{"id":3628,"date":"2008-12-04T09:18:02","date_gmt":"2008-12-04T08:18:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3628"},"modified":"2008-12-04T09:20:24","modified_gmt":"2008-12-04T08:20:24","slug":"hinweise-des-tages-789","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3628","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Was kostet die Rettung der Welt?<\/li>\n<li>Unternehmen ringen um Refinanzierung<\/li>\n<li>Finanzmarktkrise bringt deutsche Werften in Not<\/li>\n<li>Koalition zankt &uuml;ber 100-Euro-Bonus f&uuml;r die Kinder von Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/li>\n<li>Die Rebellion der SPD gegen Sch&auml;ubles BKA-Gesetz war wertlos<\/li>\n<li>Sozialbeirat fordert mehr Bildung &uuml;ber Altersvorsorge &ndash; Kampagnen der Deutschen Rentenversicherung werden als &ldquo;wertvolle Ans&auml;tze&rdquo; gelobt <\/li>\n<li>Auf Biegen und Brechen<\/li>\n<li>Medienunternehmen: Die Krise als Ausrede<\/li>\n<li>Krebs-Impfung: Eine gef&auml;hrliche Illusion<\/li>\n<li>Jeder zweite Hedge-Fund d&uuml;rfte untergehen<\/li>\n<li>Berlin: Senat will Monopol der Gasag brechen<\/li>\n<li>Justiz-Irrtum zu Zumwinkels Gunsten<\/li>\n<li>McJobs: Berlin zeigt, wo&rsquo;s langgeht<\/li>\n<li>Schweiz: Stunde der Wahrheit in Sachen Pensionskasse<\/li>\n<li>Demokratie hat mit Verantwortung zu tun &ndash; Warum die Eliten Hans-Werner Sinn keine Sozialnachhilfe angedeihen lassen<\/li>\n<li>Weihnachtsgeschenk f&uuml;r franz&ouml;sische Obdachlose &ndash; mit mehrj&auml;hriger Versp&auml;tung<\/li>\n<li>Die CDU und der vergessene Pakt mit dem Teufel<\/li>\n<li>Erbschaftssteuerreform: Sch&ouml;ne Bescherung<\/li>\n<li>China br&uuml;skiert die EU<\/li>\n<li>Staaten &auml;chten Streubomben<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3628&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Was kostet die Rettung der Welt?<\/strong><br>\nMilliardenkredite f&uuml;r Amerikas Autokonzerne k&ouml;nnten nur der Anfang sein. Denn obwohl die US-Regierung der heimischen Wirtschaft bereits acht Billionen Dollar Staatshilfen zugesagt hat, warnt Nobelpreistr&auml;ger Krugman: Der Staat m&uuml;sse soviel ausgeben, wie er managen k&ouml;nne &ndash; sonst drohen Armut und Arbeitslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2102262,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmen ringen um Refinanzierung<\/strong><br>\nAusgetrocknete Kapitalm&auml;rkte und die globale Rezession versch&auml;rfen die Kapitalnot der Unternehmen. Viele k&ouml;nnen ihre Schulden nicht bedienen und verhandeln verzweifelt mit ihren Gl&auml;ubigern &ndash; vor allem Firmen im Besitz von Finanzinvestoren sind bedroht. Die zahlreichen Neuverhandlungen zeigen auf, wie stark die Rezession in vielen L&auml;ndern Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten bringt. Dabei w&auml;chst die Gefahr einer Kettenreaktion: K&ouml;nnen die Firmen ihre Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen, dann geraten insbesondere Banken und Private-Equity-Gesellschaften in den Abw&auml;rtsstrudel. Sie sind wichtige Gl&auml;ubiger und k&ouml;nnten selbst in Zahlungsschwierigkeiten kommen.<br>\nWie gro&szlig; der Einsatz der Kapitalgeber ist, der auf dem Spiel steht, l&auml;sst sich &uuml;ber den Anleihemarkt absch&auml;tzen. Die Summe der Verbindlichkeiten, die im kommenden Jahr refinanziert werden m&uuml;ssen, ist enorm. Nach Angaben von Barclays Capital werden 2009 in den USA 1600 Mrd. $ an Unternehmensanleihen f&auml;llig. Das sind neun Prozent des ausstehenden Volumens. In Europa sind es 17 Prozent oder 1600 Mrd. $, in Asien ebenfalls 17 Prozent oder 5700 Mrd. $. Rechnet man staatliche Gesellschaften heraus, muss die Unternehmenswelt in den n&auml;chsten vier Quartalen 466 Mrd. $ an Bonds zur&uuml;ckzahlen. Davon entfallen allein 269 Mrd. $ auf den Finanzsektor. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass nicht alle Verbindlichkeiten zur&uuml;ckgezahlt werden k&ouml;nnen. Angesichts der Refinanzierungsschwierigkeiten &uuml;ber den Kapitalmarkt und des weltweiten wirtschaftlichen Abschwungs w&auml;chst die Insolvenzgefahr. Die Ratingagentur Moody&rsquo;s geht davon aus, dass die Ausfallrate in den USA von derzeit 3,3 Prozent auf 10,2 Prozent im kommenden Jahr steigen wird.<br>\nNoch schlimmer wird die Situation bei den Unternehmen eingesch&auml;tzt, die Ziel einer schuldenfinanzierten &Uuml;bernahme &ndash; Leveraged Buyout (LBO) genannt &ndash; waren. Sie &auml;chzen unter hohen Verbindlichkeiten. Moody&rsquo;s geht davon aus, dass die Ausfallrate von 10,2 Prozent im September auf 35,1 Prozent im Jahr 2013 steigen k&ouml;nnte.<br>\nPeter Jaffe, Leiter Restrukturierung bei JP Morgan, h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass bei der H&auml;lfte aller in den vergangenen drei Jahren abschlossenen LBOs Schwierigkeiten auftreten. &ldquo;Die Unternehmen haben zu viele Schulden. Der wirtschaftliche Ausblick ist d&uuml;ster, Kredite gibt es keine mehr&rdquo;, sagte Jaffe auf der Debt-Brief-Konferenz in New York.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Hohe-Insolvenzgefahr-Unternehmen-ringen-um-Refinanzierung\/446715.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wo ist denn nun all das angeblich um die Welt schwappende, nach rentablen Anlagem&ouml;glichkeiten suchende Geld?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder zweite Hedge-Fund d&uuml;rfte untergehen<\/strong><br>\nHedge-Funds haben bis dato ein desastr&ouml;ses Jahr 2008 hinter sich, das wohl als das schlechteste Jahr &uuml;berhaupt in Erinnerung bleiben wird. Bis Ende Oktober fiel der HFR-Index f&uuml;r Dach-Hedge-Funds um sage und schreibe 18,7%. Das ist zwar immer noch besser als der Weltaktienindex, der, in Dollars gerechnet, um 36,4% abst&uuml;rzte. Doch f&uuml;r die Hedge-Funds-Branche, die ihren Kunden &uuml;ber Jahre vollmundig absolut gesehen stets positive Renditen versprach, ist die Performance eine absolute Katastrophe. Und die Krise ist l&auml;ngst noch nicht ausgestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/jeder_zweite_hedge-fund_duerfte_untergehen_1.1346931.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzmarktkrise bringt deutsche Werften in Not<\/strong><br>\nF&uuml;r mehr als ein Viertel der in den Auftragsb&uuml;chern stehenden 192 Schiffe ist die Endfinanzierung zurzeit nicht gesichert, wie der Verband f&uuml;r Schiffbau und Meerestechnik (VSM) erkl&auml;rte. Zudem w&uuml;rden die Werften von den Banken kaum Kredite zur Zwischenfinanzierung erhalten. Die Bundesregierung will den Engpass im Rahmen ihres 15 Milliarden Euro schweren KfW-Programms f&uuml;r die deutsche Wirtschaft auffangen, wie Dagmar W&ouml;hrl, die Staatssekret&auml;rin des Bundeswirtschaftsministeriums, der AP am Mittwoch sagte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/finanzmarktkrise_bringt_deutsche_werften_in_not_1.1350154.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Koalition zankt &uuml;ber 100-Euro-Bonus f&uuml;r die Kinder von Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/strong><br>\nHartz-IV-Familien sollen k&uuml;nftig 100 Euro pro Kind und Jahr f&uuml;r Schulb&uuml;cher und Stifte erhalten. Noch sind Union und SPD aber uneins, ob das Geld nur bis zur zehnten Klasse oder auch f&uuml;r &auml;ltere Sch&uuml;ler gezahlt wird &ndash; und &uuml;ber Steuerentlastungen beim Besuch teurer Privatschulen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/0,1518,594254,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Rebellion der SPD gegen Sch&auml;ubles BKA-Gesetz war wertlos<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble hatte recht. Nach der lauten Ablehnung des von ihm gew&uuml;nschten BKA-Gesetzes durch die SPD fand er: Die Sozialdemokraten machen einen gro&szlig;en Wirbel um nichts. Nach der aktuellen Einigung zeigt sich: Genau so ist es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/kurzer-ausflug-ins-land-der-buergerrechte\/\">TAZ<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Auf Biegen und Brechen<\/strong><br>\nDer angebliche Kompromiss zum BKA-Gesetz ist kein Kompromiss, sondern ein Witz. Witze sollte man aber nicht machen, wenn es um die Balance von Freiheit und Sicherheit geht.<br>\nVon zw&ouml;lf schweren Bedenken gegen das BKA-Gesetz hat eine Bund-L&auml;nder-Arbeitsgruppe angeblich drei ausger&auml;umt. In Wahrheit ist es nur eines: Auch in Eilf&auml;llen soll nun der Richter die Online-Durchsuchung anordnen m&uuml;ssen, eine Anordnung durch den Chef des Bundeskriminalamts, wie urspr&uuml;nglich geplant, reicht nicht.<br>\nDas ist mehr als nichts, gen&uuml;gt aber hinten und vorne nicht. Die beiden anderen angeblichen Kompromisspunkte sind nur Varianten der bisherigen Unzul&auml;nglichkeiten: Es gibt, anders als behauptet, keine bessere Abgrenzung der Kompetenzen von Bundeskriminalamt und Landeskriminal&auml;mtern. Und der Kernbereich der Person, der unantastbar bleiben muss, bleibt bei der Online-Durchsuchung sehr antastbar.<br>\nAm rechtsstaatlich v&ouml;llig unzul&auml;nglichen Paragrafen 20 k des BKA-Gesetzes wurden offenbar keinerlei &Auml;nderungen vorgenommen. Das bedeutet: Es gibt praktisch keine F&auml;lle, bei denen auf eine Online-Durchsuchung von vornherein verzichtet werden muss. Wenn aber der Griff in den Computer k&uuml;nftig zu schnell und zu leicht m&ouml;glich ist, dann hilft es wenig, wenn das Abgegriffene anschlie&szlig;end gut kontrolliert wird. Grundrechtsverletzung bleibt Grundrechtsverletzung. Ein Kommentar von Heribert Prantl<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt3m1\/politik\/485\/450207\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sozialbeirat fordert mehr Bildung &uuml;ber Altersvorsorge &ndash; Kampagnen der Deutschen Rentenversicherung werden als &ldquo;wertvolle Ans&auml;tze&rdquo; gelobt<\/strong><br>\nDie aktuellen Entwicklungen an den Finanzm&auml;rkten haben nach Ansicht des Sozialbeirats der Bundesregierung deutlich gemacht, wie wichtig das Wissen &uuml;ber die Chancen und Risiken der kapitalgedeckten Altersvorsorge ist. Deshalb lobt das Gremium in seinem Gutachten zum aktuellen Rentenversicherungsbericht mehrere Projekte, die bessere Altersvorsorge-Kenntnisse der Bev&ouml;lkerung zum Ziel haben. Der Sozialbeirat besteht aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, einem Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank sowie dem Vorsitzenden, dem Darmst&auml;dter Finanzwissenschaftler Bert R&uuml;rup<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Sozialbeirat-unterstuetzt-Bildungskampagne-der-Rentenversicherer.html?session=61a33f20ee53c54afd493a37d4e0dfe4\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Bert R&uuml;rup, Versicherungsvertreter mit Professorentitel, wechselt nun bald in den Innendienst der Finanzdienstleistungsbranche, scheint es aber v&ouml;llig normal zu finden, weiterhin ein Gremium wie den Sozialbeirat der Bundesregierung zu leiten, welcher in Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung ber&auml;t.<\/em><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> eine weitere unertr&auml;gliche Zumutung.<\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"?p=3603\">NachDenkSeiten vom 19.11.2008: Zerst&ouml;ren, um daran zu verdienen &ndash; R&uuml;rup in der Dreht&uuml;r<\/a><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"?p=3627\">NachDenkSeiten vom 03.12.2008: Bravo Plusminus &ndash; R&uuml;rups politische Korruptions-Dreht&uuml;r am&uuml;sant beleuchtet. Bitte weiterverbreiten.<\/a><\/p>\n<p><em>Hier gibt es eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die Aufgaben und die (teilweise illustren) Mitglieder des Sozialbeirats: &bdquo;Der Sozialbeirat ist das institutionalisierte Beratungsgremium f&uuml;r die gesetzgebenden K&ouml;rperschaften und die Bundesregierung in Fragen der gesetzlichen Rentenversicherung.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>Quelle 4: <a href=\"http:\/\/www.sozialbeirat.de\/home.html\">Sozialbeirat der Bundesregierung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Medienunternehmen: Die Krise als Ausrede<\/strong><br>\nDas Hauptproblem der Branche ist nicht die drohende Anzeigenflaute, sondern die Einfallslosigkeit. In Zeiten, in denen man mit neuen Ideen Geld verdienen und nebenbei auch noch publizistisch gewinnen k&ouml;nnte, entwerten Unternehmen ihre Publikationen, indem sie diese austauschbar machen. Erstaunlich viele Verlagsobere ruhen sich darauf aus, dass die Wirtschaftskrise sie angeblich zu K&uuml;rzungen zwingt. Statt aber die Produkte zu verbessern, die sie verkaufen wollen, tragen die Verlagschefs dazu bei, deren Substanz zu zerst&ouml;ren. Die Krise ist f&uuml;r sie eine M&ouml;glichkeit, Fehlentscheidungen zu treffen &ndash; und damit davonzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/49\/08490603.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Krebs-Impfung: Eine gef&auml;hrliche Illusion<\/strong><br>\nDer Berliner Gesundheitswissenschaftler Rolf Rosenbrock &uuml;ber Krebs-Impfung, Pr&auml;vention und aggressive Marktstrategien der Pharmaindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/49\/08491801.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Berlin: Senat will Monopol der Gasag brechen<\/strong><br>\nDie rot-rote Regierung in Berlin &uuml;berlegt, Teile der Gasag wieder in Landeseigentum zu &uuml;berf&uuml;hren. &bdquo;Die Kommunalpolitik steht bei den B&uuml;rgern in der Pflicht, eine aktive Rolle f&uuml;r eine klimafreundliche und preisg&uuml;nstige Energieversorgung einzunehmen&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Papier aus Koalitionskreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2676222?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Deprivatisierung<\/strong><br>\nWenn sich Banken unter Schutzschirme ducken und Autokonzerne um Milliarden betteln, l&auml;sst sich der Spie&szlig; auch umdrehen. Dann darf der Staat fragen, ob es zum Beispiel nicht besser w&auml;re, die gut verdienenden Energieversorger wieder an die Hand zu nehmen &ndash; und mehr Kontrolle walten zu lassen im Sinne der Verbraucher, die hohe Gas-, Wasser- und Strompreise erdulden m&uuml;ssen. Politische Appelle an die Verantwortungsbereitschaft der Unternehmen halfen, wie die Erfahrung zeigt, leider wenig. Auch das Kartellrecht ist ein stumpfes Schwert. Wirksam mitgestalten kann eigentlich nur, wer Miteigent&uuml;mer ist. In den letzten zwei Jahrzehnten haben viele St&auml;dte und Gemeinden, auch Berlin, ihre Versorgungsbetriebe privatisiert. Haupts&auml;chlich, um die leeren Haushaltskassen aufzuf&uuml;llen und sich defizit&auml;rer Landesunternehmen zu entledigen. Vorgeschoben wurden gern ordnungspolitische Gr&uuml;nde. Aber nun zeigt sich, dass dieser schnelle Ausverkauf langfristig auf Kosten der B&uuml;rger und Steuerzahler geht. Privatisierung oder Rekommunalisierung &ndash; das ist eben keine ideologische, sondern eine ganz praktische Frage. Wenn eine Landesbeteiligung an der Gasag hilft, einen preissenkenden Wettbewerb zu bef&ouml;rdern, w&auml;re das eine gute Sache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/;art141,2676162?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> &bdquo;Aber nun zeigt sich, dass dieser schnelle Ausverkauf langfristig auf Kosten der B&uuml;rger und Steuerzahler geht.&ldquo; Dass sich das &bdquo;nun&ldquo; erst zeige, ist ein kleiner Witz. Die Tagesspiegel-Redakteure h&auml;tten sich vielleicht fr&uuml;her mal beim <a href=\"?p=192\">Donnerstagskreis der Berliner SPD-Linken<\/a> umsehen sollen. Dieser m&uuml;hte sich, den teuren Weg des &bdquo;Rein in die Pantoffeln, raus aus den Pantoffeln&ldquo; zu vermeiden. Leider damals ohne breite mediale Unterst&uuml;tzung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesgerichtshof : Hart gegen Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nDer BGH hat die Strafen f&uuml;r Steuerhinterziehung drastisch versch&auml;rft<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1639573_Hart-gegen-Steuersuender.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Justiz-Irrtum zu Zumwinkels Gunsten<\/strong><br>\nEinen Tag zu sp&auml;t hat die Staatsanwaltschaft einen Brief abgeschickt. Deshalb ist ein Teil der Vergehen, derer Zumwinkel angeklagt ist, verj&auml;hrt. Nun liegt die beanstandete Steuersumme unter einem wichtigen Richtwert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/servlets\/page?section=784&amp;item=1224577\">netzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Beim genaueren Lesen f&auml;llt auf, dass die &Uuml;berschrift nicht ganz korrekt ist. Die Staatsanwaltschaft hat den Brief tats&auml;chlich unentschuldbar sp&auml;t abgeschickt. Doch das gen&uuml;gte nicht, um die Verj&auml;hrungsfrist wirksam werden zu lassen. Dazu musste das Gericht au&szlig;erdem noch eine (laut Staatsanwaltschaft in anderen F&auml;llen durchaus &uuml;bliche) rechnerische Zustellzeit von drei Tagen auf einen Tag verk&uuml;rzen. Ergebnis: &bdquo;Weitere F&auml;lle von 1986 bis 2001 w&uuml;rden nicht verfolgt. Die hinterzogene Summe, wegen der er angeklagt wird, f&auml;llt damit um rund 200.000 Euro auf knapp eine Million Euro &ndash; und damit unter den Richtwert, ab dem nach einem Bundesgerichtshof-Urteil vom Dienstag in der Regel Gef&auml;ngnisstrafen ohne Bew&auml;hrung f&auml;llig werden.&ldquo; Nat&uuml;rlich haben wir alle weiterhin volles Vertrauen in unsere Justiz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Berlin zeigt, wo&rsquo;s langgeht<\/strong><br>\nDas von SPD und Linkspartei regierte Berlin ist die Hauptstadt der &raquo;McJobs&laquo;. Dies geht aus einer am Mittwoch vorgestellten Studie des DGB Berlin-Brandenburg hervor. Danach sind in keiner anderen deutschen Metropole so viele Besch&auml;ftigte auf erg&auml;nzende Sozialleistungen angewiesen wie in Berlin. &raquo;Als sogenannte Aufstocker\/innen arbeiten sie oftmals mehr als 40 Stunden in der Woche und haben dennoch kein Einkommen, das zum Auskommen reicht&laquo;, hei&szlig;t es in dem Papier, das am Mittwoch auf einer von DGB und Senatsverwaltung f&uuml;r Integration, Arbeit und Soziales ausgerichteten Fachtagung zum Thema &raquo;Arbeiten in Europa: Prek&auml;re Jobs, l&auml;ngere Arbeitszeit und weniger Lohn?&laquo; pr&auml;sentiert wurde. 110000 Berufst&auml;tige sind den Angaben zufolge in der Hauptstadt auf staatliche Beihilfen zum Arbeitslohn angewiesen &ndash; bei einer Erwerbst&auml;tigenzahl von rund 1,5 Millionen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-04\/001.php?print=1\">Junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.berlin-brandenburg.dgb.de\/filemanager\/download\/2141\/Studie_prek%C3%A4re_Besch%C3%A4ftigung_Berlin.pdf\">DGB Berlin Brandenburg [PDF &ndash; 369 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Schweiz: Stunde der Wahrheit in Sachen Pensionskasse<\/strong><br>\nDie in der Sammelstiftung Ascoop zusammengeschlossenen Vorsorgewerke von 155 Betrieben aus Verkehr und Tourismus m&uuml;ssen Ende 2009 einen ersten Meilenstein auf ihrem Sanierungspfad erreichen. Etliche drohen in Existenzkrisen zu geraten, wenn Eigent&uuml;mer und\/oder Besteller nicht umgehend zus&auml;tzliche Mittel daf&uuml;r aufbringen. Bedingt durch eine forsche Anlagestrategie, spiegelte sie in der Folge die Entwicklung der B&ouml;rsen: Auf die Jahre 1999 und 2000, in denen sie wieder einen Deckungsgrad von 100 Prozent erreicht hatte, folgte bis 2002 ein Absturz auf Werte von etwas mehr als 75 Prozent.<br>\nWeniger gef&auml;hrdet sind Unternehmen mit Gesch&auml;ftsfeldern, aus denen sich zus&auml;tzliche Mittel generieren lassen, etwa die BLS mit ihrem internationalen G&uuml;terverkehr. Sie geht nach wie vor davon aus, in ihrem Vorsorgewerk bereits 2015 einen Deckungsgrad von 100 Prozent zu erreichen. F&uuml;r jene Privatbahnen, Busunternehmen und Bergbahnen, die keine solchen Goldesel in ihren St&auml;llen halten, k&ouml;nnen aus anhaltend negativen Anlagerenditen schnell hohe Einschusspflichten resultieren. F&uuml;r den Fall, dass sich die B&ouml;rse nicht bald erholt, ist absehbar, dass einzelne Unternehmen per Ende 2009 Betr&auml;ge in ihre Vorsorgewerke einschie&szlig;en m&uuml;ssten, die sich gr&ouml;&szlig;enm&auml;&szlig;ig in den Dimensionen ihres Eigenkapitals oder ihrer Lohnsumme bewegen, was ihre Existenz gef&auml;hrden w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/schweiz\/stunde_der_wahrheit_in_sachen_pensionskasse_1.1346835.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wieder ein Beleg f&uuml;r das Risiko der Privatvorsorge. Wo sind jetzt eigentlich die Bewunderer des Schweizer Systems?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &bdquo;Es ist davon auszugehen, dass in vielen F&auml;llen die &ouml;ffentliche Hand um Hilfe angegangen wird.&ldquo; Weil es wieder einmal so gut passt, verweisen wir an dieser Stelle erneut auf das <a href=\"?p=2798\">Mackenroth-Theorem<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Demokratie hat mit Verantwortung zu tun &ndash; Warum die Eliten Hans-Werner Sinn keine Sozialnachhilfe angedeihen lassen<\/strong><br>\nWenn alle gesellschaftlichen Bereiche unter dem Gesichtspunkt evaluiert werden, ob sie globalen Verwertungsma&szlig;st&auml;ben entsprechen, w&auml;re es nur konsequent, auch nach den Kosten der Demokratie zu fragen: teure Wahlen, unn&uuml;tzes parlamentarisches Personal, kostenintensive Parteienlandschaft, Immobilien in bester Lage, die nach Privatisierung schreien, zu viele Gesetze, die das Durchregieren zugunsten der Wirtschaft erschweren, und schlie&szlig;lich eine &Ouml;ffentlichkeit, die politische Entscheidungen &ldquo;zerredet&rdquo;. Demokratie erscheint als ein zu teurer, weil hinderlicher Luxus.<br>\nDie wie nebenbei gef&uuml;hrte Diskussion &uuml;ber den Bestand der Demokratie l&auml;sst aufmerken. Vielleicht ist die Demokratie doch nicht so stabil, dass sich Sorgen &uuml;ber ihren Bestand er&uuml;brigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/49\/08491901.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Weihnachtsgeschenk mit mehrj&auml;hriger Versp&auml;tung<\/strong><br>\nIn Frankreich wollen die ersten Obdachlosen ihr Recht auf eine Wohnung einklagen. Nach der Aufmerksamkeitswelle vom Dezember 2006 und vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen 2007 wurde ein Gesetz erlassen, das sein Vorbild in Schottland hatte: Es sollte das bereits in der franz&ouml;sischen Verfassung von 1946 abstrakt gew&auml;hrte Recht auf eine angemessene Unterkunft einklagbar und damit konkret machen. Nicolas Sarkozy hatte im Dezember 2006 sogar angek&uuml;ndigt, wenn er zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt w&uuml;rde, dann wolle er die Obdachlosigkeit binnen zweier Jahre beseitigen.<br>\nDie erste Stufe des neuen Gesetzes trat im Januar 2008 in Kraft: Seitdem k&ouml;nnen Wohnungslose eine Vermittlungskommissionen anrufen, die sie einstuft. Von &uuml;ber 50.000 bis Ende Oktober eingereichten Antr&auml;gen stammten zwei Drittel aus der Region &Icirc;le-de-France, dem Ballungsraum um die Hauptstadt Paris, wo die Wohnungsnot am gr&ouml;&szlig;ten ist. Rund 13.000 der Antragsteller wurden als &ldquo;vorrangig&rdquo; eingestuft, davon erhielten bisher aber lediglich 3.374 eine Wohnung. Seit Montag gilt die zweite Stufe des Gesetzes, in welcher der als besonders bed&uuml;rftig eingestufter Teil der Betroffenen klagen kann. Erst im Januar 2012, wenn die dritte Stufe in Kraft tritt, k&ouml;nnen sich dann alle Wohnungslosen an ein Gericht wenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29264\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Die CDU und der vergessene Pakt mit dem Teufel<\/strong><br>\nDie Debatte um die Geschichte der Ost-CDU war auf dem CDU-Parteitag nur eine Randnotiz. Der eigentliche Skandal aber ist ihr Verhalten in den Wendejahren. Ein Kommentar.<br>\n(&hellip;)<br>\nEin weiterer H&ouml;hepunkt der Ausf&auml;lle der &bdquo;mitwirkenden Blockpartei&ldquo; kam, als es diese offiziell schon gar nicht mehr gab: Die CDU machte massiv Front gegen die SPD und setzte im Wahlkampf des Winters 1989\/90 wider besseren Wissens SED\/PDS und SPD gleich. Die Sozialdemokraten w&uuml;rden, so die Verlautbarungen, gemeinsame Sache machen mit den Kommunisten. Getreu dem Motto: Wer sich schon 1946 mit der KPD eingelassen habe, werde dies 1990 wieder tun. Kein Wort von Zwangsvereinigung oder ermordeten Sozialdemokraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/49\/CDU-ddr-vergangenheit?page=all\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Den (notwendigen) Zeit-Kommentar m&ouml;chte ich an der oben zitierten Stelle mit einer eigenen Erfahrung erg&auml;nzen. Ich war zur Zeit der Volkskammerwahl vom 18. M&auml;rz 1990 einer der Sprecher der Parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion (PL) und als Unterbezirksvorsitzender und Abgeordneter auch im Wahlkampf im Kreis Strausberg aktiv. Damals habe ich die angesprochene SPD\/PDS\/SPD-Kampagne der CDU sozusagen hautnah miterlebt. Sie war von &uuml;belster Art. Unmittelbar nach der Wahl schaltete die CDU dann sofort und mit Unterst&uuml;tzung ihr nahestehender Medien, vor allem der Bild-Zeitung, um auf Kooperation mit der SPD und warb um den Eintritt der SPD in eine gro&szlig;e Koalition mit der CDU. Dabei wurde so getan, als w&uuml;rde das auch von der westdeutschen SPD bef&uuml;rwortet. Deshalb schickte ich in der Nachwahlwoche im Auftrag der PL die Botschaft an die neue SPD-Fraktion in Ostberlin, der Wunsch nach der gro&szlig;en Koalition sei keineswegs die Haltung der gesamten SPD-Fraktion in Bonn. Ich machte auf die erkennbare Kampagne der Union und der rechten Medien und den &uuml;blen Wahlkampf aufmerksam. Postwendend wurde ich daraufhin von der neuen Ostberliner SPD-F&uuml;hrung zurechtgewiesen, man lasse sich in die Koalitionsentscheidung nicht reinreden. Richard Schr&ouml;der und Markus Meckel zum Beispiel setzten erkennbar auf die gro&szlig;e Koalition und die damit verbundenen &Auml;mter und wuschen so die Blockpartei CDU rein. Clever gemacht von der Union. Und dumm von einer offenbar damals schon in Teilen fremdbestimmten SPD-Ost.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erbschaftssteuerreform: Sch&ouml;ne Bescherung<\/strong><br>\nWeihnachtsgeschenk f&uuml;r die Reichen: Nach der Zustimmung des Bundesrats in dieser Woche tritt am 1. Januar 2009 die Erbschaftssteuerreform in Kraft.<br>\nW&auml;hrend des bayerischen Landtagswahlkampfes wurde es f&uuml;r die CSU zu einer Prestigefrage, Villenbesitzersgattinnen am Starnberger See und Kinder von Konzernherren ganz von der Erbschaftssteuer zu befreien. Nach der Wahl Horst Seehofers zum CSU-Vorsitzenden und zum bayerischen Ministerpr&auml;sidenten vollzogen die Unionsparteien den Schulterschluss und setzten die Sozialdemokraten noch mehr unter Druck, dem Drang nach b&uuml;rgerlicher Besitzstandswahrung nachzugeben. F&uuml;rchtend, die Erbschaftsteuer k&ouml;nnte ganz entfallen, wenn bis zum 1. Januar 2009 keine Neuregelung erfolgt, knickte die SPD schlie&szlig;lich ein, und die CSU konnte einen f&uuml;r sie wichtigen Erfolg verbuchen.<br>\nW&auml;hrend die kleinste Regierungspartei ihr politisches Gesicht wahrte, blieb die soziale Gerechtigkeit vollends auf der Strecke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-03\/012.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>China br&uuml;skiert die EU<\/strong><br>\nChinas F&uuml;hrung hat in den letzten Tagen die EU und deren Mitgliedstaaten Frankreich und &Ouml;sterreich mehrmals diplomatisch br&uuml;skiert. Anders als im Umgang mit den USA scheint Peking davon auszugehen, dass sich die EU-Staaten von einer &laquo;starken&raquo; Politik des Bestrafens und des Gegeneinander-Ausspielens einsch&uuml;chtern lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/china_brueskiert_die_eu_1.1346850.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Staaten &auml;chten Streubomben<\/strong><br>\nAm Mittwoch und Donnerstag unterzeichnen mehr als 100 Staaten den Vertrag zur &Auml;chtung der Streumunition. Darauf hatten sie sich im Mai in Dublin verst&auml;ndigt. F&uuml;r die Bundesregierung soll dies Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier tun. Da der Bann auf eine norwegische Initiative zur&uuml;ckgeht, soll der &ldquo;Oslo-Prozess&rdquo; dort mit der Unterschriftenzeremonie besiegelt werden. &ldquo;Es ist einer der wenigen F&auml;lle, dass eine ganze Waffengattung verboten wird&rdquo;, sagt Thomas Nash, Sprecher der Koalition gegen die Streumunition (CMC).<br>\nIn den USA habe der kommende Pr&auml;sident Barack Obama in einer Senatsabstimmung f&uuml;r eine Begrenzung der Clusterbomben gestimmt, sagt die CMC-Vizevorsitzende Grethe Ostern: &ldquo;Daher ist es nicht nur eine theoretische Chance, dass wir auch die USA an Bord bekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1639569_100-Staaten-wollen-Streumunition-verbieten.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Was kostet die Rettung der Welt?<\/li>\n<li>Unternehmen ringen um Refinanzierung<\/li>\n<li>Finanzmarktkrise bringt deutsche Werften in Not<\/li>\n<li>Koalition zankt &uuml;ber 100-Euro-Bonus f&uuml;r die Kinder von Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/li>\n<li>Die Rebellion der SPD gegen Sch&auml;ubles BKA-Gesetz war wertlos<\/li>\n<li>Sozialbeirat fordert mehr Bildung &uuml;ber Altersvorsorge &ndash; Kampagnen der Deutschen Rentenversicherung werden als &ldquo;wertvolle<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3628\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3628\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}