{"id":36256,"date":"2016-12-14T09:07:43","date_gmt":"2016-12-14T08:07:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256"},"modified":"2016-12-14T09:07:43","modified_gmt":"2016-12-14T08:07:43","slug":"hinweise-des-tages-2774","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h01\">CDU-Politiker fordern neues Gesetz: &ldquo;Fake News&rdquo; sollen Straftatbestand werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h02\">Fake News in den Tagesthemen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h03\">Russland? Nein, Obama! Bolton spricht von einer &ldquo;false flag&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h04\">Trump <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h05\">&bdquo;Manufacturing Discontent&ldquo; &ndash; Eine Analyse zur TTIP-ablehnenden Bewegung legt nahe, wie das mit der demokratischen Teilhabe nicht gemeint war<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h06\">Zwei Stufen f&uuml;r die Rente: Altersvorsorge k&ouml;nnte so einfach sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h07\">Einkommensarmut erzeugt &Uuml;berschuldung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h08\">&Ouml;kosiegel: &ldquo;Nachhaltiges Geschaeft ist gutes Geschaeft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h09\">Wie sich US-Sportler die Einnahme verbotener Medikamente genehmigen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h10\">Das bringt der Entwurf zur Datenschutz-Reform: Mehr Daten, weniger Schutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h11\">Studie: Milliarden f&uuml;r Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h12\">Statt in die Zukunft investiert die EU in Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h13\">Rekrutierungsoffensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h14\">Einigkeit in Sachen Russland-Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h15\">EVP-Kandidaten-Wahl: Gesucht: Ein neuer Martin Schulz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h16\">Spiegel erreicht mit &bdquo;Ende der Welt&ldquo;-Trump-Cover den besten Kiosk-Verkauf seit 67 Wochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36256#h17\">Die Achse des Guten im Kampf gegen das linke B&ouml;se<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CDU-Politiker fordern neues Gesetz: &ldquo;Fake News&rdquo; sollen Straftatbestand werden<\/strong><br>\nMomentan schie&szlig;en diverse Propaganda-Seiten wie Pilze aus dem Boden, und auch auf Facebook haben sogenannte &ldquo;Fake News&rdquo; Hochkonjunktur. Politiker sehen in der gezielten Desinformation eine Gefahr f&uuml;r die Stabilit&auml;t des Staates. Aus Angst vor Medien-Manipulationen vor der Bundestagswahl fordern Unionspolitiker, entsprechende Falschinformationen strafrechtlich zu ahnden. &ldquo;Ich halte eine Strafversch&auml;rfung f&uuml;r sinnvoll, wenn es hierbei um einen gezielten Kampagnencharakter geht&rdquo;, sagte der Chef des Bundestagsinnenausschusses, Ansgar Heveling (CDU), der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. Der CDU-Rechtspolitiker Patrick Sensburg forderte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: &ldquo;Gezielte Desinformation zur Destabilisierung eines Staates sollte unter Strafe gestellt werden.&rdquo; SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann schloss das zumindest nicht aus: Im Kampf gegen &ldquo;erfundene Nachrichten, Verschw&ouml;rungstheorien, Hass und Hetze&rdquo; werde die Koalition den rechtlichen Rahmen &ldquo;konsequent aussch&ouml;pfen und bei Defiziten nachsch&auml;rfen&rdquo;. Facebook m&uuml;sse verpflichtet werden, erwiesene Falschmeldungen schnell zu l&ouml;schen beziehungsweise mit gleicher Reichweite richtigzustellen. Sensburg schlug weiter vor: &ldquo;Zum anderen m&uuml;ssen wir &uuml;berlegen, ob es eine Art &ldquo;Pr&uuml;fstelle&rdquo; geben soll, die Propaganda-Seiten aufdeckt und kennzeichnet.&rdquo; Die SPD hatte die anderen Parteien bereits am Montag zum Schulterschluss gegen sogenannte &ldquo;Fake News&rdquo; aufgerufen. Bei Zweifeln an der Echtheit von Informationen solle auf Attacken gegen den politischen Gegner verzichtet werden. Die Sozialdemokraten streben dazu eine gemeinsame Selbstverpflichtung der Parteien an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Fake-News-sollen-Straftatbestand-werden-article19310891.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Auf dem direkten Weg in die Postdemokratie. Was sind bitte &ldquo;Gezielte Desinformation zur Destabilisierung eines Staates&rdquo;? Das liegt immer auch im Auge des Betrachters. Aus Sicht der Eliten kann das jede Kritik an den herrschenden Verh&auml;ltnissen sein. Und die SPD sorgt sich wieder um den neoliberalen Konsens: &ldquo;Die SPD hatte die anderen Parteien bereits am Montag zum Schulterschluss gegen sogenannte Fake News aufgerufen. Bei Zweifeln an der Echtheit von Informationen solle auf Attacken gegen den politischen Gegner verzichtet werden.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Schon die Nazis gaben vor, &bdquo;Fake News&ldquo; zu bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nUm die Presse in den Griff zu bekommen, bedienten sich die Nationalsozialisten zun&auml;chst des Instruments der Notverordnungen, die der Reichspr&auml;sident erlassen konnte. Mit der &bdquo;Verordnung zum Schutze des deutschen Volkes&ldquo; vom 4. Februar 1933 wurden Beschlagnahmung und Verbot von Druckschriften geregelt. Unter der Verantwortung von Reichsinnenminister Frick wurde ein umfangreicher Katalog von Verbotsgr&uuml;nden erarbeitet. Darunter fielen etwa die Verbreitung &bdquo;unrichtiger Nachrichten&ldquo; und der Aufruf zum Streik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jaecker.com\/2000\/07\/journalismus-im-dritten-reich\/\">Tobias Jaecker<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Dass sich ein Kampf gegen &bdquo;Fake News&ldquo; sehr gut f&uuml;r politisch motivierte Zensur benutzen l&auml;sst, macht dieser Auszug aus einer studentischen Hausarbeit deutlich. Dort hei&szlig;t es im Weiteren: &bdquo;Auf der institutionellen Ebene hatten sich die Nationalsozialisten bereits durch Erlass vom 13. M&auml;rz 1933 das `organisatorische Kernst&uuml;ck&acute; ihres Medienapparates geschaffen: Das Reichsministerium f&uuml;r Volksaufkl&auml;rung und Propaganda (RMVP) unter Leitung von Joseph Goebbels (&hellip;) Laut Verordnung vom 30. Juni 1933 war das RMVP zust&auml;ndig f&uuml;r alle Aufgaben der geistigen Einwirkung auf die Nation, der Werbung f&uuml;r Staat, Kultur und Wirtschaft, der Unterrichtung der in- und ausl&auml;ndischen &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber sie&acute;&ldquo;. Auch der neuerdings vorangetriebene Kampf gegen &bdquo;Fake News&ldquo; wird &uuml;ber kurz oder lang so ein &bdquo;Wahrheitsministerium&ldquo; brauchen &ndash; denn wer sonst soll die demn&auml;chst zu verbietenden &bdquo;L&uuml;gen&ldquo; von der vermeintlich unstrittigen &bdquo;Wahrheit&ldquo; unterscheiden?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Verordnung des Reichspr&auml;sidenten zum Schutze des Deutschen Volkes&ldquo; vom 4. Februar 1933<\/strong><br>\n&bdquo;Periodische Druckschriften k&ouml;nnen verboten werden (&hellip;) wenn in ihnen offensichtlich unrichtige Nachrichten enthalten sind, deren Verbreitung geeignet ist, lebenswichtige Interessen des Staates zu gef&auml;hrden. (&hellip;) Zust&auml;ndig f&uuml;r das Verbot einer periodischen Druckschrift sind die obersten Landesbeh&ouml;rden oder die von ihnen bestimmten Stellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.documentarchiv.de\/ns\/schutz-dt-vlk.html\">Dokumentarchiv.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: Falschmeldungsverbot: Wie stellen Sie sich das jetzt vor, Herr Mayer?<\/strong><br>\nDer CSU-Politiker und Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer fordert, dass Desinformationskampagnen strafbar werden sollen. Der Tagesspiegel berichtet: &bdquo;Im Falle von Desinformationskampagnen fehle auch eine rechtliche Grundlage zur Strafverfolgung: Damit m&uuml;ssen wir uns dringend auseinandersetzen und einen entsprechenden Straftatbestand schaffen.&acute; Dann m&uuml;sse das Internet verst&auml;rkt auf sogenannte Fake-Kampagnen &ndash; also die Verbreitung von Falschmeldungen &ndash; durchsucht und &uuml;berpr&uuml;ft werden. Daf&uuml;r allerdings w&auml;re ein erheblicher Personaleinsatz n&ouml;tig.&ldquo; Bez&uuml;glich dieser Forderung und einer inhaltlichen Konkretisierung habe ich einige Fragen an Stephan Mayer von der CSU geschickt: Was ist eigentlich eine Desinformationskampagne? Sind das Fake-News? Oder mehrere Fake-News in Reihe? Setzen Sie sich jetzt f&uuml;r eine Verurteilung des Bundesinnenministers Thomas de Maizi&egrave;re ein, weil dieser mit Fake-News Stimmung gegen Fl&uuml;chtlinge machte? Und was ist mit Ihrem Parteifreund Markus S&ouml;der, dem fast 22 Prozent Falschaussagen in Talkshows nachgewiesen wurden? Steht der bayerische Finanzminister mit dieser kontinuierlichen Desinformationskampagne schon mit einem Bein im Knast? (&hellip;) Und m&uuml;ssen Heiko Maas und Thomas de Maizi&egrave;re die harte Hand des Gesetzes f&uuml;rchten, weil sie die &Ouml;ffentlichkeit bei der Vorratsdatenspeicherung belogen haben? Muss Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maa&szlig;en jetzt bald in den Knast, weil er ohne handfeste Belege behauptet, dass die Russen in die Bundestagswahl mit Fake-News eingreifen werden? Oder werden Geheimdienste vom Verbot von Desinformationskampagnen ausgenommen, weil das ja eines ihrer Kerngesch&auml;fte ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/falschmeldungsverbot-wie-stellen-sie-sich-das-jetzt-vor-herr-mayer\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fake News in den Tagesthemen<\/strong><br>\nIn einem Kommentar in den Tagesthemen forderte die WDR-Chefredakteurin Sonia Mikich eine Selbstverpflichtung von Facebook und Co., gegen gef&auml;lschte Nachrichten vorzugehen. Es d&uuml;rfe nicht sein, dass gef&auml;lschte Nachrichten mehr Verbreitung f&auml;nden als recherchierte. Jeder habe &ldquo;das Grundrecht auf eine eigene Meinung &ndash; aber nicht auf eigene Fakten&rdquo;.Rechtlich gesehen verbreitete Mickich damit selbst Fake News, denn nach dem (eigentlich einfach zu recherchierenden) Art. 5 GG hat jeder das Grundrecht, &ldquo;sich aus allgemein zug&auml;nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten&rdquo;, worunter selbstverst&auml;ndlich auch der Stammtisch im Internet z&auml;hlt. Und auch &ldquo;eine Zensur findet nicht statt&rdquo;. Befremdlich ist auch die fromme Einordnung von professionellen Nachrichten als &ldquo;Fakten&rdquo; &ndash; m&ouml;glicherweise hat man der Prawda (deutsch: &ldquo;Wahrheit&rdquo;) und dem irakischen Informationsminister &ldquo;Comical Ali&rdquo; Unrecht getan. (&hellip;) Die souver&auml;ne Antwort auf Fake News ist nicht bevormundender Gouvernanten-Journalismus, sondern die St&auml;rkung von Medienkompetenz und R&uuml;ckerwerb von Glaubw&uuml;rdigkeit durch solide und saubere journalistische Arbeit. Argumente statt Autorit&auml;t. Vorbild statt Verbot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Fake-News-in-den-Tagesthemen-3569020.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.E.:<\/strong> Sonia Seymour Mikich fordert eine &bdquo;Selbstverpflichtung der Netzbetreiber, vor allem Facebook: Es darf nicht sein, dass gef&auml;lschte Nachrichten mehr Verbreitung haben, als recherchierte.&ldquo; Damit fordert sie offen die Zensur. Ihr Kommentar endete mit dem Satz:&bdquo;Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung aber nicht auf eigene Fakten.&ldquo; Dieser Satz kommt flott r&uuml;ber, wie ein Slogan, ist aber Nonsens, denn wenn man den Nebensatz aufschl&uuml;sselt kommt dieses heraus: &bdquo;Keiner hat ein Recht auf eigene Fakten!&ldquo; Es gibt keine &bdquo;eigenen Fakten&ldquo;, es gibt nur eigene Erkenntnisse &uuml;ber Tatsachen. Was tats&auml;chlich gemeint ist, ist das Folgende: &bdquo;Verzichtet auf das Recht, Fakten SELBST zu &uuml;berpr&uuml;fen und die Wahrheit zu erkennen zu suchen, denn wir, der Nachrichtensender, vermitteln Euch die &ldquo;Fakten&rdquo;, die ihr zu glauben habt.&ldquo; Das ist ein Imperativ, der autorit&auml;r und diktatorisch ist, also handelt es sich um Meinungsdiktatur. Und Meinungsdiktatur ist das Gegenteil von Meinungsfreiheit und Gedankenfreiheit und deshalb hebelt der Satz von Sonia Seymour Mikich die Meinungsfreiheit aus. Das sind Tendenzen, sie gravierend sind. Dagegen m&uuml;ssen wir uns wehren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russland? Nein, Obama! Bolton spricht von einer &ldquo;false flag&rdquo;<\/strong><br>\nJohn Bolton kann sich vorstellen, dass die Geheimdienste seines Landes die Computer der Demokraten selbst gehackt haben, um dies den Russen in die Schuhe zu schieben. Bemerkenswert daran: In der k&uuml;nftigen US-Regierung k&ouml;nnte Bolton Vize-Au&szlig;enminister werden. Der fr&uuml;here UN-Botschafter der USA, der Republikaner John Bolton, hat Berichte &uuml;ber eine russische Einmischung in die amerikanischen Pr&auml;sidentschaftswahlen eine m&ouml;gliche &ldquo;false flag&rdquo; genannt. Der Ausdruck &ldquo;falsche Flagge&rdquo; bezeichnet Geheimoperationen, die anderen Akteuren zugeschrieben werden. Bolton warf US-Pr&auml;sident Barack Obama vor, die Geheimdienste &ldquo;politisiert&rdquo; zu haben. Zugleich sagte er, hinter der Einsch&auml;tzung der CIA k&ouml;nnten politische Motive stecken. Der Geheimdienst hatte gegen&uuml;ber US-Senatoren erkl&auml;rt, er gehe davon aus, dass Russland im US-Wahlkampf nicht nur das Ziel hatte, Verunsicherung zu verbreiten, sondern den Republikaner Donald Trump zum Sieger machen wollte. &ldquo;Wir sollten in Erfahrung bringen, wer noch (au&szlig;er Russland) die Wahl beeinflussen wollte und warum sie Fingerabdr&uuml;cke hinterlie&szlig;en, die auf die Russen deuteten&rdquo;, sagte Bolton im Interview mit dem Sender Fox News. &ldquo;Bis wir mehr dar&uuml;ber wissen, wie die Geheimdienste zu ihrer Einsch&auml;tzung kamen, wissen wir nicht, ob es eine von den Russen angesto&szlig;ene Aktion war oder eine falsche Flagge.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bolton-spricht-von-einer-false-flag-article19309241.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>Dazu: Top U.S. spy agency has not embraced CIA assessment on Russia hacking &ndash; sources<\/strong><br>\nThe overseers of the U.S. intelligence community have not embraced a CIA assessment that Russian cyber attacks were aimed at helping Republican President-elect Donald Trump win the 2016 election, three American officials said on Monday. While the Office of the Director of National Intelligence (ODNI) does not dispute the CIA&rsquo;s analysis of Russian hacking operations, it has not endorsed their assessment because of a lack of conclusive evidence that Moscow intended to boost Trump over Democratic opponent Hillary Clinton, said the officials, who declined to be named. The position of the ODNI, which oversees the 17 agency-strong U.S. intelligence community, could give Trump fresh ammunition to dispute the CIA assessment, which he rejected as &ldquo;ridiculous&rdquo; in weekend remarks, and press his assertion that no evidence implicates Russia in the cyber attacks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.reuters.com\/article\/us-usa-trump-intelligence-idUSKBN14204E\">Reuters<\/a><\/p>\n<p><strong>Und: CIA claims are &ldquo;bullshit&rdquo;<\/strong><br>\nCraig Murray, the former UK ambassador to Uzbekistan, who is a close associate of Assange, called the CIA claims &ldquo;bullshit&rdquo;, adding: &ldquo;They are absolutely making it up.&rdquo; &ldquo;I know who leaked them,&rdquo; Murray said. &ldquo;I&rsquo;ve met the person who leaked them, and they are certainly not Russian and it&rsquo;s an insider. It&rsquo;s a leak, not a hack; the two are different things.&ldquo; (&hellip;)The California Republican congressman Devin Nunes, chair of the House intelligence committee and a member of the Trump transition team, said: &ldquo;I&rsquo;ll be the first one to come out and point at Russia if there&rsquo;s clear evidence, but there is no clear evidence &ndash; even now. There&rsquo;s a lot of innuendo, lots of circumstantial evidence, that&rsquo;s it.&rdquo; (&hellip;) A CIA spokeswoman told Reuters that the agency had no comment on the matter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2016\/dec\/10\/cia-concludes-russia-interfered-to-help-trump-win-election-report\">Guardian<\/a><\/p>\n<p><strong>Sowie: How To INSTANTLY Tell If Russia Hacked the Election<\/strong><br>\nIndeed, some cybersecurity consultants claim that it&rsquo;s impossible to ever know for sure who is behind hacks of this nature. But that&rsquo;s wrong &hellip; In reality, it would be child&rsquo;s play to determine whether or not the Russians really hacked the Dem emails and shared them with Wikileaks. Specifically, Edward Snowden says the NSA could easily determine who hacked the Democratic National Committee&rsquo;s emails: &bdquo;Evidence that could publicly attribute responsibility for the DNC hack certainly exists at NSA, but DNI traditionally objects to sharing.&ldquo; But don&rsquo;t trust Snowden &hellip; The NSA executive who created the agency&rsquo;s mass surveillance program for digital information, who served as the senior technical director within the agency (William Binney), confirmed to Washington&rsquo;s Blog that the NSA would definitely know who the hacker was. (&hellip;) In October, Binney told us: &bdquo;If the idiots in the intelligence community expect us to believe them after all the crap they have told us (like WMD&rsquo;s in Iraq and no we don&rsquo;t collect data on millions or hundreds of millions of Americans) then they need to give clear proof of what they say. So far, they have failed to prove anything. Which suggests they don&rsquo;t have proof and just want to war monger the US public into a second cold war with the Russians.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonsblog.com\/2016\/12\/tell-russia-hacked-election.html\">Washington&acute;s Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump stiehlt Keynes und rettet dadurch Europa<\/strong><br>\nDonald Trump, dem einfach alles zuzutrauen ist, wird als US-Pr&auml;sident John Maynard Keynes aus Europa stehlen und den Europ&auml;ern daf&uuml;r Dagobert Duck schenken. Wie man die Linken in Europa endg&uuml;ltig fertigmacht, indem man ihnen ihr geistiges Eigentum entwendet.<br>\nWenn es um die Diffamierung von kritischer Wirtschaftswissenschaft und unorthodoxer Wirtschaftspolitik geht, ist die S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ) seit langem eine der ersten Adressen. Manchmal hat man den Eindruck, die Wirtschaftsredaktion dieser Zeitung habe direkt von den Marketingstrategen den Auftrag erhalten, die FAZ weit rechts zu &uuml;berholen, weil nur so ihr &Uuml;berleben gesichert sei. Dass es dabei geradezu kabarettreif zugehen kann, hat gerade Nikolaus Piper gezeigt, der den Linken damit droht, Trump k&ouml;nnte Keynes stehlen (hier).<br>\nMan stelle sich das Szenario nur einmal bildlich vor: Donald Trump wird in Washington vereidigt, st&uuml;rmt sofort nach der Zeremonie zur Air Force One, l&auml;sst sich nach Cambridge, England fliegen, stiehlt John Maynard Keynes, fliegt zur&uuml;ck und macht endlich, worauf alle Linken der ganzen Welt warten, n&auml;mlich gepumptes Geld in gro&szlig;en Massen ausgeben.<br>\nDa sind alle Linken in Europa erst einmal schockiert, weil ihr geliebter Keynes weg ist und folglich niemals mehr in Europa eingesetzt werden kann. Dann aber begreifen sie schnell, was Sache ist, denn nun erkennen sie, dass Keynes, verk&ouml;rpert sozusagen von Donald Trump, von den USA aus Europa retten wird. Vergessen wurde bei diesen Erz&auml;hlungen, dass Donald Trump bei seinem Flug &uuml;ber Europa Dagobert Duck an Bord hatte, den er mit dem Fallschirm abwirft, damit die Europ&auml;er sich auch weiterhin mit dem Horten von Geld wirtschaftlich ruinieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/12\/trump-stiehlt-keynes-und-rettet-dadurch-europa\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>Milit&auml;rs, Politiker und Million&auml;re: Vom &ldquo;Washingtoner Sumpf&rdquo; in Trumps Regierung<\/strong><br>\nLangj&auml;hrige Politiker, ehemalige Gener&auml;le und Insider aus der Finanzbranche &ndash; Trump besetzt sein Kabinett mit Personen aus dem von ihm gescholtenen &ldquo;Establishment&rdquo;<br>\nDen &ldquo;Washingtoner Sumpf&rdquo; trockenzulegen versprach Donald Trump im Wahlkampf. Gemeint waren Politiker, Lobbyisten und die Finanzbranche, die seiner Meinung nach zu viel Einfluss in der US-Politik haben. Die Investmentbank Goldman Sachs war eines der Lieblingsziele von Trump: &ldquo;Ich kenne die Typen von Goldman Sachs&rdquo;, sagte er im Vorwahlkampf: &ldquo;Sie haben totale Kontrolle. Genauso wie sie totale Kontrolle &uuml;ber Hillary Clinton haben.&rdquo;<br>\nEinmal gew&auml;hlt, besetzt Trump zahlreiche Regierungsposten ausgerechnet mit ehemaligen Mitarbeitern von Goldman Sachs, Milit&auml;rs und langj&auml;hrigen Politikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000049224825\/Militaers-Politiker-und-Millionaere-Vom-Washingtoner-Sumpf-in-Trumps-Regierung\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zwei Gener&auml;le als Verteidigungs- und Heimatschutzminister, ein Finanzminister von Goldman Sachs, ein Klimawandel-Leugner als Chef der Umweltbeh&ouml;rde, ein &Ouml;l-Boss als Au&szlig;enminister und ein Fastfood-Konzernchef als Arbeitsminister. Das h&auml;tten sich Satiriker wohl nicht &bdquo;besser&ldquo; ausdenken k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Waldo oder Warum er nicht liefern muss<\/strong><br>\nDie Optimisten hatten es nach der Wahl Donald Trumps zum US-Pr&auml;sidenten geschafft, auch noch eine positive Quintessenz aus dessen Wahlsieg zu filtern. Der Mann w&uuml;rde jetzt n&auml;mlich liefern m&uuml;ssen. Und sp&auml;testens da f&auml;llt er auf die Schnauze und die Amis w&uuml;rden begreifen, dass sie einem Schwindler aufgesessen sind. Diese Hoffnung k&ouml;nnte sich zerschlagen. Trump liefert ja. Nicht stichhaltig, nicht faktisch. Aber er l&auml;sst es so aussehen. Er twittert seinem Volk vor, dass er politisch was erreicht, die Sache im Griff hat. Trump hat die Niederungen des &raquo;Liefernm&uuml;ssens&laquo; durch H&ouml;henfl&uuml;ge in den Netzwerken ersetzt. Er ist ja auch kein Politiker, sondern ein Avatar. Deshalb fruchtet diese letzte Hoffnung nur bedingt.<br>\nDer Kulturwissenschaftler Thomas Macho hat J&ouml;rg Haider mal ein politisches Avatar genannt. Das ist Jahre her. Ihm schwebte damit ganz sicher nicht das vor, was Charlie Brooker zu einem Drehbuch f&uuml;r eine Episode in der Serie &raquo;Black Mirror&laquo; verwurstete. &raquo;The Waldo Moment&laquo; hie&szlig; die dreiviertelst&uuml;ndige Folge, eine bei&szlig;ende Medienkritik, die zwar vision&auml;r wirkte, aber bei genauem Hinsehen offenbarte, dass das gar keine Visionen waren, die da persifliert wurden, sondern unser t&auml;glicher Medienbetrieb im Verbund mit dem sozialen Netzwerken.<br>\nWaldo ist ein Cartoon, ein gezeichneter, aber von einem Darsteller live animierter B&auml;r, der in einer britischen TV-Comedy auftritt. Dort st&auml;nkert er gegen G&auml;ste aus Politik und Showbusiness und bedient jenen Humor, den man unter der G&uuml;rtellinie ansiedeln m&uuml;sste. Eines Tages kommen er und der Produzent der Comedy auf die Idee, Waldo als Kandidaten f&uuml;r die Parlamentswahl aufzustellen. Man wolle nicht gewinnen, nur Quote machen. Der Wahlkampf flacht umgehend ab, Waldo beleidigt, Sachthemen kommen bei ihm gar nicht zur Sprache, weil er alles zu einem einzigen Scherz degradiert. Den tats&auml;chlich spie&szlig;igen Aussagen des konservativen Kandidaten schenkt er in einer Talkshow zum Beispiel nur eine Reaktion: Er reckt ihm einen animierten erigierten Penis entgegen. Die Lacher hat er nat&uuml;rlich auf seiner Seite. &Uuml;berhaupt mutiert Waldo zu einer Sympathiefigur der Politikverdrossenheit. Man interpretiert seinen Wahlkampf zum Widerstand gegen &raquo;die da oben&laquo; um.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2016\/12\/waldo-oder-warum-er-nicht-liefern-muss\/\">neulandrebellen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Manufacturing Discontent&ldquo; &ndash; Eine Analyse zur TTIP-ablehnenden Bewegung legt nahe, wie das mit der demokratischen Teilhabe nicht gemeint war<\/strong><br>\nSie ist vorbei, die Ruhe im Karton, die &uuml;ber Jahrzehnte der neoliberalen Globalisierung hinweg in den Industriel&auml;ndern geherrscht hat. Die Erz&auml;hlung des &bdquo;wir machen das schon&ldquo;, die aus den oberen Etagen der Systemverwaltung herausdrang, verf&auml;ngt nicht mehr so ohne Weiteres. Hierzulande, wo mit Agenda 2010 und der krisenpolitisch beauftragten schw&auml;bischen Hausfrau, die nun in ganz Europa ihr Unwesen treiben darf, das neoliberale Dogma noch einmal so richtig durchgesetzt werden konnte, hat der kr&auml;ftige Widerstand in Sachen TTIP und entdemokratisierendem Freihandel jedoch offenbar die Eliten aus Politik und Wirtschaft einigerma&szlig;en entgeistert. Das belegt nun noch einmal eine j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichte Studie des wirtschaftsliberalen European Center For International Political Economy (ECIPE), dessen Arbeit sich als (uncharmant gemeinter) R&uuml;ckblick zum erfolgreichen Widerstand gegen das angedachte Gro&szlig;projekt in Sachen Freihandel lesen l&auml;sst. In &bdquo;Manufacturing Discontent: The Rise to Power of Anti-TTIP Groups&ldquo; dokumentieren die Autor_innen auf rund 150 Seiten recht akribisch, was wann wo von wem in Sachen &ouml;ffentliche Meinungsbildung zu TTIP unternommen wurde und wie dies aus Sicht der Etablierten einzuordnen ist. Die Ressourcen f&uuml;r die Studie wurden also eingesetzt, um einen derart erfolgreichen Widerstand gegen neoliberale Globalisierung und demokratische Erosion nicht ein zweites Mal zuzulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=11355\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwei Stufen f&uuml;r die Rente: Altersvorsorge k&ouml;nnte so einfach sein<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Altersvorsorge wird viel diskutiert. Oft aber ohne nutzbares Ergebnis, meint Andreas Oehler, Finanz-Professor an der Uni Bamberg. Er macht einen einfachen Reformvorschlag. Die Altersvorsorge ist 2016 eines der vorherrschenden Themen in Deutschland. Viele Menschen begreifen, dass die privatwirtschaftlichen Systeme der staatlich-gef&ouml;rderten und der betrieblichen Altersvorsorge kaum f&uuml;r einen ausk&ouml;mmlichen Lebensstandard im Alter reichen. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld beschleunigt diese Entwicklung. Die Einkommenssicherung f&uuml;r die Zeit nach dem Berufsleben geh&ouml;rt aber zu den existenziellen Bed&uuml;rfnissen aller Menschen in unserer Marktwirtschaft. In der j&uuml;ngeren Zeit gab es zwar eine Diskussion dieses Themas, zum Beispiel zur &bdquo;Deutschland-Rente&ldquo; oder zum &bdquo;Ende der &sbquo;Riester &amp; R&uuml;rup&lsquo;-Produkte&ldquo;, allerdings ohne nutzbares Ergebnis. Gebraucht wird ein unabh&auml;ngiger, konkreter L&ouml;sungsvorschlag, der sich sp&auml;testens in der kommenden Legislaturperiode z&uuml;gig umsetzen lie&szlig;e, falls alle Beteiligten daran tats&auml;chlich interessiert sind. Jedes weitere Zuwarten oder Aufschieben w&uuml;rde die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wertvolle Zeit und viel Geld f&uuml;r ihre Altersvorsorge kosten. Ein solcher Vorschlag k&ouml;nnte zwei Stufen umfassen und sollte grunds&auml;tzlich alle abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, Selbst&auml;ndigen, Freiberufler und Beamten mit einbeziehen. Er ist zus&auml;tzlich zur bestehenden Grundversorgung durch die Rentenversicherungspflicht, eine vergleichbare berufsst&auml;ndische Basisversorgung oder die Beamtenversorgung gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vorsorgen-fuer-das-alter\/einfache-reform-fuer-einen-gute-altersvorsorge-14570977.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In der Tat nicht so teuer wie Riester, R&uuml;rup und die anderen Methoden des legalisierten Betrugs, aber trotzdem mit den &uuml;blichen Nachteilen behaftet: a) mit zwei Stufen und zwei Varianten keineswegs einfach; b) alleine von den Arbeitnehmern gezahlt, denn die allf&auml;lligen &ldquo;Zusch&uuml;sse vom Staat&rdquo;, also Steuern, werden fast ausschlie&szlig;lich (Lohnsteuer und Mehrwertsteuer) von den normalen B&uuml;rgern, nicht von den Unternehmen getragen; c) durch Kapitalmarktdeckung wahnsinnig riskant; d) mit Beitr&auml;gen von 20 bis 100 Euro pro Monat, entsprechend Auszahlungsbetr&auml;gen in derselben monatlichen Gr&ouml;&szlig;enordnung, so geringf&uuml;gig, dass Altersarmut h&ouml;chstens minimal gemindert wird; und e) das Sparen anstelle von Konsum bef&ouml;rdert nicht Wirtschaftswachstum, sondern verhindert es geradezu, auch wenn das viele nicht verstehen. Ich h&auml;tte da einen viel besseren Vorschlag, mit dem die Altersvorsorge wirklich einfach, gut und effizient funktioniert: eine ordentliche, Existenz sichernde gesetzliche Rente im Umlageverfahren. Das System gibt es schon, man muss &ldquo;nur&rdquo; die L&ouml;hne und die Beitr&auml;ge entsprechend erh&ouml;hen, fertig. Ist nat&uuml;rlich f&uuml;r die Arbeitgeberseite etwas teurer&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Einkommensarmut erzeugt &Uuml;berschuldung<\/strong><br>\n2,05 Millionen Haushalte in Deutschland k&ouml;nnen derzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Das geht aus dem &ndash; bisher noch nicht ver&ouml;ffentlichten &ndash; aktuellen Armutsbericht der Bundesregierung hervor, aus dem die Bild-Zeitung vorab zitiert. Im Jahr 2013 waren es noch 1,97 Millionen Haushalte. In dem Armutsbericht hei&szlig;t es n&uuml;chtern: &ldquo;Ein Trend, nach dem seit 2006 ein stetiger Anstieg zu verzeichnen ist, setzt sich fort.&rdquo; Betroffen seien davon 4,17 Millionen Menschen. Als Grund f&uuml;r diese Entwicklung gibt die Bundesregierung an: Einkommensarmut. Im Oktober waren bereits erste Zahlen aus dem Armutsbericht, der 2017 ver&ouml;ffentlicht werden soll, an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt. Demnach soll jedes 20. Kind in Deutschland von Armut betroffen sein. Allerdings habe sich seit dem Anstieg bis zur Mitte des vergangenen Jahrzehnts die Armutsrisikoquote nicht erh&ouml;ht, wie Spiegel Online berichtet. Im Armutsbericht hei&szlig;t es dazu: &ldquo;Nur wenige Kinder in Deutschland leiden unter materieller Not&rdquo;.Etwas technokratisch erkl&auml;ren die Verantwortlichen des Armutsberichts, dass diese Aussage dann gelte, wenn man den Anteil der Haushalte &ldquo;mit einem beschr&auml;nkten Zugang zu einem gewissen Lebensstandard und den damit verbundenen G&uuml;tern&rdquo; betrachte. F&uuml;nf Prozent der Kinder gelten demnach als arm. Deutliche Worte zum Thema Armut in Deutschland findet der Armutsforscher Christoph Butterwegge. In einem aktuellen Interview mit dem staatlichen russischen Medium Sputnik sagte der Kandidat der Linkspartei f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten, dass 20,2 Prozent der Menschen in Deutschland &ldquo;&uuml;berhaupt kein Verm&ouml;gen&rdquo; h&auml;tten. Hinzu k&auml;men weitere 7,4 Prozent, die &ldquo;mehr Schulden als Verm&ouml;gen&rdquo; haben. &ldquo;Nimmt man die Zahlen zusammen, dann sind das fast 30 Prozent&rdquo;, erkl&auml;rte der K&ouml;lner Politikwissenschaftler. &ldquo;Diese Leute sind nur eine K&uuml;ndigung oder eine schwere Krankheit von der Armut entfernt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Einkommensarmut-erzeugt-Ueberschuldung-3569360.html\">Marcus Kl&ouml;ckner bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;kosiegel: &ldquo;Nachhaltiges Geschaeft ist gutes Geschaeft&rdquo;<\/strong><br>\nEin WWF-Leak beleuchtet einige Besonderheiten des bekanntesten &Ouml;kosiegels f&uuml;r FischereiprodukteLaut einem geleakten Bericht des World Wide Fund for Nature (WWF) hat der Marine Stewardship Council (MSC) &uuml;ber seine Einnahmen aus dem Einsatz des blauen Umweltsiegels m&ouml;glicherweise einen Interessenkonflikt. Au&szlig;erdem verfolge der MSC eine aggressive, global ausgelegte Wachstumsstrategie. 2020 sollen 20% des weltweit angelandeten Fischs MSC-zertifiziert sein. (&hellip;) Das Einkommen des MSC stammt aus Spenden und der Logo-Lizensierung. Die Produzenten zahlen dem MSC eine Geb&uuml;hr, die 0,5% des Handelswertes ihrer Ware entspricht, um das Logo auf der Verpackung zu verwenden. Die Lizenzgeb&uuml;hren aus der Nutzung des MSC-Logos haben in den letzten Jahren stark zugenommen und machen mittlerweile fast drei Viertel des MSC-Einkommens oder 14 Millionen Britische Pfund j&auml;hrlich aus. (&hellip;) Beim WWF sieht man nun die Gefahr, dass der MSC ein finanzielles Interesse an Zertifizierungsergebnissen hat, besonders hinsichtlich der Erh&ouml;hung seiner Einnahmen aus der Logo-Lizensierung und einer Durchdringung des globalen Thunfischgesch&auml;fts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nachhaltiges-Geschaeft-ist-gutes-Geschaeft-3568814.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie sich US-Sportler die Einnahme verbotener Medikamente genehmigen lassen<\/strong><br>\nZahlreiche US-amerikanische Spitzensportler haben sich offenbar vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kurzfristig medizinische Ausnahmegenehmigungen f&uuml;r Medikamente beschaffen wollen, die auf der Dopingliste stehen. Das geht aus einem E-Mail-Verkehr zwischen mehreren Mitarbeitern der amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada hervor, der dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL von der Hackergruppe &ldquo;Fancy Bears&rdquo; zugespielt wurde.<br>\nDemnach waren die Angestellten der Usada im Juni, rund sechs Wochen vor den Spielen in Rio, unter gro&szlig;em Druck. Viele Athleten sollen gleichzeitig und zudem nicht fristgerecht sogenannte TUE beantragt haben.<br>\nTUE steht f&uuml;r Therapeutic Use Exemption; die Ausnahmegenehmigungen sind f&uuml;r kranke Spitzensportler gedacht. Betroffene Athleten reichen ein entsprechendes Attest ihres Arztes bei ihrer nationalen Anti-Doping-Agentur ein. Wenn dem Antrag stattgegeben wird, d&uuml;rfen die Sportler ansonsten verbotene Mittel und Substanzen einnehmen, ohne eine Sperre f&uuml;rchten zu m&uuml;ssen &ndash; ein Prozedere, das auch zum Missbrauch einl&auml;dt und deswegen seit einiger Zeit in der Kritik steht. (&hellip;)<br>\nIm September haben die Hacker der &ldquo;Fancy Bears&rdquo; die Festplatten der Wada geknackt und die Ausnahmegenehmigungen von &uuml;ber 100 Athleten ver&ouml;ffentlicht. Unter den Sportlern befanden sich die Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins und Christopher Froome, die Tennisstars Serena Williams und Rafael Nadal und die Turn-Olympiasiegerin Simone Biles. Die Hacker sollen laut der Wada aus Russland stammen und haben nun offenbar auch Zugang zu Usada-Dokumenten. &ldquo;Es ist wirklich wichtig, dass die Menschen erkennen, dass solche Cyberangriffe nur dazu genutzt werden, um falsche Nachrichten zu verbreiten und von staatlich durchgef&uuml;hrten Dopingsystemen abzulenken, die, wie wir wissen, zahlreiche Olympische Spiele korrumpiert haben&rdquo;, schreibt Usada-Sprecher Ryan Madden auf SPIEGEL-Anfrage.<br>\nZuletzt wurde bekannt, dass 2015 in den Sportarten Radsport, Leichtathletik und Triathlon die meisten Ausnahmegenehmigungen im US-Sport erteilt wurden. Insgesamt sind in dem Jahr 402 entsprechende Zertifikate ausgestellt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/doping-wie-sich-us-sportler-zugang-zu-verbotenen-medikamenten-verschaffen-a-1123934.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu auf den NachDenkSeiten:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34977\">Russland hackt zur&uuml;ck &ndash; Dopingunterlagen von US-Sportlern geleakt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das bringt der Entwurf zur Datenschutz-Reform: Mehr Daten, weniger Schutz<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht personenbezogene Daten als Treibstoff f&uuml;r die Digitalwirtschaft. Unser Gastautor Volker Tripp hat sich den Entwurf zum neuen Datenschutzgesetz angeschaut: Er f&uuml;hrt zu einem schlechteren Datenschutz und ist au&szlig;erdem europarechtswidrig. (&hellip;)<br>\nSeit dem 25. Mai dieses Jahres sind die europ&auml;ische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie die Datenschutz-Richtlinie (DSRL) in Kraft. Die Regelungen sollen das bislang geltende Datenschutzrecht der EU, das noch aus den Neunziger Jahren stammt, abl&ouml;sen und fit f&uuml;r das digitale Zeitalter machen. W&auml;hrend eine Richtlinie noch der Umsetzung in nationales Recht bedarf, hat eine Verordnung in den Mitgliedstaaten grunds&auml;tzlich unmittelbare Geltung. Die Datenschutzgrundverordnung enth&auml;lt allerdings zahlreiche &Ouml;ffnungsklauseln, die es den einzelnen Mitgliedstaaten erlauben, von den EU-Vorgaben abzuweichen und nationale Sonderwege einzuschlagen.<br>\nVon dieser M&ouml;glichkeit will Deutschland nun offenbar reichlich Gebrauch machen. Das Bundesinnenministerium hat Ende November einen Referentenentwurf f&uuml;r die Anpassung des deutschen Datenschutzrechts an die neuen EU-Regeln vorgelegt und dazu verschiedene Interessenvertreter und Verb&auml;nde angeh&ouml;rt. Im Zentrum des Vorhabens steht die Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes. Neben Vorschriften zur Umsetzung der Datenschutz-Richtlinie sollen auch eine Reihe von Bestimmungen auf Grundlage der &Ouml;ffnungsklauseln der Datenschutzgrundverordnung in das Gesetz aufgenommen werden.<br>\nAuch die Digitale Gesellschaft hat sich den ganze 126 Seiten umfassenden Referentenentwurf angesehen und innerhalb der &auml;u&szlig;erst knapp bemessenen Frist von nur zwei Wochen eine schriftliche Stellungnahme dazu abgegeben. Tats&auml;chlich birgt der Entwurf eine Menge Sprengstoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/das-bringt-der-entwurf-zur-datenschutz-reform-mehr-daten-weniger-schutz\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie: Milliarden f&uuml;r Atomwaffen<\/strong><br>\nDeutsche Finanzinstitute haben im Jahr 2016 erneut einen Milliardenbetrag in Atomwaffen-Hersteller investiert. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie &ldquo;Dont&acute;Bank on the Bomb&rdquo;, die heute von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der niederl&auml;ndischen Friedensorganisation PAX in Utrecht vorgestellt wird. Demnach haben zehn deutsche Finanzdienstleister seit Januar 2013 den Atomwaffen-Produzenten rund 9,2 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung gestellt. Die betroffenen Unternehmen produzieren Atombomben, Atomsprengk&ouml;pfe sowie Atomraketen und sind mit der Wartung dieser Systeme beauftragt.<br>\nIm internationalen Vergleich schneiden die deutschen Banken schlecht ab. Denn in Australien, D&auml;nemark, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Gro&szlig;britannien haben bereits 18 Investoren mit einem Gesamtverm&ouml;gen von 1,7 Billionen Euro kategorisch alle Investitionen in Atomwaffen-Firmen ausgeschlossen. &bdquo;Das zeigt, dass Atomwaffen-Investitionen eine Entscheidung und keine Notwendigkeit sind&ldquo;, so die Projektleiterin Susi Snyder (PAX).<br>\nDie Institute, die das Gesch&auml;ft mit der Bombe beenden, reagieren damit auf den internationalen Druck, Atomwaffen v&ouml;lkerrechtlich st&auml;rker zu &auml;chten. Im Oktober hatte der erste Ausschuss der UN-Generalversammlung beschlossen, 2017 Verhandlungen &uuml;ber einen neuen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu beginnen. Wie schon das Streumunitions-Abkommen k&ouml;nnte dieser Vertrag einen Artikel enthalten, der die finanzielle Unterst&uuml;tzung von Atomwaffenproduzenten unter Strafe stellt. Schlie&szlig;t sich die Bundesrepublik an, w&auml;re die Atomwaffen-Finanzierung in Deutschland zu Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/de\/studie-milliarden-fuer-atomwaffen.html\">ippnw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Statt in die Zukunft investiert die EU in Waffen<\/strong><br>\nDie Gelder des EU-Innovationsfonds sollten eigentlich in Zukunftsfelder wie Klimaschutz und Digitales fliessen. Doch nun soll auch die R&uuml;stungsindustrie profitieren.<br>\nVergangenes Jahr hat die EU einen neuen Fonds f&uuml;r &laquo;strategische Investitionen&raquo; in H&ouml;he von 315 Milliarden Euro aufgelegt. Der Fonds, ein Paradeprojekt von EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker, soll bis 2020 nach dem Willen der EU-Kommission sogar auf 500 Milliarden Euro ausgeweitet werden.<br>\nMit dem Geld sollen eigentlich zukunfstr&auml;chtige Sektoren wie Digitales oder die Energie-Infrastruktur gef&ouml;rdert werden, wie die &laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo; schreibt. Nach dem Willen Frankreichs und der EU-Kommission solle aber auch die R&uuml;stungsindustrie profitieren. Die deutsche Bundesregierung zeige sich offen gegen&uuml;ber den Pl&auml;nen.<br>\nDas st&ouml;sst auf Kritik. Der gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete Manuel Sarrazin findet das Vorhaben &laquo;mehr als befremdlich&raquo;, wie er gegen&uuml;ber der Zeitung sagt: &laquo;Es gibt wohl kaum F&auml;lle, in denen R&uuml;stungsprojekte wichtige Zukunfsinvestitionen f&uuml;r das Friedensprojekt Europa sein k&ouml;nnen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/europa\/statt-in-die-zukunft-investiert-die-eu-in-waffen\/story\/26139072\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rekrutierungsoffensive<\/strong><br>\nDie Bundeswehr will einen &raquo;Kampf um die Talente&laquo; mit der Wirtschaft f&uuml;hren. Nun wirbt sie um &raquo;JeoS&laquo;: &raquo;Junge Erwachsene ohne Schulabschluss&laquo;<br>\nDie Bundeswehr hat ein handfestes Personalproblem: Deutlich mehr als 185.000 Soldaten h&auml;tte das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) gerne, aber weniger als 177.000 stehen derzeit im Sold der Truppe. Den sogenannten freiwilligen Wehrdienst bricht jeder dritte in den ersten sechs Monaten ab. Das BMVg spricht offiziell von eklatanten &raquo;personelle(n) Engp&auml;sse(n)&laquo;. Besonderer &raquo;Mangel&laquo; herrsche bei &raquo;Spezialisten&laquo; in &raquo;technischen und informationstechnischen sowie sanit&auml;tsdienstlichen Bereichen&laquo;; auch f&auml;nden sich zu wenige, die &uuml;ber die von ihnen verlangten &raquo;anspruchsvollen k&ouml;rperlichen Voraussetzungen&laquo; verf&uuml;gen. Doch damit nicht genug: Etwa die H&auml;lfte der heute aktiven &raquo;Zivilbesch&auml;ftigten&laquo; werde die Armee bis 2030 &raquo;altersbedingt verlassen&laquo;, hei&szlig;t es. (&hellip;)<br>\nK&ouml;dern will man auf diese Weise erkl&auml;rterma&szlig;en in erster Linie junge Menschen, die denn auch im Fokus der in den letzten Monaten drastisch ausgeweiteten Personalwerbung der Bundeswehr stehen. So richtet sich etwa die seit November auf einem Youtube-Kanal der Streitkr&auml;fte zu sehende Webserie &raquo;Die Rekruten&laquo; explizit an Zuschauer im Alter von 17 bis 25. Dass somit nicht zuletzt Minderj&auml;hrige zur &raquo;Zielgruppe&laquo; der Personalstrategen des deutschen Milit&auml;rs z&auml;hlen, wird unter anderem vom Kinderhilfswerk &raquo;Terre des hommes&laquo; seit langem kritisiert; zudem verweist die Organisation auf zahlreiche &raquo;&Uuml;bergriffs- und Missbrauchsf&auml;lle&laquo; bei der Truppe. Daran wird auch ein noch so modernes &raquo;Arbeitsumfeld&laquo; nichts &auml;ndern &ndash; ebensowenig wie daran, dass dieser so normal auftretende &raquo;Arbeitgeber&laquo; aus Kindern M&ouml;rder macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-14\/020.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einigkeit in Sachen Russland-Sanktionen<\/strong><br>\nZwei Tage vor dem EU-Gipfel haben sich Kanzlerin Merkel und Frankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Sie forderten auch ein klares Signal der EU angesichts der &ldquo;desastr&ouml;sen Lage&rdquo; in Aleppo. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande haben sich in Berlin f&uuml;r die Verl&auml;ngerung der EU-Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Der vereinbarte Friedensprozess von Minsk f&uuml;r die Ostukraine werde nur sehr langsam und schwerf&auml;llig umgesetzt, sagte Merkel. Darum sei es notwendig, die Sanktionen zu verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/merkel-hollande-191.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die Verl&auml;ngerung der Russland-Sanktionen mit einer mangelhaften Umsetzung der Minsk-Vereinbarungen zu begr&uuml;nden, unterstellt, dass allein Russland die Verantwortung daf&uuml;r trage. F&uuml;r die Umsetzung der Vereinbarungen ist aber neben Russland nat&uuml;rlich auch die Ukraine verantwortlich. Deren Fehlverhalten wird jedoch nicht sanktioniert &ndash; ein typischer Fall von doppeltem Standard, wie er die Glaubw&uuml;rdigkeit westlicher Politik auch an anderer Stelle unterminiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>EVP-Kandidaten-Wahl: Gesucht: Ein neuer Martin Schulz<\/strong><br>\nWer ersetzt Martin Schulz als Chef des EU-Parlaments? Heute w&auml;hlt die gr&ouml;&szlig;te Fraktion, die Christdemokraten, ihren Kandidaten. Am sp&auml;ten Abend in den Tiefen des Stra&szlig;burger Europaparlaments kommen sie zusammen: Europas Christdemokraten, inklusive der EU-Parlamentarier von CDU und CSU. Sie wollen entscheiden, wer der neue Martin Schulz werden soll. Der Vorwahlkampf tobt seit Wochen, meist aber hinter verschlossenen T&uuml;ren, in Einzelgespr&auml;chen und mit per E-Mail verschickten Bewerbungsschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/schulznachfolge-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift: &ldquo;Gesucht: Ein neuer Martin Schulz&rdquo; ist sowohl doppeldeutig, als auch d&uuml;mmlich. Das die Nachrichtenredaktion von tagesschau.de gern einen Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Parlaments s&auml;he, der wie M. S. politisch agiert, ist aufgrund der ideologischen Ausrichtung dieses Gremiums nachvollziehbar. Die Wahl des Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Parlaments ist aber die Aufgabe der Abgeordneten des EU-Parlaments. Daher ist die &Uuml;berschrift eben albern und d&uuml;mmlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Spiegel erreicht mit &bdquo;Ende der Welt&ldquo;-Trump-Cover den besten Kiosk-Verkauf seit 67 Wochen<\/strong><br>\nEin Erfolg mit Ansage: Das viel diskutierte, umstrittene aber ausdrucksstarke Cover zu Donald Trumps Wahl-Erfolg hat dem Spiegel laut IVW den besten Einzelverkauf seit weit &uuml;ber einem Jahr beschert. 261.496 griffen zu &ndash; &uuml;ber 20% mehr als im aktuellen Durchschnitt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/161214_hwt_01_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/12\/13\/spiegel-erreicht-mit-ende-der-welt-trump-cover-den-besten-kiosk-verkauf-seit-67-wochen-auch-der-stern-punktet-mit-trump\/\">Meedia<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Panikmache verkauft sich gut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Achse des Guten im Kampf gegen das linke B&ouml;se<\/strong><br>\nDie Initiative #KeinGeldfuerRechts hat die Werbeschaltungen f&uuml;r Achgut.com und Tichys Einblick ausgetrocknet<br>\nGro&szlig;es Wehklagen gibt es gerade auf dem Blog Achse des Guten und gleicherma&szlig;en bei Tichys Einblick. Die beiden konservativen Blogs, die mitunter scharfe Polemik betreiben, sich antiislamisch geben, gegen links, gr&uuml;n und Merkel sowie allen &ldquo;Gutmenschen&rdquo; und den herrschenden Mainstream ausschlagen, aber f&uuml;r den freien Markt, die USA und Israel sind, was immer sie machen, werden angeblich von der Werbe-Branche geschnitten. Wenn es ums Geld geht, greift man schon zu harten T&ouml;nen und plustert sich auf, als w&uuml;rde es sich um die Leuchtt&uuml;rme der Meinungs- und Pressefreiheit handeln.<br>\nMit der privaten Initiative #KeinGeldfuerRechts, wahrscheinlich nach amerikanischem Vorbild, hat Gerald Hensel, Stratege bei der gro&szlig;en Werbeagentur Scholz &amp; Friends, f&uuml;r Unruhe gesorgt und ist offenbar erfolgreich. Rechtsradikalen Medien wie Breitbart.com sollte der Hahn zugedreht werden, schrieb er in einem Tweet im November, mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl in Deutschland und der Aussicht, dass Breitbart wie angek&uuml;ndigt auch nach Deutschland kommen will.<br>\nEr will die Unternehmen aufrufen, gegen die Rechtspopulisten und die Welle an &ldquo;Micro-Meinungen, Content, Bot-Netzwerke, Fake-News&rdquo; anzutreten, um die &ldquo;Zivilgesellschaft&rdquo; zu verteidigen. Als links ist Hensel kaum einzustufen, vielmehr kann er als Systemerhalter durchgehen, der &ldquo;Wirtschaft und Agenturen&rdquo; aufruft, dass sie &ldquo;explizit Stellung gegen die Neue Rechte beziehen und schnell aktiv ins Handeln kommen&rdquo;, um die &ldquo;liberale Gesellschaft&rdquo;, also auch die derzeit neoliberale, gut kapitalistische Gesellschaft, wie sie ist, zu verteidigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Achse-des-Guten-im-Kampf-gegen-das-linke-Boese-3568857.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was f&uuml;r ein absurder Streit. Meinen Sie denn, explizit linke Medien w&uuml;rden nennenswerte Teile vom gro&szlig;en Werbekuchen der Agenturen und Unternehmen abbekommen? Und regt sich da irgendwer &uuml;ber die mangelnde Meinungs- und Pressefreiheit auf? 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