{"id":3624,"date":"2008-12-02T09:07:26","date_gmt":"2008-12-02T08:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3624"},"modified":"2008-12-02T11:04:35","modified_gmt":"2008-12-02T10:04:35","slug":"hinweise-des-tages-787","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3624","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>43 Prozent der alleinerziehenden M&uuml;tter bekommen Hartz IV<\/li>\n<li>Niedrigl&ouml;hne kollabieren<\/li>\n<li>Euro-Zone: Industrie blickt in den Abgrund<\/li>\n<li>Verrat am Steuerzahler: Die Pl&uuml;nderung<\/li>\n<li>US-Industrie im freien Fall<\/li>\n<li>Deutscher Maschinenbau &ldquo;h&auml;tte Schlimmeres erwartet&rdquo;<\/li>\n<li>Schlimmste Krise seit der Gro&szlig;en Depression<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck in der Krise<\/li>\n<li>Bsirske: &ldquo;Wir erleben einen Epochenbruch&rdquo;<\/li>\n<li>Landesbanken: Je gr&ouml;&szlig;er, desto riskanter<\/li>\n<li>CDU-Parteitag in Stuttgart: Merkels Melissengeist<\/li>\n<li>Gasenergiekunden sediert<\/li>\n<li>Systemischer Teufelskreis: Kapitalgedeckte Alterssicherung<\/li>\n<li>Zur besseren Pflege<\/li>\n<li>Praktikum: Arbeiten lernen<\/li>\n<li>Arbeitsagentur K&ouml;ln hilft Adecco beim K&uuml;ndigen: Hiobsbotschaft zur Vor-Weihnachtszeit<\/li>\n<li>Das seltsame Gesch&auml;ft mit den Abituraufgaben<\/li>\n<li>Die Lehman-Zertifikate-Gesch&auml;digten im Web<\/li>\n<li>Greenpeace: &bdquo;Vattenfall ist der klimasch&auml;dlichste Stromanbieter Deutschlands&ldquo;<\/li>\n<li>USA: Vom eigenen Haus direkt auf die Stra&szlig;e<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3624&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>43 Prozent der alleinerziehenden M&uuml;tter bekommen Hartz IV<\/strong><br>\nAlleinerziehende M&uuml;tter sind laut einer Studie h&auml;ufiger auf Hartz IV angewiesen als jede andere Bev&ouml;lkerungsgruppe: 43 Prozent erhalten die staatliche Unterst&uuml;tzung. Au&szlig;erdem arbeiten Frauen deutlich k&uuml;rzer als M&auml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/alleinerziehende-43-prozent-bekommen-hartz-iv_aid_352555.html\">FOCUS<\/a><\/li>\n<li><strong>Niedrigl&ouml;hne kollabieren<\/strong><br>\nIn keinem anderen Industrieland wurden gerade die unteren L&ouml;hne im vergangenen Jahrzehnt so stark beschnitten wie in Deutschland. Derlei war sonst nur in einigen Schwellenl&auml;ndern der Fall. Auch in Chile, Argentinien und Thailand ging die wachsende Ungleichheit vor allem auf das Absenken der untersten Einkommen zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-02\/054.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Zone: Industrie blickt in den Abgrund<\/strong><br>\nDie Industrie in der Euro-Zone hat ihre Talfahrt im November mit erh&ouml;hter Geschwindigkeit fortgesetzt. In fast allen L&auml;ndern fuhren die Unternehmen ihre Produktion so stark zur&uuml;ck wie nie zuvor, ergab der Markit-Einkaufsmangerindex. Auch die weltweite Nachfrage nach Investitionsg&uuml;tern &bdquo;Made in Germany&rsquo; brach demnach dramatisch ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/_b=2100845,_p=31,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Industrie im freien Fall<\/strong><br>\nSchw&auml;chster Einkaufsmanagerindex seit 26 Jahren: Das verarbeitende Gewerbe in den USA befindet sich in der schlimmsten Situation seit 1982. Die Auftr&auml;ge brechen weg, die Preise gehen zur&uuml;ck. Volkswirte erwarten f&uuml;r die US-Wirtschaft ein F&uuml;nfprozentminus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Rezession-in-Amerika-US-Industrie-im-freien-Fall\/445931.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutscher Maschinenbau &ldquo;h&auml;tte Schlimmeres erwartet&rdquo;<\/strong><br>\nDie weltweite Wirtschaftskrise hat den deutschen Maschinenbauern den st&auml;rksten Auftragseinbruch seit sechs Jahren verpasst. In rasantem Tempo brachen im Oktober die Order der ausl&auml;ndischen Kunden weg. Dennoch ist die Branche optimistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Konjunktur-Maschinenbau;art271,2674313\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Schlimmste Krise seit der Gro&szlig;en Depression<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaft k&ouml;nnte 2009 schrumpfen: Mit dieser Vorhersage sind die Vereinten Nationen (UN) die Ersten, die die globale Krise auf dem Niveau der Gro&szlig;en Depression der 1930er-Jahre verorten. In ihrem UN-Bericht &ldquo;World&rsquo;s Economic Situation and Prospects 2009&rdquo; kommen die Experten zu dem Ergebnis, dass die Schwellenl&auml;nder es nicht schaffen, den Ausfall der Konjunkturlokomotive USA zu kompensieren. Das weltweite Bruttosozialprodukt, also die Summe aller global produzierten Waren und Dienstleistungen, wird deshalb um bis zu 0,4 Prozent zur&uuml;ckgehen.\n<p>Die Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder sind &uuml;ber mehrere Kan&auml;le betroffen: Nicht nur die Rohstoff-, sondern ihre gesamte Exportwirtschaft wird wegen der fallenden Nachfrage aus den Industriel&auml;ndern gebremst. Zudem haben sie damit zu k&auml;mpfen, dass Investoren ihr Geld in vermeintlich sicherere H&auml;fen umschichten. Das sorgt nicht nur f&uuml;r W&auml;hrungsturbulenzen, sondern auch daf&uuml;r, dass Geld f&uuml;r Gegenma&szlig;nahmen fehlt. Am st&auml;rksten betroffen sind bislang Mexiko, f&uuml;r das der Report f&uuml;r 2009 ein Schrumpfen von 1,2 Prozent vorhersagt, und Brasilien, wo die Wirtschaft mit 0,5 Prozent stagnieren soll. Insgesamt gehen die Autoren davon aus, dass die Schwellenl&auml;nder 2009 nur noch um 2,7 Prozent wachsen &ndash; nach 7 Prozent 2007 und 5,9 Prozent 2008. Noch schlechter sieht es in den &auml;rmeren L&auml;ndern aus, die nach 7,8 Prozent 2007 sowie 6,4 in diesem Jahr im kommenden nur noch um 2 Prozent zulegen sollen. Die UN-Experten bef&uuml;rchten, dass neben den privaten Geldfl&uuml;ssen auch die staatlichen Quellen versiegen: &ldquo;Die Entwicklungshilfe d&uuml;rfte zur&uuml;ckgehen, wenn sich die Geberl&auml;nder in der Krise nicht mehr an fr&uuml;here Zusagen erinnern wollen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2008%2F12%2F02%2Fa0084&amp;cHash=0662546606&amp;type=98\">TAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/unctad.org\/en\/docs\/wesp2009pr_en.pdf\">UNCTAD [PDF &ndash; 404 KB]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck in der Krise<\/strong><br>\nWenn Sie zweifeln, ob die Bundesregierung den Ernst der derzeitigen konjunkturellen Krise erkannt hat, sollten Sie dringend das Gespr&auml;ch mit Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck im neuen &ldquo;Spiegel&rdquo; lesen. Danach sind Sie alle Zweifel los. Von Thomas Fricke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1708&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Wir erleben einen Epochenbruch&rdquo;<\/strong><br>\nVerdi-Chef Frank Bsirske spricht im Interview mit dem Tagesspiegel &uuml;ber die Folgen der Finanzkrise &ndash; und die politischen Lehren daraus: &bdquo;Es bewegt sich was. Zum Beispiel beim Thema Privatisierung. Die Menschen sind deutlich desillusioniert, nachdem man ihnen versprochen hat, durch Privatisierungen w&uuml;rde es besser und billiger. Das Gegenteil ist richtig. In vielen F&auml;llen wurde es teurer und schlechter. Deshalb ist die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung auch gegen die Bahn-Privatisierung. Und das zentrale Versprechen der sozialen Marktwirtschaft, dass man durch eigene Leistungen seine Lebensverh&auml;ltnisse und die der Kinder verbessern kann, wird von vielen nicht mehr geglaubt. Es passt auch mit ihrer Lebenswirklichkeit nicht mehr zusammen. Der Epochenbruch, den wir durch die Krise erleben, dieser Epochenbruch kommt auch in den K&ouml;pfen an. Und f&uuml;hrt zu der Frage, welche Antworten die gesellschaftlichen Akteure auf die aktuellen Herausforderungen haben. Diese Antworten werden eingefordert, und das wird Konsequenzen haben, davon bin ich &uuml;berzeugt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Finanzen-Frank-Bsirske-Verdi;art130,2673765\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir wollen es hoffen &ndash; und unseren kleinen Teil dazu beitragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Landesbanken: Je gr&ouml;&szlig;er, desto riskanter<\/strong><br>\nAm Ende der Krisentage will Bayerns Ministerpr&auml;sident Seehofer seine Bayerische Landesbank privatisieren. Sagt er. Tats&auml;chlich versucht er vor allem, den Bund aus der Sanierung der BayernLB herauszuhalten, um weiter ungest&ouml;rt Industrie- und Landespolitik per Hausbank betreiben zu k&ouml;nnen. Der Chef der letzten Volkspartei tut gut daran. Das Kabinett Merkel und die Mehrzahl der Sparkassen wollen dagegen am liebsten alle sieben Landesbankengruppen zu einer einzigen Zentralbank fusionieren. Das bedeutet Masse statt Klasse &ndash; die B&uuml;ndelung aller Brandrisiken in einem Haus macht dieses garantiert unsicherer. Es w&uuml;rde zudem deren eigentliche Aufgabe gef&auml;hrden: fl&auml;chendeckend ein anspruchsvolles Angebot von Finanzdienstleistungen f&uuml;r alle Bev&ouml;lkerungsgruppen sowie f&uuml;r kleine und mittlere Unternehmen sicherzustellen. &ndash; Es braucht einen funktionierenden &ouml;ffentlichen Bankensektor als Gegenmacht &ndash; und in den Landesbanken endlich Transparenz, politische Kontrolle und die Abkehr vom Ziel der Gewinnmaximierung. Dieses hatte die Landesbanken in abenteuerliche Spekulationen getrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F12%2F02%2Fa0120&amp;cHash=30182f9edf&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Verrat am Steuerzahler: Die Pl&uuml;nderung<\/strong><br>\nBushs vielleicht kreativste Erfindung: der risikofreie Kapitalismus. Inzwischen wird immer deutlicher, dass der Rettungsfonds unter falschen Voraussetzungen genehmigt wurde. Es ging nie darum, die Kredite wieder fl&uuml;ssig zu machen. Das Ziel bestand darin, den Staat eine gigantische Versicherungspolice f&uuml;r die Wall Street ausstellen zu lassen &ndash; eine Police f&uuml;r die Leute, die sie am wenigstens brauchen, bezahlt von den Leuten, die sie am dringendsten br&auml;uchten. Von Naomi Klein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1624457&amp;em_loc=89&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/feuilleton\/&amp;em_ivw=fr_feuilleto\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU-Parteitag in Stuttgart: Merkels Melissengeist<\/strong><br>\nWer die soziale Marktwirtschaft exportieren will, der muss sie erst einmal zu Hause bewahren. Wer so tut, als sei dort alles in Ordnung, und Angela Merkel tut so, ist unglaubw&uuml;rdig: Mehr als zehn Jahre lang hat die Politik, auch die Politik der Angela Merkel, Deutschland zum blo&szlig;en Standort kleingeredet. Die deutsche Leitkultur bestand in der &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche sowie im Um- und Abbau des Sozialstaats. Die Wertedebatte beschr&auml;nkte sich darauf, den Wert von niedrigen Steuern und sinkenden Lohnnebenkosten zu betonen. Und w&auml;hrend die Steuern sanken, kroch in den Schulen und Kinderg&auml;rten der Schimmel die W&auml;nde hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/164\/449888\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gasenergiekunden sediert<\/strong><br>\nAn den Strukturen der Energiebranche &auml;ndert sich durch die R&uuml;ckzahlung der 127 Millionen Euro nichts. Und es bleibt auch dabei, dass Millionen Kunden noch immer ma&szlig;los &uuml;berh&ouml;hte Gaspreise zahlen m&uuml;ssen. Unabh&auml;ngige Netzbetreiber sind das Mindeste. Noch besser: Gasnetze in staatliche Hand. Nur so k&ouml;nnen sich neue Anbieter rasch etablieren. Gleichzeitig m&uuml;ssen b&uuml;rokratische H&uuml;rden beseitigt werden. Denn gerade f&uuml;r kleinere Anbieter ist es enorm aufwendig, in einer Region als Gash&auml;ndler anzutreten, wenn sie einen ungeheuren Wust von Dokumenten beibringen m&uuml;ssen. Zudem muss endlich der Ausbau der Rohrleitungen vorangetrieben werden, und zwar nicht nach den betriebswirtschaftlichen Bed&uuml;rfnissen eines der gro&szlig;en Unternehmen, sondern nach den Erfordernissen der Kunden. Bei Gasnetzen gilt wie bei anderen Infrastrukturen die zun&auml;chst paradox wirkende Formel, dass mehr Staat mehr Wettbewerb schafft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1638907&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Fonds m&uuml;ssen Zahlungen an Rentner stoppen<\/strong><br>\nDie Krise bei den offenen Immobilienfonds bringt mehrere Zehntausend deutsche Rentner in finanzielle Schwierigkeiten. Nach FTD-Informationen hat die Finanzaufsicht BaFin elf gro&szlig;e Publikumsfonds aufgefordert, die sogenannten Auszahlungspl&auml;ne f&uuml;r meist &auml;ltere Kunden zu stoppen.\n<p>Betroffen sind vor allem fr&uuml;here Selbstst&auml;ndige und Freiberufler, die h&auml;ufig kein Geld aus der gesetzlichen Rentenkasse erhalten. Die elf Fonds von Anbietern wie Credit Suisse, UBS, Kan Am oder Degi waren im Oktober geschlossen worden, nachdem Anleger ihre Anteile panikartig abgezogen hatten. Jedoch wollten die Gesellschaften Fondssparer mit Auszahlungspl&auml;nen von der Sperrung ausnehmen &ndash; schlie&szlig;lich sind diese R&uuml;ckfl&uuml;sse langfristig vereinbart. Die BaFin moniert nun, dass dieses Privileg &ldquo;mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz aller Anleger nicht vereinbar&rdquo; sei, so eine Sprecherin.<\/p>\n<p>Offene Immobilienfonds sind besonders bei vorsichtigen Kleinanlegern beliebt, weil sie als weniger schwankungsanf&auml;llig gelten als beispielsweise Aktienfonds. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise hatte die allgemeine Panik jedoch auch diese eher konservative Anlageklasse erreicht: Allein im Oktober forderten die Investoren mehr als 5 Mrd. Euro zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Finanzkrise-Fonds-m%FCssen-Zahlungen-an-Rentner-stoppen\/446100.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So viel zur Sicherheit der privaten Vorsorge. Wer sich einen &Uuml;berblick &uuml;ber das Ausma&szlig; der Mittelabfl&uuml;sse verschaffen will, kann sich beim <a href=\"http:\/\/www.bvi.de\/de\/statistikwelt\/bvi_absatzst_investmentm_deu\/download\/gesamtueberblick\/downloads_monat\/ub0810.pdf\">Bundesverband Investment und Asset Management e.V. [PDF &ndash; 72 KB]<\/a> informieren. (Danke f&uuml;r diesen Hinweis an d.w..)<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Systemischer Teufelskreis<\/strong><br>\nKapitalgedeckte Alterssicherung ist ein Motor der Versch&auml;rfung wirtschaftlicher Instabilit&auml;t. Nach jeder Finanzkrise sind die Betreiber von Pensionsfonds gen&ouml;tigt, riskantere Gesch&auml;fte zum Ausgleich der Verluste zu t&auml;tigen.\n<p>Soll eine systemische Ursache zuk&uuml;nftiger Finanzkrisen minimiert werden, steht ein radikaler Paradigmen- und Politikwechsel an, der auf breiten Widerstand sto&szlig;en wird. Widerst&auml;nde aus der Finanzbranche, Wirtschaft und Politik, aber auch aus den Gewerkschaften, von Betriebsr&auml;ten und unz&auml;hligen Besch&auml;ftigten, die in das System der kapitalgedeckten Alterssicherung auf unterschiedliche Weise integriert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-02\/042.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Praktikum: Arbeiten lernen<\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne des Bundesarbeitsministeriums, Praktikanten k&uuml;nftig besser zu stellen, gef&auml;hrden der Wirtschaft zufolge 100 000 Praktikumspl&auml;tze. Wie wahrscheinlich ist das?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2674627?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitsagentur K&ouml;ln hilft Adecco beim K&uuml;ndigen: Hiobsbotschaft zur Vor-Weihnachtszeit<\/strong><br>\n&bdquo;Adecco? Nie wieder!&ldquo; klagt ein Besch&auml;ftigter der Leiharbeitsfirma im Internet. Das wird nun f&uuml;r 379 Besch&auml;ftigte in K&ouml;ln vielleicht schneller so sein, als ihnen lieb ist. Die Firma hatte bei der K&ouml;lner Arbeitsagentur durchgesetzt, dass sie einen Monat fr&uuml;her k&uuml;ndigen konnte, als dies normalerweise m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Ein weiterer ARGE-Skandal zu Lasten der Gek&uuml;ndigten und des Steuerzahlers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13169\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur besseren Pflege<\/strong><br>\nExperten haben f&uuml;r das Gesundheitsministerium Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Reform der Reform gemacht. Was soll sich an den bisherigen Regelungen &auml;ndern? Sie w&uuml;rden profitieren &ndash; von mehr Zuwendung und dem Abschied von der Pflege im Minutentakt ebenso wie von den h&ouml;heren Einstufungen. Zudem ergab der Probelauf, dass deutlich mehr Empfehlungen f&uuml;r Reha- Ma&szlig;nahmen ausgesprochen wurden. Der Anteil lag bei gut vier Prozent aller Begutachtungen. Nach dem bisherigen Verfahren waren es gerade einmal 1,41 Prozent. Rehabilitation bedeutet f&uuml;r die Betroffenen zumindest die Chance auf eine Verbesserung ihres k&ouml;rperlichen und geistigen Befindens &ndash; bisher wurde sie kaum genutzt. \n<p>Wenn der neue Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriff realisiert wird, dann wird Pflege wesentlich teurer. Letztlich wird entscheidend sein, welche Regierung nach der Bundestagswahl dar&uuml;ber befindet &ndash; und wie hoch der gesellschaftliche Druck auf bessere Pflege sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Fragen-des-Tages;art693,2674628\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Lehman-Zertifikate-Gesch&auml;digten im Web<\/strong><br>\nWir weisen unsere Leser hin auf \n<ul>\n<li>eine <a href=\"http:\/\/www.lehman-zertifikateschaden.org\/\">informelle Interessengemeinschaft<\/a> der Lehman-Zertifikate-Gesch&auml;digten (dort findet sich auch eine Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Forderung nach Einrichtung eines Prozesskosten-Sicherungsfonds)\n<\/li>\n<li>eine <a href=\"https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/index.php?action=petition;sa=details;petition=793\">Petition f&uuml;r die Einrichtung eines Prozesskosten-Sicherungsfonds<\/a>\n<\/li>\n<li>eine <a href=\"http:\/\/www.lehman-petition.com\/\">Homepage zur Begleitung der Petition<\/a> (dort kann die Petition auch als <a href=\"http:\/\/www.lehman-petition.com\/perBrief.html\">Postbrief<\/a> heruntergeladen werden).\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Das seltsame Gesch&auml;ft mit den Abituraufgaben<\/strong><br>\nMit &ouml;ffentlichen Steuergeldern von ca. 2 Millionen Euro werden von Lehrerkommissionen jedes Jahr neue Pr&uuml;fungsaufgaben f&uuml;r das Zentralabitur in Hessen f&uuml;r 43 F&auml;cher entwickelt. Anstatt diese kostenfrei f&uuml;r jedermann nach Ablauf der Pr&uuml;fungskampagne im Internet zu ver&ouml;ffentlichen, wurden sie stattdessen im Jahr 2007 und 2008 an Privatverlage verscherbelt. Michael Miller, der &ldquo;Bildungswirt&rdquo;, fordert vom Hessischen Kultusministerium, die Abituraufgaben im Internet allgemein zug&auml;nglich zu machen &ndash; und hat damit eine Menge Staub aufgewirbelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lehrerfreund.de\/in\/schule\/1s\/abituraufgaben-bildungswirt-interview\">Der Lehrerfreund<\/a><\/li>\n<li><strong>Greenpeace: &bdquo;Vattenfall ist der klimasch&auml;dlichste Stromanbieter Deutschlands&ldquo;<\/strong><br>\nDer Energiekonzern Vattenfall ist Deutschlands klimasch&auml;dlichster Stromanbieter. Das berichtet das ARD Politikmagazin REPORT MAINZ in seiner Ausgabe am Montag. Das Magazin beruft sich dabei auf eine bislang unver&ouml;ffentlichte Studie der Umweltorganisation Greenpeace. Die 32 Seiten umfassende Untersuchung kann unter www.reportmainz.de heruntergeladen werden. Greenpeace hat darin Unternehmensangaben zu den Kraftwerksemissionen der vier gro&szlig;en deutschen Stromanbieter miteinander verglichen. Das Ergebnis der Studie fasst Karsten Smid, Energieexperte bei Greenpeace im Interview mit REPORT MAINZ so zusammen: &bdquo;Vattenfall ist der klimasch&auml;dlichste Stromanbieter Deutschlands. Sein Strom hat Kohlendioxidemissionen von 890 Gramm pro erzeugter Kilowattstunde Strom. Kein Energieanbieter bietet so klimasch&auml;dlichen Strom an wie Vattenfall.&ldquo;\n<p>Die Firma Vattenfall l&auml;sst derzeit von Promotion Teams Unterschriften sammeln f&uuml;r eine sogenannte Klimaerkl&auml;rung. Damit will sich Vattenfall angeblich f&uuml;r den Klimaschutz einsetzen. Kritiker werfen dem Energiekonzern vor, mit dieser Kampagne &bdquo;Greenwashing&ldquo; zu betreiben, der Unternehmenspolitik also einen gr&uuml;nen Anstrich zu geben, den Aussto&szlig; von Kohlendioxid aber nicht zu vermindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/-\/id=1197424\/nid=1197424\/did=4246488\/1jjmmkg\/index.html\">SWR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Vom eigenen Haus direkt auf die Stra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Welle der Zwangsversteigerungen von Wohnraum in den USA vergr&ouml;&szlig;ert die Anzahl der Obdachlosen. Folge: Repressionen und Gewaltakte gegen Obdachlose nehmen dramatisch zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29252\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>43 Prozent der alleinerziehenden M&uuml;tter bekommen Hartz IV<\/li>\n<li>Niedrigl&ouml;hne kollabieren<\/li>\n<li>Euro-Zone: Industrie blickt in den Abgrund<\/li>\n<li>Verrat am Steuerzahler: Die Pl&uuml;nderung<\/li>\n<li>US-Industrie im freien Fall<\/li>\n<li>Deutscher Maschinenbau &ldquo;h&auml;tte Schlimmeres erwartet&rdquo;<\/li>\n<li>Schlimmste Krise seit der Gro&szlig;en Depression<\/li>\n<li>Steinbr&uuml;ck in der Krise<\/li>\n<li>Bsirske: &ldquo;Wir erleben einen Epochenbruch&rdquo;<\/li>\n<li>Landesbanken: Je gr&ouml;&szlig;er, desto<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3624\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3624","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3624"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3624\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}