bank Monte dei Paschi gestern regelrecht um bis zu mehr als 13% explodiert. Pl&auml;ne waren durchgesickert, wonach der Staat Milliarden in die &auml;lteste Bank der Welt stecken wolle. Obwohl sowohl die Regierung als auch der Rettungsfonds ESM dementiert haben, dass sich Italien Geld zur St&uuml;tzung des abst&uuml;rzenden Bankensystems nach spanischem Vorbild beim ESM holen will, muss man das nicht glauben.<br>\nDas wurde auch im Juni 2012 im spanischen Fall noch dementiert, als es f&uuml;r alle l&auml;ngst klar war. Auch wenn an den Finanzm&auml;rkten bisher &ldquo;cool&rdquo; auf das Referendum reagiert wurde, steht im extrem verschuldeten Italien die bittere Kost noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-italienische-Bombe-tickt-lauter-3565519.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kulturschaffende demonstrieren gegen Russland<\/strong><br>\nDie Idee zur Demo entstand spontan: Versammelt haben sich dann etwa 200 Kulturschaffende vor der russischen Botschaft in Berlin. Sie kritisieren die Bombardements in Aleppo &ndash; und fordern, Putin als Kriegsverbrecher in Den Haag anzuklagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kundgebung-in-berlin-kulturschaffende-demonstrieren-gegen.691.de.html?dram:article_id=373380\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: KenFM am Set: Demonstration gegen russische Kriegsbeteiligung in Syrien<\/strong><br>\nKenFM war mit einem Team am Set und traf dort neben dem Bundesvorsitzenden der Gr&uuml;nen, Cem &Ouml;zdemir, den Publizisten Peter Schneider, der explizit zu dieser Demonstration aufgerufen hatte. Ebenfalls zu Wort kam der Journalist Ulrich Gellermann, Betreiber des Blogs rationalgalerie.de.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/kenfm-am-set-demonstration-gegen-russische-kriegsbeteiligung-in-syrien\/\">KenFM<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Propagandakrieg: Gef&auml;lschte Terroristenfilme f&uuml;r eine halbe Milliarde Dollar<\/strong><br>\nDas Pentagon hat der britischen PR-Firma Bell Pottinger mehr als eine halbe Milliarde Dollar bezahlt, um gef&auml;lschte Terroristenvideos zu produzieren. Ein ehemaliger Angestellter der Firma, der Video-Editor Martin Wells, dokumentierte die Geschichte gegen&uuml;ber dem britischen &laquo;Bureau of Investigative Journalism&raquo;. Bis zu 300 Leute arbeiteten in dem Projekt, das von 2006 bis 2011 in Bagdad lief. Ein &auml;hnliches Projekt wurde bereits 2005 durchgef&uuml;hrt und kostete 120 Mio. Dollar. Bell Pottinger ist bekannt f&uuml;r geheime Auftr&auml;ge und problematische Kunden, darunter die Stiftung von Augusto Pinochet und die Regierung Saudi-Arabiens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeitpunkt.ch\/news\/artikel-einzelansicht\/artikel\/propagandakrieg-gefaelschte-terroristenfilme-fuer-eine-halbe-milliarde-dollar.html\">Zeitpunkt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erdogans S&auml;uberungswelle erreicht die Nato<\/strong><br>\nNach dem Milit&auml;rputsch geraten t&uuml;rkische Nato-Soldaten ins Visier von Staatschef Erdogan. Viele wollen nicht zur&uuml;ck in die Heimat, sie beantragen Asyl in Europa. Ein Kommandeur berichtet, wie er zum Verd&auml;chtigen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/tuerkei-recep-tayyip-erdogans-saeuberungswelle-erreicht-die-nato-a-1125031.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist schon ziemlich grotesk. Da beantragen Milit&auml;rs eines NATO-Staates politisches Asyl in einem anderen NATO-Staat und sollten nach Lage der Gesetze auch als politische Verfolgte anerkannt werden. Da sage noch mal einer, die NATO sei ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis, das weltweit f&uuml;r Menschenrechte und Freiheit eintritt. Wie war das doch gleich mit dem Splitter im Auge und dem Balken?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Es finden die gr&ouml;&szlig;ten Demonstrationen seit 30 Jahren statt&ldquo;<\/strong><br>\nIn S&uuml;dkorea gehen jedes Wochenende Hundertausende auf die Stra&szlig;en um den R&uuml;cktritt der Pr&auml;sidentin zu fordern. Die Ignoranz der Pr&auml;sidentin sorgt nicht f&uuml;r ein Abklingen der Proteste sondern eine Zunahme, so dass es am vergangenen fast 2 Millionen waren. Wir haben mit Kim Snghyun von der sozialistischen Gruppe &bdquo;Workers Solidarity&ldquo; &uuml;ber die Proteste, die R&uuml;cktrittsforderungen und die Situation der Linken gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/es-finden-die-groessten-demonstrationen-seit-30-jahren-statt-im-gespraech-mit-kim-sng-hyun\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gr&uuml;ner Tarnanstrich f&uuml;rs Milit&auml;r?!<\/strong><br>\nDas Greenwashing der Bundeswehr am Beispiel ausgew&auml;hlter Truppen&uuml;bungspl&auml;tze (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/12\/07\/gruener-tarnanstrich-fuers-militaer\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Studie kann <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/download\/IMI-Studie2016_11-BW-Umwelt-web.pdf\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit Bertelsm&auml;nnern auf Du und Du: Lobbyismus in der Bildungs- und Hochschulpolitik NRWs<\/strong><br>\nWie nahe stehen sich Politik und Bertelsmann Stiftung in Nordrhein-Westfalen? Die Piraten-Fraktion im Landtag hat bei Rot-Gr&uuml;n nachgefragt. F&uuml;r den Abgeordneten Joachim Paul ergibt die Antwort das Bild &bdquo;ziemlich bester Freunde&ldquo;. Mit Studis Online sprach er &uuml;ber Hochschulreformen auf Zuruf, Antipluralismus und Dreht&uuml;rpersonalien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1990-bertelsmann-nrw.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Merkel spricht: Anfangs fiel es ihr noch schwer, immer dasselbe zu sagen<\/strong><br>\nSpuren der Macht gibt es nur in ihrem Gesicht. Ansonsten: alles wie immer. Die Kanzlerin wird in ihren Reden immer unheimlicher.<br>\nVon Helmut Schmidt stammt die Feststellung, wer nicht bereit sei, jeden Tag zehnmal dasselbe zu sagen, der solle nicht in die Politik gehen. [&hellip;]<br>\nDass sie mit ihrem &uuml;berraschungsfreien, oft so befremdlich unbeholfenen Duktus Helmut Schmidts Maxime geradezu &uuml;bererf&uuml;llt, ist in diesen Tagen zu beobachten. Formulierungen, die schon beim Erstgebrauch nicht sonderlich gewinnend wirkten, tauchen nach Wochen, Monaten oder Jahren in derselben Form wieder auf: so das merkw&uuml;rdig soldatische Ethos des Dienens, das sie 2005 bem&uuml;hte, neulich bei der Wiederantrittserkl&auml;rung wieder und nun, auf dem Parteitag in Essen, noch einmal; oder die Behauptung, nach elf Jahren Kanzlerschaft sei eine abermalige Kandidatur &bdquo;alles andere als trivial&ldquo;, die nun in Essen w&ouml;rtlich wiederkehrte (wobei man fragen k&ouml;nnte, ob nicht umgekehrt bei dieser Kanzlerschaft deren wiederholte Best&auml;tigung trivialer f&uuml;r sie und das Land ist als bei einem Neuling, bei dem niemand wei&szlig;, wer und was kommt). [&hellip;]<br>\nTrotz aller &bdquo;Wir schaffen das&ldquo;-Litanei wird ihre Rhetorik immer dann fatalistisch, wenn es eigentlich darum ginge, Visionen oder wenigstens Ideen zu entwickeln, also Gestaltungsspielraum und -macht anzudeuten. Hier scheinen Land und Leute samt Regierungschefin nur noch zum Zuschauen und Abwarten verurteilt, Spielball h&ouml;herer M&auml;chte und immer rasanterer, unumkehrbarer Entwicklungen. Dass diese erst das Ergebnis politischer Entscheidungen sind, von denen sie ja auch schon einige getroffen haben d&uuml;rfte, und nicht etwas dem Politischen Vorg&auml;ngiges &ndash; dazu sagt sie kein Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/angela-merkel-wird-in-ihren-reden-immer-unheimlicher-14563847.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland als Schicksalsgemeinschaft&rdquo; &ndash; CDU-Parteitag guttenbergt bei der AfD<\/strong><br>\nEs ist vollbracht. Der CDU-Parteitag fordert ein Burka-Verbot, eine Versch&auml;rfung der Asylpolitik und die Aufhebung der doppelten Staatsb&uuml;rgerschaft. Und bekommt damit am Ende doch noch den Segen der CSU und ihres Vorsitzenden Horst Seehofer. Weitere einschneidende Entscheidungen gingen aber im allgemeinen Medienrummel unter.<br>\n[&hellip;]<br>\nSo sollen Fl&uuml;chtlinge bei ihrer &ldquo;Integration in den Arbeitsmarkt&rdquo; in Zukunft ein Jahr unterhalb der &ldquo;orts&uuml;blichen Entlohnung&ldquo; bezahlt werden. Die Botschaft ist klar, sie lautet: &ldquo;Billigjobber welcome&rdquo;. Ebenso wurde eine weitere Aufr&uuml;stung der Bundeswehr gegen den vermeintlichen &ldquo;Aggressor&rdquo; im Osten sowie die Ausweitung des Einsatzgebietes der Bundeswehr beschlossen, damit &ldquo;die besonderen F&auml;higkeiten der Bundeswehr [&hellip;] auch im Inland zum Einsatz kommen d&uuml;rfen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/44052-deutschland-als-schicksalsgemeinschaft-cdu-parteitag\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n in Berlin<\/strong><br>\nIn Berlin steht die erste SPD-Koalition mit Gr&uuml;nen und Linken. Die Allianz &ndash; von Beteiligten gerne mit einem modischen &ldquo;r2g&rdquo; betitelt, von Gegnern als &ldquo;rot-dunkenrot-gr&uuml;n&rdquo; verschrien &ndash; k&ouml;nnte einen Schritt hin zu einer solchen Konstellation im Bund nach 2017 bedeuten.<br>\nEntsprechend empfindlich reagierte die traditionell in West-Berlin des Kalten Krieges gepr&auml;gte Hauptstadt-CDU. Sie k&uuml;ndigte einen scharfen Oppositionskurs und juristische Schritte gegen Vorhaben der neuen Regierungskoalition an.<br>\nAm heutigen Donnerstag hat das Berliner Abgeordnetenhaus den SPD-Politiker Michael M&uuml;ller als Regierenden B&uuml;rgermeister best&auml;tigt. M&uuml;ller f&uuml;hrte bislang &ndash; mit erkl&auml;rterma&szlig;en schwindender Freude &ndash; eine Koalition aus SPD und CDU.<br>\nIm Anschluss an die Wahl M&uuml;llers wurden die zehn Senatoren ernannt und vereidigt. Auf die Sozialdemokraten entfallen neben dem Regierungschef vier Senatorenposten, Linke und Gr&uuml;ne erhalten jeweils drei dieser Posten.<br>\nF&uuml;r den fast 52-j&auml;hrigen M&uuml;ller stimmten bei der geheimen Wahl 88 der 158 anwesenden Abgeordneten. Rot-Rot-Gr&uuml;n hat 92 Parlamentarier. Offenbar haben also vier Politiker aus dem Regierungslager M&uuml;ller ihr Votum nicht gegeben. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat insgesamt 160 Mitglieder, zwei von ihnen aus den Reihen der Opposition waren nicht anwesend.<br>\nDas neue B&uuml;ndnis will st&auml;rker auf Sozialpolitik setzen und etwa zehntausende Sozialwohnungen bauen &ndash; freilich nachdem eine h&ouml;here Zahl dieser Wohnungen aus Staatsbesitz privatisiert worden war. Als wichtige Vorhaben z&auml;hlen die &Uuml;berpr&uuml;fung der Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen sowie die Sanierung von Schulen und anderer Bildungseinrichtungen.<br>\nF&uuml;r Irritationen sorgte schon im Vorfeld der neue Kultursenator Klaus Lederer von den Linken. Er k&uuml;ndigte bereits im November eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Berufung des Dramaturgen Chris Dercon als Chef der Volksb&uuml;hne an. Lederer er&ouml;ffnete damit nicht nur einen Disput, der gerade beigelegt zu sein schien. Er hatte sich offenbar auch keine Gedanken dar&uuml;ber gemacht, dass eine Absage an Dercon nach Vertragsunterzeichnung das nicht gerade wohlhabende Berlin mehrere Millionen Euro Vertragsstrafe kosten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Rot-Rot-Gruen-in-Berlin-3566828.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Unterwegs in der fashosph&egrave;re<\/strong><br>\nDas Netz gilt als Agitationsplattform des Front National. Nun aber wehrt sich Jean-Luc M&eacute;lenchon, Pr&auml;sidentschaftskandidat der Linken. Monologe halten ist einfach Jean-Luc M&eacute;lenchons Ding. Das ist wohl der wichtigste Grund, warum der YouTube-Kanal des linken franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten seit Oktober diesen Jahres durch die Decke geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Franzoesicher-Linkspolitiker-auf-YouTube\/!5361963\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die taz wird immer d&auml;mlicher. Die Vorw&uuml;rfe des &ldquo;Populismus&rdquo; zwischen den Zeilen sind kaum zu &uuml;berlesen. Ist der Autorin eigentlich bewusst welche &ldquo;Alternativen&rdquo; in Frankreich gegen M&eacute;lechon stehen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> F&uuml;r Noch-taz-Abonnenten eine passende Gelegenheit, endlich auszusteigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Der Trump in uns <\/strong><br>\nDie Hetzer ziehen ihre Kraft aus dem Selbstbetrug der Liberalen. Wenn wieder Vernunft herrschen soll, m&uuml;ssen die vermeintlich Aufgekl&auml;rten sich ihre Ressentiments eingestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2016\/49\/liberalismus-donald-trump-psychologie-werte-rechtspopulismus\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Einen Beitrag, so strotzend vor intellektueller &Uuml;berheblichkeit und kultureller Arroganz ist mir bisher noch nicht untergekommen. Besonders infam die Psychopatologisierung der &ldquo;Anderen&rdquo;, die, so wird unterstellt, sich auf dem psychologischen Entwicklungsniveau von S&auml;uglingen befinden. &Uuml;ber welche besonderen F&auml;higkeiten verf&uuml;gt eigentlich das links-liberale Juste Milieu, dass es ihm erlaubt ist mit so einer Verachtung auf seine Mitmenschen zu blicken? Das zeigt, die Vertreter der Identit&auml;tspolitik sind letztendlich autorit&auml;r und narzisstisch.<\/em><br>\n<em>F&uuml;r mich ist die Identit&auml;tspolitik einer der gr&ouml;&szlig;ten Coups der herrschenden Eliten &uuml;berhaupt. Diese dominiert den &ouml;ffentlichen Diskurs absolut. Diese Leute haben ihren Gramsci gelesen.<\/em><br>\n<em>Nach den Erkl&auml;rungsmustern des links-liberalen Juste Milieus f&uuml;r die Erfolge der Rechtspopulisten, sind deren Anh&auml;nger eben intellektuell &uuml;berfordert oder psychisch gest&ouml;rt. Es kann nicht an den sozialen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnissen liegen, es kann nicht an den kapitalistischen Verh&auml;ltnissen selbst liegen, welche die Menschen verroht und entsolidarisiert haben. So ist es gelungen die soziale Frage v&ouml;llig aus dem politischen Bewusstsein der &Ouml;ffentlichkeit zu eliminieren. Letztendlich manifestiert sich aber in der Identit&auml;tspolitik die alte Verachtung des gehobenen B&uuml;rgertums gegen&uuml;ber den unteren Klassen, sie ist somit nicht fortschrittlich und liberal, sondern dient der Ausgrenzung und Diskriminierung.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Wir sollten der anderen Seite allerdings entgegenkommen, indem wir sagen: Euer Scheitern an unseren Werten macht euch nicht zu Unmenschen &hellip;..&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36182","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36182"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36185,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36182\/revisions\/36185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}